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DE102009048598A1 - Verfahren zum Herstellen eines Reibungsbelagträgers, insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Reibungsbelagträgers, insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung Download PDF

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DE102009048598A1
DE102009048598A1 DE200910048598 DE102009048598A DE102009048598A1 DE 102009048598 A1 DE102009048598 A1 DE 102009048598A1 DE 200910048598 DE200910048598 DE 200910048598 DE 102009048598 A DE102009048598 A DE 102009048598A DE 102009048598 A1 DE102009048598 A1 DE 102009048598A1
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DE
Germany
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radially
carrier
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manufacturing
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Application number
DE200910048598
Other languages
English (en)
Inventor
Nicolas Depoilly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo Embrayages SAS
Original Assignee
Valeo Embrayages SAS
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Publication date
Application filed by Valeo Embrayages SAS filed Critical Valeo Embrayages SAS
Publication of DE102009048598A1 publication Critical patent/DE102009048598A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D13/00Friction clutches
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    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D13/68Attachments of plates or lamellae to their supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Reibungsbelagträgers (16), insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung, wobei der Reibungsbelagträger (16) einen radial inneren Teil mit einer radial inneren ringförmigen Zone (30), die derart gefaltet ist, dass ihr eine allgemeine kegelstumpfartige Form verliehen wird, und einen radial äußeren Teil aufweist, der dazu bestimmt ist, den Reibungsbelag zu tragen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: - einen Schritt zur Herstellung eines radial äußeren Tragelements (18), das den äußeren Teil aufweist, - einen Schritt zur Herstellung eines radial inneren Tragelements (20), das von dem äußeren Tragelement getrennt ist und das den inneren Teil aufweist, und - einen Schritt (150) zum Zusammenbauen des inneren und des äußeren Tragelements (20, 18).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren eines Reibungsbelagträgers, insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung.
  • In einem Kraftfahrzeug hat eine Reibungskupplung die Aufgabe, ein Moment zwischen einem drehenden Eingangselement oder Antriebsorgan und einem drehenden Ausgangselement oder Abtriebsorgan durch Einspannen einer Reibungsscheibe zwischen der Druck- und der Reaktionsplatte, die drehfest mit dem Eingangselement verbunden sind, zu übertragen.
  • Im Allgemeinen weist die Reibungsscheibe einen Reibungsbelagträger mit allgemeiner Rotationsform um eine Achse und eine Nabe auf, die dazu bestimmt ist, mit dem drehenden Ausgangselement gekoppelt zu werden, in der Praxis mit der Eingangswelle eines Schaltgetriebes.
  • Das Einspannen des Reibungsbelags zwischen der Druckplatte und der Reaktionsplatte wird von dem Fahrer des Fahrzeugs mittels eines Steuerpedals gesteuert, das von einer Auskuppelposition, in der der Reibungsbelag nicht eingespannt wird, und einer Kuppelposition, in der der Reibungsbelag eingespannt wird, verstellbar ist.
  • Zu bemerken ist, dass gelegentlich Fluchtungsfehler zwischen dem drehenden Eingangselement und dem Ausgangselement entstehen, zum Beispiel aufgrund von Maßstreuungen, die bei der Bearbeitung oder beim Zusammenbauen der Elemente, die die Kupplung bilden, auftreten. Derartige Fluchtungsfehler sind der Ursprung unerwünschter Geräusche und einer frühzeitigen Abnutzung der Kupplung.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, kennt man gemäß dem Stand der Technik, insbesondere gemäß FR 2 808 850 A1 , bereits eine Kraftfahrzeugkupplung, deren Belagträger in Bezug zu der Nabe frei kippen kann. Dieser Belagträger kann sich daher so positionieren, dass er die Fluchtungsmängel zwischen dem Antriebs- und dem Abtriebsorgan ausgleicht. Eine derartige Kupplung wird gewöhnlich Kupplung mit Kugelgelenk genannt.
  • Bei einer derartigen Kupplung wird der Belagträger von einem die Nabe umgebenden Flansch mit allgemeiner Rotationsform getragen, der mit dem Belagträger relativ zu der Nabe kippen kann.
  • Um das Kippen des Flanschs und des Belagträgers zu begrenzen, weist dieser Träger einen radial inneren Teil auf, der eine ringförmige innere Zone mit allgemeiner Kegelstumpfform aufweist, die dazu bestimmt ist, mit einem vorspringenden Teil der Nabe zusammenzuwirken, so dass dieser vorstehende Teil zwischen der ringförmigen kegelstumpfartigen Zone und dem Flansch eingeklemmt wird.
  • Wenn der Flansch und der Träger daher in Bezug zu der Nabe kippen, stützt sich die ringförmige kegelstumpfartige Zone auf den vorstehenden Teil der Nabe und erzeugt eine elastische Rückstellkraft des Trägers zu einer Ruheposition senkrecht zu der Achse, die dazu bestimmt ist, dem Kippen entgegenzuwirken.
  • Zu bemerken ist, dass der Träger auch einen radial äußeren Teil aufweist, der mit Umfangssegmenten versehen ist, die von einer ersten und einer zweiten Auflagefläche begrenzt werden, die jeweils einen ersten und einen zweiten Reibungsbelag tragen. Vorzugsweise sind die Umfangssegmente axial derart gefaltet, dass die erste und die zweite Auflagefläche axial derart versetzt sind, dass sie eine axiale Biegsamkeit zwischen dem ersten und dem zweiten Reibungsbelag erzeugen.
  • Das axiale Versetzen der ersten und der zweiten Auflagefläche, auch Progressivität genannt, erlaubt ein axiales Verlagern mit geringer Amplitude des ersten und des zweiten Belags in Bezug zueinander, wenn die Reibungsscheibe zwischen der Druckplatte und der Reaktionsplatte eingespannt wird, um ein Nachstellen von Fluchtungsmängeln zwischen dieser Druck- und der Reaktionsplatte zu optimieren.
  • Ein derartiger Belagträger wird gewöhnlich mit Hilfe eines Fertigungsverfahrens hergestellt, das einen Faltschritt der ringförmigen inneren Zone derart aufweist, dass ihr ihre kegelstumpfartige Form verliehen wird, und das einen Biegeschritt des Trägers aufweist, in dessen Verlauf die Umfangssegmente axial gefaltet werden.
  • Dieser Faltschritt und dieser Biegeschritt werden gewöhnlich gleichzeitig mit Hilfe einer Biegepresse ausgeführt. Eine derartige Biegepresse hat eine komplexe Form, die es erlaubt, gleichzeitig das Falten der ringförmigen inneren Zone und das Falten der Umfangssegmente sicherzustellen.
  • Um die Produktivität anzuheben, werden mehrere Trägerrohlinge in der Biegepresse so gestapelt, dass sie gleichzeitig gefaltet werden.
  • Aufgrund der kegelstumpfartigen Form jeder ringförmigen inneren Zone, kann die Biegepresse nur ein Maximum von vier gestapelten Trägern aufnehmen. Es ist außerdem schwierig, ein gleiches Falten auf vier gestapelten ringförmigen Zonen auszuführen, so dass die Maße einer kegelstumpfartigen ringförmigen Zone von einem Träger zum anderen in Abhängigkeit von ihren Lagen in dem Stapel aus vier Trägern variieren können.
  • Ferner weist das Verfahren gewöhnlich einen Wärmebehandlungsschritt des Trägers auf, im Allgemeinen durch Härten. Es ist in der Tat vorteilhaft, die Härte der Umfangssegmente des Trägers zu erhöhen.
  • Die Härte der kegelstumpfartigen ringförmigen Zone darf jedoch nicht zu hoch sein, um ihre Bruchgefahren nicht zu steigern. Der Träger muss daher unter Eingehen eines Kompromisses zwischen der Härte der Umfangssegmente und der Härte der kegelstumpfartigen ringförmigen Zone hergestellt werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Nachteilen abzuhelfen und ein Herstellungsverfahren für einen Reibungsbelagträger bereitzustellen, dessen Umsetzung effizienter und wirtschaftlicher ist als bei dem vorbekannten Stand der Technik.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es, dass das Verfahren zur Herstellung eines insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung einsetzbaren Reibungsbelagträgers, der einen radial inneren Teil aufweist, der eine radial innere ringförmige Zone aufweist, die so gefaltet ist, dass ihr eine allgemeine kegelstumpfartige Form verliehen wird, und einen radial äußeren Teil, der dazu bestimmt ist, den Reibungsbelag zu tragen, die folgenden Verfahrensschritte umfasst:
    • – einen Schritt des Herstellens eines radial äußeren Tragelements, das den äußeren Teil aufweist,
    • – einen Schritt des Herstellens eines radial inneren Tragelements, das von dem äußeren Element des Trägers getrennt ist, der den inneren Teil aufweist, und
    • – einen Schritt des Zusammenbauens des inneren und des äußeren Tragelements.
  • Dank der Erfindung weist der Träger ein getrenntes inneres und äußeres Element auf. Der Faltschritt der kegelstumpfartigen ringförmigen Zone kann daher getrennt von einem Biegeschritt der Umfangssegmente ausgeführt werden.
  • Der Faltschritt auferlegt daher bei dem Biegeschritt keine Belastung mehr und auferlegt insbesondere keine komplexe Form der Biegepresse mehr.
  • Ferner wird die Anzahl externer Elemente, die gleichzeitig gebogen werden können, nicht mehr durch das Falten der inneren ringförmigen Zonen beschränkt. Dank der Erfindung kann die Biegepresse daher bis zu acht gestapelte Träger, vorzugsweise sechs, auf einmal aufnehmen. Die Erfindung erlaubt daher das Erhöhen der Fertigungsproduktivität der Träger und somit das Verringern des Stückkosten jedes Trägers.
  • Zu bemerken ist, dass, da das Fallen der ringförmigen Zone in Kegelform getrennt von dem Biegen des äußeren Tragelements ausgeführt wird, es leicht auf einem einzigen inneren Tragelement auf einmal ausgeführt werden kann. Es ist daher möglich, leichter sicherzustellen, dass die Maße jeder kegelstumpfartigen ringförmigen Zone von einem inneren Tragelement zum anderen identisch sind.
  • Ferner ist es dank der Erfindung möglich, Wärmebehandlungsschritte auf dem inneren und dem äußeren Element getrennt voneinander auszuführen. Diese Elemente können daher über unterschiedliche Eigenschaften, insbesondere über verschiedene Härten bzw. Zähigkeiten verfügen, was es erlaubt, jeweils die Funktionen dieses inneren und äußeren Elements zu optimieren. Zum Beispiel kann nur das äußere Tragelement einer Wärmebehandlung unterzogen werden, um seine Härte zu erhöhen, während man die mechanischen Eigenschaften des inneren Elements unverändert lässt.
  • Ein erfindungsgemäßes Herstellungsverfahren kann ferner eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen.
    • – Das Verfahren umfasst einen Schritt des Erstellens eines ringförmigen Trägerrohlings aus Blech und einen Schritt des radialen Trennens des inneren und des äußeren Teils des Rohlings derart, dass das innere und das äußere Tragelement vor ihrem Zusammenbauen separat ausgebildet werden. Dank dieses radialen Trennschritts werden das innere und das äußere Element ausgehend von ein und demselben Blech hergestellt, was es erlaubt, den Blechabfall zu reduzieren.
    • – Der radiale Trennschritt wird durch Schneiden des Rohlings entlang einer Linie hergestellt, die abwechselnd Vorsprünge und radiale Vertiefungen bildet, so dass das innere Element radial äußere Vorsprünge und radial innere Vertiefungen aufweist und das äußere Element radial innere Vorsprünge und radial äußere Vertiefungen aufweist, wobei das Zusammenbauen des inneren und des äußeren Elements durch Überlagern der äußeren Vorsprünge des inneren Elements mit den inneren Vorsprüngen des äußeren Elements erfolgt, wobei sie fest miteinander verbunden werden, zum Beispiel mit Hilfe von Nieten, vorzugsweise mit Hilfe von Nieten zum festen Verbinden des Trägers an einem Flansch der Kupplung. Ein derartiges Schneiden des inneren und des äußeren Elements erlaubt ein Überlagern, das ihr Befestigen aneinander gestattet, wobei die Materialmenge des Trägers eingeschränkt wird. Das Gewicht eines erfindungsgemäßen Trägers ist daher das gleiche wie das Gewicht eines Trägers gemäß dem Stand der Technik.
    • – Bei dem Schritt des Erstellens des Trägerrohlings wird der Rohling derart geschnitten, dass er in seinem äußeren Teil mehrere über den Umfang verteilte Rohlinge von Segmenten aufweist, die dazu bestimmt sind, die Reibungsbeläge zu tragen, wobei das Verfahren einen Schritt des Biegens des äußeren Tragelements aufweist, bei dem die Umfangs-Segmente axial gefaltet bzw. gebogen werden.
    • – Das Verfahren weist einen Faltschritt der radial inneren ringförmigen Zone derart auf, dass ihr ihre allgemeine kegelstumpfartige Form verliehen wird.
    • – Das Verfahren weist einen Wärmebehandlungsschritt des äußeren Tragelements zum Beispiel durch Härten auf.
    • – Das Verfahren weist einen Wärmebehandlungsschritt des inneren Tragelements zum Beispiel durch Härten auf, wobei dieser Härtungsvorgang vorzugsweise verschieden ist von dem Härtungsvorgang, dem das äußere Tragelement unterzogen wird.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Reibungsbelagträger, insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er ein radial äußeres Tragelement aufweist, das dazu bestimmt ist, den Reibungsbelag zu tragen, und ein radial inneres Tragelement, das von dem radial äußeren Element getrennt ist, und das eine ringförmige innere, im Allgemeinen kegelstumpfartige Zone trägt.
  • Vorzugsweise weist der Träger eines oder mehrere der folgenden Merkmale auf:
    • – Das innere Element hat eine radial äußere Kontur mit komplementärer Form einer radial inneren Kontur des äußeren Elements.
    • – Der Träger weist Mittel zum festen Verbinden des inneren und des äußeren Tragelements auf, die vorzugsweise Nieten umfassen, zum Beispiel Nieten zum festen Verbinden des Trägers mit einem Flansch einer Kraftfahrzeugkupplung.
  • Die Erfindung wird bei der Lektüre der folgenden Beschreibung besser verstanden, die allein beispielhaft gegeben wird und sich auf die anliegenden Zeichnungen bezieht.
  • Darin zeigen:
  • 1: eine halbe Ansicht eines Querschnitts entlang der Linie I-I der 2 einer Reibungsvorrichtung, die einen Reibungsbelagträger gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung aufweist;
  • 2: eine Vorderansicht des Trägers der Reibungsvorrichtung von 1;
  • 3: eine Vorderansicht eines radial äußeren Elements des Trägers der 2;
  • 4: eine Vorderansicht eines radial inneren Elements des Trägers der 2; und
  • 5: schematisch die Schritte eines erfindungsgemäßen Fertigungsverfahrens.
  • In den 1 bis 4 wird eine Reibungsvorrichtung 10 für eine Kupplung, insbesondere für ein Kraftfahrzeug dargestellt.
  • Die Reibungsvorrichtung 10 ist dazu bestimmt, ein Drehmoment von einem Antriebsorgan, wie zum Beispiel eine Kurbelwelle eines Kraftfahrzeugmotors, auf eine Abtriebwelle, wie zum Beispiel eine Eingangswelle eines Schaltgetriebes zu übertragen.
  • Dazu wird die Reibungsvorrichtung 10 zwischen ein drehendes Eingangselement, wie zum Beispiel eine Reibungsscheibe 12, die drehfest mit der Kurbelwelle verbunden werden kann, und ein drehendes Ausgangselement, wie zum Beispiel eine Zylindernabe 14, die drehfest mit der Schaltgetriebeeingangswelle verbunden werden kann, montiert. Zu bemerken ist, dass das Eingangselement 12 und das Ausgangselement 14 im Wesentlichen koaxial sind.
  • Die Kupplung weist mindestens einen (nicht dargestellten) Mechanismus auf, der in Drehung von dem Antriebsorgan angetrieben wird, wobei dieser Mechanismus auf einem Schwungrad, das fest mit der Kurbelwelle verbunden ist, befestigt wird. Der Mechanismus weist einen Deckel, eine Membran und eine Druckplatte auf, die alle drehfest mit dem Antriebsorgan verbunden sind.
  • Um die antreibenden und angetriebenen drehenden Organe zu koppeln, kann die Membran die Reibungsscheibe 12 zwischen der Druckplatte und einer Reaktionsplatte, die drehfest mit dem Deckel verbunden ist, einspannen.
  • Die Reibungsscheibe 12 weist einen Flansch 15 mit allgemeiner Rotationsform auf, der die Nabe 14 umgibt und drehfest mit dieser Nabe 14 dank der Mittel 13 zum festen Verbinden verbunden ist. Vorzugsweise weisen die Verbindungsmittel 13 eine Innenverzahnung auf, die auf einer inneren Kontur des Flanschs 15 eingerichtet ist, die mit einer komplementären Außenverzahnung, die auf einer äußeren Kontur der Nabe 14 eingerichtet ist, zusammenwirkt.
  • Der Flansch 15 trägt einen Reibungsbelagträger 16 mit allgemeiner Rotationsform um eine Achse X, die sich radial zwischen einer inneren Kontur 16I und einer äußeren Kontur 16E erstreckt. Der Träger 16 ist dazu bestimmt, einen ersten und einen zweiten Reibungsbelag 17, die im Wesentlichen ringförmig und koaxial sind, zu tragen.
  • Der Träger 16, der ausführlicher auf den 3 bis 5 dargestellt ist, weist ein radial äußeres Tragelement 18 auf, das dazu bestimmt ist, die Reibungsbeläge 17 zu tragen, und ein radial inneres Tragelement 20, das von dem äußeren Element 18 getrennt ist.
  • Das äußere Element 18, das auf 3 dargestellt ist, hat eine allgemeine ringförmige Form, die von radial inneren Konturen 18I und 18E begrenzt ist.
  • Die innere Kontur 18I bildet abwechselnd so genannte radial innere Vorsprünge 19A, die sich zu der Achse X erstrecken, und so genannte radial äußere Vertiefungen 19B, die sich unter Entfernen von der Achse X entfernen.
  • Ferner besteht die radial äußere Kontur 16E des Trägers aus der äußeren Kontur 18E des äußeren Elements 18.
  • Das äußere Element 18 weist einen zentralen Teil 21 auf, der radial von herkömmlichen Umfangssegmenten 22 verlängert wird, die dazu bestimmt sind, die Reibungsbeläge 17 zu tragen. Die Segmente 22 werden axial derart gefaltet bzw. gebogen, dass eine axiale Biegsamkeit zwischen den Reibungsbelägen geschaffen wird.
  • Der zentrale Teil 21 weist Mittel 24 zum Befestigen des Trägers 16 an dem Flansch 15 auf. Die Befestigungsmittel weisen zum Beispiel Öffnungen 24 zum Durchgehen von Nieten 25, zum Beispiel acht Öffnungen auf. Vorzugsweise ist hier der innere Vorsprung 19A mit einer dieser Öffnungen 24 versehen.
  • Das innere Element 20, das auf 4 dargestellt ist, hat eine allgemeine ringförmige Form, die von radial inneren Konturen 20I und radial äußeren Konturen 20E begrenzt ist.
  • Vorzugsweise hat die äußere Kontur 20E eine komplementäre Form zu der inneren Kontur 18I des äußeren Elements 18. Die äußere Kontur 20E bildet daher abwechselnd so genannte radial äußere Vorsprünge 26A, die sich von der Achse X entfernen, und so genannte radial innere Vertiefungen 26B, die sich zu der Achse X erstrecken.
  • Ferner besteht die radial innere Kontur 16I des Trägers aus der radial inneren Kontur 20I des inneren Elements 20.
  • Das innere Element 20 weist einen zentralen Teil 27 und einen Umfangsteil 28 auf.
  • Der zentrale Teil 27 des inneren Tragelements 20 weist eine innere ringförmige Zone 30 mit allgemeiner Kegelstumpfform auf. Diese ringförmige innere Zone 30 weist radiale Zähne 32 auf, die sich zu der Achse X erstrecken, die derart zurückgefaltet sind, dass sie der ringförmigen inneren Zone 32 eine allgemein kegelstumpfartige Form verleihen.
  • Die kegelstumpfartige ringförmige Zone 30 weist eine große Basis 34 auf, die dazu bestimmt ist, sich auf den Flansch 15 zu legen, und eine kleine Basis 36, die von der radial inneren Kontur 16I des Trägers 16, der die Nabe 14 umgibt, abgegrenzt wird.
  • Um das Kippen des Flanschs 15 und des Trägers 16 in Bezug zu der Nabe 14 zu beschränken, ist diese Nabe 14 mit einem vorspringenden Teil 38 versehen, der dazu bestimmt ist, zwischen der kegelstumpfartigen ringförmigen Zone 30 und dem Flansch 15 eingeklemmt zu werden. Dazu weist der vorspringende Teil 38 einen Ansatz 38A auf, gegen welchen der Flansch 15 aufliegt, und eine Rampe 38B, die zu der kegelstumpfartigen ringförmigen Zone 30, gegen welche die kegelstumpfartige ringförmige Zone 30 in Auflage ist, komplementär ist.
  • Zu bemerken ist, dass der vorspringende Teil 38 einen einzigen ringförmigen Vorsprung aufweisen könnte oder mehrere Vorsprünge 38, jeweils mit einem Ansatz 38A und einer Rampe 38B versehen, die umfänglich um die Nabe 14 verteilt sind.
  • Wenn der Flansch 15 und der Träger 16 in Bezug zu der Nabe 14 kippen, legt sich die kegelstumpfartige ringförmige Zone 30 derart auf die Rampe 38B, dass eine elastische Kraft erzeugt wird, die sich dem Kippen entgegensetzt. Die Position des Flanschs 15 und des Trägers 16 kann sich daher an Fluchtungsmängel zwischen den Elementen, die die Kupplung bilden, insbesondere zwischen dem Antriebsorgan und dem Abtriebsorgan anpassen.
  • Der Umfangsteil 28 des inneren Elements 20 weist auch Mittel zum Befestigen des Trägers 16 auf dem Flansch 15 auf, die Öffnungen 40 zum Durchgehen von Nieten aufweisen, zum Beispiel acht Öffnungen, die in dem Umfangsteil 28 eingerichtet sind.
  • Vorzugsweise ist jeder äußere Vorsprung 26A mit einer dieser Öffnungen 40 versehen.
  • Zu bemerken ist, dass die Öffnungen 24, 40 des äußeren Tragelements 18 und des inneren Tragelements 20 in einer gleichen radialen Entfernung von der Achse X des Trägers derart angeordnet sind, dass durch Überlagern der äußeren Vorsprünge 26A des inneren Elements 20 mit den inneren Vorsprüngen 19A des äußeren Elements 18 die Öffnungen 24, 40 gefluchtet werden, um das Durchgehen jeder Niete 25 durch zwei Öffnungen 24, 40 zu gestatten. Das äußere 18 und das innere 20 Tragelement werden daher untereinander mit Hilfe der Nieten 25, wie auf 2 dargestellt, fest verbunden.
  • Der Träger 16 wird unter Anwendung eines Herstellungsverfahrens gefertigt, dessen Schritte in 5 dargestellt sind.
  • Das Herstellungsverfahren weist einen ersten Schritt 100 zum Erstellen eines ringförmigen Trägerrohlings aus Blech auf. Dieser Schritt 100 wird wie gewohnt durch Abtragen von Material hergestellt, um die allgemeine Form des Trägers 16 zu definieren.
  • Der erstellte Trägerrohling weist Rohlinge der Umfangssegmente 22 und der radialen Zähne 32 in der ringförmigen inneren Zone auf.
  • Die Öffnungen 24, 40 werden ebenfalls in dem Trägerrohling im Laufe dieses Schritts angelegt, indem sie umfänglich in einer gleichen radialen Entfernung von der Achse X verteilt werden.
  • Das Verfahren weist danach einen Schritt 110 zum radialen Trennens des inneren Teils und des äußeren Teils des Rohlings derart auf, dass der innere Teil 20 und der davon getrennte äußere Teil 18 gebildet werden. Dieser radiale Trennschritt ist daher ein Schritt zum Herstellen des inneren Tragelements 20 und des äußeren Tragelements 18.
  • Das radiale Trennen erfolgt durch Schneiden des Rohlings entlang einer Linie, die abwechselnd die radialen Vorsprünge und Vertiefungen des inneren Elements 20 und äußeren Elements 18 bildet.
  • Das Schneiden erfolgt vorzugsweise derart, dass jede zweite Öffnung 24 des Rohlings zu dem äußeren Tragelement 18 gehört, und jede zweite Öffnung 40 des Rohlings zu dem inneren Tragelement 20 gehört.
  • Zu bemerken ist, dass aufgrund dieses radialen Trennschritts 110 die radial äußere Kontur 20E des inneren Elements 20 eine komplementäre Form der radial inneren Kontur 18I des äußeren Elements 18 hat.
  • Das Verfahren weist dann einen Schritt 120 des Faltens der inneren ringförmigen Zone 30 derart auf, dass ihr eine allgemeine kegelstumpfartige Form verliehen wird. Vorzugsweise erfolgt dieser Faltschritt 120 durch Stanzen der ringförmigen inneren Zone 30.
  • Das äußere Tragelement 18 wird dann einer Wärmebehandlung während eines Wärmebehandlungsschritts 130 unterzogen. Dieses äußere Tragelement 18 wird zum Beispiel einem herkömmlichen Härten unterzogen, das heißt einem Erhitzen gefolgt von einem Abkühlen in einem Fluid.
  • Das äußere Tragelement 18 kann auch einer herkömmlichen Glühbehandlung unterzogen werden, das heißt, dass dieses äußere Elemente erneut erhitzt und dann wieder abgekühlt wird.
  • Vorteilhafterweise wird das innere Element 20 ebenfalls einer Wärmebehandlung unterzogen, die vorzugsweise unterschiedlich von der ist, der das äußere Elemente unterzogen wird.
  • Die Erfindung erlaubt es nämlich, mechanische Eigenschaften, insbesondere Härten zu erzielen, die für das innere Element 20 und das äußere Element 18 unterschiedlich sind. Diese mechanischen Eigenschaften hängen von den jeweiligen Funktionen jedes Elements 18, 20 ab, das heißt von der Tragfunktion der Reibungsbeläge für das äußere Tragelement 18 und der Kippbeschränkungsfunktion des inneren Tragelements 20.
  • Das Verfahren weist ferner einen Schritt 140 des Formens des äußeren Tragelements 18 auf. Das äußere Tragelement 18 wird zum Beispiel einem Schritt zum Abflachen seines zentralen Teils 21 und einem Biegeschritt zum axialen Falten der Umfangssegmente 22 unterzogen.
  • Der Biegeschritt wird zum Beispiel mit Hilfe einer Biegepresse ausgeführt, in der bis zu acht äußere Tragelemente 18 auf einmal gepresst werden.
  • Das Herstellungsverfahren weist schließlich einen Zusammenbauschritt 150 des inneren Elements 20 mit dem äußeren Element 18 auf.
  • Das Zusammenbauen des inneren Elements 20 und des äußeren Elements 18 erfolgt durch Überlagern der äußeren Vorsprünge 26A des inneren Elements 20 mit den inneren Vorsprüngen 19A des äußeren Elements 18.
  • Diese Vorsprünge 26A, 19A werden miteinander fest verbunden, vorzugsweise durch Nieten, zum Beispiel mit Hilfe von Nieten 25 zum festen Verbinden des Trägers 16 mit dem Flansch 15 der Kupplung.
  • Zu bemerken ist, dass die Erfindung auch den Vorteil hat, dass sie die Biegsamkeit des Trägers 18 optimiert, ohne seinen axialen Platzbedarf im Vergleich zu dem eines Trägers des Stand der Technik zu erhöhen. Wie in 2 dargestellt, ist der Durchmesser des inneren Elements 20 nämlich kleiner als der Durchmesser des Flanschs 15. Da der Träger 18 gegen das innere Element 20 befestigt wird, weist dieser Träger 18 eine größere freie Fläche auf, als wenn er gegen den Flansch 15 befestigt wäre, was seine Biegsamkeit erhöht und daher das Ausgleichen der Fluchtungsmängel begünstigt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - FR 2808850 A1 [0006]

Claims (10)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Reibungsbelagträgers (16), insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung, wobei der Reibungsbelagträger (16) einen radial inneren Teil mit einer radial inneren ringförmigen Zone (30), die derart gefaltet ist, dass ihr eine allgemeine kegelstumpfartige Form verliehen wird, und einen radial äußeren Teil aufweist, der dazu bestimmt ist, den Reibungsbelag zu tragen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: – einen Schritt zur Herstellung eines radial äußeren Tragelements (18), das den äußeren Teil aufweist, – einen Schritt zur Herstellung eines radial inneren Tragelements (20), das von dem äußeren Tragelement getrennt ist und das den inneren Teil aufweist, und – einen Schritt (150) zum Zusammenbauen des inneren und des äußeren Tragelements (20, 18).
  2. Herstellungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner die folgenden Schritte umfasst: – einen Schritt (100) zum Erstellen eines ringförmigen Trägerrohlings aus Blech, – einen Schritt (110) zum radialen Trennen des inneren Teils des Rohlings vom äußeren Teil des Rohlings, um so vor ihrem Zusammenfügen das innere und das äußere Tragelement (20, 18) zu bilden.
  3. Herstellungsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (110) des radialen Trennens durch Schneiden des Rohlings entlang einer Linie ausgeführt wird, die abwechselnd radiale Vorsprünge und Vertiefungen bildet, so dass: – das innere Element (20) radial äußere Vorsprünge (26A) und radial innere Vertiefungen (26B) aufweist, und – das äußere Element (18) radial innere Vorsprünge (19A) und radial äußere Vertiefungen (19B) aufweist, wobei das Zusammenbauen (150) des inneren Elements (20) und des äußeren Elements (18) durch Überlagern der äußeren Vorsprünge (26A) des inneren Elements (20) mit den inneren Vorsprüngen (19A) des äußeren Elements (18) erfolgt, wobei sie miteinander insbesondere durch Niete (25), vorzugsweise mit Hilfe von Nieten (25) zum festen Verbinden des Trägers (16) mit einem Flansch (15) der Kupplung, verbunden sind.
  4. Herstellungsverfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Schritt (100) des Erstellens des Trägerrohlings der Rohling derart geschnitten wird, dass er in seinem äußeren Teil Rohlinge von Umfangssegmenten (22) aufweist, die dazu bestimmt sind, die Reibungsbeläge zu tragen, wobei das Verfahren einen Schritt (140) zum Formen des äußeren Tragelements (18) aufweist, bei dem die Umfangssegmente (22) axial gefaltet werden.
  5. Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Schritt (120) zum Falten der radial inneren ringförmigen Zone (30) derart aufweist, dass der ringförmigen Zone (30) ihre allgemeine kegelstumpfartige Form verliehen wird.
  6. Herstellungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es einen insbesondere durch Härten gebildeten Schritt (130) zur Wärmebehandlung des äußeren Tragelements (18) umfasst.
  7. Herstellungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Schritt zur Wärmebehandlung des inneren Tragelements (20) umfasst.
  8. Herstellungsverfahren nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung des äußeren Elements (18) anders ist als die Wärmebehandlung des inneren Elements (20).
  9. Reibungsbelagträger (16), insbesondere für eine Kraftfahrzeugkupplung, der ein radial äußeres Tragelement (18), das dazu bestimmt ist, den Reibungsbelag zu tragen, und ein separat davon ausgebildetes radial inneres Tragelement (20) aufweist, das mit dem radial äußeren Tragelement (18) zusammengebaut ist und eine innere ringförmige Zone (30) mit allgemein kegelstumpfartiger Form umfasst.
  10. Reibungsbelagträger (16) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Element (20) und das äußere Element (18) allgemein ringförmige Formen haben, die jeweils von einer radial inneren Kontur und einer radial äußeren Kontur begrenzt sind, wobei die radial äußere Kontur (20E) des inneren Elements (20) eine zu der radial inneren Kontur (18I) des äußeren Elements (18) komplementäre Form hat.
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