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Gebiet der Offenbarung
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Diese Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf Informationsverarbeitungssysteme und insbesondere auf ein System und Verfahren zum Nutzen von Ressourcen in einem Informationsverarbeitungssystem.
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HINTERGRUND
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Da der Wert und die Verwendung von Informationen beständig anwachsen, suchen Privatpersonen und Unternehmen nach zusätzlichen Möglichkeiten, um Informationen zu verarbeiten und zu speichern. Eine verfügbare Option ist ein Informationsverarbeitungssystem. Im Allgemeinen verarbeitet ein Informationsverarbeitungssystem, übersetzt, speichert und/oder überträgt Informationen oder Daten für geschäftliche, persönliche oder andere Zwecke. Da Technologie- und Informationsverarbeitungsbedürfnisse und Erfordernisse zwischen verschiedenen Anwendungen variieren, können Informationsverarbeitungssysteme ebenfalls Variieren, hinsichtlich welche Informationen verarbeitet werden, wie die Informationen verarbeitet werden und wie viel Informationen verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden und wie schnell und wirkungsvoll die Informationen verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden können. Die Unterschiede zwischen den Informationsverarbeitungssystemen erlauben es, dass Informationsverarbeitungssysteme allgemein sind oder für einen speziellen Nutzer oder eine spezielle Anwendung konfiguriert sind wie Verarbeitung von Finanztransaktionen, Reservierungen bei Fluglinien, Datenspeicherungen in Unternehmen oder weltweite Kommunikation. Zusätzlich können Informationsverarbeitungssysteme konfiguriert sein eine Mehrzahl von Hardware und Software Komponenten zu nutzen, die so konfiguriert werden können, dass sie Informationen verarbeiten, speichern und übertragen können und ein oder mehrere Rechnersysteme, Datenspeichersysteme und Netzwerksysteme umfassen können.
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Die
US 2008/0 168285 A1 offenbart Verfahren und Systeme zum Managen des Energieverbrauchs eines Datenverarbeitungssystems. Das Datenverarbeitungssystem umfasst eine Universalverarbeitungseinheit, eine Graphikprozessoreinheit (GPU), zumindest einen peripheren Schnittstellen-Controller, zumindest einen Bus, der mit der Universalverarbeitungseinheit und der GPU verbunden ist und einen Energie-Controller, der mit zumindest der Universalverarbeitungseinheit und der GPU verbunden ist. Der Energie-Controller ist konfiguriert, um die Energie der Universalverarbeitungseinheit in Antwort auf einen ersten Zustand einer Anweisungswarteschleife der Universalverarbeitungseinheit abzuschalten und ist konfiguriert die Energie der GPU in Antwort auf einen zweiten Zustand einer Anweisungswarteschleife der GPU abzuschalten. Der erste Zustand und der zweite Zustand stellen eine Anweisungswarteschleife dar, die entweder keine Anweisungen oder nur Anweisungen für zukünftige Ereignisse oder Aktionen aufweist.
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Die
US 2005/0 066 207 A1 offenbart einen Media-Player, der mit geringer Energie auskommt, für ein elektronisches Gerät, wie etwa einen tragbaren Computer, der die Fähigkeit hat, eine Applikation während einer Niedrigenergiebetriebsart auszuführen. Während der Niedrigenergiebetriebsart werden Teile der Hardware, Software, Dienste und/oder andere Komponenten des tragbaren Computers, die für den Betrieb des Media-Players, der mit geringer Energie auskommt, nicht benötigt werden, suspendiert oder anderweitig deaktiviert. Anstatt zum Abspielen von Media-Dateien wiederholt auf eine Festplatte zum Lesen von Media-Dateien zuzugreifen, begrenzt die Niedrigenergiebetriebsart ihre Anzahl der Zugriffsoperationen durch Lesen so vieler Media-Dateien während jeder Zugriffsoperation wie möglich, um die gelesenen Media-Dateien dann in einen Zwischenspeicher zu speichern. Während des Abspielens der Media-Dateien werden die Media-Dateien von dem Zwischenspeicher gelesen, wodurch der Betrag des Energieverbrauchs, der zu den Festplatten-Zugriffsoperationen gehört, verringert wird.
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Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, die die Nutzung eines Informationsverarbeitungssystems unabhängig von seiner Betriebsumgebung optimieren.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es wird anerkannt, dass aus Gründen der Einfachheit und Klarheit der Veranschaulichung Elemente, die in den Figuren veranschaulicht sind, nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet worden sind. Beispielsweise können die Abmessungen von einigen Elementen übertrieben relativ zu anderen Elementen sein. Ausführungsformen, die die Lehren der vorliegenden Offenbarung verwirklichen, werden gezeigt und beschrieben mit Bezug auf die hierin präsentierten Zeichnungen, in denen:
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die 1 ein funktionales Blockdiagramm eines Informationsverarbeitungssystems veranschaulicht, das eine reduzierte Energieversorgungsumgebung und eine Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung verwendet;
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die 2 ein funktionales Blockdiagramm eines Informationsverarbeitungssystems veranschaulicht, das eine reduzierte Energieversorgungsumgebung und eine Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung verwendet;
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die 3 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Freigeben eines Betriebszustands gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 4 ein Flussdiagramm eine Anschaltungszustandsroutine eines Verarbeitungsmoduls gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 5 ein Flussdiagramm einer reduzierten Energieversorgungszustandsroutine einer reduzierten Energieversorgungsumgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 6 ein Flussdiagramm einer Ausschaltungszustandsroutine einer reduzierten Energieversorgungsumgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 7 ein Flussdiagramm einer Anschaltungszustandsroutine einer Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 8 ein Flussdiagramm einer Bereitschaftszustandsroutine einer Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 9 ein Flussdiagramm einer Hibernate-Zustandsroutine einer Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 10 ein Flussdiagramm einer Ausschaltungszustandsroutine einer Host-Umgebungs gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht;
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die 11 ein Flussdiagramm einer Laufzeitroutine eines Betriebssystems gemäß einem Aspekt der Offenbarung veranschaulicht; und
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die 12 ein funktionales Blockdiagramm eines Informationsverarbeitungssystems veranschaulicht, das betriebsfähig ist zum Verwenden einer reduzierten Energieversorgungsumgebung und einer Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung.
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Der Gebrauch derselben Bezugszeichen in verschiedenen Zeichnungen zeigt ähnliche oder identische Elemente an.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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In einer speziellen Ausführungsform wird ein Verfahren zum Nutzen eines Informationsverarbeitungssystems offenbart. Das Verfahren zum Nutzen eines Informationsverarbeitungssystems umfasst das Detektieren eines Betriebszustands, der durch einen Zustands-Controller kontrolliert, der konfiguriert ist zum Freigeben einer Mehrzahl von Betriebsumgebungen, die eine Host-Umgebung und eine reduzierte Energieversorgungsumgebung einschließen. Das Verfahren umfasst ferner das Detektieren eines Ereignisses, das betriebsfähig ist zum Ändern des Betriebszustands zum Freigeben einer Betriebsumgebung der Mehrzahl von Betriebsumgebungen. Die Betriebsumgebung kann getrennt von einem Host-System verwendet werden, das betriebsfähig ist zum Freigeben der Host-Umgebung.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Offenbarung wird ein Zustands-Controller offenbart. Der Zustands-Controller kann eine Speicherlogik umfassen, die konfigurierbar ist zum Speichern eines Zustandseintrags, der betriebsfähig ist verwendet zu werden zum Freigeben eines Betriebszustands eines Host-Systems und einer reduzierten Energieversorgungsumgebung. Der Zustands-Controller kann auch einen Prozessor umfassen, der konfiguriert ist zum Freigeben einer Host-Umgebung unter Verwendung des Host-Systems und zum Freigeben der Host-Umgebungskontrolle einer Ressource der reduzierten Energieversorgungsumgebung. Der Zustands-Controller kann ferner die Host-Umgebungskontrolle der Ressource der reduzierten Energieversorgungsumgebung abschalten in Antwort auf eine Anforderung zum Freigeben der reduzierten Energieversorgungsumgebung und die Host-Umgebung abschalten in Antwort auf die Anforderung zum Freigeben der reduzierten Energieversorgungsumgebung. Der Zustands-Controller kann ferner die reduzierte Energieversorgungsumgebung freigeben und kann die reduzierte Energieversorgungsumgebungssteuerung einer Ressource der Host-Umgebung freigeben. Der Zustands-Controller kann ferner die reduzierte Energieversorgungsumgebungssteuerung der Ressource der Host-Umgebung abschalten in Antwort auf eine Anforderung zum Freigeben der Host-Umgebung.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Informationsverarbeitungssystem offenbart. Das Informationsverarbeitungssystem kann ein Informationsverarbeitungssystem umfassen, das ein Host-System aufweist, das konfigurierbar ist zum Freigeben einer Host-Umgebung, die betriebsfähig ist zum Verwenden einer gemeinsam genutzten Ressource und einer von einem Host-System nicht gemeinsam genutzten Ressource und ein Verarbeitungsmodul, das konfigurierbar ist zum Freigeben einer reduzierten Energieversorgungsumgebung, die betriebsfähig ist zum Verwenden der gemeinsam genutzten Ressource und einer nicht gemeinsam genutzten Ressource einer verringerten Energieversorgungsumgebung. Das Informationsverarbeitungssystem kann ferner einen Zustands-Controller umfassen, der konfigurierbar ist zum Freigeben der Host-Umgebung unter Verwendung des Host-Systems und zum Freigeben der Host-Umgebungskontrolle einer gemeinsam genutzten Ressource der reduzierten Energieversorgungsumgebung. Der Zustands-Controller kann ferner die Host-Umgebungskontrolle der gemeinsam genutzten Ressource der reduzierten Energieversorgungsumgebung in Antwort auf eine Anforderung zum Freigeben der reduzierten Energieversorgungsumgebung abschalten und kann die Host-Umgebung in Antwort auf die Anforderung zum Freigeben einer reduzierten Energieversorgungsumgebung abschalten. Der Zustands-Controller kann ferner die reduzierte Energieversorgungsumgebung unter Verwendung des Verarbeitungsmoduls freigeben und kann die Verarbeitungsmodulkontrolle der gemeinsam genutzten Ressource der Host-Umgebung freigeben. Der Zustands-Controller kann auch die Verarbeitungsmodulkontrolle der gemeinsam genutzten Ressource der Host-Umgebung abschalten in Antwort auf eine Anforderung zum Freigeben der Host-Umgebung.
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Die 1 veranschaulich ein funktionales Blockdiagramm eines Informationsverarbeitungssystem, das eine reduzierte Energieversorgungsumgebung und eine Host-Umgebung benutzt.
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Gemäß einem Aspekt kann das Informationsverarbeitungssystem 100 eine reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 umfassen einschließlich lokaler nicht gemeinsam genutzter Ressourcen 104 und lokaler gemeinsam genutzter Ressourcen 106. Lokale nicht gemeinsam genutzte Ressourcen 104 können umfassen: einen lokalen Speicher, eine zentrale Prozessoreinheit mit Fließkomma-Fähigkeiten (floating point CPU capabilities), Anweisungen, Hol-Routinen (fetch routines), ein primäres Betriebssystem, weitere primäre Betriebsmodule, Sicherheitsgeräte, primäre Applikationen, ein Energieversorgungssystem, Regelungsmodule und Schaltungen, Applikationen, die auch in der Lage sind in dem Zustand mit geringer Verarbeitungsleistung (during low power processing) verwendet werden können und andere Ressourcen, die als primäre Ressourcen während einer Laufzeit des Informationsverarbeitungssystems 100 oder irgendeiner Kombination davon verwendet werden können.
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Lokale gemeinsam genutzte Ressourcen können umfassen: ein Video, primäre und sekundäre Displays, eine Tastatur, ein Radio, ein Tastfeld (touch pad), Berechtigungsnachweise (credentials), Busse, Anwendungen, die auch bei geringer Rechenleistung verwendet werden können, eine thermische Kühlung und Kühlsysteme, eine Kontrolle der Hintergrundbeleuchtung eines Displays, ein Tastfeld, einen Zeigestift, gemeinsame Busse, eine externe Ein-/Ausgabe, Festplattenlaufwerke, optische Laufwerke, Batterien, Ein-/Ausgabe-Erweiterungsmodule, Smart-Card-Leser und irgendeine Kombination davon. Das Informationsverarbeitungssystem 100 kann ferner einen Zustands-Controller 108 umfassen, der einen Prozessor 110 und einen Speicher 112 umfasst. Das Informationsverarbeitungssystem 100 kann ferner eine Host-Umgebung 114 umfassen, die lokale nicht gemeinsam genutzte Ressourcen 116 und lokale gemeinsam genutzte Ressourcen 118 aufweist.
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Gemäß einem Aspekt können lokale nicht gemeinsam genutzten Ressourcen 116 einen lokalen Speicher, eine CPU mit Gleitkomma-Fähigkeiten, Anweisungen, Hol-Routinen, ein primäres Betriebssystem, weitere primäre Betriebsmodule, Sicherheitsgeräte, primäre Applikationen, ein Energieversorgungssystem, Regelungsmodule und Schaltkreise, Applikationen, die fähig sind bei niedriger Rechenleistung verwendet zu werden und andere Ressourcen, die als Ressourcen bei niedriger Rechenleistung des Informationsverarbeitungssystems 100 oder irgendeiner Kombination davon verwendet werden.
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Gemäß einem Aspekt können die lokalen gemeinsam genutzten Ressourcen 118 Ressourcen umfassen, auf die während einer Laufzeit des Informationsverarbeitungssystems 100 und während einer Laufzeit des LPPS-Moduls 114 zugegriffen werden kann. Die lokalen gemeinsam genutzten Ressourcen 118 können ein Radio, ein Video, einen Speicher, Ein-/Ausgabe-Anschlüsse (I/O ports), Busse, Kontextdaten (context data), Berechtigungsnachweise (credentials), eine Tastatur, Biometrie-Daten oder irgendeine Kombination davon umfassen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt können die lokalen gemeinsam genutzten Ressourcen 118 Radio-Emulationen (radio emulations), Code-Umsetzer, Verschlüsselungs-Applikationen, GPS-Applikationen, biometrische Applikationen, Kamera-Applikationen, USB-Konzentrator-Applikationen, VOIP-Applikationen, von persistenter Hardware unterstützte virtuelle Verwaltung, Weck-Ereignisse, Systemmanagement-Applikationen, verschiedene weitere periphere Ressourcen-Applikationen und Geräte oder irgendeine Kombination davon umfassen. Die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 kann an den Zustands-Controller 108 unter Verwendung einer Verbindung 120 gekoppelt werden. Die Verbindung 120 kann verschiedene Arten von Kommunikationsbussen, Kontrollbussen, Datenverbindungen, Systembussen oder irgendeine Kombination davon umfassen. Der Zustands-Controller 108 kann ferner an die Host-Umgebung 114 unter Verwendung einer Verbindung 122 gekoppelt werden. Die Verbindung 122 kann verschiedene Arten von Kommunikationsbussen, Kontrollbussen, Datenverbindungen, Systembussen oder irgendeiner Kombination davon umfassen. Ferner kann die Host-Umgebung 114 an die wieder aufgerufene Energieversorgungsumgebung 102 unter Verwendung einer Verbindung 124 gekoppelt werden. Die Verbindung 124 kann verschiedene Arten von Kommunikationsbussen, Kontrollbussen, Datenanschlüssen, Systembussen oder irgendeine Kombination davon umfassen.
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Gemäß einem Aspekt kann der Zustands-Controller 108 Aktivitäten der Host-Umgebung 114 und der reduzierten Energieversorgungsumgebung 102 überwachen und Ressourcen, wie benötigt oder gewünscht, aktivieren und deaktivieren. Gemäß einem weiteren Aspekt kann der Speicher 112 Logik speichern, die konfigurierbar ist zum Ändern der Nutzung von Ressourcen 104, 106, 116, 118 während der Verwendung der reduzierten Energieversorgungsumgebung 102 und der Host-Umgebung 122. Beispielsweise kann der Zustands-Controller 108 selektiv Ressourcen der Host-Umgebung 114 auf der Basis einer gewünschten Umgebung freigeben und abschalten. Zum Beispiel kann die Host-Umgebung 104 in einen reduzierten Betriebszustand gesetzt werden, der das Abschalten eines Host-Prozessors (nicht veranschaulicht) und verschiedene andere Energie verbrauchender Komponenten, Geräte, usw. umfasst. Der reduzierte Betriebszustand kann ferner einen Hibernate-Zustand (Winterschlaf-Zustand), einen Bereitschaftszustand, einen ausgestalteten Zustand oder verschiedene weitere reduzierte Betriebszustände, wie benötigt oder gewünscht, umfassen. Zusätzlich kann eine reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 in einen reduzierten Betriebszustand wie etwa einen Hibernate-Zustand, einen Bereitschaftszustand, einen ausgeschalteten Zustand oder verschiedene weitere reduzierte Betriebszustände, wie benötigt oder gewünscht, gesetzt werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt kann der Zustands-Controller 108 Ereignisse detektieren, die den Betriebszustand der reduzierten Energieversorgungsbetriebsumgebung 102 und der Host-Umgebung 114 ändern können. Zum Beispiel kann der Zustands-Controller 108 das Abschalten einer lokalen nicht gemeinsam genutzten Ressource 118 initiieren, die innerhalb der Host-Umgebung 114 vor dem Freigeben der Verwendung der reduzierten Energieversorgungsumgebung freigegeben werden kann. Zum Beispiel kann der Zustands-Controller einen Betriebszustand der lokalen nicht gemeinsam genutzten Ressource 116 detektieren und die Ressourcen abschalten. In ähnlicher Weise können lokale gemeinsam genutzte Ressourcen 118 freigegeben verbleiben, die freigegeben werden können bevor die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 freigegeben wird. Beispielsweise kann die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 initiiert werden und der Zustands-Controller 108 kann detektieren, ob die Ressource freigegeben werden kann und die Ressource kann freigegeben verbleiben und die reduzierte Energieversorgungsumgebung kann darauf zugreifen. Das Freigeben und Abschalten von Ressourcen muss nicht auf die Ressourcen 116, 118 begrenzt sein und kann Module, Komponenten, gemeinsam genutzte Ressourcen, nicht gemeinsam genutzte Ressourcen oder irgendeine Kombination davon umfassen, auf die das Informationsverarbeitungssystem 100 zugreifen kann. Darüber hinaus kann der Zustands-Controller 108 Ressourcen 104, 106 der reduzierten Energieversorgungsumgebung freigeben oder abschalten, wenn ein Betriebszustand der Host-Umgebung 114 freigegeben wird. Zum Beispiel kann eine oder mehrere lokale gemeinsam genutzte Ressourcen 106 der reduzierten Energieversorgungsumgebung 102 freigegeben werden oder freigegeben verbleiben und von der Host-Umgebung 114 kann, wie benötigt oder gewünscht, darauf zugegriffen werden.
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Gemäß einem Aspekt können die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 und die Host-Umgebung 114 die Enteignung (eminent domain) von einer oder mehrerer Ressourcen des Informationsverarbeitungssystems 100 auf der Grundlage eines Betriebszustands des Informationsverarbeitungssystems 100 aufrechterhalten. Zum Beispiel kann die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 die Enteignung von Ressourcen der Host-Umgebung 114 aufrechterhalten. Von daher kann die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 Aspekte von Ressourcen der Host-Umgebung 114 kontrollieren. Zum Beispiel kann die reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 auf Betriebszustände der lokalen gemeinsam genutzten Ressourcen innerhalb der Host-Umgebung 114 zugreifen, kann sie freigeben, kann sie modifizieren und kann die primäre Kontrolle von Ressourcen der Host-Umgebung 114 aufrechterhalten. In anderen Ausführungsformen kann die Host-Umgebung 114 die Enteignung von Ressourcen der reduzierten Energieversorgungsumgebung 102 aufrechterhalten. Zum Beispiel kann die Host-Umgebung 114 auf Betriebszustände der lokalen gemeinsam genutzten Ressourcen innerhalb der reduzierten Energieversorgungsumgebung 102 zugreifen, kann sie freigeben, kann sie modifizieren und kann die primäre Kontrolle der Ressourcen der reduzierten Energieversorgungsumgebung 114 aufrechterhalten. Von daher kann der Zustands-Controller 108 die primäre Kontrolle von Ressourcen innerhalb des Informationsverarbeitungssystems 100 initiieren, aufrechterhalten und ändern, die von der reduzierten Energieversorgungsumgebung 102, der Host-Umgebung 114, verschiedenen weiteren Betriebsumgebungen oder irgendeiner Kombination davon benutzt werden sollen.
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Die 2 veranschaulicht ein funktionales Blockdiagramm eines Informationsverarbeitungssystems, das eine reduzierte Energieversorgungsumgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung benutzt. Ein Informationsverarbeitungssystem, das im Allgemeinen mit 200 veranschaulicht ist, kann ferner als Ganzes oder in Teilen durch das Informationsverarbeitungssystem 100, das in der 1 veranschaulicht ist, das Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 veranschaulicht ist oder Informationsverarbeitungssysteme, die nicht ausdrücklich veranschaulicht oder beschrieben sind oder irgendeine Kombination davon, realisiert werden.
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Gemäß einem Aspekt kann das Informationsverarbeitungssystem, das im Allgemeinen mit 200 dargestellt ist, ein kann Host-System 202 umfassen, das eine Host-CPU (zentrale Prozessoreinheit), einen Host-CPU-Chipsatz, Speicher, ein Host-Betriebssystem und verschiedene weitere Ressourcen und Komponenten umfassen kann, die kombiniert werden können, um ein Informationsverarbeitungssystem (nicht veranschaulicht) zu bilden. Das Host-System kann ferner BIOS (nicht veranschaulicht) umfassen, das betriebsfähig ist zum Freigeben von Ressourcen auf die das Host-System 202 zugreifen kann. Das Informationsverarbeitungssystem 200 kann ferner ein Verarbeitungsmodul 204 umfassen, das eine CPU, einen CPU-Chipsatz, Speicher und ein Betriebssystem (nicht veranschaulicht) umfassen kann. Das Verarbeitungsmodul 204 kann auch ein zweites BIOS (nicht veranschaulicht) umfassen, das betriebsfähig ist zum Freigeben von Ressourcen auf die das Verarbeitungsmodul 204 zugreifen kann. In einem Aspekt kann das Verarbeitungsmodul 204 BIOS Erweiterungen oder Eingaben (Inputs) umfassen, die gemeinsam von dem Host-System 202 verwendet werden können.
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Gemäß einem Aspekt können das Host-System 202 und das Verarbeitungsmodul 204 an einen Zustands-Controller 206 gekoppelt werden, der konfiguriert ist zum Freigeben von Ressourcen, die als Teil einer Host-Umgebung 244 und einer reduzierten Energieversorgungsumgebung 246 verwendet werden können. Beispielsweise kann das Host-System 202 an den Zustands-Controller 206 unter Verwendung eines Busses 208 und eines Busses 210 gekoppelt sein. In einer Ausführungsform kann der Bus 208 einen Bus mit niedriger Anschlusszahl (low eint count (LPC) bus) umfassen und der Bus 210 kann einen Systemverwaltungsbus (system management bus (SMBUS)) umfassen. Andere Arten von Bussen können ebenfalls benutzt werden. Zusätzlich kann das Verarbeitungsmodul 204 an den Zustands-Controller 206 unter Verwendung eines Busses 212 und eines Busses 214 gekoppelt sein. In einer Ausführungsform können die Busse 208, 210, 212, 214 irgendeine Kombination eines persönlichen System-2-Busses (personal system 2 (PS2) bus), eines RS232 Busses, eines seriellen Schnittstellenbusses (serial peripheral interface (SPI) bus), eines SMBUS, eines LPC oder weiterer Bus-Typen oder irgendeiner Kombination davon umfassen.
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Gemäß einem Aspekt kann eine periphere Verbindung (nicht veranschaulicht) auch an das Host-System 202 und das Verarbeitungsmodul 204 gekoppelt sein, wie etwa einen universellen seriellen Bus (universal serial bus (USB)), einen USB 3, einen PCI-Bus, einen Basis-Controller-Bus (base controller (BC) bus), einen PCI-Expressbuss (PCI express (PCIE) bus), einen Firewire®, ein Gigabit Ethernet, eine sichere digitale Ein-/Ausgabe (secure digital input output (SDIO)), eine Systemverwaltung (systems management (SM)), einen Displaybus, verschiedene andere Arten von Bussen oder irgendeine Kombination davon, die verwendet werden kann, um das Host-System 202 mit das Verarbeitungsmodul 204 als ein peripheres Gerät zu verbinden.
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Das Host-System 202 kann ferner an die nicht gemeinsam genutzten Ressourcen 222 und ein Ressourcenschaltmodul 224 gekoppelt sein. Die reduzierte Energieversorgungsumgebung 202 kann an die nicht gemeinsam genutzten Ressourcen 226 und das Ressourcenschaltmodul 224 gekoppelt sein. Gemäß einem Aspekt können die nicht gemeinsam genutzten Ressourcen 222 lokale Ressourcen umfassen, die für die Host-Umgebung 204 lokal sind. Zusätzlich kann das Verarbeitungsmodul 204 auf einer begrenzten Basis auf die nicht gemeinsam genutzten Ressourcen 222 zugreifen. Darüber hinaus kann das Verarbeitungsmodul 204 nicht gemeinsam genutzte Ressourcen umfassen, die für das Verarbeitungsmodul 204 lokal sind, auf die das Host-System 202 zugreifen kann. Gemäß einem Aspekt kann der Zustands-Controller 206 eine Liste von nicht gemeinsam genutzten Ressourcen 222, 240, von gemeinsam genutzten Ressourcen 238 aufrechterhalten und kann ferner Zugriff auf jede Ressource freigeben oder abschalten auf der Basis eines Betriebszustands des Informationsverarbeitungssystems 200. Das Ressourcenschaltmodul 224 kann ferner an eine oder mehrere gemeinsam genutzte Ressourcen 238 gekoppelt sein, auf die das Verarbeitungsmodul 204 und der Host-Prozessor 204 zugreifen können.
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Der Zustands-Controller 206 kann ferner an eine Eingabeschnittstelle 228 gekoppelt sein, die an irgendeine Kombination gekoppelt sein kann bestehend aus: einer Tastatur, einem Zeigegerät, einem Tastfeld, einem Sicherheitsmodul, usw. Der Zustands-Controller 206 kann ferner an ein Display 230 gekoppelt sein wie etwa einen Flachbildschirm oder ein flaches Anzeigefeld, einen Berührungsbildschirm (touch screen) oder irgendeine Kombination davon. Gemäß einem Aspekt kann das Display eine Hintergrundbeleuchtung und Umgebungslichtsensor-Fähigkeiten (ambient light sensing (ALS) capabilities) umfassen. Der Zustands-Controller 206 kann ferner an eine Energieversorgungsressource 232 gekoppelt sein, die eine Batteriestromquelle umfassen kann. Die Energieversorgungsressource 232 kann eine Host-Umgebungs-Energieversorgung (HE) (host environment (HE) power) 234 umfassen, die konfiguriert ist, um Ressourcen mit Energie zu versorgen, die verwendet werden zum Bereitstellen der Host-Umgebung 244 des Host-Systems 202. Die Energieversorgungsressource 232 kann ferner eine reduzierte Energieversorgungsumgebung Energieversorgung (reduced power environment (RPE) power) 204 umfassen, die konfiguriert ist, um Ressourcen mit Energie zu versorgen, die verwendet werden zum Bereitstellen der reduzierten Energieversorgungsumgebung 246 des Verarbeitungsmoduls 204. Andere Ausgaben der Energieversorgungsressource 232 können ebenfalls verwendet oder freigegeben werden. Zusätzlich kann die Ausgabe der HE Energieversorgung (HE power) 234, der RPE Energieversorgung 236 oder irgendeine Kombination davon erhöht oder vermindert werden, wie benötigt oder gewünscht zum Freigeben verschiedener Ressourcen des Informationsverarbeitungssystems 200.
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Gemäß einem weiteren Aspekt kann das Informationsverarbeitungssystem 200 ferner eine HE Energieversorgungseingabe (HE power input) 216, eine Eingabe des Klappenstatus (lid status input) 218 und eine Energieversorgungseingabe eines Verarbeitungsmoduls 220 umfassen, das an den Zustands-Controller 206 gekoppelt ist. Jede Eingabe kann alleine oder in Kombination verwendet werden zum Freigeben der Host-Umgebung 244 der reduzierten Energieversorgungsumgebung 246 oder irgendeiner Kombination davon. Gemäß einem weiteren Aspekt können die HE Energieversorgungseingabe 216, die RP Energieversorgungseingabe 220 oder irgendeine Kombination davon eine Energieversorgungstaste (power button) umfassen, die das Informationsverarbeitungssystem 100 freigeben kann. Zusätzlich können die HE Energieversorgungseingabe 216 und die RP Energieversorgungseingabe 220 durch dieselbe Taste oder Eingabe realisiert werden. In anderen Ausführungsformen kann die RP Energieversorgungseingabe 220 verwendet werden, zum Freigeben, Abschalten oder Ändern eines Betriebszustandes des Verarbeitungsmoduls 204 oder irgendeiner Kombination davon. Die HE Energieversorgungseingabe 216 kann ferner verwendet werden, um einen Betriebszustand des Host-Systems 202 freizugeben, abzuschalten, zu ändern oder irgendeine Kombination davon.
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Gemäß einem besonderen Aspekt kann das Host-System 202 in einem Laufzeitbetriebsmodus betrieben werden und kann ferner auf eine oder eine Kombination gemeinsam genutzter Ressourcen zugreifen, die dem Verarbeitungsmodul 204 zugänglich sind. Zum Beispiel kann das Host-System 202 Verarbeitung an das Verarbeitungsmodul 204 unter Verwendung des Verarbeitungsmoduls 204 als ein peripheres Gerät abstoßen. Der Zustands-Controller 206 kann das Freigeben des Verarbeitungsmoduls 204 als eine periphere Ressource oder Gerät des Host-Systems 202 initiieren oder als eine selbständige Betriebsumgebung, die unabhängig von dem Host-System 202 arbeitet.
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Gemäß einem Aspekt kann der Zustands-Controller 206 eine Betriebsbedingung des Host-Systems 202 und des Verarbeitungsmoduls 204 detektieren. Zum Beispiel kann eine Statusliste, die einen Betriebsstatus von verschiedenen Komponenten des Informationsverarbeitungssystems umfassen kann, von dem Zustands-Controller 206 aufrechterhalten werden und es kann darauf, wie notwendig oder gewünscht, zugegriffen werden. Zum Beispiel kann das Host-System 202 abgeschaltet werden und die zugeordnete Komponente des Host-Systems 202 kann abgeschaltet werden. Von daher können das Verarbeitungsmodul 204 und zugeordnete Ressourcen freigegeben werden.
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Die 3 veranschaulicht ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Freigeben eines Betriebszustands gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 3 kann als Ganzes oder als ein Teil des Informationsverarbeitungssystems 100 benutzt werden, das in der 1 dargestellt ist, dem Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 beschrieben ist, dem Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeine Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Benutzen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 3. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder anderen Formen eines digitalen Speichermediums, eines computerlesbaren Mediums oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Bereitstellen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 3. Das Verfahren der 3 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen benutzt werden, wie sie etwa in den hier beschriebenen 4 bis 11 offenbart sind.
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Das Verfahren beginnt im Allgemeinen bei Block 300. Bei Entscheidungsblock 302 kann eine Anschaltungsbetriebszustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden. Falls eine Anschaltungsbetriebszustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 304 fortschreiten und zu Block 400 von 4 zum Initiieren eines Anschaltungsbetriebszustands eines Verarbeitungsmoduls.
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Falls beim Entscheidungsblock 302 eine Anschaltungszustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 306 fortschreiten und detektieren, ob eine reduzierte Zustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann. Falls eine reduzierte Zustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 308 und zu Block 500 der 5 fortschreiten zum Initiieren eines reduzierten Zustands eines Verarbeitungsmoduls.
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Falls beim Entscheidungsblock 306 eine reduzierte Zustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 310 fortschreiten und detektieren, ob eine Abschaltungszustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann. Falls eine Abschaltungszustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 312 und zu Block 600 der 6 fortschreiten zum Initiieren eines ausgeschalteten Zustands eines Verarbeitungsmoduls.
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Wenn bei Entscheidungsblock 310 eine Ausschaltungszustandsanforderung eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 314 fortschreiten und detektieren, ob eine Einschaltungszustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann. Wenn eine Einschaltungszustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 316 und zu Block 700 der 7 fortschreiten zum Initiieren eines Ein-Zustands eines Host-Systems (host system on state).
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Wenn bei Entscheidungsblock 314 eine Ein-Zustandsanforderung eines Host-Systems (host system on state request) nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 318 fortschreiten zum Detektieren, ob eine Bereitschaftszustandsanforderung eines Host-Systems (host system standy state request) detektiert werden kann. Wenn eine Bereitschaftszustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 320 und zu Block 800 der 8 fortschreiten zum Initiieren eines Bereitschaftszustands eines Host-Systems.
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Wenn bei Entscheidungsblock 318 eine Bereitschaftszustandsanforderung eines Host-Systems nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 322 fortschreiten und detektieren, ob eine reduzierte Zustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann. Wenn eine reduzierte Zustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 324 und zu Block 900 der 9 fortschreiten zum Initiieren eines reduzierten Zustands eines Host-Systems.
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Wenn bei Entscheidungsblock 322 eine reduzierte Zustandsanforderung eines Host-Systems nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 326 fortschreiten und detektieren, ob eine Aus-Zustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann. Wenn eine Aus-Zustandsanforderung eines Host-Systems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 328 und zu Block 1000 der 10 fortschreiten zum Initiieren eines Aus-Zustands eines Host-Systems. Wenn bei Entscheidungsblock 326 eine Aus-Anforderung eines Host-Systems nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 330 und zu Block 300 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 4 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Anschaltungszustandsroutine eines Verarbeitungsmoduls gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 4 kann als Ganzes oder in Teilen durch das Informationsverarbeitungssystem 100 benutzt werden, das in der 1 dargestellt ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 beschrieben ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeine andere Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Benutzen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 4. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik einschließlich Software, Firmware, Hardware oder anderer Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Bereitstellen von allen Teilen oder Teilen des Verfahrens der 4 verkörpert werden. Das Verfahren der 4 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen verwendet werden, sie sie beispielsweise in den hier beschriebenen 3, 5 bis 11 offenbart sind.
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Das Verfahren kann im Allgemeinen bei Block 400 beginnen. Bei Entscheidungsblock 402 kann ein Ereignis geschlossener Klappe detektiert werden. Wenn das Ereignis geschlossener Klappe detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 404 und zu Block 500 der 5 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 402 das Ereignis geschlossener Klappe nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 406 fortschreiten und detektieren, ob ein Aktivitätsunterbrechungsereignis eines Nutzers detektiert werden kann. Wenn ein Aktivitätsunterbrechungsereignis eines Nutzers detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 408 und zu Block 500 der 5 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 406 ein Aktivitätsunterbrechungsereignis eines Nutzers nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 410 fortschreiten und detektieren, ob eine FN + ESC Bereitschaftsanforderung detektiert werden kann. Falls eine FN + ESC Bereitschaftsanforderung detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 512 und zu Block 500 der 5 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 410 eine FN + ESC Bereitschaftsanforderung nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 414 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann. Falls eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems, die länger als vier (4) Sekunden aktiviert wurde, detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 416 und zu Block 1000 der 10 und zu Block 500 der 5 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 416 eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems, die länger als vier (4) Sekunden aktiviert wurde, nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 418 fortschreiten und detektieren, ob ein kritisches Batterieereignis detektiert werden kann. Wenn ein kritisches Batterieereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 420 und zu Block 600 der 6 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 418 ein kritisches Batterieereignis nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 422 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstastenaktivierung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann. Wenn eine Energieversorgungstastenaktivierung eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 424 und zu Block 500 der 5 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 422 eine Energieversorgungstastenaktivierung eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 426 fortschreiten und detektieren, ob eine Zugriffstastenaktivierung einer reduzierten Energieversorgungsumgebung (reduced power environment access button activitation) detektiert werden kann. Wenn eine Zugriffstastenaktivierung einer reduzierten Energieversorgungsumgebung detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 428 und zu Block 600 der 6 fortschreiten. Wenn bei Entscheidungsblock 426 eine Zugriffstastenaktivierung einer reduzierten Energieversorgungsumgebung nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 430 und zu Block 400 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 5 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer reduzierten Energieversorgungszustandsroutine einer reduzierten Energieversorgungsumgebung (reduced power environment reduced power state routine) gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 5 kann als Ganzes oder in Teilen durch das Informationsverarbeitungssystem 100 benutzt werden, das in 1 dargestellt ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 beschrieben ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Benutzen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 5. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder anderer Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien, oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist, um alle Teile oder Teile des Verfahrens der 5 bereitzustellen. Das Verfahren der 5 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen benutzt werden, sie sie beispielsweise in den hierin beschriebenen 3–4, 6–11 offenbart sind.
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Das Verfahren kann im Allgemeinen bei Block 500 beginnen. Bei Entscheidungsblock 502 kann ein Maus-Ereignis (mouse event), ein Tastatur-Ereignis (keyboard event) oder irgendeine Kombination davon als Ereignis detektiert werden. Wenn ein Maus-Ereignis oder ein Tastatur-Ereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 504 und zu Block 400 der 4 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 502 ein Maus-Ereignis oder ein Tastatur-Ereignis nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 506 fortschreiten und detektieren, ob ein Ereignis offner Klappe detektiert werden kann. Wenn ein Ereignis offener Klappe detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 508 und zu Block 400 der 4 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 506 ein Ereignis offener Klappe nicht detektiert werden kann, kann das das Verfahren zu Entscheidungsblock 510 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann. Wenn eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Block 512 und zu Block 1000 der 10 und zu Block 500 der 5 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 510 eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für nicht länger als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 514 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems aktiviert werden kann. Wenn eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 516 und zu Block 600 der 6 und zu Block 700 der 7 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 514 eine Aktivierung einer Energieversorgungstaste eines Host-Systems nicht detektiert werden kann, kann das das Verfahren zu Entscheidungsblock 518 fortschreiten und detektieren, ob ein kritisches Batterieereignis detektiert werden kann. Wenn ein kritisches Batterieereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 520 und zu Block 600 der 6 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 518 ein kritisches Batterieereignis nicht detektiert werden kann, kann das das Verfahren zu Block 522 und zu Block 500 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 6 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Aus-Zustandsroutine einer reduzierten Energieversorgungsumgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 6 kann als Ganzes oder in Teilen von dem Informationsverarbeitungssystem 100 verwendet werden, das in der 1 dargestellt ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 beschrieben ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeiner Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist, um alle Teile oder Teile des Verfahrens der 6 zu verwenden. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder anderer Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Bereitstellen von Teilen oder aller Teile des Verfahrens der 6. Das Verfahren der 6 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen benutzt werden, wie sie beispielsweise in den hierin beschriebenen 3–5, 7–11 offenbart sind.
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Das Verfahren beginnt im Allgemeinen bei Block 600. Bei Entscheidungsblock 602 kann ein Aktivierungsereignis einer Energieversorgungstaste eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden. Falls kann ein Aktivierungsereignis einer Energieversorgungstaste eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 604 und zu Block 500 der 5 fortschreiten. Falls bei Entscheidungsblock 602 ein Aktivierungsereignis einer Energieversorgungstaste eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 300 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 7 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Ein-Zustandsroutine eines Host-Systems gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 7 kann als Ganzes oder in Teilen von dem Informationsverarbeitungssystem 100 verwendet werden, das in der 1 dargestellt ist, dem Informationsverarbeitungssystem 200 verwendet werden, das in der 2 beschrieben ist, dem Informationsverarbeitungssystem 1200 verwendet werden, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeiner anderen Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist, um alle Teile oder Teile des Verfahrens der 7 zu benutzen. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik verkörpert werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder andere Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Bereitstellen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 7. Das Verfahren der 7 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen verwendet werden, wie sie beispielsweise in den hier beschriebenen 3–6, 8–11 offenbart sind.
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Das Verfahren beginnt im Allgemeinen bei Block 700. Bei Block 702 kann ein Aktivitätsunterbrechungsereignis eines Nutzers detektiert werden. Wenn ein Aktivitätsunterbrechungsereignis eines Nutzers detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 704 und zu Block 800 der 8 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 702 ein Aktivitätsunterbrechungsereignis eines Nutzers nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 706 fortschreiten und detektieren, ob ein Ereignis geschlossener Klappe detektiert werden kann. Wenn ein Ereignis geschlossener Klappe detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 708 und zu Block 800 der 8 fortschreiten. Zum Beispiel kann das Betriebssystem Einstellungen umfassen, die die Art ändern können nach der das System in einen Bereitschaftszustand des Host-Systems wechselt. Gemäß einem Aspekt kann das Betriebssystem eine S3-Bedingungseinstellung (S3 condition setting), eine S4-Bedingungseinstellung umfassen, kann eine S5-Bedingungseinstellung oder verschiedene Einstellungen, wie gewünscht, umfassen.
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Wenn bei Entscheidungsblock 706 ein Ereignis geschlossener Klappe nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 710 fortschreiten und detektieren, ob eine FN + ESC Bereitschaftsanforderung detektiert werden kann. Wenn eine FN + ESC Bereitschaftsanforderung detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 712 und zu Block 800 der 8 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 810 eine FN + ESC Bereitschaftsanforderung nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 714 fortschreiten und detektieren, ob eine programmierte Energieversorgungstaste aktiviert werden kann. Wenn eine programmierte Energieversorgungstaste aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Block 716 und zu Block 1000 der 10 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 714 eine Aktivierung einer programmierten Energieversorgungstaste nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 718 fortschreiten und detektieren, ob ein 'Fn + F11' Hibernate-Ereignis detektiert werden kann. Wenn ein Fn + F11 Hibernate-Ereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 720 und zu Block 900 der 9 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 718 ein Fn + F11 Hibernate-Ereignis nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 722 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann. Wenn detektiert werden kann, dass eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Block 724 und zu Block 600 der 6 und zu Block 1000 der 10 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 722 eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für nicht mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 726 fortschreiten und detektieren, ob eine Aktivierung einer Zugriffstaste einer reduzierten Energieversorgungsumgebung detektiert werden kann. Wenn eine Aktivierung einer Zugriffstaste einer reduzierten Energieversorgungsumgebung detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 728 und zu Block 900 der 9 und zu Block 400 der 4 fortschreiten. Wenn bei Entscheidungsblock 426 eine Aktivierung einer Zugriffstaste einer reduzierten Energieversorgungsumgebung nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 730 und zu Block 700 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 8 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Bereitschaftszustandsroutine eines Host-Systems gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 8 kann als Ganzes oder in Teilen durch das Informationsverarbeitungssystem 100 benutzt werden, das in der 1 dargestellt ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 beschrieben ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Benutzen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 8. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder andere Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist, um Teile oder alle Teile des Verfahrens der 8 bereitzustellen. Das Verfahren der 8 kann von irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen verwendet werden, wie sie zum Beispiel in den hierin beschriebenen 3–7, 9–11 offenbart sind.
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Das Verfahren kann im Allgemeinen bei Block 800 beginnen. Bei Entscheidungsblock 802 kann ein Energieversorgungstastenereignis eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden. Wenn ein Energieversorgungstastenereignis eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 804 und zu Block 400 der 4 und zu Block 900 der 9 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 802 ein Energieversorgungstastenereignis eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 806 fortschreiten und detektieren, ob ein Ereignis offener Klappe detektiert werden kann. Wenn ein Ereignis offener Klappe detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 808 und zu Block 700 der 7 fortschreiten. Zum Beispiel könnte eine Betriebssystemeinstellung benutzt werden zum Freigeben des Host-Systems von einer bevorzugten Einstellung eines Betriebssystems, wenn das Host-System in einen reduzierten Betriebszustand gesetzt wird.
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Wenn bei Entscheidungsblock 806 ein Ereignis offener Klappe nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 810 fortschreiten und detektieren, ob ein Maus-Ereignis, ein Tastatur-Ereignis oder irgendeine Kombination davon detektiert werden kann. Wenn ein Maus-Ereignis oder ein Tastatur-Ereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 812 und zu Block 700 der 7 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 810 ein Maus-Ereignis oder ein Tastatur-Ereignis nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 814 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems aktiviert werden kann. Wenn eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 816 und zu Block 700 der 7 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 814 ein Energieversorgungstastenereignis eines Host-Systems nicht detektiert werden kann, das Verfahren zu Entscheidungsblock 818 fortschreiten und detektieren, ob eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann. Falls eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann, kann das Verfahren zu Block 820 und zu Block 600 der 6 und zu Block 1000 der 10 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 818 eine Energieversorgungstaste eines Host-Systems für nicht mehr als vier (4) Sekunden aktiviert werden kann, das Verfahren zu Entscheidungsblock 822 und zu Block 800 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 9 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Hibernate-Zustandsroutine eines Host-Systems gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 9 kann als Ganzes oder in Teilen durch das Informationsverarbeitungssystem 100 benutzt werden, das in der 1 dargestellt ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 200, das in 2 beschrieben ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 1200, das in 12 beschrieben ist oder irgendeine andere Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Benutzen aller Teile oder Teile des Verfahrens der 9. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder andere Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist, um Teile oder alle Teile des Verfahrens der 9 bereitzustellen. Das Verfahren der 9 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen verwendet werden, wie sie zum Beispiel in den hierin beschriebenen 3–8, 10–11 offenbart sind.
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Das Verfahren beginnt im Allgemeinen bei Block 900. Bei Entscheidungsblock 902 kann ein Ereignis offener Klappe detektiert werden. Wenn ein Ereignis offener Klappe detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 904 und zu Block 700 der 7 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 902 ein Ereignis offener Klappe nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 906 fortschreiten und detektieren, ob ein Host-Energieversorgungs-Tastenereignis (host power button event) detektiert werden kann. Wenn ein Host-Energieversorgungs-Tastenereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 908 und zu Block 700 der 7 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 906 ein Host-Energieversorgungs-Tastenereignis einer nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 910 fortschreiten und detektieren, ob ein Energieversorgungs-Tastenereignis eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann. Wenn Energieversorgungs-ein Tastenereignis eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 912 und zu Block 400 der 4 fortschreiten. Wenn ein Energieversorgungs-Tastenereignis einer eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 900 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 10 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Ausschaltungszustandsroutine eines Host-Systems gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 10 kann als Ganzes oder in Teilen von dem Informationsverarbeitungssystem 100 benutzt werden, das in der 1 dargestellt ist, dem Informationsverarbeitungssystem 200, das in 2 beschrieben ist, dem Informationsverarbeitungssystem 1200, das in 12 beschrieben ist oder irgendeiner anderen Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist, um alle Teile oder Teile des Verfahrens der 10 zu benutzen. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder andere Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Bereitstellen von Teilen oder aller Teile des Verfahrens der 10. Das Verfahren der 10 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen verwendet werden, wie sie zum Beispiel in den hierin beschriebenen 3–9, 11 offenbart sind.
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Das Verfahren kann im Allgemeinen bei Block 1000 beginnen. Bei Entscheidungsblock 1002 kann ein Host-Energieversorgungsereignis detektiert werden. Wenn ein Host-Energieversorgungsereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1004 und zu Block 700 der 7 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 1002 ein Host-Energieversorgungs-Ereignis nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 1006 fortschreiten und detektieren, ob ein Energieversorgungs-Tastenereignis eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann. Wenn ein Energieversorgungs-Tastenereignis eines Verarbeitungsmoduls detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1008 und zu Block 400 der 4 fortschreiten. Wenn ein Energieversorgungs-Tastenereignis eines Verarbeitungsmoduls nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1010 und zu Block 1000 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 11 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Betriebssystem-Laufzeitroutine gemäß einem Aspekt der Offenbarung. Die 11 kann als Ganzes oder in Teilen von dem Informationsverarbeitungssystem 100 verwendet werden, das in der 1 dargestellt ist, dem Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 dargestellt ist, dem Informationsverarbeitungssystem 1200, das in der 12 beschrieben ist oder irgendeiner anderen Art von System, Controller, Gerät, Modul, Prozessor oder irgendeine Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Verwenden aller Teile oder Teile des Verfahrens der 11. Zusätzlich kann das Verfahren durch verschiedene Arten verschlüsselter Logik dargestellt werden, einschließlich Software, Firmware, Hardware oder andere Formen von digitalen Speichermedien, computerlesbaren Medien oder Logik oder irgendeiner Kombination davon, die betriebsfähig ist zum Bereitstellen von allen Teilen oder Teile des Verfahrens der 11. Das Verfahren der 11 kann ferner mit irgendeiner Kombination von Flussdiagrammen verwendet werden, wie sie zum Beispiel in den hierin beschriebenen 3–10 offenbart sind.
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Das Verfahren kann im Allgemeinen bei Block 1100 beginnen, in dem ein Betriebssystem in einem Laufzeitmodus verwendet werden kann. Bei Entscheidungsblock 1102 kann ein Bereitschaftsereignis eines Betriebssystems detektiert werden. Wenn ein Bereitschaftsereignis eines Betriebssystems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1104 und zu Block 800 der 8 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 1102 ein Bereitschaftsereignis eines Betriebssystems nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 1106 fortschreiten und detektieren, ob ein Hibernate-Ereignis eines Betriebssystems detektiert werden kann. Wenn ein Hibernate-Ereignis eines Betriebssystems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1108 und zu Block 900 der 9 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 1106 ein Hibernate-Ereignis eines Betriebsystems nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 1110 fortschreiten und detektieren, ob ein Abschaltereignis eines Betriebssystems detektiert werden kann. Wenn ein Abschaltereignis eines Betriebssystems detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1112 und zu Block 1000 der 10 fortschreiten.
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Wenn bei Entscheidungsblock 1110 ein Abschaltereignis eines Betriebssystems nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 1114 fortschreiten und detektieren, ob ein Initiierungs-Aktualisierungs-Dienstprogramm-Ereignis (initiate update utility event) detektiert werden kann. Wenn ein Initiierungs-Aktualisierungs-Dienstprogramm-Ereignis detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Block 1116 fortschreiten und einen diagnostischen Betriebsmodus einer reduzierten Energieversorgungsumgebung (reduced power environment diagnostic operating mode) initiieren. Wenn bei Entscheidungsblock 1114 ein Initiierungs-Aktualisierungs-Dienstprogramm-Ereignis nicht detektiert werden kann, kann das Verfahren zu Entscheidungsblock 1118 und zu Block 1100 fortschreiten und sich wiederholen.
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Die 12 veranschaulicht ein funktionales Blockdiagramm eines Informationsverarbeitungssystems, das betriebsfähig ist, um eine reduzierte Energieversorgungsumgebung und eine Host-Umgebung gemäß einem Aspekt der Offenbarung zu benutzen. Ein Informationsverarbeitungssystem, das im Allgemeinen mit 1200 veranschaulicht ist, kann auch als Ganzes oder in Teilen durch das Informationsverarbeitungssystem 100 realisiert werden, das in der 1 veranschaulicht ist, durch das Informationsverarbeitungssystem 200, das in der 2 veranschaulicht ist und durch andere Informationsverarbeitungssysteme, die nicht ausdrücklich veranschaulicht oder beschrieben sind oder irgendeine Kombination davon.
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Das Informationsverarbeitungssystem 1200 kann einen Prozessor 1202 umfassen, der an eine North Bridge 1204 gekoppelt ist. Ein Taktgeber 1206 kann ein Taktsignal an den Prozessor 1202 und andere Komponenten oder Ressourcen des Informationsverarbeitungssystems 1200, wie benötigt oder erforderlich, ausgeben. Die North Bridge 1204 kann ferner an ein Dual In-Line Speichermodul (dual in-line memory module (DIMM)) 1208 und ein DIMM 1210 gekoppelt sein. Die North Bridge 1204 kann ferner an einen Video-Multiplexer (Video MUX) 1212 gekoppelt sein, der betriebsfähig ist, um Videosignale, die unter Verwendung eines Displays 1214 angezeigt werden sollen, zu multiplexen und auszugeben. Das Display 1214 kann ferner einen Inverter und ein automatisches Lichtsensormodul (automatic light sensor (ALS) module) 1216 umfassen. Die North Bridge 1204 kann weiterhin an ein Videoschaltmodul (video switch (VSW) module) 1218 und an einen VGA-Anschluss (VGA, video graphics array) 1220 gekoppelt werden. Ein Displayanschluss (display port (DP)) 1224 kann an einen Displayanschlussschalter (display port switch (DPSW)) 1222 gekoppelt werden, der betriebsfähig ist, um an die North Bridge 1204 und an ein Docking-Modul (docking module) wie etwa ein E-Dock-Modul (E-Dock module) 1274 oder andere Docking-Module angeschlossen zu werden. Zum Beispiel kann das E-Dock-Modul 1274 oder Docking-Modul verwendet werden, um Ressourcen des Informationsverarbeitungssystems 1200 zu erweitern und in verschiedenen Ausführungsformen den Zugriff auf eine Batterie oder eine Aufladungsquelle, eine Medienscheibe (media slice), eine Ein-/Ausgabebox, eine Druckerschnittstelle oder verschiedene andere Ressourcen freizugeben, auf die zugegriffen werden kann, wenn das Informationsverarbeitungssystem 1200 in ein Docking-Modul eingedockt ist.
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Das Informationsverarbeitungssystem 1200 kann ferner eine South Bridge 1226 umfassen, die an die North Bridge 1204 unter Verwendung eines Datenbusses 1299 gekoppelt ist. Ein digitales Audio-Schnittstellenmodul (digital audio interface (DAI) module) 1228 kann ein digitales Audiosignal von einer Eingangsquelle 1266 empfangen. In einem Aspekt können eine entfernte reduzierte Energieversorgungsumgebung 1290 oder andere Module an die DAI 1228 gekoppelt werden zum Eingeben eines digitalen Audiosignals als die Eingangsquelle 1266. Zum Beispiel kann das DAI-Modul 1228 ferner an eine E-Dock-Quelle 1274 gekoppelt werden. Ein Audio-Bypass (audio bypass) 1230 kann ferner an einen Lautsprecher und Verstärker 1232 gekoppelt werden und an ein Mikrophon und einen Kopfhörer (MIC/HDP) 1234. Die South Bridge 1226 kann ferner an ein Modem 1236 gekoppelt werden, wie etwa ein RJ-11 oder ein POTS-fähiges Modem (POTS, plain old telephone system) und ein Audio-Ausgabemodul 1240, das betriebsfähig ist zum Koppeln der Audio-Ausgabesignale unter Verwendung der South Bridge 1226.
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Die South Bridge 1226 kann an den E-Modul-Schacht (E-Module bay) 1242 gekoppelt werden, der einen Schacht oder eine Kavität umfasst, die verwendet werden kann, um zu ermöglichen Ressourcen zu koppeln und zu entkoppeln, die auf einen internen Bus des Informationsverarbeitungssystems 1200 zugreifen und die ferner an die South Bridge 1226 gekoppelt werden können. Beispielsweise kann der E-Modul-Schacht 1242 an die South Bridge 1226 unter Verwendung eines Multiplexers, wie etwa eines 3-Wege-MUX (3-way MUX) 1294 gekoppelt werden, der betriebsfähig ist zum Koppeln einer Ressource, die an den E-Modul-Schacht 1242 gekoppelt ist. Beispiele von Ressourcen können umfassen: Festplattenlaufwerke, optische Laufwerke, Batterien, Ein-/Ausgabe-Erweiterungsmodule, Smart-Card-Leser und verschiedene Kombinationen davon. Das Informationsverarbeitungssystem 1200 kann ferner ein Serial Advanced Technology Attachment Festplattenlaufwerk (serial advanced technology attachment hard disc drive (SATA HDD)) 1244 und einen seriellen peripheren Schnitstellen-Flash-Speicher (serial peripheral interface (SPI) flash memory) 1246 umfassen. Die South Bridge 1226 kann ferner an einen Zustands-Controller 1248 gekoppelt werden. Der Zustands-Controller 1248 kann an ein drahtloses wiedergabetreues Lokator-Modul (wireless fidelity (WIFI) locator module) 1250 gekoppelt werden, das sich auf irgendeinen Typ von 802.11x oder irgendeine andere kurzreichweitige drahtlose Kommunikation bezieht. Der Zustands-Controller 1248 kann ferner an ein SPI-Flash-Modul 1252, eine Eingabetaste einer reduzierten Energieversorgungsumgebung 1254 und eine Tastenschnittstelle für Ressourcenzugriff 1256, die eine oder mehrere Ressourcenzugrifftasten umfassen kann, gekoppelt werden. Der Zustands-Controller 1248 kann ferner an eine Tastatur 1258 und an ein Bedienfeld und ein KSI/KSO Modul 1260 gekoppelt werden. Ein SIO-Erweiterungsmodul (SIO expander module) 1262 kann weiterhin an den Zustands-Controller 1248 gekoppelt werden und kann ferner an ein Ein-/Ausgabe-gesichertes Plattformmodul (trusted platform module (TPM)) 1264 gekoppelt werden. Das Ein-/Ausgabe-TPM 1264 kann ferner an einen biometrischen Multiplexer (BIO MUX) 1268 und eine biometrische Eingabe 1270 gekoppelt werden, die betriebsfähig ist zum Detektieren von Nutzer-Biometriedaten (z. B. Fingerabdrücken, Gesichtserkennung, Iris-Detektion, EKG/Herzüberwachung, usw.). Das Informationsverarbeitungssystem 1200 kann ferner eine Sicherheitsmaschine (security engine) (nicht veranschaulicht) umfassen, die an die biometrischen Eingaben unter Verwendung des PM 1290 gekoppelt werden kann, das Zugriff auf Teile oder alle Teile des Informationsverarbeitungssystems 1200 freigeben oder abschalten kann. Gemäß einem Aspekt können die North Bridge 1204, die South Bridge 1226 verschiedene weitere Komponenten oder irgendeine Kombination davon als derselbe Chipsatz oder Gerät realisiert werden und müssen nicht als getrennte Komponenten bereitgestellt werden.
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Gemäß einem Aspekt kann da E-Dock-Modul 1274 ferner an den Zustands-Controller 1248 und das SIO Erweiterungsmodul 1262 über die Schnittstelle 1272 gekoppelt werden. Die South Bridge 1226 kann ferner an ein Ein-/Ausgabe-Modul 1268, ein peripheres Computerverbindungs-Expressmodul (peripheral computer interconnect (PCI) express module) 1280 unter Verwendung eines PCI Expressbusses gekoppelt werden. Die South Bridge 1226 kann ferner an die 2.0 USB Zugriffsanschlüsse (universal serial bus (USB) 2.0 access Ports) 1282 über einen Host-USB-Bus gekoppelt werden. Ein ½ Minicard-Modul (½ minicard module) 1284 und ein Minikarten-drahtloses Weitverkehrsnetzmodul (minicard wireless wide area network (WWAN) module) 1288 kann ferner an die South Bridge 1226 unter Verwendung eines PCI Expressbusses gekoppelt werden.
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Das Informationsverarbeitungssystem 1200 kann ferner eine reduzierte Energieversorgungsumgebung PM 1290 umfassen. Das PM 1290 kann als eine reduzierte Energieversorgungsumgebung 102 realisiert werden, wie es in der 1 beschrieben ist, das PM 400, wie es in der 4 beschrieben, das PM 502 wie es in 5 beschrieben ist oder weitere Module falls benötigt oder gewünscht. Das PM 1290 kann ferner konfiguriert werden zum Ausgeben eines Videosignals an den Video-MUX 1212 zum Ausgeben durch das Display 1214. Das PM 1290 kann weiterhin an einen Drei (3)-Wege-Multiplexer 1294 gekoppelt werden. Der drei (3)-Wege-Multiplexer 1294 kann USB Signale von dem Minikarten-WWAN 1288, dem PM 1290 und dem USB Bus, der an die South Bridge 1204 gekoppelt ist, multiplexen. Die South Bridge 1226 kann ferner an ein Bluetooth Modul (bluetooth (BT) module) 1296 über den USB Bus gekoppelt werden. Die South Bridge 1226 kann ferner an ein lokales Netzwerk auf der Hauptplatine (local area network (LAN) on motherboard (LOM)) 1298 über einen PCI Expressbus des Informationsverarbeitungssystems 1200 gekoppelt werden. Das LOM 1298 kann ferner an das PCI Expressmodul 1280 gekoppelt werden. Das Informationsverarbeitungssystem 1200 kann ferner ein Energieversorgungs- und ein Ladesystem 1201 umfassen, das betriebsfähig ist, um Energie an jede Komponente des Informationsverarbeitungssystems 1200 zu verteilen und wiederaufladbare Stromquellen des Informationsverarbeitungssystems 1200 wieder aufzuladen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt kann das PM 1290 an eine Displayschnittstelle 1205, ein Displaymodul 1203 und ein Display 1207 gekoppelt werden. Die Displayschnittstelle 1205 kann ferner an den Drei (3)-Wege-MUX (three (3) way MUX) 1294 gekoppelt werden. Das Displaymodul 1203 kann ferner an eine Eingabeschnittstelle 1209 gekoppelt werden, die eine Anordnung von Eingaben umfassen kann. Gemäß einem Aspekt kann die Eingabeschnittstelle 1209 eine Bedienfeldschnittstelle (touchscreen interface) und einen Controller, der an das Displaymodul 1203 und das Display 1207 gekoppelt ist, umfassen. Gemäß einem Aspekt können das Minikarten-WWAN 1288 und das PM 1290 als dasselbe Modul oder Gerät realisiert werden und an das Informationsverarbeitungssystem 1200 unter Verwendung einer Minikarten-WWAN-fähigen Schnittstelle gekoppelt werden.
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Gemäß einem Aspekt kann ein Ressourcenprofil eine Liste von Ressourcen des Informationsverarbeitungssystems 1200 umfassen, die ausreichend ist, um ein Ereignis zu verarbeiten. Das PM 1204 und der Zustands-Controller 1248 können das Aktivieren von Ressourcen auf der Grundlage des Ressourcenprofils initiieren unter Verwendung des detektierten Ereignisses und Ressourcen, die verfügbar sind zum Verarbeiten des Ereignisses. Von daher muss das Informationsverarbeitungssystem 1200 nicht initialisiert werden, um alle Ereignisse zu verarbeiten und eine begrenzte Menge von Ressourcen kann aktiviert werden.
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In einer weiteren Ausführungsform kann das Informationsverarbeitungssystem 1200 ein nicht von einem Nutzer initiiertes Ereignis detektieren, das an ein elektronisches Gerät kommuniziert wurde, das von dem Informationsverarbeitungssystem 1200 verschieden ist während eines reduzierten Betriebszustands des Informationsverarbeitungssystem 1200. Zum Beispiel kann das PM 1290 konfiguriert werden zum Detektieren einer Nachricht, die formatiert wurde, um durch ein Smartphone-Gerät, ein Blackberry-Gerät oder irgendeine andere Art von elektronischem Gerät empfangen zu werden, das konfiguriert ist zum Empfangen von Nachrichten.
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In einer beispielhaften Ausführungsform kann das Informationsverarbeitungssystem 1200 in einem Betriebszustand geringer Energieaufnahme (low Power operating state) betrieben werden, der genügend Ressourcen enthalten kann, um ein drahtloses Signal zu detektieren. Von daher kann der Zustands-Controller 1248 das Freigeben von Ressourcen initiieren, um eine Antwort auf das empfangene drahtlose Signal zu verarbeiten und auszugeben. Von daher kann eine Betriebsumgebung zum Ausgeben einer Antwort auf eine Nachricht, wie etwa eine Blackberry-Nachricht, freigegeben werden unter Verwendung einer begrenzten Menge von Ressourcen ohne zusätzliche Ressourcen des Informationsverarbeitungssystems 1200 initialisieren zu müssen. Zum Beispiel kann das PM 1290 in Kombination mit dem Zustands-Controller 1248 verwendet werden zum Freigeben von Zugriff auf das Display 1214 zum Ausgeben einer empfangenen Nachricht. Zusätzlich kann die Tastatur 1258 oder weitere Eingabegeräte mit elektrischer Energie versorgt werden, um einem Nutzer zu ermöglichen, eine Nachricht anzusehen und darauf zu antworten. Von daher kann eine begrenzte Ressource oder eine reduzierte Energieversorgungsbetriebsumgebung erzeugt werden, um zu ermöglichen, Nachrichten zu empfangen und darauf zu antworten, ohne das Informationsverarbeitungssystem 1200 initialisieren zu müssen. Auf diese Art kann das Informationsverarbeitungssystem 1200 als ein Laptop- oder Notebook-System realisiert werden, das verwendet werden kann um Nachrichten zu empfangen, die für einen Blackberry oder eine andere Art von Nachrichtenübertragungsgerät beabsichtigt sein können, wodurch es einem Nutzer ermöglicht wird, Nachrichten unter Verwendung eines größeren Displays relativ zu dem Blackberry-Gerät oder einen Smartphone-Gerät anzusehen und Nachrichten zu entwerfen und zu beantworten unter Verwendung der Tastatur 1258 und des Displays 1214, wie gewünscht.
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Es sollte zur Kenntnis genommen werden, dass nicht alle der Aktivitäten, die oben in der allgemeinen Beschreibung oder den Beispielen beschrieben sind, erforderlich sind, dass ein Teil einer spezifischen Aktivität nicht erforderlich sein muss und dass eine oder mehrere Aktivitäten zusätzlich zu den Beschriebenen durchgeführt werden kann. Weiterhin ist die Reihenfolge, in der die Aktivitäten aufgelistet sind, nicht notwendigerweise die Reihenfolge, in der sie ausgeführt werden.