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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Batteriesystem, hauptsächlich
verwendet als Kraftfahrzeugenergiequelle, um elektrische Energie an
einen Motor bereitzustellen, der ein Fahrzeug, wie beispielsweise
ein Hybrid-Fahrzeug oder ein Elektro-Fahrzeug, antreibt, und insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Batteriesystem, das
Gas von Batteriezellengasabführventilen durch Abführröhren
nach außen abgibt.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Bei
einem Batteriesystem, bereitgestellt mit vielen Batteriezellen,
kann eine hohe Ausgangsspannung erhalten werden, indem die Batteriezellen
in Reihe geschaltet werden. Dieses Batteriesystem kann bei einer
Anwendung zum Einsatz kommen, wie beispielsweise einer Hybridfahrzeugenergiequellenvorrichtung,
die Batterien mit Hochstrom lädt und entlädt.
Bei diesem Batteriesystem werden Batterien mit extrem großen
Strömen bei der Fahrzeugbeschleunigung entladen und werden
mit entsprechend hohen Strömen unter Bedingungen, wie beispielsweise
regenerativem Bremsen, aufgeladen. Um einen sicheren Betrieb zu
gewährleisten, sind Batteriezellen bereitgestellt mit Gasabführventilen,
um Schaden zu verhindern aufgrund abnormaler Innendruckerhöhung,
induziert durch Überladen oder Tiefentla den. Ein Gasabführventil öffnet,
um Gas abzugeben, wenn ein Batteriezelleninnendruck abnormal steigt. Bei
einem Batteriesystem, bereitgestellt mit vielen Batteriezellen,
ist es wichtig, Gas, abgegeben von den Batteriezellen, schnell nach
außen abzuführen. Insbesondere ist es für
rechteckförmige Batterien, die nicht-wässrige
Elektrolyten, wie beispielsweise Lithiumionenbatterien, verwenden,
wichtig, abgegebenes Gas schnell abzuführen. Um dies zu
erzielen, wurde ein Batteriesystem entwickelt, das Abführröhren
mit den Abführöffnungen der Batteriezellengasabführventile
verbindet (Bezug auf
japanische
Patentanmeldungsoffenbarung 2007-157633 ).
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Das
Batteriesystem, beschrieben in der
japanischen Patentanmeldungsoffenbarung 2007-157633 verbindet
Abführröhren mit Gasabführöffnungen
von rechteckförmigen Batterien. Dieses Batteriesystem führt
Gas, abgegeben von den rechteckförmigen Batterien, nach
außen über die Abführröhren
ab. Ein Batteriesystem dieser Konfiguration kann leichtgewichtig
ausgebildet werden, indem die Abführröhren aus
Kunststoff gemacht werden. Da jedoch der elektrische Widerstand
von Kunststoffabführröhren extrem hoch ist, macht
es die statische Elektrizität für Fremdobjekte,
wie beispielsweise Staub und Schmutz, leicht, an den Kunststoffabführröhren
anzuhaften. Ferner kann anhaftender Staub Feuchtigkeit absorbieren
und Leckageströme verursachen. Wenn insbesondere anhaftender
Staub Feuchtigkeit absorbiert und Leckageströme verursacht,
braucht es Zeit, dass die Feuchtigkeit evaporisiert, und dies bringt
den Nachteil mit sich, dass Zeit erforderlich ist, um einen Leckagezustand
zu korrigieren. Darüber hinaus verursacht bei einer Langzeitnutzung
statische Elektrizität Staub- und Schmutzansammlungen an
den Kunststoffabführröhren und dies bringt den
Nachteil mit sich, dass Leckageströme sich leicht entwickeln
können aufgrund der großen Mengen von angesammelten
Staub und Schmutz.
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Die
vorliegende Erfindung wurde mit der Aufgabe entwickelt, diese Nachteile
weiter zu korrigieren. Somit ist es eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Batteriesystem mit Kunststoffabführröhren
bereitzustellen, das Staub- und Schmutzanhaftung aufgrund statischer
Elektrizität verhindern kann und effektiv Leckageströme
aufgrund Feuchtigkeitsabsorption durch Staub und Schmutz verhindern kann.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Das
Batteriesystem der vorliegenden Erfindung ist bereitgestellt mit
Batterieblöcken 2, verbindend eine Vielzahl von
Batteriezellen 1, aufweisend Gasabführventile 11;
und mit hohlen Abführröhren bzw. Abführkanälen 20, 50, 70,
die sich mit der Gasabführventil- 11 Gasabführöffnung 12 von
jeder Batteriezelle 1 verbinden, wodurch die Batterieblöcke 2 ausgebildet
werden, und Gas, abgegeben von den Gasabführöffnungen 12,
nach außen abführen. Die Abführröhren 20, 50, 70 sind
aus Kunststoff hergestellt mit Metallleitungen bzw. Metallleitern 21, 51, 71, die
sich in der Längsrichtung erstrecken, eingebettet in dem
Kunststoff.
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Dieses
Batteriesystem verhindert Staub- und Schmutzfestsetzen aufgrund
statischer Elektrizität über Metallleiter, eingebettet
in und sich erstreckend in der Längsrichtung von den Kunststoffabführröhren.
Dies ist so, da die eingebetteten Metallleiter den elektrischen
Widerstand der Abführröhren reduzieren, welche
ausgebildet sind aus Isolationskunststoff. Folglich kann Feuchtigkeitsabsorption
durch Staub und Schmutz, festgesetzt durch statische Elektrizität, vermieden
werden und Leckageströme aufgrund festgesetztem Staub und
Schmutz können effektiv verhindert werden. Ferner erzielen
bei diesem Batteriesystem die Metallleiter, eingebettet in und sich
erstreckend in der Längsrichtung von den Kunststoffabführröhren,
den Effekt einer Verstärkung der Kunststoffabführröhren.
Diese Struktur weist die Eigenschaft auf, dass obwohl die Abführröhren
aus leichtgewichtigem Kunststoff hergestellt sind, eine ausreichende
Festigkeit bzw. Stärke realisiert werden kann.
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Das
Batteriesystem der vorliegenden Erfindung hat Batteriezellen 1,
die rechteckige Batteriezellen (Rechteckbatteriezellen) 1A sind,
und diese Rechteckbatteriezellen 1A sind mit ihren Perimeterflächen 10 geschichtet,
welche mit Gasabführöffnungen 12 versehen
sind, ausgerichtet in einer einzigen Ebene, um Batterieblöcke 2 auszubilden.
Die Rechteckbatteriezellen 1A, die einen Batterieblock 2 ausbilden,
haben eine Abführröhre 20, 50, 70,
angeordnet an ihren Perimeterflächen 10, die bereitgestellt sind
mit Gasabführöffnungen 12. Dies ermöglicht
der Abführröhre 20, 50, 70,
sich mit der Gasabführöffnung 12 von
jeder Rechteckbatteriezelle 1A zu verbinden.
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Dieses
Batteriesystem, welches konfiguriert ist mit Abführröhren,
angeordnet an Rechteckbatteriezellenperimeterflächen, kann
eine Vielzahl von Reckteckbatteriezellengasabführöffnungen
mit einer einzigen Abführröhre verbinden. Folglich
können viele Rechteckbatteriezellengasabführöffnungen
verbunden werden mit Abführröhren mittels einer
einfachen Struktur.
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Das
Batteriesystem der vorliegenden Erfindung hat Batteriezellen 1,
die Rechteckbatteriezellen 1A sind, und Elektrodenanschlüsse
können an beiden Enden einer Rechteckbatteriezellen- 1A Perimeterfläche 10 vorgesehen
werden, welche bereitgestellt ist mit einer Gasabführöffnung 12.
Bei diesem Batteriesystem können Elektrodenanschlussleckageströme
effektiv verhindert werden durch effektives Verhindern von durch
sta tische Elektrizität induzierte Staub- und Schmutzanhaftung
an den Abführröhren, welche in der Nähe
der Elektrodenanschlüsse angeordnet sind.
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Bei
dem Batteriesystem der vorliegenden Erfindung können die
Metallleiter 21, 51, 71 eingebettet werden
in beide Seitenwände 20A, 50A, 70A an
gegenüberstehenden Seiten einer Abführröhre 20, 50, 70.
Dieses Batteriesystem kann symmetrisch beide Seiten einer Abführröhre über
Metallleiter, eingebettet in beiden Seitenwänden, verstärken.
Außerdem ermöglichen die Metallleiter, eingebettet
in beiden Seiten einer Abführröhre, eine weitere
Reduzierung des elektrischen Widerstands der Kunststoffabführröhre
und ermöglichen eine effektivere Verhinderung von Staub-
und Schmutzfestsetzung aufgrund statischer Elektrizität.
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Bei
dem Batteriesystem der vorliegenden Erfindung können Metallleiter 21, 51, 71 eingebettet werden
in Abführröhren 20, 50, 70 durch
Einsatzformung (insertion molding). Bei diesem Batteriesystem können
Abführröhren mit Metallleiter, eingeformt im Innern,
kosteneffektiv in Serie gefertigt werden. Ferner können
Metallleiter eingebettet werden in einer robusten Art und Weise,
die sich nicht leicht entzweit und die Abführröhre
kann stark verstärkt werden durch die Metallleiter.
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Bei
dem Batteriesystem der vorliegenden Erfindung können die
Metallleiter 21, 51, 71 mit dem Masseleiter
bzw. der Masseleitung (ground line) verbunden werden. Indem die
Metallleiter mit dem Masseleiter dieses Batteriesystems verbunden
werden, kann statische Elektrizität von den Metallleitern
entfernt werden an den Masseleiter und Staub- und Schmutzanhaftung
aufgrund statischer Elektrizität kann effektiver verhindert
werden. Ferner können durch Verbinden der Metallleiter an
den Masseleiter die Batterieblockperimeterflächen auch
elektrisch abgeschirmt werden.
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Das
Batteriesystem der vorliegenden Erfindung ist bereitgestellt mit
einem Metallaußengehäuse 30, um die Batterieblöcke 2 aufzunehmen.
Muttern 27 können montiert sein in den Abführröhren 20, 50, 70,
um Bolzen 37 zum Anbringen des Außengehäuses 30 anzunehmen,
und die Metallleiter 21, 51, 71 können
mit den Muttern 27 verbunden werden, um die Metallleiter 21, 51, 71 mit
dem Außengehäuse 30 elektrisch zu verbinden.
Bei diesem Batteriesystem können Metallleiter, eingebettet
in den Abführröhren, verbunden sein mit dem Außengehäuse
durch Anbringen des Außengehäuses mittels Bolzen,
die sich an den Muttern festmachen. Als Folge können die Metallleiter
elektrisch verbunden werden mit dem Außengehäuse
ohne Spezialverbindungsleitungen einfach mittels Anbringens des
Außengehäuses und Staub- und Schmutzanhaftung
aufgrund statischer Elektrizität kann effektiv verhindert
werden.
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Das
Batteriesystem der vorliegenden Erfindung kann mit Schalt- bzw.
Leiterplatten 6 bereitgestellt werden, die sich mit den
Batterieblöcken 2 verbinden, und die Abführröhren 20 mit
eingebetteten Metallleitern 21 können angeordnet
werden zwischen den Schaltplatten 6 und den Batterieblöcken 2. Bei
diesem Batteriesystem können die Abführröhren mit
eingebetteten Metallleitern die Schaltplatten von den Batterieblöcken
abschirmen. Folglich hat dieses Batteriesystem die Eigenschaft,
dass die Schaltplatten von Störungen, induziert durch Hochströme
und Impulsströme, fließend in den Batterieblöcken,
abgeschirmt werden können. Obige und weitere Aufgaben der
vorliegenden Erfindung sowie die Merkmale davon werden ersichtlicher
bei Betrachtung der folgenden detaillierten Beschreibung, die in
Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen formuliert wurde.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Schrägansicht eines Batteriesystems für eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine explosionsartige Schrägansicht des Batteriesystems,
gezeigt in 1;
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3 ist
eine Schrägansicht des Batteriesystems, gezeigt in 1,
mit dem Außengehäuse entfernt;
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4 ist
eine explosionsartige Schrägansicht des Batteriesystems,
gezeigt in 3;
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5 ist
eine Schrägansicht von unten des Batteriesystems, gezeigt
in 4;
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6 ist
eine vergrößerte Vertikalquerschnittsansicht eines
einschlägigen Teils des Batteriesystems, gezeigt in 1;
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7 ist
eine Schrägansicht der Abführröhren,
gezeigt in 3;
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8 ist
eine Draufsicht der Abführröhren, gezeigt in 7;
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9 ist
eine Lateralquerschnittsansicht der Abführröhren,
gezeigt in 6;
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10 ist
eine Querschnittsansicht, zeigend ein anderes Abführrohrbeispiel;
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11 ist
eine Querschnittsansicht, zeigend ein anderes Abführrohrbeispiel;
und
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12 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht eines einschlägigen
Teils eines Batteriesystems für eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Detaillierte Beschreibung der Ausführungsform(en)
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Das
beispielhaft wiedergegebene Batteriesystem der folgenden Ausführungsform
wird am zweckmäßigsten verwendet als Energiequelle
für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, wie beispielsweise ein
Hybridfahrzeug, welches angetrieben wird durch sowohl einen Elektroantrieb
als auch einen Motor, oder ein elektrisches Fahrzeug, welches nur
durch einen Elektroantrieb angetrieben wird. Jedoch kann es auch
verwendet werden in einem anderen Fahrzeug als einem Hybridfahrzeug
oder Elektrofahrzeug und es ist ferner bei Anwendungen einsetzbar,
die eine große (Leistungs-) Abgabe erfordern und die sich nicht
auf Elektrofahrzeuge beziehen.
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Das
Batteriesystem der 1 und 2 ist bereitgestellt
mit Batterieblöcken 2, die eine Vielzahl von Batteriezellen 1 mit
Gasabführventilen 11 verbinden; und mit hohlen
Abführröhren 20, die sich an die Gasabführventil- 11 Gasabführöffnung 12 von
jeder Batteriezelle 1 verbinden, wodurch die Batterieblöcke 2 ausgebildet
werden, und Gas, abgegeben von den Gasabführöffnungen 12,
nach außen abführen. In den Figuren sind die Batterieblöcke 2 mit
Abführröhren 20, angebracht an ihren
oberen Flächen, in einem Außengehäuse 30 untergebracht.
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Die
Batterieblöcke 2 der 3–5 weisen
Rechteckbatteriezellen 1A als Batteriezellen 1 auf
und eine Vielzahl von Rechteckbatteriezellen 1A ist geschichtet,
um einen Batterie block 2 auszubilden. Batteriehalterungen 3,
die die Batterieblöcke 2 halten, sind außerhalb
der Batterieblöcke 2 angebracht. Das Batteriesystem
hat eine Vielzahl von Batterieblöcken 2 und das
Batteriesystem der Figuren hat vier Batterieblöcke 2,
angeordnet in einer einzigen Ebene. Wie in 6 gezeigt,
sind die Rechteckbatteriezellen 1A mit ihren Perimeterflächen 10,
welche bereitgestellt sind mit Gasabführöffnungen 12, ausgerichtet
in einer einzigen Ebene, und diese sind geschichtet mit zwischengeschalteten
Isolierseparatoren 15, um einen Batterieblock 2 auszubilden.
Eine hohle Abführröhre 20 ist angeordnet
auf eine Art und Weise, die sich mit den Gasabführöffnungen 12 der Rechteckbatteriezellen 1A verbindet,
die einen Batterieblock 2 ausbilden, und diese Abführröhre 20 führt
Gas, abgegeben von diesen Gasabführöffnungen 12,
nach außen ab. Die Rechteckbatteriezellen 1A der
Figuren sind geschichtet mit ihren Perimeterflächen 10,
welche bereitgestellt sind mit Gasabführventilen 11,
als obere Flächen.
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Wie
in den Figuren gezeigt, ist eine Rechteckbatteriezelle 1A breit
im Vergleich zu deren Dicke. Diese Rechteckbatteriezellen 1A,
die dünner sind als breit, sind in Richtung der dünnen
Dimension geschichtet, um einen Batterieblock 2 auszubilden.
Die Rechteckbatteriezellen 1A sind wiederaufladbare Lithiumionenbatterien.
Jedoch können die Rechteckbatteriezellen auch wiederaufladbare
Batterien sein, wie z. B. Nickel-Hybrid-Batterien oder Nickel-Cadmium-Batterien.
Die Rechteckbatteriezellen 1A der Figuren haben rechteckförmige
Gestalt mit breiten Flächen an beiden Seiten und diese
Seitenflächen sind aneinander geschichtet, um einen Batterieblock 2 auszubilden.
Die Rechteckbatteriezellen 1A der Figuren sind bereitgestellt
mit Gasabführventil- 11 Gasabführöffnungen 12 im
mittleren Abschnitt von ihren oberen Flächen. Obwohl nicht
dargestellt, ist jede Rechteckbatteriezelle 1A bereitgestellt
mit positi ven und negativen Elektrodenanschlüssen 13,
vorspringend von beiden Enden der oberen Fläche.
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Das
Gasabführventil 11 öffnet, um übermäßigen
Innendruckanstieg zu vermeiden, wenn der Innendruck der Rechteckbatteriezelle 1A größer
wird als ein eingestellter Druck. Das Gasabführventil 11 beherbergt
einen Ventilmechanismus (nicht dargestellt), der die Gasabführöffnung 12 schließt.
Der Ventilmechanismus weist eine Membran auf, die bei einem eingestellten
Druck bricht oder ist ein Ventil mit einer flexiblen Komponente,
die gegen einen Ventilsitz drückt und bei einem eingestellten
Druck öffnet. Wenn das Gasabführventil 11 geöffnet
wird, wird das Innere der Rechteckbatteriezelle 1A geöffnet
nach außen durch die Gasabführöffnung 12 und
inneres Gas wird abgeführt, um einen Innendruckaufbau zu vermeiden.
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Obwohl
nicht dargestellt, haben benachbarte Rechteckbatteriezellen 1A ihre
positiven und negativen Elektrodenanschlüsse in Reihe geschaltet.
Das Batteriesystem hat positive und negative Elektrodenanschlüsse
von benachbarten Rechteckbatteriezellen 1A in Reihe geschaltet über
Stromschienen. Ein Batteriesystem mit Rechteckbatteriezellen in
Reihe geschaltet erhöht die Ausgangsspannung und ermöglicht
eine große (Leistungs-) Abgabe. Jedoch kann das Batteriesystem
auch benachbarte Rechteckbatteriezellen parallel geschaltet aufweisen.
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Wie
in 6 gezeigt, hat ein Batterieblock 2 Isolierseparatoren 15,
sandwichartig angeordnet zwischen geschichteten Rechteckbatteriezellen 1A.
Die Isolierseparatoren 15 isolieren benachbarte Rechteckbatteriezellen 1A.
Obwohl nicht dargestellt, hat ein Isolierseparator 15 eine
Gestalt, die mit Rechteckbatteriezellen 1A in befestigten
Positionen an beiden Seiten zusammenpasst und benachbarten Rechteckbatteriezellen 1A ermöglicht,
ohne Positionsversatz geschichtet zu werden.
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Rechteckbatteriezellen 1A,
geschichtet in einer isolierenden Art und Weise mit Isolierseparatoren 15,
können Außengehäuse aufweisen, ausgebildet aus
Metall, wie beispielsweise Aluminium. Bei einer Konfiguration, die
die Isolierseparatoren 15 zwischen Rechteckbatteriezellen 1A sandwichartig
vorsieht, sind die Isolierseparatoren 15 aus einem Material, wie
beispielsweise Kunststoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit,
gemacht, und dies resultiert ferner in einer effektiven Verhinderung
eines Wärmeabgangs bzw. Wärmedurchgangs bezüglich
benachbarter Rechteckbatteriezellen 1A.
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Isolierseparatoren 15,
geschichtet zwischen Rechteckbatteriezellen 1A, sind bereitgestellt
mit Kühlspalten 16 zwischen den Isolierseparatoren 15 und
den Rechteckbatteriezellen 1A, um ein Kühlgas, wie
beispielsweise Luft, zu leiten, um die Rechteckbatteriezellen 1A effektiv
zu kühlen. Die Isolierseparatoren 15 der 6 sind
bereitgestellt mit Nuten 15A in ihren Flächen
gegenüberstehend den Rechteckbatteriezellen 1A,
die sich zu den Kanten bzw. Rändern an beiden Seiten erstrecken
und Kühlspalte 16 zwischen den Isolierseparatoren 15 und
den Rechteckbatteriezellen 1A bilden. Die Isolierseparatoren 15 sind
bereitgestellt mit einer Vielzahl von Nuten 15A mit paralleler
Ausrichtung und angeordnet an vorgegebenen Intervallen. Die Isolierseparatoren 15 sind
bereitgestellt mit Nuten 15A an beiden Seiten, um Kühlspalte 16 vorzusehen
zwischen den Isolierseparatoren 15 und benachbarten Rechteckbatteriezellen 1A.
Diese Struktur weist die Eigenschaft auf, dass Rechteckbatteriezellen 1A an
beiden Seiten eines Isolierseparators 15 effektiv gekühlt
werden können durch Kühlspalte 16, ausgebildet
an beiden Seiten der Isolierseparatoren 15. Jedoch können
auch Nuten bereitgestellt werden an nur einer Seite eines Isolierseparators,
um Kühlspalte zwischen Rechteckbatteriezellen 1A und
Isolierseparatoren vorzusehen. Die Kühlspalte 16 sind
vorgesehen sich erstreckend in einer Horizontalrichtung und öffnend
an den linken und rechten Seiten eines Batterieblocks 2.
Ventilationsluft, durchgeführt durch die Kühlspalte 16,
kühlt effektiv Rechteckbatteriezellen- 1A Außengehäuse unmittelbar.
Diese Konfiguration weist die Eigenschaft auf, dass Rechteckbatteriezellen 1A effizient gekühlt
werden können, während ein Rechteckbatteriezellen- 1A Wärmeabgang
bzw. Wärmedurchgang verhindert wird.
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Die
Batteriehalterung 3, die die Rechteckbatteriezellen 1A in
einer geschichteten Konfiguration als ein Batterieblock 2 zusammenhält,
ist bereitgestellt mit einem Paar Endplatten 4, das den
Batterieblock 2 von beiden Enden sandwichartig annimmt,
und Verbindungsschienen 5, verbunden an beiden Enden oder
Mittelregionen mit den Endplatten 4.
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Die
Endplatten 4 haben eine rechteckförmige Gestalt
mit den gleichen Dimensionen und Gestalt wie der Umriss der Rechteckbatteriezellen 1A und die
Endplatten 4 halten den geschichteten Batterieblock 2 von
beiden Enden. Eine Endplatte ist hergestellt aus Kunststoff oder
Metall und ist bereitgestellt mit Verstärkungsrippen 4A,
sich erstreckend vertikal und horizontal an der äußeren
Fläche, welche ausgebildet ist als ein einziges Teil mit
der Endplatte 4. Endplatten können verstärkt
werden mit Verstärkungsmetallteilen. Ferner können
Verbindungsschienen verbunden werden mit diesen Verstärkungsmetallteilen.
Diese Konfiguration weist die Eigenschaft auf, dass Endplatten,
verstärkt mit Verstärkungsmetallteilen, eine robuste
Struktur aufweisen und Verbindungsschienen können fest
verbunden werden mit den Endplatten. Insbesondere weist diese Konfiguration
die Eigenschaft auf, dass sie geformte Kunststoffendplatten inhärent
stark ausbildet. Jedoch müssen Endplatten nicht immer zwingend
mit Verstärkungsmetallteilen verstärkt werden.
Beispielsweise können Endplatten auch aus Metall ohne Verstärkungsmetallteile
ausgebildet werden und Verbindungsschienen können direkt
verbunden werden mit diesen Endplatten.
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Die
Verbindungsschienen 5 sind hergestellt aus Metall, wie
beispielsweise Stahl, und angebracht an beiden Enden oder Mittelregionen
an Endplatten 4 über Einstellschrauben 19.
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Das
Batteriesystem, gezeigt in 2–6, hat
eine Abführröhre 20, angeordnet an der
oberen Fläche von jedem Batterieblock 2. 7 und 8 zeigen
eine Schrägansicht und eine Draufsicht der Abführröhren 20 und 9 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Abführröhre 20.
Die Abführröhren 20 sind ausgebildet
aus Isolierkunststoff. Der Isolierkunststoff ist ein Kunststoff,
wie beispielsweise Nylonharz oder Epoxydharz. Wie gezeigt im Querschnitt von 9,
haben die Kunststoffabführröhren 20 Metallleiter 21,
eingebettet in dem Kunststoff, sich erstreckend in der Längsrichtung
der Abführröhren 20. Die Abführröhren 20 der
Figuren haben Metallleiter 21, eingebettet in beiden Seitenwänden 20A an
gegenüberliegenden Seiten einer Abführröhre 20.
Wie gezeigt mittels der gestrichelten Linien der 8,
haben diese Abführröhren 20 Metallleiter 21,
eingebettet entlang ihren Perimetern. Eine Konfiguration mit Metallleitern 21,
eingebettet in beiden Seitenwänden 20A entlang
der Perimeter der Abführröhren 20, kann elektrischen
Widerstand reduzieren und effektiv Staub- und Schmutzfestsetzung
aufgrund statischer Elektrizität effektiv verhindern, während
die Abführröhren 20 verstärkt
werden. Jedoch, obwohl nicht dargestellt, kann ein Metallleiter
eingebettet werden, sich erstreckend in der Längsrichtung
einer Abführröhre, in nur einer Seitenwand, im
oberen Teil (Platte) oder im unteren Teil (Platte) und auch ein
Staub- und Schmutzfestsetzen aufgrund statischer Elektrizität verhindern.
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Die
Abführröhre 20 von 9 hat
eingebettete Metallleiter 21, die Metalldrähte
bzw. Metallkabel sind mit kreisförmigen Querschnitten.
Wie in 10 gezeigt, können
die Metallleiter, eingebettet in den Abführröhren,
als Flachplatten geformt sein. Flachplatten- Metallleiter 51 können
eingebettet werden in Abführröhren- 50 Seitenwände 50A,
wie gezeigt in 10; oder, obwohl nicht dargestellt,
können diese auch eingebettet werden in dem oberen Teil
(Platte) oder dem unteren Teil (Platte) einer Abführröhre.
Ferner, wie in 11 gezeigt, können
Metallleiter auch L-förmige Querschnitte aufweisen. Wie
gezeigt in 11, können sich diese
Metallleiter 71 über die Seitenwände 70A und
das obere Teil (Platte) 70B erstrecken; oder, obwohl nicht
dargestellt, können diese eingebettet sein, um sich über
die Seitenwände und das untere Teil (Platte) zu erstrecken.
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Die
Metallleiter 21, 51, 71 können
eingebettet werden durch Einsatzformung (insertion molding) während
des Prozesses des Formens der Kunststoffabführröhren 20, 50, 70.
Metallleiter 21, 51, 71, eingebettet
in Abführröhren 20, 50, 70 durch
Einsatzformung sind fest und robust eingebettet und können
effektiv die Abführröhren 20, 50, 70 verstärken.
Jedoch können die Metallleiter auch eingebettet werden
in vorgeformten Kunststoffabführröhren mittels
Nachbearbeitung. Bei der Nachbearbeitung kann Abführröhrenkunststoff
erwärmt werden auf eine Schmelztemperatur und Metallleitungen
können eingedrückt werden in die Kunststoffabführröhren.
Bei dieser Bearbeitung verbleibt eine Sektion der eingebetteten Metallleiter
exponiert an der Außenseite der Abführröhrenflächen.
Ein Metallleiter, verbleibend exponiert an der Außenseite
der Abführröhrenflächen, kann verbunden
werden mit dem Masseleiter, um eine Staub- und Schmutzfestsetzung
an den Abführröhren aufgrund statischer Elektrizität
effektiver zu verhindern. Fer ner können Metallleiter, eingebettet
in Kunststoffabführröhren durch Einsatzformung,
auch eine Sektion aufweisen, die exponiert an der Außenseite
der Abführröhren verbleibt, und diese exponierte
Sektion kann verbunden werden mit dem Masseleiter.
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Ferner
zeigen die Querschnitte von 9–11 Muttern 27,
montiert in den Abführröhren 20, 50, 70,
die mit Bolzen 37 zusammenpassen, die das Außengehäuse 30 befestigen.
Die Metallleiter 21, 51, 71 sind verbunden
mit diesen Muttern 27. In diesen Abführröhren 20, 50, 70 können
Metallleiter 21, 51, 71 verbunden werden
mit dem Außengehäuse 30 über
die Bolzen 37, die das Außengehäuse 30 befestigen.
Bei diesem Batteriesystem sind, durch Verbinden des Außengehäuses 30 mit
dem Masseleiter, Metallleiter 21, 51, 71 mit
dem Masseleiter verbunden, und Staub- und Schmutzanhaften an den Abführröhren 20, 50, 70 aufgrund
statischer Elektrizität kann zuverlässiger verhindert
werden.
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Das
Batteriesystem, gezeigt in der Querschnittsansicht von 12,
ist bereitgestellt mit einer Schaltplatte 6, verbunden
mit einem Batterieblock 2, und eine Abführröhre 20 mit
eingebetteten Metallleitern 21 wird angeordnet zwischen
der Schaltplatte 6 und dem Batterieblock 2. Die
Schaltplatte 6 hat oberflächenmontierte Elektrokomponenten,
die Schaltungen implementieren, die die Rechteckbatteriezellen 1A schützen.
Die Schaltplatte 6 ist verbunden mit jeder Rechteckbatteriezelle 1A und
hat Schaltungen umfassend eine Spannungserfassungsschaltung, um
Zellspannung zu messen, und eine Temperaturerfassungsschaltung,
um Rechteckbatteriezellen- 1A Temperatur zu erfassen. Die
Schaltplatte 6 erfasst Zellspannung und steuert ein Laden
und Entladen, um ein Rechteckbatteriezellen- 1A Überladen
und Tiefentladen zu verhindern, oder diese steuert ein Laden und
Entladen, um eine abnormale Erhö hung der Rechteckbatteriezellen- 1A Temperatur
zu vermeiden. Da eine Abführröhre 20 mit
eingebetteten Metallleitern 21 angeordnet ist zwischen
der Schaltplatte 6 und dem Batterieblock 2 dieses
Batteriesystems, kann die Schaltplatte 6 abgeschirmt werden
von dem Batterieblock 2 mittels der Abführröhre 20 mit
eingebetteten Metallleitern 21. Ein Batterieblock 2 wird
geladen und entladen mit hohen Strömen und wird insbesondere
geladen und entladen mit hohen Stromimpulsen. Als Folge strahlt
ein Batterieblock 2 ein Rauschen mit Impulscharakteristiken
ab. Die Metallleiter 21, eingebettet in der Abführröhre 20,
sind angeordnet zwischen der Schaltplatte 6 und dem Batterieblock 2 und
dies hat die Eigenschaft, dass die Schaltplatte 6 abgeschirmt
werden kann von Rauschimpulsen, abgestrahlt von dem Batterieblock 2,
und eine Schaltplatten- 6 Fehlfunktion aufgrund induziertem Rauschen
bzw. Stören kann verhindert werden. Insbesondere kann,
durch Verbinden von Abführröhren- 20 Metallleitern 21 mit
dem Masseleiter, ein Rauschen bzw. Stören, induziert von
dem Batterieblock 20, effektiver verhindert werden.
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Die
Abführröhren 20, 50, 70 sind
bereitgestellt mit Verbindungsöffnungen 24, 54, 74 zum
Verbinden mit der Gasabführöffnung 12 von
jeder Rechteckbatteriezelle 1A und diese Verbindungsöffnungen 24, 54, 74 sind
verbunden mit den Gasabführöffnungen 12.
Das Batteriesystem der Figuren hat Dichtungen 22, angeordnet
um Perimeter der Verbindungsöffnungen 24, 54, 74.
Die Dichtungen 22 sind O-Ringe, die sandwichartig angeordnet
sind zwischen den Abführröhren 20, 50, 70 und
Rechteckbatteriezellen- 1A Perimeterflächen 10.
Die O-Ringe ermöglichen eine Verbindung der Verbindungsöffnungen 24, 54, 74 und
den Gasabführöffnungen 12 mit einer Struktur,
die keine Gasleckage aufweist. Die Bodenfläche einer Abführröhre 20, 50, 70,
welche die Fläche ist gegenüberstehend von Rechteckbatteriezellen- 1A Perimeterflächen 10,
ist bereitgestellt mit einer Dichtungsnut 25, 55, 75,
um die Position der Dichtung 22 einzuschränken.
Der O-Ring, welcher die Dichtung 22 ist, ist ausgerichtet
in der Dichtungsnut 25, 55, 75 und in
festsitzenden Kontakt mit den Rechteckbatteriezellen- 1A Perimeterflächen 10 gebracht.
Diese Konfiguration ermöglicht es Gas, ausgestoßen
von Rechteckbatteriezellen- 1A Gasabführöffnungen 12, in
die Abführröhre 20 zu strömen
ohne Leckage, zur Abgabe außerhalb des Batteriesystems.
Jedoch ist es nicht immer erforderlich, Dichtungen zwischen den
Abführröhren und den Rechteckbatteriezellen anzuordnen.
Dies ist so, da die Verbindungsöffnungen 24, 54, 74 verbunden
werden können mit Gasabführöffnungen 12 ohne
Leckage mittels festsitzendem bzw. dichtem Kontakt zwischen gegenüberstehenden
Flächen der Abführröhren 20, 50, 70 und Rechteckbatteriezellen 1A.
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Das
Batteriesystem von 2–5 hat vier
Batterieblöcke 2, angeordnet in zwei Reihen, und zwei
Reihen von Abführröhren 20 sind angeordnet
an den oberen Flächen des Batterieblocks 2. Die
zwei Reihen von Abführröhren 20 sind
verbunden am Zentrum des Batteriesystems durch eine Verbindungsröhre 23,
die die Abführröhren 20 und die Verbindungsröhre 23 in
einer H-Konfiguration verbindet. Die Verbindungsröhre 23,
befindlich am Zentrum des Batteriesystems, gibt Gas, einströmend
von jeder Abführröhre 20, nach außen
ab. Konsequenterweise ist eine Außenröhre (nicht
dargestellt), die Gas nach außen abführt, verbunden
mit einem Ende der Verbindungsröhre 23. Eine Abführröhre 20 hat
ein Ende offen zur Verbindung mit der Verbindungsröhre 23 und
das andere Ende ist geschlossen. Gas, abgegeben von einer Gasabführöffnung 12,
strömt in eine Abführröhre 20 durch
die Verbindungsöffnung 24 und wird abgeführt
nach außen durch die Verbindungsröhre 23.
Bei dem Batteriesystem, wie oben beschrieben, sind zwei Reihen von
Abführröhren 20 verbunden am Zentrum,
um Gas nach außen abzuführen. Jedoch können
zwei Reihen von Abführröhren 20 auch verbunden
sein an beiden Enden, um Gas nach außen abzuführen.
Ferner, wie gezeigt durch die gestrichelten Linien in 8,
sind Metallleiter 21 eingebettet entlang dem Perimeter
der Verbindungsröhre 23 in beiden gegenüberstehenden
Seitenwänden. Metallleiter 21 in der Verbindungsröhre 23 sind
verbunden mit Metallleiter 21 in den Abführröhren 20.
Diese Struktur weist die Eigenschaft auf, dass sie den elektrischen
Widerstand der Verbindungsröhre 23 reduzieren
kann, Staub- und Schmutzfestsetzung aufgrund statischer Elektrizität effektiv
verhindern kann und die Verbindungsröhre 23 mit
den Metallleitern 21 verstärken kann.
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Das
Batteriesystem, gezeigt in 1 und 2,
hat Batterieblöcke 2, aufgenommen in einem Außengehäuse 30.
Das Außengehäuse 30 der Figuren ist aufgebaut
aus einem oberen Gehäuse 32 und einem unteren
Gehäuse 31. Das Batteriesystem hat eine Vielzahl
von Batterieblöcken 2, angeordnet in Reihen und
Spalten und montiert in dem Außengehäuse 30.
Das Batteriesystem, gezeigt in der explosionsartigen Schrägansicht
von 2, hat zwei Reihen von zwei Batterieblöcken 2,
angeordnet geradlinig, um vier Batterieblöcke 2 an
dem unteren Gehäuse 31 anzuordnen. Die zwei Reihen
von Batterieblöcken 2 sind angeordnet mit Abstand,
um eine Luftröhre bzw. einen Luftkanal 33 zwischen
diesen vorzusehen.
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Das
obere Gehäuse 32 und das untere Gehäuse 31 sind
Bleche, ausgebildet in U-Form. Das obere Gehäuse 32 und
das untere Gehäuse 31 sind hergestellt aus Blech
der gleichen Stärke oder das untere Gehäuse 31 ist
aus einem dickeren Blech ausgebildet als das obere Gehäuse 32.
Das obere Gehäuse 32 und das untere Gehäuse 31 sind
bereitgestellt mit Seitenwänden 32A, 31A,
die deren U-Formen ausbilden. Bei dem Batteriesystem der Figuren ist
die laterale Breite des unteren Gehäuses 31 größer
als die des oberen Gehäuses 32 und ein Elektrokom ponentengehäuse
(nicht dargestellt) kann angeordnet werden zwischen einer Seitenwand 31A des unteren
Gehäuses 31 und einer Seitenwand 32A des oberen
Gehäuses 32. Das untere Gehäuse 31 hat eine
laterale Breite, die größer ist als die laterale
Breite des oberen Gehäuses 32 um die Breite des
Elektrokomponentengehäuses. Insbesondere ist die laterale
Breite des unteren Gehäuses 31 gleich der lateralen
Breite des oberen Gehäuses 32 plus der Breite des
Elektrokomponentengehäuses.
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Wie
in 2 gezeigt, ist die Seitenwand 31A des
unteren Gehäuses 31 an der linken Seite angebracht
an die Seitenwand 32A des oberen Gehäuses 32 an
der linken Seite. Die Seitenwand 32A des oberen Gehäuses 32 an
der rechten Seite ist angebracht an die Bodensektion des unteren
Gehäuses 31 und teilt den Batterieblock- 2 Aufnahmebereich
von dem Elektrokomponentengehäuse. Die Seitenwand 32A des
oberen Gehäuses 32 an der rechten Seite ist größer
bzw. höher als die Seitenwand 32A an der linken Seite,
zur Ermöglichung der Anbringung ihrer unteren Kante bzw.
Rand an die Bodensektion des unteren Gehäuses 31.
Die Kanten bzw. Ränder der lateralen Extremitäten
von dem oberen Gehäuse 32 und dem unteren Gehäuse 31 sind
bereitgestellt mit nach außen gebogenen Flanschen 32a, 31a zur
Gehäuseanbringung. Die Flansche 32a, 31a sind
angebracht mittels Muttern (nicht gezeigt) und Bolzen (nicht gezeigt),
die durch die Flansche 32a, 31a treten oder die
Flansche sind angebracht durch Nieten, um das obere Gehäuse 32 und
das untere Gehäuse 31 zu verbinden.
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Bei
dem Batteriesystem, gezeigt in 2, ist das
untere Gehäuse 31 bereitgestellt mit Seitenwänden 31A von
ungefähr der gleichen Höhe an beiden Seiten. In
den Figuren ist die Seitenwand 31A des unteren Gehäuses 31 an
der linken Seite angebracht an die Seitenwand 32A des oberen
Gehäuses 32 an der linken Seite. Die Seitenwand 31A des
unteren Gehäuses 31 an der rechten Seite ist nicht
angebracht an die Seitenwand 32A des oberen Gehäuses 32,
sondern ist vielmehr angebracht an eine Anbringplatte- (nicht gezeigt)
Seitenwand des Elektrokomponentengehäuses, montiert an
dem oberen Gehäuse 32. Das obere Gehäuse 32 ist
ferner bereitgestellt mit Seitenwänden 32A an
beiden Seiten. In den Figuren ist die Seitenwand 32A des
oberen Gehäuses 32 an der rechten Seite länger
als die Seitenwand 32A an der linken Seite, wobei die kürzere
Seitenwand 32A angebracht ist an die Seitenwand 31A des
unteren Gehäuses 31 an der linken Seite und die
längere Seitenwand 32A an der rechten Seite an
die Bodensektion des unteren Gehäuses 31 angebracht
ist.
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Obwohl
nicht dargestellt, ist eine Elektrokomponentengehäuseanbringplatte
angebracht an das obere Ende der rechten Seitenwand 32A des oberen
Gehäuses 32. Die Anbringplatte ist aus Blech hergestellt,
ausgebildet in einer L-Form und bereitgestellt mit einer oberen
Platte und einer Seitenwand an einer Seite. Die Kante bzw. der Rand
der oberen Platte der Anbringplatte ist angebracht an die obere
Kante bzw. Rand der Seitenwand 32A des oberen Gehäuses 32.
Ein Flansch, bereitgestellt an der Bodenkante bzw. dem Bodenrand
der Anbringplattenseitenwand, ist angebracht an den Flansch 31a,
bereitgestellt an der oberen Kante bzw. Rand der Seitenwand 31A des
unteren Gehäuses 31 an der rechten Seite. Anbringplattenflansche
sind angebracht an Flansche 31a des unteren Gehäuses 31,
um die Anbringplatte und das untere Gehäuse 31 zu
verbinden. Bei dieser Konfiguration des Außengehäuses 30 separiert
die Seitenwand 32A, bereitgestellt an der rechten Seite des
oberen Gehäuses 32, den Batterieblock- 2 Aufnahmebereich
und das Elektrokomponentengehäuse.
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Das
Außengehäuse 30, welches aufgebaut ist
aus dem oberen Gehäuse 32 und dem unteren Gehäuse 31,
ist breiter ausgebildet als die Außenseiten der Batterieblöcke 2,
um Raum für Luftröhren 33 zu erzielen.
Bei dem Batteriesystem von 1 und 2 ist
eine Luftröhre bzw. ein Luftkanal 33 bereitgestellt
am Zentrum zwischen den zwei Reihen von Batterieblöcken 2 und
Luftröhren bzw. Luftkanäle 33 sind auch
bereitgestellt zwischen der Außenseite der Batterieblöcke 2 und
den Seitenwänden 32A, 31A. Bei diesem
Batteriesystem wird entweder die mittlere Luftröhre 33A zwischen
den zwei Reihen der Batterieblöcke 2 oder das
Paar Seitenluftröhren 33B an der Außenseite
der Batterieblöcke 2 verwendet als Kühlluftzufuhrröhre
und die andere Röhre oder das Paar Röhren wird
verwendet als eine Abführröhre. Kühlluft
wird durch die Kühlspalte 16 zwischen den Batteriezellen 1 geleitet,
um die Batteriezellen 1 zu kühlen.
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Das
Batteriesystem, gezeigt in 1, ist bereitgestellt
mit einer Seitenluftröhre bzw. einem Seitenluftkanal 33B zwischen
einer Außenseite (die rechte Seite in der Figur) des Batterieblocks 2 und
einer Seitenwand 32A des oberen Gehäuses 32.
Der Elektrokomponentengehäuseaufnahmebereich ist angeordnet
außenseitig der Seitenwand 32A des oberen Gehäuses 32,
die außenseitig der Seitenluftröhre 33B ist
und eine Wand der Seitenluftröhre 33B bildet.
Bei dieser Struktur sind eine Seitenluftröhre 33B und
eine Seitenwand 32A bereitgestellt zwischen Elektrokomponenten
(nicht gezeigt), aufgenommen in dem Elektrokomponentengehäuse,
und den Batterieblöcken 2. Bei dieser Konfiguration
erwärmen die Batterieblöcke 2 nicht die
Elektrokomponenten und schädliche Effekte an den Elektrokomponenten
aufgrund Wärme bzw. Hitze, erzeugt durch die Batterieblöcke 2,
können vermieden werden.
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Das
offene Obere der mittleren Kühlröhre 33A,
ausgebildet zwischen den zwei Reihen von Batterieblöcken 2,
wird geschlossen durch eine Kühlröhrenabdichtplatte
(nicht gezeigt) und der offene Boden der mittleren Kühlröhre 33A wird
geschlossen durch das untere Gehäuse 31. Die Kühlröhrenabdichtplatte ist
eine schmale Metallplatte, die sich erstreckt entlang der mittleren
Kühlröhre 33A, ausgebildet zwischen den
zwei Batterieblock- 2 Reihen. Die Kühlröhrenabdichtplatte
ist angebracht an beiden Seiten an Batterieblöcke 2,
um das offene Obere der mittleren Kühlröhre 33A zu
schließen. Die Kühlröhrenabdichtplatte
wird befestigt mit Einstellschrauben an die oberen Flächen
der Endplatten 4 von Batterieblöcken 2, angeordnet
an beiden Seiten. Die Kühlröhrenabdichtplatte
kann bereitgestellt sein mit Vorsprüngen an beiden Seiten
an beiden Enden und an zwei intermediären Stellen zum Anbringen
an die Batterieblöcke 2 über Stellschrauben,
die durch die Vorsprünge treten.
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In
dem Außengehäuse 30, wie oben beschrieben,
ist das untere Gehäuse 31 angebracht an Endplatten 4 über
Stellschrauben 4 (nicht dargestellt), um die Batterieblöcke 2 anzubringen.
Stellschrauben treten durch das untere Gehäuse 31 und schrauben
sich in Schraublöcher (nicht dargestellt) in den Endplatten 4,
um die Batterieblöcke 2 in dem Außengehäuse 30 zu
montieren. Die Köpfe dieser Stellschrauben ragen von dem
Boden des unteren Gehäuses 31 vor. Ferner ist
das untere Gehäuse 31 bereitgestellt mit Vorsprüngen 31B,
die von beiden Seiten der Batterieblöcke 2 nach
unten vorragen. Diese Vorsprünge 31B erweitern
die Luftröhren 33, um Druckverluste in diesen
Röhren zu reduzieren. Die Vorsprünge 31B verstärken
ferner das untere Gehäuse 31 und erhöhen
die Biegefestigkeit des unteren Gehäuses 31. Ferner
erstrecken sich die Vorsprünge 31B, bereitgestellt
an der Bodenfläche des unteren Gehäuses 31,
unter den Köpfen der Stellschrauben, die die Batterieblöcke 2 befestigen,
oder sie erstrecken sich bezüglich der gleichen Höhe
wie die Köpfe der Einstellschrauben. Bei einem Batteriesystem
mit dieser Art von unterem Gehäuse 31, installiert
an oder in einem Fahrzeug, ermöglichen die Vorsprünge 31B,
festgelegt an einer Fahrzeuganbringplatte, Batteriesystemgewicht
zu verteilen und zu stützen über einen weiten
Bereich.
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Fachleuten
sollte ersichtlich sein, dass obwohl verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, die Erfindung nicht
auf bestimmte offenbarte Ausführungsformen beschränkt
ist, die als lediglich illustrativ für die erfindungsgemäßen
Konzepte zu betrachten sind und die nicht interpretiert werden sollen
als einschränkend den Umfang der Erfindung und die geeignet
sind für alle Modifikationen und Änderungen, die
in den Kern und den Umfang der Erfindung fallen, wie definiert in
den beigefügten Ansprüchen.
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- 1
- Batteriezellen
- 1A
- Rechteckbatteriezellen
- 2
- Batterieblock
- 3
- Batteriehalterung
- 4
- Endplatten
- 4A
- Verstärkungsrippen
- 5
- Verbindungsschienen
- 6
- Schaltplatte
- 10
- Perimeterfläche
- 11
- Gasabführventil
- 12
- Gasabführöffnung
- 15
- Isolierseparator
- 15A
- Nuten
- 16
- Kühlspalte
- 19
- Einstellschrauben
- 20
- Abführröhre/Abführkanal
- 20A
- Seitenwände
- 21
- Metallleitungen/Metallleiter
- 22
- Dichtungen
- 23
- Verbindungsröhre/Verbindungskanal
- 24
- Verbindungsöffnung
- 25
- Dichtungsnut
- 27
- Muttern
- 30
- Außengehäuse
- 31
- unteres
Gehäuse
- 31A
- Seitenwände
- 31a
- Flansche
- 31B
- Vorsprünge
- 32
- oberes
Gehäuse
- 32A
- Seitenwände
- 32a
- Flansche
- 33
- Luftröhren/Luftkanäle
- 33A
- mittlere
Luftröhre/Luftkanal
- 33B
- Seitenluftröhren/Seitenluftkanäle
- 37
- Bolzen
- 50
- Abführröhre/Abführkanal
- 50A
- Seitenwände
- 51
- Metallleitungen/Metallleiter
- 54
- Verbindungsöffnung
- 55
- Dichtungsnut
- 70
- Abführröhre/Abführkanal
- 70A
- Seitenwände
- 70B
- oberes
Teil/obere Platte
- 71
- Metallleitungen/Metallleiter
- 74
- Verbindungsöffnung
- 75
- Dichtungsnut
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2007-157633 [0002, 0003]