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DE102009055202A1 - Systemdampfgarer - Google Patents

Systemdampfgarer Download PDF

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DE102009055202A1
DE102009055202A1 DE200910055202 DE102009055202A DE102009055202A1 DE 102009055202 A1 DE102009055202 A1 DE 102009055202A1 DE 200910055202 DE200910055202 DE 200910055202 DE 102009055202 A DE102009055202 A DE 102009055202A DE 102009055202 A1 DE102009055202 A1 DE 102009055202A1
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DE
Germany
Prior art keywords
module
steam cooker
system steam
frame
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200910055202
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf 75015 Grobleben
Tobias 80636 Schmidt
Anne 98587 Schlehahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE200910055202 priority Critical patent/DE102009055202A1/de
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Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels
    • A47J27/05Tier steam-cookers, i.e. with steam-tight joints between cooking-vessels stacked while in use
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/16Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Abstract

Systemdampfgarer (G1; G2), aufweisend ein Grundmodul (5), mindestens ein auf das Grundmodul (5) aufsetzbares Zwischenmodul (6) und ein auf das mindestens eine Zwischenmodul (6) aufsetzbares Deckelmodul (7), dadurch gekennzeichnet, dass der Systemdampfgarer (G1; G2) ferner eine Dichtung (2) für je zwei benachbarte Module (5, 6, 7) aufweist, dass die Dichtungen (2) im Wesentlichen identisch aufgebaut sind, und dass das mindestens eine Zwischenmodul (5, 6, 7) jeweils einen Rahmen (3, 12) aufweist, welcher oberseitig und unterseitig auf eine jeweilige Dichtung (2) aufsetzbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Systemdampfgarer, aufweisend einen Stapel von Modulen, umfassend ein Grundmodul, mindestens ein auf das Grundmodul aufsetzbares Zwischenmodul und ein auf das mindestens eine Zwischenmodul aufsetzbares Deckelmodul.
  • Ein bekannter Systemdampfgarer S ist beispielsweise in 7 gezeigt. An einem Rand 111 eines als Grundmodul dienenden herkömmlichen Backblechs 101 ist ein als Zwischenmodul dienender starrer Rahmen 102 aufgesetzt, welcher vier durchsichtige Seitenwände 103 aufweist. Genauer gesagt ist der Rahmen 102 in einem umlaufenden innenseitigen Rücksprung 112 des Rands 111 eingesetzt. Benachbarte Seitenwände 103 sind durch jeweils ein starres Verbindungselement in Form einer Aluminiumstrebe 104 miteinander verbunden. Auf den Rahmen 102 ist ein Deckelmodul in Form eines Deckels 105 aufgesetzt. Das Backblech 101, der Rahmen 102 und der Deckel 105 bilden einen für Wasserdampf im Wesentlichen dichten Hohlraum. Auf den Rücksprung 112 wird innerhalb des Rahmens 102 ein gelochtes Blech 106 aufgelegt, welches einen Abstand zu einem Boden 107 des Backblechs 101 einnimmt. Das gelochte Blech 106 kann als eine untere Ablageebene für zu dämpfendes Gargut dienen. Auf das gelochte Blech 106 kann ein Traggestell 108 aufgesetzt werden, in welches Gargutbehälter hier: Gastronormbehälter 109, 110 eingehängt werden können. Die Gargutbehälter 109, 110 können als eine jeweilige obere Ablageebene für Gargut dienen. Der Systemdampfgarer S ist als Ganzes in einen Ofen, insbesondere Backofen, einschiebbar und kann typischerweise über eine Aktivierung eines Unterhitzeheizkörpers von unten erwärmt werden. Für einen Betrieb wird der Boden 107 des Backblechs 101 mit Wasser bedeckt. Dieses Wasser verdampft und verteilt sich durch das gelochte Blech 106 hindurch in dem Hohlraum und dämpft so das Gargut. Nachteilig ist hier, dass ein großer Stauraum für den Systemdampfgarer S, insbesondere für den Rahmen 102 und das Traggestell 108, benötigt wird. Nachteilig bei dem Systemdampfgarer S ist, dass die einzelnen Teile aufwändig individuell und damit nur vergleichsweise teuer herstellbar sind. Auch ist der Systemdampfgarer S nicht an unterschiedlich große zu dämpfende Lebensmittel anpassbar. Die Zahl der Garebenen ist auf maximal zwei beschränkt.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise zu überwinden und insbesondere einen möglichst kostengünstig herstellbaren und flexibel konfigurierbaren Systemdampfgarer bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch einen Systemdampfgarer, welcher ein Grundmodul, mindestens ein auf das Grundmodul aufsetzbares Zwischenmodul und ein auf das mindestens eine Zwischenmodul aufsetzbares Deckelmodul aufweist. Diese Module können im zusammengesetzten Zustand einen Modulstapel bilden.
  • Der Systemdampfgarer weist ferner eine Dichtung für je zwei benachbarte Module auf. Dies bedeutet in anderen Worten, dass benachbarte (aufeinander angeordnete) Module über eine Dichtung aufeinander stapelbar oder auflegbar sind. Dadurch kann eine im Wesentlichen dampfdichte Verbindung der beiden benachbarten Module hergestellt werden.
  • Zudem sind die Dichtungen im Wesentlichen identisch aufgebaut. Dadurch können Herstellungsschritte (Verwendung nur eines Werkzeugs zur Herstellung der Dichtung usw.) und eine Lagerhaltung und Distribution vereinfacht werden.
  • Um einen ausreichenden Raum in dem Systemdampfgarer bereitzustellen und um ein einfaches Zusammensetzen des modularen Systemdampfgarers zu ermöglichen, weist das mindestens eine Zwischenmodul jeweils einen Rahmen auf, welcher oberseitig und unterseitig auf eine jeweilige Dichtung aufsetzbar ist.
  • Es ist eine Ausgestaltung, dass die Dichtung an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite jeweils mindestens ein Befestigungsmittel zum Einstecken eines der Rahmen aufweist. Dadurch können die Module besonders einfach zusammengesetzt werden. Das Befestigungsmittel kann insbesondere ein Einsteckrand sein. Der Einsteckrand kann insbesondere zumindest abschnittsweise zwei parallel verlaufende, hochstehende Wände aufweisen, zwischen denen das zugehörige Modul eingepasst, insbesondere eingepresst, werden kann. Der an der Oberseite angeordnete obere Einsteckrand und der an der Unterseite angeordnete untere Einsteckrand können insbesondere als ein kontinuierlich umlaufender Einsteckrand oder als ein abschnittsweise umlaufender Einsteckrand ausgebildet sein.
  • Es ist noch eine Ausgestaltung, dass die Dichtung mindestens zwei nach Außen vorstehende Griffbereiche aufweist. So kann das auf der Dichtung angeordnete oder aufgesetzte mindestens eine Element von einem Nutzer einfach und ohne weitere Hilfsmittel angehoben und versetzt werden.
  • Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass die Dichtung einen nach Innen vorstehenden Auflagerand aufweist. So können Gegenstände, insbesondere Gargutbehälter, einfach und ohne weitere Elemente oder Hilfsmittel in den Systemdampfgarer eingesetzt werden. Zudem kann beispielsweise auf ein gesondertes Traggestell verzichtet werden.
  • Der Auflagerand kann kontinuierlich umlaufend oder abschnittsweise umlaufend ausgebildet sein. Bei einem abschnittsweise umlaufenden Auflagerand kann dieser vorzugsweise mindestens vier Auflageabschnitte aufweisen, insbesondere mindestens einen an jeder Seite.
  • Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass der Auflagerand zur Auflage eines Gastronormbehälters, insbesondere der Größe 2/3, 1/3 oder 2/8, ausgestaltet ist. Insbesondere ist der Auflagerand entsprechend bemessen.
  • Es ist auch eine Ausgestaltung, dass das Grundmodul eine Abdeckplatte, insbesondere Glasplatte, aufweist, welche an dem Auflagerand der Dichtung befestigt ist. Somit kann auch der Boden des Systemdampfgarers mit der Dichtung aufgebaut werden, was weitere Teile spart. Die Befestigung kann z. B. ein Verkleben umfassen.
  • Es ist eine weitere Ausgestaltung, dass das Grundmodul ferner einen auf der Dichtung aufgesetzten Rahmen aufweist. Dadurch kann ein in ein darauf aufgesetztes Zwischenmodul eingesetzter Gargutträger sich ohne weitere Maßnahmen oder Teile annähernd bis über die Höhe des Rahmens nach unten erstrecken.
  • Es ist eine weitere Ausgestaltung, dass das Deckelmodul eine Dichtung aufweist, an deren Auflagerand eine Abdeckplatte, insbesondere Glasplatte, befestigt ist. Somit kann die Dichtung zum Aufbau der Abdeckplatte verwendet werden, was weiter Teile einspart und eine Herstellung vereinfacht. Die Dichtung kann an der Abdeckplatte insbesondere unlösbar befestigt sein, z. B. durch ein Verkleben, z. B. an einem Auflagerand der Dichtung.
  • Es ist eine weitere Ausgestaltung, dass die Abdeckplatten des Grundmoduls und des Deckelmoduls im Wesentlichen identisch aufgebaut sind. Dies vereinfacht die Herstellung noch weiter.
  • Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass das mindestens eine Zwischenmodul jeweils einen auf einer Dichtung befestigten, insbesondere unlösbar befestigten, Rahmen aufweist. So kann das Zwischenmodul sicher gehandhabt werden, auch können die Teile des Zwischenmoduls nicht einzeln abhanden kommen.
  • Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass der Systemdampfgarer mindestens zwei Zwischenmodule aufweist, wobei eine Höhe der Rahmen von mindestens zweien der Zwischenmodule unterschiedlich ist. Mögliche Höhen können z. B. 5 cm, 7,5 cm und/oder 10 cm umfassen, sind aber nicht darauf beschränkt.
  • Es ist auch eine weitere Ausgestaltung, dass die Rahmen eine zumindest bis auf ihre Höhe im Wesentlichen gleiche Form aufweisen. In anderen Worten können sämtliche Rahmen die gleiche Form (z. B. gleiche Querschnittsform) aufweisen, wobei sich die Rahmen allerdings in ihrer Höhe unterscheiden können.
  • Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass der Rahmen zumindest eines der Zwischenmodule einen Dampfeinlassanschluss aufweist. Dadurch kann der Systemdampfgarer extern mit Dampf versorgt werden. Die Dampfzufuhr kann wesentlich genauer gesteuert werden als bei einer Verdampfung von Wasser in dem Systemdampfgarer durch externe Hitzezufuhr, z. B. mittels eines Unterhitzeheizkörpers. Auch bleiben die Temperaturen an dem Systemdampfgarer so gering, dass insbesondere auch für diesen Fall anstelle von Metall ein hitzefester Kunststoff als Material einsetzbar ist, insbesondere für die Rahmen. Alternativ oder zusätzlich kann jedoch Wasser in das Grundmodul eingefüllt und dort verdampft werden.
  • Für eine gute Dampfzirkulation füllen die Gargutbehälter die Auflagefläche nicht ganz aus und/oder sind die Gargutbehälter dampfdurchlässig, z. B. durch Dampfdurchtrittsöffnungen wie Löcher im Boden des Gargutbehälters.
  • Für eine besonders einfache und preisgünstige Herstellung können die Rahmen aus einem Kunststoff gefertigt sein.
  • Der Dampfgarer lässt sich aufgrund seines modularen Aufbaus in beliebiger Größe zusammenstellen, so dass er sich an verschiedene Garinhalte anpassen lässt. Neben der Zubereitung von Speisen eignet er sich nebenbei auch noch als ein Behälter für die Lagerung z. B. im Kühlschrank und zur Regeneration von Speisen.
  • In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
  • In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
  • 1 zeigt in Schrägansicht ein Zwischenmodul eines Systemdampfgarers in einem nicht-zusammengesetzten Zustand;
  • 2 zeigt in Schrägansicht das Zwischenmodul aus 1 in einem zusammengesetzten Zustand;
  • 3 zeigt in Schrägansicht den erfindungsgemäßen Systemdampfgarer in einem nicht-zusammengesetzten Zustand;
  • 4 zeigt den erfindungsgemäßen Systemdampfgarer in einem zusammengesetzten Zustand;
  • 5 zeigt ausschnittsweise als Schnittdarstellung in Seitenansicht den Systemdampfgarer in einem zusammengesetzten Zustand; und
  • 6 zeigt in Schrägansicht einen weiteren erfindungsgemäßen Systemdampfgarer in einem zusammengesetzten Zustand.
  • 1 zeigt ein Zwischenmodul 1 mit einer umlaufenden Dichtung 2 und einem Rahmen 3. Die Dichtung 2 und der Rahmen 3 weisen in Draufsicht eine rechtwinklige Grundform mit abgerundeten Ecken auf.
  • Die Dichtung 2 ist aus einem wärmebeständigen Kunststoff hergestellt und weist an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen nach Außen vorspringenden Griffbereich 4 auf. Die Dichtung 2 weist ferner an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite einen Einsteckrand (nicht gezeigt) auf, in den der Rahmen einsetzbar oder einsteckbar ist.
  • Der Rahmen 3 weist eine herstellungstechnisch einfache Form eines geraden Hohlzylinders der Höhe 5 cm mit dem rechtwinkligen Querschnitt mit den abgerundeten Ecken auf. Der Rahmen kann aus Metall, z. B. Aluminium, gefertigt sein oder aus einem Kunststoff, z. B. mittels eines Extrusionsverfahrens.
  • 2 zeigt das Zwischenmodul 1 mit der Dichtung 2 und dem Rahmen 3 zusammengefügt, indem der Rahmen 3 in Eingriff mit dem Einsteckrand der Dichtung 2 gebracht wurde. Die Dichtung 2 und der Rahmen 3 können lösbar zusammengefügt sein, z. B. durch einfaches Einstecken und folgendes Halten durch eine Presspassung. Die Dichtung 2 und der Rahmen 3 können alternativ nicht-lösbar zusammengefügt sein, z. B. durch Zusammenstecken und Verkleben. Die nicht-lösbare Verbindung der Dichtung 2 und des Rahmens 3 weist den Vorteil auf, dass sich diese beiden Teile während eines Abhebens darüber liegender Elemente nicht ungewollt von einander trennen können. Das Zwischenmodul 1 kann durch die beiden Griffbereiche 4 transportiert werden.
  • 3 zeigt in Schrägansicht einen Systemdampfgarer G1 in einem nicht-zusammengesetzten Zustand, 4 zeigt in Schrägansicht den Systemdampfgarer G1 in einem zusammengesetzten Zustand und 5 zeigt ausschnittsweise den zusammengesetzten Systemdampfgarer G1 als Schnittdarstellung in Seitenansicht.
  • Bezug nehmend auf diese Figuren weist der Systemdampfgarer G1 ein Bodenmodul oder Grundmodul 5 auf, auf welches ein erstes Zwischenmodul 6 aufsetzbar ist. Auf das erste Zwischenmodul 6 ist wiederum das in 1 und 2 gezeigte Zwischenmodul als das zweite, flachere Zwischenmodul 1 aufsetzbar, auf welches wiederum ein Deckelmodul 7 aufsetzbar ist. Das Grundmodul 5, das erste Zwischenmodul 6, das zweite Zwischenmodul 1 und das Deckelmodul 7 bilden einen Modulstapel, welcher einen dampfdichten Innenraum oder Behandlungsraum bildet.
  • Das Grundmodul 5 weist die Dichtung 2 auf, an deren sich nach Innen erstreckenden umlaufenden Auflagerand 8 eine gläserne Abdeckplatte 9 als Bodenplatte aufliegt. Die Abdeckplatte 9 ist mit dieser Dichtung 2 wasserdicht und dampfdicht verklebt. So kann die Abdeckplatte 9 nicht versehentlich von der zugehörigen Dichtung 2 abgehoben oder hochgedrückt werden. Wie gestrichelt angedeutet, kann die Abdeckplatte 9 alternativ auch von unten an dem Auflagerand 8 der Dichtung 2 des Grundmoduls 5 klebend befestigt werden. In einen oberen Einsteckrand 10 der Dichtung 2 des Grundmodul 5, welcher durch zwei parallel laufende, hochstehende Wände 11 gebildet wird, ist ein Rahmen 3 wie der in 1 und 2 gezeigte eingesetzt.
  • Das erste Zwischenmodul 6 ist grundsätzlich aufgebaut wie das in 1 und 2 gezeigte Zwischenmodul 1, außer dass nun der Rahmen 12 höher ausgebildet ist (z. B. mit einer Höhe von 7,5 cm oder 10 cm) als der Rahmen 3 (z. B. mit einer Höhe von 5 cm). Der Rahmen 12 ist mit der Dichtung 2 verklebt.
  • Das Deckelmodul 7 ist wie das Grundmodul 5 aufgebaut, außer dass kein Rahmen 3 aufgesetzt ist. Jedoch könnte hier auch ein Rahmen 3 lösbar aufgesetzt werden, um z. B. eine weitere, außerhalb des Systemdampfgarers G1 befindliche Garebene zu schaffen. Auch hier kann die Abdeckplatte 9 alternativ von unten an dem Auflagerand 8 der Dichtung 2 des Deckelmoduls 7 klebend befestigt werden.
  • Die Gargutbehälter B, welche auf die Auflageränder 8 aufgesetzt werden, sind vorzugsweise Gastronormbehälter, z. B. der Größe 2/3.
  • Die Dichtungen 2 sind bezüglich ihrer Oberseite und Unterseite symmetrisch ausgebildet, so dass es nicht zu orientierungsbedingten Fehleinpassungen kommen kann. Der untere Einsteckrand 13 kann somit genauso auf die Rahmen 3 oder 12 aufgesteckt werden wie die Rahmen 3 oder 12 auf den oberen Einsteckrand 10 aufgesteckt werden können.
  • Insgesamt kann dieser Systemdampfgarer G1 aus lediglich vier unterschiedlich hergestellten Teilen aufgebaut werden, nämlich den Dichtungen 2, den Abdeckplatten 9, dem Rahmen 3 und dem Rahmen 12. Dies vereinfacht die Herstellung, Lagerung und Distribution erheblich.
  • 6 zeigt einen weiteren Systemdampfgarer G2 in einem zusammengesetzten Zustand. Der Systemdampfgarer G2 unterscheidet sich von dem Systemdampfgarer G1 darin, dass das erste Zwischenmodul 6 nicht eingesetzt ist. Während der Systemdampfgarer G1 somit zwei Garebenen aufweist (eine pro Zwischenmodul 1 und 6), weist der Systemdampfgarer G2 nur eine Garebene auf. Dies weist den Vorteil auf, dass der Behandlungsraum schneller mit Dampf befüllbar ist und somit z. B. Wasser eingespart werden kann.
  • Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
  • Allgemein ist die Zahl der einsetzbaren Zwischenmodule nur praktisch durch die Höhe des zur Verfügung stehenden Garraums beschränkt. Folglich wird ein besonders flexibel konfigurierbarer Systemdampfgarer zur Verfügung gestellt.
  • Bei einer Verwendung von Zwischenmodulen mit nur einer Rahmenhöhe kann dieser aus nur drei unterschiedlich hergestellten Teilen aufgebaut werden, nämlich der Dichtung, der Abdeckplatte und dem Rahmen.
  • Auch kann zur Einleitung von Dampf von Außen einer der Rahmen einen Dampfeinlassanschluss aufweisen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Zwischenmodul
    2
    Dichtung
    3
    Rahmen
    4
    Griffbereich
    5
    Grundmodul
    6
    Zwischenmodul
    7
    Deckelmodul
    8
    Auflagerand
    9
    Abdeckplatte
    10
    Einsteckrand
    11
    Wand
    12
    Rahmen
    13
    Einsteckrand
    101
    Backblech
    102
    Rahmen
    103
    Seitenwand
    104
    Verbindungselement
    105
    Deckel
    106
    gelochtes Blech
    107
    Boden
    108
    Traggestell
    109
    Gargutbehälter
    110
    Gargutbehälter
    111
    Rand
    112
    Rücksprung des Rands
    G1
    Systemdampfgarer
    G2
    Systemdampfgarer
    B
    Gargutbehälter

Claims (14)

  1. Systemdampfgarer (G1; G2), aufweisend ein Grundmodul (5), mindestens ein auf das Grundmodul (5) aufsetzbares Zwischenmodul (6) und ein auf das mindestens eine Zwischenmodul (6) aufsetzbares Deckelmodul (7), dadurch gekennzeichnet, dass – der Systemdampfgarer (G1; G2) ferner eine Dichtung (2) für je zwei benachbarte Module (5, 6, 7) aufweist, dass – die Dichtungen (2) im Wesentlichen identisch aufgebaut sind, und dass – das mindestens eine Zwischenmodul (5, 6, 7) jeweils einen Rahmen (3, 12) aufweist, welcher oberseitig und unterseitig auf eine jeweilige Dichtung (2) aufsetzbar ist.
  2. Systemdampfgarer (G1; G2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite jeweils mindestens ein Befestigungsmittel (10, 13), insbesondere einen Einsteckrand, zum Einstecken eines der Rahmen (3, 12) aufweist.
  3. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) mindestens zwei nach Außen vorstehende Griffbereiche (4) aufweist.
  4. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) einen nach Innen vorstehenden Auflagerand (8) aufweist.
  5. Systemdampfgarer (G1; G2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflagerand (8) zur Auflage eines Gastronormbehälters, insbesondere der Größe 2/3 oder 1/3, ausgestaltet ist.
  6. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmodul (5) eine Abdeckplatte (9), insbesondere Glasplatte (9), aufweist, welche an dem Auflagerand (8) der Dichtung (2) befestigt ist.
  7. Systemdampfgarer (G1; G2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundmodul (5) ferner einen auf der Dichtung (2) aufgesetzen Rahmen (3, 12) aufweist.
  8. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelmodul (7) eine Dichtung aufweist (2), an deren Auflagerand (8) eine Abdeckplatte (9), insbesondere Glasplatte (9), befestigt ist.
  9. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der Ansprüche 6 oder 7 im Kombination mit Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatten (9) des Grundmoduls (5) und des Deckelmoduls (7) im Wesentlichen identisch aufgebaut sind.
  10. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Zwischenmodul (6) jeweils einen auf einer Dichtung (2) befestigten, insbesondere unlösbar befestigten, Rahmen (3, 12) aufweist.
  11. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Systemdampfgarer (G1; G2) mindestens zwei Zwischenmodule (6) aufweist, wobei eine Höhe der Rahmen (3, 12) von mindestens zweien der Zwischenmodule (6) unterschiedlich ist.
  12. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (3, 12) eine zumindest bis auf ihre Höhe im Wesentlichen gleiche Form aufweisen.
  13. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3, 12) zumindest eines der Zwischenmodule (6) einen Dampfeinlassanschluss aufweist.
  14. Systemdampfgarer (G1; G2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Rahmen (3, 12) aus einem Kunststoff gefertigt ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012222142A1 (de) * 2012-12-04 2014-06-05 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Trägergestell für Gargutträger sowie Haushaltsgerät zum Zubereiten von Lebensmitteln mit einem derartigen Trägergestell
DE102012222141A1 (de) 2012-12-04 2014-06-05 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Abdeckung für einen Dampfgarer sowie Dampfgargerät mit einer derartigen Abdeckung
DE102012222148A1 (de) 2012-12-04 2014-06-18 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Gargutträger mit Löchern in einem Auflagebereich sowie Dampfgargerät mit einem derartigen Gargutsträger
WO2022106471A3 (de) * 2020-11-20 2022-07-21 BSH Hausgeräte GmbH Systemdampfgarer mit spezifisch zueinander anbringbarem deckel und bodenschale, sowie gargerät

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