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Die
Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zur Verringerung
der Durchbiegung der durch einen Rahmen eingefassten Laminate von Photovoltaik-Modulen.
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Das
der Erfindung zugrunde liegende Problem ist, dass sich die Laminate
von Photovoltaik-Modulen bei Druck und Sog durchbiegen. Diese Durchbiegung
ist lastabhängig. Um die Produktsicherheit des Moduls über
dessen Betriebslebensdauer zu gewährleisten, sind die Glasdicken
in Abhängigkeit von Laminat-Flächenabmaßen
und Umwelteinwirkungen zu wählen.
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Die
Gefahr des Zellen- und Glasbruches besteht, wenn die Glasdicke für
die Belastung zu gering ist.
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Mit
abnehmender Glasdicke wächst bei zunehmender Belastung
die Durchbiegung des Laminates und bei Wechselbelastung dessen Schwingungsamplitude.
Bei der Durchbiegung des Laminates werden auch die mit Bandleitern
kontaktierten Zellen gebogen.
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Die
Biegefestigkeit der Zellen ist kein konstanter Materialkennwert.
Sie wird auch durch die Beschaffenheit der Oberflächen
beeinflusst. Neben strukturellen Fehlern führen mechanische
Einwirkungen zu Kerben in der Oberfläche.
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Bei
Beanspruchung entstehen am Grund der Kerben Spannungsspitzen, die
bei Überschreitung des Grenzwertes zum Bruch führen.
Für das Einsetzen des Risswachstums ist der Zusammenhang
zwischen Einsetzen des Risswachstums, der Rissausbreitungskraft,
dem Risswiderstand und der Änderungsgeschwindigkeit des
Spannungsintensitätsfaktors entscheidend.
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Beanspruchungszustände,
bei denen der linear-elastische Zusammenhang zwischen Spannung und
Dehnung verloren geht und das Materialverhalten zeitabhängig
wird, führen zum Bruch der Zelle.
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Die
bruchmechanischen und Leistungs- Kennwerte der Zellen sinken mit
zunehmender Krafteinwirkung, wenn das Umformungsvermögen
der Kristallgitter überschritten wird.
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Zur
Vermeidung von Kristallschäden und dem damit verbundenen
Leistungsverlust ist die druckabhängige Laminat-Durchbiegung
zu minimieren.
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Nach
dem bisher bekannten Stand der Technik werden Laminate für
Module der Leistungsklasse größer 200 Watt mit
Sicherheitsgläsern der Abmessungen von annähernd
1660 mm × 990 mm × 3,85 mm gefertigt.
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Zur
Verringerung der Durchbiegung ist in der Schrift
DE 3142129 A1 die Versteifung
von Solarmodulen durch Einbettung eines Tragelements als Gewebe,
Netz oder Folie unterhalb der Zellen zur Erhöhung der Zug-
Druck- und Biegefestigkeit speziell in diesem Bereich beschrieben.
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Die
Schrift
DE 3611543
A1 offenbart eine Versteifung des gesamten Moduls durch
ein gewelltes Aluminiumblech als Rückseite. Das gewellte Alu-Blech
soll gleichzeitig zur Wärmeabfuhr dienen.
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In
US 6201179 B1 erfolgt
die Versteifung rahmenloser Module (Laminate) durch unmittelbare Montage
auf einer trapezförmigen Tragstruktur.
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Die
Schrift
DE 10
2005 057 468 A1 offenbart eine Versteifung rahmenloser
Module (Laminate) durch punktuelle, flächige Verklebung
der Rückseite mit einer Leichtbauverstärkungsstruktur.
Ergänzt wird die Leichtbaustruktur an mindestens zwei Seiten durch
eine sog. Stützstruktur.
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Ein
Nachteil der bekannten Anordnungen mit erhöhter Festigkeit
besteht darin, dass sie zwar zu einer Verringerung der Durchbiegung
führen, aber den Anforderungen an die normativen System-
und Stoßspannungen nicht genügen.
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Für
Flächen der oben genannten Abmaße ist bei einem
normativen Druck von 2,4 kPa eine Glasdicke von 6 mm erforderlich,
um die maximal zulässige Durchbiegung von H/100 = 9,9 mm
nicht zu überschreiten.
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Die
Qualität der Photovoltaik-Module während der Betriebslebensdauer
hängt wesentlich von der belastungsabhängigen
Durchbiegung ab.
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Im
Einzelnen wird die Qualität der Module durch folgende Faktoren
bestimmt:
- – die Festigkeit für
den vorgesehenen Einsatzort, beschrieben mit dem Verhältnis
von zugelassener Durchbiegung dzul. zu tatsächlicher
Durchbiegung d bei der Grenzlast,
- – die Leistungs-Dichte D [W/m2],
- – das Verhältnis der Leistung P [W] zur Klassenweite
der Leistung ΔP [W],
- – die Zuverlässigkeit R der kontaktierten
Zellen und
- – die Masse G [kg].
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Ein
Maß für die Qualität ist die Modulkennzahl
MKW. deren Teile mit Wichtungsfaktoren versehen
werden können: MKW[W/(m2 × kg)] = (dzul./d) × D × (1/G) × (P/ΔP) × R.
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Die
Durchbiegung des Laminates hat Einfluss auf die mechanische Festigkeit
und die erzeugte Leistung.
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Die
bruchmechanischen Kennwerte der Sicherheitsglastafeln und der Zellen
werden durch die Umwelteinwirkungen verändert. Diese Werte
sind keine konstanten Material-Kennwerte.
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Dieser
Mangel beeinflusst den Photovoltaik-Anlagenbetrieb ganz wesentlich,
da Zell- und Glasbrüche infolge Überschreitung
des kritischen Spannungs-Intensitätstensors während
des Betriebes zu einer wesentlichen Leistungsminderung führen.
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Mangelhafte
Bruchfestigkeit stellt ein Risiko für die Anlagensicherheit
und Verfügbarkeit dar.
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Der
Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Verringerung
der Durchbiegung der Laminate von Photovoltaik-Modulen und damit
zur Beseitigung der oben genannten Mängel bekannter Anordnungen
sowie ein Verfahren zur Realisierung der Anordnung zu schaffen.
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Die
genannte Aufgabe wird durch die Merkmale des Anordnungsanspruchs
1 und die Merkmale des Verfahrensanspruchs 8 gelöst. Die
weiteren Ansprüche stellen zweckmäßige
Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Lösung
dar.
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Die
in den Patentansprüchen angegebene Lösung der
Probleme betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zur Realisierung
der Anordnung, durch welche die Durchbiegung des Laminates zwischen den
Rahmenteilen durch ein unter dem Laminat in Längsrichtung
angebrachtes stabförmiges Bauteil verringert wird.
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Das
stabförmige Bauteil genügt den Anforderungen der
unter Umweltbedingungen auftretenden Kräfte und Momente
sowie den normativen System- und Stoßspannungen.
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Das
stabförmige Bauteil besteht aus einem profilierten Träger
und einem Isolator mit ausreichend niedriger elektrischer Leitfähigkeit
sowie hoher Festigkeit gegenüber Kriechstrom und Lasten.
Der Isolator ist mit dem Laminat fest verbunden.
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Der
profilierte Träger des stabförmigen Bauteils ist
mit dem Isolator versehen und derart mit dem Modulrahmen und dem
Laminat verbunden, dass die Druck- bzw. Sog-bedingte Durchbiegung
des Laminates kleiner als die Modulhöhe H/100 ist.
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Die
auf das Laminat wirkenden Zug- und Druck-Kräfte werden
zusätzlich mittels Kulissensteinen und Schrauben vom stabförmigen
Bauteil auf den Rahmen übertragen. Das stabförmige
Bauteil kann alternativ auch selbst ein Isolator sein.
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Die
anmeldungsgemäße Anordnung und das Verfahren ermöglichen
es, dass Glas- und Zellbruch bei den zu erwartenden Belastungen
vermieden wird.
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Das
Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Montage der Photovoltaik-Module
nach dem Laminieren und die Installation des Moduls sowie der Anlagenbetrieb.
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Der
Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht
darin, dass
- – die Durchbiegung des
Laminates bei den unter Umweltbedingungen auftretenden Kräften
und Momenten verringert wird,
- – die Modul-Anordnung den Anforderungen der normativen
System- und Stoßspannungen genügt und
- – das stabförmige Bauteil während
der Modul-Montage eingefügt werden kann.
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Ein
weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung
besteht darin, dass die mit der Modulkennzahl MKW beschriebene
Qualität der Module erhöht wird.
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Die
Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel anhand der
in den Zeichnungen enthaltenen Figuren näher erläutert
werden.
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In
den Figuren zeigen:
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1:
die lastabhängige Durchbiegung d des Laminates im Rahmen
mit den Abmessungen der Sicherheits-Glastafel 1660 mm × 990
mm × 3,85 mm,
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2:
die Anordnung des Laminates im Rahmen nach dem Stand der Technik,
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3:
einen Schnitt durch ein Laminat,
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4:
die Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Photovoltaik-Modul
mit stabförmigem Bauteil,
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5:
die Rückseitenansicht eines Photovoltaik-Moduls mit stabförmigem
Bauteil,
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6:
den Schnitt nach A-A durch ein Photovoltaik-Modul gemäß 5,
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7:
den Schnitt nach B-B durch ein Photovoltaik-Modul gemäß 5,
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8a:
eine Einzelheit E des Schnittes nach A-A,
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8b:
eine Einzelheit F des Schnittes nach B-B,
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9:
eine weitere Einzelheit E des Schnittes nach A-A,
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10:
eine weitere Einzelheit E des Schnittes nach A-A,
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11:
die Rückseitenansicht eines Photovoltaik-Moduls mit mehreren
stabförmigen Bauteilen,
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12:
die perspektivische Darstellung eines Moduls mit mittigem, stabförmigem
Bauteil,
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13:
die Anordnung des profilierten Trägers des stabförmigen
Bauteils in einem Rahmen mit Steg,
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14:
ein Modul mit mehreren stabförmigen Bauteilen in Längsrichtung
unter dem Laminat,
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15:
ein Modul, bei dem das Laminat mit einem endlosen Faserverbund-Halbzeug
versehen ist.
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1 zeigt
den experimentell bestätigten Zusammenhang von Last und
Durchbiegung für ein Modul mit den Glasabmessungen von
1660 mm × 990 mm × 3,85 mm nach dem Stand der
Technik.
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2 zeigt
die Anordnung und Durchbiegung d des Laminates 1 mit der
Höhe H im Rahmen nach dem Stand der Technik. Die zugelassene Durchbiegung
dzul. von 9,9 mm wird bei einem Druck von
2,4 kPa auf der Fläche von 1,64 m2 mit
der Höhe H = 990 mm nicht bei 394 kg, sondern bereits bei
60 kg erreicht.
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3 zeigt
einen Schnitt durch den Aufbau eines Laminates 1.
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Auf
die Sicherheitsglastafel 2 werden in einem Arbeitsgang
die Einbettungsfolie 3, die Zellen 4 mit Bandleitern 5,
die Verbinder 6, eine weitere Einbettungsfolie 7 und
die Rückseitenfolie 8 auflaminiert. Die Bandleiter 5 der
Zellen 4 sind auf die Verbinder 6 kontaktiert.
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4 zeigt
die Draufsicht auf ein entsprechend der Erfindung gestaltetes Photovoltaik-Modul mit
stabförmigem Bauteil.
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Das
Laminat 1 ist mit dem Rahmen 9 zusammengefügt.
Der Rahmen 9 besteht aus den Längsträgern 10,
den Querträgern 11 sowie den Eckwinkeln 12.
Die Zellen 4 haben die Abstände 13 in
Längsrichtung und 14 in Querrichtung voneinander.
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Unterhalb
des Laminates 1 ist in Längsrichtung ein stabförmiges
Bauteil 15 angeordnet. Oberhalb des stabförmigen
Bauteils 15 haben die Zellen den Abstand 16 voneinander.
Der Abstand 16 zwischen den Zellen 4 wird von
der Breite eines darunter angebrachten Isolators 17 bzw.
stabförmigen Bauteils 15 bestimmt. Der Isolator
kann aus Teilstücken bestehen. Die Zellen 4 sind
mit Bandleitern 5 kontaktiert. Die Bandleiter 5 sind
an den Enden 19 der Strings 18 auf Verbinder 6 aufkontaktiert.
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5 zeigt
die Rückseitenansicht des entsprechend der Erfindung gestalteten
Photovoltaik-Moduls mit stabförmigem Bauteil. Das Modul 24 besteht
aus der Anordnung von Laminat 1, Rahmen 9, Paneldose 21 sowie
den Anschlusskabeln 22 und 23. Das stabförmige
Bauteil 15 ist auf dem Laminat 1 vorzugsweise
mittels Klebeverbindung 20 angeordnet. Ebenfalls auf der
Rückseite des Laminates 1 ist die Paneldose 21 mit
den Anschlusskabeln 22 und 23 angebracht. Das
stabförmige Bauteil 15 ist durch die Stifte 25 gegen
Verschiebung gesichert.
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6 zeigt
den Schnitt nach A-A gemäß 5 durch
ein Photovoltaik-Modul mit stabförmigem Bauteil.
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Das
stabförmige Bauteil 15 besteht aus dem profilierten
Träger 26 und dem Isolator 17. Das stabförmige
Bauteil 15 ist zwischen dem Laminat 1 und den
Schenkeln 28 der Querträger 11 angeordnet. Das
Laminat 1 ist mit einem Säumband 29 umrandet und
in der Nut 30 des Rahmens 9 angeordnet. Der profilierte
Träger 26 hat auf dem Schenkel 28 des Querträgers 11 Stifte 25 zur
Lagesicherung.
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Das
stabförmige Bauteil 15 genügt den Anforderungen
an die unter Umweltbedingen auftretenden Kräften und Momenten
sowie den normativen System- und Stoßspannungen.
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Das
stabförmige Bauteil 15 trägt einen Isolator 17 mit
ausreichend niedriger elektrischer Leitfähigkeit sowie
hoher Festigkeit gegenüber Kriechstrom und Lasten.
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Der
Isolator 17 ist mit dem Laminat 1 fest verbunden.
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Die
Anordnung des profilierten Trägers 26 am Querträger 11 ist
in der Einzelheit E (8a) genauer dargestellt.
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7 zeigt
den Schnitt nach B-B gemäß 5 durch
ein Photovoltaik-Modul mit stabförmigem Bauteil.
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Der
Rand des Laminates 1 ist zum Kantenschutz mit Säumband 29 umwickelt
und in der Nut 30 des Rahmens 9 angeordnet. Die
Befestigung des Isolators 17 am Laminat 1 erfolgt
durch die Klebeverbindung 20. Die Schenkel 27 und 28 sind
Bestandteil des Längsträgers 10 bzw Querträgers 11 im
unteren Bereich des Rahmens 9. Der profilierte Träger 26 ist mit
den Querträgern 11 des Rahmens 9 so verbunden,
dass er den auf das Laminat 1 wirkenden Kräften
standhält und eine Durchbiegung kleiner H/100 während
der Betriebslebensdauer sicherstellt.
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Auf
den Schenkeln 28 der Querträger 11 sind Stifte 25 zur
Lagesicherung des profilierten Trägers 26 angeordnet.
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Der
profilierte Träger 26 des stabförmigen Bauteils 15 ist
an den Enden mit Kulissensteinen 31 versehen. Die Kulissensteine 31 werden
mittels Schrauben 32 am Querträger 11 befestigt.
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Die
Kulissensteine 31 werden durch Haltestifte 36 während
der Herstellung der Gewindebohrungen 34 am profilierten
Träger 26 fixiert.
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Die
Haltestifte 36 für die Fixierung der Kulissensteine 31 werden
nach dem Fügen des Rahmens 9 und Herstellen der
Gewindebohrungen 34 entfernt.
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Die
Anordnung des profilierten Trägers 26 auf den
Querträgern 11 ist in der Einzelheit E in 8a und
in der Einzelheit F in 8b dargestellt.
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8a zeigt
die Einzelheit E des Schnittes nach A-A aus 6. Im profilierten
Träger 26 ist ein Kulissenstein 31 angeordnet.
Der Kulissenstein 31 hat eine Gewindebohrung 34.
Die Kulissensteine 31 werden durch Haltestifte 36 zum
Herstellen der Gewindebohrung 34 fixiert.
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Der
Isolator 17 ist mit dem Laminat 1 durch eine Klebeverbindung 20 fest
verbunden. Der Isolator 15 ist mit dem profilierten Träger 26 durch
Kleben oder Haltestifte 33 fest verbunden.
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Zur
Lagesicherung des stabförmigen Bauteils 15 bei
der Montage und im Betrieb sind die Stifte 25 in den Schenkeln 28 des
Querträgers 11 angeordnet.
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8b zeigt
die Einzelheit F des Schnittes nach B-B aus 7.
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Zur
Lagesicherung des stabförmigen Bauteils 15 bei
der Montage und im Betrieb sind die Stifte 25 in dem Schenkel 28 des
Querträgers 11 angeordnet.
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Der
profilierte Träger 26 hat zur Entwässerung
an beiden Enden eine Bohrung 35. Die Kulissensteine 31 werden
in dem profilierten Träger 26 vor dem Bohren mit
den Haltestiften 36 fixiert. Nach der Montage des Laminates 1 mit
angeklebtem stabförmigem Bauteil 15 in den Rahmen 9 und
Fixierung der Eckwinkel 12 (4) werden
in einem Bohrwerk der Rahmen 9 mit den eingeklebten Platten 37 und
der Kulissenstein 31 gemeinsam mit der Gewindebohrung 34 versehen
und wird im Kulissenstein 31 Gewinde geschnitten.
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In
die Gewindebohrungen 34 werden Schrauben 32 eingeführt.
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9 zeigt
in der Einzelheit E eine weitere Ausführung des stabförmigen
Bauteils 15. Das stabförmige Bauteil 15 ist
als ein einteiliger profilierter Träger 38 mit
ausreichender Festigkeit sowie Widerstand, um den erforderlichen
Betriebs- und Stoßspannungen standzuhalten, ausgebildet.
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Der
einteilige profilierter Träger 38 wird durch eine
Klebebindung 20 fest mit dem Laminat 1 verbunden.
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Im
einteiligen profilierten Träger 38 sind Kulissensteine 31 angeordnet.
Die Kulissensteine 31 besitzen eine Gewindebohrung 34.
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Die
Kulissensteine 31 werden in dem einteiligen profilierten
Träger 38 vor dem Bohren mit einem Haltestift 36 fixiert.
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Zur
Lagesicherung des stabförmigen Bauteils 15 bei
der Montage und im Betrieb sind die Stifte 25 in dem Schenkel 28 des
Querträgers 11 angeordnet.
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10 zeigt
in der Einzelheit E des Schnittes A-A ein weiteres stabförmiges
Bauteil 15.
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Der
profilierte Träger 39 besteht aus zwei Kammern 40,
in denen die Kulissensteine 31 angeordnet sind. Die Kulissensteine 31 haben
Gewindebohrungen 34. Der Isolator 17 ist mit dem
Laminat 1 durch Klebung 20 fest verbunden.
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Der
Isolator 17 ist mit dem profilierten Träger 39 durch
eine Klebeverbindung 43 fest verbunden.
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Zur
Lagesicherung des profilierten Trägers 39 bei
der Montage und im Betrieb sind die Stifte 25 in den Schenkeln 28 des
Querträgers 11 angeordnet.
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11 zeigt
die Rückseitenansicht eines Photovoltaik-Moduls mit mehreren
stabförmigen Bauteilen.
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Die
stabförmigen Bauteile 15 sind auf dem Laminat 1 vorzugsweise
mittels Klebeverbindungen 20 angeordnet. Ebenfalls auf
der Rückseite des Laminates 1 ist die Paneldose 21 mit
den Anschlusskabeln 22 und 23 angebracht. Das
Modul 24 besteht somit aus der Anordnung von Laminat 1,
Rahmen 9, den stabförmigen Bauteilen 15,
Paneldose 21 sowie den Anschlusskabeln 22 und 23.
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12 zeigt
ein Modul mit mittigem, stabförmigem Bauteil in perspektivischer
Darstellung.
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Das
Laminat 1 ist in den Rahmen 9 eingefügt.
Das stabförmige Bauteil 15 ist auf der Rückseite des
Laminates 1 angeordnet. Das stabförmige Bauteil 15 ist
durch die Stifte 25 gegen Verschiebung gesichert. Das Modul 24 besteht
somit aus dem Laminat 1, dem Rahmen 9, dem stabförmigen
Bauteil 15, der Paneldose 21 sowie den Anschlusskabeln 22 und 23.
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13 zeigt
die Anordnung des profilierten Trägers des stabförmigen
Bauteils in einem Rahmen mit Steg.
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Der
profilierte Träger 26 des stabförmigen Bauteils 15 ist
zwischen den Schenkeln 28 der Querträger 11 und
den Stegen 41 der Rahmen 9 angeordnet. Der Isolator 17 wird
durch Haltestifte 33 im profilierten Träger 26 fixiert.
Das Laminat 1 wird mit den Isolator 17 durch die
Klebeverbindung 20 befestigt. Das Laminat 1 ist
im Rahmen 9 durch das Säumband 29 gegen
Berührung gesichert. Das stabförmige Bauteil 15 ist
durch die Stifte 25 gegen Verschieben gesichert. Der profilierte
Träger 26 besitzt zur Entwässerung die
Bohrung 35.
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14 zeigt
ein Modul mit mehreren stabförmigen Bauteilen in Längsrichtung
unter dem Laminat.
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Das
Laminat 1 ist mit dem Rahmen 9 zusammengefügt.
Das Laminat 1 und der Rahmen 9 sind durch mehrere
stabförmige Bauteile 15 miteinander verbunden.
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Das
Laminat 1 trägt mehrere Paneldosen 21. Die
Anschlusskabel 22 und 23 haben eine solche Länge,
dass sie miteinander und anderen Modulen verbunden werden können.
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15 zeigt
ein Modul, bei dem das Laminat mit einem endlosen Faserverbundhalbzeug 42 versehen
ist.
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Das
endlose Faserverbundhalbzeug 42 wird beim Laminieren mit
dem Laminat 1 verbunden. Auf das Laminat 1 mit
dem endlosen Faserverbundhalbzeug 42 wird das stabförmige
Bauteil 15 aufgeklebt. Anschließend wird diese
Anordnung des Laminates gerahmt. Die Verbindung des Rahmens 9 mit
dem stabförmigen Bauteil 15 erfolgt so, wie es
in den 8a und 8b dargestellt
ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Laminat
- 2
- Sicherheitsglastafel
- 3
- Einbettungsfolie
- 4
- Zelle
- 5
- Bandleiter
- 6
- Verbinder
- 7
- Weitere
Einbettungsfolie
- 8
- Rückseitenfolie
- 9
- Rahmen
- 10
- Längsträger
- 11
- Querträger
- 12
- Eckwinkel
- 13
- Abstand
zwischen den Zellen in Längsrichtung
- 14
- Abstand
zwischen den Zellen in Querrichtung
- 15
- Stabförmiges
Bauteil
- 16
- Abstand
zwischen den Zellen oberhalb des stabförmigen Bauteils
- 17
- Isolator
- 18
- String
- 19
- String-Ende
- 20
- Klebeverbindung
- 21
- Paneldose
- 22
- Anschlusskabel
- 23
- Anschlusskabel
- 24
- Modul
- 25
- Stift
oder Prägeteil oder tiefgezogenes Hohlteil
- 26
- Profilierter
Träger
- 27
- Schenkel
des Längsträgers
- 28
- Schenkel
der Querträger
- 29
- Säumband
- 30
- Nut
im Rahmen-Profil
- 31
- Kulissenstein
- 32
- Schraube
- 33
- Haltestift
für den Isolator im profilierten Träger
- 34
- Gewindebohrung
- 35
- Entwässerungsbohrung
des stabförmigen Bauteils
- 36
- Haltestift
des Kulissensteins zum Bohren und Gewindeschneiden
- 37
- Nabe,
Platte
- 38
- Einteiliger
profilierter Träger
- 39
- Profilierter
Träger mit zwei Kammern
- 40
- Kammer
für den Kulissenstein
- 41
- Steg
des Rahmens
- 42
- Faserverbundhalbzeug
- D
- Leistungsdichte
- d
- Durchbiegung
des Laminates
- dzul.
- Zulässige
Durchbiegung
- G
- Modulmasse
- H
- Modulhöhe
- MKW
- Modulkennzahl
- P
- Nennleistung
des Moduls
- ΔP
- Klassenweite
der Leistung
- R
- Zuverlässigkeit
der kontaktierten Zelle
- W
- Leistung
in Watt
- m2
- Flächeneinheit
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 3142129
A1 [0011]
- - DE 3611543 A1 [0012]
- - US 6201179 B1 [0013]
- - DE 102005057468 A1 [0014]