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DE102009023576A1 - Thermorelais - Google Patents

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Publication number
DE102009023576A1
DE102009023576A1 DE102009023576A DE102009023576A DE102009023576A1 DE 102009023576 A1 DE102009023576 A1 DE 102009023576A1 DE 102009023576 A DE102009023576 A DE 102009023576A DE 102009023576 A DE102009023576 A DE 102009023576A DE 102009023576 A1 DE102009023576 A1 DE 102009023576A1
Authority
DE
Germany
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cover
setting switch
switch
thermal relay
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009023576A
Other languages
English (en)
Inventor
Yukinari Furuhata
Fumihiro Morishita
Takeo Kamosaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd
Original Assignee
Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd filed Critical Fuji Electric FA Components and Systems Co Ltd
Publication of DE102009023576A1 publication Critical patent/DE102009023576A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/74Means for adjusting the conditions under which the device will function to provide protection
    • H01H71/7427Adjusting only the electrothermal mechanism
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H61/00Electrothermal relays
    • H01H61/02Electrothermal relays wherein the thermally-sensitive member is heated indirectly, e.g. resistively, inductively

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Abstract

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Thermorelais zu schaffen, das eine Fehlbetätigung eines Einstellschalters zur Einstellung eines Stromsollwerts verhindert, welche durch Vibrationen oder eine Fehlbedienung durch eine Bedienungsperson hervorgerufen wird. Das Thermorelais enthält ein äußeres Gehäuse (1), einen Einstellschalter (3) zur Einstellung eines Stromsollwerts und eine Abdeckung (2), die den Einstellschalter (3) zur Vermeidung einer Fehlbetätigung abdeckt. Eine Abfasung (2b) und eine Abfasung (3f) sind an der Abdeckung (2) bzw. an dem Einstellschalter (3) vorgesehen und miteinander in Eingriff, um eine Fehlbetätigung des Einstellschalters (3) zu verhindern.

Description

  • Dieser Anmeldung liegt die japanische Patentanmeldung Nr. 2008-166968 , eingereicht am 26. Juni 2008 zu Grunde, deren Priorität beansprucht wird und deren Inhalt hierin durch Bezugnahme eingeschlossen wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermorelais (ein thermisch betätigtes Überlastrelais) zur Verwendung in Kombination mit einem elektromagnetischen Schaltschütz, und insbesondere einen Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Drehschalters zur Einstellung des Thermorelais.
  • Zunächst wird ein herkömmlicher Aufbau eines Thermorelais unter Bezug auf 14 beschrieben. In 14 bezeichnet Bezugszeichen 101 ein aus Kunstharz geformtes äußeres Gehäuse, 102 bezeichnet ein Haupt-Bimetall, das sich unter Einfluss von Wärme biegt, die durch eine mit einer Hauptschaltung verbundene Heizung erzeugt wird, 103 bezeichnet einen Schieber, der mit einem freien Ende des Haupt-Bimetalls 102 verbunden ist, 104 bezeichnet einen Auslösehebel, der sich der Verschiebung des Schiebers 103 folgend bewegt, 105 bezeichnet einen Umkehrbetätigungsmechanismus zum Öffnen und Schließen eines Kontakts, 106 bezeichnet einen Ruhekontakt, der aus einem festen Kontaktpunkt 106a und einem beweglichen Kontaktpunkt 106b aufgebaut ist, 107 bezeichnet einen Arbeitskontakt, der aus einem festen Kontaktpunkt 107a und einem beweglichen Kontaktpunkt 107b besteht, der an einem beweglichen Kontaktstück vorgesehen ist, 108 bezeichnet ein Einstellglied, das an seinem einen Ende in einem Schlitz 101a des Gehäuses gehalten ist und an einem Haltepunkt 104a mit einem Basisende des Auslösehebels verbunden ist, und 109 bezeichnet einen Einstellschalter zur Einstellung eines Betriebsstroms. Der Umkehrbetätigungsmechanismus 105 umfasst eine bewegliche Schwenkplatte 111, die in einer V-Nut 110a eines annähernd C-förmigen Halteelements 110 aufliegt und gehalten ist, eine zwischen einem Spitzenteil 111a der beweglichen Platte 111 und einem Achsenabschnitt 110b des Halteelements 110 verlaufende Zugfeder 112, und einen Ansteuerungshebel 113 zur Ansteuerung des Arbeitskontakts, der aus einem Isolator hergestellt ist und von der beweglichen Platte 111 L-förmig nach hinten verläuft. Der bewegliche Kontaktpunkt 106a des Ruhekontakts 106 ist an einem Spitzenabschnitt der beweglichen Platte 111 angebracht. Der feststehende Kontaktpunkt 106b des Ruhekontakts 106 ist an einem als Blattfeder aufgebauten Kontaktträger 114 angebracht, der an einem Bodenteil des äußeren Gehäuses 101 an einem Ende des Trägers befestigt ist und horizontal angeordnet ist.
  • Die Zugfeder 112 umfasst einen Schraubenfederabschnitt 112a, einen Vorsprung 112b, der in einem mittleren Teil der Zugfeder 112 vorragt, sowie Hakenabschnitte an beiden Enden der Zugfeder, welche alle aus einem Federstahldraht geformt sind. In einem gewöhnlichen Zustand dieser in 14 gezeigten Konstruktion ist die bewegliche Platte 111 des Umkehrbetätigungsmechanismus 105 unter Aufnahme einer Federkraft von der Zugfeder 112 im Uhrzeigersinn aus einer Neutralposition gekippt und drückt den beweglichen Kontaktpunkt 106a des Ruhekontakts 106 gegen den feststehenden Kontaktpunkt 106b, um den Kontakt in einem EIN-Zustand zu halten. In diesem Zustand ist der Arbeitskontakt 107 in einem AUS-Zustand.
  • Wenn durch die Hauptschaltung ein Überstrom fließt, wird das Haupt-Bimetall 102 erwärmt und gebogen und sein freies Ende verschiebt den Schieber 103 nach rechts. Der Auslösehebel 104 schwenkt somit um den Haltepunkt 104a. In diesem Moment wird der Vorsprung 112b der Zugfeder 112 des Umkehrbetätigungsmechanismus 105 von dem Auslösehebel 104 nach oben geschoben. Wenn die Verlagerung der Zugfeder 112 einen Totpunkt der beweglichen Platte 111 überschreitet, wird die bewegliche Platte 111 schlagartig so angetrieben, dass sie umspringt und den beweglichen Kontaktpunkt 106a des Ruhekontakts 106 von dem feststehenden Kontaktpunkt 106b trennt, und der Ansteuerhebel 113 verschiebt das bewegliche Kontaktstück mit dem daran angebrachten beweglichen Kontaktpunkt 107b, so dass der bewegliche Kontaktpunkt 107b mit dem feststehenden Kontaktpunkt 107a in Kontakt kommt, um den Kontakt EIN zu schalten (s. beispielsweise Patentdokument 1).
  • Patentdokument 2 zeigt einen Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters eines Thermorelais auf. Diese herkömmliche Technik wird unter Bezug auf 15 beschrieben. Wie 15 zeigt, ist zur Vermeidung einer Fehlbetätigung der Einstellschalter 109 in einer tieferen Position als die Oberfläche des äußeren Gehäuses 101 angeordnet. Die Oberfläche des äußeren Gehäuses 101 ist mit einer relativ dicken Abdeckung 117 mit Einstellmerkmalen bedeckt, auf der der Typ des Thermorelais und Anschlusssymbole eingestanzt oder aufgedruckt sind, wie 15 zeigt. Durch die Abdeckung 117 mit Einstellmerkmalen und das äußere Gehäuse 101 ist eine Einsetzöffnung 101b für den Einstellschalter 109 gebildet. Eine Schalterabdeckung 116 ist als dicke Scheibe konfiguriert mit einer an ihrer Umfangsfläche gebildeten Eingriffsnut 116a und einem L-förmigen Griff 118 auf ihrer Oberfläche. Im Spitzenabschnitt des Griffs 118 ist eine Durchgangsbohrung 119 zur Durchführung eines Metalldrahts gebildet. Es ist ein Aufbau bekannt, bei welchem zu dem Zeitpunkt, an dem der Einstellschalter 109 mit der Schalterabdeckung 116 abgedeckt wird, die Schalterabdeckung 116 in die Öffnung 101b der Abdeckung 117 mit Einstellmerkmalen eingeführt wird, um den Einstellschalter einzuführen, und auf einen Eingriffsvorsprung 117a aufgesetzt wird, der nach innen in die Öffnung 101b vorspringt. Dann wird die Schalterabdeckung 116 auf den Einstellschalter 109 gepresst, wobei der Eingriffsvorsprung 117a verformt wird und der Eingriffsvorsprung 117a mit der Eingriffsnut 116a in Eingriff gebracht wird.
  • Bei dem herkömmlichen Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters eines Thermorelais, wie in Patentdokument 2 beschrieben, wird der Einstellschalter selbst nicht gehalten. Als Folge davon werden dann, wenn das Thermorelais in der Betriebsumgebung Vibrationen ausgesetzt ist, die Vibrationen auf den Einstellschalter übertragen, was wiederum den Einstellwert des Einstellschalters verändert. Daher kann durch einen Mitarbeiter an der Betriebsstelle eine Fehlbedienung erfolgen.
  • Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Probleme vollzogen und es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Thermorelais zu schaffen, bei welchem der Einstellschalter ohne Veränderungen des Einstellwertes des Einstellschalters gehalten ist, und zwar unabhängig davon, ob es Vibrationen ausgesetzt ist, womit eine Fehlbetätigung vermieden wird.
  • Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus Patentanspruch 1. Unteransprüche beziehen sich auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Dabei sind auch andere Kombinationen von Merkmalen als in den Ansprüchen beansprucht möglich.
  • Zur Lösung der vorstehend beschriebenen Aufgabe enthält ein Thermorelais gemäß der Erfindung: ein äußeres Gehäuse; einen Einstellschalter zum Einstellen eines Stromsollwertes; und eine Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung, welche Abdeckung so angebracht ist, dass sie den Einstellschalter abdeckt; wobei eine Abfasung, eine geneigte Oberfläche, jeweils an einer Umfangsfläche einer Rückseite der Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters und einer Umfangsfläche einer oberen Oberfläche des Einstellschalters vorgesehen ist, und sowohl die Abfasung an der Umfangsfläche der Abdeckung als auch die Abfasung an der Umfangsfläche der oberen Oberfläche des Einstellschalters miteinander in Eingriff stehen (Anspruch 1).
  • Vorzugsweise ist mindestens entweder die Abfasung an der Umfangsfläche an der Rückseite der Abdeckung oder die Abfasung an der Umfangsfläche der oberen Oberfläche des Einstellschalters eine aufgeraute Oberfläche (Anspruch 2).
  • Die Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters ist an ihrer Rückseite mit einem Dämpferelement (aus einem Gummimaterial, einem Polstermaterial oder dergleichen) versehen, welches auf den Einstellschalter drückt und diesen fixiert, wenn die Abdeckung geschlossen ist (Anspruch 3).
  • An einer Vorderfläche der Abdeckung ist ein Arm vorgesehen, um eine Fehlbetätigung des Einstellschalters zu vermeiden, welcher Arm einen Einstellschlitz zur Einstellung eines Stromsollwerts des Einstellschalters abdeckt (Anspruch 4).
  • Vorteilhafterweise wird der an der Vorderfläche der Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters vorgesehene Arm mit dem Einstellschalter unter Nutzung der Flexibilität des Arms in Kontakt gebracht und drückt auf den Einstellschalter und fixiert diesen (Anspruch 5).
  • Vorteilhafterweise ist die Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters mit einer Öffnung versehen, die um den Arm gebildet ist, um eine bedruckte Oberfläche auf einer oberen Oberfläche des Einstellschalters visuell zu erkennen, um einen Stromsollwert einzustellen (Anspruch 6).
  • Vorteilhafterweise ist eine Rückfläche des an der Oberfläche der Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters vorgesehenen Arms eine aufgeraute Oberfläche (Anspruch 7).
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Thermorelais geschaffen, enthaltend: ein äußeres Gehäuse; einen Einstellschalter zur Einstellung eines Stromsollwerts; sowie eine Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung, welche Abdeckung so angebracht ist, dass sie den Einstellschalter abdeckt, wobei eine Umfangsfläche einer Rückfläche der Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters auf eine Umfangsfläche einer oberen Oberfläche des Einstellschalters zur Fixierung des Einstellschalters mit der Abdeckung aufgepresst ist. (Anspruch 8).
  • Durch Bereitstellung der Abdeckung zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters in dem vorstehend beschriebenen Aufbau wird der Einstellschalter ohne Veränderung eines Einstellwertes des Einstellschalters stabil gehalten, wodurch eine Fehlbetätigung vermieden wird.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Abdeckung und ein Gehäuse in einem Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters gemäß der Erfindung zeigen;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht, die die Abdeckung und das Gehäuse in dem in 1 gezeigten Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters zeigt;
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Rückfläche der Abdeckung des in 1 gezeigten Aufbaus zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters zeigt;
  • 4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht, die den in 1 gezeigten Einstellschalter zeigt;
  • 5 ist eine Draufsicht des in 4 gezeigten Einstellschalters;
  • 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der in 1 gezeigten Abdeckung;
  • 7 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Abdeckung und eines Gehäuses gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Rückfläche der Abdeckung in dem in 7 gezeigten Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters zeigt;
  • 9 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des in 7 gezeigten Einstellschalters;
  • 10 ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B der in 7 gezeigten Abdeckung;
  • 11 ist eine Schnittansicht einer Abdeckung einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 12 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Abdeckung und eines Gehäuses einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
  • 13 ist eine Schnittansicht entlang der Linie C-C der in 12 gezeigten Abdeckung;
  • 14 ist eine Ansicht des inneren Aufbaus eines herkömmlichen Thermorelais; und
  • 15 ist eine vergrößerte Ansicht eines Aufbaus zur Vermeidung einer Fehlbetätigung gemäß einem herkömmlichen Beispiel.
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen des Thermorelais gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf 113 beschrieben.
  • 16 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung.
  • 1 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Abdeckung und eines Gehäuses in einem Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters gemäß der Erfindung.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht der Abdeckung und des Gehäuses in dem in 1 gezeigten Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Rückfläche der Abdeckung des in 1 gezeigten Aufbaus zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters zeigt.
  • 4 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Einstellschalters in dem in 1 gezeigten Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters.
  • 5 ist eine Draufsicht des in 4 gezeigten Einstellschalters.
  • 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 1.
  • Der in 1 gezeigte Aufbau zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters umfasst ein äußeres Gehäuse 1, eine Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung, die aus transparentem Material hergestellt ist und den Einstellschalter abdeckt, und einen Einstellschalter 3 zur Einstellung eines Stromsollwerts. Das in 113 gezeigte Gehäuse 1 ist ein Teil des in 14 gezeigt äußeren Gehäuses 101.
  • In dem in 1 und 2 gezeigten Thermorelais sind Hilfskontaktklemmen zum Anschluss einer externen Verdrahtung außerhalb des Gehäuses 1 einem Klemmeneinführschlitz 1a vorgesehen, der in dem äußeren Gehäuse 1 gebildet ist. Die Klemmen und die Verdrahtung werden unter Verwendung eines Werkzeugs, wie etwa eines Schraubendrehers, aneinander befestigt. Die Abdeckung 2 ist mit Werkzeugeinführöffnungen 2c versehen, um die Befestigung mit einem Werkzeug, wie etwa einem Schraubendreher, auch im geschlossenen Zustand der Abdeckung 2 zu ermöglichen.
  • Die Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung ist von dem äußeren Gehäuse 1 abnehmbar und ist normalerweise an dem äußeren Gehäuse 1 befestigt, indem ein in der Abdeckung gebildeter Eingriffsvorsprung 2d mit einer in dem äußeren Gehäuse 1 gebildeten Eingriffskerbe 1b in Eingriff gebracht wird. Die Abdeckung 2 kann geöffnet und geschlossen werden. An der Rückfläche der Abdeckung 2 ist eine Einstellschalter-Aufnahmevertiefung 2e zum Eingriff mit dem Einstellschalter 3 gebildet.
  • Der in 4 gezeigte Einstellschalter 3 weist einen Stromeinstellschlitz 3d zur Einstellung eines Stromsollwerts, eine obere Oberfläche 3b, in welcher dieser Stromeinstellschlitz gebildet ist, eine bedruckte Oberfläche 3e mit darauf aufgedruckten Stromsollwerten sowie einen Schaft 3c auf, an dessen Unterseite ein Nocken 3a ist.
  • Wie 3 und 6 zeigen, ist an einer Umfangsfläche der Rückfläche 2a der Abdeckung 2 eine Abfasung 2b (eine geneigte Oberfläche) gebildet, um eine Fehlbetätigung eines Einstellschalters zu vermeiden, wie in der Schnittansicht in 6 gezeigt, und eine Abfasung 3f ist an einer Umfangsfläche der oberen Oberfläche 3b an einer vorspringenden Konfiguration des Einstellschalters 3 gebildet, wie in 4 gezeigt, so dass die Abfasung 2b mit der Abfasung 3f in Eingriff kommt, wenn die Abdeckung 2 geschlossen ist. Sobald sie in Eingriff stehen, wirkt an den Abfasungen 2b und 3f eine Reibungskraft, welche den Einstellschalter fixiert.
  • Wenn mindestens eine der Abfasungen 2b und 3f aufgeraut ist, wird eine größere Reibungskraft bewirkt. Durch eine derartige Maßnahme wird sich der Einstellschalter 3 nicht selbst verschieben, auch wenn Vibrationen auf den Einstellschalter wirken, und wird stabil fixiert.
  • 710 zeigen die zweite Ausführungsform der Erfindung.
  • 7 und 8 entsprechen 1 bzw. 2 der ersten Ausführungsform und sind auf der Grundlage der Beschreibung von 1 und 2 ohne weiteres verständlich, und nachfolgend werden die Unterschiede zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform erläutert. Während in der ersten Ausführungsform wie vorstehend beschrieben die obere Oberfläche 3b des Einstellschalters mit einem Vorsprung versehen ist und an der Umfangsfläche des Vorsprungs eine Abfasung 3f gebildet ist, kann die obere Oberfläche 3b mit einer Vertiefung gebildet sein, an welcher eine Abfasung 3f gebildet ist, und die Rückfläche der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters ist mit einem Vorsprung gebildet, an welchem eine Abfasung 2b gebildet ist, um die Abfasung 2b mit der Abfasung 3f in Eingriff zu bringen, wie in 9 und 10 gezeigt.
  • 11 zeigt die dritte Ausführungsform der Erfindung und stellt eine Schnittansicht der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters dar. In den in 110 gezeigten Ausführungsformen sind die Abfasungen 2b und 3f an der Abdeckung 2 und an dem Einstellschalter 3 gebildet und die beiden Abfasungen 2b und 3f stehen in Eingriff miteinander, um eine Reibungskraft zu bewirken und den Einstellschalter zu fixieren. Demgegenüber kann der in 11 gezeigte Aufbau des Einstellschalters 3 entweder die Konfiguration aus 4 oder 5 aufweisen und enthält ein Dämpfungselement 4 an der Rückfläche 2a der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters. Wenn die Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters geschlossen ist, wird der Einstellschalter 3 durch das Dämpfungselement 4 beaufschlagt und dadurch fixiert. In diesem Aufbau kann auf die Abfasung 2b an der Umfangsfläche der Rückfläche 2a der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters verzichtet werden. Bei diesem Aufbau gemäß der dritten Ausführungsform verändern auf den Einstellschalter einwirkende Vibrationen einen Stromsollwert nicht und eine Fehlbetätigung wird während des Betriebes an einer Betriebsstätte vermieden.
  • 12 und 13 zeigen die vierte Ausführungsform der Erfindung.
  • Wie 12 und 13 zeigen, ist eine Sichtöffnung 2g in der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters vorgesehen, um einen Stromsollwert des Einstellschalters einzustellen und eine bedruckte Oberfläche 3e sichtbar zu machen, um den Einstellwert zu überprüfen. Zusätzlich ist im Mittelbereich des Schlitzes 3d zur Einstellung eines Stromsollwerts des Einstellschalters ein Arm 2f vorgesehen, um den Einstellschalter durch Kontakt mit diesem zu fixieren, und zwar in einer Konfiguration, dass die Sichterkennung des auf der bedruckten Oberfläche 3e des Einstellschalters 3 aufgedruckten Einstellwertes nicht behindert wird. Die Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters ist im Unterschied zu der ersten bis dritten Ausführungsform in dieser Ausführungsform nicht unbedingt transparent.
  • Der an der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters gebildete Arm 2f kann den Einstellschalter 3 im Mittelbereich des Stromeinstellschlitzes 3d durch Berührung mit dem Einstellschalter 3 fixieren. Der Arm 2f ist so aufgebaut, dass er sich zur Rückfläche der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters hin biegt und mit dem Mittelbereich des Stromeinstellschlitzes 3d in Kontakt kommt und den Einstellschalter durch Reibung unter Ausnutzung dieser Flexibilität des Armes fixiert.
  • Der Einstellschalter 3 wird durch Aufrauen der Rückfläche des Arms 2f, der an der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters vorgesehen ist, stabil fixiert. Diese Einrichtung verbessert eine Reibungskraft bei der Berührung mit dem Mittelbereich des Einstellschalters 3 und fixiert stabil den Einstellschalter 3 ungeachtet dauerhafter Vibrationen, die auf den Einstellschalter 3 wirken.
  • Ferner kann neben der Aufrauung der Rückfläche des Arms 2f ein Dämpfungselement an der Rückfläche des Arms 2f vorgesehen sein, der an der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters gebildet ist, um den Einstellschalter zu fixieren.
  • In einer weiteren Ausführungsform werden neben der Vorgehensweise, bei der die Abfasungen 2b und 3f, die an der Abdeckung 2 bzw. dem Einstellschalter 3 gebildet sind, in Eingriff gebracht werden, der Einstellschalter 3 und die Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters zusammengepresst, indem die Umfangsfläche der Rückfläche 2a der Abdeckung 2 zur Vermeidung einer Fehlbetätigung eines Einstellschalters in die Umfangsfläche der oberen Oberfläche des Einstellschalters eingepresst wird, um den Einstellschalter zu fixieren.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2008-166968 [0001]
    • - JP 2001-160346 [0006]
    • - US 6459355 [0006]
    • - DE 10058068 A [0006]
    • - JP 7-254342 [0006]
    • - US 5589809 [0006]

Claims (9)

  1. Thermorelais, enthaltend: ein äußeres Gehäuse (1); einen Einstellschalter (3) zur Einstellung eines Stromsollwerts; und eine Abdeckung (2) zur Vermeidung einer Fehlbetätigung des Einstellschalters (3), welche Abdeckung (2) an dem äußeren Gehäuse (1) angebracht ist, so dass sie den Einstellschalter (3) abdeckt, und eine Rückfläche hat, die zu dem Einstellschalter (3) weist, sowie eine Vorderfläche, die von dem Einstellschalter (3) weg weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (2) eine Arretiereinrichtung hat, die dafür ausgelegt ist, in den Einstellschalter (3) einzugreifen und so den Einstellschalter (3) in seiner Einstellposition durch Reibung zwischen dem Einstellschalter (3) und der Abdeckung (2) zu arretieren.
  2. Thermorelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (2) und der Einstellschalter (3) Eingriffseinrichtungen (2a, 3b) aufweisen, wobei eine dieser beiden Eingriffseinrichtungen (2a, 3b) einen Vorsprung (3b) umfasst und die andere Eingriffseinrichtung eine entsprechende Vertiefung (2a) umfasst, die den Vorsprung (3b) im angebrachten Zustand der Abdeckung (2) aufnimmt, wobei die Arretiereinrichtung eine abgefaste Umfangsfläche (2b) der Eingriffseinrichtung (2a, 3b) der Abdeckung (2) ist, die dafür ausgelegt ist, mit einer komplementären abgefasten Umfangsfläche (3f) der Eingriffseinrichtung (2a, 3b) des Einstellschalters (3) in Eingriff zu kommen.
  3. Thermorelais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der abgefasten Oberflächen (2b, 3f) eine Rauigkeit hat, die größer ist als diejenige der übrigen Abschnitte der jeweiligen Eingriffseinrichtungen.
  4. Thermorelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung ein Dämpfungselement (4) aus elastisch verformbaren Material ist, das an der Rückfläche der Abdeckung (2) vorgesehen ist und dafür ausgelegt ist, dass es auf den Einstellschalter (3) gepresst wird und diesen arretiert, wenn die Abdeckung (2) angebracht ist.
  5. Thermorelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung einen Arm (2f) ist, der an der Vorderfläche der Abdeckung (2) vorgesehen ist, welcher Arm (2f) einen Einstellschlitz (3d) des Einstellschalters (3) zum Einführen eines Einstellwerkzeugs abdeckt.
  6. Thermorelais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (2f) flexibel ist und mittels seiner eigenen Elastizität in Reibungskontakt mit dem Einstellschalter (3) vorgespannt ist.
  7. Thermorelais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (2) eine Öffnung (2g) aufweist, die dann, wenn die Abdeckung (2) angebracht ist, den Einstellschalter (3) frei lässt, so dass die auf den Einstellschalter (3) aufgedruckten Einstellwerte durch die Öffnung (2g) sichtbar sind, wobei der Arm (2f) teilweise über und durch die Öffnung bis zum Kontakt mit dem Einstellschalter (3) verläuft.
  8. Thermorelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauigkeit der Oberfläche des Arms (2f), die in Kontakt mit dem Einstellschalter (3) ist, größer ist als diejenige von anderen Abschnitten des Arms (2f).
  9. Thermorelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (2) und der Einstellschalter (3) jeweils Eingriffseinrichtungen (2a, 3b) haben, wobei eine dieser beiden Eingriffseinrichtungen (2a, 3b) einen Vorsprung (3b) umfasst und die andere Eingriffseinrichtung (2a, 3b) eine entsprechende Vertiefung (2a) umfasst, die den Vorsprung (3b) dann, wenn die Abdeckung (2) angebracht ist, aufnimmt, wobei die Arretiereinrichtung eine Umfangsfläche der Eingriffseinrichtung (2a, 3b) der Abdeckung (2) ist, die mit einer komplementären Umfangsfläche der Eingriffseinrichtung des Einstellschalters (3) in einem aufgepressten Zustand in Eingriff kommt.
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