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Die
Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit mindestens einem
längs einer Fadenführerschiene beweglichen Fadenführer,
der einen in vertikaler Richtung verstellbaren Fadenführerarm
aufweist, wobei ein von einem den Fadenführer bewegenden
Mitnehmer oder Antriebsmittel unabhängiges Steuerteil zur
Vertikalverstellung des Fadenführerarms vorgesehen ist.
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Eine
derartige Flachstrickmaschine ist beispielsweise aus der noch nicht
veröffentlichten
europäischen
Patentanmeldung 09005692 bekannt geworden. Darin ist ein
autark angetriebener Fadenführer gezeigt, bei welchem der
Fadenführerarm Vertikalbewegungen ausführen kann,
indem rotatorische Bewegungen in translatorische Bewegungen umgewandelt
werden.
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Aus
der
DE 43 00 027 A1 ist
eine Flachstrickmaschine mit wenigstens einem Fadenführerkasten bekannt,
der einen in Längsrichtung der Flachstrickmaschine aus
seiner Arbeitsstellung heraus bewegbaren Fadenführer mit
einem Fadenführerarm und einem Nüsschen aufweist.
Der Fadenführerarm ist mit wenigstens einer Steuerkurve
bezüglich eines Fadenführerkastenkörpers
verschiebbar. Aufgrund einer über einen Mitnehmer eingeleiteten
Horizontalbewegung des Fadenführerarms wird auch eine Vertikalbewegung
des Fadenführerarms verursacht.
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Bei
dem in der
EP 1 715
092 A1 gezeigten Fadenführer wird eine Horizontalbewegung
in den Fadenführerarm mittels des Mitnehmers eingeleitet. Dadurch
wird zusätzlich eine Vertikalbewegung des Fadenführerarms
generiert.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Flachstrickmaschine bereitzustellen,
bei der auch unabhängig von einem Mitnehmer eine überlagerte
Vertikal- und Horizontalbewegung eines Fadenführerarms
bewirkt werden kann.
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Gelöst
wird diese Aufgabe durch eine Flachstrickmaschine der eingangs genannten
Art, wobei Steuermittel vorgesehen sind, die bei einer Vertikalverstellung
des Fadenführerarms eine überlagerte Horizontalverstellung
des Fadenführerarms bewirken. Durch diese Maßnahme
kann ein Fadenführerarm von einer Tätigkeitsposition
in eine Außertätigkeitsposition bewegt werden,
sodass der Fadenführerarm andere Fadenführerarme
nicht stört. Der Fadenführerarm muss in Horizontalrichtung
nicht zusätzlich angesteuert werden, da schon das Einleiten einer
Bewegung zur Vertikalverstellung des Fadenführerarms aufgrund
der Steuermittel eine Bewegung des Fadenführerarms zusätzlich
in Horizontalrichtung bewirkt. Die Bewegung des Fadenführerarms
ist erfindungsgemäß unabhängig von einem
Mitnehmer oder einem Antriebsmittel des Fadenführers. Insbesondere
wird nicht durch einen Mitnehmer eine Bewegung in den Fadenführerarm
eingeleitet.
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Gemäß einer
Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zur Horizontalverstellung
des Fadenführerarms in eine Außertätigkeitsposition
des Fadenführerarms ein erstes fadenführerarmseitiges
Steuerelement mit einem ersten fadenführerkörperseitigen
Steuerelement zusammenwirkt. Bei den ersten Steuerelementen handelt
es sich um Steuermittel, die eine einer Vertikalverstellung überlagerte
Horizontalverstellung bewirken. Die Steuerelemente können
dabei als Steuerkurven oder Steuerflächen bzw. als relativ
zu Steuerflächen oder Steuerkurven bewegbare Steuerbolzen
ausgebildet sein.
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Gemäß einer
Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das erste fadenführerkörperseitige Steuerelement
an einem relativ zum übrigen Fadenführerkörper
bewegbaren Steuerschieber angeordnet ist. Der Steuerschieber kann
durch einen Mitnehmer bewegbar sein. Durch den Steuerschieber kann beeinflusst
werden, in welche Richtung die Horizontalbewegung des Fadenführerarms
erfolgt. Insbesondere kann der Steuerschieber so positioniert werden, dass
der Fadenführerarm stets entgegen der vorherigen Bewegungsrichtung
des Fadenführers in eine Außertätigkeitsposition
gelangt. Der Steuerschieber wird erfindungsgemäß als
Bestandteil des Fadenführerkörpers betrachtet.
An dem Steuerschieber können ein oder mehrere Steuerbolzen
als erste Steuerelemente vorgesehen sein.
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Die
Horizontalbewegung des Fadenführerarms kann besonders einfach
dadurch realisiert werden, dass das erste fadenführerarmseitige
Steuerelement als zu einer Längsachse bzw. Mittelachse
des Fadenführerarms schräg verlaufende Fläche
ausgebildet ist. Diese schräg verlaufende Fläche
kann dabei mit einem Steuerbolzen als fadenführerkörperseitiges
Steuerelement zusammenwirken.
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Besonders
bevorzugt ist es, wenn der Fadenführerarm zwei erste fadenführerarmseitige
Steuerelemente aufweist. Je nachdem, in welche Richtung der Fadenführerarm
horizontal verstellt werden soll, kann eines der ersten fadenführerarmseitigen Steuerelemente
mit einem ersten fadenführerkörperseitigen Steuerelement
zusammenwirken. Die ersten fadenführerarmseitigen Steuerelemente
können dabei am Ende des Fadenführerarms vorgesehen
sein und so zusammenlaufen, dass am Ende des Fadenführerarms
eine Spitze entsteht. Der Steuerschieber kann so verstellt werden,
dass das Steuerelement des Steuerschiebers, also das erste fadenführerkörperseitige
Steuerelement, entweder mit der einen oder mit der anderen schräg
verlaufenden Fläche als fadenführerarmseitigem
Steuerelement zusammenwirkt.
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Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen
sein, dass zur Horizontalverstellung des Fadenführerarms
in eine Tätigkeitsposition des Fadenführerarms
ein zweites fadenführerarmseitiges Steuerelement mit einem
zweiten fadenführerkörperseitigen Steuerelement
zusammenwirkt. Dadurch wird eine definierte Horizontalbewegung sichergestellt,
um den Fadenführerarm in eine Tätigkeitsposition
zu verstellen.
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Gemäß einer
Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das zweite fadenführerkörperseitige Steuerelement
als zu einer Mittenachse des Fadenführerarmkörpers
schräg verlaufende Fläche ausgebildet ist. Dadurch
wird eine Horizontalverstellung besonders einfach realisiert. Vorzugsweise
ist die Steigung der schräg verlaufenden Fläche
die gleiche wie die der schräg verlaufenden Fläche
des fadenführerarmseitigen ersten Steuerelements.
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Um
eine Horizontalverstellung nach links und rechts bewirken zu können,
ist es vorteilhaft, wenn zwei zweite fadenführerkörperseitige
Steuerelemente vorgesehen sind.
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Besondere
Vorteile ergeben sich, wenn ein sich an ein zweites fadenführerkörperseitiges
Steuerelement anschließendes, mit dem zweiten fadenführerarmseitigen
Steuerelement zusammenwirkendes drittes fadenführerkörperseitiges
Steuerelement vorgesehen ist. Durch das dritte fadenführerkörperseitige
Steuerelement kann der Fadenführerarm in einer Tätigkeitsposition
festgelegt werden. Zu diesem Zweck ist das dritte Steuerelement
vorzugsweise vertikal ausgerichtet.
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Besonders
einfach lassen sich die zweiten und dritten fadenführerkörperseitigen
Steuerelemente realisieren, wenn der Fadenführerkörper
eine Ausnehmung aufweist und zumindest ein fadenführerkörperseitiges
Steuerelement durch zumindest einen Teil der Berandung der Ausnehmung
gebildet ist. Vorzugsweise sind durch die Berandung zwei zweite
fadenführerkörperseitige Steuerelemente und das
dritte fadenführerkörperseitige Steuerelement
gebildet.
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Die
ersten und zweiten fadenführerarmseitigen Steuerelemente
können unterschiedlich sein.
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Auch
die ersten und zweiten fadenführerkörperseitigen
Steuerelemente können unterschiedlich sein.
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Auf
besonders einfache Art und Weise kann eine Bewegung in den Fadenführer
und den Steuerschieber eingeleitet werden, wenn ein Mitnehmer zur Mitnahme
des Fadenführers und des Steuerschiebers vorgesehen ist.
Dabei kann derselbe Mitnehmer sowohl den Fadenführer als
auch den Steuerschieber beaufschlagen.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen der
Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigen, sowie aus den Ansprüchen. Die dort
gezeigten Merkmale sind nicht notwendig maßstäblich
zu verstehen und derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen
Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können.
Die verschiedenen Merkmale können je einzeln für
sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten
der Erfindung verwirklicht sein.
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In
der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert.
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Es
zeigen:
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1 einen
Teil einer Flachstrickmaschine mit einem Fadenführer, der
auf einer Fadenführerschiene beweglich ist;
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2 eine
Ansicht in Richtung des Pfeils X der 1;
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3 eine
der 1 entsprechende Darstellung mit in eine Außertätigkeitsposition
verschobenem Fadenführerarm;
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4 eine
der 1 entsprechende Darstellung zur Verdeutlichung
der Bewegung eines Fadenführerarms von einer Außertätigkeitsposition
in eine Tätigkeitsposition.
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In
der 1 ist ein Fadenführer 1 gezeigt, welcher
einen Fadenführerkörper 11 und einen
Fadenführerarm 2 umfasst. Der Fadenführerarm 2 ist vertikal
verstellbar. Insbesondere ist er in Pfeilrichtung AT in eine Außertätigkeitsposition
verstellbar und in Pfeilrichtung T in eine Tätigkeitsposition
verstellbar. Bewirkt wird die Verstellung durch ein Steuerteil 5,
welches als Zahnwelle ausgeführt sein kann und mit einer
entsprechenden Verzahnung des Fadenführerarms 2 zusammenwirkt.
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Die
Horizontalbewegung des Fadenführers 1, d. h. eine
Bewegung längs der Fadenführerschiene 200,
wird durch einen Mitnehmer 100 eingeleitet, der mit Anschlagflächen 18, 18' des
Fadenführerkörpers 11 zusammenwirkt.
Der Mitnehmer 100 wirkt weiterhin mit einem Steuerschieber 3,
der als Bestandteil des Fadenführerkörpers 11 betrachtet
wird, zusammen. Insbesondere wirkt der Mitnehmer 100 mit
den Schaltflächen 34, 34' des Steuerschiebers 3 zusammen.
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Der
Steuerschieber 3 ist in einer Nut 13 des Fadenführerkörpers 11 geführt.
Er weist eine Nase 31 auf, die in eine Aussparung 14 des
Fadenführerkörpers 11 ragt. Die Nase 31 kann
zwischen den als Bolzen 32, 32' ausgebildeten
Anschlägen bewegt werden. Die Bolzen 32, 32' begrenzen
die Bewegung des Steuerschiebers 3 bezüglich des übrigen
Fadenführerkörpers 11.
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An
dem Steuerschieber 3, insbesondere an der Nase 31,
ist ein erstes fadenführerkörperseitiges Steuerelement 33,
ausgebildet als Steuerbolzen, vorgesehen. Dieses kann mit ersten
fadenführerarmseitigen Steuerelementen 21, 21' zusammenwirken,
um den Fadenführerarm 2 von einer Tätigkeitsposition horizontal
in eine Außertätigkeitsposition zu bewegen. Die
ersten fadenführerarmseitigen Steuerelemente 21, 21' sind
als Steuerflächen am Ende des Fadenführerarms 2 ausgebildet.
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Der
Fadenführerkörper 11 weist eine Ausnehmung 15 auf,
deren Berandung zwei zweite fadenführerkörperseitige,
als Steuerflächen ausgebildete Steuerelemente 16, 16' bildet.
An diese Steuerelemente 16, 16' schließt
sich ein drittes fadenführerkörperseitiges Steuerelement 17 an,
welches als Fixiernut ausgebildet ist. Mit den zweiten und dritten
fadenführerkörperseitigen Steuerelementen 16, 16', 17 wirkt
ein zweites fadenführerarmseitiges Steuerelement 22 in
Form eines Steuerbolzens zusammen.
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In
der 1 ist zu sehen, dass der Fadenführerarm 2 in
Richtung des Pfeils T in seine Tätigkeitsposition gebracht
worden ist. Der Fadenführer 1 kann durch den Mitnehmer 100,
welcher an einem nicht dargestellten Schlitten befestigt ist, in
Richtung des Pfeils L entlang der Fadenführerschiene 200 bewegt
werden, um Stricknadeln den Faden zuzuführen. Der Fadenführerkörper 11 weist
an seiner Rückseite eine schwalbenschwanzförmige
Nut 12 (siehe 2) auf, mit welcher der Fadenführer 1 auf
der Fadenführerschiene 200 längs beweglich
gelagert ist.
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In
einer (vertikalen) Nut 41 eines Schiebers 4 ist
der Fadenführerarm 2 vertikal beweglich gelagert. Der
Schieber 4 ist wiederum in einer Nut 61 einer
Abdeckplatte 6 horizontal beweglich angeordnet (s. 2).
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Der 2 kann
man entnehmen, dass der Fadenführerarm 2 im Bereich 23 eine
Verzahnung aufweist, welche sich im Eingriff mit dem als Zahnwelle
ausgebildeten Steuerelement 5 befindet. Das Steuerelement 5 kann
durch einen nicht dargestellten Antrieb rotatorische Bewegungen
in Richtung der Pfeile D und U ausführen. Die Umsetzung
der rotatorischen Bewegung in einen translatorische Bewegung mittels
Zahnwelle und verzahntem Bereich am Fadenführerarm 2 ist
nur beispielhaft. Es sind noch andere Mittel der Bewegungsumwandlung
denkbar.
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Der
Fadenführer 1 weist eine an sich bekannte Bremseinrichtung
auf. Sobald der Mitnehmer 100 nicht mehr an den Anschlagflächen 18, 18' des Fadenführerkörpers 11 anliegt,
greift die Bremseinrichtung und fixiert den Fadenführer 1 an
der vorgegebenen Position auf der Fadenführerschiene 200.
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Durch
die 3 wird die von einer Horizontalbewegung überlagerte
Vertikalbewegung des Fadenführerarms 2 veranschaulicht,
wenn der Fadenführerarm 2 in eine Außertätigkeitsposition
bewegt wird, nachdem sich der Fadenführer 1 in
Richtung des Pfeils L (1) bewegt hat.
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Solange
sich das Steuerelement 22 im Bereich des Steuerelements 17 befindet,
bewegt sich der Fadenführerarm 2 lediglich in
vertikaler Richtung nach oben. Bei einer weiteren Vertikalbewegung
des Fadenführerarms 2 in Pfeilrichtung AT gelangt
das Steuerelement 22 außer Eingriff mit dem Steuerelement 17.
Sobald sich das Steuerelement 22 oberhalb des Steuerelements 17 befindet,
kommt das Steuerelement 21 des Fadenführerarms 2 zur
Anlage am Steuerelement 33 und drückt die Nase 31 des
Steuerschiebers 3 an den Bolzen 32. Bei der weiteren
Bewegung des Fadenführerarms 2 in Richtung des Pfeils
AT wird durch das Steuerelement 21 eine zusätzliche
Horizontalbewegung in Richtung des Pfeils HL in den Fadenführerarm 2 eingeleitet.
Solange in den Fadenführerarm 2 eine Bewegung
in Richtung des Pfeils AT eingeleitet wird, ist die Vertikalbewegung
von einer Horizontalbewegung in Richtung des Pfeils HL überlagert.
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In
der Darstellung hat sich die Mittelachse MA des Fadenführerarms 2 um
den Abstand H von der Mittelachse MF des Fadenführers 1 weg
bewegt. Der horizontale Abstand des Fadenführerarms 2 von der
Mitte des Fadenführers 1 kann durch die Vertikalbewegung
des Fadenführerarms 2 bestimmt werden. Das Steuerelement 22 befindet
sich auf der Mittelachse bzw. Längsachse MA des Fadenführerarms 2.
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Hat
sich der Fadenführer 1 in Richtung des Pfeils
R (1) bewegt, so befindet sich die Schaltfläche 34' des
Steuerschiebers 3 in Übereinstimmung mit der Anschlagfläche 18' (1),
und der Steuerschieber 3 ist so positioniert, dass das
Steuerelement 21' des Fadenführerarms 2 bei
einer Bewegung des Fadenführerarms 2 in Richtung
AT zur Anlage an dem Steuerelement 33 kommt. Die Horizontalbewegung
des Fadenführerarms 2 geht dann in Richtung des
Pfeils HR.
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Durch
Positionierung des Steuerelements 3 wird somit ausgewählt,
in welche Richtung (HL oder HR) sich der Fadenführerarm 2 bewegt.
Um die Bewegung in beide Richtungen durchführen zu können, sind
an dem Fadenführerarm 2 demnach zwei erste Steuerelemente 21, 21' angeordnet,
welche aufeinander zu laufen und am Ende des Fadenführerarms 2 eine
Spitze bilden. Zumindest der abgebildete obere Teil des Fadenführerarms 2 ist
symmetrisch bezüglich der Achse MA ausgebildet.
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Der 3 entnimmt
man, das die Horizontalbewegung des Fadenführerarms 2 entgegengesetzt zur
zuletzt eingenommenen Bewegungsrichtung des Fadenführers 1,
von der Fadenführermitte weg, verläuft. Die Steuerung
der Richtung der Horizontalbewegung des Fadenführerarms 2,
in Abhängigkeit von der zuletzt eingenommenen Bewegungsrichtung
des Fadenführers 1, wird bei der Einleitung der
Bewegung in den Fadenführer 1 durch den Mitnehmer 100 geschaltet,
indem der Mitnehmer 100 den Steuerschieber 3 in
der gleichen Richtung beaufschlagt wie den Fadenführer 1.
Eine Relativbewegung des Fadenführerarms 2 bezüglich
des Fadenführerkörpers wird durch den Mitnehmer 100 jedoch
nicht verursacht.
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Die 4 zeigt
die von einer Horizontalbewegung überlagerte Vertikalbewegung
des Fadenführerarms 2, wenn der Fadenführerarm 2 von
einer Außertätigkeitsposition in seine Tätigkeitsposition bewegt
wird.
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Zunächst
wurde der Fadenführer 1 nach einer Bewegung in
Richtung des Pfeils L auf der Fadenführerschiene 200 mittels
der Bremseinrichtung fixiert. Dreht sich nun das Steuerteil 5 in
Richtung des Pfeils D, so wird dadurch der Fadenführerarm 2 in Richtung
des Pfeils T bewegt. Sobald das Steuerelement 22 des Fadenführerarms 2 an
dem Steuerelement 16' des Fadenführerkörpers 11 zur
Anlage kommt, wird eine zusätzliche Horizontalbewegung
in Richtung des Pfeils M eingeleitet. Solange das Steuerelement 22 an
dem Steuerelement 16' anliegt und eine Bewegung in Richtung
des Pfeils T in den Fadenführerarm 2 eingeleitet
wird, ist die Vertikalbewegung von einer Horizontalbewegung in Richtung
des Pfeils M überlagert.
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Wenn
das Steuerelement 22 das Steuerelement 17 erreicht
hat, führt der Fadenführerarm 2 nur noch
eine Vertikalbewegung in Richtung des Pfeils T aus, bis er seine
vorgegebene Tätigkeitsposition erreicht hat.
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In
der Darstellung ist die Mittelachse MA des Fadenführerarms 2 noch
um den Abstand H von der Mittelachse MF des Fadenführers 1 entfernt.
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Wurde
dagegen der Fadenführer 1 nach einer Bewegung
in Richtung des Pfeils R auf der Fadenführerschiene 200 fixiert,
so kommt bei einer Bewegung des Fadenführerarms in Richtung
des Pfeils T das Steuerelement 22 des Fadenführerarms 2 an dem
Steuerelement 16 des Fadenführerkörpers 11 zur
Anlage. Dadurch wird in den Fadenführerarm 2 eine
Horizontalbewegung eingeleitet, deren Bewegungsrichtung gegen den
Pfeil M verläuft.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 09005692 [0002]
- - DE 4300027 A1 [0003]
- - EP 1715092 A1 [0004]