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Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät in Form einer Energieübertragungseinheit und Verfahren zum Konfigurieren einer Anzeigeeinheit einer Energieübertragungseinheit.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des bekannten Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere eine besonders kundenfreundliche Energieübertragungseinheit bereitzustellen.
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Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
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Die Aufgabe wird gelöst durch eine Energieübertragungseinheit, wobei die Energieübertragungseinheit aufweist:
- – mehrere Befestigungsstellen zur freien Anbringung jeweils eines Energieübertragers und mindestens einen an einer zugehörigen Befestigungsstelle angebrachten Energieübertrager und
- – mindestens eine Anzeigeeinheit zur Bedienung des mindestens einen Energieübertragers, wobei ein jeweiliger Energieübertrager durch einen zugehörigen Informationsbereich in der Anzeigeeinheit dargestellt wird,
- – wobei eine räumliche Anordnung des mindestens einen Informationsbereichs so in der Anzeigeeinheit konfigurierbar ist, dass sie einer räumlichen Anordnung des mindestens einen Energieübertragers im Wesentlichen entspricht.
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Durch einen Energieübertrager kann ein im Wesentlichen oberhalb davon abgestelltes Aufsatzgerät mit Energie versorgt werden. Dabei kann das Aufsatzgerät direkt auf den Energieübertrager aufgesetzt werden oder durch z. B. eine Arbeitsplatte getrennt, wobei der Energieübertrager dann beispielsweise an einer Unterseite der Arbeitsplatte angeordnet sein kann und oberhalb davon auf der Oberseite der Arbeitsplatte ein Kochfeld im Sinne eines allgemeinen Energieübertragungsbereichs definiert.
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Die Befestigungsstellen sind in dem Sinne zur freien Anbringung jeweils eines Energieübertragers vorgesehen, dass sie nicht konstruktiv fest vorgegeben und bestückt sind, sondern insbesondere auch nach Verlassen des Werks individuell mit einem jeweiligen Energieübertrager bestückbar sind, z. B. durch einen Zwischenhändler, Servicetechniker oder ggf. sogar durch einen Endkunden. Die Befestigungsstellen können grundsätzlich an beliebigen Gegenständen angebracht werden, z. B. an einer Arbeitsplatte, an einem Tisch usw.
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Die Anzeigeeinheit kann ein berührungsempfindlicher Bildschirm bzw. Touchscreen sein, insbesondere mit einer frei programmierbaren Bildpunktanzeige. Durch die Verwendung des Touchscreens kann der mindestens eine Informationsbereich einfach mit einem Finger auf dem Touchscreen verschoben werden. Alternativ können der Anzeigeeinheit eine oder mehrere Bedienelemente zugeordnet sein, z. B. Cursortasten.
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Dass ein jeweiliger Energieübertrager durch einen zugehörigen Informationsbereich in der Anzeigeeinheit dargestellt wird, impliziert, dass ein angeschlossener Energieübertrager von der Energieübertragungseinheit erkannt und in der Anzeigeeinheit angezeigt wird. Die Erkennung kann über eine zentrale Steuereinheit der Energieübertragungseinheit erfolgen, welche zumindest die Zahl der angeschlossenen Energieübertrager erkennt. Zusätzlich können vorzugsweise von dem Energieübertrager eine individuelle Kodierung oder Kennung und/oder Betriebsdaten des Energieübertragers (maximale Leistungsaufnahme usw.) übertragen oder abgerufen werden.
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Die Entsprechung der räumlichen Anordnungen des mindestens einen Informationsbereichs und des mindestens einen Energieübertragers umfasst im Wesentlichen, dass ein Bediener eine Position eines Informationsbereichs mit einer entsprechenden Position eines zugehörigen Energieübertragers korrelieren kann. Dabei ist eine exakte Korrespondenz relativer Abstände und/oder Winkelbeziehungen in der Regel nicht notwendig, z. B. falls ein gemeinsames (regelmäßiges oder unregelmäßiges) Grundraster der Anordnungen erkennbar ist.
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Diese Energieübertragungseinheit weist den Vorteil auf, dass einem Kundenwunsch nach einer flexiblen Anpassung bzw. Konfigurierung von Energieübertragern bzw. Kochstellen nachgekommen werden kann. Die zugehörige Anzeigeeinheit kann die individuelle räumliche Anordnung der Energieübertrager übernehmen und so eine intuitive Bedienung bereitstellen.
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Allgemein ist die Art des Energieübertragers nicht beschränkt und kann z. B. einen Widerstandsheizkörper, einen Strahlungsheizkörper oder ein induktives Kochfeld aufweisen. Es wird jedoch bevorzugt, dass der mindestens eine Energieübertrager ein transformatorisch arbeitender Energieübertrager ist, welcher für eine Zusammenarbeit mit einem transformatorisch arbeitenden Aufsatzgerät vorgesehen ist. Bei einem transformatorisch arbeitenden Energieübertrager wirkt sich eine Fehlkonfiguration nicht negativ auf eine Betriebssicherheit aus, da dieser nicht heiß wird. Zudem kann das Aufsatzgerät elektrisch betrieben werden und so eine Konfiguration unterstützen. Ferner lässt sich eine Topferkennung auf eine einfache Weise implementieren. Als Aufsatzgeräte sind z. B. Gargeschirre (Töpfe, Pfannen, Warmhaltegefäße usw.) und/oder elektrische Haushaltskleingeräte (Kaffeemaschine, Toaster usw.) einsetzbar.
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Es ist noch eine Ausgestaltung, dass der mindestens eine Energieübertrager (individuell) optisch kodiert ist und der mindestens eine zugehörige Informationsbereich in der Anzeigeeinheit im Wesentlichen gleich optisch kodiert ist. Die Kodierung kann z. B. eine gleiche oder eine ähnliche Farbe und/oder Muster sein. So kann sich beispielsweise ein Servicetechniker die Position und Farbe des mindestens einen Energieübertragers notieren und In der Anzeigeeinheit die Position eines entsprechend farbig kodierten Informationsbereichs anpassen. Die Farbe kann z. B. automatisch mit oder nach Anschließen des so kodierten Energieübertragers abgefragt oder aktiv übertragen worden sein.
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Es ist eine weitere Ausgestaltung, dass dem mindestens einen Energieübertrager eine jeweilige Topferkennung zugeordnet ist, wobei eine Erkennung eines Aufsatzgeräts an dem mindestens einen Energieübertrager in dem zugehörigen Informationsbereich anzeigbar ist, z. B. durch ein Blinken und/oder einen Farbwechsel. So kann ein Bediener den angezeigten Informationsbereich in der Anzeigeeinheit auf eine Position verschieben, die einer Position des Aufsatzgeräts oder des das Aufsatzgerät betreibenden Energieübertragers an der Arbeitsplatte entspricht. Diese Konfigurationsmethode ist besonders einfach durchführbar.
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Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass dem mindestens einen Energieübertrager eine jeweilige Topferkennung zugeordnet ist und dass die Energieübertragungseinheit dazu eingerichtet ist, eine Position eines auf einem Energieübertrager aufgesetzten Aufsatzgeräts zu bestimmen und mit dem Energieübertrager zu korrelieren und folgend einen diesem Energieübertrager zugehörigen Informationsbereich an einer im Wesentlichen entsprechenden Position in der Anzeigeeinheit anzuzeigen. Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, dass sie automatisch ablaufen kann.
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Es ist außerdem eine Ausgestaltung, dass durch ein Betätigen eines Informationsbereichs in der Anzeigeeinheit ein zugehöriger Energieübertrager anzeigbar ist, z. B. durch eine dem jeweiligen Energieübertrager zugeordnete Lampe, z. B. LED.
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Es ist auch eine Ausgestaltung, dass die Informationsbereiche mittels einer Drag-and-Drop-Methode in der Anzeigeeinheit verschiebbar sind. Dies ermöglicht eine besonders einfache Konfiguration der Anzeigeeinheit.
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Allgemein können der mindestens eine Energieübertrager an der Energieübertragungseinheit und der zugehörige Informationsbereich in der Anzeigeeinheit frei positioniert werden. Es ist jedoch eine für eine einfache, weil vorbereitete, Konfigurierung und eine besonders übersichtliche und klare Bedienung vorteilhafte Ausgestaltung, dass die Befestigungsstellen in einem vorbestimmten (regelmäßigen oder unregelmäßigen) Raster angeordnet sind und der mindestens eine Informationsbereich in der Anzeigeeinheit in demselben oder einem ähnlich Raster konfigurierbar ist. So kann z. B. ein Informationsbereich an einer festen Stelle in einem Matrixraster angeordnet sein, auch falls er davon leicht versetzt hingeführt wurde.
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Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass die Anzeigeeinheit und der mindestens eine Energieübertrager an einer gemeinsamen Arbeitsplatte angeordnet sind. Dies ermöglicht eine besonders übersichtliche Bedienung. So kann die Anzeigeeinheit in einer Arbeitsplatte eingelassen sein, an deren Unterseite sich der mindestens eine Energieübertrager befindet.
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Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Konfigurieren einer Anzeigeeinheit einer Energieübertragungseinheit, bei dem die räumliche Anordnung der Energieübertrager mit ihrer Kodierung korreliert wird und die der Kodierung entsprechenden Informationsbereiche analog zu der räumlichen Anordnung der Energieübertrager konfiguriert werden.
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Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren zum Konfigurieren einer Anzeigeeinheit einer Energieübertragungseinheit, bei dem für mindestens einen der Energieübertrager
- – ein Aufsatzgerät auf eine durch einen Energieübertrager definierte Kochstelle aufgesetzt wird, wodurch ein in der Anzeigeeinheit diesem Energieübertrager zugeordneter Informationsbereich gekennzeichnet wird;
- – und folgend der zugeordnete Informationsbereich auf die zumindest annähernd gleiche Position auf der Anzeigeeinheit verschoben wird.
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In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
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1 zeigt eine Arbeitsplatte einer Energieübertragungseinheit mit einer Anzeigeeinheit und mehreren Energieübertragern in einer ersten Anordnung mit einem Aufsatzgerät;
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2 zeigt die Anzeigeeinheit der Energieübertragungseinheit aus 1 in Draufsicht;
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3 zeigt die Arbeitsplatte aus 1 mit den mehreren Energieübertragern in einer zweiten Anordnung;
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4a zeigt eine dritte Anordnung mehrerer kodierter Energieübertrager an einer Arbeitsplatte;
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4b zeigt eine Anordnung mehrerer zu den Energieübertragern aus 4a zugehöriger kodierter Informationsbereiche in der Anzeigeeinheit zu Beginn einer Konfiguration;
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4c zeigt eine Anordnung der Informationsbereiche aus 4b nach Abschluss der Konfiguration;
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5a zeigt die dritte Anordnung mehrerer unkodierter Energieübertrager an einer Arbeitsplatte;
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5b zeigt eine Anordnung mehrerer zu den Energieübertragern aus 6a zugehöriger unkodierter Informationsbereiche in der Anzeigeeinheit zu Beginn einer Konfiguration;
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6a zeigt einen Schritt der Konfiguration durch Aufsetzen eines Aufsatzgeräts auf einen der Energieübertrager aus 6a;
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6b zeigt eine zu dem Aufsetzen des Aufsatzgeräts in 7a analoge Anzeige der Informationsbereiche;
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7 zeigt einen weiteren Schritt der Konfiguration durch Verschieben eines Informationsbereichs;
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8a zeigt noch einen weiteren Schritt der Konfiguration durch Aufsetzen eines Aufsatzgeräts auf einen anderen der Energieübertrager aus 6a;
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8b zeigt eine zu dem Aufsetzen des Aufsatzgeräts in 9a analoge Anzeige der Informationsbereiche;
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9 zeigt noch einen weiteren Schritt der Konfiguration durch Verschieben noch eines Informationsbereichs;
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10 zeigt eine fertig konfigurierte Anzeigeeinheit.
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1 zeigt eine Arbeitsplatte 1 einer Energieübertragungseinheit 2 mit einer Anzeigeeinheit 3 und hier beispielhaft fünf Energieübertragern 4 bis 8 in einer ersten Anordnung mit einem hier über dem Energieübertrager 6 schwebend eingezeichneten Aufsatzgerät 9.
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Die Energieübertrager 4 bis 8 sind als transformatorisch arbeitende Energieübertrager ausgebildet, welche jeweils im Sinne einer Transformatorhälfte an einem zugehörigen Energieübertragungsbereich auf der Oberseite O der Arbeitsplatte 1 ein magnetisches Wechselfeld bereitstellen. Das Wechselfeld kann durch das ebenfalls transformatorisch arbeitende Aufsatzgerät 9 abgegriffen und zu seinem Betrieb verwendet werden. In anderen Worten weisen die Energieübertrager 4 bis 8 jeweils mindestens eine Primärspule auf, deren Wechselfeld von mindestens einer Sekundärspule des Aufsatzgeräts 9 abgreifbar ist und z. B. in eine Induktionsspannung umwandelbar ist. Das Aufsatzgerät 9 ist somit ein elektrisch betreibbares Aufsatzgerät 9. Die sich zwischen einem der Energieübertrager 4 bis 8 und einem daran aufgesetzten Aufsatzgerät 9 ausbildende transformatorische Kopplung ist eine Nahfeldkopplung, welche zum Betrieb des Aufsatzgeräts 9 typischerweise eine Entfernung/Versatz von dem jeweiligen Energieübertrager 4 bis 8 von nur wenigen Zentimetern (z. B. von nicht mehr als 10 cm, je nach Ausführung auch weniger) zulässt. Ein Aufsatzgerät 9 kann somit nur an einem der Energieübertrager 4 bis 8 betrieben werden.
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Die Anzeigeeinheit 3 ist als ein berührungsempfindlicher Bildschirm oder Touchscreen ausgebildet, welcher eine farbige bildpunktartige Darstellung erlaubt. Die Anzeigeeinheit 3 dient auch zur Bedienung der Energieübertragungseinheit 2 bzw. der Energieübertrager 4 bis 8 (kombinierte Bedien/Anzeige-Einheit). Die Anzeigeeinheit 3 ist für eine klare Anmutung und einfache Reinigung im Wesentlichen flächenbündig in die Oberseite O der Arbeitsplatte 1 eingelassen. In der Anzeigeeinheit 3 wird für jeden der Energieübertrager 4 bis 8 je ein Informationsbereich a–e angezeigt, welcher von einem Nutzer zur Information über einen Zustand des jeweiligen Energieübertragers 4 bis 8 bzw. einer durch diesen definierten Kochstelle/Energieübertragungsbereich und zur Ansteuerung dieses Energieübertragers 4 bis 8 verwendet werden kann.
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Die Arbeitsplatte 1 weist an ihrer Unterseite 10 mehrere, hier: zwölf, vordefinierte Befestigungsstellen 11 zur freien Anbringung jeweils eines Energieübertragers 4 bis 8 auf, z. B. ausgerüstet mit passenden Halterungen. Dabei kann die Zahl der gleichzeitig an einer Arbeitsplatte 1 betreibbaren Energieübertrager 4 bis 8 durch die erlaubte Gesamtleistung der Energieübertragungseinheit 2 beschränkt sein, z. B. auf sechs, so dass die Arbeitsplatte 1 auch freie (also nicht durch einen Energieträger belegte) Befestigungsstellen 11 auf weisen kann oder sogar muss. Die Energieübertrager 4 bis 8 bilden somit eine räumliche Anordnung, welche insbesondere als eine sich in Draufsicht ergebende Verteilung auf der Arbeitsplatte 1 (flächige Anordnung) beschrieben werden kann. Diese Verteilung kann als ein (durch die Anzeigeeinheit 3 unterbrochenes) 6×2-Matrixraster beschrieben werden. Die Energieübertragungseinheit 2 ist mit einer Steuereinheit (nicht dargestellt) ausgerüstet, welche zumindest die Zahl der angeschlossenen Energieübertrager 4 bis 8 automatisch feststellen kann.
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Wie auch genauer in 2 in Draufsicht auf die Anzeigeeinheit 3 gezeigt, gibt diese ebenfalls ein (zusammenhängendes) gedachtes oder dargestelltes 6×2-Matrixraster zur Positionierung der Informationsbereiche a–e vor. Die Informationsbereiche a–e können jeweils mittels einer Drag-and-Drop(”Ziehen und Fallenlassen”)-Methode auf einem gewünschten Rasterfeld 12 positioniert werden, welches für eine intuitive Bedienung der Energieübertragungseinheit 2 einer Position des jeweils zugehörigen Energieübertragers 4 bis 8 an der Arbeitsplatte 1 (ohne die für die Anzeigeeinheit 3 benötigte Lücke) entspricht.
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Selbstverständlich sind auch andere Belegungsmuster möglich, wie in 3 gezeigt. Die Montage der Energieübertrager an die Befestigungsstellen 11 kann z. B. bei einem Zwischenhändler, durch einen Servicetechniker oder möglicherweise sogar durch einen Endkunden erfolgen. Allgemein ist eine Arbeitsplatte nicht auf eine bestimmte Form, Zahl oder Größe der Befestigungsstellen 11 beschränkt.
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4a zeigt eine dritte Anordnung mehrerer nun unterschiedlich farblich kodierter Energieübertrager 4 bis 8 an einer Arbeitsplatte 1, wobei die Befestigungsstellen 11 ein 5×2-Matrixraster an der Arbeitsplatte 1 bilden. Die farbliche Kodierung kann z. B. durch eine entsprechende farbliche Kennzeichnung der Energieübertrager 4 bis 8 geschehen, welche für einen Benutzer der Energieübertragungseinheit 2 sichtbar sein kann, oder nicht. Beispielsweise kann nach Abschluss einer Montage der Energieübertrager 4 bis 8 an den Befestigungsstellen 11 in dem gezeigten Muster ein Servicetechniker die Position und Farbe der Energieübertrager 4 bis 8 notiert haben. Gleichzeitig übertragen die Energieübertrager 4 bis 8 ihre Farbkodierung auf die Energieübertragungseinheit oder deren Steuereinheit, so dass die Energieübertragungseinheit 2 die Zahl der Energieübertrager 4 bis 8 und ihre Farbkodierung kennt, jedoch nicht ihre Lage oder Zuordnung zu den jeweiligen Befestigungsstellen 11.
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Daher kann die Energieübertragungseinheit bei einer ersten Inbetriebnahme in der Anzeigeeinheit 3 analog farbig kodierte Informationsbereiche a–e zunächst beliebig jeweiligen Rasterfeldern 12 zuordnen (hier durch Belegung einer oberen Reihe), wie in 4b gezeigt. Das Raster oder Muster der Rasterfelder 12 ist voreingestellt und entspricht im Wesentlichen dem Raster oder Muster der Befestigungsstellen 11. Folgend können die Informationsbereiche a–e mittels eines Drag-and-Drop-Verfahrens mit einem Finger auf die passenden Rasterfelder 12 verschoben werden, bis das Muster der Informationsbereiche a–e dem Muster der Energieübertrager 4 bis 8 erkennbar entspricht, wie in 4c gezeigt. Damit ist die Konfiguration der Energieübertragungseinheit 2 abgeschlossen. Eine räumliche Anordnung der Informationsbereiche a–e wird folglich so in der Anzeigeeinheit konfiguriert oder angepasst, dass sie einer räumlichen Anordnung der Energieübertrager 4 bis 8 im Wesentlichen entspricht.
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5a zeigt die dritte Anordnung mehrerer, nun unkodierter Energieübertrager 4 bis 8 an der Arbeitsplatte 1 der Energieübertragungseinheit 2, wobei 5b eine anfängliche Anordnung mehrerer zu den Energieübertragern 4 bis 8 zugehöriger unkodierter Informationsbereiche a bis e in der Anzeigeeinheit 3 zeigt. Die Informationsbereiche a bis e können gestalterisch identisch sein. Der Energieübertragungseinheit 2 ist nur die Zahl, hier fünf, der angeschlossenen Energieübertrager 4 bis 8 bekannt, welche zu Beginn der Konfiguration, ähnlich zu 4b, beliebigen jeweiligen Rasterfeldern 12 zugeordnet sind, und zwar hier durch Belegung einer oberen Reihe, wie in 5b gezeigt.
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6a zeigt einen weiteren Schritt der Konfiguration der Energieübertragungseinheit 2 aus 5a durch Aufsetzen eines Aufsatzgeräts 9 (hier durch einen gepunkteten Ring angedeutet) auf einem beliebigen Energieübertrager 4. Der zugehörige Energieübertrager 4 oder die Energieübertragungseinheit 2 erkennt eine Annäherung des Aufsatzgeräts 9 (einfache 'Topferkennung') und weist einen beliebigen der noch unzugewiesenen oder noch nicht mit einem Energieübertrager 4 bis 8 verknüpften Informationsbereiche a bis e diesem Energieübertrager 4 zu, und zwar hier dem mittleren Informationsbereich a. Daraufhin wird der Informationsbereich a optisch markiert, z. B. durch Blinken, Farbwechsel usw., wie in 6b durch den gestrichelten Kreis angedeutet. Ein Benutzer hat somit eine Kenntnis über die Position des gerade belegten Energieübertragers 4 und den diesem Energieübertrager 4 zugewiesenen Informationsbereich a. Der Benutzer kann daraufhin, wie in 7 gezeigt, den Informationsbereich a auf ein Rasterfeld 12 verschieben, welches der Position des zugehörigen Energieübertragers 4 am ehesten entspricht, hier: dem Rasterfeld 12 in der linken unteren Ecke.
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In einem in 8a gezeigten weiteren Konfigurationsschritt wird das Aufsatzgerät 9 auf einen anderen der Energieübertrager 5 bis 8 aufgesetzt, z. B. den Energieübertrager 5. Das Aufsatzgerät 9 weist daraufhin einen beliebigen der nun noch unzugewiesenen oder noch nicht mit einem Energieübertrager 5 bis 8 verknüpften Informationsbereiche b bis e diesem Energieübertrager 5 zu, und zwar hier dem an zweiter Stelle von rechts angeordneten Informationsbereich b. Daraufhin wird der Informationsbereich b wie zuvor der Informationsbereich a optisch markiert, wie in 8b durch den gestrichelten Kreis angedeutet. Der Benutzer kann daraufhin, wie in 9 gezeigt, den Informationsbereich b analog zu dem Informationsbereich a auf ein Rasterfeld 12 verschieben, welches der Position des zugehörigen Energieübertragers 5 entspricht, hier: dem Rasterfeld 12 in der Mitte der unteren Reihe.
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Dies kann mit sämtlichen noch unzugewiesenen Informationsbereichen c bis e und Energieübertragern 6 bis 8 durchgeführt werden, bis die in 10 gezeigte fertig konfigurierte Anzeigeeinheit 3 vorliegt. Folgend kann die Energieübertragungseinheit 2 ihren normalen Betrieb aufnehmen. Die Bedienung der Energieübertrager 4 bis 8 kann intuitiv über die räumlich ähnliche Anordnung der Informationsbereiche a bis e erfolgen. Insgesamt ergibt sich eine besonders einfach bedienbare und flexible Konfiguration der Energieübertragungseinheit.
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Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
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So kann den Energieübertragern eine jeweilige Topferkennung zur Erkennung zumindest einer Annäherung eines Aufsatzgeräts an den jeweiligen Energieübertrager zugeordnet sein und darüber hinaus die Energieübertragungseinheit dazu eingerichtet sein, eine Position eines auf einem Energieübertrager aufgesetzten Aufsatzgeräts zu bestimmen (z. B. durch eine Triangulation auf einen von dem Aufsatzgerät betriebenen Sender) und mit dem Energieübertrager zu korrelieren. Die Korrelation kann z. B. eine Korrelation der Topferkennung mit der Position des Aufsatzgeräts umfassen, insbesondere bei einer kurzreichweitigen transformatorischen Energieübertragung. Folgend kann ein dem Energieübertrager zugewiesener Informationsbereich automatisch an eine im Wesentlichen entsprechende Position in der Anzeigeeinheit verschoben werden.
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In einer alternativen Ausgestaltung kann durch ein Betätigen eines Informationsbereichs in der Anzeigeeinheit ein zugehöriger Energieübertrager angezeigt werden, z. B. durch ein Aufleuchten einer an dem Energieübertrager angebrachten Lichtquelle. Folgend kann der Informationsbereich in der Anzeigeeinheit auf eine zu der Position des so identifizierten Energieübertragers analogen Position verschoben werden.
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Allgemein ist eine nicht an einem Raster ausgerichtete Anordnung der Befestigungsstellen oder Energieübertrager möglich. In anderen Worten können die Befestigungsstellen oder Energieübertrager auch frei positionierbar sein. So können die Befestigungsstellen auch von einem Servicetechniker vor Ort an einem ausgewählten Gegenstand befestigt werden.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Arbeitsplatte
- 2
- Energieübertragungseinheit
- 3
- Anzeigeeinheit
- 4
- Energieübertrager
- 5
- Energieübertrager
- 6
- Energieübertrager
- 7
- Energieübertrager
- 8
- Energieübertrager
- 9
- Aufsatzgerät
- 10
- Unterseite der Arbeitsplatte
- 11
- Befestigungsstelle
- 12
- Rasterfeld
- O
- Oberseite
- a
- Informationsbereich
- b
- Informationsbereich
- c
- Informationsbereich
- d
- Informationsbereich
- e
- Informationsbereich
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 10343011 A1 [0002]
- DE 102004003119 A1 [0002]
- DE 102005022352 A1 [0002]
- DE 102006017800 A1 [0002]
- DE 102006017801 A1 [0002]
- DE 10200601780 A1 [0002]