DE102009051024A1 - Vorrichtung zum Gießen, insbesondere zum Druckgießen von Formhohlteilen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gießen, insbesondere zum Druckgießen von Formhohlteilen, bei der zwischen eine äußere, geteilte Dauerform und einem inneren, verlorenen Kern zum Beispiel Metallschmelze als Gussmaterial über zumindest einen Angusskanal in einen Formhohlraum zugeführt wird und zumindest ein Entlüftungskanal zum Ableiten von insbesondere Gasen vorgesehen ist. Zur Verbesserung der Gussqualität insbesondere bei exponierten Formhohlteilen wird vorgeschlagen, dass in oder an dem verlorenen Kern (22; 50) zumindest eine Entlüftungskammer (38, 40, 46) ausgebildet ist, die über zumindest einen Entlüftungskanal (42) mit dem Formhohlraum (30, 22d, 18a) verbunden ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Gießen, insbesondere zum Druckgießen von Formhohlteilen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Beim Gießen bzw. Druckgießen von Formhohlteilen, zum Beispiel aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung, wird zunächst der verlorene Kern als Sandkern oder Salzkern geformt und verfestigt, sodann in einer metallischen Dauerform eingelegt und justiert, wonach dann der zwischen der Dauerform und dem Kern befindliche Formhohlraum mit Metallschmelze befüllt wird. An der Dauerform ist in der Regel ein geodätisch tiefer liegender Angusskanal und ein höher liegender Entlüftungskanal (Überlauf) vorgesehen. Über den Entlüftungskanal sollen am Anfang des Gießvorganges Gase, Verunreinigungen, durch Verwirbelungen entstanden Oxide, etc. aus dem Formhohlraum abgeführt werden. Die Entlüftung des Formhohlraumes beim Gießen kann jedoch Probleme bereiten, insbesondere bei gießtechnisch exponierten Geometrien des Formhohlteiles. Nach dem Abkühlen der Metallschmelze wird der Kern durch Ausspülen, Rütteln, etc. entfernt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Gießen von Formhohlteilen, insbesondere von metallischen Formhohlteilen vorzuschlagen, die bei geringem Bauaufwand eine verbesserte Entlüftung bei ungünstigen Bauteilgeometrien ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass in oder an dem verlorenen Kern zumindest eine Entlüftungskammer ausgebildet ist, die über zumindest einen Kern-Entlüftungskanal mit dem Formhohlraum verbunden ist. Damit wird quasi eine innere Entlüftung für den Formhohlraum geschaffen, die u. a. den Vorteil hat, dass sie an Stellen vorgesehen werden kann, die von außen an der Gieß- bzw. Dauerform für Entlüftungskanäle nicht zugänglich ist. Ferner kann an Stellen im Formhohlraum entlüftet werden, die strömungsdynamisch ungünstig liegen (zum Beispiel von Wandbereichen abragende Rippen oder Stege) und somit zu Gießfehlern wie Gaseinschlüssen oder dergleichen neigen.
- Fertigungstechnisch besonders günstig kann der verlorene Kern mehrgeteilt, insbesondere zweigeteilt mit einer oder mehreren inneren Kern-Trennebenen ausgeführt sein, wobei die zumindest eine Kern-Entlüftungskammer zu dieser Kern-Trennebene offen ausgeführt ist und mit dem Formhohlraum über einen in der Trennebene verlaufenden Entlüftungskanal verbunden ist. Die Kern-Entlüftungskammer und der Entlüftungskanal können somit bei der Formgebung des Kernes mit eingeformt oder nach Aushärtung des Kernes relativ einfach eingefräst oder anderweitig eingearbeitet werden. Die Entlüftungskammer kann aber auch durch einen Negativkörper gebildet sein, der in die noch lose Grundstoffmischung des Kernes eingebettet und später aus dem festen Kern herausgelöst wird.
- Besonders bevorzugt kann dabei die zumindest eine Entlüftungskammer unterteilt in zum Beispiel zwei in der Kern-Trennebene aneinander angrenzende Kernhälften eingearbeitet sein, die jeweils zu dieser Kern-Trennebene offen ausgeführt sind.
- In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann das Formhohlteil in einem Wandbereich zumindest eine Aussparung aufweisen, an der der verlorene Kern und die Gieß- bzw. Dauerform in einer gemeinsamen Gießform/Kern-Trennebene unmittelbar aneinander anliegen, wobei die Kern-Entlüftungskammer zu dieser Gießform/Kern-Trennebene offen ausgeführt ist und der korrespondierende Entlüftungskanal entlang der Gießform/Kern-Trennebene verläuft.
- Des Weiteren kann von einem Wandbereich des Formhohlteiles ein Funktionsteil nach innen abragen, das als Negativ-Hohlraum in dem verlorenen Kern abgebildet ist, wobei der Negativ-Hohlraum für das Funktionsteil über zumindest einen Entlüftungskanal mit zumindest einer Kern-Entlüftungskammer verbunden ist. Derartig abragende Funktionsteile des Formhohlteiles liegen zumeist außerhalb des Fließweges der Metallschmelze und neigen in besonderem Maße zu Gießfehlern, die durch die vorgeschlagene, innere Entlüftung eliminierbar sind.
- Besonders zweckmäßig wird dazu vorgeschlagen, dass der verlorene Kern im Bereich des Hohlraumes mehr-, insbesondere zweigeteilt mit einer inneren Kern-Trennebene ausgeführt ist und die Entlüftungskammer zu dieser Kern-Trennebene offen gestaltet sowie mit dem Negativ-Hohlraum über den in der Kern-Trennebene verlaufenden Entlüftungskanal verbunden ist. Dazu können ferner bei einem relativ voluminösen Funktionsteil mehrere Kern-Entlüftungskammern über mehrere in der Kern-Trennebene verlaufende Entlüftungskanäle an den Negativ-Hohlraum für das Funktionsteil angeschlossen sein.
- In einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann an dem zu gießenden Formhohlteil an zumindest einen Wandbereich eine nach außen und/oder nach innen abragende, relativ dünnwandige Rippe ausgebildet sein, die zumindest an einer Seitenfläche von einem verlorenen Kern umschlossen ist bzw. an diese angrenzt, während die Rippe, insbesondere eine Stirnseite der Rippe, über einen Entlüftungskanal mit einer zumindest teilweise in dem Kern ausgebildeten Kern-Entlüftungskammer verbunden ist. Dies ermöglicht neben einer problemlosen Ausformung des Formhohlteiles eine gießtechnisch einwandfreie Ausbildung der Rippe, ohne deren Duktilität beeinträchtigende Gießfehler.
- Schließlich kann die Rippe an einer Seitenfläche von dem verlorenen Kern und an der anderen Seitenfläche und an der Stirnseite von der Gieß- bzw. Dauerform umschlossen sein, wobei in der gemeinsamen Trennebene der Entlüftungskanal und die Kern-Entlüftungskammer vorgesehen sind.
- Ferner behält sich die Anmelderin die Abfassung von Ansprüchen auf ein Verfahren zum Gießen von Formhohlteilen mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 vor; ebenso wie die Formulierung von Patentansprüchen für ein Verfahren zum Herstellen einer Kern-Entlüftungskammer.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand einer einzigen Figur näher erläutert, die einen Querschnitt durch eine Vorrichtung mit einer metallischen, zum Beispiel als Kokille ausgeführten, äußeren Dauerform und einem zum Beispiel inneren Salzkern zeigt, in dem mehrere Ausführungen zur inneren Entlüftung exponierter Bauteilgeometrien des zu gießenden Formhohlteiles verwirklicht sind.
- In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Druckgießen eines Formhohlteiles
10 aus einer Aluminiumlegierung dargestellt, das sich im Wesentlichen aus einer Basiswand12 , einer daran anschließenden, etwa U-förmigen Umfangswand14 , einem von der Basiswand12 nach innen ragendem Funktionsteil16 und mehreren, an die Basiswand12 und die Umfangswand14 angeformten Rippen18 ,20 zusammensetzt. Das Formhohlteil10 kann beispielsweise ein Knotenteil einer mit Blechen, zum Beispiel Stahlblechen oder Leichtmetallblechen kombinierten Karosseriestruktur für Kraftfahrzeuge sein. - Zum Gießen des Formhohlteiles
10 ist zunächst ein verlorener Kern bzw. ein Salzkern22 vorgesehen, der aus zwei in einer Trennebene24 aneinander gefügten Kernhälften22a ,22b hergestellt ist, die hier beispielhaft mittels mehrerer in Ausnehmungen der einen Kernhälfte22b einragenden Zapfen22c der anderen Kernhälfte22a zueinander justiert sind. - Der Salzkern
22 weist einen im Negativ der Konfiguration des Funktionsteiles16 entsprechenden Hohlraum22d auf. Die Fertigung des Salzkernes22 erfolgt in an sich bekannter Weise durch Vorformen und Verpressen oder Sintern einer wasserlöslichen Salzkörnung mit Bindemitteln. Der Hohlraum22d kann durch einen beim thermischen Aushärten des Salzkernes22 sich auflösenden Kern aus einer organischen Substanz hergestellt werden. - Anstelle eines Salzkernes
22 kann gegebenenfalls auch ein entsprechend druckgussfester Sandkern verwendet sein. - Der Salzkern
22 ist in eine aus zwei Kokillenhälften26a ,26b mit einer gemeinsamen Trennebene28 bestehende Dauerform26 eingelegt und in dieser durch nicht ersichtliche Justiermittel gehalten. - Der im Wesentlichen zwischen der Innenkonfiguration der Dauerform
26 und der Außenkonfiguration des Salzkernes22 gebildete Formhohlraum30 mit einem zwischen den beiden Kokillenhälften26a ,26b gebildeten Wandabschnitt12a und den Rippen18 ,20 wird durch Zuführen einer Metallschmelze im Druckgussverfahren befüllt, wobei an einer geodätisch unteren Stelle der Dauerform26 ein Angusskanal32 und an einer geodätisch oberen Position ein Entlüftungskanal34 mit einer Entlüftungskammer36 vorgesehen ist. - Der Fluss der Metallschmelze verläuft zum Beispiel in bekannter Weise nach dem Schwerkraftprinzip von unten nach oben, wobei im Formhohlraum
30 und im Hohlraum22d befindliche Gase, Verunreinigungen, etc. über den Entlüftungskanal34 und die zur Atmosphäre offene Entlüftungskammer36 überwiegend ausgeschieden werden. Selbstverständlich kann alternativ auch Druckguss verwendet werden. - Zur inneren Entlüftung exponierter, teilweise abseits des hauptsächlichen Schmelzflusses liegender Bereiche des Formhohlraumes
30 und des Hohlraumes22d sind in den Salzkern22 Entlüftungskammern38 ,40 eingeformt, die über einheitlich mit42 bezeichnete Entlüftungskanäle mit dem Formhohlraum30 bzw. dem Hohlraum22d verbunden sind. - So sind in der Trennebene
24 der Kernhälften22a ,22b des Salzkernes22 zwei in der Bildebene der1 nach oben und unten verlaufende Entlüftungskanäle42 vorgesehen, die mit beiderseits des Hohlraumes22d angeordneten Entlüftungskammern38 kommunizieren. Die Entlüftungskammern38 sind dabei fertigungstechnisch günstig in beide Kernhälften22a ,22b eingearbeitet und jeweils zur Trennebene24 offen ausgeführt. - Über die Entlüftungskanäle
42 und die beiden Entlüftungskammern38 kann somit der relativ voluminöse und Hinterschnitte aufweisende Hohlraum22d zur Vermeidung von Gießfehlern im Funktionsteil16 wirksam entlüftet werden. - Des Weiteren ist im Bereich einer Ausnehmung
14a in der Umfangswand14 des Formhohlteiles10 in die Kernhälfte22b des Salzkernes22 eine weitere Entlüftungskammer40 eingeformt, die zu der gemeinsamen Trennebene44 zwischen der Kokillenhälfte26b der Dauerform26 und der Kernhälfte22b offen ausgeführt und über Entlüftungskanäle42 mit dem Formhohlraum30 strömungstechnisch verbunden ist. - Über die Entlüftungskanäle
42 und die Entlüftungskammer40 können durch Verwirbelungen im Schmelzfluss entstehende Gase, Oxide oder Verunreinigungen in die Entlüftungskammer40 abgeleitet werden. - Eine weitere Entlüftungskammer
46 ist zwischen einem leistenförmigen Salzkern50 und der Kokillenhälfte26b in einer gemeinsamen Trennebene52 angeordnet. - Die Entlüftungskammer
46 ist teils in den Salzkern50 und teils in die Kokillenhälfte26b eingearbeitet und jeweils zur Trennebene52 offen ausgeführt. Der in der Trennebene52 verlaufende Entlüftungskanal42 verbindet dabei die Stirnseite18a der Rippe18 (bzw. den entsprechenden Hohlraum beim Gießen) mit der Entlüftungskammer46 , während die Seitenflächen18b ,18c der Rippe18 von dem Salzkern50 einerseits und von der Kokillenhälfte26b andererseits umschlossen sind. - Der Salzkern
50 dient insbesondere dazu, das Ausformen des Formhohlteiles10 mit der relativ langen Rippe18 ohne Beschädigung der Rippe18 zu ermöglichen. - Mittels des Entlüftungskanales
42 und der Entlüftungskammer46 können die Duktilität der Rippe18 beeinträchtigende Gießfehler im Bereich der Rippe18 vermieden werden, wobei Gase, Verunreinigungen, etc. über die Entlüftungskammer46 abgebaut werden. - Nach dem Gießprozess und dem Entfernen des Formhohlteiles
10 aus der Dauerform26 wird zunächst der Salzkern22 durch Herausspülen mit Wasser entfernt. Sodann werden die über die Entlüftungskanäle42 anhaftenden, durch die innere Entlüftung angesammelten Metallreste bzw. Angüsse mittels eines geeigneten Stanz- oder Schneidwerkzeuges abgetrennt und entfernt, zumindest wenn sie das Aussehen und/oder die Funktion des Formhohlteiles10 beeinträchtigen. - Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
- Abhängig jeweils von der Geometrie des zu gießenden Formhohlteiles und der Schmelzflussverhältnisse können nur Entlüftungskammern
38 und/oder40 und/oder46 vorgesehen sein. Die beschriebene innere Entlüftung im verlorenen Kern22 kann auch in weiteren Ausgestaltungen bewerkstelligt sein.
Claims (13)
- Vorrichtung zum Gießen, insbesondere zum Druckgießen von Formhohlteilen, bei der zwischen eine äußere, geteilte Gießform und einem inneren, verlorenen Kern Gußmaterial, insbesondere eine Metallschmelze, über zuminderst einen Angusskanal in einen Formhohlraum zugeführt wird, wobei zumindest ein Entlüftungskanal vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in oder an dem verlorenen Kern (
22 ;50 ) zumindest eine Kern-Entlüftungskammer (38 ,40 ,46 ) ausgebildet ist, die über zumindest einen Entlüftungskanal (42 ) mit dem Formhohlraum (30 ,22d ,18a ) verbunden ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verlorene Kern (
22 ) mehrteilig, insbesondere zweiteilig mit wenigstens einer inneren Kern-Trennebene (24 ) ausgeführt ist, wobei die zumindest eine Kern-Entlüftungskammer (38 ) zu dieser Trennebene (24 ) offen ausgeführt ist und mit dem Formhohlraum (22d ) über einen in der Trennebene (24 ) verlaufenden Entlüftungskanal (42 ) verbunden ist. - Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Entlüftungskammer (
38 ) in zwei in einer Kern-Trennebene (24 ) aneinandergrenzende Kernteile (22a ,22b ), insbesondere in zwei in der Kern-Trennebene (24 ) aneinandergrenzende Kernhälften, eingearbeitet ist, die zu dieser Kern-Trennebene (24 ) offen ausgeführt sind. - Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernteile (
22a ,22b ) des mehrteiligen Kerns (22 ) stoff- und/oder form- und/oder kraftschlüssig, insbesondere mittels einer Steck- und/oder Rast- und/oder Klebe- und/oder Press- und/oder Schraubverbindung, miteinander verbunden sind. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Formhohlteil (
10 ) in einem Wandbereich (14 ) zumindest eine Aussparung (14a ) aufweist, an der der verlorene Kern (22 ) und die Gießform (26 ) in einer gemeinsamen Gießform/Kern-Trennebene (44 ) unmittelbar aneinander anliegen, wobei die Kern-Entlüftungskammer (40 ) zu dieser Gießform/Kern-Trennebene (44 ) offen ausgeführt ist und der korrespondierende Entlüftungskanal (42 ) entlang der Gießform/Kern-Trennebene (44 ) verläuft. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Wandbereich (
12 ) des Formhohlteiles (10 ) ein Funktionsteil (16 ) nach innen abragt, das als Negativ-Hohlraum in dem verlorenen Kern (22 ) abgebildet ist, wobei der Negativ-Hohlraum (22d ) für das Funktionsteil (16 ) über zumindest einen Entlüftungskanal (42 ) mit zumindest einer Kern-Entlüftungskammer (38 ) verbunden ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der verlorene Kern (
22 ) im Bereich des Hohlraumes (22d ) geteilt mit einer inneren Kern-Trennebene (24 ) ausgeführt ist und die Kern-Entlüftungskammer (38 ) zu dieser Kern-Trennebene (24 ) offen ausgeführt sowie mit dem Negativ-Hohlraum (22d ) über den in der Kern-Trennebene (24 ) verlaufenden Entlüftungskanal (42 ) verbunden ist. - Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kern-Entlüftungskammern (
38 ) über mehrere in der Kern-Trennebene (24 ) verlaufende Entlüftungskanäle (42 ) an den Negativ-Hohlraum (22d ) für das Funktionsteil (16 ) angeschlossen sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zu gießenden Formhohlteil (
10 ) an zumindest einen Wandbereich (12 ) eine nach außen und/oder nach innen abragende Rippe (18 ) ausgebildet ist, an die zumindest an einer Seitenfläche (18b ) ein verlorener Kern (50 ) angrenzt, wobei die Rippe (18 ), insbesondere eine Stirnseite (18a ) der Rippe (18 ), über einen Entlüftungskanal (42 ) mit einer zumindest teilweise in dem Kern (50 ) ausgebildeten Kern-Entlüftungskammer (46 ) verbunden ist. - Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe (
18 ) an einer Seitenfläche (18b ) von dem verlorenen Kern (50 ) und an der anderen Seitenfläche (18c ) und der Stirnseite (18a ) von der Gießform (26 ) umschlossen ist, wobei in der gemeinsamen Trennebene (52 ) der Entlüftungskanal (42 ) und die Kern-Entlüftungskammer (46 ) vorgesehen sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Kern-Entlüftungskammer (
38 ,40 ,46 ) im oder am verlorenen Kern (22 ;50 ) entweder durch einen in den verlorenen Kern (22 ;50 ) eingebetteten Negativkörper, der nach der Kernherstellung bevorzugt aus diesem herauslösbar ist, oder durch ein thermisches oder spanendes Verfahren hergestellt ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gießform (
26 ) durch eine Druckgieß-Dauerform gebildet ist, die mit einer Metallschmelze befüllbar ist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der verlorene Kern (
22 ) als druckgussfester Kern, insbesondere als druckgussfester Salz- oder Sandkern, ausgebildet ist.
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