[go: up one dir, main page]

DE102009037056A1 - Luftfilter - Google Patents

Luftfilter Download PDF

Info

Publication number
DE102009037056A1
DE102009037056A1 DE200910037056 DE102009037056A DE102009037056A1 DE 102009037056 A1 DE102009037056 A1 DE 102009037056A1 DE 200910037056 DE200910037056 DE 200910037056 DE 102009037056 A DE102009037056 A DE 102009037056A DE 102009037056 A1 DE102009037056 A1 DE 102009037056A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air filter
sound
wall
filter according
perforated wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910037056
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Kiener
Hans A. Härle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POROSON GmbH
Original Assignee
POROSON GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POROSON GmbH filed Critical POROSON GmbH
Priority to DE200910037056 priority Critical patent/DE102009037056A1/de
Publication of DE102009037056A1 publication Critical patent/DE102009037056A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/24Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies
    • B01D46/2403Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies characterised by the physical shape or structure of the filtering element
    • B01D46/2411Filter cartridges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof
    • B01D46/4236Reducing noise or vibration emissions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/12Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification
    • F02M35/1205Flow throttling or guiding
    • F02M35/1211Flow throttling or guiding by using inserts in the air intake flow path, e.g. baffles, throttles or orifices; Flow guides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/12Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification
    • F02M35/1205Flow throttling or guiding
    • F02M35/1216Flow throttling or guiding by using a plurality of holes, slits, protrusions, perforations, ribs or the like; Surface structures; Turbulence generators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/12Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification
    • F02M35/1272Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification using absorbing, damping, insulating or reflecting materials, e.g. porous foams, fibres, rubbers, fabrics, coatings or membranes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/14Combined air cleaners and silencers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Luftfilter, insbesondere für eine Ansauganlage einer Brennkraftmaschine, mit einem einen Hohlraum ausbildenden Gehäuse, welches ein Filtermaterial aufweist, und mit einer Schalldämpfungseinrichtung, welche eine perforierte Wandung aufweist. Die perforierte Wandung ist als ein Gewebe mit Kettdrähten und Schussdrähten und sich zwischen den Kettdrähten und den Schussdrähten befindlichen Poren oder als ein mikroperforiertes Blech oder als ein mit Schlitzen versehenes Streckmetallblech ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Luftfilter, insbesondere für eine Ansauganlage einer Brennkraftmaschine, mit einem einen Hohlraum ausbildenden Gehäuse, welches ein Filtermaterial aufweist, und mit einer Schalldämpfungseinrichtung, welche eine perforierte Wandung aufweist.
  • Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind die verschiedensten Arten von Luftfiltern bekannt. Im Ansaugtrakt von Brennkraftmaschinen angeordnete Luftfilter erzeugen aufgrund von Druckpulsationen aus den strömungsmäßig mit dem Luftfilter verbundenen Brennräumen häufig Geräusche, die aufgrund des begrenzten Bauraums eines solchen Luftfilters mit bekannten Maßnahmen nur schwer zu verringern sind.
  • Ein gattungsgemäßer Luftfilter, der eine Schalldämpfungseinrichtung aufweist, ist in der DE 692 22 855 T2 beschrieben. Dieser Luftfilter und insbesondere der Schalldämpfer desselben weisen jedoch eine sehr aufwändige Konstruktion auf, weshalb der Luftfilter in dem sehr kostensensiblen Umfeld von Brennkraftmaschinen für Serienfahrzeuge nicht realisiert werden kann. Außerdem ist die Wirkung des dort beschriebenen Schalldämpfers, insbesondere bezogen auf den Aufwand, nicht befriedigend.
  • Ein weiterer Luftfilter, der eine Schalldämpfungseinrichtung aufweist, ist in der DE 14 76 255 A1 beschrieben. Auch dieser Luftfilter ist jedoch aufwändig herzustellen und daher nur bedingt für eine Serienfertigung geeignet.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Luftfilter, insbesondere für eine Ansauganlage einer Brennkraftmaschine, zu schaffen, bei welchem mit einfachen Mitteln eine Verringerung der Geräuschbildung erreicht werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
  • Durch die erfindungsgemäß ausgebildete Schalldämpfungseinrichtung können die in den Luftfilter eingeleiteten und dort verstärkten Geräusche erheblich gedämpft werden. Hierbei werden die durch die Schallbewegungen in die Poren der perforierten Wandung gelangenden Luftmoleküle abgebremst und in Wärme umgewandelt, was zu einer Schalldämpfung führt.
  • Erfindungsgemäß lässt sich sowohl das Gewebe mit den Kettdrähten und den Schussdrähten, das mikroperforierte Blech oder das Streckmetallblech sehr einfach und damit kostengünstig herstellen, so dass der mit der erfindungsgemäßen Schalldämpfungseinrichtung ausgestattete Luftfilter auch für die Großserienfertigung geeignet ist.
  • Ein besonderer Vorteil der Verwendung eines Gewebes mit Kettdrähten und Schussdrähten liegt darin, dass ein Gewebe einfacher und schneller hergestellt werden kann als dies zum Beispiel bei Maschenware der Fall ist. Außerdem können für ein Gewebe sehr dünne Drähte verwendet werden, wodurch es möglich ist, eine sehr dünne und damit sehr flexible perforierte Wandung zu bilden.
  • Bei der Verwendung eines Gewebes sorgen die zwischen den Kettdrähten und den Schussdrähten gebildeten Poren für eine Absorption des in diese Poren gelangenden Schalls, sodass die Schallschnelle-Energie des Schalls in Wärmeenergie umgewandelt und der Schall gedämpft wird. Auf diese Weise bildet das Gewebe einen akustisch wirksamen Absorber. Hierbei erfährt die Schallwelle durch die Strömungsumlenkungen innerhalb des Gewebes einen Widerstand, der die Schallabsorption verursacht. Diejenigen Schallwellen, die nicht in das Gewebe eindringen, erfahren durch die Kett- und/oder Schussdrähten eine diffuse Reflexion. Der Strömungswiderstand des Gewebes steht dabei in Funktion zur Schallabsorption, wobei ein höherer Strömungswiderstand eine bessere Schallabsorption erzeugt. Eine Verringerung der Porengröße bzw. des Abstandes der Schuss- und/oder Kettdrähten ermöglicht eine Verbesserung der Schallabsorption.
  • Wenn in einer sehr vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen ist, dass die Schalldämpfungseinrichtung eine im Wesentlichen schallundurchlässige Wandung aufweist, so wird eine Reflektion des die perforierte Wandung durchdringenden Schalls an der schallundurchlässigen Wandung erreicht, was dazu führt, dass der Schall nochmals die perforierte Wandung durchläuft, wodurch der Effekt der Schalldämpfung erheblich verstärkt wird.
  • Eine sehr kompakte Bauform des Luftfilters ergibt sich, wenn die im Wesentlichen schallundurchlässige Wandung innerhalb des Hohlraums angeordnet ist.
  • Wenn dabei die perforierte Wandung als Innenwandung und die schallundurchlässige Wandung als Außenwandung der Schalldämpfungseinrichtung ausgebildet ist, so wird ein idealer Verlauf der Schallwellen innerhalb der Schalldämpfungseinrichtung erreicht, was zu einer besonders guten Schalldämpfung führt.
  • In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann auch vorgesehen sein, dass die im Wesentlichen schallundurchlässige Wandung außerhalb des Hohlraums angeordnet ist. Auch hierdurch lassen sich mittels der Reflektion der Schallwellen an der schallundurchlässigen Wandung gute Werte hinsichtlich der Schalldämpfung erzielen.
  • Eine noch weiter verbesserte Schalldämpfung wird erreicht, wenn in einer vorteilhaften Weiterbildung benachbart zu der perforierten Wandung ein Dämpfungselement angeordnet ist.
  • Um eine sichere Halterung der Schalldämpfungseinrichtung an dem Gehäuse des Luftfilters zu erreichen, kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Schalldämpfungseinrichtung an einem mit dem Gehäuse verbundenen Halteflansch angebracht ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.
  • Es zeigt:
  • 1 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Luftfilters in einem Schnitt nach der Linie I-I aus 2;
  • 2 eine Vorderansicht des Luftfilters gemäß dem Pfeil II aus 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer Schalldämpfungseinrichtung für den Luftfilter;
  • 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV aus 2.
  • 5 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Luftfilters;
  • 6 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Luftfilters;
  • 7 eine Draufsicht auf ein Gewebe der Schalldämpfungseinrichtung für den erfindungsgemäßen Luftfilter;
  • 8 eine Ansicht gemäß dem Pfeil VIII aus 7;
  • 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX aus 7; und
  • 10 einen Schnitt nach der Linie X-X aus 7.
  • Die 1 und 2 zeigen einen Luftfilter 1, der insbesondere für den Einsatz in einer nicht dargestellten, jedoch allgemein bekannten Ansauganlage einer Brennkraftmaschine vorgesehen ist. Der Luftfilter 1 weist ein im Wesentlichen zylinderförmiges Gehäuse 2 auf, das ein Filtermaterial aufweist bzw. im Wesentlichen aus dem Filtermaterial besteht. Das Gehäuse 2 des Luftfilters 1 bildet einen Hohlraum 3 aus, in dem eine nachfolgend detailliert beschriebene Schalldämpfungseinrichtung 4 angeordnet ist.
  • Die Schalldämpfungseinrichtung 4 weist in der in 1 dargestellten Ausführungsform eine Innenwandung 5, eine Außenwandung 6 und ein zwischen der Innenwandung 5 und der Außenwandung 6 angeordnetes, vorzugsweise einen offenporigen Schaumstoff aufweisendes oder aus einem offenporigen Schaumstoff bestehendes Dämpfungselement 7 auf und ist vorzugsweise im Querschnitt kreisförmig. Das Dämpfungselement 7 verbessert zwar die Schalldämpfungswirkung der Schalldämpfungseinrichtung 4, gegebenenfalls könnte auf dasselbe jedoch auch verzichtet werden.
  • Wie in 3 zu erkennen ist, schließt sich an die Schalldämpfungseinrichtung 4 ein Befestigungsflansch 8 an, in dem sich im vorliegenden Fall mehrere Schrauben 9 befinden, die zur Verbindung der Schalldämpfungseinrichtung 4 mit einem in den 1 und 4 dargestellten, sogenannten Klappengehäuse 10 dienen. In 2 ist die Anordnung von Bohrungen 11 des Befestigungsflansches 8, die zur Durchführung der Schrauben 9 dienen, beispielhaft dargestellt. Selbstverständlich könnten die Bohrungen 11 auch in einer anderen Anzahl und/oder in einem anderen Winkel zueinander angeordnet sein.
  • Aus 1 geht hervor, dass sowohl der Luftfilter 1 als auch die Schalldämpfungseinrichtung 4 an dem Befestigungsflansch 8 angebracht sind. Der Befestigungsflansch 8 dient also als Halteflansch für den Luftfilter 1 und die Schalldämpfungseinrichtung 4. Hierzu weist der Befestigungsflansch 8 bei der dargestellten Ausführungsform einen Schlitz 12 auf, in dem die Innenwandung 5 der Schalldämpfungseinrichtung 4 verläuft bzw. in den dieselbe eingesteckt ist. Gleichzeitig sind um den Umfang der Schalldämpfungseinrichtung 4 mehrere in 2 mittels gestrichelter Linien dargestellte Schrauben 13 vorgesehen, welche zur Befestigung des Luftfilters 1 an der Schalldämpfungseinrichtung 4 und somit an dem Befestigungsflansch 8 dienen.
  • Die Schalldämpfungseinrichtung 4 ragt um eine bestimmte Länge in den Hohlraum 3 des Luftfilters 1. Diese Länge der Schalldämpfungseinrichtung 4 wird von der zu erwartenden Frequenz des gemäß dem Pfeil A in den Luftfilter 1 eintretenden Schalls gewählt. Die Richtung der in den Luftfilter 1 ein- und aus demselben ausströmenden Ansaugluft ist dabei mit den Pfeilen B gekennzeichnet. Das in den Hohlraum 3 ragende Ende der Schalldämpfungseinrichtung 4 ist im vorliegenden Fall mit einem im Wesentlichen ringförmigen Deckel 14 abgedeckt, der beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung bestehen kann.
  • Um eine Schalldämpfungswirkung zu erreichen, ist die Innenwandung 5 der Schalldämpfungseinrichtung 4 im vorliegenden Fall als perforierte Wandung 5a ausgebildet, wobei es sich bei der perforierten Wandung 5a um ein zu einem späteren Zeitpunkt detaillierter beschriebenes Gewebe, um ein mikroperforiertes Blech oder um ein mit Schlitzen versehenes Streckmetallblech handeln kann. Die Außenwandung 6 ist dagegen als schallundurchlässige bzw. luftdichte Wandung 6a ausgebildet, wobei gegebenenfalls auch die im vorliegenden Fall als zylindrische Mantelfläche ausgebildete perforierte Wandung 5a an der Außen- und die schalldurchlässige Wandung 6a an der Innenseite der Schalldämpfungseinrichtung 4 vorgesehen sein könnte. Die perforierte Wandung 5a könnte auch als konische Mantelfläche ausgebildet sein. Der gemäß dem Pfeil A in den Luftfilter 1 eintretende Schall wird also durch die Schalldämpfungseinrichtung 4 gedämpft, sodass sich eine erheblich verringerte Geräuschbelastung beim Betrieb des Luftfilters 1 ergibt.
  • Eine weitere Ausführungsform des Luftfilters 1 ist in 5 im Schnitt dargestellt. Hierbei ist wiederum die Schalldämpfungseinrichtung 4 vorgesehen und die als Gewebe mit Kett- und Schussdrähten, als mikroperforiertes Blech oder als mit Schlitzen versehendes Streckmetallblech ausgebildete perforierte Wandung 5a ist, wie bei der Ausführungsform gemäß der 1 bis 4 innerhalb des Hohlraums 3 angeordnet. Wiederum ist benachbart zu der perforierten Wandung 5a das Dämpfungselement 7 vorgesehen, im Gegensatz zu der oben beschriebenen Ausführungsform ist jedoch die schallundurchlässige Wandung 6a außerhalb des durch das Gehäuse 2 gebildeten Hohlraums 3 angeordnet. Auch auf diese Weise wird eine Reflektion des die perforierte Wandung 5a und, falls vorhanden, das Dämpfungselement 7 durchlaufenden Schalls an der schallundurchlässigen Wandung 6a erreicht, wodurch der Schall nochmals durch das Dämpfungselement 7, falls vorhanden, und die perforierte Wandung 5a verläuft und somit sehr effektiv gedämpft wird.
  • Während bei der Ausführungsform gemäß 5 lediglich eine perforierte Wandung 5a vorgesehen ist, sind bei der Ausführungsform gemäß 6 zwei konzentrisch zueinander angeordnete perforierte Wandungen 5a vorgesehen, zwischen denen das Dämpfungselement 7 angeordnet ist. Durch diese Konstruktion wird eine gegenüber der Ausführungsform von 5 verbesserte Schalldämpfung aufgrund der beiden perforierten Wandungen 5a erreicht, die wiederum als Gewebe mit Kett- und Schussdrähten, als mikroperforiertes Blech oder als mit Schlitzen versehenes Streckmetallblech ausgebildet sein können.
  • In den 7, 8, 9 und 10 ist ein zur Bildung der perforierten Wandung 5a verwendbares Gewebe 15 in einem Schnitt dargestellt. Das Gewebe 15 weist Kettfäden bzw. Kettdrähte 16 und im wesentlichen senkrecht zu den Kettdrähte 16 verlaufende Schussfäden bzw. Schussdrähte 17 auf. Das Gewebe 15 weist des weiteren Poren 18 auf, welche sich zwischen den Kettdrähte 16 und den Schussdrähten 17 befinden und in der Darstellung gemäß der 8 und 9 zu erkennen sind. In einer nicht dargestellten Ausführungsform können die Kettdrähte 16 und/oder die Schussdrähte 17 auch mehrere Einzeldrähte aufweisen, um eine höhere Reibung zu erzielen.
  • In den Poren 18 wird die Schallenergie des auf die perforierte Wandung 5a auftreffenden Schalls in Wärme umgewandelt, wodurch die Schallwellen absorbiert werden. Hierbei sollte die Größe der Poren 18 möglichst geringer sein als die Größe der an der perforierten Wandung 5a anliegenden Luftgrenzschicht, sodass die Luftmoleküle in den Poren 18 abgebremst und die Schallschnelleenergie in Wärme umgewandelt wird. Im vorliegenden Fall beträgt die Größe der Luftgrenzschicht ca. 0,05 mm, die Größe der Poren ca. 0,025 mm. Der Durchmesser der in 10 nochmals mit den Poren dargestellten Schussdrähte 17 beträgt im vorliegenden Fall ca. 0,4 mm.
  • Zur Herstellung des Gewebes 15 werden die Kettdrähte 16 und die Schussdrähte 17 mit einem an sich bekannten Webverfahren, wie zum Beispiel einem Webverfahren zum Herstellen einer Köperbindung oder einer sogenannten „glatten Tresse”, miteinander verwebt, wobei hervorzuheben ist, dass annähernd alle bekannten Webverfahren eingesetzt werden können. Der Werkstoff der Kettdrähte 16 und der Schussdrähte 17 kann beispielsweise ein Aluminiumwerkstoff, insbesondere eine Aluminiumlegierung, ein Stahlwerkstoff oder ein Kupferwerkstoff sein. Des weiteren kann auch ein Kunststoff, Edelstahl oder Keramik als Material für die Kettdrähte 16 und/oder Schussdrähte 17 eingesetzt werden. Vorzugsweise bestehen die Kettdrähte 16 und die Schussdrähte 17 aus demselben Material, es kann jedoch auch unterschiedliches Material verwendet werden, d. h. es ist auch eine Kombination aus Kunststoff und Metall oder eine beliebige andere Kombination der oben genannten Werkstoffe möglich.
  • Wenn ein Aluminiumwerkstoff für die Kettdrähte 16 und die Schussdrähte 17 verwendet wird, so ergibt sich eine leichte perforierte Wandung 5a, wobei auch eine gute Wärmeleitfähigkeit und eine gute Umformbarkeit gegeben sind. Gerade bei einem Aluminiumwerkstoff hat es sich gezeigt, dass durch eine Verringerung der Dicke des Gewebes 15, vorzugsweise durch Walzen in einer Kalanderwalze oder dergleichen, die Festigkeit und der Zusammenhalt des Gewebes 15 erheblich erhöht werden kann. Selbstverständlich ist ein solches Walzen des Gewebes 15 auch bei der Verwendung anderer Materialien möglich und kann sinnvoll sein.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weisen die Kettdrähte 16 und die Schussdrähten 17 im wesentlichen denselben Durchmesser auf, d. h. es ergeben sich maximale Unterschiede von 0,01–0,5 mm zwischen denselben. Selbstverständlich können die Kettdrähte 16 und die Schussdrähte 17 auch erheblich unterschiedlichere Durchmesser aufweisen.
  • Um einen besseren Zusammenhalt der Kettdrähte 16 mit den Schussdrähten 17 an den Berührungspunkten 19 zu erreichen, kann das Gewebe 15 nach seiner Herstellung oder nach seiner Umformung galvanisch behandelt werden. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein aus einem relativ einfachen und damit kostengünstigen Stahlwerkstoff bestehendes Gewebe 15 verzinken, vernickeln, verkupfern oder mit einem anderen geeigneten Werkstoff galvanisch überziehen. Auf diese Weise können Kosten eingespart werden, in dem ein billigeres Material für die Kettdrähte 16 und die Schussdrähte 17 verwendet wird, welches anschließend mit einem galvanischen Überzug versehen wird. Alternativ können auch galvanisch und/oder mit Flüssigmetall behandelte Kettdrähte 16 und Schussdrähte 17 zur Herstellung des Gewebes 15 verwendet werden. Dabei steht dann der Korrosionsschutz des Gewebes 15 im Vordergrund, der selbst verständlich auch durch die galvanische Beschichtung des gesamten Gewebes 15 gegeben ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 69222855 T2 [0003]
    • - DE 1476255 A1 [0004]

Claims (12)

  1. Luftfilter, insbesondere für eine Ansauganlage einer Brennkraftmaschine, mit einem einen Hohlraum ausbildenden Gehäuse, welches ein Filtermaterial aufweist, und mit einer Schalldämpfungseinrichtung, welche eine perforierte Wandung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die perforierte Wandung (5) als ein Gewebe (15) mit Kettdrähten (16) und Schussdrähten (17) und sich zwischen den Kettdrähten (16) und den Schussdrähten (17) befindlichen Poren (18) oder als ein mikroperforiertes Blech oder als ein mit Schlitzen versehenes Streckmetallblech ausgebildet ist.
  2. Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämpfungseinrichtung (4) eine im Wesentlichen schallundurchlässige Wandung (6a) aufweist.
  3. Luftfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Wesentlichen schallundurchlässige Wandung (6a) innerhalb des Hohlraums (3) angeordnet ist.
  4. Luftfilter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die perforierte Wandung (5a) als Innenwandung (5) und die schallundurchlässige Wandung (6a) als Außenwandung (6) der Schalldämpfungseinrichtung (4) ausgebildet ist.
  5. Luftfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Wesentlichen schallundurchlässige Wandung (6a) außerhalb des Hohlraums (3) angeordnet ist.
  6. Luftfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu der perforierten Wandung (5a) ein Dämpfungselement (7) angeordnet ist.
  7. Luftfilter nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (7) zwischen der perforierten Wandung (5a) und der im Wesentlichen schallundurchlässigen Wandung (6a) angeordnet ist.
  8. Luftfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (7) zwischen zwei perforierten Wandungen (5a) angeordnet ist.
  9. Luftfilter nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (7) einen offenporigen Schaumstoff aufweist.
  10. Luftfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämpfungseinrichtung (4) an einem mit dem Gehäuse (2) verbundenen Halteflansch (8) angebracht ist.
  11. Luftfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Hohlraum (3) ragende Ende der Schalldämpfungseinrichtung (4) mit einem im Wesentlichen ringförmigen Deckel (14) abgedeckt ist.
  12. Luftfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die perforierte Wandung (9a) als zylindrische oder konische Mantelfläche ausgebildet ist.
DE200910037056 2009-08-13 2009-08-13 Luftfilter Withdrawn DE102009037056A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910037056 DE102009037056A1 (de) 2009-08-13 2009-08-13 Luftfilter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910037056 DE102009037056A1 (de) 2009-08-13 2009-08-13 Luftfilter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009037056A1 true DE102009037056A1 (de) 2011-02-17

Family

ID=43448228

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200910037056 Withdrawn DE102009037056A1 (de) 2009-08-13 2009-08-13 Luftfilter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009037056A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010038634A1 (de) * 2010-07-29 2012-02-02 Poroson Gmbh Luftfilter
WO2024134043A1 (fr) * 2022-12-23 2024-06-27 Sogefi Filtration Agencement avec insert d'attenuation sonore pour circuit d'air d'admission moteur et methode d'assemblage

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1476255A1 (de) 1963-02-06 1969-03-27 Citroen Sa Andre Luftfilter,der gleichzeitig einen Schalldaempfer fuer Resonatoren fuer die von Brennkraftmaschinen angesaugte Luft bildet
DE69222855T2 (de) 1991-07-31 1998-02-19 Walker Design Inc., Van Nuys, Calif. Kombinierte luftfilter, luft-öl trennvorrichtung und luftgeräuschdämpfer
DE10022240A1 (de) * 2000-05-08 2001-11-15 Abb Turbo Systems Ag Baden Filterschalldämpfer
DE10243883A1 (de) * 2002-09-21 2004-04-15 Mann + Hummel Gmbh Resonatorluftfilter
DE69722555T2 (de) * 1996-06-24 2004-04-29 Westaflex Tubos Flexiveis Ltda., Araucaria Akustisches Gerät aus spritzgiessfähigem Kunststoff
DE102004039706B3 (de) * 2004-08-17 2005-12-22 Härle, Hans A., Dipl.-Ing. Vorrichtung zur akustischen und thermischen Abschirmung, Verwendung und Herstellungsverfahren
DE102006020334A1 (de) * 2006-04-28 2007-10-31 Man Diesel Se Filterschalldämpfer
DE102008017743A1 (de) * 2007-09-07 2009-03-12 Poroson Gmbh Schalldämpfer

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1476255A1 (de) 1963-02-06 1969-03-27 Citroen Sa Andre Luftfilter,der gleichzeitig einen Schalldaempfer fuer Resonatoren fuer die von Brennkraftmaschinen angesaugte Luft bildet
DE69222855T2 (de) 1991-07-31 1998-02-19 Walker Design Inc., Van Nuys, Calif. Kombinierte luftfilter, luft-öl trennvorrichtung und luftgeräuschdämpfer
DE69722555T2 (de) * 1996-06-24 2004-04-29 Westaflex Tubos Flexiveis Ltda., Araucaria Akustisches Gerät aus spritzgiessfähigem Kunststoff
DE10022240A1 (de) * 2000-05-08 2001-11-15 Abb Turbo Systems Ag Baden Filterschalldämpfer
DE10243883A1 (de) * 2002-09-21 2004-04-15 Mann + Hummel Gmbh Resonatorluftfilter
DE102004039706B3 (de) * 2004-08-17 2005-12-22 Härle, Hans A., Dipl.-Ing. Vorrichtung zur akustischen und thermischen Abschirmung, Verwendung und Herstellungsverfahren
DE102006020334A1 (de) * 2006-04-28 2007-10-31 Man Diesel Se Filterschalldämpfer
DE102008017743A1 (de) * 2007-09-07 2009-03-12 Poroson Gmbh Schalldämpfer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010038634A1 (de) * 2010-07-29 2012-02-02 Poroson Gmbh Luftfilter
WO2024134043A1 (fr) * 2022-12-23 2024-06-27 Sogefi Filtration Agencement avec insert d'attenuation sonore pour circuit d'air d'admission moteur et methode d'assemblage
FR3144226A1 (fr) * 2022-12-23 2024-06-28 Sogefi Filtration Agencement avec insert d’attenuation sonore pour circuit d’air d’admission moteur et methode d’assemblage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007060662B4 (de) Flugzeugkabinenpaneel
DE10347084B4 (de) Abstimmbare, den Schall absorbierende, und die Luft filternde Dämpfungseinrichtung und Herstellungsverfahren
DE102004039706B3 (de) Vorrichtung zur akustischen und thermischen Abschirmung, Verwendung und Herstellungsverfahren
EP2754967B1 (de) Dunstabzugshaube
DE10345575C5 (de) Vorrichtung zur akustischen und thermischen Abschirmung
DE102015214709A1 (de) Strömungskanal und Belüftungs-, Heizungs- oder Klimaanlage
DE102008001390A1 (de) Schalldämpfer
DE2116888A1 (de) Schalldämpfer
DE3536379A1 (de) Luftfuehrungskanal, insbesondere in kraftfahrzeugen
EP1913310A1 (de) Schalldämpfer, insbesondere für ein hausgerät
DE102004013654A1 (de) Lufteinlassvorrichtung
DE102010039463A1 (de) Gehäuse für eine Elektromaschine
DE102020100162B4 (de) Vorrichtung zur Absenkung von Luft- und Körperschall
EP0605784A1 (de) Akustikplatte
DE102009037056A1 (de) Luftfilter
DE102007055401B4 (de) Abluftschalldämpfer für pneumatische Einrichtungen
DE102005007986A1 (de) Gewindering zur Schallisolierung von Lagerstellen
DE102009054490A1 (de) Staubsauger
DE102010038634A1 (de) Luftfilter
DE102007007119A1 (de) Leitungselement, Luftansaugleitung und Verfahren zur Herstellung eines Leitungselements
DE102005035651A1 (de) Schalldämpfer, insbesondere für ein Hausgerät
DE102009042286A1 (de) Haushaltsgerät
DE102009037505A1 (de) Abgaskrümmer für eine Brennkraftmaschine
DE102007017340B4 (de) Schutzschild zur thermischen und akustischen Abschirmung von Bauteilen einer Verbrennungskraftmaschine
DE102009046277A1 (de) Vorrichtung zur akustischen und thermischen Abschirmung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140301