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DE102009030789A1 - Wärmeübertrager - Google Patents

Wärmeübertrager Download PDF

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DE102009030789A1
DE102009030789A1 DE200910030789 DE102009030789A DE102009030789A1 DE 102009030789 A1 DE102009030789 A1 DE 102009030789A1 DE 200910030789 DE200910030789 DE 200910030789 DE 102009030789 A DE102009030789 A DE 102009030789A DE 102009030789 A1 DE102009030789 A1 DE 102009030789A1
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DE
Germany
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heat exchanger
damping element
housing
exhaust gas
damping
Prior art date
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DE200910030789
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Inventor
Heiko Dipl.-Ing. Wader
Wilfried Dr.-Eng. Erb
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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    • F28D7/1684Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged in parallel spaced relation the conduits having a non-circular cross-section
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Abgaswärmeübertrager (1) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse (2) und mit einer Mehrzahl von in dem Gehäuse (2) angeordneten Rohren (4), wobei in einem Zwischenraum zwischen einer Innenwandung des Gehäuses (2) und wenigstens einem der Rohre (4) zumindest bereichsweise ein Dämpfungselement (5) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager, insbesondere einen Abgaswärmeübertrager für ein Kraftfahrzeug.
  • Die DE 296 22 411 U1 beschreibt einen Abgaswärmeübertrager mit einem zur Führung von Gas bestimmten Rohrbündel aus Rechteckrohren. Die Rechteckrohre sind voneinander gleichmäßig beabstandet angeordnet und ihre Enden sind in Rohrböden gehalten. Zusammen mit einem Außenmantel bilden die Rohrböden ein Gehäuse, welches das Rohrbündel aus Rechteckrohren umgibt und welches zur Führung eines flüssigen Kühlmittels ausgebildet ist. Ein zwischen Außenmantel und das Rohrbündel eingebrachter Füllkörper aus Kunststoff weist zu dem Rohrbündel einen Abstand auf, welcher dem Abstand der Rechteckrohre des Rohrbündels zu einander entspricht.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Wärmeübertrager bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Wärmeübertrager mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Wärmeübertrager, bei welchem es sich insbesondere um einen Abgaswärmeübertrager für ein Kraftfahrzeug handeln kann, ist in einem Gehäuse eine Mehrzahl von Leitungen in Form von Rohren angeordnet. In einem Zwischenraum zwischen einer Innenwandung des Gehäuses und wenigstens einer der Rohre ist zumindest bereichsweise ein Dämpfungselement angeordnet.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der in das Kraftfahrzeug eingebaute Abgaswärmeübertrager aufgrund seiner zumindest mittelbaren Anbindung an die Brennkraftmaschine Schwingungen ausgesetzt ist. Hierbei können Beschleunigungen von bis zu 300 m·s–2 erreicht werden. Dynamische Beanspruchungen der Rohre können auch durch sich verändernde Drücke des in den Rohren strömenden Mediums, nämlich des Abgases, und/oder des um die Rohre strömenden, bevorzugt flüssigen, Kühlmediums bewirkt sein. Des Weiteren können Temperaturänderungen des Wärmeübertragers zu Relativbewegungen führen. Das Dämpfungselement sorgt nun für ein Dämpfen von Relativbewegungen zwischen den Rohren und dem Gehäuse und/oder den Rohren relativ zueinander.
  • Das Vorsehen des Dämpfungselements vermeidet einen Verschleiß der Rohre derart, dass die Rohre nur unterhalb einer kritischen Verschleißgrenze beansprucht werden. Durch das Dämpfungselement ist eine Beschleunigung verringerbar, welcher die Rohre ausgesetzt sind, da kinetische Energie der Relativbewegung zumindest teilweise in Wärmeenergie umgesetzt wird. Es wirkt dadurch eine geringere kinetische Energie auf die Rohre, so dass es bei der Relativbewegung von sich berührenden Oberflächen nur zu einem Verschleiß unterhalb der Fressgrenze und/oder unterhalb der Verschleißgrenze kommt. Die Vermeidung von abrasivem Verschleiß verhindert also Leckagen der Rohre und/oder des Gehäuses. Es ist so eine Lebensdauer des Abgaswärmeübertragers erreichbar, welche seinen Einsatz während einer Fahrleistung des Kraftfahrzeugs von 1,2 Mio. Meilen ohne einen Ausfall ermöglicht.
  • Bei Reibverschleiß (Fretting) lösen sich von einander berührenden Oberflächen Werkstoffpartikel ab und wirken selber zusätzlich verschleißend. An der Reibverschleiß-Grenze ist der Reibungskoeffizient im Wesentlichen konstant. Demgegenüber wird an der Verschleißgrenze, welche in Schwingversuchen bestimmbar ist, eine definierte Verschleißrate nicht mehr überschritten, und bei konstanter Verschleißrate steigt der Reibungskoeffizient nicht weiter an. Durch das Dämpfungselement kann nun ein Verschleiß mit im Wesentlichen konstantem Reibungskoeffizient, also unterhalb der Verschleißgrenze erreicht werden, so dass eine Leckage der Rohre über die Lebensdauer des Abgaswärmeübertragers vermieden ist.
  • Durch die gegenüber den Rohren bedeutend größere elastische Verformbarkeit des Dämpfungselements kann Bewegungsenergie bei Relativbewegungen von Rohren und Gehäuse gegenüber einander geschluckt werden. Das Dämpfungselement kann das Schwingungsverhalten der Rohre erheblich dämpfen und Kraftspitzen reduzieren, welche aus der kinetischen Energie resultieren.
  • Des Weiteren ist durch das Dämpfungselement eine spezifische Flächenpressung verringerbar. Das Dämpfungselement führt des Weiteren zu einer Harmonisierung bzw. Verstimmung der Schwingung des Rohrpakets und einzelner Rohre und reduziert bzw. vergleichmäßigt Spannungen in Bodenplatten (oder Endplatten) des Gehäuses, an welchen die Rohre, beispielsweise durch Schweißen, festgelegt sind.
  • Das Dämpfungselement kann einen die Gesamtheit der Rohre umgebenden Ring umfassen, welcher insbesondere einteilig oder zweiteilig ausgebildet sein kann. Ergänzend oder alternativ kann das Dämpfungselement in das Gehäuse eingelegt sein. Mit dem wenigstens einen Dämpfungselement kann eine unkritische Schwingungsfrequenz der Rohre einfach eingestellt werden.
  • Gemäß vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung kann das Dämpfungselement einen Gummi und/oder einen Duroplast und/oder einen Thermoplast und/oder einen metallischen Werkstoff, insbesondere ein Metallgestrick und/oder ein Metallvlies und/oder einen Metallschwamm, und/oder einen, insbesondere ein Polymer umfassenden, Verbundwerkstoff, insbesondere einen Faserverbundwerkstoff oder ein Laminat, und/oder einen faserverstärkten Kunststoff und/oder einen Metall-Kunststoff-Verbund umfassen.
  • Insbesondere Gummi-Polymere und/oder Thermoplaste ermöglichen ein gezieltes Abstimmen von Mischungsbestandteilen, durch welche das Temperaturverhalten und die Dämpfungsleistung des Dämpfungselements gezielt eingestellt werden kann. Auch Metall-Polymer-Verbindungen ermöglichen es auf besonders einfache Weise, durch das Dämpfungselement Federeigenschaften und Dämpfungseigenschaften bereitzustellen. Bei einem Faserverbundwerkstoff kann insbesondere eine Hochleistungsfaser, beispielsweise Aramid, zum Einsatz kommen, welche insbesondere in eine Polyetheretherketon-(PEK) und/oder Polyphenylensulfid-(PPS)Matrix eingebettet sein kann.
  • Das Dämpfungselement kann insbesondere eine strukturierte Oberfläche aufweisen, etwa durch Anbringen von Noppen, Stegen, waffelartigen Erhebungen und dergleichen regelmäßig oder unregelmäßig auf einer Oberfläche angeordneten Vorsprüngen des Dämpfungselements. Durch das Dämpfungselement und/oder durch dessen Oberflächenstruktur kann insbesondere ein Strömungsleitelement bereitgestellt sein, welches einen Medienstrom lenken kann, und welches den Wärmeübergang zwischen zu kühlendem, die Rohre durchströmendem und kühlendem Medium verbessert. Auch eine zeilenförmige und/oder rasterförmige Ausbildung der Oberflächenstruktur kann sowohl die Dämpfungseigenschaft des Dämpfungselements als auch dessen Eigenschaft, als Strömungsleitelement zu wirken, positiv beeinflussen.
  • Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnungen, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
  • 1 schematisch einen Abgaswärmeübertrager für ein Kraftfahrzeug in einer Schnittansicht mit einem zweiteilig ausgebildeten Dämpfungselement, welches in einem Zwischenraum zwischen einer Innenwandung eines Gehäuses und einem Rohrbündel angeordnet ist;
  • 2 einen Abgaswärmeübertrager mit an einer Außenwandung des Gehäuses angeordneten Dämpfungselementen;
  • 3 schematisch eine erste Möglichkeit der Anordnung von Dämpfungselementen in einem Abgaswärmeübertrager;
  • 4 schematisch eine zweite Möglichkeit der Anordnung von Dämpfungselementen in einem Abgaswärmeübertrager;
  • 5 schematisch eine dritte Möglichkeit der Anordnung von Dämpfungselementen in einem Abgaswärmeübertrager;
  • 6 schematisch eine vierte Möglichkeit der Anordnung von Dämpfungselementen in einem Abgaswärmeübertrager;
  • 7 schematisch eine fünfte Möglichkeit der Anordnung von Dämpfungselementen in einem Abgaswärmeübertrager;
  • 8 schematisch eine sechste Möglichkeit der Anordnung von Dämpfungselementen in einem Abgaswärmeübertrager;
  • 9 eine Schnittansicht eines Rohres des Abgaswärmeübertragers, bei welchem ein Dämpfungselement das Rohr umhüllend ausgebildet ist;
  • 10 eine weitere Möglichkeit der Ausbildung eines Dämpfungselements; und
  • 11 schematisch einen Ausschnitt aus einem Bündel von Rohren eines Abgaswärmeübertragers mit unterschiedlichen, exemplarischen Anordnungen von Dämpfungselementen.
  • 1 zeigt in einer schematischen Schnittansicht einen Abgaswärmeübertrager 1 für ein Kraftfahrzeug, welcher dem Kühlen von zu einer Verbrennungskraftmaschine des Kraftfahrzeugs rückgeführtem Abgas dient. Innerhalb eines Gehäuses 2 ist ein Rohrbündel 3 angeordnet, welches eine Mehrzahl, vorliegend im Querschnitt rechteckigen, Rohre 4 umfasst, die von Abgas durchströmbar sind. Denkbar sind auch andere Querschnitte. Während die Rohre 4 des Rohrbündels 3 beim Betreiben des Abgaswärmeübertragers 1 von Abgas durchströmt werden, strömt um die Rohre 4 ein flüssiges Kühlmedium zum Kühlen des Abgases.
  • In einem Zwischenraum zwischen einer Innenwandung des Gehäuses 2 und dem Rohrbündel 3 ist ein Dämpfungselement 5 angeordnet. Das Dämpfungselement 5 umfasst gemäß 1 ein oberes Teilstück 6 und ein unteres Teilstück 7.
  • Das Rohrbündel 3 ist mit Endplatten des Abgaswärmeübertragers 1 verschweißt. Die Rohre 4 unterliegen jedoch aufgrund von Schwingungen der Verbrennungskraftmaschine, welche sich auf den Abgaswärmeübertrager 1 übertragen, Beschleunigungen, welche zu einer Relativbewegung von Rohrbündel 3 und Gehäuse 2 führen. Durch das Vorsehen des Dämpfungselements 5 wird nun die kinetische Energie einer solchen Relativbewegung zumindest teilweise in Wärmeenergie umgesetzt und so abgebaut.
  • Durch die definierte dämpfende Charakteristik des Dämpfungselements 5 wird so ein Verschleiß der Rohre 4 unterhalb einer kritischen Verschleißgrenze gehalten, bei deren Unterschreiten ein Übertritt von Abgas in das Kühlmedium und umgekehrt sicher unterbunden ist.
  • Das Dämpfungselement 5 weist zum effizienten Absorbieren der kinetischen Energie von Relativbewegungen bevorzugt elastische Eigenschaften auf. Das Dämpfungselement 5 reduziert dann besonders gut die aus der Beschleunigung resultierenden Kräfte. Insbesondere kann das Dämpfungselement 5 einen Kontakt der Rohre 4 mit dem Gehäuse 2 verhindern. Das obere Teilstück 6 und/oder das untere Teilstück 7 können als flächige Beschichtung der Innenwandung des Gehäuses 2 und/oder als Beschichtung des Rohrbündels 3 ausgebildet sein. Das als Beschichtung ausgebildete Dämpfungselement 5 kann also flächig oder die Innenwandung des Gehäuses bzw. das Rohrbündel 3 nur bereichsweise beschichtend ausgebildet sein.
  • Als Werkstoffe für das Dämpfungselement 5 eignen sich Gummi, Duroplast, Thermoplaste, metallische Werkstoffe, Verbundwerkstoffe, insbesondere ein Gummi-Metall-Verbund oder ein Gummi-Polymer-Verbund, und/oder Faserverbundwerkstoffe. Bei der Verwendung von Faserverbundwerkstoffen können insbesondere Hochleistungsfasern, beispielsweise Aramidfasern, in das Dämpfungselement 5 integriert sein, um dem Dämpfungselement 5 eine besonders hohe Verschleißfestigkeit zu verleihen. Das Dämpfungselement 5 kann auch einen faserverstärkten Kunststoff umfassen. Bevorzugt sind verschleißfeste Werkstoffe mit definierten dämpfenden Eigenschaften zur Ausbildung des Dämpfungselements 5 geeignet. Bei dem metallischen Werkstoff kann es sich insbesondere um ein elastisches Metallgestrick und/oder ein Metallvlies und/oder einen Metallschwamm handeln, welches bzw. welcher zusätzlich mit einem Matrixwerkstoff gefüllt sein kann. Beim Vorsehen eines metallischen Werkstoffs für das Dämpfungselement 5 kann anstelle eines einfachen, bevorzugt elastischen Blechs auch ein Sandwich-Blech mit dämpfender Zwischenschicht zum Einsatz kommen.
  • Das Dämpfungselement 5 kann einen offenporigen und/oder einen geschlossenporigen Werkstoff umfassen und es kann monolithisch ausgebildet sein. Bevorzugt ist das Dämpfungselement 5 dazu ausgelegt, wenigstens ein Rohr 4 in Frequenz und/oder Schwingung zu verstimmen.
  • Anstelle der zwei Teilstücke 6, 7 kann auch eine einteilige Ausbildung oder eine mehr als die zwei Teilstücke 6, 7 aufweisende Ausbildung des Dämpfungselements 5 vorgesehen sein. Es können mehrere Dämpfungselemente 5 in Strömungsrichtung des Abgases durch die Rohre 4 hintereinander geschaltet in dem Abgaswärmeübertrager 1, insbesondere zueinander parallel, angeordnet sein.
  • Bei der Ausführungsform des Abgaswärmetauschers 1 gemäß 2 sind Dämpfungselemente 5 an der Außenwandung des Gehäuses 2 angeordnet. In dem Zwischenraum zwischen der Innenwandung des Gehäuses 2 und dem Rohrbündel 3 angeordnete Dämpfungselemente und/oder Dämpfungselemente zwischen Rohre 4 sind nicht dargestellt. Bei den gezeigten Dämpfungselementen 5 ist unterhalb eines spezifisch schweren, beispielsweise metallischen, Körpers 8 ein Schwingungsabsorber 9 angeordnet. Der Schwingungsabsorber 9 kann monolithisch ausgebildet sein oder einen Kern 10 aus einem weiteren Material aufweisen.
  • 3 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform des Abgaswärmeübertragers 1, bei welcher das obere Teilstück 6 lediglich oberseitig des Rohrbündels 3 und das untere Teilstück 7 lediglich unterseitig des Rohrbündels 3 angeordnet sind.
  • Demgegenüber sind bei der Ausführungsform des Abgaswärmeübertragers 1 gemäß 4 weitere Dämpfungsteile 11 so in Querrichtung innerhalb des Rohrbündels 3 angeordnet, dass sich auch zwischen einzelnen Rohren 4 die Dämpfungsteile 11 befinden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß 5 verlaufen die zwischen den Rohren 4 innerhalb des Rohrbündels 3 angeordneten zusätzlichen Dämpfungsteile 11 hingegen in Hochrichtung. In alternativen Ausführungsformen können die Dämpfungsteile 11 auch in Querrichtung und in Hochrichtung in dem Rohrbündel 3 verlaufend angeordnet sein.
  • Bei der Ausführungsform des Abgaswärmeübertragers 1 gemäß 5 sind zudem das obere Teilstück 6 und das untere Teilstück 7 ein flaches U-Profil bildend ausgebildet, so dass die Teilstücke 6, 7 jeweils um Ecken des Rohrbündels 3 herumreichen.
  • Bei der Ausführungsform des Abgaswärmeübertragers 1 gemäß 6 sind die seitlich sich erstreckenden Schenkel 12 des oberen Teilstücks 6 und des unteren Teilstücks 7 gegenüber der Ausführungsform gemäß 5 verlängert, so dass das obere Teilstück 6 und das untere Teilstück 7 jeweils weniger flache U-Profile bilden. Bei der Ausführungsform des Abgaswärmeübertragers 1 gemäß 7 sind die jeweiligen Schenkel 12 noch weiter verlängert, so dass sie sich beinahe berühren. Das Rohrbündel 3 ist somit von dem durch das obere Teilstück 6 und das untere Teilstück 7 gebildeten Dämpfungselement 5 fast vollständig umlaufend umschlossen. Bei der Ausführungsform des Abgaswärmeübertragers 1 gemäß 8 ist das Dämpfungselement 5 um das Rohrbündel 3 vollständig umlaufend ausgebildet.
  • 9 zeigt in einer Schnittansicht ein ein einzelnes Rohr 4 umlaufend umhüllendes Dämpfungselement 5. 10 zeigt eine mögliche Ausbildung des die Teilstücke 6, 7 und/oder die in Querrichtung und/oder in Hochrichtung verlaufenden Dämpfungsteile 11 bereitstellendes Dämpfungselement 5. Dieses Dämpfungselement 5 umfasst einzelne Metallträger 13, welche nach Art eines Gummi-Metall-Verbunds über Dämpfungskörper 14 aus einem Material mit einem höheren Elastizitätsmodul als die jeweiligen Metallträger 13 miteinander gekoppelt sind. Eine Dicke der elastischen Dämpfungskörper 14 ist hierbei größer als die Dicke der Metallträger 13.
  • Wie in dem in 11 schematisch gezeigten Ausschnitt des Rohrbündels 3 erkennbar ist, können auch mehr als ein Rohr 4 durch in Querrichtung und/oder in Hochrichtung verlaufende jeweilige Dämpfungselemente 5 umhüllt sein. Auch können zwischen jeweiligen Rohren 4 angeordnete Dämpfungselemente 5 Erhebungen 15 und/oder Verdickungen 16 aufweisen. Auch bei den mit Bezug auf die übrigen Ausführungsformen des Abgaswärmeübertragers 1 beschriebenen Ausbildungen der Dämpfungselemente 5, 6, 7, 11 können durch Noppen und/oder zeilenförmige und/oder rasterförmige Erhebungen 15 Oberflächenstrukturen mit besonders hohen dämpfenden und/oder elastischen Eigenschaften bereitgestellt sein.
  • Die Dämpfungselemente 5, 6, 7, 11 können Durchgangslöcher oder dergleichen Öffnungen aufweisen, welche eine Passage des Kühlmediums erleichtern und so für einen Druckausgleich innerhalb des Abgaswärmeübertragers 1 und für eine entsprechende Kühlmediumsverteilung sorgen. Die Dämpfungselemente 5, 6, 7, 11 können als im Wesentlichen rechteckige plattenförmige Strukturen oder runde, flachzylindrische oder zylindrische Strukturen mit einer den Durchmesser im Wesentlichen gleichen oder übersteigenden Höhe ausgebildet sein. Die Dämpfungselemente 5, 6, 7, 11 können auch dazu ausgelegt sein, wenigstens ein Rohr 4 und/oder ein Paket von Rohren 4 und/oder das Rohrbündel 3 insgesamt in seiner Lage gegenüber dem Gehäuse 2 des Abgaswärmeübertragers 1 zu fixieren.
  • Insbesondere, wenn die Rohre 4 Abstandshalter, etwa in Form von lokalen Aufwölbungen der Rohre 4, aufweisen, betten sich diese Abstandshalter aufgrund des vergleichsweise geringen Elastizitätsmoduls des Dämpfungselements 5 bei einer Relativbewegung von wenigstens einem Rohr 4 und/oder dem Rohrbündel 3 gegenüber dem Gehäuse 2 weich in die Kontaktfläche des Dämpfungselements 5 ein. Dies reduziert die spezifischen Pressungen zwischen den Abstandshaltern und der Innenwandung des Gehäuses 2, sowie je nach Anordnung der Dämpfungselemente 5, 6, 7, 11 die spezifischen Pressungen zwischen den Rohren 4.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 29622411 U1 [0002]

Claims (7)

  1. Wärmeübertrager, insbesondere Abgaswärmeübertrager (1) für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse (2) und mit einer Mehrzahl von in dem Gehäuse (2) angeordneten Rohren (4), wobei in einem Zwischenraum zwischen einer Innenwandung des Gehäuses (2) und wenigstens einem der Rohre (4) zumindest bereichsweise ein Dämpfungselement (5) angeordnet ist.
  2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das, insbesondere mehrteilig ausgebildete, Dämpfungselement (5, 6, 7, 11) einen Gummi und/oder einen Duroplast und/oder einen Thermoplast und/oder einen metallischen Werkstoff, insbesondere ein Metallgestrick und/oder ein Metallvlies und/oder einen Metallschwamm, und/oder einen, insbesondere ein Polymer umfassenden, Verbundwerkstoff, insbesondere einen Faserverbundwerkstoff oder ein Laminat, und/oder einen faserverstärkten Kunststoff und/oder einen Metall-Kunststoff-Verbund umfasst.
  3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (5, 6, 7) eine zumindest bereichsweise auf die Innenwandung des Gehäuses (2) und/oder auf wenigstens einem der Rohre (4) aufgebrachte Beschichtung umfasst.
  4. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das, insbesondere wenigstens ein Strömungsleitelement bereitstellende und/oder eine strukturierte Oberfläche aufweisende, Dämpfungselement (5, 11) in einem Zwischenraum zwischen wenigstens zwei Rohren (4) angeordnet ist.
  5. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (5) wenigstens eines der Rohre (4) zumindest bereichsweise umhüllend ausgebildet ist.
  6. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das, insbesondere wenigstens ein Rohr in der Lage fixierende, Dämpfungselement (5, 6, 7, 11) dazu ausgelegt ist, wenigstens ein Rohr (4) in Frequenz und/oder Schwingung zu verstimmen.
  7. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Dämpfungselement (5) an einer Außenwandung des Gehäuses (2) angeordnet ist.
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