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DE102009033854A1 - Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung - Google Patents

Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung Download PDF

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DE102009033854A1
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DE
Germany
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image data
pixels
stereo camera
determined
cameras
Prior art date
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Withdrawn
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DE102009033854A
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Inventor
Uwe Dr.-Ing. Franke
Stefan Dipl.-Inform. Hahn
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N13/00Stereoscopic video systems; Multi-view video systems; Details thereof
    • H04N13/20Image signal generators
    • H04N13/204Image signal generators using stereoscopic image cameras
    • H04N13/239Image signal generators using stereoscopic image cameras using two 2D image sensors having a relative position equal to or related to the interocular distance
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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    • H04N13/20Image signal generators
    • H04N13/204Image signal generators using stereoscopic image cameras
    • H04N13/246Calibration of cameras

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  • Image Analysis (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung (1), wobei mittels zwei Kameras (1.1, 1.2) als Bilddaten Bildpunkte (BP1, BP2) erfasst werden, welche mittels einer Verarbeitungseinheit (1.3) stereoskopisch zu miteinander korrespondierenden Bildpunkten (BP1, BP2) eines Bildpaares verarbeitet werden, wobei bei der Erfassung und/oder der Verarbeitung miteinander korrespondierender Bildpunkte (BP1, BP2) auftretende Fehler ermittelt werden. Dabei wird in einer Plausibilitätsüberprüfung eine reale Bewegung der Stereokameraanordnung (1) mit einer aus den Bilddaten anhand von Disparitätswerten und/oder optischen Flussdaten ermittelten Bewegung verglichen, wobei Abweichungen zwischen der realen Bewegung und der ermittelten Bewegung erfasst und überwacht werden. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Verwendung eines Verfahrens zur Überwachung einer Stereokameraanordnung (1).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung, wobei mittels zwei Kameras als Bilddaten Bildpunkte erfasst werden, welche mittels einer Verarbeitungseinheit stereoskopisch zu miteinander korrespondierenden Bildpunkten eines Bildpaares verarbeitet werden, wobei bei der Erfassung und/oder der Verarbeitung miteinander korrespondierender Bildpunkte auftretende Fehler ermittelt werden.
  • Aus der DE 103 02 671 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Einstellung wenigstens eines Parameters eines Bildsensors einer Stereokamera in einem Kraftfahrzeug bekannt. Die Stereokamera besteht aus zwei Bildsensoren, die im Wesentlichen dieselbe Szene aufnehmen. Beim Auftreten eines Fehlers bei einem der Bildsensoren wird wenigstens ein Parameter dieses Bildsensors in Abhängigkeit wenigstens eines Messwerts des fehlerfreien Bildsensors des Bildsensorsystems eingestellt. In einem Ausführungsbeispiel ist der Parameter wenigstens ein Belichtungsparameter des Bildsensors. Im Fehlerfall eines Bildsensors der Stereokamera wird der wenigstens eine Belichtungsparameter in Abhängigkeit wenigstens eines Messwerts des zweiten Bildsensors eingestellt, wobei der Messwert ein Maß für die Belichtung wenigstens eines Teils des Bilds des zweiten Bildsensors ist.
  • Weiterhin offenbart die DE 101 49 115 A1 eine Objekterfassungsvorrichtung für Fahrer-Assistenzsysteme in Kraftfahrzeugen mit mindestens zwei Sensorsystemen, die Daten über den Ort und/oder Bewegungszustand von Objekten in der Umgebung des Fahrzeugs messen und deren Detektionsbereiche einander überlappen. Die Objekterfassungsvorrichtung umfasst eine Fehlererkennungseinrichtung, die die von den Sensorsystemen gemessenen Daten auf ihre Widerspruchsfreiheit prüft und bei Erkennung eines Widerspruchs ein Fehlersignal ausgibt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung anzugeben. Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine Verwendung eines Verfahrens zur Überwachung einer Stereokameraanordnung anzugeben.
  • Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale und hinsichtlich der Verwendung durch die im Anspruch 6 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bei dem Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung werden mittels zwei Kameras als Bilddaten Bildpunkte erfasst, welche mittels einer Verarbeitungseinheit stereoskopisch zu miteinander korrespondierenden Bildpunkten eines Bildpaares verarbeitet werden, wobei bei der Erfassung und/oder der Verarbeitung miteinander korrespondierender Bildpunkte auftretende Fehler ermittelt werden.
  • Erfindungsgemäß wird in einer Plausibilitätsüberprüfung eine reale Bewegung der Stereokameraanordnung mit einer aus den Bilddaten anhand von Disparitätswerten und/oder optischen Flussdaten ermittelten Bewegung verglichen, wobei Abweichungen zwischen der realen Bewegung und der ermittelten Bewegung erfasst und überwacht werden.
  • Die Stereokamera ist dabei insbesondere Bestandteil eines Fahrzeugs. Bei einer Abweichung zwischen der realen Bewegung, welche insbesondere aus fahrzeugspezifischen Messwerten, wie der Fahrzeuggeschwindigkeit, einer Gierrate, einem Gierwinkel und/oder Beschleunigungswerten ermittelt wird und der aus den Bilddaten ermittelten Bewegung kann in vorteilhafter Weise auf einen Fehler der Stereokameraanordnung geschlossen werden. Als weiterer besonderer Vorteil ist es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, neben Fehlern wie einem Ausfall einer oder beider Kameras, einer Beeinträchtigung eines Bildsignals der Kameras durch teilweise oder vollständige Verdeckung auch Synchronisationsfehler, bei welchen einzelne Bilder der Kameras ”einfrieren” oder bei welchen eine asynchrone Erfassung der Kameras vorliegt, in besonders einfacher Art und Weise zu erfassen. Dabei ist es weiterhin vorteilhaft, dass keine zusätzlichen Testeinheiten und/oder Testmuster zur Ermittlung der Fehler erforderlich sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert.
  • Dabei zeigt:
  • 1 schematisch einen Verfahrensablauf zur Überwachung einer Stereokameraanordnung.
  • Die einzige 1 zeigt einen möglichen Verfahrensablauf zur Überwachung einer Stereokameraanordnung 1. Die Stereokameraanordnung 1 ist dabei beispielsweise in einem nicht näher dargestellten Fahrzeug angeordnet. Weiterhin ist auch eine Verwendung der Stereokameraanordnung 1 und des Verfahrens zur Überwachung der Stereokameraanordnung 1 in anderen denkbaren mobilen und immobilen Anwendungen möglich. Die Stereokameraanordnung 1 und das Verfahren zu dessen Steuerung eignen sich dabei insbesondere zu einer Steuerung eines Roboters, beispielsweise bei der Herstellung eines Fahrzeugs.
  • Die Stereokameraanordnung 1 umfasst zwei, insbesondere horizontal nebeneinander angeordnete Kameras 1.1, 1.2 zur Erfassung von Bilddaten, d. h. von Bildern B1, B2 einer Umgebung des Fahrzeugs. Die Bilder B1, B2 werden anschließend einer Verarbeitungseinheit 1.3 zur stereoskopischen Bildverarbeitung zugeführt.
  • Bei dieser stereoskopischen Bildverarbeitung werden Korrespondenzen von Bildpunkten BP1, BP2 (auch Pixel genannt) in den stereoskopisch aufgenommenen Bildern B1, B2 bestimmt. Hierbei werden die Bilder B1, B2 in einem Stereoalgorithmus derart verarbeitet, dass Koordinaten eines Bildpunkts BP1 des einen Bilds B1 mit Koordinaten eines als potentiell korrespondierend betrachteten Bildpunkts BP2 des anderen Bilds B2 verglichen werden. Aus einem Abstand der Bildpunkte BP1 und BP2 zueinander, der so genannten Disparität, und einem bekannten Abstand der horizontal nebeneinander angeordneten Kameras 1.1, 1.2, der so genannten Basisbreite, wird der Abstand eines Objekts, welches die Bildpunkte BP1 und BP2 aufweist, zu den Kameras 1.1, 1.2 bestimmt. Nach diesem Algorithmus werden Disparitäten für alle Bildpunkte BP1, BP2 der Bilder B1, B2 erzeugt und ein Disparitätsbild D oder eine Disparitätskarte erzeugt, welche eine dreidimensionale Repräsentation des Objekts in seinem Kontext darstellen. Auf diese Weise wird die Entfernung und räumliche Lage des Objekts im Verhältnis zu den Kameras 1.1, 1.2 ermittelt.
  • Die Ermittlung des Disparitätsbilds D erfolgt beispielsweise anhand eines so genannten, aus ”H. Hirschmüller: Accurate and Efficient Stereo Processing by Semi-Global Matching and Mutual Information; 2005 IEEE Computer Society Conference an Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR'05) – Volume 2, pp. 807–814” bekannten Semi-Global-Matching-Algorithmus, wobei die Bilder B1, B2 abgetastet und Kosten entsprechend der Ähnlichkeit der Bildpunkte BP1, BP2 horizontal, vertikal und diagonal akkumuliert werden. Die Kostenberechnung basiert dabei auf einer Berechnung der Transinformation, auf die einzelnen Bildpunkte BP1, BP2 der Bilder B1, B2 bezogen.
  • Zusätzlich werden vorzugsweise Sprünge in Disparitäten benachbarter Bildpunkte BP1, BP2, wie sie beispielsweise an Grauwertkanten auftreten, je nach ihrer Größe mit einem kleinen Strafterm P1 oder einem großen Strafterm P2 belegt. Diese so genannte Glattheitsbeschränkung, auch als smoothness constraint bekannt, wird wiederum beispielsweise durch den aus ”H. Hirschmüller: Accurate and Efficient Stereo Processing by Semi-Global Matching and Mutual Information; 2005 IEEE Computer Society Conference an Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR'05) – Volume 2, pp. 807–814” bekannten Semi-Global-Matching-Algorithmus realisiert.
  • Aus dem Disparitätsbild D sind weiterhin auch in einfacher Weise Fehler der Stereokameraanordnung 1, wie ein Ausfall einer oder beider Kameras 1.1, 1.2, eine Beeinträchtigung der Bildsignale der Kameras 1.1, 1.2 durch teilweise oder vollständige Verdeckung, z. B. hervorgerufen durch Verschmutzung, Witterungseinflüsse oder einen Scheibenwischer, detektierbar. Im Fehlerfall nimmt eine Qualität der dreidimensionalen Repräsentation der Umgebung des Fahrzeugs insbesondere in einem Nahbereich stark ab.
  • Um jedoch auch Synchronisationsfehler, bei welchen einzelne Bilder B1, B2 der Kameras 1.1, 1.2 ”einfrieren” oder bei welchen eine asynchrone Erfassung der Kameras 1.1, 1.2 vorliegt, Hardwarefehler, Kalibrierfehler und Störungen eines optischen Kanals einschließlich Verschmutzungen und Niederschlägen, wie Regen oder Schneefall, zu erfassen, werden zwei zeitlich aufeinander folgende Bildpaare mittels der Verarbeitungseinheit 1.3 analysiert. Bei den Bildpaaren muss es sich dabei nicht um unmittelbar nacheinander aufgenommene Bildpaare handeln.
  • Während dieser Analyse der Bildpaare mittels der Verarbeitungseinheit 1.3 wird eine Bewegung der erfassten Bildpunkte BP1, BP2 zwischen einem ersten Zeitpunkt und einem zweiten Zeitpunkt ermittelt. Diese Bewegung wird vorzugsweise durch Berechnung von Flussdaten, d. h. eines so genannten SceneFlows, welcher eine Abstandsänderung der Bildpunkte BP1, BP2 zu den Kameras 1.1, 1.2 darstellt, ermittelt. Die Berechnung des SceneFlows wird insbesondere anhand des aus ”A. Wedel et al.: Efficient Dense Scene Flow from Sparse or Dense Stereo Data; 10th European Conference an Computer Vision; Marseille” bekannten Verfahrens ausgeführt.
  • Dabei wird zu jedem Bildpunkt BP1, BP2 durch Berechnung des SceneFlows die Abstandsänderung zu den Kameras 1.1, 1.2 ermittelt. So ist es beispielsweise im fehlerfreien Fall so, dass die Mehrzahl der Bildpunkte BP1, BP2 statisch ist, während sich nur wenige Bildpunkte BP1, BP2 bewegen. Dabei wird eine Eigenbewegung des Fahrzeugs bei der Auswertung kompensiert, wobei die Eigenbewegung insbesondere aus den Bilddaten der Kameras 1.1, 1.2 geschätzt wird.
  • In einem Fehlerfall, in welchem beispielsweise aufgrund eines Synchronisationsfehlers das Bild B1 der Kamera 1.1 ”eingefroren” ist, d. h. dass ein zeitlich später erfasstes einem zeitlich zuvor erfassten Bild gleicht, wird bei der Berechnung des SceneFlows eine große Abstandsänderung eines großen Teils der Bildpunkte BP1, BP2 erfasst, wobei die Abstandsänderung insbesondere mit einer hohen Änderungsgeschwindigkeit erfolgt. Dies deutet auf einen Sensorfehler hin, da ein derartiger Geschwindigkeitssprung zwischen den beiden Auswerteschritten, d. h. zwischen den Bildern B1, B2 den beiden nacheinander erfassten Bildpaaren, praktisch unmöglich ist. Zur Analyse und Auswertung der SceneFlow Resultate und daraus folgend zur sicheren Detektion des Fehlers eignet sich beispielsweise die so genannte Medianauswertung der Geschwindigkeit der Weltpunkte in Fahrrichtung des Fahrzeugs, d. h. die Medianauswertung der Änderungsgeschwindigkeit der Bildpunkte BP1, BP2 in Fahrtrichtung des Fahrzeugs.
  • Zur Ermittlung des Fehlers anhand der Berechnung des SceneFlows sind deshalb ein Abstandsänderungsgrenzwert A und ein Geschwindigkeitsgrenzwert G für die Abstandsänderung vorgegeben, wobei der Fehler insbesondere bei einer Überschreitung des Abstandsänderungsgrenzwerts A und eines Geschwindigkeitsgrenzwerts G detektiert wird. Mit anderen Worten, wenn sich ein Bildpunkt BP1, BP2 zwischen dem ersten Zeitpunkt und dem zweiten Zeitpunkt derart bewegt, dass der Abstandsänderungsgrenzwert A und der Geschwindigkeitsgrenzwert G bei der Bewegung überschritten werden, liegt ein Fehler vor und wird detektiert.
  • Wie bereits erläutert, ist die Eigenbewegung des Fahrzeugs anhand einer Vielzahl von bekannten Verfahren aus den Stereosequenzen ermittelbar. Besonders bevorzugt wird zur Ermittlung der Eigenbewegung des Fahrzeugs ein aus ”H. Badino: A Robust Approach for Ego-Motion Estimation Using a Mobile Stereo Platform; International Workshop an Complex Motion; Günzburg 2004, Germany” bekanntes Verfahren verwendet.
  • Bei dem dargestellten Fehler, bei welchem die Mehrzahl der Bildpunkte BP1, BP2 bewegt erscheint, ist jedoch eine fehlerfreie Schätzung der Eigenbewegung nicht möglich. Aus diesem Grund wird die aus den Bilddaten, d. h. aus den Disparitäten und/oder dem SceneFlow ermittelte Eigenbewegung zusätzlich mit einer sensorisch ermittelten Eigenbewegung der Sensoranordnung 1, d. h. des Fahrzeugs verglichen und gegebenenfalls berichtigt, wobei die sensorisch ermittelte Eigenbewegung aus mittels einer Inertialsensorik erfassten Kenngrößen ermittelt wird.
  • Bei der Inertialsensorik handelt es sich insbesondere um Bewegungssensoren, beispielsweise um einen Geschwindigkeitssensor, einen Gierratensensor, einen Lenkwinkelsensor, einen Quer- und/oder Längsbeschleunigungssensor. Aus diesem Vergleich resultiert ein sehr einfacher Test der gesamten Stereokameraanordnung 1. Ist die bildbasierte Eigenbewegungsschätzung Bestandteil der Bildanalyse, z. B. weil die ermittelten Größen genauer als die der Inertialsensorik sind, kann der Test der Stereokameraanordnung 1 mit sehr geringem Aufwand ausgeführt werden, da keine wesentliche zusätzliche Rechenleistung erforderlich ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Stereokamerasystem
    1.1
    Kamera
    1.2
    Kamera
    1.3
    Verarbeitungseinheit
    A
    Abstandsgrenzwert
    B1, B2
    Bild
    BP1, BP2
    Bildpunkt
    D
    Disparitätsbild
    G
    Geschwindigkeitsgrenzwert
    P1, P2
    Strafterm
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10302671 A1 [0002]
    • - DE 10149115 A1 [0003]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - H. Hirschmüller: Accurate and Efficient Stereo Processing by Semi-Global Matching and Mutual Information; 2005 IEEE Computer Society Conference an Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR'05) – Volume 2, pp. 807–814 [0016]
    • - H. Hirschmüller: Accurate and Efficient Stereo Processing by Semi-Global Matching and Mutual Information; 2005 IEEE Computer Society Conference an Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR'05) – Volume 2, pp. 807–814 [0017]
    • - A. Wedel et al.: Efficient Dense Scene Flow from Sparse or Dense Stereo Data; 10th European Conference an Computer Vision; Marseille [0020]
    • - H. Badino: A Robust Approach for Ego-Motion Estimation Using a Mobile Stereo Platform; International Workshop an Complex Motion; Günzburg 2004, Germany [0024]

Claims (6)

  1. Verfahren zur Überwachung einer Stereokameraanordnung (1), wobei mittels zwei Kameras (1.1, 1.2) als Bilddaten Bildpunkte (BP1, BP2) erfasst werden, welche mittels einer Verarbeitungseinheit (1.3) stereoskopisch zu miteinander korrespondierenden Bildpunkten (BP1, BP2) eines Bildpaares verarbeitet werden, wobei bei der Erfassung und/oder der Verarbeitung miteinander korrespondierender Bildpunkte (BP1, BP2) auftretende Fehler ermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Plausibilitätsüberprüfung eine reale Bewegung der Stereokameraanordnung (1) mit einer aus den Bilddaten anhand von Disparitätswerten und/oder optischen Flussdaten ermittelten Bewegung verglichen wird, wobei Abweichungen zwischen der realen Bewegung und der ermittelten Bewegung erfasst und überwacht werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei zeitlich aufeinander folgende Bildpaare derart analysiert werden, dass eine Abstandsänderung von anhand von zeitlich aufeinanderfolgend erfassten Bildpunkten (BP1, BP2) ermittelten Punktabständen zu den Kameras (1.1, 1.2) bestimmt wird und diese Abstandsänderung auf eine Überschreitung eines vorgegebenen Abstandsänderungsgrenzwerts (A) und/oder eines vorgegebenen Geschwindigkeitsgrenzwerts (G), mit welchem die Abstandsänderung erfolgt, überwacht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus den Bilddaten ermittelte Eigenbewegung der Stereokameraanordnung (1) geschätzt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Bilddaten ermittelte Eigenbewegung der Stereokameraanordnung (1) bei der Ermittlung der Punktabstände und der Abstandsänderung kompensiert wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Bilddaten ermittelte Eigenbewegung mit einer aus mittels zumindest eines Bewegungssensors ermittelten Eigenbewegung verglichen und gegebenenfalls berichtigt wird.
  6. Verwendung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 in einem Fahrzeug oder einem Roboter.
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