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DE102009035175A1 - Getriebegangsperrvorrichtung - Google Patents

Getriebegangsperrvorrichtung Download PDF

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DE102009035175A1
DE102009035175A1 DE200910035175 DE102009035175A DE102009035175A1 DE 102009035175 A1 DE102009035175 A1 DE 102009035175A1 DE 200910035175 DE200910035175 DE 200910035175 DE 102009035175 A DE102009035175 A DE 102009035175A DE 102009035175 A1 DE102009035175 A1 DE 102009035175A1
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DE
Germany
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locking
gear
blocking
transmission gear
gate
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Withdrawn
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DE200910035175
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English (en)
Inventor
Ralph Dr.-Ing. Eberspaecher
Falk Schumann
Paul Dipl.-Ing.(FH) Weiss
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/30Constructional features of the final output mechanisms
    • F16H63/34Locking or disabling mechanisms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/16Inhibiting  or initiating  shift during unfavourable conditions , e.g. preventing forward-reverse shift at high vehicle speed, preventing engine overspeed  
    • F16H2061/165Preventing reverse gear shifts if vehicle speed is too high for safe shifting
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Getriebegangsperrvorrichtung zum Sperren eines Getriebegangs mit wenigstens einer Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) und wenigstens einem Aktuator (11), der dazu vorgesehen ist, zumindest in einer Sperrstellung zumindest teilweise in die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) einzugreifen. Es wird vorgeschlagen, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) zumindest ein Sperrkulissenelement (12) aufweist, das wenigstens einem Vorwärtsgetriebegang zugeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Getriebegangsperrvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 10 2007 038 081 A1 ist bereits eine Getriebegangsperrvorrichtung bekannt, die zum Sperren eines Getriebegangs eine Sperr- und/oder Schaltkulisse und einen Aktuator, der dazu vorgesehen ist, zumindest in einer Sperrstellung zumindest teilweise in die Sperr- und/oder Schaltkulisse einzugreifen, aufweist.
  • Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine Getriebegangsperrvorrichtung bereitzustellen, mittels der eine Betriebssicherheit eines Kraftfahrzeugsgetriebes erhöht werden kann. Sie wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung geht aus von einer Getriebegangsperrvorrichtung zum Sperren eines Getriebegangs mit wenigstens einer Sperr- und/oder Schaltkulisse und wenigstens einem Aktuator, der dazu vorgesehen ist, zumindest in einer Sperrstellung zumindest teilweise in die Sperr- und/oder Schaltkulisse einzugreifen.
  • Es wird vorgeschlagen, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse zumindest ein Sperrkulissenelement aufweist, das wenigstens einem Vorwärtsgetriebegang zugeordnet ist. Dadurch kann ein ungewolltes Schalten eines ungeeigneten Vorwärtsgetriebegangs vermieden werden, wodurch Fahrzeugausfälle, beispielsweise durch thermisch überlastete Kupplungen, reduziert werden können. Durch einen Schutz der Kupplungen kann daher mittels einer erfindungsgemäßen Getriebegangsperrvorrichtung eine Betriebssicherheit eines Kraftfahrzeuggetriebes erhöht werden. Unter „vorgesehen” soll dabei insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass die Getriebegangsperrvorrichtung eine Steuer- und/oder Regeleinheit zur Steuerung des Aktuators aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Geschwindigkeitskenngröße auszuwerten und zumindest den Vorwärtsgetriebegang unterhalb einer Grenzgeschwindigkeitskenngröße zu sperren. Dadurch kann das Unfallrisiko durch unkorrektes Schalten eines Getriebegangs gesenkt werden. Unter „vorgesehen” soll in diesem Zusammenhang insbesondere speziell programmiert, ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden.
  • Weiter wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit zur Steuerung des Aktuators dazu vorgesehen ist, eine die Temperatur einer Kupplung kennzeichnende Temperaturkenngröße auszuwerten und zumindest den Vorwärtsgetriebegang oberhalb einer Grenztemperaturkenngröße zu sperren. Die Temperaturkenngröße kann entweder mittels eines Temperatursensors gemessen oder mittels eines modellbasierten Schätzverfahrens geschätzt werden. Ein dafür einsetzbares Schätzverfahren ist beispielsweise in der DE 10 2006 037 389 A1 beschrieben. Insbesondere kann der zweite Vorwärtsgetriebegang eines manuellen Schaltgetriebes bei Überschreiten der Grenztemperaturkenngröße, welche beispielsweise zwischen 170 und 250°C liegen kann, gesperrt werden. Damit kann ein Anfahren im zweiten Vorwärtsgetriebegang, was die Kupplung thermisch stark belastet, vermieden werden. Sobald das Fahrzeug fährt, wird die Sperrung des zweiten Vorwärtsgetriebegangs aufgehoben. Damit kann eine Schädigung der Kupplung durch Überhitzung vermieden werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse zumindest ein weiteres Sperrkulissenelement aufweist, das einem Rückwärtsgetriebegang und/oder einem weiteren Vorwärtsgetriebegang zugeordnet ist. Dadurch kann zusätzlich ein ungewolltes Schalten weiterer Getriebegänge, wie insbesondere des Rückwärtsgetriebegangs, vermieden werden.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die zumindest zwei Sperrkulissenelemente zur Sperrung der zumindest zwei Getriebegänge unterschiedliche Axialprofile auf. Dadurch kann die Sperrung mehrerer Getriebegänge besonders einfach und insbesondere ohne zusätzliche bauraumeinnehmende Bauteile realisiert werden.
  • Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Getriebegangsperrvorrichtung eine Getriebegangschaltwelle umfasst, auf der die Sperr- und/oder Schaltkulisse angeordnet ist, und einen mittels des Aktuators betätigbaren Sperrstift, der dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Getriebegangsperrmodus eine Drehbewegung und/oder ein axiales Verschieben der Getriebegangschaltwelle mittels der Sperr- und/oder Schaltkulisse zu verhindern. Dadurch kann die Getriebegangschaltwelle gegen eine Bewegung gesperrt werden und es kann eine besonders einfache Getriebegangsperrvorrichtung, die ein Einlegen des Getriebegangs verhindert, realisiert werden. Durch verschiedene Getriebegangsperrmodi kann das Sperren von Getriebegängen in Abhängigkeit einer Fahrzeuggeschwindigkeit eingestellt werden. Unter „Getriebegangsperrmodus” soll insbesondere ein Vorwärtsgetriebegangsperrmodus als auch ein Rückwärtsgetriebegangsperrmodus verstanden werden. Weiter soll unter „Getriebegangsperrmodus” ein in der Steuer- und/oder Regeleinheit hinterlegter Betrieb des Aktuators verstanden werden. Vorteilhafterweise wird der Getriebegangsperrmodus in Abhängigkeit von einer Fahrzeuggeschwindigkeit von der Steuer- und/oder Regeleinheit gewählt.
  • Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Sperr- und/oder Schaltkulisse zumindest ein Schaltkulissenelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, einen Schalter zum Aktivieren eines Rückfahrscheinwerfers zu betätigen. Dadurch kann einem Fahrer und/oder einer Umgebung die Schaltung eines Getriebegangs signalisiert werden.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Getriebegangsperrvorrichtung,
  • 2 einen Ausschnitt aus der Getriebegangsperrvorrichtung in einer weiteren Schnittansicht in einem Vorwärtsgetriebegangsperrmodus und
  • 3 einen Ausschnitt aus der Getriebegangsperrvorrichtung in einer weiteren Schnittansicht in dem Vorwärtsgetriebegangsperrmodus bei eingelegtem Rückwärtsgang und aktiviertem Rückfahrscheinwerfer.
  • 1 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Getriebegangsperrvorrichtung. Die Getriebegangsperrvorrichtung umfasst einen Aktuator 11, der dazu vorgesehen ist, die Getriebegangsperrvorrichtung zu sperren bzw. zu entsperren. Die Getriebegangsperrvorrichtung sperrt in einem Kraftfahrzeugschaltgetriebe wahlweise einen Vorwärts getriebegang, der als ein dritter Getriebegang ausgebildet ist, oder einen Rückwärtsgetriebegang.
  • Die Getriebegangsperrvorrichtung umfasst eine Getriebegangschaltwelle 17, die über ein nicht näher dargestelltes Schaltmodul in ein Schaltgetriebegehäuse 22 eingeführt ist. Der Aktuator 11 ist in eine Bohrung eingeschraubt, die in das Schaltgetriebegehäuse 22 eingebracht ist. Die Getriebegangsperrvorrichtung ist im Bereich des Schaltmoduls am Schaltgetriebe 23 angeordnet. Die Getriebegangschaltwelle 17 ist mit einem Gangwahlhebel oder Schaltknauf gekoppelt mittels dem ein Fahrerwunsch gebildet werden kann. Durch eine axiale Verschiebung 20 der Getriebegangschaltwelle 17 wird eine Schaltgasse, die zumindest einem Getriebegang zugeordnet ist, ausgewählt und anschließend durch eine Drehbewegung 19 der Getriebegangschaltwelle 17 der entsprechende Getriebegang geschaltet.
  • Zum Sperren des Vorwärtsgetriebegangs und des Rückwärtsgetriebegangs sowie zum Aktivieren eines Rückfahrscheinwerfers weist die Getriebegangschaltwelle eine Sperr- und Schaltkulisse 10 auf. Die Sperr- und Schaltkulisse 10 umfasst zwei Sperrkulissenelemente 12, 13 die sich in einem definierten axialen Bereich in radialer Richtung über die Getriebegangschaltwelle 17 erheben. Das erste Sperrkulissenelement 12 ist dem Vorwärtsgetriebegang zugeordnet und sperrt einen Schaltvorgang in den Vorwärtsgetriebegang. Das zweite Sperrkulissenelement 13 ist dem Rückwärtsgetriebegang zugeordnet. Es sperrt einen Schaltvorgang in den Rückwärtsgetriebegang. Um einen Schalter 24 zum Aktivieren eines Rückfahrscheinwerfers zu betätigen, ist auf der Getriebegangschaltwelle 17 zusätzlich ein Schaltkulissenelement 21 angeordnet.
  • Das erste Sperrkulissenelement 12 und das zweite Sperrkulissenelement 13 sind in axialer Richtung und in Umfangsrichtung versetzt auf der Getriebegangschaltwelle 17 angeordnet. Weiter weisen die zwei Sperrkulissenelemente 12, 13 zwei unterschiedliche Axialprofile 15, 16 auf. Das erste Sperrkulissenelement 12 ist quaderförmig ausgebildet und direkt auf der Getriebegangschaltwelle 17 angeordnet. Ein Anschlag 25 des Sperrelements 12 ist somit in einer radialen Ebene direkt oberhalb der Getriebegangschaltwelle 17 angeordnet. Das zweite Sperrkulissenelement 13 weist eine umgedrehte L-Form auf, wodurch ein Teil des Sperrkulissenelements 13 und die Getriebegangschaltwelle 17 in radialer Richtung beabstandet zueinander angeordnet sind. Ein Anschlag 26 des zweiten Sperrkulissenelements 13 ist daher in einer radialen Ebene oberhalb der Getriebegangschaltwelle 17 beabstandet zu der Getriebegangschaltwelle 17 angeordnet.
  • Das Schaltkulissenelement 21 ist dem zweiten Sperrkulissenelement 13 zugeordnet, d. h. ebenfalls für den Rückwärtsgetriebegang vorgesehen. Das Schaltkulissenelement 21 ist ebenfalls als eine Erhebung über der Getriebegangschaltwelle 17 ausgebildet. Eine Seite des Schaltkulissenelements 21 ist abgeschrägt ausgeführt. Das zweite Sperrkulissenelement 13 und das Schaltkulissenelement 21 sind axial in einer gleichen Ebene angeordnet. In Umfangsrichtung sind das zweite Sperrkulissenelement 13 und das Schaltkulissenelement 21 zueinander versetzt nebeneinander auf der Getriebegangschaltwelle 17 angeordnet. Die L-Form des zweiten Sperrkulissenelements 13 ist in Richtung des Schaltkulissenelements 21 orientiert.
  • Um eine Sperrwirkung zu erzeugen weist der elektromagnetisch ausgebildete Aktuator 11 einen T-förmig aufgebauten Sperrstift 18 auf, der in einer Grundstellung mittels einer Federeinheit 27 ausgefahren ist. Der T-förmig ausgebildete Teil des Sperrstifts 18 ist dabei für einen Eingriff in die Sperr- und Schaltkulisse 10 vorgesehen. Weiter umfasst der Aktuator 11 einen Elektromagneten, mittels dem der Sperrstift 18 aus der Grundstellung herausbewegt werden kann.
  • Zum Sperren bzw. entsperren der Getriebegangsperrvorrichtung weist der Aktuator 11 zwei Sperrstellungen 28, 29 auf. Die Grundstellung entspricht der Sperrstellung 28. Bei einem unbestromten Elektromagneten befindet sich der Aktuator 11 in einer ersten Sperrstellung 28, die dadurch charakterisiert ist, dass der Sperrstift 18 sich in seiner untersten Stellung befindet. In der untersten Stellung ist der Sperrstift 18 am weitesten ausgefahren. Ist der Elektromagnet bestromt, wirkt auf den Sperrstift 18 eine Kraft, die der Kraft der Federeinheit 27 entgegenwirkt und den Sperrstift 18 aus der Grundstellung in eine mittlere Stellung zieht, in der der Sperrstift 18 teilweise eingefahren ist. Die mittlere Stellung entspricht der zweiten Sperrstellung 29. In einem Vorwärtsgetriebegangsperrmodus ist der Elektromagnet unbestromt. In einem Rückwärtsgetriebegangsperrmodus ist der Elektromagnet bestromt.
  • Zur Aktivierung des Rückfahrscheinwerfers ist der Aktuator 11 teilweise einstückig mit einem Schalter 24 ausgeführt, der bei geschaltetem Rückwärtsgetriebegang mittels des Schaltkulissenelements 21 betätigt wird. Bei einem unbestromten Elektromagneten wird der Sperrstifts 18 durch die radiale Erhöhung des Schaltkulissenelements 21 der Aktuator 11 in eine Schaltstellung 30 geschaltet. In der Schaltstellung 30 befindet sich der Sperrstift 18 in einer obersten Stellung. In der Schaltstellung 30 verbindet der Sperrstift 18 zwei Schaltkontakte 31, 32 des Schalters 24 elektrisch miteinander bzw. schließt einen Druckschalter 33, wodurch der Rückfahrscheinwerfer aktiviert wird. Grundsätzlich kann die Ak tivierung des Rückfahrscheinwerfers auch über Hall-Sensoren erfolgen. Die Hall-Sensoren signalisieren der Steuer- und Regeleinheit 14 die oberste Stellung des Sperrstifts 18. Die Steuer- und Regeleinheit 14 aktiviert den Rückfahrscheinwerfer.
  • Zur Steuerung des Aktuators 11 umfasst die Getriebegangsperrvorrichtung eine Steuer- und Regeleinheit 14. Die Steuer- und Regeleinheit 14 wertet dabei eine Geschwindigkeitskenngröße aus und stellt in Abhängigkeit von der Geschwindigkeitskenngröße und einem Fahrerwunsch den Aktuator 11 der Getriebegangsperrvorrichtung ein. In dem mittels der Steuer- und Regeleinheit 14 einstellbaren Vorwärtsgetriebegangsperrmodus ist der als dritter Vorwärtsgetriebegang ausgelegte Vorwärtsgetriebegang gesperrt. Die Steuer- und Regeleinheit 14 schaltet den Vorwärtsgetriebegangsperrmodus, wenn eine Geschwindigkeitskenngröße größer ist als eine definierte Grenzgeschwindigkeitskenngröße. In dem Rückwärtsgetriebegangsperrmodus ist der Rückwärtsgetriebegang gesperrt. Der Rückwärtsgetriebegangsperrmodus wird geschaltet, wenn die Geschwindigkeitskenngröße kleiner ist als die definierte Grenzgeschwindigkeitskenngröße. Ein Wert der Grenzgeschwindigkeitskenngröße kann dabei beispielsweise bei einer Geschwindigkeit von 10 km/h liegen.
  • In dem Vorwärtsgetriebegangsperrmodus wird der Sperrstift 18 durch die Federeinheit 27 in die erste Sperrstellung 28, die zugleich die Grundstellung ist, bewegt bzw. gedrückt. In der ersten Sperrstellung 28 ist der Sperrstift 18 in der radialen Ebene direkt oberhalb der Getriebegangschaltwelle 17 angeordnet. Bei einer Drehbewegung 19 der Getriebegangschaltwelle 17, die zur Auswahl des dritten Vorwärtsgetriebegangs führt, läuft dadurch der Anschlag 25 des ersten Sperrkulissenelements 12 gegen den Sperrstift 18. Somit ist die Drehbewegung 19 der Getriebegangschaltwelle 17 und damit ein Schalten des dritten Vorwärtsgetriebegangs blockiert. Gleichzeitig ist ein Schalten des Rückwärtsgetriebegangs in dem Vorwärtsgetriebegangsperrmodus durch die T-förmige Ausbildung des Sperrstifts 18 und die L-förmige Ausbildung des zweiten Sperrkulissenelements 13 möglich. Bei Schalten des Rückwärtsgetriebegangs greift bei axialer Verschiebung 20 der Getriebegangschaltwelle 17 und damit bei der Wahl der Schaltgasse, die dem Rückwärtsgang zugeordnet ist, die T-Form des Sperrstifts 18 in die L-Form des zweiten Sperrkulissenelements 13 ein. Bei anschließender Drehbewegung 19 der Getriebegangschaltwelle 17 in die entsprechende Richtung wird dann der Rückwärtsgetriebegang geschaltet. Dabei wird der Sperrstift 18 über die radiale Erhöhung des Schaltkulissenelements 21 gedrückt und der Aktuator 11 in die Schaltstellung 30 geschaltet. In der ersten Sperrstellung 28 des Aktuators 11 sind alle Schaltgassen wählbar.
  • In dem Rückwärtsgetriebegangsperrmodus, wird der Sperrstift 18 durch den steuerbaren Aktuator 11 in die mittlere Stellung zurückgezogen und damit in die zweite Sperrstellung 29 geschaltet. Bei axialer Verschiebung 20 der Getriebegangschaltwelle 17, die zur Wahl der dem Rückwärtsgetriebegang zugeordneten Schaltgasse führt, läuft der Anschlag 26 des L-förmig ausgebildeten zweiten Sperrkulissenelements 13 gegen den in der mittleren Stellung befindlichen Sperrstift 18. Dadurch ist die Wahl der Schaltgasse und somit des Rückwärtsgetriebegangs blockiert. Ein Schalten des Vorwärtsgetriebegangs ist in dem Rückwärtsgetriebegangsperrmodus entsperrt. Der in der mittleren Stellung befindliche Sperrstift 18 liegt über dem Anschlag 25 des ersten Sperrkulissenelements 12 und damit ist eine Drehbewegung 19 der Getriebegangschaltwelle 17, die zur Auswahl des Vorwärtsgetriebegangs führt, möglich. Die Sperrung des Vorwärtsgetriebegangs und des Rückwärtsgetriebegangs wird durch die radial versetzte Sperrwirkung mittels der Anschläge 25, 26 des ersten Sperrkulissenelements 12 und des zweiten Sperrkulissenelements 13 realisiert.
  • Statt des dritten Vorwärtsgetriebegangs kann auch der zweite Vorwärtsgetriebegang gesperrt werden, wenn eine die Temperatureiner nicht dargestellten Kupplung kennzeichnende Temperaturkenngröße größer als eine Grenztemperaturkenngröße und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs kleiner als eine Grenzgeschwindigkeit ist. Die Steuer- und Regeleinheit 14 bestimmt die Temperaturkenngroße mittels eines modellbasierten Schätzverfahrens.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007038081 A1 [0002]
    • - DE 102006037389 A1 [0007]

Claims (8)

  1. Getriebegangsperrvorrichtung zum Sperren eines Getriebegangs mit wenigstens einer Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) und wenigstens einem Aktuator (11), der dazu vorgesehen ist, zumindest in einer Sperrstellung zumindest teilweise in die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) einzugreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) zumindest ein Sperrkulissenelement (12) aufweist, das wenigstens einem Vorwärtsgetriebegang zugeordnet ist.
  2. Getriebegangsperrvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuer- und/oder Regeleinheit (14) zur Steuerung des Aktuators (11), die dazu vorgesehen ist, eine Geschwindigkeitskenngröße auszuwerten und zumindest den Vorwärtsgetriebegang unterhalb einer Grenzgeschwindigkeitskenngröße zu sperren.
  3. Getriebegangsperrvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (14) zur Steuerung des Aktuators (11) dazu vorgesehen ist, eine die Temperatur einer Kupplung kennzeichnende Temperaturkenngröße auszuwerten und zumindest den Vorwärtsgetriebegang oberhalb einer Grenztemperaturkenngröße zu sperren.
  4. Getriebegangsperrvorrichtung zumindest nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) zumindest ein weiteres Sperrkulissenelement (13) aufweist, das einem Rückwärtsgetriebegang und/oder einem weiteren Vorwärtsgetriebegang zugeordnet ist.
  5. Getriebegangsperrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Sperrkulissenelemente (12, 13) zur Sperrung der zumindest zwei Getriebegänge unterschiedliche Axialprofile (15, 16) aufweisen.
  6. Getriebegangsperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Getriebegangschaltwelle (17), auf der die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) angeordnet ist, und einen mittels des Aktuators (11) betätigbaren Sperrstift (18), der dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Getriebegangsperrmodus eine Drehbewegung (19) und/oder ein axiales Verschieben (20) der Getriebegangschaltwelle (17) mittels der Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) zu verhindern.
  7. Getriebegangsperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) zumindest ein Schaltkulissenelement (21) aufweist, das dazu vorgesehen ist, einen Schalter 24 zum Aktivieren eines Rückfahrscheinwerfers zu betätigen.
  8. Verfahren für eine Getriebegangsperrvorrichtung zum Sperren eines Getriebegangs mit wenigstens einer Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) und wenigstens einem Aktuator (11), der zumindest in einer Sperrstellung zumindest teilweise in die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr- und/oder Schaltkulisse (10) zumindest ein Sperrkulissenelement (12) aufweist, das wenigstens einem Vorwärtsgetriebegang zugeordnet ist.
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