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DE102009037542B3 - Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur - Google Patents

Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur Download PDF

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DE102009037542B3
DE102009037542B3 DE200910037542 DE102009037542A DE102009037542B3 DE 102009037542 B3 DE102009037542 B3 DE 102009037542B3 DE 200910037542 DE200910037542 DE 200910037542 DE 102009037542 A DE102009037542 A DE 102009037542A DE 102009037542 B3 DE102009037542 B3 DE 102009037542B3
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band
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Jürgen Quittmann
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/06Pavings made in situ, e.g. for sand grounds, clay courts E01C13/003
    • E01C13/065Pavings made in situ, e.g. for sand grounds, clay courts E01C13/003 at least one in situ layer consisting of or including bitumen, rubber or plastics
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • E02D17/202Securing of slopes or inclines with flexible securing means

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur zu schaffen, welches ein Durchdrücken des Füllmaterials bei mechanischer Belastung verhindert. Erreicht wird dies dadurch, dass jedes steife Band (1) einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes (1) jeweils mit mindestens einem klappbaren Band (6) verbunden ist. Derartige geotextile Flächengebilde mit Wabenstrukturen werden beispielsweise als Erosionsschutzeinrichtungen zur Böschungsstabilisierung, zum Tragflächenaufbau auf Reit- oder Spielplätzen, zur Stabilisierung von Schrägdächern oder zur Deponieabdeckung eingesetzt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige geotextile Flächengebilde mit Wabenstrukturen werden beispielsweise als Erosionsschutzeinrichtungen zur Böschungsstabilisierung, zum Tragflächenaufbau auf Reit- oder Spielplätzen, zur Stabilisierung von Schrägdächern oder zur Deponieabdeckung eingesetzt.
  • Aus der DE 44 16 943 A1 ist eine nach oben und unten offene Gitterplatte bekannt, die als Tragfläche für ein Betreten sich bewegender Pferde insbesondere als Reitplatzaufbau dient. Bei der Verwendung dieser Gitterplatten werden die Gitterplatten flächenmäßig auf eine abzudeckende Fläche aufgelegt und anschließend die Waben mit Kulturerde aufgefüllt. Allerdings kann durch Erosion, wie z. B. Regen, die Kulturerde unter die Gitterplatte gespült und die Gitterplatte freigelegt werden, so dass die Stabilität der Gitterplatte als Abdeckung nicht mehr gewährleistet ist. Deshalb ist es auch bekannt, unter der nach oben und unten offenen Gitterplatte eine separate Unterschicht anzuordnen. Die nach oben und unten offene Gitterplatte mit und ohne separate Unterschicht hat aber den Nachteil, dass durch eine dauerhafte, sich wechselnde Druckbelastung auf die Gitterplatte, wie sie beispielsweise im Pferdesport durch das Auftreten der Pferde erzeugt wird, das Füllmaterial unter die Gitterplatte gelangt. Dadurch ist die Gitterplatte frei beweglich, so dass wiederum die Stabilität der Gitterplatte als Abdeckung nicht mehr gewährleistet ist. Aus diesem Grund sind auch Gitterplatten bekannt, deren Waben an der Unterseite vollständig oder teilweise geschlossen sind.
  • Die Gitterplatten mit einer festen Gitterstruktur haben aber zunächst den Nachteil, dass sie ein großes Transportvolumen aufweisen. Außerdem ergeben sich durch die relativ starren Gitterplatten beim Verlegen auf einem unebenen Untergrund Spannungen oder Hohlräume.
  • Der entscheidende Nachteil der Gitterplatten mit einer festen Gitterstruktur ist aber, dass diese Gitterplatten harte nach oben gerichtete Kanten aufweisen, die beim Durchtreten der Deckschicht, z. B. im Pferdesport, häufig zu Verletzungen der Pferdehufe führen.
  • Weiterhin sind zahlreiche faltbare geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur, wie z. B. aus DE 80 15 458 U1 und US 2006 01 47 275 A1 , bekannt.
  • Diese geotextilen Flächengebilde mit Wabenstruktur bestehen entweder aus textilen Streifen oder Kunststoffstreifen, die so miteinander verbunden werden, dass bei einem Auseinanderziehen ein waben- oder rautenförmiges, nach oben und unten offenes Gitter entsteht.
  • In ihrer Verwendung werden auch die geotextilen Flächengebilde mit Wabenstruktur flächenmäßig auf eine abzudeckende Fläche aufgelegt und die Waben je nach Verwendungszweck mit mineralischen Baustoffen, Kunststoffgranulaten oder Kulturerde aufgefüllt. Dabei kann durch Materialwahl die geotextile Wabenstruktur so modifiziert werden, dass Wasser entweder abgeleitet, gespeichert oder drainiert und/oder eine hohe Trittfestigkeit auf der abzudeckenden Fläche erreicht wird.
  • Es sind auch Modifizierungen des geotextilen Flächengebildes für spezielle Anwendungen oder die vorteilhafte Verwendung in einem übergeordneten System bekannt. So wird beispielsweise in der DE 28 19 252 A1 eine Decke für Sport- und Spielanlagen und Wege beschrieben, bei der zusätzlich zu dem nach oben und unten offenen geotextilen Flächengebilde mit Wabenstruktur eine separate Unterschicht verwendet werden muss, auf der das geotextile Flächengebilde aufliegt. Dabei ist das geotextile Flächengebilde aber nicht kraftschlüssig mit der separaten Unterschicht verbunden, so dass das aufgebrachte Füllmaterial bei mechanischer Belastung des geotextilen Flächengebildes, z. B. durch Befahren oder Begehen des geotextilen Flächengebildes, unter die Waben des geotextilen Flächengebildes gedrückt werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur zu schaffen, welches ein Durchdrücken des Füllmaterials bei mechanischer Belastung verhindert.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckdienliche Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 7.
  • Das neue geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur beseitigt die genannten Nachteile des Standes der Technik.
  • Vorteilhaft bei der Anwendung des neuen geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur ist es, dass jedes steife Band einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes jeweils mit mindestens einem klappbaren Band verbunden ist. Bei Auflage des geotextilen Flächengebildes bilden sich Waben mit einer festen Grundfläche aus, die ein Durchdrücken eines Füllmateriales durch das geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur bei mechanischer Belastung verhindert.
  • Von Vorteil ist auch, wenn jedes steife Band einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes jeweils mit einem klappbaren Band verbunden ist, wobei die Breite jedes klappbaren Bandes größer als die Länge der steifen Distanzflächen ist. Dadurch wird bei Auflage des geotextilen Flächengebildes erreicht, dass die Grundfläche einer Wabe zusätzlich auch mindestens unter einer benachbarten Wabe liegt und durch das Füllmaterial dieser einen benachbarten Wabe an eine abzudeckende Fläche angepresst wird. Auch ist von Vorteil, wenn jedes steife Band einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes jeweils mit zwei klappbaren Bändern verbunden ist, wobei die Breite jedes klappbaren Bandes gleich Länge der steifen Distanzflächen ist. Dadurch wird bei Auflage des geotextilen Flächengebildes erreicht, dass diese zwei klappbaren Bänder derart zueinander umgefaltet sind, so dass sie mit ihren Grundflächen eine doppelseitige und sich überlappende Grundschicht ausbilden.
  • Insbesondere ist es dann von Vorteil, wenn jeweils zwei mit benachbarten steifen Bändern verbundene und sich gegenüberliegende klappbare Bänder an ihren jeweiligen außeren Enden über eine Faltlinie miteinander verbunden sind. Dadurch wird bei Auflage des geotextilen Flächengebildes erreicht, dass die Grundfläche der Waben Taschen ausbilden, die ein Durchdrücken eines Füllmateriales durch die Waben ausschließen.
  • Zudem wird beim Aufrollen des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur zu einer Rolle einerseits ein raumsparendes und knitterfreies Aufrollen ermöglicht, was zu geringen Transportkosten führt. Andererseits lasst sich das zu einer Rolle aufgewickelte geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur leicht auf eine abzudeckende Fläche auflegen, deren Waben je nach Verwendungszweck mit mineralischen Baustoffen, Kunststoffgranulaten oder Kulturerde aufgefüllt werden.
  • Von Vorteil ist es auch, wenn die Wabenstruktur aus durchlaufenden Wabenwänden besteht, an die gleichlange kurze Wabenwände sich in der Form anschließen, dass sich einzelne Vierecke, insbesondere Parallelogramme ergeben. Damit lässt sich die Struktur auseinanderfalten und zusammenschieben. Im zusammengefalteten Zustand ergibt sich ein platzsparender Materialblock, in dem die Wabenwände ohne Zwischenraum übereinander liegen. Beim Auseinanderziehen der Struktur erhält man parallelogrammförmige Zellen, die im Extremfall rechteckig sein können.
  • Diese parallelogrammartige Struktur hat wiederum den Vorteil, dass über die gesamte Breite der Struktur sich wiederholende gerade Linien vorhanden sind, an denen überstehende Materialstreifen rechtwinklig abgeknickt werden können, ohne dass sich Falten bilden. Die überstehenden Materialstreifen sind länger als der Wabenquerschnitt. Damit ist gewährleistet, dass die Waben beim Auslegen vollständig geschlossen werden. Vorteilhaft ist dabei die feste Verbindung der Unterseite mit einer senkrechten Wabenwand. Außerdem toleriert die flexible Struktur des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur auch nicht ebene Untergründe, was einer schwebend elastischen Verlegung entspricht.
  • Die parallelogrammförmigen Waben können mit mineralischen Baustoffen, Kunststoffgranulaten oder Kulturerde aufgefüllt werden. Die unten verschlossenen Waben verhindern ein Durchdrücken dieses Füllmateriales unter die Waben.
  • Für die Herstellung der Wabenstruktur sind verschiedene Varianten denkbar. Es können einzelne Streifen durch beliebige Mittel verbunden werden, z. B. durch Kleben, Nieten, Verklammern, Schweißen oder Nähen. Die einzelnen Streifen können aus gleichartigen gewebten oder nichtgewebten Flächenmaterialen bestehen. Für alle oder für einzelne Streifen können besondere Funktionsmaterialien gewählt werden, die zum Beispiel eine Tragefunktion, eine Dichtfunktion, eine Drainagefunktion oder die eines Wasserspeichers übernehmen.
  • Das neue geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur soll nun an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Dazu zeigen:
  • 1: Schematische räumliche Darstellung des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur,
  • 2: Schematische Darstellung eines Ausschnitts des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur in einer Draufsicht,
  • 3: Schematische Darstellung eines Ausschnitts des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur in einer Seitenansicht,
  • 4: Schematische Darstellung des Ausschnitts des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur in einem zusammengepressten Zustand in einer Draufsicht,
  • 5: Schematische Schnittdarstellung des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur in einem auseinandergezogenen Zustand in einer Seitenansicht
  • 6: Schematische Schnittdarstellung des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur in einer alternativen Ausführung und
  • 7: Schematische Schnittdarstellung des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur in einer Weiterentwicklung der alternativen Ausführung.
  • Das neue geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur besteht gemäß der 1 aus mehreren steifen Bändern 1 und mehreren klappbaren Bändern 2, wobei die steifen Bänder 1 nahezu parallel zueinander in einer Fläche angeordnet und jeweils zwei benachbarte steife Bänder 1 durch mehrere klappbare Bänder 2 verbunden sind. Jedes klappbare Band 2 besitzt gemäß der 2 jeweils zwei äußere Befestigungsflächen 3, zwei quer über das klappbare Band 2 verlaufende Faltlinien 4 und eine steife Distanzfläche 5, wobei jedes klappbare Band 2 über seine äußeren Befestigungsflächen 3 kraftschlüssig mit den jeweiligen steifen Bändern 1 verbunden ist. Von der einen außeren Befestigungsfläche 3 zur anderen äußeren Befestigungsfläche 3 sind in der Reihenfolge erst eine Faltlinie 4, dann die steife Distanzfläche 5 und anschließend die zweite Faltlinie 4 angeordnet. Dabei weisen die steifen Bänder 1 und die steifen Distanzflächen 5 gleiche Breiten auf.
  • Zudem ist gemäß der 3 jedes steife Band 1 einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes 1 jeweils mit einem klappbaren Band 6 verbunden, wobei die Breite der klappbaren Bänder 6 größer als die Länge der steifen Distanzflächen 5 ist. Dazu weist jedes klappbare Band 6 jeweils eine äußere Befestigungsfläche 7 und eine Grundfläche 8 sowie ein zwischen der Befestigungsfläche 7 und der Grundfläche 8 angeordnete Faltlinie 9 auf. Dabei ist auch jedes klappbare Band 6 über seine jeweilige äußere Befestigungsfläche 7 kraftschlüssig mit dem jeweiligen steifen Band 1 verbunden.
  • In der Handhabung des neuen geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur wird zunächst von einem Lager- und Transportzustand gemäß der 4 ausgegangen und anschließend der Anwendungszustand gemäß der 5 erläutert.
  • Im Lager- und Transportzustand gemäß der 4 sind die jeweils benachbarten steifen Bänder 1 derart aufeinander gedrückt, dass die zwischen den benachbarten steifen Bändern 1 angeordneten klappbaren Bänder 2 mit ihren steifen Distanzflächen 5 an den jeweils benachbarten steifen Bändern 1 anliegen und die steifen Distanzflächen 5 nahezu parallel zu den steifen Bändern 1 sind. Dabei liegen auch die Grundflächen 8 der klappbaren Bänder 6 dicht aufeinander. Wird das geotextile Flächengebilde mit Wabenstruktur zu einer Rolle derart zusammengerollt, so dass die klappbaren Bänder 6 bezogen auf den Rollenquerschnitt nach außen zeigen, legen sich die klappbaren Bänder 6 an den äußeren Rollumfang der Rolle an.
  • Im Anwendungszustand gemäß der 5 wird beispielsweise die zuvor genannte Rolle abgerollt, wobei sich die klappbaren Bänder 6 mit ihren Grundflächen 8 auf eine abzudeckende Fläche 10 auflegen. Gleichzeitig werden die jeweils benachbarten steifen Bänder 1 derart voneinander weggezogen, dass diese benachbarten steifen Bänder 1 in der Länge der steifen Distanzstücke 5 voneinander beabstandet sind. Dabei bilden sich zwischen den benachbarten steifen Bändern 1 und den steifen Distanzstücken 5 Waben 11 aus, die nach oben offen und in Richtung der abzudeckenden Fläche 10 durch jeweilige Grundflächen 8 verschlossen sind.
  • Abschließend werden diese Waben 11 mit einem Füllmaterial aufgefüllt.
  • Alternativ kann auch jedes steife Band 1 einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes 1 jeweils mit zwei klappbaren Bändern 6 verbunden sein, wobei die Breite jedes klappbaren Bandes 6 gleich der Länge der steifen Distanzflächen 5 ist. Im Anwendungszustand gemäß der 6 werden diese zwei klappbaren Bänder 6 zueinander umgefaltet, so dass sie mit ihren Grundflächen 8 eine doppelseitige Grundschicht der Wabe 11 ausbilden.
  • In einer Weiterentwicklung dieser Alternative gemäß der 7 können zusätzlich die jeweils zwei mit benachbarten steifen Bändern 1 verbundenen und sich gegenüberliegenden klappbaren Bänder 6 an ihren jeweiligen äußeren Enden über eine Faltlinie 12 miteinander verbunden sein.
  • Denkbar ist es, die Grundflächen 8 und/oder die steifen Bänder 1 sowie die klappbaren Bänder 2, je nach Verwendungszweck des geotextilen Flächengebildes mit Wabenstruktur aus wasserdurchlässigen, wasserundurchlässigen oder einseitig wasserdurchlässigen Materialien zu fertigen. Auch kann als Füllmaterial je nach Verwendungszweck mineralischer Baustoff, Kunststoffgranulat oder Kulturerde verwendet werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    steifes Band
    2
    klappbares Band
    3
    äußere Befestigungsfläche
    4
    Faltlinie
    5
    steife Distanzfläche
    6
    klappbares Band
    7
    äußere Befestigungsfläche
    8
    Grundfläche
    9
    Faltlinie
    10
    abzudeckende Fläche
    11
    Wabe
    12
    Faltlinie

Claims (7)

  1. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur, bestehend aus mehreren steifen Bändern (1) und mehreren klappbaren Bändern (2), wobei die steifen Bänder (1) nahezu parallel zueinander in einer Fläche angeordnet und jeweils zwei benachbarte steife Bänder (1) durch mehrere klappbare Bänder (2) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes steife Band (1) einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes (1) jeweils mit mindestens einem klappbaren Band (6) verbunden ist.
  2. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes steife Band (1) einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes (1) jeweils mit einem klappbaren Band (6) verbunden ist, wobei die Breite jedes klappbaren Bandes (6) größer als die Länge einer steifen Distanzfläche (5) jedes klappbaren Bandes (6) ist.
  3. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes steife Band (1) einseitig und über die gesamte Länge des steifen Bandes (1) jeweils mit zwei klappbaren Bändern (6) verbunden ist, wobei die Breite jedes klappbaren Bandes (6) gleich der Länge einer steifen Distanzfläche (5) jedes klappbaren Bandes (6) ist.
  4. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei mit benachbarten steifen Bändern (1) verbundene und sich gegenüberliegende klappbare Bänder (6) an ihren jeweiligen äußeren Enden über eine Faltlinie (12) miteinander verbunden sind.
  5. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass: – in einem ausgezogenen Zustand die benachbarten steifen Bänder (1) in der Länge der steifen Distanzstücke (5) voneinander beabstandet sind und – sich zwischen den benachbarten steifen Bändern (1) und den steifen Distanzstücken (5) Waben (11) ausbilden, die nach oben offen und in Richtung einer abzudeckenden Fläche (10) durch eine zu dem jeweiligen klappbaren Band (6) gehörenden Grundfläche (8) verschlossen sind.
  6. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundflächen (8) und/oder die steifen Bänder (1) sowie die klappbaren Bänder (2) aus wasserdurchlässigen, wasserundurchlässigen oder einseitig wasserdurchlässigen Materialien besteht.
  7. Geotextiles Flächengebilde mit Wabenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Waben 11 mit einem Füllmaterial insbesondere mit mineralischen Baustoffen, Kunststoffgranulaten oder Kulturerde füllbar sind.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2819252A1 (de) * 1978-05-02 1979-11-08 Schmidt Bernhard L Decke fuer sport- und spielanlagen und wege
DE8015458U1 (de) * 1980-06-11 1983-12-01 Vignon, Jean-Francois B.J., Sete Vorrichtung zur ausruestung von boeden zu deren verfestigung und entwaesserung
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US20060147275A1 (en) * 2004-12-30 2006-07-06 Chin-Tai Lin Textured geocell

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