DE102014006261A1 - Verfahren zur Entschärfung einer Notfallsituation in einem fahrenden Kraftfahrzeug sowie ein Spurhalteassistent für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entschärfung einer Notfallsituation in einem fahrenden Kraftfahrzeug, bei welchem ein Fahrerassistenzsystem (3) ein Verzögerungsmanöver des Kraftfahrzeuges ausführt. Bei einem Verfahren, bei welchem Zusammenstöße mit Hindernissen unterbunden werden, erkennt das Fahrerassistenzsystem (3) die Notfallsituation selbstständig und aktiviert einen Notfallmodus, in welchem das Kraftfahrzeug (1) kontrolliert in den Stillstand abgebremst wird. Die Notfallsituation wird insbesondere dann erkannt, wenn eine Hands-off-Erkennung ergibt, dass ein Fahrer des Kraftfahrzeugs keine Hand auf einem Lenkrad des Kraftfahrzeugs hält und dass der Fahrer auch nach einer einmaligen oder nach einer mehrfachen Aufforderung keine Hand auf das Lenkrad legt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entschärfung einer Notfallsituation in einem fahrenden Kraftfahrzeug, bei welchem ein Fahrerassistenzsystem ein Verzögerungsmanöver des Kraftfahrzeuges ausführt sowie einen Spurhalteassistenten für ein Kraftfahrzeug und ein Kraftfahrzeug.
- Aus der
DE 10 2012 001 312 A1 sind Fahrerassistenzsysteme bekannt, die in Notsituationen, in denen der Fahrer nicht mehr fahrtauglich ist, Maßnahmen zur Entschärfung einer kritischen Situation autonom durchführen. Zu diesen Maßnahmen gehören Fahrmanöver, wie Lenk-, Beschleunigungs- oder Verzögerungsmanöver. Diese Fahrmanöver werden ausgelöst, wenn ein Bediener, insbesondere der Fahrer selbst oder ein Beifahrer bzw. gegebenenfalls eine weitere, sich im Kraftfahrzeug befindende Person, einen Bedienbefehl an das Fahrerassistenzsystem eingibt. - Darüber hinaus sind Spurhalteassistenten bekannt, die den Fahrer eines Fahrzeuges beim Spurhalten durch ein auf die Lenkeinrichtung eingebrachtes Zusatzlenkmoment unterstützen. Dabei wird, wenn der Fahrer über einen gewissen Zeitraum die Hände vom Lenkrad nimmt, in einem Display ein Symbol angezeigt, welches den Fahrer dazu auffordert, die Hände wieder an das Lenkrad zu legen. Erfolgt keine Reaktion darauf, wird akustisch darauf hingewiesen. Erfolgt weiterhin immer noch keine Reaktion des Fahrers, schaltet sich das Assistenzsystem ab und das Fahrzeug fährt mit der vorgegebenen Geschwindigkeit weiter geradeaus.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Entschärfung einer Notfallsituation in einem fahrenden Kraftfahrzeug anzugeben, welches zuverlässig arbeitet und wodurch verkehrskritische Situationen vermieden werden.
- Die Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, sowie der Erläuterung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren dargestellt sind.
- Die Aufgabe wird mit dem Verfahren dadurch gelöst, dass das Fahrerassistenzsystem die Notfallsituation selbstständig erkennt und einen Notfallmodus aktiviert, in welchem das Kraftfahrzeug kontrolliert in den Stillstand abgebremst wird. Insbesondere die selbstständige Erkennung des Notfalles durch das Fahrerassistenzsystem selbst erhöht die Sicherheit im Fahrzeug bzw. im Straßenverkehr, da auch in dem Fall, wenn der Fahrzeugführer sich allein im Kraftfahrzeug befindet und nicht mehr in der Lage ist, das Kraftfahrzeug zu lenken, das Fahrzeug sicher zum Stillstand gebracht wird. Unfälle können somit zuverlässig vermieden werden.
- Vorteilhafterweise wird die Notfallsituation dann erkannt, wenn festgestellt wird, dass der Fahrer keine Hand auf dem Lenkrad hält und wenn er auch nach einer einmaligen oder nach einer mehrfachen Aufforderung keine Hand auf das Lenkrad legt. Da der Fahrer der Aufforderung nicht Rechnung getragen hat, wird davon ausgegangen, dass er sich in einer nicht fahrtüchtigen Situation befindet, weshalb das Fahrerassistenzsystem das Fahrzeug abbremst.
- In einer Ausgestaltung aktiviert das Fahrerassistenzsystem bei Erkennung der Notfallsituation ein Notrufsignal. Dadurch werden Polizei oder Rettungsdienst informiert, dass ein führerloses Fahrzeug sich auf einer Fahrbahn befindet. Durch das Eingreifen der Rettungskräfte kann somit die Unfallgefahr weiter herabgesetzt werden.
- Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft einen Spurhalteassistenten für ein Kraftfahrzeug, welcher einen Fahrer des Kraftfahrzeuges beim Spurhalten durch ein, auf die Lenkeinrichtung eingebrachtes Zusatzlenkmoment unterstützt, mit einer Kontrolleinheit, die eine Hands-Off-Erkennung überwacht. Bei dem Spurhalteassistenten, bei welchem zuverlässig Unfälle vermieden werden, fordert die Kontrolleinheit den Fahrer bei einer Hands-Off-Erkennung mehrfach auf, seine Hände auf das Lenkrad zu legen und erkennt bei einer Ignorierung dieser Aufforderung durch den Fahrer auf eine Notfallsituation, weshalb ein Notfallmodus aktiviert wird, in dem das Kraftfahrzeug kontrolliert in den Stillstand gebracht wird. Somit wird sichergestellt, dass bei fehlender Fahrtüchtigkeit des Fahrers Unfälle vermieden werden, indem das Kraftfahrzeug nicht mehr weiter geradeaus fährt, sondern aus dem Verkehr gezogen wird.
- Eine Weiterbildung der Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug, mit einem Fahrerassistenzsystem, welches eine Kontrolleinheit umfasst, die mit einer Bremseinrichtung verbunden ist und die Bremseinrichtung bei einer Notfallsituation während einer Fahrt des Kraftfahrzeuges zur Verzögerung der Geschwindigkeit ansteuert. Bei einem Kraftfahrzeug, welches bei Fahruntüchtigkeit des Fahrers verkehrskritische Situationen vermeidet, ist die Kontrolleinheit mit einer Hands-Off-Erkennung verbunden, welche überwacht, ob die Hände des Fahrers am Lenkrad anliegen, wobei die Kontrolleinheit bei nicht am Lenkrad liegenden Händen des Fahrers die Bremseinrichtung kontrolliert bis zum Stillstand des Fahrzeuges ansteuert. Dadurch wird sichergestellt, dass das Fahrzeug nicht unkontrolliert weiterfährt, sondern sichtbar für alle Verkehrsteilnehmer in einen Parkzustand gebracht wird.
- Vorteilhafterweise ist das Fahrerassistenzsystem mit einer Warnblinkanlage zur Ausgabe eines Notsignals verbunden. Mittels dieser Warnblinkanlage wird an die anderen Verkehrsteilnehmer signalisiert, dass das Kraftfahrzeug nicht mehr fahrtauglich ist, so dass diese eine besondere Vorsicht bei ihrer Weiter- bzw. Vorbeifahrt an dem Kraftfahrzeug walten lassen können.
- In einer Ausgestaltung ist das Fahrerassistenzsystem mit fahrzeugeigenen Umgebungssensoren verbunden, deren Signale durch die Kontrolleinheit auswertbar sind, wodurch die Kontrolleinheit das Fahrzeug kollisionslos zum Stillstand bringt. Bei solchen Umgebungssensoren kann es sich vorzugsweise um Kameras oder Radarsensoren oder Ultraschallsensoren handeln, welche Hindernisse in der Umgebung des Fahrzeuges detektieren und dafür Sorge tragen, dass das Fahrzeug an einem hindernisfreien Abschnitt der Fahrbahn zum Stehen kommt.
- Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der – gegebenenfalls unter Bezug auf die Zeichnung – zumindest ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Beschriebene und/oder bildlich dargestellte Merkmale können für sich oder in beliebiger, sinnvoller Kombination den Gegenstand der Erfindung bilden, gegebenenfalls auch unabhängig von den Ansprüchen, und können insbesondere zusätzlich auch Gegenstand einer oder mehrerer separater Anmeldung/en sein. Gleiche, ähnliche und/oder funktionsgleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
- Es zeigen:
-
1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuges. - In
1 ist eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeuges1 dargestellt, welches ein Fahrerassistenzsystem3 umfasst. Bei dem Fahrerassistenzsystem3 handelt es sich um einen Spurhalteassistenten, welcher den Fahrer des Kraftfahrzeuges1 beim Spurhalten durch ein, auf eine Lenkeinrichtung5 eingebrachtes Zusatzlenkmoment unterstützt. Ein solches Fahrerassistenzsystem3 umfasst eine Kontrolleinheit7 , die eine Hands-Off-Erkennung9 am Lenkrad11 überwacht. Darüber hinaus ist das Fahrerassistenzsystem3 mit Umgebungssensoren13 verbunden, welche als Kamera oder Radar- oder Ultraschallsensor zur Erkennung von Hindernissen ausgeführt sind. - Wird durch die Hands-Off-Erkennung
9 der Kontrolleinheit7 signalisiert, dass der Fahrer seine Hände nicht mehr am Lenkrad11 hält, aktiviert die Kontrolleinheit5 ein optisches oder akustisches Signal, welche den Fahrer dazu auffordert, die Hände wieder ans Lenkrad11 zu legen. Kommt der Fahrer dieser Aufforderung trotz mehrfacher Wiederholung nicht nach, muss davon ausgegangen werden, dass der Fahrer eingeschlafen oder aufgrund einer Erkrankung nicht in der Lage ist, das Fahrzeug zu führen. Die Kontrolleinheit erkennt dabei auf eine Notsituation und aktiviert einen Notfallmodus. Bei diesem Notfallmodus steuert das Fahrerassistenzsystem3 eine Bremseinrichtung15 des Kraftfahrzeuges1 an, um das Fahrzeug1 kontrolliert zum Stillstand zu bringen. Um während dieses Verzögerungs- und Abbremsmanövers eine Kollision des Kraftfahrzeuges1 mit anderen Kraftfahrzeugen bzw. Hindernissen zu unterbinden, wertet die Kontrolleinheit7 während dieses Manövers die Signale der Umgebungssensoren13 aus, und verhindert dabei eine Kollision mit eventuellen Hindernissen. So kann das Fahrzeug1 auf der Autobahn in einer Nothaltebucht oder auf dem Randstreifen zum Stillstand gebracht werden. Darüber hinaus aktiviert die Kontrolleinheit7 einen Notruf, beispielsweise drahtlos über ein Internet17 , in welchem es nicht nur darlegt, dass mit dem Kraftfahrzeug ein Notfall eingetreten ist, sondern gleichzeitig die Koordinaten des Kraftfahrzeuges1 übersendet, damit dieses Kraftfahrzeug von Rettungskräften geborgen werden kann. - Die beschriebene Vorgehensweise sichert nicht nur das Kraftfahrzeug, sondern erhöht auch die Sicherheit im Straßenverkehr, da Auffahrunfälle sicher vermieden werden können.
- Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Ausführungsbeispiele näher illustriert und erläutert wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen. Es ist daher klar, dass eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten existiert. Es ist ebenfalls klar, dass beispielhaft genannte Ausführungsformen wirklich nur Beispiele darstellen, die nicht in irgendeiner Weise als Begrenzung etwa des Schutzbereichs, der Anwendungsmöglichkeiten oder der Konfiguration der Erfindung aufzufassen sind. Vielmehr versetzen die vorhergehende Beschreibung und die Figurenbeschreibung den Fachmann in die Lage, die beispielhaften Ausführungsformen konkret umzusetzen, wobei der Fachmann in Kenntnis des offenbarten Erfindungsgedankens vielfältige Änderungen beispielsweise hinsichtlich der Funktion oder der Anordnung einzelner, in einer beispielhaften Ausführungsform genannter Elemente vornehmen kann, ohne den Schutzbereich zu verlassen, der durch die Ansprüche und deren rechtliche Entsprechungen, wie etwa weitergehenden Erläuterungen in der Beschreibung, definiert wird.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Kraftfahrzeug
- 3
- Fahrerassistenzsystem
- 5
- Lenkeinrichtung
- 7
- Kontrolleinheit
- 9
- Hands-Off-Erkennung
- 11
- Lenkrad
- 13
- Umgebungssensor
- 15
- Bremssystem
- 17
- Internet
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102012001312 A1 [0002]
Claims (7)
- Verfahren zur Entschärfung einer Notfallsituation in einem fahrenden Kraftfahrzeug, bei welchem ein Fahrerassistenzsystem (
3 ) ein Verzögerungsmanöver des Kraftfahrzeuges ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrerassistenzsystem (3 ) die Notfallsituation selbstständig erkennt und einen Notfallmodus aktiviert, in welchem das Kraftfahrzeug (1 ) kontrolliert in den Stillstand abgebremst wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Notfallsituation dann erkannt wird, wenn festgestellt wird, dass ein Fahrer des Kraftfahrzeugs keine Hand auf einem Lenkrad (
11 ) des Kraftfahrzeugs (1 ) hält und auch nach einer einmaligen oder nach einer mehrfachen Aufforderung keine Hand auf das Lenkrad (11 ) legt. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrerassistenzsystem (
3 ) bei Erkennung der Notfallsituation ein Notrufsignal aktiviert. - Spurhalteassistent für ein Kraftfahrzeug, welcher einen Fahrer des Kraftfahrzeuges (
1 ) beim Spurhalten durch ein, auf die Lenkeinrichtung (5 ) eingebrachtes Zusatzlenkmoment unterstützt, mit einer Kontrolleinheit (7 ), die eine Hands-Off-Erkennung (9 ) überwacht, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (7 ) den Fahrer bei einer Hands-Off-Erkennung (9 ) mehrfach auffordert, seine Hände auf das Lenkrad (11 ) zu legen und bei einer Ignorierung dieser Aufforderung durch den Fahrer auf eine Notfallsituation erkennt und einen Notfallmodus aktiviert, in dem das Kraftfahrzeug (1 ) kontrolliert in den Stillstand abgebremst wird. - Kraftfahrzeug, mit einem Fahrerassistenzsystem (
3 ), welches eine Kontrolleinheit (7 ) umfasst, die mit einer Bremseinrichtung (15 ) verbunden ist und die Bremseinrichtung (15 ) bei einer Notfallsituation während einer Fahrt des Kraftfahrzeuges (1 ) zur Verzögerung der Geschwindigkeit ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (7 ) mit einer Hands-Off-Erkennung (9 ) verbunden ist, welche erkennt, ob die Hände des Fahrers am Lenkrad (11 ) liegen, wobei die Kontrolleinheit (7 ) bei nicht am Lenkrad (11 ) liegenden Händen des Fahrers die Bremseinrichtung (15 ) kontrolliert bis zum Stillstand des Fahrzeuges (1 ) ansteuert. - Kraftfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrerassistenzsystem (
3 ) mit einer Warnblinkanlage zur Ausgabe eines Notsignals verbunden ist. - Kraftfahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrerassistenzsystem (
3 ) mit fahrzeugeigenen Umgebungssensoren (13 ) verbunden ist, deren Signale durch die Kontrolleinheit (7 ) auswertbar sind, wodurch die Kontrolleinheit das Kraftfahrzeug (1 ) kollisionslos zum Stillstand bringt.
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE (1) | DE102014006261A1 (de) |
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-
2014
- 2014-04-29 DE DE102014006261.9A patent/DE102014006261A1/de not_active Withdrawn
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