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DE102009056401A1 - Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor - Google Patents

Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor Download PDF

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DE102009056401A1
DE102009056401A1 DE200910056401 DE102009056401A DE102009056401A1 DE 102009056401 A1 DE102009056401 A1 DE 102009056401A1 DE 200910056401 DE200910056401 DE 200910056401 DE 102009056401 A DE102009056401 A DE 102009056401A DE 102009056401 A1 DE102009056401 A1 DE 102009056401A1
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DE
Germany
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computer
display
main screen
power supply
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Prior art date
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Application number
DE200910056401
Other languages
English (en)
Inventor
Susanne Pudlitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Technology Solutions Intellectual Property GmbH
Original Assignee
Sinitec Vertriebs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sinitec Vertriebs GmbH filed Critical Sinitec Vertriebs GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten (1) eines Computers (2), wobei eine oder mehrere Zustandsinformationen in einer oder mehreren zugehörigen Gerätekomponenten (1) erzeugt und von wenigstens einem Kontroll-Baustein (3) erfasst werden. Erfindungsgemäß können die Zustandsinformationen betriebssystemunabhängig vom Kontroll-Baustein (3) an einen Anzeige-Baustein (4) zur grafischen Darstellung auf einem Hauptbildschirm (5) übergeben werden. Dies ermöglicht einem Benutzer ein komfortables Ablesen aller Zustandsinformationen des Computers (2) auf dem Hauptbildschirm (5).
Ferner ist ein Computer (2) sowie eine Anordnung mit einem Computer (2) und einem Monitor (10) beschrieben, welche erfindungsgemäß derart eingerichtet sind, dass ein entsprechendes Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen durchführbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten eines Computers, wobei eine oder mehrere Zustandsinformationen in einer oder mehreren zugehörigen Gerätekomponenten erzeugt und von wenigstens einem Kontroll-Baustein erfasst werden.
  • Ferner betrifft die Erfindung einen Computer, aufweisend eine Stromversorgung, eine Hauptplatine, wenigstens eine Gerätekomponente, insbesondere ein Laufwerk und/oder eine Netzwerkkomponente und/oder eine Peripheriekomponente und/oder ein Eingabegerät, sowie wenigstens einen Kontroll-Baustein zur Erfassung von Zustandsinformationen der Stromversorgung und/oder der wenigstens einen Gerätekomponente.
  • Schließlich betrifft die Erfindung auch eine Anordnung, umfassend einen Computer und einen Monitor.
  • Beim Betrieb eines Computers muss oder möchte der Benutzer über den gegenwärtigen Zustand der Gerätekomponenten im Computer informiert werden. Insbesondere der Zustand der Stromversorgung, sei es ein Netzanschluss oder ein Akku oder beides, oder die Aktivität von Laufwerken, Netzwerkkomponenten oder Peripheriekomponenten sowie Einstellungen von Eingabegeräten werden einem Benutzer dazu grafisch dargestellt.
  • Hierzu existieren bereits verschiedene Lösungen. Gerade bei tragbaren Computersystemen, beispielsweise Laptops oder Notebooks, erfolgt eine Darstellung der Zustandsinformationen meist in einem separaten, vom Hauptbildschirm getrennten Display, welches beispielsweise als LCD-Anzeige (LCD = Liquid Crystal Display) realisiert ist. Dazu werden in diesem Display verschiedenste Symbole dargestellt, die die unterschiedlichsten Zustandsinformationen der jeweils zugehörigen Gerätekomponenten repräsentieren. Üblicherweise ist ein solches Display nicht beleuchtet. Der Nachteil einer derartigen LCD-Anzeige besteht somit darin, dass die einzelnen Symbole in dunkler Umgebung nur schlecht oder gar nicht erkennbar sind. Gerade Benutzer mit Einschränkungen im Sehvermögen können ein derartiges Display nur mühevoll ablesen.
  • Ferner ist das Einrichten eines solchen Displays an einem tragbaren Computersystem mit zusätzlichen Materialkosten für die LCD-Anzeige und ihren Steckverbinder zur Hauptplatine des Computersystems verbunden. Zudem müssen für unterschiedliche Gerätetypen unter Umständen auch unterschiedliche Displaymodule vorgesehen werden, sodass variierende Abmessungen der Gehäuse oder unterschiedliche Anordnungen der Zusatzdisplays in den Gehäusen in Abhängigkeit der Gerätetypen weiteren unnötigen Entwicklungsaufwand fordern.
  • Eine weitere mögliche Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten eines Computers besteht im Einrichten von einer oder mehreren Leuchtdioden (LED = Light Emitting Diode). Diese können durch unterschiedliche oder sich ändernde Farbgebung sowie durch variable Blinkfrequenz unterschiedliche Zustandsinformationen wiedergeben. Es gibt Lösungen, bei denen kleine Anzeigeelemente von hinten durch eine oder mehrere LEDs beleuchtet werden, wobei die Anzeigeelemente Symbole für die unterschiedlichen Gerätekomponenten darstellen. Es ist auch bekannt, entsprechende Symbole neben die zugehörigen LEDs auf das Gehäuse aufzudrucken oder in das Gehäuse einzuprägen. Der Nachteil dieser LED-Lösungen liegt darin, dass ein Benutzer durch unterschiedliche Farbgebung oder variierende Blinkfrequenz leicht verwirrt wird. Ferner sind bedruckte oder geprägte Symbole ebenfalls in dunkler Umgebung schlecht erkennbar, sodass die Signalgebung der LEDs schlecht oder gar nicht zur jeweiligen Gerätekomponente zuordenbar ist. Darüber hinaus ist jegliche Art von LED-Lösungen für einen Benutzer mit beeinträchtigtem Sehvermögen nur schwer abzulesen.
  • Eine weitere bekannte Lösung stellt die Darstellung von Zustandsinformationen innerhalb einer Betriebssystemumgebung dar. So ist es bekannt, Systemzustände beispielsweise in einer Symbolleiste am Bildschirmrand oder in einem Statusfenster einer Systemsteuerung in der Betriebssystemumgebung darzustellen. Allerdings steht hier in Abhängigkeit des jeweils verwendeten Betriebssystems gegebenenfalls nur eine bestimmte Auswahl von Zustandsinformationen zur Verfügung, wobei diese Zustandsinformationen generell nur angezeigt werden können, wenn das Betriebssystem hochgefahren und ein Benutzer angemeldet ist.
  • Ferner existieren Lösungen, ein Bildschirmmenü oder eine Bildschirmanzeige zur Darstellung einzelner Funktionen vorzusehen. Diese so genannten On-Screen-Displays (OSD) ermöglichen jedoch lediglich die Einstellung und Konfiguration eines Monitors oder die Visualisierung von Steuerbefehlen spezieller Funktionen über eine Tastatur, wobei die Visualisierung von Steuerbefehlen im Allgemeinen ebenfalls betriebssystemabhängig ist.
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu beschreiben, das eine komfortablere und verbesserte Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten eines Computers ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Computer sowie eine Anordnung mit einem Computer und einem Monitor der eingangs genannten Art zu beschreiben, sodass ein entsprechendes Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen durchgeführt werden kann.
  • In einem ersten Aspekt löst die Erfindung die Aufgabe durch ein entsprechendes Verfahren, gekennzeichnet durch die Schritte:
    • – Übermitteln der Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein an einen Anzeige-Baustein,
    • – Verarbeiten der Zustandsinformationen im Anzeige-Baustein für eine grafische Darstellung auf einem Hauptbildschirm, auf dem einem Benutzer ein Hauptbild angezeigt wird, und
    • – Erzeugen und Ausgeben der grafischen Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm.
  • Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass ein Kontroll-Baustein die erfassten Zustandsinformationen von zugehörigen Gerätekomponenten direkt an einen Anzeige-Baustein weiterleitet, der zur Darstellung eines Bildschirmmenüs oder einer Bildschirmanzeige eingerichtet ist. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei, dass Zustandsinformationen betriebssystemunabhängig auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden können. Somit ist eine Überprüfung des Systemzustands im Computer auch dann möglich, falls das Betriebssystem nicht oder noch nicht vollständig hochgefahren ist. Die Erfindung macht sich herkömmliche Mikrocontroller-Bausteine zur Erfassung von Zustandsinformationen sowie zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs zunutze und integriert diese derart, dass Zustandsinformationen ohne vorherige Verarbeitung in einer zentralen Prozessoreinheit (CPU = Central Processing Unit) oder in einem Betriebssystem auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden können. Ferner entfällt das Einrichten eines zusätzlichen Displays oder von Status-LEDs. Die Zustandsinformationen können – gerade von Benutzern mit eingeschränktem Sehvermögen – komfortabel vom Hauptbildschirm abgelesen und erfasst werden.
  • Bevorzugt umfassen die vom Kontroll-Baustein erfassten Zustandsinformationen die Aktivität von Laufwerken und/oder von Netzwerkkomponenten und/oder von Peripheriekomponenten und/oder Einstellungen von Eingabegeräten und/oder den Zustand der Stromversorgung des Computers. Das bedeutet, dass ein Benutzer überprüfen kann, ob die Laufwerke (Festplatte oder CD/DVD-Laufwerke) gerade aktiv sind oder ob ein Netzwerk-Adapter Datensignale sendet oder empfängt. Ferner wird dem Benutzer mitgeteilt, ob Peripheriegeräte wie USB-Geräte (USB = Universal Serial Bus) oder Speicherkarten angeschlossen und ins System eingebunden sind. Es ist auch möglich, Einstellungen von Eingabegeräten wie Maus und Tastatur zu erfassen. Dies ist insbesondere von Vorteil, falls beispielsweise der Zustand der Eingabe an einer Tastatur durch Aktivieren der Feststelltaste verändert wurde. Auch der Zustand der Stromversorgung des Computers, insbesondere der Zustand eines Netzanschlusses oder eines oder mehrerer Akkus sowie deren Ladezustände können auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden. Somit hat ein Benutzer jederzeit einen Gesamtüberblick über alle Einzelinformationen der internen Gerätekomponenten des Computers.
  • Vorzugsweise wird die grafische Darstellung zumindest einer Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm durch Änderung der entsprechenden Zustandsinformation ausgelöst. Das bedeutet, dass einem Benutzer ein geänderter Systemzustand automatisiert auf dem Hauptbildschirm dargestellt wird, ohne dass der Benutzer selbständig regelmäßig die Zustandsinformationen abrufen muss, um Änderungen der Systemzustände zu registrieren.
  • Bevorzugt ist parallel dazu vorgesehen, dass die grafische Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm durch Betätigen einer dafür vorbestimmten Taste ausgelöst wird. Somit kann ein Benutzer jederzeit die Anzeige der Zustandsinformationen per Tastendruck aktivieren und sich einen Überblick über den Systemzustand verschaffen.
  • In einem weiteren Aspekt löst die Erfindung die Aufgabe durch einen vorgenannten Computer, gekennzeichnet durch einen Anzeigebaustein, der zur Erzeugung eines Anzeigefensters auf einem Hauptbildschirm eingerichtet ist, wobei der Kontroll-Baustein derart mit dem Anzeige-Baustein verbunden ist, dass ein entsprechendes Verfahren der vorgenannten Art und Weise durchführbar ist.
  • Ein derartig ausgestalteter Computer kann Zustandsinformationen seiner Gerätekomponenten, insbesondere von Laufwerken, Netzwerkkomponenten, Peripheriekomponenten, Eingabegeräten sowie seiner Stromversorgung, über den Kontroll-Baustein erfassen und verarbeiten sowie betriebssystem- beziehungsweise softwareunabhängig an den Anzeige-Baustein weiterleiten, sodass eine graphische Darstellung aller Zustandsinformationen für eine Anzeige auf einem Hauptbildschirm erzeugt wird. Somit stellt der Computer selbst alle notwendigen Mikrocontroller-Bausteine zur Erzeugung dieser Darstellung zur Verfügung.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Computer ein tragbarer Computer mit einem integrierten Hauptbildschirm, wobei die Stromversorgung einen Akku umfasst. Bei einem derartigen Computer kann es sich beispielsweise um einen Laptop oder um ein Notebook handeln, wobei der Computer über das Stromnetz oder über einen Akku betrieben wird. Insbesondere bei einem derartigen tragbaren Computer entfällt durch die erfindungsgemäße Anzeige der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm die Einrichtung eines zusätzlichen Displays oder von Status-LEDs. Sämtliche Systemzustände ihrer zugehörigen Gerätekomponenten können leicht von einem Benutzer abgelesen und erkannt werden.
  • Vorzugsweise ist der Computer durch einen Energie-Pufferspeicher gekennzeichnet, der den Kontroll-Baustein und den Anzeige-Baustein sowie gegebenenfalls eine vorbestimmte Taste zur Aktivierung des genannten Verfahrens und gegebenenfalls den Hauptbildschirm mit Energie versorgt, falls die Stromversorgung keine Energie liefert. Falls beispielsweise der Netzstecker gezogen oder ein Akku aus dem tragbaren Computer entfernt wurde, so kann eine Anzeige zur Darstellung eines Anzeigefensters dennoch auf dem Hauptbildschirm aktiviert werden. Der Kontroll-Baustein erfasst dabei eine Zustandsinformation über die abgesteckte Stromversorgung und gibt sie an den Anzeige-Baustein weiter, sodass sie auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden kann. Im einfachsten Fall kann eine derartige Zustandsinformation beispielsweise ein Absinken eines Spannungssignals aufgrund der fehlenden Stromversorgung sein. Aufgrund einer Versorgung wesentlicher Bauteile über den Energie-Pufferspeicher kann so im Falle einer fehlenden Stromversorgung dem Benutzer eine entsprechende Zustandsinformation darüber mitgeteilt werden.
  • Schließlich wird in einem weiteren Aspekt die Aufgabe durch eine Anordnung gelöst, umfassend einen Computer und einen Monitor, wobei der Computer wenigstens einen Kontroll-Baustein zur Erfassung von Zustandsinformationen einer Stromversorgung und/oder wenigstens einer Gerätekomponente, insbesondere eines Laufwerks und/oder einer Netzwerkkomponente und/oder einer Peripheriekomponente und/oder eines Eingabegeräts aufweist und derart eingerichtet ist, dass die Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein des Computers an den Monitor übertragbar sind und wobei der Monitor einen Anzeige-Baustein aufweist, der derart zur Erzeugung eines Anzeigefensters auf einem Hauptbildschirm des Monitors eingerichtet ist, dass ein entsprechendes beschriebenes Verfahren durchführbar ist. Durch eine derartige Anordnung ist es möglich, beispielsweise einen Desktop- oder Stand-alone-Computer mit einem Kontroll-Baustein zur Erfassung von Zustandsinformationen und einen Monitor zur Darstellung von Bildinformationen auf einem Hauptbildschirm zu verbinden, wobei der Monitor einen Anzeige-Baustein zur Erzeugung eines On-Screen-Displays aufweist. Die Zustandsinformationen werden im Computer erfasst und an den Monitor übertragen, sodass diese schließlich im Monitor zu einer graphischen Darstellung verarbeitet und auf dem Hauptbildschirm zur Anzeige gebracht werden können.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen sowie in der nachfolgenden Figurenbeschreibung offenbart.
  • Die Erfindung wird anhand einer Figurenbeschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematisierte Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Computers, der zur Anzeige von Zustandsinformationen eingerichtet ist,
  • 2 eine schematisierte Darstellung einer zweiten Ausführungsform des Computers,
  • 3 eine schematisierte Darstellung einer Anordnung mit einem Computer und einem Monitor, die zur Anzeige von Zustandsinformationen eingerichtet ist, und
  • 4 einen Monitor mit angezeigten Zustandsinformationen.
  • 1 zeigt eine schematisierte Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Computers 2, in dem mehrere Gerätekomponenten 1 angeordnet sind. Solche Gerätekomponenten 1 können beispielsweise eine Festplatte (HDD = Hard Disk Drive), ein optisches Laufwerk (ODD = Optical Disk Drive), eine Tastatur (Keyboard) oder ein Netzwerkadapter (LAN = Local Area Network) sein. Dabei ist denkbar, den Netzwerkadapter für eine kabelgebundene Datenübertragung in einem Netzwerk oder für eine drahtlose Verbindung in einem Funknetzwerk einzurichten. Weitere Gerätekomponenten 1 können beispielsweise durch Peripheriegeräte gebildet sein, die über USB an den Computer 2 angeschlossen sind.
  • Ferner befindet sich im Computer 2 eine Stromversorgung 6, die in diesem Ausführungsbeispiel als wieder aufladbarer Akku (Battery) ausgeführt ist. Der Computer 2 stellt dabei einen tragbaren Computer, beispielsweise einen Laptop oder ein Notebook, dar. Die Stromversorgung 6 kann zusätzlich auch ein Netzteil mit einem Netzanschluss an das 220 V-Netz zum Betreiben des Computers 2 und/oder zum Laden des Akkus aufweisen.
  • Ferner ist in dem Computer 2 ein Hauptbildschirm 5 integriert, der in diesem Ausführungsbeispiel als Flüssigkristallbildschirm (LCD) ausgeführt ist. Der Hauptbildschirm stellt die visuelle Mensch-Maschine-Schnittstelle dar und dient einem Benutzer somit zur Anzeige aller Bildinformationen.
  • Zwei weitere wesentliche Komponenten sind im Computer 2 angeordnet, nämlich ein Kontroll-Baustein 3 und ein Anzeige-Baustein 4. Der Kontroll-Baustein 3 stellt in diesem Ausführungsbeispiel einen so genannten Baseboard-Management-Controller (BMC) dar. Der BMC dient zur Erfassung und Auswertung sämtlicher Systemzustände der Gerätekomponenten 1, wobei die erfassten Systemzustände zur Steuerung der Gerätekomponenten 1 oder zur Kontrolle des Gesamtsystems beispielsweise an eine zentrale Prozessoreinheit (CPU, nicht dargestellt) und/oder an ein Betriebssystem oder an weitere Software-Bausteine weitergegeben werden können. Grundsätzlich stellt der BMC daher die Schnittstelle zwischen der Hardware und der Software zum Systemmanagement dar. Es ist auch denkbar, dass der BMC beispielsweise Statusinformationen oder Alarmmeldungen über das Netzwerk (LAN) an einen Systemadministrator versendet, sodass dieser daraufhin auf den Computer 2 zugreifen und Einstellungen vornehmen kann.
  • Zur Erfassung von Zustandsinformationen im Computer 2 ist der Kontroll-Baustein 3 über eine Datenleitung 7a mit sämtlichen Gerätekomponenten 1 sowie mit der Stromversorgung 6 verbunden. Die Verbindung zur Stromversorgung 6 stellt in diesem Fall keine Verbindung zur elektrischen Energieversorgung sämtlicher Komponenten im Computer 2 dar, sondern beschreibt den Übertragungsweg von Zustandsinformationen aus der Stromversorgung 6 in den Kontroll-Baustein 3. Elektrische Versorgungsleitungen sind natürlich zwangsläufig zum Betrieb des Computers 2 über die Stromversorgung 6 notwendig, jedoch aus Gründen der einfachen Darstellung in 1 weggelassen. Die Datenleitung 7a kann beispielsweise ein so genannter System-Management-Bus (SMBus) sein, der auf einer Hauptplatine (nicht dargestellt) des Computers 2 verläuft und zur Erfassung von Zustandsinformationen sowie zur Steuerung und Kontrolle der Gerätekomponenten 1 und gegebenenfalls der Stromversorgung 6 dient. Es ist jedoch denkbar, jegliche andere Art und Kombination von Kommunikationsbussen einzusetzen.
  • Über die Datenleitung 7a ist es dem Kontroll-Baustein 3 schließlich möglich, sämtliche Zustandsinformationen der Gerätekomponenten 1 sowie der Stromversorgung 6 zu erfassen und zu verarbeiten. Diese Zustandsinformationen können beispielsweise die Aktivität von Laufwerken (HDD/ODD) oder von Netzwerk- beziehungsweise Peripheriekomponenten (LAN beziehungsweise USB) sowie Einstellungen der Eingabegeräte, wie Maus und Tastatur (Keyboard), umfassen. Ferner können Zustandsinformationen der Stromversorgung 6 über die Datenleitung 7a an den Kontroll-Baustein 3 übergeben werden. Solche Zustandsinformationen können beispielsweise den generellen Anschluss an ein Stromnetz oder, wie in diesem Ausführungsbeispiel, den Lade- beziehungsweise Entladezustand des Akkus (Battery) umfassen. Dabei ist es denkbar, ein Batterie-Management-System, beispielsweise das so genannte Smart Battery System, einzusetzen, welches in Form eines Mikrocontrollers die vorgenannten Zustände der Stromversorgung erfasst und über die Datenleitung 7a dem Kontroll-Baustein 3 mitteilt. Schließlich laufen sämtliche Zustandsinformationen der Gerätekomponenten 1 sowie der Stromversorgung 6 im Kontroll-Baustein 3 über die Datenleitung 7a zusammen und können darin ausgewertet werden.
  • Der Anzeige-Baustein 4 ist zur Erzeugung und Darstellung eines Anzeigefensters auf dem Hauptbildschirm 5 des Computers 2 eingerichtet. Der Anzeige-Baustein 4 ist dabei als Mikrocontroller ausgeführt, der ein On-Screen-Display (OSD) auf dem Hauptbildschirm 5 erzeugen kann. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass das Bildschirmmenü betriebssystemunabhängig auf dem Hauptbildschirm 5 dargestellt wird. Der Anzeige-Baustein 4 kann einen internen Speicher aufweisen, welcher eine Ablaufsteuerung zur Erzeugung und Darstellung des Bildschirmmenüs enthält. In Abhängigkeit von bestimmten Eingangssignalen bringt der Anzeige-Baustein 4 somit ein Bildschirmmenü auf dem Hauptbildschirm 5 zur Anzeige.
  • Der Anzeige-Baustein 4 ist über eine weitere Datenleitung 7b mit dem Kontroll-Baustein 3 verbunden. Somit können Steuersignale vom Kontroll-Baustein 3 unmittelbar, das heißt ohne Umwege über eine CPU und/oder ein Betriebssystem, an den Anzeige-Baustein 4 weitergegeben werden, welche den Anzeige-Baustein 4 dazu veranlassen, grafische Symbole der korrespondierenden Zustandsinformationen auszuwählen und mittels der Ablaufsteuerung ein Bildschirmmenü oder Anzeigefenster zu erzeugen, in dem die grafischen Symbole auf dem Hauptbildschirm 5 zur Anzeige gebracht werden. Dabei ist denkbar, dass die genannten Steuersignale, welche vom Kontroll-Baustein 3 an den Anzeige-Baustein 4 übermittelt werden, analoge oder digitale Signale repräsentieren. Ferner können die Steuersignale direkt die vom Kontroll-Baustein 3 erfassten Zustandsinformationen oder daraus erzeugte Steuersignale darstellen.
  • Über die Datenleitung 7c ist der Anzeige-Baustein 4 unmittelbar mit dem Hauptbildschirm 5 verbunden, sodass die vom Anzeige-Baustein 4 erzeugten Bildsignale an den Hauptbildschirm 5 übergeben werden können. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Anzeige-Baustein 4 so genannte Rot-, Grün- und Blau-Signale (RGB) für jedes darzustellende Symbol erzeugt, wobei die RGB-Signale mit einem Signal zur horizontalen Synchronisation (Hsync) für den Bildaufbau auf dem Hauptbildschirm 5 abgestimmt werden. Anschließend werden die RGB-Signale mit dem Hauptbildsignal vermischt, welches in einem Grafikadapter (nicht dargestellt) erzeugt und an den Hauptbildschirm 5 übergeben wird.
  • Bei der hier dargestellten Ausführungsform ist es entscheidend, dass Zustandsinformationen von Gerätekomponenten 1 und der Stromversorgung 6 über den Kontroll-Baustein 3 erfasst und an den Anzeige-Baustein 4 weitergegeben werden können. Anschließend erfolgt eine Anzeige der jeweiligen Zustandsinformationen über ein im Anzeige-Baustein 4 generiertes Bildschirmmenü oder ein Anzeigefenster, welches auf dem Hauptbildschirm 5 zur Anzeige gebracht wird. Die Erfassung und Verarbeitung sowie Anzeige der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm 5 erfolgt dabei gänzlich betriebssystemunabhängig, sodass das Verfahren auch dann durchführbar ist, falls das Betriebssystem nicht oder noch nicht vollständig hochgefahren ist. Zur Verarbeitung der Zustandsinformationen für die Anzeige auf dem Hauptbildschirm 5 muss ferner keine CPU des Computers 2 in Anspruch genommen werden. Dies hat zudem den Vorteil, dass eine Anzeige von bestimmten Zustandsinformationen auch dann erfolgen kann, falls der Computer 2 sich in einem Stromsparzustand befindet, in dem beispielsweise die CPU und/oder das Betriebssystem inaktiv sind und nur ein Teil der Gerätekomponenten 1 seine Funktionalität aufrechterhält. Die Zustandsinformationen dieser ausgewählten Gerätekomponenten 1 können angezeigt werden. Die Komponenten 3, 4 und 5 müssen dann natürlich ebenfalls mit Strom versorgt werden.
  • Generell werden Zustandsinformationen von Gerätekomponenten 1 oder der Stromversorgung 6 nicht wie bei herkömmlichen Geräten dieser Art an ein Zusatzdisplay, welches neben dem Hauptbildschirm 5 für eine Anzeige eingerichtet ist, oder an mehrere Status-LEDs weitergegeben, sondern können über den Anzeige-Baustein 4 direkt auf dem Hauptbildschirm 5 zur Anzeige gebracht werden. Somit erfolgt ein Ablesen und Erkennen der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm 5 wesentlich komfortabler, da hier die Größe und Darstellung der Zustandsinformationen flexibel zu gestalten ist und insbesondere der Hauptbildschirm 5 mit seiner Hintergrundbeleuchtung eine gute Ablesbarkeit ermöglicht. Irreführende oder in dunkler Umgebung schwer ablesbare Anzeigelösungen der herkömmlichen Art können dadurch umgangen werden.
  • 2 zeigt eine erweiterte zweite Ausführungsform eines Computers 2 gemäß 1. Zusätzlich zur Ausführung gemäß 1 ist in 2 jedoch ein Energie-Pufferspeicher 8 vorgesehen, der den Kontroll-Baustein 3 sowie den Anzeige-Baustein 4 und den Hauptbildschirm 5 mit Strom versorgen kann, falls die Stromversorgung 6 inaktiv ist. Dies ist beispielsweise der Fall, falls der Akku aus dem Computer 2 entnommen wurde oder ein Netzstecker gezogen wurde. Eine Versorgung der Komponenten 3, 4 und 5 über den Energie-Pufferspeicher 8 ist durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet. Der Energie-Pufferspeicher 8 kann dabei jegliche Art eines Energiespeichers darstellen, beispielsweise eine Zusatzbatterie oder einen Kondensator mit sehr hoher Kapazität (ein sogenannter Gold Cap).
  • Der Energie-Pufferspeicher 8 gewährleistet die Energieversorgung des Kontroll-Bausteins 3 zur Erfassung einer Zustandsinformation über die inaktive Stromversorgung. Diese Zustandsinformation kann an den Anzeige-Baustein 4 weitergegeben werden, welcher ebenfalls mit Energie versorgt wird. Schließlich kann die Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm 5 angezeigt werden, welcher auch über den Energie-Pufferspeicher 8 versorgt ist. Aus Gründen des Energiesparens ist es dabei denkbar, nur diejenigen Bildelemente (Pixel) des Hauptbildschirms 5 elektrisch zu versorgen, welche zur Anzeige der Zustandsinformationen über ein Bildschirmmenü oder ein Anzeigefenster benötigt werden. Die restlichen Bildelemente bleiben unversorgt.
  • Die Versorgung der Komponenten 3, 4 und 5 über den Energie-Pufferspeicher 8 ist sinnvoll, falls ein Benutzer einen Akku aus dem Computer 2 entfernt, wobei diese Zustandsänderung als Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm 5 angezeigt wird.
  • Natürlich ist denkbar, eine entsprechende Zustandsinformation auch bei einem erneuten Einschieben eines Akkus in den Computer 2 darzustellen. Auch ein Einstecken oder Abziehen eines Netzsteckers kann hierbei berücksichtigt werden. Die Zustandsinformation über die Stromversorgung 6 kann dabei über ein Batterie- oder Stromversorgungs-Management-System erzeugt werden, welches ebenfalls vom Energie-Pufferspeicher 8 mit Energie versorgt wird (nicht dargestellt), falls die Stromversorgung 6 inaktiv ist. Es ist auch denkbar, dass durch das bloße Konnektieren oder Entfernen einer elektrischen Stromversorgung 6 ein Spannungssignal erzeugt wird, welches eine entsprechende Zustandsinformation für den Kontroll-Baustein 3 repräsentiert.
  • Neben dem Energie-Pufferspeicher 8 ist an einer Außenseite des Computers 2 eine Taste 9 angeordnet. Die Taste 9 ist für einen Benutzer leicht zugänglich und kann zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs oder eines Anzeigefensters auf dem Hauptbildschirm 5 herangezogen werden. Hierzu ist die Taste 9 direkt mit dem Anzeige-Baustein 4 verbunden. Es ist beispielsweise denkbar, dass die Taste 9 durch Drücken einen elektrischen Kontakt schließt, wobei ein Spannungseingangssignal am Anzeige-Baustein 4 erzeugt wird, welches das Generieren eines Anzeigefensters oder Bildschirmmenüs auf dem Hauptbildschirm 5 auslöst. Somit hat ein Benutzer die Möglichkeit, über die Taste 9 jederzeit eine Anzeige von Zustandsinformationen des Computers 2 und seiner Gerätekomponenten 1 sowie seiner Stromversorgung 6 zu aktivieren. Die Taste 9 kann zum Beispiel eine extra für diese Funktion eingerichtete Taste (Hotkey) sein oder eine programmierbare Taste sein, die von einem Benutzer mit dieser Funktion belegt wurde.
  • 3 zeigt eine schematisierte Darstellung einer Anordnung eines Computers 2 und eines Monitors 10. Der Computer 2 weist die aus 1 und 2 bekannten Gerätekomponenten 1 sowie einen Kontroll-Baustein 3 zur Erfassung von Zustandsinformationen der Gerätekomponenten 1 auf. Ferner ist im Computer 2 eine Stromversorgung 6 (PSU = Power Supply Unit) integriert, die zur Energieversorgung des gesamten Computers 2 dient. In der Ausführung gemäß 3 ist der Computer 2 beispielsweise ein Desktop- oder Stand-alone-System. Das bedeutet, dass die Stromversorgung 6 in dieser Ausführung als ein Netzteil ausgeführt ist, welches mit einem 220 V-Netz verbunden werden kann. Da in der Regel ein solches Computersystem 2 immer mit dem Netz verbunden ist, erfasst der Kontroll-Baustein 3 in dieser Ausführung lediglich Zustandsinformationen der Gerätekomponenten 1. Es ist jedoch denkbar, dass auch in dieser Ausführung der Kontroll-Baustein 3 Zustandsinformationen der Stromversorgung 6 erfasst, was die Analyse eines Fehlerfalls der Stromversorgung 6 möglich macht. Zusätzlich umfasst der Computer 2 einen Grafikadapter 11 (Video), der zur Erzeugung und Aufbereitung von Bildsignalen zur Anzeige auf dem Monitor 10 eingerichtet ist. Der Grafikadapter 11 kann beispielsweise eine Grafikkarte darstellen.
  • Der Kontroll-Baustein 3 erfasst, wie in den 1 und 2 bereits beschrieben, über die Datenleitung 7a Zustandsinformationen der Gerätekomponenten 1 und kann diese gegebenenfalls verarbeiten. Zusätzlich weist der Computer 2 eine Datenleitung 7b auf, über die der Kontroll-Baustein 3 die Zustandsinformationen an den Grafikadapter 11 überträgt.
  • Der Monitor 10 stellt einen herkömmlichen Monitor dar und weist Standardkomponenten wie ein Monitornetzteil 13 (PSU), ein Modul 12 (Scaler) zur Umwandlung von Videosignalen zwischen verschiedenen Auflösungen, einen Anzeige-Baustein (OSD) zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs (On-Screen-Display) sowie natürlich einen Hauptbildschirm 5 (LCD) auf. Generell dient das Modul 12 zur Verarbeitung, insbesondere zur Skalierung, von Videosignalen zur Anzeige auf dem Hauptbildschirm 5.
  • Die Videosignale werden vom Computer 2 über den Grafikadapter 11 an den Monitor 10 übertragen. Ein denkbarer Übertragungsweg ist beispielsweise eine analoge VGA-Schnittstelle (VGA = Video Graphics Array) oder eine digitale DVI-Schnittstelle (DVI = Digital Visual Interface). Die Bildsignale werden anschließend im Modul 12 verarbeitet und dem Hauptbildschirm 5 übergeben. Zusätzlich überträgt der Grafikadapter 11 des Computers 2 die vom Kontroll-Baustein 3 erfassten Zustandsinformationen, wobei diese Signale über eine separate Datenleitung 7b im Monitor 10 an den Anzeige-Baustein 4 des Monitors 10 übergeben werden. Die im Kontroll-Baustein 3 des Computers 2 erfassten Zustandsinformationen werden gewissermaßen über den Grafikadapter 11 an den Anzeige-Baustein 4 des Monitors 10 durchgeschleift. Ein denkbarer Übertragungsweg dieser Zustandsinformationen ist der so genannte Display Data Channel (DDC), welcher gemäß dem I2C-Standard (I2C = Inter Integrated Circuit) eingerichtet ist und zur (bidirektionalen) Übertragung von Statusinformationen sowie Befehlen zwischen dem Computer 2 und dem Monitor 10 dient.
  • Somit erhält der Anzeige-Baustein 4 im Monitor 10 über die Datenleitung 7b im Monitor 10 die vom Kontroll-Baustein 3 im Computer 2 erfassten Zustandsinformationen und kann diese gemäß dem in 1 und 2 dargestellten Verfahren zur Anzeige auf dem Hauptbildschirm 5 des Monitors 10 verarbeiten. Hierzu übergibt der Anzeige-Baustein 4 Videosignale zur Anzeige von grafischen Symbolen über eine Datenleitung 7c an den Hauptbildschirm 5. Es ist denkbar und unter Umständen sogar notwendig, dass die Videosignale zunächst an das Modul 12 übergeben und anschließend – nach einer Skalierung – an den Hauptbildschirm 5 weitergereicht werden. Dies ist jedoch abhängig von einer Funktionsweise des Monitors 10 und bedarf hier keiner weiteren Erläuterung. Auch in der Ausführung gemäß 3 umfasst der Monitor 10 eine Taste 9, über die der Anzeige-Baustein 4 zum Generieren eines Anzeigefensters oder eines Bildschirmmenüs auf dem Hauptbildschirm 5 aktiviert werden kann.
  • Die Anordnung eines Computers 2 und eines Monitors 10 gemäß 3 stellt die Kombination eines Desktop-PCs mit einem herkömmlichen Monitor 10 dar. Allerdings werden Zustandsinformationen der Gerätekomponenten 1 des Computers 2 über den Grafikadapter 11 an den Monitor 10 übergeben, welcher einen Anzeige-Baustein 4 zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs aufweist. Somit können durch Ausnutzen bekannter Übertragungswege zwischen dem Computer 2 und dem Monitor 10 Zustandsinformationen des Computers 2 auf einfache Weise und komfortabel auf dem Hauptbildschirm 5 des Monitors 10 dargestellt werden. Dies ist insbesondere interessant, falls der Computer 2 für einen Benutzer schwer zugänglich beispielsweise unter einem Schreibtisch steht und der Benutzer dennoch bestimmte Zustandsinformationen des Computers 2 betrachten und abrufen möchte.
  • 4 zeigt einen Monitor 10 mit einem Hauptbildschirm 5, auf dem ein Anzeigefenster 14 dargestellt ist. Das Anzeigefenster 14 wurde über einen Anzeige-Baustein 4 gemäß der in 1 bis 3 dargestellten Art und Weise erzeugt. Das Anzeigefenster 14 enthält mehrere Zustandsinformationen, die beispielsweise die Aktivität von Laufwerken, den Zustand der Stromversorgung inklusive Lade- und Entladezuständen von Akkus sowie die Aktivität von Netzwerkmodulen darstellen. Ferner finden sich Informationen über Peripheriekomponenten, wie beispielsweise Speicherkarten, oder Einstellungen der Tastatur des Computersystems. Es ist denkbar, dass das Anzeigefenster 14 dauerhaft angezeigt wird oder nur in einem bestimmten festzulegenden Zeitintervall eingeblendet wird. Ferner kann das Anzeigefenster 14 sämtliche Zustandsinformationen enthalten oder lediglich ausgewählte Zustandsinformationen von Gerätekomponenten, deren Zustand sich entsprechend verändert hat.
  • Ein Benutzer kann Einstellungen, wie beispielsweise die Dauer, Anzeigefläche oder auch die Position des Anzeigefensters auf dem Hauptbildschirm gemäß seinen persönlichen Vorstellungen vorgeben, wobei diese Einstellungen in einem nichtflüchtigen Speicher des Anzeige-Bausteins 4 hinterlegt werden und zur Konfiguration eines Anzeigefensters im Anzeige-Baustein 4 ausgelesen werden. So können Benutzer mit eingeschränktem Sehvermögen beispielsweise größere grafische Symbole und eine längere Zeitdauer der Anzeige auswählen und vorgeben. Neben der Ausführung des Anzeige-Bausteins 4 als separater Baustein, sind auch nicht dargestellte Ausführungsformen möglich, in denen ein Anzeige-Baustein 4 in einem BIOS-Baustein des Computers (BIOS = Basic Input Output System) integriert ist. Hierbei ist die Funktionalität des Anzeige-Bausteins 4 allerdings abhängig von der Funktionalität des BIOS-Bausteins im Computersystem.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Gerätekomponente
    2
    Computer
    3
    Kontroll-Baustein
    4
    Anzeige-Baustein
    5
    Hauptbildschirm
    6
    Stromversorgung
    7a, 7b, 7c
    Datenleitung
    8
    Energie-Pufferspeicher
    9
    Taste
    10
    Monitor
    11
    Grafikadapter
    12
    Modul zum Skalieren
    13
    Monitornetzteil
    14
    Anzeigefenster

Claims (10)

  1. Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten (1, 6) eines Computers (2), wobei eine oder mehrere Zustandsinformationen in einer oder mehreren zugehörigen Gerätekomponenten (1, 6) erzeugt und von wenigstens einem Kontroll-Baustein (3) erfasst werden, gekennzeichnet durch die Schritte: – Übermitteln der Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein (3) an einen Anzeige-Baustein (4), – Verarbeiten der Zustandsinformationen im Anzeige-Baustein (4) für eine graphische Darstellung auf einem Hauptbildschirm (5), auf dem einem Benutzer ein Hauptbild angezeigt wird, und – Erzeugen und Ausgeben der graphischen Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm (5).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Kontroll-Baustein (3) erfassten Zustandsinformationen die Aktivität von Laufwerken und/oder von Netzwerkkomponenten und/oder von Peripheriekomponenten und/oder Einstellungen von Eingabegeraten und/oder den Zustand der Stromversorgung (6) des Computers (2) umfassen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigefenster (14) zur graphischen Darstellung der Zustandsinformationen in einem Teilbereich des Hauptbildschirms (5) erzeugt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung zumindest einer Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm (5) durch Änderung der entsprechenden Zustandsinformation ausgelöst wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm (5) durch Betätigen einer dafür vorbestimmten Taste (9) ausgelöst wird.
  6. Computer (2), aufweisend – eine Stromversorgung (6), – eine Hauptplatine, – wenigstens eine Gerätekomponente (1), insbesondere ein Laufwerk und/oder eine Netzwerkkomponente und/oder eine Peripheriekomponente und/oder ein Eingabegerät, sowie – wenigstens einen Kontroll-Baustein (3) zur Erfassung von Zustandsinformationen der Stromversorgung (6) und/oder der wenigstens einen Gerätekomponente (1), gekennzeichnet durch einen Anzeige-Baustein (4), der zur Erzeugung eines Anzeigefensters (14) auf einem Hauptbildschirm (5) eingerichtet ist, wobei der Kontroll-Baustein (3) derart mit dem Anzeige-Baustein (4) verbunden ist, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit dem Computer (2) durchführbar ist.
  7. Computer (2) nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine vorbestimmte Taste (9) zur Aktivierung des Verfahrens nach Anspruch 5.
  8. Computer (2) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass es ein tragbarer Computer (2) mit einem integrierten Hauptbildschirm (5) ist und die Stromversorgung (6) einen Akku umfasst.
  9. Computer (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch einen Energie-Pufferspeicher (8), der den Kontroll-Baustein (3) und den Anzeige-Baustein (4) sowie gegebenenfalls die vorbestimmte Taste (9) und den Hauptbildschirm (5) mit Energie versorgt, falls die Stromversorgung (6) keine Energie liefert.
  10. Anordnung, umfassend einen Computer (2) und einen Monitor (10), wobei der Computer (2) wenigstens einen Kontroll-Baustein (3) zur Erfassung von Zustandsinformationen einer Stromversorgung (6) und/oder wenigstens einer Gerätekomponente (1), insbesondere eines Laufwerks und/oder einer Netzwerkkomponente und/oder einer Peripheriekomponente und/oder eines Eingabegeräts aufweist und derart eingerichtet ist, dass die Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein (3) des Computers (2) an den Monitor (10) übertragbar sind, und wobei der Monitor (10) einen Anzeige-Baustein (4) aufweist, der derart zur Erzeugung eines Anzeigefensters (14) auf einem Hauptbildschirm (5) des Monitors (10) eingerichtet ist, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 durchführbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060248363A1 (en) * 2005-04-29 2006-11-02 Clevo Co. Apparatus of dual-monitor portable computer and operational method thereof

Patent Citations (1)

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