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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Erzeugen
vorgeschlagener Wege über
ein bestimmtes Gebiet, um Fußgänger über das bestimmte
Gebiet zu führen,
gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
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Auf
dem globalen Positionsbestimmungssystem (GPS) beruhende Navigationsvorrichtungen sind
bekannt und werden als im Fahrzeug eingebaute Navigationsvorrichtungen
viel verwendet. Gebräuchliche
Funktionen einer Navigationsvorrichtung umfassen das Bereitstellen
einer Karten-Datenbank zum Erzeugen von Navigationsanweisungen,
die dann auf einer Anzeigeeinrichtung der Navigationsvorrichtung
dargestellt werden. Diese Navigationsvorrichtungen sind häufig unter
Verwendung einer Saughalterung oder anderer Anbringungsvorrichtungen
auf oder an dem Armaturenbrett eines Fahrzeugs angebracht. Außer, dass
sie in einem Fahrzeug verwendet werden, können die persönlichen Navigationsvorrichtungen
auch aus dem Fahrzeug herausgenommen werden und zu Fuß mitgenommen werden,
so dass sie Fußgängern helfen,
ihren Weg zu finden.
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Anders
als Fahrzeuge, sind Fußgänger nicht darauf
beschränkt,
sich nur in einem Netzwerk von Straßen zu bewegen. Stattdessen
können
Fußgänger quer über Freiflächen bzw.
quer durch freie Räume
gehen, um ihr Ziel schneller zu erreichen, oder um einfach eine
angenehmere Route abseits des Verkehrs zu nehmen. Jedoch zeigen
persönliche
Navigationsvorrichtungen derzeit nicht vorgeschlagene Wege für Nutzer
an, die quer über
die Freiflächen
genommen werden können.
Stattdessen können
Fußgänger nur
Anweisungen für
die Fortbewegung entlang des Netzwerkes von Straßen empfangen.
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Vor
diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren zum Führen von
Fußgängern über Freiflächen mit
einer persönlichen
Navigationsvorrichtung bereitzustellen.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe erfolgt jeweils durch die Merkmale der Ansprüche 1, 8
und 14. Die jeweiligen abhängigen
Ansprüche
beziehen sich auf entsprechende Weiterentwicklungen und Verbesserungen.
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Wie
aus der folgenden detaillierten Beschreibung klarer zu ersehen sein
wird, schlägt
das verwendete Verfahren Wege quer durch das bestimmte Gebiete vor,
anstatt Fußgänger dazu
zu veranlassen, auf einem Straßennetzwerk
um das bestimmte Gebiet herum zu gehen. Auf diese Weise können Fußgänger quer über Freiflächen gehen,
um ihr Ziel schneller zu erreichen, und können auch einen angenehmeren
Weg nehmen, da sie abseits vom Verkehr gehen.
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Weitere
Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen.
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Darin
zeigen:
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1 bis 3 Darstellungen,
die mögliche Wege
um Parks herum gemäß dem Stand
der Technik aufzeigen;
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4 bis 5 Darstellungen,
die mögliche Wege
um einen Park herum wie auch vorgeschlagene Wege durch den Park
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufzeigen;
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6 eine
Darstellung, die mögliche
Wege um einen Park herum wie auch vorgeschlagene Wege durch den
Park gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufzeigt;
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7 eine
Darstellung, die mögliche
Pfade um den Park herum wie auch vorgeschlagene Wege durch den Park
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufzeigt.
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Auf
dem globalen Positionsbestimmungssystem (GPS) beruhende Navigationsvorrichtungen sind
bekannt und werden als im Fahrzeug eingebaute Navigationsvorrichtungen
viel verwendet. Gebräuchliche
Funktionen einer Navigationsvorrichtung umfassen das Bereitstellen
einer Karten-Datenbank zum Erzeugen von Navigationsanweisungen,
die dann auf einer Anzeigeeinrichtung der Navigationsvorrichtung
dargestellt werden. Diese Navigationsvorrichtungen sind häufig unter
Verwendung einer Saughalterung oder anderer Anbringungsmittel auf oder
an dem Armaturenbrett eines Fahrzeugs angebracht.
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Der
Ausdruck ”Navigationsvorrichtung” bezieht
sich auf eine Vorrichtung, die es dem Nutzer ermöglicht, ein vorbestimmtes Ziel
anzusteuern. Die Vorrichtung kann ein internes System zum Empfangen
von Ortsangabedaten, wie einen GPS-Empfänger, aufweisen, oder kann
nur mit einem Empfänger zu
verbinden sein, der Ortsangabedaten bzw. Ortsbestimmungsdaten empfangen
kann. Die Vorrichtung kann selbst eine Route berechnen oder mit
einem entfernten Server, der die Route berechnet und Navigationsinformationen
an die Vorrichtung liefert, oder mit einer Hybridvorrichtung kommunizieren,
in der die Vorrichtung selbst und ein entfernter Server in dem Prozess
der Routenberechnung beide eine Rolle spielen. Persönliche GPS-Navigationsvorrichtungen
sind nicht andauernd in einem Fahrzeug integriert, sondern sind
Vorrichtungen, die einfach in einem Fahrzeug angebracht oder auf
andere Weise darin verwendet werden können. Im allgemeinen (aber
nicht notwendigerweise) sind sie vollkommen eigenständig, d.
h. sie umfassen eine interne GPS-Antenne, Navigationssoftware und
Karten, und können
somit eine zu nehmende Route aufzeichnen und darstellen.
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Abgesehen
davon, dass sie in einem Fahrzeug verwendet werden, können die
persönlichen Navigationsvorrichtungen
auch aus dem Fahrzeug herausgenommen und zu Fuß gehend getragen werden, um
den Fußgängern beim
Finden ihres Weges zu helfen. Anders als Fahrzeuge, sind Fußgänger nicht
darauf beschränkt,
sich nur in einem Netzwerk von Straßen zu bewegen. Stattdessen
können
Fußgänger quer über Freiflächen gehen,
um ihr Ziel schneller zu erreichen, oder um einfach eine angenehmere
Route abseits des Verkehrs zu nehmen. Jedoch geben derzeit persönliche Navigationsvorrichtungen
für Nutzer
keine vorgeschlagenen Wege an, die über Freiflächen führen.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 1. 1 ist eine
Darstellung, die möglichen
Wege um einen Park 30 herum gemäß dem Stand der Technik zeigt. 1 zeigt
den Park 30, der von einer Mehrzahl von Straßen 32, 34, 36, 38 und 40 umgeben
ist. Um die Darstellung einfach zu erläutern, sind in 1 Bezugspunkte
P10–P14
dargestellt. Punkt P10 befindet sich dort, wo Straße 32 und
Straße 34 zusammentreffen, Punkt
P11 befindet sich dort, wo Straße 34 und
Straße 36 zusammentreffen,
Punkt P12 befindet sich dort, wo Straße 36 und Straße 38 zusammentreffen, Punkt
P13 befindet sich dort, wo Straße 38 und
Straße 40 zusammentreffen,
und Punkt P14 befindet sich dort, wo Straße 40 und Straße 32 zusammentreffen.
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Noch
auf 1 Bezug nehmend, wird angenommen, dass ein Nutzer
einer persönlichen
Navigationsvorrichtungen beabsichtigt, sich von Punkt P10 zu Punkt
P 13 zu bewegen. Da die persönliche
Navigationsvorrichtung nur auf dem Straßennetzwerk basierende Routeninformationen
erzeugt, würde
die persönliche
Navigationsvorrichtung wahrscheinlich den Nutzer anweisen, der Straße 32 von
Punkt P10 zu Punkt P14 zu folgen, und dann der Straße 40 von Punkt
P14 zu Punkt P13 zu folgen. Obwohl eine Abkürzung über den Park 30 genommen
werden könnte,
um auf einem direkteren Weg von Punkt P10 zu Punkt P13 zu gehen,
gibt somit die persönliche
Navigationsvorrichtung dem Nutzer diese Gegebenheit nicht an.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 2. 2 ist eine
Darstellung, die mögliche
Wege um einen Park 10 herum gemäß dem Stand der Technik zeigt. 2 zeigt
Straßen 12, 14 und 16,
die den Park 10 begrenzen. Punkt P1 befindet sich an einer
oberen linken Ecke des Parks 10, wo auch die Straßen 12 und 16 zusammentreffen,
und Punkt P2 befindet sich an einer oberen rechten Ecke des Parks 10,
wo die Straßen 14 und 16 zusammentreffen.
Punkt P3 befindet sich an einer unteren linken Ecke des Parks an
der Straße 12,
und Punkt P4 befindet sich an einer unteren rechten Ecke des Parks
an der Straße 14.
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Noch
auf 2 Bezug nehmend, wird angenommen, dass ein Nutzer
wünscht,
sich von Punkt P1 zu Punkt P4 zu bewegen. Da die persönliche Navigationsvorrichtung
nur Routeninformationen auf der Basis des Straßennetzwerkes erzeugt, würde die persönliche Navigationsvorrichtung
wahrscheinlich den Nutzer anweisen, der Straße 16 von Punkt P1
zu Punkt P2 zu folgen, und dann der Straße 14 von Punkt P2
zu Punkt P4 zu folgen. Obwohl eine Abkürzung quer über den Park 10 genommen
werden könnte,
um sich auf einem direkteren Weg von Punkt P1 zu Punkt P4 zu bewegen,
gibt somit die persönliche
Navigationsvorrichtung diese Gegebenheit dem Nutzer nicht an.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 3. 3 ist eine
Darstellung, die einen möglichen
Weg um einen Park 50 herum gemäß dem Stand der Technik zeigt. 3 zeigt
Straßen 56, 60 und 62,
die den Park 50 begrenzen, zusammen mit Straßen 52, 54 und 58, die
zu dem Park führen
und dort enden. Die Punkte P30, P31 und P32 sind an den Punkten
gebildet, wo die Straße 60 jeweils
mit den Straßen 52, 54 und 56 zusammentrifft.
Auf gleiche Weise sind die Punkte P33 und P34 an den Punkten gebildet,
wo die Straße 62 jeweils
mit den Straßen 56 und 58 zusammentrifft.
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Noch
auf 3 Bezug nehmend, wird angenommen, dass ein Nutzer
sich von Punkt P30 zu Punkt P34 bewegen möchte. Da die persönliche Navigationsvorrichtung
nur auf dem Straßennetzwerk basierende
Routeninformationen erzeugt, würde
die persönliche
Navigationsvorrichtung den Nutzer wahrscheinlich anweisen, der Straße 60 von
Punkt P30 zu Punkt P35 zu folgen, der Straße 64 von Punkt P35
zu Punkt P36 zu folgen, und dann der Straße 62 von Punkt P36
zu Punkt P34 zu folgen. Somit wird der Nutzer nicht angewiesen,
den Park 50 zu durchqueren, und es wird ihm vielmehr gesagt,
den Park zu verlassen, um die nächste
Straße
aufzusuchen, die den Nutzer von der Straße 60 zu der Straße 62 führen kann.
Aufgrund dieser Einschränkungen
gibt es offenkundig Raum für
Verbesserungen in der Art, dass persönliche Navigationsvorrichtungen
Weginformationen erzeugen, um große Freiflächen, wie Parks, zu durchqueren.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 4. 4 ist eine
Darstellung, die mögliche
Wege um den Park 30 herum, wie auch vorgeschlagenen Wege
durch den Park 30 hindurch gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufzeigt. Abweichend von der in 1 gezeigten
Darstellung, zeigt 4 vorgeschlagene Wege S10–S14, die
durch den Park 30 hindurchführen. Um die Ortsangaben der
vorgeschlagenen Wege zu bestimmen, stellt das erste Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung den Park 30 in der Gestalt eines
Polygons dar. In diesem Fall hat der Park 30 fünf Seiten,
und weist somit die Gestalt eines unregelmäßigen Fünfecks auf. In dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung werden die an den Punkten P10–P14 gezeigten
Eckpunkte des Polygons dann als mögliche Punkte ausgewählt, an
denen die vorgeschlagenen Wege beginnen und enden. Die vorgeschlagenen
Wege S10–S14
sind als geradlinige Liniensegmente zwischen allen nicht benachbarten
Knoten des Polygons ausgebildet. Wenn irgendwelche vorgeschlagenen
Wege zufällig
entlang bestehender Straßensegmente
eines Straßennetzwerkes
liegen, werden diese vorgeschlagenen Wege ausgesondert, da sie redundant
sind. Das Ergebnis davon ist, dass die vorgeschlagenen Wege S10–S14 alle
durch das Polygon hindurchführen.
Somit sind, wie in 4 gezeigt, diese vorgeschlagenen
Wege S10–S14
alle Abkürzungen,
die durch den Park 30 von einer Ecke des Parks 30 zu
einer anderen genommen werden können.
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Auf
das zuvor erwähnte
erste Beispiel zurück kommend,
wird angenommen, dass ein Nutzer einer persönlichen Navigationsvorrichtung
sich von Punkt P10 zu Punkt P13 bewegen möchte. Anstatt den Nutzer der
persönlichen
Navigationsvorrichtung anzuweisen, der Straße 32 von Punkt P10
zu Punkt P14 zu folgen, und dann der Straße 40 von Punkt P14
zu Punkt P13 zu folgen, wird eine direktere Route vorgeschlagen.
Die das Verfahren des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung verwendende persönlichen
Navigationsvorrichtung würde den
Nutzer stattdessen anweisen, dem vorgeschlagenen Weg S14 zu folgen,
der den Nutzer direkt von Punkt P10 zu Punkt P13 führt.
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Um
sicherzustellen, dass die erzeugten vorgeschlagenen Wege so brauchbar
wie möglich
sind, können
die Eckpunkte der Polygone an das Straßennetzwerk angekoppelt werden,
womit es dem Nutzer ermöglicht
wird, so schnell und einfach wie möglich von dem Straßennetzwerk
auf die vorgeschlagenen Wege zu wechseln.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 5. 5 ist eine
Darstellung, die mögliche
Wege um den Park 10 herum wie auch vorgeschlagene Wege
durch den Park 10 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt. Abweichend von der in 2 gezeigten
Darstellung, zeigt 5 vorgeschlagene Wege S1 und
S2, die durch den Park 10 hindurchführen. Die vorgeschlagenen Wege
S1 und S2 sind zwischen allen nicht benachbarten Seiten des durch
die Eckpunkte P1–P4
gebildeten Polygons gebildet.
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Auf
das zuvor erwähnte
zweite Beispiel zurück
kommend, wird angenommen, dass ein Nutzer einer persönlichen
Navigationsvorrichtung sich von Punkt P1 zu Punkt P4 zu bewegen
wünscht.
Anstatt den Nutzer anzuweisen, der Straße 16 von Punkt P1 zu
Punkt P2 zu folgen, und dann der Straße 14 von Punkt P2
zu Punkt P4 zu folgen, wird eine direktere Route vorgeschlagen.
Die das erste Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung verwendende persönliche Navigationsvorrichtung
würde stattdessen den
Nutzer anweisen, dem vorgeschlagenen Weg S1 zu folgen, der den Nutzer
direkt von Punkt P1 zu Punkt P4 führt.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 6. 6 ist eine
Darstellung, die mögliche
Wege um den Park 50 herum wie auch vorgeschlagene Wege
durch den Park 50 gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt. Abweichend von der in 3 gezeigten
Darstellung, zeigt 6 vorgeschlagene Wege S30–S34, die
durch den Park 50 führen.
Um die Ortsangabe der vorgeschlagenen Wege zu ermitteln, stellt
das zweite Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung den Park 50 in der Gestalt eines
Polygons dar. Dann werden alle Knoten entlang der Begrenzung des
Polygons bestimmt. In diesem Zusammenhang wird ein Knoten durch
den Kreuzungspunkt von zwei Straßen gebildet, die sich auf
oder benachbart zu der Begrenzung des Polygons befinden. In 6 sind
die Punkte P30–P34 alle
Knoten entlang der Begrenzung des Parks 50. Wenn alle Knoten
bestimmt worden sind, werden Paare von Knoten verbunden, um die
vorgeschlagenen Wege S30–S34
zu erzeugen. Die vorgeschlagenen Wege S30–S34 sind vorzugsweise als
gerade Liniensegmente zwischen den Knoten ausgebildet.
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Wie
in dem ersten Ausführungsbeispiel
werden, wenn irgendwelche vorgeschlagenen Wege zufällig entlang
bestehender Straßenabschnitte
eines Straßennetzwerkes
liegen, diese vorgeschlagenen Wege in dem Verfahren des zweiten
Ausführungsbeispiels
ausgesondert, da sie redundant sind. Das Ergebnis davon ist, dass
die vorgeschlagenen Wege S30–S34
alle durch das Polygon hindurchführen.
Daher sind, wie in 6 gezeigt, die vorgeschlagenen Wege
S30–S34
alle Abkürzungen,
die durch den Park 50 hindurch von einem Knoten entlang
der Begrenzung des Parks 50 zu einem anderen genommen werden
können.
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Auf
das zuvor erwähnte
letzte Beispiel zurück
kommend, wird angenommen, dass ein Nutzer einer persönlichen
Navigationsvorrichtung wünscht, sich
von Punkt P30 zu Punkt P34 zu bewegen. Anstatt den Nutzer anzuweisen,
der Straße 60 von Punkt
P30 zu Punkt P35 zu folgen, der Straße 64 von Punkt P35
zu Punkt P36 zu folgen, und dann der Straße 62 von Punkt P36
zu Punkt P34 zu folgen, wird eine direktere Route vorgeschlagen.
Die das Verfahren des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung verwendende persönliche
Navigationsvorrichtung würde
stattdessen den Nutzer anweisen, dem vorgeschlagenen Weg S30 zu
folgen, der den Nutzer direkt von Punkt P30 zu Punkt P34 führt.
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Anstatt
die Verfahren des ersten oder zweiten Ausführungsbeispiels unabhängig voneinander zu
wählen,
können
die Verfahren des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels beide gleichzeitig
genutzt werden, um noch mehr vorgeschlagene Wege zu erzeugen. Mit
anderen Worten, die vorgeschlagenen Wege können dadurch erzeugt werden,
dass nicht benachbarte Eckpunkte eines Polygons verbunden werden,
wie auch dadurch, dass auf oder benachbart zu der Begrenzung des
Polygons befindliche Knoten verbunden werden.
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Es
ist Bezug zu nehmen auf 7. 7 ist eine
Darstellung, die mögliche
Wege um den Park 30 herum wie auch vorgeschlagene Wege
durch den Park 30 hindurch gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt. Abweichend von der in 4 gezeigten
Darstellung, zeigt 7 den Park 30 mit einem
See 42. Der See 42 ist ein Hindernis, das die
vorgeschlagenen Wege versperrt, die andernfalls durch die persönliche Navigationsvorrichtung
vorgeschlagen werden würden.
Andere Beispiele von Hindernissen umfassen Wasserläufe, Flüsse oder
gesperrte Gebiete. Aufgrund des Sees sind die vorgeschlagenen Wege
S13A und S14A gekrümmt
und werden dadurch gebildet, dass zwei Liniensegmente verbunden
werden, anstatt ein einziges Liniensegment zu verwenden. Durch die Verwendung
von zwei Liniensegmenten für
jeden der vorgeschlagenen Wege S13A und S14A kann dem Nutzer der
persönlichen
Navigationsvorrichtung immer noch ein kürzerer Weg durch den Park 30 vorgeschlagen
werden, als sonst ohne Verwendung der vorgeschlagenen Wege durch
den Park 30 verfügbar wäre. Wenn
die persönliche
Navigationsvorrichtung Brücken über Wassergebilde,
wie einen See, einen Fluss oder einen Wasserlauf, kennt, kann die
persönliche
Navigationsvorrichtung den Nutzer auch zu der nächsten Brücke führen, um einen sicheren Übergang über das
Gewässer
zu gewährleisten.
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Da
die persönliche
Navigationsvorrichtung nicht alle Hindernisse in allen Freiflächen kennen wird,
müssen
Nutzer immer noch mit Bedacht vorgehen, wenn sie auf dem durch die
persönliche
Navigationsvorrichtung erzeugten vorgeschlagenen Weg gehen. Die
vorgeschlagenen Wege dienen als eine generelle Anleitung für die Nutzer
und sind keine definitiven Routen, an die man sich halten muss.
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Zusammenfassend
erzeugt die vorliegende Erfindung vorgeschlagene Wege über Freiflächen wie
Parks, anstatt Fußgänger zu
veranlassen, um die Freiflächen
herum auf einem Straßennetzwerk
zu gehen. Auf diese Weise können
Fußgänger quer über Freiflächen gehen,
um ihr Ziel schneller zu erreichen, und können auch eine angenehmere
Route genießen
indem sie abseits des Verkehrs gehen. Das Ziel ist letztendlich,
zu vermeiden, dass dem Nutzer gesagt wird, sich in den Situationen
auf der nächstliegenden
Straße
fortzubewegen, wenn das Gehen durch die Freiflächen zu einer schnelleren Fortbewegung
führt.
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Zusammenfassen
ist festzustellen, dass ein Verfahren zum Erzeugen vorgeschlagener
Wege über
ein bestimmtes Gebiet 10, 30, um Fußgänger über das
bestimmte Gebiet 10, 30 zu führen, offenbart ist. Das Verfahren
umfasst das Laden einer Polygon-Darstellung des bestimmten Gebietes 10, 30, wobei
das Polygon mindestens vier Eckpunkte P1, P2, P3, P4, P10, P11,
P12, P13, P14 umfasst, und das Verbinden von Paaren von nicht benachbarten Eckpunkten
P1, P2, P3, P4, P10, P11, P12, P13, P14 des Polygons, um die vorgeschlagenen
Wege S1, S2, S10, S11, S12, S13, S14 zu erzeugen. Alternativ kann
das Verfahren eine Polygon-Darstellung des bestimmten Gebietes 50 erzeugen,
alle Knoten P30, P31, P32, P33, P34 auf einer Begrenzung des Polygons
bestimmen, wobei die Knoten P30, P31, P32, P33, P34 durch den Kreuzungspunkt
von zwei Straßen 52, 54, 56, 58, 60, 62 auf
oder in Nachbarschaft zu der Begrenzung des Polygons gebildet werden, und
Paare vom Knoten P30, P31, P32, P33, P34 verbinden, um die vorgeschlagenen
Wege S30, S31, S32, S33, S34 zu erzeugen.
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- 10
- Park
- 12
- Strasse
- 14
- Strasse
- 16
- Strasse
- 30
- Park
- 32
- Strasse
- 34
- Strasse
- 36
- Strasse
- 38
- Strasse
- 40
- Strasse
- 42
- See
- 50
- Park
- 52
- Strasse
- 54
- Strasse
- 56
- Strasse
- 58
- Strasse
- 60
- Strasse
- 62
- Strasse
- 64
- Strasse
- P1
- Eckpunkt
- P2
- Eckpunkt
- P3
- Eckpunkt
- P4
- Eckpunkt
- P10
- Eckpunkt
- P11
- Eckpunkt
- P12
- Eckpunkt
- P13
- Eckpunkt
- P14
- Eckpunkt
- P30
- Eckpunkt
- P31
- Eckpunkt
- P32
- Eckpunkt
- P33
- Eckpunkt
- P34
- Eckpunkt
- S1
- Weg
- S2
- Weg
- S10
- Weg
- S12
- Weg
- S13
- Weg
- S13A
- Weg
- S14
- Weg
- S14A
- Weg
- S30
- Weg
- S31
- Weg
- S32
- Weg
- S33
- Weg
- S34
- Weg