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DE102009047289A1 - Verfahren zur Einstellung eines elektronischen Vorschaltgeräts, elektronisches Vorschaltgerät und Abgleicheinheit - Google Patents

Verfahren zur Einstellung eines elektronischen Vorschaltgeräts, elektronisches Vorschaltgerät und Abgleicheinheit Download PDF

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DE102009047289A1
DE102009047289A1 DE102009047289A DE102009047289A DE102009047289A1 DE 102009047289 A1 DE102009047289 A1 DE 102009047289A1 DE 102009047289 A DE102009047289 A DE 102009047289A DE 102009047289 A DE102009047289 A DE 102009047289A DE 102009047289 A1 DE102009047289 A1 DE 102009047289A1
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electronic ballast
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power supply
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Application number
DE102009047289A
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English (en)
Inventor
Marcus 81377 Sonst
Siegfried 85452 Mayer
Olaf 80686 Busse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
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Publication date
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Priority to US13/512,830 priority patent/US20120235595A1/en
Priority to PCT/EP2010/068529 priority patent/WO2011064389A1/de
Priority to CN2010800542838A priority patent/CN102640567A/zh
Priority to EP10801393A priority patent/EP2478747A1/de
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    • H05B47/10Controlling the light source
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Abstract

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen zur Einstellung eines elektronischen Vorschaltgeräts, bei dem das elektronische Vorschaltgerät und eine Abgleicheinheit synchronisiert werden, und bei dem eine Einstellung des elektronischen Vorschaltgeräts mittels der Abgleicheinheit durchgeführt wird. Weiterhin werden ein entsprechendes elektronisches Vorschaltgerät sowie eine Abgleicheinheit angegeben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung eines elektronischen Vorschaltgeräts, ein elektronisches Vorschaltgerät und eine Abgleicheinheit.
  • Ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) für ein Leuchtmittel wird beispielsweise am Ende der Produktion abgeglichen und getestet, um ein hohes Maß an Zuverlässigkeit sowie eine hohe Qualität des EVG zu gewährleisten.
  • Der Abgleich erfolgt vorzugsweise an der noch nicht in ein Gehäuse montierten Leiterplatte. Damit ist es möglich, die einzelnen Widerstände feineinzustellen. Dieser Ansatz ist aufwändig, weil in einem separaten Einstellschritt vor der Montage des EVG in ein Gehäuse einzelne Bauteile justiert werden und erst danach in einem gesonderten Arbeitsschritt die Montage erfolgt. Falls durch die Montage ein Fehler auftreten sollte, bleibt dieser oftmals unbemerkt, da der Testvorgang ja bereits abgeschlossen ist. Wird erst nach der Montage der Testvorgang durchgeführt, so entspricht dies einem zusätzlichen Arbeitsschritt, weil Abgleich und Test durch eine zwischengelagerte Montage unterbrochen sind.
  • In einem EVG kann auch ein Mikrokontroller eingesetzt werden. Hierbei ist es ebenfalls notwendig oder vorteilhaft, dass das EVG in einer Abgleichphase parametriert wird. Ist das EVG mit Mikrokontroller jedoch zusammengebaut, ist der Zugriff z. B. auf den Speicher des Mikrokontrollers nicht mehr möglich.
  • Zum Abgleich des EVG wird eine Abgleicheinheit umfassend eine Steuerung (z. B. einen Mikrokontroller sowie entsprechende Peripherie) eingesetzt, die vorzugsweise sowohl mit einem Computer (z. B. über eine RS232-Schnittstelle) als auch mit dem EVG Daten austauschen kann. Hierbei ist es problematisch, dass sich die drei Komponenten PC, Abgleicheinheit und EVG zumindest teilweise in einem asynchronen Zustand zueinander befinden können. Dieser Effekt wird u. U. dadurch verstärkt, dass auf dem PC kein Echtzeitbetriebssystem abläuft, die beteiligten Mikroprozessoren mit unterschiedlichen Frequenzen betrieben werden sowie die Frequenzen bestimmte Toleranzen aufweisen können.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden und insbesondere eine effiziente Möglichkeit zur Synchronisation zwischen am Abgleich eines elektronischen Vorschaltgeräts beteiligten Komponenten zu erreichen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ein Verfahren vorgeschlagen zur Einstellung eines elektronischen Vorschaltgeräts,
    • – bei dem das elektronische Vorschaltgerät und eine Abgleicheinheit synchronisiert werden,
    • – bei dem eine Einstellung des elektronischen Vorschaltgeräts mittels der Abgleicheinheit durchgeführt wird.
  • Durch die Synchronisation zwischen dem elektronischen Vorschaltgerät (EVG) und der Abgleicheinheit kann ein effizienter und insbesondere kurzer Einstellvorgang des EVG erreicht werden.
  • Eine Weiterbildung besteht darin, dass das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit über eine Spannungsversorgung des EVG synchronisiert werden.
  • Insbesondere kann ein Ausgangssignal der Spannungsversorgung so manipuliert oder moduliert werden, dass eine Rückgewinnung einer Synchronisationsinformation, z. B. ein Taktsignal oder ein Schrittsignal, möglich ist.
  • Auch ist es eine Weiterbildung, dass das Signal der Spannungsversorgung mittels eines Steuercomputers manipuliert wird.
  • So kann als Steuercomputer insbesondere eine Personal Computer vorgesehen sein, der eine Synchronisation initiiert und/oder das Signal der Spannungsversorgung des EVG geeignet manipuliert.
  • Auch ist es eine Weiterbildung, dass der Steuercomputer über ein Bussystem, insbesondere über einen GPIB, eine serielle Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle oder über eine Bluetooth-Schnittstelle, an die Spannungsversorgung gekoppelt ist.
  • Eine andere Weiterbildung besteht darin, dass das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit über eine Synchronisationsleitung synchronisiert werden.
  • Diesbezüglich können insbesondere das EVG und die Abgleicheinheit über die Synchronisationsleitung miteinander und mit der Spannungsversorgung des EVG verbunden sein. Vorzugsweise verfügen sowohl das EVG als auch die Abgleicheinheit jeweils über eine Synchronisationseinheit zur Auswertung des Synchronisationssignals.
  • Eine andere Ausgestaltung ist es, dass das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit über ein moduliertes Signal der Spannungsversorgung, insbesondere über Spannungseinbrüche des Signals der Spannungsversorgung, synchronisiert werden.
  • Auch besteht eine Ausgestaltung darin, dass das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit schrittweise angesteuert werden.
  • Dadurch ist es möglich, das EVG und die Abgleicheinheit in einem Einzelschrittmodus anzusteuern. Hierbei können z. B. Zustandsübergänge verifiziert oder getestet werden.
  • Eine zusätzliche Ausgestaltung besteht darin, dass in einem Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts eine Information an das elektronische Vorschaltgerät übertragen wird.
  • Somit ist es von Vorteil, dass das elektronische Vorschaltgerät (EVG) in einem Einstellmodus einstellbar, programmierbar oder parametrierbar ist. Auch kann es in diesem Einstellmodus getestet werden. Der Einstellmodus unterscheidet sich vorzugsweise von einem Betriebsmodus des elektronischen Vorschaltgeräts, in dem z. B. keine Einstellung bzw. keine Programmierung vorgenommen werden sollte.
  • Ein EVG kann während des Fertigungsprozesses (sofern dies notwendig ist) abgeglichen werden. Dabei ist vorzugsweise das EVG noch nicht zusammengebaut, es können somit beispielsweise nach entsprechenden Messungen Widerstände durch eine entsprechende Bestückung korrigiert werden. Dies ist aufwändig und erfordert nach dem Zusammenbau einen weiteren Test, der sicherstellt, dass das EVG ordnungsgemäß funktioniert. Der hier vorgestellte Ansatz ermöglicht den Abgleich des EVG in seinem zusammengebauten Zustand, somit können Test und Abgleich in einem zusammengefassten Prozessschritt erfolgen.
  • Eine Weiterbildung ist es, dass der Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts mittels eines externen Signals aktiviert wird.
  • Somit kann ein speziell codiertes Signal vorzugsweise über die Kontakte des elektronischen Vorschaltgeräts übertragen werden, so dass das elektronische Vorschaltgerät den Einstellmodus aktiviert.
  • Eine andere Weiterbildung ist es, dass der Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts über eine entsprechende Ansteuerung der Lampenkontakte des elektronischen Vorschaltgeräts aktiviert wird.
  • Insbesondere können diejenigen Kontakte des elektronischen Vorschaltgeräts zur Übertragung des externen Signals benutzt werden, die zum Anschluss mindestens einer Lampe vorgesehen sind. Dies hat den Vorteil, dass für die Einstellung des elektronischen Vorschaltgeräts dieses keine gesonderten Kontakte aufweisen muss.
  • Auch ist es eine Weiterbildung, dass der Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts aktiviert wird und/oder die Information an das elektronische Vorschaltgerät übertragen wird, indem eine Veränderung und/oder Modulation eines Wendelwiderstands eines Leuchtmittels simuliert wird.
  • Somit können die bestehenden Kontakte des elektronischen Vorschaltgeräts zum Anschluss mindestens eines Leuchtmittels bzw. mindestens einer Lampe benutzt werden, um das externe Signal zu übermitteln und den Einstellmodus zu aktivieren. Auch ist es möglich, dass diese Kontakte zur Übermittlung der Information(en) an das elektronische Vorschaltgerät eingesetzt werden. Die Übermittlung erfolgt, indem eine Modulation eines Signals erfolgt, das von dem elektronischen Vorschaltgerät detektierbar ist. Die Modulation kann zur Übertragung von Daten eingesetzt werden.
  • Auch ist es eine Weiterbildung, dass das elektronische Vorschaltgerät Messwerte bestimmt und über eine Schnittstelle bereitstellt.
  • Ferner ist es eine Weiterbildung, dass das elektronische Vorschaltgerät die Messwerte über mindestens einen Kontakt zur Steuerung der Lampe bereitstellt.
  • Im Rahmen einer zusätzlichen Weiterbildung werden die Messwerte moduliert übertragen.
  • Insbesondere kann hierfür eine Frequenz-, eine Phasen- oder eine Amplitudenmodulation eingesetzt werden.
  • Eine nächste Weiterbildung besteht darin, dass die Messwerte mit externen Messwerten verglichen werden und basierend auf dem Vergleich Informationen an das elektronische Vorschaltgerät übertragen werden.
  • Hierdurch ist es möglich, dass durch den Vergleich der externen Messwerte mit den Messwerten des Vorschaltgeräts eine Umsetzung von an das elektronische Vorschaltgerät zu übertragender Information (z. B. Einstellparameter) derart erfolgen kann, dass eine Messdifferenz zwischen dem elektronischen Vorschaltgerät und einer Abgleicheinheit kompensiert wird. Soll beispielsweise das elektronische Vorschaltgerät auf einen Wert ”14” eingestellt werden, wobei eine Messung des elektronischen Vorschaltgeräts einen aktuellen Wert ”11” liefert und eine Messung der (geeichten) Abgleicheinheit einen aktuellen Wert ”10” liefert, so kann die Abgleicheinheit eine Umsetzung derart durchführen, dass ein Wert ”15” bei dem elektronischen Vorschaltgerät eingestellt wird. Damit kann eine Kalibrierung des elektronischen Vorschaltgeräts entfallen, indem die Abgleicheinheit bei der Einstellung des elektronischen Vorschaltgeräts den Offset zwischen den ermittelten Messwerten berücksichtigt.
  • Eine Ausgestaltung ist es, dass das elektronische Vorschaltgerät Messwerte oder Informationen bereitstellt, indem eine Halbbrückenfrequenz einer Halbbrücke des elektronischen Vorschaltgeräts moduliert wird.
  • Eine alternative Ausführungsform besteht darin, dass eine Abgleicheinheit das externe Signal und/oder die Information an das elektronische Vorschaltgerät überträgt.
  • Eine nächste Ausgestaltung ist es, dass das elektronische Vorschaltgerät parametriert und/oder getestet wird.
  • Hierbei sei angemerkt, dass der Test Messwerte aufweisen kann, die von dem Gerät selbst erfasst und ausgegeben werden können. Beispielsweise kann das Gerät Betriebspunkte anfahren, die in der Praxis nicht vorkommen. Diese hieraus resultierenden Messwerte können extern schnell auf eine Einhaltung von Grenzwerten getestet werden. Zusätzlich lassen sich aber auch Zusammenhänge zwischen den Messwerten (z. B. in Form von Funktionen mehrerer Messwerte) gegenüber vorgegebenen Grenzen testen.
  • Die vorstehend genannte Aufgabe wird auch gelöst durch ein elektronisches Vorschaltgerät für mindestens ein Leuchtmittel oder mindestens eine Lampe umfassend eine Prozessoreinheit oder eine sonstige Schaltung, z. B. einen ASIC, zur Durchführung des hierin beschriebenen Verfahrens.
  • Auch wird die oben genannte Aufgabe gelöst mittels einer Abgleicheinheit zur Kommunikation mit einem elektronischen Vorschaltgerät, wobei die Abgleicheinheit eine Steuerung aufweist, die derart eingerichtet ist, dass das hierin beschriebene Verfahren durchführbar ist.
  • Eine Weiterbildung besteht darin, dass die Abgleicheinheit zur Parametrierung, zum Testen und/oder zum Einstellen des elektronischen Vorschaltgeräts eingerichtet ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen dargestellt und erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 schematisch ein Blockdiagramm umfassend ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) sowie eine Abgleicheinheit zur Einstellung des elektronischen Vorschaltgeräts;
  • 2 Schritte eines Verfahrens zur Einstellung bzw. zur Parametrisierung des elektronischen Vorschaltgeräts;
  • 3 ein schematisches Blockdiagramm zur Synchronisation der beteiligten Komponenten basierend auf dem in 1 gezeigten Blockdiagramm.
  • Mit dem hier vorgeschlagenen Ansatz ist es möglich, ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) umfassend mindestens einen Mikrokontroller (oder entsprechend mindestens eine Prozessoreinheit mit üblicher Beschaltung, d. h. z. B. mit einer Eingabe-/Ausgabeeinheit und/oder mit einem Speicher) in einem bereits zusammengebauten Zustand einzustellen, zu parametrieren, z. B. abzugleichen und/oder zu testen.
  • Die Parametrierung umfasst hierbei z. B. die Übermittlung von Daten an das EVG bzw. die Aktivierung von bereits dem EVG zugänglichen (z. B. bereits im Speicher des EVG abgelegten) Daten. Diese Parametrierung kann somit eine Übermittlung von Steuersignalen oder Adressierungssignalen oder auch (einfachen) Codes umfassen, anhand derer das EVG eine entsprechende Parametrierung durchführen kann.
  • Beispielsweise ist es möglich, dass eine Abgleicheinheit dem EVG transparent diejenigen Daten übermittelt, die das EVG verwenden soll. Beispiele für solche Daten umfassen
    • – einen Lampentyp,
    • – einen Lampenstrom, ggf. einen Bereich eines Lampenstroms,
    • – Parameter zur Sicherheitsabschaltung, z. B. Grenzspannungswerte bei deren Erreichen bzw. Überschreiten die Sicherheitsabschaltung des EVG erfolgen soll,
    • – eine Leistungsgrenze,
    • – eine Identifikationsinformation, z. B. umfassend eine Seriennummer,
    • – Fertigungsdaten,
    • – herstellerspezifische Daten.
  • Die Daten können auch bereits in einem Speicher des EVG abgelegt sein und mittels einer Übertragung einer Zugriffsinformation von der Abgleicheinheit zu dem EVG aktiviert werden.
  • Die Kommunikation mit dem EVG kann auf unterschiedliche Art erfolgen.
  • Beispielsweise ist es möglich, dass das EVG über eine Abgleicheinheit angesteuert wird. Dabei simuliert die Abgleicheinheit ein Leuchtmittel, wobei die Abgleicheinheit beispielsweise einen Wendelwiderstand des Leuchtmittels variieren kann. Hierdurch können Informationen von der Abgleicheinheit an das EVG übertragen werden.
  • Auch ist es möglich, Informationen von dem EVG zu erhalten. Dies kann erreicht werden, indem eine Halbbrückenfrequenz des EVG verändert wird. So können z. B. frequenzmodulierte Daten von einer Halbbrücke des EVG an die Abgleicheinheit übermittelt werden.
  • Insbesondere kann zunächst die Abgleicheinheit ein Triggersignal an das EVG senden, das bewirkt, dass das EVG in einen Einstellmodus wechselt. In dem Einstellmodus reagiert das EVG auf eine Übertragung von Informationen von der Abgleicheinheit. Nachdem die Einstellung des EVG beendet ist, kann ein weiteres Signal an das EVG gesendet werden, dass den Einstellmodus beendet. Auch ist es möglich, dass das EVG einen Zeitablauf registriert, also ein Überschreiten einer Zeitdauer seit der letzten Information von der Abgleicheinheit, und infolgedessen von sich aus den Einstellmodus beendet.
  • 1 zeigt schematisch ein Blockdiagramm umfassend ein EVG 101 sowie eine Abgleicheinheit 102.
  • Das EVG 101 umfasst einen Gleichrichter 103, einen Prozessor 104, eine Halbbrücke 105, einen Übertrager 106 (mit einer Primärseite umfassend Anschlüsse 107, 108 und mit einer Sekundärseite umfassend Anschlüsse 109, 110), einen Widerstand 111 sowie einen Schalter 112 und einen Kondensator 113.
  • Der Gleichrichter 103 ist eingangsseitig mit einer Spannungsquelle 114 verbunden und versorgt den Prozessor 104 sowie die Halbbrücke 105 mit einer Gleichspannung.
  • Der Anschluss 107 des Übertragers 106 ist über eine Reihenschaltung umfassend den Schalter 112 und den Kondensator 113 mit der Halbbrücke 105 verbunden. Der Anschluss 108 der Übertragers 106 ist einerseits über den Widerstand 111 mit Masse und andererseits mit dem Prozessor 104 verbunden. Der Prozessor 104 steuert die Halbbrücke 105, insbesondere elektronische Schalter (nicht dargestellt) der Halbbrücke 105.
  • Die Abgleicheinheit 102 umfasst eine Steuerung 115, einen Übertrager 116 (mit einer Primärseite umfassend Anschlüsse 117, 118 und mit einer Sekundärseite umfassend Anschlüsse 119, 120) sowie einen veränderbaren Widerstand 121.
  • Die Anschlüsse 119, 120 des Übertragers 116 sind über den veränderbaren Widerstand 121 miteinander verbunden, wobei der Widerstand 121 über die Steuerung 115 beeinflusst werden kann. Der Anschluss 117 des Übertragers 116 ist mit dem Anschluss 109 des Übertragers 106 und der Anschluss 118 des Übertragers 116 ist mit dem Anschluss 110 des Übertragers 106 verbunden.
  • Weiterhin ist die Halbbrücke 105 mit der Steuerung 115 verbunden.
  • Der Schalter 112 schaltet in einem normalen Betriebsmodus den Übertrager 106 ein, um die Wendel der Lampe zu heizen. Im laufenden Betrieb kann dann diese Heizungsfunktion wieder abgeschaltet werden. Zum Empfang von Daten ist der Schalter 112 eingeschaltet. Ein solches Einschalten kann durch ein Signal von der Spannungsquelle 114 initiiert werden, das von dem Prozessor 104 ausgewertet wird. Auch kann der Schalter 112 bereits eingeschaltet sein, weil zuvor eine Wendel detektiert wurde: So kann das EVG erkennen, ob eine Wendel vorhanden ist, z. B. mittels eines geringen Prüfstroms.
  • Somit ist es von Vorteil, dass der Abgleich und der Test des EVG in einem Schritt durchgeführt werden können nachdem das EVG zusammengebaut wurde. Hierdurch wird ein Produktionsschritt eingespart und somit der Zeitbedarf für die Herstellung des EVG reduziert. Auch wird Platz auf der Leiterplatte des EVG eingespart, da kein gesonderter Prüfadapter oder Teststecker benötigt wird. Insgesamt können die Kosten für Kalibrierung und Test des EVG vermindert werden.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das EVG flexibel und kundenspezifisch programmiert werden kann, indem insbesondere am Ende der Herstellung die Betriebsparameter z. B. für spezifische Lampen und/oder Kundenwünsche eingespielt und/oder aktiviert werden.
  • Beim Abgleich können interne und externe Messungen synchronisiert durchgeführt werden. Die internen Messergebnisse können mit den externen Messergebnissen abgeglichen werden, wobei etwaige Toleranzen durch die Vergleichsmessungen effizient kompensiert werden. Somit ist es möglich, dass Bauteile großzügiger (z. B. ungenauer) dimensioniert werden können. Dies reduziert die Kosten der Herstellung.
  • 2 zeigt Schritte eines Verfahrens zur Einstellung bzw. zur Parametrisierung des EVG.
  • In einem Schritt 201 werden erste Daten von der Abgleicheinheit an das EVG geschickt. Hiermit wird die Parametrisierung gestartet. Das EVG ermittelt in einem Schritt 202 Messwerte (auch bezeichnet als interne Messwerte), ebenso ermittelt die Abgleicheinheit Messwerte (auch bezeichnet als externe Messwerte). Das EVG stellt in einem Schritt 203 die internen Messwerte der Abgleicheinheit zur Verfügung. Die Abgleicheinheit kann basierend auf den bereitgestellten Messwerten in einem Schritt 204 eine Kalibrierungsberechnung unter Berücksichtigung der externen (also der eigenen) Messwerte durchführen und das Ergebnis der Kalibrierungsberechnung in einem Schritt 205 dem EVG übermitteln.
  • Durch die beiden Messungen und den anschließenden Vergleich kann die Abgleicheinheit einen Messfehler des EVG wirksam ausgleichen, indem z. B. ein Offset des EVG durch die Vergleichsmessung der Abgleicheinheit kompensiert wird. So ist es möglich, anhand dieser Vergleichsmessung eine Parametrierung von Werten in dem EVG mit einer hohen Genauigkeit durchzuführen.
  • Die hier vorgeschlagene Art des Abgleichs ermöglicht es auch, Parameter abzugleichen, die sich aus mehreren Parametern ergeben, die von dem elektronischen Vorschaltgerät und/oder von der Abgleicheinheit ermittelbar sind. Insbesondere ist es möglich, dass das elektronische Vorschaltgerät eine Vorgabe liefert, die anhand mehrerer Parameter, gemessen von dem EVG, eingestellt wird.
  • Der vorliegende Ansatz ermöglicht eine effiziente Synchronisation von Komponenten, die für einen Abgleich eines EVG benötigt werden. Insbesondere kann hierbei auch das EVG mit diesen Komponenten synchronisiert werden.
  • Ein Steuerungscomputer, z. B. ein PC (Personal Computer) kann eine Software aufweisen, die eine Versorgungsspannung so manipuliert, dass die Manipulation von dem EVG und/oder der Abgleicheinheit detektierbar ist und entsprechend zur Synchronisation einer Zeitbasis eingesetzt werden kann.
  • Beispielsweise können mittels der Software ausgehend von einer Gleichspannung Spannungseinbrüche für eine vorgegebene Zeitdauer mit Hilfe einer Stromversorgung generiert werden, wobei die Stromversorgung das EVG mit elektrischer Energie versorgt. Die Spannungseinbrüche können jeweils mittels einer Synchronisationseinheit detektiert und von einem Prozessor des EVG oder einer Steuerung der Abgleicheinheit ausgewertet werden. Insbesondere kann hierzu ein bereits vorhandener A/D-Wandler des Prozessors des EVG oder der Steuerung der Abgleicheinheit eingesetzt werden.
  • 3 zeigt ein schematisches Blockdiagramm zur Synchronisation der beteiligten Komponenten basierend auf dem in 1 gezeigten Blockdiagramm. Hinsichtlich der bereits zu 1 beschriebenen Teile der 3 wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen.
  • Als Steuerungscomputer zeigt 3 einen PC 303, auf dem eine Steuersoftware abläuft. Anhand der Steuersoftware wird die Spannungsversorgung 114 über ein Bussystem, z. B. einen GPIB (General Purpose Interface Bus, z. B. IEC-625-Bus) manipuliert, so dass sich z. B. Spannungseinbrüche ergeben, die die Funktion des EVG 101 nicht beeinträchtigen, aber zur Synchronisation genutzt werden können. Alternativ können statt des (oder zusätzlich zu dem) GPIB auch eine serielle Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle oder eine Bluetooth-Schnittstelle vorhanden sein.
  • Anstelle der Spannungseinbrüche kann das Ausgangssignal der Spannungsversorgung 114 auf unterschiedliche Art modifiziert werden, so dass einerseits die Energieversorgung des EVG 101 gewährleistet ist und andererseits die Modifikation zur Synchronisation genutzt werden kann. Beispielsweise kann hierfür das Ausgangssignal der Spannungsversorgung 114 in vorgegebenen Bereichen moduliert werden, wobei in der Modulation die Information zur Synchronisation enthalten ist.
  • Das Ausgangssignal der Spannungsversorgung 114 wird hierfür einer Synchronisationseinheit 301 des EVG 101 bereitgestellt, wobei die Synchronisationseinheit 301 z. B. die erkannten Spannungseinbrüche zur Auswertung an den Prozessor 104 weiterleitet. Entsprechend kann der Prozessor 104 eine Synchronisation mit den Zeitpunkten der Spannungseinbrüche durchführen.
  • Entsprechend wird das Ausgangssignal der Spannungsversorgung 114 einer Synchronisationseinheit 302 der Abgleicheinheit 102 bereitgestellt, wobei die Synchronisationseinheit 302 z. B. die erkannten Spannungseinbrüche zur Auswertung an die Steuerung 115 weiterleitet. Entsprechend kann die Steuerung 115 eine Synchronisation mit den Zeitpunkten der Spannungseinbrüche durchführen.
  • Somit ist es von Vorteil, dass eine Synchronisationsleitung 305 die Synchronisationseinheiten 301, 302 sowie die Spannungsversorgung 114 miteinander verbindet.
  • Weiterhin zeigt 3 eine Gleichspannungsversorgung 304, die von dem PC 303 über ein Bussystem (z. B. GPIB) angesteuert wird und die Abgleicheinheit 102 mit elektrischer Energie versorgt.
  • Somit ist es von Vorteil, dass mittels der beschriebenen Synchronisation eine Prozess-Sicherheit deutlich verbessert werden kann. Der gesamte Vorgang der Einstellung bzw. des Abgleichs des EVG kann verkürzt werden, eine Priorisierung von Prozessen des PCs kann entfallen. Somit ist der Vorgang der Einstellung bzw. des Abgleichs des EVG von der Leistungsfähigkeit des PCs weitgehend entkoppelt.
  • Ein weiterer Vorteil besteht in der Möglichkeit einer manuellen Steuerung, d. h. es kann ein Wechsel von einem Zustand in einen nächsten Zustand ohne Zeitabhängigkeit erfolgen und entsprechend überwacht werden (Einzelschrittmodus).
  • Bezugszeichenliste
  • 101
    EVG
    102
    Abgleicheinheit
    103
    Gleichrichter
    104
    Prozessor
    105
    Halbbrücke
    106
    Übertrager
    107–110
    Anschlüsse des Übertragers 106
    111
    Widerstand
    112
    Schalter
    113
    Kondensator
    114
    Spannungsversorgung
    115
    Steuerung
    116
    Übertrager
    117–120
    Anschlüsse des Übertragers 116
    121
    veränderbarer Widerstand
    301
    Synchronisationseinheit
    302
    Synchronisationseinheit
    303
    PC (Personal Computer)
    304
    Gleichspannungsversorgung
    305
    Synchronisationsleitung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • IEC-625-Bus [0074]

Claims (21)

  1. Verfahren zur Einstellung eines elektronischen Vorschaltgeräts (101), – bei dem das elektronische Vorschaltgerät und eine Abgleicheinheit synchronisiert werden, – bei dem eine Einstellung des elektronischen Vorschaltgeräts mittels der Abgleicheinheit durchgeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit über eine Spannungsversorgung des EVG synchronisiert werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Signal der Spannungsversorgung mittels eines Steuercomputers manipuliert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem der Steuercomputer über ein Bussystem, insbesondere über einen GPIB, eine serielle Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle oder über eine Bluetooth-Schnittstelle, an die Spannungsversorgung gekoppelt ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit über eine Synchronisationsleitung synchronisiert werden.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit über ein moduliertes Signal der Spannungsversorgung, insbesondere über Spannungseinbrüche des Signals der Spannungsversorgung, synchronisiert werden.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das elektronische Vorschaltgerät und die Abgleicheinheit schrittweise angesteuert werden.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem in einem Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts eine Information (Data In) an das elektronische Vorschaltgerät (101) übertragen wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts (101) mittels eines externen Signals aktiviert wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, bei dem der Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts über eine entsprechende Ansteuerung der Lampenkontakte des elektronischen Vorschaltgeräts aktiviert wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, bei dem der Einstellmodus des elektronischen Vorschaltgeräts aktiviert wird und/oder bei dem die Information an das elektronische Vorschaltgerät übertragen wird, indem eine Veränderung und/oder Modulation eines Wendelwiderstands eines Leuchtmittels simuliert wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, bei dem die Abgleicheinheit das externe Signal und/oder die Information an das elektronische Vorschaltgerät überträgt.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das elektronische Vorschaltgerät Messwerte bestimmt und über eine Schnittstelle der Abgleicheinheit bereitstellt.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das elektronische Vorschaltgerät die Messwerte über mindestens einen Kontakt zur Steuerung der Lampe bereitstellt.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, bei dem die Messwerte moduliert übertragen werden.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem die Messwerte mit externen Messwerten verglichen werden und basierend auf dem Vergleich Informationen an das elektronische Vorschaltgerät übertragen werden.
  17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das elektronische Vorschaltgerät Messwerte oder Informationen bereitstellt, indem eine Halbbrückenfrequenz einer Halbbrücke (105) des elektronischen Vorschaltgeräts moduliert wird.
  18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das elektronische Vorschaltgerät anhand der Abgleicheinheit parametriert und/oder getestet wird.
  19. Elektronisches Vorschaltgerät (101) für mindestens ein Leuchtmittel oder mindestens eine Lampe umfassend eine Prozessoreinheit (104) oder eine sonstige Schaltung zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
  20. Abgleicheinheit (102) zur Kommunikation mit einem elektronischen Vorschaltgerät (101), wobei die Abgleicheinheit (102) eine Steuerung (115) aufweist, die derart eingerichtet ist, dass das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18 durchführbar ist.
  21. Abgleicheinheit nach Anspruch 20 zur Parametrierung, zum Testen und/oder zum Einstellen des elektronischen Vorschaltgeräts.
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