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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Instrumententafeln und Instrumente,
die wahlweise mit ultraviolettem (UV) Licht beleuchtet werden, und
insbesondere Instrumententafeln und Instrumente, die ultraviolette
Zeichen und Markierungen umfassen, die nicht sichtbar sind, solange
kein UV-Licht angelegt wird.
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2. Diskussion
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Die
Fahrzeughersteller sind ständig
darum bemüht,
ihre Fahrzeuge auf dem Markt zu differenzieren, indem sie einzigartige
stilistische und ästhetische
Merkmale bereitstellen. Im Rahmen dieser Differenzierung versuchen
viele Hersteller, eine einzigartige Cockpit-Optik und -Haptik für den Bediener
des Fahrzeugs bereitzustellen. Im Rahmen dieser einzigartigen Optik
und Haptik versucht jeder Hersteller, seine Instrumententafeln und
Instrumente unterschiedlich auszubilden, ist jedoch durch die Raum- und
Funktionalitätsbedingungen
für die
diversen Sichtanzeigen, Instrumente, Meldesignale, Warnleuchten
und anderen notwendigen Informationsdisplays eingeschränkt. Der
für die
zahlreichen Instrumente, Informationsleuchten und anderen Informationsinteraktionen,
zu denen Meldesignale gehören, benötigte Platz
schränkt
die Gestaltungsoptionen für Instrumentendisplays
und Instrumente ein.
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Instrumententafeln
und Instrumente sind typischerweise hintergrundbeleuchtet, was die
Gestaltungsoptionen einschränkt.
Insbesondere sind die Designer durch den verfügbaren Platz und durch die Anzahl
der Instrumente, Informationsdisplays und Statusleuchten, die es
einzubauen gilt, eingeschränkt.
Beispiele üblicher
Instrumente in Kraftfahrzeugen umfassen Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Motortemperatur,
wozu Wassertemperatur, Öltemperatur, Öldruck,
Füllstand
und Zeit gehören
können. Beispiele
diverser Meldesignale, die üblicherweise
in Fahrzeugen verwendet werden, umfassen Motorkontrollleuchten, Öldruckleuchten,
Motortemperaturleuchten, Füllstandleuchten,
Blinkerleuchten, Warnblinkleuchten, diverse Zustandssymbole, Scheinwerfer-
oder Fernlichtleuchten, Nebelleuchten, Sicherheitsgurtleuchten,
Vorglühleuchten
und diverse andere Statusleuchten, die dem Bediener des Fahrzeugs
Informationen bereitstellen, wenn ein Bediener nicht so ausführliche
Informationen, wie sie typischerweise ein Instrument bereitstellen
würde,
benötigt.
Daher ist es wünschenswert, über eine
Instrumententafel zu verfügen,
die auf geringerem oder demselben Raum eine größere Anzahl von Instrumenten,
Informationsdisplays, Meldesignale und Warnleuchten ermöglicht,
und die benötigte
Größe der Instrumententafel
oder Instrumente zu minimieren.
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Um
ihre Fahrzeuge zu differenzieren, sind die Hersteller ständig bemüht, einzigartige
Stil- und Gestaltungsarten, und zwar insbesondere für Optik und
Haptik der Instrumente auf der Instrumententafel, bereitzustellen.
Da die verfügbaren
Anzeige- und Beleuchtungsmöglichkeiten
jahrelang gleich geblieben sind, waren die Hersteller bei der Bereitstellung anderer
bedeutender Stil- und Funktionsunterschiede als Form, Farbe und
Anordnung der Instrumente für
die Endkunden eingeschränkt.
Zudem ist es schwierig und kostspielig, bei hintergrundbeleuchteten
Instrumenten verschiedenfarbige Warnleuchten eng nebeneinander bereitzustellen
und dabei sicherzustellen, dass zwischen angrenzenden Leuchten kein
Licht durchscheint.
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Daher
ist es wünschenswert,
eine Instrumententafel und Instrumente bereitzustellen, die neue
Stilarten und Funktionalität
ermöglichen
und dabei gleichzeitig gut lesbare Instrumente, insbesondere unter
schlechten Beleuchtungsverhältnissen bereitstellen.
Es ist ebenfalls wünschenswert,
dem Fahrer auf demselben Raum, oder sogar auf geringerem Raum, mehr
Informationen deutlich mitzuteilen.
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Viele
Bediener bemerken nicht, dass die Nadel auf einem Instrument einen
Betriebsparameter angibt, der außerhalb eines gewünschten
Betriebszustands liegt. Z. B. verpassen die Fahrzeugbediener manchmal
Meldesignale, wie etwa dass die Temperatur zu hoch, der Öldruck niedrig,
der Füllstand niedrig
ist, usw. Um auf das Instrument aufmerksam zu machen, das eine Anzeige
außerhalb
der gewünschten
Betriebseigenschaften angibt, fügen
viele Hersteller redundante Blindleuchten oder andere Warnleuchten
hinzu, um die Aufmerksamkeit des Benutzers auf das Instrument zu
lenken. Diese redundanten Warnungen erhöhen die Herstellungskosten und
nehmen benötigten
Platz auf der Instrumententafel ein. Daher ist es wünschenswert,
mit einem Bediener deutlich zu kommunizieren und seine Aufmerksamkeit
zu wecken und dabei die Redundanzen zu beseitigen, die zusätzlichen
Platz auf der Rückplatte
benötigen.
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Viele
Instrumententafeln verwenden beleuchtete Zeiger unter schlechten
Lichtverhältnissen. Die
Zeiger befinden sich auf der Oberfläche der Rückplatte und empfangen Licht
durch einen Lichtleiter, der sich zylindrisch durch die Rückplatte
und um die Drehachse des Zeigers herum erstreckt. Die Gestaltungsbedingungen,
um Licht für
diese beleuchteten Zeiger bereitzustellen, schränken den verwendbaren Stil
der Instrumente und Zeiger erheblich ein. Insbesondere bei längeren Zeigern,
wie etwa bei Tachometerzeigern, ist es schwierig, den ganzen Zeiger über seine
Länge hinweg
hell und einheitlich zu beleuchten. Ebenso verringern eventuelle
Krümmungen
in der Länge
des Zeigers das über
die Länge
des Zeigers verfügbare
Licht. Um diese Probleme zu behandeln, beleuchten einige Hersteller
ihre Zeiger aktiv mit einer integrierten Diode, wobei diese sind
jedoch kostspielig in der Herstellung sind und es schwierig ist,
die Diode mit Strom zu versorgen und es dabei dem Zeiger zu ermöglichen,
sich betriebsmäßig über zahlreiche
Zyklen hinweg zu drehen. Der Energiemechanismus zum Beleuchten der
Zeiger benötigt
ebenfalls wertvollen Platz hinter der Rückplatte.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
UND VORTEILE
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Instrumententafel oder Instrumente
für ein
Fahrzeug, die Zeichen, wie etwa Markierungen, Meldesignale und Warnsignale
umfassen, die unter normal sichtbaren Beleuchtungsverhältnissen
unsichtbar sind, jedoch sichtbar aufleuchten, wenn UV-Licht angelegt
wird.
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Die
Instrumente umfassen eine Rückplatte, die
eine Anzeigefläche
aufweist, die diverse Zeichen umfasst, um Informationen für den Bediener
des Fahrzeugs bereitzustellen. Die Anzeigefläche kann von vorne oder von
hinten mit sichtbarem Licht unter schlechten Lichtverhältnissen
beleuchtet werden und umfasst Zeichen, die unter normalen Beleuchtungsverhältnissen
ohne Beleuchtung sowie bei Beleuchtung mit sichtbarem Licht sichtbar
sind. Die Instrumententafel bzw. die Instrumente umfasst/umfassen Nanophosphorteilchen,
die nicht sichtbar sind, solange kein UV-Licht angelegt wird. Die
Nanophosphorteilchen können
aus Würfeln,
individuellen Molekülen oder
Partikeln gebildet sein. Die Nanophosphorteilchen werden in Muster
angeordnet, um Zeichen zu schaffen, um dem Benutzer des Fahrzeugs
Informationen mitzuteilen.
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Es
wird mindestens eine UV-Lichtquelle in der Instrumententafel bereitgestellt,
um die Nanophosphorteilchen von vorne zu beleuchten. Wenn die Nanophosphorteilchen
UV-Licht aus der
UV-Lichtquelle ausgesetzt werden, erscheinen die durch das Nanophosphormaterial
gebildeten Zeichen deutlich und sind für den Benutzer sowohl bei Tageslicht
als auch unter schlechten Umgebungslichtverhältnissen sichtbar. Obwohl die
Zeichen nicht sichtbar sind, wenn kein UV-Licht angelegt wird, sind
sie im hellen Tageslicht sichtbar, wenn UV-Licht angelegt wird.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Nanophosphorteilchen und die
dadurch gebildeten Zeichen ohne die UV-Lichtquelle nicht sichtbar
sind und der Fahrer stattdessen durch das die Nanophosphorteilchen enthaltende
Substrat hindurch auf die Displayoberfläche sieht, in der sie enthalten
oder auf die sie aufgetragen sind.
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Ein
transparentes Element wird zwischen dem Benutzer und der UV-Lichtquelle
bereitgestellt und ist konfiguriert, um UV-Licht zu blockieren.
Die Blockierung des UV-Lichts stellt sicher, dass direktes Sonnenlicht,
das auf die Rückplatte
fällt,
die Nanophosphorteilchen nicht aktiviert, und schützt den
Bediener vor dem UV-Licht, das von der UV-Lichtquelle erzeugt wird.
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Der
Zeiger ist leicht herzustellen und bei sichtbarem Licht durchsichtig,
transluzent oder einfarbig, ändert
jedoch seine Farbe, wenn UV-Licht angelegt wird.
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Der
weitere Umfang der Anwendungsmöglichkeiten
der vorliegenden Erfindung wird aus der nachstehenden ausführlichen
Beschreibung, den Ansprüchen
und den Zeichnungen hervorgehen. Es versteht sich jedoch, dass die
ausführliche
Beschreibung und die spezifischen Beispiele, obwohl sie bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung angeben, nur beispielhaft angegeben werden, da diverse Änderungen
und Modifikationen in Geist und Umfang der Erfindung für den Fachmann
ersichtlich sein werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ohne Weiteres anerkannt
und besser verständlich
werden mit Bezug auf die nachstehende ausführliche Beschreibung, wenn
sie in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen gesehen wird.
Es zeigen:
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1 eine
beispielhafte Instrumententafel, die individuelle und getrennte
Instrumente verwendet.
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2 eine
Instrumententafel, die ein Kombi-Instrument umfasst, das in der
Kombination über Instrumente
verfügt.
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3 eine
vergrößerte Ansicht
eines Kombi-Instruments mit ersten aktiven UV-Zeichen als Reaktion auf eine erste
UV-Lichtwellenlänge.
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4 eine
beispielhafte Schnittansicht eines Kombi-Instruments mit einer UV-Lichtquelle.
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5 eine
vergrößerte Schnittansicht
der Rückplatte,
die in 4 mit V identifiziert ist.
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6 die
weiter vergrößerte Schnittansicht der
Rückplatte
aus VI in 5.
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7A das
Kombi-Instrument aus 3 mit zweiten aktiven UV-Zeichen
als Reaktion auf eine zweite UV-Lichtwellenlänge unter einer ersten UV-Lichtwellenlänge.
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7B das
Kombi-Instrument aus 3 mit dritten aktiven UV-Zeichen
als Reaktion auf eine dritte UV-Lichtwellenlänge.
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7C das
Kombi-Instrument aus 3, 7A und 7B mit
einer aktiven Blindleuchte, die mit sichtbarem Licht von hinter
der Rückplatte
her und ohne angelegtes UV-Licht
beleuchtet wird.
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8 einen
Zeiger, der durch Nanophosphorteilchen beleuchtet wird.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Instrumententafel 20,
die über
eine Vielzahl von individuellen Instrumenten 40 (1),
mindestens ein Kombi-Instrument (2) oder
eine Kombination davon (nicht abgebildet) verfügt. Natürlich umfasst das Kombi- Instrument 30 diverse
Instrumente 32 innerhalb der Kombination, wie etwa auf der
beispielhaften einzelnen Rückplatte 60 gezeigt. Die
vorliegende Erfindung umfasst eine UV-Lichtquelle und UV-Zeichen, die an die
Rückplatte 60 angelegt
werden. Die UV-Zeichen leuchten auf bzw. erleuchten bei sichtbarem
Licht als Reaktion auf UV-Licht aus der UV-Lichtquelle. Obwohl die Instrumententafel 20 abgebildet
ist, wie sie sich im Armaturenbrett 12 des Fahrzeugs 12 befindet
und insbesondere auf Fahrzeuge anwendbar ist, ist die vorliegende
Erfindung nicht auf Fahrzeuge beschränkt und kann in den verschiedensten
Umfeldern verwendet werden.
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Die
Instrumententafel 20 kann eine beliebige Größe, Form
oder Konfiguration annehmen und kann je nach Art des Fahrzeugs oder
eines anderen Umfeldes, in das die Instrumententafel 20 installiert
wird, variieren. Natürlich
benötigt
die vorliegende Erfindung keine vollständige Instrumententafel 20 mit
einem Kombi-Instrument (2) oder mehreren Instrumenten
(1), sondern kann in einem einzelnen Instrument 40 verwendet
werden. Wie in 1 abgebildet, kann die Instrumententafel 20 aus
diversen Instrumenten 40 sowie aus anderen elektronischen
Systemen bestehen. Wie ferner in 2 abgebildet,
kann die Instrumententafel 20 als eine traditionellere
Fahrzeuginstrumententafel gebildet sein, die ein Kombi-Instrument 30 umfasst,
das sich im Wesentlichen vor dem Steuerrad 14 befindet.
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Das
Kombi-Instrument 30 und die Instrumente 40 sind
im Allgemeinen ähnlich
gebildet, wobei sie ein Gehäuse 50,
das eine Rückplatte 60 sichert
und positioniert, und eine transparente Platte 70, die
etwas von der Rückplatte 60 entfernt
angeordnet ist, aufweisen. Eine UV-Lichtquelle 80 ist enthalten,
um beliebige UV-Zeichen oder -Markierungen 90 zu beleuchten.
Die Rückplatte 60 kann
auf der Vorderfläche 62 diverse
sichtbare Zeichen und Markierungen 44 umfassen, die kein
Licht aus der UV-Lichtquelle 80 benötigen. Der Unterschied zwischen
einem Kombi-Instrument 30 und den Instrumenten 40 ist
im Allgemeinen, dass das Kombi-Instrument 30 eine Vielzahl
von Kombi-Instrument-Instrumenten 32 auf einer einzelnen
Rückplatte 60 umfasst,
die den einzeln untergebrachten Instrumente 40 aus 1 ähnlich sind.
Wenn die Instrumententafel 20 diverse unabhängige Instrumente 40 umfasst,
braucht jedes unabhängige
Instrument 40, das zu beleuchtende UV-Zeichen oder -Markierungen
aufweist, mindestens eine UV-Lichtquelle 80, während das
Kombi-Instrument 30 vielleicht nur eine einzige UV-Lichtquelle 80 für das gesamte
Kombi-Instrument 30 benötigt. Natürlich können sowohl
das Instrument 40 als auch das Kombi-Instrument 30 mehrere
UV-Lichtquellen 80 umfassen. Die restliche Erfindung soll
nachstehend allgemein als sowohl auf Kombi-Instrumente 30 als auch auf
Instrumente 40 anwendbar beschrieben werden.
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Das
Gehäuse 50 für die Instrumente 40 oder das
Kombi-Instrument 30 kann eine beliebige Größe, Form
oder Gestalt annehmen, wie etwa das beispielhafte Gehäuse für das Kombi-Instrument 30 oder
das beispielhafte Gehäuse
für die
Instrumente 40. Das Gehäuse 50 ist
in 4 im Allgemeinen in einer Schnittansicht abgebildet,
wie es die Rückplatte 60 in einem
gewissen Abstand zu der transparenten Platte 70 positioniert.
Die Rückplatte 60 kann
diverse Markierungen und sichtbare Zeichen 44 zur Verwendung in
Verbindung mit Zeigern 42 umfassen, um Informationen bereitzustellen,
oder um Meldesignale bereitzustellen, wie etwa Warnleuchten, Blinker
und dergleichen, die bei sichtbarem Licht ohne das Anlegen von UV-Licht sichtbar sind.
Das Gehäuse
umfasst im Allgemeinen Wände 54,
die eine Innenfläche 52 aufweisen,
die in die Rückplatte 60 eingreift.
Das Gehäuse 50 kann
in einer beliebigen Größe, Form
oder Konfiguration gefertigt werden. Das Gehäuse 50 umfasst auch
im Allgemeinen einen Hohlraum hinter der Rückplatte 60, der diverse
elektronische und andere (nicht abgebildete) Kommunikationsmerkmale
ermöglicht.
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Die
Rückplatte 60 weist
eine Vorder- bzw. Anzeigefläche 62 auf,
die der transparenten Platte 70 zugewandt ist, gezeigt
in 5, 6. Die Vorderfläche 62 kann
sowohl die sichtbaren Zeichen und Markierungen 44 als auch
die oben beschriebenen UV-Zeichen und Markierungen 90 umfassen.
Die UV-Zeichen 90 können
Markierungen, wie etwa Zahlen oder Striche zwischen Zahlen, Bereichsmarkierungen,
Identifizierungssymbole und dergleichen, umfassen. Wie sie in der
vorliegenden Anmeldung verwendet werden, können die Zeichen 90 auch
andere Meldesignale, Warnsignale und Informationssignale umfassen.
Z. B. können
sich Meldesignale auf beliebige Fahrzeugmeldesignale beziehen, zu
denen, ohne jedoch darauf eingeschränkt zu sein, Blinkersignale,
Warnblinksignale, Scheinwerfereinschaltsignale und Fernlicht-Signale,
Sicherheitsgutleuchten, Vorglühleuchten,
Anhängerverbindungsleuchten,
Füllstand
und dergleichen gehören.
Informationssignale können
beliebige Signale sein, die dem Bediener Informationen mitteilen,
wie etwa das Signalisieren, dass ein bestimmtes Element sich außerhalb
eines gewünschten
Betriebsbereichs befindet. Warnsignale können, ohne jedoch darauf eingeschränkt zu sein,
Motortemperatur, Öldruck,
Motorkontrollleuchten und dergleichen umfassen. Die Rückplatte 60 kann
in einer beliebigen Größe, Form oder
Konfiguration gefertigt werden und kann ferner transluzide Abschnitte
umfassen, die es den Statusleuchten hinter der Rückplatte 60 ermöglichen,
diverse sichtbare Zustandssymbole und -markierungen zu beleuchten,
welche die sichtbaren Zeichen 44 bilden, um den Bediener
des Fahrzeugs zu warnen oder mit ihm zu kommunizieren, wie in 7C gezeigt.
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Die
transparente Platte 70 ist konfiguriert, um sichtbares
Licht durchzulassen und dabei den Durchgang des UV-Lichts zu blockieren.
Die transparente Platte 70 kann in einer beliebigen Größe, Form
oder Konfiguration gefertigt werden, um in die Instrumente 40 oder
das Kombi-Instrument 30 zu passen. Wichtig ist, dass die
transparente Platte 70 UV-Licht blockiert, um zu verhindern,
dass UV-Zeichen oder -Markierungen hinter der transparenten Platte
als Reaktion auf Umgebungs-UV-Licht aufleuchten. Z. B. kann die Sonne
unter bestimmten Verhältnissen
die Rückplatte 60 beleuchten,
was ohne die transparente Platte die UV-Zeichen oder -Markierungen 90 aufgrund
des UV-Lichts im Sonnenlicht zum sichtbaren Aufleuchten mit Licht
im sichtbaren Spektrum führen
würde. Die
transparente Platte kann aus Polykarbonat oder einem beliebigen
anderen Material gebildet werden, das der Übertragung von UV-Licht standhält. Bei
bestimmten Ausführungsformen
können
auch Glasplatten, die eine UV-feste Beschichtung umfassen, oder andere
nicht aus Glas bestehende Platten, die eine UV-feste Beschichtung
umfassen, oder UV-feste Materialien, die in den nicht aus Glas bestehenden
Platten eingebettet sind, die transparente Platte bilden.
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Die
UV-Lichtquelle 80 kann eine beliebige UV-Lichtquelle sein,
die in der Lage ist, die UV-Zeichen oder -Markierungen 90 zu
beleuchten oder sichtbares Licht zu erzeugen, das der, Bediener
sehen kann. Die UV-Lichtquelle 80 stellt ultraviolettes Licht
bereit, und in manchen Fällen
können
verschiedene UV-Lichtquellen, die verschiedene Wellenlängen von
ultraviolettem Licht aufweisen, verwendet werden, damit verschiedene
UV-Zeichen 90 in demselben Kombi-Instrument 30 oder
Instrument 40 individuell beleuchtet werden können. Wie
in 3, 7A und 7B abgebildet,
nimmt dieselbe Fläche
der Instrumententafel drei verschiedene UV-Zeichen oder -Markierungen
auf. Z. B. würden
die ersten UV-Zeichen oder -Markierungen auf eine UV-Wellenlänge reagieren,
während
die zweiten UV-Zeichen oder -Markierungen auf eine <zweite> UV-Wellenlänge und
die dritten auf eine dritte Wellenlänge reagieren würden. Dies
ermöglicht
es den Instrumenten 40 oder Kombi-Instrumenten 30,
diverse UV-Zeichen oder -Markierungen 90 zu überlagern,
wodurch der Platzbedarf minimiert wird und dabei weiter die gewünschten
Meldesignale bereitgestellt werden. Wie ferner in 7C abgebildet,
können
diese UV-Zeichen sogar anderen sichtbaren Zeichen, ohne Interferenz
mit derartigen sichtbaren Zeichen, überlagert werden.
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Die
UV-Zeichen 90 können
konfiguriert werden, um verschiedene Farben bereitzustellen. Z.
B. wird ein grün
emittierender Phosphor von UV bei ungefähr 365 nm angeregt, rot emittierender
Phosphor bei ungefähr
375 nm und/oder 365 nm, während
blau emittierender Phosphor bei ungefähr 405 nm angeregt wird. Die
UV-Zeichen 90 können
einfarbig sein und nur auf eine bestimmte UV-Quelle 80 reagieren. Durch
die Mischung verschiedener Phosphore ist dadurch die Möglichkeit
gegeben, eine beliebige gewünschte
Farbe hervorzubringen. Eine Änderung des
Farbtons kann durch die Verwendung verschiedener Mengen ausgewählter Phosphorfarben
erfolgen, wie etwa anstatt 50% roten Phosphor und 50% grünen Phosphor,
um den UV-Zeichen 90 eine normale gelbe Farbe zu geben,
können
die UV-Zeichen 30%
grünen
Phosphor und 70% roten Phosphor umfassen, um die gelben Zeichen
in eine orange Farbe zu ändern.
Natürlich
kann man statt verschiedene Mengen von verschiedene Farben emittierendem Phosphor
in den UV-Zeichen 90 zu mischen, durch das Anlegen verschiedener
UV-Mengen auf einer bestimmten Wellenlänge den gleichen Effekt erzielen. Insbesondere ändert sich
die Farbe, wenn eine Gruppe von Nanophosphorteilchen eine stärkere Beleuchtung
aufweist. Dies erleichtert die Herstellung und ermöglicht dabei
fast alle Farben und ermöglicht
es sogar den Benutzern, die emittierten Farben anzupassen, z. B.
könnte
der Benutzer statt einer gelben Farbe die Farbe auf blaurot anpassen.
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Die
Nanophosphorteilchen, welche die UV-Zeichen 90 bilden,
sind auf der Rückplatte 60 nicht
sichtbar, und man kann alle darunterliegenden sichtbaren Zeichen 44 durch
diese hindurch sehen. Insbesondere haben die Nanophosphorteilchen
eine Größe von weniger
als ungefähr
400 nm und werden erst sichtbar, wenn UV-Licht angelegt wird. Dadurch dass
die UV- Zeichen nur
sichtbar sind, wenn UV-Licht anliegt, können die UV-Zeichen oder -Markierungen über diverse
hintergrund- oder vordergrundbeleuchtete Meldesignale aufgetragen
werden. Dadurch kann z. B. eine sehr große Motorkontrollleuchte, viel
größer als
sonst, aufleuchten und sogar blinken, um die Aufmerksamkeit des
Fahrers zu wecken. Die Verwendung von Nanophosphorteilchen, die
auf die Rückplatte
aufgetragen werden, ermöglicht
diese diversen Meldesignale, ohne von den ästhetischen Effekten der Instrumententafel 20 unter normalen
Beleuchtungsverhältnissen
sichtbar abzulenken.
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Die
Verwendung verschiedener Farben ermöglicht auch die Überlagerung
verschiedener Signale oder Zeichen auf einer einzigen Fläche. Z.
B. kann ein erstes Meldesignal wie in 7C von
hinten beleuchtet werden und Teil der sichtbaren Zeichen 80 sein
und dennoch von drei verschiedenen UV-Zeichen 90, wie in 3, 7A und 7B abgebildet, überlagert
werden. Wenn mehr als ein bestimmtes Zeichen gleichzeitig anzuzeigen
ist, können
diese blinkend rotieren.
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Die
Nanophosphorteilchen können
direkt auf die Rückplatte
aufgetragen werden oder können
in eine Folie eingearbeitet werden, die dann direkt auf die Rückplatte
aufgetragen wird. Z. B. könnten
die UV-Zeichen 90 in einer durchsichtigen Farbe oder einem
anderen Substrat auf die Rückplatte
aufgetragen werden. Bei anderen Ausführungsformen könnten die
UV-Zeichen 90 auf einer Folie gedruckt werden, und die
Folie wird dann auf die Rückplatte 90 aufgetragen.
Bei anderen Ausführungsformen
können
die UV-Zeichen während
des Herstellungsvorgangs in eine Folie eingearbeitet und dann auf
die Rückplatte
aufgetragen werden. Bei jeder Ausführungsform sind die UV-Zeichen
entweder an der Rückplatte
direkt oder indirekt gesichert oder gekoppelt, ohne wesentlichen
Abstand zwischen den UV-Zeichen 90 und der Rückplatte 60.
Die UV-Zeichen bilden typischerweise weniger als 50 und bevorzugt
weniger als 30 Volumenprozent des Substrats, in das sie eingearbeitet
sind. Es ist sehr wichtig, dass die Nanophosphorteilchen nicht die
optische Transmission des Substrats beeinträchtigen.
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Die
UV-Zeichen 90 können
auch auf andere Elemente der Instrumententafel 20 aufgetragen
oder darin eingearbeitet werden. Z. B. kann ein Zeiger 41 Nanophosphorteilchen
umfassen, die als Reaktion auf UV-Licht aufleuchten, gezeigt in 8.
Dies ermöglicht
einen beleuchteten Zeiger ohne die Notwendigkeit eines Lichtleiters
oder einer aktiven Beleuchtung des Zeigers 41 mit einer
integrierten LED. Dadurch kann der Zeiger 41 auch die Farbe ändern, etwa
um dem Fahrer ein Signal zu geben. Z. B. kann ein Temperaturzeiger
für ein
Fahrzeug blau sein, wenn der Motor kalt ist, auf grün übergehen,
wenn der Motor sich im normalen Betriebstemperaturbereich befindet,
und auf rot übergehen,
wenn er sich dem oberen Bereich des Temperaturbereichs nähert, wobei
ein ganz roter Zeiger ein Problem symbolisiert. Ein anderes Beispiel
ist es, wenn der Motordrehzahlzeiger auf rot 97 übergeht,
wenn die Drehzahl sich dem Grenzwert nähert. Diese Systeme können auch vom
Benutzer angepasst werden, so dass der Benutzer etwa eine Geschwindigkeitsbegrenzung
einstellt und der Geschwindigkeitszeiger rot wird (oder eine andere
gewünschte
Farbe annimmt), wenn die eingestellte Begrenzung überschritten
wird.
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Die
vorstehende Erörterung
offenbart und beschreibt eine Beispielausführung der vorliegenden Erfindung.
Der Fachmann wird aus dieser Erörterung und
aus den beiliegenden Zeichnungen und Ansprüchen ohne Weiteres erkennen,
dass diverse Änderungen,
Modifikationen und Variationen daran vorgenommen werden können, ohne
den wahren Geist und angemessenen Umfang der Erfindung, wie sie
in den nachstehenden Ansprüchen
definiert wird, zu verlassen.