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DE102009032881A1 - Segmentierter Ständer für eine dynamoelektrische Maschine - Google Patents

Segmentierter Ständer für eine dynamoelektrische Maschine Download PDF

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DE102009032881A1
DE102009032881A1 DE200910032881 DE102009032881A DE102009032881A1 DE 102009032881 A1 DE102009032881 A1 DE 102009032881A1 DE 200910032881 DE200910032881 DE 200910032881 DE 102009032881 A DE102009032881 A DE 102009032881A DE 102009032881 A1 DE102009032881 A1 DE 102009032881A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Segment (8) für einen ringförmigen Stator einer dynamoelektrischen Maschine (14). Transport und Montage einer derartigen Maschine (14) werden dadurch vereinfacht, dass
- das Segment (8) einen im Wesentlichen kreisbogenförmigen Querschnitt umfasst,
- durch Anfügen eines oder mehrerer Segmente zu dem Stator ergänzt werden kann,
- die geschlossene Ringform des Stators durch Trennen der Segmente (8) voneinander aufhebbar ist und
- das Segment (8) für jede Phase eines Drehstromsystems mindestens eine innerhalb des Segmentes geschlossene erste Spule (1, 2, 3) aufweist, die unabhängig von weiteren Spulen der weiteren Segmente zur Erzeugung eines ersten Polpaares eines Drehfeldes mit einem Drehstrom bestrombar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Segment für einen ringförmigen Stator einer dynamoelektrischen Maschine. Die Erfindung kommt insbesondere bei sehr großen elektrischen Maschinen zum Einsatz. Als Beispiel für derartige Maschinen seien Generatoren für Windkraftanlagen, Gezeitenkraftwerke, Ringmotoren oder Antriebe von Baumaschinen wie Bagger genannt.
  • Die Energiegewinnung aus regenerativen Energiequellen gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Entsprechend werden auch immer höhere Anforderungen an die zur Energiewandlung eingesetzten Komponenten gestellt. Dies hat beispielsweise zur Folge, dass Generatoren für Windkraftanlagen ein immer größeres Bauvolumen erfordern.
  • Mit zunehmender Leistungsklasse werden getriebelose Windenergieanlagen wettbewerbsfähig im Vergleich zu Anlagen, bei denen ein mechanisches Getriebe zwischen den vom Wind angetriebenen Rotorblättern und einem Synchrongenerator geschaltet ist. Hauptvorteil einer solchen getriebelosen Konstruktion ist der im Vergleich zu Windkraftanlagen mit Getriebe deutlich einfachere Aufbau. Durch die Einsparung des Getriebes werden weniger rotierende Maschinenkomponenten benötigt. Hieraus resultieren ein verminderter Wartungsaufwand und eine erhöhte Verfügbarkeit der Anlage.
  • Insbesondere sehr große Windkraftanlagen arbeiten in der Regel mit vergleichsweise niedrigen Drehzahlen. Bei einer getriebelosen Ausführung müssen derartige Anlagen daher mit sehr großen und schweren Generatoren ausgestattet werden. Der Durchmesser dieser Maschinen überschreitet hierbei leicht 4 oder 5 m.
  • Durch die zunehmende Größe der Windkraftgeneratoren, die die höheren Leistungen dieser Anlagen zwangsläufig mit sich bringen, wird deren Montage immer schwieriger. Getriebelose Turbinen von Windkraft- oder auch Gezeitenkraftwerken stellen jedoch auch große Herausforderungen hinsichtlich Transport und Logistik.
  • Generatoren für getriebelose Windkraftanlagen sind häufig mit einem ringförmigen Läufer mit einer Hohlwelle ausgeführt. Eine derartige elektrische Maschine ist beispielsweise aus der WO 2006/032969 A2 bekannt. Diese Schrift offenbart einen Stator, der in Umfangvorrichtung in mehrere Segmente unterteilt ist. Jedes Statorsegment umfasst ein schwalbenschwanzförmiges Profil, das in ein Fenster eines Statorringes eingreift. So wird jeder dieser Sektoren in axialer Richtung ausziehbar, ohne dass der gesamte Stator abgenommen werden muss.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Transport und Montage großer elektrischer Maschinen zu vereinfachen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Segment für einen ringförmigen Stator einer dynamoelektrischen Maschine mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Dieses Segment zeichnet sich dadurch aus, dass
    • – das Segment einen im Wesentlichen kreisbogenförmigen Querschnitt umfasst,
    • – durch Anfügen eines oder mehrerer weiterer Segmente zu dem Stator ergänzt werden kann,
    • – die geschlossene Ringform des Stators durch Trennen der Segmente voneinander aufhebbar ist und
    • – das Segment für jede Phase eines Drehstromsystems mindestens eine innerhalb des Segmentes geschlossene erste Spule aufweist, die unabhängig von weiteren Spulen der weiteren Segmente zur Erzeugung eines ersten Polpaares eines Drehfeldes mit einem Drehstrom bestrombar sind.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Das erfindungsgemäße Segment weist einen kreisbogenförmigen Querschnitt auf, d. h., es stellt einen Teilring des vollringförmigen Stators dar. Verbindet man das Segment mit mindestens einem weiteren Segment gleicher oder ähnlicher Bauart, so ergänzen sich die Teilringe der einzelnen Segmente zu einem Vollring. Der besagte Stator ist also auftrennbar. Seine hohlzylindrische Form kann in Umfangsrichtung aufgetrennt werden, so dass beispielsweise auch einzelne defekte Segmente der zusammengebauten dynamoelektrischen Maschine zu Wartungs- oder Reparaturzwecken ausgebaut werden können.
  • Von besonderem Vorteil ist die Tatsache, dass durch die Zerlegbarkeit des ringförmigen Stators die Hohlzylinderform aufgehoben werden kann. Zerlegt man den ringförmigen Stator in die erfindungsgemäßen Segmente, so nimmt der so zerlegte Stator ein deutlich geringeres Volumen ein als der komplett montierte ringförmige Stator. Die Hohlzylinderform des Stators ist im zerlegten Zustand aufgehoben. Hierdurch wird der Transport des Stators und damit der dynamoelektrischen Maschine zu einem späteren Einsatzort insbesondere bei sehr großen dynamoelektrischen Maschinen enorm vereinfacht.
  • Erfindungsgemäß umfasst jedes Segment pro Phase (U, V, W) eines Drehstromsystems mindestens eine innerhalb des Segmentes geschlossene erste Spule. Somit lässt sich mit jedem Segment ein Drehfeld erzeugen. Die Spulen der einzelnen Segmente sind vollkommen unabhängig voneinander bestrombar. Hierdurch wird die Montage der elektrischen Maschine deutlich vereinfacht. Es müssen keine elektrischen Verbindungen zwischen den Spulen der verschiedenen Segmente realisiert werden. Eine elektrische Überbrückung der einzelnen Segmentgrenzen ist nicht erforderlich.
  • Eine Verbindung der einzelnen Spulen über die Segmentgrenzen hinweg würde es erforderlich machen, dass die hierfür verwendeten Spulen nach dem eigentlichen Imprägnierprozess der Wicklung der dynamoelektrischen Maschine noch nachträglich bei der Montage von Hand isoliert werden müssen. Auch eine alternative Vorgehensweise, bei der Halbspulen an den Segmentgrenzen nach dem Aufbau zusammengelötet werden, bedeutet im Vergleich zu der hier vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Lehre einen sehr viel höheren Montageaufwand. Darüber hinaus ist eine anschließende Trennung der Segmente, wie sie die erfindungsgemäße Lösung auf sehr einfache Art und Weise ermöglicht, nicht zerstörungsfrei durchführbar. Das einzelne Segment kann als geschlossenes Funktionselement montiert und zu Reparatur- oder Wartungszwecken demontiert werden. Anstelle eines kompletten Ständers kann für eine dynamoelektrische Maschine ein einzelnes Segment als Ersatzteil vorgehalten werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine kann es sich sowohl um einen Generator als auch um einen Motor handeln. Vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Segmentierung des Ständers insbesondere bei sehr großen Bohrungsdurchmessern, unabhängig davon, ob die Maschine in erster Linie für den motorischen oder generatorischen Einsatz vorgesehen ist.
  • Randeffekte an den Grenzen der Segmente, an die die weiteren Segmente zur Erzeugung des kompletten ringförmigen Stators angefügt werden müssen, lassen sich in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung dadurch reduzieren, dass das Segment für jede Phase des Drehstromsystems mindestens eine innerhalb des Segmentes geschlossene zweite Spule aufweist, die unabhängig von den weiteren Spulen der weiteren Segmente zur Erzeugung eines zweiten Polpaares des Drehfeldes mit dem Drehstrom bestrombar sind. Da die Spulen des Segmentes nicht über die Segmentgrenzen hinaus reichen, sind Randeffekte im gewissen Umfang bezüglich der magnetischen Feldverteilung unumgänglich. Diese Randeffekte reduzieren sich jedoch mit der Anzahl der Spulen, die pro Segment und Phase vorgesehen sind.
  • Die zweckmäßigerweise als Umfangswicklung ausgeführten Wicklungen der Spulen sind in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung als Etagenwicklung angeordnet, so dass sich die Leiter der drei Spulen eines Polpaares im Bereich der Wickelköpfe überlagern.
  • Um die Unterschiede in Streuung und Widerstand für die drei Phasen des Drehstromsystems hierbei zu minimieren, alterniert in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung die Phasenzuordnung eines im Bereich der Wickelköpfe in radialer Richtung betrachtet außen liegenden Leiters bei den Spulen des Segmentes.
  • Eine einfache Herstellung eines solchen Segmentes ist hierbei in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung dadurch gegeben, dass die Etagenwicklung als Einschicht-Etagenwicklung ausgebildet ist.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung bilden die Spulen Spulengruppen, d. h., dass das Segment für jede Phase des Drehstromsystems und jedes Polpaar mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnete Spulen aufweist.
  • Zur Erzeugung eines kompletten Stators einer dynamoelektrischen Maschine sind mindestens zwei Segmente einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen notwendig. In diesem Fall würde jedes Segment einen Kreisbogen von 180°C aufspannen. Selbstverständlich ist auch eine Ausführung einer derartigen dynamoelektrischen Maschine denkbar und von der Erfindung umfasst, bei der mehr als zwei Segmente zur Erzeugung des ringförmigen Stators aneinandergefügt werden müssen.
  • Vorteilhaft ist ebenso eine Ausgestaltung der Erfindung, bei der eine dynamoelektrische Maschine mit mindestens zwei Segmenten einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen als direkt angetriebener Generator für eine Windkraftanlage oder ein Gezeitenkraftwerk ausgebildet ist. Derartige Generatoren benötigen ein hohes Bauvolumen, um aufgrund der niedrigen Drehzahlen, die sich mit den beschriebenen Antriebskräften erzeugen lassen, eine hohe elektrische Leistung zu liefern. Ebenfalls vorteilhaft ist der Einsatz einer elektrodynamischen Maschine mit segmentiertem Ständer entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung in zahlreichen anderen Einsatzbereichen, die ein großes Drehmoment und damit einen großen Maschinendurchmesser erforderlich machen.
  • Eine Windkraftanlage mit einer dynamoelektrischen Maschine, deren Ständer aus einzelnen teilringförmigen Segmenten einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen gefertigt ist, lässt sich sehr leicht an ihrem späteren Einsatzort montieren. Die einzelnen Segmente des Stators können im Vergleich zu einer kompletten dynamoelektrischen Maschine sehr viel besser zum Aufbauort z. B. über die Straße, transportiert werden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein Schaltbild einer Segmentes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine 3-dimensionale Ansicht eines Segments gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und
  • 3 eine Windkraftanlage mit einer elektrischen Maschine und einem nach einer Ausführung der Erfindung gestalteten Stator.
  • 1 zeigt ein Schaltbild eines Segmentes 8 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Das Segment 8 umfasst einen kreisbogenförmigen Querschnitt, was jedoch in der 1 aufgrund der gewählten Darstellungsform nicht erkennbar ist. So spannt das Segment 8 derart einen Halbkreis auf, dass dieser mit einem weiteren Segment zu einem ringförmigen Stator, der dreidimensional betrachtet eine hohlzylindrische Form aufweist, kombiniert werden kann.
  • Das Segment 8 umfasst Nuten, in denen Spulen 16 zur Erzeugung eines Drehfeldes angeordnet sind. Diese Spulen 16 sind in Form einer Etagenwicklung angeordnet. So befindet sich an einer linken Segmentgrenze 12 eine erste Spule 1 für die Phase U, die sich im Bereich der Wickelköpfe teilweise mit einer ersten Spule 2 für die Phase V und eine erste Spule 3 für die Phase W überlappt. Der Wickelkopf der ersten Spule 1 für die Phase U ist hierbei, wie aus der gewählten Darstellung jedoch nicht hervorgeht, in den in radialer Richtung nach außen weisenden Bereich des Stators gekröpft. Die erste Spule 2 der Phase V ist ebenfalls in radialer Richtung betrachtet nach außen gekröpft – jedoch mit einem geringeren Kröpfungswinkel als die erste Spule 1 der Phase U. Schließlich ist die erste Spule 3 der Phase V ungekröpft ausgeführt. Dies hat zur Folge, dass der Wickelkopf der ersten Spule 1 der Phase U über dem Wickelkopf der ersten Spule 2 der Phase W liegt, wobei letztgenannter wiederum über dem Wickelkopf der ersten Spule 3 der Phase V angeordnet ist.
  • Das Segment 8 umfasst für jede Phase U, V, W des Drehstromsystems darüber hinaus eine zweite Spule 4, 5, 6 und eine dritte Spule, wobei die dritten Spulen nicht mit Bezugszeichen versehen sind und an einer rechten Segmentgrenze 13 angeordnet sind. Die zweiten Spulen 4, 5, 6 sind mit den ersten Spulen 1, 2, 3 jeweils in Reihe geschaltet. Analoges gilt für die dritten Spulen. Es ist zu erkennen, dass die Phasenzuordnung der am stärksten gekröpften Spule und somit der in radialler Richtung betrachtet im Wickelkopfbereich außen liegenden Spule über den Umfang des Segmentes 8 alterniert. So wird bei den ersten Spulen 1, 2, 3 die am stärksten gekröpfte Spule von der Phase U belegt. Mit der Phase V wurde hingegen die ungekröpfte erste Spule 3 belegt, deren Wickelkopf am meisten zum Statorinneren gewandt ist. Die Spulen 2, 5 der Phase W liegen stets in der Mitte.
  • Durch die alternierende Phasenzuordnung der Spulen werden Unterschiede in der Streuung und dem Widerstand der drei Phasen U, V, W minimiert.
  • Das dargestellte Segment 8 besitzt sämtliche notwendigen Phasenanschlüsse U, V, W und darüber hinaus einen Anschlusspunkt N für den Nullleiter. Das Segment 8 lässt sich vollkommen autark bestromen. Eine Stromführung über die Segmentgrenzen hinweg ist nicht erforderlich. Zur Erzeugung eines vollständigen Stators kann schlicht ein weiteres Segment 8 der gezeigten Bauform an die Segmentgrenzen des dargestellten Segmentes 8 angefügt werden. Auch dieses weitere Segment ist unabhängig von dem hier dargestellten Segment 8 bestrombar. Sollte eines der Segmente einen Defekt haben, so ist dieses unabhängig von den weiteren funktionstüchtigen Segmenten des Stators austauschbar. Darüber hinaus lässt sich der Stator der dynamoelektrischen Maschine im zerlegten Zustand sehr viel einfacher transportieren, da der zerlegte Stator deutlich weniger Volumen einnimmt als der montierte Stator. Seine hohlzylindrische Form ist durch Zerlegung in die einzelnen Segmente aufhebbar.
  • 2 zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines Segmentes 8 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Auch hier ist zu erkennen, dass die Spulen der einzelnen Phasen im Bereich der Wickelköpfe 7 übereinander liegen. Es handelt sich also auch hier um eine Etagenwicklung, die dadurch realisiert wird, dass die Wickelköpfe 7 einiger Spulen abgekröpft werden. Bei dem in 1 gezeigten Segment 8 ist eine Nut pro Pol und Strang vorgesehen. Hingegen sind bei der Ausführung des Segmentes 8 gemäß 2 drei Nuten pro Pol und Strang vorgesehen. So wird eine Spulengruppe durch drei konzentrisch zueinander angeordnete Spulen 9, 10, 11 gebildet. Auch hier werden die Unterschiede in Streuung und Widerstand für die drei Phasen U, V, W dadurch minimiert, dass die Zuordnung der äußeren Spulengruppe zu den Phasen alterniert.
  • Die Wicklung ist als Einschicht-Etagenwicklung ausgeführt. Dies bedeutet, dass in jeder Nut genau ein Leiter angeordnet ist und dass die Wickelköpfe 7 der Spulen bzw. Spulengruppen etagenartig übereinander liegen.
  • 3 zeigt eine Windkraftanlage mit einer elektrischen Maschine 14 und einem nach einer Ausführung der Erfindung gestalteten Stator. Die elektrische Maschine 14 ist als Hohlwellengenerator ausgeführt. Auf ein Getriebe wurde hierbei verzichtet, so dass der Stator der dynamoelektrischen Maschine 14 einen sehr großen Durchmesser aufweist. Der Stator ist segmentiert aufgebaut, so dass er durch Aneinanderfügen der einzelnen Segmente am späteren Einsatzort montiert werden kann. Aufgrund der vorteilhaften Ausgestaltung dieser Segmente, bei denen es sich um eine Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung handelt, gestaltet sich die Montage des Hohlwellengenerators vergleichsweise einfach. Eine elektrische Verbindung der einzelnen Segmente untereinander ist zur Bestromung der Spulen der Segmente nicht notwendig. Hierdurch wird die Montage erheblich vereinfacht, da elektrische Segmentverbindungen, die im Nachhinein auf der Baustelle zwischen den Spulen der Segmente gezogen werden, noch aufwändig isoliert werden müssten. Hingegen besteht der hier dargestellte Generator aus einzelnen voll elektrisch funktionstüchtigen Segmenten, bei denen diese Verbindung nicht benötigt wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2006/032969 A2 [0006]

Claims (9)

  1. Segment (8) für einen ringförmigen Stator einer dynamoelektrischen Maschine (14), wobei – das Segment (8) einen im Wesentlichen kreisbogenförmigen Querschnitt umfasst, – durch Anfügen eines oder mehrerer weiterer Segmente zu dem Stator ergänzt werden kann, – die geschlossene Ringform des Stators durch Trennen der Segmente (8) voneinander aufhebbar ist und – das Segment (8) für jede Phase eines Drehstromsystems mindestens eine innerhalb des Segmentes geschlossene erste Spule (1, 2, 3) aufweist, die unabhängig von weiteren Spulen der weiteren Segmente zur Erzeugung eines ersten Polpaares eines Drehfeldes mit einem Drehstrom bestrombar sind.
  2. Segment (8) nach Anspruch 1, wobei das Segment (8) für jede Phase des Drehstromsystems mindestens eine innerhalb des Segmentes geschlossene zweite Spule (4, 5, 6) aufweist, die unabhängig von den weiteren Spulen der weiteren Segmente zur Erzeugung eines zweiten Polpaares des Drehfeldes mit dem Drehstrom bestrombar sind.
  3. Segment (8) nach Anspruch 2, wobei die Spulen (16) als Etagenwicklung angeordnet sind, so dass sich die Leiter der drei Spulen (16) eines Polpaares im Bereich der Wickelköpfe (7) überlagern.
  4. Segment (8) nach Anspruch 3, wobei die Phasenzuordnung eines im Bereich der Wickelköpfe (7) in radialer Richtung betrachtet außen liegenden Leiters bei den Spulen (16) des Segmentes alterniert.
  5. Segment (8) nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Etagenwicklung als Einschicht-Etagenwicklung ausgebildet ist.
  6. Segment (8) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Segment (8) für jede Phase des Drehstromsystems und jedes Polpaar mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnete Spulen (9, 10, 11) aufweist.
  7. Dynamoelektrische Maschine (14) mit mindestens zwei Segmenten (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
  8. Dynamoelektrische Maschine (14) nach Anspruch 7, wobei die dynamoelektrische Maschine (14) als direkt angetriebener Generator für eine Windkraftanlage oder ein Gezeitenkraftwerk ausgebildet ist.
  9. Windkraftanlage mit einer dynamoelektrischen Maschine (14) nach einem der Ansprüche 7 oder 8.
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