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DE102009030323A1 - Verfahren zum Herstellen eines Maschen aufweisenden, gestreckten Metallbands - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Maschen aufweisenden, gestreckten Metallbands Download PDF

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DE102009030323A1
DE102009030323A1 DE200910030323 DE102009030323A DE102009030323A1 DE 102009030323 A1 DE102009030323 A1 DE 102009030323A1 DE 200910030323 DE200910030323 DE 200910030323 DE 102009030323 A DE102009030323 A DE 102009030323A DE 102009030323 A1 DE102009030323 A1 DE 102009030323A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal strip
cuts
longitudinal direction
metal band
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910030323
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Spreitzer
Harald Ing. Schachinger
Kurt Aigner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Welser Profile AG AT
Original Assignee
Welser Profile AG AT
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Filing date
Publication date
Application filed by Welser Profile AG AT filed Critical Welser Profile AG AT
Priority to DE200910030323 priority Critical patent/DE102009030323A1/de
Publication of DE102009030323A1 publication Critical patent/DE102009030323A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D31/00Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
    • B21D31/04Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Maschen aufweisenden, gestreckten Metallbands. Es soll ein Verfahren mit geringem Materialverlust bereitgestellt werden, mit dem ein Maschen aufweisendes, gestrecktes Metallband mit hoher Qualität hergestellt wird. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Erzeugen von Schnitten in einem flachen Metallband zum Ausbilden der Maschen, wobei die Schnitte zumindest teilweise in Längsrichtung des Metallbands verlaufen und zueinander versetzt angeordnet sind, und anschließendes Strecken des mit den Schnitten versehenden, flachen Metallbands mittels Kaltwalzprofilierens, so dass die Schnitte zu Maschen vergrößert werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Maschen aufweisenden, gestreckten Metallbands.
  • Die Herstellung von Streckgittern ist bereits seit längerem bekannt. So sind beispielsweise in der EP 1 799 373 B1 ein Verfahren zum Herstellen eines Streckgitters sowie eine Streckgittermaschine beschrieben. Die Streckgittermaschine umfasst ein festes Messer und ein in vertikaler Richtung verstellbares Messer, wobei das verstellbare Messer eine Schnittkante mit in Querrichtung beabstandeten Schnittvorsprüngen aufweist. Das zu streckende Metallband wird in einer Transportrichtung zwischen das feste Messer und das verstellbare Messer geführt, das verstellbare Messer anschließend in vertikaler Richtung nach unten bewegt, so dass seine Schnittkante mit den Schnittvorsprüngen in das Material einschneidet und die entstandenen Stege vertikal nach unten verformt und streckt. Das verstellbare Messer wird anschließend in vertikaler Richtung aus dem Material zurückgeführt und in Querrichtung um eine halbe Maschenlänge verstellt. Das Metallband wird um eine Stegbreite nach vorne verschoben und das verstellbare Messer wiederum in vertikaler Richtung nach unten bewegt, so dass es erneut in das Material einschneidet und die entstehenden Stege nach unten streckt. Die Schnitte verlaufen quer zur Transportrichtung des Metallbands. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass die Breite des Streckgitters, also die in Längsrichtung der Schnitte verlaufende Abmessung des Streckgitters, durch die Breite der Streckgittermaschine begrenzt ist.
  • Ferner ist es bekannt, Metallbänder mit Aussparungen derart herzustellen, dass Löcher in ein Metallband gestanzt werden und somit Lochbleche entstehen. Nachteilig hierbei ist allerdings der große Materialverlust durch das ausgestanzte Material.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen eines Maschen aufweisenden Metallbands bereitzustellen, das die oben genannten Nachteile der aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren vermeidet.
  • Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    • Erzeugen von Schnitten in einem flachen Metallband zum Ausbilden der Maschen, wobei die Schnitte zumindest teilweise in Längsrichtung des Metallbands verlaufen und zueinander versetzt angeordnet sind, und anschließendes Strecken des mit den Schnitten versehenen, flachen Metallbands mittels Kaltwalzprofilierens, so dass die Schnitte zu Maschen vergrößert werden.
  • Das Erzeugen der Schnitte und das Verbreitern der Schnitte zu den Maschen erfolgt also getrennt voneinander. Erst werden die Schnitte erzeugt, bevor anschließend das flache Metallband gestreckt wird. Dadurch kann das Strecken des mit den Schnitten versehenen, flachen Metallbandes definiert erfolgen. Da die erzeugten Schnitte durch das anschließende Strecken des Metallbands zu Maschen vergrößert werden, ist der Materialverlust gering, es fällt nur wenig Abfall an.
  • Vorzugsweise können die einzelnen Schnitte je eine umlaufende Kontur ausbilden und eine Aussparung aus dem flachen Metallband ausschneiden. Die Schnitte bzw. Aussparungen können dann durch Stanzen erzeugt werden. Da die Aussparungen aus dem Material ausgestanzt werden, weisen sie glatte Schnittflächen auf, wodurch die Ränder und Schnittflächen eine hohe Oberflächengüte haben. Es bilden sich daher keine Risse an den Aussparungen aus.
  • In einer vorteilhaften Variante des Verfahrens kann vorgesehen werden, dass die Längsachsen der Schnitte bzw. der durch die Schnitte ausgebildeten Aussparungen in Längsrichtung des Metallbands verlaufen. Die Längsachsen der Schnitte bzw. Aussparungen verlaufen daher in Vorschubrichtung des Metallbandes. Sind die länglichen Aussparungen in Walzrichtung bzw. in Vorschubrichtung des Metallbands angeordnet, so dass ihre Längsachsen parallel zur Vorschubrichtung des Metallbands verlaufen, so kann das gestreckte Metallband in beliebiger Breite hergestellt werden. Auch hier ist die Breite des gestreckten Metallbands definiert als die Abmessung des gestreckten Metallbands in Richtung der Längsachse der Maschen.
  • Ein einfaches Strecken des Metallbands kann dadurch ermöglicht werden, dass das mit den Schnitten versehenen Metallband beim Kaltwalzprofilieren zunächst an parallel zur Längsrichtung des Metallbands verlaufenden Stellen zwangsgeführt wird und die zwangsgeführten Stellen auseinander bewegt werden, wodurch das mit den Schnitten versehene Metallband gestreckt wird. Unter einer Zwangsführung ist hier zu verstehen, dass die Position der zwangsgeführten Stellen durch die entsprechenden Rollensätze der Kaltwalzprofilieranlage festgelegt ist, so dass diese Stellen nicht von der vorgegebenen Position abweichen können. Durch das Auseinanderbewegen der zwangsgeführten Stellen wird ein gleichmäßiges Strecken der dazwischen liegenden Bereiche des Metallbands ermöglicht.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die zwangsgeführten Stellen entlang der Längsachsen von hintereinander angeordneten Schnitten verlaufen. Das Metallband wird also an den Längsachsen der hintereinander angeordneten Schnitte zwangsgeführt. Da die Schnitte bzw. die durch die Schnitte ausgebildeten Aussparungen die Maschen eines Gitters ausbilden, liegen sie nahe beieinander. Daher liegen auch die zwangsgeführten Stellen des Metallbands nahe beieinander, wodurch eine gute Führung des Metallbands und dadurch ein gleichmäßiges Strecken des Metallbands erzielt wird.
  • In einer weiteren Verfahrensvariante kann vorgesehen werden, dass die zwangsgeführten Stellen im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung und senkrecht zur Querrichtung des Metallbandes auseinander bewegt werden. Die zwangsgeführten Stellen werden also aus der Ebene des flachen Metallbandes herausbewegt, wodurch ein einfaches Strecken des Metallbandes in der Kaltwalzprofilieranlage ermöglicht wird.
  • In noch einer weiteren vorteilhaften Variante des Verfahrens kann vorgesehen werden, dass die zwangsgeführten Stellen abwechselnd nach oben und nach unten bewegt werden, so dass das Metallband ein Waschbrettmuster erhält, wobei die Rippen des Waschbrettmusters parallel zur Längsrichtung des Metallbandes verlaufen. Der Querschnitt des Metallbands weist also eine Zick-Zack-Prägung auf. Es ist daher eine sehr einfache Ausgestaltung bzw. Form der Rollen der Kaltwalzprofilieranlage möglich.
  • Noch eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass zumindest eine der zwangsgeführten Stellen des mit dem Waschbrettmuster versehenen Metallbands anschließend weiter nach oben oder nach unten bewegt wird, so dass dem Metallband eine zweite, quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Wellenform überlagert wird und die mindestens eine weiterbewegte, zwangsgeführte Stelle einen Hoch- oder Tiefpunkt der Wellenform bildet. Durch diese Ausbildung der zweiten Wellenform wird eine weitere Streckung des Metallbands erreicht.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen werden, dass die neben der mindestens einen, einen Hoch- bzw. Tiefpunkt der zweiten Wellenform bildenden zwangsgeführten Stelle angeordneten weiteren zwangsgeführten Stellen so bewegt werden, dass sie der zweiten Wellenform folgen. Dadurch wird eine allmähliche Glättung des Waschbrettmusters des Metallbands erzielt, bis das Metallband nur noch die quer zu seiner Längserstreckung verlaufende zweite Wellenform aufweist. Dadurch wird eine sehr gleichmäßige Streckung des Metallbands erreicht.
  • Zweckmäßigerweise kann vorgesehen werden, dass das die zweite Wellenform aufweisende Metallband nach dem Ausbilden der zweiten Wellenform ausgehend von seinen Rändern gerade gebogen wird, bis es wieder komplett in einer Ebene liegt. Aus dieser ebenen Form kann das Metallband einfach zu einem Profil umgeformt werden. Da das Glätten von den Rändern des Metallbands ausgeht, tritt keine unerwünschte Wellenbildung oder Kräuselung des Metallbands auf.
  • Es kann ferner vorgesehen werden, dass die Schnitte von Stegen umgeben sind, welche sich in Knotenpunkten treffen und die zwangsgeführten Stellen durch die Knotenpunkte verlaufen. Zum Erzeugen des Waschbrettmusters muss dann nur sehr wenig Material umgebogen werden, so dass nur geringer Aufwand und geringe Kraft zum Bewegen der zwangsgeführten Stellen notwendig sind.
  • Eine höhere Stabilität des gestreckten Metallbands kann dadurch erreicht werden, dass sich in Längsrichtung des Metallbands erstreckende erste Bereiche des Metallbands mit Schnitten versehen werden und zwischen diesen ersten Bereichen zweite in Längsrichtung des Metallbands verlaufende Bereiche liegen, in welchen keine Schnitte erzeugt werden.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen werden, dass die mindestens eine zwangsgeführte Stelle zum Erzeugen der zweiten Wellenform in einem der zweiten, unperforierten Bereiche des Metallbands liegt. Dadurch wird ein gleichmäßiges Strecken der Bereiche des Metallbands mit den Schnitten quer zur Vorschubrichtung des Metallbands erzeugt. Es wird vermieden, dass die Maschen, durch welche die zweiten Abbiegungen sonst verlaufen würden, stärker gestreckt werden als die übrigen Maschen.
  • Noch eine weitere vorteilhafte Variante des Verfahrens sieht vor, dass die Schnitte mittels Rollstanzen erzeugt werden. Die Stanzlinien sind dann auf Rollen angeordnet und werden auf das Metallband abgerollt, so dass das Verfahren komplett kontinuierlich durchgeführt werden kann.
  • Eine höhere Stabilität des zu verarbeitenden Metallbands kann dadurch erreicht werden, dass Randbereiche des Metallbands zu Beginn des Kaltwalzprofilierens aufgebogen werden. Es tritt dann keine Wellenbildung des Metallbands während des Kaltwalzprofilierens auf. Bei den Randbereichen handelt es sich vorzugsweise um Bereiche des Metallbandes, die neben den Bereichen mit den Schnitten liegen. Weisen diese Bereiche eine Aufkantung auf, so ist ein besserer Halt des Metallbandes beim Strecken des Metallban des möglich. Die Randbereiche des Metallbandes rutschen nicht nach, sondern werden durch die Aufkantungen in den Rollensätzen der Kaltwalzprofilieranlage in der gewünschten Position gehalten. Es ist ein effizientes Strecken möglich.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Profils,
  • 2 eine Kaltwalzprofilieranlage zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens, und
  • 3a bis 3i verschiedene Schritte des Verfahrens zum Herstellen eines Maschen aufweisenden, gestreckten Metallbands.
  • In 1 ist ein Profil 1 dargestellt, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde. Das Profil 1 ist als C-Profil ausgebildet und umfasst einen Quersteg 2 und zwei Flansche 3. Der Quersteg 2 weist Maschen 4 auf. Die Maschen 4 haben eine längliche Form, wobei die Längsachsen I der länglichen Maschen 4 parallel zur Längsrichtung L des Profils 2 verlaufen. Im dargestellten Beispiel sind die Maschen 4 rautenförmig. Die Maschen 4 bilden in dem Quersteg 2 des Profils 1 ein Gitter aus und sind nebeneinander in in Längsrichtung L des Profils 1 verlaufenden Reihen angeordnet. Die Maschen 4 von zwei benachbarten Reihen sind jeweils in Längsrichtung L des Profils 1 versetzt zueinander angeordnet. Der Versatz zwischen zwei Reihen entspricht vorzugsweise einer halben Maschenlänge. In dem in 1 dargestellten Beispiel sind jeweils fünf Maschenreihen nebeneinander angeordnet, so dass Gruppen von Maschenreihen ausgebildet werden. Zwischen zwei Gruppen von Maschenreihen ist ein breiterer Verstärkungssteg 7 ausgebildet, der in Längsrichtung L des Profils 1 verläuft. In diesem Verstärkungssteg 7 sind keine Maschen ausgebildet. Der Verstärkungssteg 7 ist also unperforiert. Selbstverständlich können noch Profile mit beliebiger anderer Form gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden. Es ist auch möglich, dass ein Profil mehrere Maschenbereiche aufweist, in jedem Maschenbereich mehr oder weniger als fünf Maschenreihen angeordnet sind und auch die Verstärkungsstege sind nicht unbedingt notwendig.
  • Im Folgenden wird das Verfahren zum Herstellen eines Maschen aufweisenden gestreckten Metallbands anhand der 2 und 3 beschrieben. Die 2 zeigt eine Kaltwalzprofilieranlage 8 zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Kalt walzprofilieranlage 8 umfasst eine Stanzpresse 9, eine Profiliermaschine 10, eventuell ein Schweißteil 11 und ein Kalibrierteil 12, sowie eine Trennmaschine 13.
  • Das zu verarbeitende Metallband 14 wird vorzugweise auf einem Coil 15 bereitgestellt, von dem Coil 15 abgewickelt und der Stanzpresse 9 in Vorschubrichtung V zugeführt. In der Stanzpresse 9 werden Schnitte in das Metallband 14 gestanzt. Dazu muss das Metallband 14 kurz angehalten werden. Die Schnitte können so ausgebildet sein, das sie eine umlaufende Kontur ausbilden, so dass Aussparungen in dem Metallband 14 erzeugt werden. Anschließend wird das Metallband 14 mit den gestanzten Schnitten bzw. Ausstanzungen der Profiliermaschine 10 zugeführt. Dort wird das Metallband 14 quer zu seiner Längsrichtung L und somit auch quer zur Vorschubrichtung V gestreckt und in die gewünschte Profilform umgeformt. Soll ein geschlossenes Profil hergestellt werden, so schließt sich an die Profiliermaschine 10 ein Schweißteil 11 an. In dem Schweißteil 11 werden die Seitenkanten des Metallbands 14 zu einem geschlossenen Profil verschweißt. Das Schweißteil 11 ist nicht unbedingt notwendig. Wenn ein offenes Profil hergestellt werden soll, muss die Kaltwalzprofilieranlage 8 das Schweißteil nicht umfassen. An das Schweißteil 11 oder die Profiliermaschine 10 kann sich ein Kalibrierteil 12 anschließen. Falls notwendig, können in dem Kalibrierteil 12 Nachkalibrierungsschritte durchgeführt werden. Dadurch wird erreicht, dass das Profil den geforderten Abmessungen genau entspricht. In der Trennmaschine 13 wird das zum Profil umgeformte Metallband 14 in der gewünschten Länge abgetrennt, so dass das fertige Profil entsteht.
  • Anhand der 3a bis 3i wird das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert. In 3a ist ein Abschnitt des Metallbands 14 nach dem Austritt aus der Stanzpresse 9 dargestellt. Das flache Metallband 14 wird in Vorschubrichtung V durch die Stanzpresse und anschließend durch die Profiliermaschine 10 geführt. Die Vorschubrichtung V entspricht der Längsrichtung L des Metallbands 14 und somit auch des Profils 1. In der Stanzpresse 9 werden die Schnitte 36 in das flache Metallband 14 gestanzt. Wie bereits beschrieben, können die Schnitte 36 so ausgebildet sein, dass sie eine umlaufende Kontur ausbilden, so dass flächige Aussparungen 16 in dem Metallband 14 erzeugt werden. Dies ist auch in 3a zu sehen. Durch die Aussparungen 16 wird Material aus dem Metallband 14 entfernt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ausstanzungen 16 im Wesentlichen rautenförmig und langgestreckt. Die Längsachsen I der rautenförmigen Ausstanzungen 16 sind dabei parallel zur Vorschubrichtung V und somit auch parallel zur Längsrichtung L des Metallbands 14. Wie in 3a zu sehen, sind die Aussparungen 16 in nebeneinander liegenden Reihen angeordnet. Die Aussparungen 16 einer Reihe sind hintereinander angeordnet, wobei alle hintereinander angeordneten Aussparungen 16 eine gemeinsame Längsachse I aufweisen. Die Aussparungen 16 von quer zur Längsrichtung L des Metallbands 14 nebeneinander liegenden Reihen sind jeweils versetzt zueinander angeordnet. Der Versatz zwischen den Aussparungen 16 von zwei Reihen beträgt vorzugsweise eine halbe Maschenlänge. Die Aussparungen 16 sind also in Längsrichtung L des Metallbands 14 versetzt zueinander angeordnet.
  • Im dargestellten Beispiel sind vier Gruppen mit jeweils acht Reihen von Aussparungen 16 nebeneinander angeordnet. Das Metallband 14 weist also erste Bereiche 17 auf, die sich in Längsrichtung L des Metallbands 14 erstrecken, und in welchen die Aussparungen 16 angeordnet sind. Zwischen diesen ersten Bereichen 17 sind zweite Bereiche 18 angeordnet, die sich ebenfalls in Längsrichtung L des Metallbands 14 erstrecken. Diese Bereiche 18 weisen keine Aussparungen auf und sind somit nicht perforiert. Auch die Ränder 19 des Metallbands 14 weisen keine Aussparungen auf.
  • Die zweiten Bereiche 18, die nicht perforiert sind, sind nicht unbedingt notwendig. Es kann auch vorgesehen werden, dass die Aussparungen 16 direkt nebeneinander angeordnet sind.
  • Wie bereits beschrieben, werden die Aussparungen 16 durch Stanzen in das flache Metallband 14 eingebracht. Um den Materialverbrauch möglichst gering zu halten und wenig Abfall zu erzeugen, weisen die Aussparungen 16 nur eine geringe Breite auf. Statt der Aussparungen 16 können gerade Schnitte erzeugt werden. In diesem Fall wird kein Material aus dem Metallband 14 ausgestanzt. Die Aussparungen 16 bzw. Schnitte sind an ihren Seiten von Stegen 24 umgeben, die sich in Knotenpunkten 23 treffen.
  • Es kann auch vorgesehen werden, die Aussparungen 16 durch Rollstanzen zu erzeugen. In diesem Fall weist die Stanzpresse Rollen auf, in die die Stanzlinien integriert sind. Durch das Abrollen der Rollen mit den Stanzlinien auf dem flachen Metallband werden die Aussparungen erzeugt. Es ist dann möglich, das Herstellverfahren kontinuierlich durchzuführen. Beim Rollstanzen erfolgt somit keine Unterbrechung des Vorschubs des Metallbands 14.
  • Das flache Metallband 14 wird nach dem Stanzen der Aussparungen 16 in die Profiliermaschine 10 eingeführt. In der Profiliermaschine 10 wird das mit den Schnitten bzw. Aussparungen versehene, flache Metallband 14 mittels Kaltwalzprofilierens gestreckt, so dass die Aussparungen 16 zu Maschen vergrößert werden.
  • Die 3b bis 3i zeigen verschiedene Verfahrensschritte in der Profiliermaschine 10. Es ist dabei jeweils ein Schnitt durch den entsprechenden Rollensatz gezeigt, in dem das Metallband 14 umgeformt wird. Ein Rollensatz kann zwei oder mehr Rollen umfassen. Die Rollensätze sind vereinfacht dargestellt. Es werden nicht alle Rollensätze der Profiliermaschine gezeigt. Zwischen den dargestellten 3a bis 3i können weitere Rollensätze in der Profiliermaschine angeordnet sein, die weitere Verfahrensschritte durchführen.
  • In der Profiliermaschine 10 wird das mit den Schnitten bzw. Aussparungen versehene, flache Metallband 14 gestreckt, so dass die Schnitte bzw. Aussparungen zu Maschen vergrößert werden. Dazu wird das Metallband 14 an parallel zu seiner Längsrichtung L verlaufenden Stellen 22 zwangsgeführt, die anschließend auseinander bewegt werden.
  • Beim Eintritt in die Profiliermaschine 10 werden zunächst Randbereiche 19 des Metallbands 14 aufgebogen. Dies ist in 3b deutlich zu sehen. Die Ränder 19 schließen in diesem Schritt mit dem Mittelbereich des Metallbands 14 einen rechten Winkel ein. Der in 3b gezeigte Rollensatz ist der zweite Rollensatz. Die Rollen 20, die von unten in das Metallband 14 eingreifen und die Rolle 21, die von oben in das Metallband eingreift, sind so ausgebildet, dass sie jeweils an ihrem Umfang dreieckförmige Vorsprünge aufweisen, die ineinander greifen und zwischen sich einen Spalt ausbilden. Das Metallband 14 wird durch diesen Spalt zwischen den unteren Rollen 20 und der oberen Rolle 21 durchgeführt. Dabei drücken die dreieckförmigen Vorsprünge der oberen Rolle das Metallband 14 in die Vertiefungen zwischen den dreieckförmigen Vorsprüngen der unteren Rollen 20. An den Stellen, an denen das Metallband 14 durch die Vorsprünge der oberen Rolle 21 in die Vertiefungen zwischen den Vorsprüngen der unteren Rolle 21 gedrückt wird und an den Stellen, an denen das Metallband 14 durch die Vorsprünge der unteren Rolle 20 in die Vertiefungen zwischen den Vorsprüngen der oberen Rolle 21 gedrückt wird, ist das Metallband 14 zwangsgeführt. Die Position dieser Stellen 22 des Metallbands 14 ist also festgelegt. Die Stellen 22 des Metallbands 14 können in diesem Rollenpaar mit den Rollen 20, 21 nicht seitlich bewegt werden. Die zwischen den zwangsgeführten Stellen 22 liegenden, streifenförmigen, in Längsrichtung L des Metallbands 14 verlaufenden Bereiche des Metallbands werden abwechselnd nach oben und nach unten gebogen. Das Metallband 14 erhält dadurch ein Waschbrettmuster, wobei die Rippen des Waschbrettmusters parallel zur Längsrichtung L des Metallbands verlaufen. Die Abbiegungen zum Erzeugen des Waschbrettmusters werden an den zwangsgeführten Stellen 22 erzeugt. Die zwangsgeführten Stellen 22 verlaufen vorzugsweise entlang der Längsachsen I der Aussparungen 16. Die Abbiegungen zum Erzeugen des Waschbrettmusters müssen daher nur in den zwischen den hintereinander angeordneten Aussparungen 16 stehengebliebenen Bereichen 23 des Metallbands erzeugt werden.
  • Wie in 3a zu sehen, sind die Aussparungen 16 von Stegen 24 umgeben. Die Stege 24 treffen sich in den Knotenpunkten 23. Die zwangsgeführten Stellen 22 verlaufen durch diese Knotenpunkte 23. Die zweiten Bereiche 18 bilden in Vorschubrichtung V bzw. Längsrichtung L des Metallbands 14 verlaufende Verstärkungsstege 25 aus.
  • Wie in 3b zu sehen ist, werden die durch die untere Rolle 20 und die obere Rolle 21 des dargestellten Rollensatzes zwangsgeführten Stellen 22 des Metallbands 14 abwechselnd nach oben und nach unten bewegt. Dadurch verändert sich der Abstand von zwei in Querrichtung Q des Metallbands 14 nebeneinander liegenden zwangsgeführten Stellen 22. Da die zwangsgeführten Stellen 22 durch die untere Rolle 20 und die obere Rolle 21 in ihrer Position festgelegt sind und sich nicht quer zur Längsrichtung L des Metallbands 14 bewegen können, werden die zwischen den zwangsgeführten Stellen 22 liegenden Bereiche des Metallbands 14 quer zur Längserstreckung L des Metallbands 14 gestreckt und verbreitert. Dadurch werden die Aussparungen 16 zu Maschen 4 verbreitert.
  • In 3c ist ein weiterer Rollensatz der Profiliermaschine 10 dargestellt. Die Ränder 19 des Metallbands 14 sind immer noch aufgestellt. Die einander gegenüberliegenden Rollen 26, 27 des in 3c dargestellten Rollensatz sind wieder komplementär zueinander ausgebildet und so angeordnet, dass zwischen dem Umfang der unteren Rolle 26 und zwischen dem Umfang der oberen Rolle 27 ein Spalt ausgebildet wird, durch den das Metallband 14 geführt wird. Die untere Rolle 26 weist zwei große, im Wesentlichen dreieckförmige Vorsprünge 28 auf, an welchen kleinere stufenförmige Vorsprünge 31 vorgesehen sind. Die obere Rolle 27 ist entsprechend komplementär dazu ausgebildet und weist in der Mitte einen großen dreieckförmigen Vorsprung 29 auf, der zwischen die zwei dreieckförmigen Vorsprünge 28 der unteren Rolle 26 eingreift. An den Rändern der Rolle 27 sind zwei weitere große dreieckförmige Vorsprünge 30 vorgesehen, die ebenfalls mit den dreieckförmigen Vorsprüngen 28 der unteren Rolle 26 zusammenwirken. Der Umfang der oberen Rolle 27 ist ferner so ausgebildet, dass er auch kleine stufenförmige Vorsprünge 32 aufweist. Der zwischen den Rollen 26, 27 ausgebildete Spalt hat also eine große Wellenform, die von kleinen Stufen überlagert wird.
  • Die kleinen dreieckförmigen Vorsprünge 31 der unteren Rolle 26 und die entsprechend dazu ausgebildeten kleinen Vorsprünge 32 der oberen Rolle 27 greifen an den ersten zwangsgeführten Stellen 22 in das Metallband 14 mit dem Waschbrettmuster ein. Durch die großen Vorsprünge 28 der unteren Rolle 26 und die großen dreieckförmigen Vorsprünge 29, 30 der oberen Rolle 27 werden in dem Metallband 14 zweite Stellen 35 zwangsgeführt, so dass sie ihre Position quer zur Längsrichtung L des Metallbands 14 nicht verändern können. Die zweiten zwangsgeführten Stellen 35 weisen einen größeren Abstand voneinander auf als die ersten zwangsgeführten Stellen 22. Vorzugsweise verlaufen die zweiten zwangsgeführten Stellen 35 in den Verstärkungsstegen 25. Die zweiten zwangsgeführten Stellen 35 werden wiederum wechselweise nach oben und nach unten bewegt, so dass zweite, breitere, in Längsrichtung L des Metallbands 14 verlaufende Bereiche des Metallbands 14 abwechselnd nach oben und unten gebogen werden. In den zweiten zwangsgeführten Stellen 35 werden daher ebenfalls Abbiegungen erzeugt. Dem Metallband 14 wird so eine zweite, quer zur Längserstreckung L des Metallbands verlaufende Wellenform überlagert. Da die zweiten zwangsgeführten Stellen 35 weiter voneinander beabstandet sind als die ersten zwangsgeführten Stellen 22, ist die zweite Wellenform größer als das durch die ersten zwangsgeführten Stellen 22 erzeugte Waschbrettmuster, d. h. der Höhenunterschied zwischen den zweiten zwangsgeführten Stellen 35 ist deutlich größer als der Höhenunterschied zwischen den ersten zwangsgeführten Stellen 22. Um eine gleichmäßige Streckung des Metallbands 14 zu erreichen, werden daher die neben den zweiten zwangsgeführten Stellen 35 angeordneten ersten zwangsgeführten Stellen 22 durch die obere Rolle 27 und die untere Rolle 26 so bewegt, dass sie der zweiten Wellenform folgen. Das Metallband 14 bildet also zwischen den zweiten zwangsgeführten Stellen 35 eine Stufenform. Ausgehend von einer oberen zweiten zwangsgeführten Stelle 35 erstreckt sich das Metallband 14 in Stufenform nach unten zu einer unteren zweiten zwangsgeführten Stelle 35. Die zweiten zwangsgeführten Stellen 35 bilden also die Hoch- bzw. Tiefpunkte der zweiten Wellenform aus. Die zweite Wellenform wird in mehreren hintereinander angeordneten Rollensätzen der Profiliermaschine 10 zunehmend verstärkt, so dass der Höhenunterschied zwischen den zweiten zwangsgeführten Stellen 35, die Hochpunkte der Wellenform ausbilden, und den zweiten zwangsgeführten Stellen 35, die Tiefpunkte der Wellenform ausbilden, zunehmend vergrößert wird. Dadurch wird der Abstand von benachbart zueinander angeordneten zweiten zwangsgeführten Stellen 35 vergrößert. Dies führt dazu, dass das Waschbrettmuster des Metallbands 14 allmählich gestreckt wird, bis die zwischen zwei zweiten zwangsge führten Stellen 35 liegenden ersten zwangsgeführten Stellen 22 jeweils in einer Ebene liegen. Dies ist in 3d gezeigt.
  • 3d zeigt noch einen weiteres Rollensatz der Profiliermaschine 10. Die Rollen 33, 34 dieses Rollensatzes sind wieder komplementär zueinander ausgebildet und so angeordnet, dass zwischen ihren Umfangsflächen ein Spalt ausgebildet ist, in dem das Metallband 14 umgeformt wird. Dieser Rollensatz ist so ausgebildet, dass die untere Rolle 33 und die obere Rolle 34 nur noch die zweite Wellenform in dem Metallband 14 erzeugen. Die Ränder des Metallbands 14 sind dabei leicht nach außen gebogen. Das durch die ersten zwangsgeführten Stellen 22 erzeugte Waschbrettmuster ist bereits vollständig geglättet. Das Metallband 14 weist daher eine größere Breite auf als in den vorhergehenden Figuren. Anschließend wird das Metallband 14 ausgehend von den Randbereichen 19 gerade gebogen. Zuerst werden die Abbiegungen in den zweiten zwangsgeführten Stellen 35, die am nächsten an den Randbereichen 19 liegen, geglättet. Dies ist in 3e zu sehen. Die Randbereiche 19 werden nach unten gebogen, bis sie mit den daran anschließenden Bereichen des Metallbands 14 in einer Ebene liegen. Die dazwischen liegenden Bereiche des Metallbands 14 werden durch die obere Rolle 36 und die untere Rolle 37 des dargestellten Rollensatzes so geführt, dass die zweite Wellenform noch erhalten bleibt.
  • Sind die Abbiegungen in den äußeren zweiten zwangsgeführten Stellen 35 geglättet, so werden nun die noch existierenden am nächsten am Rand liegenden Abbiegungen in den zweiten zwangsgeführten Stellen 35 ebenfalls geglättet, wobei die bereits geraden Ränder des Metallbands 14 durch die Rollen der folgenden Rollensätze umgebogen bzw. nach oben gebogen werden. Dies ist in 3f gezeigt. 3g zeigt, dass das Metallband 14 nun einen V-förmigen Querschnitt aufweist und lediglich in der Mitte des Metallbands 14 noch eine Abbiegung in der verbleibenden zweiten zwangsgeführten Stelle 35 existiert. Ausgehend von dem in 3g gezeigten Querschnitt des Metallbands 14 werden nun die ebenen Randbereiche des Metallbands 14 nach unten gebogen, bis das Metallband 14 komplett in einer Ebene liegt. Das Metallband 14 wurde nun quer zu seiner Längsrichtung L im gewünschten Ausmaß gestreckt, so dass aus den Aussparungen 16 die Maschen 4 erzeugt wurden. Wie in 1 zu sehen, weisen die Maschen 4 eine größere Breite auf als die gestanzten Aussparungen 16.
  • Das mit den Maschen 4 versehene und gestreckte Metallband 14 kann nun zu einem Profil umgeformt werden. In 3h sind bereits die äußeren Ränder 19 des Metallbands 14 aufgebogen. In 3i ist ein weiterer Schritt bzw. ein weiterer Rollensatz zum Umformen des Metallbands 14 zu dem Profil dargestellt. Das Profil kann in jeder beliebigen Form hergestellt werden. Falls notwendig, kann das Profil verschweißt werden und in dem Kalibrierteil kalibriert werden. In der Trennmaschine werden die Profile in der gewünschten Länge abgelängt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1799373 B1 [0002]

Claims (15)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Maschen (4) aufweisenden, gestreckten Metallbands (14), gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Erzeugen von Schnitten (16) in einem flachen Metallband (14) zum Ausbilden der Maschen (4), wobei die Schnitte (36) zumindest teilweise in Längsrichtung (L) des Metallbands (14) verlaufen und zueinander versetzt angeordnet sind, und anschließendes Strecken des mit den Schnitten (36) versehenen, flachen Metallbands (14) mittels Kaltwalzprofilierens, so dass die Schnitte (36) zu Maschen (4) vergrößert werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schnitte (36) je eine umlaufende Kontur ausbilden und eine Aussparung (16) aus dem flachen Metallband (14) ausschneiden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen (I) der Schnitte (36) bzw. der durch die Schnitte ausgebildeten Aussparungen (16) in Längsrichtung (L) des Metallbands (14) verlaufen.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den Schnitten (36) versehene Metallband (14) beim Kaltwalzprofilieren zunächst an parallel zur Längsrichtung (L) des Metallbands (14) verlaufenden Stellen (22, 35) zwangsgeführt wird und die zwangsgeführten Stellen (22, 35) auseinander bewegt werden, wodurch das mit den Schnitten (36) versehene Metallband (14) gestreckt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangsgeführten Stellen (22) entlang der Längsachsen (I) von hintereinander angeordneten Schnitten (36) verlaufen.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangsgeführten Stellen (22, 35) im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung (L) und senkrecht zur Querrichtung (Q) des Metallbands (14) auseinander bewegt werden.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangsgeführten Stellen (22) abwechselnd nach oben und nach unten bewegt werden, so dass das Metallband (14) ein Waschbrettmuster erhält, wobei die Rippen des Waschbrettmusters parallel zur Längsrichtung (L) des Metallbandes (14) verlaufen.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der zwangsgeführten Stellen (35) des mit dem Waschbrettmuster versehenen Metallbands (14) anschließend weiter nach oben oder nach unten bewegt wird, so dass dem Metallband (14) eine zweite, quer zu seiner Längsrichtung (L) verlaufende Wellenform überlagert wird und die mindestens eine weiterbewegte zwangsgeführte Stelle (35) einen Hoch- oder Tiefpunkt der Wellenform bildet.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die neben der mindestens einen, einen Hoch- bzw. Tiefpunkt der zweiten Wellenform bildenden zwangsgeführten Stelle (35) angeordneten weiteren zwangsgeführten Stellen (22) so bewegt werden, dass sie der zweiten Wellenform folgen.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das die zweite Wellenform aufweisende Metallband (14) nach dem Ausbilden der zweiten Wellenform im Anschluss ausgehend von seinen Rändern (19) gerade gebogen wird, bis es komplett in einer Ebene liegt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (36) von Stegen (24) umgeben sind, welche sich in Knotenpunkten (23) treffen und die zwangsgeführten Stellen (22) durch die Knotenpunkte (23) verlaufen.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich in Längsrichtung (L) des Metallbands (14) erstreckende erste Bereiche (17) des Metallbands (14) mit Schnitten (36) versehen werden und zwischen diesen ersten Bereichen (17) zweite in Längsrichtung (L) des Metallbands (14) verlaufende Bereiche (18) liegen, in welchen keine Schnitte erzeugt werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine zwangsgeführte Stelle (35) zum Erzeugen der zweiten Wellenform in einem der zweiten, unperforierten Bereichen des Metallbands liegt.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnitte (36) mittels Rollstanzen erzeugt werden.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Randbereiche des Metallbands (14) zu Beginn des Kaltwalzprofilierens aufgebogen werden.
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