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Die
Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere
Haushaltskältegerät, aufweisend ein Gehäuse
mit einem Maschinenraum, in dem ein Verdichter über mindestens
ein Dämpfungselement mit dem Gehäuse durch eine
Befestigungsanordnung verbunden ist.
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Aus
der
DE 295 07 374
U1 ist ein Kältegerät mit einem Maschinenfach
zur Aufnahme eines Kältemittelverdichters bekannt, welcher
mit Traglaschen ausgestattet ist, welche unter Zwischenlage von Dämpfungskörpern
auf einer im Maschinenfach angeordneten Tragschiene ruhen, welche
durch die Dämpfungskörper und die Traglaschen
hindurchgreifende Zungen aufweist, welche zur Festsetzung des Verdichters
an der Tragschiene mit einem an den Dämpfungskörpern
vorgesehenen Gegenlager zusammenwirken. Die Befestigung des Verdichters
im Maschinenraum erfolgt durch eine gesondertes Blechteil. Dieses
Blechteil besteht aus verzinktem Stahlblech und wird in einem Folgewerkzeug
hergestellt. Bei der Verdichtermontage wird dieses Blechteil am
Maschinenraum befestigt.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Kältegerät, insbesondere
Haushaltskältegerät, mit einer verbesserten Befestigungsanordnung
zu schaffen.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät,
aufweisend ein Gehäuse in dem ein Verdichter über
wenigstens ein Verdichtertragelement und ein Dämpfungselement
mit dem Gehäuse durch eine Befestigungsanordnung verbunden
ist, die mindestens ein Klemmstück umfasst, welches mit
dem Dämpfungselement verbunden und zwischen zwei Wandabschnitten
des Gehäuses eingesetzt ist.
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Eine
gesondertes Blechteil kann vollständig entfallen. Die Gummifüße
und der Verdichter bleiben unverändert. Der Maschinenraum
kann wie nachfolgend beschrieben verändert und es können
beispielsweise drei, insbesondere zwei planmäßige
und ein reservemäßiger Zapfen, insbesondere Kunststoffzapfen
am Gehäuse mit angespritzt werden.
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Um
das Montieren des Verdichters zu erleichtern können Einführhilfen
im Maschinenraum vorgesehen sein, die bereits mit angespritzt sein
können. Diese Einführhilfen können so
hoch ausgeführt sein, dass die Füße beim
Einschieben einen minimalen Abstand zum Boden haben und beispielsweise zwei
Verdichtertragelemente, mit anderen Worten Fußschienen
oder Verdichtertragschienen, des Verdichters auf den Einführhilfen
gleiten. Erst wenn der Verdichter ganz eingeschoben ist, sitzt dieser
auf den dämpfenden Gummielementen auf.
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Beispielsweise
zwei federnd ausgeführte Niederhalter bzw. Wandabschnitte
können ebenfalls angespritzt sein. Der Abstand zwischen
der Unterkante des Niederhalters und dem Boden des Gehäuses
kann im hinteren Bereich des Maschinenraumes gleich der Höhe
der Gummifüße sein. Im vorderen Bereich kann der
Abstand etwas größer ausgeführt sein.
Im Folgenden werden beispielhaft drei mögliche Varianten
dargestellt:
Bei einer ersten Variante werden zwei Zapfen über eine
Sollbruchstelle im Maschinenraum abgebrochen und von oben in die
bereits montierten hinteren Gummifüße gedrückt.
Beim Einschieben des Verdichters über die Einführhilfen
tauchen zuerst die vorauslaufenden Füße ohne eingesteckte
Zapfen in die Niederhalter ein. Durch die Aussparung der Niederhalter
im vorderen Bereich haben die Füße keinen Kontakt
mit dem Maschinenraum. Erst kurz vor Erreichen der Endposition sitzen
die hinteren Füße spielfrei zwischen Niederhalter
und Boden. Beim Einschieben der hinteren Füße
mit montierten Zapfen in die Niederhalter über eine Schräge
stutzen sich die Zapfen oben am Niederhalter und unten am Boden
ab. Durch ein Längenübermaß der Zapfen
federn die Niederhalter nach oben. Kurz vor Erreichen der Endposition des
Verdichters tauchen die Zapfen in Löcher im Boden des Maschinenraums
ein. Die Niederhalter federn dadurch nach unten und drucken auf
die hinteren Gummifüße. Bei dieser Variante kann
am Niederhalter zusätzlich eine Nut zur Führung
und Abstützung der Zapfen angebracht sein.
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Bei
einer zweiten Variante werden die Zapfen ebenfalls von oben in die
Füße eingedrückt. Die Löcher
zum Verrasten der Zapfen befinden sich im Boden des Maschinenraums
bzw. an einem unteren Wandabschnitt des Gehäuses und in
den Niederhaltern bzw. an einem oberen Wandabschnitt des Gehäuses.
Dadurch verbessern sich die Hebelverhältnisse und die Nut
im Niederhalter zur Führung der Zapfen kann entfallen.
Je nach gewählter Zapfenlänge erfolgt eine Verrastung
nur oben in den Niederhaltern oder zusätzlich noch im Boden
des Maschinenraums.
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Bei
einer dritten Variante werden die beiden Zapfen von unten in die
Gummifüße eingedrückt. Die Löcher
zum Verrasten können sich in den Niederhaltern befinden.
Zur Abstützung und Führung der Zapfen kann im
unteren Bereich eine Nut vorgesehen sein.
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Zur
Demontage des Verdichters werden die Niederhalter mit einem Werkzeug
angehoben und die Zapfen aus den Löchern genommen.
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Mit
den erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann sich
eine Material- und Zeitersparnis bei der Montage durch Wegfall des
gesonderten Blechteils ergeben. Außerdem kann sich eine
Montageerleichterung durch die Einführhilfen am Maschinenraum
ergeben.
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Das
Klemmstück kann ein das Dämpfungselement durchdringenden
Zapfen aufweisen, dessen oberer Zapfenendabschnitt mit dem ersten Wandabschnitt
des Gehäuses und/oder dessen unterer Zapfenendabschnitt
mit dem zweiten Wandabschnitt des Gehäuses verbunden ist.
Der Zapfen kann sich dabei in Richtung der axialen Erstreckung des
Klemmstücks erstrecken. Durch Einstecken des Zapfens in
eine Bohrung des Dämpfungselements wird das Klemmstück
formschlüssig mit dem Dämpfungselement verbunden.
Gesonderte Befestigungsmittel können insoweit entfallen.
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Dabei
kann der obere Zapfenendabschnitt und/oder der untere Zapfenendabschnitt
in einem Rücksprung in einem der Wandabschnitte des Gehäuses
formschlüssig eingerastet sein. Durch das Eingreifen des
oberen Zapfenendabschnitt und/oder des unteren Zapfenendabschnitts
in den Rücksprung bzw. die Rücksprünge
wird das Dämpfungselement zusammen mit dem Klemmstück
an dem Gehäuse befestigt.
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Der
obere Zapfenendabschnitt und/oder der untere Zapfenendabschnitt
kann mittels eines federelastischen Wandabschnitts an dem ersten
oder zweiten Wandabschnitt des Gehäuses kraft- oder reibschlüssig
gehalten sein.
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In
allen erfindungsgemäßen Varianten kann das Klemmstück
eine insbesondere tellerförmige Kopfplatte aufweisen, welche
in der Montageposition an dem ersten oder zweiten Wandabschnitt
des Gehäuses kraft- oder reibschlüssig anliegt.
Die Kopfplatte stellt eine lotrechte Montageposition bezüglich der
Wandabschnitte sicher und bildet eine große Auflagefläche
für die kraft- oder reibschlüssige Befestigung.
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Ein
solches Klemmstück kann an seiner dem ersten oder zweiten
Wandabschnitt des Gehäuses zugewandtem Ende die Kopfplatte
aufweisen, die eine Nase trägt, welche in der Montageposition
in einem Rücksprung des ersten Wandabschnitts oder des
zweiten Wandabschnitts des Gehäuses formschlüssige
eingerastet ist. Die Kopfplatte muss nicht eben ausgebildet sein,
sondern kann einen Vorsprung aufweisen, der einen Zapfenendabschnitt oder
eine Nase bildet.
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Den
gegenüberliegenden Wandabschnitten des Gehäuses
kann dabei eine in Einschubrichtung verlaufende Führungsnut
für die Kopfplatte zugeordnet sein. Die Führungsnut
erleichtert das Einsetzen und gewährleistet ein planparalleles
Einschieben des Klemmstücks.
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In
allen erfindungsgemäßen Varianten kann der erste
Wandabschnitt und der zweite Wandabschnitt einen Spaltraum begrenzen,
dessen lichte Höhe im Bereich einer Einschuböffnung
des Spaltraums mindestens der Länge des Klemmstücks oder
des Zapfens entspricht und im Bereich der Montageposition des in
Einschubrichtung vorauseilenden Dämpfungselements kleiner
oder gleich der Höhe des entspannten Dämpfungselements
ist. Damit wird eine felderelastisches Aufspreizen der beiden Wandabschnitte
erzeugt und in der Montageposition das Klemmstück formschlüssig
gehalten.
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Generell
kann an einem dem Gehäuse zugeordneten Boden eine Tragstruktur
angeordnet sein, welche zum Halten des Verdichters, insbesondere des
Verdichters zusammen mit dem mindestens einen vormontierten Klemmstück
oder Zapfen, in einem Abstand vom Boden während eines Einschiebens
des Verdichters in seine Montageposition ausgebildet ist. Die Tragstruktur
kann zusätzlich oder ersatzweise eine Führung
der Verdichtertragelemente in Einschubrichtung während
der Montage gewährleisten.
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Eine
solche Tragstruktur kann durch mindestens eine, insbesondere durch
zwei von dem Boden nach oben vorspringenden Leisten gebildet werden. Die
Leisten können beispielsweise aus Kunststoff hergestellt
und an dem Boden des Gehäuses angeformt sein.
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Dabei
kann die mindestens eine nach oben vorspringende Leiste eine Höhe
aufweisen, bei der das wenigstens eine Verdichtertragelement auf
der Leiste derart aufsitzt, dass das Dämpfungselement, insbesondere
zusammen mit dem Klemmstück während eines Einschiebens
des Verdichters in seine Montageposition in einem Abstand vom Boden
gehalten ist.
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Die
Leiste kann in Einschubrichtung vor Erreichen der Montageposition
enden oder in seiner Höhe derart reduziert ausgebildet
sein, so dass das Dämpfungselement, insbesondere zusammen
mit dem Klemmstück in der Montageposition auf dem Boden
aufsitzt.
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Ein
erfindungsgemäßes Verfahren zur Montage eines
Verdichters in ein Gehäuse eines Kältegeräts,
insbesondere Haushaltskältegeräts kann die folgenden
Schritte aufweisen:
- – Bereitstellen
eines Verdichters, aufweisend wenigstens ein Verdichtertragelement
mit Füßen, sowie erste und zweite Dämpfungselemente;
- – Verbinden eines Klemmstücks mit mindesten
einem zweiten Dämpfungselement;
- – Einschieben des Verdichters in den Maschinenraum
des Gehäuses in Montagerichtung derart, dass vorauslaufende
Füße zusammen mit ihren ersten, insbesondere klemmstücklosen
Dämpfungselementen zwischen zwei Wandabschnitten des Gehäuses
durch Gleiten der auf einer Tragstruktur aufsitzenden Verdichtertragelemente,
insbesondere zwei von dem Boden nach oben vorspringenden Leisten,
zunächst in einem Abstand zum Boden des Gehäuses
geführt werden, bis die Verdichtertragelemente in der erreichten Montageposition
von den Leisten abkommen, so dass die vorauslaufenden Füße
mit den ersten Dämpfungselementen auf dem Boden des Gehäuses
aufsitzen.
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Eine
zusätzlicher Schritt des Montageverfahrens kann vorsehen,
dass das mit dem zweiten Dämpfungselement verbundene Klemmstück
an einem nachlaufenden Fuß vorgesehen ist und eine Größe
aufweist, durch welche eine lichte Höhe eines Spaltraums
der zwei Wandabschnitte des Gehäuses im Bereich einer Einschuböffnung
während des Einschiebens des Verdichters federelastische
aufgespreizt wird und bei Erreichen der Montageposition mindesten
ein Zapfenendabschnitt des Klemmstücks in einem Rücksprung des
ersten Wandabschnitts und/oder des zweiten Wandabschnitts verrastet,
so dass die aufgespreizten Wandabschnitte sich federelastisch entspannen
und die vorauslaufenden, insbesondere klemmstücklosen Füße
mit den ersten Dämpfungselementen zwischen den Wandabschnitten
festgeklemmt werden.
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Eine
weiterer Schritt für einen der erfindungsgemäßen
Montageverfahren kann vorsehen, dass das mindestens eine Klemmstück über
mindestens eine Sollbruchstelle an dem Gehäuse angeformt zur
Montage bereitgestellt und vor einem Anbringen des Klemmstücks
an ein zugeordnetes zweites Dämpfungselement, von dem Gehäuse
abgebrochen wird.
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Eine
beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist an Hand
der 1 bis 6 beschrieben. Aus der detaillierten
Beschreibung dieses konkreten Ausführungsbeispiels ergeben
sich auch weitere generelle Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung.
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines beispielhaften Kältegeräts
mit einem Maschinenraum für einen Verdichter;
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2a eine
perspektivische Teilansicht eines Gehäuseabschnitts des
Kältegeräts mit einer erfindungsgemäßen
Befestigungsanordnung vor der Montage;
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2b eine
perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts gemäß 2a mit
der Befestigungsanordnung während der Montage mit entspanntem
Wandabschnitt;
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2c eine
perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts gemäß 2a mit
der Befestigungsanordnung während der Montage mit federvorgespanntem
Wandabschnitt;
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2d eine
perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts gemäß 2a mit
der Befestigungsanordnung in der endgültigen Montageposition;
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3 eine
vergrößerte perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts
gemäß 2a mit einem
Ausbruch, der einen Rücksprung in dem oberen Wandabschnitt
zeigt;
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4 eine
vergrößerte perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts
gemäß 2a mit einem
Ausbruch, der einen Rücksprung in dem unteren Wandabschnitt
zeigt;
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5 eine
perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts gemäß 2a im
Bereich des Maschinenraums mit erfindungsgemäßer
Tragstruktur und zusätzlicher Führungsnut;
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6 eine
perspektivische Teilansicht des Gehäuseabschnitts mit einem
erfindungsgemäß angeformten Klemmstück.
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Ein
in 1 beispielhaft dargestelltes Kältegerät 1 weist
einen Korpus 2 mit einem Innenbehälter 3 auf.
Der Innenbehälter 3 ist in einen oben angeordneten
Gefrierraum 4 und einen unten angeordneten Kühlraum 5 aufgeteilt.
Der Gefrierraum 4 dient im allgemeinen zum Tiefgefrieren
von Gefriergut bei ca. minus 18 Grad Celsius. Dem Gefrierraum 4 ist
ein erster Verdampfer 6 zugeordnet, der hinter einer Gefrierraumrückwand 7 angeordnet
ist. Der Gefrierraum 4 ist bei geöffneter Gefrierraumtür 9 zugänglich.
Zum Öffnen weist die Gefrierraumtür 9 einen
ersten Griff 10 auf.
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Der
Kühlraum 5 dient im allgemeinen zum frostfreien
Kühlen von Kühlgut vorzugsweise bei Temperaturen
zwischen plus 4 und plus 8 Grad Celsius. Der Kühlraum 5 kann
jedoch auch als Null-Grad-Fach, insbesondere zum Frischhalten von Obst
oder Gemüse ausgebildet sein. Der Kühlraum 5 weist
eine Rückwand 11 auf, hinter der der erste Verdampfer 6 für
das Gefrierraum 4 angeordnet ist. Ein zweiter Verdampfer 12 dient
zum Kühlen des Kühlraums 5. Der Kühlraum 5 ist
bei geöffneter Kühlraumtür 14 zugänglich.
Zum Öffnen weist die Kühlraumtür 14 einen
zweiten Griff 15 auf.
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Ein
einzelner Verdampfer, oder der erste Verdampfer 6 und der
zweite Verdampfer 12, bzw. eine beliebige Anzahl von Verdampfern
können an einen Verdichter 8 angeschlossen sein.
Der Verdichter 8 ist von der Rückseite aus d.
h. hinterhalb der Rückwand 11 des Kältegeräts 1 in
einen Maschinenraum 13 des Gehäuses 16 eingesetzt.
Die Befestigung des Verdichters 8 in dem Maschinenraum 13 bzw.
in dem Gehäuse 16 des Kältegeräts 1 erfolgt
mittels einer Befestigungsanordnung 17, wie sie in einer
Teilansicht eines Abschnitts des Gehäuse 16 in 2a dargestellt
ist.
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In 2a ist
die Befestigungsanordnung 17 näher gezeigt. Die
Befestigungsanordnung 17 weist ein oder mehrere Verdichtertragelemente 18 auf.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Verdichter 8 mittels
zweier Verdichtertragelemente 18 in dem Maschinenraum 13 des
Gehäuses 16 gelagert. In der 2a ist
beispielhaft eine der beiden Verdichtertragelemente 18 gezeigt.
Das Verdichtertragelement 18 weist zwei Aufnahmebohrungen 19a und 19b auf,
in denen der Verdichter 8 befestigt wird. Das Verdichtertragelement 18 kann
insoweit fest mit dem Verdichter 8 verbunden sein. An dem
Verdichtertragelement 18 sind zwei Dämpfungselemente 20a und 20b angebracht.
Die Dämpfungselemente 20a und 20b können
aus einem Elastomer hergestellt sein und insbesondere Gummifüße
sein, die in Ausnehmungen des Verdichtertragelements 18 formschlüssig
aufgenommen sind. Im Ausführungsbeispiel weisen die Dämpfungselemente 20a und 20b Bohrungen 21a und 21b auf.
Wie in 2a dargestellt ist in die Bohrung 21a des
Dämpfungselements 20a ein erfindungsgemäßes
Klemmstück 22 eingesetzt. Das Klemmstück weist
in dem gezeigten Beispiel eine tellerförmige Kopfplatte 23 auf,
an die sich ein Zapfen 24 anschließt. Die Kopfplatte 23 ist
kreisscheibenförmig gestaltet. Die Oberseite der Kopfplatte 23 bildet
einen oberen Zapfenendabschnitt 26. Vom Mittelpunkt der kreisscheibenförmigen
Bodenfläche der Kopfplatte 23 erstreckt sich in
axialer Richtung der Zapfen 24 nach unten. Der Zapfen 24 kann
zylindrisch gestaltet sein und insbesondere an seinem unteren Zapfenendabschnitt 25 eine
Fase aufweisen bzw. geringfügig konisch zulaufen. In der
endgültigen Montageposition (2d) ist
der obere Zapfenendabschnitt 26 mit einem ersten Wandabschnitt 27 des
Gehäuses 16 verbunden und der untere Zapfenendabschnitt 25 mit einem
zweiten Wandabschnitt 28 des Gehäuses 16 verbunden.
Das Klemmstück 22 bzw. der Zapfen 24 ist
insoweit zwischen den beiden Wandabschnitten, d. h. dem ersten Wandabschnitt 27 und
dem zweiten Wandabschnitt 28 eingesetzt. Der oberen Zapfenendabschnitt 26 ist
insoweit über die Kopfplatte 23 mit dem ersten
Wandabschnitt 27 verbunden. Auf der Oberseite der Kopfplatte 23 kann
auch eine zapfenartige, insbesondere kurze Nase angeformt sein,
die in einen Rücksprung an der Unterseite des ersten Wandabschnitts 27 einrastet.
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Zunächst
wird das Klemmstück 22 bzw. der Zapfen 24 in
das Dämpfungselement 20a in vertikaler Pfeilrichtung
eingesetzt und dann das Verdichtertragelement 18 in horizontaler
Pfeilrichtung zwischen den ersten Wandabschnitt 27 und
den zweiten Wandabschnitt 28 des Gehäuses 16,
wie in 2b dargestellt, eingeschoben.
Während des Montagevorgangs wird der Verdichter 8 zusammen
mit den bspw. zwei Verdichtertragelementen 18als eine
vormontierte Baugruppe zwischen die Wandabschnitte 27 und 28 eingeschoben.
Zur besseren Übersicht ist in den 2a bis 2d der
an den Verdichtertragelementen 18 befestigte Verdichter 8 ausgeblendet.
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Sobald
nicht nur die Kopfplatte 23 des Klemmstücks 22 unter
dem ersten Wandabschnitt 27, wie in 2b dargestellt
platziert ist, sondern auch, wie in 2c dargestellt,
der untere Zapfenendabschnitt 25 des Klemmstücks 22 auf
dem unteren Wandabschnitt 28 aufsitzt, wird der obere Wandabschnitt 27 d.
h. im Bereich eines federelastischen Wandabschnitts 30 des
oberen Wandabschnitts 27 federelastisch nach oben gebogen.
Im unteren Wandabschnitt 28 ist ein Rücksprung 29 vorgesehen,
in den der untere Zapfenendabschnitt 25 oder eine Nase 31 des
Klemmstücks 22 in seiner Montageposition einrastet.
Der Rücksprung 29 kann insoweit als eine Sackbohrung,
ein Sackloch, oder aber auch als Durchgangsloch oder Durchgangsbohrung
in dem unteren Wandabschnitt 28 ausgebildet sein. Der Rücksprung 29 ist
an die Form des untere Zapfenendabschnitt 25 des Klemmstücks 22 angepasst,
so dass dieses formschlüssig und insbesondere nahezu spielfrei
einsetzbar ist. Der Rücksprung 29 kann insbesondere
im Spritzgussverfahren an dem unteren Wandabschnitt 28 angeformt sein.
Wenn der untere Zapfenendabschnitt 25 des Klemmstücks 22 in
seiner Montageposition, wie in 2d gezeigt,
in den Rücksprung 29 eindringt, wird das Klemmstück 22 aufgrund
der Federkraft des von oben drückenden oberen d. h. ersten Wandabschnitts 27 nach
unten in den Rücksprung 29 hineingedrückt
und der federelastische Wandabschnitt 30 entspannt sich.
Dabei kann eine gewisse Federkraft erhalten bleiben, die reibschlüssig
auf den oberen Zapfenendabschnitt 26 bzw. die Kopfplatte 23 drückt
und damit das Klemmstück von oben fixiert. Die Kopfplatte 23 kann
jedoch auch, wie in 3 dargestellt einen oberen Zapfenendabschnitt 26 oder
eine Nase 32 aufweisen, die in einem Rücksprung 29 an
der Unterseite des oberen Wandabschnitts 27 einrastet.
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Zusätzlich
oder ersatzweise zu einem federelastischen Aufspreizen des oberen Wandabschnitts 27 durch
die Länge des Klemmstücks 22 bzw. des
Zapfens 24 kann zur Erleichterung des Einschiebens eine
Tragstruktur 33 vorgesehen sein, welche das Verdichtertragelement 18 in
einem Abstand vom Boden 34 trägt. Ein federelastisches
Aufspreizen des oberen Wandabschnitts 27
wird dabei insoweit
durch die Tragstruktur 33 verursacht, welche das Verdichtertragelement 18 in
einem Abstand vom Boden 34 hält und von unten
gegen den oberen Wandabschnitt 27 drückt. Die
Tragstruktur 33 kann als Leiste 35 ausgebildet
sein. In 2c wird das Verdichtertragelement 18 noch
durch die Tragstruktur 33 bzw. die Leiste 35 getragen.
In 2d befindet sich das Verdichtertragelement 18 in der
Montageposition, in der das Verdichtertragelement 18 hinter
dem hinteren Ende der Tragstruktur 33 bzw. der Leiste 35 nicht
mehr durch die Tragstruktur 33 bzw. die Leiste 35 getragen
wird, sondern nach unten versetzt in der Montageposition zu liegen kommt,
in welcher der untere Zapfenendabschnitt 25 des Klemmstücks 22 bzw.
die Nase 31 in dem Rücksprung 29 eingerastet
ist.
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Wie
in 3 dargestellt kann eine obere Kopfplatte 23a einen
oberen Zapfenendabschnitt 26 oder eine Nase 32 aufweisen,
die in einem Rücksprung 29 an der Unterseite des
oberen Wandabschnitts 27 aufweist. Zusätzlich
oder ersatzweise zu einer oberen Kopfplatte 23a mit dem
oberen Zapfenendabschnitt 26 kann, wie in 4 dargestellt eine
untere Kopfplatte 23b mit einem unteren Zapfenendabschnitt 25 oder
eine Nase 32 vorgesehen sein, die in einem Rücksprung 29 an
der Unterseite des unteren Wandabschnitts 28a eingerastet
ist. Der Rücksprung 29 kann eine Durchgangsbohrung
oder eine Sackloch sein.
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Die 5 zeigt
einen Abschnitt des Gehäuses 16 im Bereich des
Maschinenraums 13 mit einer erfindungsgemäßen
Tragstruktur 33, die im Ausführungsbeispiel zwei
Leisten 35 umfasst. Zusätzlich zu den Leisten 35 können
bspw. am Gehäuse 16 oder den Wandabschnitten 27, 28 erste
Führungsnuten 36 für die Kopfplatte 23, 23a, 23b des
Klemmstücks 22 angebracht sein. Zusätzlich
oder ersatzweise zu den ersten Führungsnuten 36 für
die Kopfplatte 23, 23a, 23b können
zweite Führungsnuten 37 für die Verdichtertragelemente 18 vorgesehen
sein.
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In
der 6 ist beispielhaft ein Klemmstück 22 repräsentativ
für ein oder mehrere Klemmstücke dargestellt,
das über mindestens eine, im gezeigten Beispiel über
zwei Sollbruchstellen 38 an dem Gehäuse 16 angeformt
ist. Durch Drehen des Zapfens 24 des Klemmstücks 22 bspw.
in Pfeilrichtung kann das Klemmstück 22 vor seiner
Montage von dem Gehäuse 16, an das es angeformt
ist, abgebrochen werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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