DE102009045817A1 - Zeitbeschränkte Zertifikate für digitale Karten - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft die Verwendung digitaler Karten in Fahrzeugen. Insbesondere betrifft die Erfindung ein digitales Kartenmodul zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten an ein Fahrerassistenzsystem oder an ein Sicherheitssystem eines Fahrzeugs, ein Fahrerassistenzsystem mit einem digitalen Kartenmodul, ein Fahrzeug mit einem digitalen Kartenmodul, ein Verfahren zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten an ein Fahrerassistenzsystem oder an ein Sicherheitssystem, ein Programmelement und ein computerlesbares Medium.
- Technologischer Hintergrund
- In heutigen Navigationsgeräten werden digitale Karten verwendet. Die Navigationsgeräte sind fest im Fahrzeug eingebaut oder können als mobile Einheiten im Fahrzeug angebracht werden.
- Werden digitale Kartendaten für Fahrerassistenzsysteme oder Sicherheitssysteme verwendet, müssen diese Systeme aus Sicherheitsgründen oft davon ausgehen, dass die Qualität der digitalen Kartendaten gering ist. Das volle Potenzial der digitalen Kartendaten wird somit in vielen Fällen nicht vollständig ausgeschöpft.
- In anderen Worten nutzen Fahrerassistenzsysteme (ADAS, Advanced Driver Assistance Systems) Kartendaten oft nur sehr spärlich und vorsichtig, da davon auszugehen ist, dass die Kartendaten veraltet sind. Insbesondere kann vom Assistenzsystem oft nicht festgestellt werden, ob die Kartendaten noch der Realität entsprechen.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Verwendung digitaler Kartendaten in Fahrzeugen und insbesondere für Fahrerassistenzsysteme und/oder Sicherheitssysteme zu verbessern.
- Es sind ein digitales Kartenmodul, ein Fahrerassistenzsystem, ein Fahrzeug mit einem digitalen Kartenmodul, ein Verfahren, ein Programmelement und ein computerlesbares Medium gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche angegeben. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die beschriebenen Ausführungsbeispiele betreffen gleichermaßen das digitale Kartenmodul, das Fahrerassistenzsystem, das Fahrzeug, das Verfahren, das Programmelement und das computerlesbare Medium. In anderen Worten lassen sich die im Folgenden z. B. im Hinblick auf das digitale Kartenmodul beschriebenen Merkmale auch als Verfahrensschritte in dem Verfahren bzw. dem Programmelement oder dem computerlesbaren Medium implementieren, und umgekehrt.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein digitales Kartenmodul zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten an ein Fahrerassistenzsystem und/oder ein Sicherheitssystem angegeben. Das digitale Kartenmodul weist eine Schnittstelle zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten auf. Diese Schnittstelle ist beispielsweise als Speichereinheit ausgeführt, in der die digitalen Kartendaten gespeichert sind.
- Alternativ oder zusätzlich zur Speicherung der Daten in der Speichereinheit kann die Schnittstelle als Kommunikationsschnittstelle ausgeführt sein, über welche die digitalen Kartendaten von einem externen Sender an das digitale Kartenmodul übermittelt werden können. Eine Speicherung in einer Speichereinheit im Kartenmodul ist in diesem Fall nicht notwendig.
- Die digitalen Kartendaten weisen ein zeitbeschränktes Zertifikat zur Durchführung einer Validierung einer Gültigkeit eines Bereichs der digitalen Karte auf.
- In anderen Worten können bestimmte Bereiche der digitalen Karte mit entsprechenden zeitbeschränkten Zertifikaten verknüpft oder versehen sein. Diese Zertifikate zertifizieren, dass die entsprechenden Bereiche zum Zeitpunkt des Zugriffs auf diese Bereiche auch aktuell sind und der Realität entsprechen.
- Auf diese Weise ist es möglich, dass ein Fahrerassistenzsystem und/oder ein Sicherheitssystem diese Daten verwendet, um aktive Eingriffe in das Fahrgeschehen vorzunehmen.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei dem Bereich der digitalen Karte, der mit dem Zertifikat versehen ist, um einen Straßenabschnitt.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei dem Bereich der digitalen Karte um ein Kartenelement der digitalen Karte.
- Auf diese Weise ist es also möglich, bestimmte Bereiche, z. B. Straßenabschnitte, zu zertifizieren, so dass sie direkt vom Fahrerassistenzsystem oder einem anderen Sicherheitssystem verwendet werden können.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei dem zeitbeschränkten Zertifikat um ein von einer öffentlichen Behörde (öffentlichen Stelle) bereitgestelltes Zertifikat.
- In anderen Worten ist eine übergeordnete Institution verantwortlich dafür, die entsprechenden Bereiche der digitalen Karte für die Verwendung der Fahrerassistenzsysteme und Sicherheitssysteme freizugeben bzw. das Vertrauen dieser Systeme in die Kartendaten zu ermöglichen.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist das digitale Kartenmodul weiterhin eine Kommunikationseinheit auf, die den Empfang einer Aktualisierung von digitalen Kartendaten, die den Bereich betreffen, aufweist.
- Diese Aktualisierung ist wiederum mit einem entsprechenden Zertifikat versehen, welches zur Validierung der Gültigkeit der Aktualisierung verwendet wird, und insbesondere definiert, bis zu welchem Zeitpunkt die entsprechenden digitalen Kartendaten verwendet werden können.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Steuereinheit vorgesehen, die zum Triggern einer Übermittlung der Aktualisierung von einem externen Sender an die Kommunikationseinheit des digitalen Kartenmoduls ausgeführt ist, wenn das zeitbeschränkte Zertifikat abgelaufen ist oder wenn ein festgelegter Zeitpunkt vor Ablauf des zeitbeschränkten Zertifikats erreicht ist.
- Somit kann sichergestellt werden, dass der entsprechende Kartenabschnitt (Bereich) stets aktuell zertifiziert ist und entsprechend von dem Fahrerassistenzsystem bzw. Sicherheitssystem verwendet werden kann.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das digitale Kartenmodul zum Bereitstellen von Informationen über den Bereich der digitalen Karte an das Fahrerassistenzsystem oder das Sicherheitssystem ausgeführt, wobei diese Informationen aufgrund der Validierung durch das zeitbeschränkte Zertifikat von dem Fahrerassistenzsystem oder dem Sicherheitssystem nutzbar sind. Beispielsweise können aus diesen Informationen in Kombination mit von einer Fahrzeugsensorik erfassten Messdaten sicherheitsrelevante Steuerdaten zum aktiven Eingriff auf eine Steuerungsfunktion des Fahrzeugs erzeugt werden.
- Diese Steuerdaten werden beispielsweise von der Steuereinheit des digitalen Kartenmoduls oder von einer eigenen Steuereinheit des Fahrerassistenzsystems oder des Sicherheitssystems erzeugt.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind aus den Informationen in Kombination mit von einer Fahrzeugsensorik erfassten Messdaten Warnhinweise für den Fahrer erzeugbar.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das digitale Kartenmodul weiterhin zur Durchführung einer zusätzlichen Validierung der Gültigkeit des Bereichs der digitalen Karte auf Basis von einer Fahrzeugsensorik erfassten Messdaten ausgeführt.
- Hierdurch kann die Sicherheit weiter erhöht werden, da, obgleich ein gültiges Zertifikat des Bereichs besteht, noch eine zusätzliche Überprüfung (Validitätskontrolle) der entsprechenden Daten stattfindet.
- Beispielsweise können Informationen aus der digitalen Karte, die den Bereich betreffen, mit Daten, die von der Fahrzeugsensorik aufgenommen wurden, verglichen werden. Werden hier Diskrepanzen festgestellt, kann die Verwendung der Daten durch das Fahrerassistenzsystem oder das Sicherheitssystem unterbunden werden.
- Auf diese Weise können auch dynamische Änderungen (beispielsweise eine Unfallstelle oder eine kurzfristig eingerichtete Baustelle oder sonstige Gefahrenstelle) Berücksichtigung finden, obgleich diese Informationen der Zertifizierungsstelle nicht vorlagen.
- Die Daten, die von der Umfeldsensorik des Fahrzeugs erfasst werden, sind beispielsweise Informationen hinsichtlich einer Fahrspur, eines Verkehrszeichens, eines Bauwerks oder einer Vegetation.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Fahrerassistenzsystem mit einem oben und im Folgenden beschriebenen digitalen Kartenmodul angegeben.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Sicherheitssystem mit einem oben und im Folgenden beschriebenen digitalen Kartenmodul angegeben.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Fahrzeug mit einem oben und im Folgenden beschriebenen digitalen Kartenmodul angegeben.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Verfahren zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten an ein Fahrerassistenzsystem oder ein Sicherheitssystem angegeben, bei dem digitale Kartendaten einer digitalen Karte mit einem zeitbeschränkten Zertifikat versehen werden. Weiterhin erfolgt ein Zugreifen auf die digitalen Kartendaten, dem eine Validierung einer Gültigkeit eines Bereichs der digitalen Karte durch das zeitbeschränkte Zertifikat vorausgeht oder nachfolgt.
- Daraufhin können die Daten dann direkt von dem Fahrerassistenzsystem oder dem Sicherheitssystem verwendet werden.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Programmelement angegeben, das, wenn es auf einem Prozessor eines digitalen Kartenmoduls eines Fahrzeugs ausgeführt wird, den Prozessor anleitet, die oben und im Folgenden beschriebenen Schritte durchzuführen.
- Dabei kann das Programmelement z. B. Teil einer Software sein, die auf dem Prozessor gespeichert ist. Der Prozessor kann aber ebenso Gegenstand der Erfindung sein. Weiterhin umfasst dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Computerprogrammelement, welches schon von Anfang an die Erfindung verwendet, sowie auch ein Computerprogrammelement, welches durch eine Aktualisierung (Update) ein bestehendes Programm zur Verwendung der Erfindung veranlasst.
- Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein computerlesbares Medium angegeben, auf dem ein Programmelement gespeichert ist, das, wenn es auf einem Prozessor eines digitalen Kartenmoduls eines Fahrzeugs ausgeführt wird, den Prozessor anleitet, die oben und im Folgenden beschriebenen Schritte durchzuführen.
- Unter dem Begriff „digitale Karten” sind auch Karten für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) zu verstehen, ohne dass eine Navigation stattfindet.
- Bei dem Fahrzeug handelt es sich beispielsweise um ein Kraftfahrzeug, wie Auto, Bus oder Lastkraftwagen, oder aber auch um ein Schienenfahrzeug, ein Schiff, ein Luftfahrzeug, wie Helikopter oder Flugzeug, oder beispielsweise um ein Fahrrad.
- Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass im Kontext der vorliegenden Erfindung GPS stellvertretend für sämtliche globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) steht, wie z. B. GPS, Galileo, GLONASS (Russland), Compass (China), IRNSS (Indien).
- An dieser Stelle sei weiterhin darauf hingewiesen, dass die Positionsbestimmung des Fahrzeugs auch über eine Zellpositionierung erfolgen kann. Dies bietet sich insbesondere bei der Verwendung von GSM-, UMTS- oder LTE-Netzen an.
- Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass die fahrzeuginterne Kommunikation, also der fahrzeuginterne Datenaustausch und die Übermittlung von Informationen innerhalb des Fahrzeugs kabelgebunden oder, falls gewünscht, kabellos erfolgen kann. In diesem Fall sind entsprechende kabellose Kommunikationsmodule vorgesehen, über welche die einzelnen Baugruppen miteinander kommunizieren können.
- Die Verwendung von Kartendaten für Fahrerassistenzsysteme wird durch das ADASIS-Forum bzw. im Projekt MAPS & ADAS spezifiziert und definiert. Über eine Zertifizierung der Daten, beispielsweise gepaart mit einer zusätzlichen fahrzeuginternen Validierung über Sensordaten, ist es möglich, diese Daten in größerem Umfang als bisher für Fahrerassistenzsysteme und Sicherheitssysteme zu verwenden.
- Im Folgenden werden mit Verweis auf die Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
- Kurze Beschreibung der Figuren
-
1 zeigt eine modulare Steuerungs- und Informationseinheit für ein Fahrzeug mit einem Kartenmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. -
2 zeigt zwei Fahrzeuge und eine Zentrale, wobei die Fahrzeuge eine Steuerungs- und Informationseinheit mit einem Kartenmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung benutzen. -
3 zeigt ein Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. - Detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen
- Die Darstellungen in den Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich.
- In der folgenden Figurenbeschreibung werden für die gleichen oder ähnlichen Elemente die gleichen Bezugsziffern verwendet.
-
1 zeigt eine Steuerungs- und Informationseinheit500 für ein Fahrzeug. Die Steuerungs- und Informationseinheit500 weist ein digitales Kartenmodul100 sowie ein Fahrerassistenzsystem200 , ein Sicherheitssystem300 und Fahrzeugsensorik400 auf. - Die Fahrzeugsensorik
400 umfasst hierbei Umfeldsensorik, beispielsweise einen Radar- oder Lidarsensor, eine Kamera, ESP-Sensorik, etc. - Das digitale Kartenmodul
100 weist eine zentrale Steuereinheit102 auf, an die ein Speicherelement101 , ein Navigationsgerät103 , ein GPS-Gerät104 sowie ein Kommunikationsmodul105 angeschlossen sind. - In dem Speicherelement
101 sind die digitalen Kartendaten gespeichert. Weiterhin sind hier die zeitbegrenzten Zertifikate gespeichert. Die Zertifikate und Kartendaten können auch von externer Stelle an das Kommunikationsmodul105 übertragen werden. - Das digitale Kartenmodul und insbesondere auch der Speicher
101 können mehrere Bereiche aufweisen, die unterschiedlichen Sicherheitsstandards genügen. Beispielsweise können die zertifizierten Bereiche der digitalen Karte in einem als sicherheitskritisch eingestuften Bereich gespeichert sein, der einer hohen Sicherheitsanforderung genügt (beispielsweise ASIL C oder ASIL D). Die nicht zertifizierten Bereiche der digitalen Karte können in einem Bereich gespeichert und bearbeitet werden, der geringeren Sicherheitsanforderungen genügt. - Auf diese Weise kann die Datenintegrität und die Sicherheit weiter erhöht werden.
- Das Navigationsgerät
103 ist für die Fahrzeugnavigation zuständig und erhält hierfür Positionsdaten von der GPS-Einheit104 , mit der es direkt verbunden ist. - Die Kommunikationseinheit
105 kann kabellos mit einer externen Kommunikationseinheit601 kommunizieren. Die externe Kommunikationseinheit601 ist beispielsweise ein zentraler Datenserver einer Zertifizierungsstelle und dafür zuständig, das digitale Kartenmodul100 mit zertifizierten digitalen Kartendaten zu versorgen und entsprechende Aktualisierungen (Updates) durchzuführen. Diese Updates können beispielsweise aktiv vom digitalen Kartenmodul getriggert werden, falls ein Bereich der digitalen Karte ein Zertifikat aufweist, das bald abläuft. Beispielsweise wird ein solches Update nur dann getriggert, wenn sich das Fahrzeug auch auf diesen Bereich zubewegt. - In anderen Worten wird die Karte beispielsweise nur bedarfsweise aktualisiert.
- An die Steuereinheit
102 können ein Fahrerassistenzsystem200 und/oder ein Sicherheitssystem300 angeschlossen sein, die von der Steuereinheit102 mit zertifizierten digitalen Kartendaten versorgt werden, so dass diese Daten direkt verwendet werden können, um auf Fahrzeugfunktionen zuzugreifen und aktiv in das Fahrgeschehen einzugreifen. - Im Übrigen ist eine Fahrzeugsensorik mit Umfeldsensorik
400 vorgesehen, die die Steuereinheit102 mit Messdaten versorgt. - Im Folgenden wird unterschieden zwischen dynamischen Daten (Daten, die sich sehr schnell ändern können und die keine dauerhafte Änderung bedeuten) und Updates (Kartendaten, die sich dauerhaft ändern). Typischerweise ändert sich der Straßenverlauf nicht sonderlich schnell und einer Änderung geht eine Planungsphase voraus. Dies bedeutet, dass es in der Regel vorher schon bekannt ist, wann die Änderung im Straßenverlauf stattfinden wird. Diese Information ist jedoch in herkömmlichen Kartendaten nicht enthalten und daher ist es für ein ADAS nicht erkennbar, ob die Daten noch aktuell (also korrekt) sind oder beispielsweise eine bauliche Änderung der Straße stattgefunden hat.
- Da bestimmte (oder alle) Bereiche der digitalen Karte mit zeitbeschränkten Zertifikaten versehen sind, ist es möglich, dass für jeweils ein bestimmtes Kartenelement (Bereich) durch das Zertifikat bestätigt wird, dass die Daten bis zum Ablauf des Zertifikats nicht planmäßig geändert werden. Dadurch wird es für ein ADAS möglich, die Daten in deutlich größerem Umfang zu verwenden als das aktuell der Fall ist, da mit großer Wahrscheinlichkeit sichergestellt wird, dass die Daten auch der Realität entsprechen. Unplanmäßige bauliche Maßnahmen können in Form von dynamischen Informationen bereitgestellt werden und somit auch berücksichtigt werden. Diese dynamischen Informationen können beispielsweise von benachbarten Fahrzeugen, Infrastruktureinrichtungen oder auch von dem zentralen Server
601 übermittelt werden, wie beispielsweise durch Verkehrsfunk mittels RDS TMC. Auch können diese dynamischen Informationen teilweise durch die eigene Fahrzeugsensorik bereitgestellt werden, z. B. durch Fahrspurerkennung. - Die Zertifikate können z. B. von öffentlichen Stellen, wie der Bast, den Bundes- oder Länderbehörden für Straßenbau, bereitgestellt werden. Damit wird sichergestellt, dass die Informationen auch aus erster Hand stammen.
- Nach Ablauf der Zertifikate können die Zertifikate wie ein Kartenupdate erneuert werden.
- Für ADAS-Systeme erhöht sich durch die Zertifizierung der Kartendaten die Verlässlichkeit und damit auch die Verwendbarkeit der Daten. Ohne Zertifikat kann nicht oder zumindest nicht auf einfache Weise abgeschätzt werden, wie aktuell die Daten sind und ob diese noch gültig sind. Auch für die normale Navigation hat das erfindungsgemäße Vorgehen den Vorteil, dass falsche Routen aufgrund von baulichen Änderungen reduziert werden können und damit das Vertrauen des Fahrers in das System erhöht wird.
- Zusätzlich ergibt sich für den Besitzer des Geräts die Möglichkeit, abzuschätzen, wie „aktuell” die eigenen Kartendaten sind. Heute geschieht dies aufgrund des Alters, das jedoch nur eine statistische Aussage über die Gültigkeit der Daten erlaubt.
-
2 zeigt zwei Fahrzeuge700 ,800 , die jeweils mit einer Steuerungs- und Informationseinheit500 ausgestattet sind. Weiterhin ist eine zentrale Kommunikationseinheit601 vorgesehen, die die Einheiten500 mit Kartenupdates und anderen Informationen, beispielsweise dynamischen Daten, versorgen kann. - Insbesondere können die beiden Fahrzeuge über ihre Kommunikationseinheiten
105 (siehe1 ) auch miteinander kommunizieren. Im Übrigen können auch Daten von Infrastruktureinrichtungen, wie beispielsweise einer Ampelanlage602 , an die Fahrzeugsysteme übermittelt werden. - Im Folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel verdeutlicht: In einem Fahrzeug sind digitale Kartendaten für Deutschland hinterlegt. Laut Bauplan des Landes Hessen sind bis 2011 keine baulichen Änderungen für die A5 geplant. Daher gibt das Land Hessen ein Zertifikat für die A5 in Hessen heraus. Mit diesem (zeitlich begrenzten) Zertifikat werden die Kartendaten versehen. Der Fahrer des Fahrzeugs
700 fährt jeden Tag die A5, um zur Arbeit zu gelangen und verwendet dazu ACC. - ACC (welches beispielsweise Teil des Fahrerassistenzsystems
200 der1 sein kann) erhält Kartendaten über eine Schnittstelle vom Kartenmodul. Da hier die A5 durch das Zertifikat als gültig markiert ist, kann das ACC darauf reagieren. So vermeidet das ACC vor Kurven eine Beschleunigung, wenn gerade dort der Vordermann ausschert und die eingestellte Geschwindigkeit des ACCs (Set Speed) eigentlich hoher ist, als die gerade gefahrene Geschwindigkeit. Auch bei der Autobahnausfahrt beschleunigt das ACC nicht mehr, sondern regelt die Geschwindigkeit passend ein. Ebenso kann das ACC vor Kurven die Geschwindigkeit an den Kurvenradius anpassen. - Ebenso sind Warnungen vor Kurven (z. B. bei zu hoher Geschwindigkeit), Auslenkung des Lichtkegels, etc. möglich, da bauliche Ausführungen der Straßenführung durch das Zertifikat bestätigt sind.
-
3 zeigt ein Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Schritt901 werden digitale Kartendaten in dem digitalen Kartenmodul gespeichert. Die digitalen Kartendaten wurden beispielsweise von einer externen Zertifizierungsstelle übermittelt. Diese digitalen Kartendaten sind zumindest abschnittsweise mit einem zeitbeschränkten Zertifikat versehen. - In Schritt
902 wird die Position des Fahrzeugs festgestellt und in Schritt903 erfolg eine Validierung der Gültigkeit von Informationen über den aktuellen Straßenverlauf, die aus der digitalen Karte stammen. Hierfür wird das zeitbeschränkte Zertifikat herangezogen. In Schritt903 erfolgt darüber hinaus eine weitere Validierung der digitalen Kartendaten auf Basis von Messdaten der Fahrzeugsensorik. Ist auch diese Validierung erfolgreich, werden in Schritt904 sowohl die Fahrzeugposition als auch Informationen über den Straßenverlauf, die aus der digitalen Karte stammen, dem Fahrerassistenzsystem übermittelt. - Jetzt kann das Fahrerassistenzsystem in Schritt
905 die digitalen Kartendaten verwenden, um aktiv in das Fahrgeschehen einzugreifen. - Ist eine der beiden Validierungen nicht erfolgreich, wird ein digitales Kartenupdate bei der zentralen Zertifizierungsstelle angefordert.
- Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass „umfassend” und „aufweisend” keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine” oder „ein” keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkungen anzusehen.
Claims (15)
- Digitales Kartenmodul (
100 ) zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten an ein Fahrerassistenzsystem (200 ) oder ein Sicherheitssystem (300 ), das digitale Kartenmodul aufweisend: eine Schnittstelle (101 ,105 ) zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten einer digitalen Karte; wobei die digitalen Kartendaten ein zeitbeschränktes Zertifikat zu einer Validierung einer Gültigkeit eines Bereichs der digitalen Karte aufweisen. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach Anspruch 1, wobei der Bereich der digitalen Karte ein Straßenabschnitt ist. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach Anspruch 1, wobei der Bereich der digitalen Karte ein Kartenelement ist. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei es sich bei dem zeitbeschränkten Zertifikat um ein von einer öffentlichen Behörde bereitgestelltes Zertifikat handelt. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend: eine Kommunikationseinheit (105 ) zum Empfang einer Aktualisierung von digitalen Kartendaten, die den Bereich betreffen, aufweist. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach Anspruch 5, weiterhin aufweisend: eine Steuereinheit (102 ), die zum Triggern einer Übermittlung der Aktualisierung von einem externen Sender (601 ) an die Kommunikationseinheit (105 ) ausgeführt ist, wenn das zeitbeschränkte Zertifikat abgelaufen ist oder annähernd abgelaufen ist. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ausgeführt zum Bereitstellen von Informationen über den Bereich der digitalen Karte an das Fahrerassistenzsystem (200 ) oder das Sicherheitssystems (300 ); wobei diese Informationen aufgrund der Validierung durch das zeitbeschränkte Zertifikat von dem Fahrerassistenzsystem (200 ) oder dem Sicherheitssystems (300 ) nutzbar sind. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach Anspruch 7, wobei aus den Informationen in Kombination mit von einer Fahrzeugsensorik (400 ) erfassten Messdaten sicherheitsrelevante Steuerdaten zum aktiven Eingriff auf eine Steuerungsfunktion des Fahrzeugs erzeugbar sind. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach Anspruch 7 oder 8, wobei aus den Informationen in Kombination mit von einer Fahrzeugsensorik (400 ) erfassten Messdaten Warnhinweise für den Fahrer erzeugbar sind. - Digitales Kartenmodul (
100 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin ausgeführt zur Durchführung einer zusätzlichen Validierung der Gültigkeit des Bereichs der digitalen Karte auf Basis von von einer Fahrzeugsensorik (400 ) erfassten Messdaten. - Fahrerassistenzsystem (
200 ) mit einem digitalen Kartenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 10. - Fahrzeug mit einem digitalen Kartenmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
- Verfahren zur Bereitstellung von digitalen Kartendaten an ein Fahrerassistenzsystem (
200 ) oder ein Sicherheitssystem (300 ), das Verfahren aufweisend die Schritte: Versehen von digitalen Kartendaten einer digitalen Karte mit einem zeitbeschränkten Zertifikat; Zugreifen auf die digitale Kartendaten; Validierung einer Gültigkeit eines Bereichs der digitalen Karte durch das zeitbeschränkte Zertifikat. - Programmelement, das, wenn es auf einem Prozessor ausgeführt wird, den Prozessor anleitet, die folgenden Schritte durchzuführen: Versehen von digitalen Kartendaten einer digitalen Karte mit einem zeitbeschränkten Zertifikat; Zugreifen auf die digitale Kartendaten; Validierung einer Gültigkeit eines Bereichs der digitalen Karte durch das zeitbeschränkte Zertifikat.
- Computerlesbares Medium, auf dem ein Programmelement gespeichert ist, das, wenn es auf einem Prozessor ausgeführt wird, den Prozessor anleitet, die folgenden Schritte durchzuführen: Versehen von digitalen Kartendaten einer digitalen Karte mit einem zeitbeschränkten Zertifikat; Zugreifen auf die digitale Kartendaten; Validierung einer Gültigkeit eines Bereichs der digitalen Karte durch das zeitbeschränkte Zertifikat.
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE102008043072 | 2008-10-22 | ||
| DE102008043072.2 | 2008-10-22 | ||
| DE102009045817A DE102009045817A1 (de) | 2008-10-22 | 2009-10-19 | Zeitbeschränkte Zertifikate für digitale Karten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102009045817A1 true DE102009045817A1 (de) | 2010-04-29 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102009045817A Pending DE102009045817A1 (de) | 2008-10-22 | 2009-10-19 | Zeitbeschränkte Zertifikate für digitale Karten |
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| DE (1) | DE102009045817A1 (de) |
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