DE102009056401A1 - Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor - Google Patents
Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor Download PDFInfo
- Publication number
- DE102009056401A1 DE102009056401A1 DE200910056401 DE102009056401A DE102009056401A1 DE 102009056401 A1 DE102009056401 A1 DE 102009056401A1 DE 200910056401 DE200910056401 DE 200910056401 DE 102009056401 A DE102009056401 A DE 102009056401A DE 102009056401 A1 DE102009056401 A1 DE 102009056401A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- computer
- display
- main screen
- power supply
- status information
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Images
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/14—Digital output to display device ; Cooperation and interconnection of the display device with other functional units
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G5/00—Control arrangements or circuits for visual indicators common to cathode-ray tube indicators and other visual indicators
- G09G5/003—Details of a display terminal, the details relating to the control arrangement of the display terminal and to the interfaces thereto
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G2320/00—Control of display operating conditions
- G09G2320/08—Arrangements within a display terminal for setting, manually or automatically, display parameters of the display terminal
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G2330/00—Aspects of power supply; Aspects of display protection and defect management
- G09G2330/02—Details of power systems and of start or stop of display operation
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G2330/00—Aspects of power supply; Aspects of display protection and defect management
- G09G2330/12—Test circuits or failure detection circuits included in a display system, as permanent part thereof
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G2340/00—Aspects of display data processing
- G09G2340/12—Overlay of images, i.e. displayed pixel being the result of switching between the corresponding input pixels
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G2370/00—Aspects of data communication
- G09G2370/04—Exchange of auxiliary data, i.e. other than image data, between monitor and graphics controller
- G09G2370/045—Exchange of auxiliary data, i.e. other than image data, between monitor and graphics controller using multiple communication channels, e.g. parallel and serial
- G09G2370/047—Exchange of auxiliary data, i.e. other than image data, between monitor and graphics controller using multiple communication channels, e.g. parallel and serial using display data channel standard [DDC] communication
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- User Interface Of Digital Computer (AREA)
Abstract
Ferner ist ein Computer (2) sowie eine Anordnung mit einem Computer (2) und einem Monitor (10) beschrieben, welche erfindungsgemäß derart eingerichtet sind, dass ein entsprechendes Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen durchführbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten eines Computers, wobei eine oder mehrere Zustandsinformationen in einer oder mehreren zugehörigen Gerätekomponenten erzeugt und von wenigstens einem Kontroll-Baustein erfasst werden.
- Ferner betrifft die Erfindung einen Computer, aufweisend eine Stromversorgung, eine Hauptplatine, wenigstens eine Gerätekomponente, insbesondere ein Laufwerk und/oder eine Netzwerkkomponente und/oder eine Peripheriekomponente und/oder ein Eingabegerät, sowie wenigstens einen Kontroll-Baustein zur Erfassung von Zustandsinformationen der Stromversorgung und/oder der wenigstens einen Gerätekomponente.
- Schließlich betrifft die Erfindung auch eine Anordnung, umfassend einen Computer und einen Monitor.
- Beim Betrieb eines Computers muss oder möchte der Benutzer über den gegenwärtigen Zustand der Gerätekomponenten im Computer informiert werden. Insbesondere der Zustand der Stromversorgung, sei es ein Netzanschluss oder ein Akku oder beides, oder die Aktivität von Laufwerken, Netzwerkkomponenten oder Peripheriekomponenten sowie Einstellungen von Eingabegeräten werden einem Benutzer dazu grafisch dargestellt.
- Hierzu existieren bereits verschiedene Lösungen. Gerade bei tragbaren Computersystemen, beispielsweise Laptops oder Notebooks, erfolgt eine Darstellung der Zustandsinformationen meist in einem separaten, vom Hauptbildschirm getrennten Display, welches beispielsweise als LCD-Anzeige (LCD = Liquid Crystal Display) realisiert ist. Dazu werden in diesem Display verschiedenste Symbole dargestellt, die die unterschiedlichsten Zustandsinformationen der jeweils zugehörigen Gerätekomponenten repräsentieren. Üblicherweise ist ein solches Display nicht beleuchtet. Der Nachteil einer derartigen LCD-Anzeige besteht somit darin, dass die einzelnen Symbole in dunkler Umgebung nur schlecht oder gar nicht erkennbar sind. Gerade Benutzer mit Einschränkungen im Sehvermögen können ein derartiges Display nur mühevoll ablesen.
- Ferner ist das Einrichten eines solchen Displays an einem tragbaren Computersystem mit zusätzlichen Materialkosten für die LCD-Anzeige und ihren Steckverbinder zur Hauptplatine des Computersystems verbunden. Zudem müssen für unterschiedliche Gerätetypen unter Umständen auch unterschiedliche Displaymodule vorgesehen werden, sodass variierende Abmessungen der Gehäuse oder unterschiedliche Anordnungen der Zusatzdisplays in den Gehäusen in Abhängigkeit der Gerätetypen weiteren unnötigen Entwicklungsaufwand fordern.
- Eine weitere mögliche Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten eines Computers besteht im Einrichten von einer oder mehreren Leuchtdioden (LED = Light Emitting Diode). Diese können durch unterschiedliche oder sich ändernde Farbgebung sowie durch variable Blinkfrequenz unterschiedliche Zustandsinformationen wiedergeben. Es gibt Lösungen, bei denen kleine Anzeigeelemente von hinten durch eine oder mehrere LEDs beleuchtet werden, wobei die Anzeigeelemente Symbole für die unterschiedlichen Gerätekomponenten darstellen. Es ist auch bekannt, entsprechende Symbole neben die zugehörigen LEDs auf das Gehäuse aufzudrucken oder in das Gehäuse einzuprägen. Der Nachteil dieser LED-Lösungen liegt darin, dass ein Benutzer durch unterschiedliche Farbgebung oder variierende Blinkfrequenz leicht verwirrt wird. Ferner sind bedruckte oder geprägte Symbole ebenfalls in dunkler Umgebung schlecht erkennbar, sodass die Signalgebung der LEDs schlecht oder gar nicht zur jeweiligen Gerätekomponente zuordenbar ist. Darüber hinaus ist jegliche Art von LED-Lösungen für einen Benutzer mit beeinträchtigtem Sehvermögen nur schwer abzulesen.
- Eine weitere bekannte Lösung stellt die Darstellung von Zustandsinformationen innerhalb einer Betriebssystemumgebung dar. So ist es bekannt, Systemzustände beispielsweise in einer Symbolleiste am Bildschirmrand oder in einem Statusfenster einer Systemsteuerung in der Betriebssystemumgebung darzustellen. Allerdings steht hier in Abhängigkeit des jeweils verwendeten Betriebssystems gegebenenfalls nur eine bestimmte Auswahl von Zustandsinformationen zur Verfügung, wobei diese Zustandsinformationen generell nur angezeigt werden können, wenn das Betriebssystem hochgefahren und ein Benutzer angemeldet ist.
- Ferner existieren Lösungen, ein Bildschirmmenü oder eine Bildschirmanzeige zur Darstellung einzelner Funktionen vorzusehen. Diese so genannten On-Screen-Displays (OSD) ermöglichen jedoch lediglich die Einstellung und Konfiguration eines Monitors oder die Visualisierung von Steuerbefehlen spezieller Funktionen über eine Tastatur, wobei die Visualisierung von Steuerbefehlen im Allgemeinen ebenfalls betriebssystemabhängig ist.
- Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu beschreiben, das eine komfortablere und verbesserte Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten eines Computers ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Computer sowie eine Anordnung mit einem Computer und einem Monitor der eingangs genannten Art zu beschreiben, sodass ein entsprechendes Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen durchgeführt werden kann.
- In einem ersten Aspekt löst die Erfindung die Aufgabe durch ein entsprechendes Verfahren, gekennzeichnet durch die Schritte:
- – Übermitteln der Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein an einen Anzeige-Baustein,
- – Verarbeiten der Zustandsinformationen im Anzeige-Baustein für eine grafische Darstellung auf einem Hauptbildschirm, auf dem einem Benutzer ein Hauptbild angezeigt wird, und
- – Erzeugen und Ausgeben der grafischen Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm.
- Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass ein Kontroll-Baustein die erfassten Zustandsinformationen von zugehörigen Gerätekomponenten direkt an einen Anzeige-Baustein weiterleitet, der zur Darstellung eines Bildschirmmenüs oder einer Bildschirmanzeige eingerichtet ist. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei, dass Zustandsinformationen betriebssystemunabhängig auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden können. Somit ist eine Überprüfung des Systemzustands im Computer auch dann möglich, falls das Betriebssystem nicht oder noch nicht vollständig hochgefahren ist. Die Erfindung macht sich herkömmliche Mikrocontroller-Bausteine zur Erfassung von Zustandsinformationen sowie zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs zunutze und integriert diese derart, dass Zustandsinformationen ohne vorherige Verarbeitung in einer zentralen Prozessoreinheit (CPU = Central Processing Unit) oder in einem Betriebssystem auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden können. Ferner entfällt das Einrichten eines zusätzlichen Displays oder von Status-LEDs. Die Zustandsinformationen können – gerade von Benutzern mit eingeschränktem Sehvermögen – komfortabel vom Hauptbildschirm abgelesen und erfasst werden.
- Bevorzugt umfassen die vom Kontroll-Baustein erfassten Zustandsinformationen die Aktivität von Laufwerken und/oder von Netzwerkkomponenten und/oder von Peripheriekomponenten und/oder Einstellungen von Eingabegeräten und/oder den Zustand der Stromversorgung des Computers. Das bedeutet, dass ein Benutzer überprüfen kann, ob die Laufwerke (Festplatte oder CD/DVD-Laufwerke) gerade aktiv sind oder ob ein Netzwerk-Adapter Datensignale sendet oder empfängt. Ferner wird dem Benutzer mitgeteilt, ob Peripheriegeräte wie USB-Geräte (USB = Universal Serial Bus) oder Speicherkarten angeschlossen und ins System eingebunden sind. Es ist auch möglich, Einstellungen von Eingabegeräten wie Maus und Tastatur zu erfassen. Dies ist insbesondere von Vorteil, falls beispielsweise der Zustand der Eingabe an einer Tastatur durch Aktivieren der Feststelltaste verändert wurde. Auch der Zustand der Stromversorgung des Computers, insbesondere der Zustand eines Netzanschlusses oder eines oder mehrerer Akkus sowie deren Ladezustände können auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden. Somit hat ein Benutzer jederzeit einen Gesamtüberblick über alle Einzelinformationen der internen Gerätekomponenten des Computers.
- Vorzugsweise wird die grafische Darstellung zumindest einer Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm durch Änderung der entsprechenden Zustandsinformation ausgelöst. Das bedeutet, dass einem Benutzer ein geänderter Systemzustand automatisiert auf dem Hauptbildschirm dargestellt wird, ohne dass der Benutzer selbständig regelmäßig die Zustandsinformationen abrufen muss, um Änderungen der Systemzustände zu registrieren.
- Bevorzugt ist parallel dazu vorgesehen, dass die grafische Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm durch Betätigen einer dafür vorbestimmten Taste ausgelöst wird. Somit kann ein Benutzer jederzeit die Anzeige der Zustandsinformationen per Tastendruck aktivieren und sich einen Überblick über den Systemzustand verschaffen.
- In einem weiteren Aspekt löst die Erfindung die Aufgabe durch einen vorgenannten Computer, gekennzeichnet durch einen Anzeigebaustein, der zur Erzeugung eines Anzeigefensters auf einem Hauptbildschirm eingerichtet ist, wobei der Kontroll-Baustein derart mit dem Anzeige-Baustein verbunden ist, dass ein entsprechendes Verfahren der vorgenannten Art und Weise durchführbar ist.
- Ein derartig ausgestalteter Computer kann Zustandsinformationen seiner Gerätekomponenten, insbesondere von Laufwerken, Netzwerkkomponenten, Peripheriekomponenten, Eingabegeräten sowie seiner Stromversorgung, über den Kontroll-Baustein erfassen und verarbeiten sowie betriebssystem- beziehungsweise softwareunabhängig an den Anzeige-Baustein weiterleiten, sodass eine graphische Darstellung aller Zustandsinformationen für eine Anzeige auf einem Hauptbildschirm erzeugt wird. Somit stellt der Computer selbst alle notwendigen Mikrocontroller-Bausteine zur Erzeugung dieser Darstellung zur Verfügung.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Computer ein tragbarer Computer mit einem integrierten Hauptbildschirm, wobei die Stromversorgung einen Akku umfasst. Bei einem derartigen Computer kann es sich beispielsweise um einen Laptop oder um ein Notebook handeln, wobei der Computer über das Stromnetz oder über einen Akku betrieben wird. Insbesondere bei einem derartigen tragbaren Computer entfällt durch die erfindungsgemäße Anzeige der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm die Einrichtung eines zusätzlichen Displays oder von Status-LEDs. Sämtliche Systemzustände ihrer zugehörigen Gerätekomponenten können leicht von einem Benutzer abgelesen und erkannt werden.
- Vorzugsweise ist der Computer durch einen Energie-Pufferspeicher gekennzeichnet, der den Kontroll-Baustein und den Anzeige-Baustein sowie gegebenenfalls eine vorbestimmte Taste zur Aktivierung des genannten Verfahrens und gegebenenfalls den Hauptbildschirm mit Energie versorgt, falls die Stromversorgung keine Energie liefert. Falls beispielsweise der Netzstecker gezogen oder ein Akku aus dem tragbaren Computer entfernt wurde, so kann eine Anzeige zur Darstellung eines Anzeigefensters dennoch auf dem Hauptbildschirm aktiviert werden. Der Kontroll-Baustein erfasst dabei eine Zustandsinformation über die abgesteckte Stromversorgung und gibt sie an den Anzeige-Baustein weiter, sodass sie auf dem Hauptbildschirm angezeigt werden kann. Im einfachsten Fall kann eine derartige Zustandsinformation beispielsweise ein Absinken eines Spannungssignals aufgrund der fehlenden Stromversorgung sein. Aufgrund einer Versorgung wesentlicher Bauteile über den Energie-Pufferspeicher kann so im Falle einer fehlenden Stromversorgung dem Benutzer eine entsprechende Zustandsinformation darüber mitgeteilt werden.
- Schließlich wird in einem weiteren Aspekt die Aufgabe durch eine Anordnung gelöst, umfassend einen Computer und einen Monitor, wobei der Computer wenigstens einen Kontroll-Baustein zur Erfassung von Zustandsinformationen einer Stromversorgung und/oder wenigstens einer Gerätekomponente, insbesondere eines Laufwerks und/oder einer Netzwerkkomponente und/oder einer Peripheriekomponente und/oder eines Eingabegeräts aufweist und derart eingerichtet ist, dass die Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein des Computers an den Monitor übertragbar sind und wobei der Monitor einen Anzeige-Baustein aufweist, der derart zur Erzeugung eines Anzeigefensters auf einem Hauptbildschirm des Monitors eingerichtet ist, dass ein entsprechendes beschriebenes Verfahren durchführbar ist. Durch eine derartige Anordnung ist es möglich, beispielsweise einen Desktop- oder Stand-alone-Computer mit einem Kontroll-Baustein zur Erfassung von Zustandsinformationen und einen Monitor zur Darstellung von Bildinformationen auf einem Hauptbildschirm zu verbinden, wobei der Monitor einen Anzeige-Baustein zur Erzeugung eines On-Screen-Displays aufweist. Die Zustandsinformationen werden im Computer erfasst und an den Monitor übertragen, sodass diese schließlich im Monitor zu einer graphischen Darstellung verarbeitet und auf dem Hauptbildschirm zur Anzeige gebracht werden können.
- Weitere vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen sowie in der nachfolgenden Figurenbeschreibung offenbart.
- Die Erfindung wird anhand einer Figurenbeschreibung näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 eine schematisierte Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Computers, der zur Anzeige von Zustandsinformationen eingerichtet ist, -
2 eine schematisierte Darstellung einer zweiten Ausführungsform des Computers, -
3 eine schematisierte Darstellung einer Anordnung mit einem Computer und einem Monitor, die zur Anzeige von Zustandsinformationen eingerichtet ist, und -
4 einen Monitor mit angezeigten Zustandsinformationen. -
1 zeigt eine schematisierte Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Computers2 , in dem mehrere Gerätekomponenten1 angeordnet sind. Solche Gerätekomponenten1 können beispielsweise eine Festplatte (HDD = Hard Disk Drive), ein optisches Laufwerk (ODD = Optical Disk Drive), eine Tastatur (Keyboard) oder ein Netzwerkadapter (LAN = Local Area Network) sein. Dabei ist denkbar, den Netzwerkadapter für eine kabelgebundene Datenübertragung in einem Netzwerk oder für eine drahtlose Verbindung in einem Funknetzwerk einzurichten. Weitere Gerätekomponenten1 können beispielsweise durch Peripheriegeräte gebildet sein, die über USB an den Computer2 angeschlossen sind. - Ferner befindet sich im Computer
2 eine Stromversorgung6 , die in diesem Ausführungsbeispiel als wieder aufladbarer Akku (Battery) ausgeführt ist. Der Computer2 stellt dabei einen tragbaren Computer, beispielsweise einen Laptop oder ein Notebook, dar. Die Stromversorgung6 kann zusätzlich auch ein Netzteil mit einem Netzanschluss an das 220 V-Netz zum Betreiben des Computers2 und/oder zum Laden des Akkus aufweisen. - Ferner ist in dem Computer
2 ein Hauptbildschirm5 integriert, der in diesem Ausführungsbeispiel als Flüssigkristallbildschirm (LCD) ausgeführt ist. Der Hauptbildschirm stellt die visuelle Mensch-Maschine-Schnittstelle dar und dient einem Benutzer somit zur Anzeige aller Bildinformationen. - Zwei weitere wesentliche Komponenten sind im Computer
2 angeordnet, nämlich ein Kontroll-Baustein3 und ein Anzeige-Baustein4 . Der Kontroll-Baustein3 stellt in diesem Ausführungsbeispiel einen so genannten Baseboard-Management-Controller (BMC) dar. Der BMC dient zur Erfassung und Auswertung sämtlicher Systemzustände der Gerätekomponenten1 , wobei die erfassten Systemzustände zur Steuerung der Gerätekomponenten1 oder zur Kontrolle des Gesamtsystems beispielsweise an eine zentrale Prozessoreinheit (CPU, nicht dargestellt) und/oder an ein Betriebssystem oder an weitere Software-Bausteine weitergegeben werden können. Grundsätzlich stellt der BMC daher die Schnittstelle zwischen der Hardware und der Software zum Systemmanagement dar. Es ist auch denkbar, dass der BMC beispielsweise Statusinformationen oder Alarmmeldungen über das Netzwerk (LAN) an einen Systemadministrator versendet, sodass dieser daraufhin auf den Computer2 zugreifen und Einstellungen vornehmen kann. - Zur Erfassung von Zustandsinformationen im Computer
2 ist der Kontroll-Baustein3 über eine Datenleitung7a mit sämtlichen Gerätekomponenten1 sowie mit der Stromversorgung6 verbunden. Die Verbindung zur Stromversorgung6 stellt in diesem Fall keine Verbindung zur elektrischen Energieversorgung sämtlicher Komponenten im Computer2 dar, sondern beschreibt den Übertragungsweg von Zustandsinformationen aus der Stromversorgung6 in den Kontroll-Baustein3 . Elektrische Versorgungsleitungen sind natürlich zwangsläufig zum Betrieb des Computers2 über die Stromversorgung6 notwendig, jedoch aus Gründen der einfachen Darstellung in1 weggelassen. Die Datenleitung7a kann beispielsweise ein so genannter System-Management-Bus (SMBus) sein, der auf einer Hauptplatine (nicht dargestellt) des Computers2 verläuft und zur Erfassung von Zustandsinformationen sowie zur Steuerung und Kontrolle der Gerätekomponenten1 und gegebenenfalls der Stromversorgung6 dient. Es ist jedoch denkbar, jegliche andere Art und Kombination von Kommunikationsbussen einzusetzen. - Über die Datenleitung
7a ist es dem Kontroll-Baustein3 schließlich möglich, sämtliche Zustandsinformationen der Gerätekomponenten1 sowie der Stromversorgung6 zu erfassen und zu verarbeiten. Diese Zustandsinformationen können beispielsweise die Aktivität von Laufwerken (HDD/ODD) oder von Netzwerk- beziehungsweise Peripheriekomponenten (LAN beziehungsweise USB) sowie Einstellungen der Eingabegeräte, wie Maus und Tastatur (Keyboard), umfassen. Ferner können Zustandsinformationen der Stromversorgung6 über die Datenleitung7a an den Kontroll-Baustein3 übergeben werden. Solche Zustandsinformationen können beispielsweise den generellen Anschluss an ein Stromnetz oder, wie in diesem Ausführungsbeispiel, den Lade- beziehungsweise Entladezustand des Akkus (Battery) umfassen. Dabei ist es denkbar, ein Batterie-Management-System, beispielsweise das so genannte Smart Battery System, einzusetzen, welches in Form eines Mikrocontrollers die vorgenannten Zustände der Stromversorgung erfasst und über die Datenleitung7a dem Kontroll-Baustein3 mitteilt. Schließlich laufen sämtliche Zustandsinformationen der Gerätekomponenten1 sowie der Stromversorgung6 im Kontroll-Baustein3 über die Datenleitung7a zusammen und können darin ausgewertet werden. - Der Anzeige-Baustein
4 ist zur Erzeugung und Darstellung eines Anzeigefensters auf dem Hauptbildschirm5 des Computers2 eingerichtet. Der Anzeige-Baustein4 ist dabei als Mikrocontroller ausgeführt, der ein On-Screen-Display (OSD) auf dem Hauptbildschirm5 erzeugen kann. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass das Bildschirmmenü betriebssystemunabhängig auf dem Hauptbildschirm5 dargestellt wird. Der Anzeige-Baustein4 kann einen internen Speicher aufweisen, welcher eine Ablaufsteuerung zur Erzeugung und Darstellung des Bildschirmmenüs enthält. In Abhängigkeit von bestimmten Eingangssignalen bringt der Anzeige-Baustein4 somit ein Bildschirmmenü auf dem Hauptbildschirm5 zur Anzeige. - Der Anzeige-Baustein
4 ist über eine weitere Datenleitung7b mit dem Kontroll-Baustein3 verbunden. Somit können Steuersignale vom Kontroll-Baustein3 unmittelbar, das heißt ohne Umwege über eine CPU und/oder ein Betriebssystem, an den Anzeige-Baustein4 weitergegeben werden, welche den Anzeige-Baustein4 dazu veranlassen, grafische Symbole der korrespondierenden Zustandsinformationen auszuwählen und mittels der Ablaufsteuerung ein Bildschirmmenü oder Anzeigefenster zu erzeugen, in dem die grafischen Symbole auf dem Hauptbildschirm5 zur Anzeige gebracht werden. Dabei ist denkbar, dass die genannten Steuersignale, welche vom Kontroll-Baustein3 an den Anzeige-Baustein4 übermittelt werden, analoge oder digitale Signale repräsentieren. Ferner können die Steuersignale direkt die vom Kontroll-Baustein3 erfassten Zustandsinformationen oder daraus erzeugte Steuersignale darstellen. - Über die Datenleitung
7c ist der Anzeige-Baustein4 unmittelbar mit dem Hauptbildschirm5 verbunden, sodass die vom Anzeige-Baustein4 erzeugten Bildsignale an den Hauptbildschirm5 übergeben werden können. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Anzeige-Baustein4 so genannte Rot-, Grün- und Blau-Signale (RGB) für jedes darzustellende Symbol erzeugt, wobei die RGB-Signale mit einem Signal zur horizontalen Synchronisation (Hsync) für den Bildaufbau auf dem Hauptbildschirm5 abgestimmt werden. Anschließend werden die RGB-Signale mit dem Hauptbildsignal vermischt, welches in einem Grafikadapter (nicht dargestellt) erzeugt und an den Hauptbildschirm5 übergeben wird. - Bei der hier dargestellten Ausführungsform ist es entscheidend, dass Zustandsinformationen von Gerätekomponenten
1 und der Stromversorgung6 über den Kontroll-Baustein3 erfasst und an den Anzeige-Baustein4 weitergegeben werden können. Anschließend erfolgt eine Anzeige der jeweiligen Zustandsinformationen über ein im Anzeige-Baustein4 generiertes Bildschirmmenü oder ein Anzeigefenster, welches auf dem Hauptbildschirm5 zur Anzeige gebracht wird. Die Erfassung und Verarbeitung sowie Anzeige der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm5 erfolgt dabei gänzlich betriebssystemunabhängig, sodass das Verfahren auch dann durchführbar ist, falls das Betriebssystem nicht oder noch nicht vollständig hochgefahren ist. Zur Verarbeitung der Zustandsinformationen für die Anzeige auf dem Hauptbildschirm5 muss ferner keine CPU des Computers2 in Anspruch genommen werden. Dies hat zudem den Vorteil, dass eine Anzeige von bestimmten Zustandsinformationen auch dann erfolgen kann, falls der Computer2 sich in einem Stromsparzustand befindet, in dem beispielsweise die CPU und/oder das Betriebssystem inaktiv sind und nur ein Teil der Gerätekomponenten1 seine Funktionalität aufrechterhält. Die Zustandsinformationen dieser ausgewählten Gerätekomponenten1 können angezeigt werden. Die Komponenten3 ,4 und5 müssen dann natürlich ebenfalls mit Strom versorgt werden. - Generell werden Zustandsinformationen von Gerätekomponenten
1 oder der Stromversorgung6 nicht wie bei herkömmlichen Geräten dieser Art an ein Zusatzdisplay, welches neben dem Hauptbildschirm5 für eine Anzeige eingerichtet ist, oder an mehrere Status-LEDs weitergegeben, sondern können über den Anzeige-Baustein4 direkt auf dem Hauptbildschirm5 zur Anzeige gebracht werden. Somit erfolgt ein Ablesen und Erkennen der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm5 wesentlich komfortabler, da hier die Größe und Darstellung der Zustandsinformationen flexibel zu gestalten ist und insbesondere der Hauptbildschirm5 mit seiner Hintergrundbeleuchtung eine gute Ablesbarkeit ermöglicht. Irreführende oder in dunkler Umgebung schwer ablesbare Anzeigelösungen der herkömmlichen Art können dadurch umgangen werden. -
2 zeigt eine erweiterte zweite Ausführungsform eines Computers2 gemäß1 . Zusätzlich zur Ausführung gemäß1 ist in2 jedoch ein Energie-Pufferspeicher8 vorgesehen, der den Kontroll-Baustein3 sowie den Anzeige-Baustein4 und den Hauptbildschirm5 mit Strom versorgen kann, falls die Stromversorgung6 inaktiv ist. Dies ist beispielsweise der Fall, falls der Akku aus dem Computer2 entnommen wurde oder ein Netzstecker gezogen wurde. Eine Versorgung der Komponenten3 ,4 und5 über den Energie-Pufferspeicher8 ist durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet. Der Energie-Pufferspeicher8 kann dabei jegliche Art eines Energiespeichers darstellen, beispielsweise eine Zusatzbatterie oder einen Kondensator mit sehr hoher Kapazität (ein sogenannter Gold Cap). - Der Energie-Pufferspeicher
8 gewährleistet die Energieversorgung des Kontroll-Bausteins3 zur Erfassung einer Zustandsinformation über die inaktive Stromversorgung. Diese Zustandsinformation kann an den Anzeige-Baustein4 weitergegeben werden, welcher ebenfalls mit Energie versorgt wird. Schließlich kann die Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm5 angezeigt werden, welcher auch über den Energie-Pufferspeicher8 versorgt ist. Aus Gründen des Energiesparens ist es dabei denkbar, nur diejenigen Bildelemente (Pixel) des Hauptbildschirms5 elektrisch zu versorgen, welche zur Anzeige der Zustandsinformationen über ein Bildschirmmenü oder ein Anzeigefenster benötigt werden. Die restlichen Bildelemente bleiben unversorgt. - Die Versorgung der Komponenten
3 ,4 und5 über den Energie-Pufferspeicher8 ist sinnvoll, falls ein Benutzer einen Akku aus dem Computer2 entfernt, wobei diese Zustandsänderung als Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm5 angezeigt wird. - Natürlich ist denkbar, eine entsprechende Zustandsinformation auch bei einem erneuten Einschieben eines Akkus in den Computer
2 darzustellen. Auch ein Einstecken oder Abziehen eines Netzsteckers kann hierbei berücksichtigt werden. Die Zustandsinformation über die Stromversorgung6 kann dabei über ein Batterie- oder Stromversorgungs-Management-System erzeugt werden, welches ebenfalls vom Energie-Pufferspeicher8 mit Energie versorgt wird (nicht dargestellt), falls die Stromversorgung6 inaktiv ist. Es ist auch denkbar, dass durch das bloße Konnektieren oder Entfernen einer elektrischen Stromversorgung6 ein Spannungssignal erzeugt wird, welches eine entsprechende Zustandsinformation für den Kontroll-Baustein3 repräsentiert. - Neben dem Energie-Pufferspeicher
8 ist an einer Außenseite des Computers2 eine Taste9 angeordnet. Die Taste9 ist für einen Benutzer leicht zugänglich und kann zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs oder eines Anzeigefensters auf dem Hauptbildschirm5 herangezogen werden. Hierzu ist die Taste9 direkt mit dem Anzeige-Baustein4 verbunden. Es ist beispielsweise denkbar, dass die Taste9 durch Drücken einen elektrischen Kontakt schließt, wobei ein Spannungseingangssignal am Anzeige-Baustein4 erzeugt wird, welches das Generieren eines Anzeigefensters oder Bildschirmmenüs auf dem Hauptbildschirm5 auslöst. Somit hat ein Benutzer die Möglichkeit, über die Taste9 jederzeit eine Anzeige von Zustandsinformationen des Computers2 und seiner Gerätekomponenten1 sowie seiner Stromversorgung6 zu aktivieren. Die Taste9 kann zum Beispiel eine extra für diese Funktion eingerichtete Taste (Hotkey) sein oder eine programmierbare Taste sein, die von einem Benutzer mit dieser Funktion belegt wurde. -
3 zeigt eine schematisierte Darstellung einer Anordnung eines Computers2 und eines Monitors10 . Der Computer2 weist die aus1 und2 bekannten Gerätekomponenten1 sowie einen Kontroll-Baustein3 zur Erfassung von Zustandsinformationen der Gerätekomponenten1 auf. Ferner ist im Computer2 eine Stromversorgung6 (PSU = Power Supply Unit) integriert, die zur Energieversorgung des gesamten Computers2 dient. In der Ausführung gemäß3 ist der Computer2 beispielsweise ein Desktop- oder Stand-alone-System. Das bedeutet, dass die Stromversorgung6 in dieser Ausführung als ein Netzteil ausgeführt ist, welches mit einem 220 V-Netz verbunden werden kann. Da in der Regel ein solches Computersystem2 immer mit dem Netz verbunden ist, erfasst der Kontroll-Baustein3 in dieser Ausführung lediglich Zustandsinformationen der Gerätekomponenten1 . Es ist jedoch denkbar, dass auch in dieser Ausführung der Kontroll-Baustein3 Zustandsinformationen der Stromversorgung6 erfasst, was die Analyse eines Fehlerfalls der Stromversorgung6 möglich macht. Zusätzlich umfasst der Computer2 einen Grafikadapter11 (Video), der zur Erzeugung und Aufbereitung von Bildsignalen zur Anzeige auf dem Monitor10 eingerichtet ist. Der Grafikadapter11 kann beispielsweise eine Grafikkarte darstellen. - Der Kontroll-Baustein
3 erfasst, wie in den1 und2 bereits beschrieben, über die Datenleitung7a Zustandsinformationen der Gerätekomponenten1 und kann diese gegebenenfalls verarbeiten. Zusätzlich weist der Computer2 eine Datenleitung7b auf, über die der Kontroll-Baustein3 die Zustandsinformationen an den Grafikadapter11 überträgt. - Der Monitor
10 stellt einen herkömmlichen Monitor dar und weist Standardkomponenten wie ein Monitornetzteil13 (PSU), ein Modul12 (Scaler) zur Umwandlung von Videosignalen zwischen verschiedenen Auflösungen, einen Anzeige-Baustein (OSD) zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs (On-Screen-Display) sowie natürlich einen Hauptbildschirm5 (LCD) auf. Generell dient das Modul12 zur Verarbeitung, insbesondere zur Skalierung, von Videosignalen zur Anzeige auf dem Hauptbildschirm5 . - Die Videosignale werden vom Computer
2 über den Grafikadapter11 an den Monitor10 übertragen. Ein denkbarer Übertragungsweg ist beispielsweise eine analoge VGA-Schnittstelle (VGA = Video Graphics Array) oder eine digitale DVI-Schnittstelle (DVI = Digital Visual Interface). Die Bildsignale werden anschließend im Modul12 verarbeitet und dem Hauptbildschirm5 übergeben. Zusätzlich überträgt der Grafikadapter11 des Computers2 die vom Kontroll-Baustein3 erfassten Zustandsinformationen, wobei diese Signale über eine separate Datenleitung7b im Monitor10 an den Anzeige-Baustein4 des Monitors10 übergeben werden. Die im Kontroll-Baustein3 des Computers2 erfassten Zustandsinformationen werden gewissermaßen über den Grafikadapter11 an den Anzeige-Baustein4 des Monitors10 durchgeschleift. Ein denkbarer Übertragungsweg dieser Zustandsinformationen ist der so genannte Display Data Channel (DDC), welcher gemäß dem I2C-Standard (I2C = Inter Integrated Circuit) eingerichtet ist und zur (bidirektionalen) Übertragung von Statusinformationen sowie Befehlen zwischen dem Computer2 und dem Monitor10 dient. - Somit erhält der Anzeige-Baustein
4 im Monitor10 über die Datenleitung7b im Monitor10 die vom Kontroll-Baustein3 im Computer2 erfassten Zustandsinformationen und kann diese gemäß dem in1 und2 dargestellten Verfahren zur Anzeige auf dem Hauptbildschirm5 des Monitors10 verarbeiten. Hierzu übergibt der Anzeige-Baustein4 Videosignale zur Anzeige von grafischen Symbolen über eine Datenleitung7c an den Hauptbildschirm5 . Es ist denkbar und unter Umständen sogar notwendig, dass die Videosignale zunächst an das Modul12 übergeben und anschließend – nach einer Skalierung – an den Hauptbildschirm5 weitergereicht werden. Dies ist jedoch abhängig von einer Funktionsweise des Monitors10 und bedarf hier keiner weiteren Erläuterung. Auch in der Ausführung gemäß3 umfasst der Monitor10 eine Taste9 , über die der Anzeige-Baustein4 zum Generieren eines Anzeigefensters oder eines Bildschirmmenüs auf dem Hauptbildschirm5 aktiviert werden kann. - Die Anordnung eines Computers
2 und eines Monitors10 gemäß3 stellt die Kombination eines Desktop-PCs mit einem herkömmlichen Monitor10 dar. Allerdings werden Zustandsinformationen der Gerätekomponenten1 des Computers2 über den Grafikadapter11 an den Monitor10 übergeben, welcher einen Anzeige-Baustein4 zur Erzeugung eines Bildschirmmenüs aufweist. Somit können durch Ausnutzen bekannter Übertragungswege zwischen dem Computer2 und dem Monitor10 Zustandsinformationen des Computers2 auf einfache Weise und komfortabel auf dem Hauptbildschirm5 des Monitors10 dargestellt werden. Dies ist insbesondere interessant, falls der Computer2 für einen Benutzer schwer zugänglich beispielsweise unter einem Schreibtisch steht und der Benutzer dennoch bestimmte Zustandsinformationen des Computers2 betrachten und abrufen möchte. -
4 zeigt einen Monitor10 mit einem Hauptbildschirm5 , auf dem ein Anzeigefenster14 dargestellt ist. Das Anzeigefenster14 wurde über einen Anzeige-Baustein4 gemäß der in1 bis3 dargestellten Art und Weise erzeugt. Das Anzeigefenster14 enthält mehrere Zustandsinformationen, die beispielsweise die Aktivität von Laufwerken, den Zustand der Stromversorgung inklusive Lade- und Entladezuständen von Akkus sowie die Aktivität von Netzwerkmodulen darstellen. Ferner finden sich Informationen über Peripheriekomponenten, wie beispielsweise Speicherkarten, oder Einstellungen der Tastatur des Computersystems. Es ist denkbar, dass das Anzeigefenster14 dauerhaft angezeigt wird oder nur in einem bestimmten festzulegenden Zeitintervall eingeblendet wird. Ferner kann das Anzeigefenster14 sämtliche Zustandsinformationen enthalten oder lediglich ausgewählte Zustandsinformationen von Gerätekomponenten, deren Zustand sich entsprechend verändert hat. - Ein Benutzer kann Einstellungen, wie beispielsweise die Dauer, Anzeigefläche oder auch die Position des Anzeigefensters auf dem Hauptbildschirm gemäß seinen persönlichen Vorstellungen vorgeben, wobei diese Einstellungen in einem nichtflüchtigen Speicher des Anzeige-Bausteins
4 hinterlegt werden und zur Konfiguration eines Anzeigefensters im Anzeige-Baustein4 ausgelesen werden. So können Benutzer mit eingeschränktem Sehvermögen beispielsweise größere grafische Symbole und eine längere Zeitdauer der Anzeige auswählen und vorgeben. Neben der Ausführung des Anzeige-Bausteins4 als separater Baustein, sind auch nicht dargestellte Ausführungsformen möglich, in denen ein Anzeige-Baustein4 in einem BIOS-Baustein des Computers (BIOS = Basic Input Output System) integriert ist. Hierbei ist die Funktionalität des Anzeige-Bausteins4 allerdings abhängig von der Funktionalität des BIOS-Bausteins im Computersystem. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Gerätekomponente
- 2
- Computer
- 3
- Kontroll-Baustein
- 4
- Anzeige-Baustein
- 5
- Hauptbildschirm
- 6
- Stromversorgung
- 7a, 7b, 7c
- Datenleitung
- 8
- Energie-Pufferspeicher
- 9
- Taste
- 10
- Monitor
- 11
- Grafikadapter
- 12
- Modul zum Skalieren
- 13
- Monitornetzteil
- 14
- Anzeigefenster
Claims (10)
- Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen elektronischer Gerätekomponenten (
1 ,6 ) eines Computers (2 ), wobei eine oder mehrere Zustandsinformationen in einer oder mehreren zugehörigen Gerätekomponenten (1 ,6 ) erzeugt und von wenigstens einem Kontroll-Baustein (3 ) erfasst werden, gekennzeichnet durch die Schritte: – Übermitteln der Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein (3 ) an einen Anzeige-Baustein (4 ), – Verarbeiten der Zustandsinformationen im Anzeige-Baustein (4 ) für eine graphische Darstellung auf einem Hauptbildschirm (5 ), auf dem einem Benutzer ein Hauptbild angezeigt wird, und – Erzeugen und Ausgeben der graphischen Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm (5 ). - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Kontroll-Baustein (
3 ) erfassten Zustandsinformationen die Aktivität von Laufwerken und/oder von Netzwerkkomponenten und/oder von Peripheriekomponenten und/oder Einstellungen von Eingabegeraten und/oder den Zustand der Stromversorgung (6 ) des Computers (2 ) umfassen. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigefenster (
14 ) zur graphischen Darstellung der Zustandsinformationen in einem Teilbereich des Hauptbildschirms (5 ) erzeugt wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung zumindest einer Zustandsinformation auf dem Hauptbildschirm (
5 ) durch Änderung der entsprechenden Zustandsinformation ausgelöst wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung der Zustandsinformationen auf dem Hauptbildschirm (
5 ) durch Betätigen einer dafür vorbestimmten Taste (9 ) ausgelöst wird. - Computer (
2 ), aufweisend – eine Stromversorgung (6 ), – eine Hauptplatine, – wenigstens eine Gerätekomponente (1 ), insbesondere ein Laufwerk und/oder eine Netzwerkkomponente und/oder eine Peripheriekomponente und/oder ein Eingabegerät, sowie – wenigstens einen Kontroll-Baustein (3 ) zur Erfassung von Zustandsinformationen der Stromversorgung (6 ) und/oder der wenigstens einen Gerätekomponente (1 ), gekennzeichnet durch einen Anzeige-Baustein (4 ), der zur Erzeugung eines Anzeigefensters (14 ) auf einem Hauptbildschirm (5 ) eingerichtet ist, wobei der Kontroll-Baustein (3 ) derart mit dem Anzeige-Baustein (4 ) verbunden ist, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit dem Computer (2 ) durchführbar ist. - Computer (
2 ) nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine vorbestimmte Taste (9 ) zur Aktivierung des Verfahrens nach Anspruch 5. - Computer (
2 ) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass es ein tragbarer Computer (2 ) mit einem integrierten Hauptbildschirm (5 ) ist und die Stromversorgung (6 ) einen Akku umfasst. - Computer (
2 ) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch einen Energie-Pufferspeicher (8 ), der den Kontroll-Baustein (3 ) und den Anzeige-Baustein (4 ) sowie gegebenenfalls die vorbestimmte Taste (9 ) und den Hauptbildschirm (5 ) mit Energie versorgt, falls die Stromversorgung (6 ) keine Energie liefert. - Anordnung, umfassend einen Computer (
2 ) und einen Monitor (10 ), wobei der Computer (2 ) wenigstens einen Kontroll-Baustein (3 ) zur Erfassung von Zustandsinformationen einer Stromversorgung (6 ) und/oder wenigstens einer Gerätekomponente (1 ), insbesondere eines Laufwerks und/oder einer Netzwerkkomponente und/oder einer Peripheriekomponente und/oder eines Eingabegeräts aufweist und derart eingerichtet ist, dass die Zustandsinformationen vom Kontroll-Baustein (3 ) des Computers (2 ) an den Monitor (10 ) übertragbar sind, und wobei der Monitor (10 ) einen Anzeige-Baustein (4 ) aufweist, der derart zur Erzeugung eines Anzeigefensters (14 ) auf einem Hauptbildschirm (5 ) des Monitors (10 ) eingerichtet ist, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 durchführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200910056401 DE102009056401A1 (de) | 2009-12-01 | 2009-12-01 | Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200910056401 DE102009056401A1 (de) | 2009-12-01 | 2009-12-01 | Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102009056401A1 true DE102009056401A1 (de) | 2011-06-09 |
Family
ID=43972098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200910056401 Ceased DE102009056401A1 (de) | 2009-12-01 | 2009-12-01 | Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102009056401A1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20060248363A1 (en) * | 2005-04-29 | 2006-11-02 | Clevo Co. | Apparatus of dual-monitor portable computer and operational method thereof |
-
2009
- 2009-12-01 DE DE200910056401 patent/DE102009056401A1/de not_active Ceased
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20060248363A1 (en) * | 2005-04-29 | 2006-11-02 | Clevo Co. | Apparatus of dual-monitor portable computer and operational method thereof |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102012203916B4 (de) | Verfahren und Apparat zum Steuern einer spärlichen Aktualisierung eines selbstaktualisierenden Anzeigegeräts, welches mit einer Grafiksteuerung gekoppelt ist | |
| DE112014003335B4 (de) | Kabel mit Schaltung zum Übertragen von Leistungsfähigkeitsinformation | |
| DE112013003258T5 (de) | Anmeldung unter Verwendung eines synthetischen Fingerabdruckbildes und Fingerabdruck-Erfassungssystems | |
| CN101719356A (zh) | 一种液晶显示器多接口同时烧录edid的烧录方法 | |
| CN212160647U (zh) | 一种控制多个主机的显示器 | |
| DE102009028839A1 (de) | System und Verfahren zur Freigabe von Ressourcen innerhalb eines Informationsverarbeitungssystems | |
| CN103870222A (zh) | 一种显示输出控制方法和电子设备 | |
| CN203260298U (zh) | 一种lcd测试装置 | |
| CN102630000B (zh) | 8路sdi嵌入式硬盘录像机 | |
| DE112005002626T5 (de) | Computer und Verfahren zum Realisieren einer Anwendung eines Haushaltsgeräts mit niedrigem Energie-bzw. Stromverbrauch | |
| DE60212645T2 (de) | Anzeigevorrichtung mit einem autonomen betriebszustand und eingabemitteln welche andernfalls den treibenden rechner steuert | |
| DE102014209658A1 (de) | Anzeigevorrichtung | |
| CN109887452B (zh) | 飞机多功能显示器检测设备 | |
| DE102009056401A1 (de) | Verfahren zur Anzeige von Zustandsinformationen in einem Computer, entsprechender Computer sowie Anordnung mit einem Computer und einem Monitor | |
| DE112005000278T5 (de) | Codec-Steuerung | |
| DE69033254T2 (de) | Kompakter tragbarer computer | |
| CN104849885B (zh) | 基于工控机实现液晶模组测试的一体化装置及方法 | |
| CN210377434U (zh) | 一种多网口多主机医疗显示器的自动切换控制系统 | |
| CN207853121U (zh) | 一种集成接口标准连接器 | |
| CN211180740U (zh) | 一种具有实时监控功能的用于医学影像工作站的终端 | |
| TW202316272A (zh) | 電子裝置及其偵測模組 | |
| CN205961262U (zh) | 一种智能交互平板 | |
| CN223229196U (zh) | 一种支持多接口协议的屏幕检测系统 | |
| CN211181662U (zh) | 具有触摸控制功能的用于记录医学影像的终端 | |
| Rintel | Maximizing environmental validity: Remote recording of desktop videoconferencing |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R084 | Declaration of willingness to licence |
Effective date: 20110413 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: FUJITSU TECHNOLOGY SOLUTIONS INTELLECTUAL PROP, DE Free format text: FORMER OWNER: SINITEC VERTRIEBSGESELLSCHAFT MBH, 80807 MUENCHEN, DE Effective date: 20110913 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: EPPING HERMANN FISCHER, PATENTANWALTSGESELLSCH, DE Effective date: 20110913 Representative=s name: EPPING HERMANN FISCHER PATENTANWALTSGESELLSCHA, DE Effective date: 20110913 |
|
| R002 | Refusal decision in examination/registration proceedings | ||
| R003 | Refusal decision now final |
Effective date: 20140415 |