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DE102009059861A1 - Sauerstoffsensor mit Direktverbindung - Google Patents

Sauerstoffsensor mit Direktverbindung Download PDF

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DE102009059861A1
DE102009059861A1 DE102009059861A DE102009059861A DE102009059861A1 DE 102009059861 A1 DE102009059861 A1 DE 102009059861A1 DE 102009059861 A DE102009059861 A DE 102009059861A DE 102009059861 A DE102009059861 A DE 102009059861A DE 102009059861 A1 DE102009059861 A1 DE 102009059861A1
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DE
Germany
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connector
oxygen sensor
oxygen
electrical
housing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102009059861A
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English (en)
Inventor
Bradley Swartz Creek Gibson
Theresa L. Brighton Schulke
Jeffrey A. West Bloomfield Sell
Andrew W. Waterford Baur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/52Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof cases
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
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Abstract

Eine Sauerstoffsensoranordnung mit Direktverbindung wird bereitgestellt, um den Anteil von Sauerstoff in einer Fluidströmung zu messen und um Signale, die diesen anzeigen, an einen Controller zu übertragen. Die Anordnung umfasst einen Sauerstoffsensor mit einem Gehäuse, das ein Sauerstoff erfassendes Element, das aus einem Ende desselben hervorsteht, und einen ersten elektrischen Anschluss aufweist, der an einem entgegengesetzten Ende des Sensorgehäuses positioniert ist. Ein elektrischer Leiter koppelt das Sauerstoff erfassende Element auf elektrische Weise mit dem ersten elektrischen Anschluss. Die Sauerstoffsensoranordnung umfasst auch eine Verbinderanordnung mit einem Gehäuse, das einen oder mehrere daraus hervorstehende Leitungsdrähte aufweist, die mit dem Controller direkt verbunden sind. Ein zweiter elektrischer Anschluss ist an dem Verbindergehäuse montiert und mit den Leitungsdrähten elektrisch verbunden. Der zweite elektrische Anschluss ist zum Eingriff und zur elektrischen Verbindung mit dem ersten elektrischen Anschluss entworfen. Das Verbindergehäuse ist aus einem Material mit einer Arbeitstemperatur von mindestens 200°C hergestellt.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Sensoren zum Messen des Anteils von Sauerstoff (O2) in Fluiden, die durch Kraftfahrzeugantriebsstrang- und Abgassysteme hindurchwandern, und insbesondere Verbinderanordnungen zum funktionalen Verbinden eines Sauerstoffsensors mit einer Einrichtung, die zum Verwenden der von dem Sensor erzeugten Signale in der Lage ist.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Nahezu alle herkömmlich motorisierten Fahrzeuge, wie etwa das moderne Kraftfahrzeug, umfassen ein Abgassystem, um die bei einem Normalbetrieb der Brennkraftmaschine (ICE) des Fahrzeugs erzeugten Nebenprodukte abzusaugen und zu entschärfen. Die meisten Abgassysteme umfassen einen Katalysator oder eine ähnliche Abgasnachbehandlungseinrichtung, welche eine Ausgabe aus dem Abgaskrümmer (oder ”Kopfteil”) der Maschine durch eine Fluidleitung oder ein ”Auspuffrohr” empfängt, und welche die Abgasemissionen reduziert und oxidiert. Eine Schalldämpferanordnung oder eine ähnliche Einrichtung, die allgemein stromabwärts zu dem Katalysator angeordnet ist, dämpft Geräusche, die von dem Abgasemissionsprozess erzeugt werden.
  • Elektronische Sensoren werden bei einer Vielfalt von Anwendungen verwendet, die eine qualitative und quantitative Analyse von Fluiden benötigen. In der Kraftfahrzeugindustrie werden beispielsweise Sauerstoffsenso ren, die in der Umgangssprache als ”O2-Sensoren” bekannt sind, in Brennkraftsteuerungssystemen verwendet, um genaue Sauerstoffkonzentrationsmesswerte von Kraftfahrzeugabgasen bereitzustellen. Die Sauerstoffkonzentration im Abgas einer Maschine weist eine direkte Korrelation mit dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis der Kraftstoffmischung auf, die an die Maschine geliefert wird. Die von dem O2-Sensor aufgenommenen Messwerte können daher verwendet werden, um die günstigsten Verbrennungsbedingungen zu ermitteln, das Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu optimieren, die Kraftstoffsparsamkeit zu maximieren und Abgasemissionen zu managen.
  • Für Kraftfahrzeuganwendungen sind zahlreiche Sauerstoffsensortypen kommerziell erhältlich. Elektrochemische Sauerstoffsensoren, die typischerweise bei Kraftfahrzeuganwendungen verwendet werden, verwenden eine fingerhutförmige elektrochemische galvanische Zelle, die in dem ”potentiometrischen Modus” betrieben wird, um die relativen Mengen von Sauerstoff, die in der Abgasströmung der Maschine vorhanden sind, zu ermitteln oder zu erfassen. Dieser Typ von Sauerstoffsensor umfasst ein ionenleitendes Festelektrolytmaterial, typischerweise ein mit Titan oder Yttrium dotiertes Zirkoniumdioxid, eine poröse Elektrodenbeschichtung an der Außenseite des Sensors, welche der Abgasströmung ausgesetzt ist, und eine poröse Elektrodenbeschichtung an der Innenseite des Sensors, die einer bekannten Konzentration an Referenzgas ausgesetzt ist.
  • Bei Sauerstoff werden die Festelektrolytsensoren verwendet, um Sauerstoffaktivitätsunterschiede zwischen einer unbekannten Gasmaterialprobe und einer bekannten Gasmaterialprobe zu messen. Bei Kraftfahrzeugabgasanwendungen ist beispielsweise das unbekannte Gas Abgas und das bekannte Referenzgas ist für gewöhnlich atmosphärische Luft, da der Sauerstoffgehalt in Luft relativ konstant und leicht zugänglich ist. Der Gaskonzentrationsgradient über dem Festelektrolyt erzeugt ein galvanisches Potential. Das bedeutet, dass, wenn entgegengesetzte Oberflächen dieser galvanischen Zelle verschiedenen Sauerstoffpartialdrücken ausgesetzt sind, eine elektromotorische Kraft (”EMF”) zwischen den Elektroden gemäß der Nernst-Gleichung entwickelt wird: E = AT ln(P1/P2)wobei E das Reduktionspotential oder die ”galvanische Spannung” der Zelle ist, T die absolute Temperatur des Gases ist, P1/P2 das Verhältnis der Sauerstoffpartialdrücke des Referenzgases der zwei Elektroden ist und A = R/4F, wobei R die universelle Gaskonstante ist (R = 8,314472 J·K–1·mol–1), und F die Faraday-Konstante ist (F = 96485,3399 C/mol).
  • Potentiometrische Sauerstoffsensoren werden allgemein in dem Abgassystem einer ICE eingesetzt, um qualitativ zu ermitteln, ob die Maschine in einer fetten Kraftstoffbedingung (das Luft/Kraftstoff-Verhältnis ist ”fett” bzw. reich an unverbranntem Kraftstoff) oder einer mageren Kraftstoffbedingung (das Luft/Kraftstoff-Verhältnis weist einen Sauerstoffüberschuss auf) im Vergleich zur Stöchiometrie arbeitet. Nach einer Gleichgewichtseinstellung weisen die Abgase, die von Maschinen erzeugt werden, welche bei diesen zwei Betriebsbedingungen arbeiten, zwei stark unterschiedliche Sauerstoffpartialdrücke auf. Diese Information wird an ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Regelungssystem geliefert, welches versucht, ein mittleres stöchiometrisches Luft/Kraftstoff-Verhältnis zwischen diesen zwei extremen Bedingungen bereitzustellen. Bei dem stöchiometrischen Punkt von Luft zu Kraftstoff ändert sich die Sauerstoffkonzentration um mehrere Größenordnungen. Entsprechend sind potentiometrische Sauerstoffsensoren in der Lage, qualitativ anzuzeigen, ob die Maschine in der Bedingung mit fettem Kraftstoff oder mit magerem Kraftstoff arbeitet, ohne unbedingt spezifischere Informationen dahingehend bereitzustellen, welchen tatsächlichen Wert das Luft/Kraftstoff-Verhältnis aufweist.
  • Aufgrund zunehmender Anforderungen für verbesserte Kraftstoffsparsamkeit und verbesserte Emissionskontrolle wurden Weitbereichssauerstoffsensoren entwickelt, die in der Lage sind, den Sauerstoffpartialdruck im Abgas von Maschinen genau zu ermitteln, die bei Bedingungen mit sowohl fettem Kraftstoff als auch magerem Kraftstoff arbeiten. Derartige Bedingungen erfordern einen Sauerstoffsensor, der zu einer schnellen Reaktion auf Änderungen beim Sauerstoffpartialdruck über mehrere Größenordnungen in der Lage ist, wobei er auch eine ausreichende Empfindlichkeit aufweist, um den Sauerstoffpartialdruck bei den Bedingungen mit sowohl fettem Kraftstoff als auch magerem Kraftstoff genau zu ermitteln. Sauerstoffsensoren, die eine Ausgabe erzeugen, die proportional zu dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis ist, bieten zusätzliche Leistungsvorteile für Maschinensteuerungssysteme. Ein Sauerstoffsensor, der in dem Modus mit diffusionsbegrenztem Strom arbeitet, kann eine derartige proportionale Ausgabe erzeugen, die eine ausreichende Auflösung bereitstellt, um das Luft/Kraftstoff-Verhältnis unter Bedingungen mit fettem Kraftstoff oder magerem Kraftstoff zu ermitteln. Allgemein weisen Sauerstoffsensoren mit diffusionsbegrenztem Strom eine Pumpenzelle und eine Sauerstoffspeicherzelle zum Erzeugen einer internen Sauerstoffreferenz auf. Zwischen der Speicherzelle und der Pumpenzelle wird eine konstante EMF aufrechterhalten, sodass die Größe und die Polarität des Pumpenstroms detektiert werden kann, der die Abgaszusammensetzung angibt.
  • Aktuelle O2-Sensorentwürfe umfassen zwei elektrische Verbindungspunkte zur elektrischen Verbindung des Sauerstoffsensors mit einer elektronischen Einrichtung, wie etwa einem fahrzeugeigenen Maschinensteuerungsmodul (ECM), welche das Signal verwendet, das von dem Sensor er zeugt wird. Ein Verbindungspunkt ist sensorintern und ein zweiter externer Verbindungspunkt dient zur elektrischen Kommunikation mit einem Kabelbaum. Bei derartigen Entwürfen koppelt eine längliche ”Anschlusslitzenanordnung” diese zwei elektrischen Verbindungspunkte auf elektrische Weise. Die Anschlusslitzenanordnung weist einen eindeutigen elektrischen Verbinder an jedem entgegengesetzten Ende davon auf: eine erste Metallverbinderklammer zum Verbinden mit dem sensorinternen Verbindungspunkt und eine zweite weniger kostspielige Kunststoffverbinderklammer zum Anbringen der Anschlusslitzenanordnung an einem Fahrzeugkabelbaum.
  • Die zwei Verbindungspunkte sind durch die Benutzung der Anschlusslitzenanordnung getrennt, um den externen Verbindungspunkt zu isolieren und ihn entfernt von den Bedingungen extremer Hitze, bei denen der O2-Sensor normalerweise eingebaut ist, einzubauen. Der Sauerstoffsensor ist in einer Umgebung angeordnet, die bei einer normalen Sensorverwendung sehr heiß ist und bei einigen Betriebsbedingungen auch sehr kalt ist. Der Sensor kann Temperaturen über 850°C an dem Punkt erreichen, an dem er in das Auspuffrohr hineinragt. Darüber hinaus ist die elektrische Verbindung am Sauerstoffsensor widrigen Straßenbedingungen ausgesetzt, die ein Besprühen mit Salz, Feuchtigkeit, Wasser, Öl, Fett und den Abgasen selbst umfassen können. Die Kunststoffverbinderklammer der Anschlusslitze ist nicht so konzipiert, dass sie dieser rauen Arbeitsumgebung Stand hält.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Sauerstoffsensoranordnung mit Direktverbindung bereitgestellt, um den Sauerstoffanteil in einer vorbeiströmenden Fluidströmung zu messen, und um Signale, welche diesen anzeigen, an einen Controller zu übertragen. Die Sauerstoffsensoranordnung umfasst einen Sauerstoffsensor, der zur funktionalen Verbindung mit einer Fluidleitung, etwa einem Abgaskrümmer der Maschine oder einem stromabwärts davon gelegenen Auspuffrohr ausgestaltet ist. Der Sauerstoffsensor weist ein Sensorgehäuse mit einem Sauerstoff erfassenden Element auf, das zumindest teilweise aus einem Ende des Sensorgehäuses hervorsteht, und einen ersten elektrischen Anschluss, der an einem entgegengesetzten Ende des Sensorgehäuses angeordnet ist. Ein elektrischer Leiter koppelt das Sauerstoff erfassende Element auf elektrische Weise mit dem ersten elektrischen Anschluss.
  • Die Sauerstoffsensoranordnung umfasst auch eine Verbinderanordnung, die ein Verbindergehäuse mit einem oder mehreren Leitungsdrähten aufweist, die daraus hervorstehen. Die Leitungsdrähte sind mit dem Controller funktional verbunden. Ein zweiter elektrischer Anschluss ist an dem Verbindergehäuse montiert und mit dem Leitungsdraht oder den Leitungsdrähten elektrisch gekoppelt. Der zweite elektrische Anschluss ist so ausgestaltet, dass er in den ersten elektrischen Anschluss eingreift und sich elektrisch damit verbindet. Das Verbindergehäuse ist aus einem Material mit einer Arbeitstemperatur von mindestens 200 Grad Celsius (°C) hergestellt, wie zum Beispiel aus Edelstahl. Das Verbindergehäuse ist idealerweise aus dem gleichen Material wie das Sensorgehäuse hergestellt, kann aber auch aus anderen wärmebelastbaren Materialien hergestellt sein.
  • Die vorliegende Erfindung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber Anordnungen aus einem Sauerstoffsensor und einem elektrischen Verbinder nach dem Stand der Technik. Dieser Entwurf ermöglicht ein Konzept eines Sauerstoffsensors mit Direktverbindung, der von einem Temperatur-, Vibrations- und Einbaustandpunkt aus gesehen funktioniert. Die vorstehend be schriebene Sauerstoffsensoranordnung ist deutlich kleiner als Anordnungen nach dem Stand der Technik, wodurch sie wesentlich weniger Einbauraum benötigt. Zudem beseitigt dieser Entwurf den Bedarf für Anschlusslitzenanordnungen mit einem externen Verbinder der gegenwärtigen Produktion. Tatsächlich beseitigt dieser Entwurf den Bedarf für irgendwelche zusätzlichen elektrischen Verbindungspunkte zwischen dem Sauerstoffsensor und dem Controller. Das Beseitigen dieser nicht benötigten zusätzlichen Komponente verringert Entwicklungs-, Verpackungs-, Transport- und Installationskosten, minimiert Garantieprobleme und vereinfacht den Entwurfs-, Validierungs- und Freigabeprozess.
  • Gemäß einem Aspekt dieser speziellen Ausführungsform umfasst der elektrische Anschluss des Sauerstoffsensors entweder mehrere elektrische Stifte oder mehrere komplementäre weibliche Verbinder. Bei dieser Instanz umfasst der elektrische Anschluss der Verbinderanordnung die jeweils anderen der mehreren elektrischen Stifte und weiblichen Verbinder. Jeder weibliche Verbinder ist ausgelegt, um einen jeweiligen der mehreren elektrischen Stifte aufzunehmen und sich damit elektrisch zu verbinden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt dieser Ausführungsform umfasst das Sensorgehäuse einen allgemein zylindrischen Körperabschnitt mit einem allgemein zylindrischen Schutzrohr, das aus einem Ende desselben axial hervorsteht. Das Sauerstoff erfassende Element ist in dem Schutzrohr und dem Körperabschnitt eingeschlossen. Im Idealfall definiert das Schutzrohr mindestens eine Öffnung derart, dass die Materialprobe des unbekannten Fluids (z. B. Abgas) mit dem Sauerstoff erfassenden Element funktional in Verbindung treten kann.
  • Als Teil eines weiteren Aspekts umfasst das Verbindergehäuse eine Verbinderhülle mit einem Anschlussschirm, der aus einer Seite derselben hervorsteht. Der Anschlussschirm umgibt den Verbinderanordnungsanschluss. Bei dieser speziellen Instanz ist der Anschlussschirm im Inneren des elektrischen Anschlusses des Sauerstoffsensors angeordnet, wenn die Verbinderanordnung an dem Sauerstoffsensor angebracht ist, während die Verbinderhülle entlang einer äußeren Oberfläche des elektrischen Anschlusses des Sauerstoffsensors angeordnet ist.
  • Als Teil noch einer weiteren Facette dieser Ausführungsform umfasst der erste elektrische Anschluss vorzugsweise eine oder mehrere Zacken, die aus einer Innenfläche desselben hervorstehen. Der Verbindergehäuseanschlussschirm definiert eine entsprechende Anzahl von Schlüsselschlitzen, die jeweils ausgestaltet sind, um eine der Zacken aufzunehmen. Das Merkmal mit Zacke und Schlüsselschlitz stellt sicher, dass der erste und zweite Anschluss korrekt ausgerichtet sind, wenn der Sauerstoffsensor mit der Verbinderanordnung verbunden wird.
  • In Übereinstimmung mit noch einem weiteren Aspekt umfasst die Sauerstoffsensoranordnung ein Drehverriegelungsmerkmal. Der erste elektrische Anschluss umfasst eine oder mehrere Nasen, die aus einer Außenfläche desselben hervorragen. Das Verbindergehäuse definiert andererseits eine entsprechende Anzahl von Kanälen, die jeweils zur Aufnahme einer Nase darin ausgestaltet sind. Durch Einführen der Nasen in ihre jeweiligen Kanäle, Zusammendrücken des Verbindergehäuses mit dem Sensorgehäuse und anschließendes Drehen der zwei Gehäuse in entgegengesetzte Richtungen wird sich die Verbinderanordnung mit dem Sauerstoffsensor verriegeln.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal dieser Ausführungsform kann ein Verbinderpositionssicherungsstift (CPA-Stift) umfasst sein. Der CPA-Stift ist so ausgestaltet, dass er in den Sauerstoffsensor und die Verbinderanord nung eingreift und eine korrekte elektrische Verbindung zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen sicherstellt. Der CPA-Stift kann beispielsweise einen U-förmigen Entwurf aufweisen, wobei eine Basis Schenkel aufweist, die aus entgegengesetzten Enden derselben hervorstehen. Die Verbinderhülle kann zwei Aufnahmedurchgänge definieren, die jeweils ausgestaltet sind, um einen jeweiligen Schenkel nur dann aufzunehmen und mit diesem ineinander zu greifen, wenn die Sensor- und Verbindergehäuse korrekt aneinander angebracht sind.
  • Ein weiteres Merkmal dieser Ausführungsform besteht darin, dass ein temperaturbelastbares Dichtungselement, etwa ein Teflon-Dichtungsring, zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen umfasst ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Sauerstoffsensoranordnung bereitgestellt, um den Sauerstoffanteil in gasförmigem Abgas, das von einer Brennkraftmaschine ausgestoßen wird, zu erfassen und Signale, die diesen anzeigen, an ein Maschinensteuerungsmodul zu übertragen. Die Sauerstoffsensoranordnung umfasst einen Sauerstoffsensor und eine Verbinderanordnung. Der Sauerstoffsensor ist ausgestaltet, um zumindest teilweise im Inneren eines der Auspuffrohre des Fahrzeugs montiert zu werden. Der Sauerstoffsensor weist ein metallisches Gehäuse mit einem Sauerstoff erfassenden Element auf, das darin angeordnet ist und zumindest teilweise aus einem Ende desselben hervorsteht. Der Sauerstoffsensor umfasst auch einen elektrischen Anschluss mit mehreren elektrischen Stiften, die aus einem entgegengesetzten Ende des Sensorgehäuses hervorstehen. Ein elektrischer Leiter, der im Inneren des Sensorgehäuses angeordnet ist, koppelt das Sauerstoff erfassende Element mit den mehreren elektrischen Stiften auf elektrische Weise.
  • Die Verbinderanordnung weist ein metallisches Verbindergehäuse auf, das so ausgestaltet ist, dass es an dem Sauerstoffsensorgehäuse angebracht werden kann und in dieses eingreift. Das Verbindergehäuse umfasst mehrere isolierte Leitungsdrähte, die mit dem Maschinensteuerungsmodul direkt verbunden sind und sich von einer Seite desselben nach außen erstrecken. Die Verbinderanordnung weist auch einen elektrischen Anschluss mit mehreren weiblichen Verbindern auf, die aus einer entgegengesetzten Seite des Verbindergehäuses hervorstehen. Jeder der weiblichen Verbinder ist mit einem jeweiligen der Leitungsdrähte elektrisch verbunden und ist ausgestaltet, um einen jeweiligen der elektrischen Stifte aufzunehmen, die aus dem Sauerstoffsensoranschluss hervorstehen. Das Verbindergehäuse ist aus einem metallischen Material hergestellt, das bei 200°C nicht wesentlich schmilzt oder sich krümmt.
  • Die vorstehenden Merkmale und Vorteile und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich leicht aus der folgenden genauen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen und der besten Arten zum Ausführen der vorliegenden Erfindung, wenn sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und den beigefügten Ansprüchen gelesen wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine teilweise schematische Veranschaulichung in Explosionsseitenansicht einer Sauerstoffsensoranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Seitenansichtveranschaulichung in teilweisem Querschnitt eines beispielhaften Sauerstoffsensors; und
  • 3 ist eine Veranschaulichung in einer perspektivischen Explosionsansicht der Sauerstoffsensoranordnung von 1.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Komponenten in den verschiedenen Ansichten bezeichnen, ist in 1 eine Sauerstoffsensoranordnung, die allgemein als 10 bezeichnet ist, gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. 1 stellt auch eine beispielhafte Anwendung dar, mit welcher die vorliegende Erfindung ausgeübt werden kann. Jedoch ist die vorliegende Erfindung keinesfalls auf die Anwendung oder Anordnung beschränkt, die in 1 gezeigt ist. Obwohl die Sauerstoffsensoranordnung 10 zur Verwendung in einem herkömmlichen Kraftfahrzeug gedacht ist, wie etwa Standardpersonenautos, Sportnutzfahrzeuge (SUV), leichte Lastwägen, Minitransporter und dergleichen, aber nicht darauf beschränkt ist, kann sie auch in eine beliebige Kraftfahrtzeuganwendung eingebaut sein, die umfasst, aber sicher nicht beschränkt ist auf Busse, Schwerlastfahrzeuge, Traktoren, Boote und Personenwasserfahrzeuge, Flugzeuge und so weiter. Zudem sind die hier dargestellten Zeichnungen nicht maßstabsgetreu und sind nur zu Lehrzwecken bereitgestellt. Daher sollen die spezifischen und relativen Dimensionen und Orientierungen, die in den Zeichnungen gezeigt sind, nicht als Einschränkung aufgefasst werden. Schließlich ist die Verwendung von Begriffen wie ”Erfassen”, ”Detektieren”, ”Messen”, ”Berechnen”, und ”Ermitteln” nicht als Einschränkung gedacht, und sie sollen als relativ austauschbar betrachtet werden.
  • Die Sauerstoffsensoranordnung 10 der vorliegenden Erfindung besteht aus zwei primären Komponenten: einem Sauerstoffsensor 12 und einer Verbinderanordnung 14. Wie aus der folgenden genauen Beschreibung leicht verstanden wird, können jedoch zusätzliche Komponenten in der Sauerstoffsensoranordnung 10 umfasst sein oder Modifikationen daran im Umfang der beigefügten Ansprüche durchgeführt werden. Der Sauerstoffsensor 12 ist eine Einrichtung, welche die Menge oder den Anteil von Sauerstoff in einem Fluid, etwa den Abgasen, die von einer Brennkraftmaschinenanordnung (ICE-Anordnung) 16 oder dergleichen erzeugt werden, detektiert, misst oder anderweitig erfasst.
  • 1 stellt eine repräsentative Anwendung dar, in welcher die Sauerstoffsensoranordnung 10 der vorliegenden Erfindung eingebaut und verwendet werden kann. Die ICE-Anordnung 16 umfasst ein Luftansaugsystem, welches hier durch einen Ansaugkrümmer 18 dargestellt ist, das in stromabwärtiger Fluidverbindung mit einem Drosselklappenkörper 20 (auch als ”Drosselklappenventil” bekannt) steht. Luft wird durch den Ansaugkrümmer 18 in die ICE 16 eingesaugt. Der Drosselklappenkörper 20 dient zum Regeln des Luftvolumens, das in die Maschine 16 eingesaugt wird. Der Ansaugkrümmer 18 ist für eine gleichmäßige Verteilung der Kraftstoff/Luft-Mischung auf die (nicht gezeigten) Einlassöffnungen der verschiedenen Brennkammern 26 mit variablem Volumen der ICE 16 verantwortlich.
  • Die ICE 16 umfasst auch ein Abgassystem, das zum Aufnehmen und Ausstoßen von Abgasen aus den Brennkammern 26 dient. Das Abgassystem ist hier durch einen Abgaskrümmer 22 (in der Technik auch als ”Abgaskopfstück” bezeichnet) dargestellt, der die Maschine 16 fluidtechnisch mit einem Auspuffrohr 24 koppelt. Der Abgaskrümmer 22 sammelt das Abgas, das aus den verschiedenen Brennkammern 26 während eines Betriebs der ICE 16 ausgestoßen wird, und das Rohr 24 leitet die Gase von der ICE 16 weg. Es sei angemerkt, dass die ICE, das Luftansaugsystem und das Abgassystem, die hier in 1 gezeigt sind, stark vereinfacht wurden und es versteht sich, dass weitere Informationen hinsichtlich der Funktion und Arbeitsweise derartiger Systeme im Stand der Technik aufzufinden sind.
  • Der Sauerstoffsensor 12 ist mit dem Auspuffrohr 24 funktional verbunden, um ein Ausgabesignal an eine elektronische Steuerungseinheit (oder einen ”Controller”), etwa ein Maschinensteuerungsmodul (ECM) 28, bereitzustellen, welches vorzugsweise zu dem Sauerstoffpartialdruck in der Abgasmischung der ICE 16 proportional ist. Bei der Ausführungsform von 2 umfasst der Sauerstoffsensor 12 ein Sensorgehäuse 30, das einen länglichen, allgemein zylindrischen, hohlen Sensorkörper 32 aus Metall umfasst, der zu einem allgemein zylindrischen rohrförmigen Schutzrohr 34 aus Metall koaxial benachbart ist. Das Schutzrohr 34 ist an ein Ende des Sensorkörpers 32 aufgepresst, befestigt oder angeklebt. Der Sensorkörper 32, der vorzugsweise aus Edelstahl oder einem anderen temperaturbelastbaren Material hergestellt ist, umfasst eine mit einem Gewinde versehene äußere Oberfläche 36, die verwendet wird, um den Sauerstoffsensor 12 mit dem Fahrzeugabgassystem, nämlich dem Auspuffrohr 24, derart zu verschrauben und zu befestigen, dass die Spitze des Schutzrohrs 34 dem fließenden Abgasstrom ausgesetzt ist. Ein Sechskantabschnitt 38 ist zum Übertragen von Drehmoment, zum Beispiel von einem Drehmomentschraubschlüssel, auf den Körper des Sensorgehäuses 30 vorgesehen, um den Sensor 12 fest in sein komplementäres Aufnahmeloch im Auspuffrohr 24 einzuschrauben. Es ist zu erkennen, dass andere Mittel zum Befestigen des Sauerstoffsensors 12 an dem Auspuffrohr 24 verfügbar sind.
  • Mit speziellem Bezug auf 2 ist der Sauerstoffsensor 12 in einer beispielhaften Konfiguration gezeigt. Der Sauerstoffsensor 12 umfasst ein Sauerstoff erfassendes Element 40, das im Inneren des Gehäuses 30 beispielsweise von einem oder mehreren Stützrohren 42 abgestützt ist. Das Sauerstoff erfassende Element 40 kann von einem beliebigen bekannten Typ sein. Als Beispiel, aber keinesfalls als Einschränkung, kann das Sauerstoff erfassende Element 40 vom schmalbandigen Typ oder vom breitbandigen Typ sein. Schmalbandige Sauerstoffsensoren, etwa ein konischer Zirkonsensor, erzeugen eine nichtlineare (d. h. binäre) Ausgabespannung auf der Grundlage der Sauerstoffmenge im Abgas. Die von einem schmalbandigen Sauerstoffsensor erzeugte Ausgabespannung kann verwendet werden, um zu ermitteln, ob die Maschine 16 in einem ”mageren” oder einem ”fetten” Status arbeitet, wie hier vorstehend beschrieben ist. Breitbandige Sauerstoffsensoren, wie etwa ein planarer Zirkonsensor, erzeugen eine allgemein lineare Ausgabespannung auf der Grundlage der Sauerstoffmenge im Abgas. Somit können breitbandige Sauerstoffsensoren verwendet werden, um den spezifischen Sauerstoffgehalt im Abgas, und ob die Maschine in einem Status mit magerem Kraftstoff oder fettem Kraftstoff arbeitet, zu ermitteln.
  • Das Sauerstoff erfassende Element 40 ist als ein allgemein ebenes, längliches Stück gezeigt, das sich axial innerhalb des Sensorgehäuses 30 erstreckt. Ein Erfassungselement 44 ist an einem Ende des Sauerstoff erfassenden Elements 40 angeordnet und ist in einer Erfassungskammer 48 eingeschlossen, die von dem Schutzrohr 34 definiert wird. Bei der beispielhaften Ausführungsform von 2 umfasst das Erfassungselement 44 ein optionales einstückig ausgebildetes Heizungselement 46. Das Heizungselement 46 ist umfasst, um zusätzliche Wärme bereitzustellen, um das Erfassungselement 44 auf einen Temperaturbereich über seiner Empfindlichkeitstemperatur zu erwärmen. Das Heizungselement 46 kann zum Beispiel verwendet werden, um das Erfassungselement 44 auf eine Temperatur über 350 Grad Celsius (°C) zu erwärmen. Andere Anordnungen des Sauerstoff erfassenden Elements 40 werden im Umfang der vorliegenden Erfindung in Betracht gezogen.
  • Ein erster elektrischer Anschluss, der in 2 allgemein durch das Bezugszeichen 50 angezeigt ist, steht an einem zu dem Schutzrohr 34 entgegengesetzten Ende aus dem Sensorkörper 32 hervor. Ein elektrischer Leiter 52 ist innerhalb des Sensorkörperabschnitts 32 des Sensorgehäuses 30 angeordnet. Der elektrische Leiter 52 dient zur elektrischen Kopplung des Sauerstoff erfassenden Elements 40, des Erfassungselements 44 und des Heizungselements 46 mit mehreren elektrischen Stiften 54. Die Stifte 54, die sich innerhalb des Sensorgehäuses 30 in Längsrichtung erstrecken, sind an einem Ende an dem elektrischen Leiter 52 befestigt und liegen an einem entgegengesetzten Ende frei, welches sich durch den ersten elektrischen Anschluss 50 zu einem offenen Ende desselben erstreckt. In den verschiedenen Ansichten der Zeichnungen sind nur zwei elektrische Stifte 54 veranschaulicht; der elektrische Anschluss 50 kann jedoch in Abhängigkeit von der speziellen Konfiguration des Erfassungselements 44 und des Heizungselements 46 und den speziellen Entwurfsanforderungen für die beabsichtigte Anwendung des Sauerstoffsensors 12 weniger oder mehr als zwei Stifte umfassen. Die Stifte 54 können auch mit Gold oder Silber beschichtet sein, um die elektrisch leitfähigen Eigenschaften derselben zu verbessern.
  • An dem Erfassungselement 44 bildet sich auf der Grundlage der Sauerstoffkonzentration in dem Abgas, das durch das Auspuffrohr 24 hindurchströmt, eine Spannung aus. Diese Spannung wird von dem Sauerstoffsensor 12 über den Anschluss 50 ausgegeben. Das Maschinensteuerungsmodul (ECM) 28 empfängt das Ausgabesignal des Sauerstoffsensors 12 in Verbindung mit Signalen von anderen Sensoren, die in 1 bei 29 kollektiv dargestellt sind. Die anderen Sensoren 29 können beispielsweise einen Luftmassenströmungssensor (MAF-Sensor), einen Krümmerabsolutdrucksensor (MAP-Sensor), einen Maschinenkühlmitteltemperatursensor (ECT-Sensor), einen Drosselklappenpositionssensor (TPS-Sensor), usw. umfassen. Das ECM 28 regelt die an die Maschine 16 verteilte Luft/Kraftstoff-Mischung zumindest teilweise auf der Grundlage der Ausgabe des Sauerstoffsensors 12 und der anderen Sensoren 29.
  • Bei der in 1 gezeigten beispielhaften Implementierung regelt das ECM 28 die Luft/Kraftstoff-Mischung durch Manipulieren der Position eines Drosselklappenventils in dem Drosselklappenkörper 20, um das durch den Ansaugkrümmer 18 in die Maschine 16 eingesaugte Luftvolumen zu erhöhen oder zu verringern. Das ECM 28 regelt die Luft/Kraftstoff-Mischung auch durch Anweisen eines (nicht gezeigten) Kraftstoffeinspritzsystems zum Erhöhen oder Verringern des Kraftstoffgehalts der Luft/Kraftstoff-Mischung. Durch Messen des Anteils von Sauerstoff in dem verbleibenden Abgas und unter anderem durch eine Kenntnis des Volumens und der Temperatur der Luft, die in die Zylinder eintritt, kann das ECM 28 die Kraftstoffmenge ermitteln, die zum Verbrennen bei dem stöchiometrischen Verhältnis (14,7:1 Luft:Kraftstoffmasseanteil bei Benzin) benötigt wird, beispielsweise unter Verwendung spezieller Nachschlagetabellen, um eine vollständige Verbrennung sicherzustellen.
  • Die funktionale Verbindung zwischen dem Sensor 12 und einer Fluidleitung (z. B. dem Auspuffrohr 24), ob diese nun direkt (wie in 1 gezeigt ist) oder anderweitig erfolgt, platziert das Sauerstoff erfassende Element 40 in Fluidverbindung mit dem Abgas. Das Schutzrohr 34, das vorzugsweise aus Edelstahl oder einem anderen temperaturbelastbaren Material hergestellt ist, ist zur Abschirmung des Erfassungselements 40 vor einem direkten Aufprall durch die Abgase und zum Schützen des Erfassungselements 44 vor Wasser oder anderen Flüssigkeiten, die in der Abgasströmung mitgerissen werden, entworfen. Bei der in 2 gezeigten beispielhaften Konfiguration umfasst das Schutzrohr 34 zum Beispiel einen rohrförmigen Innenschirm 56, der von einem konzentrisch orientierten rohrförmigen Außenschirm 58 umgeben ist. Die Innen- und Außenschirme 56 und 58 definieren einzeln und zusammen drei Öffnungen, etwa eine erste, zweite und dritte Öffnung 60, 62 bzw. 64, durch welche Abgas in den Hohlraum 48 eindringen kann.
  • Die Öffnungen 60, 62, 64 können verschiedene Größen und Gestalten aufweisen. Die Öffnungen 60, 62, 64 können so angeordnet und dimensioniert sein, dass sie eine spezielle Reaktion des Sauerstoff erfassenden Elements 40 auf Veränderungen im Sauerstoffgehalt des Abgases erzeugen. Zudem können die Öffnungen 60, 62, 64 so angeordnet und dimensioniert sein, dass sie eine Temperaturreaktion des Sauerstoff erfassenden Elements 40 auf einen Aufprall von flüssigem Wasser beeinflussen. Anders ausgedrückt kann die Menge und die Stelle, an der flüssiges Wasser das Sauerstoff erfassende Element 40 kontaktieren kann, von der Stelle und der Größe der Öffnungen 60, 62, 64 abhängen, welche dadurch die Temperaturreaktion des Sauerstoff erfassenden Elements 40 beeinflussen.
  • Wieder auf 1 Bezug nehmend dient die Verbinderanordnung 14, welche als eine direkte Erweiterung des Standardproduktionskabelbaums des Fahrzeugs gedacht ist, zur funktionalen Verbindung (d. h. zur elektrischen Kopplung) des Sauerstoffsensors 12 direkt mit dem ECM 28. Die Verbinderanordnung 14 besteht allgemein aus einem Verbindergehäuse 70 mit einem Feld thermisch isolierter Leitungsdrähte 72, die aus einer Rückseite desselben hervorstehen. Die Leitungsdrähte 72 sind von einer Schutzmanschette 74 ummantelt und durch diese isoliert, welche ein thermisch und elektrisch isolierendes elastisches Silikonpolymer, ein faserverstärktes Polymer oder ein anderes geeignetes Material sein kann. Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen elektrischen Verbinderanordnungen sind die Leitungsdrähte 72 mit dem Maschinensteuerungsmodul 28 direkt verbunden, wie hier nachstehend genauer erläutert wird. Die Anzahl und die Dicke der Leitungsdrähte 72 kann angepasst werden, um die speziellen Bedürfnisse der beabsichtigten Anwendung der Sauerstoffsensoranordnung 10 zu erfüllen.
  • Das Verbindergehäuse 70 umfasst eine allgemein zylinderförmige haubenähnliche Verbinderhülle 76 mit einem konzentrisch orientierten allgemein zylinderförmigen Anschlussschirm 78, der aus einer Vorderseite derselben in einer beabstandeten Beziehung entgegengesetzt zu den Leitungsdrähten 72 hervorsteht. Das Verbindergehäuse 70 ist aus einem Material mit einer Arbeitstemperatur von mindestens 200 Grad Celsius (°C) hergestellt. Das bedeutet, dass das Verbindergehäuse 70 aus einem Material aufgebaut ist, das sich bei Temperaturen bis zu 200°C und vorzugsweise bis zu 230°C oder höher nicht wesentlich verformen, schmelzen, oder biegen wird und somit seine volle Funktionalität behalten wird. Das Verbindergehäuse 70 ist im Idealfall aus dem gleichen Material wie das Sensorgehäuse 30 hergestellt, wie zum Beispiel aus Edelstahl, kann aber auch aus anderen thermisch belastbaren Materialien hergestellt sein. Zum Beispiel kann der Anschlussschirm 78 aus Keramik, einem Fluorpolymer, etwa Polytetrafluorethylen, anderen eisenhaltigen Metallen usw. hergestellt sein.
  • Der Anschlussschirm 78 umgibt einen zweiten elektrischen Anschluss, der in 1 allgemein mit 80 bezeichnet ist, welcher allgemein mehrere weibliche Verbinder umfasst (von denen zwei in 1 bei 82 verdeckt gezeigt sind), die orthogonal aus der Vorderseite des Verbindergehäuses 70 hervorstehen. Jeder der weiblichen Verbinder 82 ist mit einem jeweiligen der Leitungsdrähte 72 elektrisch verbunden (z. B. über Crimpen, Löten, Clips usw.) und ist ausgestaltet, um einen jeweiligen der elektrischen Stifte 54 aufzunehmen, die aus dem Sauerstoffsensoranschluss 50 hervorstehen. Bei der in 1 dargestellten beispielhaften Konfiguration umfassen die weiblichen Verbinder 82 einen Metallkörper, der einen Hohlraum mit einem Profil definiert, das zu denjenigen des Schnittstellenabschnitts eines Stifts 54 passt. Wenn die Verbinderanordnung 14 am Sauerstoffsensor 12 angebracht wird, wie hier nachstehend erläutert wird, werden die weiblichen Verbinder 82 so positioniert, dass sie die Stifte 54 gleitend aufnehmen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Anschlussschirm 78 innerhalb des elektrischen Anschlusses 50 des Sauerstoffsensors angeordnet, wobei er die elektrischen Stifte 54 allgemein umgibt, während die Verbinderhülle 76 den elektrischen Anschluss 50 des Sauerstoffsensors umgibt, wobei er allgemein um eine Außenfläche desselben herum angeordnet ist. Ähnlich wie die Stifte 54 können die weiblichen Verbinder 82 mit Gold oder Silber beschichtet sein, um die elektrischen Leitfähigkeitseigenschaften derselben zu verbessern.
  • Das Verbindergehäuse 70 ist so ausgestaltet, dass es in das Sauerstoffsensorgehäuse 30 eingreift und daran angebracht werden kann. Bei einer speziellen Ausführungsform umfasst die Sauerstoffsensoranordnung 10 ein ”Drehverriegelungsmerkmal”. Der Sensorkörper 32 umfasst eine oder mehrere Nasen 84, die um eine Außenfläche des ersten elektrischen Anschlusses 50 herum umlaufend beabstandet sind und von dieser radial nach außen wegstehen. Das Verbindergehäuse 70 definiert andererseits eine entsprechende Anzahl weiblicher Kanäle oder Rillen (von denen zwei in 3 bei 86 verdeckt gezeigt sind), die jeweils ausgestaltet sind, um darin eine Nase 84 aufzunehmen. Durch Einführen der Nasen 84 in ihre jeweiligen Kanäle 86, Drücken, Schieben, oder anderweitiges Verschieben der Sensor- und Verbindergehäuse 30, 70 zueinander, und anschließendes Drehen eines oder beider Gehäuse (in 3 durch Pfeile A dargestellt), wird die Verbinderanordnung 14 mit dem Sauerstoffsensor 12 verriegeln.
  • Ein thermisch belastbares Dichtungselement, etwa ein Polytetrafluorethylen-Dichtungsring 88, ist zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen 50, 80 platziert. Der Dichtungsring 88 weist eine Arbeitstemperatur von 260°C auf und stellt eine witterungsbeständige, wasserfeste, thermisch belastbare Dichtung zwischen dem Sauerstoffsensor 12 und der Verbinderanordnung 14 bereit. Bei einer alternativen Ausführungsform können die Nasen 84 durch eine Gewindeaußenfläche ersetzt sein, die in eine Gewindeinnenfläche der Verbinderhülle 76 zur Verschraubung eingreift, welche, wenn sie verschraubt sind, das Sauerstoffsensorgehäuse 30 mechanisch an dem Verbindergehäuse 70 befestigen. Bei einem weiteren Beispiel kann das hier dargestellte Drehverriegelungsmerkmal durch eine ”Schnellverbindungs”-Schnittstelle ersetzt sein. Ein Feld von flexiblen Fingergriffen 90 ist um den Außenumfang der Verbinderhülle 76 herum beabstandet, was eine besser ”greifbare”, benutzerfreundliche Oberfläche zum Zusammenschrauben des Sauerstoffsensorgehäuses 30 mit dem Verbindergehäuse 70 schafft.
  • Die Sauerstoffsensoranordnung 10 kann auch mit einem Zacke- und -Schlüssel-Merkmal hergestellt sein, das entworfen ist, um sicherzustellen, dass die ersten und zweiten Anschlüsse 50, 80 korrekt ausgerichtet sind, wenn der Sauerstoffsensor 12 mit der Verbinderanordnung 14 verbunden wird. Der Sensorkörper 32 umfasst vorzugsweise einen oder mehrere Zacken (von denen zwei in 2 bei 90 gezeigt sind), die umlaufend voneinander beabstandet sind und aus einer Innenfläche des ersten elektrischen Anschlusses 50 aus radial nach innen hervorstehen. Wie in 3 ersichtlich ist, definiert der Verbindergehäuseanschlussschirm 78 eine entsprechende Anzahl länglicher Schlüsselschlitze 92, von denen jeder so dimensioniert und positioniert ist, dass er einen der Zacken 90 aufnimmt, wenn die ersten und zweiten Anschlüsse 50, 80, nämlich die elektrischen Stifte 54 und die weiblichen Verbinder 82, korrekt orientiert sind.
  • Es kann auch ein Verbinderpositionssicherungsstift (CPA-Stift) 94 umfasst sein. Der CPA-Stift 94 ist so ausgestaltet, dass er in den Sauerstoffsensor 12 und der Verbinderanordnung 14 eingreift und eine korrekte elektrische Verbindung zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen 50, 80 sicherstellt. Zum Beispiel kann der CPA-Stift einen U-förmigen Entwurf mit einer Basis 96 aufweisen, die Schenkel 98 aufweist, die aus entgegengesetzten Enden derselben hervorstehen. Bei der in 3 gezeigten Ausführungsform definiert zum Beispiel die Verbinderhülle 76 zwei Aufnahmedurchgänge 100 (von denen einer in 1 und einer in 3 zu sehen ist). Jeder Durchgang 100 ist ausgestaltet, um einen jeweiligen Schenkel 98 nur aufzunehmen und damit zusammenzupassen, wenn die Sensor- und Verbindergehäuse 30, 70 korrekt angebracht sind. Der CPA-Stift 94 kann allgemein nicht in Eingriff gebracht werden, solange nicht und bis die Verbinderanordnung 14 vollständig in ihre Sitzposition hineingedreht wurde. Der CPA-Stift 94 gibt einem Anwender die Sicherheit, dass er eine korrekte Verbindung hergestellt hat, und ermöglicht anderen (wie etwa einem Qualitätspunktinspekteur), eine visuelle Prüfung auszuführen, um einen vollständig sitzenden Verbinder sicherzustellen.
  • Der hier dargestellte Direktverbindungsentwurf ermöglicht pro Technik ein Teil, wobei Anschlusslitzenanordnungen nach dem Stand der Technik und alle Zwischenverbindungspunkte zwischen der Sauerstoffsensoranordnung 10 und dem ECM 28 beseitigt werden. Dies wird den Rationalisierungseffekt wesentlich erhöhen – von jeder Teilenummer viel mehr her stellen. Die vorliegende Erfindung ermöglicht auch, dass der Sensor 12 in seiner einfachsten Form installiert, gewartet, verpackt und behandelt wird. Im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung bedeutet der einstückige Anschlusslitzenentwurf, dass eine Wartung den Sensor plus die Anschlusslitze statt nur den Sensor ersetzen muss. Dies wird Garantiefälle verringern und den Entwurfs- und Freigabeprozess stark vereinfachen. Sie ermöglicht eine beträchtliche Verringerung der Gesamtteileanzahl und erhöht das Zeitintervall für Wartung.
  • Obwohl die besten Arten zum Ausführen der vorliegenden Erfindung im Detail dargestellt wurden, werden Fachleute auf dem Gebiet, das diese Erfindung betrifft, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen zum Umsetzen der Erfindung in die Praxis im Umfang der beigefügten Ansprüche erkennen.

Claims (10)

  1. Sauerstoffsensoranordnung zum Messen des Anteils von Sauerstoff in einer vorbeiströmenden Fluidströmung und zum Übertragen von Signalen, die diesen anzeigen, an einen Controller, wobei die Sauerstoffsensoranordnung umfasst: einen Sauerstoffsensor, der zur funktionalen Verbindung mit einer Fluidleitung ausgestaltet ist, wobei der Sauerstoffsensor ein Sensorgehäuse mit einem Sauerstoff erfassenden Element, das zumindest teilweise aus einem Ende desselben hervorsteht, einen ersten elektrischen Anschluss, der an einem entgegengesetzten Ende des Sensorgehäuses funktional positioniert ist, und mindestens einen elektrischen Leiter aufweist, der das Sauerstoff erfassende Element mit dem ersten elektrischen Anschluss elektrisch koppelt; und eine Verbinderanordnung, die ein Verbindergehäuse mit mindestens einem Leitungsdraht, der zur funktionalen Verbindung mit dem Controller daraus hervorsteht, und einen zweiten elektrischen Anschluss aufweist, der an dem Verbindergehäuse funktional montiert ist und mit dem mindestens einen Leitungsdraht elektrisch verbunden ist, wobei der zweite elektrische Anschluss zum Eingreifen in und zum elektrischen Verbinden mit dem ersten elektrischen Anschluss ausgestaltet ist; wobei das Verbindergehäuse aus einem Material mit einer Arbeitstemperatur von mindestens 200 Grad Celsius hergestellt ist, wobei das Sensorgehäuse und das Verbindergehäuse insbesondere zumindest teilweise aus Edelstahl bestehen.
  2. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Fehlen einer Anschlusslitzenanordnung, welche den Sauerstoffsensor mit dem Controller elektrisch verbindet.
  3. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, wobei die Verbinderanordnung durch das Fehlen eines zusätzlichen elektrischen Verbindungspunkts zwischen dem zweiten elektrischen Anschluss und dem Controller gekennzeichnet ist, und/oder wobei der erste elektrische Anschluss mehrere elektrische Stifte oder mehrere weibliche Verbinder umfasst, und wobei der zweite elektrische Anschluss die anderen der mehreren elektrischen Stifte und weiblichen Verbinder umfasst, wobei jeder der mehreren weiblichen Verbinder ausgestaltet ist, um einen jeweiligen der mehreren elektrischen Stifte aufzunehmen.
  4. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, wobei das Sensorgehäuse einen allgemein zylindrischen Körperabschnitt mit einem allgemein zylindrischen Schutzrohr umfasst, das aus einem Ende desselben axial hervorsteht, wobei das Sauerstoff erfassende Element in dem Schutzrohr und dem Körperabschnitt eingeschlossen ist.
  5. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, wobei das Verbindergehäuse eine Verbinderhülle mit einem Anschlussschirm umfasst, der aus einer Seite derselben hervorsteht, wobei der Anschlussschirm innerhalb des ersten elektrischen Anschlusses angeordnet ist und die Verbinderhülle entlang einer Außenfläche des ersten elektrischen Anschlusses angeordnet ist, wenn die Verbinderanordnung am Sauerstoffsensor angebracht ist, wobei der erste elektrische Anschluss insbesondere mindestens eine Zacke umfasst, die aus einer Innenfläche desselben hervorsteht, und wobei der Verbindergehäuseanschlussschirm mindestens einen Schlüsselschlitz definiert, der ausgestaltet ist, um die mindestens eine Zacke aufzunehmen und dadurch sicherzustellen, dass die ersten und zweiten Anschlüsse korrekt ausgerichtet sind, wenn der Sauerstoffsensor mit der Verbinderanordnung verbunden wird.
  6. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, wobei der erste elektrische Anschluss mindestens eine Nase umfasst, die aus einer Außenfläche desselben hervorsteht, und wobei das Verbindergehäuse mindestens einen Kanal definiert, der zur Aufnahme der mindestens einen Nase darin und damit zur Verriegelung der Verbinderanordnung mit dem Sauerstoffsensor ausgestaltet ist.
  7. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend: einen Verbinderpositionssicherungsstift, der so ausgestaltet ist, dass er in den Sauerstoffsensor oder die Verbinderanordnung eingreift und dadurch eine korrekte elektrische Verbindung zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen sicherstellt.
  8. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend: ein Dichtungselement, das zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen angeordnet ist.
  9. Sauerstoffsensoranordnung zum Erfassen des Anteils von Sauerstoff in gasförmigem Abgas, das aus einer Brennkraftmaschine entweicht, und zum Übertragen von Signalen, die diesen angeben, an ein Maschinensteuerungsmodul, wobei die Sauerstoffsensoranordnung umfasst: einen Sauerstoffsensor, der zur Montage zumindest teilweise innerhalb eines Fahrzeugauspuffrohrs ausgestaltet ist, wobei der Sauerstoffsensor ein metallisches Sensorgehäuse mit einem Sauerstoff erfassenden Element, das darin angeordnet ist und zumindest teilweise aus einem Ende desselben hervorsteht, einen ersten elektrischen Anschluss mit mehreren elektrischen Stiften, die aus einem entgegengesetzten Ende des Sensorgehäuses hervorstehen, und mindestens einen elektrischen Leiter aufweist, der im Inneren des Sensorgehäuses angeordnet ist und das Sauerstoff erfassende Element mit den mehreren elektrischen Stiften elektrisch koppelt; und eine Verbinderanordnung, die ein metallisches Verbindergehäuse mit mehreren isolierten Leitungsdrähten, die direkt mit dem Maschinensteuerungsmodul verbunden sind, welche sich von einer Seite des Verbindergehäuses erstrecken, und einen zweiten elektrischen Anschluss mit mehreren weiblichen Verbindern aufweist, die aus einer entgegengesetzten Seite des Verbindergehäuses hervorstehen, wobei jeder der mehreren weiblichen Verbinder mit einem jeweiligen der mehreren Leitungsdrähte verbunden ist und ausgestaltet ist, um einen jeweiligen der mehreren Stifte aufzunehmen, wobei das Verbindergehäuse zum Eingreifen in das und zum Anbringen an dem Sauerstoffsensorgehäuse ausgestaltet ist; wobei das Verbindergehäuse aus einem metallischen Material hergestellt ist, das bei 200 Grad Celsius nicht wesentlich schmelzen oder sich verbiegen wird, wobei das Sensorgehäuse insbesondere einen allgemein zylindrischen Körperabschnitt mit einem allgemein zylindrischen Schutzrohr umfasst, das aus einem Ende desselben axial hervorsteht, wobei das Sauerstoff erfassende Element innerhalb des Schutzrohrs und des Körperabschnitts eingeschlossen ist, wobei das Schutzrohr mindestens eine Öffnung derart definiert, dass Abgas mit dem Sauerstoff erfassenden Element funktional in Verbindung treten kann.
  10. Sauerstoffsensoranordnung nach Anspruch 9, wobei das Verbindergehäuse eine allgemein zylindrische Verbinderhülle mit einem rohrförmigen Anschlussschirm umfasst, der aus einer Seite derselben hervorsteht und die mehreren weiblichen Verbinder umgibt, wobei der Anschlussschirm in dem ersten elektrischen Anschluss angeordnet ist, der die mehreren elektrischen Stifte umgibt, und die Verbinderhülle eine äußere Oberfläche des ersten elektrischen Anschlusses umgibt, wenn die Verbinderanordnung am Sauerstoffsensor angebracht ist, wobei der erste elektrische Anschluss insbesondere ein Feld von Nasen umfasst, die aus der äußeren Oberfläche desselben hervorstehen, und wobei das Verbindergehäuse ein Feld von Kanälen definiert, die jeweils ausgestaltet sind, um eine jeweilige Nase aufzunehmen, wobei ein Einführen des Felds von Nasen in das Feld von Kanälen und ein Drehen des Verbindergehäuses mit Bezug auf das Sensorgehäuse dadurch den Sauerstoffsensor mit der Verbinderanordnung verriegeln wird, und/oder wobei der erste elektrische Anschluss mehrere Zacken umfasst, die aus einer Innenfläche desselben hervorstehen und wobei der Verbindergehäuseanschlussschirm mehrere Schlüsselschlitze definiert, die jeweils zur Aufnahme einer jeweiligen Zacke ausgestal tet sind und dadurch sicherstellen, dass die ersten und zweiten Anschlüsse korrekt ausgerichtet sind, wenn der Sauerstoffsensor mit der Verbinderanordnung verbunden ist, insbesondere ferner umfassend: einen U-förmigen Verbinderpositionssicherungsstift mit einer Basis mit Schenkeln, die aus entgegengesetzten Enden derselben hervorstehen, wobei die Verbinderhülle zwei Aufnahmedurchgänge definiert, die jeweils ausgestaltet sind, um einen jeweiligen Schenkel aufzunehmen und mit diesem in Eingriff zu treten und dadurch eine korrekte elektrische Verbindung zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen sicherzustellen, wenn der Sauerstoffsensor an der Verbinderanordnung angebracht ist, insbesondere ferner umfassend: einen Teflondichtungsring, der zwischen den ersten und zweiten elektrischen Anschlüssen angeordnet ist.
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