-
HINTERGRUND
-
Die
vorliegende Offenbarung betrifft Tintenstrahldrucker zum Drucken
auf Vorlagebögen (Einzelbögen, die so zugeschnitten
sind, dass sie vorgegebene Größen aufweisen).
-
Herkömmlicherweise
umfasst ein Tintenstrahldrucker, der für ein Fotodrucksystem
oder dergleichen verwendet wird, eine Vorlagebogenaufnahmekammer,
die einen langen gerollten Vorlagebogen aufnimmt. Der Vorlagebogen,
der in der Vorlagenbogenaufnahmekammer untergebracht ist, wird einem Druckabschnitt
zugeführt. Dann wird im Druckabschnitt Tinte von einem
Druckkopf auf den Vorlagebogen ausgestoßen, der vom Vorlagebogenaufnahmeabschnitt
zugeführt wurde, um dadurch auf den Vorlagebogen zu drucken.
Der bedruckte Vorlagebogen wird durch eine Schneidevorrichtung so
zugeschnitten, dass er eine vorgegebene Länge aufweist, und
dann zu einer Ausgabestelle befördert, wo ein Ausgabefach
oder dergleichen vorgesehen ist.
-
Zum
Zuschneiden des Vorlagebogens wird zum Beispiel in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung 2007-261038 ein
Teil des Vorlagebogens zwischen Bildern als ein bandförmiger
Streifen abgeschnitten. Dann wird der Streifen in einen Sammelbehälter
für Schneidevorrichtungsstreifen fallen gelassen, der unter
der Schneidevorrichtung vorgesehen ist.
-
Die
zuvor erwähnte Patentschrift offenbart als eine Schneidevorrichtung
zum Zuschneiden eines Vorlagebogens einen Scheibenschneider, der
einen Vorlagebogen zuschneidet, indem er ein scheibenförmiges
Messer dreht, während er es von einem Ende zum anderen
Ende in der Breiterrichtung des Vorlagebogens bewegt. Als ein anderes
Beispiel für die Schneidevorrichtung war ein sogenannter
Planschneider bekannt, welcher ein feststehendes Messer und ein
bewegliches Messer umfasst, die sich in der Breitenrichtung eines
Beförderungswegs erstrecken und mit dem Beförderungsweg dazwischen
eingefügt angeordnet sind. Der Vorlagebogen wird durch
Bewegen des beweglichen Messers zum feststehenden Messer zugeschnitten,
wobei das feststehende Messer fixiert ist und der Vorlagebogen dazwischen
eingefügt ist.
-
Ferner
liegt in einem anderen Tintenstrahldrucker, der in einem Fotodrucksystem
oder dergleichen verwendet wird, wie zum Beispiel in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung 2006-27812 offenbart,
eine Druckplatte mit einer Oberfläche, in welcher eine
Mehrzahl von Sauglöchern ausgebildet ist, gegenüber
dem Druckkopf, und es ist eine Saugvorrichtung vorgesehen, um an
der Oberfläche der Druckplatte durch die Sauglöcher
einen Unterdruck zu erzeugen, wodurch ein Vorlagebogen, der auf
der Druckplatte befördert wird, angesaugt und gehalten wird,
um die Druckqualität durch Gewährleisten der Ebenheit
des Vorlagenbogens beim Drucken zu erhöhen.
-
KURZDARSTELLUNG
-
Wenn
es sich bei einem Vorlagebogen um einen Einzelbogen handelt, der
so zugeschnitten ist, dass er eine vorgegebene Größe
aufweist, braucht der Vorlagebogen übrigens normalerweise
nicht zugeschnitten zu werden.
-
Beim
Fotodrucken auf solch einen Einzelbogen kann jedoch in einigen Fällen
ein randloses Drucken zum Drucken eines Bildes auf die Gesamtheit eines
Vorlagebogens erfolgen. Beim randlosen Drucken müssen der
vordere Endteil und der hintere Endteil des Vorlagebogens abgeschnitten
werden. Konkret wird beim randlosen Drucken Tinte auf die absoluten
Kanten in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens ausgestoßen,
und ein Tintenabsorber, der auf der Oberfläche der Druckplatte
vorgesehen ist, absorbiert die Tinte außerhalb der Kanten.
Andererseits kann, wenn die Tinte zur Vorderkante und zur Hinterkante
des Vorlagebogens ausgestoßen wird, die Tinte durch Saugen
durch die Sauglöcher in die Sauglöcher der Druckplatte
gesaugt werden, um die Druckqualität zu verschlechtern
und die Oberfläche der Druckplatte zu verschmieren. Aus
diesem Grund erfolgt das Drucken so, dass ein vorgegebenes Maß von
Rändern am vorderen Endteil und am hinteren Endteil eines
Vorlagebogens gebildet wird. Dann werden die Ränder durch
eine Schneidevorrichtung abgeschnitten, um ein Druckbild randlos
zu machen.
-
In
dem Fall, in dem der Planschneider die Ränder am vorderen
Endteil und am hinteren Endteil eines Vorlagebogens abschneidet,
ist hierbei, da der Vorlagebogen üblicherweise horizontal
gelegt ist, eines vom feststehenden Messer und dem beweglichen Messer über
dem Vorlagebogenbeförderungsweg angeordnet, während
das andere unter dem Vorlagebogenbeförderungsweg angeordnet
ist. In dem Fall, in dem das obere Messer der Schneidevorrichtung
das bewegliche Messer und das untere Messer das feststehende Messer
ist, können die jeweiligen Seiten eines Streifens, welcher
durch Abschneiden der Endteile des Vorlagebogens erzeugt wird, in
der Richtung, in welcher der Vorlagebogen befördert wird,
am unteren Messer (dem feststehenden Messer) sein, und es kann zum
Beispiel eine Führungsplatte zum Führen eines
Vorlagebogens oder dergleichen auf der der Zulaufseite der Schneidevorrichtung angeordnet
sein, um dadurch den Streifen auf dem Beförderungsweg zu
lassen. Der Streifen wird üblicherweise durch einen nachfolgenden
Vorlagebogen angestoßen und fällt dann in den
Sammelbehälter für Schneidevorrichtungsstreifen.
Auf diese Weise wird kein bedeutendes Problem verursacht.
-
Wenn
jedoch ein Streifen, der durch Abschneiden des hinteren Endteils
des letzten Vorlagebogens auf dem Beförderungsweg bleibt,
da kein Vorlagebogen vorhanden ist, der als Nächstes befördert
wird, bleibt der Streifen weiterhin auf dem Beförderungsweg.
Dies ist nicht günstig. Aus diesem Grund sollte der hintere
Endteil des letzten Vorlagebogens nicht durch die Schneidevorrichtung
abgeschnitten werden, und der Bediener sollte ihn herausnehmen und
manuell abschneiden, wodurch die Betriebsleistung reduziert wird.
-
Angesichts
des Vorhergesagten ist es vorzuziehen, das obere Messer als das
feststehende Messer und das untere Messer als das bewegliche Messer
festzulegen. Wenn das untere Messer nach oben bewegt wird, um einen
Vorlagebogen abzuschneiden, bläst das untere Messer einen
Streifen, der durch dieses Abschneiden erzeugt wird, vom Beförderungsweg
nach oben. Dann fällt der Streifen in den Sammelbehälter
für Schneidevorrichtungsstreifen.
-
In
Druckabschnitten der herkömmlichen Tintenstrahldrucker
jedoch sind Vorschubintervalle zwischen hintereinander beförderten
Vorlagebögen so klein als möglich eingestellt.
Das Abschneiden eines Vorlagebogens durch Hochbewegen des unteren Messers
bei diesen klein gelassenen Intervallen kann die folgenden Probleme
verursachen.
-
Und
zwar ist in den Druckabschnitten das Vorschubintervall zweier aufeinander
folgender Vorlagebögen klein eingestellt. Dies kann das
Ansaugen der Tinte durch die Sauglöcher, die sich zwischen den
beiden Vorlagebögen befinden, unterbinden, und es kann
die Druckleistung des Tintenstrahldruckers verbessern. Wenn die
beiden Vorlagebögen bei diesem klein gelassenen Vorschubintervall
zur Schneidevorrichtung befördert und durch diese zugeschnitten
werden, erhöht sich die Möglichkeit, dass ein Streifen,
der durch Abschneiden der hinteren Endteils eines vorangehenden
Vorlagebogens der beiden Vorlagebögen erzeugt wurde, auf
einen nachfolgenden Vorlagebogen fallen kann, nachdem er hochgeblasen
wurde, und ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen Endteils
des nachfolgenden Vorlagebogens erzeugt wurde, auf den vorangehenden
Vorlagebogen fallen kann. Wenn die Vorlagebögen, welche
die Streifen tragen, vorgeschoben werden, kann es an einer Vorschubwalze
oder der Führungsplatte zu einem Papierstau kommen. Außerdem
können die Vorlagebögen in ihrer Breitenrichtung
von der Standardposition verschoben werden.
-
Die
vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht des Vorhergesagten entwickelt,
und ihr Ziel ist es, zu verhindern, dass ein Streifen, der beim
Abschneiden des vorderen Endteils oder des hinteren Endteils eines
Vorlagebogens hochgeblasen wird, auf einen benachbarten vorangehenden
oder nachfolgenden Vorlagebogen fällt.
-
Um
dieses Ziel zu erreichen, wird ein Tintenstrahldrucker mit dem folgenden
Aufbau bereitgestellt. Und zwar umfasst ein Tintenstrahldrucker:
einen Druckabschnitt, welcher durch Ausstoßen von Tinten
von einem Druckkopf auf Vorlagebögen druckt; einen Vorlagebogenzufuhrabschnitt,
welcher dem Druckabschnitt Vorlagebögen zuführt;
einen Beförderungsabschnitt, welcher am Druckabschnitt
vorgesehen ist und welcher die vom Vorlagebogenzufuhrabschnitt zugeführten
Vorlagebögen zu einer Seite gegenüber einer Seite
des Vorlagebogenzufuhrabschnitts befördert, wenn die Vorlagebögen
bedruckt werden; und einen Schneideabschnitt, welcher einen vorderen
Endteil und einen hinteren Endteil der vom Beförderungsabschnitt
zugeführten und durch den Druckabschnitt bedruckten Vorlagebögen der
Reihe nach abschneidet, wobei der Schneideabschnitt einen Schneide-
und Beförderungsabschnitt, welcher die bedruckten Vorlagebögen
horizontal zu einer Seite gegenüber einer Seite des Druckabschnitts
befördert, und eine Schneidevorrichtung umfasst, die ein
oberes Messer und ein unteres Messer umfasst, die über
und unter einem Vorlagebogenbeförderungsweg des Schneide-
und Beförderungsabschnitts angeordnet sind, der Schneideabschnitt
die Vorlagebögen derart zuschneidet, dass, wenn ein abzuschneidender
Teil der Vorlagebögen zwischen dem oberen Messer und dem
unteren Messer des Schneide- und Beförderungsabschnitts
positioniert wird, das untere Messer bei feststehendem oberen Messer
nach oben bewegt wird, bei einer fortlaufenden Verarbeitung, bei
welcher der Tintenstrahlendrucker eine Mehrzahl von Vorlagebögen
hintereinander bedruckt und zuschneidet, der Beförderungsabschnitt
und der Schneide- und Beförderungsabschnitt die Mehrzahl
von Vorlagebögen bei einem dazwischen gelassenen Vorschubintervall
in einer Richtung vorschieben, in welcher die Vorlagebögen
befördert werden, und bei der fortlaufenden Verarbeitung durch
den Tintenstrahldrucker das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander
folgenden Vorlagebögen im Schneideabschnitt größer
als jenes im Druckabschnitt ist.
-
Durch
diesen Aufbau wird verhindert, dass ein Streifen, der durch das
Abschneiden des vorderen Endteils oder des hinteren Endteils eines
Vorlagebogens durch das untere Messer auf einen benachbarten vorangehenden
oder nachfolgenden Vorlagebogen fällt, nachdem er über
den Beförderungsweg hochgeblasen wurde.
-
Konkret
wird im Druckabschnitt das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander
folgenden Vorlagebögen so klein als möglich eingestellt
(z. B. etwa 2 mm), um ein Tintenabsaugen durch die Sauglöcher,
die sich zwischen den beiden Vorlagebögen befinden, zu
unterbinden und die Druckleistung des Tintenstrahldruckers zu verbessern.
Wenn das Vorschubintervall zwischen den beiden Vorlagebögen
im Schneideabschnitt gleich bleibt wie das kleine Vorschubintervall
im Druckabschnitt, kann ein Streifen, der durch Abschneiden des
hinteren Endteils des vorangehenden Bogens (auf der Auslaufseite)
der beiden Vorlagebögen erzeugt wird, auf den nachfolgenden
Bogen (auf der Zulaufseite) fallen, nachdem er hochgeblasen wurde.
Außerdem kann ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen
Endteils des nachfolgenden Vorlagebogens erzeugt wird, auf den vorangehenden
Vorlagebogen fallen.
-
Beim
dem zuvor beschriebenen Tintenstrahldrucker ist jedoch das Vorschubintervall
zwischen den beiden Vorlagebögen im Schneideabschnitt größer
als im Druckabschnitt eingestellt. Dies kann verhindern, dass ein
Streifen, der durch Abschneiden der hinteren Endteile der Vorlagebögen
erzeugt wird, auf den nachfolgenden benachbarten Vorlagebogen fällt,
und verhindern, dass ein Streifen, der durch Abschneiden der vorderen
Endteile der Vorlagebögen erzeugt wird, auf den vorangehenden
benachbarten Vorlagebogen fällt. Dies wiederum kann einen
Papierstau und eine Verschiebung in ihrer Breitenrichtung der Vorlagebögen
verhindern, welche durch das Vorhandensein solch eines Streifens
verursacht werden.
-
Bei
dem zuvor beschriebenen Tintenstrahldrucker umfasst der Schneide-
und Beförderungsabschnitt vorzugsweise einen Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt
und einen Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt, die auf einer
Zulaufseite beziehungsweise einer Auslaufseite der Schneidevorrichtung angeordnet
sind und zum Befördern von Vorlagebögen unabhängig
voneinander angetrieben werden, und bei der fortlaufenden Verarbeitung
durch den Tintenstrahldrucker ist eine Vorschubgeschwindigkeit des
vorangehenden Bogens höher als die des nachfolgenden Bogens,
wenn der Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt einen vorangehenden
Bogen der beiden Vorlagebögen befördert, während
der Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt einen nachfolgenden
Bogen der beiden Vorlagebögen befördert.
-
Dies
kann das Intervall zwischen dem vorangehenden Bogen und dem nachfolgenden
Bogen im Schneideabschnitt vergrößern. Folglich
kann das Vorschubintervall zwischen den beiden Vorlagebögen
im Schneideabschnitt etwas größer als im Druckabschnitt
gemacht werden.
-
Vorzugsweise
umfasst der zuvor beschriebene Tintenstrahldrucker im Druckabschnitt:
eine Druckplatte gegenüber dem Druckkopf und mit einer Auflagefläche,
in welcher eine Mehrzahl von Sauglöchern ausgebildet ist;
und eine Saugvorrichtung, welche die Vorlagebögen durch
die Sauglöcher ansaugt und auf der Auflagefläche
der Druckplatte hält, wobei der Beförderungsabschnitt
einen Vor-Druck-Beförderungsabschnitt und einen Nach-Druck-Beförderungsabschnitt
umfasst, die auf einer Zulaufseite beziehungsweise einer Auslaufseite
der Drucklatte angeordnet sind und zum Befördern von Vorlagebögen unabhängig
voneinander angetrieben werden, und, wenn sich ein hinteres Ende
eines vorangehenden Bogens und ein vorderes Ende eines nachfolgenden Bogens
der beiden Vorlagebögen bei der fortlaufenden Verarbeitung
durch den Tintenstrahldrucker zwischen dem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
und dem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt befinden, führt
der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt einen Nachfolgevorschub
durch, bei welchem der nachfolgende Bogen dem vorangehenden Bogen
in einem vorgegebenen Intervall folgt.
-
Dies
ermöglicht es dem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt,
einen Nachfolgevorschub durchzuführen. Auf diese Weise
kann die Anzahl der Sauglöcher, die sich zwischen zwei
aufeinander folgenden Vorlagebögen befinden, stabil verringert
werden, um dadurch eine Verschlechterung der Druckqualität
zu unterbinden, die durch Tintenansaugen durch die Sauglöcher
verursacht wird. Obwohl der Nachfolgevorschub durch den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen
im Druckabschnitt reduzieren kann, kann außerdem das Vorschubintervall
zwischen den beiden Vorlagebögen im Schneideabschnitt auf
seiner Auslaufseite vergrößert werden. Auf diese
Weise kann eine Verschlechterung der Druckqualität unterbunden
werden, und es kann verhindert werden, dass ein Streifen, der durch
Abschneiden des vorderen Endteils oder der hinteren Endteile von
Vorlagebögen erzeugt und hochgeblasen wird, auf den vorangehenden
oder nachfolgenden benachbarten Vorlagebogen fällt.
-
Bei
dem Tintenstrahldrucker, bei dem der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
einen Nachfolgevorschub durchführt, umfasst der Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
vorzugsweise ein Vor-Druck-Vorschubwalzenpaar vom Presspasstyp,
welches Vorlagebögen vorschiebt, indem es durch einen ersten Motor
angetrieben wird, der Nach-Duck-Beförderungsabschnitt umfasst
ein Nach-Druck-Vorschubwalzenpaar vom Presspasstyp, welches Vorlagebögen
vorschiebt, indem es durch einen zweiten Motor angetrieben wird,
der erste Motor umfasst einen ersten Drehwertgeber, welcher einen
Drehwinkel des ersten Motors erfasst, der zweite Motor umfasst einen
zweiten Drehwertgeber, welcher einen Drehwinkel des zweiten Motors
erfasst, und der Nachfolgevorschub durch den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
wird durch Antreiben des ersten Motors auf der Basis von Werten
durchgeführt, die durch die ersten und zweiten Drehwertgeber
erfasst werden.
-
Durch
diesen vergleichsweise einfachen Aufbau kann das Vorschubintervall
zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen beim Nachfolgevorschub
genau gehalten werden. Folglich kann eine hohe Druckqualität
bei niedrigen Kosten erreicht werden.
-
Vorzugsweise
ist auf der Auflagefläche der Druckplatte die Mehrzahl
von Sauglöchern derart angeordnet, dass eine Mehrzahl von
Reihen der Sauglöcher, die sich entlang einer Reihenrichtung
orthogonal zu einer Beförderungsrichtung erstrecken, in welcher
Vorlagebögen befördert werden, in Intervallen
entlang der Beförderungsrichtung angeordnet ist, und das
vorgegebene Intervall kleiner als ein Minimum der Intervalle ist,
in welchen benachbarte der Mehrzahl der Reihen angeordnet sind.
-
Dies
kann verhindern, dass eine Mehrzahl von Sauglöchern gleichzeitig
zwischen den beiden aufeinander folgenden Vorlagebögen
positioniert wird. Auf diese Weise kann eine Verschlechterung der
Druckqualität, die durch Tintenansaugen durch die Sauglöcher
verursacht wird, minimiert werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein äußeres
Erscheinungsbild eines Tintenstrahldruckers gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform darstellt.
-
2 ist
eine schematische Ansicht eines inneren Aufbaus des Tintenstrahldruckers,
wenn von der Seite gesehen.
-
3 ist
eine Querschnittansicht, die das Innere einer Kassette im Detail
darstellt.
-
4 ist
eine Seitenansicht, die einen Druckabschnitt und einen Umkehrabschnitt
im Detail darstellt.
-
5 ist
eine Draufsicht, die den Druckabschnitt im Detail darstellt.
-
6 ist
eine schematische Ansicht, die einen Zustand darstellt, in welchem
ein Wendewalzenpaar des Wendeabschnitts einen Vorlagebogen empfängt,
der von einem Rückwärtsbeförderungsabschnitt
zugeführt wird.
-
7 ist
eine Darstellung, welche 6 entspricht und einen Zustand
zeigt, in welchem eine Abtriebswalze des Wendewalzenpaars in eine
zweite Position umgeschaltet wird.
-
8 ist
eine Darstellung, welche 6 entspricht und einen Zustand
zeigt, in welchem das Wendewalzenpaar einen Vorlagebogen zu einem
Zuführwalzenpaar wendet.
-
9 ist
eine Darstellung, welche 6 entspricht und einen Zustand
zeigt, in welchem ein Vorlagebogen durch eine Öffnung zur
manuellen Papierzufuhr- und -einführung manuell zu- und
eingeführt wird.
-
10 ist
eine Draufsicht, die den Wendeabschnitt im Detail darstellt.
-
11 ist
eine Darstellung, wenn in der Richtung eines Pfeils C in 10 gesehen.
-
12 ist
eine Darstellung, welche 11 entspricht
und einen Zustand zeigt, in welchem Abtriebswalzen des Wendewalzenpaars
und des Zuführwalzenpaars in einem presspassgelösten
Zustand sind.
-
13 ist
eine Darstellung, welche 2 entspricht und einen Zustand
zeigt, in welchem eine Duplexdruckeinheit von einem Druckerhauptkörper entfernt
ist.
-
14 ist
eine schematische Ansicht, die einen Aufbau eines Beförderungsabschnitts
darstellt.
-
15 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Druckabschnitt und die Umgebung
davon darstellt.
-
16 ist
eine Seitenansicht, die den Hauptteil des Beförderungsabschnitts
darstellt.
-
17A bis 17C sind
schematische Ansichten, welche den Betrieb des Beförderungsabschnitts
gemäß der Überführungssteuerung
darstellen.
-
18A und 18B sind
schematische Ansichten, welche den Betrieb des Beförderungsabschnitts
gemäß der Vorlagebogen-Nachfolgevorschubsteuerung
darstellen.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
-
Im
Folgenden werden beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Die folgenden beispielhaften Ausführungsformen beschreiben
lediglich bevorzugte Beispiele und sollen den Umfang der vorliegenden
Erfindung, ihrer anwendbaren Aufgaben und ihrer Verwendung nicht
einschränken.
-
1 stellt
ein äußeres Erscheinungsbild eines Tintenstrahldruckers
A gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
dar. 2 stellt einen inneren Aufbau des Tintenstrahldruckers
A schematisch dar. Der Tintenstrahldrucker A wird für ein
Fotodrucksystem verwendet und druckt zum Beispiel auf einen Vorlagebogen
P (siehe zum Beispiel 3, 6 usw.)
auf der Basis von Bilddaten, die über ein Übertragungskabel
von einem Empfangsblock gesendet werden, der die Bilddaten empfängt
und die erforderliche Korrektur vornimmt. Der Vorlagebogen P ist
ein Einzelbogen, der so zugeschnitten ist, dass er eine vorgegebene
Größe aufweist. Eine Mehrzahl von Größen
kann im Voraus als diese Größe festgelegt werden
(die Längen und Breiten der Vorlagebögen P werden
gemäß den Größen der Vorlagebögen
bestimmt).
-
Der
Tintenstrahldrucker A umfasst einen Druckerhauptkörper 1,
eine Kassette 5 und eine Duplexdruckeinheit 7.
Der Druckerhauptkörper 1 umfasst ein Gehäuse 2 mit
einer Unterseite, die mit einer Mehrzahl von Rädern 3 versehen
ist. Die Kassette 5 ist entfernbar am oberen Teil einer
Seite des Gehäuses 2 des Druckerhauptkörpers 1 angebracht
und kann eine Mehrzahl von Vorlagebögen P aufnehmen, die
in ihrer Dickenrichtung gestapelt werden. Die Duplexdruckeinheit 7 ist
entfernbar an der Oberseite des Gehäuses 2 angebracht.
Es ist zu erwähnen, dass in der vorliegenden beispielhaften
Ausführungsform die Seite, auf der die Kassette 5 angebracht
ist (links in 2), als Druckervorderseite bezeichnet wird,
und die Seite gegenüber dazu (rechts in 2) wird
als Druckerrückseite bezeichnet. Außerdem wird
die Richtung senkrecht zum Bogen in 2 als Druckerquerrichtung
bezeichnet und stimmt mit der Querrichtung der Vorlagebögen
P überein, die in der Kassette 5 untergebracht
sind und in den Druckerhauptkörper 5 und die Duplexdruckeinheit 7 eingeführt
werden.
-
Wie
in 2 dargestellt, wird durch Anbringen der Duplexdruckeinheit 7 am
Druckerhauptkörper 1 ein Duplexdrucken auf beide
Seiten eines Vorlagebogens B ermöglicht, wie später
beschrieben wird. Ein Binden einer Mehrzahl von Vorlagebögen
P, die beidseitig bedruckt wurden, ermöglicht die Erstellung
eines Fotoalbums oder eine Fotobuchs. Andererseits wird für
ein Simplexdrucken auf nur eine Seite des Vorlagebogens P, das heißt
in dem Fall, in dem ein Duplexdrucken unnötig ist, die Duplexdruckeinheit 7 üblicherweise
vom Druckerhauptkörper 1 entfernt (siehe 13).
Es ist zu erwähnen, dass, selbst wenn die Duplexdruckeinheit 7 am
Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, ein Simplexdrucken
auf einen Vorlagebogen P durchgeführt werden kann.
-
Die
Kassetten 5 werden gemäß der Größe eines
Vorlagebogens P ausgetauscht. Der Bediener gibt durch einen manuellen
Schalter (nicht dargestellt) die Größe (Länge
und Breite) des Vorlagebogens P ein, die der Kassette 5 entspricht,
nachdem die Kassette 5 am Druckerhauptkörper 1 angebracht wurde.
Ferner betätigt der Bediener ein Betätigungselement
(nicht dargestellt), um Breitenbegrenzungselemente 84, 85 (siehe 10)
eines Korrekturmechanismus 81, welcher später
beschrieben wird, mit der Position auszurichten, die der Breite
des Vorlagebogens P entspricht. Alternativ kann zum Beispiel ein IC-Chip,
der Informationen speichert, die die Größe eines
Vorlagebogens P und dergleichen angeben, in der Kassette 5 bereitgestellt
werden, so dass der Druckerhauptkörper 1 die gespeicherten
Informationen des IC-Chips lesen kann, wenn die Kassette 5 daran
angebracht ist. Dies kann die Notwendigkeit eines Eingabevorgangs
des Bedieners eliminieren. Außerdem kann der Motor die
Ausrichtung der Breitenbegrenzungselemente 84, 85 des
Korrekturmechanismus 81 gemäß der Eingabe
des Bedieners durch den Betriebsschalter oder den im IC-Chip gespeicherten
Leseinformationen automatisch durchführen.
-
Wie
in 3 im Detail dargestellt, ist in der Kassette 5 ein
Einlegefach 11 zum Einlegen der Vorlagebögen P
vorgesehen, die in ihrer Dickenrichtung gestapelt werden. Das Einlegefach 11 wird
drehbar um eine Achse 11a getragen, die sich in der Druckerquerrichtung
(rechts und links) ungefähr in der Mitte in der Druckerlängsrichtung
(rück- und vorwärts) des Einlegefachs 11 innerhalb
der Kassette 5 erstreckt. Das Einlegefach 11 erfährt
eine Federkraft, um sich in der Richtung zu drehen, die das druckerrückseitige Ende
des Einlegefachs 11 anhebt. Dies ermöglicht es dem
obersten Vorlagebogen P einer Mehrzahl von Vorlagebögen
P, die in das Einlegefach 11 eingelegt sind, mit einer
Einzugswalze 14 in Kontakt zu kommen, die im oberen Teil
des druckerrückseitigen Endes in der Kassette 5 vorgesehen
ist.
-
Die
Einzugswalze 14 wird durch einen Motor (nicht dargestellt),
der im Druckerhauptkörper 1 vorgesehen ist, gegen
den Uhrzeigersinn in 3 angetrieben und gedreht. Wenn
der Motor die Einzugswalze 14 antreibt und dreht, wird
nur der oberste Vorlagebogen P zur Druckerrückseite bewegt,
um aus der Kassette 5 eingezogen zu werden. Wenn zu diesem Zeitpunkt
die Einzugswalze 14 um ein vorgegebenes Maß gedreht
wird, senkt ein Fachsenkmechanismus 16 das druckerrückseitige
Ende des Einlegefachs 11, damit der oberste Vorlagebogen
P die Vorlagebögen P, die sich unter dem obersten Vorlagebogen
P befinden, nicht mitzieht und damit nicht eine Mehrzahl von Vorlagebögen
P gleichzeitig aus der Kassette 5 eingezogen wird.
-
Der
Fachsenkmechanismus 16 umfasst innerhalb des Druckerhauptkörpers 1 einen
Fachsenkhebel 17, der drehbar um eine Achse 17a getragen wird,
die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt, und eine Hebeldrehnocke 18 zum
Drehen des Fachsenkhebels 17 um die Achse 17a.
Die Hebeldrehnocke 18 ist so ausgelegt, dass sie sich durch
einen Motor (nicht dargestellt) um eine Achse 18a dreht. Wenn
die Kassette 5 am Druckerhauptkörper 1 angebracht
ist, tritt außerdem ein Ende des Fachsenkhebels 17 so
ein, dass es sich über dem druckerrückseitigen
Ende des Einlegefachs 11 innerhalb der Kassette 5 befindet.
Andererseits ist das andere Ende des Fachsenkhebels 17 mit
der Nockenfläche der Hebeldrehnocke 18 in Kontakt.
Um diesen Kontaktzustand stets aufrechtzuerhalten, drückt
eine Feder den Fachsenkhebel 17 derart, dass sich das andere Ende
zur Hebeldrehnocke 18 bewegt, das heißt, dass
sich das eine Ende nach oben bewegt.
-
Wenn
die Einzugswalze 14 um das vorgegebene Maß gedreht
wird, dreht sich die Hebeldrehnocke 18, um zu bewirken,
dass das eine Ende des Fachsenkhebels 17 mit dem druckerrückseitigen Ende
des Einlegefachs 11 in Kontakt kommt und dieses nach unten
drückt. Dies kann verhindern, dass der oberste Vorlagebogen
P die Vorlagebögen P, die sich unter dem obersten Vorlagebogen
P befinden, mitzieht, wodurch verhindert wird, dass eine Mehrzahl
von Vorlagebögen P gleichzeitig aus der Kassette 5 eingezogen
wird. Es ist zu erwähnen, dass, wenn die Hebeldrehnocke 18 eine
halbe Drehung vollzieht, das eine Ende des Fachsenkhebels 17 beginnt,
sich zu heben, um zu bewirken, dass die Feder das druckerrückseitige
Ende des Einlegefachs 11 anhebt, um dadurch zu ermöglichen,
dass ein Vorlagebogen P, welcher als Nächstes der oberste
Vorlagebogen P wird, mit der Einzugswalze 14 in Kontakt
kommt. Wenn die Hebeldrehnocke 18 eine volle Drehung vollzieht,
hört die Hebeldrehnocke 18 auf, sich zu drehen,
und der Fachsenkhebel 17 kehrt in seinen Ausgangszustand
zurück.
-
Der
Vorlagebogen P, der durch die Einzugswalze 14 aus der Kassette 5 eingezogen
wird, wird einem Druckabschnitt 21, welcher später
beschrieben wird, im Druckerhauptkörper 1 zugeführt.
Daher entspricht die Einzugswalze 14 der Kassette 5 einem Vorlagebogenzufuhrabschnitt,
welcher dem Druckabschnitt 21 einen Vorlagebogen P zuführt.
-
In
der Nähe des oberen Teils des Gehäuses 2 des
Druckerhauptkörpers 1, wo die Kassette 5 angebracht
ist, ist der Druckabschnitt 21 vorgesehen, welcher auf
der Basis von Bilddaten druckt. Der Druckabschnitt 21 umfasst
einen Druckkopf H, einen Beförderungsabschnitt 22 und
eine Druckplatte 23, wie in 4 und 5 im
Einzelnen dargestellt. Der Druckkopf H druckt auf eine Seite (Oberseitenfläche) eines
Vorlagebogens P. Der Beförderungsabschnitt 22 befördert
den von der Einzugswalze 14 zugeführten Vorlagebogen
P beim Drucken auf den Vorlagebogen P im Wesentlichen horizontal
zur Seite (der Druckerrückseite) gegenüber der
Seite der Einzugswalze 14. Die Druckplatte 23 liegt
dem Druckkopf H gegenüber und trägt den Vorlagebogen
P, der durch den Beförderungsabschnitt 22 befördert
wird.
-
Ein
zulaufseitiges Walzenpaar 24 (das einem Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
entspricht) vom Presspasstyp ist am zulaufseitigen Ende (druckervorderseitigen
Ende) des Beförderungsabschnitts 22 angeordnet,
und ein auslaufseitiges Walzenpaar 25 (das einem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt
entspricht) vom Presspasstyp am auslaufseitigen Ende (druckerrückseitigen
Ende) des Beförderungsabschnitts 22. Untere Antriebswalzen 24a, 25a des
zulaufseitigen Walzenpaars 24 und des auslaufseitigen Walzenpaars 25 werden
zum Befördern des Vorlagebogens P unabhängig voneinander
angetrieben. Wie später ausführlich beschrieben
wird, werden Abtriebswalzen 24b, 25b des zulaufseitigen
Walzenpaars 24 und des auslaufseitigen Walzenpaars 25 zwischen
einem Zustand, in dem sie gegen die entsprechenden unteren Antriebswalzen 24a, 25a pressgepasst
sind, und einem Zustand, in dem der Presspasszustand gelöst
wird, umgeschaltet.
-
Auf
den Zulauf- und Auslaufseiten des zulaufseitigen Walzenpaars 24 sind
erste und zweite Sensoren 27, 28 vorgesehen, welche
jeweils Lichtprojektionsabschnitte und Fotodetektoren zum Erkennen
eines Vorlagebogens P umfassen, wobei das zulaufseitige Walzenpaar 24 dazwischen
eingefügt ist. Der erste Sensor 27 erkennt, dass
das Vorderende eines Vorlagebogens P von der Kassette 5 oder der
Duplexdruckeinheit 7 in das Gehäuse 2 des
Druckerhauptkörpers 1 eintritt. Bei Erkennung
durch den Sensor 27 wird die Antriebswalze 24a des
zulaufseitigen Walzenpaars 24 angetrieben. Der zweite Sensor 28 erkennt
das Vorderende des Vorlagebogens P, der vom zulaufseitigen Walzenpaar 24 vorgeschoben wird.
Wenn das zulaufseitige Walzenpaar 24 nach der Erkennung
des Vorderendes des Vorlagebogens P durch den zweiten Sensor 28 den
Vorlagebogen P um ein Maß vorschiebt, das es einem Druckstartpunkt
des Vorlagebogens P erlaubt, einen Teil unter dem Druckkopf H zu
erreichen, beginnt das Drucken auf den Vorlagebogen P. Wenn ferner,
wie später ausführlich beschrieben wird, das zulaufseitige
Walzenpaar 24 nach der Erkennung des Vorderendes der Vorlagebogens
P durch den zweiten Sensor 28 den Vorlagebogen P um ein
Maß vorschiebt, das es dem Vorderende des Vorlagebogens
P erlaubt, das auslaufseitige Walzenpaar 25 zu erreichen,
wird der Presspasszustand des zulaufseitigen Walzenpaars 24 in
den presspassgelösten Zustand gewechselt, und der presspassgelöste
Zustand des auslaufseitigen Walzenpaars 25 wird in den
Presspasszustand gewechselt. Dann schiebt das auslaufseitige Walzenpaar 25 den
Vorlagebogen P vor.
-
Der
Druckkopf H ist so konfiguriert, dass er sich entlang zweier Führungsschienen 31,
die sich in einer Hauptabtastrichtung X (siehe 5)
erstrecken, die mit der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P (der
Druckerquerrichtung) übereinstimmt, über dem Vorlagebogen
P bewegt. Der Druckkopf H umfasst zwei Kopfeinheiten 32,
die nebeneinander in einer Nebenabtastrichtung Y (siehe 5)
angeordnet sind, die mit der Richtung übereinstimmt, in
welcher sich der Vorlagebogen P bewegt (der Druckerlängsrichtung),
und welche senkrecht zur Hauptabtastrichtung X ist. Durch Abwärtsausstoßen
von Tinte in einer Mehrzahl von Farben aus mehreren Tintenausstoßdüsen
(nicht dargestellt), die an der Unterseite der beiden Kopfeinheiten 32 vorgesehen
sind, kann ein vorgegebenes Bild auf die Oberseite des Vorlagebogens
P gedruckt werden. In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform
sind die beiden Kopfeinheiten 32 nebeneinander in der Nebenabtastrichtung
Y vorgesehen. Die Anzahl von Kopfeinheiten ist jedoch nicht auf
zwei beschränkt, und kann auch eine oder drei oder mehr
betragen.
-
Der
Druckkopf H ist aus LCP (Flüssigkristallpolymer) hergestellt,
das eine ausgezeichnete Hitzebeständigkeit zum Unterbinden
des negativen Einflusses der Wärmeausdehnung aufweist.
Der Abstand zwischen den beiden Kopfeinheiten 32, wie oben
vorgesehen, kann infolge eines Temperaturanstiegs variieren, um
eine Druckfehlausrichtung zu verursachen. Der Druckkopf H ist aus
LCP hergestellt, um diese Erscheinung zu verhindern.
-
Die
Kopfeinheiten 32 haben denselben Aufbau und umfassen eine
Mehrzahl von Düsenreihen zum Ausstoßen von Tinte
in Farben, welche in der Hauptabtastrichtung X angeordnet sind.
In den Düsenreihen sind die zuvor erwähnten Tintenausstoßdüsen
in der Nebenabtastrichtung Y angeordnet. Dementsprechend kann jede
Kopfeinheit 32 nur ein Farbbild erzeugen. Das zulaufseitige
Walzenpaar 24 und das auslaufseitige Walzenpaar 25 schieben
einen Vorlagebogen P in der Nebenabtastrichtung Y intermittierend
(schrittweise) um ein bestimmtes Einheitsvorschubmaß vor.
Bei jedem Stopp des Vorlagenbogens P bei diesem intermittierenden
Vorschub führt der Druckkopf H eine Abtastung (einen Lauf
in eine Richtung oder einen Rücklauf) in der Hauptabtastungsrichtung
X durch. Während solch einer Abtastung wird Tinte in Farben
aus den Tintenausstoßdüsen der Kopfeinheiten 32 an
entsprechenden Punkten in der Hauptabtastrichtung X auf die Oberseite
des Vorlagebogens P ausgestoßen. Das heißt, nach
einer Abtastung durch den Druckkopf H wird der Vorlagebogen P um
das Einheitsvorschubmaß vorgeschoben. Dann führt
der Druckkopf H erneut eine Abtastung durch. Der zuvor erwähnte
Vorgang wird wiederholt, um ein gewünschtes Bild zu drucken.
-
Hierbei
kann als eine Konfiguration für den Tintenausstoß des
Druckkopfes H in der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform
eine allgemeine piezoelektrische Konfiguration eingesetzt werden, bei
welcher das Volumen in einer Druckkammer, in welche die Tinte gefüllt
ist, durch ein piezoelektrisches Element geändert wird,
um zu bewirken, dass die Tinte aus den Tintenausstoßdüsen,
die mit der Druckkammer in Verbindung stehen, ausgestoßen wird.
-
Die
Druckplatte 23 ist mit einem plattenförmigen Element
ausgebildet und weist eine Oberseite auf, die als Auflagefläche 23a dient,
die einen Vorlagebogen P trägt. Mehrere Sauglöcher 23b (siehe 5),
die sich in der Auflagefläche öffnen, sind durch
die Druckplatte 23 in der Dickenrichtung (vertikalen Richtung)
ausgebildet.
-
Die
Sauglöcher 23b sind derart angeordnet, dass eine
Mehrzahl von Reihen der Sauglöcher, die sich entlang einer
Reihenrichtung (der Hauptabtastrichtung X) orthogonal zur Beförderungsrichtung (der
Nebenabtastrichtung Y) erstrecken, in welcher der Vorlagebogen befördert
wird, in Intervallen entlang der Beförderungsrichtung angeordnet
ist.
-
Wie
in 4 dargestellt, ist ein Gehäuse 25, das
zusammen mit der Druckplatte 23 einen Raum bildet, unter
der Druckplatte 23 angeordnet. Eine Saugvorrichtung 36,
die ein Gebläse und dergleichen umfasst, ist unter dem
Gehäuse 35 angeordnet. Die Sauglöcher 23b stehen
mit dem Raum im Gehäuse 35 in Verbindung. Dieser
Raum steht mit der Saugöffnung der Saugvorrichtung 36 in
Verbindung. Wenn die Saugvorrichtung 36 betrieben wird,
wird auf der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 durch
die Sauglöcher 23b ein Unterdruck erzeugt, um
dadurch zu ermöglichen, dass ein Vorlagebogen P angesaugt und
auf der Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 gehalten
wird. Dies kann die Ebenheit des Vorlagebogens P beim Drucken gewährleisten,
um die Druckqualität zu erhöhen.
-
Ferner
sind Vertiefungen 23c (siehe 5), die
sich in der Nebenabtastrichtung Y erstrecken, in der Auflagefläche 23a der
Druckplatte 23 zur Aufnahme von Tintenabsorbern 38 ausgebildet.
Ein Teil der vom Druckkopf H (den Kopfeinheiten 32) ausgestoßenen
Tinte kann beim randlosen Drucken, bei welchem ein Bild auf den
gesamten Vorlagebogen P gedruckt wird, über die Kanten
in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P auf der Auflagefläche 23a hinaus
und nach außen gehen. Die Tintenabsorber 38 sind
vorgesehen, um ein Verschmieren auf der Auflagefläche 23a der
Druckplatte 23 durch Tinte, die nach außen gegangen
ist, zu verhindern. Demgemäß sind die Vertiefungen 23c an
Positionen in der Auflagefläche 23a ausgebildet,
die der Kante in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P auf der
Auflagefläche 23a entsprechen und dem Druckkopf
H in der Nebenabtastrichtung Y entsprechen, um sich entlang der Kante
in der Auflagefläche 23a zu erstrecken (d. h.
in der Nebenabtastrichtung Y zu erstrecken). In dem in 5 dargestellten
Beispiel sind die Vertiefungen 23c fünf zu fünf
(insgesamt zehn) auf den jeweiligen Seiten ausgebildet, um Vorlagebögen
P mit fünf verschiedenen Breiten zu entsprechen. Die Tintenabsorber 38 sind
vorzugsweise zum Beispiel in Schwammform, die sich ausgezeichnet
zur Tintenabsorption eignet.
-
Hierbei
wird beim randlosen Drucken die Tinte auf die absoluten Kanten in
der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P ausgestoßen,
und die Tintenabsorber 38 absorbieren die Tinte, die über
die Kante hinaus und nach außen gegangen ist. Andererseits wird
die Tinte bei einem als Ränder gelassenen vorgegebenen
Maß (z. B. 2 mm) nicht auf die absolute Vorderkante und
die absolute Hinterkante des Vorlagebogens P ausgestoßen.
Dann werden die Ränder durch eine Schneidevorrichtung 40,
welche später beschrieben wird, abgeschnitten, um ein randloses Bild
zu erhalten. Der Grund dafür ist Folgender. Wenn die Tinte
zur Vorderkante und zur Hinterkante des Vorlagebogens P ausgestoßen
wird, kann die Tinte außerhalb davon durch Ansaugen durch
die Sauglöcher 23b in die Sauglöcher 23b gesaugt
werden, um die Druckqualität zu verschlechtern, und sie kann
verursachen, dass die Auflagefläche 23a mit der
Tinte verschmiert wird.
-
Auf
der Auslaufseite des Beförderungsabschnitts 22 im
oberen Teil des Gehäuses 2 des Druckerhauptkörpers 1 ist
ein Umkehrabschnitt 45 vorgesehen, welcher bewirkt, dass
ein Vorlagebogen P, der vom auslaufseitigen Ende (dem auslaufseitigen Walzenpaar 25)
des Beförderungsabschnitts 22 vorgeschoben wird,
eine Kehrtwendung macht, so dass der Vorlagebogen P umgedreht wird
und seine Beförderungsrichtung umgekehrt wird.
-
Auf
der Zulaufseite des Umkehrabschnitts 45 und auf der Auslaufseite
des Beförderungsabschnitts 22 ist ein Schneideabschnitt 39 angeordnet.
Beim randlosen Drucken befördert der Schneideabschnitt 39 den
Vorlagebogen P, der durch den Druckabschnitt 21 bedruckt
und vom Beförderungsabschnitt 22, so wie er ist,
vorgeschoben wird, im Wesentlichen horizontal und schneidet die
Ränder am Vorderkantenteil und am Hinterkantenteil für
den Vorlagebogen P der Reihe nach ab. Im Schneideabschnitt 39 ist eine
Schneidevorrichtung 40 ungefähr in der Mitte des
Beförderungswegs für den Vorlagebogen P vorgesehen.
Die Schneidevorrichtung 40 umfasst ein feststehendes Messer 40a (das
einem oberen Messer entspricht) und ein bewegliches Messer 40b (das einem
unteren Messer entspricht). Das feststehende Messer 40a ist
so angeordnet, dass es sich in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens
P (der Hauptabtastrichtung X) auf der Oberseite des Beförderungswegs
des Vorlagebogens P erstreckt. Das bewegliche Messer 40b ist
so angeordnet, dass es sich in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens
P auf der Unterseite des Beförderungswegs des Vorlagenbogens
P erstreckt, und es wird durch einen Motor (nicht dargestellt) vertikal
in Bezug auf die feststehende Schneidevorrichtung 40a bewegt.
Wenn ein abzuschneidender Teil des Vorlagebogens P zwischen dem
feststehenden Messer 40a und dem beweglichen Messer 40b positioniert
wird, bewegt sich das bewegliche Messer 40b von der Unterseite
zur Oberseite des Vorlagebogens P, wobei das feststehende Messer 40a fixiert
ist, um dadurch den Vorlagebogen P abzuschneiden. Streifen, die
durch solch ein Abschneiden gebildet werden, fallen nach unten und
werden in einem Streifenbehälter 41 (siehe 2),
der unter der Schneidevorrichtung 40 im unteren Teil des
Gehäuses 2 angeordnet ist, aufgenommen, nachdem
sie durch das sich nach oben bewegende bewegliche Messer 40b vom
Beförderungsweg hochgeblasen wurden. Im Falle eines randlosen Druckens
auf beide Seiten eines Vorlagebogens P schneidet die Schneidevorrichtung 40 die
Ränder nach dem Drucken auf beide Seiten davon ab.
-
Der
Umkehrabschnitt 45 umfasst zwei Vorschubwalzenpaare 46 vom
Presspasstyp, die auf der Zulaufseite des Umkehrabschnitts 45 angeordnet sind
und den Vorlagebogen P im Wesentlichen horizontal vom Beförderungsabschnitt 22 zur
Druckerrückseite weiter vorschieben, ein erstes Richtungsänderungselement 47 (siehe 4),
das die Beförderungsrichtung des von den Vorschubwalzenpaaren 46 zugeführten
Vorlagebogens P nach oben ändert, zwei Vorschubwalzenpaare 48 vom
Presspasstyp, die auf der Auslaufseite des ersten Richtungsänderungselements 47 angeordnet
sind und den Vorlagebogen P einzwängen und nach oben vorschieben,
ein zweites Richtungsänderungselement 49 (siehe 4),
das die Beförderungsrichtung des von den Vorschubwalzenpaaren 48 vorgeschobenen Vorlagebogens
P zur Druckervorderseite ändert, ein Vorschubwalzenpaar 50 vom
Presspasstyp, das am auslaufseitigen Ende des Umkehrabschnitts 45 angeordnet
ist und den Vorlagebogen P einzwängt und ihn vom Umkehrabschnitt 45 ausgibt,
und einen dritten Sensor 51 (der einen Lichtprojektionsabschnitt und
einen Fotodetektor umfasst), der in der Nähe des Vorschubwalzenpaars 50 angeordnet
ist und erkennt, dass sich der Vorlagebogen P in der Position befindet.
Zwischen den beiden Vorschubwalzenpaaren 48 ist ein Paar
von Führungsplatten 52 (siehe 4)
so angeordnet, dass es in den Beförderungsweg eingefügt
ist. Die Führungsplatten 52 führen das Vorderende
des Vorlagebogens P, der vom unteren Vorschubwalzenpaar 48 zum
oberen Vorschubwalzenpaar 48 gesendet wird.
-
Zwischen
den beiden Vorschubwalzenpaaren 46 ist auf der Zulaufseite
des Umkehrabschnitts 45 ein Trockner 53, der Trocknungswind
W (siehe 4) zum Trocknen der Tinte, die
auf der Oberseite eines Vorlagebogens P im Druckabschnitt 21 haftet, auf
die Oberseite des Vorlagebogens P bläst. Der Trockner 53 umfasst
einen Sauglüfter 54 zum Ansaugen von Luft in das
Innere des Trockners 53, ein Heizelement 55, das
die durch den Sauglüfter 54 angesaugte Luft erwärmt,
einen Ausstoßdüsenabschnitt 56, der sich
in das untere Ende des Trockners 53 öffnet und
der die durch das Heizelement 55 erwärmte Luft
als den Trocknungswind W auf die Oberseite des Vorlagebogens P bläst,
und einen Sicherheitsthermostat 57, der die Temperatur
im Trockner 53 erfasst, um das Heizelement 55 schnell
zu stoppen.
-
Bei
allen Vorschubwalzenpaaren 46, 48, 50 des
Umkehrabschnitts 45 sind die Walzen, die mit der Oberfläche
gegenüber der Druckfläche des Vorlagebogens P,
die durch den Druckabschnitt 21 bedruckt wurde, in Kontakt
kommen (untere Walzen der beiden Vorschubwalzenpaare 46 auf
der Zulaufseite, die druckerrückseitigen Walzen der beiden
Vorschubwalzenpaare 48 auf der Auslaufseite des Vorschubwalzenpaars 46 und
eine obere Walze des Vorschubwalzenpaars 50) Antriebswalzen 46a, 48a, 50a.
Andererseits sind die Walzen, die mit der Druckfläche in Kontakt
kommen (obere Walzen der Vorschubwalzenpaare 46, die druckervorderseitigen
Walzen der Vorschubwalzenpaare 48 und eine untere Walze
des Vorschubwalzenpaares 50) Abtriebswalzen 46b, 48b, 50b.
Die Abtriebswalzen 46b, 48b, 50b sind
aus einem Material hergestellt, das weicher als die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a ist.
Zum Beispiel sind die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a aus
Polypropylen hergestellt, und die Abtriebswalzen 46a, 48b, 50b sind aus
Urethanschaum hergestellt. Wenn die Abtriebswalzen 46b, 48b, 50b,
die mit der Druckfläche in Kontakt kommen, weich sind,
kann die akzeptierbare Geschwindigkeit der Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit
erhöht werden. Wenn ferner die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a,
die mit der Oberfläche gegenüber der Druckfläche
in Kontakt kommen, hart sind, kann die Genauigkeit der Vorlagebogenbeförderung
gewährleistet werden. Folglich kann Schlängeln
und dergleichen kaum auftreten.
-
Alle
Antriebswalzen 46a, 48a, 50a werden durch
denselben Motor (nicht dargestellt) angetrieben. Die Drehzahl der
Antriebswalzen 46a, 48a, 50a, das heißt,
die Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit durch die Vorschubwalzenpare 46, 48, 50,
ist veränderlich. Die Trockenheit der Tinte durch den Trockner 53 variiert
in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen (Temperatur,
Feuchtigkeit usw.), unter welchen der Tintenstrahldrucker A installiert
ist. Daher wird die Vorschubgeschwindigkeit dementsprechend geändert.
Wenn ferner die Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 angebracht
ist, wird die Tinte innerhalb der Zeit getrocknet, in welcher die
Duplexdruckeinheit 7 den Vorlagebogen P befördert. Daher
wird die Vorschubgeschwindigkeit auf eine vergleichsweise hohe Geschwindigkeit
eingestellt, bei welcher die Tinte durch den Trockner 53 möglicherweise
unvollständig getrocknet wird. Wenn dagegen die Duplexdruckeinheit 7 nicht
am Druckerhauptkörper 1 angebracht ist (siehe 13),
werden die Vorlagebögen P, die durch das Vorschubwalzenpaar 50 aus
dem Umkehrabschnitt 45 ausgegeben werden, direkt aus dem
Körper 1 ausgegeben und auf der Oberseite des
Gehäuses 2 abgelegt und gestapelt. Daher wird
die Vorschubgeschwindigkeit auf eine vergleichsweise niedrige Geschwindigkeit
eingestellt, bei welcher die Tinte durch den Trockner 53 vollständig
getrocknet werden kann.
-
Der
dritte Sensor 51 erkennt das hintere Ende eines Vorlagenbogens
P, um die Ausgabe des Vorlagebogens P aus dem Umkehrabschnitt 45 zu
erkennen. Wenn die Duplexdruckeinheit 7 nicht am Druckerhauptkörper 1 angebracht
ist, erkennt der dritte Sensor 51 die Ausgabe eines Vorlagebogens
P aus dem Gehäuse 2. Wenn dagegen die Duplexdruckeinheit 7 am
Druckerhauptkörper 1 angebracht ist, wird die
Vorschubgeschwindigkeit des Vorlagebogens P in der Duplexdruckeinheit 7 geändert
(erhöht), wenn ein Vorlagebogen P um ein Maß vorgeschoben
wird, das es dem hinteren Ende eines Vorlagebogens P ermöglicht,
sich nach der Erkennung des hinteren Endes des Vorlagebogens P vom
Vorschubwalzenpaar 50 zu entfernen.
-
Die
Duplexdruckeinheit 7 hat einen zweiteiligen Aufbau aus
einer ersten Einheit 8, welche die Oberseite des Gehäuses 2 bedeckt,
und einer zweiten Einheit 9, die sich über der
Kassette 5 befindet. In dem Zustand, in dem die Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptkörper 1 angebracht
ist, kann nur die erste Einheit vom Gehäuse 2 entfernt
werden. Wenn die erste Einheit 8 entfernt ist, kann die
Wartung des Druckabschnitts 21 (insbesondere des Druckkopfs
H usw.) durch die Wartungsöffnung (üblicherweise durch
einen Deckel verschlossen) durchgeführt werden, die in
der Oberseite des Gehäuses 2 ausgebildet ist.
Demgemäß kann eine Wartung des Druckabschnitts 21 auch
nach dem Anbringen der Duplexdruckeinheit 7 am Druckerhauptgehäuse 1 leicht ausgeführt
werden.
-
Innerhalb
der ersten Einheit 8 der Duplexdruckeinheit 7 ist
ein Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 vorgesehen,
welcher den Vorlagebogen P, der vom Umkehrabschnitt 45 ausgesendet
wurde, zur Seite der Kassette 5 (Druckervorderseite in
Bezug auf den Druckabschnitt 21) über dem Druckabschnitt 21 befördert.
Der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 umfasst
drei Vorschubwalzenpaare 62 vom Presspasstyp, die einen
Vorlagebogen P einzwängen und ihn zur Druckervorderseite
vorschieben, und einen vierten Sensor 63 (der einen Lichtprojektionsabschnitt
und einen Fotodetektor umfasst), der in einer Position des auslaufseitigen
Endes (druckervorderseitigen Endes der ersten Einheit 8)
des Rückwärtsbeföderungsabschnitts 61 angeordnet
ist und erkennt, dass sich ein Vorlagebogen P in der Position befindet.
-
Der
Beförderungsweg im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 ist
ein gerader Weg, der in Richtung der Druckervorderseite leicht nach
unten geneigt ist. Der Grund dafür, dass diese Neigung
vorgesehen ist, ist Folgender. Und zwar muss die Ebene des Vorschubwalzenpaars 50 im
Umkehrabschnitt 45 hoch genug sein, damit eine ausreichende
Anzahl von Vorlagebögen P auf der Oberseite des Gehäuses 2 gestapelt
werden kann, wo die Vorlagebögen P abgelegt werden, falls
die Duplexdruckeinheit 7 nicht am Druckerhauptkörper 1 angebracht
ist. Andererseits ist es vorzuziehen, im Wendeabschnitt 66 in
der zweiten Einheit 9, welcher später beschrieben
wird, die Anzahl von Zuführwalzenpaaren 69, welche
später beschrieben werden und einen gewendeten Vorlagebogen
P dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zuführen,
unter Berücksichtigung der Beziehung zur Mindestlänge
des Vorlagebogens P so weit als möglich zu reduzieren.
Dazu ist es notwendig, den Wendeabschnitt 66 auf einer
Ebene in unmittelbarer Nähe zum Beförderungsabschnitt 22 anzuordnen.
Daher ist der Beförderungsweg im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61,
welcher den Umkehrabschnitt 45 mit dem Wendeabschnitt 66 verbindet,
so geneigt, wie zuvor erwähnt.
-
Von
allen Vorschubwalzenpaaren 62 des Rückwärtsbeförderungsabschnitts 61 sind
Walzen (obere Walzen), die mit der Oberfläche eines Vorlagebogens
P gegenüber der durch den Druckabschnitt 21 bedruckten
Druckfläche in Kontakt kommen, Antriebswalzen 62a.
Walzen (untere Walzen), die mit der Druckfläche in Kontakt
kommen, sind Abtriebswalzen 62b. Ähnlich wie die
Vorschubwalzenpaare 46, 48, 50 des Umkehrabschnitts 45 sind
die Abtriebswalzen 62b aus einem weicheren Material als
die Antriebswalzen 62a hergestellt.
-
Alle
Antriebswalzen 62a werden durch denselben Motor (nicht
dargestellt) angetrieben. Die Drehzahl der Antriebswalzen 62a,
das heißt, die Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit durch
die Vorschubwalzen 62, ist ähnlich wie bei den
Antriebswalzen 46a, 48a, 50a der Vorschubwalzenpaare 46, 48, 50 des
Umkehrabschnitts 45 veränderlich. Wie bereits
erwähnt, wird die Vorschubgeschwindigkeit erhöht,
wenn ein Vorlagebogen P um ein Maß vorgeschoben wird, das
es dem hinteren Ende des Vorlagebogens P ermöglicht, sich
nach der Erkennung des hinteren Endes des Vorlagebogens P durch
den dritten Sensor 51 vom Vorschubwalzenpaar 50 zu
entfernen. Konkret muss, da der Beförderungsweg des Umkehrabschnitts 45 gekrümmt
ist, die Vorschubgeschwindigkeit auf eine Geschwindigkeit eingestellt sein,
bei welcher ein Vorlagebogen P ohne Beschädigung der Druckfläche
stabil befördert werden kann. Außerdem muss in
dem Zustand, in dem sich das hintere Ende eines Vorlagebogens P
auf der Zulaufseite des Vorschubwalzenpaars 50 befindet,
die Vorlagebogenvorschubgeschwindigkeit durch die Vorschubwalzenpaare 62 auf
dieselbe Geschwindigkeit eingestellt sein wie die Vorschubgeschwindigkeit
im Umkehrabschnitt 45. Wenn jedoch das hintere Ende des
Vorlagebogens P über das Vorschubwalzenpaar 50 hinaus
geht, wird der Vorlagebogen P auf dem geraden Beförderungsweg
befördert, um die akzeptierbare Geschwindigkeit zu erhöhen.
Demnach wird die Vorschubgeschwindigkeit erhöht. Es ist
zu erwähnen, dass die Vorschubgeschwindigkeit gemäß dem Status
der anderen Vorlagebögen P (der Anzahl und Position von
vorhandenen Vorlagebögen P), die auf der Auslaufseite des
Vorlagebogens P, für welchen die Vorschubgeschwindigkeit
zu erhöhen ist, vorhanden sind.
-
In
der zweiten Einheit 9 ist der Wendeabschnitt 66 vorgesehen,
welcher den Vorlagebogen P, der vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 befördert
wird, wendet und ihn von seinem hinteren Ende dem zulaufseitigen
Ende des Beförderungsabschnitts 22 zuführt.
Der Wendeabschnitt 66 umfasst ein Wendewalzenpaar 67 vom
Presspasstyp, ein Paar von ersten Führungselementen 68,
ein Zuführwalzenpaar 69 vom Presspasstyp und ein
Paar von zweiten Führungselementen 70. Das Wendewalzenpaar 67 umfasst
eine untere Antriebswalze 67a und eine obere Abtriebswalze 67b.
Die ersten Führungselemente 68 sind so vorgesehen,
dass sie auf der Zulaufseite des Wendewalzenpaars 67 in
den Beförderungsweg eingefügt sind und den Vorlagebogen
P, der vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführt
wird, zum Wendewalzenpaar 67 führen. Das Zuführwalzenpaar 69 führt
den gewendeten Vorlagebogen P dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zu.
Die zweiten Führungselemente 70 sind so vorgesehen,
dass sie zwischen dem Wendewalzenpaar 67 und dem Zuführwalzenpaar 69 in
den Beförderungsweg eingefügt sind und den gewendeten
Vorlagebogen P zum Zuführwalzenpaar 69 führen.
-
Die
Antriebswalze 67a des Wendewalzenpaars 67 kann
durch einen Motor (nicht dargestellt) zum Einzwängen eines
Vorlagebogens P zusammen mit der Abtriebswalze 67b in Vorwärtsrichtung
und Vorschieben desselben in Richtung der Druckervorderseite und zum
Einzwängen des Vorlagebogens P zusammen mit der Abtriebswalze 67b in
Rückwärtsrichtung und Vorschieben desselben in
Richtung der Druckerrückseite gedreht werden.
-
Das
Wendewalzenpaar 67 und die ersten Führungselemente 68 werden
durch den Motor (nicht dargestellt) ganzheitlich um die Drehachse
der Antriebswalze 67a des Wendewalzenpaars 67 gedreht. Dadurch
kann die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67 zwischen
einer ersten Position (siehe 6), in der
sie sich im Wesentlichen rechts über der Antriebswalze 67a befindet,
und einer zweiten Position (siehe 7), in der
sie sich auf der Druckerrückseite der Antriebswalze 67a befindet,
umgeschaltet werden. Die ersten Führungselemente 68 befinden
sich auf der Verlängerung des Beförderungswegs
im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 (siehe 6),
wenn die Abtriebswalze 67b in der ersten Position ist,
und sie befinden sich auf der Verlängerung der zweiten
Führungselemente 70 (siehe 7), wenn
die Abtriebswalze 67b in der zweiten Position ist.
-
Hier
wird nun ein Verfahren zum Wenden des vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführten
Vorlagebogens P beschrieben. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Wendewalzenpaar 67 den
Vorlagebogen P empfängt, der vom Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführt
wird, wird die Abtriebswalze 67a in der Vorwärtsrichtung
gedreht, und die Abtriebswalze 67b wird in die erste Position
versetzt. Wenn das Wendewalzenpaar 67 den Vorlagebogen P
in Richtung der Druckervorderseite um ein Maß vorschiebt,
das es dem hinteren Ende des Vorlagebogens P ermöglicht,
nach der Erkennung des hinteren Endes durch den vierten Sensor 63 bei
den ersten Führungselementen 68 angeordnet zu
werden (siehe 6), wird die Vorwärtsdrehung
der Antriebswalze 67a gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt wird wenigstens
der vordere Endteil des Vorlagebogens P über einem Ablagefach 74 angeordnet,
welches später beschrieben wird.
-
Anschließend
werden das Wendewalzenpaar 67 und die ersten Führungselemente 68 im
Uhrzeigersinn in 6 gedreht, um die Abtriebswalze 67b von
der ersten Position in die zweite Position umzuschalten. Dadurch
wird der vordere Endteil (Druckervorderseite) des Vorlagebogens
P angehoben, um den Vorlagebogen P zu krümmen und zu ermöglichen,
dass er mit zwei Hilfswalzen 72 in Kontakt kommt, die über
dem Wendewalzenpaar 67 auf der Druckervorderseite angeordnet
sind (siehe 7).
-
Danach
wird die Antriebswalze 67a in der Rückwärtsrichtung
gedreht, um den Vorlagebogen P von seinem hinteren Ende zum Zuführwalzenpaar 69 vorzuschieben.
Zu diesem Zeitpunkt drehen sich die Hilfswalzen 72 mit
dem Vorschub des Vorlagenbogens P mitgehend. Daher kann der hintere
Endteil des gewendeten Vorlagebogens P (der dem vorderen Endteil
bei der Rückwärtsdrehung der Antriebswalze 67a entspricht)
gleichmäßig bewegt werden und wird nicht an der
Innenwandfläche und dergleichen der zweiten Einheit 9 gerieben,
um dadurch keinen Schaden zu erleiden. Der durch das Wendewalzenpaar 67 gewendete
Vorlagebogen P geht in die ersten Führungselemente 68 und
die zweiten Führungselemente 70 über,
um das Zuführwalzenpaar 69 zu erreichen (siehe 8).
-
Das
Zuführwalzenpaar 69 umfasst eine Antriebswalze 69a,
die durch einen Motor (nicht dargestellt) angetrieben wird, und
eine Abtriebswalze 69b, die gegen die Antriebswalze 69a pressgepasst
ist. Der Presspasszustand der Abtriebswalze 69b gegen die
Antriebswalze 69a kann gelöst werden, wie später
beschrieben wird. Dasselbe gilt für die Abtriebswalze 67b des
Wendewalzenpaars 67.
-
Unter
dem Zuführwalzenpaar 69 ist ein Paar von dritten
Führungselementen 73 so angeordnet, dass es in
den Beförderungsweg eingefügt ist. Ein Vorlagebogen
P wird durch die dritten Führungselemente 73 dem
zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 zugeführt.
Die Oberseite des Vorlagebogens P, die dem Beförderungsabschnitt 22 auf diese
Weise durch die Duplexdruckeinheit 7 zugeführt
wird, ist die Seite (im Folgenden als Rückseite bezeichnet),
die der Seite (im Folgenden als Vorderseite bezeichnet) des durch
den Druckabschnitt 21 zuerst bedruckten Vorlagebogens P
gegenüberliegt und noch nicht bedruckt ist. Ein Drucken
auf die Rückseite ähnlich dem ersten Drucken führt
zum Drucken auf beide Seiten des Vorlagebogens P.
-
Das
Wendewalzenpaar 67 dient auch zum Ausgeben des durch den
Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 zugeführten
Vorlagebogens P aus der zweiten Einheit 9, ohne ihn zu
wenden. Anders ausgedrückt, dreht das Wendewalzenpaar 67 die
Antriebswalze 67a in der Vorwärtsrichtung ohne
Stopp in der Mitte zum Ausgeben des Vorlagebogens P aus der zweiten
Einheit 9 weiter. Das Ablagefach 74, welches den
vom Wendewalzenpaar 67 ausgesendeten Vorlagebogen empfängt
und ablegt, ist an der Seite auf der Druckervorderseite der Außenwand
der zweiten Einheit 9 vorgesehen. Ein Vorlagebogen P, der beidseitig
bedruckt wurde, wie zuvor beschrieben, und/oder ein Vorlagebogen
P, der nur einseitig auf seiner Vorderseite bedruckt wurde, wird/werden durch
das Wendewalzenpaar 67 aus der zweiten Einheit 9 ausgegeben
und dann auf dem Ablagefach 74 abgelegt.
-
Über
dem Ablagefach 74 wird ein Abdeckelement 75 zum
Verhindern, dass sich Staub und dergleichen auf dem Vorlagebogen
P festsetzt, der auf dem Ablagefach 74 abgelegt ist, auf
seiner einen Seite auf der Seite auf der Druckervorderseite der
Außenwand der zweiten Einheit 9 getragen, um das
Ablagefach 74 abzudecken. Das Abdeckelement 75 wird
an seinem Basisende (druckerrückseitigen Ende) drehbar
um eine Achse 75a getragen (siehe 6 bis 9),
die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt. Daher kann das Abdeckelement 75 so
stehen, dass es sich durch Drehen um die Achse 75a vom
Basisende nach oben erstreckt (siehe 9).
-
In
der Nähe des Wendewalzenpaars 67 ist eine Öffnung 77 zur
manuellen Papierzufuhr, durch welche ein Vorlagebogen P manuell
zu- und eingeführt werden kann, in der Oberseite der Außenwand der
zweiten Einheit 9 ausgebildet. An der Öffnung 77 zur
manuellen Papierzufuhr ist ein Paar von Führungselementen 78 zur
manuellen Papierzufuhr so angeordnet, dass es einen manuell zu-
und eingeführten Vorlagebogen P in der Dickenrichtung dazwischen
einfügt. Die Führungselemente 78 zur
manuellen Papierzufuhr führen das Vorderende des manuell zu-
und eingeführten Vorlagebogens P zum Wendewalzenpaar 67.
Außerdem wird die Öffnung 77 zur manuellen
Papierzufuhr mit einem Deckel 79 abgedeckt (siehe 1).
Damit der Bediener einen Vorlagebogen P zu- und einführen
kann, öffnet der Bediener den Deckel 79 und betätigt
einen Betriebsartenschalter (nicht dargestellt), um den Schaltbetrieb
auf manuellen Zufuhrbetrieb umzuschalten. Dies schaltet die Abtriebswalze 67b des
Wendewalzenpaars 67 in die zweite Position um und bewirkt,
dass sich die Antriebswalze 67a in der Rückwärtsrichtung
dreht. Dann führt der Bediener einen Vorlagebogen P von der Öffnung 77 zur
manuellen Papierzufuhr ein. Wenn zu diesem Zeitpunkt das Abdeckelement 75 steht,
kann es als eine Aufnahme zum Stützen des Vorlagebogens
P dienen, um dadurch die Einführung des Vorlagebogens P
zu erleichtern. Wenn der Vorlagebogen P von der Öffnung 77 zur
manuellen Papierzufuhr auf diese Weise eingeführt wird,
wird der Vorlagebogen P durch das Wendewalzenpaar 67 zum Zuführwalzenpaar 69 vorgeschoben
und dann ähnlich dem gewendeten und vorgeschobenen Vorlagebogen
P durch das Zuführwalzenpaar 69 dem Beförderungsabschnitt 22 (Druckabschnitt 21)
zugeführt.
-
Wie
in 10 dargestellt, umfasst der Wendeabschnitt 66 einen
Korrekturmechanismus 81, welcher die Position in der Breitenrichtung
des Vorlagebogens P, der dem Beförderungsabschnitt 22 zugeführt
wird, korrigiert. Der Korrekturmechanismus 82 umfasst auf
den jeweiligen Druckerquerseiten der zweiten Führungselemente 70 ein
Paar von rechten und linken oberen Freigabehebeln 82, ein
Paar von rechten und linken unteren Freigabehebeln 83 und ein
Paar von rechten und linken Breitenbegrenzungselementen 84, 85.
Die oberen Freigabehebel 82 versetzen die Abtriebswalze 67b des
Wendewalzenpaars 67 in einen presspassgelösten
Zustand. Die unteren Freigabehebel 83 versetzen die Abtriebswalze 69b der
Zuführwalzen 69 in einen presspassgelösten
Zustand. Die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 kommen
mit jeweiligen Seitenenden in der Breitenrichtung des Vorlagebogens
P in Kontakt.
-
Wie
in 11 dargestellt, sind die oberen Freigabehebel 82 und
die unteren Freigabehebel 83 um Achsen 82a, 83a drehbar,
die sich jeweils in der Druckerquerrichtung erstrecken. Ein Ende
jedes oberen Freigabehebels 82 befindet sich in der Nähe
des axialen Endes der Abtriebswalze 67b im Presspasszustand,
wenn die Wendewalze 67 in die zweite Position versetzt
ist. Das andere Ende jedes oberen Freigabehebels 82 ist
mit der Nockenfläche einer Freigabenocke 86 in
Kontakt, die durch eine Achse 86a getragen wird, die sich
in der Druckerquerrichtung erstreckt. Ein Ende jedes unteren Freigabehebels 83 ist
mit dem axialen Ende der Abtriebswalze 69b des Zuführwalzenpaars 69 verbunden.
Das andere Ende jedes unteren Freigabehebels 83 ist mit der
Nockenfläche der Freigabenocke 86 in Kontakt.
-
Die
Freigabenocke 86 wird durch einen Motor (nicht dargestellt)
zusammen mit ihrer Achse 86a gedreht. Wie in 12 dargestellt,
dreht eine Drehung der Freigabenocke 86 um 90° die
oberen Freigabehebel 82 um die Achse 82a im Uhrzeigersinn
in 12, um die Abtriebswalze 67b des Wendewalzenpaars 67 in
den presspassgelösten Zustand zu versetzen, und sie dreht
die unteren Freigabehebel 83 um die Achse 83a gegen
den Uhrzeigersinn in 12, um die Abtriebswalze 69b des
Zuführwalzenpaars 69 in den presspassgelösten
Zustand zu versetzen. Dann versetzt eine Drehung der Freigabenocke 86 um
weitere 90° die Abtriebswalzen 67b, 69b des
Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in
den Presspasszustand. Demgemäß bilden die oberen
Freigabehebel 82, die unteren Freigabehebel 83 und
die Freigabenocke 86 einen Schaltmechanismus zum Umschalten
des Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 zwischen
dem Presspasszustand und dem presspassgelösten Zustand.
-
Die
Breitenbegrenzungselemente 84, 85 werden durch
die Betätigung eines Bedieners in Positionen eingestellt,
die der Breite eines zu bedruckenden Vorlagebogens P entsprechen,
wie bereits erwähnt. Konkret befinden sich die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 in
den Positionen, in welchen sie mit den Seitenenden in der Breitenrichtung
eines zu bedruckenden Vorlagebogens P in Kontakt kommen. Die Breitenbegrenzungselemente 84, 85 sind so
gebogen, dass sie rechtwinkelige Rillen bilden, die sich in Richtung
der einander gegenüberliegen Flächen öffnen.
Die Gründe der Rillen kommen mit den Seitenenden in der
Breiterrichtung eines Vorlagebogens P in Kontakt. Es ist zu erwähnen,
dass die zulaufseitigen Teile der Rillengründe in der Breitenrichtung
des Beförderungswegs nach außen geneigt werden,
wenn sie sich der Zulaufseite nähern, um einen Vorlagebogen
P in die Rillen zu führen.
-
Eines 84 (in 10 links)
der Breitenbegrenzungselemente 84, 85 ist so ausgelegt,
dass es sich in der Breitenrichtung eines Vorlagebogens P um ein vorgegebenes
Maß mit einem Abstand links von der durch die Betätigung
des Bedieners eingestellten Position bewegt, und es erfährt
eine Federkraft, um sich dem anderen Breitenbegrenzungselement 85 (in 10 rechts)
zu nähern. Das Breitenbegrenzungselement 85 ist
in einer durch die Betätigung des Bedieners eingestellten
Position feststehend. Die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 schiebt einen
Vorlagebogen P in Richtung des Breitenbegrenzungselements 85,
um es dem Ende des Vorlagebogens P auf der Seite des Breitenbegrenzungselements 85 zu
ermöglichen, mit dem Breitenbegrenzungselement 85 in
Kontakt zu kommen. Das Breitenbegrenzungselement 85 ist
so angeordnet, dass die Position des Vorlagenbogens P zu diesem
Zeitpunkt eine Bezugsposition in der Breiterrichtung des Beförderungswegs
ist.
-
Die
Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 ist jedoch
vergleichsweise gering. Dementsprechend überwindet während
der Zeit, während der das Wendewalzenpaar 67 oder
das Wendewalzenpaar 67 und das Zuführwalzenpaar 69 einen
Vorlagebogen P zuführt/zuführen, die Vorschubkraft
der Walzenpaare 67, 69 die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84.
Daher kann das Breitenbegrenzungselement 84 den Vorlagebogen
P nicht in Richtung des Breitenbegrenzungselements 85 schieben.
Anders ausgedrückt, wird die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 auf
einen Wert gesetzt, bei welchem ein Vorlagebogen P in seiner Breitenrichtung
bewegt werden kann, wenn der Umschaltmechanismus die Abtriebswalzen 67b, 69b des
Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in
den presspassgelösten Zustand umschaltet. Aus diesem Grund
kann das Breitenbegrenzungselement 84 während
des Vorschubs eines Vorlagebogens P die Position in der Breiterrichtung
des Vorlagebogens P nicht korrigieren und bewegt sich in der Breitenrichtung
des Vorlagebogens P in Verbindung mit einen Schlängeln
des Vorlagebogens P. Als Ergebnis neigt der Vorlagebogen P dazu,
in 10 links von der Bezugsposition verschoben zu
werden.
-
In
Anbetracht dessen schaltet der Korrekturmechanismus 81 die
Abtriebswalzen 67b, 69b des Wendewalzenpaars 67 und
des Zuführwalzenpaars 69 in den presspassgelösten
Zustand um, um einen Vorlagebogen P durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 in
Richtung des Breitenbegrenzungselements 85 zu bewegen,
um dadurch die Position in der Breitenrichtung des Vorlagebogens
P in Bezug auf den Beförderungsweg zu korrigieren. Konkret
stoppt der Vorschub des Vorlagebogens P durch das Wendewalzenpaar 67 und
das Zuführwalzenpaar 69, wenn das Vorderende eines
Vorlagebogens P einen vorgegebenen Punkt (z. B. etwas auslaufseitig
des Zuführwalzenpaars 69) erreicht. Dann versetzt
der Umschaltmechanismus die Abtriebswalzen 67b, 69b des
Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in
den presspassgelösten Zustand. Dies macht den Vorlagebogen
P frei, um den Vorlagebogen P durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 in
Richtung des Breitenbegrenzungselements 85 zu bewegen,
um dadurch den Vorlagebogen P mit der Bezugsposition in der Breitenrichtung
des Beförderungswegs genau auszurichten. Auf diese Weise
kann die Position in der Breitenrichtung des Vorlagebogens P in
Bezug auf den Beförderungsweg korrigiert werden. Außerdem
kann die Stellung (Neigung) des Vorlagebogens P in Bezug auf den
Beförderungsweg in die korrekte Stellung korrigiert werden.
Nach dem Verstreichen eines vorgegebenen Zeitraums (eines Zeitraums,
bis die Korrektur durch Bewegen des Vorlagebogens P durch die Federkraft
des Breitenbegrenzungselements 84 abgeschlossen ist) ab
dem Zeitpunkt, zu dem der presspassgelöste Zustand herbeigeführt wurde,
versetzt ein Umschaltmechanismus die Abtriebswalzen 67b, 69b des
Wendewalzenpaars 67 und des Zuführwalzenpaars 69 in
den Presspasszustand. Dann beginnen das Wendewalzenpaar 67 und das
Zuführwalzenpaar 69, den Vorlagebogen P vorzuschieben.
-
Die
zuvor beschriebene Korrektur wird einmal oder mehrere Male an demselben
Vorlagebogen P durchgeführt. Falls sie mehrmals durchgeführt wird,
wird, wenn ein Vorlagebogen P nach einem Neustart des Vorschubs
um ein vorgegebenes Maß vorgeschoben wird, der Vorschub
wieder gestoppt, um dieselbe Korrektur wie zuvor zu wiederholen.
Die Anzahl von Malen der Korrektur wird gemäß den Charakteristiken
eines Vorlagebogens P (Abmessungscharakteristiken, wie beispielsweise
Länge, Dicke usw., Materialcharakteristiken, wie beispielsweise
Härte, Oberflächenqualität (glänzend
und matt) usw.) bestimmt. Wenn zum Beispiel die Länge eines Vorlagebogens
P (bestimmt durch die Informationen über die Größe
des Vorlagebogens P, die durch die Bediener eingegeben werden, wie
bereits erwähnt) zunimmt, wird die Anzahl von Malen der
Korrektur erhöht, um dadurch die Position in der Breitenrichtung des
Vorlagebogens P über seine gesamte Länge zu korrigieren.
Wenn ein Vorlagebogen P in Abhängigkeit von der Dicke,
Härte und dergleichen des Vorlagebogens P (von dem Informationen
durch den Bediener eingegeben oder in einem IC-Chip in der Kassette 5 gespeichert
und ausgelesen werden, wie bereits erwähnt) in der Breitenrichtung
schwer zu bewegen ist, erhöht sich außerdem die
Anzahl von Malen der Korrektur dementsprechend. Es ist vorzuziehen, die
Positionen, in welchen ein Vorlagebogen P zur Korrektur gestuft
wird (d. h. die zuvor erwähnte vorgegebene Position und
das zuvor erwähnte vorgegebene Maß), gemäß der
Anzahl von Malen der Korrektur zu ändern.
-
Anstatt
durch die Federkraft des Breitenbegrenzungselements 84 kann
das Breitenbegrenzungselement 84 zum Beispiel durch ein
Stellglied (eine Antriebsvorrichtung, wie beispielsweise einen Motor)
und eine Bewegungsbegrenzungsvorrichtung (einen Drehmomentbegrenzer
usw.) bewegt werden. Alternativ können die beiden Breitenbegrenzungselemente 84, 85 durch
ein Kraft anwendendes Element, wie beispielsweise eine Feder, oder
durch ein Stellglied oder eine Bewegungsbegrenzungsvorrichtung bewegt
werden.
-
Auf
diese Weise wird ein Vorlagebogen P dem Beförderungsabschnitt 22 (Druckabschnitt 21) in
Bezug auf die Bezugsposition in der Breitenrichtung des Beförderungswegs
genau ausgerichtet zugeführt, um es dem Druckabschnitt 21 zu
ermöglichen, in der geeigneten Position auf einen Vorlagebogen
P zu drucken, um dadurch die Druckqualität zu verbessern.
-
Der
Umkehrabschnitt 45, der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 und
der Wendeabschnitt 66 bilden einen Vorlagebogenneuzufuhrabschnitt 88, welcher
das auslaufseitige Ende mit dem zulaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 verbindet, um
einen Umlaufbeförderungsweg zu bilden, der den Druckkopf
H zusammen mit dem Beförderungsabschnitt 22 umgibt
und der den Vorlagebogen P, der vom auslaufseitigen Ende des Beförderungsabschnitts 22 ausgesendet
wurde und dessen Vorderseite bedruckt wurde, umdreht und dem zulaufseitigen
Ende des Beförderungsabschnitts 22 zuführt. Durch
den Vorlagebogenneuzufuhrabschnitt 88 kann ein Vorlagebogen
P, dessen Vorderseite bedruckt wurde, umgedreht und dem Druckabschnitt 21 erneut zugeführt
werden. Ein Drucken auf die Rückseite dieses Vorlagebogens
P führt zu einem Drucken auf beide Seiten des Vorlagebogens
P.
-
Der
Umkehrabschnitt 45 und der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 befördern
den Vorlagebogen P, dessen Rückseite bedruckt wurde, zum
Wendeabschnitt 66 ähnlich wie bei der Beförderung
nach dem Bedrucken der Vorderseite des Vorlagebogens P (erste Beförderung
des Vorlagebogens P). Zu diesem Zeitpunkt dreht sich das Wendewalzenpaar 67 des
Wendeabschnitts 66 in der Vorwärtsrichtung weiter,
um dadurch den Vorlagebogen P auf das Ablagefach 74 auszugeben.
Es ist zu erwähnen, dass, wenn der Umkehrabschnitt 45 und
der Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 den
Vorlagebogen P befördern, dessen Rückseite bedruckt
wurde, die Antriebswalzen 46a, 48a, 50a, 62a der
Vorschubwalzen 46, 48, 50, 62 mit
der Vorderseite des Vorlagebogens P in Kontakt kommen. Da jedoch
die Tinte, die an der Vorderseite haftet, zu diesem Zeitpunkt vollständig
getrocknet ist, kann der Vorlagebogen P mit derselben Vorschubgeschwindigkeit
wie jener bei der ersten Beförderung vorgeschoben werden.
Dennoch kann die Vorschubgeschwindigkeit bei der zweiten Beförderung
niedriger eingestellt werden als jene der ersten Beförderung,
um die Druckqualität weiter zu erhöhen.
-
Die
Länge des Beförderungswegs des Vorlagebogenneuzufuhrabschnitts 88 wird
so eingestellt, dass während des Druckens auf einen aktuellen
Vorlagebogen P durch den Druckabschnitt 21 wenigstens ein
vorangehender Vorlagebogen P, der vor dem aktuellen Vorlagebogen
P bedruckt wurde, aufgenommen werden kann. Demgemäß kann
die Zeit zwischen dem Drucken auf die Vorderseite eines Vorlagebogens
P und dem Drucken auf seine Rückseite zum Drucken auf wenigstens
einen nachfolgenden Vorlagebogen P verwendet werden.
-
Zum
Beispiel werden im Falle eines Duplexdruckens auf den kleinsten
Vorlagebogen P von jenen der mehreren Typen von Größen
erste bis vierte Vorlagebögen P hintereinander aus der
Kassette 5 dem Druckabschnitt 21 zugeführt,
und der Druckabschnitt 21 druckt nacheinander auf ihre
Vorderseiten. Wenn der vierte Vorlagebogen P bedruckt wird, befinden
sich die drei Vorlagebögen P, die bedruckt wurden, in Teilen
des Vorlagebogenneuzufuhrabschnitts 88 (üblicherweise
befinden sich der erste Vorlagebogen P, der zweite Vorlagebogen
P und der dritte Vorlagebogen P im Wendeabschnitt 66, dem
Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 beziehungsweise
dem Umkehrabschnitt 45). Wenn das Drucken auf den vierten
Vorlagebogen P abgeschlossen ist, wird der erste Vorlagebogen P,
dessen Vorderseite bedruckt wurde, dem Druckabschnitt 21 als
Nächstes zum Drucken auf die Rückseite des ersten
Vorlagebogens P zugeführt. Anschließend werden
die Rückseiten der zweiten bis vierten Vorlagebögen
P nacheinander bedruckt (nach diesem Bedrucken schneidet die Schneidevorrichtung 40 die
vorderen Endteile und die hinteren Endteile der Vorlagebögen
P ab). Wenn die Rückseite des vierten Vorlagebogens P bedruckt wird,
wird der erste Vorlagebogen P durch das Wendewalzenpaar 67 auf
das Ablagefach 74 ausgegeben, und der zweite und der dritte
Vorlagebogen P befinden sich im Rückwärtsbeförderungsabschnitt 61 beziehungsweise
im Umkehrabschnitt 45.
-
Wenn
das Drucken auf den vierten Vorlagebogen P abgeschlossen ist, werden
fünfte bis achte Vorlagebögen P als Nächstes
hintereinander dem Druckabschnitt 21 aus der Kassette 5 zugeführt. Dann
druckt der Druckabschnitt 21 nacheinander auf die Vorderseiten
der Vorlagebögen P. Auf diese Weise werden die Vorderseiten
und die Rückseiten von Sätzen zu je vier Vorlagebögen
P der Reihe nach bedruckt. Es ist zu erwähnen, dass ein
Satz von vier Vorlagebögen P zum Simplexdrucken zwischen
zwei Sätzen zum Duplexdrucken eingeschoben werden kann.
-
Auf
diese Weise wird bei der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform
im Falle eines Duplexdruckens auf nur einen Vorlagebogen P die Rückseite
des Vorlagebogens P bedruckt, nachdem der Vorlagebogen P, dessen
Vorderseite bedruckt wurde, den langen Beförderungsweg
des Vorlagebogenneuzufuhrabschnitts 88 durchlaufen hat,
um dadurch die Verarbeitungszeit zu verlängern. Dagegen ermöglicht
der Vorlagebogenneuzufuhrabschnitt 88 im Falle eines Duplexdruckens
auf eine vorgegebene Anzahl oder mehrere von Vorlagebögen
P zu Geschäftszwecken oder dergleichen ein Drucken auf
einen anderen Vorlagebogen P während der Beförderung
von wenigstens einem Vorlagebogen P, wodurch die Druckkapazität
erhöht wird. Außerdem kann die Tinte, die an der
Vorderseite eines Vorlagebogens P im Druckabschnitt 21 haftet,
während der Zeit bis zum Bedrucken der Rückseite
ausreichend getrocknet werden. Ein Drucken auf die Rückseite
in solch einem trockenen Zustand verhindert, dass beide Seiten des
Vorlagebogens P gleichzeitig durch die Tinte benetzt werden, wodurch
gewährleistet wird, dass durch Tintendurchdringung verursachtes Durchschlagen
und dergleichen verhindert wird. Außerdem werden die Vorlagebögen
P kaum eingerollt oder gewellt, wodurch eine Verschlechterung der Druckqualität
der Vorlagebögen P verhindert wird.
-
Als
Nächstes wird ein Aufbau des Beförderungsabschnitts 22 ausführlich
beschrieben.
-
Die
Beförderungsgenauigkeit des Beförderungsabschnitts 22 beeinflusst
die Druckqualität erheblich. Daher muss der Beförderungsabschnitt 22 im
Tintenstrahldrucker eine besonders hohe Beförderungsgenauigkeit
aufweisen. Beim fortlaufenden Drucken auf mehrere Vorlagebögen
P wie zuvor wird jedoch ein Raum zwischen zwei aufeinander folgenden
Vorlagebögen P gebildet. Dementsprechend werden die Sauglöcher 23b,
die sich in dem Raum befinden, geöffnet und saugen viel
Luft auf der Seite der Auflagefläche 23a an, wenn
die Vorlagebögen P auf der Druckplatte 23 angesaugt
und gehalten werden. Dies kann Tintenansaugen, Druckverschiebung, Verschmieren
und dergleichen verursachen, um die Druckqualität zu verschlechtern.
-
In
Anbetracht dessen wurde die vorliegende beispielhafte Ausführungsform
so entwickelt, dass der zuvor erwähnte Raum (d. h. ein
Vorschubintervall zwischen den beiden aufeinander folgenden Vorlagebögen
P) minimiert wird, wenn Vorlagebögen P beim fortlaufenden
Drucken auf die Vorlagebögen P stabil befördert
werden. Konkret werden ein erster Antriebsmechanismus 101,
der das zulaufseitige Walzenpaar 24 als den Vor-Druck-Beförderungsabschnitt
antreibt, der auf der Zulaufseite der Druckplatte 23 vorgesehen
ist, und ein zweiter Antriebsmechanismus 102, der das auslaufseitige
Walzenpaar 25 als den Nach-Druck-Beförderungsabschnitt
antreibt, der auf der Auslaufseite der Druckplatte 23 vorgesehen
ist, zur Beförderung der Vorlagebögen P unabhängig
voneinander angetrieben und gesteuert. Wenn sich außerdem
das hintere Ende eines vorangehenden Vorlagebogens P (im Folgenden
als ein vorangehender Bogen P2 bezeichnet) und das vordere Ende
eines nachfolgenden Vorlagebogens (im Folgenden als nachfolgender
Bogen P1 bezeichnet) von zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen
P beim fortlaufenden Drucken auf die Vorlagebögen P zwischen
dem zulaufseitigen Walzenpaar 24 und dem auslaufseitigen
Walzenpaar 25 befinden, führt das zulaufseitige
Walzenpaar 24 einen Nachfolgevorschub durch, bei welchem
der nachfolgende Bogen P1 dem vorangehenden Bogen P2 in einem vorgegebenen
Intervall folgt.
-
Wie
in 14 dargestellt, umfasst der Beförderungsabschnitt 22 den
ersten Antriebsmechanismus 101, den zweiten Antriebsmechanismus 102,
einen Beförderungssteuerabschnitt 103 und einen Überführungsmechanismus.
Der erste Antriebsmechanismus 101 treibt das zulaufseitige
Walzenpaar 24 zum Zuführen eines Vorlagebogens
P auf die Auflagefläche 23a der Druckplatte 23 an.
Der zweite Antriebsmechanismus 102 treibt das auslaufseitige Walzenpaar 25 zum
Ausgeben des Vorlagenbogens P von der Auflagefläche 23a der
Druckplatte 23 und Zuführen desselben zur Schneidevorrichtung 40 an. Der
Beförderungssteuerabschnitt 103 steuert den ersten
Antriebsmechanismus 101 und den zweiten Antriebsmechanismus 102.
-
Der
erste Antriebsmechanismus 101 umfasst einen ersten Motor 104,
der das zulaufseitige Walzenpaar 24 (die Antriebswalze 24a)
antreibt. Der erste Motor 104 umfasst einen ersten Drehwertgeber 105,
der einen Drehwinkel des ersten Motors 104 erfasst. Die
Antriebswalze 24a des zulaufseitigen Walzenpaars 24 ist
durch einen Übertragungsmechanismus, der ein Kettenrad 106 und
einen Riemen 107 umfasst, mit dem ersten Motor 104 verbunden.
Der erste Motor 104 treibt die Antriebswalze 24a an
und dreht sie. Aus einem Erfassungswert durch den ersten Drehwertgeber 105 kann
das Maß an Drehung des ersten Motors 104, das
heißt ein Vorschubmaß eines Vorlagebogens P durch
das zulaufseitige Walzenpaar 24, erhalten werden.
-
Der
zweite Antriebsmechanismus 102 umfasst einen zweiten Motor 108,
der das auslaufseitige Walzenpaar 25 (die Antriebswalze 25a)
antreibt. Der zweite Motor 108 umfasst einen zweiten Drehwertgeber 110,
der den Drehwinkel des zweiten Motors 108 erfasst. Die
Antriebswalze 25a des auslaufseitigen Walzenpaars 25 ist
zum Antreiben der Antriebswalze 24a durch einen ähnlichen Übertragungsmechanismus
ebenfalls mit dem zweiten Motor 108 verbunden. Aus einem
Erfassungswert durch den zweiten Drehwertgeber 110 kann
das Maß an Drehung des zweiten Motors 108, das
heißt ein Vorschubmaß eines Vorlagebogens P durch
das auslaufseitige Walzenpaar 25, erhalten werden. Es ist
zu erwähnen, dass die ersten und zweiten Drehwertgeber 105, 110 die Drehzahlen
der ersten beziehungsweise zweiten Motoren 104, 108 gemäß Zeitschwankungen
der Drehwinkel erfassen können.
-
Temperatursensoren 111,
welche die Walzentemperaturen (die Temperaturen der Antriebswalzen 24a, 25a in
der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform) direkt
messen, sind auf den zulaufseitigen und auslaufseitigen Walzenpaaren 24, 25 montiert.
Da die Temperatursensoren 111 eine Messung der Walzentemperaturen
ermöglichen, kann ein Beförderungsfehler, der
durch eine Schwankung der Walzentemperaturen verursacht wird, korrigiert
werden. Dementsprechend kann verhindert werden, dass die Druckqualität
herabgesetzt wird, selbst wenn die Walzentemperaturen durch langfristiges Antreiben
der zulaufseitigen und auslaufseitigen Walzenpaare 24, 25 variieren.
Folglich kann eine stabile Druckqualität selbst beim fortlaufenden
Drucken auf eine Mehrzahl von Vorlagebögen P wie im Geschäftsgebrauch
und dergleichen erreicht werden.
-
Der
Beförderungssteuerabschnitt 103 ist eine Verarbeitungseinheit,
die CPU, ROM, RAM und dergleichen, die leicht erhältlich
sind, und Software zum Durchführen einer vorgegebenen Steuerung umfasst.
Der Beförderungssteuerabschnitt 103 führt eine
Temperaturausgleichssteuerung zum Korrigieren der Ausgaben der Motoren 104, 108 zum
Beispiel auf der Basis der Messwerte durch, die von den Temperatursensoren 111 eingegeben
werden, um den Zustand des Vorlagebogens P, der durch die zulaufseitigen
und auslaufseitigen Walzenpaare 24, 25 befördert
wird, ungeachtet der Walzentemperaturen konstant zu halten. Außerdem
führt der Beförderungssteuerabschnitt 103 eine Überführungssteuerung
und eine Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung durch, die später
beschrieben werden.
-
Wie
in 14 und 16 dargestellt,
umfasst der Überführungsmechanismus ein Paar von Amen 112 und
ein Nockenelement 114. Jeder der Arme 112 umfasst
einen Armbasisabschnitt 112a, einen Walzenaufnahmeabschnitt 112b und
einen Nockeneingriffsabschnitt 112c. Der Basisendteil des Armbasisabschnitts 112a wird drehbar
um eine Achse 115 (oder eine Achse 116) getragen,
die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt. Der Walzenaufnahmeabschnitt 112b setzt
sich vom Basisende des Armbasisabschnitts 112a fort und
erstreckt sich orthogonal zum Armbasisabschnitt 112a. Der
Nockeneingriffsabschnitt 112c setzt sich vom Vorderende des
Armbasisabschnitts 112a fort und erstreckt sich so, dass
er dem Walzenaufnahmeabschnitt 112b gegenüberliegt.
Der Nockeneingriffsabschnitt 112c ist ausreichend länger
als der Walzenaufnahmeabschnitt 112b ausgebildet. Demnach
weisen die Arme 112 im Wesentlichen ein äußeres
Erscheinungsbild einer L-Form auf. Die Arme 112 sind so
ausgelegt, dass die Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c einander
gegenüberliegen. Die Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c werden
durch Federn (nicht dargestellt) nach unten gedrückt. Die Abtriebswalzen 24b, 25b werden
drehbar an den Vorderenden des Walzenaufnahmeabschnitts 112b getragen.
An den Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c werden
Nockeneingriffswalzen 117, die mit dem Nockenelement 114 in
Eingriff sind, drehbar getragen.
-
Das
Nockenelement 114 ist mit einem Walzenelement ausgebildet,
das einen vergleichsweise großen Durchmesser aufweist und
eine Kerbe 114a umfasst, die durch Ausschneiden eines Teils
seines Umfangsteils ausgebildet ist. Das Nockenelement 114 ist
unter und zwischen den Nockeneingriffswalzen 117 so angeordnet,
dass es mit beiden der Nockeneingriffswalzen 117 in Kontakt
sein kann. Das Nockenelement 114 wird drehbar um eine Achse (nicht
dargestellt), die sich in der Druckerquerrichtung erstreckt, getragen
und von einem Motor 118 durch einen Übertragungsmechanismus
angetrieben und gedreht. Der Beförderungssteuerabschnitt 103 steuert
den Betrieb des Motors 118.
-
In
dem Zustand, in dem die Kerbe 114a des Nockenelements 114 oben
positioniert ist, wie in 16 dargestellt,
und keinen Kontakt mit den Nockeneingriffswalzen 117 der
Arme 112 hat, bewirkt die Federkraft der Federn, welche
die Arme 112 drücken, dass die Abtriebswalzen 24b, 25b,
die durch die Walzenaufnahmeabschnitte 112b getragen werden,
gegen die jeweiligen Antriebswalzen 24a, 25a pressgepasst
werden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Nockeneingriffsabschnitte 112c der
Arme 112 im Wesentlichen horizontal angeordnet, als ob
sie sich auf einer einzigen geraden Linie erstreckten.
-
Wenn
sich das Nockenelement 114 so dreht, dass es an irgendeiner
Stelle seines Umfangsteils mit den Nockeneingriffswalzen 117 der
Arme 112 in Kontakt ist, drehen sich die Arme 112 gegen
die Federn in der Richtung, in welcher die Vorderenden der Nockeneingriffsabschnitte 112c nach
oben gehen. Demgemäß sind/ist beide oder eine
der Abtriebswalzen 24b, 25b in einem Zustand (einem
presspassgelösten Zustand), in welchem sie von den/der
Antriebswalze/n 24a, 25a getrennt sind/ist.
-
Durch
Umschalten zwischen dem Presspasszustand und dem presspassgelösten
Zustand der Abtriebswalzen 24b, 25b wird eine Überführung eines
Vorlagebogens P (Umschalten der Walzenpaare, die einen Vorlagebogen
P vorschieben) durchgeführt, welche später beschrieben
wird. Für diese Überführung führt
der Beförderungssteuerabschnitt 103 die Überführungssteuerung
auf der Basis von Informationen durch, die durch den ersten Sensor 27 und
den zweiten Sensor 28 erfasst werden.
-
17A bis 17C stellen
den Betrieb gemäß der Überführungssteuerung
schematisch dar. Wenn der erste Sensor 27 ein Eintreten
des vorderen Endes eines Vorlagebogens P in ein Gehäuse 2 des Druckerhauptkörpers 1 erfasst,
wird zunächst die Antriebswalze 24a im Presspasszustand
des zulaufseitigen Walzenpaars 24 angetrieben. Dann schiebt
das zulaufseitige Walzenpaar 24 dem Vorlagebogen P in Richtung
der Druckplatte 23 vor. Zu diesem Zeitpunkt ist das auslaufseitige
Walzenpaar 25 im presspassgelösten Zustand (siehe 17A). Wenn der zweite Sensor 28 das vordere
Ende des Vorlagebogens P erkennt, berechnet als Nächstes
der Beförderungssteuerabschnitt 103 eine Zeitvorgabe,
bei der das vordere Ende des Vorlagebogens P das auslaufseitige
Walzenpaar 25 erreicht. Dann dreht bei der Zeitvorgabe,
bei der das vordere Ende des Vorlagebogens P das auslaufseitige
Walzenpaar 25 erreicht, der Beförderungssteuerabschnitt 103 das
Nockenelement 114 so, dass der Presspasszustand des zulaufseitigen
Walzenpaars 24 gelöst wird und gleichzeitig das
auslaufseitige Walzenpaar 25 bei derselben Zeiteinstellung
im Presspasszustand ist (siehe 17B).
Danach wird die Antriebswalze 25a des auslaufseitigen Walzenpaars 25 angetrieben.
Wie in 17C dargestellt, wird als Nächstes
der Vorlagebogen P vom zulaufseitigen Walzenpaar 24 zum
auslaufseitigen Walzenpaar 25 überführt,
um dadurch den Vorlagebogen P aus der Druckplatte 23 heraus zur
Schneidevorrichtung 40 vorzuschieben.
-
Das
zulaufseitige Walzenpaar 24 im presspassgelösten
Zustand wird innerhalb der Zeit, in der das vordere Ende des nächsten
Vorlagebogens P das zulaufseitige Walzenpaar 24 erreicht,
in den Presspasszustand versetzt. Dementsprechend sind, wenn sich
das hintere Ende des vorangehenden Bogens P2 und das vordere Ende
des nachfolgenden Bogens P1 zweier aufeinander folgender Vorlagebögen
P beim fortlaufenden Drucken auf die Vorlagebögen P zwischen
dem zulaufseitigen Walzenpaar 24 und dem auslaufseitigen
Walzenpaar 25 befinden, sowohl die zulaufseitigen als auch
die auslaufseitigen Walzenpaare 24, 25 im Presspasszustand.
-
Dagegen
wird das auslaufseitige Walzenpaar 25 im Presspasszustand
in den presspassgelösten Zustand versetzt, wenn die Beförderung
des ersten Vorlagebogens P (des vorangehenden Bogens P2) abgeschlossen
ist. Wenn das vordere Ende des nächsten Vorlagebogens P
(des nachfolgenden Bogens P1) das auslaufseitige Walzenpaar 25 erreicht,
wird das auslaufseitige Walzenpaar 25 zum selben oder ungefähr
zum selben Zeitpunkt, zu dem das zulaufseitige Walzenpaar 24 in
den presspassgelösten Zustand versetzt wird, in den Presspasszustand
versetzt, ähnlich wie zuvor beschrieben.
-
Die Überführungssteuerung
zum Überführen vom zulaufseitigen Walzenpaar 24 zum
auslaufseitigen Walzenpaar 25 zum Vorschieben des Vorlagebogens
P erfolgt aus den folgenden Gründen. In einem Zustand,
in dem die beiden Walzenpaare 24, 25 einen einzelnen
Vorlagebogen P gleichzeitig vorschieben, können Unterschiede
der Vorschubkraft und des Vorschubmaßes der Walzenpaare 24, 25 den
Vorlagebogen P übermäßig ziehen und ihn
verdrehen, um eine Druckmangelhaftigkeit zu verursachen. Daher kann
durch die Überführungssteuerung durch den Überführungsmechanismus
und den Beförderungssteuerabschnitt 103 verhindert
werden, dass die Walzenpaare 24, 25 einen Vorlagebogen
P gleichzeitig vorschieben, um dadurch stabil eine hohe Bildqualität
zu erhalten.
-
In
der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform führt
der Beförderungssteuerabschnitt 103 eine Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung
durch, um eine stabile hohe Druckqualität zu erreichen
und die Druckleistung zu erhöhen. Die Vorlagen-Nachfolgesteuerung
ist eine Steuerung des Nachfolgevorschubs durch das zulaufseitige
Walzenpaar 24, wenn sich das hintere Ende des vorangehenden
Bogens P2 und das vordere Ende des nachfolgenden Bogens P1 zweier
aufeinander folgender Vorlagebögen P beim fortlaufenden
Drucken auf die Vorlagebögen P zwischen dem zulaufseitigen
Walzenpaar 24 und dem auslaufseitigen Walzenpaar 25 befinden.
Dieser Nachfolgevorschub wird derart durchgeführt, dass der
Beförderungssteuerabschnitt 103 den Antrieb des
Motors 104 auf der Basis von Erfassungswerten (Drehwinkel
und/oder Drehzahlen) des ersten Drehwertgebers 105 und
des zweiten Drehwertgebers 110, der Zeitvorgabe, bei welcher
die Vorderenden der jeweiligen Vorlagebögen P erfasst werden
und welche vom zweiten Sensor 28 ausgegeben wird, der Abtastzeiteinstellung
des Druckkopfs H und dergleichen steuert.
-
Konkret
schiebt, wie in 18A dargestellt, das zulaufseitige
Walzenpaar 24 den nachfolgenden Bogen P1 in Richtung der
Druckplatte 23 vor, wenn das vordere Ende des nachfolgenden
Bogens P1, der dem vorangehenden Bogen P2 nachfolgt, das zulaufseitige
Walzenpaar 24 beim Drucken erreicht, wobei das auslaufseitige
Walzenpaar 25 den vorangehenden Bogen P2 mit einer bestimmten
Einheitsvorschubgeschwindigkeit intermittierend vorschiebt.
-
Wenn
der zweite Sensor 28 das vordere Ende des vorangehenden
Bogens P2 erkennt, steuert als Nächstes der Beförderungssteuerabschnitt 103 den
ersten Motor 104 auf der Basis des Erfassungswerts des
ersten Drehwertgebers 105, um das Vorschubmaß des
nachfolgenden Bogens P2 genau zu steuern. Zu diesem Zeitpunkt steuert
der Beförderungssteuerabschnitt 103 auch das Vorschubmaß des
vorangehenden Bogens P2 auf der Basis des Erfassungswerts des zweiten
Drehwertgebers 110 genau. Daher kann die Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung
leicht durchgeführt werden. Wie in 18B dargestellt,
steuert der Beförderungssteuerabschnitt 103 den
ersten Motor 104 konkret so, dass das vordere Ende des
nachfolgenden Bogens P1 einen Punkt in einem vorgegebenen Intervall
t hinter dem hinteren Ende des vorangehenden Bogens P2 erreicht.
Da der vorangehenden Bogen P2 intermittierend vorgeschoben wird,
kann der nachfolgende Bogen P1 bald zum vorangehenden Bogen P2 aufschließen.
-
Danach
schiebt das zulaufseitige Walzenpaar 24 den nachfolgenden
Bogen P1 gemäß der Vorschubgeschwindigkeit des
vorangehenden Bogens P1 vor, wobei das vorgegebene Intervall t unverändert
beibehalten wird. Es ist zu erwähnen, dass der nachfolgende
Bogen P1 dem vorangehenden Bogen P2 folgen kann, soweit das vorgegebene
Intervall beibehalten werden kann. Zum Beispiel kann das vorgegebene
Intervall t einmal vergrößert und dann gemäß dem
Druckzustand des vorangehenden Bogens P2 wieder auf den Ausgangswert
zurückgesetzt werden.
-
Hierbei
ist es vorzuziehen, dass das vorgegebene Intervall t größer
als 1 mm und kleiner als ein Mindestintervall L (siehe 18B) zwischen benachbarten Sauglochreihen ist.
Wenn das vorgegebene Intervall t kleiner als 1 mm ist, kann das
hintere Ende des vorangehenden Bogens P2 das vordere Ende des nachfolgenden
Bogens P1 gemäß einer Größenänderung
der Vorlagebögen P und einer Neigung der Vorlagebögen
P bei der Beförderung überlappen. Wenn umgekehrt
das vorgegebene Intervall t größer als das Mindestintervall
L ist, kann sich eine Mehrzahl von Sauglochreihen gleichzeitig zwischen
dem vorangehenden Bogen P2 und dem nachfolgenden Bogen P1 befinden.
Dies kann bewirken, dass die Tinte, die vom Druckkopf H (den Kopfeinheiten 32) ausgestoßen
wird, durch Ansaugen durch die Sauglöcher 23b in
die Sauglöcher 23b gesaugt wird, wodurch eine
Neigung zu einer schlechteren Druckqualität verursacht
wird. Demgemäß ist es vorzuziehen, das vorgegebene
Intervall t so einzustellen, dass es in dem zuvor erwähnten
Bereich liegt. Im Allgemeinen ist das Mindestintervall L größer
als 3 mm. Daher ist das vorgegebene Intervall t vorzugsweise gleich oder
größer als 1 mm und gleich oder größer
als 3 mm. In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform
ist es auf ungefähr 2 mm gesetzt.
-
Die
Nachfolge des nachfolgenden Bogens P1 zum vorangehenden Bogen P2
bei Beibehalten des vorgegebenen Intervalls t kann den Einfluss
des Ansaugens durch die Sauglöcher 23b minimieren, auch
wenn die Vorlagebögen P Einzelbögen sind. Demgemäß können
ein Ansaugen von Tinte, die vom Druckkopf H ausgestoßen
wird, in die Sauglöcher 23b, eine Versetzung des
Haftpunkts der Tinte auf Vorlagebögen P und ein Verschmieren
durch die Tinte, die auf Vorlagebögen P haftet, wirksam
unterbunden werden. Folglich kann die Druckqualität erhöht werden.
Außerdem kann das Intervall, das zwischen aufeinander folgenden
Vorlagebögen P gebildet wird, stabil klein gehalten werden,
um dadurch die Druckleistung je Zeiteinheit zu erhöhen.
Dies ist beim fortlaufenden Drucken auf eine große Menge
von Vorlagebögen vorteilhaft.
-
Wie
bereits erwähnt, kann der Nachfolgevorschub durch das zulaufseitige
Walzenpaar 24 (Vorlagebogen-Nachfolgesteuerung durch den
Beförderungssteuerabschnitt 103) das Vorschubintervall
zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P im Druckabschnitt 21 erheblich
reduzieren.
-
Hierbei
wird beim fortlaufenden Drucken, bei welchem der Tintenstrahldrucker
A ein Drucken auf eine Mehrzahl von Vorlagenbögen P und
Zuschneiden derselben hintereinander durchführt, die Mehrzahl
von Vorlagebögen P in der Richtung, in der die Mehrzahl
der Vorlagenbögen P vorgeschoben wird, im Druckabschnitt 21 und
im Schneideabschnitt 39 in einem Intervall nacheinander
vorgeschoben. Wenn bei diesem fortlaufenden Drucken das Vorschubintervall
zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen P im Schneideabschnitt 39 so
klein wie das im Druckabschnitt 21 bleibt, kann ein Streifen,
der durch Abschneiden des hinteren Endteils des vorangehenden Bogens P2
der beiden Vorlagebögen P erzeugt wird, nach dem Hochblasen
durch das bewegliche Messer 40b auf den nachfolgenden Bogen
P1 fallen, und ein Streifen, der durch Abschneiden des vorderen
Endteils des nachfolgenden Bogens P1 erzeugt wird, kann auf den
vorangehenden Bogen P2 fallen.
-
In
Anbetracht dessen wird beim fortlaufenden Drucken durch den Tintenstrahldrucker
A das Vorschubintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Vorlagebögen
P im Schneideabschnitt 39 größer eingestellt
als das Vorschubintervall (das vorgegebene Intervall t) zwischen
den beiden Vorlagebögen P im Druckabschnitt 21.
Wenn das vorgegebene Intervall t ungefähr 2 mm beträgt,
kann das Vorschubintervall im Schneideabschnitt 39 zum
Beispiel größer als 3 mm und gleich oder kleiner
als 4 mm sein.
-
In
der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform dienen
das auslaufseitige Walzenpaar 25 (im Folgenden als Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 bezeichnet),
das sich auf der Zulaufseite der Schneidevorrichtung 40 befindet,
und das zulaufseitige Vorschubwalzenpaar 46 (im Folgenden
als Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 bezeichnet) der beiden Vorschubwalzenpaare 46,
die sich auf der Auslaufseite der Schneidevorrichtung 40 befinden,
als Schneide- und Beförderungsabschnitt, der einen bedruckten
Vorlagebogen P horizontal zur Seite gegenüber dem Druckabschnitt 21 befördert.
Außerdem dient das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 als Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt
des Schneide- und Beförderungsabschnitts. Das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 dient
als Nach-Schnitt-Beförderungsabschnitt des Schneide- und
Beförderungsabschnitts. Obwohl das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 auch
als Nach-Druck-Beförderungsabschnitt des Beförderungsabschnitts 22 dient,
kann ein anderes Vor-Schnitt-Walzenpaar zusätzlich zum Nach-Druck-Beförderungsabschnitt
(dem auslaufseitigen Walzenpaar 25) des Beförderungsabschnitts 22 bereitgestellt
werden.
-
Das
Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 und das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 werden
zum Vorschieben der Vorlagebögen P unabhängig
voneinander angerieben. Die Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden
Bogens P2 ist höher eingestellt als die des nachfolgenden
Bogens P1, wenn das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 den vorangehenden Bogen
P2 der beiden Vorlagebögen P vorschiebt, während
das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 den nachfolgenden Bogen P1
der beiden Vorlagebögen P vorschiebt. Konkret wird, wenn
das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 und das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 den vorangehenden
Bogen P2 vorschieben, die Antriebswalze 46a des Nach-Schnitt-Walzenpaars 46 mit
derselben Drehzahl wie jener der Antriebswalze 25a des Vor-Schnitt-Walzenpaars 25 angetrieben.
Dagegen wird, wenn das hintere Ende des vorangehenden Bogens P2
vom Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 getrennt wird, die Drehzahl
der Antriebswalze 46a erhöht, um die Vorschubgeschwindigkeit
des vorangehenden Bogens P2 durch das Nach-Schnitt-Walzenpaar 46 zu
erhöhen. Dann erreicht das vordere Ende des nachfolgenden
Bogens P2 das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 und wird durch
das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 vorgeschoben. Die Vorschubgeschwindigkeit
des nachfolgenden Bogens P2, der durch das Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 vorgeschoben
wird, ist gleich wie die im Druckabschnitt 21 und variiert
nicht (und ist intermittierend). Demgemäß ist
im Schneideabschnitt 39 die Vorschubgeschwindigkeit des
vorangehenden Bogens P2 höher als die des nachfolgenden
Bogens P1. Somit ist das Vorschubintervall im Schneideabschnitt 39 größer
als das im Druckabschnitt 21.
-
In
der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform dient das
Vor-Schnitt-Walzenpaar 25 sowohl als Nach-Druck-Beförderungsabschnitt
des Beförderungsabschnitts 22 als auch als Vor-Schnitt-Beförderungsabschnitt
des Schneide- und Beförderungsabschnitts und schiebt den
nachfolgenden Bogen P1 intermittierend vor. Daher kann es die Vorschubgeschwindigkeit
des nachfolgenden Bogens P1 nicht ändern. Aber nur eine
Erhöhung der Vorschubgeschwindigkeit des nachfolgenden
Bogens P2 kann ein ausreichendes Vorschubintervall bis zu dem Zeitpunkt
bereitstellen, zu dem der hintere Endteil des vorangehenden Bogens
P2 abgeschnitten wird.
-
Falls
dagegen das zusätzliche Vor-Schnitt-Walzenpaar in beträchtlichem
Abstand vom Druckabschnitt 21 neben dem Nach-Druck-Beförderungsabschnitt
(dem auslaufseitigen Walzenpaar 25) des Beförderungsabschnitts 22 bereitgestellt
wird, wird die Drehzahl der Antriebswalze des zusätzlichen
Vor-Schnitt-Walzenpaars, das den nachfolgenden Bogen P1 vorschiebt,
statt oder zusätzlich zu einer Erhöhung der Drehzahl
der Antriebswalze 46a des Nach-Schnitt-Walzenpaars 46, das
den vorangehenden Bogen P2 vorschiebt, reduziert. Dies kann die
Vorschubgeschwindigkeit des vorangehenden Bogens P2 höher
stellen als die des nachfolgenden Bogens P1.
-
Demnach
ist in der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform
das Vorschubintervall zweier aufeinander folgender Vorlagebögen
P im Schneideabschnitt 39 größer als
das im Druckabschnitt 21. Demgemäß kann
verhindert werden, dass ein Streifen, der durch Abschneiden des
hinteren Endteils des vorangehenden Bogens P2 erzeugt wird, nach
dem Anstoßen und Hochblasen auf den nachfolgenden Bogen
P1 fällt, und es wird verhindert, dass ein Streifen, der
durch Abschneiden des vorderen Endes des nachfolgenden Bogens P1
erzeugt wird, auf den vorangehenden Bogen P2 fällt. Die
Streifen fallen zwischen den vorangehenden Bogen P2 und den nachfolgenden
Bogen P1 und werden dann im Streifenbehälter 41 aufgenommen.
Demnach können ein Papierstau und eine Verschiebung in
der Breitenrichtung der Vorlagebögen P, welche infolge
des Vorhandenseins der Streifen verursacht werden können, verhindert
werden. Außerdem kann das Vorschubintervall im Druckabschnitt
minimiert werden, um dadurch die Druckqualität zu verbessern.
-
Die
vorliegende beispielhafte Ausführungsform beschreibt, ohne
darauf beschränkt zu sein, einen Tintenstrahldrucker, der
zum Duplexdrucken auf einen Vorlagebogen P imstande ist, und kann
auf Tintenstrahldrucker angewendet werden, die nur zum Simplexdrucken
imstande sind.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2007-261038 [0003]
- - JP 2006-27812 [0005]