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DE102009036608A1 - Wiederaufladbare Batterie und Anschlussgerät zum Anschluss an eine wiederaufladbare Batterie - Google Patents

Wiederaufladbare Batterie und Anschlussgerät zum Anschluss an eine wiederaufladbare Batterie Download PDF

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DE102009036608A1
DE102009036608A1 DE102009036608A DE102009036608A DE102009036608A1 DE 102009036608 A1 DE102009036608 A1 DE 102009036608A1 DE 102009036608 A DE102009036608 A DE 102009036608A DE 102009036608 A DE102009036608 A DE 102009036608A DE 102009036608 A1 DE102009036608 A1 DE 102009036608A1
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battery
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communication
communication port
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DE102009036608A
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English (en)
Inventor
Marc Hartmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanyo Energy Europe Corporate GmbH
Original Assignee
Sanyo Components Europe GmbH
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung stellt eine wiederaufladbare Batterie (12) bereit, umfassend: einen Pluspolanschluss (P) und einen Minuspolanschluss (M), welche beide von außen zugänglich sind, mindestens eine wiederaufladbare Batteriezelle (16) zur Bereitstellung von Batteriespannung an dem Pluspolanschluss und dem Minuspolanschluss, mindestens ein Indikatorelement (18, 20), welches einen physikalischen Parameter bereitstellt, der einem Betriebszustand oder einer Spezifikationsinformation der Batterie (12) entspricht, mindestens einen von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss (ID, NTC), welcher mit dem Indikatorelement (18, 20) verbunden ist, so dass der Parameter von außen erfassbar ist, sowie eine Digitalsignaleinheit (30), welche mit dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) verbunden ist, um Information in Form digitaler Signale über den Kommunikationsanschluss zu senden oder/und zu empfangen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine wiederaufladbare Batterie, umfassend einen Pluspolanschluss und einen Minuspolanschluss, welche beide von außen zugänglich sind, mindestens eine wiederaufladbare Batteriezelle zur Bereitstellung von Batteriespannung an dem Pluspolanschluss und dem Minuspolanschluss, mindestens ein Indikatorelement, welches einen physikalischen Parameter bereitstellt, der einem Betriebszustand oder einer Spezifikationsinformation der Batterie entspricht, und mindestens einen von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss, welcher mit dem Indikatorelement verbunden ist, so dass der Parameter von außen erfassbar ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Anschlussgerät für eine solche wiederaufladbare Batterie.
  • Wiederaufladbare Batterien (auch bezeichnet als Akkumulatoren oder Akkus) finden vielfältige Anwendungen in mobilen elektrischen Geräten, wie etwa elektronischen Geräten, Werkzeugen, Haushaltsgeräten oder sogar Elektrofahrzeugen. Aufgrund unterschiedlicher Leistungsanforderungen benötigen unterschiedliche elektrische Geräte unterschiedliche Typen von wiederaufladbaren Batterien. Elektrische Geräte können zumeist nur mit einem bestimmten Batterietyp betrieben werden, wobei eine falsche Zuordnung zwischen Batterie und Anschlussgerät nicht nur eine Beeinträchtigung der Leistung des Anschlussgeräts nach sich ziehen kann, sondern auch zu einer Beschädigung oder einer verkürzten Lebenszeit von Batterie oder Anschlussgerät führen kann. Ferner sind zum Laden wiederaufladbarer Batterien Ladevorrichtungen erforderlich, welche an den Typ der jeweils aufzuladenden Batterie angepasst sein müssen. So sorgt eine spezielle Ladeschaltung dafür, dass der Batterie der erforderliche Ladestrom für die erforderliche Zeitdauer zugeführt wird. Bekannt sind auch Ladevorrichtungen, welche in dem elektrischen Gerät integriert sind, so dass die im Gerät eingebaute Batterie durch Anschluss des Geräts an die Netzspannung geladen werden kann.
  • Aus der DE 20 2007 016 545 U1 sind eine wiederaufladbare Batterie sowie eine zum Laden der Batterie vorgesehene Ladevorrichtung bekannt, wobei die Batterie zwei Indikatorelemente umfasst, um einen Betriebszustand bzw. eine Spezifikationsinformation der Batterie an die Ladevorrichtung zu übermitteln. Speziell weist die Batterie einen Spezifikationswiderstand auf, dessen Größe über einen ID-Anschluss von der Ladevorrichtung messbar ist, und weist ferner einen Thermistor auf, dessen temperaturabhängiger Widerstand über einen NTC-Anschluss der Batterie von der Ladevorrichtung messbar ist. An dem ID-Anschluss bzw. dem NTC-Anschluss der bekannten Batterie lässt sich somit ein analoges Signal abgreifen, dessen Größe Auskunft über die Temperatur in der Batterie sowie über eine in der Größe des Spezifikationswiderstands codierte Spezifikationsinformation der Batterie enthält.
  • Die aus der DE 20 2007 016 545 U1 bekannte Anordnung hat den Vorteil, dass zwischen der Batterie und der Ladevorrichtung eine Information über einen Betriebszustand oder eine Spezifikation der Batterie ausgetauscht werden kann. Dabei ist jedoch für jeden bereitzustellenden Informationskanal jeweils ein separater externer Anschluss notwendig, zum Beispiel ein nur der Messung der Temperatur gewidmeter NTC-Anschluss. Soll die Funktionalität von Batterie und Ladevorrichtung etwa zum Austausch weiterer Parameter oder Arten von Information erweitert werden, so sind dafür entsprechende weitere externe Anschlüsse und Messvorrichtungen notwendig.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine wiederaufladbare Batterie der eingangs genannten Art sowie ein Anschlussgerät für eine solche Batterie bereitzustellen, mit welchen die Möglichkeiten des Informationsaustauschs zwischen Batterie und Anschlussgerät erweitert werden können, ohne die Größe der Batterie und insbesondere der Anzahl an externen Anschlüssen signifikant zu steigern. Es wäre weiterhin wünschenswert, die Sicherheit der Informationsübertragung zu verbessern.
  • Nach einem ersten Aspekt wird die Erfindungsaufgabe gelöst durch eine wiederaufladbare Batterie der eingangs genannten Art, welche sich dadurch auszeichnet, dass sie eine Digitalsignaleinheit enthält, welche mit dem Kommunikationsanschluss verbunden ist, um Information in Form digitaler Signale über den Kommunikationsanschluss zu senden oder/und zu empfangen.
  • Ein wichtiger Gedanke der Erfindung liegt demnach darin, über den Kommunikationsanschluss, über den bereits eine analoge Signalinformation über das Indikatorelement (der physikalische Parameter) übertragen wird, d. h. zum Beispiel die Größe eines Spezifikationswiderstands messbar ist, auch digitale Signale zu überfragen und somit eine Mehrfachnutzung eines Kommunikationsanschlusses zu erreichen. Auf diese Weise kann ein und derselbe Kommunikationsanschluss sowohl für die analoge Signalübertragung als auch für die digitale Signalübertragung genutzt werden, so dass die Funktionalität der Batterie erweitert werden kann, ohne die Anzahl an Kommunikationsanschlüssen und somit die Größe und Komplexität der Batterie wesentlich zu erhöhen.
  • Vorzugsweise ist das Indikatorelement ein elektrischer Widerstand und der physikalische Parameter ist der Widerstandswert des Widerstands, der eine Information über einen Betriebszustand oder eine Spezifikationsinformation der Batterie angibt. So kann ein fester Spezifikationswiderstand in der Größe seines Widerstandswerts eine Spezifikationsinformation der Batterie, z. B. ein Batterietyp oder dgl. verschlüsseln, oder ein temperaturabhängiger Widerstand kann verwendet werden, um über die messbare Größe des Widerstands eine anloge Angabe über eine Temperatur im Inneren der Batterie bereitzustellen. Alternativ könnte das Indikatorelement durch eine Sensorschaltung, insbesondere eine integrierte Schaltung mit einem Sensorelement, gebildet sein, welche in Abhängigkeit von einem von dem Sensor erfassten Betriebszustand der Batterie, am Kommunikationsanschluss eine vorbestimmte konstante Spannung liefert oder den Kommunikationsanschluss spannungsfrei schaltet. Die Größe der am Kommunikationsanschluss anliegenden Spannung (einschließlich einer möglichen Spannung von 0 Volt) stellt dann eine analoge Information über einen Betriebszustand oder eine Spezifikationsinformation der Batterie dar. Als weitere Alternative kommt ein Sensorschalter in Betracht, der auf Grundlage eines Betriebszustands der Batterie zwischen nur zwei Zuständen schaltet, wobei das auf diese Weise übertragene analoge Signal darin zu sehen ist, dass entweder der eine oder der andere Zustand über eine Erfassungszeitdauer hinweg erfassbar ist. Allgemein kann der physikalische Parameter ein Widerstand, eine Spannung, ein Strom etc. sein.
  • Vorzugsweise sind an dem Kommunikationsanschluss zu einem Zeitpunkt sowohl die Information des Indikatorelements erfassbar als auch das digitale Signal sendbar oder/und empfangbar. Damit wird die parallele Übertragung eines digitalen Signals und eines analogen Signals für eine uneingeschränkte Nutzung sowohl der Analoginformation als auch der digitalen Information nutzbar.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Batterie mindestens zwei Indikatorelemente auf, insbesondere einen Spezifikationswiderstand, der eine Spezifikationsinformation der Batterie codiert, sowie ein temperaturabhängiges Bauteil (z. B. einen Thermistor) zur Abgabe oder messbaren Bereitstellung einer analogen Information über die Höhe der im Inneren der Batterie herrschenden Temperatur, und weist entsprechend mindestens zwei Kommunikationsanschlüsse auf, wobei ein erstes der Indikatorelemente mit einem ersten der Kommunikationsanschlüsse verbunden ist und ein zweites der Indikatorelemente mit einem zweiten der Kommunikationsanschlüsse verbunden ist.
  • In dieser Ausführungsform kann ferner die Digitalsignaleinheit für eine Signalübertragung im Duplex-Betrieb eingerichtet sein und digitale Signale über einen der beiden Kommunikationsanschlüsse senden, während es zur gleichen Zeit über den anderen der beiden Kommunikationsanschlüsse digitale Signale empfangen kann. Somit kann insbesondere eine vorhandene, mit zwei analogen Messanschlüssen ausgestattete Batterie zu einer erfindungsgemäßen Batterie weitergebildet werden, welche über die beiden Kommunikationsanschlüsse gleichzeitig digitale Signale im Duplex-Betrieb senden und empfangen kann. Natürlich könnten über die beiden Kommunikationsanschlüsse auch gleichzeitig zwei (verschiedene oder redundante) digitale Signale gesendet oder zwei verschiedene digitale Signale empfangen werden.
  • Das in einer erfindungsgemäßen Batterie übertragene digitale Signal kann eine Information über den physikalischen Parameter des Indikatorelements enthalten, d. h. eine Information, die auch in analoger Weise an dem mindestens einen Kommunikationsanschluss bereitgestellt wird. Das analoge Signal und das digitale Signal können dann insbesondere im Wesentlichen den gleichen Informationsgehalt haben, wodurch eine redundante Übertragung der Information zur Erhöhung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Datenübertragung ermöglicht wird. Weitere Beispiele für die digital übertragene Information sind eine Fehlerinformation über einen Fehlerzustand in der Batterie oder im Anschlussgerät, die Anzahl an Ladezyklen, die bereits von der Batterie ausgeführt wurden, oder eine Authentifizierungsinformation. Durch entsprechende Gestaltung des Inhalts der digitalen Information erlaubt die erfindungsgemäße Batterie die Kommunikation zum Beispiel mit einer Ladevorrichtung, mit einem von der Batterie betriebenen elektrischen Gerät oder mit einem Servicewerkzeug in einem Reparatur- oder Wartungsbetrieb.
  • Vorzugsweise sendet oder/und empfängt die Digitalsignaleinheit das digitale Signal während einer Zeitdauer, die kürzer, vorzugsweise um ein Vielfaches kürzer ist als die zur Erfassung des analogen Signals des Indikatorelements vorgesehene Zeitdauer, so dass die sichere Erfassung des analogen Signals durch das überlagerte digitale Signal nicht beeinträchtigt wird. Andere Möglichkeiten zur Separierung zwischen der analogen Information und der digitalen Information, z. B. durch Trennung in der Frequenzdomäne oder der Zeitdomäne, sind ebenfalls denkbar, solange das die Information empfangende Gerät noch unterscheiden kann, welcher Signalanteil das analoge Signal repräsentiert und welcher Signalanteil die digitale Information enthält.
  • In einer einfachen Realisierung wird das analoge Signal über eine gewisse Zeitdauer konstant ausgegeben, z. B. ein fester Spezifikationswiderstand der Batterie kann über eine bestimmte Zeitdauer von der Ladevorrichtung am Kommunikationsanschluss als konstanter Widerstand gemessen werden, insbesondere durch Messung eines konstanten analogen Stromflusses aufgrund einer konstanten angelegten Spannung, wobei während eines Teils dieser analogen Messdauer eine digitale Information in Form kurzer Impulse oder in Form periodischer Fluktuationen des konstanten Signals übertragen wird. Der Informationsempfänger könnte dann zur Identifizierung der analogen Information entweder die digitale Signalübertragung abwarten, bis wieder ein gleichmäßiges, analoges Signal am Kommunikationsanschluss erfassbar ist, oder könnte aufgrund einer vorbekannten Struktur des digitalen Signals auf den analogen Signalanteil schlussfolgern, zum Beispiel durch Mittelwertbildung eines fluktuierenden Signalverlaufs.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung könnte vorgesehen sein, dass das Indikatorelement einen Ladungszustand der Batterie, insbesondere einen Vollladungszustand, einen Vollentladungszustand oder einen Teilentladungszustand, angibt. Eine Ladevorrichtung könnte dann den Ladevorgang in Abhängigkeit von dieser Ladungsinformation steuern oder ein von der Batterie betriebenes Gerät könnte seinen Betrieb in Abhängigkeit vom Ladungszustand anpassen, beispielsweise um eine Tiefentladung zu verhindern.
  • Vorzugsweise ist zwischen der Digitalsignaleinheit und dem Kommunikationsanschluss ein Kondensator geschaltet. Der Kondensator erlaubt die Übertragung eines digitalen Signals zum oder vom Kommunikationsanschluss, er verhindert jedoch, dass Gleichspannungsanteile, wie sie z. B. bei einer Fehlfunktion der Digitalsignaleinheit auftreten könnten, an den Kommunikationsanschluss weitergegeben werden oder von diesem empfangen werden.
  • In einer einfachen und wirkungsvollen Ausführungsform kann die Digitalsignaleinheit einen Schalter ansteuern, über welchen ein Potential an den Kommunikationsanschluss anlegbar ist. Der Schalter kann dann abwechselnd das Potential am Kommunikationsanschluss anlegen und wieder von diesem trennen, um Signalimpulse zur digitalen Codierung einer Information über den Kommunikationsanschluss zu senden. Die digitale Information kann dann in der Frequenz der Impulse, den Zeitabständen zwischen den Impulsen oder in der Breite der Impulse (PWM-Codierung) codiert sein und durch Messen dieser digitalen Parameter auf der Seite des Informationsempfängers ausgelesen werden.
  • Nach einem zweiten Aspekt wird die Erfindungsaufgabe gelöst durch ein Anschlussgerät zum Anschluss an eine Batterie der vorstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Art, wobei das Anschlussgerät umfasst: einen Pluspolanschluss und einen Minuspolanschluss, welche beide von außen zugänglich sind und welche zum Anschluss an den Pulspolanschluss und den Minuspolanschluss einer Batterie eingerichtet sind, mindestens einen von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss, welcher zum Anschluss an den mindestens einen Kommunikationsanschluss einer Batterie eingerichtet ist, und eine Indikatorelement-Ausleseeinrichtung, welche mit dem mindestens einen Kommunikationsanschluss verbunden ist und welche dafür eingerichtet ist, einen physikalischen Parameter eines Indikatorelements einer Batterie zu messen oder/und zu erfassen. Ein solches Anschlussgerät ist dafür eingerichtet, mit einer erfindungsgemäßen Batterie zu kommunizieren und dabei erfindungsgemäß sowohl analoge Signalübertragung als auch digitale Signalübertragung über den gleichen Kommunikationsanschluss zu nutzen. Ein solches Anschlussgerät weist Vorteile und Effekte vergleichbar mit denen der erfindungsgemäßen Batterie auf und kann in gleicher Weise wie die erfindungsgemäße Batterie in Ausführungsformen weitergebildet werden, um einen im Wesentlichen spiegelbildlichen Aufbau in Bezug auf die Signalübertragung aufzuweisen. Die entsprechenden Merkmale, die vorstehend in Bezug auf die Batterie ausführlicher erläutert wurden, lassen sich demnach auch auf das Anschlussgerät übertragen, um gleiche oder entsprechende Vorteile und Effekte zu erzielen.
  • Das Anschlussgerät kann eine Ladevorrichtung zum Laden der Batterie sein, so dass zwischen Batterie und Anschlussgerät Informationen über den Typ der Batterie (Spezifikationsinformation), über die Anzahl von bereits durchgeführten Ladezyklen oder dergleichen übertragen werden kann. Ferner kann das Anschlussgerät ein durch die Spannung der Batterie betreibbares Verbrauchergerät sein, wobei die erfindungsgemäße Kommunikation zur Optimierung des Betriebs des Verbrauchergeräts oder zur Sicherstellung einer korrekten Passung zwischen Batterietyp und Verbrauchergerät genutzt werden könnte. Zudem könnte das Anschlussgerät ein Servicegerät zum Testen/Warten der Batterie sein, wobei das Servicegerät über die Kommunikationsverbindung eine Authentifizierungsinformation, eine Spezifikationsinformation oder eine Information über die bereits durchgeführten Ladezyklen auslesen könnte oder eine Update-Information zur Batterie übertragen könnte.
  • Nach einem dritten Aspekt der Erfindung wird die Erfindungsaufgabe gelöst durch ein elektrisches System, umfassend eine erfindungsgemäße Batterie der vorstehend beschriebenen Art sowie ein erfindungsgemäßes Anschlussgerät der vorstehend beschriebenen Art, wobei die Pluspolanschlüsse, die Minuspolanschlüsse und die Kommunikationsanschlüsse von Batterie und Anschlussgerät jeweils aneinander anschließbar sind. Je nach Ausgestaltung der Batterie und des Anschlussgeräts, z. B. entsprechend einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, erzielt das so geschaffene elektrische System die vorstehend genannten jeweiligen Effekte und Vorteile.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 einen Schaltplan eines elektrischen Systems mit einer wiederaufladbaren Batterie und einer Ladevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
  • 2 ein Zeitdiagramm zur Illustration der Überlagerung zwischen analogen und digitalen Signalen.
  • Das in der 1 gezeigte elektrische System 10 umfasst eine wiederaufladbare Batterie 12 und eine dazu passende Ladevorrichtung 14. In an sich bekannter Weise sind in der Batterie 12 drei Batteriezellen 16 in Reihe miteinander verbunden, um an einem Batteriepluspol P und einem Batterieminuspol M eine dem Dreifachen jeder Zellspannung der Zellen 16 entsprechende Batteriespannung bereitzustellen.
  • Ferner weist die Batterie 12 einen von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss ID sowie einen weiteren, von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss NTC auf. Der Kommunikationsanschluss ID ist über einen Spezifikationswiderstand 18 mit dem Minuspol M verbunden. Die Größe des Spezifikationswiderstands 18 gibt Auskunft über eine Spezifikation der Batterie, so dass durch Messen der Größe des Spezifikationswiderstands 18 eine Information z. B. über den Typ der Batterie, die Spannung der Batterie, einen Ladeparameter oder eine Herkunftsinformation ermittelbar ist, etwa durch Auslesen einer Tabelle.
  • Der Kommunikationsanschluss NTC ist über ein temperaturabhängiges Bauteil 20 mit dem Minuspol M verbunden. Im Ausführungsbeispiel ist das Bauteil 20 ein Thermistor, der einen von der Temperatur in der Batterie abhängigen Widerstand aufweist. Durch Messung der Größe des über dem Thermistor 20 abfallenden Widerstands, d. h. des Widerstands zwischen dem Kommunikationsanschluss NCT und dem Minuspol M, kann unter Verwendung einer entsprechenden Eichkurve auf eine Temperatur im Inneren der Batterie geschlussfolgert werden.
  • An beiden Kommunikationsanschlüssen ID und NTC sind somit Signale erfassbar, die zumindest während eines Auslesevorgangs konstant sind und deren Größe einen Rückschluss auf eine Spezifikationsinformation oder einen Betriebszustand der Batterie erlauben. Solche Signale sind analoge Signale im Sinne der vorliegenden Erfindung.
  • Der Kommunikationsanschluss ID ist mit dem Minuspol M ferner über eine Reihenschaltung aus einem Kondensator 22 und einem Schalter 24 verbunden. Das heißt, die Reihenschaltung aus Kondensator 22 und Schalter 24 ist parallel zum Spezifikationswiderstand 18 geschaltet. Insbesondere ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Kommunikationsanschluss ID mit einem Eingang des Kondensators 22 verbunden, der Ausgang des Kondensators 22 ist mit einem Source-Anschluss des als Transistor ausgebildeten Schalters 24 verbunden und der Drain-Anschluss des Transistors 24 ist mit dem Minuspol M verbunden.
  • In ähnlicher Konfiguration ist der Kommunikationsanschluss NTC über eine weitere Reihenschaltung aus einem weiteren Kondensator 26 und einem weiteren Schalter 28 mit dem Minuspol M verbunden, d. h. die Reihenschaltung aus Kondensator 26 und Schalter 28 ist parallel zum Thermistor 20 geschaltet. Auch der Schalter 28 ist als Transistor ausgebildet, dessen Source-Anschluss mit dem Kondensator 26 verbunden ist und dessen Drain-Anschluss mit dem Minuspol M verbunden ist.
  • Der Gate-Anschluss des Transistors 24 ist mit einem Ausgang TX ID-R einer Signalverarbeitungseinheit 30 verbunden, welche vorzugsweise als Mikroprozessor ausgebildet ist. Ferner ist der Gate-Anschluss des Transistors 28 mit einem Ausgang TX NTC der Signalverarbeitungseinheit 30 verbunden. Die Signalverarbeitungseinheit 30 schaltet somit die Transistoren 24 und 28 unabhängig voneinander jeweils zwischen einem Verbindungszustand und einem Unterbrechungszustand.
  • Ferner ist ein Anschluss RX ID-R der Signalverarbeitungseinheit 30 mit dem Kommunikationsanschluss ID verbunden und ein Anschluss RX NTC der Signalverarbeitungseinheit 30 ist mit dem Kommunikationsanschluss NTC verbunden.
  • Die Signalverarbeitungseinheit 30 wird über die Batteriespannung der Zellen 16 betrieben, wobei ein Spannungswandler 32 die Batteriespannung an die Betriebsspannung der Signalverarbeitungseinheit 30 anpasst. Der Spannungswandler 32 ist zwischen einem positiven Versorgungseingang 34 der Signalverarbeitungseinheit 30 und dem Batteriepluspol P geschaltet, während ein negativer Versorgungseingang 36 der Signalverarbeitungseinheit 30 mit dem Batterieminuspol M verbunden ist.
  • Die Ladevorrichtung 14 umfasst eine Spannungsversorgung 38, welche beispielsweise eine Niedervolt-Gleichspannungsquelle ist, die über einen nicht gezeigten Transformator durch eine 230 Volt-Netzspannung betrieben wird. Alternativ könnte eine Niedervolt-Gleichspannung von einem anderen elektrischen Gerät direkt bereitgestellt werden.
  • Die von der Spannungsversorgung 38 bereitgestellte Gleichspannung wird an einem Pluspol LP bzw. einem Minuspol LM der Ladevorrichtung 14 von außen zugänglich bereitgestellt.
  • Die Ladevorrichtung weist ferner einen Kommunikationsanschluss ID sowie einen Kommunikationsanschluss NTC auf, welche ebenfalls von außen zugänglich sind. Die Anschlüsse LP, ID, NTC und LM der Ladevorrichtung 14 sowie die Anschlüsse P, ID, NTC und M der Batterie 12 sind über entsprechende mechanische Anschlussmittel, insbesondere passende Steckverbindungen, aneinander anschließbar, so dass die Batterie 12 über die Anschlüsse P und M bzw. LP und LM mit Ladespannung versorgt und geladen werden kann und über die Kommunikationsanschlüsse ID-ID bzw. NTC-NTC Information zwischen Batterie 12 und Ladevorrichtung 14 übertragen werden kann.
  • Die Ladevorrichtung 14 weist eine analoge Messschaltung 40 für den Spezifikationswiderstand 18 der Batterie 12, welche aufgebaut ist aus einem ladevorrichtungsseitigen Spannungswandler 42, einem ersten Anpassungswiderstand 44, einer ladevorrichtungsseitigen Signalverarbeitungseinheit 46 und dem Kommunikationsanschluss ID. Zur Messung des Spezifikationswiderstands 18 legt die Ladevorrichtung 14 eine durch den Spannungswandler 42 und den ersten Anpassungswiderstand 44 angepasste Messspannung zwischen dem Kommunikationsanschluss ID und dem Minuspol M an und misst eine über dem Spezifikationswiderstand 18 abfallende Spannung an einem analogen Signaleingang A-IN ID-R der Signalverarbeitungseinheit 46, um die Größe des Spezifikationswiderstands 18 und damit die Spezifikationsinformation als analoges Signal zu erfassen.
  • In einer gleichartig aufgebauten analogen Messschaltung 48 für den Thermistor-Widerstand 20 der Batterie 12 wird über den Spannungswandler 42 und einen zweiten Anpassungswiderstand 50 eine Messspannung am Kommunikationsanschluss NTC angelegt und die über dem Thermistor 20 abfallende Spannung wird an einem mit dem Kommunikationsanschluss NTC verbundenen Anschluss A-IN NTC der Signalverarbeitungseinheit 46 erfasst, um eine Information über die Temperatur in der Batterie 12 zu gewinnen.
  • Ähnlich dem Schaltkonzept der Batterie 12 sind auch in der Ladevorrichtung 14 die Kommunikationsanschlüsse ID und NTC jeweils durch Reihenschaltungen aus einem Kondensator 52 bzw. 54 und einem Transistor 56 bzw. 58 mit einem Spannungspol der Spannungsversorgung 38 verbunden, wobei die Gate-Anschlüsse der Transistoren 56 bzw. 58 jeweils durch Anschlüsse TX ID-R bzw. TX NTC der Signalverarbeitungseinheit 46 angesteuert werden, um Spannungsimpulse vorbestimmter Zeitdauer zu vorbestimmten Zeiten an den Kommunikationsanschlüssen ID bzw. NTC abzugeben und auf diese Weise ein digitales Signal an die Batterie 12 zu senden.
  • Ferner sind die Kommunikationsanschlüsse ID und NTC der Ladevorrichtung 14 mit Leseeingängen RX ID-R bzw. RX NTC für digitale Signale der Signalverarbeitungseinheit 46 verbunden, wobei diese Einschlüsse zur Auswertung der von der Batterie 12 gesendeten digitalen Signale eingerichtet sind.
  • Im Betrieb des elektrischen Systems 10 wird beispielsweise zum Laden der Batterie 12 die Ladevorrichtung 14 mit ihren vier Anschlüssen LP, ID, NTC, LM an die Anschlüsse P, ID, NTC bzw. M der Batterie 12 angeschlossen. Über die analoge Messschaltung 40 für den Spezifikationswiderstand 18 erfasst die Signalverarbeitungseinheit 46 am Anschluss A-IN ID-R ein analoges Signal über die Größe des Spezifikationswiderstands 18. Über die analoge Messschaltung 50 für den Thermistor 20 erfasst die Ladevorrichtung 14 ein analoges Signal über die Größe des Thermistor-Widerstands 20 am Eingang A-IN NTC der Signalverarbeitungseinheit 46.
  • In 2 ist das analoge Spannungssignal am Eingang A-IN ID-R gezeigt, welches über die Messdauer Tanalog empfangen wird. Ebenso wird über eine bestimmte Messdauer hinweg ein analoges Messsignal des Thermistors 20 am Eingang A-IN NTC empfangen.
  • Die Signalverarbeitungseinheit 30 der Batterie 12 sendet gleichzeitig über die digitalen Signalausgänge TX ID-R und TX NTC digitale, impulsförmige Signale an den Kommunikationsanschlüssen ID bzw. NTC. Über die digitalen Signaleingänge RX ID-R bzw. RX NTC der Signalverarbeitungseinheit 46 der Ladevorrichtung 14 werden diese digitalen Signale empfangen und deren Information ausgewertet.
  • In 2 ist zu erkennen, dass die Zeitdauer der Übertragung der digitalen Signale, Tdigital, wesentlich kürzer ist als die Messdauer Tanalog des analogen Signals, so dass die analoge Messung durch die digitale Signalübertragung kaum beeinträchtigt wird und das digitale Signal allenfalls als geringfügige Störung an den analogen Eingängen A-IN ID-R bzw. A-IN NTC der Signalverarbeitungseinheit 46 erkannt wird.
  • Im Falle einer Fehlfunktion der Signalverarbeitungseinheit 30, die zu einer dauerhaften Schaltung eines der Transistoren 24 oder 28 in den Verbindungsmodus führt, verhindern die Kondensatoren 22 bzw. 26, dass die Kommunikationsanschlüsse ID bzw. NTC dauerhaft mit dem Minuspol M der Batterie verbunden werden. Gleichermaßen dienen die Kondensatoren 52 und 54 der Ladevorrichtung 14 der Trennung zwischen den Kommunikationsanschlüssen und dem Minuspol LM der Spannungsversorgung 38 im Falle einer Fehlfunktion der Signalverarbeitungseinheit 46.
  • Die digital übertragene Information von der Batterie 12 kann die Spezifikationsinformation des Widerstands 18 oder eine Temperaturinformation entsprechend dem Thermistor 20 enthalten, so dass diese Informationen redundant sowohl analog als auch digital übertragen werden. Ferner kann als digitale Information die Anzahl an bereits durchgeführten Ladezyklen der Batterie 12, ein Fehlerzustand oder eine sonstige Information übermittelt werden. Die Ladevorrichtung 14 kann auf Grundlage der empfangenen Informationen den Ladebetrieb steuern, so z. B. einen Ladevorgang einleiten, einen Ladevorgang verhindern, einen Ladevorgang abbrechen, eine Signalisierung bzw. Anzeige ausgeben und dergleichen.
  • Ferner erlaubt das elektrische System 10 des gezeigten Ausführungsbeispiels eine Übertragung von digitalen Daten von der Ladevorrichtung 14 zur Batterie 12 durch Ausgeben impulsförmiger Signale an den Ausgängen TX ID-R bzw. TX NTC der Signalverarbeitungseinheit 46, so dass an den Kommunikationsanschlüssen ID bzw. NTC der Ladevorrichtung 14 impulsförmige digitale Signale den (von der Batterie empfangenen) analogen Signalen überlagert ausgegeben werden. Die digitalen Signalimpulse werden an den Anschlüssen RX ID-R bzw. RX NTC der Signalverarbeitungseinheit 30 der Batterie 12 registriert und zur Entschlüsselung der darin enthaltenen Information ausgewertet. Auf diese Weise können der Batterie Informationen zur Beeinflussung des Ladevorgangs übermittelt werden, ein Ladezyklus-Zähler kann erhöht werden oder eine Authentifizierungsinformation kann in der Batterie eingeschrieben werden oder dergleichen.
  • Das elektrische System 10 des Ausführungsbeispiels kann im Duplex-Modus betrieben werden, indem zum Beispiel über den Kommunikationsanschluss ID digitale Signale von der Batterie 12 zur Ladevorrichtung 14 gesendet werden, wobei gleichzeitig über den Kommunikationsanschluss NTC digitale Signale von der Ladevorrichtung 14 zur Batterie 12 gesendet werden oder umgekehrt. Natürlich könnte auch nur einer der beiden Kommunikationsanschlüsse ID, NTC zur Übertragung digitaler Signale verwendet werden, oder beide Kommunikationsanschlüsse ID, NTC könnten entweder nur von der Batterie 12 zur Ladevorrichtung 14 oder nur in umgekehrter Richtung Daten übertragen.
  • Anstatt einer Ladevorrichtung 14 könnte an die Batterie 12 ein elektrisches Verbrauchergerät, z. B. ein Haushaltsgerät oder ein elektrisches Werkzeug, ein Kleingerät oder ein elektrisches Fahrzeug oder dgl. angeschlossen werden, welches durch Energie der Batterie 12 betrieben wird. Durch eine der Schaltung der Ladevorrichtung 14 vergleichbare Schaltung könnte dann zwischen dem Verbrauchergerät und der Batterie 12 Information in Form analoger und digitaler Daten ausgetauscht werden. Gleiches gilt für ein Service-Werkzeug eines Reparatur- oder Wartungsbetriebs, das an die Batterie 12 angeschlossen wird, um die Batterie zu reparieren oder zu warten.
  • Die Erfindung erlaubt eine sehr einfache und flexible Erweiterung der Funktionalität im Hinblick auf die Kommunikation zwischen Batterie und Anschlussgerät. Insbesondere können lediglich durch geeignete Programmierung der Signalverarbeitungseinheiten der Batterie und des Anschlussgeräts die Art und die Inhalte der Datenübertragung nahezu unbegrenzt geändert oder/und erweitert werden, ohne die restliche Hardware, insbesondere die Anzahl an Kommunikationsanschlüssen, ändern bzw. erweitern zu müssen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202007016545 U1 [0003, 0004]

Claims (15)

  1. Wiederaufladbare Batterie (12) umfassend – einen Pluspolanschluss (P) und einen Minuspolanschluss (M), welche beide von außen zugänglich sind, – mindestens eine wiederaufladbare Batteriezelle (16) zur Bereitstellung von Batteriespannung an dem Pluspolanschluss und dem Minuspolanschluss, – mindestens ein Indikatorelement (18, 20), welches einen physikalischen Parameter bereitstellt, der einem Betriebszustand oder einer Spezifikationsinformation der Batterie (12) entspricht, – mindestens einen von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss (ID, NTC), welcher mit dem Indikatorelement (18, 20) verbunden ist, so dass der Parameter von außen erfassbar ist, gekennzeichnet durch eine Digitalsignaleinheit (30), welche mit dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) verbunden ist, um Information in Form digitaler Signale über den Kommunikationsanschluss zu senden oder/und zu empfangen.
  2. Batterie (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Indikatorelement (18, 20) ein Widerstand (18, 20) mit einem Widerstandswert, der einem Betriebszustand oder einer Spezifikationsinformation der Batterie (12) entspricht, oder ein Sensorschalter, der nach Maßgabe eines Betriebszustands der Batterie schaltet, ist.
  3. Batterie (12) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) zu einem Zeitpunkt sowohl die Information des Indikatorelements (18, 20) erfassbar ist als auch das digitale Signal sendbar oder/und empfangbar ist.
  4. Batterie (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Batterie (12) mindestens zwei Indikatorelemente (18, 20), insbesondere einen festen Widerstand (18) und einen Thermistor (20), und mindestens zwei Kommunikationsanschlüsse (ID, NTC) aufweist, wobei ein erstes der Indikatorelemente (18, 20) mit einem ersten der Kommunikationsanschlüsse (ID, NTC) verbunden ist und ein zweites der Indikatorelemente (18, 20) mit einem zweiten der Kommunikationsanschlüsse (ID, NTC) verbunden ist, und dass die Digitalsignaleinheit (30) für eine Signalübertragung im Duplex-Betrieb über einen der beiden Kommunikationsanschlüsse (ID, NTC) digitale Signale sendet und zur gleichen Zeit über den anderen der beiden Kommunikationsanschlüsse (ID, NTC) digitale Signale empfängt.
  5. Batterie (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das digitale Signal eine Information über den Parameter des Indikatorelements (18, 20) enthält.
  6. Batterie (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalsignaleinheit (30) das digitale Signal während einer Zeitdauer sendet oder/und empfängt, die kürzer, vorzugsweise um ein vielfaches kürzer ist, als die zur Erfassung des Parameters des Indikatorelements (18, 20) vorgesehene Zeitdauer.
  7. Batterie (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Indikatorelement einen Ladungszustand der Batterie, insbesondere einen Vollladungszustand oder einen Vollentladungszustand oder einen Teilentladungszustand, angibt.
  8. Batterie (12) nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Digitalsignaleinheit (30) und dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) ein Kondensator (22, 26) geschaltet ist.
  9. Batterie (12) nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalsignaleinheit (30) einen Schalter (24, 28) ansteuert, über welchen ein Potential an den Kommunikationsanschluss (ID, NTC) anlegbar ist.
  10. Anschlussgerät (14) zum Anschluss an eine Batterie (12) nach einem der vorhergehende Ansprüche, wobei das Anschlussgerät (14) umfasst: – einen Pluspolanschluss (LP) und einen Minuspolanschluss (LM), welche beide von außen zugänglich sind und welche zum Anschluss an den Pulspolanschluss (P) und den Minuspolanschluss (M) einer Batterie (12) eingerichtet sind, – mindestens einen von außen zugänglichen Kommunikationsanschluss (ID, NTC), welcher zum Anschluss an den mindestens einen Kommunikationsanschluss (ID, NTC) einer Batterie (12) eingerichtet ist, und – eine Indikatorelement-Ausleseeinrichtung (40, 48, 46), welche mit dem mindestens einen Kommunikationsanschluss (ID, NTC) verbunden ist und welche dafür eingerichtet ist, einen physikalischen Parameter eines Indikatorelements (18, 20) einer Batterie (12) zu messen, gekennzeichnet durch eine Digitalsignaleinheit (46), welche mit dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) verbunden ist, um Information in Form digitaler Signale über den Kommunikationsanschluss zu senden oder/und zu empfangen.
  11. Anschlussgerät (14) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) zu einem Zeitpunkt sowohl die Information des Indikatorelements (18, 20) einer Batterie (12) erfassbar ist als auch das digitale Signal sendbar oder/und empfangbar ist.
  12. Anschlussgerät (14) nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Digitalsignaleinheit (46) und dem Kommunikationsanschluss (ID, NTC) ein Kondensator (52, 54) geschaltet ist.
  13. Anschlussgerät (14) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalsignaleinheit (46) einen Schalter (56, 58) ansteuert, über welchen ein Potential an den Kommunikationsanschluss (ID, NTC) anlegbar ist.
  14. Anschlussgerät (14) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussgerät eine Ladevorrichtung (14) zum Laden der Batterie (12), ein durch die Spannung der Batterie betreibbares Verbrauchergerät oder ein Servicegerät zum Testen/Warten der Batterie ist.
  15. Elektrisches System (10), umfassend eine Batterie (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und ein Anschlussgerät (14) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, wobei die Pluspolanschlüsse (P, LP), die Minuspolanschlüsse (M, LM) und die Kommunikationsanschlüsse (ID, NTC) von Batterie (12) und Anschlussgerät (14) jeweils aneinander anschließbar sind.
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