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QUERVERWEIS ZU VERWANDTEN
ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht Priorität aus der am 28. Juli 2008
eingereichten
japanischen
Patentanmeldung Nr. 2008-193 274 , deren gesamter Inhalt
durch Bezugnahme hier eingeschlossen sein soll.
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TECHNISCHES GEBIET
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Vorrichtungen
und Geräte nach der vorliegenden Erfindung beziehen sich
auf Sicherungsblöcke und insbesondere auf Sicherungsblöcke,
in denen ein Vielzahl von Durchschmelzverbindungen untergebracht
ist.
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Kurze Beschreibung der verwandten
Technik
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Ein
Sicherungsblock der verwandten Technik, von dem ein Beispiel in 7 und 8 dargestellt
ist, umfasst eine Vielzahl von Durchschmelzverbindungen 110,
von denen jede ein Gehäuse aus Harz 110A besitzt,
das einen Schmelzeinsatz enthält. Der Sicherungsblock der
verwandten Technik umfasst auch einen Sicherungskasten 120,
in dem die Vielzahl der Durchschmelzverbindungen 110 untergebracht
ist. Das Gehäuse aus Harz 110A weist einen im
Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, wenn es in einer Richtung
betrachtet wird, entlang der die Durchschmelzverbindung 110 in
den Sicherungskasten 120 eingeführt wird. Das
Harzgehäuse 110A besitzt ein erstes Paar ebene, äußere
Seitenflächen 111, die sich gegenüberstehen,
und ein zweites Paar sich einander gegenüberstehende, ebene, äußere
Seitenflächen 112.
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Der
Sicherungskasten 120 der verwandten Technik wird durch
eine Vielzahl von Trennwänden 124 in eine Vielzahl
von Sicherungsaufnehmer 121 geteilt. Mit anderen Worten,
die Sicherungsaufnehmer 121 sind so angeordnet, dass sich
benachbarte Sicherungsaufnehmer 121 eine Trennwand 124 teilen.
Die Vielzahl der Durchschmelzverbindungen 110 ist jeweils
in der Vielzahl der Sicherungsaufnehmer 121 untergebracht
und in einer Reihe so angeordnet, dass eine äußere
Seitenfläche 111 eines Gehäuses 110A einer
ersten aus der Vielzahl der Durchschmelzverbindungen einer äußeren
Seitenfläche 111 eines Gehäuses 110A einer
anderen aus der Vielzahl von Durchschmelzverbindungen gegenüberliegt,
welche der ersten am nächsten ist.
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Jeder
Sicherungsaufnehmer 121 ist mit einem Anschluss 128 versehen,
der an einem Boden des Sicherungsaufnehmers 121 angeordnet
ist. Der Anschluss 128 wird mit einem Anschluss einer entsprechenden
Durchschmelzverbindung 110 verbunden, indem die Durchschmelzverbindung 110 in
den entsprechenden Sicherungsaufnehmer 121 von oberhalb
des Sicherungskastens 120 eingeführt wird.
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Wie
oben beschrieben, sind demzufolge die Trennwände
124 zwischen
benachbarten Sicherungsaufnehmern
121 angeordnet und helfen
die Durchschmelzverbindungen
110 zu positionieren, wenn
die Durchschmelzverbindungen
110 eingebaut werden (siehe
z. B.
JP-2001-283711 ).
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Dieser
Aufbau weist jedoch einige Nachteile auf. Im Sicherungsblock der
verwandten Technik ist z. B. der Sicherungskasten 120 groß,
weil der Sicherungskasten 120 eine Trennwand 124 besitzt,
welche die Sicherungsaufnehmer 121 trennt. Folglich ist
ein Abstandsmaß P der Durchschmelzverbindungen 110 die
Summe aus der Breite S der Durchschmelzverbindung 110 und
der Breite h der Trennwand 124.
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ÜBERSICHT
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Beispielhafte
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung befassen sich
mit den obigen Nachteilen und anderen, oben nicht beschriebenen Nachteilen.
Jedoch wird von der vorliegenden Erfindung nicht verlangt, dass
sie die oben beschriebenen Nachteile beseitigt und folglich könnte
es sein, dass eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
nicht jeden der oben beschriebenen Nachteile beseitigt.
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Entsprechend
ist es ein Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Sicherungsblock
zur Verfügung zu stellen, der eine geringe Größe
in Anordnungsrichtung der Durchschmelzverbindungen bietet, ohne
die Ausführbarkeit des Einführens der Durchschmelzverbindung
in den Sicherungskasten nachteilig zu beeinflussen.
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Nach
einem oder mehreren veranschaulichenden Aspekten der vorliegenden
Erfindung wird ein Sicherungsblock zur Verfügung gestellt,
der einen Sicherungskasten und eine Vielzahl von Durchschmelzverbindungen
umfasst. Der Sicherungskasten umfasst eine Bodenwand, eine Vielzahl
von Seitenwänden, die sich alle rechtwinklig zur Bodenwand erstrecken
und einen durchgängigen Aussparungsraum definieren, und
eine Vielzahl von Führungsrippen, die entlang der Seitenwände
ausgebildet sind und sich in eine zur Bodenwand rechtwinklige Führungsrichtung
erstrecken. Die Vielzahl der Durchschmelzverbindungen kann in den
Aussparungsraum eingeführt werden und jede Durchschmelzverbindung
umfasst ein Gehäuse und eine Vielzahl von Nuten, die im
Gehäuse ausgebildet sind und sich in Führungsrichtung
ausdehnen. Die Stelle einer jeden Führungsrippe innerhalb
des Sicherungskastens entspricht der Stelle einer der Nuten der
Durchschmelzverbindungen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Sicherungsblocks nach einer ersten
beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein Grundriss des Sicherungsblocks von 1.
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3A ist
ein Grundriss eines Sicherungskastens des Sicherungsblocks von 1.
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3B ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer
Spitze einer Führungsrippe des Sicherungskastens von 3A.
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4 ist
ein Grundriss, der eine Beziehung zwischen der Führungsrippe
eines Sicherungskastens und einer Nut einer Durchschmelzverbindung des
Sicherungsblocks von 1 darstellt.
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5A ist
ein Grundriss eines Sicherungskastens nach einer zweiten beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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5B ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer
Spitze einer Führungsrippe des Sicherungskastens von 5A.
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6 ist
ein Grundriss eines Sicherungskastens nach einer dritten beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht von einem Sicherungsblock der verwandten
Technik.
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8 ist
ein Grundriss von dem Sicherungsblock der verwandten Technik von 7.
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Genaue Beschreibung von beispielhaften
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
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Nachfolgend
werden beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit Bezug zu den Zeichnungen beschrieben.
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Erste beispielhafte Ausführungsform
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1 ist
eine perspektivische Ansicht von einem Sicherungsblock nach der
ersten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. 2 ist ein Grundriss des Sicherungsblocks
von 1. 3A ist ein Grundriss eines Sicherungskastens des
Sicherungsblocks vor dem Einbau von Durchschmelzverbindungen. 3B ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer
Spitze einer Führungsrippe des Sicherungskastens von 3A.
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Nach 1 umfasst
der Sicherungsblock 1 eine Vielzahl von Durchschmelzverbindungen 10,
die alle ein Gehäuse 10A besitzen, das einen Schmelzeinsatz
(nicht gezeigt) enthält. Der Sicherungsblock 1 umfasst
auch einen Sicherungskasten 20, in dem die Durchschmelzverbindungen 10 untergebracht
sind. Das Gehäuse 10A einer jeden Durchschmelzverbindung 10 weist
einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, wenn es in einer
Richtung betrachtet wird, entlang der die Durchschmelzverbindung 10 in den
Sicherungskasten 20 eingeführt wird. Das Gehäuse 10A umfasst
ein erstes Paar ebene, äußere Seitenflächen 11,
die einander gegenüberliegen, und ein zweites Paar ebene, äußere
Seitenflächen 12, die sich einander gegenüberliegen.
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Der
Sicherungskasten 20 umfasst eine Vielzahl von Sicherungsaufnehmern 21A,
um die Vielzahl der Durchschmelzverbindungen 10 so in einer Reihe
aufzunehmen, dass eine äußere Seitenfläche 11 des
Gehäuses 10A einer ersten aus der Vielzahl von
Durchschmelzverbindungen einer äußeren Seitenfläche 11 des
Gehäuses 10A einer anderen aus der Vielzahl der
Durchschmelzverbindungen gegenüberliegt, die der ersten
am nächsten ist.
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Wie
in 3 deutlich zu sehen ist, sind die Sicherungsaufnehmer 21A in
einem durchgängigen Aussparungsraum 21 festgelegt,
der einen rechteckigen Grundriss aufweist und von einem ersten Paar gegenüberliegende
Seitenwände 22, einem zweiten Paar gegenüberliegende
Seitenwände 23 und einer Bodenwand 24 so
umgeben ist, dass oben eine Öffnung ausgebildet wird. Jede
des ersten Paars gegenüberliegender Seitenwände 22 und
jede des zweiten Paars gegenüberliegender Seitenwände 23 verlaufen
zueinander parallel und rechtwinklig zur Bodenwand 24.
Mit anderen Worten, zwischen benachbarten Sicherungsaufnehmern 21A befindet
sich keine Trennwand.
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Eine
Vielzahl von Führungsrippen 25, die sich alle
in die Richtung erstrecken, entlang der die Durchschmelzverbindungen 10 in
die Sicherungsaufnehmer 21A eingeführt werden,
sind entlang jedem der Paare gegenüberliegender Seitenwände 22 angeordnet.
In der ersten beispielhaften Ausführungsform besitzen die
Führungsrippen eine säulenartige Polygonform.
Die Führungsrippen 25 teilen den durchgängigen
Aussparungsraum 21 in die Vielzahl von Sicherungsaufnehmern 21A auf
und definieren für jeden Sicherungsaufnehmer 21A ein
Paar Innenwände 22A. Dementsprechend liegen die
Innenwände 22A des Sicherungskastens 20 in
Querrichtung einander gegenüber, d. h. in einer Richtung
rechtwinklig zu der Richtung, entlang der die Durchschmelzverbindungen 10 in
dem Aussparungsraum 21 angeordnet sind.
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Wie
in 1 gezeigt wird, befindet sich am Gehäuse 10A einer
jeden Durchschmelzverbindung 10 eine Vielzahl von Nuten 15.
Bei jeder Durchschmelzverbindung 10 sind die Nuten 15 an
den vier Ecken des Gehäuses 10A der Durchschmelzverbindung 10 vorgesehen
und sie erstrecken in eine Richtung parallel zu der Richtung, in
der die Durchschmelzverbindung 10 in den Sicherungskasten 20 eingeführt
wird. Jede Nut 15 entspricht einer der Führungsrippen 25,
die entlang der Seitenwände 22 des Gehäuses 10A angeordnet
sind. In der ersten beispielhaften Ausführungsform sind
die Führungsrippen 25 an jeder der vier Ecken
jedes Sicherungsaufnehmers 21A vorgesehen.
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Da
in der ersten beispielhaften Ausführungsform die Führungsrippen 25 jeweils
an den vier Ecken jedes Hohlraums 21A vorgesehen sind,
grenzt eine Führungsrippe, die sich entlang einer Seite
einer Durchschmelzverbindung 10 befindet, welche sich einer
benachbarten Durchschmelzverbindung 10 zuwendet, an eine
entsprechende Führungsrippe einer der benachbarten Durchschmelzverbindungen.
Entsprechend sind die benachbarten Führungsrippen der beiden
nebeneinanderliegenden Sicherungsaufnehmer 21A als Führungsrippe 26 mit
doppelter Breite ausgebildet, die zwischen den beiden benachbarten
Hohlräumen 21A eine Grenze bildet, wie in 3A und 3B gezeigt
wird.
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Wie
in 2 zu sehen ist, wird die Breite b jeder Führungsrippe 25 so
festgelegt, dass sie im Wesentlichen gleich der Breite a einer Nut
ist, und die Breite c der doppelbreiten Führungsrippen 26 ist
so festgelegt, dass sie das Zweifache der Breite b der Führungsrippe 25 ausmacht.
Folglich ist ein Abstandsmaß P1 der doppelbreiten Führungsrippe 26 in
der Anordnungsrichtung der Durchschmelzverbindungen im Wesentlichen
gleich der Breite S eines Gehäuses 10A einer Durchschmelzverbindung 10. Entsprechend
ist das Fluchtmaß P2 der Durchschmelzverbindungen 10 im
Wesentlichen gleich der Breite S eines Gehäuses 10A einer
Durchschmelzverbindung 10.
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Des
Weiteren enthält jede Führungsrippe 25, wie
in 3B gezeigt wird, einen Einfädelabschnitt 25a,
der an einem Teil der Führungsrippe 25 angeordnet
ist, welcher mit der Nut 15 der entsprechenden Durchschmelzverbindung 10 als
erstes in Kontakt kommt, wenn die Durchschmelzverbindung 10 in den
Sicherungsaufnehmer 21A eingeführt wird. In der
ersten beispielhaften Ausführungsform ist der Einfädelabschnitt 25a eine
abgefaste Form an der Spitze der Führungsrippe 25 (das
Ende, welches zuerst eine Durchschmelzverbindung berührt).
Demnach hilft der Einfädelabschnitt 25a die Führungsrippe 25 in
die Nut 15 einer entsprechenden Durchschmelzverbindung 10 zu
lenken, die eingeführt werden soll. Alternativ können
alle Nuten 15 an der Durchschmelzverbindung 10 als
ein sich trichterförmig erweitender Abschnitt an dem Ende
der Nut 15 ausgebildet sein, das als erstes mit der Führungsrippe 25 des
entsprechenden Sicherungsaufnehmers 21A in Kontakt kommt,
in den die Durchschmelzverbindung 10 einzuführen
ist. Mit anderen Worten ist die Nut 15 an dem Ende aufgeweitet,
das als erstes mit der entsprechen Führungsrippe 25 in
Kontakt kommt. Bei diesem alternativen Aufbau ist die Führungsrippe 25 nicht
mit dem Einfädelabschnitt 25a versehen und der
trichterförmig erweiterte Abschnitt dient als Einfädelabschnitt.
Ferner können der Einfädelabschnitt 25a an
den Führungsrippen 25 und der trichterförmig
erweiterte Abschnitt an den Nuten 25 in Verbindung miteinander
eingesetzt werden.
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Wie
in 3A gezeigt wird, enthält jeder Sicherungsaufnehmer 21A eine
Vielzahl von Anschlüssen 28, die sich parallel
zu den einander gegenüberliegenden Seitenwänden 22 und
zu den Führungsrippen 25 erstrecken. Wenn nun
eine Durchschmelzverbindung 10 von der Oberseite des Sicherungsblocks in
einen entsprechenden Sicherungsaufnehmer 21A eingeführt
wird, werden die am Boden des Sicherungsaufnehmers 21A (Bodenwand 24)
vorhandenen Anschlüsse 28 in die entsprechenden
Anschlüsse (nicht gezeigt) in der Durchschmelzverbindung 10 eingeführt,
um eine elektrische Verbindung herzustellen.
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Wie
oben beschrieben ist der Sicherungsblock 1 der ersten beispielhaften
Ausführungsform so aufgebaut, dass eine Durchschmelzverbindung 10 in den
Sicherungskasten 20 eingeführt wird, während die
Nuten 15 der Durchschmelzverbindung 10 durch die
Führungsrippen 25 eines entsprechenden Sicherungsaufnehmers 21A geführt
werden und an diese angepasst sind. Daher kann die Durchschmelzverbindung 10 problemlos
in den Sicherungskasten 20 eingeführt werden,
ohne dass zwischen den benachbarten Sicherungsaufnehmern 21A eine
Trennwand verwendet wird.
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Dementsprechend
muss ein Benutzer nicht die Anschlüsse 28 verwenden,
um die Durchschmelzverbindung 10 auszurichten und in den
Sicherungsaufnehmer einzuführen. Vielmehr ist es für den
Benutzer einfacher, die Durchschmelzverbindung 10 an der
richtigen Stelle einzusetzen und die Anschlüsse der Durchschmelzverbindung 10 problemlos
mit den Anschlüssen 28 des Sicherungskastens 20 zu
verbinden. Da der Einfädelabschnitt 25a sich an
dem Teil befindet, mit dem die Führungsrippe 25 mit
der Nut 15 zuerst in Kontakt kommt, wird die Führungsrippe 25 leichter
in die Nut 15 eingepasst.
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Da
die Trennwände zwischen den Sicherungsaufnehmern weggelassen
werden, indem eine Vielzahl von Sicherungsaufnehmern 21A in
dem durchgängigen Aussparungsraum 21 festgelegt
wird, kann das Abstandsmaß P2 der Durchschmelzverbindung 10 um
einen Betrag verringert werden, der gleich der Verbundbreite der
Trennwände ist. Daher wird die Größe
des Sicherungsblocks in der Anordnungsrichtung der Durchschmelzverbindungen 10 verringert
und es wird eine Miniaturisierung und eine Einsparung von Gewicht
erzielt. Des Weiteren wird die Formbarkeit des Sicherungsblocks 20 verbessert, weil
die Trennwand wegfällt.
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Wie
in 4 gezeigt wird, gestatten die Führungsrippen 25 und
die Nuten 15 eine verbesserte Kontrolle über einen
Typ oder eine bestimmte Auslegung einer Durchschmelzverbindung 10,
die mit einem gegebenen Sicherungsblock verwendet werden soll. So
können z. B. die Abmessungen der Führungsrippen 25 und
der Nuten 15 für die Verwendung mit einer Durchschmelzverbindung 10X (z.
B. eine Durchschmelzverbindung mit 20 Ampere) anders festgelegt
werden als die Abmessungen der Führungsrippen 25 und
der Nuten 15 für eine andere Durchschmelzverbindung 10Y (z.
B. vom Typ 80 Ampere).
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Wie
in 4 gezeigt, wird die Breite der doppelbreiten Rippe 26 in Übereinstimmung
mit einer Breite 2W der Nut 15 auf 4W so festgelegt, dass
nur die Nut 15 der Durchschmelz verbindung 10X (z.
B. Typ 20 Ampere) in die doppelbreite Rippe 26 eingepasst
werden kann, und die Breite der Nut der Durchschmelzverbindung 10Y (z.
B. vom Typ 80 Ampere) wird auf W festgelegt. Dementsprechend kann
die Durchschmelzverbindung 10X mit 20 Ampere eingeführt
werden, weil die Nuten 15 beider Enden in die Ecken der
doppelbreiten Rippen 26 (d. h. entsprechend der Führungsrippe 25)
auf beiden Seiten passen (siehe „O” in 4).
Andererseits kann die Durchschmelzverbindung 10Y mit 80
Ampere nicht eingeführt werden. Damit wird verhindert,
dass eine Durchschmelzverbindung mit ungeeigneter Auslegung eingeführt
wird.
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In
der ersten Ausführungsform befinden sich die Nuten 15 an
den vier Ecken des Gehäuses 10A der Durchschmelzverbindung 10 und
die Führungsrippen 25 werden in die Nuten 15 eingepasst.
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Da
sich die Nuten an den Ecken befinden, kann die Lage der Nuten 15 und
der Führungsrippen 25 leicht positioniert und
die Durchschmelzverbindung 10 problemlos in den Sicherungskasten 20 eingeführt
werden.
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Da
ferner entsprechende Führungsrippen 25 zweier
benachbarter Sicherungsaufnehmer 21A zu einer doppelbreiten
Führungsrippe 26 ausgebildet sind, kann die Anzahl
der Führungsrippen verringert werden und die Verarbeitbarkeit
wird so verbessert.
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Weil
des Weiteren die Breitenabmessungen b, c und a für die
Führungsrippe 25, die doppelbreiten Rippe 26 und
die Nut 15 jeweils wie oben beschrieben festgelegt werden,
kann die Vielzahl der Durchschmelzverbindungen 10 in dem
Sicherungskasten 20 untergebracht und in einer Reihe ohne
Zwischenräume zwischen benachbarten Durchschmelzverbindungen 10 angeordnet
werden. Demzufolge kann die Abmessung in der Richtung, entlang der
die Durchschmelzverbindungen angeordnet sind, verringert werden.
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Zweite beispielhafte Ausführungsform
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In
der oben beschriebenen ersten beispielhaften Ausführungsform
sind Führungsrippen 25 mit einer mehreckigen,
säulenförmigen Form im Sicherungskasten 20 vorhanden.
In 5A und 5B wird
jedoch ein Sicherungskasten 30 nach einer zweiten beispielhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Der Sicherungskasten 30 nach der zweiten beispielhaften
Ausführungsform umfasst Führungsrippen 35 und
doppelbrei te Führungsrippen 36, die alle eine
dreieckige, säulenförmige Gestalt aufweisen. Jede
der Führungsrippen 35 und jede der doppelbreiten
Führungsrippen 36 umfassen einen Einfädelabschnitt 35a mit
einer abgefasten Form. Die Form des Querschnitts der Führungsrippen
unterliegt allerdings keiner bestimmten Einschränkung.
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Dritte beispielhafte Ausführungsform
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In
der oben beschriebenen beispielhaften ersten und zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die Führungsrippen eines
jeden Sicherungsaufnehmers so vorgesehen, dass sie den Nuten entsprechen,
welche an den vier Ecken des Gehäuses der Durchschmelzverbindung
angeordnet sind, die in den Sicherungsaufnehmer eingeführt werden.
Nach einer dritten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung können die Führungsrippen auch an nur
zwei gegenüberliegenden Ecken jedes Sicherungsaufnehmers 21A vorgesehen
werden.
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Wie
in 6 gezeigt wird, umfasst einen Sicherungskasten 40 der
dritten beispielhaften Ausführungsform Führungsrippen 45 und
doppelbreite Führungsrippen 46. Wie in den vorigen
beispielhaften Ausführungsformen werden die doppelbreiten
Führungsrippen 46 aus Führungsrippen 45 von
zwei benachbarten Sicherungsaufnehmern 21A gebildet. In der
dritten beispielhaften Ausführungsform sind jedoch die
Führungsrippen 45 und die doppelbreiten Führungsrippen 46 über
dem Sicherungskasten 40 in der Richtung, in welcher die
Durchschmelzverbindungen im Sicherungskasten 40 angeordnet
sind, in einem Zickzackmuster (d. h. eine Hundezahnanordnung) angeordnet.
Mit anderen Worten, die Führungsrippen 45 und
die doppelbreiten Führungsrippen 46 sind abwechselnd
an den einander zugewandten Innenwänden der Aussparungsräume 21 in Zickzackanordnung
vorgesehen. Durch die Verwendung des Sicherungskastens 40 nach
der dritten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist es möglich, die Durchschmelzverbindungen zu
führen, während weniger Führungsrippen
benutzt werden. Es ist zu beachten, dass eine Durchschmelzverbindung
nach der dritten beispielhaften Ausführungsform vier Nuten
oder zwei Nuten an gegenüberliegenden Ecken besitzen kann,
die der Stelle der Führungsrippen 45 und der doppelbreiten
Führungsrippen 46 entsprechen.
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Zusätzliche Modifikationen
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In
den oben beschriebenem beispielhaften Ausführungsformen
befinden sich die Nuten an den Ecken des Gehäuses der Durchschmelzverbindung. Alternativ
dazu können die Nuten an anderen Stellen als den Ecken
angeordnet werden, solange die Positionen der Führungsrippen
denen der Nuten entsprechen.
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Nach
einem oder mehreren veranschaulichenden Aspekten der vorliegenden
Erfindung wird ein Sicherungsblock zur Verfügung gestellt,
der einen Sicherungskasten mit Seitenwänden, einer Bodenwand
mit einem Anschluss, einem durch die Seitenwände und die
Bodenwand bestimmten durchgängigem Aussparungsraum, einer
durch die Seitenwände festgelegten Öffnung und
einer sich entlang der Seitenwand in Einführungsrichtung
von der Bodenwand zur Öffnung erstreckenden Führungsrippe
umfasst; und eine Vielzahl von Durchschmelzverbindungen, von denen
jede in den durchgängigen Aussparungsraum eingeführt
wird und ein Gehäuse mit einer im Querschnitt im Wesentlichen
rechteckigen Form, einen mit dem Anschluss des Sicherungskastens
zu verbindenden Anschluss und Nuten aufweist, die sich am Gehäuse
befinden und sich in Einführungsrichtung erstrecken. Die
Nuten der Durchschmelzverbindung passen jeweils zu den entsprechenden
Führungsrippen, wenn die Durchschmelzverbindung in den
durchgängigen Aussparungsabschnitt eingeführt wird.
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Jede
der Führungsrippen kann einen Einfädelabschnitt
an einem Teil der Führungsrippe enthalten, der mit der
Nut zuerst in Kontakt kommt.
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Die
Nuten können zumindest an zwei gegenüberliegenden
Ecken des Gehäusequerschnitts angeordnet sein und die Führungsrippen
können so vorgesehen werden, dass sie den Nuten entsprechen.
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Entsprechende
Führungsrippen von zwei benachbarten Sicherungsaufnehmern
können als doppelbreite Rippe ausgebildet sein.
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Die
Breite von jeder Führungsrippe kann so festgelegt werden,
dass sie gleich der Breite einer entsprechenden Nut ist, die Breite
jeder doppelbreiten Führungsrippe kann so festgelegt werden,
dass sie der zweifachen Breite der Führungsrippen entspricht
und das Fluchtmaß der doppelbreiten Führungsrippen
wird so festgelegt, dass es im Wesentlichen gleich der Breite des
Gehäuses der Durchschmelzverbindung ist.
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Die
doppelbreiten Führungsrippen können alternativ
an den Seitenwänden in Zickzackform angeordnet werden.
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Nach
den beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
wird die Durchschmelzverbindung in den Sicherungskasten eingeführt,
indem die am Gehäuse der Durchschmelzverbindung ausgebildeten
Nuten in entsprechende Führungsrippen des Sicherungskastens
eingepasst werden. Wegen der Führung durch die Führungsrippen
ist es demnach möglich, die Durchschmelzverbindung problemlos
in den Sicherungskasten einzuführen, der ohne eine Trennwand
zwischen den Sicherungsaufnehmern auskommt. Des Weiteren kann die
Durchschmelzverbindung eingeführt werden, ohne die Anschlüsse
des Sicherungsaufnehmers anzuvisieren. Stattdessen ist es einfach,
die Durchschmelzverbindung an der richtigen Position einzubauen
und die Anschlüsse der Durchschmelzverbindung mit den Anschlüssen
des Sicherungsaufnehmers problemlos zu verbinden. Da ferner der
Einfädelabschnitt an dem Teil vorgesehen ist, wo die Führungsrippe
zuerst mit der Nut in Kontakt kommt, wird die Führungsrippe leicht
in die Nut eingepasst.
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Da
des Weiteren die Trennwände zwischen benachbarten Sicherungsaufnehmern
weggelassen werden, kann das Abstandsmaß der Durchschmelzverbindungen
um den Betrag der Trennwandbreite verringert werden. Folglich wird
die Abmessung des Sicherungsblocks in der Anordnungsrichtung der Durchschmelzverbindung
verringert und es wird eine Miniaturisierung und eine Gewichtseinsparung
erreicht. Des Weiteren kann der Sicherungskasten während
eines Harzformvorgangs leichter hergestellt werden, weil die Trennwände
entfallen. Durch Festlegung der Abmessungen der Führungsrippen
und der Nuten für verschiedene Typen und/oder Auslegungen
der Durchschmelzverbindungen kann auch eine Fehlverbindung zwischen
Durchschmelzverbindung und Sicherungskasten vermieden werden.
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In
dem Fall, in dem ferner die Nut nur an zwei gegenüberliegenden
Ecken der vier Ecken vom Querschnitt des Gehäuses der Durchschmelzverbindung
angeordnet ist und die Nuten in die Führungsrippen eingepasst
werden, können die Durchschmelzverbindungen positioniert
werden und die Durchschmelzverbindungen können problemlos
in den Sicherungskasten eingeführt werden. Da des Weiteren
in jedem Sicherungsaufnehmer nur zwei Führungsrippen vorgesehen
sind, kann die Anzahl der Rippen verringert und die Verarbeitbarkeit
verbessert werden.
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Nach
den beispielhaften Ausführungsformen der Vorliegenden Erfindung
kann die Vielzahl von Durchschmelzverbindungen im Sicherungskasten
in ausgerichteter Weise untergebracht werden, ohne dass Trennwände
zwischen ihnen vorhanden sind. So kann die Abmessung in der Richtung,
entlang der sich die Durchschmelzverbindungen ausrichten, verringert
werden.
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In
dem Fall, in dem die Führungsrippen in Zickzackform angeordnet
sind, kann eine geeignete Führung bei der geringsten Anzahl
von Führungsrippen erreicht werden.
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Die
vorliegende Erfindung wurde zwar mit Bezug zu bestimmten ihrer beispielhaften
Ausführungsformen dargestellt und beschrieben, jedoch ist es
für Kenner der Technik verständlich, dass sie
verschiedenen Änderungen in Form und Detail unterliegen
kann, ohne den Sinn oder den Umfang der durch die beigefügten
Ansprüche bestimmten Erfindung infrage zu stellen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-193
274 [0001]
- - JP 2001-283711 [0006]