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Die
Erfindung/Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von
dreidimensionalen Objekten durch aufeinanderfolgendes Verfestigen
von Schichten eines pulverförmigen,
mittels elektromagnetischer Strahlung, insbesondere gebündelter
Strahlung wie Laserstrahlung oder Elektronenstrahlung verfestigbaren
Aufbaumaterials an den dem jeweiligen Querschnitt der Objekte entsprechenden
Stellen, wobei die Vorrichtung eine Tragvorrichtung zum Tragen des
Objektes auf einer dem Objekt zugewandten Oberseite eines Trägers aufweist
und eine Beschichtungsvorrichtung zum Aufbringen von Schichten des Aufbaumaterials
auf die Tragvorrichtung oder eine zuvor gebildete Schicht, sowie
eine Bestrahlungseinrichtung zum Bestrahlen von Schichten des Materials an
den dem jeweiligen Querschnitt des Objektes entsprechenden Stellen
vorgesehen sind, wobei der Träger
innerhalb eines Baubehälters
höhenverlagerbar
angeordnet ist.
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Eine
derartige Vorrichtung ist beispielsweise durch die Maschine M2 Cusing® bekannt.
In dieser Maschine wird pulverförmiges
Aufbaumaterial, das in einem Pulvermaterialbevorratungsbehälter bevorratet
ist, durch einen in der Baumaterialbevorratungskammer angeordneten
Träger
nach oben, über
ein Bauebenen-Niveau geschoben, der Überstand über dem Bauebenen-Niveau wird
mittels einer Beschichtungsvorrichtung, beispielsweise einem Rakel
oder Rolle von der Baumaterialbevorratungskammer in Richtung des
Baubehälters
transportiert und dort als ebene, auf das Bauebenen-Niveau nivellierte
Bauschicht angeordnet. Durch die elektromagnetische Strahlungseinwirkung,
beispielsweise eines Lasers wird die geschaffene Baumaterialschicht
an den das spätere
Objekt bildenden Stellen aufgeschmolzen und damit verfestigt. Nach
zumindest bereichsweiser Aufschmelzung der ersten Baumaterialschicht
wird der Träger
im Baubehälter,
auf dem die nivellierte Schicht aufgebracht ist, um eine Schichtdicke
herabgesenkt. Der auf diese Weise unter dem Bauebenen-Niveau geschaffene Freiraum
wird wie bereits im ersten Schritt mittels der Beschichtereinrichtung
wiederum mit aus der Baumaterialbevorratungskammer über dessen
Träger
nach oben gefahrenen Baumaterials, das wiederum in den Baubehälter durch
die Beschichtungsvorrichtung verlagert wird, transportiert und nivelliert.
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Der
Erfindung/Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Herstellung von dreidimensionalen Objekten mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruches 1 derart weiterzubilden, dass für den Bauprozess
von wenigstens einem Objekt weniger Pulvermaterial verwendet wird.
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung die Einsparung von Prozesspulvers
auf konstruktiv einfache und leicht zu handhabende Art und Weise
zu ermöglichen.
Darüber
hinaus soll diese Aufgabe für
möglichst
unterschiedliche Objektformen/-größen mit geringem Aufwand gelöst werden.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1, des Vorrichtungssystems
gemäß Anspruch
32, sowie einem Hilfsträger
gemäß Anspruch 33
gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen
2–31.
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Als
Kern der Erfindung wird es angesehen, dass an einer Öffnung des
Baubehälters
ein mit wenigstens einer Ausnehmung versehenes Reduzierelement angeordnet
ist und auf dem Träger
ein Hilfsträger
lösbar
befestigt ist, wobei die Ausnehmung des Reduzierelementes mit einem
Aufbaubereich des Hilfsträgers
zumindest temporär
einen einseitig zur Öffnung
des Baubehälters
hin geöffneten
volumenreduzierten Bauraum definiert. Unter dem Begriff „volumenreduzierter
Bauraum” soll
zum Ausdruck gebracht werden, dass nach Einsetzen des Reduzierelementes
und des Hilfsträgers
der effektive Bauraum der Vorrichtung gegenüber dem ursprünglichen Bauraum
in seinem Volumen reduziert ist. Damit wird der Vorteil verwirklicht,
dass der Bauraum quasi variabel an die Größe des zu fertigenden Objektes
anpassbar ist und damit die Menge des unverfestigten Prozesspulvers
reduziert wird, insbesondere in der Forschung und Entwicklung ist
dies vorteilhaft, da dort häufig
teures (Pulver-)Baumaterial verwendet wird. Im Stand der Technik
muss auch bei dem Aufbau kleinerer Objekte eine Pulverschicht über die
gesamte Fläche
des Baubehälterträgers aufgetragen werden,
wobei nur ein geringer Flächenabschnitt letztlich
verfestigt wird.
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Dass
der volumenreduzierte Bauraum nur temporär einseitig zu einer Öffnung des
Baubehälters geöffnet ist,
kann mit einer alternativen Ausführungsform
beschrieben werden, damit ist es möglich, dem Bauraum in einem
späteren
Beschichtungsschritt bzw. einer späteren Absenkung des Hilfsträgers derart
relativ zu der Ausnehmung des Reduzierelementes zu verlagern, dass
der Hilfsbauraum eine weitere Öffnung
beschreibt und über
diese Öffnung
das unverfestigte Baumaterial hindurchrieseln und damit aus dem
volumenreduzierten Bauraum gezielt entfernt werden kann.
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Ferner
ist es vorteilhaft, wenn sich wenigstens eine Seitenwand des volumenreduzierten
Bauraumes im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene des
Reduzierelementes erstreckt. Der volumenreduzierte Bauraum weist
vorzugsweise Seitenwände
auf, die den Aufbaubereich des Hilfsträgers umschließen. Beispielsweise
kann wenigstens ein Wandelement, das zumindest ein Teil der Seitenwände des
volumenreduzierten Bauraumes bildet, einstückig mit dem Reduzierelement
ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann ein weiteres Wandelement
auch als separates Bauteil konstruiert sein und sich beispielsweise
als flexible Verbindung vom Rand der Ausnehmung des Reduzierelementes bis
zum Rand des Aufbaubereiches des Hilfsträgers erstrecken, wobei die
Flexibilität
derart gewählt/ausgelegt
ist, dass diese flexible Seitenwand über die Verfahrstrecke des
Aufbaubereiches des Hilfsträgers relativ
zu der Ausnehmung des Reduzierelementes im elastischen Bereich verbleibt.
Darüber
hinaus kann das Wandelement ein plisseeartiges oder teleskopierartiges
Wandelement sein. Die Kontur der Ausnehmung des Reduzierelementes
ist vorzugsweise punktsymmetrisch zum Zentrum und/oder spiegelsymmetrisch
ausgebildet. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Kontur der Ausnehmung
im Wesentlichen identisch mit der Kontur des Aufbaubereiches des Hilfsträgers ist.
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Der
Hilfsträger
ist in einer bevorzugten Ausführungsform
säulenartig
ausgebildet, wobei er einendseitig mit einer Anschlussplatte versehen
ist, um mit dem Träger
des Baubehälters
auf einfache Weise lösbar
befestigt werden zu können.
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Im
montierten Zustand des Hilfsträgers
weist dieser an seinem dem Träger
des Baubehälters
gegenüberliegenden
Endbereich (seinem Aufbaubereich) eine zumindest bereichsweise ebene
Fläche auf.
Diese ebene Fläche
bildet damit den Boden des zumindest temporär einendseitig zur Öffnung des Baubehälters hin
geöffneten
volumenreduzierten Bauraums. Die ebene Fläche des Hilfsträgers ist
vorzugsweise parallel zur Oberseite des Reduzierelementes ausgerichtet.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die ebene Fläche des Hilfsträgers während der
Verlagerung des Trägers
parallel zur Oberseite des Reduzierelementes verschoben wird.
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Um
weiter Baumaterial einzusparen, ist es vorteilhaft, in einer derartigen
Laserschmelzvorrichtung ein Hybridbauverfahren anzuwenden, bei dem das
aufzubauende Objekt zum Teil aus einem vorgeschalteten Herstellungsverfahren
(z. B. Gießen,
aus dem Vollen fräsen,
usw.) hergestellt wird und auf wenigstens einen Flächenbereich
dieses vorgefertigten Teilobjektes ein weiterer Teil im schichtweisen
Aufbauverfahren angebaut wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn
die ebene Fläche
des Hilfsträgers
und damit auch der Aufbaubereich des Hilfsträgers Befestigungsmittel umfasst,
mittels derer ein vorgefertigter Teilobjektgegenstand auf einfache
Weise in seiner Ausrichtung und Lage definiert positionierbar ist.
Beispielsweise kann ein derartiges Befestigungsmittel ein Zentrierspannsystem
umfassen. Auch wenn kein Hybridbauverfahren angewandt wird, können derartige
Befestigungsmittel auf der Aufbaufläche des Hilfsträgers vorteilhaft sein,
da Objekte auch auf so genannten Trägerplatten aufgebaut werden
können,
die ein schnelles Entfernen des Objektes aus dem Baubereich erlauben,
da die vorgefertigten Platten beispielsweise über Schraubverbindungen mit
dem Träger
(in diesem Fall dem Hilfsträger)
verbunden werden und das Entfernen des Objektes von einem derartigen
Träger
außerhalb
des Bauraumes ausführbar ist,
da das Objekt auf der Bauplatte aufgeschmolzen wird und diese außerhalb
des Bauraums vom Objekt getrennt werden kann.
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Insbesondere,
wenn stabförmige
Hybridbauteile gefertigt werden sollen und ein wesentlicher Anteil
der stabförmigen
Form von einem vorgefertigten Teilbereich gebildet wird, ist es
hilfreich, wenn der Hilfsträger
mit einer Ein- oder Durchsteckausnehmung versehen ist, wobei eine Öffnung der
Ein- oder Durchsteckausnehmung zur Öffnung des Reduzierelementes
hin gerichtet ist. So kann beispielsweise der vorgefertigte Teil
eines Objektes über
einen am Öffnungsbereich
der Ein- oder Durchsteckausnehmung einbringbaren Halteeinsatz befestigt
sein und auf dem über
den Halteeinsatz hinausstehenden Flächenbereich des vorgefertigten
Teilobjektes im generativen Aufbauverfahren das restliche Teilobjekt
mittels dem selektiven Laserschmelzen aufgebaut werden. Die Ein-
oder Durchsteckausnehmung des Hilfsträgers kann sowohl als Sackloch
geformt sein, als auch eine Durchgangsausnehmung sein, wobei es bei
letzterer sinnvoll ist, den von der Ein- oder Durchsteckausnehmung
geschaffenen Raum sich in einer Durchsteckausnehmung des Trägers fortsetzen
zu lassen. Mittels dieser Maßnahmen
können
auch Bauteile mit selektiv aufgebauten Bereichen versehen werden,
die „eigentlich” in dem
Bauraum keinen Platz finden würden.
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Das
im Öffnungsbereich
des Baubehälters angeordnete
Reduzierelement ist vorteilhafterweise im Wandbereich des Bauraumes
lösbar
befestigt. In der bevorzugten Ausführungsform schließt die Oberfläche des
Reduzierelementes bündig
mit der Oberkante des den Bauraum bildenden Wandbereiches ab und
liegt vorzugsweise im Bauebenen-Niveau. Ein bündiger Abschluss ist insbesondere
deshalb von Vorteil, da damit der Pulvertransport des Rakels nicht
unnötig
behindert wird und somit das Rakel ausgehend von der Baumaterialbevorratungskammer gleichmäßig und
ohne wesentliche Hindernisse das Pulver horizontal verlagern kann.
Um die Montage des Reduzierelementes zu vereinfachen, ist es vorteilhaft,
den Öffnungsbereich
des Bauraumes wenigstens bereichsweise mit einer Einsatzausnehmung
zu versehen, die mit zumindest einer bereichsweise entsprechend
geformten Kante des Reduzierelementes korrespondiert. Vorzugsweise
sind die derartigen Einsatzausnehmungen mit Gleitschrägen versehen,
um ein automatisches Zentrieren des Reduzierelementes beim Ansetzen
an den Öffnungsbereichen
des Bauraumes zu erreichen und gleichzeitig ein exaktes Positoinieren
des Reduzierelementes gefährdende
Pulverablagerungen zu vermeiden.
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Mit
dem Reduzierelement und seiner Ausnehmung sowie dem Hilfsträger und
den durch diese Elemente gebildeten volumenreduzierten Bauraum (quasi
dem Hilfsbauraum) wird eine Reduktion des benötigten passiven (nicht verfestigten)
Pulvermaterials über
den gesamten Bauprozess erreicht.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform
wird in diesem Zusammenhang auch die Pulverzuführung in den Baubehälter gegenüber dem
Stand der Technik verändert,
so dass z. B. im Falle einer neben dem Bauraum angeordneten Baumaterialbevorratungskammer,
die wiederum mit einem höhenverlagerbaren
Träger
versehen ist, ebenfalls wie beim Baubehälter am Öffnungsbereich der Baumaterialbevorratungskammer
ein Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement mit wenigstens
einer Öffnung
angeordnet ist, wobei auf dem Träger
der Baumaterialbevorratungskammer wiederum ein Hilfsträger, in
diesem Fall eine Hilfsträgervorrichtung
auf dem Träger der
Baumaterialbevorratungskammer aufgesetzt ist und in dem durch die Öffnung des
Baumaterialbevorratungskammerreduzierelementes und dem Lagerungsbereich der
Hilfsträgervorrichtung
eine volumenreduzierte Baumaterialbevorratungskammer gebildet wird,
in dem das zu bevorratende Pulver angeordnet ist.
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Dabei
kann es vorteilhaft sein, wenn das Reduzierelement und das Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement
und/oder der Hilfsträger
und die Hilfsträgervorrichtung
im Wesentlichen gleichartig ausgebildet sind. Damit kann bei der
Volumenvergrößerung des
volumenreduzierten Bauraumes durch Absenkung seines Hilfsträgers ein
entsprechendes Volumen an Pulvermaterial aus der Baumaterialbevorratungskammer „gespendet” (z. B.
hochgedrückt)
werden, indem sich die Hilfsträgervorrichtung
der Baumaterialbevorratungskammer eine entsprechende Volumenreduzierung
des volumenreduzierten Baumaterialbevorratungskammerraumes ausführt.
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Alternativ
dazu kann allgemein festgehalten werden, dass auch bei anderen Dosierungs-
und Pulvereinbringarten beispielsweise im Falle eines Siebbeschichters,
bei diesem wird das Baumaterial aus einem zumindest zeitweise oberhalb
des Baubehälters
angeordneten Spendersiebs über
Schwerkraft herabgerieselt oder im Falle einer andersartigen über dem
Baubehälter
verlagerbaren Pulvermaterialspenders die Verwendung des erfindungsgemäßen Reduzierelementes
im Baubereich ermöglicht.
Hierfür
ist der Träger
der Baukammer und die Materialspendereinrichtung und/oder die Beschichtungsvorrichtung über einen
Rechner angesteuert, der entsprechend der Volumenvergrößerung des
volumenreduzierten Bauraumes zumindest das zur Auffüllung der
Volumenvergrößerungsdifferenz
benötigte
Baumaterial bereitstellt. Dies kann in einer beispielhaften Ausführungsform
dadurch erreicht werden, indem der Träger der Baukammer und der Träger der
Baumaterialbevorratungskammer rechnergesteuert derart verlagerbar
sind, dass die Volumenänderung
im volumenreduzierten Bauraum mit der Volumenänderung in der wirksamen Baumaterialbevorratungskammer
im Wesentlichen übereinstimmt
oder geringer ist.
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Da
sich das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere
bei der Bildung von kleinen oder im Querschnitt kleinflächigen Objekten
eignet, ist es ebenso hilfreich, mehrere derartiger Objekte gleichzeitig
in der Vorrichtung herzustellen, indem man vorsieht, dass das Reduzierelement
und/oder das Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement mit einer
Mehrzahl von Öffnungen
versehen ist und der Hilfsträger
und/oder die Hilfsträgervorrichtung eine
entsprechende Anzahl an Aufbaubereiche bildende Oberflächen (Hervorhebungen)
aufweist.
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Hierbei
ist es vorteilhaft, wenn die Mehrzahl der Aufbaubereiche jeweils
eine in einer gemeinsamen Ebene liegende Aufbauoberfläche aufweist,
die vorzugsweise parallel zum Träger
und/oder des Bauebenen-Niveaus verläuft.
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Um
die Zuverlässigkeit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zu verbessern, ist es vorteilhaft, wenn zwischen den Seitenwänden des
volumenreduzierten Bauraumes und dem den Boden des volumenreduzierten
Bauraumes bildenden Hilfsträgerelement
Dichtungsmittel angeordnet sind. Derartige Dichtungsmittel sollen
ein unbeabsichtigtes Entweichen des Baumaterials aus dem volumenreduzierten Bauraum
in den durch das Reduzierelement, den Hilfsträger sowie durch die Wandelemente
abgeschirmten ursprünglichen
Bauraum verhindern. Dabei kann das Dichtmittel sowohl am Hilfsträgeraufsatz
als auch ergänzend
oder zusätzlich
an den Seitenwänden
befestigt sein.
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Um
die Variabilität
des Reduzierelementes und des Hilfsträgers zu erhöhen und nicht für unterschiedlich
große
Objekte jeweils ein entsprechendes Reduzierelement und einen entsprechenden
Hilfsträger
bereithalten zu müssen,
ist es vorteilhaft, wenn ein den Aufbaubereich bildendes Oberflächenelement
als separates Bauteil des Hilfsträgers vorgesehen ist, welches
an diesen montierbar ist. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft,
wenn in die Ausnehmung des Reduzierelementes wenigstens ein Reduziereinsatz
zur Verkleinerung der Ausnehmung anordbar ist. So können beispielsweise
die einzelnen Oberflächenelemente
zum Ansetzen an den Hilfsträger
unterschiedliche Formen und Größen aufweisen und
mit entsprechend geformten und dimensionierten Ausnehmungen bildenden
Reduziereinsatz, welche in die Ausnehmung des Reduzierelementes
einsetzbar sind, korrespondieren. Vorzugsweise weist der Reduziereinsatz
eine allseitig umschlossene Öffnung
zur Bildung der den volumenreduzierten Bauraum definierenden Ausnehmung
auf.
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Da
der Erfindungsgedanke nicht lediglich auf eine Vorrichtung beschränkt ist,
ist bereits der Erfindungsgedanke durch einen Hilfsträger zur
lösbaren Befestigung
auf einen Träger
einer Vorrichtung zum schichtweisen Aufbau eines Objektes mittels
eines auf Pulvermaterial einwirkenden Lasers verwirklicht. Ein derartiger
Hilfsträger
kann auf einfache und unkomplizierte Weise als Nachrüstbausatz
für entsprechende
Vorrichtungen vorgesehen werden.
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Grundsätzlich ist
es vorteilhaft, bei der Verwendung des Hilfsträgers einen Endschalter/-taster vorzusehen,
der eine Kollision des Reduzierelementes mit dem Hilfsträger und/oder
des Reduzierelementes mit dem Träger
verhindert. Dazu kann beispielsweise ein Endschalter/-taster auf
dem Hilfsträger
unterhalb des sich vertikal erstreckenden Wandabschnittes des Reduzierelementes
angeordnet und derart mit dem Rechner und/oder den Stellantrieben
des Trägers
wirkverbunden sein, dass bei Auslösung des Endschalters/-tasters
eine das Reduzierelement und das Hilfselement aufeinanderzufahren
lassende Bewegung gehemmt wird.
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Bei
der Verwendung einer Durchsteckausnehmung im Bauraum kann es vorteilhaft
sein, auch eine Durchsteckausnehmung an der Hilfsträgervorrichtung
vorzusehen.
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Die
Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen
in den Zeichnungsfiguren näher
erläutert. Diese
zeigen
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1 eine
schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung dreidimensionaler
Objekte nach dem Stand der Technik;
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2 eine
schematische Darstellung der Vorrichtung mit Reduzierelement und
Hilfsträger;
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3 eine
schematische Darstellung der Vorrichtung, wobei die Baumaterialbevorratungskammer
ein Reduzierelement und eine Hilfsträgervorrichtung aufweist;
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4 eine
schematische Darstellung einer Baukammer mit einem eine Durchsteckausnehmung aufweisenden
Hilfsträger;
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5 eine
schematische Darstellung einer Vorrichtung mit einem Reduzierelement
sowie einem Hilfsträger,
der mehrere voneinander unabhängige volumenreduzierte
Bauräume
bildet;
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6a,
b eine schematische Darstellung der Baukammer mit einem an dem Hilfsträger ansetzbaren
Oberflächenelement
sowie ein dazu korrespondierender Reduziereinsatz des Reduzierelementes für kleine
Bauteile (6a) und große Bauteile (6b);
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7 eine
schematische Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß 5;
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8a,
b eine schematische Darstellung einer alternativen Ausgestaltung
der Seitenwände;
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9 eine
schematische Detaildarstellung, angelehnt an 2, jedoch
mit Bauplatte.
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In
Zeichnungsfigur 1 ist der Stand der Technik
einer Vorrichtung zur Herstellung von dreidimensionalen Objekten 1 durch
aufeinanderfolgendes Verfestigen von Schichten eines pulverförmigen,
mittels elektromagnetischer Strahlung, insbesondere Laserstrahlung 2 verfestigbaren
Aufbaumaterials 3, wobei die Vorrichtung eine Tragvorrichtung 4 zum Tragen
des Objektes 1 auf einer dem Objekt 1 zugewandten
Oberseite 5 eines Trägers 6 aufweist
und eine Beschichtungsvorrichtung 7 zum Aufbringen von
Schichten des Aufbaumaterials 3 auf die Tragvorrichtung 4 oder
eine zuvor gebildete Schicht des Baumaterials 3 sowie eine
Bestrahlungseinrichtung 8, die einen Laser 9 sowie
einen den Laserstrahl 2 ablenkenden Scanner 10 umfasst,
wobei der Scanner 10 derart abgelenkt wird, dass an den
dem jeweiligen Querschnitt des Objektes 1 entsprechenden Stellen
im Pulverbett das Aufbaumaterial 2 durch den Laserstrahl 2 aufgeschmolzen
und verfestigt wird. Innerhalb eines Baubehälters 11 ist der Träger 6 über einen
Aktuator 12 innerhalb des Baubehälters 11 höhenverlagerbar
angeordnet. Neben dem Baubehälter 11 ist
eine Baumaterialbevorratungskammer 13 angeordnet, aus welcher über einen
Baumaterialbevorratungskammerträger 14 Pulvermaterial über ein Bauebenen-Niveau 15 herausgehoben
wird und dieses Aufbaumaterial 3 durch beispielsweise eine
als Rakel 16 ausgebildete Beschichtungsvorrichtung 7 von
der Baumaterialbevorratungskammer 13 in die Baukammer verlagert
werden kann und dort nivelliert wird.
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Ferner
kann an einem weiteren Seitenbereich des Baubehälters 11 ein Überlaufbehälter 17 angeordnet
sein, der ebenfalls einen höhenverlagerbaren
Träger 18 umfasst
und überschüssiges,
nicht zur Nivellierung auf das Bauebenen-Niveau 15 benötigtes Aufbaumaterial 3 aufnimmt.
Die Aktuatoren 12, 19, 20 sind vorzugsweise
mit einer Rechnereinheit 21 verbunden, welche eine gezielte Verlagerung
der jeweiligen Träger 6, 14, 18 zur
ausreichenden Versorgung des Baubehälters 11 mit Aufbaumaterial 3 gewährleistet.
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In
den Zeichnungsfiguren 2–6b sind
bevorzugte Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes dargestellt, so geht aus der Zeichnungsfigur 2 ein
an einer Öffnung 24 des
Baubehälters 11 angeordnetes,
mit wenigstens einer Ausnehmung 23 versehenes Reduzierelement 22 hervor. Ferner
ist auf dem Träger 6 ein
Hilfsträger 25 lösbar befestigt,
wobei die Ausnehmung 23 des Reduzierelementes 22 mit
einem Aufbaubereich 26 des Hilfsträgers 25 zumindest
temporär
einen einseitig, zur Öffnung 24 des
Baubehälters 11 hin
geöffneten
volumenreduzierten Bauraum 27 definiert. Der Bauraum 27 weist
Seitenwände 28 auf,
die sich im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsebene des Reduzierelementes 22 erstrecken.
In der dargestellten Ausführungsform
ist ein Wandelement 29, das in diesem Fall die Seitenwand 28 selbst
bildet, einstückig
mit dem Reduzierelement 22 ausgebildet. Alternativ kann
das Wandelement 29 auch als separates Bauteil oder als
in seiner Höhe
veränderbarer
Teil des Hilfsträgers 25 ausgebildet
sein.
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Zwischen
der Seitenwand 28 und dem Hilfsträger 25 sind Dichtmittel
angeordnet, so dass das pulverartige Aufbaumaterial 3 des
volumenreduzierten Bauraums 27 nicht ungewollt in den ungenutzten Bauraum 31 gelangt.
Dabei kann das Dichtmittel 30 – wie dargestellt – entweder
am Hilfsträger 25 und/oder an
der Seitenwand 28 des volumenreduzierten Bauraumes 27 angeordnet
sein. Ferner ist aus Zeichnungsfigur 2 erkennbar,
dass der Hilfsträger 25 säulenartig
ausgebildet ist. Insbesondere beschreibt er eine doppel-T-artige
Form. Der Hilfsträger 25 ist darüber hinaus
einendseitig mit einer Anschlussplatte 32 zum Verbinden
mit dem Träger 6 versehen. Eine
derartige Anschlussplatte 32 erlaubt es auf einfache und
unkomplizierte Weise den Hilfsträger 25 auf
dem Träger 6 zu
montieren. An der dem Träger 6 gegenüberliegenden
Endbereich 33 des Hilfsträgers 25 ist eine ebene
Fläche 34 angeordnet.
Auf diese Fläche 34 wird
das Aufbaumaterial 3 schichtweise aufgetragen und über den
Laserstrahl 2 des Lasers 9 verfestigt. Hierbei
ist es von Vorteil, wenn die ebene Fläche 34 des Hilfsträgers 25 parallel
zur Oberseite 35 des Reduzierelementes 22 und
damit in diesem Fall parallel zum Bauebenen-Niveau 15 ausgerichtet ist.
Diese parallele Ausrichtung wird in der bevorzugten Ausführungsform
auch während
der Verlagerung des Trägers 6 gegenüber der
Oberseite 35 des Reduzierelementes 22 eingehalten.
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Zeichnungsfigur 3 zeigt
eine alternative Ausführungsform,
in der neben dem Baubehälter 11 eine
Baumaterialbevorratungskammer 13 in einer ähnlichen
Größe angeordnet
ist, wobei die Baumaterialbevorratungskammer 13 mit einem
höhenverlagerbaren
Baumaterialbevorratungskammerträger 14 versehen
ist und am Öffnungsbereich 36 der
Baumaterialbevorratungskammer 13 ein mit einer Öffnung 38 versehenes
Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement 37 (Abdeckelement)
angeordnet ist. In der bevorzugten Ausführungsform ist in der Baumaterialbevorratungskammer 13 auf
dem Baumaterialbevorratungskammerträger 14 eine Hilfsträgervorrichtung 39 befestigt,
die im Wesentlichen der Art nach dem Hilfsträger 25 für die Baukammer 11 nachempfunden
ist. Das Reduzierelement 22 und das Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement 37 und/oder
der Hilfsträger 25 und
die Hilfsträgervorrichtung 39 sind
im Wesentlichen gleichartig ausgebildet.
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Das
Reduzierelement 22 ist im Wandbereich des Baubehälters 11 lösbar fixiert.
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Ferner
weist der Baubehälter 11 an
seinem Öffnungsbereich 24 wenigstens
bereichsweise eine Einsatzausnehmung 40 auf, an welcher
zumindest bereichsweise eine entsprechend geformte Kante 41 des
Reduzierelementes 22 ansetzbar ist.
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Im
Falle der Verwendung eines Baumaterialbevorratungskammerreduzierelementes 37 kann
analog in deren Öffnungsbereich 36 der Baumaterialbevorratungskammer 13 ein
Eingriffselement angeordnet sein, welches mit einem entsprechend
geformten Gegenelement des Baumaterialbevorratungskammerreduzierelementes 37 korrespondiert.
Im Vergleich der in den Zeichnungsfigur 2 und 3 dargestellten
Varianten ist zusammenzufassen, dass die Aktuatoren 12, 19 jeweils
mit der Rechnungseinheit 21 verbunden sind und die Rechnereinheit 21 eine
Ansteuerung der Aktuatoren 12, 19 vornimmt, um
durch die Verlagerung des Trägers 6 und
damit des Hilfsträgers 25 sowie der
Verlagerung des Baumaterialbevorratungskammerträgers 14 und damit
der Hilfsträgervorrichtung 39 eine
gezielte ausreichende Pulverbereitstellung über dem Bauebenen-Niveau 15 zu
erreichen. Die Beschichtungsvorrichtung 7 (vgl. 3)
soll beim Überfahren
der Baumaterialbevorratungskammer 13 das Aufbaumaterial 3 in
den durch das Herabsenken des Trägers 6 bzw.
des Hilfsträgers 25 geschaffenen Freiraum 51 füllen. Der
Träger 6 des
Baubehälters 11 und
der Baumaterialbevorratungskammerträger 14 der Baumaterialbevorratungskammer 13 sind
derart rechnergesteuert verlagerbar, dass die Volumenänderung
im volumenreduzierten Bauraum 27 mit der Volumenänderung
in der wirksamen Baumaterialbevorratungskammer 13 im Wesentlichen übereinstimmt
und/oder unterschreitet.
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In
einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedanken weist der erfindungsgemäße Hilfsträger 25 eine
Ein- oder Durchsteckausnehmung 42 auf. Diese kann sowohl
nach Art eines Sacklochs (nicht dargestellt) oder aber nach Art
einer Durchgangsausnehmung ausgebildet sein. Wobei bei der Ausbildung
als Durchgangsausnehmung es vorteilhaft sein kann, den durch die
Ein- und Durchsteckausnehmung 42 in ihrem inneren geschaffenen Raum 43 sich
in einer Durchsteckausnehmung 44 des Trägers 6 fortsetzen
zu lassen. Die Ein- oder Durchsteckausnehmung 43 ist mit
einer Öffnung 45 versehen,
die zur Ausnehmung 23 des Reduzierelementes 22 ausgerichtet
ist. In eine derartige Durchsteckausnehmung 42 wird ein
in einem vorgelagerten Herstellungsverfahren erzeugtes Teilobjekt 46 zumindest
in dem Innenraum 43 des Hilfsträgers 25 angeordnet,
so dass auf einem auf dem Aufbaubereich 26 des Hilfsträgers 25 frei
liegenden Flächenabschnitt 52 (Strichlinie)
des Teilobjektes 46 ein generativ aufgebautes Objekt 1' schichtweise
aufbaubar ist. Damit wird es ermöglicht,
selbst lange und stabförmige
Objekte 1, 1' innerhalb
kleiner Bauräume 27 zu fertigen
und zugleich geringe Mengen an passiven (nicht verfestigten) Aufbaumaterial 3 zu
benötigen. Das
Einsetzen und Fixieren eines Teilobjektes 46 wird dadurch
vereinfacht, dass am Öffnungsbereich 45 der
Ein- oder Durchsteckausnehmung 42 ein Halteeinsatz 47 zur
Aufnahme eines vorgefertigten Teils 46 einsetzbar ist.
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Gemäß Zeichnungsfigur 5 weist
das Reduzierelement 22 eine Mehrzahl von Ausnehmungen 23 auf
und der Hilfsträger 25 eine
entsprechende Anzahl an Aufbaubereichen 26 bildende Oberflächen 34 auf.
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Die
Mehrzahl an Aufbaubereichen 26 weist jeweils eine in einer
gemeinsamen Ebene E liegende Aufbauoberflächen 34 auf. Damit
wird es ermöglicht, mehrere
Objekte 1 innerhalb eines Aufbauprozesses der Vorrichtung
unter Verwendung einer geringen Menge an Aufbaumaterial 3 herzustellen.
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Die
Zeichnungsfiguren 6a und b stellen eine variabel
einstellbare Ausnehmung 23 des Reduzierelementes 22 dar,
wobei in Zeichnungsfigur 6a ein
Objekt 1 mit einem geringen Durchmesser und in Zeichnungsfigur 6b ein
Objekt 1 mit einem größeren Durchmesser
hergestellt wird. Das quasi als Anschlussoberfläche dienende Oberflächenelement 48 des
Hilfsträgers 25 ist
dabei als separates Bauteil ausgelegt und an dem Hilfsträger 25 lösbar befestigt.
Je nach dem, ob ein Objekt 1 mit einem großen oder
kleinen Durchmesser generativ aufgebaut werden soll, kann wahlweise – wie in Zeichnungsfigur 6a dargestellt – in die
Ausnehmung 23 des Reduzierelementes 22 ein Reduziereinsatz 49 zur
Verkleinerung der wirksamen Ausnehmung 23' angeordnet werden. Beispielsweise
ist der Reduziereinsatz 49 mit einer allseitig umschlossenen Öffnung 50 versehen,
welche die wirksame Ausnehmung 23 des Reduzierelementes 22 mit
Reduziereinsatz 49 bildet. Entsprechend der Veränderung
der Geometrie und/oder des Durchmessers der Ausnehmung 23, 23' ist es vorteilhaft,
entsprechend dimensionierte und mit entsprechenden Querschnitten
versehene Oberflächenelemente 48 bereitzustellen. Dieses
Adapterprinzip kann auch auf die Hilfsträgervorrichtung 39 und
die Öffnung 38 des Baumaterialbevorratungskammerreduzierelementes 37 der
Baumaterialbevorratungskammer 13 angewandt werden. Alternativ
zum Reduziereinsatz 49 können auch Reduzierelemente 22 mit
unterschiedlichen Durchmessern ihrer Ausnehmungen 23 verwendet
werden, so kann z. B. das Reduzierelement 22 aus Zeichnungsfigur 6a durch
das oberhalb dargestellte Reduzierelement 22' ersetzt werden.
-
In
Zeichnungsfigur 7 ist eine Draufsicht der Baukammer 11 gemäß Zeichnungsfigur 5 sowie
der neben der Baukammer 11 angeordneten Materialbevorratungskammer 13 dargestellt.
Es ist erkennbar, dass die Ausnehmungen 23 des Reduzierelementes 22 eine
rechteckige Form aufweisen und die Objekte 1 mit ihren
am Bauebenen-Niveau 15 angrenzenden Oberflächen ersichtlich
sind. Die Ausnehmungen 23 sind in der dargestellten Ausführungsform
rechtwinklig, grundsätzlich
können
diese auch rund, quadratisch, sechseckig usw. geformte Umfangskonturen
umfassen. In der Baumaterialbevorratungskammer 13 ist das
Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement 37 erkennbar,
wobei dessen Öffnungen 38 im
Wesentlichen denselben Querschnitt aufweisen wie die Ausnehmungen 23 des
Reduzierelementes 22.
-
In
den Zeichnungsfiguren 8a und 8b sind
weitere alternative Ausgestaltungen der Seitenwände 28 dargestellt.
In 8a ist das Wandelement 29 der Seitenwand 28 plisseeartig
und in 8b teleskopartig ausgebildet.
Die Funktion der Wandelemente 29 ist stets gewährleistet,
nämlich dass
das Baumaterial 3, welches sich auf dem Hilfsträger 25 befindet,
nicht in den Bereich seitlich des Hilfsträgers 25 gelangen kann.
-
In
Zeichnungsfigur 9 ist ein Detailausschnitt gemäß Zeichnungsfigur 2 dargestellt, wobei
zusätzlich
auf dem Aufbaubereich 26 des Hilfsträgers 25 eine Bauplattform 53 lösbar befestigt
ist. Diese Bauplattform 53 kann sowohl dazu dienen, ein erleichtertes
Anbauen des Objektes 1 zu gewährleisten und im Nachgang vom
Objekt 1 getrennt zu werden, als auch einen integralen
Bestandteil des zu fertigenden Objektes 1 zu bilden. Hierfür ist die
Bauplattform 53 in bevorzugter Weise mittels Schraubverbindungen 54 an
der Oberseite des Hilfsträgers 25 lösbar montiert.
Auf der Oberseite der Bauplattform 53 wird das Objekt 1 im
schichtweisen Verfahren aufgebaut. Selbstverständlich kann die Bauplattform 53 auch über ein
Zentrierspannsystem (nicht dargestellt) auf der Oberseite des Hilfsträgers 25 montiert
sein. Damit wird es ermöglicht,
die Bauplattform 53 bei mehrmaliger Benutzung auf einfache Weise
in einer vordefinierten Ausrichtung zu platzieren. Auch der Hilfsträger 25 kann
vorzugsweise über ein
Zentrierspannsystem (nicht dargestellt) auf dem Träger 6 montiert
werden.
-
- 1,
1'
- Objekt
- 2
- Laserstrahl
- 3
- Aufbaumaterial
- 4
- Tragvorrichtung
- 5
- Oberseite
v. 6
- 6
- Träger
- 7
- Beschichtungsvorrichtung
- 8
- Bestrahlungseinrichtung
- 9
- Laser
- 10
- Scanner
- 11
- Baubehälter
- 12
- Aktuator
v. 6
- 13
- Baumaterialbevorratungskammer
- 14
- Baumaterialbevorratungskammerträger
- 15
- Bauebenen-Niveau
- 16
- Rakel
- 17
- Überlaufbehälter
- 18
- Träger v. 17
- 19
- Aktuator
v. 14
- 20
- Aktuator
v. 18
- 21
- Rechnereinheit
- 22,
22'
- Reduzierelement
- 23,
23'
- Ausnehmung
v. 22
- 24
- Öffnung v. 11
- 25
- Hilfsträger
- 26
- Aufbaubereich
v. 25
- 27
- Bauraum
- 28
- Seitenwand
- 29
- Wandelement
- 30
- Dichtmittel
- 31
- ungenutzter
Bauraum
- 32
- Anschlussplatte
v. 25
- 33
- Endbereich
v. 25
- 34
- Fläche v. 25
- 35
- Oberseite
v. 22
- 36
- Öffnungsbereich
v. 13
- 37
- Baumaterialbevorratungskammerreduzierelement
- 38
- Öffnung v. 37
- 39
- Hilfsträgervorrichtung
v. 13
- 40
- Einsatzausnehmung
- 41
- Kante
- 42
- Ein-/Durchsteckausnehmung
v. 25
- 43
- Innenraum
- 44
- Durchsteckausnehmung
V. 6
- 45
- Öffnung v. 42
- 46
- Teilobjekt
- 47
- Halteeinsatz
- 48
- Oberflächenelement
- 49
- Reduziereinsatz
- 50
- Öffnung
- 51
- Freiraum
- 52
- Flächenabschnitt
v. 46
- 53
- Bauplattform
- 54
- Schraubverbindung
- E
- Ebene
v. 34