[go: up one dir, main page]

DE102009032504A1 - Karosserie - Google Patents

Karosserie Download PDF

Info

Publication number
DE102009032504A1
DE102009032504A1 DE200910032504 DE102009032504A DE102009032504A1 DE 102009032504 A1 DE102009032504 A1 DE 102009032504A1 DE 200910032504 DE200910032504 DE 200910032504 DE 102009032504 A DE102009032504 A DE 102009032504A DE 102009032504 A1 DE102009032504 A1 DE 102009032504A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
bodywork
passenger compartment
deformation
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910032504
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Dipl.-Ing. Ruzdjak (FH)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200910032504 priority Critical patent/DE102009032504A1/de
Publication of DE102009032504A1 publication Critical patent/DE102009032504A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/082Engine compartments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/087Luggage compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Karosserie (10) für einen Personenkraftwagen, mit einer Fahrgastzelle (12) und mit wenigstens einer Karosseriestruktur, welche in Fahrzeuglängsrichtung vor und/oder hinter der Fahrgastzelle (12) angeordnet ist, wobei die Karosseriestruktur einen deformationssteifen, geschlossenen Rahmen (14, 28) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Karosserie für einen Personenkraftwagen nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • Solche Karosserien sind dem Stand der Technik als allgemein bekannt zu entnehmen. Üblicherweise weisen sie eine Fahrgastsicherheitszelle auf, die besonders deformationssteif ausgebildet ist und die Fahrzeuginsassen im Falle eines Unfalls schützen soll. An die Sicherheitszelle schließen sich weiterhin üblicherweise Vorbau- und Heckstrukturen an, die im Gegensatz zur Fahrgastzelle wesentlich leichter deformierbar sind, so dass bei einem Frontal- oder Heckaufprall auf den Kraftwagen eingeleitete Energien bereits größtenteils abgebaut werden, bevor sie in die Fahrgastzelle eingeleitet werden können.
  • Solche Karosserien haben sich für konventionelle Kraftwagen mit Brennkraftmaschinen vielfach bewährt. Die Tendenz zur Verwendung alternativer Antriebstechnologien führt jedoch zu neuen Anforderungen im Karosseriebau. Das geschilderte klassische Karosseriekonzept ist insbesondere für brennstoffzellengetriebene Kraftwagen, die auf Wasserstoffbasis angetrieben werden, nur bedingt geeignet. Im Gegensatz zu den Tanks brennkraftmaschinengetriebener Kraftwagen bedürfen die Tanks für Wasserstoff oder ähnliche Betriebsgase für Brennstoffzellen eines wesentlich höheren Schutzes. Gleiches gilt für die Brennstoffzelle selbst. Im Gegensatz zu einem Tank für Kraftstoffe auf Kohlenwasserstoffbasis stehen Wasserstofftanks unter einem hohen Innendruck. Aus diesem Grund sind sie auch massiver gebaut, so dass ein Eindringen der Tanks in die Fahrgastzelle verhindert werden muss. Weiterhin gilt es, Beschädigungen der Tanks selbst auch bei einem Unfall zu vermeiden, da im Gegensatz zu flüssigen Kohlenwasserstoffen, welche vor einer Entzündung erst verdampfen müssen, der gesamte Inhalt von Gastanks bei einer Beschädigung sofort zündfähige Gemische mit der Umgebungsluft bilden kann. Bei Verwendung einer konventionellen Karosserie würden jedoch derartige Wasserstofftanks sowie die Brennstoffzelle selbst in Bereichen der Karosserie zu liegen kommen, welche üblicherweise als Knautschzone dienen. Bei einem Unfall ist das Beschädigungsrisiko für die Tanks und die Brennstoffzelle daher hoch, was die Sicherheit eines derartigen Kraftwagens nachteilig beeinflusst.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Karosserie nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 so weiter zu entwickeln, dass eine sichere Verwendung dieser Karosserie für Fahrzeuge mit insbesondere wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Karosserie mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Eine solche Karosserie für einen Personenkraftwagen weist eine Fahrgastzelle sowie wenigstens eine weitere Karosseriestruktur auf, welche in Fahrzeuglängsrichtung vor und/oder hinter der Fahrgastzelle angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass diese Karosseriestruktur einen deformationssteifen, geschlossenen Rahmen aufweist. Im Gegensatz zu konventionellen Karosserien weist eine erfindungsgemäße Karosserie also neben der Fahrgastzelle weitere Bereiche auf, die einen vergleichbaren Schutz für innerhalb dieser Bereiche gelegene Komponenten bietet wie die Fahrgastzelle für die Fahrzeuginsassen. Innerhalb solcher Karosseriestrukturen können somit Komponenten von Brennstoffzellenfahrzeugen wie beispielsweise Wasserstofftanks oder die Brennstoffzelle selbst untergebracht werden, die es bei einem Unfall zu schützen gilt. Durch die deformationssteife Ausbildung der Karosseriestrukturen wird die Krafteinwirkung auf innerhalb der Karosseriestrukturen angeordnete Komponenten minimiert, so dass auch das Eindringen dieser Komponenten in die Fahrgastzelle unwahrscheinlicher wird.
  • Bevorzugt ist der Rahmen einer solchen deformationssteifen Karosseriestruktur unmittelbar an die Fahrgastzelle angebunden. Fahrgastzelle und zusätzliche Karosseriestrukturen bilden somit einen durchgängigen deformationssteifen Kern des Fahrzeugs, der so ausgelegt ist, dass er einen Unfall weitestgehend unbeschädigt überstehen kann.
  • Bevorzugt sind sowohl in Richtung der Fahrzeugfront als auch in Richtung des Fahrzeughecks jeweils ein solcher deformationssteifer geschlossener vorderer bzw. hinterer Rahmen unmittelbar an der Fahrgastzelle angebunden. Damit steht genügend geschützter Bauraum zur Verfügung, um alle notwendigen Tanks und die Brennstoffzelle selbst aufzunehmen.
  • Der vordere Rahmen ist in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Wesentlichen auf der Höhe einer unteren Längsträgerebene der Karosserie angeordnet. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist er dabei zusätzlich mit einem Stirnwandquerträger der Fahrgastzelle verbunden. Damit wird insbesondere eine besonders gefährliche Intrusion von innerhalb des vorderen Rahmens angeordneten Komponenten in den Fußraum der Fahrgastzelle vermieden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der vordere Rahmen zusätzlich über wenigstens eine Versteifungsstrebe mit einem oberen Längsträger eines Vorbaus der Karosserie verbunden. Zusammen mit den oberen Längsträgern bildet der vordere Rahmen damit einen geschlossenen, weitestgehend deformationsstabilen Bereich, was den geschützten Bauraum weiter erhöht. Ist lediglich der auf unterer Längsträgerebene angeordnete Rahmen in sich geschlossen, die von den oberen Längsträgern gebildete Struktur jedoch offen, so wird bei einem Frontalaufprall auf innerhalb des Rahmens angeordnete Komponenten ein in Richtung der Fahrzeughochachse nach unten gerichtetes Moment erzeugt, so dass diese nach unten hin „wegtauchen”. Damit wird das Eindringen dieser Komponenten in die Fahrgastzelle weiter unwahrscheinlicher gemacht.
  • Der vordere Rahmen weist zudem bevorzugterweise einen in Kraftwagenlängsrichtung vorderen Anbindungsbereich zum Anbinden wenigstens eines Deformationselements auf. Mit anderen Worten ist der harte, deformationsstabile Kern des Kraftwagens in dieser bevorzugten Ausführungsform von einem deformationsweichen Außenbereich umgeben, der bei einem Unfall einwirkende Kräfte durch seine Deformation abbauen kann.
  • Der hintere Rahmen der Karosserie weist bevorzugterweise eine erste Rahmenebene auf, welche im Wesentlichen auf der Höhe einer Oberkante einer Heckwand der Karosserie angeordnet ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine zweite Rahmenebene vorgesehen sein, welche in einem Höhenabstand unterhalb der ersten Rahmenebene angeordnet ist. Beide Ebenen können selbstverständlich verstrebt werden, so dass sich ein insgesamt kastenförmiger Karosseriebereich ergibt, der im Heck des Fahrzeugs angeordnete Komponenten, insbesondere eine Brennstoffzelle, vor Beschädigungen im Falle eines Unfalls schützt.
  • Bevorzugt ist im Bereich der ersten Rahmenebene ein flächiges Versteifungselement vorgesehen, welches sich im Wesentlichen über die ganze Rahmenlänge und/oder Rahmenbreite erstreckt. Dieses ist in einer bevorzugten Ausführungsform aus einem Leichtmetallschaum, insbesondere aus Aluminiumschaum ausgebildet. Damit ergibt sich eine hervorragende Versteifung des hinteren Rahmens, welche Energien im Wesentlichen unabhängig von der Aufprallrichtung des Fahrzeugs beim Unfall aufnehmen kann.
  • Wie bereits beim vorderen Rahmen geschildert, kann der hintere Rahmen ebenfalls einen in Fahrzeuglängsrichtung hinteren Anbindungsbereich für wenigstens ein Deformationselement aufweisen, so dass auch das Fahrzeugheck und gegebenenfalls zusätzlich Seitenbereiche von weichen Deformationsstrukturen umgeben sind, die im Falle eines Unfalls eingeleitete Energie dissipieren können.
  • Im Folgenden soll die Erfindung und ihre Ausführungsformen anhand der Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung einer unteren Trägerebene eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Karosserie;
  • 2 die Frontpartie eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Karosserie;
  • 3 die Heckpartie eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Karosserie;
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Karosserie; und
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Karosserie mit zusätzlichen Energieabsorptionselementen.
  • Eine im Ganzen mit 10 bezeichnete Karosserie umfasst eine Fahrgastzelle 12, welche in sich deformationssteif ausgebildet ist, um die Fahrzeuginsassen vor Verletzungen bei einem Unfall zu schützen. Nach vorne hin schließt sich eine weitere Karosseriestruktur in Form eines geschlossenen Rahmens 14 an, welcher von zwei Längsträgerelementen 16und zwei Querträgerelementen 18 gebildet wird. Die Querträgerelemente 18 sind dabei durch Längsstreben 20 miteinander verbrückt. Der vordere Rahmen 14 ist daher selbst deformationssteif ausgebildet, so dass im Falle eines Unfalls nur minimale Verformungen auftreten. Bei einem Brennstoffzellenfahrzeug können daher im vorderen Rahmen 14 Wasserstofftanks 22 untergebracht werden, ohne dass bei einem Unfall das Risiko der Beschädigung der Wasserstofftanks auftritt.
  • Der vordere Rahmen 14 ist über Verlängerungen 24 seiner Längsträger mit dem Stirnwandquerträger 26 der Fahrgastzelle direkt verbunden. Die Fahrgastzelle 12 und der vordere Rahmen 14 bilden daher eine durchgängige deformationssteife Struktur.
  • Nach hinten schließt sich an die Fahrgastzelle 12 ein hinterer Rahmen 28 an, welcher direkt an einen Heckwandquerträger 30 der Fahrgastzelle 12 angebunden ist. Der hintere Rahmen 28 umfasst Längsträgerelemente 32, welche von Querstreben 34 gegeneinander abgestützt sind, so dass sich auch hier ein deformationssteifer Rahmen ergibt. Im Bereich des hinteren Rahmens 28 können daher weitere Wasserstofftanks 22, sowie die in 1 selbst nicht dargestellte Brennstoffzelle untergebracht werden, wobei diese ebenfalls bei einem Unfall vor Beschädigungen geschützt sind.
  • Wie aus 2 ersichtlich, ist der vordere Rahmen auf Höhe des unteren Stirnwandquerträgers 26 angeordnet. Oberhalb des vorderen Rahmens 14 erstreckt sich eine zweite Längsträgerebene mit sich überkreuzenden Längsträgern 36, welche über in Fahrzeughochrichtung verlaufende Streben 38 mit dem vorderen Rahmen 14 verbunden sind. Umgeben wird die Gesamtstruktur von Radkastenstreben 40, welche über eine vordere Querstrebe 42 miteinander verbrückt sind. Im Raum zwischen der vorderen Querstrebe 42 und dem vorderen Querträger 18 des vorderen Rahmens 14 sowie den Flanschplatten 44 der Längsträger 36 der oberen Längsträgerebene können Deformationselemente bereitgestellt werden, wobei der vordere Querträger 18 des vorderen Rahmens 14 sowie die Flanschplatten 44 als Anbindungsbereiche für derartige Deformationselemente ausgebildet sein können. Bei einem Frontalaufprall eingeleitete Energien können in diesem Bereich also dissipiert werden.
  • Wie in 3 ersichtlich, befindet sich im Heckbereich des Kraftwagens oberhalb der Längsträger 32 des hinteren Rahmens 28 eine zweite Längsträgerebene mit Längsträgern 46, welche über einen hinteren Querträger 48 sowie Versteifungsstreben 50 miteinander verbunden sind und unmittelbar an einen oberen Heckwandquerträger 52 der Fahrgastzelle 12 angebunden sind. Die oberen Längsträger 46 sind weiterhin mit den unteren Längsträgern 32 über senkrecht verlaufende Stützen 54 verbunden, welche auch den Anbindungsbereich für die hintere Radaufhängung 56 ausbilden. Es ergibt sich hierdurch eine geschlossene kastenförmige Struktur für den hinteren Rahmen 28, welche ein besonders großes geschütztes Volumen für Wasserstofftanks, Brennstoffzelle und dergleichen zur Verfügung stellt.
  • Wie aus 4 ersichtlich, kann auf der Ebene der oberen Längsträger 46 des hinteren Rahmens 28 noch ein plattenförmiges Versteifungselement 58 vorgesehen sein, welches bevorzugt aus einem Aluminiumschaum besteht. Dies verleiht dem hinteren Rahmen 28 zusätzliche Stabilität, unabhängig von einer Aufprallrichtung im Falle eines Unfalls.
  • Wie 4 zeigt, bilden der vordere Rahmen 14, die Fahrgastzelle 12 und der hintere Rahmen 28 eine durchgängige, deformationsstabile Struktur, welche im Falle eines Unfalls weitestgehend unbeeinträchtigt bleiben soll. Durch die gesamte Struktur zieht sich der Mitteltunnel 60, der mit zusätzlichen Längsträgerelementen 62 sowie rippenförmigen Versteifungselementen 64 versehen ist, und damit den gesamten, aus vorderem Rahmen 14, Fahrgastzelle 12 und hinterem Rahmen 28 gebildeten deformationssteifen Kern des Kraftwagens weiter stabilisiert. Ein heckseitiger Anschlussbereich 66 des unteren Längsträgers 62 des Mitteltunnels 60 verläuft im Bereich des hinteren Rahmens 28 nach oben und schließt sich an den Längsträger 32 der unteren Längsträgerebene des hinteren Rahmens 28 an, so dass auch hier eine durchgängige Kraftleitung gewährleistet ist.
  • Um den in 4 dargestellten harten und deformationsstabilen Kern der Kraftwagenkarosserie 10 werden zur weiteren Verbesserung des Deformationsverhaltens vordere Crashelemente 68 sowie hintere Crashelemente 70 angeordnet. Die vorderen Crashelemente 68 umfassen dabei eine zentral angeordnete Crashbox 72 sowie eine zickzackförmige Verstrebung 74, welche sich vom Bereich des vorderen Querträgers 18 des vorderen Rahmens 14 bis zur Querverstrebung 42 erstrecken und seitlich über weitere Stützbleche 76 sowohl mit den Flanschplatten 44 der oberen Längsträgerebene des Vorbaus, also den Längsträgern 36, als auch mit den Radhausstreben 40 verbunden sind. Im Bereich seitlich der Crashbox 72 sind im vollständigen Kraftwagen weiterhin die Hauptwasserkühler angeordnet, welche ebenfalls Energie im Falle eines Frontalaufpralls aufnehmen können. Die hinteren Deformationselemente 70 umfassen zwei Biegeträger 78, welche über Stützelemente 80 an der Karosserie 10 befestigt sind. Die Stützelemente 80 sind dabei als Fortsetzungen der oberen Längsträger 46 des hinteren Rahmens 28 und der unteren Längsträger 32 des hinteren Rahmens 28 ausgebildet. Auch im Heckbereich steht somit ein deformationsweicher Energieabsorptionsbereich zur Verfügung, welcher den harten, deformationsstabilen, vom hinteren Rahmen 28 gebildeten Kern umgibt, so dass bei einem Unfall eingeleitete Energie zunächst abgebaut wird, bevor sie in den deformationsstabilen, aus dem vorderen Rahmen 14, der Fahrgastzelle 12 und dem hinteren Rahmen 28 gebildeten Kern eingeleitet wird.

Claims (12)

  1. Karosserie (10) für einen Personenkraftwagen, mit einer Fahrgastzelle (12) und mit wenigstens einer Karosseriestruktur, welche in Fahrzeuglängsrichtung vor und/oder hinter der Fahrgastzelle (12) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Karosseriestruktur einen deformationssteifen, geschlossenen Rahmen (14, 28) aufweist.
  2. Karosserie (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (14, 28) unmittelbar an die Fahrgastzelle (12) angebunden ist.
  3. Karosserie (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Fahrzeugfront und in Richtung des Fahrzeughecks jeweils ein deformationssteifer geschlossener vorderer bzw. hinterer Rahmen (14, 28) unmittelbar an die Fahrgastzelle (12) angebunden ist.
  4. Karosserie (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rahmen (14) im Wesentlichen auf Höhe einer unteren Längsträgerebene der Karosserie (10) angeordnet ist.
  5. Karosserie (10) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rahmen (14) mit einem Stirnwandquerträger (26) der Fahrgastzelle (12) verbunden ist.
  6. Karosserie (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rahmen (14) über wenigstens eine Versteifungsstrebe (38) mit einem oberen Längsträger (36) eines Vorbaus der Karosserie (10) verbunden ist.
  7. Karosserie (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rahmen (14) einen in Kraftwagenlängsrichtung vorderen Anbindungsbereich (18) zum Anbinden wenigstens eines Deformationselements (72, 74, 76) aufweist.
  8. Karosserie (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Rahmen (28) eine erste Rahmenebene (46, 48) aufweist, welche im Wesentlichen auf Höhe eines oberen Querträgers (52) einer Heckwand der Karosserie (10) angeordnet ist.
  9. Karosserie (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Rahmen (28) eine zweite Rahmenebene (32, 34) aufweist, welche in einem Höhenabstand unterhalb der ersten Rahmenebene (46, 48) angeordnet ist.
  10. Karosserie (10) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Bereich der ersten Rahmenebene (46, 48) ein flächiges Versteifungselement (58) im Wesentlichen über die ganze Rahmenlänge und/oder Rahmenbreite erstreckt.
  11. Karosserie (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Versteifungselement (58) aus einem Leichtmetallschaum, insbesondere aus Aluminiumschaum ausgebildet ist.
  12. Karosserie (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Rahmen (28) einen in Fahrzeuglängsrichtung hinteren Anbindungsbereich (80) für wenigstens ein Deformationselement (78) aufweist.
DE200910032504 2009-07-09 2009-07-09 Karosserie Withdrawn DE102009032504A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910032504 DE102009032504A1 (de) 2009-07-09 2009-07-09 Karosserie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910032504 DE102009032504A1 (de) 2009-07-09 2009-07-09 Karosserie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009032504A1 true DE102009032504A1 (de) 2011-01-20

Family

ID=43382726

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200910032504 Withdrawn DE102009032504A1 (de) 2009-07-09 2009-07-09 Karosserie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009032504A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116394747A (zh) * 2021-12-27 2023-07-07 丰田自动车株式会社 一种车辆
CN116605025A (zh) * 2022-02-08 2023-08-18 丰田自动车株式会社 一种车辆

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116394747A (zh) * 2021-12-27 2023-07-07 丰田自动车株式会社 一种车辆
CN116605025A (zh) * 2022-02-08 2023-08-18 丰田自动车株式会社 一种车辆

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102016203209B4 (de) Zumindest teilweise elektrisch betreibbares Kraftfahrzeug
WO2020058037A1 (de) Chassis für ein strassenfahrzeug mit elektrischem energiespeicher
DE102010045997A1 (de) Kraftfahrzeug mit einer crashsicheren Batterie-Box im Mitteltunnel
EP3504110B1 (de) Karosserie für einen personenkraftwagen
DE102016004577B4 (de) Tragrahmenstruktur zum Befestigen wenigstens eines Energiespeichers an einem Kraftfahrzeugrohbau
DE102010018729B4 (de) Personenkraftwagen mit einer Karosserie und einer Zusatzstruktur
DE102018206118A1 (de) Kraftfahrzeugkarosserieanordnung mit einer Speicherzellenbaueinheit
DE102013102501A1 (de) Kraftfahrzeug
DE10329349A1 (de) Karosserieaufbau eines Brennstoffzellenfahrzeugs
DE102012221194A1 (de) Kraftfahrzeugkarosserie, die für eine Kollision mit geringer Überdeckung ausgelegt ist
EP1692037B1 (de) Fahrerhaus-tragstruktur für ein nutzfahrzeug mit einer sicherheitszelle
DE102011053246A1 (de) Karosserie und Fahrzeug
DE102011010365A1 (de) Abstützanordnung für eine Karosserie eines Personenkraftwagens
WO2018100031A1 (de) Karosserie für ein kraftfahrzeug mit einer bodenbaugruppe, die einen mitteltunnel aufweist
DE102016005264A1 (de) Rohbau eines Kraftfahrzeugs
DE102018130070B4 (de) Elektrisch oder teilelektrisch antreibbares Fahrzeug
DE102019130051A1 (de) Bodengruppe für einen elektrisch betreibbaren Kraftwagen
DE102009032504A1 (de) Karosserie
DE102004051336B4 (de) Fahrzeug mit Energie absorbierenden Elementen
DE102011107214A1 (de) Abstützanordnung für eine Karosserie eines Personenkraftwagens
DE102021126297A1 (de) Vorbaustruktur für ein Kraftfahrzeug mit einer hinter einem Kühlmodul angeordneten Crash-Struktur
EP4574490B1 (de) Batterieträgeranordnung mit rampenblech
EP4337484B1 (de) Akkuträger für ein elektrofahrzeug und elektrofahrzeug mit einem akkuträger und
DE102006041112B4 (de) Karosserie für einen Kraftwagen
DE102009041716A1 (de) Trägerstruktur für eine Knautschzone einer Karosserie eines Personenkraftwagens sowie Karosserie für einen Personenkraftwagen mit einer Knautschzone

Legal Events

Date Code Title Description
8181 Inventor (new situation)

Inventor name: MANGOLD, BENJAMIN, 81545 MUENCHEN, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee