DE102009055754A1 - Kegelrollenlager und Verfahren zur Montage des Kegelrollenlagers - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die gegenwärtige Erfindung betrifft ein Kegelrollenlager. Das Kegelrollenlager besitzt einen Käfig, in dem eine Vielzahl an Kegelrollen gehaltert ist. Der Käfig ist mit der Vielzahl der Kegelrollen zwischen einem Außenring mit einer ausgebildeten äußeren Laufbahn und einem Innenring mit einer ausgebildeten inneren Laufbahn gehaltert. Der Innenring besitzt einen großen Bord. Der Außenring besitzt ebenfalls einen großen Bord. Das Kegelrollenlager ist um eine Achse drehbar.
- Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Kegelrollenlagers. Das Kegelrollenlager besitzt einen Käfig, der eine Vielzahl von Kegelrollen haltert und wobei der Käfig mit der Vielzahl der Kegelrollen zwischen einem Außenring mit einer ausgebildeten äußeren Laufbahn und einem Innenring mit einer ausgebildeten inneren Laufbahn sitzt. Der Innenring besitzt einen großen Bord und der Außenring besitzt einen großen Bord. Das Kegelrollenlager ist um eine Achse drehbar.
- Das
U.S.-Patent 4,824,265 offenbart ebenfalls einen Käfig für Kegelrollenlager. Die einzelnen Kegelrollen werden im Käfig mittels sich radial nach außen erstreckenden Lippen geführt. Der Käfig hat mehrere Rastnasen ausgebildet, die in eine entsprechende Nut an der Schmalseite des Innenrings eingreifen und so den Käfig zusammen mit den Kegelrollen führen. - Die U.S.-Patentanmeldung 2007/0230852 A1 offenbart einen Käfig für Kegelrollen. Der Kegel für die Kegelrollen ist aus einem Duromer gefertigt und besitzt eine keilförmige Gestalt. Die Rollen sind dabei kraftschlüssig in den Taschen des Käfigs eingesetzt.
- Die deutsche Patentanmeldung
DE 10 2007 013 482 A1 offenbart ein Kegelrollenlager mit kegeligen Wälzkörpern, die in einer vollrolligen Anordnung zwischen einer inneren kegeligen Laufbahn und einer äußeren kegeligen Laufbahn abrollen. Die innere Laufbahn hat eine kleine Schulter und eine große Schulter ausgeformt, mittels denen der Käfig mit den Kegelrollen geführt und gehaltert werden kann. - Die französische Patentanmeldung
offenbart einen Käfig für Kegelrollenlager. Der Käfig besitzt zwei kreisförmige Ränder, die über mehrere Stege miteinander verbunden sind. Die Zwischenräume zwischen den Stegen bilden die Taschen, in denen die Kegelrollen gehaltert werden. Einer der radialen Ränder ist dabei unterbrochen ausgebildet, um eine Deformation des Käfigs zu ermöglichen.FR 2 919 031 A1 - Das
offenbart ein Kegelrollenlager. Das Kegelrollenlager weist einen Käfig auf, der an seinen Rändern jeweils Ansätze ausgebildet hat, die mit entsprechend rampenförmigen Oberflächen des Innenrings oder des Außenrings des Kegelrollenlagers zusammenwirken, um somit den Käfig mit den Kegelrollen zu haltern bzw. zu sichern. Der Käfig für die Kegelrollen kann elastisch deformiert werden, um somit die Montage bzw. das Übergleiten des Käfigs über den inneren Ring zu erleichtern.britische Patent 1223 549 - Die japanische Patentanmeldung
offenbart ein Kegelrollenlager, wobei der Käfig des Kegelrollenlagers eine radial umlaufende Lippe ausgeformt hat, die in eine Nut am großen Bord des Innenrings eingreift und so den Käfig mit den Kegelrollen sichert bzw. führt.JP 2008/121744 - Aufgabe der gegenwärtigen Erfindung ist, ein Kegelrollenlager zu schaffen, das einfach zu montieren ist. Ebenso soll durch die neue Ausgestaltung des Kegelrollenlagers sichergestellt sein, dass der Käfig mit den Kegelrollen sicher am Kegelrollenlager gehaltert bzw. geführt ist.
- Die Aufgabe wird durch ein Kegelrollenlager gelöst, das die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Montage eines Kegelrollenlagers zu schaffen, das einfach ist und bei dem sichergestellt ist, dass die Teile des fertig montierten Kegelrollenlagers nach der Montage sicher zusammengehalten werden.
- Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, das die Merkmale des Anspruchs 8 umfasst.
- Das erfindungsgemäße Kegelrollenlager zeichnet sich dadurch aus, dass es einen Käfig mit einer Vielzahl von Kegelrollen trägt. Der Käfig mit der Vielzahl der Kegelrollen ist dabei zwischen einem Außenring mit einer ausgebildeten äußeren Laufbahn und einem Innenring mit einer ausgebildeten inneren Laufbahn positioniert. Der Innenring besitzt einen großen Bord und der Außenring besitzt ebenfalls einen großen Bord. Das fertig montierte Kegelrollenlager ist um eine Achse drehbar. Für die Halterung des Käfigs hat der Innenring der inneren Laufbahn eine radial umlaufende Nut ausgeformt, die mit zwei in Richtung der Achse verlaufende Nuten verbunden ist. Die Nuten enden an einem Rand des Innenrings, der dem großen Bord des Innenrings gegenüberliegt. Der Käfig hat ebenfalls zwei erste Nasen ausgeformt, die derart am Käfig angebracht und ausgestaltet sind, dass die zwei ersten Nasen in die in Richtung der Achse verlaufenden Nuten passen.
- Für die Halterung der Kegelrollen hat der Käfig eine Vielzahl von Taschen ausgeformt.
- In einer bevorzugten Ausführungsform sind die zwei ersten Nasen, die am Käfig angebracht sind und ebenfalls die in Richtung der Achse verlaufenden Nuten des Innenrings um 180° zueinander versetzt angeordnet.
- Zusätzlich zu den ersten Nasen am Käfig können ebenfalls zwei zweite Nasen am Käfig ausgebildet sein. Die ersten Nasen und die zweiten Nasen befinden sich am Käfig an der jeweils gleichen, jedoch gegenüberliegenden Position. Der Außenring des Kegellagers hat somit ebenfalls eine radial umlaufende Nut in der äußeren Laufbahn ausgebildet. Die radial umlaufende Nut ist mit zwei in Richtung der Achse verlaufenden Nuten verbunden, wobei die Nuten an einem Rand des Außenrings enden, der dem großen Bord des Außenrings gegenüberliegt. Die zwei zweiten Nasen des Käfigs sind dabei derart ausgeformt, dass sie in die in Richtung der Achse verlaufenden Nuten passen und in entsprechender Weise für die Montage des Käfigs in diese Nuten eingeführt werden können.
- Die zwei zweiten Nasen des Käfigs und die in Richtung der Achse verlaufenden Nuten des Außenrings sind dabei ebenfalls um 180° zueinander versetzt angeordnet.
- Die zwei ersten Nasen und die zwei zweiten Nasen, welche am Käfig ausgeformt sind, sind bzgl. einer Höhe und einer Breite der in Richtung der Achse verlaufenden Nuten des Innenrings und der in Richtung der Achse verlaufenden Nuten des Außenrings gleich groß.
- Für Montagezwecke können die zwei ersten Nasen und die zwei zweiten Nasen deformierbar ausgebildet sein. Durch die Deformation ist es möglich, die Dimension der Nasen bzgl. Höhe und Breite derart zu verkleinern, dass sie leicht durch die in Richtung der Achse verlaufenden Nuten des Innenrings bzw. durch die in Richtung der Achse verlaufenen Nuten des Außenrings passen. Nachdem die Nasen in die entsprechenden radial verlaufenden Nuten des Innenrings bzw. des Außenrings gelangt sind, wird die Deformation zurückgenommen und der Käfig leicht gegenüber dem Innenring bzw. dem Außenring verdreht, so dass eine sichere Halterung des Käfigs am Innenring bzw. am Außenring gewährleistet ist.
- Der Käfig kann aus Metall oder aus Kunststoff hergestellt sein.
- Das erfindungsgemäße Verfahren zur Montage mit Kegelrollenlager zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Montage auf Werkzeuge verzichtet werden kann. Der Käfig besitzt eine Vielzahl von Kegelrollen, die in Taschen des Käfigs gehaltert sind. Der Käfig ist mit der Vielzahl der Kegelrollen zwischen einem Außenring mit einer ausgebildeten äußeren Laufbahn und einem Innenring mit einer ausgebildeten inneren Laufbahn positioniert. Der Innenring und der Außenring haben jeweils einen großen Bord ausgebildet. Das fertig montierte Kegelrollenlager ist um eine Achse drehbar. Um die sichere Halterung des Käfigs am Innenring bzw. am Außenring während der Montage zu gewährleisten, wird zunächst an der inneren Laufbahn des Innenrings eine radial umlaufende Nut ausgebildet. Die radial umlaufende Nut wird mit zwei in Richtung der Achse verlaufenden Nuten verbunden, wobei die Nuten an einem Rand des Innenrings enden, der dem großen Bord des Innenrings gegenüberliegt. Am Käfig werden zwei erste Nasen ausgeformt. Die zwei ersten Nasen des Käfigs werden derart deformiert, dass sie kleiner als die Nuten sind. Der mittels der zwei ersten Nasen bzgl. der Nuten ausgerichtete Käfig wird in Richtung der radial umlaufenden Nut geschoben. Der über die zwei ersten Nasen gesicherte Käfig wird in der radial umlaufenden Nut gedreht, um damit ein Herunterfallen des Käfigs vom Innenring auszuschließen.
- Über dem am Innenring gehalterten Käfig wird der Außenring derart geschoben, dass ebenfalls zwei in Richtung der Achse verlaufende Nuten des Außenrings mit zwei zweiten Nasen des Käfigs ausgerichtet sind. Die zwei zweiten Nasen sollen ebenfalls entsprechend deformiert werden, dass sie kleiner als die Nuten sind und dass die zwei zweiten Nasen mit der radial umlaufenden Nut in der äußeren Laufbahn des Außenrings zusammenwirken.
- Um letztendlich ein sicheres Zusammenhalten des Innenrings, des Käfigs und des Außenrings zu gewährleisten, werden der Innenring und der Käfig relativ zueinander verdreht. Ebenso können der Käfig und der Außenring relativ zueinander verdreht werden. Damit erreicht man, dass die zwei ersten Nasen oder die zwei zweiten Nasen in der radial umlaufenden Nut der äußeren Laufbahn des Innenrings oder der radial umlaufenden Nut der inneren Laufbahn des Innenrings von den in Richtung der Achse verlaufenden Nuten des Innenrings oder der Nuten des Außenrings beabstandet werden.
- Mittels der Erfindung kann der Bord am Innenring entfallen. Im Innenring wird eine radial umlaufende Nut erzeugt, die, wie bereits erwähnt, zwei in axialer Richtung verlaufende Nuten aufweist, die am Rand des Innenrings enden. Bevorzugterweise sind diese zwei in axialer Richtung verlaufende Nuten um 180° verdeckt zueinander angeordnet. Der Käfig bekommt zwei Nasen am Umfang, die genau von der Breite und der Höhe in die Nuten des Innenrings passen. Sie sind dabei ebenfalls an der gleichen Position angeordnet, wie die in axialer Richtung verlaufenden Nuten am Innenring. Wie bereits erwähnt, ist der Versatz der beiden Nasen zueinander bevorzugt 180°. Für die Montage nimmt man den fertigen Käfigsatz, ohne dass dieser nach der Montage bearbeitet werden muss und positioniert die beiden Nasen des Käfigs so, damit sie mit den in axialer Richtung verlaufenden Nuten am Innenring fluchten. Den Käfig kann man dann auf den Innenring schieben und in eine beliebige Richtung kurz drehen. Die Nasen des Käfigs können dabei auch so gestaltet werden, dass sie nach der Montage nicht mehr herausfallen können. Eine Möglichkeit ist, dass die Nase bei der Montage zusammengedrückt wird. Nachdem die Nasen in der radial umlaufenden Nut des Innenrings bzw. des Außenrings sind, weiten sich diese wieder auf, so dass der Käfig sicher am Innenring bzw. am Außenring gehaltert ist. Das gleiche Prinzip kann man auch beim Außenring anwenden, damit der Außenring auch durch den Käfig gehalten werden kann und nicht lose in der Verpackung liegt, wenn das Kegelrollenlager versandt wird. Falls man den Käfig ebenfalls am Außenring sichern will, braucht man in diesem Fall auf der gegenüberliegenden Seite des Käfigs ebenfalls zwei Nasen und ebenfalls zwei in axialer Richtung ausgerichtete Nuten am Außenring. Bei dieser Lösung kann man sowohl einen Metallkäfig als auch einen Kunststoffkäfig verwenden, ohne sie verformen zu müssen.
- Im Folgenden soll die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren erläutert werden. Dabei zeigen:
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1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Käfigs in axialer Richtung gemäß einer ersten Ausführungsform; -
2 eine vergrößerte Darstellung des in1 mit dem Kreis gekennzeichneten Bereichs in der mit X gekennzeichneten Blickrichtung; -
3 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Käfigs mit einer analogen Blickrichtung, wie diese in1 gezeigt ist; -
4 eine vergrößerte Darstellung des in3 mit einem Kreis gekennzeichneten Bereichs aus der mit X gekennzeichneten Blickrichtung; -
5 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Außenrings; -
6 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Innenrings des Kegelrollenlagers; -
7 eine teilweise Schnittansicht des Kegelrollenlagers, bei der der Käfig gemäß der Erfindung im Kegelrollenlager gesichert bzw. gehaltert ist; -
8 eine schematische Ansicht des Außenrings zur Halterung und Sicherung des Käfigs; und -
9 eine schematische Seitenansicht des Innenrings zur Halterung und Sicherung des Käfigs. - Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen des Käfigs und der für die Montage des Kegelrollenlagers erforderlichen Elemente, wie z. B. Innenring und Außenring, stellen lediglich Beispiele dar, wie die Nasen bzw. Nuten am Käfig bzw. an dem Innenring oder Außenring angebracht werden können, um somit den Zusammenbau zu erleichtern. Die dargestellten Ausführungsformen stellen somit keine Beschränkung der Erfindung dar.
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1 und2 zeigen eine Ausführungsform des Käfigs10 aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen. In1 ist der Käfig10 in Richtung der Achse des Kegelrollenlagers1 zu sehen. Der konisch ausgebildete Käfig10 hat dabei am Rand31 des kleineren Durchmessers zwei erste Nasen16 ausgebildet. Die zwei ersten Nasen16 sind dabei um 180° versetzt zueinander angeordnet. Die in der1 beschriebene Anordnung der ersten Nasen16 soll jedoch nicht als Beschränkung aufgefasst werden. Die Anordnung stellt lediglich eine bevorzugte Ausführungsform dar und für einen Fachmann ist es selbstverständlich, dass die ersten Nasen16 auch entsprechend anders zueinander am Rand des kleineren Durchmessers des Käfigs10 angeordnet werden können, um letztendlich eine Ausrichtung des Käfigs10 zu in axialer Richtung verlaufender Nuten12 des Innenrings8 zu erzielen. - In
2 ist die Seitenansicht des Käfigs10 dargestellt, die in1 mit dem Kreis gekennzeichnet ist. Die Blickrichtung der in2 gezeigten Darstellung des Käfigs10 ist dabei in X-Richtung. -
3 und4 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Hier sind am inneren Rand31 des kleineren Durchmessers des Käfigs10 die ersten Nasen16 angeordnet. Hinzu kommt, dass am Rand32 des größeren Durchmessers des Käfigs10 ebenfalls zwei zweite Nasen22 angeordnet sind. Bei der in3 gezeigten Darstellung sind die ersten Nasen16 und die zweiten Nasen22 jeweils gegenüberliegend an der gleichen Position des Käfigs10 angebracht. Hinzu kommt, dass die ersten Nasen16 und die zweiten Nasen22 um 180° versetzt zueinander am Käfig10 angebracht sind. -
4 zeigt die vergrößerte Darstellung des in3 mit dem Kreis gekennzeichneten Bereichs auf der mit X gekennzeichneten Blickrichtung. -
5 zeigt eine perspektivische Ansicht des Außenrings6 . In der äußeren Lauffläche7 des Außenrings6 ist eine radial umlaufende Nut20 eingebracht. Die radial umlaufende Nut20 ist bevorzugt mit zwei in axialer Richtung verlaufenden Nuten21 verbunden. Die Nuten21 enden dabei am Rand des Außenrings6 . -
6 zeigt eine perspektivische Ansicht des Innenrings8 . Der Innenring8 besitzt einen großen Bord13G . Ferner ist auf der inneren Lauffläche9 des Innenrings8 eine radial umlaufende Nut12 ausgebildet. Ebenfalls ist die radial umlaufende Nut12 mit bevorzugt zwei in axialer Richtung verlaufenden Nuten14 verbunden. Die in axialer Richtung verlaufenden Nuten14 enden dabei am Rand13 des Innenrings8 , der dem großen Bord13G gegenüberliegt. -
7 zeigt das Kegelrollenlager1 in Teilansicht, in zusammengebautem Zustand. Zwischen dem Außenring6 und dem Innenring8 ist der Käfig10 mit der Vielzahl der Kegelrollen5 geführt und gehaltert. Das Kegelrollenlager1 ist somit um die Achse AL drehbar. In der inneren Laufbahn9 des Innenrings8 ist die radial umlaufende Nut12 ausgebildet. In die radial umlaufende Nut12 greifen die zweiten Nasen16 des Käfigs10 ein. Die radial umlaufende Nut12 des Innenrings8 ist gegenüber dem großen Bord13G des Innenrings8 ausgebildet. In7 ist diejenige Ausführungsform des Kegellagers1 dargestellt, bei der ebenso zwei zweite Nasen22 in eine an der äußeren Laufbahn7 des Außenrings6 eingreifen, um somit den Käfig am Innenring8 und am Außenring6 zu haltern und zu sichern. Die radial umlaufende Nut20 des Außenrings6 ist gegenüber dem großen Bord23G des Außenrings6 angeordnet. -
8 zeigt eine schematische Schnittansicht des Außenrings6 . Wie bereits erwähnt, ist in der äußeren Laufbahn7 des Außenrings6 eine radial umlaufende Nut20 gegenüber dem großen Bord23G des Außenrings6 ausgebildet. Die radial umlaufende Nut20 ist dabei mit mindestens zwei in Richtung der Achse AL verbunden. Die in Richtung der Achse AL verlaufenden Nuten enden dabei am Rand23 des Außenrings6 , welcher dem großen Bord23G gegenüberliegt. -
9 zeigt eine schematische Schnittansicht des Innenrings8 . In der inneren Laufbahn9 des Innenrings8 ist eine radial umlaufende Nut12 im Bereich des Randes13 des Innenrings8 ausgebildet. Der Rand13 des Innenrings8 liegt dabei dem großen Bord13G des Innenrings gegenüber. Die radial umlaufende Nut12 ist dabei mit mindestens zwei in Richtung der Achse AL des Innenrings8 verlaufenden Nuten14 verbunden. Die in Richtung der Achse AL verlaufenden Nuten14 des Innenrings enden dabei am Rand13 des Innenrings, welcher dem großen Bord13G gegenüberliegt. - Die gegenwärtige Erfindung ist in Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben worden. Dennoch können Änderungen und Abwandlungen der hier vorgeschlagenen Anordnungen der Nasen am Käfig vorgenommen werden, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- US 4824265 [0003]
- DE 102007013482 A1 [0005]
- FR 2919031 A1 [0006]
- GB 1223549 [0007]
- JP 2008/121744 [0008]
Claims (10)
- Kegelrollenlager (
1 ), wobei ein Käfig (10 ) eine Vielzahl an Kegelrollen (5 ) haltert und wobei der Käfig (1 ) mit der Vielzahl der Kegelrollen (5 ) zwischen einem Außenring (6 ) mit einer ausgebildeten äußeren Laufbahn (7 ) und einem Innenring (8 ) mit einer ausgebildeten inneren Laufbahn (9 ) sitzt, dass der Innenring (8 ) einen großen Bord (13G ) und der Außenring (6 ) einen großen Bord (23G ) aufweist und wobei das Kegelrollenlager (1 ) um eine Achse (AL) drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (8 ) in der inneren Laufbahn (9 ) eine radial umlaufende Nut (12 ) besitzt, die mit zwei in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (14 ) verbunden ist und wobei die Nuten (14 ) an einem Rand (13 ) des Innenrings (8 ) enden, der dem großen Bord (13G ) des Innenrings (8 ) gegenüberliegt und dass der Käfig (10 ) ebenfalls zwei erste Nasen (16 ) ausgeformt hat, die derart am Käfig (10 ) angebracht und ausgestaltet sind, dass die zwei ersten Nasen (16 ) in die in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (14 ) passen. - Kegelrollenlager (
1 ) nach Anspruch 1, wobei die zwei ersten Nasen (16 ) des Käfigs (10 ) und die in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (14 ) des Innenrings (8 ) um 180° zueinander versetzt angeordnet sind. - Kegelrollenlager (
1 ) nach Anspruch 1, wobei der Außenring (6 ) eine radial umlaufende Nut (20 ) in der äußeren Laufbahn (7 ) ausgebildet hat, die mit zwei in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (21 ) verbunden ist und wobei die Nuten (21 ) an einem Rand (23 ) des Außenrings (6 ) enden, der dem großen Bord (23G ) des Außenrings (6 ) gegenüberliegt und dass der Käfig (10 ) ebenfalls zwei zweite Nasen (22 ) ausgeformt hat, die derart am Käfig (10 ) angebracht und ausgestaltet sind, dass die zwei zweiten Nasen (22 ) in die in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (21 ) passen. - Kegelrollenlager (
1 ) nach Anspruch 3, wobei die zwei zweiten Nasen (22 ) des Käfigs (10 ) und die in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (21 ) des Außenrings (6 ) um 180° zueinander versetzt angeordnet sind. - Kegelrollenlager (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zwei ersten Nasen (16 ) und die zwei zweiten Nasen (22 ) bezüglich einer Höhe und einer Breite der in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (14 ) des Innenrings (8 ) und der in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (21 ) des Außenrings (6 ) gleich groß sind. - Kegelrollenlager (
1 ) nach Anspruch 5, wobei die zwei ersten Nasen (16 ) und die zwei zweiten Nasen (22 ) für Montagezwecke deformierbar sind. - Kegelrollenlager (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Käfig (10 ) aus Metall oder Kunstsoff hergestellt ist. - Verfahren zur Montage eines Kegelrollenlagers (
1 ) wobei ein Käfig (10 ) eine Vielzahl an Kegelrollen (5 ) haltert und wobei der Käfig (1 ) mit der Vielzahl der Kegelrollen (5 ) zwischen einem Außenring (6 ) mit einer ausgebildeten äußeren Laufbahn (7 ) und einem Innenring (8 ) mit einer ausgebildeten inneren Laufbahn (9 ) sitzt, dass der Innenring (8 ) einen großen Bord (13G ) und der Außenring (6 ) einen großen Bord (23G ) aufweist und wobei das Kegelrollenlager (1 ) um eine Achse (AL) drehbar ist, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: • dass an der inneren Laufbahn (9 ) der Innenrings (8 ) eine radial umlaufende Nut (12 ) ausgebildet wird, die mit zwei in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (14 ) verbunden wird und wobei die Nuten (14 ) an einem Rand (13 ) des Innenrings (8 ) enden, der dem großen Bord (13G ) des Innenrings (8 ) gegenüberliegt; • dass am Käfig (10 ) zwei erste Nasen (16 ) ausgeformt werden, • dass die zwei ersten Nasen (16 ) derart deformiert werden, dass sie kleiner als die Nuten (14 ) sind, • dass der mittels der zwei ersten Nasen (16 ) ausgerichtete Käfig (10 ) durch die Nuten (14 ) in Richtung der radial umlaufenden Nut (12 ) geschoben wird; und • dass der über die zwei ersten Nasen (16 ) gesicherte Käfig (10 ) in der radial umlaufenden Nut (12 ) gedreht wird, um ein Herunterfallen des Käfigs (10 ) auszuschließen. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (
6 ) über den am Innenring (8 ) gehalterten Käfig (10 ) derart geschoben wird, dass zwei in Richtung der Achse (AL) verlaufende Nuten (21 ) mit zwei zweiten Nasen (22 ) des Käfigs (10 ) ausgerichtet sind, dass die zwei zweiten Nasen (22 ) derart deformiert werden, dass sie kleiner als die Nuten (21 ) sind und dass die zwei zweiten Nasen (22 ) mit der radial umlaufende Nut (20 ) in der äußeren Laufbahn (7 ) zusammenwirken. - Verfahren nach einem der Ansprüche 8 und 9, wobei der Käfig (
10 ) oder Innenring (8 ) und Außenring (6 ) derart relativ zueinander verdreht werden, dass die zwei ersten Nasen (16 ) oder die zwei zweiten Nasen (22 ) in der radial umlaufenden Nut (20 ) in der äußeren Laufbahn (7 ) des Außenrings (6 ) oder in der radial umlaufenden Nut (12 ) der inneren Laufbahn (9 ) des Innenrings (8 ) von den in Richtung der Achse (AL) verlaufenden Nuten (14 ) des Innenrings (8 ) oder den Nuten (21 ) des Außenrings (6 ) beabstandet werden.
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