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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Ruckstellsystem, eine Mobilvorrichtung, eine Kommunikationsvorrichtung und ein Rückstellverfahren, und insbesondere auf ein Rückstellsystem, eine Mobilvorrichtung, eine Kommunikationsvorrichtung und ein Rückstellverfahren für ein Reifendruckmesssystem, mit dem eine mobile Einheit wie etwa ein Fahrzeug ausgestattet ist.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Eine moderne mobile Einheit (zum Beispiel ein Fahrzeug) ist mit einem Reifendrucküberwachungssystem (TPMS: „Tire Pressure Monitoring System“) ausgerüstet. Das TPMS misst den Luftdruck eines für die mobile Einheit bereitgestellten Reifens und führt einen Vorgang wie etwa eine Warnung durch, wenn der gemessene Luftdruck niedriger oder gleich einem Schwellenwert ist. Bei dem TPMS wird ein durch einen Fahrer ausgewählter Luftdruck als ein Normalwert eingestellt und wird ein auf Grundlage des Normalwerts bestimmter Bezugswert vorgespeichert. Dann führt das TPMS zum Beispiel einen Vorgang wie etwa eine Warnung durch, wenn der gemessene Wert einen anormalen Wert bezeichnet, der niedriger oder gleich dem Bezugswert ist.
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Wenn der Zeitpunkt, zu dem ein Bezugswert gespeichert wird, zum Beispiel auf die Zeit unmittelbar nach einem erneuten Aufpumpen des Reifens mit Luft oder auf die Zeit eines Reifenwechsels festgelegt ist, kann ein Bezugswert gespeichert werden, der für einen ausgewählten Normalwert geeignet ist. Die Veröffentlichung der japanischen Patentanmeldung
JP H07186642 A beschreibt ein Reifendruckanormalitat-Warnsystem als ein Beispiel einer Technik zum Speichern des Bezugswerts. In der
JP H07186642 A wird ein Bezugswert zum Beispiel gespeichert, wenn das System eine Anweisung zum Speichern eines Bezugswerts von einem Benutzer empfängt. Zusätzlich ist bei diesem Beispiel ein Schalter zum Erteilen einer Anweisung zum Speichern eines Bezugswerts in der Nähe eines Radreifens bereitgestellt, und ein Arbeiter, der einen Reifen wechselt, drückt den Schalter zu der Zeit des Reifenwechsels, um den Luftdruck zu der Zeit des Reifenwechsels als einen Bezugswert zu speichern.
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Die in der
JP H07186642 A beschriebene Technik weist jedoch das folgende Problem auf. In der
JP H07186642 A ist nämlich der Schalter, durch den ein Arbeiter oder ein Benutzer eine Anweisung zum Speichern eines Bezugswerts an das Reifendruckanormalität-Warnsystem erteilt, in einem an jeden Reifen angrenzenden Bereich auf der Rückseite einer Fahrzeugkarosserie installiert. Um den Schalter zum Erteilen einer Initialisierungsanweisung auf der Rückseite der Fahrzeugkarosserie zu installieren, ist es notwendig, Raum für Drähte, die jeden Schalter mit dem Reifendruckanormalität-Warnsystem verbinden, Raum zur Installation der Schalter und dergleichen bereitzustellen. Dies verringert die Flexibilität einer Ausgestaltung bzw. Anordnung.
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KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die Erfindung stellt ein System bereit, das in der Lage ist, einen Bezugswert für eine Bestimmung bereitzustellen, ob der Luftdruck eines Reifens einen anormalen Wert bezeichnet, ohne die Flexibilität einer Ausgestaltung bzw. Anordnung zu verringern.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung sind ein Rückstellsystem, eine Mobilvorrichtung, eine Kommunikationsvorrichtung und ein Rückstellverfahren bereitgestellt, wie sie in den Patentansprüchen, insbesondere in den unabhängigen Patentansprüchen 1 und 18 bis 20, definiert sind.
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Mit dem Rückstellsystem gemäß der Erfindung können folgende vorteilhafte Wirkungen erhalten werden.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 1 definiert ist, ist es nicht notwendig, Raum für Drähte, die eine Taste zum Rückstellen eines Bezugswerts mit der Steuereinheit verbinden, Raum zur Installation der Taste auf der Rückseite oder dergleichen der Karosserie des Fahrzeugs bereitzustellen, und ist es möglich, den Bezugswert zum Bestimmen, ob der Luftdruck eines Reifens anormal ist, zu speichern.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 2 definiert ist, ist es möglich, auf Grundlage einer Zeitdauer, während derer die spezielle Taste durchgehend gedrückt wird, zu bestimmen, dass die spezielle Taste durch den Benutzer der Mobilvorrichtung irrtümlich gedrückt wurde. Somit ist es möglich, zu verhindern, dass ein Bezugswert eingestellt wird, der von dem Benutzer nicht beabsichtigt ist.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 3 definiert ist, ist es möglich, auf Grundlage der Häufigkeit, mit der die spezielle Taste gedrückt wird, zu bestimmen, dass die spezielle Taste durch den Benutzer der Mobilvorrichtung irrtümlich gedrückt wurde. Somit ist es möglich, zu verhindern, dass ein Bezugswert eingestellt wird, der von dem Benutzer nicht beabsichtigt ist.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 4 definiert ist, soll eine Vielzahl von Tasten im Wesentlichen gleichzeitig gedrückt werden, um die Einstellanweisung an die Kommunikationsvorrichtung zu erteilen. Somit ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass die spezielle Taste durch den Benutzer der Mobilvorrichtung irrtümlich gedrückt wurde, um einen Bezugswert einzustellen, der von dem Benutzer nicht beabsichtigt ist.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 5 definiert ist, ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, auf Grundlage einer Zeitdauer, während derer die Einstellanweisungstaste durchgehend gedrückt wird, zu bestimmen, dass die Einstellanweisungstaste durch den Benutzer der Mobilvorrichtung irrtümlich gedrückt wurde. Somit ist es möglich, mittels einer durch die Kommunikationsvorrichtung vorgenommenen Bestimmung zu verhindern, dass ein unbeabsichtigter Bezugswert eingestellt wird.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 6 definiert ist, ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, auf Grundlage der Häufigkeit, mit der die Einstellanweisungstaste gedrückt wird, zu bestimmen, dass die Einstellanweisungstaste durch den Benutzer der Mobilvorrichtung irrtümlich gedruckt wurde. Somit ist es möglich, mittels einer durch die Kommunikationsvorrichtung vorgenommenen Bestimmung zu verhindern, dass ein unbeabsichtigter Bezugswert eingestellt wird.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 7 definiert ist, meldet die Kommunikationsvorrichtung, wenn der Bezugswert durch die Einstelleinheit eingestellt wurde. Somit ist es möglich, dem Benutzer zuverlässiger zu melden, dass der Bezugswert eingestellt wurde.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 8 definiert ist, ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, dem Benutzer in Ton zu melden, dass der Bezugswert durch die Einstelleinheit eingestellt wurde.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 9 definiert ist, ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, zu bestimmen, ob die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Auf diese Weise wird der Bezugswert nur dann eingestellt und wird ein Meldungston nur dann ausgegeben, wenn die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Daher ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass, wenn sich der Benutzer außerhalb der Fahrgastzelle befindet, die zum Erteilen der Einstellanweisung an die Kommunikationsvorrichtung bereitgestellte Taste gedrückt wird, um den Bezugswert einzustellen, und der Benutzer dann einen ausgegebenen Meldungston verpasst. Zusätzlich ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass der Bezugswert ohne eine Absicht des Benutzers eingestellt wird.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 10 definiert ist, ist die Mobilvorrichtung in der Lage, zu bestimmen, dass die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Auf diese Weise wird der Bezugswert nur dann eingestellt und wird ein Meldungston nur dann ausgegeben, wenn die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Daher ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass, wenn sich der Benutzer außerhalb der Fahrgastzelle befindet, die zum Erteilen der Einstellanweisung an die Kommunikationsvorrichtung bereitgestellte Taste gedrückt wird, um den Bezugswert einzustellen, und der Benutzer dann einen ausgegebenen Meldungston verpasst. Zusätzlich ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass der Bezugswert ohne eine Absicht des Benutzers eingestellt wird.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 11 definiert ist, ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, zu bestimmen, ob die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle oder außerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, und ist sie in der Lage, die Ausgabeeinheit (die innere Ausgabeeinheit oder die äußere Ausgabeeinheit), die in Entsprechung zu der bestimmten Position bereitgestellt ist, zur Ausgabe eines Meldungstons zu veranlassen. Somit ist es möglich, zuverlässiger zu bewerkstelligen, dass der Benutzer, der die Mobilvorrichtung trägt, einen Meldungston hört.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 12 definiert ist, ist die Mobilvorrichtung in der Lage, zu bestimmen, ob sich die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle oder außerhalb der Fahrgastzelle befindet, und ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, die Ausgabeeinheit (die innere Ausgabeeinheit oder die äußere Ausgabeeinheit), die in Entsprechung zu der bestimmten Position bereitgestellt ist, zum Ausgeben eines Meldungstons zu veranlassen. Somit ist es möglich, zuverlässiger zu bewerkstelligen, dass der Benutzer, der die Mobilvorrichtung trägt, einen Meldungston hört.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 13 definiert ist, ist es möglich, dem Benutzer in Bild zu melden, dass der Bezugswert durch die Einstelleinheit eingestellt wurde.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 14 definiert ist, ist die Kommunikationsvorrichtung in der Lage, zu bestimmen, ob die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, und wird der Bezugswert nur dann eingestellt und wird ein Meldungsbild nur dann angezeigt, wenn die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Daher ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass ein Meldungsbild zwecklos angezeigt wird, wenn die zum Erteilen einer Einstellanweisung an die Kommunikationsvorrichtung bereitgestellte Taste gedrückt wird, um den Bezugswert einzustellen, wenn sich der Benutzer außerhalb der Fahrgastzelle befindet.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 15 definiert ist, ist die Mobilvorrichtung in der Lage, zu bestimmen, dass die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Auf diese Weise wird der Bezugswert nur dann eingestellt und wird ein Meldungsbild nur dann angezeigt, wenn die Mobilvorrichtung innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Daher ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass ein Meldungsbild zwecklos angezeigt wird, wenn die zum Erteilen einer Einstellanweisung an die Kommunikationsvorrichtung bereitgestellte Taste gedrückt wird, um den Bezugswert einzustellen, während sich der Benutzer außerhalb der Fahrgastzelle befindet.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 16 definiert ist, ist es möglich, zu verhindern, dass der Bezugswert rückgestellt wird, wenn das Fahrzeug fährt.
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Mit einem Aspekt der Erfindung, wie er in Patentanspruch 17 definiert ist, ist es möglich, einen optimalen Bezugswert nach dem Geschmack des Benutzers einzustellen.
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Mit der Mobilvorrichtung gemäß der Erfindung und der Kommunikationsvorrichtung gemäß der Erfindung können ähnliche vorteilhafte Wirkungen wie diejenigen des Rückstellsystems gemäß der Erfindung erhalten werden.
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Mit dem Rückstellverfahren gemäß der Erfindung können ähnliche vorteilhafte Wirkungen wie diejenigen des Rückstellsystems gemäß der Erfindung erhalten werden.
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Figurenliste
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Die vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von beispielhaften Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung ersichtlich, bei der gleiche bzw. ähnliche Bezugszeichen verwendet sind, um gleiche bzw. ähnliche Elemente darzustellen, und bei der gilt:
- 1 ist eine Darstellung, die die schematische Konfiguration eines Rückstellsystems gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt; und
- 2 ist einen Graph, der einen Bezugswert und einen Absolutwert eines Reifendrucks veranschaulicht.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
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Erstes Ausführungsbeispiel
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1 ist ein Blockschaltbild, das die schematische Konfiguration eines Rückstellsystems 10 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Das Rückstellsystem 10 umfasst eine Mobilvorrichtung 101, eine Empfangseinheit 102, eine Sendeeinheit 103, eine integrierte Kommunikationseinheit 104, eine Steuereinheit 105 und eine Anzeigeeinheit 106. Bei der Beschreibung des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Ausstattung des gemäß 1 gezeigten Rückstellsystems 10 mit Ausnahme der Mobilvorrichtung 101 an einem Host- bzw. Wirtsfahrzeug installiert.
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Die Mobilvorrichtung 101 ist typischerweise eine mobile Vorrichtung, die von dem Benutzer getragen werden kann. Die Mobilvorrichtung 101 weist im Inneren eine (nicht gezeigte) Kommunikationsschaltung auf. Die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 überträgt, wenn ein Signal empfangen wird, das von der Sendeeinheit 103 drahtlos übertragen wird, ein Antwortsignal, das eine Antwort auf das empfangene Signal bezeichnet, und ein Anweisungssignal, das eine an die Steuereinheit 105 erteilte Anweisung bezeichnet, drahtlos an die Empfangseinheit 102, wie es nachstehend beschrieben wird.
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Die Empfangseinheit 102 ist typischerweise eine Antenne. Die Empfangseinheit 102 empfängt ein Signal, das von der Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 drahtlos übertragen wird. Zusätzlich empfängt die Empfangseinheit 102 Luftdruck-Informationssignale, die von jeweiligen Luftdrucksensoren 21 bis 24 drahtlos übertragen werden, was nachstehend beschrieben wird.
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Die Sendeeinheit 103 ist typischerweise eine Antenne. Die Sendeeinheit 103 ist für das Host- bzw. Wirtsfahrzeug eingerichtet. Die Sendeeinheit 103 überträgt ein von der integrierten Kommunikationseinheit 104 erfasstes Signal drahtlos an die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101.
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Die integrierte Kommunikationseinheit 104 erfasst ein durch die Empfangseinheit 102 empfangenes Signal. Die integrierte Kommunikationseinheit 104 führt auf dem erfassten Signal einen bekannten Prozess durch (zum Beispiel einen Prozess des Decodierens in einem vorbestimmten Modulationsschema, was hierin nachstehend als ein Decodierprozess bezeichnet wird). Zusätzlich erfasst die integrierte Kommunikationseinheit 104 ein durch die Steuereinheit 105 erzeugtes Signal. Die integrierte Kommunikationseinheit 104 führt auf dem erfassten Signal einen bekannten Prozess durch (zum Beispiel einen Prozess des Modulierens in einem vorbestimmten Modulationsschema, was hierin nachstehend als ein Modulationsprozess bezeichnet wird).
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Die Steuereinheit 105 erzeugt ein Signal, das von der Sendeeinheit 103 übertragen wird. Das durch die Steuereinheit 105 erzeugte Signal wird durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 moduliert und dann von der Sendeeinheit 103 übertragen. Wenn die Steuereinheit 105 ein Signal erzeugt, das von der Sendeeinheit 103 übertragen wird, bestimmt die Steuereinheit 105 den Typ der Sendeeinheit 103, die zum Übertragen eines Signals verwendet wird, und weist sie die integrierte Kommunikationseinheit 104 bezüglich des bestimmten Typs der Sendeeinheit 103 an.
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Genauer gesagt ist das Host- bzw. Wirtsfahrzeug mit zumindest zwei Typen der Sendeeinheiten 103 für entsprechende Anwendungszwecke ausgestattet. Die Sendeeinheiten 103 umfassten zum Beispiel eine Sendeeinheit 103 (die hierin nachstehend als eine innere bzw. innerliche Sendeeinheit 103 bezeichnet wird) zum Übertragen eines Signals an die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, die sich relativ nahe an dem Hostfahrzeug befindet, wie etwa innerhalb der Fahrgastzelle bzw. der Fahrzeugkabine bzw. dem Innenraum des Hostfahrzeugs, und eine Sendeeinheit 103 (die hierin nachstehend als eine äußere bzw. äußerliche Sendeeinheit 103 bezeichnet wird) zum Übertragen eines Signals an die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, die sich relativ weit von dem Hostfahrzeug weg befindet, wie etwa außerhalb der Fahrgastzelle des Hostfahrzeugs. Für jeden Typ ist zumindest eine Sendeeinheit 103 bereitgestellt. Die Installationsposition der inneren bzw. innerlichen Sendeeinheit 103 an dem Hostfahrzeug und der Ausgabepegel von dieser sind so bestimmt, dass ein Signal die Mobilvorrichtung 101 erreicht, die sich in dem Raum befindet, der im Wesentlichen der Raum innerhalb der Fahrgastzelle ist. Andererseits sind die Installationsposition der äußeren bzw. äußerlichen Sendeeinheit 103 an dem Hostfahrzeug und der Ausgabepegel von dieser so bestimmt, dass ein Signal die Mobilvorrichtung 101 erreicht, die sich in dem Raum befindet, der ein im Wesentlichen vorbestimmter Raum außerhalb der Fahrgastzelle ist.
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Dann wählt und bestimmt die Steuereinheit 105, wenn ein Signal erzeugt wird, das von einer der Sendeeinheiten 103 übertragen wird, den Typ der Sendeeinheit 103, die das erzeugte Signal überträgt, zwischen der äußeren Sendeeinheit 103 und der inneren Sendeeinheit 103. Wenn die integrierte Kommunikationseinheit 104 das durch die Steuereinheit 105 erzeugte Signal erfasst, weist die Steuereinheit 105 gleichzeitig die integrierte Kommunikationseinheit 104 bezüglich des Typs der Sendeeinheit 103 an, die das durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 erfasste Signal übertragt. Die integrierte Kommunikationseinheit 104 veranlasst zu der Zeit, zu der sie durch die Steuereinheit 105 angewiesen wird, die Sendeeinheit 103 des angewiesenen Typs dazu, das von der Steuereinheit 105 erfasste Signal zu erfassen.
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Eines von Signalen, die durch die Steuereinheit 105 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel von einer der Sendeeinheiten 103 übertragen werden, ist ein Antwortanforderungssignal zum Anfordern einer Antwort der Mobilvorrichtung 101. Die Steuereinheit 105 erzeugt ein Antwortanforderungssignal in vorbestimmten Zeitintervallen. Wenn die Steuereinheit 105 ein Antwortanforderungssignal erzeugt, weist die Steuereinheit 105 die integrierte Kommunikationseinheit 104 bezüglich des Typs der Sendeeinheit 103 an, die das erzeugte Antwortanforderungssignal übertragt. Jedes Mal, wenn ein Antwortanforderungssignal in vorbestimmten Zeitintervallen durch die Steuereinheit 105 erzeugt wird, wird das Antwortanforderungssignal durch die Sendeeinheit 103 des Typs erfasst, bezüglich dessen die Steuereinheit 105 die integrierte Kommunikationseinheit 104 anweist, und wird es in vorbestimmten Zeitintervallen drahtlos an die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 übertragen.
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Wenn die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 das Antwortanforderungssignal empfängt, überträgt die Kommunikationsschaltung ein Antwortsignal, das eine Antwort auf das Antwortanforderungssignal bezeichnet, drahtlos an die Empfangseinheit 102. Das durch die Empfangseinheit 102 empfangene Antwortsignal wird durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 decodiert und dann durch die Steuereinheit 105 erfasst. Nachdem die Steuereinheit 105 ein Antwortanforderungssignal erzeugt hat, wartet die Steuereinheit 105 für eine vorbestimmte Wartezeit, um ein Antwortsignal von der integrierten Kommunikationseinheit 104 zu erfassen. Dann, wenn zum Beispiel die Steuereinheit 105 ein Antwortanforderungssignal erzeugt hat, das von der äußeren Sendeeinheit 103 übertragen wird, und die Steuereinheit 105 bis zu der Zeit, zu der die Wartezeit seit der Erzeugung des Antwortanforderungssignals verstreicht, ein Antwortsignal erfasst hat, bestimmt die Steuereinheit 105, dass die Mobilvorrichtung 101 außerhalb der Fahrgastzelle präsent ist. Auf ähnliche Weise, wenn zum Beispiel die Steuereinheit 105 ein Antwortanforderungssignal erzeugt hat, das von der inneren Sendeeinheit 103 übertragen wird, und die Steuereinheit 105 bis zu der Zeit, zu der die Wartezeit seit der Erzeugung des Antwortanforderungssignals verstreicht, ein Antwortsignal erfasst hat, bestimmt die Steuereinheit 105, dass die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist.
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Ein weiteres von Signalen, die durch die Steuereinheit 105 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel von einer der Sendeeinheiten 103 übertragen werden, ist ein Authentisierungssignal zur Authentisierung mit der Mobilvorrichtung 101, die als präsent bestimmt ist. Wenn die Steuereinheit 105 bestimmt, dass die Mobilvorrichtung 101 präsent ist, erzeugt die Steuereinheit 105 ein Authentisierungssignal. Wenn die Steuereinheit 105 ein Authentisierungssignal erzeugt, weist die Steuereinheit 105 die integrierte Kommunikationseinheit 104 an, ein Authentisierungssignal an die Sendeeinheit 103 zu übertragen, die einer Position bzw. Lage innerhalb der Fahrgastzelle beziehungsweise einer Position bzw. Lage außerhalb der Fahrgastzelle entspricht, an der die Mobilvorrichtung 1 als präsent bestimmt ist. Die integrierte Kommunikationseinheit 104 erfasst das durch die Steuereinheit 105 erzeugte Authentisierungssignal, moduliert das Authentisierungssignal, und veranlasst dann die Sendeeinheit 103 des Typs, bezüglich dessen die Steuereinheit 105 die integrierte Kommunikationseinheit 104 anweist, das modulierte Authentisierungssignal zu erfassen. Die Sendeeinheit 103 überträgt das erfasste Authentisierungssignal an die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101.
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Wenn die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 das von der Sendeeinheit 103 übertragene Authentisierungssignal empfängt, überträgt dann die Kommunikationsschaltung ein Antwortsignal, das eine Antwort auf das empfangene Authentisierungssignal bezeichnet, an die Empfangseinheit 102. Die Steuereinheit 105 und die Mobilvorrichtung 101 tauschen ein Authentisierungssignal und ein Antwortsignal zwischen einander so häufig aus, wie es für eine Authentisierung notwendig ist. Wenn die Authentisierung regulär abgeschlossen wurde, ermöglicht die Steuereinheit 105 einem Benutzer der Mobilvorrichtung 101 (Fahrer), eine fahrzeuginterne Vorrichtung des Hostfahrzeugs zu bedienen bzw. betreiben.
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Es ist zu beachten, dass eine Authentisierung zum Beispiel einen Prozess umfasst, bei dem ein durch die Steuereinheit 105 erzeugtes Authentisierungssignal Informationen umfasst, die ein Identifizierungszeichen (ID-Code) bezeichnen, und ein durch die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 erzeugtes Antwortsignal gleichermaßen auch ein Identifizierungszeichen (ID-Code) umfasst, und es dann bestimmt wird, ob das in dem Authentisierungssignal umfasste Identifizierungszeichen mit dem in dem Antwortsignal umfassten Identifizierungszeichen übereinstimmt. Außerdem kann das Rückstellsystem 10 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine verschlüsselte Kommunikation verwenden, bei der ein Signal, das von einer der Sendeeinheiten 103 übertragen wird, und ein Signal, das von der Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 übertragen wird, jeweils in einem vorbestimmten Schema verschlüsselt sind. Ein durch die Steuereinheit 105 erzeugtes verschlüsseltes Authentisierungssignal kann von einer der Sendeeinheiten 103 übertragen werden, oder ein durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 von der Steuereinheit 105 erfasstes Signal kann verschlüsselt werden, wenn das erfasste Signal moduliert wird.
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Die Mobilvorrichtung 101 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst zum Beispiel eine Steueranweisungstaste 111 und eine Ruckstellanweisungstaste 112, wie es gemäß 1 gezeigt ist. Die Steueranweisungstaste 111 und die Rückstellanweisungstaste 112 sind zum Beispiel Tasten bzw. Schalter bzw. Knöpfe, die gedruckt werden können. Wenn eine der Steueranweisungstaste 111 und der Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wird, wird ein (nicht gezeigter) Schalter geschlossen, der für eine interne Schaltung in Entsprechung zu der gedruckten Taste bereitgestellt ist. Die Mobilvorrichtung 101 bestimmt die gedruckte Taste auf Grundlage des Schalters, der in der internen Schaltung geschlossen wird, und überträgt ein Anweisungssignal, das durch eine der durch den Benutzer gedrückten Taste entsprechende Anweisung bezeichnet wird, von der internen Kommunikationsschaltung drahtlos an die Empfangseinheit 102.
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Es ist zu beachten, dass 1 als Beispiel nur eine Steueranweisungstaste 111 zeigt; die Mobilvorrichtung 101 weist jedoch typischerweise eine Vielzahl der Steueranweisungstasten 111 auf. Zum Beispiel wird, wenn die Steueranweisungstaste 111 zum Anweisen von Türen des Hostfahrzeugs, abgeschlossen bzw. verriegelt zu werden, durch den Benutzer gedrückt wird, ein Anweisungssignal, das eine Anweisung zum Abschließen bzw. Verriegeln der Türen bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 übertragen. Zusätzlich wird zum Beispiel, wenn die Steueranweisungstaste 111 zum Anweisen der Türen des Hostfahrzeugs, aufgeschlossen bzw. entriegelt zu werden, durch den Benutzer gedrückt wird, ein Anweisungssignal, das eine Anweisung zum Aufschließen bzw. Entriegeln der Türen bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 übertragen.
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Die Rückstellanweisungstaste 112, die für die Mobilvorrichtung 101 bereitgestellt ist, dient als eine Taste zum Erteilen bzw. (Aus-)Geben einer Rückstellanweisung, die nachstehend beschrieben wird, an die Steuereinheit 105. Wenn die für die Mobilvorrichtung 101 bereitgestellte Rückstellanweisungstaste 112 durch den Benutzer gedruckt wird, wird ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 übertragen.
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Das durch die Empfangseinheit 102 empfangene Anweisungssignal wird durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 erfasst und decodiert. Wenn die Steuereinheit 105 die vorstehend beschriebene Authentisierung regulär abgeschlossen hat und dann ein durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 decodiertes Anweisungssignal erfasst hat, führt die Steuereinheit 105 einen Prozess auf Grundlage des erfassten Anweisungssignals durch. Genauer gesagt, wenn die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal von der integrierten Kommunikationseinheit 104 erfasst hat, bestimmt die Steuereinheit 105 eine durch das erfasste Anweisungssignal bezeichnete Anweisung, und steuert sie eine an dem Hostfahrzeug installierte fahrzeuginterne Vorrichtung auf Grundlage der bestimmten Anweisung. Wenn das durch die Steuereinheit 105 erfasste Anweisungssignal zum Beispiel eine Anweisung zum Aufschließen bzw. Entriegeln der Türen bezeichnet, erteilt die Steuereinheit 105 eine Anweisung zum Aufschließen bzw. Entriegeln der Türen an eine (nicht gezeigte) Steuerungsverarbeitungseinheit, die einen Öffnungs-/ Schließmechanismus der Türen des Hostfahrzeugs ansteuert bzw. -treibt, um die Türen des Hostfahrzeugs aufzuschließen bzw. zu entriegeln. Außerdem, wenn das durch die Steuereinheit 105 erfasste Anweisungssignal zum Beispiel. eine Anweisung zum Abschließen bzw. Verriegeln der Türen bezeichnet, erteilt die Steuereinheit 105 eine Anweisung zum Abschließen bzw. Verriegeln der Türen an die (nicht gezeigte) Steuerungsverarbeitungseinheit, die den Offnungs-/Schließmechanismus der Türen des Hostfahrzeugs ansteuert bzw. -treibt, um die Türen des Hostfahrzeugs abzuschließen bzw. zu verriegeln.
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Die Steuereinheit 105 führt nicht nur einen Prozess auf Grundlage eines Anweisungssignals durch, sondern sie kann auch verschiedene Prozesse durchführen, indem Signale mit der Mobilvorrichtung 101 ausgetauscht werden, nachdem eine Authentisierung regulär abgeschlossen wurde. Wenn zum Beispiel ein Turknauf (Türaußengriff) des Hostfahrzeugs mit einem kapazitiven Berührungssensor versehen ist, erkennt die Steuereinheit 105, dass die Mobilvorrichtung 101 außerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, und bereitet sie sich, nachdem eine Authentisierung regulär abgeschlossen wurde, auf ein Aufschließen bzw. Entriegeln der Türen vor, wenn der Benutzer den Berührungssensor berührt. Außerdem, wenn zum Beispiel das Hostfahrzeug mit einem Maschinen- bzw. Motorschalter zum Anlassen einer Maschine bzw. eines Motors versehen ist, erkennt die Steuereinheit 105, dass die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, und bereitet sie sich, nachdem eine Authentisierung regulär abgeschlossen wurde, zum Beispiel auf ein Anlassen der Maschine bzw. des Motors vor, wenn der Maschinen- bzw. Motorschalter durch den Benutzer eingeschaltet wird.
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Es ist zu beachten, dass bei der vorstehenden Beschreibung der Öffnungs-/Schließmechanismus der Türen des Hostfahrzeugs einem Beispiel für die an dem Hostfahrzeug installierte fahrzeuginterne Vorrichtung entspricht; eine fahrzeuginterne Vorrichtung, die durch ein Anweisungssignal gesteuert werden kann, ist jedoch nicht auf die Türen des Hostfahrzeugs beschränkt. Naturlich sind alle fahrzeuginternen Vorrichtungen anwendbar, solange die fahrzeuginternen Vorrichtungen an dem Hostfahrzeug installiert sind.
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Die gemäß 1 gezeigten Luftdrucksensoren 21 bis 24 übertragen jeweils ein Luftdruck-Informationssignal in vorbestimmten Zeitintervallen periodisch an die Empfangseinheit 102. Die Luftdrucksensoren 21 bis 24 sind für vier Reifen des Hostfahrzeugs bereitgestellt. Die Luftdrucksensoren 21 bis 24 messen jeweils den Luftdruck eines entsprechenden Reifens. Das Luftdruck-Informationssignal umfasst Luftdruckinformationen, die einen gemessenen Luftdruck bezeichnen, und Identifikationsinformationen, durch die jeder der Luftdrucksensoren 21 bis 24 identifiziert wird.
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Das durch die Empfangseinheit 102 empfangene Luftdruck-Informationssignal wird durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 erfasst, decodiert, und dann durch die Steuereinheit 105 erfasst. Jedes Mal, wenn die Steuereinheit 105 ein Luftdruck-Informationssignal erfasst, speichert die Steuereinheit 105 den Luftdruck, der durch die in dem Signal umfassten Luftdruckinformationen bezeichnet wird, sequentiell in einer (nicht gezeigten) Speichereinheit in Zusammenhang mit einem entsprechenden der Luftdrucksensoren 21 bis 24. Außerdem speichert die Speichereinheit der Steuereinheit 105 vorab einen Schwellenwert zum Bestimmen, ob der gespeicherte Luftdruck einen anormalen Wert bezeichnet, als einen Bezugswert.
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Die Steuereinheit 105 vergleicht den Luftdruck, der durch die in dem erfassten Luftdruck-Informationssignal umfassten Luftdruckinformationen bezeichnet wird, mit dem Bezugswert, während sie den Luftdruck sequentiell in der Speichereinheit speichert. Wenn der durch die Luftdruckinformationen bezeichnete Luftdruck einen anormalen Wert bezeichnet, der niedriger oder gleich dem Bezugswert ist, identifiziert die Steuereinheit 105 dann den Luftdrucksensor, der das Luftdruck-Informationssignal übertragen hat, das die den anormalen Wert bezeichnenden Luftdruckinformationen umfasst, auf Grundlage der in dem Luftdruck-Informationssignal umfassten Identifikationsinformationen. Wenn die Steuereinheit 105 den Luftdrucksensor identifiziert, der das Luftdruck-Informationssignal übertragen hat, das die den anormalen Wert bezeichnenden Luftdruckinformationen umfasst, bestimmt die Steuereinheit 105, dass der Luftdruck des Reifens anormal ist, für den der identifizierte Luftdrucksensor bereitgestellt ist, und gibt sie zum Beispiel eine Warnung aus, wie etwa eine Anzeige eines Bildes zum Benachrichtigen des Fahrers über die Anormalität des Luftdrucks auf dem Anzeigeschirm der Anzeigeeinheit 106.
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Die Anzeigeeinheit 106 ist typischerweise an einem Armaturenbrett des Hostfahrzeugs bereitgestellt. Die Anzeigeeinheit 106 besteht aus mechanischen Messinstrumenten (zum Beispiel einem Geschwindigkeitsmesser, der die Geschwindigkeit des Hostfahrzeugs bezeichnet, einem Drehzahlmesser, der die Drehzahl der Maschine bzw. des Motors des Hostfahrzeugs bezeichnet, und dergleichen), einer selbstleuchtenden Hinweiseinrichtung, die auf den Zustand des Hostfahrzeugs hinweist, einem Flüssigkristallanzeigefeld, das ein Bild anzeigt, das den Zustand des Hostfahrzeugs auf dem Anzeigeschirm zeigt, und dergleichen. Außerdem kann die Anzeigeeinheit 106 nur aus dem Flüssigkristallanzeigefeld bestehen, das anstelle der Messinstrumente und der Hinweiseinrichtung auch Informationen in Bild anzeigt, von denen angenommen wird, dass sie durch die mechanischen Messinstrumente und die selbstleuchtende Hinweiseinrichtung bezeichnet werden. Außerdem kann die Anzeigeeinheit 106 an dem Armaturenbrett des Hostfahrzeugs bereitgestellt sein, oder kann sie an jeder beliebigen Position in der Fahrgastzelle des Hostfahrzeugs bereitgestellt sein, solange die Anzeigeeinheit 106 für den Fahrer sichtbar ist.
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Wenn die Steuereinheit 105 einen Prozess zum Ausgeben der vorstehend beschriebenen Warnung durchführt, wird wie vorstehend beschrieben auf dem Anzeigeschirm der Anzeigeeinheit 106 ein Bild zum Benachrichtigen des Fahrers über eine Anormalität des Luftdrucks angezeigt. Auf diese Art und Weise kann ein Prozess, der in einem bekannten System wie etwa einem Luftdrucküberwachungssystem (TPMS) verwendet wird, zum Beispiel auf den Prozess angewandt werden, bei dem der Luftdruck eines Reifens des Hostfahrzeugs gemessen wird und, wenn der gemessene Luftdruck einen anormalen Wert bezeichnet, eine Anormalität des Luftdrucks dem Fahrer gemeldet wird.
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Im Übrigen muss der Normalwert des Luftdrucks auf Grundlage eines Fahrgefühls, das von dem Fahrer verspürt wird, dem Modell des Hostfahrzeugs, dem Zustand einer Fahrbahnoberfläche (zum Beispiel trockener Beton, nasse Schotterstraße, oder dergleichen), auf der das Hostfahrzeug fährt, oder dergleichen bestimmt werden, um die Sicherheit eines Fahrzeuginsassen zu gewährleisten.
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Weiterhin ist die Mobilvorrichtung 101 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wie vorstehend beschrieben mit der Rückstellanweisungstaste 112 versehen. Wenn die Rückstellanweisungstaste 112 durch den Benutzer der Mobilvorrichtung 101 (den Fahrer des Hostfahrzeugs) gedrückt wird, wird zum Beispiel wie vorstehend beschrieben ein Anweisungssignal an die Empfangseinheit 102 übertragen, das eine Rückstellanweisung bezeichnet. Das durch die Empfangseinheit 102 empfangene Anweisungssignal, das die Rückstellanweisung bezeichnet, wird durch die integrierte Kommunikationseinheit 104 erfasst und decodiert. Wenn die Steuereinheit 105 das Anweisungssignal, das die Rückstellanweisung bezeichnet, von der integrierten Kommunikationseinheit 104 erfasst, nachdem die vorstehend beschriebene Authentisierung abgeschlossen wurde, wird der neueste Luftdruck, der in der Speichereinheit zu der Zeit gespeichert wird, zu der das Anweisungssignal erfasst wurde, als ein Normalwert festgelegt.
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Der in der Speichereinheit der Steuereinheit 105 gespeicherte Bezugswert ist hier typischerweise ein Zahlenwert, der in einem vorbestimmten Verhältnis zu dem Normalwert des Luftdrucks steht, wie es gemäß 2 gezeigt ist. Genauer gesagt, wie es gemäß 2 gezeigt ist, ist der Bezugswert ein Zahlenwert, der durch Multiplikation des Normalwerts des Luftdrucks mit einer vorbestimmten positiven Dezimalzahl Θ, die kleiner als 1 ist, erhalten wird. Indem der Zahlenwert mit dem vorbestimmten Verhältnis zu dem Normalwert des Luftdrucks als der Bezugswert gespeichert wird, kann ein optimaler Bezugswert auf Grundlage des Normalwerts eingestellt werden, der durch den Benutzer ausgewählt und zu der Zeit festgelegt wird, zu der der Benutzer die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt hat. Somit legt die Steuereinheit 105 den Luftdruck zu der Zeit, zu der der Fahrer die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt hat, als den Normalwert fest. Außerdem berechnet die Steuereinheit 105 den Bezugswert auf Grundlage des festgelegten Normalwerts des Luftdrucks, und speichert sie dann den berechneten Bezugswert in der Speichereinheit. Wenn der Bezugswert bereits in der Speichereinheit gespeichert wurde, aktualisiert die Steuereinheit 105 den bereits gespeicherten Bezugswert mit dem berechneten Bezugswert. Die Steuereinheit 105 kann den Bezugswert auf Grundlage des Luftdrucks von einem beliebigen der Reifen berechnen, der zu der Zeit identifiziert wird, zu der die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal erfasst hat, das eine Rückstellanweisung bezeichnet. Wahlweise kann die Steuereinheit 105 den Durchschnittswert der Luftdrucke von allen Reifen als den Normalwert zu der Zeit festlegen, zu der die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal erfasst hat, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, und kann sie den Bezugswert auf Grundlage des als den Normalwert festgelegten Durchschnittswert berechnen.
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Es ist zu beachten, dass die Steuereinheit 105, wenn sie den Bezugswert aktualisiert, die Luftdrücke, die bis dahin sequentiell gespeichert sind, aus der Speichereinheit löschen kann. Außerdem kann die Steuereinheit 105 ferner den gemäß 2 gezeigten Absolutwert zusätzlich zu dem Bezugswert speichern. Wenn der Absolutwert in der Speichereinheit gespeichert ist, vergleicht die Steuereinheit 105 den Luftdruck sowohl mit dem Bezugswert als auch mit dem Absolutwert, während sie die Luftdrücke sequentiell speichert, wie es vorstehend beschrieben ist. Der Bezugswert ist ein Relativwert mit Bezug auf den Zahlenwert, der durch die Steuereinheit 105 als der Normalwert festgelegt wird. Der Absolutwert ist ein Wert, der für den durch die Steuereinheit 105 festgelegten Normalwert irrelevant ist. Der gemäß 2 gezeigte Absolutwert wird in der Speichereinheit der Steuereinheit 105 vorab gespeichert, und die Steuereinheit 105 vergleicht den Luftdruck zusätzlich zu dem Bezugswert mit dem Absolutwert, während sie die Luftdrücke sequentiell speichert. Somit ist die Steuereinheit in der Lage, zu bestimmen, dass der Luftdruck niedriger oder gleich einem Absolutwert ist.
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Wie vorstehend beschrieben ist bei dem Rückstellsystem 10 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Mobilvorrichtung 101 mit der Rückstellanweisungstaste 112 versehen und ist das Rückstellsystem 10 so konfiguriert, dass der Bezugswert aktualisiert werden kann, wenn die Taste gedrückt wurde. Somit ist es möglich, die Notwendigkeit einer Installation von Schaltern zum Aktualisieren des Bezugswerts auf der Rückseite der Fahrzeugkarosserie oder dergleichen zu beseitigen. Daher ist es mit dem Rückstellsystem 10 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht notwendig, Raum für Drähte, die die Schalter mit der Steuereinheit 105 verbinden, oder Raum zur Installation der Schalter bereitzustellen. Somit ist es möglich, einen Bezugswert zur Bestimmung, ob der Luftdruck eines Reifens einen anormalen Wert bezeichnet, ohne Verringerung der Flexibilität einer Ausgestaltung bzw. Anordnung zu speichern.
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Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel überträgt die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wird, ein Anweisungssignal an die Empfangseinheit 102, das eine Rückstellanweisung bezeichnet. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist es auch anwendbar, dass die Mobilvorrichtung 101 nur mit einer oder mehreren Steueranweisungstasten 111 versehen ist, und dass die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn eine vorbestimmte Steueranweisungstaste 111 über eine vorbestimmte Zeitdauer oder länger (zum Beispiel 3 Sekunden oder länger) durchgehend bzw. andauernd gedrückt wird, ein Anweisungssignal an die Empfangseinheit 102 überträgt, das eine Ruckstellanweisung bezeichnet. Wenn die vorbestimmte Steueranweisungstaste 111 nicht über die vorbestimmte Zeitdauer oder länger hinweg durchgehend gedrückt wird, wird dann ein Anweisungssignal, das eine Anweisung entsprechend der ursprünglichen Funktion der Steueranweisungstaste 111 bezeichnet, von der Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 an die Empfangseinheit 102 übertragen. Indem dies so gemacht wird, ist es nicht notwendig, die Mobilvorrichtung 101 mit Raum bzw. Platz zur Bereitstellung der Rückstellanweisungstaste 112 zu versehen.
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Bei einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel ist es außerdem anwendbar, dass die Mobilvorrichtung 101 nur mit einer oder mehreren Steueranweisungstasten 111 versehen ist, und die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn eine vorbestimmte Steueranweisungstaste 111 mit einer vorbestimmten Häufigkeit (zum Beispiel zweimal) innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer gedrückt wird, ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 überträgt. Wenn die vorbestimmte Steueranweisungstaste 111 innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer nicht mit der vorbestimmten Häufigkeit gedrückt wird (zum Beispiel nur einmal gedrückt wird), wird dann ein Anweisungssignal, das eine Anweisung entsprechend der ursprünglichen Funktion der Steueranweisungstaste 111 bezeichnet, von der Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 an die Empfangseinheit 102 übertragen.
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Indem dies so gemacht wird, ist es nicht notwendig, die Mobilvorrichtung 101 mit Raum bzw. Platz zur Bereitstellung der Rückstellanweisungstaste 112 zu versehen.
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Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Mobilvorrichtung 101 außerdem so konfiguriert sein, dass die Mobilvorrichtung 101 nicht mit der Rückstellanweisungstaste 112 versehen ist, sondern stattdessen mit zwei oder mehr Steueranweisungstasten 111 versehen ist, und die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn vorbestimmte zwei oder mehr Steueranweisungstasten 111 gedrückt wurden, ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 überträgt. Indem dies so gemacht wird, ist es nicht notwendig, die Mobilvorrichtung 101 mit Raum bzw. Platz zur Bereitstellung der Rückstellanweisungstaste 112 zu versehen.
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Wahlweise ist es bei einem weiteren Ausführungsbeispiel anwendbar, dass die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn vorbestimmte zwei oder mehr Steueranweisungstasten 111 gedrückt wurden, ein Anweisungssignal, das bezeichnet, dass die vorbestimmten zwei oder mehr Steueranweisungstasten 111 gedrückt wurden, an die Empfangseinheit 102 überträgt. In diesem Fall kann die Steuereinheit 105 den Bezugswert wie vorstehend beschrieben aktualisieren, wenn die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal erfasst hat, das bezeichnet, dass die vorbestimmten zwei oder mehr Steueranweisungstasten 111 gedrückt wurden.
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Bei dem ersten Ausführungsbeispiel überträgt die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wurde, außerdem ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, an die Empfangseinheit 102. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es auch anwendbar, dass die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 über eine vorbestimmte Zeitdauer oder länger (zum Beispiel 3 Sekunden) hinweg durchgehend bzw. andauernd gedrückt wird, ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 überträgt. Indem dies so gemacht wird, ist es möglich, auf Grundlage einer Zeitdauer, während derer die Rückstellanweisungstaste 112 durchgehend gedrückt wird, zu bestimmen, dass die Rückstellanweisungstaste 112 durch den Benutzer der Mobilvorrichtung 101 irrtümlich gedrückt wurde. Somit ist es möglich, zu verhindern, dass ein unbeabsichtigter Bezugswert eingestellt wird.
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Gleichermaßen ist es bei einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel auch anwendbar, dass die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer (zum Beispiel innerhalb einer Sekunde) mit einer vorbestimmten Häufigkeit (zum Beispiel zweimal) gedrückt wurde, ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, an die Empfangseinheit 102 überträgt. Indem dies so gemacht wird, ist es möglich, auf Grundlage der Häufigkeit, mit der die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wurde, zu bestimmen, dass die Rückstellanweisungstaste 112 durch den Benutzer der Mobilvorrichtung 101 irrtümlich gedruckt wurde. Somit ist es möglich, zu verhindern, dass ein unbeabsichtigter Bezugswert eingestellt wird.
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Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es auerdem auch anwendbar, dass die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 konfiguriert ist, ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, über eine Zeitdauer hinweg, während derer die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wird, durchgehend bzw. andauernd an die Empfangseinheit 102 zu übertragen, und, wenn die Steuereinheit 105 das Anweisungssignal, das die Rückstellanweisung bezeichnet, für eine vorbestimmte Zeitdauer durchgehend erfasst hat, der Bezugswert wie vorstehend beschrieben aktualisiert wird. Indem dies so gemacht wird, ist es möglich, wenn der Benutzer der Mobilvorrichtung 101 die Rückstellanweisungstaste 112 irrtümlich gedrückt hat, mittels einer durch die Steuereinheit 105 vorgenommenen Bestimmung zu verhindern, dass ein unbeabsichtigter Bezugswert durch den Benutzer eingestellt wird.
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Gleichermaßen ist bei einem weiteren Ausführungsbeispiel die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 so konfiguriert, dass sie ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, jedes Mal dann an die Empfangseinheit 102 übertragt, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedruckt wird, und der Bezugswert wie vorstehend beschrieben aktualisiert wird, wenn die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal, das eine Ruckstellanweisung bezeichnet, innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer (zum Beispiel innerhalb einer Sekunde) mit einer vorbestimmten Häufigkeit (zum Beispiel zweimal) erfasst hat. Indem dies so gemacht wird, ist es möglich, mittels einer durch die Steuereinheit 105 vorgenommenen Bestimmung zu verhindern, dass ein unbeabsichtigter Bezugswert durch den Benutzer eingestellt wird.
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Außerdem ist es bei einem weiteren Ausführungsbeispiel anwendbar, einen Meldungs- bzw. Benachrichtigungsprozess eines Meldungs- bzw. Benachrichtigungston-Ausgabeprozesses und/oder eines Meldungs- bzw. Benachrichtigung-Anzeigeprozesses durchzufuhren. Wenn die Steuereinheit 105 den Bezugswert aktualisiert hat, veranlasst die Steuereinheit 105 bei dem Meldungston-Ausgabeprozess einen Lautsprecher dazu, einen Meldungston, der bezeichnet, dass der Bezugswert aktualisiert wurde, in das Innere der Fahrgastzelle des Hostfahrzeugs auszugeben. wenn die Steuereinheit 105 den Bezugswert aktualisiert hat, veranlasst die Steuereinheit 105 bei dem Meldung-Anzeigeprozess den Anzeigeschirm der Anzeigeeinheit 106 dazu, ein Meldungsbild anzuzeigen, das bezeichnet, dass der Bezugswert aktualisiert wurde. Indem dies so gemacht wird, ist es möglich, dem Benutzer zuverlässiger zu melden, dass der Bezugswert durch die Steuereinheit 105 aktualisiert wurde.
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Außerdem ist es bei einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel auch anwendbar, dass der Bezugswert nur dann aktualisiert wird, wenn die Steuereinheit 105, die den vorstehend beschriebenen Meldungs- bzw. Benachrichtigungsprozess durchführt, bestimmt, dass die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, wie es vorstehend beschrieben ist, und ein Anweisungssignal erfasst hat, das eine Rückstellanweisung bezeichnet. Indem dies so gemacht wird, ist es möglich, zum Beispiel eine Situation zu verhindern, dass der Meldungston-Ausgabeprozess durch die Steuereinheit 105 durchgeführt wird und der Benutzer den vorgenannten Meldungston dann verpasst, oder eine Situation zu verhindern, dass der Meldung-Anzeigeprozess durch die Steuereinheit 105 durchgeführt wird und ein Meldungsbild dann zwecklos angezeigt wird, obwohl sich der Benutzer der Mobilvorrichtung 101 außerhalb der Fahrgastzelle befindet, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wurde, obwohl sich der Benutzer der Mobilvorrichtung 101 außerhalb der Fahrgastzelle befindet.
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Außerdem kann bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ein Antwortanforderungssignal, das durch die Steuereinheit 105 erzeugt wird, die einen Meldungs- bzw. Benachrichtigungsprozess durchführt, Informationen umfassen, die den Typ der Sendeeinheit 103 bezeichnen, von der aus das Antwortanforderungssignal übertragen wird. Indem dies so gemacht wird, ist die Mobilvorrichtung 101 in der Lage, zu bestimmen, dass sich die Mobilvorrichtung 101 selbst innerhalb der Fahrgastzelle befindet, wenn die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 ein von der Sendeeinheit 103 übertragenes Antwortanforderungssignal empfängt und die in dem empfangenen Signal umfassten Informationen die innere Sendeeinheit 103 als den Typ der Sendeeinheit 103 bezeichnen. Wenn die Mobilvorrichtung 101 bestimmt, dass sich die Mobilvorrichtung 101 selbst innerhalb der Fahrgastzelle befindet, erzeugt die Mobilvorrichtung 101 ein Antwortsignal, das Informationen umfasst, die bezeichnen, dass sich die Mobilvorrichtung 101 selbst innerhalb der Fahrgastzelle befindet, und überträgt sie das Antwortsignal von der Kommunikationsschaltung an die Empfangseinheit 102. Dann erfasst die Steuereinheit 105 das Antwortsignal, das Informationen umfasst, die bezeichnen, dass sich die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle befindet, und dann authentisieren sich die Steuereinheit 105 und die Mobilvorrichtung 101 gegenseitig, wie es vorstehend beschrieben ist.
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Nachdem die Authentisierung abgeschlossen wurde, erzeugt die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wird, ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet, so dass dieses Informationen umfasst, dass sich die Mobilvorrichtung 101 selbst innerhalb der Fahrgastzelle befindet, und überträgt sie das Anweisungssignal dann an die Empfangseinheit 102. Die Steuereinheit 105 erfasst das durch die Empfangseinheit 102 empfangene Anweisungssignal über die integrierte Kommunikationseinheit 104. Wenn das erfasste Anweisungssignal eine Rückstellanweisung bezeichnet und Informationen umfasst, die bezeichnen, dass sich die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle befindet, kann dann der Bezugswert wie vorstehend beschrieben aktualisiert werden. Indem dies so gemacht wird, ist die Mobilvorrichtung 101 in der Lage, zu bestimmen, dass sich der Benutzer, der die Mobilvorrichtung 101 trägt, innerhalb der Fahrgastzelle befindet. Somit ist es möglich, eine Situation zu verhindern, dass der Meldungston-Ausgabeprozess durch die Steuereinheit 105 durchgeführt wird und der Benutzer dann den vorgenannten Meldungston verpasst, oder eine Situation zu verhindern, dass der Meldungs-Anzeigeprozess durch die Steuereinheit 105 durchgeführt wird und ein Meldungsbild dann zwecklos angezeigt wird, obwohl sich der Benutzer der Mobilvorrichtung 101 außerhalb der Fahrgastzelle befindet, wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wurde, obwohl sich der Benutzer außerhalb der Fahrgastzelle befindet. Außerdem ist es möglich, den Bezugswert nur dann zu aktualisieren, wenn die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle präsent ist.
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Außerdem ist es bei einem weiteren Ausführungsbeispiel anwendbar, dass die Steuereinheit 105, wenn ein Meldungston als der vorstehend beschriebene Meldungsprozess ausgegeben wird, einen Lautsprecher, der für das Hostfahrzeug bereitgestellt ist und einen Meldungston in das Innere der Fahrgastzelle des Hostfahrzeugs ausgibt, oder einen Lautsprecher, der für das Hostfahrzeug bereitgestellt ist und einen Meldungston nach außerhalb der Fahrgastzelle des Hostfahrzeugs ausgibt, auszuwählen und dann den ausgewählten Lautsprecher dazu zu veranlassen, einen Meldungston auszugeben. Genauer gesagt ist es auch anwendbar, dass die Steuereinheit 105 bestimmt, ob die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle oder außerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, wie es vorstehend beschrieben ist, den Bezugswert aktualisiert, wenn die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal erfasst hat, das eine Ruckstellanweisung bezeichnet, und zusätzlich, wenn der Bezugswert aktualisiert wurde, einen Lautsprecher, der zum Ausgeben eines Meldungstons in Richtung der bestimmten Position (innerhalb der Fahrgastzelle oder außerhalb der Fahrgastzelle), wo sich die Mobilvorrichtung 101 befindet, bereitgestellt ist, zum Ausgeben eines Meldungstons veranlasst. Wenn die Position der Mobilvorrichtung 101, der zu der Zeit bestimmt wird, zu der der Bezugswert aktualisiert wurde, innerhalb der Fahrgastzelle liegt, kann dann die Steuereinheit 105 ferner den vorstehend beschriebenen Meldung-Anzeigeprozess durchführen. Indem dies so gemacht wird, ist es abhängig von einer Position, an der sich der Benutzer befindet, für die Steuereinheit 105 möglich, dem Benutzer, der die Mobilvorrichtung 101 tragt, zuverlässiger zu melden, dass der Bezugswert aktualisiert wurde.
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Außerdem kann bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ein durch die Steuereinheit 105 erzeugtes Antwortanforderungssignal Informationen umfassen, die den Typ der Sendeeinheit 103 bezeichnen, von der aus das Antwortanforderungssignal übertragen wird. Dann verwendet die Mobilvorrichtung 101 die Kommunikationsschaltung, um das von der Sendeeinheit 103 übertragene Antwortanforderungssignal zu empfangen, und bestimmt sie eine Position, an der sich die Mobilvorrichtung 101 befindet (innerhalb der Fahrgastzelle oder außerhalb der Fahrgastzelle), auf Grundlage der Informationen, die in dem empfangenen Signal umfasst sind, und die den Typ der Sendeeinheit 103 bezeichnen. Wenn die Mobilvorrichtung 101 die Position der Mobilvorrichtung 101 bestimmt, erzeugt die Mobilvorrichtung 101 ein Antwortsignal, das Informationen umfasst, die die bestimmte Position bezeichnen, und übertragt sie das Antwortsignal dann von der Kommunikationsschaltung an die Empfangseinheit 102. Die Steuereinheit 105 erfasst das Antwortsignal, das durch die Mobilvorrichtung 101 übertragen wird, und das die Position der Mobilvorrichtung 101 umfasst, und dann authentisieren sich die Steuereinheit 105 und die Mobilvorrichtung 101 gegenseitig, wie es vorstehend beschrieben ist.
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Wenn die Rückstellanweisungstaste 112 gedrückt wird, nachdem eine Authentisierung abgeschlossen wurde, überträgt die Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung 101 ein Anweisungssignal, das eine Rückstellanweisung bezeichnet und Informationen umfasst, die die Position der Mobilvorrichtung 101 bezeichnen, an die Empfangseinheit 102. Die Steuereinheit 105 erfasst das durch die Empfangseinheit 102 empfangene Anweisungssignal über die integrierte Kommunikationseinheit 104 und, wenn das erfasste Anweisungssignal eine Rückstellanweisung bezeichnet, aktualisiert den Bezugswert wie vorstehend beschrieben. Außerdem ist es auch anwendbar, dass die Steuereinheit 105 die Position der Mobilvorrichtung 101 auf Grundlage der in dem erfassten Anweisungssignal umfassten Informationen bestimmt und einen Lautsprecher, der zum Ausgeben eines Meldungstons in Richtung der Position der Mobilvorrichtung 101 bereitgestellt ist, zum Ausgeben eines Meldungstons veranlasst. Wenn die Position der Mobilvorrichtung 101, die zu der Zeit bestimmt wird, zu der der Bezugswert aktualisiert wird, innerhalb der Fahrgastzelle liegt, kann die Steuereinheit 105 dann ferner den vorstehend beschriebenen Meldung-Anzeigeprozess durchführen. Indem dies so gemacht wird, ist es abhängig von einer Position, an der sich der Benutzer befindet, für die Steuereinheit 105 möglich, dem Benutzer, der die Mobilvorrichtung 101 trägt, zuverlässiger zu melden, dass der Bezugswert aktualisiert wurde.
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Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es außerdem anwendbar, dass die Steuereinheit 105 zum Beispiel auf Grundlage der Fahrgeschwindigkeit des Hostfahrzeugs bestimmt, ob das Hostfahrzeug fährt, und den Bezugswert, wenn das Hostfahrzeug fahrt, selbst dann nicht aktualisiert, wenn die Steuereinheit 105 ein Anweisungssignal erfasst, das eine Rückstellanweisung bezeichnet.
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Außerdem wird gemäß der Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels ein Bezugswert in der Speichereinheit der Steuereinheit 105 gespeichert; bei einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel können jedoch zwei oder mehr Bezugswerte in der Speichereinheit gespeichert werden. Zum Beispiel kann die Steuereinheit 105 einen Bezugswert für den Luftdruck eines Vorderrads und einen Bezugswert für den Luftdruck eines Hinterrads speichern, und kann sie dann gesondert bestimmen, ob der Luftdruck eines Reifens des Vorderrads einen anormalen Wert bezeichnet, und ob der Luftdruck eines Reifens des Hinterrads einen anormalen Wert bezeichnet. Dabei kann der Wert einer Dezimalzahl θ zum Berechnen eines Bezugswerts für jeden zu berechnenden Bezugswert gleich sein oder sich zwischen den jeweiligen Bezugswerten unterscheiden.
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Gemäß der Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels beginnt außerdem die Steuereinheit 105 eine Authentisierung, wenn die Steuereinheit 105 ein Antwortsignal erfasst hat, das eine Antwort auf ein Antwortanforderungssignal bezeichnet, und führt sie einen Prozess auf Grundlage einer durch ein Anweisungssignal bezeichneten Anweisung durch, nachdem die Authentisierung regulär abgeschlossen wurde. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel kann jedoch die Steuereinheit 105, wenn die Steuereinheit 105 ein Signal (zum Beispiel ein Anweisungssignal) erfasst hat, das von einem Antwortsignal auf ein Antwortanforderungssignal verschieden ist, bestimmen, ob die Mobilvorrichtung 101 innerhalb der Fahrgastzelle oder außerhalb der Fahrgastzelle präsent ist, wie es vorstehend beschrieben ist. Daraufhin kann die Steuereinheit 105, wenn eine Authentisierung begonnen wird und dann regulär abgeschlossen wird, einen Prozess basierend auf der durch das erfasste Anweisungssignal bezeichneten Anweisung durchführen.
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Außerdem kann die Steuereinheit 105 in einer solchen Art und Weise implementiert sein, dass eine LSI, eine CPU, ein Mikrocomputer oder dergleichen vorbestimmte Programmdaten interpretiert und ausführt, durch die der vorstehend beschriebene Prozess durchgeführt werden kann, wobei diese in einer Speichervorrichtung (ROM, RAM, Festplatte oder dergleichen) gespeichert sind. Hierbei kann die CPU eine CPU sein, die eine an einer mobilen Einheit wie etwa einem Fahrzeug installierte elektronische Steuereinheit (ECU) darstellt. Zusätzlich können in diesem Fall die Programmdaten in die Speichervorrichtung über ein Speichermedium eingeführt werden oder können sie direkt von einem Speichermedium aus ausgeführt werden. Es ist zu beachten, dass das Speichermedium ein Halbleiterspeicher wie etwa ein ROM, ein RAM und ein Flash-Speicher, ein magnetischer Plattenspeicher wie etwa eine Diskette und eine Festplatte, ein optischer Plattenspeicher wie etwa eine CD-ROM, eine DVD und eine BD, eine Speicherkarte und dergleichen sein kann.
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Außerdem können die Funktionen der Komponenten des vorstehend beschriebenen Rückstellsystems 10 in einer Konfiguration angewandt und implementiert sein, die eine Kombination eines Teils oder der Gesamtheit verschiedener Systeme aufweist, die an dem Hostfahrzeug installiert sind. Zum Beispiel können die Funktionen der Komponenten des vorstehend beschriebenen Rückstellsystems 10 in einer Konfiguration hinzugefugt oder implementiert sein, die eine Kombination eines Teils oder der Gesamtheit eines an dem Hostfahrzeug installierten intelligenten Einlasssystems mit einem Teil oder der Gesamtheit des TPMS aufweist.
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Außerdem können alle vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele selbstverständlich in jeglicher Kombination verwirklicht werden.
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Das Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorstehend beschrieben; jedoch stellt die vorstehende Beschreibung in jeglicher Hinsicht nur Beispiele der Erfindung dar, und ist sie nicht dazu bestimmt, den Umfang der Erfindung einzuschränken. Selbstverständlich kann das Ausführungsbeispiel der Erfindung in verschiedenen Formen verbessert oder modifiziert werden, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
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Mit dem Aspekt der Erfindung ist es möglich, eine Anweisung zur Einstellung des Bezugswerts eines Reifendrucks von der Mobilvorrichtung durchzuführen, und ist dies zum Beispiel in einem System oder dergleichen nützlich, das die Luftdrücke von für ein Hostfahrzeug bereitgestellten Reifen überwacht.
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Eine Mobilvorrichtung (101) ist mit einer Rückstellanweisungstaste (112) versehen. Wenn die Rückstellanweisungstaste (112) gedrückt wurde, wird ein eine Rückstellanweisung bezeichnendes Anweisungssignal von einer Kommunikationsschaltung der Mobilvorrichtung an eine Empfangseinheit (102) übertragen. Die Empfangseinheit (102) empfängt das Anweisungssignal, das von der Mobilvorrichtung (101) drahtlos übertragen wird, und ein Luftdruck-Informationssignal, das einen Luftdruck bezeichnet und von einem Luftdrucksensor (21; 22; 23; 24) drahtlos übertragen wird. Das durch die Empfangseinheit (102) empfangene Signal wird durch eine integrierte Kommunikationseinheit (104) decodiert und durch eine Steuereinheit (105) erfasst. Die Steuereinheit (105) berechnet und speichert, wenn sie das die Rückstellanweisung bezeichnende Anweisungssignal erfasst, einen Bezugswert auf Grundlage des durch das Luftdruck-Informationssignal bezeichneten Luftdrucks.