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DE102009020080A1 - Fügebauteil und Befestigungsanordnung - Google Patents

Fügebauteil und Befestigungsanordnung Download PDF

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DE102009020080A1 DE200910020080 DE102009020080A DE102009020080A1 DE 102009020080 A1 DE102009020080 A1 DE 102009020080A1 DE 200910020080 DE200910020080 DE 200910020080 DE 102009020080 A DE102009020080 A DE 102009020080A DE 102009020080 A1 DE102009020080 A1 DE 102009020080A1
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Abstract

Fügebauteil (14) zum Fügen auf ein flächiges Werkstück (12), insbesondere zum Bolzenschweißen, mit einem Fügeabschnitt (20), mittels dessen das Fügebauteil (14) auf das Werkstück (12) gefügt werden kann, und mit einem Befestigungsabschnitt (22), der einstückig mit dem Fügeabschnitt (20) ausgebildet ist und an dem sich wenigstens ein weiteres Bauelement (24) befestigen lässt, wobei der Fügeabschnitt (20) eine Fügefläche (30) aufweist, die beim Fügen das flächige Werkstück (12) berührt und einen Umfang (42) aufweist, wobei in der Fügefläche (30) wenigstens eine Ausnehmung (40) ausgebildet ist, die quer zum Umfang (42) verläuft und die Fügefläche (30) in wenigstens zwei Teilflächen (44) unterteilt (Fig. 5).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fügebauteil zum Fügen auf ein flächiges Werkstück, insbesondere zum Bolzenschweißen, mit einem Fügeabschnitt, mittels dessen das Fügebauteil auf das Werkstück gefügt werden kann, und mit einem Befestigungsabschnitt, der einstückig mit dem Fügeabschnitt ausgebildet ist und an dem sich wenigstens ein weiteres Bauelement befestigen lässt, wobei der Fügeabschnitt eine Fügefläche aufweist, die beim Fügen das flächige Werkstück berührt und einen Umfang aufweist.
  • Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Befestigungsanordnung mit einem flächigen Werkstück, auf das ein solches Fügebauteil gefügt ist.
  • Derartige Fügebauteile und Befestigungsanordnungen sind auf dem Gebiet des so genannten Bolzenschweißens allgemein bekannt. Beim Bolzenschweißen wird ein elektrisch leitfähiges Fügebauteil auf ein ebenfalls elektrisch leitfähiges Werkstück geschweißt. Beim so genannten Hubzündungsverfahren wird das Fügebauteil mit dem Fügeabschnitt auf das flächige Werkstück aufgesetzt. Anschließend wird hierdurch ein Pilotstrom geführt, und das Fügebauteil wird von dem Werkstück wieder abgehoben, so dass ein Lichtbogen gezogen wird. Anschließend wird die Stromstärke auf einen Schweißstrom erhöht, so dass der Fügeabschnitt im Bereich der Fügefläche und ein gegenüberliegender Flächenabschnitt des Werkstückes angeschmolzen werden. Schließlich wird das Fügebauteil wieder auf das Werkstück abgesenkt, so dass sich die Schmelzen vermischen. Bei dem so entstehenden Kurzschluss wird der Schweißstrom abgeschaltet. Die Gesamtschmelze erstarrt, und das Fügebauteil ist stoffschlüssig mit dem Werkstück verbunden.
  • Diese Art von Bolzenschweißen wird in großem Umfang beispielsweise in der Automobilindustrie eingesetzt, wobei Fügebauteile in Form von Schweißbolzen auf das Karosserieblech geschweißt werden. Die Schweißbolzen dienen dann als Anker zum Befestigen von Anbauelementen oder zum Aufclipsen von Kunststoffclips, an denen wiederum andere Bauelemente festgelegt sind, wie elektrische Leitungen, Bremsschläuche etc.
  • Der Begriff des Bolzenschweißens wird in der Regel im Zusammenhang mit rotationssymmetrischen Fügebauteilen verwendet. Die im Wesentlichen gleiche Art von Schweißtechnik wird jedoch auch dazu verwendet, um flächige Fügebauteile senkrecht auf ein Werkstück aufzuschweißen (so genanntes WeldfastR-Verfahren). Der Begriff des Bolzenschweißens soll vorliegend auch das Aufschweißen derartiger, nicht rotationssymmetrischer Bauteile beinhalten.
  • Obgleich das Bolzenschweißen ein seit langem etablierter Prozess ist, besteht nach wie vor ein Bedarf nach verbesserten Lösungen. Beispielsweise ist die Schweißqualität bei manchen Randbedingungen nicht durchgängig optimal. Die Randbedingungen können dabei Materialien sein oder auch Umgebungsrandbedingungen. Hierbei kann es sein, dass die aufzuschmelzenden Flächen nicht vollflächig aufgeschmolzen werden, so dass sich ungenügende Schweißverbindungen ergeben.
  • Zur Lösung dieses Problems gibt es eine Reihe von Ansätzen, beispielsweise das Schweißen mit magnetischer Lichtbogenablenkung. Hierbei wird während des Brennens des Lichtbogens ein elektromagnetisches Feld an den Bereich der Fügezone angelegt, um den Lichtbogen auf bestimmte Art und Weise abzulenken bzw. zu führen.
  • Dieses Verfahren ist jedoch vergleichsweise aufwändig.
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Fügebauteil bzw. eine verbesserte Befestigungsanordnung anzugeben, bei denen die erzielbaren bzw. erzielten Schweißverbindungen über die Schweißfläche gesehen gleichmäßiger ausgebildet sind.
  • Die obige Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Fügebauteil dadurch gelöst, dass in der Fügefläche wenigstens eine Ausnehmung ausgebildet ist, die quer zum Umfang verläuft und die Fügefläche in wenigstens zwei Teilflächen unterteilt.
  • Ferner wird die obige Aufgabe gelöst durch eine Befestigungsanordnung mit einem flächigen Werkstück, auf das ein solches Fügebauteil gefügt ist.
  • Durch die Unterteilung der Schweißfläche in wenigstens zwei Teilflächen kann eine gleichmäßigere Schweißverteilung erzielt werden. Insbesondere kann überraschenderweise erreicht werden, dass der Lichtbogen sich nicht an einer Stelle festbrennt. Vielmehr kann der Lichtbogen an mehreren Stellen (entsprechend den Teilflächen) gleichzeitig brennen und kann auch zwischen den einzelnen Teilflächen hin- und herspringen.
  • Hierdurch ist insgesamt eine größere Festigkeit der Schweißverbindung zu realisieren.
  • Die Fügebauteile können ohne oder auch mit magnetischer Lichtbogenablenkung gefügt werden.
  • Die obige Aufgabe wird somit vollkommen gelöst.
  • Von besonderem Vorzug ist es, wenn die Ausnehmung als längliche Nut ausgebildet ist.
  • Eine derartige Nut lässt sich einfach in ein Fügebauteil einbringen, und zwar entweder nachträglich oder direkt bei der Herstellung des Fügebauteils.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Fügebauteil ein um eine Längsachse rotationssymmetrisches Schweißbauteil wie ein Schweißbolzen.
  • Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Fügefläche ringförmig ausgebildet ist.
  • Eine derartige Fügefläche wird insbesondere bei so genannten Ringflanschbolzen bzw. Schweißmuttern verwendet.
  • Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Ausnehmung radial in Bezug auf die Längsachse ausgerichtet ist. Hierdurch wird die Schweißfläche in eine Mehrzahl von Kreis- bzw. Ringsektoren unterteilt.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist das Fügebauteil ein flächiges Bauteil mit einer Stirnseite, an der die Schweißfläche ausgebildet ist.
  • Die Schweißfläche ist bei dieser Ausführungsform in der Regel polygonal, im einfachsten Fall etwa rechteckförmig ausgebildet. Die wenigstens eine Ausnehmung verläuft dabei vorzugsweise quer zur längsten Seite der Polygonform (bei einem Rechteck folglich quer, vorzugsweise senkrecht zur Längsseite).
  • Insgesamt ist es vorteilhaft, wenn die Ausnehmung eine Tiefe von wenigstens 0,5 mm, insbesondere im Bereich von 0,5 mm bis 3 mm aufweist.
  • Es hat sich gezeigt, dass Ausnehmungen mit derartigen Tiefen besonders gute Schweißergebnisse erzielbar machen.
  • Bei sämtlichen Ausführungsformen ist die Fügefläche des Fügebauteils entweder als plane Fläche ausgebildet, die flächig auf die Oberfläche des Werkstückes aufgesetzt wird. Alternativ hierzu kann die Schweißfläche jedoch auch konisch zulaufend ausgebildet sein. Ferner kann das erfindungsgemäße Fügebauteil nicht nur in Verbindung mit dem eingangs genannten Hubzündungsverfahren beim Bolzenschweißen verwendet werden. Auch eine Verwendung beim so genannten Spitzenzündungsverfahren ist möglich (bei letzterem ist an der Schweißfläche eine Schweißspitze vorgesehen, die auf das Werkstück aufgesetzt wird, wobei anschließend gleich der Schweißstrom eingeschaltet wird, so dass die Schweißspitze im Wesentlichen verdampft).
  • Besonders bevorzugt ist das Fügebauteil als Schweißbolzen mit einem Ringflansch ausgebildet, wobei der Schweißbolzen aus Aluminium hergestellt ist. Das Verschweißen von Aluminium-Ringflanschbolzen auf Aluminium-Werkstücke hat bislang immer große Schwierigkeiten hervorgerufen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Fügebauteils können deutliche Steigerungen der Festigkeit der Schweißverbindungen erzielt werden.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung von zwei erfindungsgemäßen Befestigungsanordnungen;
  • 2 eine perspektivische schematische Darstellung eines Fügebauteils gemäß einer ersten Ausführungsform;
  • 3 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fügebauteils von unten;
  • 4 eine weitere schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Fügebauteils von unten;
  • 5 eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fügebauteils in Form eines Ringflanschbolzens; und
  • 6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen flächigen Fügebauteils.
  • In 1 ist links eine Befestigungsanordnung generell mit 10 bezeichnet.
  • Die Befestigungsanordnung 10 beinhaltet ein flächiges Werkstück 12, aus einem elektrisch leitfähigen Material, beispielsweise in Form eines Karosseriebleches. Ferner weist die Befestigungsanordnung 10 ein Fügebauteil 14 in Form eines Schweißbolzens auf, das entlang einer Längsachse auf das Werkstück 12 gefügt ist.
  • Das Fügebauteil 14 beinhaltet einen Fügeabschnitt 20 in Form eines Flansches sowie einen Befestigungsabschnitt 22 in Form eines Schaftes. An dem Befestigungsabschnitt 22 ist ein weiteres Bauelement in Form eines Kunststoffclips 24 befestigt, beispielsweise durch Aufclipsen. Zu diesem Zweck kann der Befestigungsabschnitt 22 eine entsprechende Rastkontur aufweisen, beispielsweise in Form eines Gewindes (in 1 nicht dargestellt).
  • An dem Bauelement 24 kann eine Aufnahme 26 zur Aufnahme einer Leitung (elektrische Leitung oder Bremsleitung etc.) ausgebildet sein. Mittels der Befestigungsanordnung 10 lässt sich folglich eine solche Leitung (oder ein anderer Gegenstand) an dem Werkstück 12 befestigen.
  • Der Fügeabschnitt 20 weist eine kreisförmige Füge- bzw. Schweißfläche 30 auf, über die das Fügebauteil 14 auf eine Oberfläche 32 des Werkstückes 12 geschweißt ist, beispielsweise mittels des eingangs genannten Bolzenschweißverfahrens. Eine hierdurch gebildete Fügezone in Form einer erkalteten Schmelze, die eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Fügebauteil 14 und dem flächigen Werkstück 12 einrichtet, ist in 1 bei 34 gezeigt.
  • Bei der in 1 links gezeigten Befestigungsanordnung 10 ist das Fügebauteil 14 als einstückiger Schweißbolzen aus einem Vollmaterial gebildet. In der Darstellung rechts in 1 ist eine alternative Ausführungsform eines Fügebauteils 14 gezeigt, bei dem der Fügeabschnitt 20 im Bereich der Schweißfläche 30 eine kreisförmige Vertiefung 36 aufweist. Die Schweißfläche 30 ist bei dieser Ausführungsform als Ringfläche ausgebildet. Der Befestigungsabschnitt 22 des Fügebauteils 14 kann als Vollschaft ausgebildet sein, kann jedoch auch mit einer Längsbohrung 38 ausgebildet sein, wie es in 1 rechts gestrichelt dargestellt ist.
  • Die in 1 gezeigten Befestigungsanordnungen 10 weisen jeweils Fügebauteile 14 auf, die vor dem Herstellen der Fügeverbindung in der Fügefläche wenigstens eine Ausnehmung ausgebildet hatten, die quer zum Umfang verläuft und die Fügefläche in wenigstens zwei Teilflächen unterteilt.
  • Derartige Fügebauteile 14 sind in den nachstehenden 2 bis 6 gezeigt. Diese Fügebauteile entsprechen hinsichtlich Aufbau und Funktionsweise generell den in 1 gezeigten Fügebauteilen. Gleiche Elemente sind daher mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Im Folgenden werden im Wesentlichen die Unterschiede erläutert.
  • In 2 ist ein Fügebauteil 14 gezeigt, das im Wesentlichen dem Fügebauteil 14 in 1 links entspricht. In der Fügefläche ist dabei eine radial zu der Längsachse 16 verlaufende Ausnehmung 40 in Form einer länglichen Nut ausgebildet. Die Ausnehmung 40 verläuft quer zu einem kreisförmigen Umfang 42 der Schweißfläche 30 und unterteilt die Schweißfläche 30 in zwei Teilflächen 44A, 44B, die jeweils in ihrer Form etwa einem Kreissektor entsprechen, der 180° überstreicht (Halbkreis).
  • In 3 ist eine abgewandelte Ausführungsform des Fügebauteils 14 der 2 gezeigt. Dabei ist die Schweißfläche 30 mittels einer ersten Ausnehmung 40A in Form einer länglichen Nut und einer hierzu senkrecht ausgerichteten zweiten Ausnehmung 40B in Form einer länglichen Nut in vier Teilflächen 44A44D unterteilt. Die Teilflächen 44A44D entsprechen in ihrer Form jeweils Kreissektoren, die 90° überstreichen.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Fügebauteils 14, das generell dem Fügebauteil 14 der 1 rechts entspricht und eine zentrale kreisförmige Vertiefung 36 aufweist. In der so gebildeten ringförmigen Schweißfläche 30 ist eine quer zur Längsachse 16 verlaufende Ausnehmung 40 in Form einer länglichen Nut ausgebildet, so dass die Schweißfläche 30 in zwei Ringsektoren 44A, 44B unterteilt ist.
  • 5 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Fügebauteils 14 der 4. Auch hierbei weist das Fügebauteil 14 einen Fügeabschnitt 20 mit einer Vertiefung 36 auf, und in der Schweißfläche 30 ist eine Ausnehmung 40 in Form einer länglichen Nut ausgebildet.
  • Der Befestigungsabschnitt 22 ist bei dieser Ausführungsform an seinem Außenumfang mit einem schematisch angedeuteten Gewinde ausgebildet.
  • Der Fügeabschnitt 20 ist als Flanschabschnitt ausgebildet und weist eine Höhe H1 auf. Die Vertiefung 36 weist eine Tiefe H2 auf, und die Ausnehmung 40 weist eine Tiefe H3 auf.
  • Die Tiefe H3 der Ausnehmung 40 ist kleiner als die Tiefe H2 der Vertiefung 36. Ferner ist die Tiefe H2 der Vertiefung 36 kleiner als die Höhe H1 des Fügeabschnittes 20.
  • In 6 ist eine alternative Ausführungsform eines Fügebauteils 14 in Form eines flächigen Bauteils ausgebildet. Das Fügebauteil 14 kann im Querschnitt L-förmig, C-förmig, S-förmig oder auch gerade ausgebildet sein. In 6 ist das Fügebauteil 14 beispielhaft im Querschnitt L-förmig ausgebildet und weist eine folglich L-förmige Schweißfläche 30 auf. In der Schweißfläche 30 sind zwei Ausnehmungen 40A, 40B ausgebildet, die jeweils quer zu einer Längsseite der Schweißfläche 30 ausgerichtet sind. Hierdurch wird die Schweißfläche 30 in drei Teilflächen 44A, 44B und 44C unterteilt. In 6 ist ferner zu erkennen, dass in einem der L-Schenkel beispielsweise ein Befestigungsloch 48 ausgebildet sein kann, über das ein weiteres Bauelement an dem Fügebauteil 14 befestigt werden kann.
  • Bei den obigen Ausführungsformen sind jeweils ein oder zwei längliche Ausnehmungen 40 in Form von Nuten gezeigt, die die Fügefläche 30 unterteilen. Alternativ hierzu kann auch eine Vielzahl von derartigen Ausnehmungen 40 vorgesehen sein, so dass die Fügefläche insgesamt geriffelt ist.
  • Ferner sind die Ausnehmungen 40 jeweils durchgehend von einem Umfangsabschnitt zu einem gegenüberliegenden Umfangsabschnitt ausgebildet. Alternativ hierzu können die Ausnehmungen auch unterbrochen sein, derart, dass die Schweißfläche im Wesentlichen in Teilflächen unterteilt ist.

Claims (8)

  1. Fügebauteil (14) zum Fügen auf ein flächiges Werkstück (12), insbesondere zum Bolzenschweißen, mit einem Fügeabschnitt (20), mittels dessen das Fügebauteil (14) auf das Werkstück (12) gefügt werden kann, und mit einem Befestigungsabschnitt (22), der einstückig mit dem Fügeabschnitt (20) ausgebildet ist und an dem sich wenigstens ein weiteres Bauelement (24) befestigen lässt, wobei der Fügeabschnitt (20) eine Fügefläche (30) aufweist, die beim Fügen das flächige Werkstück (12) berührt und einen Umfang (42) aufweist, wobei in der Fügefläche (30) wenigstens eine Ausnehmung (40) ausgebildet ist, die quer zum Umfang (42) verläuft und die Fügefläche (30) in wenigstens zwei Teilflächen (44) unterteilt.
  2. Fügebauteil nach Anspruch 1, wobei die Ausnehmung (40) als längliche Nut ausgebildet ist.
  3. Fügebauteil nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Fügebauteil (14) ein um eine Längsachse (16) rotationssymmetrisches Schweißbauteil ist.
  4. Fügebauteil nach Anspruch 3, wobei die Fügefläche (30) ringförmig ausgebildet ist.
  5. Fügebauteil nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Ausnehmung (40) radial in Bezug auf die Längsachse (16) ausgerichtet ist.
  6. Fügebauteil nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Fügebauteil (14) ein flächiges Bauteil mit einer Stirnseite ist, an der die Schweißfläche (30) ausgebildet ist.
  7. Fügebauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Ausnehmung (40) eine Tiefe (H3) von wenigstens 0,5 mm aufweist.
  8. Befestigungsanordnung (10) mit einem flächigen Werkstück (12), auf das ein Fügebauteil (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 gefügt ist.
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