DE102009033375B4 - Vorhanggassack - Google Patents
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Abstract
Vorhanggassack (10) zur Montage in den Dachholmbereich eines Kraftfahrzeugs, welcher eine Gassackhülle mit zwei über einen Randbereich miteinander verbundene, einen Gasraum (30) umschließe Seitenwände (12, 14) aufweist, wobei der Gasraum (30) wenigstens einen Schutzbereich (Schutzkammern 32a, 32b) und wenigstens eine Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c), welche in Strömungsverbindung mit dem Schutzbereich steht und zwischen einem oberen Abschnitt (18, 18a, 18b, 18c) des Randbereichs und dem Schutzbereich angeordnet ist, aufweist, wobei die Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) im montierten Zustand des Vorhanggassacks derart zwischen der inneren Struktur (70) des Kraftfahrzeugs und dem Schutzbereich aufblasbar ist, dass sie sich bei expandiertem Vorhanggassack zwischen dem Schutzbereich und innerer Struktur (70) des Kraftfahrzeugs befindet, und im Ruhezustand des Vorhanggassacks (10) neben dem grollten/gefalteten Paket (33) des Schutzbereichs liegt, wobei die Gassackhülle der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) im Ruhezustand des Vorhanggassacks (10) genau eine Falte (38) aufweist, so dass die Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) im Ruhezustand geknickt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand des Vorhanggassacks (10) die Falte (38) der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) auf der Seite des Pakets (33) des Schutzbereichs liegt, welche zur Innenseite des Kraftfahrzeugs weist, so dass der obere Abschnitt (18, 18a, 18b, 18c) des Randbereichs der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) nach unten zeigt.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Vorhanggassack nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Vorhanggassäcke werden im Bereich der Automobiltechnologie in großem Umfang benutzt. Solche Vorhanggassäcke dienen hauptsächlich dem Schutz des Kopfs eines Insassen im Fall eines seitlichen Aufpralls oder im Fall eines Überrollunfalls. Die Gassackhülle eines Vorhanggassacks umfasst im Allgemeinen zwei Seitenwände, welche einen Gasraum umschließen. Die Gassackhülle ist zu einem Paket gerollt und/oder gefaltet und an der inneren Struktur des Kraftfahrzeugs im Bereich des Dachholmes befestigt. Zu diesem Zweck ist der Gassack mit Befestigungselementen, meistens Befestigungslaschen, im Bereich der oberen Kante der Gassackhülle ausgestattet.
- Im Stand der Technik ist bekannt geworden, den Gassack in der Art im Fahrzeug zu befestigen, dass die obere Kante der Gassackhülle nach unten zeigt und dass die Gassackhülle in einer Außenbordrolle zu einem Paket gerollt ist. Zwei Versionen dieser Geometrie sind verbreitet, welche manchmal als „p-Rolle“ und als „b-Rolle“ bezeichnet werden. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die expandierende Gassackhülle eine geringe Aggressivität gegen den Insassen zeigt, insbesondere wenn der Insasse nicht in seiner Standardposition ist. Ein Nachteil dieser Art der Montage und des Rollens des Gassacks ist, dass, wenn keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden, das Risiko besteht, dass die Gassackhülle während der Expansion an Teilen des Fahrzeugs, insbesondere der B-Säule, hängen bleibt.
- Um dieses Problem zu lösen, schlägt die
DE 10 2005 011 676 A1 deshalb vor, den Vorhanggassack mit Leitkammern auszustatten, welche sich vom Hauptbereich des Gasraumes erstrecken, so dass der Gasraum einen Hauptbereich (oder Schutzbereich) und Leitkammern zeigt. Im Ruhezustand ist der Abschnitt der Gassackhülle, welcher den Schutzbereich umschließt, zu einem Paket gerollt und der Abschnitt der Gassackhülle, welche die Leitkammern umschließt, liegt benachbart zu diesem Paket. - In der Geometrie, welche in der gattungsbildenden
DE 10 2005 011 676 A1 gezeigt ist, ist die Höhe der Leitkammern auf den Umfang des Paketes begrenzt. Wegen des kleinen Raums, welcher im Fahrzeug vorhanden ist, muss der Durchmesser - und deshalb der Umfang - des gepackten Vorhanggassacks recht klein sein. Dennoch verlangen manche Fahrzeuggeometrien nach Leitkammern mit einer recht großen Höhe. - Ähnliches zeigt die gattungsbildende
US 2003 / 0 116 947 A1 . Hier wird unter anderem vorgeschlagen, die Leitkammer zu knicken, so dass sie eine Falte aufweist. Jedoch ist auch hier die maximale Länge der Leitkammer auf den Umfang des Pakets des Schutzbereichs begrenzt. - Hiervon ausgehend stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, einen gattungsgemäßen Vorhanggassack derart zu verbessern, dass die Leitkammer oder die Leitkammern mit größerer Höhe ausgebildet werden können, ohne den Durchmesser des gepackten Vorhanggassacks substantiell zu erhöhen und ohne Kompromisse in Bezug auf das Expansionsverhalten zu machen.
- Diese Aufgabe wird durch einen Vorhanggassack mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- In Ruhezustand des Vorhanggassacks zeigt die Gassackhülle der wenigstens einen Leitkammer genau eine Falte, so dass die Leitkammer an dieser Stelle geknickt ist. Erfindungsgemäß liegt die Falte der Leitkammer auf der Seite des Pakets des Schutzbereichs, welche zur Innenseite des Kraftfahrzeugs weist, so dass der obere Abschnitt des Randbereichs der Leitkammer nach unten zeigt.
- Diese Anordnung macht es möglich, einen Gassack mit einer höheren Leitkammer zur Verfügung zu stellen, ohne die Abmessungen des Pakets der Gassackhülle im Ruhezustand zu vergrößern und ohne Expansionsgeschwindigkeit und -genauigkeit der Leitkammer und so des gesamten Vorhanggassacks zu verlieren.
- Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus den nun mit Bezug auf die Figuren näher beschriebenen Ausführungsbeispielen.
- Die Figuren zeigen:
-
1a : eine Draufsicht auf einen Vorhanggassack mit einer schematischen Darstellung, -
1b : einen Schnitt entlang der Ebene A-A in1a und eine Umhüllung, welche mit der Gassackhülle verbunden ist, -
1c : die Elemente, welche in1b gezeigt sind, nachdem der Gassack vollständig zusammensetzt und an einem Kraftfahrzeug angeordnet wurde, -
1d : die Elemente, welche in1c gezeigt sind, nach Expansion des Vorhanggassacks, -
2a : eine zweite Ausführungsform eines Vorhanggassacks in einer der1a entsprechenden Darstellung, -
2b : ein Schnitt entlang der Linie B-B in2a und eine Umhüllung, welche mit der Gassackhülle verbunden ist, -
2c : die Elemente, welche in2b gezeigt sind, nachdem der Gassack vollständig zusammengesetzt und an einem Kraftfahrzeug montiert wurde, -
3 : eine dritte Ausführungsform eines Vorhanggassacks in einer der1a entsprechenden Darstellung und -
4 : ein integrales Laschen-Umhüllungs-Teil. - Die Erfindung wird nun anhand einer ersten Ausführungsform mit Bezug auf die
1a ,1b ,1c und1d beschrieben. Zunächst wird Bezug auf die1a und1b genommen. Für alle gezeigten Figuren gelten folgende Konventionen: a) in Schnittdarstellungen sind die Linien, welche direkt geschnitten sind, in dicken Linien gezeichnet, während Linien, welche außerhalb der Schnittebene liegen, in dünnen Linien gezeichnet sind. b) Die Zeichnungen sind nicht vollständig maßstabsecht. c) Der Gasgenerator ist in den Schnittdarstellungen nicht dargestellt. - Der Vorhanggassack
10 umfasst eine Gashülle mit zwei Seitenwänden12 und14 . Diese Seitenwände12 und14 umschließen einen Gasraum30 und sind miteinander in einem Randbereich verbunden, im gezeigten Ausführungsbeispiel mittels einer Randnaht16 . Es ist zu betonen, dass die Gassackhülle auch in einem einstückigen Webprozess hergestellt sein kann, so dass in diesem Fall keine Notwendigkeit für eine Randnaht bestünde. - Der Randbereich, welcher hier durch die Randnaht definiert wird, hat vier Abschnitte, welche als linke Kante
22 , rechte Kante24 , untere Kante26 - welche eine Art Rampen- oder Ω-Form hat, da der Gasraum30 zwei Schutzbereiche32a und32b , welche den Schutzbereich bilden, hat - und eine gezahnte obere Kante mit oberen Abschnitten18a ,18b ,18c und unteren Abschnitten20a ,20b ,20c und20d . Im Bereich der oberen Abschnitte18a ,18b und18c sind die Leitkammern36a ,36b und36c angeordnet, deren Höhen h durch den Abstand zwischen den oberen Abschnitten18a ,18b ,18c und den unteren Abschnitten20a ,20b ,20c und20d der oberen Kante definiert sind. Der Bereich, welcher sich an die unteren Abschnitte20a ,20b und20c der oberen Kante anschließt, dient als Füllbereich34 zur Füllung der Leitkammern sowie des Schutzbereichs, nämlich der Schutzkammern32a ,32b , wobei das Gas vom Gasgenerator60 kommt, welcher sich in den Gasraum erstreckt. - Im Bereich der unteren Abschnitte
20a ,20b ,20c ,20d der oberen Kante sind Befestigungslaschen40a ,40b ,40c angeordnet, welche als Befestigungselemente zur Befestigung des Vorhanggassacks10 an einem Kraftfahrzeug dienen. Die Befestigungslaschen40a ,40b ,40c sind jeweils mit einem Loch42a ,42b ,42c ausgestattet, durch welches sich im montierten Zustand ein Clip, ein Bolzen, eine Schraube oder dergleichen erstreckt, wie man dies in1c sieht. Statt Befestigungslaschen vorzusehen, ist es ebenso möglich, Befestigungslöcher unmittelbar in der Gassackhülle vorzusehen. - Weiterhin ist eine Umhüllung
50 an der Gassackhülle angeordnet. Diese Umhüllung ist nur in den1b ,1c und1d , nicht in der1a gezeigt. Die Umhüllung50 kann sich über die gesamte Länge des Vorhanggassacks erstrecken, wie dies im ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist, oder sie kann aus mehreren Umhüllungsabschnitten bestehen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine erste Kante50a der Umhüllung50 mit denselben Abschnitten der Randnaht16 wie die Befestigungslaschen40a ,40b ,40c mit der Gassackhülle verbunden. Die Umhüllung50 hat Umhüllungslöcher. Wegen der Schnittdarstellung in den1b ,1c und1d ist nur ein Umhüllungsloch52 gezeigt. - Wie man direkt in
1a sehen kann, haben die Leitkammern36a ,36b ,36c eine relativ große Höhe h. Im montierten Zustand haben die Leitkammern jeweils eine Falte38 entlang der kollinearen Faltlinien37a ,37b ,37c , welche parallel zu den Abschnitten der oberen Kante sind, wie man mit Bezug auf die1c sehen wird. Die Falten38 unterteilen die Leitkammern im Ruhezustand in erste Abschnitte36a' ,36b' und36c' und zweite Abschnitte36a“ ,36b“ und36c“ . Im ungefalteten Zustand sind die Leitkammern nicht geteilt. - Die
1c zeigt den montierten Zustand in einer Schnittdarstellung entsprechend der1b . Der Vorhanggassack10 ist an der inneren Struktur70 eines Kraftfahrzeugs im Bereich des Dachholms befestigt. Die Abschnitte der Gassackhülle, welche zu den Schutzkammern32a ,32b gehören, sind zu einem Paket33 gerollt. Die unteren Abschnitte20a ,20b ,20c der oberen Kante zeigen nach unten und die Rollrichtung der Schutzkammern32a ,32b ist so, dass sie sich in Richtung zur inneren Struktur70 des Kraftfahrzeugs entfaltet. Diese Konfiguration ist als Außenbordrolle bekannt. Die Abschnitte der Gassackhülle, welche zu den Leitkammern36a ,36b ,36c gehören, erstrecken sich von sich von der Position der unteren Abschnitte20a ,20b ,20c ,20d der oberen Kante entlang des gerollten Paket33 der Schutzkammern32a ,32b . Die ersten Abschnitte36a' ,36b' ,36c' der Leitkammern36a ,36b ,36c liegen direkt benachbart zum gerollten Paket33 . Entlang der Faltlinien37a ,37b ,37c sind die Leitkammern36a ,36b ,36c etwa um 180° um die Falten (in der1c ist die Falte38 der ersten Leitkammer36a gezeigt) geknickt, so dass die zweiten Abschnitte36a“ ,36b“ ,36c“ der Leitkammern von ihren jeweiligen ersten Abschnitten36a' ,36b' ,36c' durch die Falten38 getrennt sind. Hierbei liegen die ersten Abschnitte36a' ,36b' ,36c' der Leitkammern zwischen den zweiten Abschnitten36a“ ,36b“ ,36c" und dem gerollten Paket36 . Im gezeigten Ausführungsbeispiel zeigen die oberen Abschnitte18a ,18b ,18c der oberen Kante im Wesentlichen nach unten. Man kann leicht sehen, dass durch Anordnen einer Falte an jeder Leitkammer die Leitkammern36a ,36 ,36c höher sein können als der Umfang des gerollten Paketes33 ohne die Funktion der Leitkammern zu verlieren. - Man kann ebenfalls der
1c entnehmen, dass jedes Loch42a ,42b ,42c einer Befestigungslasche und jedes Loch einer Umhüllung oder der Umhüllungen (in der1c sind nur die Löcher42a ,52 gezeigt) in einen Bolzen72 oder ähnliches, welcher sich von der inneren Struktur70 des Kraftfahrzeugs erstreckt, eingehängt sind, so dass die Umhüllung die Gassackhülle vollständig umschließen kann, nämlich beides: sowohl das gerollte Paket33 als auch die Leitkammern36a ,36b ,36c . - Wenn der Gasgenerator
60 gezündet wird und Gas in den Gasraum30 gefüllt wird, bricht die Umhüllung50 , beispielsweise entlang einer Sollbruchlinie, und der Vorhanggassack expandiert in den in1d gezeigten Zustand. - Die
2a bis2c zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung in den1a bis1c entsprechenden Darstellungen. Der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform ist, dass die Befestigungslaschen40a ,40b ,40c , welche als Befestigungselemente dienen, im den Bereichen der Leitkammern36a ,36b ,36c angeordnet sind und mit der Gassackhülle mittels separater Laschennähte44a ,44b ,44c befestigt sind. Diese Laschennähte44a ,44b ,44c verbinden auch die beiden Seitenwände12 ,14 miteinander. Die Funktion und Geometrie ist dieselbe, wie sie oben mit Bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben wurde. Es sollte an dieser Stelle betont werden, dass eine Ausführungsform welche Befestigungselemente, wie sie im ersten Ausführungsbeispiel gezeigt sind und Befestigungselemente, wie sie im zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt sind, hat, auch möglich wäre. Die Laschennähte44a ,44b ,44c können auch dazu dienen, die erste Kante50 der Umhüllung50 zu befestigen. - Die
3 zeigt eine dritte Ausführungsform. Hier ist eine einzige Leitkammer36 derart vorgesehen, dass die obere Kante18 nicht gezahnt ist. Hierdurch entspricht die obere Kante18 den oberen Abschnitten18a ,18b ,18c der oberen Kante der ersten beiden Ausführungsformen. Hiervon abgesehen arbeitet die dritte Ausführungsform genau wie die zweite Ausführungsform und der Schnitt entlang der LinieC-C in3 sieht aus wie der Schnitt entlang der EbeneB-B in2a . Die Höhe der Leitkammer36 ist hier durch den Abstand zwischen den Laschennähten44a ,44b ,44c und der oberen Kante18 gegeben. - In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Umhüllungen
50 und die Befestigungslaschen40 separate Teile, in der Regel Zuschnitte aus Gewebe. Es sollte festgehalten werden, dass es auch möglich und häufig bevorzugt ist, ein integrales Laschen-Umhüllungs-Teil80 zu haben, wie dies in4 gezeigt ist. Solch ein integriertes Laschen-Umhüllungs-Teil80 ist ein Zuschnitt (gewöhnlich aus Gewebe) mit Löchern an seine gegenüberliegenden Enden, nämlich das Loch42a der Befestigungslasche40 und ein Umhüllungsloch52 . Dieses Laschen-Umhüllungs-Teil80 ist mit der Gassackhülle mittels einer Naht verbunden, beispielsweise einer Laschennaht wie im zweiten und dritten Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Position P dieser Naht ist in4 gezeigt. Nach Anordnung an der Gassackhülle teilt diese Naht das Laschen-Umhüllungs-Teil80 in eine Befestigungslasche40 und in eine Umhüllung50 . - Bezugszeichenliste
-
- 10
- Vorhanggassack
- 12
- erste Seitenwand
- 14
- zweite Seitenwand
- 16
- Randnaht
- 18
- obere Kante
- 18a,b,c
- oberer Abschnitt der oberen Kante
- 20a,b,c
- unterer Abschnitt der oberen Kante
- 22
- linke Kante
- 24
- rechte Kante
- 26
- untere Kante
- 30
- Gasraum
- 32a,32b
- Schutzkammer
- 33
- Paket
- 34
- Füllbereich
- 36a,b,c
- Leitkammer
- 37a,b,c
- Faltlinie
- 38
- Falte
- 40a,b,c
- Befestigungslasche
- 42a,b,c
- Loch der Befestigungslasche
- 44a,b,c
- Laschennaht
- 50
- Umhüllung
- 50a
- erste Kante
- 52
- Umhüllungsloch
- 60
- Gasgenerator
- 70
- innere Struktur
- 72
- Bolzen
- 80
- Laschen-Umhüllungs-Teil
Claims (5)
- Vorhanggassack (10) zur Montage in den Dachholmbereich eines Kraftfahrzeugs, welcher eine Gassackhülle mit zwei über einen Randbereich miteinander verbundene, einen Gasraum (30) umschließe Seitenwände (12, 14) aufweist, wobei der Gasraum (30) wenigstens einen Schutzbereich (Schutzkammern 32a, 32b) und wenigstens eine Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c), welche in Strömungsverbindung mit dem Schutzbereich steht und zwischen einem oberen Abschnitt (18, 18a, 18b, 18c) des Randbereichs und dem Schutzbereich angeordnet ist, aufweist, wobei die Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) im montierten Zustand des Vorhanggassacks derart zwischen der inneren Struktur (70) des Kraftfahrzeugs und dem Schutzbereich aufblasbar ist, dass sie sich bei expandiertem Vorhanggassack zwischen dem Schutzbereich und innerer Struktur (70) des Kraftfahrzeugs befindet, und im Ruhezustand des Vorhanggassacks (10) neben dem grollten/gefalteten Paket (33) des Schutzbereichs liegt, wobei die Gassackhülle der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) im Ruhezustand des Vorhanggassacks (10) genau eine Falte (38) aufweist, so dass die Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) im Ruhezustand geknickt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand des Vorhanggassacks (10) die Falte (38) der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) auf der Seite des Pakets (33) des Schutzbereichs liegt, welche zur Innenseite des Kraftfahrzeugs weist, so dass der obere Abschnitt (18, 18a, 18b, 18c) des Randbereichs der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) nach unten zeigt.
- Vorhanggassack nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Leitkammer (36, 36a, 36b, 36c) größer als der Umfang des gerollten und/oder gefalteten Pakets (33) des Schutzbereichs ist. - Vorhanggassack nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Leitkammer (36) entlang der gesamten Länge des Vorhanggassacks (10) erstreckt, so dass sich die wenigstens eine Falte (38) ebenfalls entlang der gesamten Länge des Vorhanggassacks (10) erstreckt.
- Vorhanggassack nach einem der
Ansprüche 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Leitkammern (36a, 36b, 36c) vorhanden sind. - Vorhanggassack nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Befestigungslasche (40a, 40b, 40c) vorhanden ist, welche mit der zur Innenstruktur (70) des Kraftfahrzeugs zeigenden Seitenwand der Gassackhülle verbunden ist und welche im Bereich der Leitkammer oder in einem Übergangsbereich zwischen Leitkammer und Schutzbereich angeordnet ist.
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