DE102009056903A1 - Hydraulische Kolbenmaschine, insbesondere wasserhydraulische Maschine - Google Patents
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Abstract
Es wird eine hydraulische Kolbenmaschine, insbesondere eine wasserhydraulische Maschine, angegeben mit mindestens einem Zylinder, in dem ein Kolben (4) hin und her bewegbar angeordnet ist, wobei der Kolben (4) einen von einer Ringwand umgebenen Hohlraum mit einem offenen Ende aufweist.
Man möchte Kavitation klein halten können.
Hierzu ist vorgesehen, dass im Hohlraum ein Füllkörper (13) angeordnet ist, wobei der Füllkörper (13) mindestens einen radialen Vorsprung (22) und die Ringwand (16) mindestens eine radiale Vertiefung (17) in ihrer dem Hohlraum zugewandten Innenseite aufweist oder die Ringwand (16) einen radialen Vorsprung und der Füllkörper (13) eine radiale Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefung zumindest an ihrem offenen Ende (18) des Hohlraums benachbarten Ende eine Begrenzung aufweist, und der Vorsprung (22) und die Vertiefung (17) in Eingriff miteinander stehen.
Man möchte Kavitation klein halten können.
Hierzu ist vorgesehen, dass im Hohlraum ein Füllkörper (13) angeordnet ist, wobei der Füllkörper (13) mindestens einen radialen Vorsprung (22) und die Ringwand (16) mindestens eine radiale Vertiefung (17) in ihrer dem Hohlraum zugewandten Innenseite aufweist oder die Ringwand (16) einen radialen Vorsprung und der Füllkörper (13) eine radiale Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefung zumindest an ihrem offenen Ende (18) des Hohlraums benachbarten Ende eine Begrenzung aufweist, und der Vorsprung (22) und die Vertiefung (17) in Eingriff miteinander stehen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine hydraulische Kolbenmaschine, insbesondere eine wasserhydraulische Maschine, mit mindestens einem Zylinder, in dem ein Kolben hin und her bewegbar angeordnet ist, wobei der Kolben einen von einer Ringwand umgebenen Hohlraum mit einem offenen Ende aufweist.
- Eine derartige Kolbenmaschine ist aus
DE 10 2004 043 745 B3 bekannt. - Der Hohlraum des Kolbens ist günstig, weil er die Masse des Kolbens gegenüber einem massiven Kolben vermindert. Allerdings kann man, wenn man eine derartige Kolbenmaschine als Pumpe für Wasser einsetzt, beobachten, dass eine Kavitation im Hohlraum auftritt. Man geht davon aus, dass der Unterdruck zu groß wird, da man die Flüssigkeit nicht schnell genug bewegen kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kavitation klein zu halten.
- Diese Aufgabe wird bei einer hydraulischen Kolbenmaschine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass im Hohlraum ein Füllkörper angeordnet ist, wobei der Füllkörper mindestens einen radialen Vorsprung und die Ringwand mindestens eine radiale Vertiefung in ihrer dem Hohlraum zugewandten Innenseite aufweist oder die Ringwand einen radialen Vorsprung und der Füllkörper eine radiale Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefung zumindest an ihrem dem offenen Ende des Hohlraums benachbarten Ende eine Begrenzung aufweist, und der Vorsprung und die Vertiefung in Eingriff miteinander stehen.
- Durch diese Ausbildung kann man einen Füllkörper in dem Kolben verwenden, der im Idealfall verhindert, dass Flüssigkeit, insbesondere Wasser, in den Hohlraum eintritt und dort bei entstehenden Unterdrücken zu Kavitationen führt. Allerdings führt auch eine Verminderung der in den Hohlraum eintretenden Flüssigkeit bereits zu einer geringeren Kavitation. Durch die spezielle Anpassung von Kolben und Füllkörper aneinander wird eine einfache Herstellbarkeit gewährleistet. Man kann den Füllkörper einfach in den Kolben einpressen. Nach dem erfolgten Einsetzen des Füllkörpers in den Kolben ist der Füllkörper formschlüssig im Kolben gehalten, ohne dass weitere Befestigungselemente notwendig sind. Insbesondere in Verbindung mit Wasser als Hydraulikflüssigkeit machen beispielsweise Befestigungselemente aus Metall vielfach Probleme. Sie unterliegen einer Korrosion und können unter Umständen nach einer gewissen Betriebszeit ihre Haltefunktion nicht mehr erfüllen.
- Die Verwendung eines Füllkörpers im Kolben ist in Verbindung mit ölhydraulischen Maschinen bekannt. Hier ist allerdings die Kompressibilität in der Regel größer. Damit werden auch Verluste größer und bei ölhydraulischen Maschinen versucht man mit dem Füllkörper das Todvolumen zu vermindern. Beispiele sind beispielsweise in
US 5 007 332 gezeigt, wo man eine Tellerfeder zum Befestigen des Füllkörpers verwendet. Eine derartige Tellerfeder unterliegt aber, wie oben erwähnt, der Gefahr einer Korrosion. - Aus
US 5 072 655 ist es bekannt, den Kolben mit einer radial einwärts vorspringenden Schulter zu versehen, die in eine Ringnut am Füllkörper eingreift. Dadurch wird allerdings die Kolbenwand verändert, so dass es unter Umständen schwierig sein kann, die notwendige Dichtigkeit herzustellen. - Bei einer Ausgestaltung nach
DE 71 08 800 U1 wird die Kolbenwand am offenen Ende des Hohlraums nach innen umgebördelt. Auch dies erfordert eine Verformung des Kolbens, die sich negativ auf die Lauf- und Betriebseigenschaften in der Maschine auswirken kann. - Vorzugsweise ist die Vertiefung ringförmig umlaufend ausgebildet. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, beim Einsetzen des Füllkörpers in den Hohlraum auf eine winkelmäßige Ausrichtung von Kolben und Füllkörper relativ zueinander zu achten.
- Weiter ist es von Vorteil, wenn der Vorsprung in Umfangsrichtung umlaufend ausgebildet ist. In diesem Fall nutzt man den gesamten Umfang des Füllkörpers, um die gewünschte Haltekraft für den Füllkörper im Kolben auszubilden.
- Vorzugsweise ist die Begrenzung als Stufe ausgebildet. Eine derartige Stufe gibt einen ausreichenden Widerstand gegen ein Herausbewegen des Füllkörpers aus dem Kolben. Der Vorsprung des Füllkörpers liegt an der Stufe an und verhindert somit eine Bewegung des Füllkörpers nach außen. Gleiches gilt, wenn der Vorsprung an der Ringwand ausgebildet ist.
- Vorzugsweise schließt die Stufe einen Winkel von mindestens 90° mit der Achse des Kolbens ein. Die Stufe kann auch etwas geneigt sein, so dass sich das radial innere Ende der Stufe in den Füllkörper eingraben kann, wenn der Füllkörper in den Hohlraum des Kolbens eingesetzt ist.
- Bevorzugterweise weist das freie Ende des Hohlraums eine konische Aufweitung auf. Dies erleichtert das Einsetzen des Füllkörpers. Die konische Aufweitung bewirkt, dass zumindest der Vorsprung des Füllkörpers beim Einsetzen in den Hohlraum radial komprimiert wird. Sobald der Vorsprung die Vertiefung erreicht, kann der Vorsprung radial wieder expandieren und der Füllkörper ist formschlüssig im Kolben gehalten.
- Vorzugsweise bildet der Vorsprung mit dem dem freien Ende des Hohlraums benachbarten Ende des Füllkörpers eine gemeinsame Stirnseite. Der Füllkörper hat also an dieser Stirnseite keine Stufe. Dies hat zwar zur Folge, dass der Füllkörper nach dem Einsetzen gegenüber dem offenen Ende des Kolbens etwas vertieft angeordnet ist. Man kann aber beim Eindrücken des Füllkörpers in den Kolben über eine relativ große Querschnittsfläche die notwendigen Kräfte auf den Füllkörper aufbringen, so dass die Gefahr einer Beschädigung beim Einpressen des Füllkörpers in den Kolben klein bleibt.
- Vorzugsweise beträgt die radiale Erstreckung des Vorsprungs maximal 5%, insbesondere maximal 3% und vorzugsweise maximal 2,5% des Durchmessers des Füllkörpers. Eine radiale Erstreckung von wenigen Prozenten reicht aus, um den Füllkörper sicher im Hohlraum festzuhalten. Die Kräfte, die auf den Füllkörper wirken, sind im allgemeinen auch bei radial relativ kleinen Vorsprüngen beherrschbar.
- Bevorzugterweise weist der Vorsprung gegenüber der Vertiefung in axialer Richtung ein Untermaß und in radialer Richtung ein Übermaß auf, solange der Kolben und der Füllkörper getrennt sind. In diesem Fall kann der Vorsprung, wenn er beim Einpressen des Füllkörpers in den Hohlraum die Vertiefung erreicht, in radialer Richtung nicht mehr vollständig expandieren. Das dann ”überflüssige” Volumen des Vorsprungs dehnt sich in axialer Richtung aus, wo aufgrund des Untermaßes noch Volumen zur Verfügung steht. Auf diese Weise kann man dafür sorgen, dass der Vorsprung die Vertiefung auch in axialer Richtung vollständig ausfüllt, so dass der Füllkörper in axialer Richtung spielfrei im Kolben gehalten ist.
- Bevorzugterweise weist die Vertiefung einen Boden auf, der mit einer Parallelen zur Achse des Kolbens einen spitzen Winkel einschließt, wobei mehrere Vertiefungen in einer Reihe parallel zur Achse des Kolbens aufeinander folgen. In diesem Fall kann es zweckmäßig sein, dass der Vorsprung in axialer Richtung länger ist als eine Vertiefung. Die Abfolge der Vertiefungen bilden eine tannenbaumartige Struktur, in die der Vorsprung dann eingepresst wird. Dadurch ergeben sich relativ viele Haltestufen, die dann den Füllkörper zuverlässig im Hohlraum des Kolbens festhalten.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit einer Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
-
1 eine hydraulische Axialkolbenmaschine in stark schematisierter Form, -
2 eine erste Ausführungsform eines Kolbens mit Füllkörper und -
3 eine zweite Ausführungsform eines Kolbens mit Füllkörper. - Eine hydraulische Axialkolbenmaschine
1 weist eine in einem Gehäuse2 drehbar gelagerte Zylindertrommel3 auf. In der Zylindertrommel3 sind Kolben4 in Axialrichtung beweglich gelagert. Es ist lediglich ein Kolben4 erkennbar. Alle anderen Kolben4 befinden sich außerhalb der Schnittebene. Die Kolben4 sind hierbei mit einem Gleitschuh5 auf einer Schrägscheibe6 geführt. Der Gleitschuh5 wird hierbei durch eine Druckplatte7 in Anlage an der Schrägscheibe6 gehalten. Die Druckplatte7 liegt über eine Kugel8 an einem Ende eines in der Zylindertrommel3 aufgenommenen Druckkolbens9 an. Der Druckkolben9 ist durch eine in Axialrichtung wirkende Feder10 belastet, d. h. er wird in Richtung auf die Schrägscheibe10 gedrückt. - Der Kolben
4 ist vorzugsweise aus rostfreiem Stahl gebildet. In Abhängigkeit von den Bedingungen, unter denen die Maschine eingesetzt werden soll, insbesondere den Drücken, Medien und Konstruktionen, kann man auch andere Materialien verwenden, insbesondere Kunststoff. - Wie allgemein bekannt ist, werden bei einer Rotation der Zylindertrommel
3 die Kolben4 in Axialrichtung hin- und herbewegt. Da die Druckplatte7 immer parallel zur Schrägscheibe6 bleiben muss, führt sie eine fortlaufende Kippbewegung gegenüber der Zylindertrommel3 aus. Die Kugel8 stellt hierbei eine gelenkige Verbindung zwischen der Druckplatte7 und der Zylindertrommel3 dar. Jeder Gleitschuh5 kippt um eine Kugel11 , die an dem aus der Zylindertrommel3 herausragenden Ende des Kolbens4 angeordnet ist. - Die Maschine
1 soll mit Wasser als Hydraulikflüssigkeit betrieben werden. Sie soll auch eine hohe Förderleistung haben, wenn sie als Pumpe eingesetzt wird. Unter einer hohen Förderleistung werden Volumina ab 30 m3/h angesehen. Allerdings können bei einer derartigen Verwendung Probleme dadurch entstehen, dass im Kolben4 , der aus Gewichtsersparnisgründen einen Hohlraum12 aufweist (2b ) Kavitationen auftreten, weil der Unterdruck zu groß wird, weil sich die Flüssigkeit nicht schnell genug bewegen kann. Aus diesem Grund ist in dem Hohlraum12 des Kolbens4 ein Füllkörper13 angeordnet, der auch als Füllstück bezeichnet werden kann. Die weitere Erläuterung erfolgt anhand der2 und3 . An dieser Stelle soll aber bemerkt werden, dass die gleichen Probleme nicht nur bei Axialkolbenmaschinen auftreten, sondern auch bei Radialkolbenmaschinen und im Grunde bei allen hydraulischen Maschinen, bei denen Kolben hin- und herbewegt werden und vor allem solche, bei denen Wasser als Hydraulikflüssigkeit verwendet wird. -
2a zeigt noch einmal den Kolben4 mit dem in den Hohlraum12 eingesetzten Füllkörper13 und der Kugel11 . Die Kugel11 ist von einem Kanal14 durchsetzt, der in den Hohlraum12 mündet. Über diesen Kanal wird Flüssigkeit der Berührungsfläche zwischen dem Gleitschuh5 und der Kugel11 zugeführt. Um diese Flüssigkeitsversorgung, die zur Schmierung dient, auch bei eingesetztem Füllkörper13 aufrecht zu erhalten, weist der Füllkörper13 einen durchgehenden Kanal15 auf. Der Kanal15 muss allerdings nicht, wie dargestellt, mittig angeordnet sein. Er kann auch außerhalb zu einer Achse20 des Kolbens4 angeordnet sein oder durch einen Freiraum gebildet werden, der zwischen dem Füllkörper13 und der Innenwand16 ausgebildet ist. Ein derartiger Freiraum kann beispielsweise durch eine Axialnut im Füllkörper13 und/oder der Innenwand16 gebildet sein. - Der Füllkörper
13 ist aus einem Kunststoff gebildet. Beispielsweise aus Polypropylen. Man kann auch einen anderen Kunststoff für den Füllkörper13 verwenden, vor allem einen Kunststoff, der volumenkonstant ist. - Der Kolben
4 weist in der Innenwand16 des Hohlraums12 eine vorzugsweise umlaufende Vertiefung17 in Form einer Nut auf, die an ihrem dem offenen Ende18 des Hohlraums12 benachbarten Ende eine Begrenzung19 in Form einer Stufe aufweist. Die Stufe verläuft beispielsweise rechtwinklig zur Achse20 des Kolbens4 . Sie kann jedoch auch einen spitzen Winkel mit der Achse so einschließen, dass sich eine Hinterschneidung ergibt. - Der Hohlraum
12 öffnet sich an seinem offenen Ende18 mit einer Konusfläche21 . Die Konusfläche21 schließt mit der Achse20 einen Winkel von beispielsweise 10 bis 20°, insbesondere 10 bis 15° ein. Die Differenz zwischen dem kleinsten Durchmesser und dem größten Durchmesser der Konusfläche21 ist größer als die radiale Erstreckung der Vertiefung17 . - Der Füllkörper
13 , der vergrößert in2c dargestellt ist, weist einen radialen Vorsprung22 auf, der mit einer Stirnseite23 , die dem offenen Ende18 des Hohlraums12 benachbart ist, auf. Die Stirnseite23 schließt bündig mit dem Vorsprung22 ab. Der Vorsprung22 ist vorzugsweise umlaufend ausgebildet. Wenn der Kanal15 als Nut im Füllkörper13 ausgebildet ist, dann ist der Vorsprung22 hier unterbrochen. Die axiale Erstreckung des Vorsprungs22 ist etwas geringer als die axiale Erstreckung der Vertiefung17 , d. h. der Vorsprung22 hat in axialer Richtung ein Untermaß gegenüber der Vertiefung17 . - In radialer Richtung hat der Vorsprung
22 eine Erstreckung, die etwas größer ist als die radiale Erstreckung der Vertiefung17 . Mit anderen Worten hat der Vorsprung22 in radialer Richtung ein Übermaß gegenüber der Vertiefung17 . Dies gilt allerdings nur solange, wie der Füllkörper13 vom Kolben4 getrennt ist. Im Übrigen hat der Füllkörper13 einen Außendurchmesser, der praktisch mit dem Innendurchmesser des Hohlraums12 übereinstimmt, so dass der Füllkörper13 problemlos in den Hohlraum12 des Kolbens4 eingesetzt werden kann. Ein kleines Spiel ist zulässig, so dass der Füllkörper13 in den Kolben4 hineinbewegt werden kann. - Wenn der Füllkörper
13 so weit in den Kolben4 hineinbewegt worden ist, dass der Vorsprung22 an der Konusfläche21 zur Anlage kommt, dann wird durch eine weiter wirkende Presskraft der Vorsprung22 in radialer Richtung komprimiert. Wenn der Füllkörper13 dann weiter vorgeschoben wird und der Vorsprung22 in Überdeckung mit der Vertiefung17 kommt, dann kann der Vorsprung22 wieder expandieren. Allerdings kann er nicht wieder zu seiner ursprünglichen radialen Größe expandieren, weil die etwas geringere radiale Erstreckung der Vertiefung17 dies nicht zulässt. Das somit eigentlich ”überflüssige” Material dehnt sich dann in axialer Richtung aus, so dass der Vorsprung22 die Vertiefung17 in axialer Richtung vollständig ausfüllt. Der Füllkörper13 ist dann im Bereich der Vertiefung17 formschlüssig im Kolben4 gehalten und zwar sowohl in axialer Richtung als auch in radialer Richtung. Ein Lösen des Füllkörpers13 aus dem Kolben4 ist daher nicht zu befürchten. - In nicht näher dargestellter Weise kann man die Anordnung von Vertiefung
17 und Vorsprung22 auch vertauschen, so dass die Vertiefung17 in der Umfangswand des Füllkörpers13 und der Vorsprung22 in der radialen Innenseite der Umfangswand16 angeordnet ist. Die Wirkung ist praktisch dieselbe. -
3 zeigt eine abgewandelte Ausgestaltung. Hier sind mehrere Vertiefungen17 vorgesehen, die parallel zur Achse20 in einer Reihe hintereinander angeordnet sind. Jede Vertiefung17 weist einen Boden24 auf, der mit der Achse20 einen spitzen Winkel einschließt. Jede Vertiefung17 hat dann an ihrem vom offenen Ende18 weg weisenden Ende praktisch den Innendurchmesser des Hohlraums12 . - Der Füllkörper
13 weist einen Vorsprung22 auf, der ebenfalls umlaufend ausgebildet ist und an seiner vom offenen Ende18 weg weisenden Ende einen Konusabschnitt25 aufweist. Der Konuswinkel des Konusabschnitts25 kann genauso groß sein, wie der Konuswinkel der Konusfläche21 . Er kann auch etwas kleiner sein. - Die Vertiefungen
17 bei der Ausgestaltung des Kolbens4 nach3a bilden eine Art tannenbaumartige Struktur. Wenn der Füllkörper13 in den Hohlraum12 eingepresst wird, dann ergeben sich am Vorsprung22 eine Reihe von zickzackartigen Vertiefungen im Vorsprung22 , so dass der Füllkörper13 hier ebenfalls durch Formschluss im Kolben4 gehalten ist. Jede Vertiefung17 weist auch hier eine Begrenzung19 in Form einer Stufe auf, wobei die Höhe der Stufe auch hier relativ klein ist. - In allen Fällen weist der Vorsprung
17 eine radiale Erstreckung auf, die maximal 5% vorzugsweise sogar noch weniger, nämlich beispielsweise maximal 3% oder sogar maximal 2,5% des Durchmessers des Füllkörpers13 beträgt. Eine größere radiale Erstreckung bringt praktisch keine zusätzlichen Vorteile. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102004043745 B3 [0002]
- US 5007332 [0007]
- US 5072655 [0008]
- DE 7108800 U1 [0009]
Claims (10)
- Hydraulische Kolbenmaschine, insbesondere wasserhydraulische Maschine, mit mindestens einem Zylinder, in dem ein Kolben (
4 ) hin und her bewegbar angeordnet ist, wobei der Kolben (4 ) einen von einer Ringwand umgebenen Hohlraum (12 ) mit einem offenen Ende (18 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum (12 ) ein Füllkörper (13 ) angeordnet ist, wobei der Füllkörper (13 ) mindestens einen radialen Vorsprung (22 ) und die Ringwand (16 ) mindestens eine radiale Vertiefung (17 ) in ihrer dem Hohlraum (12 ) zugewandten Innenseite aufweist oder die Ringwand (16 ) einen radialen Vorsprung und der Füllkörper (13 ) eine radiale Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefung zumindest an ihrem dem offenen Ende (18 ) des Hohlraums (12 ) benachbarten Ende eine Begrenzung (19 ) aufweist, und der Vorsprung (22 ) und die Vertiefung (17 ) in Eingriff miteinander stehen. - Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (
17 ) ringförmig umlaufend ausgebildet ist. - Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
22 ) in Umfangsrichtung umlaufend ausgebildet ist. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung (
19 ) als Stufe ausgebildet ist. - Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe einen Winkel von mindestens 90° mit der Achse (
20 ) des Kolbens (4 ) einschließt. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende (
18 ) des Hohlraums (16 ) eine Konusfläche (21 ) bildet. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
22 ) mit dem dem offenen Ende (18 ) des Hohlraums (12 ) benachbarten Ende des Füllkörpers (13 ) eine gemeinsame Stirnseite bildet. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Erstreckung des Vorsprungs (
22 ) maximal 5%, insbesondere maximal 3 und vorzugsweise maximal 2,5% des Durchmessers des Füllkörpers (13 ) beträgt. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (
22 ) gegenüber der Vertiefung (17 ) in axialer Richtung ein Untermaß und in radialer Richtung ein Übermaß aufweist, solange der Kolben (4 ) und der Füllkörper (13 ) getrennt sind. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (
17 ) einen Boden (24 ) aufweist, der mit einer Parallelen zur Achse (20 ) des Kolbens (4 ) einen spitzen Winkel einschließt, wobei mehrere Vertiefungen (17 ) in einer Reihe parallel zur Achse (20 ) des Kolbens (4 ) aufeinander folgen.
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