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DE102009023003A1 - Sicherheitshandy und Sicherheitseinrichtung - Google Patents

Sicherheitshandy und Sicherheitseinrichtung Download PDF

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DE102009023003A1
DE102009023003A1 DE102009023003A DE102009023003A DE102009023003A1 DE 102009023003 A1 DE102009023003 A1 DE 102009023003A1 DE 102009023003 A DE102009023003 A DE 102009023003A DE 102009023003 A DE102009023003 A DE 102009023003A DE 102009023003 A1 DE102009023003 A1 DE 102009023003A1
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Germany
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mobile
alarm
alarm message
mobile station
radio terminal
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DE102009023003A
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English (en)
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. Daffner
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Deutsche Telekom AG
Original Assignee
T Mobile International AG
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    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/08Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium using communication transmission lines
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
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  • Emergency Management (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Mobilfunkendgerät, welches zur Aussendung und/oder Übermittlung einer Alarmmeldung eingerichtet ist, wobei die Bedingungen zur Aussendung und/oder Übermittlung der Alarmmeldung werksseitig voreingestellt und/oder über ein Bedienmenü änderbar und festlegbar sind und dass durch Betätigung einer Taste an dem Mobilfunkendgerät und/oder durch Lösen einer Steckverbindung und/oder durch Nichtbetätigung einer Totmannschaltung über einen vorgebbaren Zeitraum eine Alarmmeldung ausgesandt und/oder übermittelt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Mobilfunkendgerät, welches zur Aussendung und/oder Übermittlung einer Alarmmeldung eingerichtet ist.
  • Es ist bekannt, dass Mobilfunkendgeräte geeignet sind über ein Mobilfunknetzwerk Telefonverbindungen aufzubauen sowie Kurznachrichten oder Bildsequenzen oder dergleichen zu übertragen. Mittels eines solchen Sprachanrufes respektive einer Kurznachricht ist es auch möglich, eine Alarmmeldung an einen entsprechenden Empfänger zu übermitteln.
  • Nachteilig ist dabei jedoch, dass es beispielsweise bei einem Überfall auf eine Person oder im Falle eines Unfalles dem Benutzer unter Umständen nicht möglich ist, einen entsprechenden Anruf abzusetzen oder eine entsprechende SMS zu versenden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Mobilfunkendgerät derartig weiterzubilden, dass dieses eine Alarmfunktion aufweist und die Aussendung und/oder Übermittlung einer Alarmmeldung insbesondere in Notsituationen ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Mobilfunkendgerät gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Mobilfunkendgerät, welches zur Aussendung und/oder Übermittlung einer Alarmmeldung eingerichtet ist, ist es, dass die Bedingungen zur Aussendung und/oder Übermittlung der Alarmmeldung werksseitig voreingestellt und/oder über ein Bedienmenü änderbar und festlegbar sind und dass durch Betätigung einer Taste an dem Mobilfunkendgerät und oder durch Lösen einer Steckverbindung und/oder durch Nichtbetätigung einer Totmannschaltung über einen vorgebbaren Zeitraum eine Alarmmeldung ausgesandt und/oder übermittelt wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Mobilfunkendgerät kann es sich dabei beispielsweise um ein Funktelefon handeln. Möglich ist die Anwendung jedoch auch bei allen weiteren Mobilfunkendgeräten wie beispielsweise ein tragbarer Computer, ein fest installierter Computer oder ein in einem Kraftfahrzeug fest eingebautes Telefon oder dergleichen, welche die Technologie von Mobilfunknetzwerken zum Aufbau von Kommunikationsverbindungen aller Art benutzen.
  • Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen in der Vereinigung vieler verschiedener Anwendungsmöglichkeiten in einem Mobilfunkendgerät, welches die entsprechenden Ein- und Ausgabeeinheiten umfasst und umfassende und einstellbare Funktionen oder Kombinationen der einzelnen Funktionen aufweist.
  • Ein Alarm kann dabei insbesondere durch Bestätigung einer vordefinierten Notfalltaste oder Lösen einer Steckverbindung oder einer bestimmten Eingabe erfolgen. Insbesondere kann eine Totmannschaltung vorgesehen sein, die bei ausbleibender Eingabe eine entsprechende Alarmmeldung generiert und aussendet.
  • Auch ist es möglich gleichzeitig mehrere verschiedene Alarmmeldungen zu generieren und auszusenden durch entsprechende Festlegung und Vorgabe.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn über ein Bedienmenü an dem Mobilfunkendgerät die Bedingungen für die Aussendung und/oder Übermittlung einer Alarmmeldung entsprechend änderbar und einstellbar sind, so dass eine individuelle Anpassung auf die verschiedensten Bedürfnisse erfolgen kann.
  • Mit der Bestätigung einer Taste kann insbesondere auch eine bestimmte Tastenkombination umfasst sein.
  • Mit der Unterbrechung einer Steckverbindung, d. h. wenn ein Alarm durch Ziehen eines Steckers oder dergleichen ausgelöst wird, kann dabei auch das Entnehmen eines Handgerätes aus einer entsprechenden Aufnahme gemeint sein, wodurch eine bestehende Steckverbindung unterbrochen wird. Derartige Aufnahmevorrichtungen für Handgeräte oder Mobiltelefone oder dergleichen sind häufig in Kraftfahrzeugen anzutreffen, so dass sich durch eine Aktivierung der Alarmfunktion eine wirksame Sicherung solcher Handgeräte gegen Diebstahl realisieren lassen.
  • Vorzugsweise erfolgt die Alarmmeldung in Form eines unmittelbar von dem Mobilfunkendgerät imitierten akustischen Alarms und/oder optischen Alarms und/oder im Form eines Vibrationsalarms.
  • Dies ist besonders vorteilhaft beispielsweise in einer Überfallsituation, bei der die Person, welche das Mobilfunkendgerät mit sich führt, Opfer einer Straftat wird und mit Hilfe des Mobilfunkendgerätes auf sich aufmerksam machen kann, so dass dritte Personen zur Hilfe kommen können.
  • Bei dem akustischen Alarm kann es sich um einen Dauerton und/oder Intervallton oder eine Tonkombination je nach Voreinstellung zur Abschreckung von Angreifern oder als Notsignal in anderen kritischen Situationen handeln. Insbesondere kann ein solcher Alarmton auch ausgelöst werden, wenn das Mobiltelefon verlegt, verloren oder nicht bedient wird, d. h. dass ein Wiederauffinden des Mobiltelefons mit Hilfe des akustischen Alarmtons erleichtert wird.
  • Alternativ oder kumulativ ist auch möglich, dass ein Vibrationsalarm ausgelöst wird zur speziellen Signalisierung durch Bewegung und/oder Geräusch.
  • Ein optischer Alarm kann durch Dauerlicht und/oder Blinklicht in beispielsweise weiß oder farbig z. B. durch stromsparende Leuchtdioden ausgesandt werden. Dabei können Leuchtdioden oder sonstige Lampen über das Gerätegehäuse verteilt integriert sein, um in jeder Lage sichtbar zu sein und als Notsignal in kritischen Situationen zu dienen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Alarmmeldung in Form eines stillen Alarms, wobei eine Alarmmeldung erzeugt und über ein Mobilfunknetzwerk an einen vorgebbaren Empfänger übermittelt wird.
  • Bei diesem vorgebbaren Empfänger kann es sich um eine beliebige Gegenstelle handeln. Der Begriff Gegenstelle steht hierbei für eine voreingestellte private oder öffentliche Gegenstelle oder Empfangseinrichtung, die durch eine entsprechende Telefonnummer E-Mail Adresse oder dergleichen gekennzeichnet ist. Dabei kann es sich z. B. um die Polizei, um einen Notrufbetreiber oder einen Sicherheitsdienst handeln, d. h. insbesondere auch einen privaten Sicherheitsdienst oder dergleichen.
  • Hierdurch sind umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen insbesondere auch hinsichtlich eines Personenschutzes realisierbar.
  • Die Alarmmeldung kann dabei in Form einer Kurzmitteilung und/oder einer Multimedianachricht und/oder einer Sprachmitteilung und/oder eines Bildes und/oder einer Bild- oder Videosequenz erzeugt und über ein Mobilfunknetzwerk an einen vorgebbaren Empfänger übermittelt werden.
  • Bei einer Alarmmeldung in Form einer Kurzmitteilung und/oder einer Multimedianachricht, d. h. beispielsweise einer SMS (Short-Message-Service) oder einer MMS oder in Form einer E-Mail erfolgt eine automatische Generierung und Aussendung einer voreingestellten Nachricht an den Empfänger, d. h. an die voreingestellte Gegenstelle zur Initiierung einer Aktion oder eines Dienstes in Notfällen.
  • Bei einem Alarmanruf kann eine automatisch aufgebaute Sprachverbindung zu einer voreingestellten Gegenstelle zum Zwecke der Sprachverbindung mit Menschen und/oder Spracheingabesystemen und/oder zu Aufzeichungszwecken in Notfällen erfolgen.
  • Alternativ ist es auch möglich eine derartige Sprachverbindung aufzubauen, wobei dann eine automatisch generierte Sprachansage an den Empfänger übermittelt wird, um eine entsprechende Aktion oder einen Dienst in Notfällen zu informieren.
  • Alternativ oder kumulativ ist es auch möglich ein Bild und/oder eine Bildsequenz und/oder ein Video zu übermitteln. Dabei erfolgt eine automatische Aufnahme mit automatischer Aussendung an die voreingestellte Gegenstelle. Es wird ein Bild oder eine Bildsequenz oder ein Video mit einstellbaren Intervallen und/oder sich verlängernden Intervallen zur Erhöhung der Betriebsdauer aufgenommen und automatisch ausgesendet.
  • Im Falle eines Überfalles oder eines Unfalls kann die betroffene Person mit einem Tastendruck auf eine voreingestellte Nottaste noch ein Bild oder mehrere Bilder vom Angreifer abbilden und übertragen. Auch ist es möglich diese Funktion bei Notfällen oder Unfällen entsprechend anzuwenden und Lagebilder an eine Notfallzentrale zu übermitteln.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Mobilfunkendgerät einen Satellitennavigationsempfänger auf und ist dazu eingerichtet, seine eigene Position zu bestimmen, wobei die übermittelte Alarmmeldung die aktuelle Position des Mobilfunkendgerätes enthält.
  • Hierdurch kann eine automatische Ermittlung und Übertragung der Positionsdaten beispielsweise unter Anwendung von GPS (Global-Positioning-System) oder eines anderen Satellitennavigationsverfahrens erfolgen, wobei dann die festgestellte Position automatisch an die voreingestellte Gegenstelle übermittelt wird, insbesondere auch in Verbindung mit einer der zuvor erläuterten Funktionen. Im Falle eines Unfalles oder Überfalls ist es somit möglich, eine Alarmmeldung an die Polizei und/oder eine Notrufzentrale und/oder an einen Sicherheitsdienst zu übermitteln und zusätzlich zu der Alarmmeldung die aktuelle eigene Position mitzuteilen, so dass eine schnelle Hilfeleistung möglich ist.
  • Wenn das Mobilfunkendgerät einen Satellitennavigationsempfänger aufweist und dazu eingerichtet ist, seine eigene Position zu bestimmen, kann eine Alarmmeldung auch dann ausgesandt werden, wenn das Mobilfunkendgerät eine festlegbare Position und/oder einen festlegbaren Bereich verlässt, wobei die übermittelte Alarmmeldung die aktuelle Position des Mobilfunkendgerätes enthält.
  • Insbesondere ist es auch möglich, dass eine Alarmmeldung in festlegbaren Intervallen wiederholt abgesandt wird, mit der jeweils aktuellen und ggf. geänderten Position des Mobilfunkendgerätes, so dass eine Nachverfolgung möglich ist.
  • Hierdurch können im Diebstahlsfall, sei es ein Mobiltelefon oder ein Kraftfahrzeug mit eingebautem Mobilfunkendgerät oder dergleichen die entwendeten Sachen nachverfolgt und aufgefunden werden.
  • Insbesondere ist es möglich, eine solche Funktion bei abgestellten Kraftfahrzeugen zu aktivieren, so dass in dem Fall, dass das Kraftfahrzeug bei aktivierter Sicherheitsfunktion bewegt wird, automatisch und insbesondere in Intervallen wiederholt eine Alarmmeldung mit der aktuellen Position des Fahrzeuges erzeugt und übermittelt wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Mobilfunkendgerät eine Schnittstelle zum Empfang von Sensorsdaten auf und ist dazu eingerichtet, Sensordaten zu verarbeiten und in Abhängigkeit der Sensordaten eine Alarmmeldung auszusenden.
  • In diesem Fall wird in Abhängigkeit der empfangenen Sensordaten eine Alarmmeldung generiert und übermittelt. Bei den Sensoren kann es sich um einen Lichtsensor und/oder einen Gassensor und/oder einen Rauchmelder oder dergleichen handeln. Hierdurch ist eine Raumüberwachung auch über größere Entfernungen möglich.
  • Alternativ oder kumulativ kann das Mobilfunkendgerät, welches dazu eingerichtet ist, Sensordaten zu verarbeiten selbst einen oder mehrere Sensoren zur Erfassung von Umgebungsparametern aufweisen und eine Alarmmeldung aussenden, wenn eine Überschreitung eines festlegbaren Grenzwertes ermittelt wird. Das bedeutet, dass das Mobilfunkendgerät in diesem Fall dazu eingerichtet ist, Sensordaten zu verarbeiten, wobei das Mobilfunkendgerät einen Lichtsensor und/oder einen Lagesensor und/oder einen Beschleunigungssensor und/oder einen Bewegungssensor und/oder einen Temperatursensor und/oder einen Feuchtigkeitssensor und/oder einen Gassensor und/oder einen Rauchmelder aufweist und eine Alarmmeldung aussendet, wenn ein Sensor eine Überschreitung eines festlegbaren Grenzwertes detektiert.
  • Hierdurch ist mittels des Mobilfunkendgerätes selbst eine effektive Raum- und Sicherheitsüberwachung möglich.
  • Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen in der möglichen Vereinigung verschiedenster Anwendungsmöglichkeiten in einem einzigen Gerät welches von dem Benutzer problemlos mitführbar ist. Dabei bestehen beispielsweise per Bedienmenü umfangreiche Voreinstellungsmöglichkeiten, d. h. dass bei Vereinigung verschiedenster Funktionen diese frei konfigurierbar und vorgebbar sind. Daraus ergibt sich eine hohe Variabilität und verschiedenste Anpassungsmöglichkeiten an alle erdenklichen Situationen und Sicherheitsvorgaben für verschiedenste Erfordernisse und Anwenderkreise.
  • Eine besonders einfache Anwendung ergibt sich, wenn durch eine vordefinierte Notfalltaste oder auch durch das Lösen einer Steckverbindung ein Alarm ausgelöst wird. Damit ist gemeint, dass eine Alarmmeldung erzeugt und ausgesandt oder übermittelt wird. Eine solche Alarmmeldung kann auch durch eine Totmannschaltung ausgelöst werden, indem eine bestimmte erwartete oder eine beliebige Eingabe bei einer solchen Totmannschaltung über einen vorgebbaren Zeitraum ausbleibt.
  • Auch ist es möglich, dass gleichzeitig mehrere verschiedene Notfallfunktionen durch die oben beschriebenen Auslöser ausgelöst werden.
  • Die Erfindung ist dabei breit anwendbar für jedermann, sei es im privaten Bereich oder auch im Bereich des Personenschutzes und dergleichen.
  • Die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten sind dabei sowohl bei tragbaren und/oder mobilen Mobilfunkendgeräten als auch bei stationären Einrichtungen nutzbar.
  • Mit der Erfindung ist es möglich, eine Einrichtung zu schaffen, die sich selbst vor Diebstahl oder Verlust schützt, indem automatisch Alarmmeldungen ausgelöst und erzeugt werden. Ferner ist es mit dieser Erfindung möglich, den Anwender vor verschiedensten Gefahren wie beispielsweise Gas oder Rauch etc. zu schützen und neue Anwendungen durch die verschiedensten Kombinationen der Funktionen zu erschließen.
  • Die Erfindung realisiert somit eine Sicherheitseinrichtung in Kombination verschiedenster Funktionen, die in eine beliebige Einrichtung oder in verschiedenste Endgeräte z. B. Mobilfunktelefon oder dergleichen integriert sein kann.
  • Dabei ist es möglich per Schalter, Taste, Tastatur, Display, Bedienmenü, Programmierung, Sprachsteuerung, etc. verschiedenste Vorgaben und Voreinstellungen vorzunehmen, um in Notfallsituationen die entsprechenden Alarmmeldungen auszulösen und zu übermitteln.
  • Dabei kann vorgegeben werden, ob in Notfallsituationen per aktiver oder passiver Auslösung eine Alarmmeldung erzeugt und übermittelt wird. Mit aktiver Auslösung kann ein Tastendruck auf eine Notfalltaste oder das Ziehen eines Steckers oder Stiftes umfasst sein. Mit passiver Auslösung ist insbesondere eine Zeitsteuerung oder Totmannschaltung oder eine unbeantwortete Eingabeaufforderung gemeint.
  • Auch ist es möglich durch Sensoren, beispielsweise Bewegungssensoren, die eine Lageveränderung registrieren, oder durch Feststellung einer Positionsveränderung mittels Sattelitennavigation oder sonstige Sensoren, wie beispielsweise Lichtsensoren, Gassensoren, Rauchsensoren, Rauchmelder, die Alarmfunktion auszulösen, d. h. eine Alarmmeldung zu erzeugen und zu imitieren.
  • Vorzugsweise erfolgt die Bedienung der Sicherheitseinrichtung in Form des Mobilfunkendgerätes zweistufig:
    • 1. Auswahl, Voreinstellung, Aktivierung der gewünschten Funktionen oder Funktionskombinationen.
    • 2. Abrufen/Auslösung der gewünschten Funktion oder Funktionskombinationen in Situationen in denen sie benötigt werden, d. h. aussenden und/oder übermitteln der entsprechenden Alarmmeldung in der gewünschten Form als offener und/oder stiller Alarm.
  • Alternativ sind auch drei oder mehrstufige Lösungen zur Bedienung des Mobilfunkendgerätes möglich:
    • 1. Auswahl, Voreinstellung
    • 2. Aktivierung, um mehrere Funktionsgruppen einfacher und flexibler vorprogrammieren, auswählen und nutzen zu können
    • 3. Abrufen bzw. Auslösen der gewünschten Funktion oder Funktionskombinationen in den entsprechenden Notsituationen.
  • Die Bedienung der Einrichtung in zweistufiger oder mehrstufiger Weise erfolgt dabei per Schalter, Stift oder Stecker in Buchse, lösbarer Steckverbindung oder über Tastatur, Display, Anzeigeelemente, Touchscreen, Berührungs- und/oder bewegungssensitiver Oberflächen oder dergleichen unter Anwendung von Bedienmenüs, Sicherheitsmenüs, Scrollfunktion, Bedienrad, freier oder fixer Programmierung, Geräusch- oder Sprachsteuerung, Spracheingabe und Sprachausgabe.
  • Das Mobilfunkendgerät kann dazu insbesondere Zeitschalter oder eine Zeitsteuerung aufweisen sowie Gassensoren, Rauchsensoren, Lichtsensoren, biometrische Sensoren, Drucksensoren, Lagesensoren, Annäherungssensoren, Bewegungssensoren, Beschleunigungssensoren, die die Situationsänderung oder Lageveränderungen registrieren, respektive detektieren. Durch Satellitennavigationsempfänger ist es möglich eine Positionsveränderung festzustellen.
  • Durch biometrische Sensoren kann die Berechtigung einer Bedienperson zur Bedienung des Mobilfunkendgerätes und/oder zur Durchführung von Konfigurationsänderungen an dem Gerät überprüft werden, um einem Missbrauch vorzubeugen.
  • Der Anwender bereitet seine Einrichtung für den Einsatz vor durch Auswahl, Voreinstellung, Aktivierung der Funktion und Bedieneinheiten. Bei Bedarf oder Notfällen löst er mit einer Eingabefunktion z. B. einem Tastendruck oder durch das Ausbleiben einer Eingabefunktion oder Totmannschaltung oder Lösen einer Steckverbindung oder per Sensoren die Aktivierung und den Ablauf der voreingestellten Funktionen alle gleichzeitig oder nacheinander ablaufend aus.
  • Die beschriebenen Einrichtungen sowie Vorgaben können durch zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie PIN- oder Codeeingabe, biometrische Sensoren, Fingerabdruck oder dergleichen geschützt sein um die Bedienung durch Unbefugte zu verhindern und die Sicherheit der Anwendung respektive der Funktion zu erhöhen.
  • Die Erfindung kann insbesondere im Personenschutz, der Abschreckung von potentiellen und ausführenden Angreifern, der Signalisierung von Notsituationen, der Beweissicherung, der Übertragung von bestimmten Nachrichten in Notsituationen, der Initiierung von Aktionen/Funktionen von Diensten in Notfällen und anderen Situationen, dem Finden, Auffinden oder Wiederfinden, dem Lokalisieren der Einrichtung, dem Herbeirufen von Hilfe, der Erhöhung des Sicherheitsgefühls des Anwenders, dem Vermeiden oder Reduzieren von Folgeschäden dienen.
  • Die Erfindung kann in tragbaren, transportablen oder stationären Geräten integrieret sein. Die Einrichtung ist dabei mit Telekommunikationseinrichtungen über ein Mobilfunknetzwerk verknüpft, wobei Teilfunktionen wie ein unmittelbar imitierter akustischer Alarm auch ohne, dass das Mobilfunkendgerät in einem Mobilfunksystem eingebucht ist, realisiert sein können.
  • Das erfindungsgemäße Mobilfunkendgerät kann auch für raue Anwendungs- oder Umweltbedingungen ausgelegt sein, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen, beispielsweise für eine hohe Staub- oder Feuchtigkeitsbelastung oder dergleichen.

Claims (8)

  1. Mobilfunkendgerät, welches zur Aussendung und/oder Übermittlung einer Alarmmeldung eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedingungen zur Aussendung und/oder Übermittlung der Alarmmeldung werksseitig voreingestellt und/oder über ein Bedienmenü änderbar und festlegbar sind und dass durch Betätigung einer Taste an dem Mobilfunkendgerät und/oder durch Lösen einer Steckverbindung und/oder durch Nichtbetätigung einer Totmannschaltung über einen vorgebbaren Zeitraum eine Alarmmeldung ausgesandt und/oder übermittelt wird.
  2. Mobilfunkendgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Alarmmeldung in Form eines unmittelbar von dem Mobilfunkendgerät emittierten akustischen Alarms und/oder optischen Alarms und/oder in Form eines Vibrationsalarms erfolgt.
  3. Mobilfunkendgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Alarmmeldung in Form eines stillen Alarms erfolgt, wobei eine Alarmmeldung erzeugt und über ein Mobilfunknetzwerk an einen vorgebbaren Empfänger übermittelt wird.
  4. Mobilfunkendgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Alarmmeldung in Form einer Kurzmitteilung und/oder einer Multimedianachricht und/oder einer Sprachmitteilung und/oder eines Bildes und/oder einer Bild- oder Videosequenz erzeugt und über ein Mobilfunknetzwerk an einen vorgebbaren Empfänger übermittelt wird.
  5. Mobilfunkendgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mobilfunkendgerät einen Satellitennavigationsempfänger aufweist und dazu eingerichtet ist, seine eigene Position zu bestimmen, wobei die übermittelte Alarmmeldung die aktuelle Position des Mobilfunkendgerätes enthält.
  6. Mobilfunkendgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mobilfunkendgerät einen Satellitennavigationsempfänger aufweist und dazu eingerichtet ist, seine eigene Position zu bestimmen, wobei eine Alarmmeldung ausgesandt wird, wenn das Mobilfunkendgerät eine festlegbare Position und/oder einen festlegbaren Bereich verlässt, wobei die übermittelte Alarmmeldung die aktuelle Position des Mobilfunkendgerätes enthält.
  7. Mobilfunkendgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mobilfunkendgerät eine Schnittstelle zum Empfang von Sensordaten aufweist und dazu eingerichtet ist, Sensordaten zu verarbeiten und in Abhängigkeit der Sensordaten eine Alarmmeldung aussendet.
  8. Mobilfunkendgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mobilfunkendgerät dazu eingerichtet ist, Sensordaten zu verarbeiten, wobei das Mobilfunkendgerät einen Lichtsensor und/oder einen Lagesensor und/oder einen Beschleunigungssensor und/oder einen Bewegungssensor und/oder einen Temperatursensor und/oder einen Feuchtigkeitssensor und/oder einen Gassensor und/oder einen Rauchmelder aufweist und eine Alarmmeldung aussendet, wenn ein Sensor oder mehrere Sensoren eine Überschreitung eines festlegbaren Grenzwertes detektiert.
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