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DE102009026465A1 - Handmessgerät - Google Patents

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DE102009026465A1
DE102009026465A1 DE200910026465 DE102009026465A DE102009026465A1 DE 102009026465 A1 DE102009026465 A1 DE 102009026465A1 DE 200910026465 DE200910026465 DE 200910026465 DE 102009026465 A DE102009026465 A DE 102009026465A DE 102009026465 A1 DE102009026465 A1 DE 102009026465A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pulse generator
evaluation
hand
control loop
held measuring
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200910026465
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English (en)
Inventor
Christoph Wieland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Priority to PCT/EP2010/054419 priority patent/WO2010136244A1/de
Priority to EP10716504A priority patent/EP2435848A1/de
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Abstract

Die Erfindung geht aus von einem Handmessgerät (10), insbesondere einem Pulsradarortungsgerät, mit einem Regelkreis (12), der einen Sendeimpulsgenerator (14) und einen Auswerteimpulsgenerator (16) aufweist. Es wird vorgeschlagen, dass der Regelkreis (12) zumindest einen Differenzbildner (18) aufweist, dessen Ausgangsgröße (20) zumindest von einer Größe (22) des Sendeimpulsgenerators (14) und einer Größe (24) des Auswerteimpulsgenerators (16) abhängig ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einem Handmessgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es ist bereits ein Handmessgerät, insbesondere ein Pulsradarortungsgerät, mit einem Regelkreis, der einen Sendeimpulsgenerator und einen Auswerteimpulsgenerator aufweist, vorgeschlagen worden.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung geht aus von einem Handmessgerät, insbesondere einem Pulsradarortungsgerät, mit einem Regelkreis, der einen Sendeimpulsgenerator und einen Auswerteimpulsgenerator aufweist.
  • Es wird vorgeschlagen, dass der Regelkreis zumindest einen Differenzbildner aufweist, dessen Ausgangsgröße zumindest von einer Größe des Sendeimpulsgenerators und einer Größe des Auswerteimpulsgenerators abhängig ist. Vorzugsweise weist die Größe des Sendeimpulsgenerators zumindest einen Sendeimpuls auf. Vorteilhaft weist die Größe des Auswerteimpulsgenerators zumindest einen Auswerteimpuls auf. Unter einem „Regelkreis” soll insbesondere ein Mittel verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, eine Regelgröße des Regelkreises auf eine Führungsgröße des Regelkreises zu regeln bzw. entsprechend der Führungsgröße zu generieren, das heißt zumindest eine Störgröße auszugleichen. Vorteilhaft regelt der Regelkreis eine Regelgröße, die als ein Zeitabstand zwi schen dem Sendeimpuls des Sendeimpulsgenerators und dem Auswerteimpuls des Auswerteimpulsgenerators ausgeführt ist. Vorzugsweise ist der Regelkreis analog, teilweise digital und/oder vollständig digital ausgebildet. Unter dem Begriff „Störgröße” sollen insbesondere Unlinearitäten, Temperaturabhängigkeiten und/oder andere, dem Fachmann bekannte Störgrößen verstanden werden. Unter einem „Sendeimpulsgenerator” soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die eine Größe generiert, die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Zeitpunkt an dem das Handmessgerät einen Ortungsimpuls sendet, zu bestimmen. Insbesondere soll unter einem „Auswerteimpulsgenerator” eine Vorrichtung verstanden werden, die eine Größe generiert, die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Zeitpunkt, an dem das Handmessgerät den Ortungsimpuls auswertet, zu bestimmen. Unter einem „Differenzbildner” soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest dazu vorgesehen ist, die Größe des Sendeimpulsgenerators von der Größe des Auswerteimpulsgenerators abzuziehen oder die Größe des Auswerteimpulsgenerators von der Größe des Sendeimpulsgenerators abzuziehen. Unter dem Begriff „Ausgangsgröße des Differenzbildners” soll insbesondere eine Regeldifferenz bzw. ein Regelfehler des Regelkreises verstanden werden. Unter „abhängig” soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass sich die Ausgangsgröße des Differenzbildners, bei einer Änderung der Größe des Sendeimpulsgenerators oder bei einer Änderung der Größe des Auswerteimpulsgenerators, voraussagbar ändert. Unter „vorgesehen” soll insbesondere speziell ausgestattet, ausgelegt und/oder programmiert verstanden werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Handmessgeräts kann vorteilhaft eine zeitliche Beziehung zwischen der Größe des Sendeimpulsgenerators und der Größe des Auswerteimpulsgenerators erreicht werden. Dadurch werden vorteilhaft Störgrößen wie Unlinearitäten, Ungenauigkeiten und Temperaturabhängigkeiten des Sendeimpulsgenerators, des Auswerteimpulsgenerators und einer Takterzeugungseinheit ausgeregelt bzw. weitestgehend eliminiert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Differenzbildner einen beschalteten Operationsverstärker aufweist. Alternativ und/oder zusätzlich kann der Differenzbildner zumindest ein diskretes Bauteil, vorteilhaft mehrere diskrete Bauteile, aufweisen. Vorteilhaft ist der Differenzbildner als ein einzelner beschalteter Operationsverstärker ausgebildet. Wie ein Operationsverstärker zu einem Differenzbildner, das heißt zu einem Addierer und/oder Subtrahierer beschaltet wird, ist dem Fachmann bekannt. Unter „beschalten” soll insbesondere mit bzw. über Bauteile elektrisch leitend verbinden verstanden werden. Durch den beschalteten Operationsverstärker können eine vorteilhaft geringe Bauteilanzahl und dadurch geringe Kosten erreicht werden.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Differenzbildner zumindest drei Eingänge aufweist. Vorteilhaft ist einer der Eingänge des Differenzbildners mit dem Sendeimpulsgenerator verbunden. Ebenso vorteilhaft ist einer der Eingänge des Differenzbildners mit dem Auswerteimpulsgenerator verbunden. Durch die drei Eingänge des Differenzbildners können konstruktiv einfach die Größe des Sendeimpulsgenerators, die Größe des Auswerteimpulsgenerators und eine Führungsgröße des Regelkreises kombiniert bzw. miteinander verglichen werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der drei Eingänge des Differenzbildners dazu vorgesehen ist, als ein Eingang für eine Führungsgröße des Regelkreises zu dienen. Dazu ist dieser Eingang des Differenzbildners vorteilhaft mit einer Quelle der Führungsgröße verbunden. Die Quelle der Führungsgröße wird vorteilhaft von einer Recheneinheit des Handmessgeräts gebildet bzw. kontrolliert. Unter einer „Führungsgröße” soll insbesondere ein Signal verstanden werden, das einen Sollwert für eine Regelgröße des Regelkreises darstellt. Vorteilhaft regelt der Regelkreis die Regelgröße so, dass die Regelgröße weitestgehend proportional zu der Führungsgröße ist. Dadurch, dass ein Eingang des Differenzbildners als ein Eingang für eine Führungsgröße des Regelkreises dient, kann die Regelgröße des Regelkreises vorteilhaft verändert werden.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Regelkreis eine Führungsgröße aufweist, die als Rampe ausgebildet ist. Unter einer „Rampe” soll insbesondere eine Sägezahnspannung und/oder eine Treppenspannung bzw. ein der Sägezahnspannung und/oder der Treppenspannung entsprechender, digitaler Wert verstanden werden. Vorteilhaft ist die Führungsgröße des Regelkreises mit einem Eingang des Differenzbildners verbunden. Durch eine Ausbildung der Führungsgröße als Rampe kann vorteilhaft eine lineare Veränderung des Zeitabstands zwischen einem Sendeimpuls und einem Empfangs impuls erreicht werden, wodurch das Handmessgerät Ortungsimpulse auswerten kann, die unterschiedliche Strecken zurückgelegt haben.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Regelkreis einen Regler aufweist, der als integrierender Regler ausgebildet ist. Unter einem „integrierenden Regler” soll insbesondere ein Regler verstanden werden, der zumindest einen integrierenden Anteil aufweist. Alternativ und/oder zusätzlich kann der Regler einen verstärkenden Anteil, einen differenzierenden Anteil bzw. jede, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kombination aus diesen Anteilen aufweisen. Durch eine Ausbildung des Reglers als ein integrierender Regler kann vorteilhaft eine feste Einschwingzeit des Regelkreises angenommen und somit eine zuverlässige Regelung erreicht werden.
  • Ferner wird eine Takterzeugungseinheit mit zumindest einem Ausgangssignal vorgeschlagen, das dem Sendeimpulsgenerator und/oder dem Auswerteimpulsgenerator als Referenz dient. Unter einer „Takterzeugungseinheit” soll insbesondere ein Oszillator, ein Schwingkreis und/oder ein anderer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinender Takterzeuger verstanden werden. Unter der Wendung „als Referenz dienen” soll insbesondere verstanden werden, das der Sendeimpulsgenerator und/oder der Auswerteimpulsgenerator eine Größe abhängig von dem Ausgangssignal der Takterzeugungseinheit generiert. Durch die Takterzeugungseinheit kann konstruktiv einfach eine vorteilhafte Referenz erreicht werden. Durch eine gemeinsame Referenz kann eine Ausgangsgröße des Differenzbildners erreicht werden, die von Zeitpunkten der Impulse des Ausgangssignals weitgehend unabhängig ist, weil die Abhängigkeit der Ausgangsgröße des Differenzbildners durch eine Differenzbildung ausgeglichen wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator zumindest ein Sendeimpuls und/oder der Auswerteimpulsgenerator zumindest einen Auswerteimpuls abhängig von zumindest einer Ausgangsgröße zumindest eines Reglers des Regelkreises generiert. Vorzugsweise generiert der Auswerteimpulsgenerator den Auswerteimpuls abhängig von zumindest einer Ausgangsgröße des Reglers. Durch eine Abhängigkeit des Sendeimpulses und/oder des Auswerteimpulses von der Ausgangsgröße des Reglers kann vorteilhaft eine konstruktiv einfache Regelung erreicht werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird eine Auswertevorrichtung vorgeschlagen, die dazu vorgesehen ist, einen Ortungsimpuls an einem einzigen, von einem Auswerteimpuls des Auswerteimpulsgenerators abhängigen Zeitpunkt auszuwerten. Vorteilhaft ist die Auswertevorrichtung dazu mit einer Empfangsvorrichtung des Handmessgeräts verbunden. Unter einem „Ortungsimpuls” soll insbesondere ein Impuls und einer Reflektion des Impulses, den eine Sendevorrichtung des Handmessgeräts aussendet bzw. wegsendet, verstanden werden. Durch eine Auswertung eines Ortungsimpulses bzw. dessen Reflektion an einem einzigen Zeitpunkt kann eine besonders einfach zu konstruierende und preiswerte Auswertevorrichtung erreicht werden.
  • Zudem wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator und/oder der Auswerteimpulsgenerator zumindest eine Rückführgröße generiert. Vorteilhaft generieren der Sendeimpulsgenerator und der Auswerteimpulsgenerator jeweils eine Rückführgröße. Die Rückführgröße ist vorzugsweise proportional oder umgekehrt proportional zu einem Zeitabstand zwischen einem Taktimpuls des Ausgangssignals der Takterzeugungseinheit und dem Sendeimpuls bzw. dem Auswerteimpuls. Durch die Rückführgrößen kann ein konstruktiv einfach aufgebauter Differenzbildner verwendet und damit konstruktiver Aufwand und Kosten reduziert werden.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator zumindest ein Sendeimpuls und/oder der Auswerteimpulsgenerator zumindest einen Auswerteimpuls unabhängig von zumindest einer Ausgangsgröße eines Reglers des Regelkreises generiert. Vorzugsweise generiert der Sendeimpulsgenerator den Sendeimpuls unabhängig von zumindest einer Ausgangsgröße des Reglers. In diesem Fall generiert der Auswerteimpulsgenerator den Auswerteimpuls abhängig von zumindest einer Ausgangsgröße des Reglers. Durch eine Unabhängigkeit des Sendeimpulses und/oder des Auswerteimpulses von der Ausgangsgröße des Reglers kann vorteilhaft eine konstruktiv einfache Regelung erreicht werden.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator und der Auswerteimpulsgenerator identisch aufgebaut sind. Unter „identisch aufgebaut” soll insbesondere verstanden werden, dass der Sendeimpulsgenerator als Auswerteimpulsgenerator bzw. das der Auswerteimpulsgenerator als Sendeimpulsgenerator bei einer entsprechenden Verschaltung fungieren kann. Vorzugsweise sind der Sendeimpulsgenerator und der Auswerteimpulsgenerator unterschiedlich verschaltet. Durch einen identischen Aufbau des Sendeimpulsgenerators und des Auswerteimpulsgenerators können in beiden Generatoren gleichermaßen auftretende Störungen wirkungsvoll unterdrückt werden. Des Weiteren erspart dieser Aufbau einen konstruktiven Aufwand.
  • Zeichnung
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • 1 ein erfindungsgemäßes Handmessgerät mit einem Regelkreis in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 eine schematische Darstellung des Regelkreises des Handmessgeräts aus 1 und
  • 3 ein Zeitdiagramm von verschiedenen Größen des Regelkreises aus 1 und 2.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt ein Handmessgerät 10 mit einem Regelkreis 12 in einer perspektivischen Ansicht. Das Handmessgerät 10 ist als ein Pulsradarortungsgerät ausgebildet. Das Handmessgerät 10 sendet bei einem Ortungsvorgang Ortungsimpulse aus. Mit den Ortungsimpulsen erfasst das Handmessgerät 10 ein nicht näher dargestelltes Ortungsobjekt. Dabei ermittelt das Handmessgerät 10 einen Abstand zwischen dem Handmessgerät 10 und dem Ortungsobjekt.
  • Dazu weist das Handmessgerät 10 ein Gehäuse 56, ein Display 58, einen Handgriff 60, Bedienelemente 62 und eine Bauteilanordnung 64 auf. Das Display 58 ist an einer Vorderseite 66 des Handmessgeräts 10 angeordnet. Unter dem Display 58 ist der Handgriff 60 angeordnet. Axial zwischen dem Display 58 und dem Handgriff 60 sind die Bedienelemente 62 angeordnet.
  • Eine nicht näher dargestellte Sendevorrichtung ist an einer dem Display 58 abgewandten Rückseite 68 des Handmessgeräts 10 in dem Gehäuse 56 des Handmessgeräts 10 angeordnet. Die Sendevorrichtung sendet die Ortungsimpulse in eine Richtung senkrecht zu der Rückseite 68 aus. Die Ortungsimpulse sind gebündelt. Die Sendevorrichtung emittiert die Ortungsimpulse in Richtung der Rückseite 68. Die Ortungsimpulse sind dazu vorgesehen, den Abstand zwischen dem Ortungsobjekt und dem Handmessgerät 10 zu messen. Dazu empfängt eine nicht näher dargestellte Empfangsvorrichtung das Handmessgerät 10 Reflektionen 63 (2) der Ortungsimpulse. Diese Reflektionen 63 wertet eine Auswertevorrichtung 46 des Handmessgeräts 10 aus. Ein Aufbau und eine Funktion der Sendevorrichtung und der Empfangsvorrichtung sind dem Fachmann bekannt.
  • Ferner weist das Handmessgerät 10 vier Wegsensoreinheiten 69 auf. Die Wegsensoreinheiten 69 weisen jeweils einen nicht näher dargestellten Wegsensor und einen Rollkörper 70 auf. Mittels der Wegsensoreinheiten 69 bzw. der Rollkörper 70 bewegt ein Benutzer bei dem Ortungsvorgang das Handmessgerät 10 entlang einer Wegstrecke auf einer nicht näher dargestellten Oberfläche bzw. Wand. Das Handmessgerät 10 ermittelt die Wegstrecke dabei mittels der Wegsensoren. Eine Recheneinheit 71 des Handmessgeräts 10 kombiniert die erfasste Wegstrecke mit einem Ergebnis der Auswertevorrichtung 46 zu einem zweidimensionalen Ortungsergebnis. Dieses Ortungsergebnis bei einem Ortungsbetrieb stellt die Recheneinheit 71 auf dem Display 58 dar. Die Wegsensoreinheiten 69 bzw. die Rollkörper 70 sind an zwei Kanten der Rückseite 68 angeordnet.
  • Die Bauteilanordnung 64 ist als eine Platine ausgebildet. Sie weist den Regelkreis 12, eine Takterzeugungseinheit 36, die Auswertevorrichtung 46 und die Recheneinheit 71 auf. Die Bauteilanordnung 64 ist innerhalb des Gehäuses 56 des Handmessgeräts 10 in einer in Richtung der Ortungsimpulse weisenden Rich tung zwischen dem Displays 58 und der Sendevorrichtung angeordnet. Eine Haupterstreckungsfläche der Bauteilanordnung 64 ist senkrecht zu einer Senderichtung der Ortungsimpulse ausgerichtet.
  • Die 2 zeigt die Bauteilanordnung 64 des Handmessgeräts 10 mit dem Regelkreis 12 aus 1 in einer schematischen Darstellung. Der Regelkreis 12 weist einen Sendeimpulsgenerator 14, einen Auswerteimpulsgenerator 16 und einen Differenzbildner 18 auf. Eine Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18 ist von einer Größe 22 des Sendeimpulsgenerators, einer Größe 24 des Auswerteimpulsgenerators und von einer Führungsgröße 32 des Regelkreises 12 abhängig.
  • Der Differenzbildner 18 weist einen nicht näher dargestellten beschalteten Operationsverstärker und drei Eingänge 26, 28, 30 auf. Ein Eingang 30 der drei Eingänge 26, 28, 30 ist so mit dem Operationsverstärker verschaltet, so dass sein Wert zu der Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18 addiert wird. Zwei Eingänge 26, 30 der drei Eingänge 26, 28, 30 sind so mit dem Operationsverstärker verschaltet, so dass ihre Werte von der Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18 subtrahiert werden.
  • Ein Eingang 28 der zwei subtrahierten Eingänge 28, 30 dient als Eingang für eine Führungsgröße 32 des Regelkreises 12. Dazu ist dieser Eingang 28 mit der Recheneinheit 71 leitend verbunden. Die Recheneinheit 70 weist einen nicht näher dargestellten Digital/Analog-Wandler auf, der als Quelle der Führungsgröße 32 dient.
  • Der Regelkreis 12 weist einen Regler 34 auf, der als integrierender Regler 34 ausgebildet ist. Der Regler 34 ist eingangsseitig mit dem Differenzbildner 18 bzw. mit dessen Ausgangsgröße 20 leitend verbunden. Ausgangsseitig ist der Regler 34 mit dem Auswerteimpulsgenerator 16 leitend verbunden. Der Auswerteimpulsgenerator 16 generiert Auswerteimpulse 42 (3) an einem Zeitpunkt der abhängig von einer Ausgangsgröße 44 des Reglers 34 ist.
  • Die Takterzeugungseinheit 36 des Handmessgeräts 10 erzeugt ein Ausgangssignal 38 mit Taktimpulsen 72 (3). Dieses Ausgangssignal 38 dient dem Sendeimpulsgenerator 14 als Referenz zu einer Generierung der Sendeimpulse 40 (3). Ferner dient das Ausgangssignal 38 der Takterzeugungseinheit 36 dem Auswerteimpulsgenerator 16 als Referenz zu einer Generierung von Auswerteimpulsen 42 (3). Dazu sind der Sendeimpulsgenerator 14 und der Auswerteimpulsgenerator 16 leitend mit der Takterzeugungseinheit 36 verbunden.
  • Der Sendeimpulsgenerator 14 und der Auswerteimpulsgenerator 16 sind identisch aufgebaut. Ein Eingang 74 des Sendeimpulsgenerators 14, der entsprechend bei dem Auswerteimpulsgenerator 16 mit dem Regler 34 verbunden ist, ist bei dem Sendeimpulsgenerator 14 mit einer Konstantspannungsquelle 76 des Handmessgeräts 10 leitend verbunden. Demnach generiert der Sendeimpulsgenerator 14 die Sendeimpulse 40 unabhängig von der Ausgangsgröße 44 des Reglers 34.
  • Der Sendeimpulsgenerator 14 und der Auswerteimpulsgenerator 16 weisen jeweils ein Messglied 78, 80 auf, das jeweils eine Rückführgröße 48, 50 generiert. Dazu vermessen die Messglieder 78, 80 die Größen 22, 24 des Sendeimpulsgenerators 14 und des Auswerteimpulsgenerators 16. Die daraus generierten Rückführgrößen 48, 50 sind umgekehrt proportional zu Zeitabständen 90, 92 (3) zwischen einem der Taktimpulse 72 und einem der Sendeimpulse 40 bzw. zwischen einem der Taktimpulse 72 und einem der Auswerteimpulse 42. Über sein Messglied 78 ist der Sendeimpulsgenerator 14 mit dem subtrahierenden Eingang 30 des Differenzbildners 18 leitend verbunden und überträgt darüber die Rückführgröße 48. Ebenfalls über sein Messglied 80 ist der Auswerteimpulsgenerator 16 mit dem addierenden Eingang 26 des Differenzbildners 18 leitend verbunden und überträgt darüber die Rückführgröße 50.
  • Die Auswertevorrichtung 46 des Handmessgeräts 10 wertet den Ortungsimpuls des Handmessgeräts 10 zu einem einzigen, von dem Auswerteimpuls 42 des Auswerteimpulsgenerators 16 abhängigen Zeitpunkt aus. Dazu ist der Auswerteimpulsgenerators 16 mit der Auswertevorrichtung 46 leitend verbunden. Die Auswertevorrichtung 46 leitet ein Ergebnis der Auswertung digital an die Recheneinheit 71 weiter. Dazu sind die Auswertevorrichtung 46 und die Recheneinheit 71 leitend verbunden.
  • 3 zeigt vier Zeitdiagramme 82, 84, 86, 88, nämlich von dem Ausgangssignal 38 der Takterzeugungseinheit 36, der Größe 22 des Sendeimpulsgenerators 14 mit Sendeimpulsen 40, der Größe 24 des Auswerteimpulsgenerators 16 mit Auswerteimpulsen 42 und der Führungsgröße 32 des Regelkreises 12.
  • Die Taktimpulse 72 des Ausgangssignals 38 der Takterzeugungseinheit 36, die Sendeimpulse 40 und die Auswerteimpulse 42 sind als Dirac-Stöße, das heißt als sehr kurze Impulse dargestellt bzw. ausgebildet. Alternativ können diese Impulse auch als Flanken und/oder Schwellwerte der drei Größen ausgebildet sein.
  • Das erste, oberste Zeitdiagramm 82 zeigt das Ausgangssignal 38 der Takterzeu- gungseinheit 36. Die Takterzeugungseinheit 36 generiert die Taktimpulse 72 in regelmäßigen Zeitabständen 90 von 125 ns.
  • Das zweite Zeitdiagramm 84 zeigt die Größe 22 des Sendeimpulsgenerators 14 mit Sendeimpulsen 40. Der Sendeimpulsgenerator 14 generiert die Sendeimpulse 40 um den Zeitabstand 90 (125 ns) zu den Taktimpulsen 72 verzögert. Diese Zeitabstände 90 sind von einer Spannung der Konstantspannungsquelle 76 abhängig. Somit sind diese Zeitabstände 90 konstant.
  • Das dritte Zeitdiagramm 86 zeigt die Größe 24 des Auswerteimpulsgenerators 16 mit Auswerteimpulsen 42. Der Auswerteimpulsgenerator 16 generiert die Auswerteimpulse 42 um die Zeitabstände 92 zu den Taktimpulsen 72 bzw. um Zeitabstände 54 zu den Sendeimpulsen 40 verzögert. Die Zeitabstände 54, 92 sind von der Ausgangsgröße 44 des Reglers 34 abhängig. Der Regler 34 regelt seine Ausgangsgröße 44 so, dass ein Wert der Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18 in einem ausgeregelten Zustand null ist. Verändert sich die Führungsgröße 32 oder verändern sich die Zeitabstände 54 zwischen den Sendeimpulsen 40 und den Auswerteimpulsen 42 ergibt sich ein Wert der Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18, der ungleich null ist. Der Regler 34 ändert daraufhin seine Ausgangsgröße 44 und somit den Zeitpunkt der Auswerteimpulse 42 so lange, bis ein Wert der Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18 null ist. Dann ist ein ausgeregelter Zustand erreicht.
  • Das vierte, unterste Zeitdiagramm 88 zeigt die Führungsgröße 32 des Regelkreises 12. Die Führungsgröße 32 ist als Rampe mit Stufen ausgebildet. Ein Wert einer Regelgröße 52 des Regelkreises 12, das heißt proportional zu den Zeitabständen 54 zwischen den Sendeimpulsen 40 und den Auswerteimpulsen 42, ist proportional zu einem Wert der Führungsgröße 32. Diesen Zeitabständen 54 sind Strecken bzw. Abstände zwischen dem Ortungsobjekt und dem Handmessgerät 10 zugeordnet, die der Ortungsimpuls des Messgerätes 10 zurücklegt. Durch unterschiedliche lange Zeitabstände 54 können so unterschiedlich lange Abstände gemessen werden. Dieses Verfahren ist dem Fachmann bekannt.
  • Alternativ zu der gezeigten Ausgestaltung ist es auch möglich, dass der Sendeimpulsgenerator den Sendeimpuls abhängig von der Ausgangsgröße des Reglers generiert und der Auswerteimpulsgenerator den Auswerteimpuls unabhängig einer Ausgangsgröße des Reglers bzw. abhängig von der Konstantspannungsquelle generiert. Dabei sind die zwei vormals subtrahierten Eingänge als addierende Eingänge und der vormals addierende Eingang als subtrahierter Eingang ausgebildet.

Claims (15)

  1. Handmessgerät, insbesondere Pulsradarortungsgerät, mit einem Regelkreis (12), der einen Sendeimpulsgenerator (14) und einen Auswerteimpulsgenerator (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis (12) zumindest einen Differenzbildner (18) aufweist, dessen Ausgangsgröße (20) zumindest von einer Größe (22) des Sendeimpulsgenerators (14) und einer Größe (24) des Auswerteimpulsgenerators (16) abhängig ist.
  2. Handmessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzbildner (18) einen beschalteten Operationsverstärker aufweist.
  3. Handmessgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzbildner (18) zumindest drei Eingänge (26, 28, 30) aufweist.
  4. Handmessgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der drei Eingänge (28) des Differenzbildners (18) dazu vorgesehen ist, als ein Eingang für eine Führungsgröße (32) des Regelkreises (12) zu dienen.
  5. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis (12) eine Führungsgröße (32) aufweist, die als Rampe ausgebildet ist.
  6. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis (12) einen Regler (34) aufweist, der als integrierender Regler (34) ausgebildet ist.
  7. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Takterzeugungseinheit (36) mit zumindest einem Ausgangssignal (38), das dem Sendeimpulsgenerator (14) und/oder dem Auswerteimpulsgenerator (16) als Referenz dient.
  8. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sendeimpulsgenerator (14) zumindest einen Sendeimpuls (40) und/oder der Auswerteimpulsgenerator (16) zumindest einen Auswerteimpuls (42) abhängig von zumindest einer Ausgangsgröße (44) zumindest eines Reglers (34) des Regelkreises (12) generiert.
  9. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Auswertevorrichtung (46), die dazu vorgesehen ist, einen Ortungsimpuls zu einem einzigen, von einem Auswerteimpuls (42) des Auswerteimpulsgenerators (16) abhängigen Zeitpunkt auszuwerten.
  10. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sendeimpulsgenerator (14) und/oder der Auswerteimpulsgenerator (16) zumindest eine Rückführgröße (48, 50) generiert.
  11. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sendeimpulsgenerator (14) zumindest einen Sendeimpuls (40) und/oder der Auswerteimpulsgenerator (16) zumindest einen Auswerteimpuls (42) unabhängig einer Ausgangsgröße (44) eines Reglers (34) des Regelkreises (12) generiert.
  12. Handmessgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sendeimpulsgenerator (14) und der Auswerteimpulsgenerator (16) identisch aufgebaut sind.
  13. Regelkreis eines Handmessgeräts (10) zumindest nach Anspruch 1.
  14. Verfahren zum Betreiben eines Handmessgeräts (10), insbesondere eines Pulsradarortungsgerät, zumindest nach Anspruch 1, wobei ein Differenzbildner (18) eines Regelkreises (12) eine Ausgangsgröße (20) generiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsgröße (20) zumindest von einer Größe (22) eines Sendeimpulsgenerators (14) des Regelkreises (12) und zumindest von einer Größe (24) eines Auswerteimpulsgenerators (16) des Regelkreises (12) abhängig ist.
  15. Verfahren zumindest nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis (12) eine Regelgröße (52) regelt, die als Zeitabstand (54) zwischen einem Sendeimpuls (40) des Sendeimpulsgenerators (14) und einem Auswerteimpuls (42) des Auswerteimpulsgenerators (16) ausgebildet ist.
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