DE102009037682B4 - Schließzylinder - Google Patents
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Abstract
Schließzylinder mit federbelasteten Gehäusestiften (6), wobei mindestens einer der Kernstifte (1) eine umlaufende Einfallsnut (2) für ein Sperrelement aufweist, dass aus einem federunbelasteten Sperrstift (4) besteht, der in einer winklig zur Ebene der Gehäusestifte verlaufenden Kernbohrung gelagert ist, wobei diese Kernbohrung zur Trennebene zwischen Zylinderkern (8) und Zylindergehäuse (9) offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf die Kernstiftlängsebene mindestens zwei derartige Sperrstifte (4) in entsprechenden Kernbohrungen angeordnet sind, dass der Bereich der Kernbohrung, der zur Trennebene offen ist im Zylinderkern (8) taschenartig (5) mindestens auf die Größe der Querschnittsfläche des diesem Sperrstift (4) zugeordneten Gehäusestiftes (6) erweitert ist und dass die axiale Länge des Sperrstiftes (4) derart bemessen ist, dass er bei in den Schlüsselkanal (10) eingeführtem Schlüssel (3) sich mit seinem einen Ende außerhalb der Einfallsnut (2) am Umfang des Kernstiftes (1) abstützt und mit seinem anderen Ende bis zur Trennebene Zylinderkern/Zylindergehäuse reicht und bei...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit federbelasteten Gehäusestiften, wobei mindestens einer der Kernstifte eine umlaufende Einfallsnut für ein Sperrelement aufweist, dass aus einem federunbelasteten Sperrstift besteht, der in einer winklig zur Ebene der Gehäusestifte verlaufenden Kernbohrung gelagert ist, wobei diese Kernbohrung zur Trennebene zwischen Zylinderkern und Zylindergehäuse offen ist.
- Beim Auftasten von Schließzylindern wird mit einem in den Schlüsselkanal eingeführten Werkzeug bei gleichzeitiger Ausübung eines Drehmomentes auf den Zylinderkern versucht, die Gehäusestifte so einzuordnen, dass sie an der Trennebene zwischen Zylinderkern und Zylindergehäuse abgleichen, so dass ein Öffnungsvorgang ausgeführt werden kann.
- Eine andere Manipulationsmethode ist das Aufschlagen, wobei hier auf den Schließzylinder von außen ein Schlagimpuls ausgeübt wird.
- Um ein Auftasten zu verhindern oder zumindest zu erschweren, ist mit der
US 4 222 252 A vorgeschlagen worden, einen Sperrstift in einer winklig zur Ebene der Gehäusestifte verlaufenden Kernbohrung anzuordnen, der mit seinem einen Ende über die Trennebene in eine Ausnehmung am Zylindergehäuseinnenumfang ragen kann. Mit seinem anderen, dem Kernstift zugewandten Ende würde er bei einem Auftastversuch mit Umfangsrillen an dem zugeordneten Kernstift in Eingriff kommen, so dass die weitere Beweglichkeit dieses Kernstiftes behindert ist. Dabei kann gleichzeitig der zugeordnete Gehäusestift über die Trennebene in die Kernbohrung des Kernstiftes eintreten, so dass auch eine Drehung des Zylinderkernes verhindert wird. - Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass selbst bei sehr harten Materialien sowohl für den Kernstift mit den Umfangsrillen wie auch für die damit in Berührung oder Eingriff bringbare Kante des Sperrstiftes eine Abnutzung nicht vermieden werden kann, so dass dann dieses System unbrauchbar wird.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher einen Schließzylinder zur Verfügung zu stellen, der einerseits eine verbesserte und dauerhafte Sicherheit gegen Auftast- oder Aufschlagversuche bietet und andererseits bei einem Öffnungsversuch zu einer vollständigen Sperre führt, also den Öffnungsversuch auch erkennbar macht.
- Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Schließzylinder mit federbelasteten Gehäusestiften, wobei mindestens einer der Kernstifte eine umlaufende Einfallsnut für ein Sperrelement aufweist, das aus einem federunbelasteten Sperrstift besteht, der in einer winklig zur Ebene der Gehäusestifte verlaufenden Kernbohrung gelagert ist, wobei diese Kernbohrung zur Trennebene zwischen Zylinderkern und Zylindergehäuse offen ist,
der dadurch gekennzeichnet ist,
dass bezogen auf die Kernstiftlängsebene mindestens zwei derartige Sperrstifte in entsprechenden Kernbohrungen angeordnet sind,
dass der Bereich der Kernbohrung, der zur Trennebene offen ist im Zylinderkern taschenartig mindestens auf die Größe der Querschnittsfläche des diesem Sperrstift zugeordneten Gehäusestiftes erweitert ist und
dass die axiale Länge des Sperrstiftes derart bemessen ist, dass er bei in den Schlüsselkanal eingeführtem Schlüssel sich mit seinem einen Ende außerhalb der Einfallsnut am Umfang des Kernstiftes abstützt und mit seinem anderen Ende bis zur Trennebene Zylinderkern/Zylindergehäuse reicht und bei fehlendem Schlüssel mit seinem einen Ende mit der Einfallsnut in Eingriff bringbar ist, während das andere Ende die taschenartige Erweiterung so freigibt, dass der zugeordnete Gehäusestift über die Trennebene in diese Erweiterung eindringt. - Die taschenartige Erweiterung kann entweder mit einer Einlaufschräge versehen sein oder aber als Sackbohrung ausgeführt sein.
- Ist eine Einlaufschräge vorgesehen, so kann der Zylinderkern nach einem unberechtigten Öffnungsversuch in seine Ausgangsposition zurückgedreht werden. Dies ist allerdings nicht mehr möglich, wenn eine Sackbohrung vorgesehen ist, weil dann der Gehäusestift in diese einrastet, so dass die Sperrung dauerhaft wird und nur durch Demontage beiseitigbar ist.
- Die Erfindung soll nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert werden.
- Dabei zeigen:
-
1 und2 schematisch einen Schnitt durch den Schließzylinder bei unterschiedlichen Zuständen. - In der
1 ist in den Schlüsselkanal10 ein passender Schlüssel3 eingeführt. Durch diesen wird der Kernstift1 verschoben. Erfindungsgemäß sind nun – bei diesem Ausführungsbeispiel – zwei Sperrstifte4 vorgesehen. Am Kernstift1 ist eine Umfangsnut2 eingearbeitet. Wie aus dieser Figur ersichtlich, stützt sich bei passendem Schlüssel der Sperrstift4 am Umfang des Kernstiftes ab, ohne mit der Umfangsnut2 in Eingriff zu kommen. Sein anderes – vom Kernstift abgewandtes Ende – ragt so in die zur Trennebene offene taschenartige Erweiterung5 hinein, dass der Gehäusestift6 , der unter der Last einer Feder7 steht, in die Trennebene gedrückt wird, so dass eine Betätigung des Schlosses durch Drehen des Zylinderkernes8 möglich ist. - Wird dagegen ein unberechtigter Schlüssel verwendet oder ein Schlagversuch unternommen, so wird der Gehäusestift
6 unter der Wirkung der Feder7 aus seiner Bohrung im Zylindergehäuse9 über die Trennebene in die taschenartige Erweiterung gedrückt und sperrt die weitere Drehung. - Bei Vergleich der
1 und2 ist erkennbar, dass diese taschenartige Erweiterung entweder als Sackbohrung (1 ) oder mit einer Einlaufschräge (2 ) ausgeführt werden kann. - In der Sackbohrung würde der Gehäusestift
6 so einrasten, dass eine dauerhafte Sperrung eintritt, also beispielsweise ein Öffungsversuch erkennbar wird.
Claims (3)
- Schließzylinder mit federbelasteten Gehäusestiften (
6 ), wobei mindestens einer der Kernstifte (1 ) eine umlaufende Einfallsnut (2 ) für ein Sperrelement aufweist, dass aus einem federunbelasteten Sperrstift (4 ) besteht, der in einer winklig zur Ebene der Gehäusestifte verlaufenden Kernbohrung gelagert ist, wobei diese Kernbohrung zur Trennebene zwischen Zylinderkern (8 ) und Zylindergehäuse (9 ) offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf die Kernstiftlängsebene mindestens zwei derartige Sperrstifte (4 ) in entsprechenden Kernbohrungen angeordnet sind, dass der Bereich der Kernbohrung, der zur Trennebene offen ist im Zylinderkern (8 ) taschenartig (5 ) mindestens auf die Größe der Querschnittsfläche des diesem Sperrstift (4 ) zugeordneten Gehäusestiftes (6 ) erweitert ist und dass die axiale Länge des Sperrstiftes (4 ) derart bemessen ist, dass er bei in den Schlüsselkanal (10 ) eingeführtem Schlüssel (3 ) sich mit seinem einen Ende außerhalb der Einfallsnut (2 ) am Umfang des Kernstiftes (1 ) abstützt und mit seinem anderen Ende bis zur Trennebene Zylinderkern/Zylindergehäuse reicht und bei fehlendem Schlüssel mit seinem einen Ende mit der Einfallsnut (2 ) in Eingriff bringbar ist, während das andere Ende die taschenartige Erweiterung (5 ) so freigibt, dass der zugeordnete Gehäusestift (6 ) über die Trennebene in diese Erweiterung eindringt. - Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenartige Erweiterung (
5 ) mit einer Einlaufschräge versehen ist. - Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenartige Erweiterung (
5 ) als Sackbohrung ausgeführt ist.
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|---|---|---|---|
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