[go: up one dir, main page]

DE102009027090A1 - Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial - Google Patents

Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial Download PDF

Info

Publication number
DE102009027090A1
DE102009027090A1 DE102009027090A DE102009027090A DE102009027090A1 DE 102009027090 A1 DE102009027090 A1 DE 102009027090A1 DE 102009027090 A DE102009027090 A DE 102009027090A DE 102009027090 A DE102009027090 A DE 102009027090A DE 102009027090 A1 DE102009027090 A1 DE 102009027090A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composite material
core
polyethylene
material according
particles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009027090A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Herzog
Konrad Dr. Rockstein
Stipan Prof. Katusic
Aristidis Ioannidis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Evonik Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Evonik Degussa GmbH filed Critical Evonik Degussa GmbH
Priority to DE102009027090A priority Critical patent/DE102009027090A1/de
Priority to CN201080028450.1A priority patent/CN102803369B/zh
Priority to PCT/EP2010/057113 priority patent/WO2010149443A1/en
Priority to EP10721493A priority patent/EP2445959A1/de
Priority to US13/376,674 priority patent/US9290641B2/en
Publication of DE102009027090A1 publication Critical patent/DE102009027090A1/de
Priority to IL216552A priority patent/IL216552A0/en
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K9/00Use of pretreated ingredients
    • C08K9/02Ingredients treated with inorganic substances

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Abstract

Kompositmaterial in Granulatform, welches Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur, bei denen der Kern ein oder mehrere magnetische Materialien und die Hülle Siliciumdioxid enthält, und ein in Gegenwart eines thermisch aktivierbaren Radikalstarters vernetzbares Polyethylen enthält. Verfahren zum Vernetzen von Polyethylenen, bei dem das Kompositmaterial, ein oder mehrere thermisch aktivierbare Radikalstarter und wenigstens ein Polyethylen gemischt und die Mischung induktiv erwärmt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kompositmaterial, welches magnetische Partikel und ein vernetzbares Polyethylen enthält. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Vernetzen von Polyethylen unter Verwendung dieses Kompositmaterials.
  • Es ist gängige Praxis zur Vernetzung von Polyethylenen thermisch aktivierbare Radikalstarter einzusetzen. Die Vernetzung erfolgt thermisch, was den Nachteil hat, dass die komplette zu vernetzende Masse zu erhitzen ist. Dies geschieht in der Regel in Industrieöfen oder mittels Salzbädern, was zu einem wenig ökonomischen Energieeintrag führt. Weiterhin wird die gesamte zu vernetzenden Masse infolge der schlechten Wärmeleitfähigkeit von Polymeren in den Außenbereichen thermisch höher beansprucht als in den Innenbereichen, was ihre Eigenschaften nachteilig beeinflussen kann.
  • Die größte Bedeutung bei den thermisch aktivierbaren Radikalstartern kommt den organischen Peroxiden zu. Diese sind häufig, insbesondere in Gegenwart von Metallen, sehr instabil und zerfallen rasch, ohne eine ausreichende Vernetzung bewirkt zu haben.
  • Es ist aus der Klebetechnik bekannt, die dort gebräuchlichen Polymere induktiv auszuhärten. Hierzu werden superparamagnetische Partikel in eine Bindemittelmatrix eingebracht. Die Aushärtung erfolgt dann in Gegenwart eines magnetischen Feldes. Die für diese Anwendung genannten superparamagnetischen Partikel führen in der Regel zu einer raschen Zersetzung von Peroxiden, so dass ein Aushärten durch thermisch aktivierbare Radikalstarter nicht den gewünschten Erfolg zeigt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es ein Material bereitzustellen, welches geeignet ist eine durch thermisch aktivierbare Radikalstarter initiierte Vernetzung von Polyethylenen zu bewirken. Hierdurch soll insbesondere eine effiziente Möglichkeit geschaffen werden, Polyethylen, insbesondere bei Rohren zur Wasser- und Gasversorgung, zu Vernetzen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Kompositmaterial in Granulatform enthaltend
    • – Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur, bei denen der Kern ein oder mehrere magnetische Materialien und die Hülle Siliciumdioxid enthält und
    • – ein in Gegenwart eines thermisch aktivierbaren Radikalstarters vernetzbares Polyethylen und/oder polyethylenhaltige Copolymere.
  • Unter Kompositmaterial im Sinne der Erfindung ist ein physikalisches Gemisch der Komponenten in Form eines Granulates zu verstehen. Dabei sind die Komponenten weitestgehend homogen verteilt.
  • Das erfindungsgemäße Kompositmaterial zeichnet sich dadurch aus, dass in der späteren Anwendung eine ungewünschte Zersetzung des thermisch aktivierbaren Initiators in der Regel nicht stattfindet. Ferner erlaubt die Granulatform eine einfache Handhabung.
  • Unter thermisch aktivierbar im Sinne der Erfindung ist zu verstehen, dass die Bildung von Radikalen thermisch erfolgt. Bei der Vernetzung von Polymeren betragen die Temperaturen in Abhängigkeit des Radikalstarters und des zu vernetzenden Polymeren in der Regel ca. 50°C bis 250°C. Beispiele thermisch aktivierbarer Radikalstarter im Sinne der Erfindung sind organische Peroxide und Initiatoren mit labilen Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen. Beispiele zu diesen beiden Gruppen werden später in der Beschreibung genannt.
  • Unter Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur im Sinne der Erfindung sind solche zu verstehen, bei denen es die Partikel
    • – isolierte umhüllte Einzelpartikel sind,
    • – Aggregate von miteinander verwachsenen Kernen sind, wobei die Aggregate umhüllt sind und/oder
    • – über die Hülle verwachsene Aggregate sind.
  • Unter Aggregaten sind fest miteinander, beispielsweise über Sinterhälse verwachsene, Einzelpartikel zu verstehen.
  • Der Anteil an Polyethylen im erfindungsgemäßen Kompositmaterial beträgt vorzugsweise 30 bis 99,9 Gew.-% beträgt. Besonders bevorzugt ist ein Anteil von 75 bis 99 Gew.-%.
  • Der Anteil an Partikeln mit Kern-Hülle-Struktur beträgt bevorzugt 0,1 bis 70 Gew.-%. Besonders bevorzugt ist ein Anteil von 1 bis 25 Gew.-%.
  • Bei der Hülle der im erfindungsgemäßen Kompositmaterial vorliegenden Partikel mit Kern-Hülle-Struktur kann es sich um eine oder mehrere, den Kern umgebenden Hüllen handeln, von denen wenigstens eine Siliciumdioxid enthält oder weitestgehend aus ihr besteht. Für den Fall, dass die Partikel mit Kern-Hülle-Struktur mehrere Hüllen aufweisen, so ist es vorteilhaft, wenn die äußere Hülle eine geschlossene, den Kern vollständig umschließende Hülle aus Siliciumdioxid ist.
  • Sich näher am Kern befindliche Hüllen müssen nicht vollständig geschlossen sein. Diese können beispielsweise Verbindungen aufweisen, die aus den Elementen des Hüllmateriales und des Kernmateriales bestehen. Beispielsweise kann es sich hierbei um Eisensilikat handeln, wenn der Kern Eisen oder Eisenverbindungen enthält.
  • Unter weitestgehend aus ihr besteht soll verstanden werden, dass die Hülle in einem solchen Fall noch typische Verunreinigungen enthalten kann. Diese sind in der Regel kleiner als 1 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,1 Gew.-% und besonders bevorzugt weniger als 0,01 Gew.-%, jeweils bezogen auf die Hülle. Bei dem Siliciumdioxid der Hülle handelt es überwiegend oder ausschließlich um amorphes Siliciumdioxid.
  • Die Dicke der Hülle liegt bevorzugt im Nanometerbereich. Besonders bevorzugt kann eine Dicke von 2 bis 500 nm, ganz besonders bevorzugt von 5 bis 30 nm sein.
  • Die Hülle ist bevorzugt weitestgehend porenfrei und weist auf der Oberfläche freie Hydroxylgruppen auf.
  • Unter magnetischen Materialien gemäß der Erfindung sind paramagnetische, ferromagnetische, ferrimagnetische, superparamagnetische Materialien oder Mischungen hieraus zu verstehen. Bevorzugt können superparamagnetische Materialien und Materialien sein, die nur eine geringe remanente Magnetisierung aufweisen.
  • Bevorzugt können Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur sein, welche sowohl superparamagnetische Eigenschaften (Neel-Relaxation) sowie Hysterese aufweisen. Diese Eigenschaften hängen beispielsweise von der chemischen Zusammensetzung, der Partikelgrößenverteilung, der Form der Partikel und deren Magnetisierbarkeit ab.
  • Geeignete Kernmaterialien können beispielsweise reine Metalle wie Fe, Co und Ni, Oxide wie Fe3O4 und gamma-Fe2O3, spinellartige Ferromagnete wie MgFe2O4, MnFe2O4 und CoFe2O4 sowie Legierungen wie CoPt3 und FePt sein.
  • In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung umfasst oder besteht das Kernmaterial aus einem oder mehreren Eisenoxiden ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hämatit, Magnetit und Maghemit oder einem Gemisch aus zwei oder drei dieser Eisenoxide. Besonders günstige Eigenschaften bei einer induktiven Erwärmung des erfindungsgemäßen Kompositmateriales wird mit einem Kernmaterial erhalten, welches Hämatit, Magnetit und Maghemit, wobei der aus Röntgenbeugungsdiagrammen bestimmte Anteil von Hämatit mit 1 bis 10 Gew.-%, von Magnetit mit 20 bis 50 Gew.-% und von Maghemit mit 40 bis 75 Gew.-%, jeweils bezogen auf den Kern, beträgt und sich die sich diese Anteile auf 100 Gew.-% addieren sollen. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt der Anteil von Hämatit 4 bis 8 Gew.-%, von Magnetit 35 bis 40 Gew.-% und von Maghemit 50 bis 60 Gew.-%.
  • Die Anteile von Kern- und Hüllmaterial können in Abhängigkeit vom Kernmaterial, von der Dicke der Hülle, der Struktur der Partikel, isoliert oder aggregiert, in weiten Grenzen variiert werden. In der Regel betragen die Anteile des Kernmateriales und des Hüllmateriales jeweils 10 bis 90 Gew.-%. Bevorzugt können Kern-Hülle-Partikel mit einem hohen Anteil an Kernmaterial von 50 bis 90 Gew.-% und an Hüllmaterial von 10 bis 50 Gew.-% sein.
  • Die BET-Oberfläche der Kern-Hülle-Partikel kann eine BET-Oberfläche von 5 bis 500 m2/g, bevorzugt 30 bis 300 m2/g und ganz besonders bevorzugt 40 bis 150 m2/g aufweisen. Die Partikel weisen bevorzugt einen mittleren Teilchendurchmesser von 5 bis 100 nm und besonders bevorzugt von 30 bis 80 nm auf. Die 90% Spanne der Anzahlverteilung der erfindungsgemäßen Partikel ist bevorzugt 5 bis 60 nm.
  • In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung können die Partikel mit Kern-Hülle-Struktur in oberflächenmodifizierter Form vorliegen. Unter oberflächenmodifiziert im Sinne der Erfindung ist zu verstehen, dass wenigstens ein Teil der an der Oberfläche des Pulvers sich befindlichen Hydroxylgruppen mit einem Oberflächenmodifizierungsmittel unter Bildung einer chemischen Bindung reagiert haben. Bei der chemischen Bindung handelt es sich bevorzugt um eine kovalente Bindung, ionische Bindung oder eine koordinative Bindung unter Komplexbildung zwischen dem Oberflächenmodifizierungsmittel und dem Partikel. Unter einer koordinativen Bindung wird eine Komplexbildung verstanden.
  • Bei dem Oberflächenmodifizierungsmittel kann es sich bevorzugt um solche handeln, die als funktionelle Gruppe eine Carbonsäuregruppe, eine Säurechloridgruppe, eine Estergruppe, eine Nitrilgruppe, eine Isonitrilgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine Thiolgruppe-Gruppen, eine Epoxidgruppe, eine Anhydridgruppe, eine Säureamidgruppe, eine Aminogruppe, eine Silanolgruppe aufweisen.
  • Besonders bevorzugt als Oberflächenmodifizierungsmittel sind Silane, die mindestens eine nicht hydrolysierbare Gruppe oder eine Hydroxylgruppe aufweisen, insbesondere hydrolysierbare Organosilane, die zusätzlich mindestens einen nicht hydrolysierbaren Rest aufweisen.
  • Beispiele sind Silane der allgemeinen Formel RaSiX4-a, worin die Reste R gleich oder verschieden sind und nicht hydrolysierbare Gruppen darstellen, die Reste X gleich oder verschieden sind und hydrolysierbare Gruppen oder Hydroxylgruppen bedeuten und a den Wert 1, 2 oder 3 hat.
  • Der Wert a ist bevorzugt 1. In der allgemeinen Formel sind die hydrolysierbaren Gruppen X, die gleich oder voneinander verschieden sein können, beispielsweise
    • – Wasserstoff oder Halogen, F, Cl, Br oder I;
    • – Alkoxy, insbesondere C1-C6-Alkoxy, wie Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, i-Propoxy und Butoxy;
    • – Aryloxy, insbesondere C6-C10-Aryloxy, wie Phenoxy;
    • – Acyloxy, insbesondere C1-C6-Acyloxy, wie Acetoxy oder Propionyloxy;
    • – Alkylcarbonyl, insbesondere C2-C7-Alkylcarbonyl, wie Acetyl;
    • – Amino, insbesondere Monoalkylamino oder Dialkylamino mit vorzugsweise je 1 bis 6 Kohlenstoffatomen;
  • Bevorzugte hydrolysierbare Reste sind Halogen, Alkoxygruppen und Acyloxygruppen. Besonders bevorzugte hydrolysierbare Reste sind C1-C4-Alkoxygruppen, insbesondere Methoxy und Ethoxy.
  • Bei den nicht hydrolysierbaren Resten R, die gleich oder voneinander verschieden sein können, kann es sich um nicht hydrolysierbare Reste R mit oder ohne eine funktionelle Gruppe handeln. Der nicht hydrolysierbare Rest R ohne funktionelle Gruppe kann beispielsweise
    • – Alkyl, insbesondere C1-C5-Alkyl, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sek.-Butyl und tert.-Butyl, Pentyl, Hexyl, Octyl oder Cyclohexyl;
    • – Alkenyl, insbesondere C2-C6-Alkenyl, wie Vinyl, 1-Propenyl, 2-Propenyl und Butenyl;
    • – Alkinyl, insbesondere C2-C6-Alkinyl, wie Acetylenyl und Propargyl;
    • – Aryl, insbesondere C6-C10-Aryl, wie Phenyl und Naphthyl, sowie entsprechende Alkaryle, wie Tolyl, Benzyl und Phenethyl sein.
  • Explizit seien folgende Oberflächenmodifizierungsmittel genannt: CH3SiCl3, CH3Si(OC2H5)3, CH3Si(OCH3)3, C2H(SiCl3, C2H5Si(OC2H5)3, C2H5Si(OCH3)3, C3H7Si(OC2H5)3, (C2H5O)3SiC3H6Cl, (CH3)2SiCl2, (CH3)2Si(OC2H5)2, (CH3)2Si(OH)2, C6H5Si(OCH3)3, C6H5Si(OC2H5)3, C6H5CH2CH2Si(OCH3)3, (C6H5)2SiCl2, (C6H5)2Si(OC2H5)2, (i-C3H7)3SiOH, CH2=CHSi(OOCCH3)3, CH2=CHSiCl3, CH2=CH-Si(OC2H5)3, CH2=CHSi(OC2H5)3, CH2=CHSi(OC2H4OCH3)3, CH2=CH-CH2-Si(OC2H5)3, CH2=CH-CH2-Si(OC2H5)3, CH2=CH-CH2Si(OOOCH3)3, n-C6H13-CH2-CH2-Si(OC2H5)3, n-C8H17-CH2CH2-Si(OC2H5)3, γ-Glycidyloxypropyltrimethoxysilan, γ-Glycidyloxypropyltriethoxysilan, 3-Isocyanatopropyltriethoxysilan, 3-Isocyanatopropyldimethylchlorsilan, 3-Aminopropyltrimethoxysilan, 3-Aminopropyltriethoxysilan, N-(2-Aminoethyl)-3-aminoproyltri-methoxysilan, N-[N'-(2-Aminoethyl)-2-aminoethyl]-3-aminopropyltrimethoxysilan, Hydroxymethyltriethoxysilan, 2-[Methoxy(polyethylenoxy)propyl]trimethoxysilan, Bis-(hydroxyethyl)-3-aminopropyltriethoxysilan, N-Hydroxyethyl-N-methylaminopropy[triethoxysilan], 3-(Meth)acryloxypropyltriethoxysilan und 3-(Meth)acryloxypropyltrimethoxysilan.
  • Besonders bevorzugt kann als Oberflächenmodifizierungsmittel Octyltrimethoxysilan, Octyltriethoxysilan, Hexamethyldisilazan, 3-Methacryloxypropyltrimethoxysilan, 3-Methacryloxypropyltriethoxysilan, Dimethylpolysiloxan, Glycidyloxypropyltrimethoxysilan, Glycidyloxypropyltriethoxysilan, Nonafluorohexyltrimethoxysilan, Tridecaflourooctyltrimethoxysilan, Tridecaflourooctyltriethoxysilan, Aminopropyltriethoxysilan sowie oligomere, kurzkettige, alkylfunktionalisierte Silane eingesetzt werden. Ganz besonders bevorzugt können Octyltrimethoxysilan, Octyltriethoxysilan, Dimethylpolysiloxane und oligomere, kurzkettige, alkylfunktionalisierte Silane sein.
  • Die Oberflächenmodifizierung bewirkt, dass die Partikel mit Kern-Hülle-Struktur in Abhängigkeit von der Art des Oberflächenmodifizierungsreagenz und dessen Menge einen Kohlenstoffgehalt von in der Regel 0,1 bis 10 Gew.-% aufweisen. Vorzugsweise beträgt der Gehalt 1 bis 6 Gew.-%. Oberflächenmodifizierte Partikel eignen sich besonders gut zur Herstellung des erfindungsgemäßen Kompositmateriales.
  • Das Polyethylen als Bestandteil des erfindungsgemäßen Kompositmateriales kann bevorzugt aus der Gruppe bestehend aus Polyethylenen hoher Dichte (HDPE), Polyethylenen niedriger Dichte (LDPE), linearen Polyethylenen niedriger Dichte (LLDPE), Polyethylenen mit sehr niedriger Dichte (VLDPE) und/oder Polyethylencopolymere, wobei die Polyethylencopolymere einen Copolymeranteil von jeweils 10 bis 30 Gew.-% aufweisen, ausgewählt sei.
  • Als Polyethylencopolymere eignen sich vor allem solche, bei denen das Copolymer aus der Gruppe bestehend aus Ethylenvinylacetat (EVA), Ethylenbutylacrylat (EBA), Ethylenethylacrylat (EEA) und/oder Ethylenmethylacrylat (EMA) ausgewählt wird.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Vernetzen von Polyethylenen, bei dem man das erfindungsgemäße Kompositmaterial, ein oder mehrere thermisch aktivierbare Radikalstarter und wenigstens ein Polyethylen mischt, beispielsweise in einem Extruder, und die Mischung induktiv erwärmt. Als Polyethylen sind die oben genannten Typen geeignet.
  • Unter induktiver Erwärmung ist hierbei zu verstehen, dass man Kompositmaterial, thermisch aktivierbarer Radikalstarter und Polyethylen einem magnetischen oder elektromagnetischen Wechselfeld aussetzt. Geeignet hierzu sind gebräuchliche Induktoren im mittelfrequenten, 100 Hz bis 100 kHz, oder hochfrequenten, 10 kHz bis 60 MHz, Bereich. Hierbei ermöglicht das erfindungsgemäße Kompositmaterial ein effizientes Einbringen der Energie. Die Hülle der eingesetzten Kern-Hülle-Partikel verhindert dabei eine vorzeitige Zersetzung der Radikalstarter, ohne das Einbringen der Energie zu erschweren.
  • Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten thermisch aktivierbaren Radikalstarter werden bevorzugt aus der Gruppe bestehend aus organischen Peroxiden und Initiatoren mit labilen Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen ausgewählt.
  • Die organischen Peroxide werden bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroperoxiden, Dialkylperoxiden, Diarylperoxiden, Peroxycarbonsäuren, Peroxycarbonsäureestern, Diacylperoxiden, Peroxycarbonatestern, Peroxydicarbonaten, Ketonperoxiden, Perketalen und/oder deren Mischungen. Im Einzelnen sind
    • – Hydroperoxide (R1-O-O-H), wie tert.-Butylhydroperoxid, Cumylhydroperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-dihydroperoxyhexan;
    • – Dialkyl(und/oder-aryl)-peroxide (R1-O-O-R2), wie Di-tert.-butylperoxid, 2,5-Dimethylhexin(3)-2,5-di-tert.-butylperoxid, Di-(2-tert.-butylperoxyisopropyl)benzol, tert.-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid;
    • – Peroxycarbonsäuren (R1-C(O)-O-OH), wie Peressigsäure, Perameisensäure;
    • – Peroxycarbonsäureester (R1-C(O)-O-O-R2), wie tert.-Butylperoxypivalat, tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat, Mono-tert.-butylperoxy-maleinat, Bis-(2-neodecanoylperoxy-isopropyl)-benzol;
    • – Diacylperoxide (R1-C(O)-O-O-C-(O)-R2), wie Dibenzoylperoxid, Di-(3,5,5-trimethylhexanoyl)-peroxid, 2,4-Dichlorbenzoylperoxid;
    • – Peroxycarbonatester (R1-O-C(O)-O-O-R2), wie tert.-Butylperoxyisopropylcarbonat, tert.-Butylperoxy-2-ethylhexylcarbonat;
    • – Peroxydicarbonate (R1-O-C(O)-O-O-C(O)-O-R2), wie Di-(4-tert-butylcyclohexyl)-peroxydicarbonat, Di-(2-ethylhexyl)-peroxydicarbonat, Dicetylperoxydicarbonat;
    • – Ketonperoxide, wie Cyclohexanonperoxid, Methylisobutylketonperoxid, Methylethylketonperoxid, 3,3,5,7,7-Pentamethyl-1,2,4-trioxepan, 3,6,9-Triethyl-3,6,9-trimethyl-1,2,4,5,7,8-hexoxocyclononan;
    • – Perketale: 2,2-Bis-(tert.-butylperoxy)-butan, 1,1-Di-tert.-butylperoxy-3,3,5-trimethylcyclohexan, 1,1-Bis-(tert.-butylperoxy)-cyclohexan, 3,3,6,6,9,9-Hexamethyl-1,2,4,5-tetraoxacyclononan, 3,3-Di-(tert.-butylperoxy)-ethylbutyrat;
    • – sonstige Peroxidverbindungen, wie 3-tert.-Butylperoxy-3-phenylphthalid, tert.-Butylperoxyvalerolacton zu nennen.
  • Von der technischen Verfügbarkeit her sind vor allem 1,1,3,3-Tetramethylbutylperoxyneodecanoat, 1,1-Di(tert.-butylperoxy)-3,3,5-trimethylcyclohexan, 1,1-Di(tert.-butylperoxy)cyclohexan, 2,2-Di(tert.-butylperoxy)butan, 2,5-Dimethyl-2,5,di(tert.-butylperoxy)hexan, 2,5-Dimethyl-2,5-di(tert.-butylperoxy)hexin-3, Acetylacetonperoxid, Cumylperoxyneodecanoat, Cyclohexanoneperoxid, Di(2,4-dichlorobenzoyl)peroxid, Di(2-ethylhexyl)peroxydicarbonat, Di(3,5,5-trimethylhexanoyl)peroxid, Di(4-methylbenzoyl)peroxid, Di(4-tert.-butylcyclohexyl)peroxydicarbonat, Di(tert.-amyl)peroxid, Di(tert.-butyl)peroxid, Dibenzoylperoxid, Dicetylperoxydicarbonat, Dicumylperoxid, Dilauroylperoxid, Dimyristylperoxydicarbonat, Disuccinoylperoxid, Methylethylketoneperoxid, Methylisobutylketoneperoxid, tert.-Amylperoxy-2-ethylhexanoat, tert.-Amylperoxy-2-ethylhexylcarbonat, tert.-Amylperoxybenzoat, tert.-Amylperoxyneodecanoat, tert.-Amylperoxypivalat, tert.-Butylcumylperoxid, tert.-Butylhydroperoxid, tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat, tert.-Butylperoxy-2-ethylhexylcarbonat, tert.-Butylperoxy-3,5,5-trimethylhexanoat, tert.-Butylperoxyacetat, tert.-Butylperoxybenzoat, tert.-Butylperoxyisobutyrat, tert.-Butylperoxyneodecanoat, tert.-Butylperoxyneoheptanoat und tert.-Butylperoxypivalat zu nennen.
  • Anstelle des organischen Peroxides oder zusammen mit ihm kann das erfindungsgemäße Kompositmaterial Initiatoren mit labilen Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen (C-C-Initatoren), die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen mit der allgemeinen Formel Ph-R4R3C-CR5R6-Ph, wobei Ph eine Phenylgruppe oder eine substituierte Phenylgruppe und R3, R4, R5 and R6 jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff oder eine Alkylgruppe darstellen, enthalten. Typische Beispiele sind 3,4-Dimethyl-3,4-diphenylhexan, 2,3-Dimethyl-2,3-diphenylbutan, 3,4-Dimethyl-3,4-diphenylhexan, 2,3-dimethyl-2,3-diphenylbutan. Weiterhin kommen oligomere Benzopinacolsilylether, Benzpinakoldisilyether, monomer oder oligomer, Benzpinakoldimethylether, Tetraphenylethan und Tetraphenylethandinitril als C-C-Initiatoren in Frage.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können zusätzlich ein oder mehrere den Vernetzungsgrad erhöhende Substanzen eingesetzt werden. Dies können beispielsweise mehrfunktionelle Acrylate und Methacrylate, N,N-m-Phenylendimaleimid, 2,4,6-Triallyloxy-1,3,5-triazin und/oder 1,3,5-Triallylisocyanurat sein.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Kompositmateriales gemäß bei der Herstellung von Rohrleitungen für Gas und Wasser.
  • Beispiele
  • Kern-Hülle Partikel:
  • Beispiel 1: Ein Strom einer dampfförmigen Mischung aus 0,49 kg/h SiCl4 und 0,05 kg/h Monosilan und ein zweiter Strom in Form eines Aerosoles, das aus einer 25 gewichtsprozentigen Lösung von Eisen(II)chlorid, entsprechend 1,55 kg/h Eisen(II)chlorid, in Wasser und 5 Nm3/h Stickstoff als Verdüsungsgas bei Raumtemperatur (23°C) mittels einer Zweistoffdüse erhalten wird, werden getrennt voneinander in die Mischzone eines Reaktors werden eingebracht.
  • Dieses Gemisch wird in der Verbrennungszone des Reaktors in einer Flamme, die durch Zündung eines Gemisches aus 7,9 Nm3/h Wasserstoff und 21 Nm3/h Luft zur Reaktion gebracht. Die Verweilzeit des Reaktionsgemisches in der Verbrennungszone beträgt ca. 40 ms.
  • In der der Verbrennungszone nachfolgenden Kühlzone wird das Reaktionsgemisch durch Einbringen von 8 kg/h Wasser auf 332°C abgekühlt.
  • Der erhaltene Feststoff wird auf einem Filter von den gasförmigen Stoffen abgeschieden.
  • Die BET-Oberfläche des erhaltenen Feststoffes beträgt 40 m2/g, der mittlere Partikeldurchmesser 11 nm, die 90% Spanne der Anzahlverteilung 5–20 nm, die Dicke der Hülle 2–15 nm. Der Anteil an Siliciumdioxid beträgt 17,4 Gew.-% und an Kernbestandteilen 82,6 Gew.-%. Die Kernbestandteile Maghemit, Magnetit und Hämatit liegen dabei in einem Gewichtsverhältnis von 57:38:5 vor. Die Kristallitgrößen von Maghemit, Magnetit und Hämatit betragen 325, 525 und 870 Å, wobei die Werte von Magnetit und Hämatit ±5% und die von Maghemit ±10% variieren können.
  • Beispiel 2: 600 g der Partikel aus Beispiel 1 werden in einem Mischer vorgelegt und portionsweise 12 g Dynasylan® 9896, Evonik Degussa, zugetropft. Nachfolgend wird bei einer Temperatur von 120°C über einen Zeitraum von 3,5 Stunden getrocknet.
  • Beim eingesetzten Dynasylan® 9896 handelt es sich um ein oligomeres, kurzkettiges, alkylfunktionalisiertes Silan. Es weist einen pH-Wert von 3–4, eine Dichte (20°C) von 1,04 g/cm3, eine dynamische Viskosität (20°C) von < 60 mPas und einem Flammpunkt von > 63°C auf.
  • Kompositmaterialien
  • Beispiel 3-1: 1,66 g der Partikel aus Beispiel 1 und 163,90 g Lupolen 5261 ZQ 456 werden über einen gegenläufigen Doppelschneckenextruder mit intensiv mischenden Schnecken (Haake CTW 100) mit einem Temperaturprofil von 170-170-170°C und Kopf 220°C extrudiert und nachfolgend granuliert.
  • Bei Lupolen® 5261 ZQ 456, LyondellBasell, handelt es sich um ein Polyethylen hoher Dichte (HDPE) mit einer Dichte von 0.954 g/cm3, einem Schmelzestrom (MFR) von 3,0 g/10 min (190°C/21,6 kg), einem Zugmodul von 1200 MPa (23°C), einer Streckspannung von 27 MPa (23°C), einer Streckdehnung von 9% (23°C), einer Schmelztemperatur von 134°C und einer Shore-Härte von 65 (Shore D (3 sec)).
  • Die Beispiele 3-2 bis 3-5 werden analog Beispiel 3-1, jedoch mit unterschiedlichen Anteilen an Partikeln durchgeführt.
  • Die Beispiele 4-1 bis 4-5 werden analog Beispiel 3-1, jedoch unter Verwendung der Partikel aus Beispiel 2 und unterschiedlichen Gehalten davon durchgeführt.
  • Einsatzstoffe und -mengen der Beispiele 3 und 4 sind in Tabelle 1 wiedergegeben. Tabelle 2 zeigt physikalischchemische Werte der hergestellten Kompositmaterialien.
  • Figure 00170001

Claims (12)

  1. Kompositmaterial in Granulatform enthaltend – Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur, bei denen der Kern ein oder mehrere magnetische Materialien und die Hülle Siliciumdioxid enthält und – ein in Gegenwart eines thermisch aktivierbaren Radikalstarters vernetzbares Polyethylen.
  2. Kompositmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Polyethylen 30 bis 99,9 Gew.-% beträgt.
  3. Kompositmaterial nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur 0,1 bis 70 Gew.-% beträgt.
  4. Kompositmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur Eisenoxide aufweist oder aus diesen besteht.
  5. Kompositmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur einen Anteil an Kernmaterial 50 bis 90 Gew.-% und an Hüllmaterial von 10 bis 50 Gew.-% aufweisen.
  6. Kompositmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel mit einer Kern-Hülle-Struktur oberflächenmodifiziert sind.
  7. Kompositmaterial nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das das Polyethylen ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Polyethylenen hoher Dichte (HDPE), Polyethylenen niedriger Dichte (LDPE), linearen Polyethylenen niedriger Dichte (LLDPE), Polyethylenen mit sehr niedriger Dichte (VLDPE) und/oder Polyethylencopolymere, wobei die Polyethylencopolymere einen Copolymeranteil von jeweils 10 bis 30 Gew.-% aufweisen.
  8. Kompositmaterial nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere aus der Gruppe bestehend aus Ethylenvinylacetat (EVA), Ethylenbutylacrylat (EBA), Ethylenethylacrylat (EEA) und/oder Ethylenmethylacrylat (EMA) ausgewählt sind.
  9. Verfahren zum Vernetzen von Polyethylenen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Kompositmaterial gemäß der Ansprüche 1 bis 8, ein oder mehrere thermisch aktivierbare Radikalstarter und wenigstens ein Polyethylen mischt und die Mischung induktiv erwärmt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der thermisch aktivierbare Radikalstarter ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus organischen Peroxiden und Initiatoren mit labilen Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen.
  11. Verfahren nach den Ansprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass man zusätzlich ein oder mehrere den Vernetzungsgrad erhöhende Substanzen einsetzt.
  12. Verwendung des Kompositmateriales gemäß der Ansprüche 1 bis 8 zum bei der Herstellung von Rohrleitungen für Gas und Wasser.
DE102009027090A 2009-06-23 2009-06-23 Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial Withdrawn DE102009027090A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009027090A DE102009027090A1 (de) 2009-06-23 2009-06-23 Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial
CN201080028450.1A CN102803369B (zh) 2009-06-23 2010-05-25 包含聚乙烯和磁性颗粒的复合材料
PCT/EP2010/057113 WO2010149443A1 (en) 2009-06-23 2010-05-25 Composite material comprising polyethylene and magnetic particles
EP10721493A EP2445959A1 (de) 2009-06-23 2010-05-25 Verbundwerkstoff, umfassend polyethylen und magnetische teilchen
US13/376,674 US9290641B2 (en) 2009-06-23 2010-05-25 Composite material comprising polyethylene and magnetic particles
IL216552A IL216552A0 (en) 2009-06-23 2011-11-23 Composite material comprising polyethylene and magnetic particles

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009027090A DE102009027090A1 (de) 2009-06-23 2009-06-23 Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009027090A1 true DE102009027090A1 (de) 2010-12-30

Family

ID=42674600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009027090A Withdrawn DE102009027090A1 (de) 2009-06-23 2009-06-23 Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial

Country Status (6)

Country Link
US (1) US9290641B2 (de)
EP (1) EP2445959A1 (de)
CN (1) CN102803369B (de)
DE (1) DE102009027090A1 (de)
IL (1) IL216552A0 (de)
WO (1) WO2010149443A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014037208A1 (de) * 2012-09-10 2014-03-13 Evonik Industries Ag Kautschukmischung enthaltend eisen-silicium-oxidpartikel mit verbesserter aufheizgeschwindigkeit
EP2982707A1 (de) * 2012-06-28 2016-02-10 Dow Global Technologies LLC Verbundwerkstoff, verfahren zur herstellung davon und daraus hergestellte artikel

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005004872A1 (de) * 2005-02-03 2006-08-10 Degussa Ag Wässrige Emulsionen von funktionellen Alkoxysilanen und deren kondensierten Oligomeren, deren Herstellung und Verwendung zur Oberflächenbehandlung
DE102008041918A1 (de) 2008-09-09 2010-03-11 Evonik Degussa Gmbh Silanolkondensationskatalysatoren zur Vernetzung von gefüllten und ungefüllten Polymer-Compounds
DE102008041919A1 (de) * 2008-09-09 2010-03-11 Evonik Degussa Gmbh Verwendung von Silicium enthaltenden Vorläuferverbindungen einer organischen Säure als Katalysator zur Vernetzung von gefüllten und ungefüllten Polymer-Compounds
DE102008044384A1 (de) 2008-12-05 2010-06-10 Evonik Degussa Gmbh Eisen-Silicium-Oxidpartikel mit einer Kern-Hülle-Struktur
DE102009027091A1 (de) * 2009-06-23 2011-02-17 Evonik Degussa Gmbh Thermisch aktivierbare Radikalstarter und magnetische Partikel enthaltendes Kompositmaterial
DE102010002358A1 (de) 2010-02-25 2011-08-25 Evonik Degussa GmbH, 45128 Carboxyfunktionalisierte Silicium enthaltende Vorläuferverbindung verschiedener organischer Carbonsäuren
PL2484637T3 (pl) 2011-02-03 2013-09-30 Evonik Degussa Gmbh Cząstki tlenków żelaza i krzemu o ulepszonym współczynniku nagrzewania w zmiennym polu magnetycznym i elektromagnetycznym
US8959690B2 (en) 2012-06-29 2015-02-24 Nike, Inc. Induction heating apparatuses and processes for footwear manufacturing
US9986787B2 (en) 2012-06-29 2018-06-05 Nike, Inc. Induction heating apparatuses and processes for footwear manufacturing
US9545611B2 (en) * 2012-08-24 2017-01-17 The University Of Akron Magnetic macroinitiators and magnetically induced chain reactions
CN104812826B (zh) * 2012-09-28 2018-03-20 陶氏环球技术有限责任公司 组合物、由其制备的带材和复合管材以及制备复合管材的方法
US9427938B2 (en) * 2012-12-17 2016-08-30 Dow Global Technologies Llc Multi-layered structure and a method of sealing or shaping using a multi-layered structure
CN104530568A (zh) * 2015-01-15 2015-04-22 鲁奎 一种用于加工水管的隔热材料及加工成水管的方法
US10310374B2 (en) 2016-08-18 2019-06-04 International Business Machines Corporation Repatternable nanoimprint lithography stamp
JP2020167273A (ja) * 2019-03-29 2020-10-08 太陽誘電株式会社 インダクタ
EP3875185A1 (de) * 2020-03-05 2021-09-08 Evonik Operations GmbH Selective superparamagnetic sintering und eine dafür geeignete tinte

Family Cites Families (32)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4035322A (en) * 1974-08-12 1977-07-12 Southwire Company Method of preparing curable pellets of polyethylene
JPS5924434A (ja) * 1982-07-30 1984-02-08 Fuji Photo Film Co Ltd 磁気記録体
JPS6169866A (ja) * 1984-09-12 1986-04-10 Polyplastics Co 複合材料組成物
US5053446A (en) * 1985-11-22 1991-10-01 University Of Dayton Polyolefin composites containing a phase change material
DE19848351A1 (de) 1998-10-21 2000-04-27 Degussa Vernetzbare Polymere, Verfahren zu deren Herstellung und Formkörper aus vernetzten Polymeren
AU6120000A (en) 1999-06-08 2000-12-28 Remington Products Company Magnetically active flexible polymers
MXPA03000200A (es) * 2000-07-24 2003-09-22 Dow Global Technologies Inc Composiciones de mezclas de polimeros superabsorbentes termoplasticos y su preparacion.
JP2002237404A (ja) * 2001-02-07 2002-08-23 Toda Kogyo Corp 磁気記録媒体用複合磁性粒子粉末及び磁気記録媒体
DE10132942A1 (de) 2001-07-06 2003-01-23 Degussa Siloxan-Oligomere, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE10142555A1 (de) 2001-08-30 2003-03-20 Degussa Mittel für die Verbesserung der Scorch-Bedingungen bei der Herstellung gepfropfter und/oder vernetzter Polymere sowie gefüllter Kunststoffe
JP2003082236A (ja) * 2001-09-11 2003-03-19 Bridgestone Corp 樹脂磁石組成物
GB0200259D0 (en) * 2002-01-07 2002-02-20 Univ Reading The Encapsulated radioactive nuclide microparticles and methods for their production
CA2473571C (en) * 2002-02-26 2011-08-30 Kuraray Co., Ltd. Resin composition and multi-layer structures
GB0220063D0 (en) * 2002-08-29 2002-10-09 Isis Innovation Magnetic particle and process for preparation
CN1215902C (zh) * 2003-09-11 2005-08-24 复旦大学 一种具有核壳结构的磁性荧光双功能微球及其制备方法
DE102004004147A1 (de) 2004-01-28 2005-08-18 Degussa Ag Oberflächenmodifizierte, mit Siliziumdioxid umhüllte Metalloid/Metalloxide
DE102004007456A1 (de) 2004-02-13 2005-09-01 Degussa Ag Hochgefüllte Polyolefin-Compounds
DE102005004872A1 (de) 2005-02-03 2006-08-10 Degussa Ag Wässrige Emulsionen von funktionellen Alkoxysilanen und deren kondensierten Oligomeren, deren Herstellung und Verwendung zur Oberflächenbehandlung
DE102005004871A1 (de) 2005-02-03 2006-08-10 Degussa Ag Hochviskose wässrige Emulsionen von funktionellen Alkoxysilanen, deren kondensierten Oligomeren, Organopolysiloxanen, deren Herstellung und Verwendung zur Oerflächenbehandlung von anorganischen Materialien
MX2007015680A (es) * 2005-06-30 2008-02-21 Nova Chem Inc Materiales compuestos magneticos y articulos que los contienen.
WO2008021571A2 (en) * 2006-08-18 2008-02-21 Maglev Technologies, Llc. Magnetic composites
US20080114134A1 (en) * 2006-11-14 2008-05-15 General Electric Company Process for crosslinking thermoplastic polymers with silanes employing peroxide blends, the resulting crosslinked thermoplastic polymer composition and articles made therefrom
US8268436B2 (en) * 2007-12-15 2012-09-18 The Goodyear Tire & Rubber Company Tire with indicia containing composite magnetic nanoparticles
DE102008001433A1 (de) * 2008-04-28 2009-10-29 Evonik Degussa Gmbh Hydrophobiertes Silicium-Eisen-Mischoxid
DE102008001437A1 (de) 2008-04-28 2009-10-29 Evonik Degussa Gmbh Oberflächenmodifizierte, superparamagnetische oxidische Partikel
CN102131854A (zh) 2008-08-29 2011-07-20 赢创德固赛有限责任公司 在木塑料复合材料制造中使用硅烷和硅烷共混物的方法
DE102008041919A1 (de) 2008-09-09 2010-03-11 Evonik Degussa Gmbh Verwendung von Silicium enthaltenden Vorläuferverbindungen einer organischen Säure als Katalysator zur Vernetzung von gefüllten und ungefüllten Polymer-Compounds
DE102008041920A1 (de) 2008-09-09 2010-03-11 Evonik Degussa Gmbh Neue Katalysatoren für die Vernetzung von funktionellen Silanen oder funktionellen Siloxanen, insbesondere mit Substraten
DE102008041918A1 (de) 2008-09-09 2010-03-11 Evonik Degussa Gmbh Silanolkondensationskatalysatoren zur Vernetzung von gefüllten und ungefüllten Polymer-Compounds
DE102008044384A1 (de) 2008-12-05 2010-06-10 Evonik Degussa Gmbh Eisen-Silicium-Oxidpartikel mit einer Kern-Hülle-Struktur
DE102009027091A1 (de) 2009-06-23 2011-02-17 Evonik Degussa Gmbh Thermisch aktivierbare Radikalstarter und magnetische Partikel enthaltendes Kompositmaterial
PL2484637T3 (pl) 2011-02-03 2013-09-30 Evonik Degussa Gmbh Cząstki tlenków żelaza i krzemu o ulepszonym współczynniku nagrzewania w zmiennym polu magnetycznym i elektromagnetycznym

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2982707A1 (de) * 2012-06-28 2016-02-10 Dow Global Technologies LLC Verbundwerkstoff, verfahren zur herstellung davon und daraus hergestellte artikel
EP3424995A3 (de) * 2012-06-28 2019-03-20 Dow Global Technologies Llc Verbundwerkstoff, verfahren zur herstellung davon und daraus hergestellte artikel
WO2014037208A1 (de) * 2012-09-10 2014-03-13 Evonik Industries Ag Kautschukmischung enthaltend eisen-silicium-oxidpartikel mit verbesserter aufheizgeschwindigkeit

Also Published As

Publication number Publication date
IL216552A0 (en) 2012-02-29
CN102803369B (zh) 2014-02-26
WO2010149443A1 (en) 2010-12-29
US9290641B2 (en) 2016-03-22
CN102803369A (zh) 2012-11-28
EP2445959A1 (de) 2012-05-02
US20120080637A1 (en) 2012-04-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009027090A1 (de) Magnetische Partikel und Polyethylen enthaltendes Kompositmaterial
US8877835B2 (en) Heat-activatable free-radical initiators and composite material which comprises magnetic particles
DE602005005076T2 (de) Kautschukmasse mit nanoskaligen, magnetischen füllstoffen
DE102005056622A1 (de) Nanopartikel
EP3421427B1 (de) Verfahren zur herstellung von aluminosilicatteilchen mit hervorragender dispergierbarkeit, kautschukverstärkendes element mit aluminosilicatteilchen und kautschukzusammensetzung damit für reifen
WO2009127433A1 (de) Anorganische nanopartikel und damit hergestellte polymerkomposite
Jiang et al. Poly (methyl methacrylate)‐coated carbonyl iron particles and their magnetorheological characteristics
KR20180126850A (ko) 우수한 분산성을 갖는 알루미노실리케이트 입자의 제조 방법, 상기 알루미노실리케이트 입자를 포함한 고무 보강재 및 이를 포함한 타이어용 고무 조성물
JP6508487B2 (ja) ヘマタイト粒子粉末の製造方法、該ヘマタイト粒子粉末を用いた塗料の製造方法及び樹脂組成物の製造方法
EP1984468A1 (de) Verfahren zum verkleben von werkstoffen mit nanoskaligen, superparamagnetischen poly(meth)acrylatpolymeren
JP7404238B2 (ja) 表面修飾ナノダイヤモンドの製造方法、及び複合材料の製造方法
EP1984444A1 (de) Nanoskalige, superparamagnetische poly(meth)acrylatpolymere
DE102007022821B4 (de) Spinnmasse für die Herstellung von Aluminiumoxid- und Mullitfasern und Verfahren zu deren Herstellung
KR20210067411A (ko) 폴리머 비드 및 그 제조방법
WO2012048985A1 (de) Umhüllte eisenoxidpartikel
Srivastava Metal oxide filled micro and nano natural rubber composites
US12505941B2 (en) Dust core and magnetic component
KR102395385B1 (ko) 환원된 산화그래핀 및 MnFe2O4 나노입자를 첨가한 카보닐철 기반 자기유변 유체의 제조방법
DE102012206004A1 (de) Metallmischoxid enthaltendes Pulver, Verfahren zu dessen Herstellung und Verwendung
EP2089479A2 (de) Dispergierbare nanopartikel
WO2013023901A1 (de) Verwendung eisenoxidhaltiger pulver zur hitzestabilisierung von silikonkautschuken
WO2013004659A1 (de) Verfahren zur modifikation von partikulären feststoffen durch photopolymerisation
JP2012087007A (ja) 無機物含有微粒子、該無機物含有微粒子を含む分散体およびその製造方法
JP2022014152A (ja) 軟磁性粉末、組成物、成形品、軟磁性粉末の製造方法
RAMAZANI et al. SYNTHESIS, STRUCTURE ANDMAGNETIC PROPERTIES OF PD-COATED FE3O4 NANOMAGNETIC HYPERBRANCHED POLYETHYLENIMINE (HPEI)

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20150101