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Die
Erfindung betrifft einen Steckverbinder gemäß Patentanspruch 1 und ein
erstes Gehäuse gemäß Patentanspruch
12.
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Im
Stand der Technik sind vielfältige
Ausführungsformen
von Steckverbindern bekannt, wobei ein Steckverbinder zwei Gehäuse mit
Kontakten aufweisen kann, die über
einen an einem Gehäuse
drehbar gelagerten Hebelarm von einer Vormontageposition in eine
Endposition zusammengezogen werden können.
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Von
der Firma Tyco Electronics ist ein Hybridstecker-System mit einem
ersten und einem zweiten Gehäuse
bekannt, bei dem ein schwenkbarer Bügel vorgesehen ist, der durch
ein Schwenken die zwei Gehäuse
tiefer zusammensteckt. Am ersten Gehäuse ist der schwenkbare Bügel drehbar
gelagert. Am zweiten Gehäuse
ist ein Sperrelement vorgesehen, das ein Schwenken des Bügels in
einer Vormontageposition verhindert und erst bei einem tieferen
Zusammenstecken der zwei Gehäuse
in die Montageposition freigibt.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen verbesserten Steckverbinder
mit einem Hebel bereitzustellen, bei dem das Zusammenziehen der zwei
Gehäuse
zuverlässig
ausgeführt
wird.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird durch den Steckverbinder gemäß Patentanspruch
1 und das erste Gehäuse
gemäß Patentanspruch
12 gelöst.
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Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
des Steckverbinders sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Ein
Vorteil des Steckverbinders besteht darin, dass die zwei Gehäuse des
Steckverbinders mithilfe des Hebelarms erst dann in die Endposition
gebracht werden können,
wenn die zwei Gehäuse
eine festgelegte Montageposition aufweisen. Durch die festgelegte
Montageposition wird zum einen sichergestellt, dass der Hebel sicher
und zuverlässig
an einer festgelegten Fläche
des zweiten Gehäuses
angreift. Ein weiterer Vorteil der festgelegten Montageposition
besteht darin, dass die Kontakte der zwei Gehäuse in der Montageposition
eine festgelegte Position zueinander aufweisen und nach dem Zusammenstecken
der zwei Gehäuse
durch den Hebel sich in einer festgelegten Endposition befinden.
Dadurch wird die Zuverlässigkeit
der elektrischen Kontaktierung zwischen den elektrischen Kontakten
erhöht.
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Erfindungsgemäß wird die
Betätigung
des Hebels von der Vorrastposition in die Endposition durch eine
Sperrfläche
verhindert. Die Sperrfläche
ist am ersten Gehäuse
ausgebildet und wird durch eine Betätigungsfläche des zweiten Gehäuses aus
einer sperrenden Position herausbewegt, wenn das erste und das zweite
Gehäuse
in die Montageposition zusammengeschoben werden. Die Ausbildung
der Sperrfläche
am gleichen Gehäuse
wie die Lagerung des Hebelarms bietet den Vorteil, dass eine präzise Abstimmung
der sperrenden Position auf den Hebel möglich ist. Durch die präzise Abstimmung
ist es möglich,
sowohl die Anlagefläche
des Hebels, die der Sperrfläche
zugeordnet ist, als auch die Sperrfläche selbst relativ klein und
mit wenig Materialaufwand herzustellen. Dadurch wird zum Einen eine
sichere Funktion und zum Anderen eine kostengünstige Ausbildung der Sperrfunktion
ermöglicht.
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In
einer Weiterbildung ist das Sperrelement des ersten Gehäuses als
flexible Lasche ausgebildet, die seitlich an einer Gehäusewand
des ersten Gehäuses
angeordnet ist. Damit ist eine platzsparende und einfache Ausführungsform
des Sperrelementes bereitgestellt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
weist das Sperrelement eine wenigstens teilweise im rechten Winkel
zur Sperrfläche
angeordnete zweite Betätigungsfläche auf,
die in Wirkverbindung mit einer Freigabefläche des zweiten Gehäuses bringbar
ist, die zur Betätigung
des Sperrelementes vorgesehen ist. Somit wird ein Sperrelement mit
einem einfachen geometrischen Aufbau bereitgestellt, das zum Einen eine
sichere Sperrung des Hebels ermöglicht
und zum Anderen mithilfe einfacher Mittel bewegbar ist.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Anlagefläche
des Hebels in einer Ausnehmung des Hebels ausgebildet. Dadurch ist
eine platzsparende Ausbildung des Steckverbinders möglich, da
das Sperrelement in der Vorrastposition teilweise in der Ausnehmung
des Hebels angeordnet ist. Somit ist der Platzbedarf reduziert.
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In
einer weiteren Ausführung
ist die zweite Betätigungsfläche geneigt
mit zunehmender Überdeckung
zur Freigabefläche
entlang der Bewegungsrichtung des zweiten Gehäuses von der Vormontageposition
in die Montageposition angeordnet. Dadurch wird eine leichte Betätigung des
Sperrelementes durch die Freigabefläche ermöglicht.
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In
einer weiteren Ausführungsform
weist der Steckverbinder einen Hebelarm auf, der am ersten Gehäuse in einer
Lagerung drehbar gelagert ist, wobei im Bereich der Lagerung der
Hebelarm einen wenigstens teilringförmigen Betätigungsabschnitt aufweist.
Am Betätigungsabschnitt
ist eine Ausnehmung vorgesehen, an der die Anlagefläche vorgesehen
ist. Damit wird ein einfacher Aufbau des Hebels mit einer sicheren
Sperrfunktion erreicht.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist am Betätigungsabschnitt
die Betätigungsfläche ausgebildet,
die drehbar um die Lagerung zum Angriff an der Verzahnfläche des
zweiten Gehäuses
und zum Zusammenziehen der beiden Gehäuse vorgesehen ist. Auf diese
Weise wird ein robuster Aufbau des Hebelmechanismus bereitgestellt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Freigabefläche
an einer Innenseite des zweiten Gehäuses ausgebildet. Dadurch wird
eine einfache Ausführung
der Freigabefläche
ermöglicht,
wobei zudem die Freigabefläche
und das Sperrelement durch das zweite Gehäuse abgedeckt und gegen eine
Beschädigung
geschützt
sind.
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In
einer weiteren Ausführungsform
weist der Betätigungsabschnitt
eine zweite Ausnehmung auf, in die das Sperrelement in der Endposition
der zwei Gehäuse
und in der Endposition des Hebels wenigstens mit einem Sperrabschnitt
einfedert. Zudem weist das zweite Gehäuse eine Ausnehmung auf, in
die das Sperrelement mit der Betätigungsfläche teilweise in
der Endposition einrastet. Damit ist das Sperrelement im vollständig montierten
Zustand der zwei Gehäuse
des Steckverbinders unbelastet. Somit wird eine Materialermüdung vermieden.
Insbesondere bei der Ausbildung des Gehäuses und des Sperrelementes
auf Kunststoff.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung eines ersten Gehäuses eines Steckverbinders,
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2 eine
Seitenansicht des ersten Gehäuses,
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3 einen
Querschnitt durch das erste Gehäuse,
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4 eine
weitere perspektivische Darstellung des ersten Gehäuses,
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5 eine
Teilschnittdetaildarstellung des Hebelarmes und des Sperrelementes,
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6 eine
Teilschnittdarstellung des ersten und zweiten Gehäuses bei
der Montage der zwei Gehäuse,
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7 einen
Teilquerschnitt durch das erste und das zweite Gehäuse in einer
Vormontageposition,
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8 einen
Teilquerschnitt durch das erste und das zweite Gehäuse in der
Montageposition, und
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9 einen
Teilquerschnitt durch das erste und das zweite Gehäuse in der
Endposition.
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1 zeigt
in einer perspektivischen Darstellung ein erstes Gehäuses 1 eines
Steckverbinders, in dem erste Kontakte angeordnet sind. Am ersten
Gehäuse 1 ist
ein Hebel 2 in Form eines u-förmigen Bügels mit zwei Hebelarmen 6, 52 drehbar
gelagert. Der Hebel 2 ist an gegenüberliegenden Seitenwänden 3, 4 drehbar
in Endbereichen der Bügelarme gelagert.
Der Hebel 2 weist am Ende des Hebelarmes 5 einen
ringförmigen
Betätigungsabschnitt 6 auf. Der
ringförmige
Betätigungsabschnitt 6 ist
an einem Zapfen 7 des ersten Gehäuses 1 drehbar gelagert, wobei
der Zapfen 7 durch eine Öffnung des ringförmigen Betätigungsabschnittes 6 geführt ist.
Der Betätigungsabschnitt 6 weist
zwei Zähne 8, 9 auf,
die von einer Drehachse 51 des Betätigungsabschnittes 6 nach
außen
in radialer Richtung abstehen. Weiterhin ist an der ersten Seitenwand 3 ein
Sperrelement 10 in Form einer Lasche ausgebildet, das von
einem unteren Rand 11 des ersten Gehäuses 1 ausgehend nach
oben und im Wesentlichen parallel zur ersten Seitenwand 3 geführt ist.
Das Sperrelement 10 greift mit einem Sperrabschnitt 12 in
eine Ausnehmung 13 des Betätigungsabschnittes 6.
Die Ausnehmung 13 ist auf einer Innenseite des Betätigungsabschnittes 6 ausgebildet
und der ersten Seitenwand 3 zugewandt. Das Sperrelement 10 weist
neben dem Sperrabschnitt 12 eine Nase 14 auf,
die auf einer Außenseite des
Sperrelementes 10 angeordnet ist und von dem ersten Gehäuse 1 nach
außen
aus dem Sperrelement 10 wegragt. Das Sperrelement 10 sperrt
durch Eingriff in die Ausnehmung 13 eine Drehung des Hebels 2 von
der dargestellten Vorrastposition in eine Endposition.
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Entgegen
dem Uhrzeigersinn ist oberhalb der Ausnehmung 13 an einer
Innenseite des ersten Abschnittes 6 eine zweite Ausnehmung 19 ausgebildet.
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Auf
einer Oberseite des ersten Gehäuses 1 ist
ein Steg 15 ausgebildet, an dem ein Querbügel 16 des
Hebels 2 anliegt. Der Steg 15 verhindert eine Drehung
des Hebels 2 entgegen dem Uhrzeigersinn. Das Sperrelement 10 verhindert
eine Drehung des Hebels 2 im Uhrzeigersinn.
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Das
erste Gehäuse 1 weist
auf einer Unterseite eine Einsteckseite 17 auf, über die
elektrische Kontakte eines zweiten Gehäuses in das erste Gehäuse bei
der Montage des Steckverbinders eingesteckt werden. Weiterhin weist
das erste Gehäuse 1 auf
der Oberseite eine Haltelasche 18 auf, die zum Verrasten
des Querbügels 16 in
einer Endposition vorgesehen ist.
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2 zeigt
eine Seitenansicht der ersten Seitenwand 3 des ersten Gehäuses 1,
wobei sich der Hebel 2 in der Vorrastposition befindet.
Die Ausnehmung 13 und der Eingriff des Sperrabschnittes 12 sind
in der 2 gestrichelt dargestellt.
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Aus 2 ist
deutlich erkennbar, dass der Betätigungsabschnitt 6 in
Form einer Kreisscheibe ausgebildet ist, an der der erste und der
zweite Zahn 8, 9 auf einer Außenseite und die erste und
die zweite Ausnehmung 13, 19 auf einer Rückseite,
die der ersten Seitenwand 3 zugewandt ist, ausgebildet
sind. Die Grundform des Betätigungsabschnittes 6 ist
die Scheibenform, wobei auf der Innenseite die erste und die zweite
Ausnehmung 13, 19 eingebracht sind, die auf der
Außenseite
durch eine Teilringscheibe 57 abgedeckt sind. Auf der Außenseite
sind zusätzliche Ausnehmungen 58 eingebracht,
durch die die Zähne 8, 9 ausgeformt
sind. Die zusätzlichen
Ausnehmungen 58 sind durch eine zweite Teilringscheibe 59 nach
innen abgedeckt. Dadurch wird ein stabiler Betätigungsabschnitt 6 in
Form einer Ringscheibe erreicht.
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3 zeigt
einen vergrößerten Querschnitt B-B
des ersten Gehäuses 1 der 2,
wobei der Querschnitt durch den Sperrabschnitt 12 des Sperrelementes 10 und
die Ausnehmung 13 des ersten Betätigungsabschnittes 6 geführt ist.
Das dargestellte erste Gehäuse 1 ist
spiegelsymmetrisch zu einer Mittenachse 21 ausgebildet,
wobei an den gegenüberliegenden
Seitenwänden 3, 4 jeweils
ein erstes bzw. zweites Sperrelement 10, 20 vorgesehen
ist, zudem ist der Hebel spiegelsymmetrisch zu der Mittenachse 21 ausgebildet
und weist an dem ersten Hebelarm 5 den ersten Betätigungsabschnitt 6 und
gegenüberliegend
an dem zweiten Hebelarm 52 einen zweiten Betätigungsabschnitt 22 auf.
Der erste und der zweite Betätigungsabschnitt 22 sind
identisch ausgebildet. Ebenso sind das erste und das zweite Sperrelement 10, 20 identisch
ausgebildet. Im dargestellten Querschnitt sind auf der Einsteckseite 17 Kontaktlöcher 32 dargestellt, über die
die zweiten elektrischen Kontakte des zweiten Gehäuses in
das erste Gehäuse 1 bei der
Montage der Gehäuse
eingeschoben werden.
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Der
zweite Betätigungsabschnitt 22 ist
an einem zweiten Zapfen 54 drehbar an der zweiten Seitenwand 4 gelagert.
In der dargestellten Position des Hebels 2 ist ein Verdrehen
des Hebels 2 im Uhrzeigersinn aufgrund der Sperrabschnitte 12, 55 des
ersten und des zweiten Betätigungsabschnittes 6, 22 nicht
möglich.
Das erste und das zweite Sperrelement 10, 20 weisen
am oberen Ende jeweils eine Sperrfläche 23, 24 auf.
Weiterhin weist der erste und der zweite Betätigungsabschnitt 6, 22 in
der jeweiligen Ausnehmung 13, 56 jeweils eine
Anlagefläche 25, 26 auf,
die der entsprechenden Sperrfläche 23, 24 der
Sperrelemente 10, 20 zugewandt ist. Bei einer Betätigung des
Hebels 2 im Uhrzeigersinn wird die erste bzw. die zweite
Anlagefläche 25, 26 gegen
die erste bzw. die zweite Sperrfläche 23, 24 zur
Anlage gebracht, so dass ein weiteres Verdrehen des Hebels 2 verhindert
ist.
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Das
erste und das zweite Sperrelement 10, 20 sind
als bewegliche Laschen ausgebildet, die am unteren Rand 11 des
ersten Gehäuses 1 aus
der jeweiligen Seitenwand 3, 4 seitlich herausragen
und parallel zur jeweiligen Seitenwand 3, 4 im
Wesentlichen senkrecht zur Einsteckseite 17 angeordnet sind.
Innerhalb des ersten Gehäuses 1 sind
nicht dargestellte erste elektrische Kontakte in entsprechenden
Kontaktkammern angeordnet.
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4 zeigt
in einer vergrößerten perspektivischen
Teildarstellung das erste Sperrelement 10, das in die Ausnehmung 13 des
ersten Betätigungsabschnittes 6 ragt.
Weiterhin ist in 4 die zweite Ausnehmung 19 deutlich
erkennbar, die auf einer Innenseite des Betätigungsabschnitts 6 ausgebildet
ist.
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5 zeigt
eine vergrößerte Teilabschnittdarstellung
der 4. In 5 ist die Außenseite des Betätigungsabschnittes 6 zur
besseren Darstellung über
einen Ausschnitt geöffnet
dargestellt. Das erste Sperrelement 10 weist auf einer
Außenseite, die
im Wesentlichen parallel zur ersten Seitenwand 3 angeordnet
ist, die Nase 14 auf, die von unten kommend eine erst geneigte
Fläche 29 aufweist,
die nach außen
wegführend
vom ersten Gehäuse 1 angeordnet
ist und in ein Plateau 30 übergeht. An das Plateau 30 schließt sich
nach oben in Richtung des Endes des ersten Sperrelementes 10 eine
zweite geneigte Fläche 31 an,
die in Richtung auf die erste Seitenwand 3 geneigt ist.
Im Bereich des oberen Endes des Sperrelementes 10 weist
das Sperrelement 10 oberhalb der Nase 14 die gleiche
Dicke wie unterhalb der Nase 14 auf. Seitlich zur Nase 14 ist
der Sperrabschnitt 12 ausgebildet, an dem eine Ausbuchtung 33 ausgebildet
ist. Die Ausbuchtung 33 ist etwas beabstandet zur ersten
Sperrfläche 23 auf
der Außenseite des
Sperrelementes 10 ausgebildet und erstreckt sich seitlich
der Nase nach unten in Richtung auf die Einsteckseite 17 bis über die
Höhe der
ersten geneigten Fläche 29 hinaus.
Die Ausbuchtung 33 ist bis zu einer Seitenkante 34 des
Sperrelementes 10 geführt.
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6 zeigt
das erste Gehäuse 1 und
ein zweites Gehäuse 35 des
Steckverbinders 50, in dem die zweiten elektrischen Kontakte 36 in
Form von Stiften angeordnet sind, in einer teilgeöffneten
Darstellung. Das erste Gehäuse 1 ist
in einer Montageposition mit der Einsteckseite 17 in eine
Einstecköffnung
des zweiten Gehäuses 35 eingesteckt.
Dabei liegt ein nach innen versetzter Wandsteg 60 der dritten
Seitenwand 37 mit einer Oberkante 61 an einer dritten
Anlagefläche 62 des
Betätigungsabschnittes 6 an.
Das zweite Gehäuse 35 weist
an dem Wandsteg 60 angrenzend an einer dritten Seitenwand 37 eine dritte
und vierte Ausnehmung 38, 40 mit Verzahnflächen 39, 41 auf.
Der zweite Zahn 9 des Betätigungsabschnittes 6 weist
eine zweite Betätigungsfläche auf,
die in Eingriff mit der Verzahnfläche 39 der dritten Ausnehmung 38 steht.
Bei einem Verschwenken des Hebels 2 im Uhrzeigersinn wird
durch die Drehung des zweiten Zahns 9, der im Eingriff
mit der Verzahnfläche 39 steht,
das zweite Gehäuse 35 relativ
zum ersten Gehäuse 1 nach
oben gezogen werden. Weiterhin ist unterhalb der dritten Ausnehmung 38 die vierte
Ausnehmung 40 auf der Innenseite der dritten Seitenwand 37 vorgesehen.
Die vierte Ausnehmung 40 weist die weitere Verzahnfläche 41 auf,
die bei einem weiteren Schwenken des Hebels 2 im Uhrzeigersinn
in Eingriff mit dem ersten Zahn 8 kommt und ein tieferes
Zusammenschieben des ersten und des zweiten Gehäuses bewirkt. Teilstücke 63 der
dritten und vierten Seitewand 37 drücken in dieser Position das
erste und zweite Sperrelement 10, 20 nach innen,
so dass die erste und die zweite Sperrfläche 23, 24 des
ersten und des zweiten Sperrelementes 10, 20 nicht
mehr in Anlage mit der ersten bzw. der zweiten Anlagefläche 25, 26 des
ersten bzw. des zweiten Betätigungsabschnittes 6, 22 stehen.
Somit ist ein Schwenken des Hebels 2 im Uhrzeigersinn in
der dargestellten Montageposition des ersten und des zweiten Gehäuses 1, 35 möglich.
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7 zeigt
einen Teilquerschnitt durch die dritte Seitenwand 37 des
zweiten Gehäuses 35,
die erste Seitenwand 3, das Sperrelement 10, den
ersten Betätigungsabschnitt 6 und
Teilbereichen des ersten bzw. des zweiten Gehäuses 1, 35 in
einer Vormontageposition, in der die zwei Gehäuse noch nicht so tief eingesteckt
sind wie in 6. In 7 sind Kontakteinsätze 42 des
ersten Gehäuses 1 und
die ersten elektrischen Kontakte 43 dargestellt. Das erste Sperrelement 10 befindet
sich in einer unbelasteten Ausgangsposition, in der das Sperrelement 10 ein Schwenken
des Hebels 2 versperrt. Die dritte Seitenwand 37 des
zweiten Gehäuses 35 weist
im Bereich der Nase 14 des Sperrelementes 10 ausgehend
von einer oberen Seitenkante 44 eine Nut 45 auf,
in der die Dicke der dritten Seitenwand 27 gegenüber einem
unteren Bereich reduziert ist. Die Nut 45 geht über eine
schräge
Fläche 47,
die in Richtung auf das Sperrelement 10 angeordnet ist
auf eine normale Dicke der dritten Seitenwand 37 zurück. In der
dargestellten Position ist die Nase 14 des Sperrelementes 10 in
der Nut 45 angeordnet.
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Werden
nun das erste und das zweite Gehäuse
ausgehend von der in 7 dargestellten Vormontageposition
in eine Montageposition tiefer ineinander gesteckt, wie in 6 und 8 dargestellt ist,
so wird das erste Sperrelement 10 nach innen in Richtung
auf die erste Seitenwand 3 gedrückt, da die Nase 14 aus
der Nut 45 herausgeschoben wird und die Nase 14 auf
einer Innenseite der dritten Seitenwand 37 anliegt. Diese
Position ist in 8 dargestellt. Durch das nach
innen Biegen des Sperrelementes 10 wird die erste Sperrfläche 23 aus
der Ausnehmung 13 nach innen heraus bewegt und die erste Anlagefläche 25 des
ersten Betätigungsabschnittes 6 freigegeben.
Damit ist nun ein Verschwenken des Hebels 2 im Uhrzeigersinn
möglich.
Somit kann nun durch ein Schwenken des Hebels 2 im Uhrzeigersinn der
Hebel 2 von der Vorrastposition in die Endposition bewegt
werden, wobei über
den Eingriff des ersten und des zweiten Zahnes 8, 9 mit
der dritten und der vierten Ausnehmung 38, 40 das
erste und das zweite Gehäuse 1, 35 von
der Montageposition in die Endposition zusammengesteckt werden.
Dabei werden die zweiten elektrischen Kontakte 36 in das
erste Gehäuse 1 hineingesteckt
und in elektrischen Kontakt mit den ersten elektrischen Kontakten 43 gebracht,
die in der dargestellten Ausführungsform
als Kontaktbuchsen ausgebildet sind. Die Nase 14 weist auf
der Außenseite
eine zweite Betätigungsfläche auf,
die der schrägen
Fläche 47 der
Innenseiten der Seitenwände 37 des
zweiten Gehäuses 35 zugeordnet
ist. Die schräge
Fläche 47 und
die sich daran anschließende
Innenseite der dritten und vierten Seitenwand 37 des zweiten
Gehäuses 35 stellt
eine Freigabefläche
zur Betätigung
des ersten bzw. zweiten Sperrelementes 10, 20 dar.
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9 zeigt
einen Teilquerschnitt durch das erste und das zweite Gehäuse 1, 35,
die sich in der Endposition befinden. Dabei ist die Nase 14 des Sperrelementes 10 in
eine fünfte
Ausnehmung 48 der dritten Seitenwand 37 des zweiten
Gehäuses 35 eingeschwenkt.
Zudem ist der Sperrabschnitt 12 in der zweiten Ausnehmung 19 des
Betätigungsabschnitts 6 angeordnet.
Damit befindet sich das Sperrelement 10 wieder in einer
unbelasteten Ausgangsposition.
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Das
zweite Gehäuse 35 ist
ebenfalls wie das erste Gehäuse 1 spiegelsymmetrisch
zu einer Mittenachse ausgebildet und weist eine vierte Seitenwand parallel
und gegenüberliegend
zur dritten Seitenwand 37 auf, die spiegelsymmetrisch zur
dritten Seitenwand 37 ausgebildet ist. Somit weist die
vierte Seitenwand auch entsprechende Ausnehmungen mit Verzahnflächen und
eine entsprechende Nut mit einer schrägen Fläche und eine weitere Ausnehmung auf.
Die vierte Seitenwand wirkt in analoger Weise mit dem zweiten Betätigungsabschnitt 22 und
dem zweiten Sperrelement 20 zusammen.
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Abhängig von
der gewählten
Ausführungsform
kann auf den u-förmigen Hebel 2 verzichtet
werden und es kann ein einfacher Hebel 2 mit nur einem einzigen
Hebelarm 5 und einem ersten Betätigungsabschnitt 6 verwendet
werden.
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Weiterhin
kann anstelle des Sperrelementes 10, das in Form einer
Lasche ausgebildet ist, das Sperrelement 10 auch als Sperrelement
der entsprechenden Seitenwand 3, 4 ausgebildet
sein. Zudem kann der erste und/oder der zweite Betätigungsabschnitt 5, 22 anstelle
der Kreisscheibenform auch in Form einer Teilkreisscheibe oder in
Form von Vor- und Rücksprüngen ausgebildet
sein. Zudem können die
Ausnehmung 13 und die zweite Ausnehmung 19 auch
in Form von Durchbrüchen
im ersten bzw. im zweiten Betätigungsabschnitt 6, 22 ausgebildet
sein.
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In
der Endposition ist der Sperrabschnitt des ersten und des zweiten
Sperrelementes 10, 20 in der zweiten Ausnehmung 19 des
ersten bzw. des zweiten Betätigungsabschnittes 6, 22 angeordnet.
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Zudem
kann in der Endposition der Hebel 2 an der Haltelasche 18 verrastet
sein.
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Weiterhin
kann abhängig
von der gewählten Ausführungsform
auf die Ausbuchtung 33 am ersten und am zweiten Sperrelement 10, 20 verzichtet
werden. Zudem kann anstelle der Nase 14 auch eine andere
Form einer Ausbuchtung gewählt
werden. Weiterhin kann auf die Nase 14 an dem ersten und
dem zweiten Sperrelement 10, 20 verzichtet werden, wenn
dafür eine
entsprechende Ausbuchtung an der Innenseite der dritten bzw. der
vierten Seitenwand 37 des zweiten Gehäuses 35 vorgesehen
ist, um ein abschnittsweises Auslenken des ersten bzw. des zweiten
Sperrelementes 10, 20 beim Einstecken des ersten
und des zweiten Gehäuses
von der Vormontageposition in die Montageposition zu erreichen.
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Abhängig von
der gewählten
Ausführungsform
können
auch andere Formen für
das erste und das zweite Sperrelement 10, 20 mit
den entsprechenden ersten und zweiten Sperrflächen 23, 24 und
für die
Ausbildung der ersten und zweiten Betätigungsabschnitte 6, 22 mit
der ersten und der zweiten Anlagefläche 25, 26 gewählt werden.
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Das
erste und das zweite Gehäuse
und der Hebel 2 sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Die
Dicke des ersten und des zweiten Sperrelementes 10, 20 ist
in der Weise ausgebildet, dass ein Verbiegen in Richtung auf die
erste bzw. die zweite Seitenwand 3, 4 durch ein
Zusammenschieben des ersten und des zweiten Gehäuses von der Vormontageposition
in die Montageposition mit geringen Kräften möglich ist, so dass ein freies
Verschwenken des Hebels 2 von der Vorrastposition in die
Endposition freigegeben wird.
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Abhängig von
der gewählten
Ausführungsform
kann auf die fünfte
Ausnehmungen 48 an der dritten und an der vierten Seitenwand 37 des
zweiten Gehäuses 35 und
auf die zweiten Ausnehmungen 19 am ersten bzw. am zweiten
Betätigungsabschnitt 6, 22 verzichtet
werden.