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DE102009034258A1 - Vorrichtung zum Festlegen einer Rohrleitung - Google Patents

Vorrichtung zum Festlegen einer Rohrleitung Download PDF

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DE102009034258A1
DE102009034258A1 DE102009034258A DE102009034258A DE102009034258A1 DE 102009034258 A1 DE102009034258 A1 DE 102009034258A1 DE 102009034258 A DE102009034258 A DE 102009034258A DE 102009034258 A DE102009034258 A DE 102009034258A DE 102009034258 A1 DE102009034258 A1 DE 102009034258A1
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Germany
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ring
contact surface
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locking element
axial direction
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DE102009034258A
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English (en)
Inventor
Michael Korff
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
    • F16L1/024Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
    • F16L1/06Accessories therefor, e.g. anchors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festlegen eines Rohres, umfassend einen Ring (10, 40), der ein erstes Ringelement (10a, 40a) und ein zweites Ringelement (10b, 40b) aufweist und jedes Ringelement (10a, 10b, 40a, 40b) mit jeweils einer ersten Kontaktfläche (16a, 16b, 46a, 46b) und einer zweiten Kontaktfläche (18a, 18b, 48a, 48b) versehen ist und je eine Kontaktfläche des ersten Ringelements einer Kontaktfläche des zweiten Ringelements zugeordnet ist, wobei die zugeordneten Kontaktflächen Schnittflächen des Rings darstellen, die in einer Ebene liegen, die entlang der Ringachse verläuft. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Ringelemente (10a, 40a, 10b, 40b) je mindestens ein Verbindungsmittel (12a, 12b, 14a, 14b, 42a, 42b, 44a, 44b) aufweisen, mittels dessen die Ringelemente (10a, 10b, 40a, 40b) durch Zusammenstecken form- und/oder kraftschlüssig zu einem Ring (10, 40) verbindbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festlegen einer Rohrleitung gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
  • Im Rohrleitungsbau werden zur axialen Fixierung einer Rohrleitung sogenannte Festpunkte eingesetzt. Ein Festpunkt verhindert eine Bewegung der Rohrleitung an dieser Stelle. Dazu wird ein Ring, der die Rohrleitung umschließt, an das Rohr geschweißt. Der überstehende Ring ist geeignet durch eine Trage- oder Fixierungskonstruktion aufgenommen zu werden und darüber die Rohrleitung gegenüber der Umgebung zu fixieren.
  • Nach dem Stand der Technik sind diese Ringe, einteilig aus Vollmaterial gedreht. Die Ringe müssen daher entweder entlang der Rohrleitung bis zu der Stelle des Festpunkts gefädelt werden oder in zwei Teile geschnitten werden und an der Stelle des Festpunkts wieder angeschweißt werden. Abhängig von der Länge der Rohrleitung ist jedoch das Auffädeln eines Rings bis zu der Stelle an der das Rohr festgelegt werden soll sehr unpraktisch. Vorrangig werden deshalb zwei Ringhälften verwendet, die an der entsprechenden Position um die Rohrleitung gelegt werden und dort mit dieser verschweißt werden. Nachteilig wirkt sich dabei aus, dass es beim Anschweißen der beiden Ringhälften an die Rohrleitung zu Ungenauigkeit in der Ausrichtung der Ringhälften zueinander kommt. Dies führt zu einer Beeinträchtigung er Lagerung des Rohres.
  • Die DE 100 29 475 A1 offenbart eine Vorrichtung zur axialen Festlegung einer Rohrleitung mittels eines Stützrings. Diese Schrift lehrt, dass der Stützring zweigeteilt ausgebildet ist, und mit der Rohrleitung verschweißt wird. Darüber hinaus wird in dieser Schrift bekannt, die beiden Ringhälften über Schraubverbindungen zu verbinden, wodurch der Stützring kraftschlüssig an der Rohrleitung angebracht ist.
  • Dies hat den Nachteil, dass Schraubverbindungen verhältnismäßig kostenintensiv sind und für die Aufnahme der Schraubverbindungen Anformungen am Ring notwendig sind, was sich mitunter vor allem, wenn wenig Platz zur Verfügung steht, negativ auswirken kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Vorrichtung zum Festlegen einer Rohrleitung anzugeben, welche unter Vermeidung der genannten Nachteile eine einfache, schnelle, kostengünstige und vor allem genaue Anordnung an der Rohrleitung ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruch 1 in Verbindung mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.
  • Die Unteransprüche bilden die Erfindung vorteilhaft weiter.
  • In bekannter Weise umfasst eine Vorrichtung zum Festlegen einer Rohrleitung ein erstes und ein zweites Ringelement, wobei jedes Ringelement jeweils eine Hälfte eines, in axialer Richtung geteilten Rings darstellt. Jedes Ringelement weist an seinen Schnittenden eine erste und eine zweite Kontaktfläche auf, die bei verbundenen Ringelementen aneinander liegen. Somit ist eine erste Kontaktfläche des ersten Ringelements einer zweiten Kontaktfläche des zweiten Ringelements zugeordnet. Analog ist eine zweite Kontaktfläche des ersten Ringelements einer ersten Kontaktfläche des zweiten Ringelements zugeordnet. Liegen die zugeordneten Kontaktflächen deckungsgleich aneinander, ergibt sich ein vollständiger Ring.
  • Erfindungsgemäß ist jedes Ringelemente mit mindestens einem Verbindungsmittel versehen, wodurch die Ringelemente durch Zusammenstecken oder Zusammenschieben zu einem Ring verbindbar sind. Die Ringelemente sind dann form und/oder kraftschlüssig über das Verbindungsmittel verbunden.
  • Die vorübergehende Verbindung der beiden Ringelemente ermöglicht es, die Ringelemente auf einfache Weise auszurichten, sodass die zugeordneten Kontaktflächen deckungsgleich übereinander liegen, bevor die Ringelemente an die Rohrleitung angeschweißt werden.
  • Es kann beispielsweise das erste Ringelement an eine Rohrleitung gelegt werden, und dort mit dem zweiten Ringelement zu einem, die Rohrleitung umgreifenden Ring verbunden werden. Nach deckungsgleicher Ausrichtung der Ringelemente werden diese bequem mit hoher Genauigkeit mit der Rohrleitung verschweißt. Dadurch wird die Stabilität des Festpunkts gewährleistet. Vorzugsweise sind die Verbindungsmittel so ausgebildet, dass durch Zusammenschieben die Kontaktflächen bereits automatisch deckungsgleich übereinander liegen.
  • Insbesondere sind die Verbindungsmittel derart ausgebildet, dass die beiden Ringelemente durch Zusammenstecken in axialer Richtung verbindbar sind. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache und genaue Fixierung des Rings an der Rohrleitung. Alternativ dazu können die Verbindungsmittel derart ausgebildet sein, dass ein Verbinden der beiden Ringelemente durch Zusammenstecken, in einer Richtung orthogonal zu den Kontaktflächen, ermöglicht wird.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind je Ringelement zwei Verbindungsmittel vorgesehen, die als korrespondierende Formschlusselemente an den zugeordneten Kontaktflächen ausgebildet sind. Ein erstes Formschlusselement an der ersten Kontaktfläche des ersten Ringelements greift in ein zweites Formschlusselement an der zweiten Kontaktfläche des zweiten Ringelements ein. Die beiden Ringelemente sind dann formschlüssig in radialer und/oder axialer und/oder tangentialer Richtung verbunden. Im Speziellen kann das erste Formschlusselement als Anformung an die erste Kontaktfläche des ersten Ringelements, das zweite Formschlusselement als eine, dieser Anformung entsprechende Ausnehmung an der zweiten Kontaktfläche des zweiten Ringelements ausgestaltet sein.
  • Das erste Formschlusselement ist insbesondere als Kontaktstift oder Bolzen das zweite Formschlusselement als kreisförmige Ausnehmungen ausgebildet. Die Achse des Kontaktstifts und entsprechend der Ausnehmung liegt senkrecht zur Kontaktfläche. Kontaktstift und kreisförmige Ausnehmung sind etwa in der Mitte der Kontaktfläche angeordnet. Die Durchmesser von Kontaktstift und Ausnehmung sind so gewählt, dass ein komplettes Einschieben des Kontaktstifts möglich ist und dieser kraftschlüssig in Kontaktstift-Richtung gehalten wird. Der Kontaktstift oder Bolzen, kann auch aus einem Material bestehen, das nicht dem des Ringelements entspricht. Die Anformung kann daher auch mehrteilig ausgebildet sein. Dies bietet den Vorteil einer einfachen Fertigung. Zudem gewährt es Flexibilität in der Auslegung des Kraftschlusses.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform schließen die Formschlusselemente in Form eines geraden Zylinders an die Kontaktflächen an. Die Höhe des geraden Zylinders liegt parallel zur Achse des Rings. Das erste Formschlusselement ist an die erste Kontaktfläche angeformt das zweite Formschlusselement bildet eine korrespondierende Ausnehmung die an der zweiten Kontaktfläche beginnt. Somit weist das Ringelement eine Ausnehmung in Form der Zylindergrundfläche in der Stirnseite auf.
  • Diese Ausführung des Rings ist geeignet, ein ineinander stecken der zugeordneten Formschlusselemente in axialer Richtung zu ermöglichen. Die Verbindung kann sowohl kraft- als auch formschlüssig realisiert sein. Sie ist in radialer Richtung formschlüssig, in axialer Richtung kraftschlüssig und in tangentialer Richtung ist diese entweder kraft oder formschlüssig.
  • Besonders vorteilhaft ist hierbei eine T-förmige Ausbildung der Zylindergrundfläche, die sich an die Kontaktfläche anschließt und so einen Hinterschnitt erzeugt. Die Hinterschnitte erlauben eine formschlüssige Verbindung in tangentialer Richtung. Diese formschlüssige Verbindung in tangentialer Richtung ist besonders stabil.
  • Vorzugsweise weist jedes Ringelement nur ein Verbindungsmittel auf. So kann an der ersten Kontaktfläche ein Magnet bündig in diese eingepresst sein. Der Magnet bindet kraftschlüssig an die nicht notwendigerweise behandelte zweite Kontaktfläche des anderen Ringelements.
  • Erfindungsgemäß ist ein Halbring vorgesehen, der mindestens ein Verbindungsmittel aufweist, mittels dem er mit einem korrespondierenden Halbring durch Zusammenstecken form und/oder kraftschlüssig zu einem Vollring verbindbar ist.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
  • In der Beschreibung, in den Patentansprüchen, in der Zusammenfassung und den Zeichnungen werden die in der unten aufgeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe zugeordneten Bezugszeichen verwendet.
  • In der Zeichnung bedeuten:
  • 1 ein zweiteiliger Ring in Frontansicht;
  • 2 ein Ringelement eines Rings in Draufsicht in tangentialer Richtung;
  • 3 ein zweiteiliger Ring in Frontansicht, und
  • 4 ein Ringelement eines zweiteiligen Rings in Draufsicht in tangentialer Richtung.
  • 1 zeigt eine Vorrichtung zum Festlegen eines Rohres 10, die aus zwei baugleichen Ringelementen 10a, 10b besteht. Ein Ringelement 10a weist eine erste Kontaktfläche 16a und eine zweite Kontaktfläche 18a auf. Analog sind die Kontaktflächen 16b, 18b des zweiten Ringelements 10b dargestellt.
  • In diesem Ausführungsbeispiel liegen die Flächen 16a, 16b und 18a, 18b in einer Ebene die entlang der Achse des Rings verläuft und diesen in zwei Hälften teilt.
  • An der jeweils ersten Kontaktfläche 16a, 16b ist ein erstes Formschlusselement 12a,12b angeformt. Am anderen Ende des Ringelements ist eine korrespondierendes zweites Formschlusselement 14a, 14b vorgesehen. Das zweite Formschlusselement 14a, 14b stellt eine entsprechende Ausnehmung dar.
  • Die Formschlusselemente 12a, 12b, 14a, 14b sind als gerade Zylinder ausgebildet. Die Grundfläche ist T-förmig ausgestaltet und die Höhe des Zylinders liegt parallel zur Achse des Rings und entspricht der Stärke des Rings. Die breite Seite ist von der Kontaktfläche beabstandet, was Hinterschnitte zur Folge hat, die es ermöglichen, dass durch Zusammenstecken der beiden Ringelemente 10a, 10b in axialer Richtung eine formschlüssige Verbindung in tangentialer Richtung entsteht.
  • Dies geschieht daher, dass das angeformte Formschlusselement 12a des ersten Ringelements 10a in das ausgenommene Formschlusselement 14b des zweiten Ringelements 10b hintergreift. Analog dazu greift das angeformte Formschlusselement 12b des zweiten Ringelements 10b in die Ausnehmung des zweiten Formschlusselements 14a des ersten Ringelements 10a ein.
  • Aufgrund der Hinterschnitte ist in diesem Ausführungsbeispiel das Verbinden der beiden Ringelemente 10a, 10b nur in axialer Richtung möglich. Die Hinterschnitte haben offenkundig zur Folge, dass aufgrund des vorliegenden Formschlusses in tangentialer Richtung ein Lösen der Ringe in dieser Richtung nicht möglich ist.
  • Die Ringelemente 10a, 10b können nun auf einfache Weise um ein Rohr gelegt und anschließend durch Zusammenstecken in axialer Richtung verbunden werden. Die erste Kontaktfläche 16a des ersten Ringelements 10a und die zugeordnete zweite Kontaktfläche 18b des zweiten Ringelements 10b sind nunmehr problemlos deckungsgleich auszurichten. Dies gilt analog für die zweite Kontaktfläche 18a des ersten Ringelements 10a und die erste Kontaktfläche 16b des zweiten Ringelements 10b. Der Ring wird an das festzulegende Rohr angeschweißt, wodurch durch die nunmehr genaue Ausrichtung der Ringelemente relativ zueinander eine sehr stabile formschlüssige Verbindung gewährleistet.
  • 2 zeigt eine Draufsicht auf ein Ringelement 10a in tangentialer Richtung. Besonders gut sieht man hier die Ausgestaltung der Kontaktflächen 16a, 18a und dass sich die Höhe der zylinderförmigen Formschlusselemente 12a, 14a über die ganze Stärke des Rings bzw. Ringhälfte in axialer Richtung erstreckt.
  • Darüber hinaus ist die Auflagefläche 20a dargestellt, mit welcher der Ring an der Rohrleitung aufliegt. Weiter gezeigt ist hier, dass der Ring sich in seiner Stärke mit abnehmendem Radius verjüngt. Die resultierende Fase nimmt die Schweißnaht, mit welcher der Ring an die Rohrleitung geschweißt wird, auf. Dies erhöht die Festigkeit der Verbindung.
  • 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Ring 40 in Frontansicht. Der Ring umfasst die beiden Ringhälften 40a, 40b. Jede der beiden Ringhälften 40a, 40b, weist in tangentialer Richtung zwei Kontaktflächen 46a, 48a; 46b, 48a auf. An die erste Kontaktfläche 40a, schließt in tangentialer Richtung ein erster Kontaktstift 42a an. An der zweiten Kontaktfläche 48a der Ringhälfte 40a ist eine kreisförmige Ausnehmung 44a vorgesehen.
  • Das zweite Ringelement 40b ist analog zum Ringelement 40a ausgebildet. Es weist ebenfalls Kontaktflächen 46b und 48b in tangentialer Richtung auf. Darüber hinaus schließt sich ebenfalls an die Kontaktfläche 46b ein Kontaktstift 42b an. Die Kontaktfläche 48b weist eine kreisförmige Ausnehmung 44b auf. Die Ausnehmung 44b ist korrespondierend zum Kontaktstift 42a ausgebildet, 44a ist korrespondierend zum Kontaktstift 42b ausgebildet ist.
  • Die Durchmesser der jeweils zugeordneten Kontaktstifte 42a, 42b und der Ausnehmungen 44b, 44a, sind so aufeinander abgestimmt, dass eine kraftschlüssige Verbindung in tangentialer Richtung herstellbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung erfolgt dadurch, dass das erste Ringelement 40a in radialer Richtung an eine Rohrleitung gelegt wird. Das zweite Ringelement 40b wird daraufhin aus entgegengesetzt radialer Richtung auf die Rohrleitung geschoben. Dabei greift der Kontaktstift 42a des ersten Ringelements in die Ausnehmung 44b des zweiten Ringelements 40b ein. Analog dazu greift der Kontaktstift 42b des zweiten Ringelements 40b in die Ausnehmung 44a des ersten Ringelements 40a ein.
  • Die Kontaktstifte 42a, 42b der beiden Ringhälften werden soweit ineinander geschoben bis die Kontaktflächen 46a und 48b, sowie 48a und 46b aufeinander liegen. Durch die erfindungsgemäße Anordnung liegen die zugeordneten Kontaktflächen 46a, 48b; 46b, 48a, automatisch deckungsgleich übereinander.
  • Da die Ausnehmungen 44a, 44b im Durchmesser nur sehr wenig größer sind als die Durchmesser der Kontaktstifte 42a, 42b, bzw. sich die Toleranzen überschneiden, ist die Verbindung der beiden Ringhälften kraftschlüssig in tangentialer Richtung. Der Ring kann nun an einer beliebigen Stelle um eine Rohrleitung gelegt werden und problemlos an die Rohrleitung angeschweißt werden.
  • 4 zeigt eine Draufsicht in tangentialer Richtung, das erste Ringelement 40a. Besonders gut sieht man an dieser Darstellung die Ringkontaktflächen 46a, 48a, an welchen die beiden Ringelemente aufeinander treffen. Darüber hinaus erkennt man besonders gut die Rohrkontaktfläche 50a. Mit dieser Fläche liegt der Schweißring flächig auf der Außenseite einer Rohrleitung auf und kann daher gut angeschweißt werden. Weiter sind die Formschlusselemente in Form eines Kontaktstifts 42a und einer kreisförmigen Ausnehmung 44a dargestellt.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Vorrichtung zum Festlegen eines Rohres/Ring
    10a
    erstes Ringelement
    10b
    zweites Ringelement
    12a
    angeformtes Formschlusselement
    12b
    angeformtes Formschlusselement
    14a
    ausgenommenes Formschlusselement
    14b
    ausgenommenes Formschlusselement
    16a
    erste Kontaktfläche
    16b
    erste Kontaktfläche
    18a
    zweite Kontaktfläche
    18b
    zweite Kontaktfläche
    20a
    Auflagefläche
    40
    Ring
    40a
    erstes Ringelement
    40b
    zweites Ringelement
    42a
    Kontaktstift
    42b
    Kontaktstift
    44a
    Ausnehmung
    44b
    Ausnehmung
    46a
    erste Kontaktfläche
    46b
    erste Kontaktfläche
    48a
    zweite Kontaktfläche
    48b
    zweite Kontaktfläche
    50a
    Auflagefläche
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10029475 A1 [0004]

Claims (12)

  1. Vorrichtung zum Festlegen eines Rohres, umfassend einen Ring (10, 40), der ein erstes Ringelement (10a, 40a) und ein zweites Ringelement (10b, 40b) aufweist und jedes Ringelement (10a, 10b, 40a, 40b) mit jeweils einer ersten Kontaktfläche (16a, 16b, 46a, 46b) und einer zweiten Kontaktfläche (18a, 18b, 48a, 48b) versehen ist und je eine Kontaktfläche des ersten Ringelements einer Kontaktfläche des zweiten Ringelements zugeordnet ist, wobei die zugeordneten Kontaktflächen Schnittflächen des Rings darstellen, die in einer Ebene liegen, die entlang der Ringachse verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringelemente (10a, 40a, 10b, 40b) je mindestens ein Verbindungsmittel (12a, 12b, 14a, 14b, 42a, 42b, 44a, 44b) aufweisen, mittels dessen die Ringelemente (10a, 10b, 40a, 40b) durch Zusammenstecken form- und/oder kraftschlüssig zu einem Ring (10, 40) verbindbar sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringelemente (40a, 40b) derart verbindbar sind, dass die Kontaktflächen (46a, 48b; 46b, 48a) automatisch deckungsgleich sind.
  3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringelemente (10a, 10b) durch Zusammenstecken in axialer Richtung verbindbar sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringelemente (40a, 40b) durch Zusammenstecken in tangentialer Richtung verbindbar sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je Ringelement (10a, 10b, 40a, 40b) zwei Verbindungsmittel vorgesehen sind, die als korrespondierende Formschlusselemente (12a, 12b, 14a, 14b, 42a, 42b, 44a, 44b) an den zugeordneten Kontaktflächen ausgebildet sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formschlusselement als Anformung (12a, 12b, 42a, 42b), das zweite Formschlusselement (14a, 14b, 44a, 44b) als entsprechende Ausnehmung ausgebildet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste angeformte Formschlusselement als Kontaktstift (12a, 12b), das zweite Formschlusselement als kreisförmige Ausnehmung (14a, 14b) ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Radien des Kontaktstifts (12a, 12b), und der kreisförmigen Ausnehmung (14a, 14b) eine Presspassung bilden.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formschlusselement (42a, 42b), in axialer Richtung zylinderförmig ausgebildet ist und das zweite Formschlusselement (44a, 44b) als zylinderförmige Ausnehmung in axialer Richtung ausgebildet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formschlusselement (42a, 42b) in axialer Richtung T-förmig ausgebildet ist und das zweite Formschlusselement (44a, 44b) als T-förmige Ausnehmung in axialer Richtung ausgebildet ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Formschlusselement (44a, 44b) als Hinterschnitt ausgebildet ist, und das erste Formschlusselement (42a, 42b) korrespondierend dazu ausgebildet ist.
  12. Ringhälfte die mit einer ersten Kontaktfläche (16a, 46a) und einer zweiten korrespondierenden Kontaktfläche (18a, 48a) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringelement ein (10a, 40a) ein Verbindungsmittel aufweist mittels dem die Ringhälfte (10a, 40a) mit einer korrespondierenden Ringhälfte (10a, 40a) durch Zusammenstecken form- und/oder kraftschlüssig zu einem Ring verbindbar sind
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