DE102009061258B3 - Verfahren zum Bedrucken einer nicht-ebenen Oberfläche, sowie Blendenanordnung und Haushaltsgerät - Google Patents
Verfahren zum Bedrucken einer nicht-ebenen Oberfläche, sowie Blendenanordnung und Haushaltsgerät Download PDFInfo
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Abstract
Verfahren zum Bedrucken einer nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberfläche (26) eines Werkstücks (24) aus Kunststoff mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens, mit den folgenden Schritten:
- Bereitstellen mindestens eines vertieften Bereichs (80) am Werkstück (24), in den hinein der Druckvorgang erfolgt,
- Bereitstellen (S10) einer Druckvorrichtung (32) mit mindestens einer Farbdüse (38), eines Werkstückträgers (34) mit einem Werkstückhalter (42) und einer Verfahreinrichtung (36),
- Fixieren (S14) des Werkstücks (24) im Werkstückhalter (42),
- Beginnen (S16) des Druckvorgangs,
- Betätigen (S18) der Druckvorrichtung, wobei eine Farbmenge, die aus der mindestens einen Farbdüse (38) ausgebracht wird, so bemessen ist, dass die Farbe bis an den Rand des vertieften Bereichs (80) läuft,
- relatives Verlagern (S20) der Druckvorrichtung (32) und des Werkstückhalters (42) zueinander entlang einer Vorschubrichtung (46),
- relatives Verlagern (S22) der Druckvorrichtung (32) und des Werkstückhalters (42) zueinander entlang einer Justierrichtung (44), die in einem Winkel zur Vorschubrichtung (46) steht, und
- Beenden (S24) des Druckvorgangs.
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Werkstücks aus Kunststoff.
- Ferner betrifft die Erfindung auch eine Blendenanordnung für ein Haushaltsgerät, wobei eine Bedruckung der Blendenanordnung im Tintenstrahl-Druckverfahren aufgebracht ist.
- Schließlich betrifft die Erfindung ein Haushaltsgerät mit einer zuvor genannten Blendenanordnung.
- Die nachfolgenden Erläuterungen im Zusammenhang mit der Erfindung beziehen sich hauptsächlich auf das Gebiet der Haushaltsgeräte, der so genannten „weißen Ware“, da hier besonders große Vorteile gegenüber dem Stand der Technik gesehen werden. Dabei werden insbesondere Blendenanordnungen, Bedienblenden und Schalengriffe eines Haushaltsgeräts betrachtet. Es sei aber bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich der Anwendungsbereich der Erfindung nicht auf diese Gebiete beschränkt, sondern auch in anderen Bereichen vorteilhaft eingesetzt werden kann.
- Bei Haushaltsgeräten ist es üblich, dass sie an der Bedienseite eine Bedruckung aufweisen, die in aller Regel entweder an einer Blendenanordnung, die die Bedien-/Anzeigeelemente aufweist, und/oder an einem Schalengriff aufgebracht ist, der Teil einer Schublade, z.B. für die Waschmittelzugabe, ist.
- Die Bedruckung erfolgt, um beispielsweise bei einem Drehregler Bedeutungen der verschiedenen Stellungen, wie z.B. „Energiesparen“, „Kurzprogramm“, „Trocknen“ etc. oder bei einem Schalter seine Funktion, z.B. „Start, „Stopp“, etc. anzugeben. Die Bedruckung kann aber auch z.B. einer Anzeige ihre Bedeutung zuordnen, wie z.B. „Verbleibende Zeit“. Schließlich können auch Modell- und Typenbezeichnungen oder einfache grafische Gestaltungen, wie z.B. Linien, aufgedruckt werden.
- Gemäß dem Stand der Technik werden die genannten Blenden, Schalengriffe und andere Kunststoffteile mittels Tampondruck oder Siebdruck bedruckt. Wenngleich diese Druckverfahren weit verbreitet sind und bereits umfangreiche Erfahrungswerte vorhanden sind, hat die Anmelderin bei den bekannten Verfahren, gerade im Hinblick auf die Bedruckung von Bedienblenden oder Schalengriffen, verschiedene Nachteile erkannt.
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DE 10 2007 021 765 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Bedrucken von mehreren Bauteilen im Tintenstrahldruckverfahren, wobei mehrere Seiten des Bauteils bedruckt werden können, indem das Bauteil vor jedem von mehreren Druckdurchläufen gedreht wird. -
DE 10 2006 013 937 A1 zeigt eine Bedienblende, die bei einer bevorzugten Ausgestaltung mit einem digitalen Druckverfahren bedruckt wird, beispielsweise mit einem Tintenstrahldruckverfahren -
zeigt ein Film-laminiertes Material welches ein Basisfilmmaterial mit einer Bildaufnahmeschicht aufweist, wobei das Bild durch ein Tintenstrahldruckverfahren auf die Bildaufnahmeschicht gedruckt wird.JP 2001 146 096 A - So sind bei den Druckverfahren in der Druckvorstufe besondere Materialien erforderlich, wie z.B. Belichter, Filme, Klischees und Siebe. Das Bedrucken von kleinen Losen ist aufgrund der verhältnismäßig langen Rüstzeiten unwirtschaftlich. Außerdem findet bei diesem Druckverfahren eine Berührung bzw. Kraftbeaufschlagung des Werkstücks statt, so dass spezielle Werkstückaufnahmen erforderlich sind, die die einwirkende Kraft kompensieren können. Schließlich lassen sich zufriedenstellende unifarbene Druckqualitäten bei nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberflächen gar nicht oder nur mit Tampondruck erzielen.
- Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Werkstücks aus Kunststoff bereitzustellen. Es ist ferner eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Blendenanordnung und ein verbessertes Haushaltsgerät aufzuzeigen. Eine Verbesserung soll insbesondere darin liegen, dass nicht-ebene, insbesondere bombierte, Oberflächen gut bedruckt werden können. Eine weitere Verbesserung soll insbesondere darin liegen, dass sich auch kleine Losgrößen wirtschaftlich bedrucken lassen.
- Die beanspruchte Erfindung ist in den Patentansprüchen definiert.
- Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Bedrucken einer nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberfläche eines Werkstücks aus Kunststoff mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens, mit den folgenden Schritten:
- - Bereitstellen einer Druckvorrichtung mit mindestens einer Farbdüse, eines Werkstückträgers mit einem Werkstückhalter und einer Verfahreinrichtung,
- - Fixieren eines Werkstücks im Werkstückhalter,
- - Beginnen des Druckvorgangs,
- - Betätigen der Druckvorrichtung,
- - relatives Verlagern der Druckvorrichtung und des Werkstückträgers zueinander entlang einer Vorschubrichtung,
- - relatives Verlagern der Druckvorrichtung und des Werkstückhalters zueinander entlang einer Justierrichtung, die in einem Winkel zur Vorschubrichtung steht, und
- - Beenden des Druckvorgangs.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch eine Blendenanordnung für ein Haushaltsgerät, wobei eine Bedruckung der Blendenanordnung im Tintenstrahl-Druckverfahren auf die Blendenanordnung aufgebracht ist. Eine weitere Lösung ergibt sich, wenn auf einen Schalengriff eine Bedruckung im Tintenstrahl-Druckverfahren aufgebracht ist.
- Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch ein Haushaltsgerät mit einer zuvor beschriebenen Blendenanordnung.
- Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird eine Vorrichtung zum Bedrucken einer nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberfläche eines Werkstücks aus Kunststoff mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens vorgeschlagen, die Vorrichtung mit einer Druckvorrichtung, einem Werkstückträger und einer Verfahreinrichtung, wobei die Druckvorrichtung mindestens eine Farbdüse aufweist, die dafür ausgebildet ist, eine Farbe gerichtet in eine Zielrichtung abzugeben, und der Werkstückträger einen Werkstückhalter aufweist, der dafür ausgebildet ist, das Werkstück relativ zum Werkstückhalter zu fixieren, und wobei der Werkstückhalter und die Farbdüse entlang einer Justier-richtung relativ zueinander verlagerbar angeordnet sind, der Werkstückhalter und die Verfahreinrichtung relativ zueinander verlagerbar angeordnet sind, und die Druckvorrichtung und der Werkstückträger mittels der Verfahreinrichtung entlang einer Vorschubrichtung relativ zueinander verlagerbar angeordnet sind.
- Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird die Verwendung einer zuvor beschriebenen Vorrichtung vorgeschlagen, um eine nicht-ebene, insbesondere bombierte, Oberfläche eines Werkstücks aus Kunststoff mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens zu bedrucken, wobei das Werkstück insbesondere Bedienblende eines Haushaltsgeräts, ein Schalengriff eines Haushaltsgeräts, eine Bedienblende eines Haushaltsgeräts mit eingelegtem Schalengriff, ein Bestandteil einer Bedienblende eines Haushaltsgeräts oder ein Bestandteil eines Schalengriffs eines Haushaltsgeräts ist.
- Um ein Werkstück zu bedrucken, wird vorgeschlagen, dass das Werkstück an einem Werkstückhalter fixiert wird, wobei der Werkstückhalter und die Farbdüse der Druckvorrichtung entlang einer Justierrichtung relativ zueinander verlagerbar angeordnet sind. Die Druckvorrichtung und der Werkstückträger sind mittels der Verfahreinrichtung entlang der Vorschubrichtung relativ zueinander verlagerbar angeordnet. Insbesondere ist der Werkstückhalter relativ zum Werkstückträger verlagerbar, bevorzugt verschwenkbar.
- Mittels dieses Aufbaus ist es möglich, das Werkstück so an der mindestens einen Farbdüse entlang zu bewegen, dass ein Bedrucken des Werkstücks mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens durchgeführt werden kann. Insbesondere, wie noch anhand der Ausführungsbeispiele erläutert wird, können nun nicht-ebene, insbesondere bombierte, Oberflächen eines Werkstücks, welches insbesondere aus Kunststoff gefertigt ist, bedruckt werden.
- Während der Stand der Technik den Druckmöglichkeiten eine Vielzahl von Beschränkungen auferlegt hat, können gemäß der Erfindung nun alle Farben in einem Arbeitsgang, einschließlich beliebiger Mischfarben, aufgebracht werden, wobei nun auf einfache Weise Schattierungen, Verläufe, komplexe Grafiken und Bilder dargestellt werden können. So lassen sich auch Display-Fenster mit unterschiedlicher Einfärbung und/oder Hell-Dunkel-Übergängen bedrucken. Es werden damit erstmals auch kleine Losgrößen wirtschaftlich realisierbar, sogar eine individuelle Bedruckung einzelner Elemente ist wirtschaftlich sinnvoll möglich.
- Die Erfindung zeigt viele neue Aspekte auf, wobei insbesondere die beiden folgenden Aspekte noch einmal explizit erwähnt werden sollen:
- - Die Erfindung zeigt ein Verfahren zum Bedrucken einer nicht-ebenen Oberfläche auf. Dies wird unter anderem durch die spezielle Anordnung und Ausführung der Druckvorrichtung, des Werkstückträgers und der Verfahreinrichtung erzielt.
- - Die Erfindung zeigt auf, dass eine Blendenanordnung für ein Haushaltsgerät mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens bedruckt werden kann, wobei sowohl eine Bedruckung einer ebenen Oberfläche, aber insbesondere eine Bedruckung einer nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberfläche ermöglicht wird.
- Damit leistet die Erfindung einen erheblichen Beitrag zum Stand der Technik, bei dem Tintenstrahl-Druckverfahren zwar grundsätzlich bekannt waren, jedoch weder für nicht-ebene Oberflächen noch für eine Blendenanordnung, eine Bedienblende, einen Schalengriff oder sonstige Kunststoffbauteile eines Haushaltsgeräts. Damit wird eine wirtschaftliche Möglichkeit der Bedruckung aufgezeigt, die insbesondere auch kleine Losgrößen und auch eine hohe Flexibilität im Hinblick auf Druckvariantenwechsel ermöglicht. Außerdem eröffnen sich neue Gestaltungsmöglichkeiten bei den Werkstücken, da die vorgeschlagene Vorrichtung und das vorgeschlagene Verfahren in der Lage sind, nicht-ebene Oberflächen zu bedrucken.
- Es sei dabei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass der Begriff der „nicht-ebenen“ Oberfläche bedeutet, dass es sich bei dem zu bedruckenden Bereich in der Gesamtbetrachtung nicht um einen rein ebenen Bereich handelt. Vielmehr weist die zu bedruckende Oberfläche mindestens zwei Abschnitte auf, die nicht in einer Ebene liegen. Insbesondere bedeutet dies, dass ein kontinuierlicher Druckbereich nicht in einer Ebene liegt, insbesondere bombiert ist.
- Eine solche Möglichkeit der Bedruckung wird unter anderem dadurch erreicht, dass sich der Werkstückträger nicht nur relativ zu der Druckvorrichtung verlagert, sondern dass der Werkstückträger außerdem einen Werkstückhalter aufweist, der relativ zu der Verfahreinrichtung verlagerbar ist.
- Die Vorschubrichtung liegt insbesondere zumindest ungefähr in der Horizontalen, bezogen auf das Schwerkraftfeld der Erde. Vorteilhafterweise sind mehrere Farbdüsen zu einem Druckmodul kombiniert, bei dem die Farbdüsen in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind. Je nach Ausführung des Druckmoduls können dabei auch zwei oder mehr Farbdüsen dieselbe Farbe abgeben.
- Die Erfindung bietet eine hohe Flexibilität dahingehend, dass der Wechsel von einer Druckvariante zur nächsten ist im Gegensatz zu den herkömmlichen Verfahren quasi per Knopfdruck möglich ist. Außerdem lassen sich nun insbesondere hochauflösende Grafiken mit Farbverläufen und Graustufendrucke realisieren, wie es mit herkömmlichen Druckverfahren, insbesondere Tampondruck und Siebdruck, bisher nicht möglich war.
- Unter einer bombierten Oberfläche sollen dabei insbesondere Oberflächen verstanden werden, bei denen eine Linie auf der Oberfläche durch einen Kreisbogen mit einem Radius von weniger als 20m, bevorzugt von weniger als 10m und besonders bevorzugt von weniger als 4m beschrieben werden kann.
- Damit ist die Aufgabe vollständig gelöst.
- Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Werkstückträger mit der Verfahreinrichtung gekoppelt.
- Um das Tintenstrahl-Druckverfahren durchführen zu können, ist eine relative Verlagerung von Druckvorrichtung und Werkstück zueinander erforderlich. Um die relative Verlagerung zu erzielen, kann das Werkstück ruhen und die Druckvorrichtung sich bewegen, oder es bewegen sich sowohl das Werkstück als auch die Druckvorrichtung.
- Um ein möglichst präzises Druckergebnis und einen möglichst einfachen Aufbau des Gesamtsystems zu erzielen, wird es jedoch als vorteilhaft angesehen, wenn sich der Werkstückträger mit dem Werkstück relativ zur Druckvorrichtung bewegt, wobei die Druckvorrichtung in Vorschubrichtung ruht. Mit anderen Worten bewegt sich der Werkstückträger mit dem Werkstück an der Druckvorrichtung vorbei, insbesondere unter der Druckvorrichtung her.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Druckvorrichtung entlang der Zielrichtung verlagerbar angeordnet.
- Um die Bedruckung der nicht-ebenen Oberfläche mittels des Tintenstrahl-Druckverfahrens vornehmen zu können, ist es erforderlich, dass ein möglichst konstanter Abstand zwischen der Oberfläche des Werkstücks und der Farbdüse eingehalten wird, während sich das Werkstück relativ zur Druckvorrichtung bewegt. Um den Abstand konstant zu halten, kann das Werkstück, insbesondere mittels des Werkstückhalters, auf die Farbdüse zu oder von ihr weg bewegt werden, wobei die Farbdüse bezogen auf die Ziel-richtung ruht. Außerdem ist es möglich, dass sich sowohl das Werkstück als auch die Farbdüse aufeinander zu bzw. von einander weg bewegen.
- Es wird aber als besonders vorteilhaft angesehen, wenn sich die Druckvorrichtung und/oder die Farbdüse entlang der Zielrichtung verlagert und das Werkstück zumindest während des Druckvorgangs bezogen auf die Zielrichtung ruht. Dadurch lässt sich ein besonders gutes Druckergebnis und ein verhältnismäßig einfacher Aufbau erzielen. Unabhängig von dieser konkreten Ausgestaltung ist es vorteilhaft, wenn die Justier-richtung und die Zielrichtung gleichgerichtet sind.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Druckvorrichtung mindestens zwei Farbdüsen für mindestens zwei verschiedene Farben auf, insbesondere vier Farbdüsen für mindestens vier verschiedene Farben.
- Diese Ausgestaltung ermöglicht in besonders einfacher Weise die Verwendung mehrerer Farben, insbesondere die Erzeugung von Mischfarben. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (Cyan, Magenta, Yellow, Key) verwendet werden, da sich so Farben gemäß dem CMYK-Schema erzeugen lassen. Dabei ist es außerdem vorteilhaft, wenn mittels einer Farbdüse, insbesondere einer zusätzlichen Farbdüse, auch Sonderfarben gedruckt werden können. Bei Sonderfarben handelt es sich um Farben, die mittels eines CMYK- oder RGB-Schemas nur schwer oder gar nicht darstellbar sind, insbesondere Weiß, Gold und Silber.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die Farbdüsen unabhängig voneinander verlagerbar, insbesondere entlang der Zielrichtung.
- Bei dieser Ausgestaltung kann besonders gut sichergestellt werden, dass jede einzelne Farbdüse immer möglichst genau den gewünschten Abstand zur Oberfläche des Werkstücks hat. Dadurch ergibt sich ein qualitativ hochwertiges und präzises Druckbild. Sollte ein technisch besonders einfacher Aufbau gewünscht sein, so ist es besonders vorteilhaft, wenn sich alle Farbdüsen gemeinsam verlagern.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die Farbdüsen in Vorschubrichtung hintereinander angeordnet.
- Diese Ausgestaltung ermöglicht es auf besonders einfache Weise, verschiedene Farben auf das Werkstück aufzubringen, während es sich relativ zur Druckvorrichtung bewegt. In Abhängigkeit von den technischen Rahmenbedingungen kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn die Farbdüsen quer zur Vorschubrichtung nebeneinander angeordnet sind. In diesem Fall ist die Vorrichtung dann außerdem quer zur Vorschubrichtung verlagerbar angeordnet, um ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker den Druckvorgang durchzuführen.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Druckvorrichtung mindestens drei Farbdüsen auf, von denen mindestens zwei Farbdüsen eine Gruppe bilden und gemeinsam verlagerbar sind, insbesondere ausschließlich gemeinsam verlagerbar sind.
- Diese Ausgestaltung ermöglicht einen besonders vorteilhaften Kompromiss zwischen einer exakten Einstellung des Abstands zwischen den Farbdüsen und der Oberfläche des Werkstücks sowie dem konstruktiven Aufwand für die Verlagerbarkeit von einzelnen Farbdüsen. Wenn die Farbdüsen einer Gruppe gemeinsam verlagert werden, ist eine Einstellung des Abstands ausreichend, um den Abstand aller Düsen einzustellen. Dadurch erübrigen sich also eigene Einstellvorrichtungen für die anderen Düsen der Gruppe. Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich die Farbdüsen einer Gruppe ausschließlich gemeinsam verlagern lassen, da die Farbdüsen dann wie ein gemeinsamer Block betrachtet werden können.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung stehen die Justier-vorrichtung und die Vorschubrichtung zueinander in einem Winkel zwischen 45° und 135°, bevorzugt zwischen 60° und 120°, besonders bevorzugt zwischen 75° und 105°, und insbesondere von zumindest ungefähr 90°.
- Eine solche Ausgestaltung ermöglicht eine besonders genaue Positionierung des Werkstücks relativ zu der oder den Farbdüsen. Insbesondere wenn die Justierrichtung und die Vorschubrichtung zumindest im Wesentlichen senkrecht aufeinander stehen, ist durch die Orthogonalität der beiden Richtungen eine besondere Präzision möglich.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Druckvorrichtung, insbesondere der zumindest einen Farbdüse, ein Abstandsmesser zugeordnet, der dazu ausgebildet ist, einen Abstand zwischen der Druckvorrichtung bzw. der Farbdüse und der Oberfläche des Werkstücks zu ermitteln.
- Diese Ausgestaltung ermöglicht es auf einfache Weise, insbesondere ohne Vorkenntnis der Form des Werkstücks, den Abstand zwischen Farbdüse und der Oberfläche des Werkstücks, der für ein optimales Druckergebnis erforderlich ist, möglichst genau einzuhalten. Als Abstandsmesser kommen dabei vielfältige Sensorarten in Frage, und zwar sowohl Sensoren, die das Werkstück berühren, aber besonders bevorzugt berührungslose Sensoren, insbesondere Ultraschallsensoren und/oder optische Sensoren.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vorrichtung einen Speicher auf, der Zuordnungsinformationen enthält, die eine Zuordnung einer Vorschubposition entlang der Vorschubrichtung und einer Justierposition entlang der Justierrichtung beschreiben.
- Diese Ausgestaltung macht sich zunutze, dass die Form eines Werkstücks in aller Regel bekannt ist, sei es durch Computerdaten aus einem CAD-System oder sei es durch eine messtechnische Erfassung. Da die Geometrien des Gesamtsystems bekannt sind, ist damit auch zu jedem Zeitpunkt bekannt, an welcher Position sich das Werkstück befindet. Dadurch ist es möglich, jeder Vorschubposition eine bestimmte Justierposition (oder umgekehrt) zuzuordnen.
- Konkret bedeutet dies, dass eine erste Justierposition angefahren wird, wenn sich das Werkstück an einer ersten Vorschubposition befindet. Bewegt sich das Werkstück dann zu einer zweiten Vorschubposition, so wird eine zweite Justierposition eingestellt, die in aller Regel - aber nicht zwangsläufig - unterschiedlich zur ersten Justierposition ist. Eine solche Verstellung kann in diskreten Schritten aber bevorzugt auch kontinuierlich erfolgen.
- Damit kann man in Kenntnis der Oberfläche des Werkstücks einen im Wesentlichen konstanten Abstand zwischen der oder den Farbdüsen und der Oberfläche des Werkstücks erzielen, ohne während des Druckvorgangs Abstandsmessungen vorzunehmen. Im Sinne einer besonderen Qualitätssicherung und zum Schutz der Farbdüsen ist es aber von Vorteil, wenn zusätzlich eine Abstandsmessung zur Überprüfung vorgenommen wird.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird nach dem Beenden des Druckvorgangs der Werkstückhalter relativ zum Werkstückträger aus einer ersten Position in eine zweite Position verlagert, und es wird ein weiterer Druckvorgang begonnen.
- Insbesondere bei Oberflächen, die nicht nur in Vorschubrichtung nicht-eben sind, insbesondere bombiert sind, sondern außerdem noch quer zur Vorschubrichtung nicht-eben, insbesondere bombiert, sind, ist es vorteilhaft, den Druckvorgang in mindestens zwei oder mehr, insbesondere drei oder mehr, Druckvorgängen durchzuführen. Dabei wird das Werkstück mittels einer Verlagerung des Werkstückhalters zunächst in eine erste Position gebracht, in der der erste Druckvorgang durchgeführt wird. Danach wird das Werkstück durch eine Verlagerung des Werkstückhalters in eine zweite Position gebracht, und der zweite Druckvorgang wird durchgeführt. Auf diese Weise kann die Druckqualität erhöht werden, insbesondere wenn das Werkstück eine besonders starke Krümmung aufweist.
- Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird am Werkstück mindestens ein vertiefter Bereich bereitgestellt, in den hinein der Druckvorgang erfolgt.
- Der vertiefte Bereich hat den Vorteil, dass die im Tintenstrahl-Druckverfahren aufgebrachte Farbe an den Rand des vertieften Bereichs laufen kann und dort einen scharfkantigen Abschluss bildet. Auf diese Weise lassen sich Konturen besonders exakt drucken, wie es im Stand der Technik bisher nicht möglich war.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung näher dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 ein Haushaltsgerät mit einer Blende; -
2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung für ein Haushaltsgerät; -
3 ein Werkstück mit einer in zwei Richtungen bombierten Oberfläche zur Verdeutlichung der Dimensionen; -
4 eine Darstellung gemäß3 , wobei die kartesischen Koordinaten und die Rotationsachsen dargestellt sind; -
5 den prinzipiellen Aufbau eines ersten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zum Bedrucken einer nicht-ebenen Oberfläche; -
6 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung; -
7 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung; -
8 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung; -
9 ein viertes Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung; -
10 ein Werkstück, dessen Oberfläche in drei Durchgängen bedruckt wird; -
11 ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Bedrucken einer nicht-ebenen Oberfläche; -
12 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung; -
13 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung; und -
14 eine Lichtquelle mit einer Bedruckung, die mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens aufgebracht wurde. -
1 zeigt ein Haushaltsgerät10 , hier eine Spülmaschine, mit einer Blendenanordnung12 . -
2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung12 mit verschiedenen Bedienelementen14 . Auf der Blendenanordnung12 sind verschiedene Bedruckungen16 mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens aufgebracht. Zu der Blendenanordnung12 zählen hier eine Bedienblende18 , ein Schalengriff20 und ein Fenster22 , die jeweils individuelle Bedruckungen16 aufweisen. -
3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Werkstücks24 , das insbesondere eine Blendenanordnung12 oder einen Teil einer Blendenanordnung12 darstellen kann, wobei die Darstellung zur Verdeutlichung der Geometrien stark abstrahiert wurde. Die hier gezeigte Oberfläche26 des Werkstücks24 unterscheidet sich von der Oberfläche der Blendenanordnung12 gemäß2 insbesondere dadurch, dass sie in zwei Richtungen bombiert ist. - In einer ersten Richtung weist das Werkstück
24 eine Wölbung mit einem ersten, größeren RadiusRL und in einer zweiten Richtung eine Wölbung mit einem zweiten, kleineren RadiusRW auf. Das Werkstück24 hat eine LängeL , eine BreiteW und an seinem höchsten Punkt über seiner Grundfläche28 eine HöheH . -
4 stellt dar, wie im Rahmen der nachfolgenden Erläuterungen für eine bessere Orientierung die Richtungen eines kartesischen Koordinatensystems mit den AchsenX ,Y undZ sowie die entsprechenden RotationsachsenrotX ,rotY undrotZ verstanden werden sollen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass die Wahl der KoordinatenachsenX ,Y undZ sowie der RotationsachsenrotX ,rotY undrotZ auch anders getroffen werden kann und im Hinblick auf den Schutzbereich der Erfindung keine Einschränkung darstellt. -
5 zeigt eine Vorrichtung30 zum Bedrucken einer nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberfläche26 eines Werkstücks24 aus Kunststoff, wobei für das Bedrucken ein Tintenstrahl-Druckverfahren eingesetzt wird. - Die Vorrichtung
30 hat eine Druckvorrichtung32 , einen Werkstückträger34 und eine Verfahreinrichtung36 . Die Druckvorrichtung32 weist mindestens eine Farbdüse38 auf, hier vier Farbdüsen für die Farben CyanC , MagentaM , GelbY und SchwarzK . Die Farbdüsen38 sind dazu ausgebildet, eine Farbe gerichtet in eine Zielrichtung40 abzugeben, wobei die Zielrichtung40 hier mit der KoordinatenachseZ zusammenfällt. Vorteilhafterweise ist jeder Farbdüse38 für eine unterschiedliche Farbe ein unterschiedlicher Farbtank (nicht gezeigt) zugeordnet, der mit der Farbdüse38 verbunden ist. Farbdüsen38 mit derselben Farbe sind bevorzugt einem gemeinsamen Farbtank zugeordnet. - Der Werkstückträger
34 weist einen Werkstückhalter42 auf, der dazu ausgebildet ist, das Werkstück24 relativ zum bzw. am Werkstückhalter42 zu fixieren. Der Werkstückhalter42 und die Farbdüsen38 sind entlang einer Justierrichtung44 relativ zueinander verlagerbar angeordnet, wobei die Justierrichtung44 hier mit der Zielrichtung40 und mit der KoordinatenachseZ zusammenfällt. Außerdem sind der Werkstückhalter42 und die Verfahreinrichtung36 relativ zueinander verlagerbar angeordnet, was in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel bedeutet, dass sich der Werkstückhalter42 zumindest entlang der KoordinatenachseX relativ zur Verfahreinrichtung36 verlagern kann. - Bevorzugt kann sich der Werkstückhalter
42 außerdem noch entlang der Koordinaten-achseZ und/oder um die RotationsachserotX und/oder um die RotationsachserotY relativ zur Verfahreinrichtung36 verlagern. Bei besonderen Anwendungsfällen kann es zusätzlich bevorzugt sein, dass sich der Werkstückhalter42 außerdem entlang der KoordinatenachseY und um die RotationsachserotZ relativ zur Verfahreinrichtung36 verlagern kann. - Schließlich sind auch die Druckvorrichtung
32 und der Werkstückträger34 mittels der Verfahreinrichtung36 entlang einer Vorschubrichtung46 relativ zueinander verlagerbar angeordnet, wobei die Vorschubrichtung46 hier mit der KoordinatenachseX zusammenfällt. Bei der hier gezeigten Ausführungsform bewegt sich also der Werkstückträger34 , während die Druckvorrichtung32 bezogen auf die KoordinatenachseX ruht. Es kann jedoch vorteilhaft sein, auch die Druckvorrichtung32 in Vorschub-richtung46 zu bewegen, oder nur die Druckvorrichtung32 in Vorschubrichtung46 zu bewegen, während der Werkstückträger34 ruht. Für die hier gezeigte Anwendung ist es jedoch vorteilhaft, wenn der Werkstückträger34 mit der Verfahreinrichtung36 mechanisch gekoppelt ist. - Die hier gezeigte Vorrichtung
30 weist außerdem noch eine Vorbehandlungseinrichtung48 und eine Nachbehandlungseinrichtung49 auf. Die Vorbehandlungseinrichtung48 ermöglicht es insbesondere, eine Plasma- oder Corona-Behandlung der Oberfläche26 vor dem Druckvorgang durchzuführen. Die Nachbehandlungseinrichtung49 ermöglicht es insbesondere, eine Nachbehandlung zur Fixierung der Druckfarben und/oder eine UV-Bestrahlung für eine Aushärtung durchzuführen. - Die Verfahreinrichtung
36 ist hier derart ausgebildet, dass das Werkstück24 in Vorschubrichtung46 vorwärts und dann in Vorschubrichtung46 rückwärts unter der Druckvorrichtung32 hindurch bewegt wird. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung, die hier jedoch nicht gezeigt ist, bewegt sich das Werkstück24 lediglich in Vorwärtsrichtung46 vorwärts unter der Druckvorrichtung32 entlang. - Die Farbdüsen
38 sind in Vorschubrichtung46 hintereinander angeordnet. Die Justierrichtung44 und die Vorschubrichtung46 stehen hier zumindest ungefähr in einem rechten Winkel zueinander. -
6 zeigt eine Detaildarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Druckvorrichtung32 gemäß5 . Es handelt sich hierbei um eine Druckvorrichtung32 , bei der alle Farbdüsen38 gemeinsam bewegt werden, hier entlang der KoordinatenachseZ . Da die Farbdüsen38 um einen Abstand p voneinander beabstandet sind, ist zu erkennen, dass der Abstand a nicht an jeder Stelle des Werkstücks24 beliebig klein gewählt werden kann, da die Druckvorrichtung32 sonst mit zumindest einer ihrer Farbdüsen38 auf das Werkstück24 aufsetzen könnte. Wird der erste RadiusRL aber ausreichend groß gehalten, so dass selbst an der Stelle des größten Abstands a eine ausreichende Druckqualität erzielt wird, so bietet diese Ausgestaltung eine besonders kostengünstige und konstruktiv einfach zu realisierende Möglichkeit. -
7 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Druckvorrichtung32 gemäß5 , wobei prinzipiell der gleiche Aufbau wie in der5 verwendet wird. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform sind hier aber nun alle Farbdüsen38 unabhängig voneinander entlang der KoordinatenachseZ bzw. entlang der Zielrichtung40 verlagerbar. Diese Ausgestaltung eröffnet die Möglichkeit, dass jede Farbdüse38 stets in einem definierten Abstanda zur Oberfläche26 des Werkstücks24 gehalten werden kann. - Während sich das Werkstück
24 unter der Druckvorrichtung32 hinweg bewegt, beschreibt die Farbdüse38 mit der FarbeC die Bahnkurve50 , die Farbdüse38' mit der FarbeM die Bahnkurve50' , die Farbdüse38" mit der FarbeY die Bahnkurve50" und die Farbdüse38"' mit der FarbeK die Bahnkurve50"' . Diese zweite Ausführungsform bietet besonders gute Möglichkeiten, ein Werkstück24 mit einem kleinen ersten RadiusRL zu bedrucken. - Bei dieser Ausführungsform ist jeder Farbdüse
38 ein Abstandsmesser52 zugeordnet, der dafür ausgebildet ist, den Abstanda zwischen der Druckvorrichtung32 , genauer zwischen der jeweiligen Farbdüse38 , und der Oberfläche26 des Werkstücks24 zu ermitteln. -
8 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Druckvorrichtung32 gemäß5 . Die Druckvorrichtung32 ist dabei derart ausgestaltet, dass jeweils zwei Farbdüsen38 eine Gruppe bilden, nämlich die Farbdüsen38 ,38' eine erste Gruppe54 und die Farbdüsen38" ,38'" eine zweite Gruppe54' . Die Farbdüsen38 einer Gruppe54 ,54' werden hier stets gemeinsam verlagert. Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist, dass sich die Vorrichtung30 durch das gemeinsame Führen jeweils zweier Farbdüsen38 konstruktiv verhältnismäßig einfach realisieren lässt und dass dennoch eine gute Einstellung des Abstandsa möglich ist. Es ist lediglich ein kleiner Unterschied zwischen dem Abstanda , hier zwischen der Farbdüse38 und der Oberfläche26 und dem Abstandh zwischen der Farbdüse38' und der Oberfläche26 zu beachten. - Bei dieser Ausführungsform wird der Abstand zwischen den Farbdüsen
38 und der Oberfläche26 nicht durch Abstandsmesser52 ermittelt. Vielmehr weist die Vorrichtung30 einen Speicher56 auf, der Zuordnungsinformationen enthält, die eine Zuordnung einer Vorschubpositionx entlang der Vorschubrichtung46 und einer Justierpositionz entlang der Justierrichtung44 beschreiben. Mit anderen Worten wird hier eine Kenntnis über die Oberfläche26 des Werkstücks24 verwendet, woraus sich ableiten lässt, an welcher Vorschubpositionx die Druckvorrichtung32 oder eine Gruppe54 ,54' oder eine Farbdüse38 ,38' ,38" ,38'" eine bestimmte Justierpositionz haben muss. -
9 zeigt eine vierte Ausführungsform einer Druckvorrichtung32 gemäß5 . Bei dieser Ausführungsform werden die Farbdüsen38 entlang der KoordinatenachseZ so eingestellt, dass sich die Oberfläche26 des Werkstücks24 entlang einer gekrümmten Bahn60 unter den Farbdüsen38 hindurch bewegen kann. Um dies zu ermöglichen, verschwenkt der Werkstückhalters42 mit dem Werkstück24 um die RotationsachserotY während der Bewegung entlang der KoordinatenachseX . Je nach Wahl des Drehpunkts kann der Abstanda durch eine Verlagerung der Farbdüsen38 und/oder durch eine Verlagerung des Werkstückhalters42 , insbesondere entlang der KoordinatenachseZ , erzielt werden. -
10 zeigt eine Oberfläche26 eines Werkstücks24 , die aufgrund eines kleinen zweiten RadiusRW in drei Durchgängen bedruckt wird. Um die Bedruckung durchzuführen, wird das Werkstück24 durch geeignete Rotationen um die RotationsachserotX so gedreht, dass der jeweilige Bereich62 ,62' ,62" gut bedruckt werden kann. -
11 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Bedrucken einer nicht-ebenen Oberfläche26 . Im SchrittS10 wird eine Druckvorrichtung32 bereitgestellt. Außerdem wird an dem Werkstück24 eine Vertiefung bereitgestellt (SchrittS12 ), wodurch besonders scharfe Konturen gedruckt werden können. Im SchrittS14 wird das Werkstück24 im Werkstückhalter42 fixiert, und der Druckvorgang kann beginnen (SchrittS16 ). - Während des Druckvorgangs wird die Druckvorrichtung
32 betätigt (SchrittS18 ), der Werkstückhalter42 bezüglich der Vorschubrichtung46 verlagert (SchrittS20 ) und die Druckvorrichtung32 bzw. Farbdüsen38 der Druckvorrichtung32 bezüglich der Justierrichtung44 verlagert (SchrittS22 ). Die SchritteS18 ,S20 ,S22 sind hier der Übersichtlichkeit halber sequentiell dargestellt. Es versteht sich aber, dass während des Druckvorgangs die Schritte auch in anderer Reihenfolge und/oder zwei oder drei dieser Schritte gleichzeitig durchgeführt werden können. - Im Schritt
S24 endet dann der Druckvorgang, und es wird geprüft, ob die Bedruckung des Werkstücks24 abgeschlossen ist (SchrittS26 ). Ist dies nicht der Fall, z.B. weil das Werkstück24 für einen weiteren Druckvorgang gedreht werden soll, so wird über den AbzweigN mit dem SchrittS28 fortgefahren, bei dem der Werkstückhalter42 verlagert wird. Danach wird der Druckvorgang im SchrittS16 erneut begonnen. - Ist das Werkstück
24 fertig bearbeitet, verzweigt das Verfahren über den AbzweigJ zum SchrittS30 , bei dem das Werkstück24 freigegeben wird. Das Verfahren endet dann mit dem SchrittS32 . -
12 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung12 , die mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens bedruckt wurde. So weist die Blendenanordnung12 in einem Bereich70 einen Hell-Dunkel-Übergang auf, der hier durch eine Variation der Rasterdichte - lediglich symbolisch dargestellt - erzeugt ist. Der Bereich72 weist eine Eintrübung auf, die durch einen im Wesentlichen zufällig verteilten Farbauftrag realisiert ist. Der Bereich74 weist eine Einfärbung auf, die hier lediglich symbolisch anhand der geschwungenen Linie dargestellt ist. Schließlich weist der Bereich76 eine große Anzahl an Variationen von Grautönen auf, insbesondere um eine Metalloptik nachzubilden. -
13 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Blendenanordnung12 im Querschnitt. Diese Ausgestaltung kann besonders vorteilhaft im Zusammenhang mit den Bereichen72 oder74 gemäß12 verwendet werden. Die Blendenanordnung12 weist zwei vertiefte Bereiche80 auf, in die beim Bedrucken die Farbe bzw. Tinte gespritzt wird. Die Menge der Farbe ist so bemessen, dass die Farbe bis an den Rand des vertieften Bereichs80 läuft und so eine besonders scharfkantige Kontur bildet. -
14 zeigt schließlich eine Lichtquelle82 , die mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens bedruckt ist, um die Lichtverteilung der Lichtquelle82 zu homogenisieren. Dabei ist hier lediglich beispielhaft gezeigt, dass mittels Linien (siehe unterer Bereich) oder Punkten (siehe oberer Bereich) eine unterschiedliche Dichteverteilung erzielt werden kann, um so die Lichtstärke der Lichtquelle82 zu vergleichmäßigen, wenn deren Licht auf eine ebene Oberfläche trifft. - Insgesamt wird eine neue Möglichkeit aufgezeigt, Blendenanordnungen für ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Bedienblende und/oder einen Schalengriff, mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens zu bedrucken. Ferner werden eine neue Vorrichtung und ein neues Verfahren aufgezeigt, die ein Bedrucken von nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberflächen ermöglichen.
Claims (4)
- Verfahren zum Bedrucken einer nicht-ebenen, insbesondere bombierten, Oberfläche (26) eines Werkstücks (24) aus Kunststoff mittels eines Tintenstrahl-Druckverfahrens, mit den folgenden Schritten: - Bereitstellen mindestens eines vertieften Bereichs (80) am Werkstück (24), in den hinein der Druckvorgang erfolgt, - Bereitstellen (S10) einer Druckvorrichtung (32) mit mindestens einer Farbdüse (38), eines Werkstückträgers (34) mit einem Werkstückhalter (42) und einer Verfahreinrichtung (36), - Fixieren (S14) des Werkstücks (24) im Werkstückhalter (42), - Beginnen (S16) des Druckvorgangs, - Betätigen (S18) der Druckvorrichtung, wobei eine Farbmenge, die aus der mindestens einen Farbdüse (38) ausgebracht wird, so bemessen ist, dass die Farbe bis an den Rand des vertieften Bereichs (80) läuft, - relatives Verlagern (S20) der Druckvorrichtung (32) und des Werkstückhalters (42) zueinander entlang einer Vorschubrichtung (46), - relatives Verlagern (S22) der Druckvorrichtung (32) und des Werkstückhalters (42) zueinander entlang einer Justierrichtung (44), die in einem Winkel zur Vorschubrichtung (46) steht, und - Beenden (S24) des Druckvorgangs.
- Verfahren nach
Anspruch 1 , wobei nach dem Schritt (S24) des Beendens des Druckvorgangs der Werkstückhalter (42) relativ zum Werkstückträger (34) aus einer ersten Position mindestens in eine zweite Position verlagert wird und das Verfahren mit dem Schritt (S16) des Beginnens des Druckvorgangs fortgesetzt wird. - Blendenanordnung (12) für ein Haushaltsgerät (10), wobei eine Bedruckung der Blendenanordnung (12) im Verfahren nach
Anspruch 1 oder2 auf die Blendenanordnung (12) aufgebracht ist. - Haushaltsgerät (10) mit einer Blendenanordnung (12) nach
Anspruch 3 .
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