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Stand der Technik
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Die
Erfindung geht aus von einem Handmessgerät nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
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Es
ist bereits ein Handmessgerät,
insbesondere ein Pulsradarortungsgerät, mit einem Regelkreis, der
einen Sendeimpulsgenerator und einen Auswerteimpulsgenerator aufweist,
vorgeschlagen worden.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
Erfindung geht aus von einem Handmessgerät, insbesondere einem Pulsradarortungsgerät, mit einem
Regelkreis, der einen Sendeimpulsgenerator und einen Auswerteimpulsgenerator
aufweist.
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Es
wird vorgeschlagen, dass der Regelkreis zumindest einen Differenzbildner
aufweist, dessen Ausgangsgröße zumindest
von einer Größe des Sendeimpulsgenerators
und einer Größe des Auswerteimpulsgenerators
abhängig
ist. Vorzugsweise weist die Größe des Sendeimpulsgenerators
zumindest einen Sendeimpuls auf. Vorteilhaft weist die Größe des Auswerteimpulsgenerators
zumindest einen Auswerteimpuls auf. Unter einem „Regelkreis” soll insbesondere
ein Mittel verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, eine Regelgröße des Regelkreises
auf eine Führungsgröße des Regelkreises
zu regeln bzw. entsprechend der Führungsgröße zu generieren, das heißt zumindest
eine Störgröße auszugleichen.
Vorteilhaft regelt der Regelkreis eine Regelgröße, die als ein Zeitabstand
zwi schen dem Sendeimpuls des Sendeimpulsgenerators und dem Auswerteimpuls
des Auswerteimpulsgenerators ausgeführt ist. Vorzugsweise ist der
Regelkreis analog, teilweise digital und/oder vollständig digital
ausgebildet. Unter dem Begriff „Störgröße” sollen insbesondere Unlinearitäten, Temperaturabhängigkeiten und/oder
andere, dem Fachmann bekannte Störgrößen verstanden
werden. Unter einem „Sendeimpulsgenerator” soll insbesondere
eine Vorrichtung verstanden werden, die eine Größe generiert, die dazu vorgesehen
ist, zumindest einen Zeitpunkt an dem das Handmessgerät einen
Ortungsimpuls sendet, zu bestimmen. Insbesondere soll unter einem „Auswerteimpulsgenerator” eine Vorrichtung
verstanden werden, die eine Größe generiert,
die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Zeitpunkt, an dem das Handmessgerät den Ortungsimpuls
auswertet, zu bestimmen. Unter einem „Differenzbildner” soll insbesondere
eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest dazu vorgesehen
ist, die Größe des Sendeimpulsgenerators
von der Größe des Auswerteimpulsgenerators
abzuziehen oder die Größe des Auswerteimpulsgenerators
von der Größe des Sendeimpulsgenerators
abzuziehen. Unter dem Begriff „Ausgangsgröße des Differenzbildners” soll insbesondere eine
Regeldifferenz bzw. ein Regelfehler des Regelkreises verstanden
werden. Unter „abhängig” soll in diesem
Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass sich die Ausgangsgröße des Differenzbildners,
bei einer Änderung
der Größe des Sendeimpulsgenerators
oder bei einer Änderung
der Größe des Auswerteimpulsgenerators,
voraussagbar ändert.
Unter „vorgesehen” soll insbesondere
speziell ausgestattet, ausgelegt und/oder programmiert verstanden
werden.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung des
Handmessgeräts
kann vorteilhaft eine zeitliche Beziehung zwischen der Größe des Sendeimpulsgenerators
und der Größe des Auswerteimpulsgenerators
erreicht werden. Dadurch werden vorteilhaft Störgrößen wie Unlinearitäten, Ungenauigkeiten
und Temperaturabhängigkeiten
des Sendeimpulsgenerators, des Auswerteimpulsgenerators und einer
Takterzeugungseinheit ausgeregelt bzw. weitestgehend eliminiert.
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In
einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Differenzbildner
einen beschalteten Operationsverstärker aufweist. Alternativ und/oder
zusätzlich
kann der Differenzbildner zumindest ein diskretes Bauteil, vorteilhaft
mehrere diskrete Bauteile, aufweisen. Vorteilhaft ist der Differenzbildner
als ein einzelner beschalteter Operationsverstärker ausgebildet. Wie ein Operationsverstärker zu einem
Differenzbildner, das heißt
zu einem Addierer und/oder Subtrahierer beschaltet wird, ist dem
Fachmann bekannt. Unter „beschalten” soll insbesondere mit
bzw. über
Bauteile elektrisch leitend verbinden verstanden werden. Durch den
beschalteten Operationsverstärker
können
eine vorteilhaft geringe Bauteilanzahl und dadurch geringe Kosten
erreicht werden.
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Des
Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Differenzbildner zumindest
drei Eingänge
aufweist. Vorteilhaft ist einer der Eingänge des Differenzbildners mit
dem Sendeimpulsgenerator verbunden. Ebenso vorteilhaft ist einer
der Eingänge
des Differenzbildners mit dem Auswerteimpulsgenerator verbunden.
Durch die drei Eingänge
des Differenzbildners können
konstruktiv einfach die Größe des Sendeimpulsgenerators,
die Größe des Auswerteimpulsgenerators
und eine Führungsgröße des Regelkreises
kombiniert bzw. miteinander verglichen werden.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der drei Eingänge des
Differenzbildners dazu vorgesehen ist, als ein Eingang für eine Führungsgröße des Regelkreises
zu dienen. Dazu ist dieser Eingang des Differenzbildners vorteilhaft
mit einer Quelle der Führungsgröße verbunden.
Die Quelle der Führungsgröße wird
vorteilhaft von einer Recheneinheit des Handmessgeräts gebildet
bzw. kontrolliert. Unter einer „Führungsgröße” soll insbesondere ein Signal
verstanden werden, das einen Sollwert für eine Regelgröße des Regelkreises
darstellt. Vorteilhaft regelt der Regelkreis die Regelgröße so, dass
die Regelgröße weitestgehend
proportional zu der Führungsgröße ist.
Dadurch, dass ein Eingang des Differenzbildners als ein Eingang
für eine
Führungsgröße des Regelkreises
dient, kann die Regelgröße des Regelkreises
vorteilhaft verändert
werden.
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In
einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen,
dass der Regelkreis eine Führungsgröße aufweist,
die als Rampe ausgebildet ist. Unter einer „Rampe” soll insbesondere eine Sägezahnspannung
und/oder eine Treppenspannung bzw. ein der Sägezahnspannung und/oder der
Treppenspannung entsprechender, digitaler Wert verstanden werden.
Vorteilhaft ist die Führungsgröße des Regelkreises
mit einem Eingang des Differenzbildners verbunden. Durch eine Ausbildung
der Führungsgröße als Rampe
kann vorteilhaft eine lineare Veränderung des Zeitabstands zwischen
einem Sendeimpuls und einem Empfangs impuls erreicht werden, wodurch
das Handmessgerät
Ortungsimpulse auswerten kann, die unterschiedliche Strecken zurückgelegt
haben.
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Des
Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Regelkreis einen Regler aufweist,
der als integrierender Regler ausgebildet ist. Unter einem „integrierenden
Regler” soll
insbesondere ein Regler verstanden werden, der zumindest einen integrierenden
Anteil aufweist. Alternativ und/oder zusätzlich kann der Regler einen
verstärkenden
Anteil, einen differenzierenden Anteil bzw. jede, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Kombination aus diesen Anteilen aufweisen.
Durch eine Ausbildung des Reglers als ein integrierender Regler
kann vorteilhaft eine feste Einschwingzeit des Regelkreises angenommen
und somit eine zuverlässige
Regelung erreicht werden.
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Ferner
wird eine Takterzeugungseinheit mit zumindest einem Ausgangssignal
vorgeschlagen, das dem Sendeimpulsgenerator und/oder dem Auswerteimpulsgenerator
als Referenz dient. Unter einer „Takterzeugungseinheit” soll insbesondere
ein Oszillator, ein Schwingkreis und/oder ein anderer, dem Fachmann
als sinnvoll erscheinender Takterzeuger verstanden werden. Unter
der Wendung „als
Referenz dienen” soll
insbesondere verstanden werden, das der Sendeimpulsgenerator und/oder
der Auswerteimpulsgenerator eine Größe abhängig von dem Ausgangssignal
der Takterzeugungseinheit generiert. Durch die Takterzeugungseinheit
kann konstruktiv einfach eine vorteilhafte Referenz erreicht werden.
Durch eine gemeinsame Referenz kann eine Ausgangsgröße des Differenzbildners
erreicht werden, die von Zeitpunkten der Impulse des Ausgangssignals
weitgehend unabhängig
ist, weil die Abhängigkeit
der Ausgangsgröße des Differenzbildners durch
eine Differenzbildung ausgeglichen wird.
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In
einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator
zumindest ein Sendeimpuls und/oder der Auswerteimpulsgenerator zumindest
einen Auswerteimpuls abhängig
von zumindest einer Ausgangsgröße zumindest eines
Reglers des Regelkreises generiert. Vorzugsweise generiert der Auswerteimpulsgenerator
den Auswerteimpuls abhängig
von zumindest einer Ausgangsgröße des Reglers.
Durch eine Abhängigkeit des
Sendeimpulses und/oder des Auswerteimpulses von der Ausgangsgröße des Reglers
kann vorteilhaft eine konstruktiv einfache Regelung erreicht werden.
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In
einer weiteren Ausgestaltung wird eine Auswertevorrichtung vorgeschlagen,
die dazu vorgesehen ist, einen Ortungsimpuls an einem einzigen, von
einem Auswerteimpuls des Auswerteimpulsgenerators abhängigen Zeitpunkt
auszuwerten. Vorteilhaft ist die Auswertevorrichtung dazu mit einer
Empfangsvorrichtung des Handmessgeräts verbunden. Unter einem „Ortungsimpuls” soll insbesondere
ein Impuls und einer Reflektion des Impulses, den eine Sendevorrichtung
des Handmessgeräts
aussendet bzw. wegsendet, verstanden werden. Durch eine Auswertung
eines Ortungsimpulses bzw. dessen Reflektion an einem einzigen Zeitpunkt
kann eine besonders einfach zu konstruierende und preiswerte Auswertevorrichtung
erreicht werden.
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Zudem
wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator und/oder der Auswerteimpulsgenerator
zumindest eine Rückführgröße generiert.
Vorteilhaft generieren der Sendeimpulsgenerator und der Auswerteimpulsgenerator
jeweils eine Rückführgröße. Die
Rückführgröße ist vorzugsweise proportional
oder umgekehrt proportional zu einem Zeitabstand zwischen einem
Taktimpuls des Ausgangssignals der Takterzeugungseinheit und dem Sendeimpuls
bzw. dem Auswerteimpuls. Durch die Rückführgrößen kann ein konstruktiv einfach
aufgebauter Differenzbildner verwendet und damit konstruktiver Aufwand
und Kosten reduziert werden.
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Des
Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator zumindest
ein Sendeimpuls und/oder der Auswerteimpulsgenerator zumindest einen
Auswerteimpuls unabhängig
von zumindest einer Ausgangsgröße eines
Reglers des Regelkreises generiert. Vorzugsweise generiert der Sendeimpulsgenerator
den Sendeimpuls unabhängig
von zumindest einer Ausgangsgröße des Reglers.
In diesem Fall generiert der Auswerteimpulsgenerator den Auswerteimpuls
abhängig
von zumindest einer Ausgangsgröße des Reglers.
Durch eine Unabhängigkeit des
Sendeimpulses und/oder des Auswerteimpulses von der Ausgangsgröße des Reglers
kann vorteilhaft eine konstruktiv einfache Regelung erreicht werden.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass der Sendeimpulsgenerator und der Auswerteimpulsgenerator
identisch aufgebaut sind. Unter „identisch aufgebaut” soll insbesondere
verstanden werden, dass der Sendeimpulsgenerator als Auswerteimpulsgenerator
bzw. das der Auswerteimpulsgenerator als Sendeimpulsgenerator bei
einer entsprechenden Verschaltung fungieren kann. Vorzugsweise sind
der Sendeimpulsgenerator und der Auswerteimpulsgenerator unterschiedlich
verschaltet. Durch einen identischen Aufbau des Sendeimpulsgenerators
und des Auswerteimpulsgenerators können in beiden Generatoren
gleichermaßen
auftretende Störungen
wirkungsvoll unterdrückt
werden. Des Weiteren erspart dieser Aufbau einen konstruktiven Aufwand.
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Zeichnung
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche enthalten
zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale
zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 ein
erfindungsgemäßes Handmessgerät mit einem
Regelkreis in einer perspektivischen Ansicht,
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2 eine
schematische Darstellung des Regelkreises des Handmessgeräts aus 1 und
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3 ein
Zeitdiagramm von verschiedenen Größen des Regelkreises aus 1 und 2.
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Beschreibung des Ausführungsbeispiels
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1 zeigt
ein Handmessgerät 10 mit
einem Regelkreis 12 in einer perspektivischen Ansicht.
Das Handmessgerät 10 ist
als ein Pulsradarortungsgerät ausgebildet.
Das Handmessgerät 10 sendet
bei einem Ortungsvorgang Ortungsimpulse aus. Mit den Ortungsimpulsen
erfasst das Handmessgerät 10 ein nicht
näher dargestelltes
Ortungsobjekt. Dabei ermittelt das Handmessgerät 10 einen Abstand
zwischen dem Handmessgerät 10 und
dem Ortungsobjekt.
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Dazu
weist das Handmessgerät 10 ein
Gehäuse 56,
ein Display 58, einen Handgriff 60, Bedienelemente 62 und
eine Bauteilanordnung 64 auf. Das Display 58 ist
an einer Vorderseite 66 des Handmessgeräts 10 angeordnet.
Unter dem Display 58 ist der Handgriff 60 angeordnet.
Axial zwischen dem Display 58 und dem Handgriff 60 sind
die Bedienelemente 62 angeordnet.
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Eine
nicht näher
dargestellte Sendevorrichtung ist an einer dem Display 58 abgewandten
Rückseite 68 des
Handmessgeräts 10 in
dem Gehäuse 56 des
Handmessgeräts 10 angeordnet.
Die Sendevorrichtung sendet die Ortungsimpulse in eine Richtung senkrecht
zu der Rückseite 68 aus.
Die Ortungsimpulse sind gebündelt.
Die Sendevorrichtung emittiert die Ortungsimpulse in Richtung der
Rückseite 68.
Die Ortungsimpulse sind dazu vorgesehen, den Abstand zwischen dem
Ortungsobjekt und dem Handmessgerät 10 zu messen. Dazu
empfängt
eine nicht näher dargestellte
Empfangsvorrichtung das Handmessgerät 10 Reflektionen 63 (2)
der Ortungsimpulse. Diese Reflektionen 63 wertet eine Auswertevorrichtung 46 des
Handmessgeräts 10 aus.
Ein Aufbau und eine Funktion der Sendevorrichtung und der Empfangsvorrichtung
sind dem Fachmann bekannt.
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Ferner
weist das Handmessgerät 10 vier Wegsensoreinheiten 69 auf.
Die Wegsensoreinheiten 69 weisen jeweils einen nicht näher dargestellten Wegsensor
und einen Rollkörper 70 auf.
Mittels der Wegsensoreinheiten 69 bzw. der Rollkörper 70 bewegt
ein Benutzer bei dem Ortungsvorgang das Handmessgerät 10 entlang
einer Wegstrecke auf einer nicht näher dargestellten Oberfläche bzw.
Wand. Das Handmessgerät 10 ermittelt
die Wegstrecke dabei mittels der Wegsensoren. Eine Recheneinheit 71 des
Handmessgeräts 10 kombiniert
die erfasste Wegstrecke mit einem Ergebnis der Auswertevorrichtung 46 zu
einem zweidimensionalen Ortungsergebnis. Dieses Ortungsergebnis
bei einem Ortungsbetrieb stellt die Recheneinheit 71 auf
dem Display 58 dar. Die Wegsensoreinheiten 69 bzw.
die Rollkörper 70 sind
an zwei Kanten der Rückseite 68 angeordnet.
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Die
Bauteilanordnung 64 ist als eine Platine ausgebildet. Sie
weist den Regelkreis 12, eine Takterzeugungseinheit 36,
die Auswertevorrichtung 46 und die Recheneinheit 71 auf.
Die Bauteilanordnung 64 ist innerhalb des Gehäuses 56 des
Handmessgeräts 10 in
einer in Richtung der Ortungsimpulse weisenden Rich tung zwischen
dem Displays 58 und der Sendevorrichtung angeordnet. Eine
Haupterstreckungsfläche
der Bauteilanordnung 64 ist senkrecht zu einer Senderichtung
der Ortungsimpulse ausgerichtet.
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Die 2 zeigt
die Bauteilanordnung 64 des Handmessgeräts 10 mit dem Regelkreis 12 aus 1 in
einer schematischen Darstellung. Der Regelkreis 12 weist
einen Sendeimpulsgenerator 14, einen Auswerteimpulsgenerator 16 und
einen Differenzbildner 18 auf. Eine Ausgangsgröße 20 des
Differenzbildners 18 ist von einer Größe 22 des Sendeimpulsgenerators,
einer Größe 24 des
Auswerteimpulsgenerators und von einer Führungsgröße 32 des Regelkreises 12 abhängig.
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Der
Differenzbildner 18 weist einen nicht näher dargestellten beschalteten
Operationsverstärker und
drei Eingänge 26, 28, 30 auf.
Ein Eingang 30 der drei Eingänge 26, 28, 30 ist
so mit dem Operationsverstärker
verschaltet, so dass sein Wert zu der Ausgangsgröße 20 des Differenzbildners 18 addiert
wird. Zwei Eingänge 26, 30 der
drei Eingänge 26, 28, 30 sind
so mit dem Operationsverstärker
verschaltet, so dass ihre Werte von der Ausgangsgröße 20 des
Differenzbildners 18 subtrahiert werden.
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Ein
Eingang 28 der zwei subtrahierten Eingänge 28, 30 dient
als Eingang für
eine Führungsgröße 32 des
Regelkreises 12. Dazu ist dieser Eingang 28 mit
der Recheneinheit 71 leitend verbunden. Die Recheneinheit 70 weist
einen nicht näher
dargestellten Digital/Analog-Wandler auf, der als Quelle der Führungsgröße 32 dient.
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Der
Regelkreis 12 weist einen Regler 34 auf, der als
integrierender Regler 34 ausgebildet ist. Der Regler 34 ist
eingangsseitig mit dem Differenzbildner 18 bzw. mit dessen
Ausgangsgröße 20 leitend
verbunden. Ausgangsseitig ist der Regler 34 mit dem Auswerteimpulsgenerator 16 leitend
verbunden. Der Auswerteimpulsgenerator 16 generiert Auswerteimpulse 42 (3)
an einem Zeitpunkt der abhängig von
einer Ausgangsgröße 44 des
Reglers 34 ist.
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Die
Takterzeugungseinheit 36 des Handmessgeräts 10 erzeugt
ein Ausgangssignal 38 mit Taktimpulsen 72 (3).
Dieses Ausgangssignal 38 dient dem Sendeimpulsgenerator 14 als
Referenz zu einer Generierung der Sendeimpulse 40 (3). Ferner
dient das Ausgangssignal 38 der Takterzeugungseinheit 36 dem
Auswerteimpulsgenerator 16 als Referenz zu einer Generierung
von Auswerteimpulsen 42 (3). Dazu
sind der Sendeimpulsgenerator 14 und der Auswerteimpulsgenerator 16 leitend mit
der Takterzeugungseinheit 36 verbunden.
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Der
Sendeimpulsgenerator 14 und der Auswerteimpulsgenerator 16 sind
identisch aufgebaut. Ein Eingang 74 des Sendeimpulsgenerators 14,
der entsprechend bei dem Auswerteimpulsgenerator 16 mit
dem Regler 34 verbunden ist, ist bei dem Sendeimpulsgenerator 14 mit
einer Konstantspannungsquelle 76 des Handmessgeräts 10 leitend
verbunden. Demnach generiert der Sendeimpulsgenerator 14 die
Sendeimpulse 40 unabhängig
von der Ausgangsgröße 44 des
Reglers 34.
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Der
Sendeimpulsgenerator 14 und der Auswerteimpulsgenerator 16 weisen
jeweils ein Messglied 78, 80 auf, das jeweils
eine Rückführgröße 48, 50 generiert.
Dazu vermessen die Messglieder 78, 80 die Größen 22, 24 des
Sendeimpulsgenerators 14 und des Auswerteimpulsgenerators 16.
Die daraus generierten Rückführgrößen 48, 50 sind
umgekehrt proportional zu Zeitabständen 90, 92 (3)
zwischen einem der Taktimpulse 72 und einem der Sendeimpulse 40 bzw.
zwischen einem der Taktimpulse 72 und einem der Auswerteimpulse 42. Über sein
Messglied 78 ist der Sendeimpulsgenerator 14 mit
dem subtrahierenden Eingang 30 des Differenzbildners 18 leitend
verbunden und überträgt darüber die
Rückführgröße 48.
Ebenfalls über
sein Messglied 80 ist der Auswerteimpulsgenerator 16 mit
dem addierenden Eingang 26 des Differenzbildners 18 leitend
verbunden und überträgt darüber die
Rückführgröße 50.
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Die
Auswertevorrichtung 46 des Handmessgeräts 10 wertet den Ortungsimpuls
des Handmessgeräts 10 zu
einem einzigen, von dem Auswerteimpuls 42 des Auswerteimpulsgenerators 16 abhängigen Zeitpunkt
aus. Dazu ist der Auswerteimpulsgenerators 16 mit der Auswertevorrichtung 46 leitend verbunden.
Die Auswertevorrichtung 46 leitet ein Ergebnis der Auswertung
digital an die Recheneinheit 71 weiter. Dazu sind die Auswertevorrichtung 46 und die
Recheneinheit 71 leitend verbunden.
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3 zeigt
vier Zeitdiagramme 82, 84, 86, 88,
nämlich
von dem Ausgangssignal 38 der Takterzeugungseinheit 36,
der Größe 22 des
Sendeimpulsgenerators 14 mit Sendeimpulsen 40,
der Größe 24 des
Auswerteimpulsgenerators 16 mit Auswerteimpulsen 42 und
der Führungsgröße 32 des
Regelkreises 12.
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Die
Taktimpulse 72 des Ausgangssignals 38 der Takterzeugungseinheit 36,
die Sendeimpulse 40 und die Auswerteimpulse 42 sind
als Dirac-Stöße, das
heißt
als sehr kurze Impulse dargestellt bzw. ausgebildet. Alternativ
können
diese Impulse auch als Flanken und/oder Schwellwerte der drei Größen ausgebildet
sein.
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Das
erste, oberste Zeitdiagramm 82 zeigt das Ausgangssignal 38 der
Takterzeu- gungseinheit 36. Die Takterzeugungseinheit 36 generiert
die Taktimpulse 72 in regelmäßigen Zeitabständen 90 von 125
ns.
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Das
zweite Zeitdiagramm 84 zeigt die Größe 22 des Sendeimpulsgenerators 14 mit
Sendeimpulsen 40. Der Sendeimpulsgenerator 14 generiert
die Sendeimpulse 40 um den Zeitabstand 90 (125
ns) zu den Taktimpulsen 72 verzögert. Diese Zeitabstände 90 sind
von einer Spannung der Konstantspannungsquelle 76 abhängig. Somit
sind diese Zeitabstände 90 konstant.
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Das
dritte Zeitdiagramm 86 zeigt die Größe 24 des Auswerteimpulsgenerators 16 mit
Auswerteimpulsen 42. Der Auswerteimpulsgenerator 16 generiert
die Auswerteimpulse 42 um die Zeitabstände 92 zu den Taktimpulsen 72 bzw.
um Zeitabstände 54 zu
den Sendeimpulsen 40 verzögert. Die Zeitabstände 54, 92 sind
von der Ausgangsgröße 44 des
Reglers 34 abhängig.
Der Regler 34 regelt seine Ausgangsgröße 44 so, dass ein
Wert der Ausgangsgröße 20 des
Differenzbildners 18 in einem ausgeregelten Zustand null
ist. Verändert
sich die Führungsgröße 32 oder
verändern
sich die Zeitabstände 54 zwischen
den Sendeimpulsen 40 und den Auswerteimpulsen 42 ergibt
sich ein Wert der Ausgangsgröße 20 des
Differenzbildners 18, der ungleich null ist. Der Regler 34 ändert daraufhin
seine Ausgangsgröße 44 und
somit den Zeitpunkt der Auswerteimpulse 42 so lange, bis
ein Wert der Ausgangsgröße 20 des
Differenzbildners 18 null ist. Dann ist ein ausgeregelter Zustand
erreicht.
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Das
vierte, unterste Zeitdiagramm 88 zeigt die Führungsgröße 32 des
Regelkreises 12. Die Führungsgröße 32 ist
als Rampe mit Stufen ausgebildet. Ein Wert einer Regelgröße 52 des
Regelkreises 12, das heißt proportional zu den Zeitabständen 54 zwischen
den Sendeimpulsen 40 und den Auswerteimpulsen 42,
ist proportional zu einem Wert der Führungsgröße 32. Diesen Zeitabständen 54 sind
Strecken bzw. Abstände
zwischen dem Ortungsobjekt und dem Handmessgerät 10 zugeordnet, die
der Ortungsimpuls des Messgerätes 10 zurücklegt.
Durch unterschiedliche lange Zeitabstände 54 können so unterschiedlich
lange Abstände
gemessen werden. Dieses Verfahren ist dem Fachmann bekannt.
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Alternativ
zu der gezeigten Ausgestaltung ist es auch möglich, dass der Sendeimpulsgenerator den
Sendeimpuls abhängig
von der Ausgangsgröße des Reglers
generiert und der Auswerteimpulsgenerator den Auswerteimpuls unabhängig einer
Ausgangsgröße des Reglers
bzw. abhängig
von der Konstantspannungsquelle generiert. Dabei sind die zwei vormals
subtrahierten Eingänge
als addierende Eingänge
und der vormals addierende Eingang als subtrahierter Eingang ausgebildet.