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DE102009030132A1 - Elektromotorisch betriebene Küchenmaschine sowie Verfahren zur Reinigung einer solchen Küchenmaschine - Google Patents

Elektromotorisch betriebene Küchenmaschine sowie Verfahren zur Reinigung einer solchen Küchenmaschine Download PDF

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DE102009030132A1
DE102009030132A1 DE200910030132 DE102009030132A DE102009030132A1 DE 102009030132 A1 DE102009030132 A1 DE 102009030132A1 DE 200910030132 DE200910030132 DE 200910030132 DE 102009030132 A DE102009030132 A DE 102009030132A DE 102009030132 A1 DE102009030132 A1 DE 102009030132A1
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DE200910030132
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Andreas Schmidt
Jutta Dipl.-Ing. Schomacher
Torsten Lang
Arno Koch
Klaus-Martin Weber
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Vorwerk and Co Interholding GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
    • A47J43/0716Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools for machines with tools driven from the lower side

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Abstract

Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur Reinigung einer elektromotorisch betriebenen Küchenmaschine (1), die einen Rührtopf (4), ein darin vorzugsweise als Messersatz ausgebildetes Rührwerk (6) und vorzugsweise einen Deckel (12) für den Rührtopf (4) aufweist, wobei durch die Reinigung das Rührwerk (6) und/oder eine Topfinnenfläche (15) gereinigt werden sollen und die Reinigung durch eine Betätigung des Rührwerks (6) nach einer Füllung des Rührtopfes (4) mit einer Reinigungsflüssigkeit (17) durchgeführt wird. Um ein Verfahren der in Rede stehenden Art insbesondere hinsichtlich der Anwenderfreundlichkeit weiter zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass eine programmgesteuerte, mehrmalige Richtungsumkehr des Rührwerks (6) vorgenommen wird. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine elektromotorisch betriebene Küchenmaschine (1), mit einem Rührtopf (4) einem darin vorzugsweise als Messersatz ausgebildeten Rührwerk (6) und vorzugsweise einem Deckel (12) für den Rührtopf (4), wobei ein Bedienfeld (3) vorgesehen ist. Um eine Küchenmaschine der in Rede stehenden Art gebrauchsvorteilhafter auszugestalten, ist vorgesehen, dass das Bedienfeld (3) eine Taste (16) oder einen Drehschalter zur Auslösung eines programmierten Reinigungsvorganges aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur Reinigung einer elektromotorisch betriebenen Küchenmaschine, die einen Rührtopf, ein darin vorzugsweise als Messersatz ausgebildetes Rührwerk und vorzugsweise einen Deckel für den Rührtopf aufweist, wobei durch die Reinigung das Rührwerk und/oder eine Topfinnenfläche gereinigt werden sollen und die Reinigung durch eine Betätigung des Rührwerks nach einer Füllung des Rührtopfes mit einer Reinigungsflüssigkeit durchgeführt wird.
  • Elektromotorisch betriebene Küchenmaschinen sind bekannt. Diese dienen insbesondere zur Vorbereitung oder zur Zubereitung von Speisen. Die zu verarbeitenden Lebensmittel werden hierbei in dem Rührtopf zufolge Einwirkung über das Rührwerk vermengt, gegebenenfalls auch bei Ausbildung des Rührwerkes als Messersatz zerkleinert. Nach einer Entleerung des Rührtopfes verbleiben in der Regel Lebensmittelreste wandungsinnenseitig des Rührtopfes und/oder an dem Rührwerk, insbesondere an den Messern des Messersatzes. Entsprechend ist eine Reinigung des Topfinnern und/oder des Rührwerkes nötig. Hierzu ist es weiter bekannt das Rührwerk manuell über die Bedienelemente in Betrieb zu nehmen, wobei durch hohe Drehzahlen das Rührwerk bzw. die Messerklingen eines Messersatzes gereinigt werden, in dem anhaftender Rest durch die Zentrifugalkraft abgelöst und an die Topfwand geschleudert werden. Unter Zugabe einer Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise Wasser unter optionaler Zugabe von Reinigungsmittel wird bei manuell eingeschaltetem Rührwerk eine Reinigung der Topfinnenwandung erreicht.
  • Im Hinblick auf den bekannten Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, ein Verfahren der in Rede stehenden Art insbesondere hinsichtlich der Anwenderfreundlichkeit weiter zu verbessern.
  • Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass eine programmgesteuerte, mehrmalige Richtungsumkehr des Rührwerks vorgenommen wird. Zufolge dieser Ausgestaltung ist bei gutem Reinigungsergebnis ein anwenderfreundliches Verfahren angegeben. Zum Reinigen des Topfinnern und/oder des Rührwerks startet der Anwender lediglich das Reinigungsprogramm, wonach programmgesteuert das Rührwerk angetrieben wird. Ohne weiteren Anwendereingriff wird eine mehrmalige Richtungsumkehr des Rührwerkes vorgenommen, was sich positiv auf das Reinigungsergebnis auswirkt. Über die Programmsteuerung der Küchenmaschine wird die Drehrichtung, die Anzahl der Richtungsumkehrungen sowie bevorzugt auch die Drehzahl des Rührwerks vorgegeben. Mit Beendigung des Reinigungsprogramms wird das Rührwerk bevorzugt automatisch abgeschaltet, so dass auch hierzu kein Anwendereingriff nötig ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 oder des jeweiligen weiteren Anspruches oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
  • So ist in einer weiter bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, dass das Rührwerk vor einer Drehrichtungsumkehrung mit einer Drehgeschwindigkeit betrieben wird derart, dass sich eine trichterförmige Oberfläche der Reinigungsflüssigkeit einstellt, mit einer Absenkung im Mittenbereich, die einem Fünftel oder mehr einer Ausgangshöhe der Reinigungsflüssigkeit entspricht. So wird bevorzugt das Rührwerk auf eine Geschwindigkeit von 800 bis 2000 U/min, bevorzugt 1000 bis 1500 U/min beschleunigt, bis die Reinigungsflüssigkeit eine stabile, an der Topfinnenfläche rotierende Trombe bildet, mit einem Tromben auge, das gegenüber dem ruhenden Spiegel der Reinigungsflüssigkeit in dem Rührtopf abgesenkt ist. Diese Absenkung entspricht in bevorzugter Ausgestaltung dem 0,2- bis 1-Fachen der Spiegelhöhe der Reinigungsflüssigkeit im ruhenden Zustand, dies mit Bezug zu dem Topfboden, so dass entsprechend eine Absenkung des Trombenauges in Richtung auf das am Topfboden drehend angeordnete Rührwerk erreicht ist. So ist weiter in diesem Zusammenhang bevorzugt vorgesehen, dass die Drehgeschwindigkeit vor einer Drehrichtungsumkehr so gewählt ist, dass eine Absenkung eines Mittenbereiches der Reinigungsflüssigkeit bis zum Durchbruch des Rührwerkes über die Flüssigkeitsoberfläche erreicht ist, so dass der Nabenbereich des bevorzugt als Messersatz ausgebildeten Rührwerkes im Bereich der Topfmitte nicht mehr von der bewegten Reinigungsflüssigkeit bedeckt sind. Zufolge der mittigen Absenkung der Reinigungsflüssigkeit erstreckt sich die Trombe im Bereich der Topfinnenfläche über das Niveau der ursprünglichen Ausgangshöhe der Reinigungsflüssigkeit im Ruhezustand hinaus, dies weiter bevorzugt bis zu einer Höhe, in welcher die Reinigungsflüssigkeit an der Topfinnenfläche mit geringem Abstand zu der Topfrandkante reicht. Dieser im Wesentlichen vertikale Abstand bis zur Topfrandkante entspricht etwa 1/4 bis 1/20 der Ausgangshöhe der Reinigungsflüssigkeit im Ruhezustand.
  • Unter Beibehaltung der die vorbeschriebene Trombe herbeiführenden Rührwerk-Geschwindigkeit wird der Rührwerklauf in weiter bevorzugter Ausgestaltung vor Durchführung einer Drehrichtungsumkehrung für zwei Sekunden oder mehr durchgeführt, so weiter beispielsweise für 2 bis 15 Sekunden, dies weiter bevorzugt mit einer konstanten Drehgeschwindigkeit. In bevorzugter Ausgestaltung wird eine Drehrichtungsumkehrung unmittelbar im Anschluss an eine erneute Ausbildung der Absenkung, d. h. unmittelbar im Anschluss einer Stabilisierung der Trombe durchgeführt, weiter bevorzugt innerhalb einer Zeitspanne von 0,1 bis 1 Sekunde bzw. innerhalb von 10 Sekunden oder weniger nach Stabilisierung der Trombe, wobei nach dieser Stabilisierung in der ei nen Drehrichtung diese mit maximaler Beschleunigung umgekehrt wird und hiernach eine Geschwindigkeit zur Ausbildung einer neuen Trombe in Gegenrichtung eingestellt wird, welche Geschwindigkeit nach Drehrichtungsumkehr erneut bevorzugt zwischen 1000 und 1500 U/min liegt. Infolge dieser Umkehrung bricht die Wassertrombe zusammen und bildet sich mit umgekehrter Drehrichtung erneut, wobei in bevorzugter Ausgestaltung eine Drehrichtungsumkehr des Rührwerks innerhalb von 0,1 bis 2 Sekunden, bevorzugt innerhalb von 1 bis 1,2 Sekunden erreicht ist. Die entsprechende Reversion der Wassertrombe ist in Abhängigkeit von der beanspruchten Zeit für die Rührwerk-Drehrichtungsumkehrung innerhalb von 2 bis 5 Sekunden, bevorzugt 3 Sekunden erreicht. Während dieser Zeitspanne sind die verschmutzten Oberflächen des Rührwerkes, beispielsweise Messeroberflächen in die abschwellende bzw. anschwellende Reinigungsflüssigkeits-Trombe eingetaucht und werden mit bedeutender, variabler Relativgeschwindigkeit durch die Flüssigkeit bewegt und gereinigt. Zusätzlich üben die stark verwirbelten Reinigungsflüssigkeits-Massen Tangentialkräfte auf den Topfboden aus, so dass auch dort eine zusätzliche mechanische Reinigungswirkung entsteht. Sobald sich die Trombe erneut stabilisiert hat, startet der Reversionszyklus neu. In bevorzugter Ausgestaltung beträgt die Anzahl der Reversionen, d. h. der Richtungsumkehrungen des Rührwerkes 5 bis 20, weiter bevorzugt 10 bis 15, dies bei einer jeweiligen Dauer von mindestens 1,5 bis 4 Sekunden, bevorzugt 3 Sekunden.
  • In weiter bevorzugter Ausgestaltung erfolgt vor Durchführung der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks eine Befüllung des Rührtopfes mit vorzugsweise vorgewärmten Wasser, mit einer Menge, die um 1/10 oder mehr geringer ist als eine Gesamtfüllmenge des Rührtopfes, bevorzugt 1/5 oder mehr, weiter bevorzugt 2/3 der Gesamtfüllmenge entspricht. In vorteilhafter Weise wird hierzu übliches Leitungswasser in einem Temperaturbereich zwischen 40°C und 60°C in den Rührtopf gefüllt. Ausgehend von einem beispielhaften trichterförmigen Rührtopf mit einem Bodendurchmesser von 100 bis 150 mm, be vorzugt 130 mm, einem Öffnungs-Randdurchmesser von 150 bis 200 mm, bevorzugt 180 mm und einer Höhe von 130 bis 170 mm, bevorzugt 150 mm, entspricht eine ausreichende Füllhöhe einer Befüllung von Reinigungsflüssigkeit bevorzugt 1/2 bis 4/5, weiter bevorzugt 2/3 der Gesamthöhe. Bei einem maximalen Volumen von 2,5 bis 3 Liter, bevorzugt 2,7 Liter entspricht diese Höhe etwa einem Füllvolumen von etwa 1,2 bis 1,7 Liter, bevorzugt 1,5 Liter. Das vorgewärmte Wasser ist in weiterer Ausgestaltung verschmutzungsabhängig mit einem Geschirrspülmittel oder einem ähnlichen Reinigungsmittel angereichert, um so ein verbessertes Reinigungsergebnis zu erzielen. Hierbei ist weiter bevorzugt die Zugabe eines Zusatzes in einer solchen Menge, die einem Dreihundertstel bis einem Fünfundsiebzigster, bevorzugt einem Hundertfünfzigstel der Reinigungsflüssigkeit-Füllmenge entspricht. Die Dosierung ist weiter so gewählt, dass es im Verlauf des Reinigungsprozesses nicht zu einer übermäßig starken Schaumbildung kommt. Bei sehr starker Verschmutzung können weitere Zusatzstoffe der Reinigungsflüssigkeit zugesetzt werden.
  • Eine weitere Verbesserung des Reinigungsergebnisses wird in einer Weiterbildung dadurch erreicht, dass weiter vor Durchführung einer Drehrichtungsumkehrung eine Anlösephase durchgeführt wird, in welcher bei langsamer Drehgeschwindigkeit des Rührwerks die Reinigungsflüssigkeit erhitzt wird oder die Erwärmung auf einem vorgegebenen Wert gehalten wird. Bevorzugt wird die Anlösephase einmalig vor einem Reversionsbetrieb mit Drehrichtungsumkehrung durchgeführt. Hierbei dreht das Rührwerk bevorzugt mit einer Geschwindigkeit, die geringer gewählt ist als die Rührwerkgeschwindigkeit in der die Drehrichtungsumkehrung desselben bewirkenden Programmabschnittes, so weiter bevorzugt mit einer Geschwindigkeit von 200 bis 500 U/min. Hierbei wird die gegebenenfalls vorgewärmte Reinigungsflüssigkeit auf eine erhöhte Temperatur von 50°C bis 80°C, bevorzugt 60°C bis 70°C erhitzt und auf diesem Temperaturniveau gehalten. Hierzu wird bevorzugt eine in der Küchenmaschine vorgesehene, den Topfbodenbereich beaufschlagende Heizung ge nutzt, die auch im üblichen Betrieb der Küchenmaschine zur Erwärmung der in dem Rührtopf befindlichen Lebensmittel dient. Während der Anlösephase werden die Verschmutzungen im Rührtopf durch den verlängerten Kontakt mit der erwärmten Reinigungsflüssigkeit aufgeweicht und angelöst, so dass sich diese durch den oder die nachfolgenden Programmschritte leichter von der Oberfläche entfernen lassen. Dieser Effekt verstärkt sich mit zunehmender Dauer dieser Anlösephase, wobei bevorzugt ist, dass diese für einen Zeitraum von 0,5 bis 15 Minuten, bevorzugt eine Minute durchgeführt wird, wonach selbsttätig, programmgesteuert der nächste Programmschritt ausgeführt wird.
  • Zudem ist vorgesehen, dass weiter vor oder nach der Durchführung der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks eine so hohe Rührwerk-Geschwindigkeit (Hochgeschwindigkeitsphase) gewählt wird, dass von der Reinigungsflüssigkeit randseitig eine Topfoberkante bzw. eine Deckelunterseite erreicht wird. Bevorzugt wird diese Höchstgeschwindigkeitsphase einmalig nach einem Reversionsbetrieb mit Drehrichtungsumkehrung durchgeführt. So ist diesbezüglich vorgesehen, dass das Rührwerk mit einer bevorzugten Geschwindigkeit von 3000 bis 6000 U/min, bevorzugt 4000 bis 5000 U/min beschleunigt wird. Diese Drehgeschwindigkeit sorgt für eine starke Zentrifugalkraft, welche angelöste Verschmutzungen von den rotierenden Klingen abschleudert. Zusätzlich entsteht eine sehr schnell rotierende Wassertrombe mit wesentlich geringerer Dicke als in dem Programmabschnitt der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks, zufolge der hier gegenüber wesentlich erhöhten Rührwerk-Geschwindigkeit. So stellt sich eine Absenkung der Reinigungsflüssigkeit im Mittenbereich ein, die in bevorzugter Ausgestaltung einem 0,9-Fachen bis 1-Fachen der Ausgangshöhe der Reinigungsflüssigkeit im Ruhezustand entspricht. Die an der Topfinnenseite entlang rotierende Trombe erstreckt sich in Vertikalrichtung bis zum Topfrand und weiter bis an die Unterseite des bevorzugt den Rührtopf überdeckenden Deckels. Auf diese Weise werden auch die oberen Wandbereiche und der Topfdeckel von der Reinigungsflüssigkeit er reicht, die durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit tangentiale Kräfte ausübt und Verschmutzungen chemisch und mechanisch ablöst. Diese Hochgeschwindigkeitsphase wird für einen Zeitraum von 10 Sekunden bis eine Minute, vorzugsweise 20 bis 30 Sekunden durchgeführt.
  • Ein bevorzugtes Programm sieht zunächst die Befüllung des Rührtopfes mit der Reinigungsflüssigkeit vor, wonach durch aktive Auslösung über den Benutzer das Programm automatisch abläuft. Zunächst wird die Anlösephase akiviert, bevorzugt gefolgt vom Reversionsbetrieb. Zum Ende des Programmablaufs wird die Hochgeschwindigkeitsphase aktiviert, wonach das Programm beendet ist. Nach Abschluss des Reinigungsprogramms wird das Ergebnis visuell durch den Anwender kontrolliert. Ist die Reinigung nicht zufriedenstellend kann der Programmablauf gegebenenfalls mit frischer Reinigungslösung wiederholt werden. Um verbleibende Reste chemischer Reinigungszusätze abzuspülen ist es zweckmäßig, vor der Zubereitung von Lebensmitteln den Rührtopf mit klarem Wasser nachzureinigen.
  • Im Unterschied zur manuellen Anwendung von einzelnen Schritten zur Reinigungsunterstützung bietet das automatische Reinigungsprogramm eine vollständige Abfolge von Maschinenfunktionen, deren Parameter optimiert sind. Dies sichert die vollständige Nutzung des Gesamtprogramms ohne dass der Anwender diese mühsam einzeln abrufen muss. Die Reinigungswirkung wird auf diese Weise bei kurzer Programmdauer maximiert und die Ausnutzung der automatischen Reinigungsmöglichkeiten bedeutend vereinfacht.
  • Zufolge der vorgeschlagenen Erfindung ist eine Lösung angegeben, die kostengünstig zu realisieren ist, da diese im Wesentlichen durch entsprechende Codierung der Software erreicht wird.
  • Die einzelnen Schritte werden als Sequenz durch einmaligen Anwendereingriff aktiviert, die manuelle Einstellung von Geschwindigkeiten, Zeiten und Temperaturen entfällt. Dies vereinfacht die Verfügbarkeit und die Handhabung des Reinigungsprogramms für den Anwender und stellt sicher, dass dieses vollständig und korrekt abläuft. Fehlerhafte Eingaben sind ausgeschlossen, so dass die Selbstreinigungsfähigkeit durch die Maschinenfunktionen optimal ausgenutzt wird. Dem Anwender verbleibt die Anpassung auf unterschiedliche Verschmutzungsgrade durch die Dosierung des Reinigungsmittels und die Anzahl der Programmwiederholungen.
  • Weiter betrifft die Erfindung eine elektromotorisch betriebene Küchenmaschine, mit einem Rührtopf, einem darin vorzugsweise als Messersatz ausgebildeten Rührwerk und vorzugsweise einem Deckel für den Rührtopf, wobei ein Bedienfeld vorgesehen ist.
  • Um eine Küchenmaschine der in Rede stehenden Art gebrauchsvorteilhafter auszugestalten, ist vorgesehen, dass das Bedienfeld eine Taste oder einen Drehschalter zur Auslösung eines programmierten Reinigungsvorganges aufweist. Die Taste oder der Drehschalter kann hierbei als zusätzliches Element neben weiteren Tastern oder Drehschaltern beispielsweise zur Aktivierung und Steuerung des Rührwerkes oder gegebenenfalls einer Heizung vorgesehen sein. Alternativ kann beispielsweise bei Ausgestaltung als Drehschalter dieser auch zugleich weitere Funktionen, beispielsweise eine Rührwerkseinstellung beinhalten. Weiter alternativ kann auch eine elektronische Aktivierung des programmierten Reinigungsvorganges erfolgen, so beispielsweise durch Anordnung eines berührungsempfindlichen Anzeigeelements (Touchscreen) im Bedienfeld. Hinsichtlich der Merkmale des auszulösenden, programmierten Reinigungsvorganges gilt für deren anspruchsmäßige Zuordnung das Gleiche wie oben bezüglich der verfahrensbezogenen Merkmale ausgeführt.
  • Die jeweils angegebenen zahlenmäßigen Bandbreiten schließen auch – soweit solche nicht ohnehin exemplarisch angegeben sind – sämtliche Zwischenwerte ein und zwar insbesondere in 1/10-Schritten von der unteren und/oder oberen Grenze auf die jeweils andere Grenze hin eingeschränkt. „Und” steht hierbei dafür, dass beide Grenzen um jeweils ein oder mehrere Zehntel auf die Grenze hin verschoben, d. h. eingegrenzt werden.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 in einer partiell geschnittenen Seitenansicht eine Küchenmaschine der in Rede stehenden Art mit einem Deckel verschlossenen Rührtopf und einer in dem Rührtopf aufgenommenen Reinigungsflüssigkeit;
  • 2 eine der 1 entsprechende Darstellung, die Anlösephase betreffend;
  • 3 eine Folgedarstellung der 2, den Reversionsbetrieb in einer Drehrichtung betreffend;
  • 4 eine Folgedarstellung der 3 im Zuge einer Drehrichtungsumkehr des Rührwerks und damit einhergehenden Zusammenbrechen einer Wassertrombe;
  • 5 eine Folgedarstellung der 4 entsprechend der 3, jedoch bei entgegengesetzter Drehrichtung des Rührwerkes;
  • 6 eine Folgedarstellung der 5, die Hochgeschwindigkeitsphase betreffend;
  • 7 in schematischer Darstellung den Programmablauf.
  • Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu 1 eine Küchenmaschine 1 mit einer Rührgefäß-Aufnahme 2 und einem Bedienfeld 3.
  • Der Küchenmaschine 1 ist ein Rührtopf 4 zuordbar, indem dieser in die Rührgefäß-Aufnahme 2 eingesetzt wird. In dem Rührtopf 4 ist dem Rührtopfboden 5 zugeordnet ein Rührwerk 6 vorgesehen, welches über einen in der Küchenmaschine 1 unterhalb der Aufnahme 2 angeordneten, nicht dargestellten Elektroantrieb betrieben wird.
  • Der Rührtopf 4 besitzt einen senkrecht ausgerichteten Haltegriff 7. Der Sockelbereich 8 des Rührtopfes 4 ist topfartig mit kreisrundem Querschnitt ausgebildet und trägt zentral im Inneren das Rührwerk 6.
  • Zur Drehmitnahme des Rührwerkes 6 wirkt dieses in der Topfzuordnungsstellung mit einem Kupplungsfortsatz der maschinenseitigen Antriebswelle zusammen. Zudem ist in der Zuordnungsstellung des Rührtopfes 4 in der Aufnahme 2 eine elektrische Kontaktierung einer topfbodenseitig angeordneten Heizung 9 erreicht.
  • Die Heizung 9 sowie das Rührwerk 6 bzw. der Antrieb für das Rührwerk 6 sind über Drehschalter 10, 11 im Bedienfeld 3 steuerbar.
  • Der Rührtopf 4 weist weiter einen Bodendurchmesser von etwa 130 mm und einen Durchmesser im Öffnungs-Randbereich von 180 mm auf, dies bei einer Vertikalerstreckung des Rührtopfes 4 ausgehend vom Rührtopfboden 5 von etwa 150 mm, woraus sich ein maximales Füllvolumen von etwa 2,7 Liter ergibt.
  • Der Rührtopf 4 ist zur Inbetriebnahme der Küchenmaschine 1 überdeckt von einem Deckel 12. Dieser ist so ausgestaltet, dass sich eine Abstützung umlaufend entlang des Rührtopf-Öffnungsrandes ergibt, wobei der Deckel 12 nach vertikal innen in den Rührtopf 7 partiell eingreift.
  • Weiter ist der Deckel 12 mittig in koaxialer Ausrichtung zu einer Rührwerksachse x mit einer Einfüllöffnung 13 versehen, deren Öffnungsrand nach vertikal unten in einen umlaufenden Kragen 14 übergeht.
  • Die Küchenmaschine 1 ist mit einem programmgesteuerten Reinigungsverfahren zur Reinigung des Rührwerks 6 und/oder der sich aus der Topfbodenfläche und der Wandungsinnenfläche des Rührtopfes und des Deckels zusammensetzenden Topfinnenfläche 15 versehen. Dieses Reinigungsprogramm wird durch Betätigung einer in dem Bedienfeld 3 weiter vorgesehenen Taste 16 gestartet; läuft entsprechend nach Tasterbetätigung bis zur Beendigung des Programms automatisch ab. Der gesamte Programmablauf des Reinigungsverfahrens ist in 7 schematisch in einem Blockbild dargestellt.
  • Zum Reinigen des Rührwerks 6 und/oder der Topfinnenfläche 15 wird zunächst in einer Vorbereitungsphase V (siehe 7) der Rührtopf 4 mit einer Reinigungsflüssigkeit 17 befüllt, vorzugsweise mit vorgewärmten Wasser, insbesondere Leitungswasser in einem Temperaturbereich von 40°C bis 60°C. Gemäß der Darstellung in 1 ist eine Füllhöhe der Reinigungsflüssigkeit 17 vorgesehen, die etwa 2/3 der Topfhöhe von etwa 150 mm entspricht. Bei einem, wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehenen maximalen Füllvolumen des Rührtopfes 4 von 2,7 Liter ist eine Befüllung des Rührtopfes 4 mit Reinigungsflüssigkeit 17 von 1,5 Liter vorgesehen.
  • Das in dem Rührtopf 4 eingefüllte Wasser kann verschmutzungsabhängig beispielsweise mit Geschirrspülmittel angereichert werden, so weiter bei einer Wasserfüllmenge von etwa 1,5 Liter mit maximal 10 g Geschirrspülmittel.
  • Mit dem Einfüllen der Reinigungsflüssigkeit 17, insbesondere dem vorerwärmten Wasser in den Rührtopf 4 ist die Vorbereitungsphase V abgeschlossen. Es stellt sich ein Reinigungsflüssigkeits-Spiegel ein, über welchen eine Ausgangshöhe a der Reinigungsflüssigkeit 17 in dem Rührtopf 4 definiert ist, welche Ausgangshöhe a etwa 2/3 der Topfhöhe b entspricht.
  • Das Einfüllen der Reinigungsflüssigkeit 17 in den Rührtopf 4 kann bei aufgesetztem Deckel 12 durch die deckelseitige Einfüllöffnung 13 erfolgen. Alternativ wird zur Befüllung des Rührtopfes 4 der Deckel 12 abgenommen und dieser nach entsprechender Befüllung auf den Rührtopf 4 wieder aufgesetzt.
  • Mit Abschluss der Vorbereitungsphase V wird zufolge Betätigung der Taste 16 ein in der Küchenmaschine 1 abgelegtes Programm P abgerufen, über welches in dem Ausführungsbeispiel nacheinander drei Programmphasen gesteuert werden.
  • So startet das Programm P zunächst mit einer Anlösephase A, in welcher die im Zuge der Vorbereitungsphase V in den Rührtopf 4 eingebrachte, bevorzugt vorgewärmte Reinigungsflüssigkeit 17 bei langsamer Drehgeschwindigkeit des Rührwerkes 6 von ca. 200 bis 500 U/min auf eine erhöhte Temperatur von 60°C bis 70°C erhitzt und gehalten wird. Dies fördert das Reinigungsergebnis, wobei die Dauer dieser Programmphase (Anlösephase) auch in Abhängigkeit steht von der Ausgangstemperatur der Reinigungsflüssigkeit 17 und der Heizleistung der maschinenseitigen Heizung 9.
  • In 2 ist schematisch die Anlösephase A dargestellt, dies bei einer Drehung des Rührwerks 6 in einer Drehrichtung r, die während der gesamten Anlösephase A beibehalten wird. Alternativ kann das Rührwerk 6 auch in die entgegengesetzte Richtung drehen.
  • Während der Anlösephase A werden Verschmutzungen im Bereich der Topfinnenfläche 15, weiter auch an dem Rührwerk 6 durch den verlängerten Kontakt mit der erhitzten Reinigungsflüssigkeit 17 aufgeweicht und angelöst, so dass sich diese insbesondere in den nachfolgenden Programmphasen von den Oberflächen leichter entfernen lassen. Dieser Effekt verstärkt sich mit zunehmender Dauer dieser Programmphase, wobei in bevorzugter Ausgestaltung eine Dauer der Anlösephase A von einer Minute gewählt ist.
  • In der dritten Phase (Reversionsphase R) des Reinigungsprogramms P wird das Rührwerk 6 auf eine Geschwindigkeit von mindestens 1000 U/min beschleunigt bis die Wassersäule eine stabile, an der Innenwand des Rührtopfes 4 rotierende Trombe T bildet (vgl. 3). Hierbei stellt sich eine trichterförmige Oberfläche der Reinigungsflüssigkeit ein, mit einer Absenkung des Mittenbereichs M bis zum Durchbruch des Rührwerks 6 über die Flüssigkeitsoberfläche. Entsprechend sind in diesem Zustand die Messeroberflächen des Rührwerkes 6 in der Nähe der Topfmitte nicht mehr oder zumindest nicht vollständig von der bewegten Flüssigkeit bedeckt, wobei die rotierende Trombe T die Innenwandung des Rührtopfes 4 unter Beabstandung zur Rührtopf-Randkante bedeckt. Entsprechend stellt sich eine maximale vertikale Höhe c der Trombe T im Bereich der Topfinnenfläche ein, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit des Rührwerkes 6 etwa dem 1,3- bis 1,4-Fachen der Ausgangshöhe A der Reinigungsflüssigkeit 17 im Ruhezustand entspricht.
  • Ausgehend von einer ersten Drehrichtung r (3) wird, sobald sich die Trombe T stabilisiert hat, die Drehrichtung mit maximaler Beschleunigung umgekehrt und eine Geschwindigkeit von etwa 1000 U/min in Gegenrichtung r' eingestellt. Infolge dieser Umkehrung bricht die Wassertrombe T zusammen und bildet sich mit umgekehrter Drehrichtung erneut (vgl. 4 und 5).
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Rührwerk 6 mit vier höhenversetzten Messerklingen vorgesehen, welches Rührwerk 6 weiter in Abhängigkeit von der beschriebenen Geometrie des Rührtopfes 4 innerhalb einer Zeitspanne von etwa 1,1 Sekunden reversieren kann. Die entsprechende Reversion der Wassertrombe T erfolgt weiter innerhalb einer Zeitspanne von etwa 3 Sekunden. Während dieser Zeitspanne sind die verschmutzten Messeroberflächen des Rührwerkes 6 in die abschwellende bzw. anschwellende Trombe T eingetaucht und werden mit bedeutender, variabler Relativgeschwindigkeit durch die Flüssigkeit bewegt und gereinigt. Zusätzlich üben die stark verwirbelten Wassermassen Tangentialkräfte auf den Topfboden 5 aus, so dass auch dort eine zusätzliche mechanische Reinigungswirkung entsteht.
  • Sobald sich die Wassertrombe T erneut stabilisiert hat, wird der Reversionszyklus neu gestartet, wobei innerhalb der Reversionsphase R 10 bis 15 Reversionen mit einer jeweiligen Dauer von etwa 3 Sekunden vorgesehen sind.
  • Im Anschluss an die Reversionsphase R wird das Rührwerk 6 in einer Hochgeschwindigkeitsphase H für eine Dauer von 20 bis 30 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 4000 bis 5000 U/min beschleunigt. Diese Drehgeschwindigkeit sorgt für eine starke Zentrifugalkraft, welche angelöste Verschmutzungen von den rotierenden Messerklingen des Rührwerkes 6 abschleudert. Zusätzlich entsteht eine sehr schnell rotierende Wassertrombe T mit wesentlich geringerer radialer Dicke – mit Bezug auf eine Rotationsachse x des Rührwerkes 6 – als in der Reversionsphase R, welche Trombe T sich bis an die Öffnungsrandkante des Rührtopfes 4 ausdehnt und zusätzlich die Unterseite des Deckels 12 spült. Zufolge der verringerten radialen Stärke der Trombe T ist in dieser Hochgeschwindigkeitsphase H ein möglicher Austritt von Reinigungsflüssigkeit 17 durch die deckelseitige Einfüllöffnung 13 unterbunden (vgl. 6). Vielmehr ist durch die gewählte Geschwindigkeit, weiter in Abhängigkeit von der Füllmenge der Reinigungsflüssigkeit 17, durch die schnell rotierende Trombe T auch eine Abreinigung der der Topfinnenwandung zugewandten Wandung des Kragens 14 erreicht.
  • Während der Hochgeschwindigkeitsphase H wird das Rührwerk 6 nur in einer Drehrichtung r betrieben, wobei alternativ auch das Rührwerk 6 nur in die entgegengesetzte Richtung angetrieben sein kann.
  • Die oberen Wandungsbereiche der Topfinnenwandung sowie der Deckel 12 werden während der Hochgeschwindigkeitsphase H von der Reinigungsflüssigkeit 17 erreicht, die durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit tangentiale Kräfte ausübt und Verschmutzungen chemisch und mechanisch ablöst. Bevorzugt wird die Hochgeschwindigkeitsphase H 20 bis 30 Sekunden lang durchgeführt.
  • Mit Abschluss der Hochgeschwindigkeitsphase H ist auch das selbsttätig ablaufende, automatische Reinigungsprogramm P abgeschlossen. Hiernach wird das Ergebnis visuell durch den Anwender kontrolliert. Ist die Reinigung nicht zufriedenstellend kann das Programm P gegebenenfalls mit frischer Reinigungslösung wiederholt werden, dies durch erneute Betätigung der Taste 16.
  • In alternativer Ausgestaltung kann das Programm P auch so ausgelegt sein, dass nach der Anlösephase A zunächst die Hochgeschwindigkeitsphase H und abschließend die Reversionsphase R ausgelöst werden.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren in ihrer fakultativ nebengeordneten Fassung eigenständige erfinderische Weiterbildung des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
  • 1
    Küchenmaschine
    2
    Rührgefäß-Aufnahme
    3
    Bedienfeld
    4
    Rührtopf
    5
    Rührtopfboden
    6
    Rührwerk
    7
    Haltegriff
    8
    Sockelbereich
    9
    Heizung
    10
    Drehschalter
    11
    Drehschalter
    12
    Deckel
    13
    Einfüllöffnung
    14
    Kragen
    15
    Topfinnenfläche
    16
    Taste
    17
    Reinigungsflüssigkeit
    a
    Ausgangshöhe
    b
    Topfhöhe
    c
    Trombenhöhe
    r
    Drehrichtung
    r'
    Drehrichtung
    x
    Rotationsachse
    A
    Anlösephase
    H
    Hochgeschwindigkeitsphase
    M
    Mittenbereich
    P
    Programm
    R
    Reversionsphase
    T
    Trombe
    V
    Vorbereitungsphase

Claims (17)

  1. Verfahren zur Reinigung einer elektromotorisch betriebenen Küchenmaschine (1), die einen Rührtopf (4), ein darin vorzugsweise als Messersatz ausgebildetes Rührwerk (6) und vorzugsweise einen Deckel (12) für den Rührtopf (4) aufweist, wobei durch die Reinigung das Rührwerk (6) und/oder eine Topfinnenfläche (15) gereinigt werden sollen und die Reinigung durch eine Betätigung des Rührwerks (6) nach einer Füllung des Rührtopfes (4) mit einer Reinigungsflüssigkeit (17) durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine programmgesteuerte, mehrmalige Richtungsumkehr des Rührwerks (6) vorgenommen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerk (6) vor einer Drehrichtungsumkehrung mit einer Drehgeschwindigkeit betrieben wird derart, dass sich eine trichterförmige Oberfläche der Reinigungsflüssigkeit (17) einstellt, mit einer Absenkung im Mittenbereich (M), die einem Fünftel oder mehr einer Ausgangshöhe (a) der Reinigungsflüssigkeit (17) entspricht.
  3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgeschwindigkeit vor einer Drehrichtungsumkehrung so gewählt ist, dass eine Absenkung eines Mittenbereiches (M) der Reinigungsflüssigkeit (17) bis zum Durchbruch des Rührwerks (6) über die Flüssigkeitsoberfläche erreicht ist.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Rührwerklauf vor Durchführung einer Drehrichtungsumkehrung für zwei Sekunden oder mehr durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Rührwerklauf vor Durchführung einer Drehrichtungsumkehrung mit konstanter Drehgeschwindigkeit durchgeführt wird.
  6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondre danach, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehrichtungsumkehrung unmittelbar im Anschluss an eine erneute Ausbildung der Absenkung durchgeführt wird.
  7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehrichtungsumkehrung nach Erreichen der Absenkung innerhalb von zehn Sekunden oder weniger durchgeführt wird.
  8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass vor Durchführung der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks (6) eine Befüllung des Rührtopfs (4) mit vorzugsweise vorgewärmten Wasser erfolgt, mit einer Menge, die um 1/10 oder mehr geringer ist als eine Gesamtfüllmenge des Rührtopfes (4).
  9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass vor Durchführung der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks (6) eine Befüllung des Rührtopfes (4) mit vorzugsweise vorgewärmten Wasser erfolgt, mit einer Menge, die 1/5 oder mehr einer Gesamtfüllmenge des Rührtopfes (4) entspricht.
  10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass vor Durchführung der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks (6) eine Befüllung des Rührtopfes (4) mit vorzugsweise vorgewärmten Wasser erfolgt, mit einer Menge, die 2/3 einer Gesamtfüllmenge des Rührtopfes (4) entspricht.
  11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass weiter vor Durchführung einer Drehrichtungsumkehrung eine Anlösephase (A) durchgeführt wird, in welcher bei langsamer Drehgeschwindigkeit des Rührwerks (6) die Reinigungsflüssigkeit (17) erhitzt wird oder die Erwärmung auf einem vorgegebenen Wert gehalten wird.
  12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlösephase (A) für einen Zeitraum von 0,5 bis 15 Minuten, bevorzugt eine Minute durchgeführt wird.
  13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass weiter vor oder nach der Durchführung der Drehrichtungsumkehrung des Rührwerks (6) eine so hohe Rührwerk-Geschwindigkeit (Hochgeschwindigkeitsphase (H)) gewählt wird, dass von der Reinigungsflüssigkeit (17) randseitig eine Topfoberkante bzw. eine Deckelunterseite erreicht wird.
  14. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochgeschwindigkeitsphase (H) für einen Zeitraum von zehn Sekunden bis eine Minute, vorzugsweise 20 bis 30 Sekunden durchgeführt wird.
  15. Elektromotorisch betriebene Küchenmaschine (1), mit einem Rührtopf (4), einem darin vorzugsweise als Messersatz ausgebildeten Rührwerk (6) und vorzugsweise einem Deckel (12) für den Rührtopf (4), wobei ein Bedienfeld (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienfeld (3) eine Taste (16) oder einen Drehschalter zur Auslösung eines programmierten Reinigungsvorganges aufweist.
  16. Küchenmaschine nach Anspruch 15 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienfeld (3) Mittel zur elektronischen Aktivierung des programmierten Reinigungsvorganges aufweist.
  17. Küchenmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 16 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektronischen Aktivierung ein Touchscreen vorgesehen ist.
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