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DE102009052739A1 - Messsystem zur Bestimmung der Position und/oder Lage einer reflektiven optischen Komponente - Google Patents

Messsystem zur Bestimmung der Position und/oder Lage einer reflektiven optischen Komponente Download PDF

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DE102009052739A1
DE102009052739A1 DE102009052739A DE102009052739A DE102009052739A1 DE 102009052739 A1 DE102009052739 A1 DE 102009052739A1 DE 102009052739 A DE102009052739 A DE 102009052739A DE 102009052739 A DE102009052739 A DE 102009052739A DE 102009052739 A1 DE102009052739 A1 DE 102009052739A1
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DE
Germany
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radiation
measuring system
optical component
reflective optical
measuring
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102009052739A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr. Ehm
Maarten Van Dr. Kampen
Stefan-Wolfgang Dr. Schmidt
Johannes Hubertus Josephina Dr. Moors
Jan Dr. Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
ASML Netherlands BV
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
ASML Netherlands BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH, ASML Netherlands BV filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/70Microphotolithographic exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/70483Information management; Active and passive control; Testing; Wafer monitoring, e.g. pattern monitoring
    • G03F7/70591Testing optical components

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Messsystem zur Bestimmung der Position und/oder Lage einer reflektiven optischen Komponente (601, 601a) einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage. Das Messsystem umfasst mindestens eine Lichtquelleneinheit (605), die Messstrahlung bereitstellt. Diese Messstrahlung wird auf die reflektive optische Komponente (601, 601a) gelenkt. Dort wird die Messstrahlung reflektiert und die reflektierte Messstrahlung wird von mindestens einer Detektoreinheit (611) aufgenommen. Dabei ist die Detektoreinheit derart gestaltet, dass die Polarisationseigenschaft der Messstrahlung gemessen werden kann. Mit Hilfe des Ergebnisses dieser Messung kann der Reflektionswinkel der Strahlung und hieraus die Lage und/oder Position der reflektiven optischen Komponente (601, 601a) bestimmt werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Messsystem zur Bestimmung der Position und/oder Lage einer reflektiven optischen Komponente einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage, sowie eine Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage umfassend ein solches Messsystem.
  • Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlagen, die zur Produktion von mikroelektronischen Bauelementen verwendet werden, weisen unter anderem eine Lichtquelle, ein Beleuchtungssystem zur Ausleuchtung einer strukturtragenden Maske und eine Projektionsoptik auf zur Abbildung der Maske auf ein Substrat, den Wafer. Sowohl das Beleuchtungssystem als auch die Projektionsoptik umfassen eine Mehrzahl von optischen Elementen, die hochpräzise angeordnet sein müssen, um eine gute Abbildung der Maske auf den Wafer zu ermöglichen. Wird eine solche Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage mit Strahlung betrieben, die eine Wellenlänge kleiner als 193 nm, insbesondere im Bereich 5 nm bis 15 nm, besitzt, so umfassen Beleuchtungssystem und Projektionsoptik üblicherweise reflektive optische Komponenten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Messsystem zur Verfügung zu stellen, mit dem die Position und/oder Lage einer solchen reflektiven optischen Komponente bestimmt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Messsystem mit mindestens eine Lichtquelleneinheit, die Messstrahlung bereitstellt, die auf die reflektive optische Komponente gelenkt wird, und mindestens eine Detektoreinheit zur Aufnahme der von der reflektiven optischen Komponente reflektierten Messstrahlung, wobei die Detektoreinheit eine Polarisationseigenschaft der Messstrahlung misst. Auf diese Weise kann ein Position- und/oder Lagemessung erfolgen, ohne dass ein mechanischer Kontakt zwischen dem Messsystem und der reflektiven optischen Komponente vorliegt.
  • Weiterhin kann das Messsystem derart ausgestaltet sein, dass es mit einer ersten Messstrahlung und einer zweiten Messstrahlung betrieben werden kann und die Wellenlänge der ersten Messstrahlung (1047) sich von der Wellenlänge der zweiten Messstrahlung unterscheidet. Dies hat den Vorteil, dass sich eine höhere Messgenauigkeit erzielen lässt, wenn Messstrahlungen verschiedener Wellenlängen zum Einsatz kommen.
  • Umfasst das Messsystem zusätzlich eine Auswerte- und Steuereinheit zur Bestimmung des Reflektionswinkels der Strahlung an der reflektiven optischen Komponente aus den Polarisationseigenschaften der von der reflektiven optischen Komponente reflektierten Messstrahlung, so wird eine besonders schnelle Auswertung der Position und/oder Lage der reflektiven optischen Komponente erreicht.
  • In einer Weitergestaltung ist die Auswerte- und Steuereinheit mit Aktuatoren verbunden ist, mit denen die Position und Lage der reflektiven optischen Komponente verändert werden kann. Dies ermöglicht eine direkte Ansteuerung der Aktuatoren beruhend auf dem Messsignal der Messsystems. Hierdurch kann jederzeit schnell eine Kontrolle und Korrektur der Lage und Position der reflektiven optischen Komponente erreicht werden.
  • Eine Ausgestaltung der Detektoreinheit des Messsystems mit mindestens einem Polarisationsfilters hat den Vorteil, dass die Polarisationseigenschaften der reflektierten Messstrahlung auf besonders einfache Weise gemessen werden können, da nur Strahlung mit einer bestimmten Polarisationseinstellung den Polarisationsfilter passieren kann.
  • Ist der Polarisationsfilter zusätzlich drehbar ausgestaltet, so kann auf einfache Weise variiert werden, welche Polarisationseigenschaft die Strahlung hat, die den Polarisationsfilter passieren kann.
  • Eine Ausgestaltung der Detektoreinheit derart, dass sie Messstrahlung, die an der reflektiven optischen Komponente reflektiert worden ist, ortsaufgelöst detektiert, hat den Vorteil, dass gleichzeitig oder zumindest in kurzen Zeitabständen die Polarisationseigenschaften von Strahlung, die an unterschiedlichen Orten der reflektiven optischen Komponente reflektiert worden ist, analysiert werden können.
  • Ist die reflektive optische Komponente ein Spiegel zur Reflektion von Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 5–15 nm, so kann das erfindungsgemäße Messsystem in Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage eingesetzt werden, die mit Nutzstrahlung einer Wellenlänge im Bereich von 5 nm bis 15 nm betrieben wird.
  • Besonders vorteilhaft lässt sich das erfindungsgemäße Messsystem auf eine reflektive optische Komponente anwenden, die eine Mehrzahl von Spiegeln umfasst, da es die Bestimmung der Position und/oder Lage von mehren der Mehrzahl der Spiegel gleichzeitig oder zumindest in kurzen zeitlichen Abständen ermöglicht. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn mindestens zwei Spiegel aus der Mehrzahl von Spiegeln unterschiedliche Orientierungen aufweisen.
  • Ein Messsystem, in dem die bereitgestellte Messstrahlung unpolarisiert ist, hat den zusätzlichen Vorteil, dass in der Detektoreinheit nur der Polarisationsgrad bestimmt werden muss, was eine relativ einfache Ausgestaltung der Detektoreinheit ermöglicht.
  • Eine Verwendung von Messstrahlung, die einen definierten Polarisationszustand besitzt, hat den Vorteil, dass neben den Reflektionskoeffizienten von s- und p-polarisierter Strahlung auch eine Bestimmung der Phasenverschiebung ermöglicht wird.
  • Ein Messsystem, in dem die bereitgestellte Messstrahlung eine Wellenlänge hat, die sich von der Wellenlänge einer Nutzstrahlung der Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage unterscheidet, kann mit einer besonders kostengünstigen Lichtquelle betrieben werden.
  • Umfasst das erfindungsgemäße Messsystem mehrere Detektoreinheiten, so lässt sich eine höhere Genauigkeit bei der Bestimmung der Lage und/oder Position erreichen.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung befindet sich die reflektive optische Komponente, deren Position und/oder Lage mit dem erfindungsgemäßen Messsystem bestimmt werden soll, in einer Umgebung mit einem Druck im Bereich von 10–9 mbar bis 1 mbar. Dies liegt insbesondere dann vor, wenn diese Komponente innerhalb einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage eingesetzt wird, die mit Strahlung betrieben wird, die bei höheren Drücken absorbiert würde, wie zum Beispiel Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 5 nm bis 15 nm.
  • Zusätzlich kann das erfindungsgemäße Messsystem auch so ausgebildet sein, dass der Abstand zwischen der reflektiven optischen Komponente und der Detektoreinheit größer ist als 30 cm, bevorzugt größer als 50 cm. Auch ein Abstand im Bereich von einem bis mehreren Meter ist denkbar. Dies hat den Vorteil, dass die optische Komponente und die Detektoreinheit in verschiedenen Umgebungen befinden können. Dies können zum Beispiel Umgebungen mit unterschiedlichen Druck oder auch verschiedener Temperatur sein.
  • Befinden sich zumindest Teile des Messsystems außerhalb dieser Umgebung mit reduziertem Druck, so kann das Messsystem auch Materialien enthalten, die unter niedrigen Drücken ausgasen würden. Es lässt sich daher besonders kostengünstig herstellen.
  • Eine Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage umfassend ein erfindungsgemäßes Messsystem hat die Vorteile, die vorstehend mit Bezug auf das Messsystem erläutert wurden.
  • Näher erläutert wird die Erfindung anhand der Zeichnungen.
  • 1 zeigt den Verlauf der Reflektivitäten an Silber bei einer Wellenlänge 587 nm als Funktion des Reflektionswinkels
  • 2 zeigt den Verlauf des Ellipsometriewinkels δ als Funktion des Reflektionswinkels
  • 3 zeigt den Verlauf des Tangens des Ellipsometriewinkels ψ als Funktion des Reflektionswinkels
  • 4 zeigt Polarisationsgrad ρ als Funktion des Reflektionswinkels
  • 5 zeigt anhand von drei Messkurven den Verlauf des Ellipsometriewinkels als Funktion des Reflektionswinkels
  • 6a zeigt schematisch das Messsystem mit einer Lichtquelleneinheit, die polarisiertes Licht erzeugt
  • 6b zeigt schematisch das Messsystem aus 5a mit einem verkippten reflektiven optischen Element
  • 7 zeigt schematisch das Messsystem mit einer Lichtquelleneinheit, die unpolarisiertes Licht erzeugt und einem Detektorsystem, das eine ortsaufgelöste Messung ermöglicht
  • 8 zeigt schematisch ein Messsystem, dass zwei Detektoreinheiten umfasst
  • 9 zeigt eine schematische Darstellung eines Spiegelarrays
  • 10 zeigt den Einsatz eines erfindungsgemäßen Messsystems bei einer reflektiven optischen Komponente, die sich in einer Umgebung mit vermindertem Druck befindet
  • Die Bezugszeichen sind so gewählt, dass Objekte, die in 1 dargestellt sind, mit einstelligen oder zweistelligen Zahlen versehen wurden. Die in den weiteren Figuren dargestellten Objekte haben Bezugszeichen, die drei- und mehrstellig sind, wobei die letzten beiden Ziffern das Objekt angeben und die vorangestellten Ziffern die Nummer der Figur, auf der das Objekt dargestellt ist. Damit stimmen die Bezugsziffern von gleichen Objekten, die in mehreren Figuren dargestellt sind, in den letzten beiden Ziffern überein. Zum Beispiel kennzeichnen die Bezugszeichen 601, 701 und 801 das Objekt 1 in den 6, 7 und 8. In diesem Fall handelt es sich um die reflektive optische Komponente.
  • Das Verhalten von elektromagnetischer Strahlung bei der Reflektion an Oberflächen wird durch die Fresnelschen Gleichungen bestimmt. Eines der auftretenden Phänomene ist die Änderung des Polarisationszustandes der Strahlung bei der Reflektion. Eine detaillierte Darstellung hierzu findet sich zum Beispiel in „Handbook of optical systems”, H. Gross, WILEY-VCH Verlag GmbH&Co. KGaA, Weinheim. Die 14 zeigen für die Erfindung relevante physikalische Effekte am Beispiel der Reflektion von Strahlung der Wellenlänge λ = 587 nm an einer Silberoberfläche in einer Umgebung aus Luft. Der Brechungsindex von Silber ist komplex und beträgt n' = 0.18·(1 + i·20.222).
  • 1 zeigt die Abhängigkeit der Intensitätsreflektionskoeffizienten RS und RP sowie der Gesamtreflektivität R vom Einfallswinkel I. Unter dem Einfallswinkel versteht man den Winkel zwischen einfallender Strahlung und der Normalen zur Oberfläche am Auftreffpunkt. Die Richtung der einfallenden und der reflektierten Strahlung definieren ferner die sogenannte Reflektionsebene. In dieser Ebene liegen der Richtungsvektor der einfallenden Strahlung, der Richtungsvektor der reflektierten Strahlung und die Normale zur Oberfläche am Auftreffpunkt der Strahlung. Bezüglich dieser Ebene wird die senkrechte (s) und die parallele (p) Polarisation definiert und damit auch der senkrechte und der parallele Intensitätsreflektionskoeffizient.
  • Man sieht hier deutlich, dass bei einfallender unpolarisierter Strahlung nach der Reflektion teilweise polarisierte Strahlung vorhanden ist, da die Intensitätsreflektionskoeffizienten RS und RP sich unterscheiden. Weiterhin zeigt 1, dass der Anteil der s-polarisierten Strahlung nach der Reflektion in diesem Fall für fast alle Einfallswinkel I größer ist.
  • Neben der Reduzierung der Intensität erfolgt auch eine Phasenverschiebung der Strahlung bei der Reflektion. Der Betrag der Phasenverschiebung hängt wiederum Einfallswinkel I und von der Polarisationsrichtung in Bezug auf die Reflektionsebene ab. Dies ist in 2 dargestellt. Der Verlauf von δS zeigt die Abhängigkeit der Phasenverschiebung der senkrecht zur Einfallsebene polarisierten Strahlung als Funktion des Einfallswinkels I. Analog beschreibt der Verlauf von δP die Abhängigkeit der Phasenverschiebung der parallel zur Einfallsebene polarisierten Strahlung. Hiervon ausgehend ist weiterhin der Verlauf von δ = δP – δS gezeigt, der die relative Phasenverschiebung der beiden Polarisationsrichtungen nach der Reflektion darstellt. Häufig wird der Winkel δ auch als Ellipsometriewinkel bezeichnet.
  • Ein zweiter Ellipsometriewinkel ist der Winkel Ψ. Dieser Winkel ist definiert als der Arcustangens des Verhältnisses der Beträge der Amplitudenreflektionskoeffizienten:
    Figure 00060001
  • Es gilt ferner:
    Figure 00060002
  • In 3 ist die Abhängigkeit des Tangens des Ellipsometriewinkels Ψ vom Einfallswinkel der Strahlung dargestellt.
  • Betrachtet man die Reflektion von unpolarisierter Strahlung, so ist es ferner hilfreich als weitere Größe den Polarisationsgrad ρ einzuführen. Dabei ist der Polarisationsgrad ρ reflektierter Strahlung definiert durch
    Figure 00060003
    wobei IP und IS die Intensität der p- bzw. s-polarisierten Strahlung angibt. Bei vollständig unpolarisierter einfallender Strahlung ergibt sich der Polarisationsgrad auch mit Hilfe der Intensitätsreflektionskoeffizienten:
  • Figure 00070001
  • 4 zeigt den Verlauf des Polarisationsgrades für einfallende unpolarisierte Strahlung als Funktion des Einfallswinkels I. Man erkennt deutlich, dass sich je nach Reflektionswinkel eine unterschiedlich starke Polarisationsgrad ergibt.
  • In 6 ist beispielhaft der Verlauf von drei Messkurven gezeigt. Dargestellt ist der Ellipsometriewinkel δ als Funktion des Einfallswinkels I. Die reflektive optische Komponente, an der die Messung durchgeführt wurde, bestand in diesem Fall aus einen Silizizum Substrat mit einem Molybdän-Silizium Multilayer. Auf dem Multilayer befand sich zudem eine Kohlenstoffschicht mit unterschiedlicher Dicke. Die drei Messkurven beziehen sich auf drei verschiedene Messungen mit unterschiedlich dicken Kohlenstoffschichten an der Oberfläche. Die Messung wurden mit einer Messstrahlung der Wellenlänge 400 nm vorgenommen. Neben der Variation des Ellipsometriewinkels in Abhängigkeit der Kohlenstoffdicke, die die Sensitivität einer solchen Messung gegenüber dem Brechungsindex der Oberfläche verdeutlicht, kann man aus den Kurven auch die Sensitivität des Ellipsometriewinkels von Einfallswinkel entnehmen. Ändert sich der Einfallswinkel nur um 0.1°, so führt dies bereits zu einer Änderung des Ellipsometriewinkels um 0.2°. Eine solche Veränderung des Ellipsometriewinkels kann mit dem im folgenden beschriebenen Messsystem ohne Probleme bestimmt werden, so dass der Reflektionswinkel auf 0.1° oder weniger ermittelt werden kann.
  • Die in Bezug auf die 1 bis 5 erläuterten physikalischen Effekte ermöglichen es, die genaue Position und Orientierung einer reflektiven optischen Komponente in einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage zu bestimmen. Dies ist in 6a gezeigt. Dargestellt ist hier eine reflektive optische Komponente, die in einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage eingesetzt wird. Die reflektive optische Komponente hat dabei die Aufgabe die Nutzstrahlung 602 der Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage umzulenken und geeignet zu formen. Hierzu kann die reflektive optische Komponente plan sein wie in der 6a dargestellt oder eine sphärische oder asphärische reflektive Oberfläche aufweisen. Die Ausbildung in Form eines Spiegelarrays, wie in Bezug zu 9 erläutert, ist ebenfalls möglich. Die Nutzstrahlung 602 der Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage hat dabei zum Beispiel eine Wellenlänge, die 193 nm oder weniger, insbesondere 5–15 nm, beträgt. Die reflektive optische Komponente 601 besitzt ein Abtastbereich 603, der mit polarisierter Messstrahlung einer Lichtquelleneinheit 605 bestrahlt wird. Die polarisierte Messstrahlung der Quelleinheit hat dabei eine Wellenlänge, die nicht notwendigerweise mit der Wellenlänge der Nutzstrahlung 602 übereinstimmt. Die Wellenlänge der polarisierten Messstrahlung kann im Bereich von 240 nm bis 1200 nm liegen. Es ist auch möglich Messstrahlung mit einer gewissen Bandbreite zu verwenden. Eine höhere Genauigkeit kann jedoch mit möglichst monochromatischer Messstrahlung erreicht werden.
  • Allerdings kann es zusätzlich vorteilhaft sein, die Messung nacheinander mit verschiedenen Messstrahlungen unterschiedlicher Wellenlängen durchzuführen. Auf diese Weise lässt sich ein größerer Satz von Messdaten erhalten, um hieraus den Reflektionswinkel zu bestimmen. Damit kann die Messgenauigkeit deutlich gesteigert werden. Weiterhin ist es denkbar, dass die optischen Eigenschaften der reflektierenden Fläche nicht genau bekannt sind. Dieses Problem tritt zum Beispiel auf, wenn die reflektierende Fläche mit der Zeit verschmutzt oder oxidiert. Dann ergibt sich eine intrinsische Ungenauigkeit bei der Bestimmung des Reflektionswinkels, da der Brechungsindex der Oberfläche nicht genau bekannt ist. In diesem Fall führt man die Messung mehrfach mit Messstrahlung unterschiedlicher Wellenlängen durch. Legt man dann weiterhin theoretische Modelle für den Verlauf des Brechungsindex als Funktion der Wellenlänge zugrunde, kann aus den Messdaten sowohl der Reflektionswinkel als auch der Brechungsindex der reflektierenden Fläche für die verschiedenen Wellenlängen bestimmt werden. Man erhält somit zusätzlich noch weitere Informationen über die Fläche wie zum Beispiel den Verschmutzungs- oder Oxidationsgrad. Bei solchen Messverfahren kommen üblicherweise Messstrahlungen mit Wellenlängen im Bereich von 250 nm–550 nm zum Einsatz.
  • Die Lichtquelleneinheit besteht hier aus einer Lichtquelle 607 und einem Polarisationsfilter 609 zur Einstellung eines genau definierten Polarisationszustandes. Dieser Zustand ist in der vorliegenden Ausführungsform eine lineare Polarisation. Der definierte Polarisationszustand kann aber auch eine andere Polarisation, wie zum Beispiel eine elliptische Polarisation mit bekannter Hauptpolarisationsrichtung, Polarisationsgrad und Phasenwinkel sein. Die Lichtquelle 607 ist hier zum Beispiel eine Bogenlampe. Andere Lichtquellen, wie zum Beispiel Gasentladungslampen mit einem breiten Spektrum, sind ebenfalls möglich
  • Die Lichtquelleneinheit 605 ist so konfiguriert, dass sie Messstrahlung mit einer geringen Divergenz erzeugt. Somit ist sichergestellt, dass nur der Abtastbereich 603 ausgeleuchtet wird. Die vom Abtastbereich 603 reflektierte Messstrahlung wird von der Detektoreinheit 611 aufgenommen. Die Detektoreinheit besteht aus einem Polarisationsfilter 613, der drehbar um die Richtung der einfallenden Messstrahlung ausgebildet ist, und einem Detektor 615 zur Messung der Intensität der der Messstrahlung, die den Polarisationsfilter 613 passiert. Der Detektor kann zum Beispiel ein CCD-Sensor oder eine Photodiode sein. Andere Detektortypen sind ebenfalls denkbar. Mit Hilfe des Detektors 615 kann also die Intensität der, auf den Detektor fallenden, Messstrahlung in Abhängigkeit von der Einstellung des Polarisationsfilters 613 ermittelt werden. Hieraus lässt sich dann der Polarisationszustand der Messstrahlung nach der Reflektion an der reflektiven optischen Komponente bestimmen. Der Polarisationsfilter 609 wirkt also als Polarisator, wohingegen der Polarisationsfilter 613 als Analysator verwendet wird. Durch den Vergleich des Polarisationszustandes der Messstrahlung vor und nach der Reflektion wird dann zum Beispiel der Ellipsometrie-Winkel δ ermittelt. Da die Oberflächeneigenschaften des optischen Elements im Abtastbereich 603 bekannt sind, kann hieraus der Reflektionswinkel I der Messstrahlung bestimmt werden. Dabei nutzt man aus, dass bei bekannten Oberflächeneigenschaften wie zum Beispiel dem komplexen Brechungsindex ein wohlbekannter Zusammenhang zwischen Ellipsometrie-Winkel δ und Reflektionswinkel besteht, wie bereits in Bezug auf 2 erläutert wurde.
  • Zusätzlich zu den in 6a dargestellten Komponenten kann sowohl die Lichtquelleneinheit 605 als auch die Detektoreinheit 611 zusätzlich einen weiteren Polarisationsfilter enthalten, der als Kompensator wirkt. Dieser Polarisationsfilter ist derart gewählt, dass die Polarisationswirkung der Reflektion zumindest teilweise kompensiert wird. Dies kann ein einfacheres Messverfahren zur Folge haben, da der drehbare Polarisationsfilter 613 nur noch in einem kleinen Bereich verdreht werden muss.
  • Die Genauigkeit dieses Verfahrens kann auf verschiedenen Arten verbessert werden. So ist es zum Beispiel vorteilhaft, die Lichtquelleeinheit und die Detektoreinheit derart anzuordnen, dass der zu bestimmende Reflektionswinkel in der Nähe des Brewsterwinkels liegt. In diesem Bereich führt bereits eine kleine Änderung des Reflektionswinkels zu einer signifikanten Änderung des Ellipsometrie-Winkels δ. In 2 ist dies zum Beispiel der Bereich um 80°. Daher lässt sich in diesem Bereich eine höhere Genauigkeit bei der Bestimmung des Reflektionswinkels erreichen. Alternativ oder ergänzend kann die Bestimmung auch mit Messstrahlung verschiedener Wellenlängen durchgeführt werden. Da die in den 14 dargestellten Verläufe für verschiedene Wellenlängen bekannt sich, ermöglicht die Messung der Abhängigkeit des Ellipsometrie-Winkels von der Wellenlänge der Messstrahlung eine genauere Bestimmung des Reflektionswinkels.
  • Alternativ zu der in 6a dargestellten Ausführungsform kann auch eine Lichtquelleneinheit 605 verwendet werden, die unpolarisierte Messstrahlung zu Verfügung stellt. In diesem Fall wird mit Hilfe der Detektoreinheit 611 der Polarisationsgrad der Messstrahlung nach der Reflektion bestimmt. Dies kann ebenfalls durch Messung der Strahlungsintensität am Detektor in Abhängigkeit des Drehwinkels des Polarisationsfilters 613 geschehen. Wie anhand von 4 dargelegt, besteht bei bekannten optischen Eigenschaften der reflektiven Oberfläche im Abtastbereich ein wohlbekannter Zusammenhang zwischen Polarisationsgrad und Reflektionswinkel I. Daher ist auch in diesem Fall möglich, den Reflektionswinkel I zu bestimmen.
  • Diese Information über den Reflektionswinkel der Messstrahlung lässt sich auf verschiedene Weisen benutzten, um die Position und die Orientierung des reflektiven optischen Elementes zu bestimmen. Dies ist in 6b dargestellt.
  • 6b zeigt beispielhaft zwei Strahlverläufe 617 und 617a zwischen Lichtquelleneinheit und Detektoreinheit. In beiden Fällen ist die Position und Orientierung der Lichtquelleneinheit und die Position der Detektoreinheit identisch. Aufgrund einer unterschiedlichen Position und Orientierung der reflektiven optischen Komponente 601 bzw. 601a ergeben sich jedoch unterschiedliche Strahlverläufe mit einem unterschiedlichen Reflektionswinkel I bzw. I'. Um ein besser graphische Darstellung zu ermöglichen, ist der Unterschied der beiden Positionen und damit der beiden Reflektionswinkel übertrieben dargestellt worden. Das erfindungsgemäße Messsystem ist in der Lage Orientierungsänderungen im Bereich von 1 mrad zu ermitteln.
  • Bestimmt man nun aus der Messung der Polarisationseigenschaften der reflektierten Messstrahlung den Reflektionswinkel, so kann man mit Hilfe diese Winkels entscheiden, in welcher der beispielhaften Positionen sich die reflektive optische Komponente befindet. Es lässt sich also aus der Detektorposition und der Position und Orientierung der Lichtquelle die Position der reflektiven optischen Komponente genau bestimmen. Dabei ist jedoch erforderlich, dass die Messstrahlung im Wesentlichen an der gleichen Stelle der reflektiven optischen Komponente reflektiert wird. Um dies zu gewährleisten wird der Abtastbereich 607 benutzt. Dieser Bereich kann zum Beispiel mit einer Markierung wie einem Fadenkreuz versehen sein, um zu kontrollieren, ob die von der Lichtquelleeinheit ausgehende Messstrahlung an der gewünschten Stelle der reflektiven optischen Komponente reflektiert wird. Damit die von der Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage verwendete Nutzstrahlung nicht durch eine solche Markierung gestört wird, ist der Abtastbereich vorteilhaft außerhalb der optischen Nutzfläche 619 angeordnet. Unter optischer Nutzfläche versteht man in diesem Zusammenhang den Bereich der reflektiven optischen Komponente, der im Betrieb der Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage mit Nutzstrahlung 602 beaufschlagt wird.
  • 6c zeigt eine reflektive optische Komponente 601, die mit zwei Aktuatoren 620 verbunden ist. Bei den Aktuatoren 620 kann es sich zum Piezostellelemente oder Lorentzaktuatoren handeln. Mit Hilfe der Aktuatoren 620 kann die Position und Lage der reflektiven optischen Komponente 601 in einem gewissen Bereich eingestellt werden. Weiterhin sind die Aktuatoren 620 mit einer Auswerte- und Steuereinheit 622 verbunden. Bei der Auswerte- und Steuereinheit kann es sich zum Beispiel um einen Computer handeln. Diese Auswerte- und Steuereinheit 622, die ebenfalls mit der Lichtquelleneinheit 605 und der Dektektoreinheit 611 verbunden ist, ermittelt aus den Messdaten des Messsystems die Position und Lage der reflektiven optischen Komponente 601. Dieses Ergebnis wird intern mit einer Soll-Position und einer Soll-Lage der reflektiven optischen Komponente 601 verglichen, die zum Beispiel in einer Speichereinheit (nicht dargestellt) hinterlegt sein kann. Aus dem Ergebnis dieses Vergleichs wird ein Steuersignal generiert, mit dem die Aktuatoren 620 angesteuert werden, was zu einer Veränderung der Position und Lage der reflektiven optischen Komponente führt. Dieser Mess-Steuer-Zyklus wird gegebenenfalls mehrfach durchgeführt bis die Position und Lage der reflektiven optischen Komponente 601 von der Soll-Position und Soll-Lage nur noch innerhalb einer gewissen Toleranz, die im ebenfalls in der Speichereinheit hinterlegt sein kann, abweicht.
  • In der 6c ist die Auswerte- und Steuereinheit mit Detektoreinheit und Lichtquelleneinheit verbunden. Dies hat den Vorteil, dass nicht nur das, von der Detektoreinheit generierte Messsignal, an die Auswerte- und Steuereinheit übermittelt wird, sondern zum Beispiel auch weitere Informationen über die Konfiguration der Lichtquelleneinheit, wie zum Beispiel die verwendete Wellenlänge der Messstrahlung. In einer einfacheren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Messsystems ist es auch denkbar, dass nur die Detektoreinheit mit der Auswerte- und Steuereinheit verbunden ist.
  • Zur Verbesserung der Genauigkeit ist es vorteilhaft, wenn die Position und Orientierung der reflektiven optischen Komponente mit Hilfe von mehren Abtastbereichen 603, die an verschiedenen Stellen der reflektiven optischen Komponente 601 vorgesehen sind, bestimmt wird. Daher können auch mehrere Messsysteme aus jeweils einer Lichtquelleneinheit 605 und einer Detektoreinheit 611 vorgesehen sein, um die Position und Lage der reflektiven optischen Komponente zu bestimmen.
  • 7 zeigt einen schematischen Aufbau einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Messsystems. Als Lichtquelleneinheit dient ein Projektionsschirm 721, der rückseitig von einer Lichtquelle beleuchtet wird (nicht gezeigt) und daraufhin eine diffuse unpolarisierte Messstrahlung abgibt. Diese Messstrahlung beleuchtet einen größeren Bereich der reflektiven optischen Komponente 701. Mit Hilfe der Detektoreinheit 711, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem drehbaren Polarisationsfilter 713 und einer CCD-Kamera besteht, wird der Polarisationsgrad der reflektierten Messstrahlung gleichzeitig über eine größeren Bereich der reflektiven optischen Komponente bestimmt. Dies liegt daran, dass eine CCD-Kamera eine ortsaufgelöste Messung der Intensität der reflektierten Strahlung ermöglicht. Wie im Folgenden beschrieben, kann anhand der Intensitätsverteilung über die Pixel des CCD-Chips auf die Polarisationsverteilung über einen größeren Bereich der reflektiven optischen Komponente zurückgeschlossen werden. Andere Detektortypen wie zum Beispiel ein CMOS-Chip oder eine andere Art von Detektorarray zur ortsaufgelösten Messung sind ebenfalls möglich. Die Kameraoptik ist in der 7 nicht dargestellt, sondern durch eine einfache Lochkamera bestehend aus der Lochblende 723 und einem angedeuteten CCD-Chip 725, ersetzt worden. Der CCD-Chip ist zur besseren zeichnerischen Darstellung nur durch vier Pixel 727 angedeutet. In einer realen Umsetzung besitzt ein CCD-Chip eine Vielzahl von Pixeln, deren Anzahl um mehrere Größenordnungen größer ist. Jedem Pixel 727 des CCD-Chips 725 ist ein kleines Gebiet auf dem reflektiven optischen Element zugeordnet. In der 7 ist die Zuordnung durch die Strahlen 729 angedeutet. Bestimmt man nun für jedes Pixel 729 die Intensität der einfallenden Messstrahlung als Funktion der Winkeleinstellung des Polarisationsfilters 713, so kann für jeden, einem CCD-Pixel zugeordneten, Bereich auf dem beleuchteten Teil der reflektiven optischen Komponente 701 angegeben werden, welchen Polarisationsgrad die Messstrahlung hat, die in diesem Bereich reflektiert wird. Dabei ist die Ortsauflösung auf dem optischen Element umso größer je mehr Pixel der CCD-Chip besitzt. Durch eine vorherige Kalbrationsmessung kann des Messsignal des CCD-Chips in eine Strahlungsintensität am CCD-Chip umgerechnet werden. Aus der Strahlungsintensität an jedem Pixel des CCD-Chips kann dann in Abhängigkeit der Winkeleinstellung des Polarisationsfilters wie im vorangegangen Ausführungsbeispiel wiederum der Reflektionswinkel an der dem Pixel zugeordneten Bereich des reflektiven optischen Element ermittelt werden. Hierzu kann die in 4 dargestellte Abhängigkeit des Polarisationsgrades vom Reflektionswinkel verwendet werden. Da die reflektive optische Komponente in diesem Ausführungsbeispiel durch eine ausgedehnte Lichtquelle beleuchtet wird und somit der Ausgangsort in der Lichtquelleneinheit nicht für jeden der Strahlen 729 feststeht, reicht diese Information noch nicht aus, um die Orientierung der optischen Fläche an dem, dem Pixel zugeordneten Bereich, zu bestimmen. Dies liegt daran, dass es nur mit dem Reflektionswinkel nicht möglich ist die Reflektionsebene, die gebildet wird aus einfallendem und reflektierten Strahl, zu ermitteln. Eine weitere Auswertung der Strahlungsintensität am Pixel des CCD-Detektors in Abhängigkeit der Einstellung des Polarisationsfilters 713 ermöglicht es jedoch, diese Ebene zu bestimmen. Hierbei macht man sich zu Nutze, dass die Reflektivität der reflektiven optischen Komponente für Messstrahlung, deren lineare Polarisationsrichtung parallel zur Reflektionsebene liegt, am geringsten ist. Die Einstellung des Polarisationsfilters 713, bei der am CCD-Detektor die geringste Strahlungsintensität anliegt, gibt daher einen Vektor an, der in der Reflektionsebene liegt. Zusammen mit der Strahlrichtung eines Strahls 729, die sich aus Position und Orientierung der CCD-Kamera ergibt, wird die Reflektionsebene eindeutig festgelegt. Alternativ kann auch die Einstellung des Polarisationsfilters ermittelt werden, bei der die maximale Strahlungsintensität vorliegt, um die Reflektionsebene festzulegen, da die Reflektivität der reflektiven optischen Komponente für Messstrahlung, deren lineare Polarisationsrichtung senkrecht zur Reflektionsebene liegt, am größten ist.
  • Vorteilhaft bestimmt man den Polarisationsgrad durch Drehung des Polarisationsfilters um eine Mehrzahl von Winkeln ϕi aus einer Ausgangstellung, wobei ϕi = i·180°N mit N ganzzahlig und i = 0...N–1 ganzzahlig
  • Für jeden Winkel ϕi bestimmt man die Strahlungsintensität Bi an jedem Pixel gegebenenfalls durch Zuhilfenahme der zuvor durchgeführten Kalibrationsmessung. Der Polarisationsgrad ist dann gegeben durch
    Figure 00130001
  • Je mehr Messschritte N durchgeführt werden, desto genauer ist die Bestimmung des Polarisationsgrades. Aus der gleichen Messung kann auch die Reflektionsebene bestimmt werden. Da der Intensitätsreflektionskoeffizient für p-polarisiertes Licht immer kleiner ist als der für s-polarisiertes Licht, gibt die Winkelstellung ϕp bei der die Strahlungsintensität am geringsten ist, einen Richtungsvektor vor, der in Reflektionsebene liegt. Die Bestimmung des Polarisationsgrades und der Reflektionsebene kann zum Beispiel durch eine Auswerte- und Steuereinheit erfolgen. Diese Auswerte- und Steuereinheit kann zum Beispiel ein Computer sein. Die Auswerte- und Steuereinheit kann in die Detektoreinheit integriert sein oder als ein separates Modul ausgeführt sein.
  • Dieses Verfahren zur Bestimmung der Reflektionsebene weist jedoch eine gewisse Messunsicherheit auf. Daher ist es vorteilhaft zur genauen Winkelbestimmung eine zweite Detektoreinheit einzusetzen. Dies ist 8 dargestellt. Zur besseren Sichtbarkeit sind nur die Strahlen nach der Reflektion an der reflektiven optischen Komponente 801 dargestellt. Die beiden Detektoreinheiten 831 und 833 haben in etwa den gleichen Elevationswinkel, da sie etwa in der gleichen Entfernung oberhalb der reflektiven optischen Komponente angeordnet sind. Allerdings unterscheidet sich der Azimuth der Detektoren um den Winkel α, der in 8 ca. 100° beträgt. Das heißt, dass die beiden Reflektionsebenen unter einem Winkel von etwa 100° zueinander stehen. Die zur Detektoreinheit 831 gehörige Reflektionsebene wird gebildet durch die Normale 835 und den Strahl, der den Detektor 831 erreicht. Entsprechendes gilt für die zur Detektoreinheit 833 gehörige Reflektionsebene. Mit der Detektoreinheit 831 wird der Winkel I1 zur Normalen 835 bestimmt und mit der Detektoreinheit 833 der Winkel I2. Beide Detektoreinheiten 831 und 833 können zum Beispiel wie in 7 ausgebildet sein und ermöglichen somit eine Bestimmung des Reflektionswinkels über einen größeren Bereich der reflektiven optischen Komponente. Es stehen somit ortsaufgelöste Datensätze der Detektoreinheit 831 und der Detektoreinheit 833 zur Verfügung. Diese beiden Datensätze müssen zueinander mit Hilfe einer Auswerte- und Steuereinheit in Verbindung gebracht werden. Hierzu sind auf der reflektiven optischen Komponente die Markierungen 837 angebracht. Mit Hilfe der Markierungen 837, die in beiden Datensätzen erscheinen, können die ortsaufgelösten Daten der beiden Detektoreinheiten zueinander in Verbindung gebracht werden. Man spricht in diesem Fall vom Matching der Datensätze zueinander. Das Matching von Kamerabildern mit Hilfe von Markierungen ist ein bekanntes Verfahren, das zum Beispiel verwendet wird um die 3-Dimensionale Struktur eines Körpers in einen Computer zu übertragen. Hierbei können sogar die Bildfehler der Kameras wie zum Beispiel Verzeichnung berücksichtigt werden. Siehe zum Beispiel R. Y. Tsai, An Efficient and Accurate Camera Calibration Technique for 3D Machine Vision. Proceedings of IEEE Conference an Computer Vision and Pattern Recognition, Miami Beach, FL, pp. 364–374, 1986 oder O. Faugeras, Three-Dimensional Computer Vision. MIT Press, 1993.
  • Diese Verfahren ermöglichen es, die beiden Datensätze miteinander in Verbindung zu setzen und somit für jeden Ort auf der reflektiven optischen Komponente den Polarisationsgrad der Messstrahlung zu bestimmen, die in Richtung der Detektoreinheit 831 bzw. in Richtung der Detektoreinheit 833 reflektiert wird. Der Winkel α, der ebenfalls vom Reflektionsort abhängig ist, kann ebenfalls aus den gematchten Kameradatensätzen ermittelt werden. Damit liegt für jeden Ort auf der reflektiven optischen Komponente der Winkel α zwischen Detektoreinheiten und die Reflektionswinkel I1 und I2 der in Richtung der Detektoreinheiten reflektierten Strahlen fest. Aus diesen Größen kann man durch geometrische Überlegungen die Richtung der Normalen 835 auf der Oberfläche der reflektiven optischen Komponente 801 und damit die Orientierung der Komponente in Bezug auf die Detektoreinheiten bestimmen.
  • In 9 ist eine Ausführungsform der reflektiven optischen Komponente 901 dargestellt. In diesem Fall ist die reflektive optische Komponente 901 ein Array aus einer Vielzahl von Spiegeln 939. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Mikrospiegel mit einer Größe von 0,25 mm2 handeln. Es sind aber auch größere Spiegel z. B. mit 4 mm2 oder kleinere Spiegel möglich. Die Spiegel 939 haben typischerweise unterschiedliche Orientierungen. Dies ist durch die Normalen 935 auf den Spiegeln angedeutet. In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Spiegel mit einer Aktuatorik zum Beispiel mit Piezostellelementen versehen. Diese Aktuatorik dient dazu, die Orientierung der Spiegel zu verändern und damit Normale zu verkippen. Bei einem Einsatz in einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage kann hierdurch die Nutzstrahlung gezielt beeinflusst werden. Insbesondere in diesem Zusammenhang kann das erfindungsgemäße Messsystem verwendet werden, um auf einfache Weise die Orientierung aller Spiegel des Arrays einzustellen oder zu kontrollieren. Hierzu kann insbesondere das mit Bezug auf 6c erläuterte Steuer- und Kontrollverfahren verwendet werden, um alle Aktuatoren derart anzusteuern, dass die Position und Lage aller Spiegel von der Soll-Position und Soll-Lage nur noch geringfügig abweichen. In diesem speziellen Fall kann sogar auf die im Zusammenhang mit 8 beschriebenen Markierungen 837 verzichtet werden, da bereits die Anordnung der Spiegel innerhalb des Arrays genug Informationen liefert, um die Datensätze der Detektoreinheiten zu matchen.
  • 10 zeigt den Einsatz eines erfindungsgemäßen Messsystems in einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage. Während die reflektive optische Komponente 1001 sich in diesem Fall innerhalb einer bestimmten Umgebung 1041 befindet, sind zumindest Teile des Messsystems außerhalb der Umgebung angeordnet. Dies sind in der 10 die Lichtquelleneinheit 1005 und die Detektoreinheit 1011. In diesem Fall beträgt der Abstand zwischen der Detektoreinheit 1011 und der reflektiven optischen Komponente 1001 mehr als 50 cm. Der Abstand kann jedoch auch deutlich mehr als 50 cm betragen. Dies kann vorteilhaft sein, um eine einfache konstruktive Gestaltung der Projektionsbelichtungsanlage zu ermöglichen. Die Umgebung 1041 ist durch die Trennwände 1043 vom Außenbereich 1045 abgeteilt. Beispiele für eine solche Umgebung 1041 sind in der WO 2008/034582 A2 gezeigt. Die Messstrahlung 1047 passiert die Trennwände 1043 durch geeignete Fenster 1049. Wird die Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage zum Beispiel mit einer Nutzstrahlung einer Wellenlänge im Bereich von 5–15 nm, sogenannter EUV-Strahlung, betrieben, dann ist es vorteilhaft, wenn die Umgebung 1041 der reflektiven optischen Komponente 1001 einen möglichst niedrigen Druck aufweist. Dies liegt daran, dass diese Strahlung sehr schnell von Luft absorbiert wird. üblich sind hier Drücke in der Umgebung 1045 von 10–9 mbar bis 1 mbar. Es ist vorteilhaft, wenn sich innerhalb der Umgebung 1045 so wenige Komponenten wie möglich befinden, da viele Materialien dazu neigen, auzugasen und so eine Kontamination verursachen und gleichzeitig die Aufrechterhaltung des niedrigen Druckes erschweren. Zum Beispiel sollten keine Materialien verwendet werden, die Kohlenwasserstoffe freisetzen, da Kohlenwasserstoffe in der Umgebung von optischen Komponenten unter Bestrahlung im EUV-Bereich zur Ablagerung von Kohlenstoff auf den optischen Komponenten ihren. Dies vermindert jedoch die Reflektivität und ist daher zu vermeiden. Aus diesem Grund ist es schwierig, konventionelle Positions- und Orientierungssensoren an den optischen Elementen anzubringen, da hier häufig mit Ausgasungen gerechnet werden muss. Die Verwendung des erfindungsgemäßen Messsystems ermöglicht es, die erforderlichen Teile, wie die Lichtquelleneinheit 1005 und die Detektoreinheit 1011, außerhalb der Umgebung 1045 mit reduziertem Druck zu positionieren. Die Messstrahlung 1047 wird in einem solchen Fall durch die Fenster 1049 in den druckreduzierten Bereich hinein und heraus geleitet. Solche Fenster können zum Beispiel aus Quarzglas, Saphir aber auch aus dünnen Metallfolien bestehen. Beim Passieren der Fenster 1049 kann je nach Fenstermaterial eine Veränderung des Polarisationszustandes erfolgen. Diese Änderung beeinflusst die Position- und Orientierungsmessung der reflektiven optischen Komponente und muss mit Hilfe einer Kalibrationsmessung berücksichtigt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2008/034582 A2 [0064]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - R. Y. Tsai, An Efficient and Accurate Camera Calibration Technique for 3D Machine Vision. Proceedings of IEEE Conference an Computer Vision and Pattern Recognition, Miami Beach, FL, pp. 364–374, 1986 [0061]
    • - O. Faugeras, Three-Dimensional Computer Vision. MIT Press, 1993 [0061]

Claims (18)

  1. Messsystem zur Bestimmung der Position und/oder Lage einer reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) einer Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage umfassend mindestens eine Lichtquelleneinheit (605; 1005), die Messstrahlung (1047) bereitstellt, die auf die reflektive optische Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) gelenkt wird, und mindestens eine Detektoreinheit (611, 711, 831, 833, 1011) zur Aufnahme der von der reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) reflektierten Messstrahlung (1047) dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoreinheit (611, 711, 831, 833, 1011) eine Polarisationseigenschaft der Messstrahlung (1047) misst.
  2. Messsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem mit einer ersten Messstrahlung (1047) und einer zweiten Messstrahlung (1047) betrieben werden kann und die Wellenlänge der ersten Messstrahlung (1047) sich von der Wellenlänge der zweiten Messstrahlung (1047) unterscheidet.
  3. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–2, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem eine Auswerte- und Steuereinheit zur Bestimmung des Reflektionswinkels der Strahlung an der reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) aus den Polarisationseigenschaften der von der reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) reflektierten Messstrahlung (1047) umfasst.
  4. Messsystem nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerte- und Steuereinheit (622) mit Aktuatoren (620) verbunden ist, mit denen die Position und Lage der reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) verändert werden kann.
  5. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoreinheit (611, 711, 831, 833, 1011) mindestens einen Polarisationsfilter (613, 713, 1013) umfasst.
  6. Messsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Polarisationsfilter (613, 713, 1013) drehbar ausgebildet ist.
  7. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–6 dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Detektoreinheit (611, 711, 831, 833, 1011) derart positioniert und ausgestaltet ist, dass sie Messstrahlung (1047), die an der reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) reflektiert worden ist, ortsaufgelöst detektiert.
  8. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–7 dadurch gekennzeichnet, dass die reflektive optische Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) ein Spiegel zur Reflektion von Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 5–15 nm ist.
  9. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–8 dadurch gekennzeichnet, dass die reflektive optische Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) eine Mehrzahl von Spiegeln (939) umfasst.
  10. Messsystem nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Spiegel (939) unterschiedliche Orientierungen besitzen.
  11. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–10 dadurch gekennzeichnet, dass die bereitgestellte Messstrahlung (1047) unpolarisiert ist.
  12. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–11 dadurch gekennzeichnet, dass die bereitgestellte Messstrahlung (1047) einen definierten Polarisationszustand besitzt.
  13. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass die bereitgestellte Messstrahlung (1047) eine Wellenlänge hat, die sich von der Wellenlänge einer Nutzstrahlung (602, 1002) der Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage unterscheidet.
  14. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–13, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsystem mehrere Detektoreinheiten (611, 711, 831, 833, 1011) umfasst.
  15. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–14, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektive optische Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) sich in einer Umgebung (1041) mit einem Druck im Bereich von 10–9 mbar bis 1 mbar befindet.
  16. Messsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest Teile des Messsystems außerhalb der Umgebung (1041) befinden
  17. Messsystem nach einem der Ansprüche 1–16 dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der reflektiven optischen Komponente (601, 601a, 701, 801, 901, 1001) und der Detektoreinheit (611, 711, 831, 833, 1011) großer ist als 30 cm.
  18. Mikrolithographie-Projektionsbelichtungsanlage umfassend ein Messsystem nach einem der Ansprüche 1–17.
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