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Stand der Technik
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Maschine, insbesondere
auf eine Drehstrommaschine mit einer mehrphasigen Ständerwicklung nach
der Gattung des Anspruchs 1.
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Bei
Wechselstrom- bzw. Drehstromgeneratoren für Kraftfahrzeuge
werden vorwiegend elektrische Maschinen mit einem durch Gleichstrom
erregten Rotor in Gestalt eines Klauenpolläufers eingesetzt,
um das Gleichstrom-Bordnetz des jeweiligen Kraftfahrzeugs auch im
Leerlauf des Antriebsmotors ausreichend versorgen zu können.
Neben zahlreichen anderen Anforderungen an den Generator ist auch
das so genannte Magnetgeräusch des Generators zu dämpfen,
welches insbesondere im unteren Drehzahlbereich der Maschine störend
wahrnehmbar ist. Zur Unterdrückung der Magnetgeräusche
ist es bekannt, an der Dreiphasen-Ständerwicklung des Generators
die einzelnen Wicklungsstränge so aufzuteilen, dass sie
zum Teil in die Nuten des benachbarten Wicklungsstranges eingesetzt
werden. Durch diese Maßnahmen sinkt jedoch die Leistungsabgabe des
Generators und es steigen die Verluste. Aufgrund der Welligkeit
des abgegebenen Gleichstromes können außerdem
in den Kabelsträngen der Fahrzeuge Schwingungsgeräusche
in bestimmten Drehzahlbereichen des Antriebsmotors auftreten.
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Es
ist ferner bekannt, den Drehstromgenerator mit einem Sechsphasen-System
auszurüsten, um die Frequenz der Gleichrichtung zu verdoppeln
und damit die Welligkeit des über eine Gleichrichter-Baueinheit
einem Akkumulator des Kraftfahrzeug-Bordnetzes zugeführten
Gleichstromes zu verringern. Dabei ist es aus der
EP 0 454 039 B1 (
6)
bekannt, die Ständerwicklung eines Drehstromgenerators
aus zwei Wicklungssystem mit je drei zueinander in einer Sternschaltung
verbundenen Wicklungssträngen auszubilden. Die Wicklungsstränge
sind in der Sternschaltung jeweils 120° elektrisch zueinander
versetzt. Die zwei Wicklungssysteme sind zueinander um etwa 30° elektrisch
versetzt. Die hierbei auftretenden Magnetgeräusche der
Maschine sind jedoch insbesondere im unteren Drehzahlbereich unzureichend
gedämpft. Nachteilig ist dabei ferner die immer noch große
Spannungs- und Drehmomentenwelligkeit derartiger Maschinen, was
insbesondere für leistungsstarke Maschinen sowohl im Generator – als auch
im Motorbetrieb gilt.
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Schließlich
ist es aus der
DE
102 09 054 A1 bekannt, zur Bedämpfung der Magnetgeräusche
und zur Verringerung der Stromwelligkeit einer Kraftfahrzeug-Lichtmaschine
eine siebenphasige Ständerwicklung zu verwenden und deren
sieben in den Nuten eines Ständerblechpaketes nebeneinander
liegenden Phasenstränge zu einem Stern zu verschalten oder
zu einem Heptagon in Reihe zu schalten. Solche Lösungen
haben zwar gegenüber sechsphasigen Systemen eine geringere
Stromwelligkeit und geringere Magnetgeräusche; diese sind
jedoch im unteren Drehzahlbereich noch immer unzureichend bedampft.
Außerdem ist dort der Anstieg der Leistungskennlinie der
Maschine zu gering, da in Kraftfahrzeugen oftmals gerade im Leerlaufbereich
der Brennkraftmaschine ein hoher Leistungsbedarf im Bordnetz besteht.
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Mit
der vorliegenden Lösung wird nunmehr angestrebt, im unteren
Drehzahlbereich der elektrischen Maschine sowohl die Magnetgeräusche
stärker zu bedampfen als auch die elektrische Leistung zu
verbessern.
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Zeichnungen
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Weitere
Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden beispielhaft anhand
der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
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1 einen
Längsschnitt durch einen Wechselstromgenerator,
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2 ein
Schaltbild eines Wechsel- bzw. Drehstromgenerators mit erfindungsgemäßer
Ständerwicklung und Gleichrichter-Baueinheit,
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3 und 4, 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10 verschiedene
Ausführungsbeispiele von Wicklungen,
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11a und 11b eine
Einzelheit in zwei Ansichten.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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In 1 ist
ein Querschnitt durch eine elektrische Maschine 10, hier
in der Ausführung als Generator bzw. Wechsel-, insbesondere
Drehstromgenerator für Kraftfahrzeuge, dargestellt. Diese
elektrische Maschine 10 weist u. a. ein zweiteiliges Gehäuse 13 auf,
das aus einem ersten Lagerschild 13.1 und einem zweiten
Lagerschild 13.2 besteht. Das Lagerschild 13.1 und
das Lagerschild 13.2 nehmen in sich einen sogenannten Stator 16 auf,
der einerseits aus einem im Wesentlichen kreisringförmigen
Ständereisen 17 besteht, und in dessen nach radial
innen gerichtete, sich axial erstreckende Nuten eine Ständerwicklung 18 eingelegt
ist. Dieser ringförmige Stator 16 umgibt mit seiner
radial nach innen gerichteten genuteten Oberfläche einen
Rotor 20, der als Klauenpolläufer bzw. Klauenpolrotor
ausgebildet ist. Der Rotor 20 besteht u. a. aus zwei Klauenpolplatinen 22 und 23,
an deren Außenumfang jeweils sich in axialer Richtung erstreckende
Klauenpolfinger 24 und 25 angeordnet sind. Beide
Klauenpolplatinen 22 und 23 sind im Rotor 20 derart
angeordnet, dass deren sich in axialer Richtung erstreckende Klauenpolfinger 24 bzw. 25 am
Umfang des Rotors 20 einander abwechseln. Es ergeben sich
dadurch magnetisch erforderliche Zwischenräume zwischen
den gegensinnig magnetisierten Klauenpolfingern 24 und 25,
die als Klauenpolzwischenräume bezeichnet werden. Der Rotor 20 ist
mittels einer Welle 27 und je einem auf je einer Rotorseite
befindlichen Wälzlager 28 in den jeweiligen Lagerschilden 13.1 bzw. 13.2 drehbar
gelagert.
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Der
Rotor 20 weist insgesamt zwei axiale Stirnflächen
auf, an denen jeweils ein Lüfter 30 befestigt
ist. Dieser Lüfter 30 besteht im Wesentlichen aus
einem plattenförmigen bzw. scheibenförmigen Abschnitt,
von dem Lüfterschaufeln in bekannter Weise ausgehen. Diese
Lüfter 30 dienen dazu, über Öffnungen 40 in
den Lagerschilden 13.1 und 13.2 einen Luftaustausch
zwischen der Außenseite der elektrischen Maschine 10 und
dem Innenraum der elektrischen Maschine 10 zu ermöglichen.
Dazu sind die Öffnungen 40 im Wesentlichen an
den axialen Enden der Lagerschilde 13.1 und 13.2 vorgesehen, über
die mittels der Lüfter 30 Kühlluft in
den Innenraum der elektrischen Maschine 10 eingesaugt wird. Diese
Kühlluft wird durch die Rotation der Lüfter 30 nach
radial außen beschleunigt, so dass diese durch den kühlluftdurchlässigen
Wicklungsüberhang 45 hindurchtreten kann. Durch
diesen Effekt wird der Wicklungsüberhang 45 gekühlt.
Die Kühlluft nimmt nach dem Hindurchtreten durch den Wicklungsüberhang 45 bzw.
nach dem Umströmen dieses Wicklungsüberhangs 45 einen
Weg nach radial außen, durch hier in dieser 1 nicht
dargestellte Öffnungen.
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In 1 auf
der rechten Seite befindet sich eine Schutzkappe 47, die
verschiedene Bauteile vor Umgebungseinflüssen schützt.
So deckt diese Schutzkappe 47 beispielsweise eine sogenannte Schleifringbaugruppe 49 ab,
die dazu dient, eine Erregerwicklung 51 mit Erregerstrom
zu versorgen. Um diese Schleifringbaugruppe 49 herum ist
ein Kühlkörper 53 angeordnet, der hier
als Pluskühlkörper wirkt. Als sogenannter Minuskühlkörper
wirkt das Lagerschild 13.2. Zwischen dem Lagerschild 13.2 und
dem Kühlkörper 53 ist eine Anschlussplatte 56 angeordnet,
die dazu dient, im Lagerschild 13.2 angeordnete Minusdioden 58 und
hier in dieser Darstellung nicht gezeigte Plusdioden im Kühlkörper 53 miteinander zu
verbinden und somit eine an sich bekannte Brückenschaltung
darzustellen.
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2 zeigt
in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße
elektrische Maschine 10 zur Versorgung des Bordnetzes von
Kraftfahrzeugen. Die Erregerwicklung 13 wird über
einen Regler 14 vom Gleichstromausgang einer Gleichrichter-Baueinheit 15 versorgt,
der gemeinsam mit dem Regler 14 am nicht dargestellten
hinteren Lagerschild des Generators befestigt und mit diesem fest
verschaltet ist. Je nach Anzahl und Verschaltung der Phasenstränge der
Ständerwicklung 18 wird dabei im Betrieb des Generators
am Ausgang der Gleichrichter-Baueinheit 15 eine mehr oder
weniger wellige Gleichspannung an das nicht dargestellte Fahrzeug-Bordnetz abgegeben,
in dem die Plus- und Minus-Anschlussklemmen 60 bzw. 63 der
Gleichrichter-Baueinheit 15 unmittelbar mit einer Akkumulatorbatterie
des Fahrzeugs verbunden werden.
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Durch
die üblicherweise bei derartigen Maschinen verwendeten
Lüfter 30 werden mit zunehmender Drehzahl Lüftergeräusche
induziert, denen je nach Art und Verschaltung der Ständerwicklung 18,
die im Zusammenwirken mit dem Klauenpolläufer 12 von
der Ständerwicklung 18 verursachten Magnetgeräusche überlagert
sind. Diese Magnetgeräusche treten insbesondere im unteren
Drehzahlbereich auf, so dass sie als besonders störend
empfunden werden.
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Um
die Magnetgeräusche der elektrischen Maschine möglichst
stark zu dämpfen und deren Spannungs- und Drehmomentwelligkeit
zu verringern, ist die Ständerwicklung 18 des
Drehstromgenerators 10 mit insgesamt sieben Phasensträngen
P1 bis P7 versehen. Alle sieben Phasenstränge sind bezüglich
ihrer Spulen- und Windungszahl gleich groß und miteinander
mit dem gleichen elektrischen Winkel α verschaltet. Im
Ausführungsbeispiel nach 2 sind die
Phasenstränge P1 bis P7 derart miteinander in Reihe geschaltet,
dass bei der Reihenschaltung jeweils ein elektrisch nachfolgender
Phasenstrang übersprungen wird. Dadurch ergibt sich gemäß 2,
dass die Phasenstränge P1 bis P7 in der Phasenfolge P1-P3-P5-P7-P2-P4-P6
in Reihe geschaltet sind. Auf diese Weise sind alle Phasenstränge
P1 bis P7 in einem elektrischen Winkel α von 3/7·180° = 540°/7
= 77, 14° miteinander verschaltet. Bei Generatoren mit
unterschiedlich großer Zahnteilung ihres Ständerblechpaketes
können folglich die sieben Phasenstränge auch
nicht mit gleichem elektrischen Winkel α miteinander verschaltet
werden.
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Aus 2 ist
ferner erkennbar, dass die Verbindungen zwischen den Phasensträngen
P1 bis P7 jeweils zu einer von sieben Gleichrichterbrücken
B1 bis B7 der Gleichrichter-Baueinheit 15 herausgeführt sind.
Die Gleichrichterbrücken B1 bis B7 sind dabei in an sich
bekannter Weise mittels jeweils zwei Dioden zu einer Zweiweg-Gleichrichter-Baueinheit 15 verschaltet.
Die Verschaltung der Phasenstränge P1 bis P7 erfolgt dabei
zweckmäßigerweise am hinteren Wickelkopf der Maschine,
in dessen Bereich in bekannter Weise auch die Gleichrichter-Baueinheit 15 angeordnet
ist. Dabei ist vorgesehen, dass von den Verbindungen zwischen den
Phasensträngen P1 bis P7 jeweils nur ein Anschluss 1e bis 7e (Stranganschluss)
zu einer der sieben Gleichrichterbrücken B1 bis B7 geführt
ist.
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3 zeigt
in schematischer Weise ein Wickelschema einer siebenphasigen Ständerwicklung 18,
wobei die sieben Phasenstränge P1 bis P7 in Form einer
Wellenwicklung in die Nuten eines nicht dargestellten Ständerblechpaketes
eingesetzt sind. Im vorliegenden Beispielsfall hat die Maschine
einen vierpoligen Rotor 20. Jeder Phasenstrang P1 bis P7 ist
in mehreren Wellen in die Nuten N1 bis N28 eingefügt, so
dass sich für jeden Phasenstrang P1 bis P7 jeweils eine
aus mehreren Windungen bestehende Spule ergibt. Die Anfänge
der Phasenstränge P1 bis P7 sind dort mit 1a bis 7a und
die Enden mit 1e bis 7e bezeichnet. Der Wickelschritt
dieser als Wellenwicklung ausgeführten Phasenstränge
P1 bis P7 beträgt sieben Nuten. Die Enden 1e bis 7e der Wicklungsstränge
P1 bis P7 bilden hier jeweils die Verbindungen zu dem Spulenanfang
des nachfolgend dazu in Reihe geschalteten Phasenstranges. Da auch
hier bei der Reihenschaltung der Phasenstränge P1 bis P7
der jeweils elektrisch folgende Spulenstrang zur Erzielung einer
optimalen Bedämpfung des Magnetgeräusches und
der Welligkeit übersprungen wird, erfolgt auch hier die
Reihenschaltung der Spulenstränge in gleicher Weise wie
im Ausführungsbeispiel nach 2. Das Ende 1e des
ersten Wicklungsstranges P1 wird mit dem Wicklungsanfang 3a des
Phasenstranges P3 verschaltet, dessen Ende 3e wird mit dem
Anfang 5a des Phasenstranges P5 verschaltet, dessen Ende 5e wird
mit dem Anfang 7a des Phasenstranges P7 verschaltet, dessen
Ende 7e wird mit dem Anfang 2a des Phasenstranges
P2 verschaltet, dessen Ende 2e wird mit dem Anfang 4a des
Phasenstranges P4 verschaltet, dessen Ende 4e wird mit dem
Anfang 6a des Phasenstranges P6 verschaltet und dessen
Ende 6e wird schließlich mit dem Anfang 1a des
ersten Phasenstranges P1 verschaltet, 4. Alle
sieben Verbindungen liegen auf ein und derselben Seite am hinteren
Wickelkopf der Ständerwicklung 11a, wobei die
Anfänge 1e bis 7e der Phasenstränge
P1 bis P7 zum Anschluss einer Gleichrichter-Baueinheit 15 mit
sieben Gleichrichterbrücken gemäß 1 aus
der Maschine herausgeführt sind. Das Ständeeisen
hat auch hier 28 Nuten.
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In
vierzehn nebeneinander liegenden Nuten sind Stranganschlüsse 1a, 1e, 2a, 2e, 3a, 3e, 4a, 4e, 5a, 5e, 6a, 6e, 7a, 7e angeordnet.
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In 5 und 6 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer siebenphasigen Ständerwicklung 18 dargestellt,
wobei die sieben Phasenstränge P1 bis P7 ebenfalls in Form
einer Wellenwicklung in die Nuten eines nicht dargestellten Ständerblechpaketes eingesetzt
sind. In diesem Beispiel ist das Ende 1e des ersten Wicklungsstranges
P1 mit mit dem Wicklungsanfang 3a des Phasenstranges P3
verschaltet, dessen Ende 3e wird mit dem Anfang 5a des
Phasenstranges P5 verschaltet, dessen Ende 5e wird mit dem
Anfang 7a des Phasenstranges P7 verschaltet, dessen Ende 7e wird
mit dem Anfang 2a des Phasenstranges P2 verschaltet, dessen
Ende 2e wird mit dem Anfang 4a des Phasenstranges
P4 verschaltet, dessen Ende 4e wird mit dem Anfang 6a des
Phasenstranges P6 verschaltet und dessen Ende 6e wird schließlich
mit dem Anfang 1a des ersten Phasenstranges P1 verschaltet, 6.
Alle sieben Verbindungen liegen auf ein und derselben Seite am hinteren
Wickelkopf der Ständerwicklung 11a, wobei die Anfänge 1a bis 7a der
Phasenstränge P1 bis P7 zum Anschluss einer Gleichrichter- Baueinheit 15 mit
sieben Gleichrichterbrücken gemäß 1 aus
der Maschine herausgeführt sind.
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Wie
nach Vergleich mit 4 erkannt werden kann, sind
die Anfänge und Enden der Phasenstränge P2 und
P4 um zwei Polteilungen versetzt, während die Enden der
Phasenstränge P5, P6 und P7 um zwei Polteilungen versetzt
sind.
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In 7 und 8 ist
eine siebensträngige Schleifenwicklung dargestellt. Die
Anzahl der Windungen je Schleife kann ein beliebiges Vielfaches von
1 sein.
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In
diesem Beispiel ist das Ende 1e des ersten Wicklungsstranges
P1 mit mit dem Wicklungsanfang 3a des Phasenstranges P3
verschaltet, dessen Ende 3e wird mit dem Anfang 5a des
Phasenstranges P5 verschaltet, dessen Ende 5e wird mit
dem Anfang 7a des Phasenstranges P7 verschaltet, dessen Ende 7e wird
mit dem Anfang 2a des Phasenstranges P2 verschaltet, dessen
Ende 2e wird mit dem Anfang 4a des Phasenstranges
P4 verschaltet, dessen Ende 4e wird mit dem Anfang 6a des
Phasenstranges P6 verschaltet und dessen Ende 6e wird schließlich
mit dem Anfang 1a des ersten Phasenstranges P1 verschaltet, 6.
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In 9 und 10 ist
eine weitere siebensträngige Schleifenwicklung dargestellt.
Die Anzahl der Windungen je Schleife kann ebenfalls ein beliebiges
Vielfaches von 1 sein.
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In
diesem Beispiel ist das Ende 1e des ersten Wicklungsstranges
P1 mit mit dem Wicklungsanfang 3a des Phasenstranges P3
verschaltet, dessen Ende 3e wird mit dem Anfang 5a des
Phasenstranges P5 verschaltet, dessen Ende 5e wird mit
dem Anfang 7a des Phasenstranges P7 verschaltet, dessen Ende 7e wird
mit dem Anfang 2a des Phasenstranges P2 verschaltet, dessen
Ende 2e wird mit dem Anfang 4a des Phasenstranges
P4 verschaltet, dessen Ende 4e wird mit dem Anfang 6a des
Phasenstranges P6 verschaltet und dessen Ende 6e wird schließlich
mit dem Anfang 1a des ersten Phasenstranges P1 verschaltet, 6.
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11a und 11b zeigt
beispielhaft zwei Phasenstranganschlüsse 1e und 3a (ein
Anfang und ein Ende), die miteinander verdrillt sind und in diesem verdrillten
Bereich mittels einer Bündelungshülse 97 gebündelt
sind. Der Draht ist in diesem Bereich noch von einer Isolationsschicht 98 umgeben.
Die physischen Enden der Phasenstranganschlüsse sind abisoliert
(abisolierter Bereich 100) und dort mittels Lot 103 durch
eine Verbindungsklammer 106 (Blech) zu einer Verbindungsstelle 107 gebündelt.
Ein Gleichrichteranschluss 109 an der Verbindungsklammer 106 führt
elektrisch zum Gleichrichter. Die an der Verbindungsstelle 107 unmittelbar
miteinander verschalteten Drähte sind geradzahlig, hier
zwei.
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Eine
bevorzugte Anwendung der Erfindung ergibt sich bei Drehstromgeneratoren
für Kraftfahrzeuge mit vier- bis achtzehnpoligen Klauenpolläufern und
einem reglergesteuerten Erregerstrom. Die Lösung ist jedoch
ebenso anwendbar bei elektrischen Maschinen mit permanent magnetischer
Erregung sowie bei so genannten Asynchron-Maschinen. Anstelle eines
mit einem Wickeldraht durchgewickelten Phasenstranges der Ständerwicklung
kann es bei leistungsstarken elektrischen Maschinen gegebenenfalls
zweckmäßiger sein, vorgefertigte Leiterstäbe
in die Nuten des Ständerblechpaketes einzusetzen und diese
am Wickelkopf in bekannter Technik miteinander zu verschalten. Außerdem
können die einzelnen Spulen der Phasenstränge
P sowohl miteinander in Reihe als auch zueinander parallel geschaltet
werden. Anstelle eines dicken Wickeldrahtes können auch
zwei oder mehrere parallele Wickeldrähte zu Phasensträngen
durchgewickelt werden.
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Es
ist eine elektrische Maschine vorgesehen, insbesondere Wechselstrommaschine 10,
mit einem Rotor 20 und mit einer Ständerwicklung 11,
die insgesamt sieben Phasenstränge P1 bis P7 aufweist, die
mit einem zumindest etwa gleichen elektrischen Winkel α miteinander
in Reihe geschaltet sind, wobei bei der Reihenschaltung der Phasenstränge
P1 bis P7 die Phasenstränge P1 bis P7 derart zusammengeschaltet
sind, dass ein Phasenstrang P1 bis P7 in einer Nutgruppe angeordnet
ist, wobei dieser Phasenstrang P1; P2; P3; P4; P5; P6; P7 mit einem
anderen Phasenstrang P6; P7; P1; P2; P3; P4; P5 in Reihe geschaltet
ist und dieser andere Phasenstrang in einer Nutgruppe angeordnet
ist, deren Nuten von den nächstliegenden Nuten des einen
Phasenstrangs P1; P2; P3; P4; P5; P6; P7 drei Nuten beabstandet
ist.
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Der
Rotor 20 hat eine bestimmte Anzahl an Polen (Klauenpole,
bspw. 4, 6, 8, 10, 12 oder 14) und der Ständer 16 eine
siebenfache Anzahl von Nuten (28, 42, 56, 70, 84 oder 98).
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Innerhalb
von sieben Nutteilungen sind mindestens zwei Stranganschlüsse
verschaltet.
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In
vierzehn nebeneinander liegenden Nuten sind Stranganschlüsse 1a, 1e, 2a, 2e, 3a, 3e, 4a, 4e, 5a, 5e, 6a, 6e, 7a, 7e angeordnet.
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Die
Stranganschlüsse (1a, 5e, 2a, 6e, 3a, 7e, 4a, 1e, 5a, 2e, 6a, 3e, 7a, 4e)
sind paarweise derart miteinander verschaltet, dass ein Paar aus
einem Stranganschluss (1a; 5e; 2a; 6e; 3a; 7e; 4a)
in der Nut an der Position n und einem Stranganschluss (6e; 3a; 7e; 4a; 1e; 5a; 2e)
in der Nut an der Position n + 3 gebildet ist, wobei n = 1, 2, 5,
7, 9 und 11 ist, wobei zusätzlich ein Paar aus einem Stranganschluss
(5e) in der Nut () an der Position n = 2 und einem Stranganschluss
(7a) in der Nut () an der Position n = 13 gebildet ist, 8.
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Zwischen
zwei miteinander verschalteten Stranganschlüssen, bspw. 1a und 6e, 8,
die drei Nutteilungen beabstandet sind, sind zwei weitere Stranganschlüsse 2a, 5e herausgeführt.
Allgemein gilt dies für die Stranganschlüsse 1a, 6e, 2a, 7e, 3a, 1e, 4a, 2e, 5a, 3e, 6a, 4e, 7a, 5e und
zwei weitere Stranganschlüsse 2a, 5e, 6e, 3a, 7e, 4a, 1e, 5a, 2e, 6a, 3e, 7a, 8.
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Die
Phasenstränge P1 bis P7 sind derart miteinander verschaltet,
dass die ummittelbar miteinander verschalteten Phasenstränge
um elektrisch 3/7·180° beabstandet sind.
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An
Verbindungsstellen, an denen die Phasenstränge (P1 mit
P6 und P3, P2 mit P7 und P4, P3 mit P1 und P5, P4 mit P2 und P6,
P5 mit P3 und P7, P6 mit P4 und P1, P7 mit P5 und P2) unmittelbar
miteinander verschaltet sind, ist eine gerade Anzahl an Drähten
verschaltet.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 0454039
B1 [0003]
- - DE 10209054 A1 [0004]