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DE102009041146A1 - Tintenstrahldrucker - Google Patents

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Publication number
DE102009041146A1
DE102009041146A1 DE102009041146A DE102009041146A DE102009041146A1 DE 102009041146 A1 DE102009041146 A1 DE 102009041146A1 DE 102009041146 A DE102009041146 A DE 102009041146A DE 102009041146 A DE102009041146 A DE 102009041146A DE 102009041146 A1 DE102009041146 A1 DE 102009041146A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
sheet
printing
template
sheets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009041146A
Other languages
English (en)
Inventor
Akihito Yamamoto
Yoshitsugu Tokai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Noritsu Koki Co Ltd
Original Assignee
Noritsu Koki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2008241369A external-priority patent/JP5439778B2/ja
Priority claimed from JP2008241364A external-priority patent/JP2010070348A/ja
Application filed by Noritsu Koki Co Ltd filed Critical Noritsu Koki Co Ltd
Publication of DE102009041146A1 publication Critical patent/DE102009041146A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/66Applications of cutting devices
    • B41J11/70Applications of cutting devices cutting perpendicular to the direction of paper feed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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Abstract

Bei einer fortlaufenden Verarbeitung, bei welcher ein Tintenstrahldrucker A fortlaufend ein Drucken auf eine Mehrzahl von Vorlagebögen P und ein Abschneiden der vorderen Enden und der hinteren Enden der Vorlagebögen P durchführt, ist ein Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P in einem Schneideabschnitt 39 größer als das in einem Druckabschnitt 21.

Description

  • HINTERGRUND
  • Die vorliegende Offenbarung betrifft Tintenstrahldrucker zum Drucken auf Vorlagebögen (Einzelbögen, die so zugeschnitten sind, dass sie vorgegebene Größen aufweisen).
  • Herkömmlicherweise umfasst ein Tintenstrahldrucker, der für ein Fotodrucksystem oder dergleichen verwendet wird, eine Vorlagebogenaufnahmekammer, die einen langen gerollten Vorlagebogen aufnimmt. Der Vorlagebogen, der in der Vorlagenbogenaufnahmekammer untergebracht ist, wird einem Druckabschnitt zugeführt. Dann wird im Druckabschnitt Tinte von einem Druckkopf auf den Vorlagebogen ausgestoßen, der vom Vorlagebogenaufnahmeabschnitt zugeführt wurde, um dadurch auf den Vorlagebogen zu drucken. Der bedruckte Vorlagebogen wird durch eine Schneidevorrichtung so zugeschnitten, dass er eine vorgegebene Länge aufweist, und dann zu einer Ausgabestelle befördert, wo ein Ausgabefach oder dergleichen vorgesehen ist.
  • Zum Zuschneiden des Vorlagebogens wird zum Beispiel in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung 2007-261038 ein Teil des Vorlagebogens zwischen Bildern als ein bandförmiger Streifen abgeschnitten. Dann wird der Streifen in einen Sammelbehälter für Schneidevorrichtungsstreifen fallen gelassen, der unter der Schneidevorrichtung vorgesehen ist.
  • Die zuvor erwähnte Patentschrift offenbart als eine Schneidevorrichtung zum Zuschneiden eines Vorlagebogens einen Scheibenschneider, der einen Vorlagebogen zuschneidet, indem er ein scheibenförmiges Messer dreht, während er es von einem Ende zum anderen Ende in der Breiterrichtung des Vorlagebogens bewegt. Als ein anderes Beispiel für die Schneidevorrichtung war ein sogenannter Planschneider bekannt, welcher ein feststehendes Messer und ein bewegliches Messer umfasst, die sich in der Breitenrichtung eines Beförderungswegs erstrecken und mit dem Beförderungsweg dazwischen eingefügt angeordnet sind. Der Vorlagebogen wird durch Bewegen des beweglichen Messers zum feststehenden Messer zugeschnitten, wobei das feststehende Messer fixiert ist und der Vorlagebogen dazwischen eingefügt ist.
  • Ferner liegt in einem anderen Tintenstrahldrucker, der in einem Fotodrucksystem oder dergleichen verwendet wird, wie zum Beispiel in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung 2006-27812 offenbart, eine Druckplatte mit einer Oberfläche, in welcher eine Mehrzahl von Sauglöchern ausgebildet ist, gegenüber dem Druckkopf, und es ist eine Saugvorrichtung vorgesehen, um an der Oberfläche der Druckplatte durch die Sauglöcher einen Unterdruck zu erzeugen, wodurch ein Vorlagebogen, der auf der Druckplatte befördert wird, angesaugt und gehalten wird, um die Druckqualität durch Gewährleisten der Ebenheit des Vorlagenbogens beim Drucken zu erhöhen.
  • KURZDARSTELLUNG
  • Wenn es sich bei einem Vorlagebogen um einen Einzelbogen handelt, der so zugeschnitten ist, dass er eine vorgegebene Größe aufweist, braucht der Vorlagebogen übrigens normalerweise nicht zugeschnitten zu werden.
  • Beim Fotodrucken auf solch einen Einzelbogen kann jedoch in einigen Fällen ein randloses Drucken zum Drucken eines Bildes auf die Gesamtheit eines Vorlagebogens erfolgen. Beim randlosen Drucken müssen der vordere Endteil und der hintere Endteil des Vorlagebogens abgeschnitten werden. Konkret wird beim randlosen Drucken Tinte auf die absoluten Kanten in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens ausgestoßen, und ein Tintenabsorber, der auf der Oberfläche der Druckplatte vorgesehen ist, absorbiert die Tinte außerhalb der Kanten. Andererseits kann, wenn die Tinte zur Vorderkante und zur Hinterkante des Vorlagebogens ausgestoßen wird, die Tinte durch Saugen durch die Sauglöcher in die Sauglöcher der Druckplatte gesaugt werden, um die Druckqualität zu verschlechtern und die Oberfläche der Druckplatte zu verschmieren. Aus diesem Grund erfolgt das Drucken so, dass ein vorgegebenes Maß von Rändern am vorderen Endteil und am hinteren Endteil eines Vorlagebogens gebildet wird. Dann werden die Ränder durch eine Schneidevorrichtung abgeschnitten, um ein Druckbild randlos zu machen.
  • In dem Fall, in dem der Planschneider die Ränder am vorderen Endteil und am hinteren Endteil eines Vorlagebogens abschneidet, ist hierbei, da der Vorlagebogen üblicherweise horizontal gelegt ist, eines vom feststehenden Messer und dem beweglichen Messer über dem Vorlagebogenbeförderungsweg angeordnet, während das andere unter dem Vorlagebogenbeförderungsweg angeordnet ist. In dem Fall, in dem das obere Messer der Schneidevorrichtung das bewegliche Messer und das untere Messer das feststehende Messer ist, können die jeweiligen Seiten eines Streifens, welcher durch Abschneiden der Endteile des Vorlagebogens erzeugt wird, in der Richtung, in welcher der Vorlagebogen befördert wird, am unteren Messer (dem feststehenden Messer) sein, und es kann zum Beispiel eine Führungsplatte zum Führen eines Vorlagebogens oder dergleichen auf der der Zulaufseite der Schneidevorrichtung angeordnet sein, um dadurch den Streifen auf dem Beförderungsweg zu lassen. Der Streifen wird üblicherweise durch einen nachfolgenden Vorlagebogen angestoßen und fällt dann in den Sammelbehälter für Schneidevorrichtungsstreifen. Auf diese Weise wird kein bedeutendes Problem verursacht.
  • Wenn jedoch ein Streifen, der durch Abschneiden des hinteren Endteils des letzten Vorlagebogens auf dem Beförderungsweg bleibt, da kein Vorlagebogen vorhanden ist, der als Nächstes befördert wird, bleibt der Streifen weiterhin auf dem Beförderungsweg. Dies ist nicht günstig. Aus diesem Grund sollte der hintere Endteil des letzten Vorlagebogens nicht durch die Schneidevorrichtung abgeschnitten werden, und der Bediener sollte ihn herausnehmen und manuell abschneiden, wodurch die Betriebsleistung reduziert wird.
  • Angesichts des Vorhergesagten ist es vorzuziehen, das obere Messer als das feststehende Messer und das untere Messer als das bewegliche Messer festzulegen. Wenn das untere Messer nach oben bewegt wird, um einen Vorlagebogen abzuschneiden, bläst das untere Messer einen Streifen, der durch dieses Abschneiden erzeugt wird, vom Beförderungsweg nach oben. Dann fällt der Streifen in den Sammelbehälter für Schneidevorrichtungsstreifen.
  • In Druckabschnitten der herkömmlichen Tintenstrahldrucker jedoch sind Vorschubintervalle zwischen hintereinander beförderten Vorlagebögen so klein als möglich eingestellt. Das Abschneiden eines Vorlagebogens durch Hochbewegen des unteren Messers bei diesen klein gelassenen Intervallen kann die folgenden Probleme verursachen.
  • Und zwar ist in den Druckabschnitten das Vorschubintervall zweier aufeinander folgender Vorlagebögen klein eingestellt. Dies kann das Ansaugen der Tinte durch die Sauglöcher, die sich zwischen den beiden Vorlagebögen befinden, unterbinden, und es kann die Druckleistung des Tintenstrahldruckers verbessern. Wenn die beiden Vorlagebögen bei diesem klein gelassenen Vorschubintervall zur Schneidevorrichtung befördert und durch diese zugeschnitten werden, erhöht sich die Möglichkeit, dass ein Streifen, der durch Abschneiden der hinteren Endteils eines vorangehenden Vorlagebogens der beiden Vorlagebögen erzeugt wurde, auf einen nachfolgenden Vorlagebogen fallen kann, nachdem er hochgeblasen wurde, und ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen Endteils des nachfolgenden Vorlagebogens erzeugt wurde, auf den vorangehenden Vorlagebogen fallen kann. Wenn die Vorlagebögen, welche die Streifen tragen, vorgeschoben werden, kann es an einer Vorschubwalze oder der Führungsplatte zu einem Papierstau kommen. Außerdem können die Vorlagebögen in ihrer Breitenrichtung von der Standardposition verschoben werden.
  • Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht des Vorhergesagten entwickelt, und ihr Ziel ist es, zu verhindern, dass ein Streifen, der beim Abschneiden des vorderen Endteils oder des hinteren Endteils eines Vorlagebogens hochgeblasen wird, auf einen benachbarten vorangehenden oder nachfolgenden Vorlagebogen fällt.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Tintenstrahldrucker mit dem folgenden Aufbau bereitgestellt. Und zwar umfasst ein Tintenstrahldrucker: einen Druckabschnitt, welcher durch Ausstoßen von Tinten von einem Druckkopf auf Vorlagebögen druckt; einen Vorlagebogenzufuhrabschnitt, welcher dem Druckabschnitt Vorlagebögen zuführt; einen Beförderungsabschnitt, welcher am Druckabschnitt vorgesehen ist und welcher die vom Vorlagebogenzufuhrabschnitt zugeführten Vorlagebögen zu einer Seite gegenüber einer Seite des Vorlagebogenzufuhrabschnitts befördert, wenn die Vorlagebögen bedruckt werden; und einen Schneideabschnitt, welcher einen vorderen Endteil und einen hinteren Endteil der vom Beförderungsabschnitt zugeführten und durch den Druckabschnitt bedruckten Vorlagebögen der Reihe nach abschneidet, wobei der Schneideabschnitt einen Schneide- und Beförderungsabschnitt, welcher die bedruckten Vorlagebögen horizontal zu einer Seite gegenüber einer Seite des Druckabschnitts befördert, und eine Schneidevorrichtung umfasst, die ein oberes Messer und ein unteres Messer umfasst, die über und unter einem Vorlagebogenbeförderungsweg des Schneide- und Beförderungsabschnitts angeordnet sind, der Schneideabschnitt die Vorlagebögen derart zuschneidet, dass, wenn ein abzuschneidender Teil der Vorlagebögen zwischen dem oberen Messer und dem unteren Messer des Schneide- und Beförderungsabschnitts positioniert wird, das untere Messer bei feststehendem oberen Messer nach oben bewegt wird, bei einer fortlaufenden Verarbeitung, bei welcher der Tintenstrahlendrucker eine Mehrzahl von Vorlagebögen hintereinander bedruckt und zuschneidet, der Beförderungsabschnitt und der Schneide- und Beförderungsabschnitt die Mehrzahl von Vorlagebögen bei einem dazwischen gelassenen Vorschubintervall in einer Richtung vorschieben, in welcher die Vorlagebögen befördert werden, und bei der fortlaufenden Verarbeitung durch den Tintenstrahldrucker das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen im Schneideabschnitt größer als jenes im Druckabschnitt ist.
  • Durch diesen Aufbau wird verhindert, dass ein Streifen, der durch das Abschneiden des vorderen Endteils oder des hinteren Endteils eines Vorlagebogens durch das untere Messer auf einen benachbarten vorangehenden oder nachfolgenden Vorlagebogen fällt, nachdem er über den Beförderungsweg hochgeblasen wurde.
  • Konkret wird im Druckabschnitt das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen so klein als möglich eingestellt (z. B. etwa 2 mm), um ein Tintenabsaugen durch die Sauglöcher, die sich zwischen den beiden Vorlagebögen befinden, zu unterbinden und die Druckleistung des Tintenstrahldruckers zu verbessern. Wenn das Vorschubintervall zwischen den beiden Vorlagebögen im Schneideabschnitt gleich bleibt wie das kleine Vorschubintervall im Druckabschnitt, kann ein Streifen, der durch Abschneiden des hinteren Endteils des vorangehenden Bogens (auf der Auslaufseite) der beiden Vorlagebögen erzeugt wird, auf den nachfolgenden Bogen (auf der Zulaufseite) fallen, nachdem er hochgeblasen wurde. Außerdem kann ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen Endteils des nachfolgenden Vorlagebogens erzeugt wird, auf den vorangehenden Vorlagebogen fallen.
  • Beim dem zuvor beschriebenen Tintenstrahldrucker ist jedoch das Vorschubintervall zwischen den beiden Vorlagebögen im Schneideabschnitt größer als im Druckabschnitt eingestellt. Dies kann verhindern, dass ein Streifen, der durch Abschneiden der hinteren Endteile der Vorlagebögen erzeugt wird, auf den nachfolgenden benachbarten Vorlagebogen fällt, und verhindern, dass ein Streifen, der durch Abschneiden der vorderen Endteile der Vorlagebögen erzeugt wird, auf den vorangehenden benachbarten Vorlagebogen fällt. Dies wiederum kann einen Papierstau und eine Verschiebung in ihrer Breitenrichtung der Vorlagebögen verhindern, welche durch das Vorhandensein solch eines Streifens verursacht werden.
  • Bei dem zuvor beschriebenen Tintenstrahldrucker umfasst der Schneide- und Beförderungsabschnitt vorzugsweise einen Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt und einen Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt, die auf einer Zulaufseite beziehungsweise einer Auslaufseite der Schneidevorrichtung angeordnet sind und zum Befördern von Vorlagebögen unabhängig voneinander angetrieben werden, und bei der fortlaufenden Verarbeitung durch den Tintenstrahldrucker ist eine Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens höher als die des nachfolgenden Bogens, wenn der Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt einen vorangehenden Bogen der beiden Vorlagebögen befördert, während der Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt einen nachfolgenden Bogen der beiden Vorlagebögen befördert.
  • Dies kann das Intervall zwischen dem vorangehenden Bogen und dem nachfolgenden Bogen im Schneideabschnitt vergrößern. Folglich kann das Vorschubintervall zwischen den beiden Vorlagebögen im Schneideabschnitt etwas größer als im Druckabschnitt gemacht werden.
  • Vorzugsweise umfasst der zuvor beschriebene Tintenstrahldrucker im Druckabschnitt: eine Druckplatte gegenüber dem Druckkopf und mit einer Auflagefläche, in welcher eine Mehrzahl von Sauglöchern ausgebildet ist; und eine Saugvorrichtung, welche die Vorlagebögen durch die Sauglöcher ansaugt und auf der Auflagefläche der Druckplatte hält, wobei der Beförderungsabschnitt einen Vor-Druck-Beförderungsabschnitt und einen Nach-Druck-Beförderungsabschnitt umfasst, die auf einer Zulaufseite beziehungsweise einer Auslaufseite der Drucklatte angeordnet sind und zum Befördern von Vorlagebögen unabhängig voneinander angetrieben werden, und, wenn sich ein hinteres Ende eines vorangehenden Bogens und ein vorderes Ende eines nachfolgenden Bogens der beiden Vorlagebögen bei der fortlaufenden Verarbeitung durch den Tintenstrahldrucker zwischen dem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt und dem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt befinden, führt der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt einen Nachfolgevorschub durch, bei welchem der nachfolgende Bogen dem vorangehenden Bogen in einem vorgegebenen Intervall folgt.
  • Dies ermöglicht es dem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt, einen Nachfolgevorschub durchzuführen. Auf diese Weise kann die Anzahl der Sauglöcher, die sich zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen befinden, stabil verringert werden, um dadurch eine Verschlechterung der Druckqualität zu unterbinden, die durch Tintenansaugen durch die Sauglöcher verursacht wird. Obwohl der Nachfolgevorschub durch den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen im Druckabschnitt reduzieren kann, kann außerdem das Vorschubintervall zwischen den beiden Vorlagebögen im Schneideabschnitt auf seiner Auslaufseite vergrößert werden. Auf diese Weise kann eine Verschlechterung der Druckqualität unterbunden werden, und es kann verhindert werden, dass ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen Endteils oder der hinteren Endteile von Vorlagebögen erzeugt und hochgeblasen wird, auf den vorangehenden oder nachfolgenden benachbarten Vorlagebogen fällt.
  • Bei dem Tintenstrahldrucker, bei dem der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt einen Nachfolgevorschub durchführt, umfasst der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt vorzugsweise ein Vor-Druck-Vorschubwalzenpaar vom Presspasstyp, welches Vorlagebögen vorschiebt, indem es durch einen ersten Motor angetrieben wird, der Nach-Duck-Beförderungsabschnitt umfasst ein Nach-Druck-Vorschubwalzenpaar vom Presspasstyp, welches Vorlagebögen vorschiebt, indem es durch einen zweiten Motor angetrieben wird, der erste Motor umfasst einen ersten Drehwertgeber, welcher einen Drehwinkel des ersten Motors erfasst, der zweite Motor umfasst einen zweiten Drehwertgeber, welcher einen Drehwinkel des zweiten Motors erfasst, und der Nachfolgevorschub durch den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt wird durch Antreiben des ersten Motors auf der Basis von Werten durchgeführt, die durch die ersten und zweiten Drehwertgeber erfasst werden.
  • Durch diesen vergleichsweise einfachen Aufbau kann das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen beim Nachfolgevorschub genau gehalten werden. Folglich kann eine hohe Druckqualität bei niedrigen Kosten erreicht werden.
  • Vorzugsweise ist auf der Auflagefläche der Druckplatte die Mehrzahl von Sauglöchern derart angeordnet, dass eine Mehrzahl von Reihen der Sauglöcher, die sich entlang einer Reihenrichtung orthogonal zu einer Beförderungsrichtung erstrecken, in welcher Vorlagebögen befördert werden, in Intervallen entlang der Beförderungsrichtung angeordnet ist, und das vorgegebene Intervall kleiner als ein Minimum der Intervalle ist, in welchen benachbarte der Mehrzahl der Reihen angeordnet sind.
  • Dies kann verhindern, dass eine Mehrzahl von Sauglöchern gleichzeitig zwischen den beiden aufeinander folgenden Vorlagebögen positioniert wird. Auf diese Weise kann eine Verschlechterung der Druckqualität, die durch Tintenansaugen durch die Sauglöcher verursacht wird, minimiert werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein äußeres Erscheinungsbild eines Tintenstrahldruckers gemäß einer beispielhaften Ausführungsform darstellt.
  • 2 ist eine schematische Ansicht eines inneren Aufbaus des Tintenstrahldruckers, wenn von der Seite gesehen.
  • 3 ist eine Querschnittansicht, die das Innere einer Kassette im Detail darstellt.
  • 4 ist eine Seitenansicht, die einen Druckabschnitt und einen Umkehrabschnitt im Detail darstellt.
  • 5 ist eine Draufsicht, die den Druckabschnitt im Detail darstellt.
  • 6 ist eine schematische Ansicht, die einen Zustand darstellt, in welchem ein Wendewalzenpaar des Wendeabschnitts einen Vorlagebogen empfängt, der von einem Rückwärtsbeförderungsabschnitt zugeführt wird.
  • 7 ist eine Darstellung, welche 6 entspricht und einen Zustand zeigt, in welchem eine Abtriebswalze des Wendewalzenpaars in eine zweite Position umgeschaltet wird.
  • 8 ist eine Darstellung, welche 6 entspricht und einen Zustand zeigt, in welchem das Wendewalzenpaar einen Vorlagebogen zu einem Zuführwalzenpaar wendet.
  • 9 ist eine Darstellung, welche 6 entspricht und einen Zustand zeigt, in welchem ein Vorlagebogen durch eine Öffnung zur manuellen Papierzufuhr- und -einführung manuell zu- und eingeführt wird.
  • 10 ist eine Draufsicht, die den Wendeabschnitt im Detail darstellt.
  • 11 ist eine Darstellung, wenn in der Richtung eines Pfeils C in 10 gesehen.
  • 12 ist eine Darstellung, welche 11 entspricht und einen Zustand zeigt, in welchem Abtriebswalzen des Wendewalzenpaars und des Zuführwalzenpaars in einem presspassgelösten Zustand sind.
  • 13 ist eine Darstellung, welche 2 entspricht und einen Zustand zeigt, in welchem eine Duplexdruckeinheit von einem Druckerhauptkörper entfernt ist.
  • 14 ist eine schematische Ansicht, die einen Aufbau eines Beförderungsabschnitts darstellt.
  • 15 ist eine perspektivische Ansicht, die den Druckabschnitt und die Umgebung davon darstellt.
  • 16 ist eine Seitenansicht, die den Hauptteil des Beförderungsabschnitts darstellt.
  • 17A bis 17C sind schematische Ansichten, welche den Betrieb des Beförderungsabschnitts gemäß der Überführungssteuerung darstellen.
  • 18A und 18B sind schematische Ansichten, welche den Betrieb des Beförderungsabschnitts gemäß der Vorlagebogen-Nachfolgevorschubsteuerung darstellen.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Im Folgenden werden beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Die folgenden beispielhaften Ausführungsformen beschreiben lediglich bevorzugte Beispiele und sollen den Umfang der vorliegenden Erfindung, ihrer anwendbaren Aufgaben und ihrer Verwendung nicht einschränken.
  • 1 stellt ein äußeres Erscheinungsbild eines Tintenstrahldruckers A gemäß einer beispielhaften Ausführungsform dar. 2 stellt einen inneren Aufbau des Tintenstrahldruckers A schematisch dar. Der Tintenstrahldrucker A wird für ein Fotodrucksystem verwendet und druckt zum Beispiel auf einen Vorlagebogen P (siehe zum Beispiel 3, 6 usw.) auf der Basis von Bilddaten, die über ein Übertragungskabel von einem Empfangsblock gesendet werden, der die Bilddaten empfängt und die erforderliche Korrektur vornimmt. Der Vorlagebogen P ist ein Einzelbogen, der so zugeschnitten ist, dass er eine vorgegebene Größe aufweist. Eine Mehrzahl von Größen kann im Voraus als diese Größe festgelegt werden (die Längen und Breiten der Vorlagebögen P werden gemäß den Größen der Vorlagebögen bestimmt).
  • Der Tintenstrahldrucker A umfasst einen Druckerhauptkörper 1, eine Kassette 5 und eine Duplexdruckeinheit 7. Der Druckerhauptkörper 1 umfasst ein Gehäuse 2 mit einer Unterseite, die mit einer Mehrzahl von Rädern 3 versehen ist. Die Kassette 5 ist entfernbar am oberen Teil einer Seite des Gehäuses 2 des Druckerhauptkörpers 1 angebracht und kann eine Mehrzahl von Vorlagebögen P aufnehmen, die in ihrer Dickenrichtung gestapelt werden. Die Duplexdruckeinheit 7 ist entfernbar an der Oberseite des Gehäuses 2 angebracht. Es ist zu erwähnen, dass in der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform die Seite, auf der die Kassette 5 angebracht ist (links in 2), als Druckervorderseite bezeichnet wird, und die Seite gegenüber dazu (rechts in 2) wird als Druckerrückseite bezeichnet. Außerdem wird die Richtung senkrecht zum Bogen in 2 als Druckerquerrichtung bezeichnet und stimmt mit der Querrichtung der Vorlagebögen P überein, die in der Kassette 5 untergebracht sind und in den Druckerhauptkörper 5 und die Duplexdruckeinheit 7 eingeführt werden.
  • Wie in 2 dargestellt, wird durch Anbringen der Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 ein Duplexdrucken auf beide Seiten eines Vorlagebogens B ermöglicht, wie später beschrieben wird. Ein Binden einer Mehrzahl von Vorlagebögen P, die beidseitig bedruckt wurden, ermöglicht die Erstellung eines Fotoalbums oder eine Fotobuchs. Andererseits wird für ein Simplexdrucken auf nur eine Seite des Vorlagebogens P, das heißt in dem Fall, in dem ein Duplexdrucken unnötig ist, die Duplexdruckeinheit 7 üblicherweise vom Druckerhauptkörper 1 entfernt (siehe 13). Es ist zu erwähnen, dass, selbst wenn die Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, ein Simplexdrucken auf einen Vorlagebogen P durchgeführt werden kann.
  • Die Kassetten 5 werden gemäß der Größe eines Vorlagebogens P ausgetauscht. Der Bediener gibt durch einen manuellen Schalter (nicht dargestellt) die Größe (Länge und Breite) des Vorlagebogens P ein, die der Kassette 5 entspricht, nachdem die Kassette 5 am Druckerhauptkörper 1 angebracht wurde. Ferner betätigt der Bediener ein Betätigungselement (nicht dargestellt), um Breitenbegrenzungselemente 84, 85 (siehe 10) eines Korrekturmechanismus 81, welcher später beschrieben wird, mit der Position auszurichten, die der Breite des Vorlagebogens P entspricht. Alternativ kann zum Beispiel ein IC-Chip, der Informationen speichert, die die Größe eines Vorlagebogens P und dergleichen angeben, in der Kassette 5 bereitgestellt werden, so dass der Druckerhauptkörper 1 die gespeicherten Informationen des IC-Chips lesen kann, wenn die Kassette 5 daran angebracht ist. Dies kann die Notwendigkeit eines Eingabevorgangs des Bedieners eliminieren. Außerdem kann der Motor die Ausrichtung der Breitenbegrenzungselemente 84, 85 des Korrekturmechanismus 81 gemäß der Eingabe des Bedieners durch den Betriebsschalter oder den im IC-Chip gespeicherten Leseinformationen automatisch durchführen.
  • Wie in 3 im Detail dargestellt, ist in der Kassette 5 ein Einlegefach 11 zum Einlegen der Vorlagebögen P vorgesehen, die in ihrer Dickenrichtung gestapelt werden. Das Einlegefach 11 wird drehbar um eine Achse 11a getragen, die sich in der Druckerquerrichtung (rechts und links) ungefähr in der Mitte in der Druckerlängsrichtung (rück- und vorwärts) des Einlegefachs 11 innerhalb der Kassette 5 erstreckt. Das Einlegefach 11 erfährt eine Federkraft, um sich in der Richtung zu drehen, die das druckerrückseitige Ende des Einlegefachs 11 anhebt. Dies ermöglicht es dem obersten Vorlagebogen P einer Mehrzahl von Vorlagebögen P, die in das Einlegefach 11 eingelegt sind, mit einer Einzugswalze 14 in Kontakt zu kommen, die im oberen Teil des druckerrückseitigen Endes in der Kassette 5 vorgesehen ist.
  • Die Einzugswalze 14 wird durch einen Motor (nicht dargestellt), der im Druckerhauptkörper 1 vorgesehen ist, gegen den Uhrzeigersinn in 3 angetrieben und gedreht. Wenn der Motor die Einzugswalze 14 antreibt und dreht, wird nur der oberste Vorlagebogen P zur Druckerrückseite bewegt, um aus der Kassette 5 eingezogen zu werden. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Einzugswalze 14 um ein vorgegebenes Maß gedreht wird, senkt ein Fachsenkmechanismus 16 das druckerrückseitige Ende des Einlegefachs 11, damit der oberste Vorlagebogen P die Vorlagebögen P, die sich unter dem obersten Vorlagebogen P befinden, nicht mitzieht und damit nicht eine Mehrzahl von Vorlagebögen P gleichzeitig aus der Kassette 5 eingezogen wird.
  • Der Fachsenkmechanismus 16 umfasst innerhalb des Druckerhauptkörpers 1 einen Fachsenkhebel 17, der drehbar um eine Achse 17a getragen wird, die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt, und eine Hebeldrehnocke 18 zum Drehen des Fachsenkhebels 17 um die Achse 17a. Die Hebeldrehnocke 18 ist so ausgelegt, dass sie sich durch einen Motor (nicht dargestellt) um eine Achse 18a dreht. Wenn die Kassette 5 am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, tritt außerdem ein Ende des Fachsenkhebels 17 so ein, dass es sich über dem druckerrückseitigen Ende des Einlegefachs 11 innerhalb der Kassette 5 befindet. Andererseits ist das andere Ende des Fachsenkhebels 17 mit der Nockenfläche der Hebeldrehnocke 18 in Kontakt. Um diesen Kontaktzustand stets aufrechtzuerhalten, drückt eine Feder den Fachsenkhebel 17 derart, dass sich das andere Ende zur Hebeldrehnocke 18 bewegt, das heißt, dass sich das eine Ende nach oben bewegt.
  • Wenn die Einzugswalze 14 um das vorgegebene Maß gedreht wird, dreht sich die Hebeldrehnocke 18, um zu bewirken, dass das eine Ende des Fachsenkhebels 17 mit dem druckerrückseitigen Ende des Einlegefachs 11 in Kontakt kommt und dieses nach unten drückt. Dies kann verhindern, dass der oberste Vorlagebogen P die Vorlagebögen P, die sich unter dem obersten Vorlagebogen P befinden, mitzieht, wodurch verhindert wird, dass eine Mehrzahl von Vorlagebögen P gleichzeitig aus der Kassette 5 eingezogen wird. Es ist zu erwähnen, dass, wenn die Hebeldrehnocke 18 eine halbe Drehung vollzieht, das eine Ende des Fachsenkhebels 17 beginnt, sich zu heben, um zu bewirken, dass die Feder das druckerrückseitige Ende des Einlegefachs 11 anhebt, um dadurch zu ermöglichen, dass ein Vorlagebogen P, welcher als Nächstes der oberste Vorlagebogen P wird, mit der Einzugswalze 14 in Kontakt kommt. Wenn die Hebeldrehnocke 18 eine volle Drehung vollzieht, hört die Hebeldrehnocke 18 auf, sich zu drehen, und der Fachsenkhebel 17 kehrt in seinen Ausgangszustand zurück.
  • Der Vorlagebogen P, der durch die Einzugswalze 14 aus der Kassette 5 eingezogen wird, wird einem Druckabschnitt 21, welcher später beschrieben wird, im Druckerhauptkörper 1 zugeführt. Daher entspricht die Einzugswalze 14 der Kassette 5 einem Vorlagebogenzufuhrabschnitt, welcher dem Druckabschnitt 21 einen Vorlagebogen P zuführt.
  • In der Nähe des oberen Teils des Gehäuses 2 des Druckerhauptkörpers 1, wo die Kassette 5 angebracht ist, ist der Druckabschnitt 21 vorgesehen, welcher auf der Basis von Bilddaten druckt. Der Druckabschnitt 21 umfasst einen Druckkopf H, einen Beförderungsabschnitt 22 und eine Druckplatte 23, wie in 4 und 5 im Einzelnen dargestellt. Der Druckkopf H druckt auf eine Seite (Oberseitenfläche) eines Vorlagebogens P. Der Beförderungsabschnitt 22 befördert den von der Einzugswalze 14 zugeführten Vorlagebogen P beim Drucken auf den Vorlagebogen P im Wesentlichen horizontal zur Seite (der Druckerrückseite) gegenüber der Seite der Einzugswalze 14. Die Druckplatte 23 liegt dem Druckkopf H gegenüber und trägt den Vorlagebogen P, der durch den Beförderungsabschnitt 22 befördert wird.
  • Ein zulaufseitiges Walzenpaar 24 (das einem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt entspricht) vom Presspasstyp ist am zulaufseitigen Ende (druckervorderseitigen Ende) des Beförderungsabschnitts 22 angeordnet, und ein auslaufseitiges Walzenpaar 25 (das einem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt entspricht) vom Presspasstyp am auslaufseitigen Ende (druckerrückseitigen Ende) des Beförderungsabschnitts 22. Untere Antriebswalzen 24a, 25a des zulaufseitigen Walzenpaars 24 und des auslaufseitigen Walzenpaars 25 werden zum Befördern des Vorlagebogens P unabhängig voneinander angetrieben. Wie später ausführlich beschrieben wird, werden Abtriebswalzen 24b, 25b des zulaufseitigen Walzenpaars 24 und des auslaufseitigen Walzenpaars 25 zwischen einem Zustand, in dem sie gegen die entsprechenden unteren Antriebswalzen 24a, 25a pressgepasst sind, und einem Zustand, in dem der Presspasszustand gelöst wird, umgeschaltet.
  • Auf den Zulauf- und Auslaufseiten des zulaufseitigen Walzenpaars 24 sind erste und zweite Sensoren 27, 28 vorgesehen, welche jeweils Lichtprojektionsabschnitte und Fotodetektoren zum Erkennen eines Vorlagebogens P umfassen, wobei das zulaufseitige Walzenpaar 24 dazwischen eingefügt ist. Der erste Sensor 27 erkennt, dass das Vorderende eines Vorlagebogens P von der Kassette 5 oder der Duplexdruckeinheit 7 in das Gehäuse 2 des Druckerhauptkörpers 1 eintritt. Bei Erkennung durch den Sensor 27 wird die Antriebswalze 24a des zulaufseitigen Walzenpaars 24 angetrieben. Der zweite Sensor 28 erkennt das Vorderende des Vorlagebogens P, der vom zulaufseitigen Walzenpaar 24 vorgeschoben wird. Wenn das zulaufseitige Walzenpaar 24 nach der Erkennung des Vorderendes des Vorlagebogens P durch den zweiten Sensor 28 den Vorlagebogen P um ein Maß vorschiebt, das es einem Druckstartpunkt des Vorlagebogens P erlaubt, einen Teil unter dem Druckkopf H zu erreichen, beginnt das Drucken auf den Vorlagebogen P. Wenn ferner, wie später ausführlich beschrieben wird, das zulaufseitige Walzenpaar 24 nach der Erkennung des Vorderendes der Vorlagebogens P durch den zweiten Sensor 28 den Vorlagebogen P um ein Maß vorschiebt, das es dem Vorderende des Vorlagebogens P erlaubt, das auslaufseitige Walzenpaar 25 zu erreichen, wird der Presspasszustand des zulaufseitigen Walzenpaars 24 in den presspassgelösten Zustand gewechselt, und der presspassgelöste Zustand des auslaufseitigen Walzenpaars 25 wird in den Presspasszustand gewechselt. Dann schiebt das auslaufseitige Walzenpaar 25 den Vorlagebogen P vor.
  • Der Druckkopf H ist so konfiguriert, dass er sich entlang zweier Führungsschienen 31, die sich in einer Hauptabtastrichtung X (siehe 5) erstrecken, die mit der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P (der Druckerquerrichtung) übereinstimmt, über dem Vorlagebogen P bewegt. Der Druckkopf H umfasst zwei Kopfeinheiten 32, die nebeneinander in einer Nebenabtastrichtung Y (siehe 5) angeordnet sind, die mit der Richtung übereinstimmt, in welcher sich der Vorlagebogen P bewegt (der Druckerlängsrichtung), und welche senkrecht zur Hauptabtastrichtung X ist. Durch Abwärtsausstoßen von Tinte in einer Mehrzahl von Farben aus mehreren Tintenausstoßdüsen (nicht dargestellt), die an der Unterseite der beiden Kopfeinheiten 32 vorgesehen sind, kann ein vorgegebenes Bild auf die Oberseite des Vorlagebogens P gedruckt werden. In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform sind die beiden Kopfeinheiten 32 nebeneinander in der Nebenabtastrichtung Y vorgesehen. Die Anzahl von Kopfeinheiten ist jedoch nicht auf zwei beschränkt, und kann auch eine oder drei oder mehr betragen.
  • Der Druckkopf H ist aus LCP (Flüssigkristallpolymer) hergestellt, das eine ausgezeichnete Hitzebeständigkeit zum Unterbinden des negativen Einflusses der Wärmeausdehnung aufweist. Der Abstand zwischen den beiden Kopfeinheiten 32, wie oben vorgesehen, kann infolge eines Temperaturanstiegs variieren, um eine Druckfehlausrichtung zu verursachen. Der Druckkopf H ist aus LCP hergestellt, um diese Erscheinung zu verhindern.
  • Die Kopfeinheiten 32 haben denselben Aufbau und umfassen eine Mehrzahl von Düsenreihen zum Ausstoßen von Tinte in Farben, welche in der Hauptabtastrichtung X angeordnet sind. In den Düsenreihen sind die zuvor erwähnten Tintenausstoßdüsen in der Nebenabtastrichtung Y angeordnet. Dementsprechend kann jede Kopfeinheit 32 nur ein Farbbild erzeugen. Das zulaufseitige Walzenpaar 24 und das auslaufseitige Walzenpaar 25 schieben einen Vorlagebogen P in der Nebenabtastrichtung Y intermittierend (schrittweise) um ein bestimmtes Einheitsvorschubmaß vor. Bei jedem Stopp des Vorlagenbogens P bei diesem intermittierenden Vorschub führt der Druckkopf H eine Abtastung (einen Lauf in eine Richtung oder einen Rücklauf) in der Hauptabtastungsrichtung X durch. Während solch einer Abtastung wird Tinte in Farben aus den Tintenausstoßdüsen der Kopfeinheiten 32 an entsprechenden Punkten in der Hauptabtastrichtung X auf die Oberseite des Vorlagebogens P ausgestoßen. Das heißt, nach einer Abtastung durch den Druckkopf H wird der Vorlagebogen P um das Einheitsvorschubmaß vorgeschoben. Dann führt der Druckkopf H erneut eine Abtastung durch. Der zuvor erwähnte Vorgang wird wiederholt, um ein gewünschtes Bild zu drucken.
  • Hierbei kann als eine Konfiguration für den Tintenausstoß des Druckkopfes H in der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform eine allgemeine piezoelektrische Konfiguration eingesetzt werden, bei welcher das Volumen in einer Druckkammer, in welche die Tinte gefüllt ist, durch ein piezoelektrisches Element geändert wird, um zu bewirken, dass die Tinte aus den Tintenausstoßdüsen, die mit der Druckkammer in Verbindung stehen, ausgestoßen wird.
  • Die Druckplatte 23 ist mit einem plattenförmigen Element ausgebildet und weist eine Oberseite auf, die als Auflagefläche 23a dient, die einen Vorlagebogen P trägt. Mehrere Sauglöcher 23b (siehe 5), die sich in der Auflagefläche öffnen, sind durch die Druckplatte 23 in der Dickenrichtung (vertikalen Richtung) ausgebildet.
  • Die Sauglöcher 23b sind derart angeordnet, dass eine Mehrzahl von Reihen der Sauglöcher, die sich entlang einer Reihenrichtung (der Hauptabtastrichtung X) orthogonal zur Beförderungsrichtung (der Nebenabtastrichtung Y) erstrecken, in welcher der Vorlagebogen befördert wird, in Intervallen entlang der Beförderungsrichtung angeordnet ist.
  • Wie in 4 dargestellt, ist ein Gehäuse 25, das zusammen mit der Druckplatte 23 einen Raum bildet, unter der Druckplatte 23 angeordnet. Eine Saugvorrichtung 36, die ein Gebläse und dergleichen umfasst, ist unter dem Gehäuse 35 angeordnet. Die Sauglöcher 23b stehen mit dem Raum im Gehäuse 35 in Verbindung. Dieser Raum steht mit der Saugöffnung der Saugvorrichtung 36 in Verbindung. Wenn die Saugvorrichtung 36 betrieben wird, wird auf der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 durch die Sauglöcher 23b ein Unterdruck erzeugt, um dadurch zu ermöglichen, dass ein Vorlagebogen P angesaugt und auf der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 gehalten wird. Dies kann die Ebenheit des Vorlagebogens P beim Drucken gewährleisten, um die Druckqualität zu erhöhen.
  • Ferner sind Vertiefungen 23c (siehe 5), die sich in der Nebenabtastrichtung Y erstrecken, in der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 zur Aufnahme von Tintenabsorbern 38 ausgebildet. Ein Teil der vom Druckkopf H (den Kopfeinheiten 32) ausgestoßenen Tinte kann beim randlosen Drucken, bei welchem ein Bild auf den gesamten Vorlagebogen P gedruckt wird, über die Kanten in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P auf der Auflagefläche 23a hinaus und nach außen gehen. Die Tintenabsorber 38 sind vorgesehen, um ein Verschmieren auf der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 durch Tinte, die nach außen gegangen ist, zu verhindern. Demgemäß sind die Vertiefungen 23c an Positionen in der Auflagefläche 23a ausgebildet, die der Kante in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P auf der Auflagefläche 23a entsprechen und dem Druckkopf H in der Nebenabtastrichtung Y entsprechen, um sich entlang der Kante in der Auflagefläche 23a zu erstrecken (d. h. in der Nebenabtastrichtung Y zu erstrecken). In dem in 5 dargestellten Beispiel sind die Vertiefungen 23c fünf zu fünf (insgesamt zehn) auf den jeweiligen Seiten ausgebildet, um Vorlagebögen P mit fünf verschiedenen Breiten zu entsprechen. Die Tintenabsorber 38 sind vorzugsweise zum Beispiel in Schwammform, die sich ausgezeichnet zur Tintenabsorption eignet.
  • Hierbei wird beim randlosen Drucken die Tinte auf die absoluten Kanten in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P ausgestoßen, und die Tintenabsorber 38 absorbieren die Tinte, die über die Kante hinaus und nach außen gegangen ist. Andererseits wird die Tinte bei einem als Ränder gelassenen vorgegebenen Maß (z. B. 2 mm) nicht auf die absolute Vorderkante und die absolute Hinterkante des Vorlagebogens P ausgestoßen. Dann werden die Ränder durch eine Schneidevorrichtung 40, welche später beschrieben wird, abgeschnitten, um ein randloses Bild zu erhalten. Der Grund dafür ist Folgender. Wenn die Tinte zur Vorderkante und zur Hinterkante des Vorlagebogens P ausgestoßen wird, kann die Tinte außerhalb davon durch Ansaugen durch die Sauglöcher 23b in die Sauglöcher 23b gesaugt werden, um die Druckqualität zu verschlechtern, und sie kann verursachen, dass die Auflagefläche 23a mit der Tinte verschmiert wird.
  • Auf der Auslaufseite des Beförderungsabschnitts 22 im oberen Teil des Gehäuses 2 des Druckerhauptkörpers 1 ist ein Umkehrabschnitt 45 vorgesehen, welcher bewirkt, dass ein Vorlagebogen P, der vom auslaufseitigen Ende (dem auslaufseitigen Walzenpaar 25) des Beförderungsabschnitts 22 vorgeschoben wird, eine Kehrtwendung macht, so dass der Vorlagebogen P umgedreht wird und seine Beförderungsrichtung umgekehrt wird.
  • Auf der Zulaufseite des Umkehrabschnitts 45 und auf der Auslaufseite des Beförderungsabschnitts 22 ist ein Schneideabschnitt 39 angeordnet. Beim randlosen Drucken befördert der Schneideabschnitt 39 den Vorlagebogen P, der durch den Druckabschnitt 21 bedruckt und vom Beförderungsabschnitt 22, so wie er ist, vorgeschoben wird, im Wesentlichen horizontal und schneidet die Ränder am Vorderkantenteil und am Hinterkantenteil für den Vorlagebogen P der Reihe nach ab. Im Schneideabschnitt 39 ist eine Schneidevorrichtung 40 ungefähr in der Mitte des Beförderungswegs für den Vorlagebogen P vorgesehen. Die Schneidevorrichtung 40 umfasst ein feststehendes Messer 40a (das einem oberen Messer entspricht) und ein bewegliches Messer 40b (das einem unteren Messer entspricht). Das feststehende Messer 40a ist so angeordnet, dass es sich in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P (der Hauptabtastrichtung X) auf der Oberseite des Beförderungswegs des Vorlagebogens P erstreckt. Das bewegliche Messer 40b ist so angeordnet, dass es sich in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P auf der Unterseite des Beförderungswegs des Vorlagenbogens P erstreckt, und es wird durch einen Motor (nicht dargestellt) vertikal in Bezug auf die feststehende Schneidevorrichtung 40a bewegt. Wenn ein abzuschneidender Teil des Vorlagebogens P zwischen dem feststehenden Messer 40a und dem beweglichen Messer 40b positioniert wird, bewegt sich das bewegliche Messer 40b von der Unterseite zur Oberseite des Vorlagebogens P, wobei das feststehende Messer 40a fixiert ist, um dadurch den Vorlagebogen P abzuschneiden. Streifen, die durch solch ein Abschneiden gebildet werden, fallen nach unten und werden in einem Streifenbehälter 41 (siehe 2), der unter der Schneidevorrichtung 40 im unteren Teil des Gehäuses 2 angeordnet ist, aufgenommen, nachdem sie durch das sich nach oben bewegende bewegliche Messer 40b vom Beförderungsweg hochgeblasen wurden. Im Falle eines randlosen Druckens auf beide Seiten eines Vorlagebogens P schneidet die Schneidevorrichtung 40 die Ränder nach dem Drucken auf beide Seiten davon ab.
  • Der Umkehrabschnitt 45 umfasst zwei Vorschubwalzenpaare 46 vom Presspasstyp, die auf der Zulaufseite des Umkehrabschnitts 45 angeordnet sind und den Vorlagebogen P im Wesentlichen horizontal vom Beförderungsabschnitt 22 zur Druckerrückseite weiter vorschieben, ein erstes Richtungsänderungselement 47 (siehe 4), das die Beförderungsrichtung des von den Vorschubwalzenpaaren 46 zugeführten Vorlagebogens P nach oben ändert, zwei Vorschubwalzenpaare 48 vom Presspasstyp, die auf der Auslaufseite des ersten Richtungsänderungselements 47 angeordnet sind und den Vorlagebogen P einzwängen und nach oben vorschieben, ein zweites Richtungsänderungselement 49 (siehe 4), das die Beförderungsrichtung des von den Vorschubwalzenpaaren 48 vorgeschobenen Vorlagebogens P zur Druckervorderseite ändert, ein Vorschubwalzenpaar 50 vom Presspasstyp, das am auslaufseitigen Ende des Umkehrabschnitts 45 angeordnet ist und den Vorlagebogen P einzwängt und ihn vom Umkehrabschnitt 45 ausgibt, und einen dritten Sensor 51 (der einen Lichtprojektionsabschnitt und einen Fotodetektor umfasst), der in der Nähe des Vorschubwalzenpaars 50 angeordnet ist und erkennt, dass sich der Vorlagebogen P in der Position befindet. Zwischen den beiden Vorschubwalzenpaaren 48 ist ein Paar von Führungsplatten 52 (siehe 4) so angeordnet, dass es in den Beförderungsweg eingefügt ist. Die Führungsplatten 52 führen das Vorderende des Vorlagebogens P, der vom unteren Vorschubwalzenpaar 48 zum oberen Vorschubwalzenpaar 48 gesendet wird.
  • Zwischen den beiden Vorschubwalzenpaaren 46 ist auf der Zulaufseite des Umkehrabschnitts 45 ein Trockner 53, der Trocknungswind W (siehe 4) zum Trocknen der Tinte, die auf der Oberseite eines Vorlagebogens P im Druckabschnitt 21 haftet, auf die Oberseite des Vorlagebogens P bläst. Der Trockner 53 umfasst einen Sauglüfter 54 zum Ansaugen von Luft in das Innere des Trockners 53, ein Heizelement 55, das die durch den Sauglüfter 54 angesaugte Luft erwärmt, einen Ausstoßdüsenabschnitt 56, der sich in das untere Ende des Trockners 53 öffnet und der die durch das Heizelement 55 erwärmte Luft als den Trocknungswind W auf die Oberseite des Vorlagebogens P bläst, und einen Sicherheitsthermostat 57, der die Temperatur im Trockner 53 erfasst, um das Heizelement 55 schnell zu stoppen.
  • Bei allen Vorschubwalzenpaaren 46, 48, 50 des Umkehrabschnitts 45 sind die Walzen, die mit der Oberfläche gegenüber der Druckfläche des Vorlagebogens P, die durch den Druckabschnitt 21 bedruckt wurde, in Kontakt kommen (untere Walzen der beiden Vorschubwalzenpaare 46 auf der Zulaufseite, die druckerrückseitigen Walzen der beiden Vorschubwalzenpaare 48 auf der Auslaufseite des Vorschubwalzenpaars 46 und eine obere Walze des Vorschubwalzenpaars 50) Antriebswalzen 46a, 48a, 50a. Andererseits sind die Walzen, die mit der Druckfläche in Kontakt kommen (obere Walzen der Vorschubwalzenpaare 46, die druckervorderseitigen Walzen der Vorschubwalzenpaare 48 und eine untere Walze des Vorschubwalzenpaares 50) Abtriebswalzen 46b, 48b, 50b. Die Abtriebswalzen 46b, 48b, 50b sind aus einem Material hergestellt, das weicher als die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a ist. Zum Beispiel sind die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a aus Polypropylen hergestellt, und die Abtriebswalzen 46a, 48b, 50b sind aus Urethanschaum hergestellt. Wenn die Abtriebswalzen 46b, 48b, 50b, die mit der Druckfläche in Kontakt kommen, weich sind, kann die akzeptierbare Geschwindigkeit der Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit erhöht werden. Wenn ferner die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a, die mit der Oberfläche gegenüber der Druckfläche in Kontakt kommen, hart sind, kann die Genauigkeit der Vorlagebogenbeförderung gewährleistet werden. Folglich kann Schlängeln und dergleichen kaum auftreten.
  • Alle Antriebswalzen 46a, 48a, 50a werden durch denselben Motor (nicht dargestellt) angetrieben. Die Drehzahl der Antriebswalzen 46a, 48a, 50a, das heißt, die Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit durch die Vorschubwalzenpare 46, 48, 50, ist veränderlich. Die Trockenheit der Tinte durch den Trockner 53 variiert in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit usw.), unter welchen der Tintenstrahldrucker A installiert ist. Daher wird die Vorschubgeschwindigkeit dementsprechend geändert. Wenn ferner die Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, wird die Tinte innerhalb der Zeit getrocknet, in welcher die Duplexdruckeinheit 7 den Vorlagebogen P befördert. Daher wird die Vorschubgeschwindigkeit auf eine vergleichsweise hohe Geschwindigkeit eingestellt, bei welcher die Tinte durch den Trockner 53 möglicherweise unvollständig getrocknet wird. Wenn dagegen die Duplexdruckeinheit 7 nicht am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist (siehe 13), werden die Vorlagebögen P, die durch das Vorschubwalzenpaar 50 aus dem Umkehrabschnitt 45 ausgegeben werden, direkt aus dem Körper 1 ausgegeben und auf der Oberseite des Gehäuses 2 abgelegt und gestapelt. Daher wird die Vorschubgeschwindigkeit auf eine vergleichsweise niedrige Geschwindigkeit eingestellt, bei welcher die Tinte durch den Trockner 53 vollständig getrocknet werden kann.
  • Der dritte Sensor 51 erkennt das hintere Ende eines Vorlagenbogens P, um die Ausgabe des Vorlagebogens P aus dem Umkehrabschnitt 45 zu erkennen. Wenn die Duplexdruckeinheit 7 nicht am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, erkennt der dritte Sensor 51 die Ausgabe eines Vorlagebogens P aus dem Gehäuse 2. Wenn dagegen die Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, wird die Vorschubgeschwindigkeit des Vorlagebogens P in der Duplexdruckeinheit 7 geändert (erhöht), wenn ein Vorlagebogen P um ein Maß vorgeschoben wird, das es dem hinteren Ende eines Vorlagebogens P ermöglicht, sich nach der Erkennung des hinteren Endes des Vorlagebogens P vom Vorschubwalzenpaar 50 zu entfernen.
  • Die Duplexdruckeinheit 7 hat einen zweiteiligen Aufbau aus einer ersten Einheit 8, welche die Oberseite des Gehäuses 2 bedeckt, und einer zweiten Einheit 9, die sich über der Kassette 5 befindet. In dem Zustand, in dem die Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, kann nur die erste Einheit vom Gehäuse 2 entfernt werden. Wenn die erste Einheit 8 entfernt ist, kann die Wartung des Druckabschnitts 21 (insbesondere des Druckkopfs H usw.) durch die Wartungsöffnung (üblicherweise durch einen Deckel verschlossen) durchgeführt werden, die in der Oberseite des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Demgemäß kann eine Wartung des Druckabschnitts 21 auch nach dem Anbringen der Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptgehäuse 1 leicht ausgeführt werden.
  • Innerhalb der ersten Einheit 8 der Duplexdruckeinheit 7 ist ein Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 vorgesehen, welcher den Vorlagebogen P, der vom Umkehrabschnitt 45 ausgesendet wurde, zur Seite der Kassette 5 (Druckervorderseite in Bezug auf den Druckabschnitt 21) über dem Druckabschnitt 21 befördert. Der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 umfasst drei Vorschubwalzenpaare 62 vom Presspasstyp, die einen Vorlagebogen P einzwängen und ihn zur Druckervorderseite vorschieben, und einen vierten Sensor 63 (der einen Lichtprojektionsabschnitt und einen Fotodetektor umfasst), der in einer Position des auslaufseitigen Endes (druckervorderseitigen Endes der ersten Einheit 8) des Rückwärtsbeföderungsabschnitts 61 angeordnet ist und erkennt, dass sich ein Vorlagebogen P in der Position befindet.
  • Der Beförderungsweg im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 ist ein gerader Weg, der in Richtung der Druckervorderseite leicht nach unten geneigt ist. Der Grund dafür, dass diese Neigung vorgesehen ist, ist Folgender. Und zwar muss die Ebene des Vorschubwalzenpaars 50 im Umkehrabschnitt 45 hoch genug sein, damit eine ausreichende Anzahl von Vorlagebögen P auf der Oberseite des Gehäuses 2 gestapelt werden kann, wo die Vorlagebögen P abgelegt werden, falls die Duplexdruckeinheit 7 nicht am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist. Andererseits ist es vorzuziehen, im Wendeabschnitt 66 in der zweiten Einheit 9, welcher später beschrieben wird, die Anzahl von Zuführwalzenpaaren 69, welche später beschrieben werden und einen gewendeten Vorlagebogen P dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zuführen, unter Berücksichtigung der Beziehung zur Mindestlänge des Vorlagebogens P so weit als möglich zu reduzieren. Dazu ist es notwendig, den Wendeabschnitt 66 auf einer Ebene in unmittelbarer Nähe zum Beförderungsabschnitt 22 anzuordnen. Daher ist der Beförderungsweg im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61, welcher den Umkehrabschnitt 45 mit dem Wendeabschnitt 66 verbindet, so geneigt, wie zuvor erwähnt.
  • Von allen Vorschubwalzenpaaren 62 des Rückwärtsbeförderungsabschnitts 61 sind Walzen (obere Walzen), die mit der Oberfläche eines Vorlagebogens P gegenüber der durch den Druckabschnitt 21 bedruckten Druckfläche in Kontakt kommen, Antriebswalzen 62a. Walzen (untere Walzen), die mit der Druckfläche in Kontakt kommen, sind Abtriebswalzen 62b. Ähnlich wie die Vorschubwalzenpaare 46, 48, 50 des Umkehrabschnitts 45 sind die Abtriebswalzen 62b aus einem weicheren Material als die Antriebswalzen 62a hergestellt.
  • Alle Antriebswalzen 62a werden durch denselben Motor (nicht dargestellt) angetrieben. Die Drehzahl der Antriebswalzen 62a, das heißt, die Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit durch die Vorschubwalzen 62, ist ähnlich wie bei den Antriebswalzen 46a, 48a, 50a der Vorschubwalzenpaare 46, 48, 50 des Umkehrabschnitts 45 veränderlich. Wie bereits erwähnt, wird die Vorschubgeschwindigkeit erhöht, wenn ein Vorlagebogen P um ein Maß vorgeschoben wird, das es dem hinteren Ende des Vorlagebogens P ermöglicht, sich nach der Erkennung des hinteren Endes des Vorlagebogens P durch den dritten Sensor 51 vom Vorschubwalzenpaar 50 zu entfernen. Konkret muss, da der Beförderungsweg des Umkehrabschnitts 45 gekrümmt ist, die Vorschubgeschwindigkeit auf eine Geschwindigkeit eingestellt sein, bei welcher ein Vorlagebogen P ohne Beschädigung der Druckfläche stabil befördert werden kann. Außerdem muss in dem Zustand, in dem sich das hintere Ende eines Vorlagebogens P auf der Zulaufseite des Vorschubwalzenpaars 50 befindet, die Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit durch die Vorschubwalzenpaare 62 auf dieselbe Geschwindigkeit eingestellt sein wie die Vorschubgeschwindigkeit im Umkehrabschnitt 45. Wenn jedoch das hintere Ende des Vorlagebogens P über das Vorschubwalzenpaar 50 hinaus geht, wird der Vorlagebogen P auf dem geraden Beförderungsweg befördert, um die akzeptierbare Geschwindigkeit zu erhöhen. Demnach wird die Vorschubgeschwindigkeit erhöht. Es ist zu erwähnen, dass die Vorschubgeschwindigkeit gemäß dem Status der anderen Vorlagebögen P (der Anzahl und Position von vorhandenen Vorlagebögen P), die auf der Auslaufseite des Vorlagebogens P, für welchen die Vorschubgeschwindigkeit zu erhöhen ist, vorhanden sind.
  • In der zweiten Einheit 9 ist der Wendeabschnitt 66 vorgesehen, welcher den Vorlagebogen P, der vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 befördert wird, wendet und ihn von seinem hinteren Ende dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zuführt. Der Wendeabschnitt 66 umfasst ein Wendewalzenpaar 67 vom Presspasstyp, ein Paar von ersten Führungselementen 68, ein Zuführwalzenpaar 69 vom Presspasstyp und ein Paar von zweiten Führungselementen 70. Das Wendewalzenpaar 67 umfasst eine untere Antriebswalze 67a und eine obere Abtriebswalze 67b. Die ersten Führungselemente 68 sind so vorgesehen, dass sie auf der Zulaufseite des Wendewalzenpaars 67 in den Beförderungsweg eingefügt sind und den Vorlagebogen P, der vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführt wird, zum Wendewalzenpaar 67 führen. Das Zuführwalzenpaar 69 führt den gewendeten Vorlagebogen P dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zu. Die zweiten Führungselemente 70 sind so vorgesehen, dass sie zwischen dem Wendewalzenpaar 67 und dem Zuführwalzenpaar 69 in den Beförderungsweg eingefügt sind und den gewendeten Vorlagebogen P zum Zuführwalzenpaar 69 führen.
  • Die Antriebswalze 67a des Wendewalzenpaars 67 kann durch einen Motor (nicht dargestellt) zum Einzwängen eines Vorlagebogens P zusammen mit der Abtriebswalze 67b in Vorwärtsrichtung und Vorschieben desselben in Richtung der Druckervorderseite und zum Einzwängen des Vorlagebogens P zusammen mit der Abtriebswalze 67b in Rückwärtsrichtung und Vorschieben desselben in Richtung der Druckerrückseite gedreht werden.
  • Das Wendewalzenpaar 67 und die ersten Führungselemente 68 werden durch den Motor (nicht dargestellt) ganzheitlich um die Drehachse der Antriebswalze 67a des Wendewalzenpaars 67 gedreht. Dadurch kann die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67 zwischen einer ersten Position (siehe 6), in der sie sich im Wesentlichen rechts über der Antriebswalze 67a befindet, und einer zweiten Position (siehe 7), in der sie sich auf der Druckerrückseite der Antriebswalze 67a befindet, umgeschaltet werden. Die ersten Führungselemente 68 befinden sich auf der Verlängerung des Beförderungswegs im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 (siehe 6), wenn die Abtriebswalze 67b in der ersten Position ist, und sie befinden sich auf der Verlängerung der zweiten Führungselemente 70 (siehe 7), wenn die Abtriebswalze 67b in der zweiten Position ist.
  • Hier wird nun ein Verfahren zum Wenden des vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführten Vorlagebogens P beschrieben. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Wendewalzenpaar 67 den Vorlagebogen P empfängt, der vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführt wird, wird die Abtriebswalze 67a in der Vorwärtsrichtung gedreht, und die Abtriebswalze 67b wird in die erste Position versetzt. Wenn das Wendewalzenpaar 67 den Vorlagebogen P in Richtung der Druckervorderseite um ein Maß vorschiebt, das es dem hinteren Ende des Vorlagebogens P ermöglicht, nach der Erkennung des hinteren Endes durch den vierten Sensor 63 bei den ersten Führungselementen 68 angeordnet zu werden (siehe 6), wird die Vorwärtsdrehung der Antriebswalze 67a gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt wird wenigstens der vordere Endteil des Vorlagebogens P über einem Ablagefach 74 angeordnet, welches später beschrieben wird.
  • Anschließend werden das Wendewalzenpaar 67 und die ersten Führungselemente 68 im Uhrzeigersinn in 6 gedreht, um die Abtriebswalze 67b von der ersten Position in die zweite Position umzuschalten. Dadurch wird der vordere Endteil (Druckervorderseite) des Vorlagebogens P angehoben, um den Vorlagebogen P zu krümmen und zu ermöglichen, dass er mit zwei Hilfswalzen 72 in Kontakt kommt, die über dem Wendewalzenpaar 67 auf der Druckervorderseite angeordnet sind (siehe 7).
  • Danach wird die Antriebswalze 67a in der Rückwärtsrichtung gedreht, um den Vorlagebogen P von seinem hinteren Ende zum Zuführwalzenpaar 69 vorzuschieben. Zu diesem Zeitpunkt drehen sich die Hilfswalzen 72 mit dem Vorschub des Vorlagenbogens P mitgehend. Daher kann der hintere Endteil des gewendeten Vorlagebogens P (der dem vorderen Endteil bei der Rückwärtsdrehung der Antriebswalze 67a entspricht) gleichmäßig bewegt werden und wird nicht an der Innenwandfläche und dergleichen der zweiten Einheit 9 gerieben, um dadurch keinen Schaden zu erleiden. Der durch das Wendewalzenpaar 67 gewendete Vorlagebogen P geht in die ersten Führungselemente 68 und die zweiten Führungselemente 70 über, um das Zuführwalzenpaar 69 zu erreichen (siehe 8).
  • Das Zuführwalzenpaar 69 umfasst eine Antriebswalze 69a, die durch einen Motor (nicht dargestellt) angetrieben wird, und eine Abtriebswalze 69b, die gegen die Antriebswalze 69a pressgepasst ist. Der Presspasszustand der Abtriebswalze 69b gegen die Antriebswalze 69a kann gelöst werden, wie später beschrieben wird. Dasselbe gilt für die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67.
  • Unter dem Zuführwalzenpaar 69 ist ein Paar von dritten Führungselementen 73 so angeordnet, dass es in den Beförderungsweg eingefügt ist. Ein Vorlagebogen P wird durch die dritten Führungselemente 73 dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zugeführt. Die Oberseite des Vorlagebogens P, die dem Beförderungsabschnitt 22 auf diese Weise durch die Duplexdruckeinheit 7 zugeführt wird, ist die Seite (im Folgenden als Rückseite bezeichnet), die der Seite (im Folgenden als Vorderseite bezeichnet) des durch den Druckabschnitt 21 zuerst bedruckten Vorlagebogens P gegenüberliegt und noch nicht bedruckt ist. Ein Drucken auf die Rückseite ähnlich dem ersten Drucken führt zum Drucken auf beide Seiten des Vorlagebogens P.
  • Das Wendewalzenpaar 67 dient auch zum Ausgeben des durch den Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführten Vorlagebogens P aus der zweiten Einheit 9, ohne ihn zu wenden. Anders ausgedrückt, dreht das Wendewalzenpaar 67 die Antriebswalze 67a in der Vorwärtsrichtung ohne Stopp in der Mitte zum Ausgeben des Vorlagebogens P aus der zweiten Einheit 9 weiter. Das Ablagefach 74, welches den vom Wendewalzenpaar 67 ausgesendeten Vorlagebogen empfängt und ablegt, ist an der Seite auf der Druckervorderseite der Außenwand der zweiten Einheit 9 vorgesehen. Ein Vorlagebogen P, der beidseitig bedruckt wurde, wie zuvor beschrieben, und/oder ein Vorlagebogen P, der nur einseitig auf seiner Vorderseite bedruckt wurde, wird/werden durch das Wendewalzenpaar 67 aus der zweiten Einheit 9 ausgegeben und dann auf dem Ablagefach 74 abgelegt.
  • Über dem Ablagefach 74 wird ein Abdeckelement 75 zum Verhindern, dass sich Staub und dergleichen auf dem Vorlagebogen P festsetzt, der auf dem Ablagefach 74 abgelegt ist, auf seiner einen Seite auf der Seite auf der Druckervorderseite der Außenwand der zweiten Einheit 9 getragen, um das Ablagefach 74 abzudecken. Das Abdeckelement 75 wird an seinem Basisende (druckerrückseitigen Ende) drehbar um eine Achse 75a getragen (siehe 6 bis 9), die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt. Daher kann das Abdeckelement 75 so stehen, dass es sich durch Drehen um die Achse 75a vom Basisende nach oben erstreckt (siehe 9).
  • In der Nähe des Wendewalzenpaars 67 ist eine Öffnung 77 zur manuellen Papierzufuhr, durch welche ein Vorlagebogen P manuell zu- und eingeführt werden kann, in der Oberseite der Außenwand der zweiten Einheit 9 ausgebildet. An der Öffnung 77 zur manuellen Papierzufuhr ist ein Paar von Führungselementen 78 zur manuellen Papierzufuhr so angeordnet, dass es einen manuell zu- und eingeführten Vorlagebogen P in der Dickenrichtung dazwischen einfügt. Die Führungselemente 78 zur manuellen Papierzufuhr führen das Vorderende des manuell zu- und eingeführten Vorlagebogens P zum Wendewalzenpaar 67. Außerdem wird die Öffnung 77 zur manuellen Papierzufuhr mit einem Deckel 79 abgedeckt (siehe 1). Damit der Bediener einen Vorlagebogen P zu- und einführen kann, öffnet der Bediener den Deckel 79 und betätigt einen Betriebsartenschalter (nicht dargestellt), um den Schaltbetrieb auf manuellen Zufuhrbetrieb umzuschalten. Dies schaltet die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67 in die zweite Position um und bewirkt, dass sich die Antriebswalze 67a in der Rückwärtsrichtung dreht. Dann führt der Bediener einen Vorlagebogen P von der Öffnung 77 zur manuellen Papierzufuhr ein. Wenn zu diesem Zeitpunkt das Abdeckelement 75 steht, kann es als eine Aufnahme zum Stützen des Vorlagebogens P dienen, um dadurch die Einführung des Vorlagebogens P zu erleichtern. Wenn der Vorlagebogen P von der Öffnung 77 zur manuellen Papierzufuhr auf diese Weise eingeführt wird, wird der Vorlagebogen P durch das Wendewalzenpaar 67 zum Zuführwalzenpaar 69 vorgeschoben und dann ähnlich dem gewendeten und vorgeschobenen Vorlagebogen P durch das Zuführwalzenpaar 69 dem Beförderungsabschnitt 22 (Druckabschnitt 21) zugeführt.
  • Wie in 10 dargestellt, umfasst der Wendeabschnitt 66 einen Korrekturmechanismus 81, welcher die Position in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P, der dem Beförderungsabschnitt 22 zugeführt wird, korrigiert. Der Korrekturmechanismus 82 umfasst auf den jeweiligen Druckerquerseiten der zweiten Führungselemente 70 ein Paar von rechten und linken oberen Freigabehebeln 82, ein Paar von rechten und linken unteren Freigabehebeln 83 und ein Paar von rechten und linken Breitenbegrenzungselementen 84, 85. Die oberen Freigabehebel 82 versetzen die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67 in einen presspassgelösten Zustand. Die unteren Freigabehebel 83 versetzen die Abtriebswalze 69b der Zuführwalzen 69 in einen presspassgelösten Zustand. Die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 kommen mit jeweiligen Seitenenden in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P in Kontakt.
  • Wie in 11 dargestellt, sind die oberen Freigabehebel 82 und die unteren Freigabehebel 83 um Achsen 82a, 83a drehbar, die sich jeweils in der Druckerquerrichtung erstrecken. Ein Ende jedes oberen Freigabehebels 82 befindet sich in der Nähe des axialen Endes der Abtriebswalze 67b im Presspasszustand, wenn die Wendewalze 67 in die zweite Position versetzt ist. Das andere Ende jedes oberen Freigabehebels 82 ist mit der Nockenfläche einer Freigabenocke 86 in Kontakt, die durch eine Achse 86a getragen wird, die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt. Ein Ende jedes unteren Freigabehebels 83 ist mit dem axialen Ende der Abtriebswalze 69b des Zuführwalzenpaars 69 verbunden. Das andere Ende jedes unteren Freigabehebels 83 ist mit der Nockenfläche der Freigabenocke 86 in Kontakt.
  • Die Freigabenocke 86 wird durch einen Motor (nicht dargestellt) zusammen mit ihrer Achse 86a gedreht. Wie in 12 dargestellt, dreht eine Drehung der Freigabenocke 86 um 90° die oberen Freigabehebel 82 um die Achse 82a im Uhrzeigersinn in 12, um die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67 in den presspassgelösten Zustand zu versetzen, und sie dreht die unteren Freigabehebel 83 um die Achse 83a gegen den Uhrzeigersinn in 12, um die Abtriebswalze 69b des Zuführwalzenpaars 69 in den presspassgelösten Zustand zu versetzen. Dann versetzt eine Drehung der Freigabenocke 86 um weitere 90° die Abtriebswalzen 67b, 69b des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in den Presspasszustand. Demgemäß bilden die oberen Freigabehebel 82, die unteren Freigabehebel 83 und die Freigabenocke 86 einen Schaltmechanismus zum Umschalten des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 zwischen dem Presspasszustand und dem presspassgelösten Zustand.
  • Die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 werden durch die Betätigung eines Bedieners in Positionen eingestellt, die der Breite eines zu bedruckenden Vorlagebogens P entsprechen, wie bereits erwähnt. Konkret befinden sich die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 in den Positionen, in welchen sie mit den Seitenenden in der Breitenrichtung eines zu bedruckenden Vorlagebogens P in Kontakt kommen. Die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 sind so gebogen, dass sie rechtwinkelige Rillen bilden, die sich in Richtung der einander gegenüberliegen Flächen öffnen. Die Gründe der Rillen kommen mit den Seitenenden in der Breiterrichtung eines Vorlagebogens P in Kontakt. Es ist zu erwähnen, dass die zulaufseitigen Teile der Rillengründe in der Breitenrichtung des Beförderungswegs nach außen geneigt werden, wenn sie sich der Zulaufseite nähern, um einen Vorlagebogen P in die Rillen zu führen.
  • Eines 84 (in 10 links) der Breitenbegrenzungselemente 84, 85 ist so ausgelegt, dass es sich in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P um ein vorgegebenes Maß mit einem Abstand links von der durch die Betätigung des Bedieners eingestellten Position bewegt, und es erfährt eine Federkraft, um sich dem anderen Breitenbegrenzungselement 85 (in 10 rechts) zu nähern. Das Breitenbegrenzungselement 85 ist in einer durch die Betätigung des Bedieners eingestellten Position feststehend. Die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 schiebt einen Vorlagebogen P in Richtung des Breitenbegrenzungselements 85, um es dem Ende des Vorlagebogens P auf der Seite des Breitenbegrenzungselements 85 zu ermöglichen, mit dem Breitenbegrenzungselement 85 in Kontakt zu kommen. Das Breitenbegrenzungselement 85 ist so angeordnet, dass die Position des Vorlagenbogens P zu diesem Zeitpunkt eine Bezugsposition in der Breiterrichtung des Beförderungswegs ist.
  • Die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 ist jedoch vergleichsweise gering. Dementsprechend überwindet während der Zeit, während der das Wendewalzenpaar 67 oder das Wendewalzenpaar 67 und das Zuführwalzenpaar 69 einen Vorlagebogen P zuführt/zuführen, die Vorschubkraft der Walzenpaare 67, 69 die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84. Daher kann das Breitenbegrenzungselement 84 den Vorlagebogen P nicht in Richtung des Breitenbegrenzungselements 85 schieben. Anders ausgedrückt, wird die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 auf einen Wert gesetzt, bei welchem ein Vorlagebogen P in seiner Breitenrichtung bewegt werden kann, wenn der Umschaltmechanismus die Abtriebswalzen 67b, 69b des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in den presspassgelösten Zustand umschaltet. Aus diesem Grund kann das Breitenbegrenzungselement 84 während des Vorschubs eines Vorlagebogens P die Position in der Breiterrichtung des Vorlagebogens P nicht korrigieren und bewegt sich in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P in Verbindung mit einen Schlängeln des Vorlagebogens P. Als Ergebnis neigt der Vorlagebogen P dazu, in 10 links von der Bezugsposition verschoben zu werden.
  • In Anbetracht dessen schaltet der Korrekturmechanismus 81 die Abtriebswalzen 67b, 69b des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in den presspassgelösten Zustand um, um einen Vorlagebogen P durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 in Richtung des Breitenbegrenzungselements 85 zu bewegen, um dadurch die Position in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P in Bezug auf den Beförderungsweg zu korrigieren. Konkret stoppt der Vorschub des Vorlagebogens P durch das Wendewalzenpaar 67 und das Zuführwalzenpaar 69, wenn das Vorderende eines Vorlagebogens P einen vorgegebenen Punkt (z. B. etwas auslaufseitig des Zuführwalzenpaars 69) erreicht. Dann versetzt der Umschaltmechanismus die Abtriebswalzen 67b, 69b des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in den presspassgelösten Zustand. Dies macht den Vorlagebogen P frei, um den Vorlagebogen P durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 in Richtung des Breitenbegrenzungselements 85 zu bewegen, um dadurch den Vorlagebogen P mit der Bezugsposition in der Breitenrichtung des Beförderungswegs genau auszurichten. Auf diese Weise kann die Position in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P in Bezug auf den Beförderungsweg korrigiert werden. Außerdem kann die Stellung (Neigung) des Vorlagebogens P in Bezug auf den Beförderungsweg in die korrekte Stellung korrigiert werden. Nach dem Verstreichen eines vorgegebenen Zeitraums (eines Zeitraums, bis die Korrektur durch Bewegen des Vorlagebogens P durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 abgeschlossen ist) ab dem Zeitpunkt, zu dem der presspassgelöste Zustand herbeigeführt wurde, versetzt ein Umschaltmechanismus die Abtriebswalzen 67b, 69b des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in den Presspasszustand. Dann beginnen das Wendewalzenpaar 67 und das Zuführwalzenpaar 69, den Vorlagebogen P vorzuschieben.
  • Die zuvor beschriebene Korrektur wird einmal oder mehrere Male an demselben Vorlagebogen P durchgeführt. Falls sie mehrmals durchgeführt wird, wird, wenn ein Vorlagebogen P nach einem Neustart des Vorschubs um ein vorgegebenes Maß vorgeschoben wird, der Vorschub wieder gestoppt, um dieselbe Korrektur wie zuvor zu wiederholen. Die Anzahl von Malen der Korrektur wird gemäß den Charakteristiken eines Vorlagebogens P (Abmessungscharakteristiken, wie beispielsweise Länge, Dicke usw., Materialcharakteristiken, wie beispielsweise Härte, Oberflächenqualität (glänzend und matt) usw.) bestimmt. Wenn zum Beispiel die Länge eines Vorlagebogens P (bestimmt durch die Informationen über die Größe des Vorlagebogens P, die durch die Bediener eingegeben werden, wie bereits erwähnt) zunimmt, wird die Anzahl von Malen der Korrektur erhöht, um dadurch die Position in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P über seine gesamte Länge zu korrigieren. Wenn ein Vorlagebogen P in Abhängigkeit von der Dicke, Härte und dergleichen des Vorlagebogens P (von dem Informationen durch den Bediener eingegeben oder in einem IC-Chip in der Kassette 5 gespeichert und ausgelesen werden, wie bereits erwähnt) in der Breitenrichtung schwer zu bewegen ist, erhöht sich außerdem die Anzahl von Malen der Korrektur dementsprechend. Es ist vorzuziehen, die Positionen, in welchen ein Vorlagebogen P zur Korrektur gestuft wird (d. h. die zuvor erwähnte vorgegebene Position und das zuvor erwähnte vorgegebene Maß), gemäß der Anzahl von Malen der Korrektur zu ändern.
  • Anstatt durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 kann das Breitenbegrenzungselement 84 zum Beispiel durch ein Stellglied (eine Antriebsvorrichtung, wie beispielsweise einen Motor) und eine Bewegungsbegrenzungsvorrichtung (einen Drehmomentbegrenzer usw.) bewegt werden. Alternativ können die beiden Breitenbegrenzungselemente 84, 85 durch ein Kraft anwendendes Element, wie beispielsweise eine Feder, oder durch ein Stellglied oder eine Bewegungsbegrenzungsvorrichtung bewegt werden.
  • Auf diese Weise wird ein Vorlagebogen P dem Beförderungsabschnitt 22 (Druckabschnitt 21) in Bezug auf die Bezugsposition in der Breitenrichtung des Beförderungswegs genau ausgerichtet zugeführt, um es dem Druckabschnitt 21 zu ermöglichen, in der geeigneten Position auf einen Vorlagebogen P zu drucken, um dadurch die Druckqualität zu verbessern.
  • Der Umkehrabschnitt 45, der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 und der Wendeabschnitt 66 bilden einen Vorlagebogenneuzufuhrabschnitt 88, welcher das auslaufseitige Ende mit dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 verbindet, um einen Umlaufbeförderungsweg zu bilden, der den Druckkopf H zusammen mit dem Beförderungsabschnitt 22 umgibt und der den Vorlagebogen P, der vom auslaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 ausgesendet wurde und dessen Vorderseite bedruckt wurde, umdreht und dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zuführt. Durch den Vorlagebogenneuzufuhrabschnitt 88 kann ein Vorlagebogen P, dessen Vorderseite bedruckt wurde, umgedreht und dem Druckabschnitt 21 erneut zugeführt werden. Ein Drucken auf die Rückseite dieses Vorlagebogens P führt zu einem Drucken auf beide Seiten des Vorlagebogens P.
  • Der Umkehrabschnitt 45 und der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 befördern den Vorlagebogen P, dessen Rückseite bedruckt wurde, zum Wendeabschnitt 66 ähnlich wie bei der Beförderung nach dem Bedrucken der Vorderseite des Vorlagebogens P (erste Beförderung des Vorlagebogens P). Zu diesem Zeitpunkt dreht sich das Wendewalzenpaar 67 des Wendeabschnitts 66 in der Vorwärtsrichtung weiter, um dadurch den Vorlagebogen P auf das Ablagefach 74 auszugeben. Es ist zu erwähnen, dass, wenn der Umkehrabschnitt 45 und der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 den Vorlagebogen P befördern, dessen Rückseite bedruckt wurde, die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a, 62a der Vorschubwalzen 46, 48, 50, 62 mit der Vorderseite des Vorlagebogens P in Kontakt kommen. Da jedoch die Tinte, die an der Vorderseite haftet, zu diesem Zeitpunkt vollständig getrocknet ist, kann der Vorlagebogen P mit derselben Vorschubgeschwindigkeit wie jener bei der ersten Beförderung vorgeschoben werden. Dennoch kann die Vorschubgeschwindigkeit bei der zweiten Beförderung niedriger eingestellt werden als jene der ersten Beförderung, um die Druckqualität weiter zu erhöhen.
  • Die Länge des Beförderungswegs des Vorlagebogenneuzufuhrabschnitts 88 wird so eingestellt, dass während des Druckens auf einen aktuellen Vorlagebogen P durch den Druckabschnitt 21 wenigstens ein vorangehender Vorlagebogen P, der vor dem aktuellen Vorlagebogen P bedruckt wurde, aufgenommen werden kann. Demgemäß kann die Zeit zwischen dem Drucken auf die Vorderseite eines Vorlagebogens P und dem Drucken auf seine Rückseite zum Drucken auf wenigstens einen nachfolgenden Vorlagebogen P verwendet werden.
  • Zum Beispiel werden im Falle eines Duplexdruckens auf den kleinsten Vorlagebogen P von jenen der mehreren Typen von Größen erste bis vierte Vorlagebögen P hintereinander aus der Kassette 5 dem Druckabschnitt 21 zugeführt, und der Druckabschnitt 21 druckt nacheinander auf ihre Vorderseiten. Wenn der vierte Vorlagebogen P bedruckt wird, befinden sich die drei Vorlagebögen P, die bedruckt wurden, in Teilen des Vorlagebogenneuzufuhrabschnitts 88 (üblicherweise befinden sich der erste Vorlagebogen P, der zweite Vorlagebogen P und der dritte Vorlagebogen P im Wendeabschnitt 66, dem Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 beziehungsweise dem Umkehrabschnitt 45). Wenn das Drucken auf den vierten Vorlagebogen P abgeschlossen ist, wird der erste Vorlagebogen P, dessen Vorderseite bedruckt wurde, dem Druckabschnitt 21 als Nächstes zum Drucken auf die Rückseite des ersten Vorlagebogens P zugeführt. Anschließend werden die Rückseiten der zweiten bis vierten Vorlagebögen P nacheinander bedruckt (nach diesem Bedrucken schneidet die Schneidevorrichtung 40 die vorderen Endteile und die hinteren Endteile der Vorlagebögen P ab). Wenn die Rückseite des vierten Vorlagebogens P bedruckt wird, wird der erste Vorlagebogen P durch das Wendewalzenpaar 67 auf das Ablagefach 74 ausgegeben, und der zweite und der dritte Vorlagebogen P befinden sich im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 beziehungsweise im Umkehrabschnitt 45.
  • Wenn das Drucken auf den vierten Vorlagebogen P abgeschlossen ist, werden fünfte bis achte Vorlagebögen P als Nächstes hintereinander dem Druckabschnitt 21 aus der Kassette 5 zugeführt. Dann druckt der Druckabschnitt 21 nacheinander auf die Vorderseiten der Vorlagebögen P. Auf diese Weise werden die Vorderseiten und die Rückseiten von Sätzen zu je vier Vorlagebögen P der Reihe nach bedruckt. Es ist zu erwähnen, dass ein Satz von vier Vorlagebögen P zum Simplexdrucken zwischen zwei Sätzen zum Duplexdrucken eingeschoben werden kann.
  • Auf diese Weise wird bei der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform im Falle eines Duplexdruckens auf nur einen Vorlagebogen P die Rückseite des Vorlagebogens P bedruckt, nachdem der Vorlagebogen P, dessen Vorderseite bedruckt wurde, den langen Beförderungsweg des Vorlagebogenneuzufuhrabschnitts 88 durchlaufen hat, um dadurch die Verarbeitungszeit zu verlängern. Dagegen ermöglicht der Vorlagebogenneuzufuhrabschnitt 88 im Falle eines Duplexdruckens auf eine vorgegebene Anzahl oder mehrere von Vorlagebögen P zu Geschäftszwecken oder dergleichen ein Drucken auf einen anderen Vorlagebogen P während der Beförderung von wenigstens einem Vorlagebogen P, wodurch die Druckkapazität erhöht wird. Außerdem kann die Tinte, die an der Vorderseite eines Vorlagebogens P im Druckabschnitt 21 haftet, während der Zeit bis zum Bedrucken der Rückseite ausreichend getrocknet werden. Ein Drucken auf die Rückseite in solch einem trockenen Zustand verhindert, dass beide Seiten des Vorlagebogens P gleichzeitig durch die Tinte benetzt werden, wodurch gewährleistet wird, dass durch Tintendurchdringung verursachtes Durchschlagen und dergleichen verhindert wird. Außerdem werden die Vorlagebögen P kaum eingerollt oder gewellt, wodurch eine Verschlechterung der Druckqualität der Vorlagebögen P verhindert wird.
  • Als Nächstes wird ein Aufbau des Beförderungsabschnitts 22 ausführlich beschrieben.
  • Die Beförderungsgenauigkeit des Beförderungsabschnitts 22 beeinflusst die Druckqualität erheblich. Daher muss der Beförderungsabschnitt 22 im Tintenstrahldrucker eine besonders hohe Beförderungsgenauigkeit aufweisen. Beim fortlaufenden Drucken auf mehrere Vorlagebögen P wie zuvor wird jedoch ein Raum zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P gebildet. Dementsprechend werden die Sauglöcher 23b, die sich in dem Raum befinden, geöffnet und saugen viel Luft auf der Seite der Auflagefläche 23a an, wenn die Vorlagebögen P auf der Druckplatte 23 angesaugt und gehalten werden. Dies kann Tintenansaugen, Druckverschiebung, Verschmieren und dergleichen verursachen, um die Druckqualität zu verschlechtern.
  • In Anbetracht dessen wurde die vorliegende beispielhafte Ausführungsform so entwickelt, dass der zuvor erwähnte Raum (d. h. ein Vorschubintervall zwischen den beiden aufeinander folgenden Vorlagebögen P) minimiert wird, wenn Vorlagebögen P beim fortlaufenden Drucken auf die Vorlagebögen P stabil befördert werden. Konkret werden ein erster Antriebsmechanismus 101, der das zulaufseitige Walzenpaar 24 als den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt antreibt, der auf der Zulaufseite der Druckplatte 23 vorgesehen ist, und ein zweiter Antriebsmechanismus 102, der das auslaufseitige Walzenpaar 25 als den Nach-Druck-Beförderungsabschnitt antreibt, der auf der Auslaufseite der Druckplatte 23 vorgesehen ist, zur Beförderung der Vorlagebögen P unabhängig voneinander angetrieben und gesteuert. Wenn sich außerdem das hintere Ende eines vorangehenden Vorlagebogens P (im Folgenden als ein vorangehender Bogen P2 bezeichnet) und das vordere Ende eines nachfolgenden Vorlagebogens (im Folgenden als nachfolgender Bogen P1 bezeichnet) von zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P beim fortlaufenden Drucken auf die Vorlagebögen P zwischen dem zulaufseitigen Walzenpaar 24 und dem auslaufseitigen Walzenpaar 25 befinden, führt das zulaufseitige Walzenpaar 24 einen Nachfolgevorschub durch, bei welchem der nachfolgende Bogen P1 dem vorangehenden Bogen P2 in einem vorgegebenen Intervall folgt.
  • Wie in 14 dargestellt, umfasst der Beförderungsabschnitt 22 den ersten Antriebsmechanismus 101, den zweiten Antriebsmechanismus 102, einen Beförderungssteuerabschnitt 103 und einen Überführungsmechanismus. Der erste Antriebsmechanismus 101 treibt das zulaufseitige Walzenpaar 24 zum Zuführen eines Vorlagebogens P auf die Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 an. Der zweite Antriebsmechanismus 102 treibt das auslaufseitige Walzenpaar 25 zum Ausgeben des Vorlagenbogens P von der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 und Zuführen desselben zur Schneidevorrichtung 40 an. Der Beförderungssteuerabschnitt 103 steuert den ersten Antriebsmechanismus 101 und den zweiten Antriebsmechanismus 102.
  • Der erste Antriebsmechanismus 101 umfasst einen ersten Motor 104, der das zulaufseitige Walzenpaar 24 (die Antriebswalze 24a) antreibt. Der erste Motor 104 umfasst einen ersten Drehwertgeber 105, der einen Drehwinkel des ersten Motors 104 erfasst. Die Antriebswalze 24a des zulaufseitigen Walzenpaars 24 ist durch einen Übertragungsmechanismus, der ein Kettenrad 106 und einen Riemen 107 umfasst, mit dem ersten Motor 104 verbunden. Der erste Motor 104 treibt die Antriebswalze 24a an und dreht sie. Aus einem Erfassungswert durch den ersten Drehwertgeber 105 kann das Maß an Drehung des ersten Motors 104, das heißt ein Vorschubmaß eines Vorlagebogens P durch das zulaufseitige Walzenpaar 24, erhalten werden.
  • Der zweite Antriebsmechanismus 102 umfasst einen zweiten Motor 108, der das auslaufseitige Walzenpaar 25 (die Antriebswalze 25a) antreibt. Der zweite Motor 108 umfasst einen zweiten Drehwertgeber 110, der den Drehwinkel des zweiten Motors 108 erfasst. Die Antriebswalze 25a des auslaufseitigen Walzenpaars 25 ist zum Antreiben der Antriebswalze 24a durch einen ähnlichen Übertragungsmechanismus ebenfalls mit dem zweiten Motor 108 verbunden. Aus einem Erfassungswert durch den zweiten Drehwertgeber 110 kann das Maß an Drehung des zweiten Motors 108, das heißt ein Vorschubmaß eines Vorlagebogens P durch das auslaufseitige Walzenpaar 25, erhalten werden. Es ist zu erwähnen, dass die ersten und zweiten Drehwertgeber 105, 110 die Drehzahlen der ersten beziehungsweise zweiten Motoren 104, 108 gemäß Zeitschwankungen der Drehwinkel erfassen können.
  • Temperatursensoren 111, welche die Walzentemperaturen (die Temperaturen der Antriebswalzen 24a, 25a in der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform) direkt messen, sind auf den zulaufseitigen und auslaufseitigen Walzenpaaren 24, 25 montiert. Da die Temperatursensoren 111 eine Messung der Walzentemperaturen ermöglichen, kann ein Beförderungsfehler, der durch eine Schwankung der Walzentemperaturen verursacht wird, korrigiert werden. Dementsprechend kann verhindert werden, dass die Druckqualität herabgesetzt wird, selbst wenn die Walzentemperaturen durch langfristiges Antreiben der zulaufseitigen und auslaufseitigen Walzenpaare 24, 25 variieren. Folglich kann eine stabile Druckqualität selbst beim fortlaufenden Drucken auf eine Mehrzahl von Vorlagebögen P wie im Geschäftsgebrauch und dergleichen erreicht werden.
  • Der Beförderungssteuerabschnitt 103 ist eine Verarbeitungseinheit, die CPU, ROM, RAM und dergleichen, die leicht erhältlich sind, und Software zum Durchführen einer vorgegebenen Steuerung umfasst. Der Beförderungssteuerabschnitt 103 führt eine Temperaturausgleichssteuerung zum Korrigieren der Ausgaben der Motoren 104, 108 zum Beispiel auf der Basis der Messwerte durch, die von den Temperatursensoren 111 eingegeben werden, um den Zustand des Vorlagebogens P, der durch die zulaufseitigen und auslaufseitigen Walzenpaare 24, 25 befördert wird, ungeachtet der Walzentemperaturen konstant zu halten. Außerdem führt der Beförderungssteuerabschnitt 103 eine Überführungssteuerung und eine Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung durch, die später beschrieben werden.
  • Wie in 14 und 16 dargestellt, umfasst der Überführungsmechanismus ein Paar von Amen 112 und ein Nockenelement 114. Jeder der Arme 112 umfasst einen Armbasisabschnitt 112a, einen Walzenaufnahmeabschnitt 112b und einen Nockeneingriffsabschnitt 112c. Der Basisendteil des Armbasisabschnitts 112a wird drehbar um eine Achse 115 (oder eine Achse 116) getragen, die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt. Der Walzenaufnahmeabschnitt 112b setzt sich vom Basisende des Armbasisabschnitts 112a fort und erstreckt sich orthogonal zum Armbasisabschnitt 112a. Der Nockeneingriffsabschnitt 112c setzt sich vom Vorderende des Armbasisabschnitts 112a fort und erstreckt sich so, dass er dem Walzenaufnahmeabschnitt 112b gegenüberliegt. Der Nockeneingriffsabschnitt 112c ist ausreichend länger als der Walzenaufnahmeabschnitt 112b ausgebildet. Demnach weisen die Arme 112 im Wesentlichen ein äußeres Erscheinungsbild einer L-Form auf. Die Arme 112 sind so ausgelegt, dass die Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c einander gegenüberliegen. Die Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c werden durch Federn (nicht dargestellt) nach unten gedrückt. Die Abtriebswalzen 24b, 25b werden drehbar an den Vorderenden des Walzenaufnahmeabschnitts 112b getragen. An den Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c werden Nockeneingriffswalzen 117, die mit dem Nockenelement 114 in Eingriff sind, drehbar getragen.
  • Das Nockenelement 114 ist mit einem Walzenelement ausgebildet, das einen vergleichsweise großen Durchmesser aufweist und eine Kerbe 114a umfasst, die durch Ausschneiden eines Teils seines Umfangsteils ausgebildet ist. Das Nockenelement 114 ist unter und zwischen den Nockeneingriffswalzen 117 so angeordnet, dass es mit beiden der Nockeneingriffswalzen 117 in Kontakt sein kann. Das Nockenelement 114 wird drehbar um eine Achse (nicht dargestellt), die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt, getragen und von einem Motor 118 durch einen Übertragungsmechanismus angetrieben und gedreht. Der Beförderungssteuerabschnitt 103 steuert den Betrieb des Motors 118.
  • In dem Zustand, in dem die Kerbe 114a des Nockenelements 114 oben positioniert ist, wie in 16 dargestellt, und keinen Kontakt mit den Nockeneingriffswalzen 117 der Arme 112 hat, bewirkt die Federkraft der Federn, welche die Arme 112 drücken, dass die Abtriebswalzen 24b, 25b, die durch die Walzenaufnahmeabschnitte 112b getragen werden, gegen die jeweiligen Antriebswalzen 24a, 25a pressgepasst werden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Nockeneingriffsabschnitte 112c der Arme 112 im Wesentlichen horizontal angeordnet, als ob sie sich auf einer einzigen geraden Linie erstreckten.
  • Wenn sich das Nockenelement 114 so dreht, dass es an irgendeiner Stelle seines Umfangsteils mit den Nockeneingriffswalzen 117 der Arme 112 in Kontakt ist, drehen sich die Arme 112 gegen die Federn in der Richtung, in welcher die Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c nach oben gehen. Demgemäß sind/ist beide oder eine der Abtriebswalzen 24b, 25b in einem Zustand (einem presspassgelösten Zustand), in welchem sie von den/der Antriebswalze/n 24a, 25a getrennt sind/ist.
  • Durch Umschalten zwischen dem Presspasszustand und dem presspassgelösten Zustand der Abtriebswalzen 24b, 25b wird eine Überführung eines Vorlagebogens P (Umschalten der Walzenpaare, die einen Vorlagebogen P vorschieben) durchgeführt, welche später beschrieben wird. Für diese Überführung führt der Beförderungssteuerabschnitt 103 die Überführungssteuerung auf der Basis von Informationen durch, die durch den ersten Sensor 27 und den zweiten Sensor 28 erfasst werden.
  • 17A bis 17C stellen den Betrieb gemäß der Überführungssteuerung schematisch dar. Wenn der erste Sensor 27 ein Eintreten des vorderen Endes eines Vorlagebogens P in ein Gehäuse 2 des Druckerhauptkörpers 1 erfasst, wird zunächst die Antriebswalze 24a im Presspasszustand des zulaufseitigen Walzenpaars 24 angetrieben. Dann schiebt das zulaufseitige Walzenpaar 24 dem Vorlagebogen P in Richtung der Druckplatte 23 vor. Zu diesem Zeitpunkt ist das auslaufseitige Walzenpaar 25 im presspassgelösten Zustand (siehe 17A). Wenn der zweite Sensor 28 das vordere Ende des Vorlagebogens P erkennt, berechnet als Nächstes der Beförderungssteuerabschnitt 103 eine Zeitvorgabe, bei der das vordere Ende des Vorlagebogens P das auslaufseitige Walzenpaar 25 erreicht. Dann dreht bei der Zeitvorgabe, bei der das vordere Ende des Vorlagebogens P das auslaufseitige Walzenpaar 25 erreicht, der Beförderungssteuerabschnitt 103 das Nockenelement 114 so, dass der Presspasszustand des zulaufseitigen Walzenpaars 24 gelöst wird und gleichzeitig das auslaufseitige Walzenpaar 25 bei derselben Zeiteinstellung im Presspasszustand ist (siehe 17B). Danach wird die Antriebswalze 25a des auslaufseitigen Walzenpaars 25 angetrieben. Wie in 17C dargestellt, wird als Nächstes der Vorlagebogen P vom zulaufseitigen Walzenpaar 24 zum auslaufseitigen Walzenpaar 25 überführt, um dadurch den Vorlagebogen P aus der Druckplatte 23 heraus zur Schneidevorrichtung 40 vorzuschieben.
  • Das zulaufseitige Walzenpaar 24 im presspassgelösten Zustand wird innerhalb der Zeit, in der das vordere Ende des nächsten Vorlagebogens P das zulaufseitige Walzenpaar 24 erreicht, in den Presspasszustand versetzt. Dementsprechend sind, wenn sich das hintere Ende des vorangehenden Bogens P2 und das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P1 zweier aufeinander folgender Vorlagebögen P beim fortlaufenden Drucken auf die Vorlagebögen P zwischen dem zulaufseitigen Walzenpaar 24 und dem auslaufseitigen Walzenpaar 25 befinden, sowohl die zulaufseitigen als auch die auslaufseitigen Walzenpaare 24, 25 im Presspasszustand.
  • Dagegen wird das auslaufseitige Walzenpaar 25 im Presspasszustand in den presspassgelösten Zustand versetzt, wenn die Beförderung des ersten Vorlagebogens P (des vorangehenden Bogens P2) abgeschlossen ist. Wenn das vordere Ende des nächsten Vorlagebogens P (des nachfolgenden Bogens P1) das auslaufseitige Walzenpaar 25 erreicht, wird das auslaufseitige Walzenpaar 25 zum selben oder ungefähr zum selben Zeitpunkt, zu dem das zulaufseitige Walzenpaar 24 in den presspassgelösten Zustand versetzt wird, in den Presspasszustand versetzt, ähnlich wie zuvor beschrieben.
  • Die Überführungssteuerung zum Überführen vom zulaufseitigen Walzenpaar 24 zum auslaufseitigen Walzenpaar 25 zum Vorschieben des Vorlagebogens P erfolgt aus den folgenden Gründen. In einem Zustand, in dem die beiden Walzenpaare 24, 25 einen einzelnen Vorlagebogen P gleichzeitig vorschieben, können Unterschiede der Vorschubkraft und des Vorschubmaßes der Walzenpaare 24, 25 den Vorlagebogen P übermäßig ziehen und ihn verdrehen, um eine Druckmangelhaftigkeit zu verursachen. Daher kann durch die Überführungssteuerung durch den Überführungsmechanismus und den Beförderungssteuerabschnitt 103 verhindert werden, dass die Walzenpaare 24, 25 einen Vorlagebogen P gleichzeitig vorschieben, um dadurch stabil eine hohe Bildqualität zu erhalten.
  • In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform führt der Beförderungssteuerabschnitt 103 eine Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung durch, um eine stabile hohe Druckqualität zu erreichen und die Druckleistung zu erhöhen. Die Vorlagen-Nachfolgesteuerung ist eine Steuerung des Nachfolgevorschubs durch das zulaufseitige Walzenpaar 24, wenn sich das hintere Ende des vorangehenden Bogens P2 und das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P1 zweier aufeinander folgender Vorlagebögen P beim fortlaufenden Drucken auf die Vorlagebögen P zwischen dem zulaufseitigen Walzenpaar 24 und dem auslaufseitigen Walzenpaar 25 befinden. Dieser Nachfolgevorschub wird derart durchgeführt, dass der Beförderungssteuerabschnitt 103 den Antrieb des Motors 104 auf der Basis von Erfassungswerten (Drehwinkel und/oder Drehzahlen) des ersten Drehwertgebers 105 und des zweiten Drehwertgebers 110, der Zeitvorgabe, bei welcher die Vorderenden der jeweiligen Vorlagebögen P erfasst werden und welche vom zweiten Sensor 28 ausgegeben wird, der Abtastzeiteinstellung des Druckkopfs H und dergleichen steuert.
  • Konkret schiebt, wie in 18A dargestellt, das zulaufseitige Walzenpaar 24 den nachfolgenden Bogen P1 in Richtung der Druckplatte 23 vor, wenn das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P1, der dem vorangehenden Bogen P2 nachfolgt, das zulaufseitige Walzenpaar 24 beim Drucken erreicht, wobei das auslaufseitige Walzenpaar 25 den vorangehenden Bogen P2 mit einer bestimmten Einheitsvorschubgeschwindigkeit intermittierend vorschiebt.
  • Wenn der zweite Sensor 28 das vordere Ende des vorangehenden Bogens P2 erkennt, steuert als Nächstes der Beförderungssteuerabschnitt 103 den ersten Motor 104 auf der Basis des Erfassungswerts des ersten Drehwertgebers 105, um das Vorschubmaß des nachfolgenden Bogens P2 genau zu steuern. Zu diesem Zeitpunkt steuert der Beförderungssteuerabschnitt 103 auch das Vorschubmaß des vorangehenden Bogens P2 auf der Basis des Erfassungswerts des zweiten Drehwertgebers 110 genau. Daher kann die Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung leicht durchgeführt werden. Wie in 18B dargestellt, steuert der Beförderungssteuerabschnitt 103 den ersten Motor 104 konkret so, dass das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P1 einen Punkt in einem vorgegebenen Intervall t hinter dem hinteren Ende des vorangehenden Bogens P2 erreicht. Da der vorangehenden Bogen P2 intermittierend vorgeschoben wird, kann der nachfolgende Bogen P1 bald zum vorangehenden Bogen P2 aufschließen.
  • Danach schiebt das zulaufseitige Walzenpaar 24 den nachfolgenden Bogen P1 gemäß der Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens P1 vor, wobei das vorgegebene Intervall t unverändert beibehalten wird. Es ist zu erwähnen, dass der nachfolgende Bogen P1 dem vorangehenden Bogen P2 folgen kann, soweit das vorgegebene Intervall beibehalten werden kann. Zum Beispiel kann das vorgegebene Intervall t einmal vergrößert und dann gemäß dem Druckzustand des vorangehenden Bogens P2 wieder auf den Ausgangswert zurückgesetzt werden.
  • Hierbei ist es vorzuziehen, dass das vorgegebene Intervall t größer als 1 mm und kleiner als ein Mindestintervall L (siehe 18B) zwischen benachbarten Sauglochreihen ist. Wenn das vorgegebene Intervall t kleiner als 1 mm ist, kann das hintere Ende des vorangehenden Bogens P2 das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P1 gemäß einer Größenänderung der Vorlagebögen P und einer Neigung der Vorlagebögen P bei der Beförderung überlappen. Wenn umgekehrt das vorgegebene Intervall t größer als das Mindestintervall L ist, kann sich eine Mehrzahl von Sauglochreihen gleichzeitig zwischen dem vorangehenden Bogen P2 und dem nachfolgenden Bogen P1 befinden. Dies kann bewirken, dass die Tinte, die vom Druckkopf H (den Kopfeinheiten 32) ausgestoßen wird, durch Ansaugen durch die Sauglöcher 23b in die Sauglöcher 23b gesaugt wird, wodurch eine Neigung zu einer schlechteren Druckqualität verursacht wird. Demgemäß ist es vorzuziehen, das vorgegebene Intervall t so einzustellen, dass es in dem zuvor erwähnten Bereich liegt. Im Allgemeinen ist das Mindestintervall L größer als 3 mm. Daher ist das vorgegebene Intervall t vorzugsweise gleich oder größer als 1 mm und gleich oder größer als 3 mm. In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform ist es auf ungefähr 2 mm gesetzt.
  • Die Nachfolge des nachfolgenden Bogens P1 zum vorangehenden Bogen P2 bei Beibehalten des vorgegebenen Intervalls t kann den Einfluss des Ansaugens durch die Sauglöcher 23b minimieren, auch wenn die Vorlagebögen P Einzelbögen sind. Demgemäß können ein Ansaugen von Tinte, die vom Druckkopf H ausgestoßen wird, in die Sauglöcher 23b, eine Versetzung des Haftpunkts der Tinte auf Vorlagebögen P und ein Verschmieren durch die Tinte, die auf Vorlagebögen P haftet, wirksam unterbunden werden. Folglich kann die Druckqualität erhöht werden. Außerdem kann das Intervall, das zwischen aufeinander folgenden Vorlagebögen P gebildet wird, stabil klein gehalten werden, um dadurch die Druckleistung je Zeiteinheit zu erhöhen. Dies ist beim fortlaufenden Drucken auf eine große Menge von Vorlagebögen vorteilhaft.
  • Wie bereits erwähnt, kann der Nachfolgevorschub durch das zulaufseitige Walzenpaar 24 (Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung durch den Beförderungssteuerabschnitt 103) das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P im Druckabschnitt 21 erheblich reduzieren.
  • Hierbei wird beim fortlaufenden Drucken, bei welchem der Tintenstrahldrucker A ein Drucken auf eine Mehrzahl von Vorlagenbögen P und Zuschneiden derselben hintereinander durchführt, die Mehrzahl von Vorlagebögen P in der Richtung, in der die Mehrzahl der Vorlagenbögen P vorgeschoben wird, im Druckabschnitt 21 und im Schneideabschnitt 39 in einem Intervall nacheinander vorgeschoben. Wenn bei diesem fortlaufenden Drucken das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P im Schneideabschnitt 39 so klein wie das im Druckabschnitt 21 bleibt, kann ein Streifen, der durch Abschneiden des hinteren Endteils des vorangehenden Bogens P2 der beiden Vorlagebögen P erzeugt wird, nach dem Hochblasen durch das bewegliche Messer 40b auf den nachfolgenden Bogen P1 fallen, und ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen Endteils des nachfolgenden Bogens P1 erzeugt wird, kann auf den vorangehenden Bogen P2 fallen.
  • In Anbetracht dessen wird beim fortlaufenden Drucken durch den Tintenstrahldrucker A das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P im Schneideabschnitt 39 größer eingestellt als das Vorschubintervall (das vorgegebene Intervall t) zwischen den beiden Vorlagebögen P im Druckabschnitt 21. Wenn das vorgegebene Intervall t ungefähr 2 mm beträgt, kann das Vorschubintervall im Schneideabschnitt 39 zum Beispiel größer als 3 mm und gleich oder kleiner als 4 mm sein.
  • In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform dienen das auslaufseitige Walzenpaar 25 (im Folgenden als Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 bezeichnet), das sich auf der Zulaufseite der Schneidevorrichtung 40 befindet, und das zulaufseitige Vorschubwalzenpaar 46 (im Folgenden als Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 bezeichnet) der beiden Vorschubwalzenpaare 46, die sich auf der Auslaufseite der Schneidevorrichtung 40 befinden, als Schneide- und Beförderungsabschnitt, der einen bedruckten Vorlagebogen P horizontal zur Seite gegenüber dem Druckabschnitt 21 befördert. Außerdem dient das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 als Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt des Schneide- und Beförderungsabschnitts. Das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 dient als Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt des Schneide- und Beförderungsabschnitts. Obwohl das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 auch als Nach-Druck-Beförderungsabschnitt des Beförderungsabschnitts 22 dient, kann ein anderes Vor-Schnitt-Walzenpaar zusätzlich zum Nach-Druck-Beförderungsabschnitt (dem auslaufseitigen Walzenpaar 25) des Beförderungsabschnitts 22 bereitgestellt werden.
  • Das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 und das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 werden zum Vorschieben der Vorlagebögen P unabhängig voneinander angerieben. Die Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens P2 ist höher eingestellt als die des nachfolgenden Bogens P1, wenn das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 den vorangehenden Bogen P2 der beiden Vorlagebögen P vorschiebt, während das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 den nachfolgenden Bogen P1 der beiden Vorlagebögen P vorschiebt. Konkret wird, wenn das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 und das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 den vorangehenden Bogen P2 vorschieben, die Antriebswalze 46a des Nach-Schnitt-Walzenpaars 46 mit derselben Drehzahl wie jener der Antriebswalze 25a des Vor-Schnitt-Walzenpaars 25 angetrieben. Dagegen wird, wenn das hintere Ende des vorangehenden Bogens P2 vom Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 getrennt wird, die Drehzahl der Antriebswalze 46a erhöht, um die Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens P2 durch das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 zu erhöhen. Dann erreicht das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P2 das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 und wird durch das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 vorgeschoben. Die Vorschubgeschwindigkeit des nachfolgenden Bogens P2, der durch das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 vorgeschoben wird, ist gleich wie die im Druckabschnitt 21 und variiert nicht (und ist intermittierend). Demgemäß ist im Schneideabschnitt 39 die Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens P2 höher als die des nachfolgenden Bogens P1. Somit ist das Vorschubintervall im Schneideabschnitt 39 größer als das im Druckabschnitt 21.
  • In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform dient das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 sowohl als Nach-Druck-Beförderungsabschnitt des Beförderungsabschnitts 22 als auch als Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt des Schneide- und Beförderungsabschnitts und schiebt den nachfolgenden Bogen P1 intermittierend vor. Daher kann es die Vorschubgeschwindigkeit des nachfolgenden Bogens P1 nicht ändern. Aber nur eine Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit des nachfolgenden Bogens P2 kann ein ausreichendes Vorschubintervall bis zu dem Zeitpunkt bereitstellen, zu dem der hintere Endteil des vorangehenden Bogens P2 abgeschnitten wird.
  • Falls dagegen das zusätzliche Vor-Schnitt-Walzenpaar in beträchtlichem Abstand vom Druckabschnitt 21 neben dem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt (dem auslaufseitigen Walzenpaar 25) des Beförderungsabschnitts 22 bereitgestellt wird, wird die Drehzahl der Antriebswalze des zusätzlichen Vor-Schnitt-Walzenpaars, das den nachfolgenden Bogen P1 vorschiebt, statt oder zusätzlich zu einer Erhöhung der Drehzahl der Antriebswalze 46a des Nach-Schnitt-Walzenpaars 46, das den vorangehenden Bogen P2 vorschiebt, reduziert. Dies kann die Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens P2 höher stellen als die des nachfolgenden Bogens P1.
  • Demnach ist in der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform das Vorschubintervall zweier aufeinander folgender Vorlagebögen P im Schneideabschnitt 39 größer als das im Druckabschnitt 21. Demgemäß kann verhindert werden, dass ein Streifen, der durch Abschneiden des hinteren Endteils des vorangehenden Bogens P2 erzeugt wird, nach dem Anstoßen und Hochblasen auf den nachfolgenden Bogen P1 fällt, und es wird verhindert, dass ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen Endes des nachfolgenden Bogens P1 erzeugt wird, auf den vorangehenden Bogen P2 fällt. Die Streifen fallen zwischen den vorangehenden Bogen P2 und den nachfolgenden Bogen P1 und werden dann im Streifenbehälter 41 aufgenommen. Demnach können ein Papierstau und eine Verschiebung in der Breitenrichtung der Vorlagebögen P, welche infolge des Vorhandenseins der Streifen verursacht werden können, verhindert werden. Außerdem kann das Vorschubintervall im Druckabschnitt minimiert werden, um dadurch die Druckqualität zu verbessern.
  • Die vorliegende beispielhafte Ausführungsform beschreibt, ohne darauf beschränkt zu sein, einen Tintenstrahldrucker, der zum Duplexdrucken auf einen Vorlagebogen P imstande ist, und kann auf Tintenstrahldrucker angewendet werden, die nur zum Simplexdrucken imstande sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2007-261038 [0003]
    • - JP 2006-27812 [0005]

Claims (5)

  1. Tintenstrahldrucker, umfassend: einen Druckabschnitt, welcher durch Ausstoßen von Tinten von einem Druckkopf auf Vorlagebögen druckt; einen Vorlagebogenzufuhrabschnitt, welcher dem Druckabschnitt Vorlagebögen zuführt; einen Beförderungsabschnitt, welcher am Druckabschnitt vorgesehen ist und welcher vom Vorlagebogenzufuhrabschnitt zugeführten Vorlagebögen zu einer Seite gegenüber einer Seite des Vorlagebogenzufuhrabschnitts befördert, wenn die Vorlagebögen bedruckt werden; und einen Schneideabschnitt, welcher einen vorderen Endteil und einen hinteren Endteil der vom Beförderungsabschnitt beförderten und durch den Druckabschnitt bedruckten Vorlagebögen der Reihe nach abschneidet, wobei der Schneideabschnitt umfasst: einen Schneide- und Beförderungsabschnitt, welcher die bedruckten Vorlagebögen horizontal zu einer Seite gegenüber einer Seite des Druckabschnitts befördert, und eine Schneidevorrichtung, die ein oberes Messer und ein unteres Messer umfasst, die über und unter einem Vorlagebogenbeförderungsweg des Schneide- und Beförderungsabschnitts angeordnet sind, der Schneideabschnitt Vorlagebögen derart zuschneidet, dass, wenn ein abzuschneidender Teil der Vorlagebögen zwischen dem oberen Messer und dem unteren Messer positioniert ist, das untere Messer bei feststehendem oberen Messer nach oben bewegt wird, bei einer fortlaufenden Verarbeitung, bei welcher der Tintenstrahldrucker eine Mehrzahl von Vorlagebögen hintereinander bedruckt und zuschneidet, der Beförderungsabschnitt und der Schneide- und Beförderungsabschnitt die Mehrzahl von Vorlagebögen bei einem dazwischen gelassenen Vorschubintervall in einer Richtung vorschieben, in welcher die Vorlagebögen befördert werden, und bei der fortlaufenden Verarbeitung durch den Tintenstrahldrucker das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen im Schneideabschnitt größer als im Druckabschnitt ist.
  2. Tintenstrahldrucker nach Anspruch 1, wobei der Schneide- und Beförderungsabschnitt einen Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt und einen Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt umfasst, die auf einer Zulaufseite beziehungsweise einer Auslaufseite der Schneidevorrichtung angeordnet sind und zum Befördern von Vorlagebögen unabhängig voneinander angetrieben werden, und bei der fortlaufenden Verarbeitung durch den Tintenstrahldrucker eine Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens höher als die des nachfolgenden Bogens ist, wenn der Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt einen vorangehenden Bogen der beiden Vorlagebögen befördert, während der Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt einen nachfolgenden Bogen der beiden Vorlagebögen befördert.
  3. Tintenstrahldrucker nach Anspruch 1, ferner umfassend im Druckabschnitt: eine Druckplatte gegenüber dem Druckkopf und mit einer Auflagefläche, in welcher eine Mehrzahl von Sauglöchern ausgebildet ist; und eine Saugvorrichtung, welche die Vorlagebögen durch die Sauglöcher ansaugt und auf der Auflagefläche der Druckplatte hält, wobei der Beförderungsabschnitt einen Vor-Druck-Beförderungsabschnitt und einen Nach-Druck-Beförderungsabschnitt umfasst, die auf einer Zulaufseite beziehungsweise einer Auslaufseite der Druckplatte angeordnet sind und zum Befördern der Vorlagebögen unabhängig voneinander angetrieben werden, und der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt einen Nachfolgevorschub durchführt, bei welchem der nachfolgende Bogen dem vorangehenden Bogen in einem vorgegebenen Intervall folgt, wenn sich ein hinteres Ende eines vorhergehenden Bogens und ein vorderes Ende eines nachfolgenden Bodens der beiden Vorlagebögen bei der fortlaufenden Verarbeitung durch den Tintenstrahldrucker zwischen dem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt und dem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt befinden.
  4. Tintenstrahldrucker nach Anspruch 3, wobei der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt ein Vor-Druck-Vorschubwalzenpaar vom Presspasstyp umfasst, welches Vorlagebögen vorschiebt, indem es durch einen ersten Motor angetrieben wird, der Nach-Druck-Beförderungsabschnitt ein Nach-Druck-Vorschubwalzenpaar vom Presspasstyp umfasst, welches Vorlagebögen vorschiebt, indem es durch einen zweiten Motor angetrieben wird, der erste Motor einen ersten Drehwertgeber umfasst, welcher einen Drehwinkel des ersten Motors erfasst, der zweite Motor einen zweiten Drehwertgeber umfasst, welcher einen Drehwinkel des zweiten Motors erfasst, und der Nachfolgevorschub durch den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt durch Antreiben des ersten Motors auf der Basis von Werten, die durch die ersten und zweiten Drehwertgeber erfasst werden, durchgeführt wird.
  5. Tintenstrahldrucker nach Anspruch 3, wobei auf der Auflagefläche der Druckplatte die Mehrzahl von Sauglöchern derart angeordnet ist, dass eine Mehrzahl von Reihen der Sauglöcher, die sich entlang einer Reihenrichtung orthogonal zu einer Beförderungsrichtung erstrecken, in welcher Vorlagebögen befördert werden, in Intervallen entlang der Beförderungsrichtung angeordnet ist, und das vorgegebene Intervall kleiner ist als ein Minimum der Intervalle, in welchen benachbarte der Mehrzahl der Reihen angeordnet sind.
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