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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Bedieneinrichtung mit einem in einem
vorgegebenen Verstellbereich schwenkbaren Bedienhebel zum Steuern
eines Fahrzeugs, insbesondere zum Steuern einer Lokomotive oder
eines Triebfahrzeugs.
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In
Schienenfahrzeugen, beispielsweise Lokomotiven oder Triebfahrzeugen,
gelangen üblicherweise
Bedienhebel zum Einsatz, bei denen durch ein Verstellen des Auslenkwinkels
des Bedienhebels die durchzuführende
Bedienfunktion bedienerseitig ausgewählt wird. Auslenkwinkel, denen
eine bestimmte Bedienfunktion zugeordnet ist, werden bei vorbekannten
Bedienhebeln beispielsweise durch eine Rastscheibe fixiert.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bedieneinrichtung anzugeben,
die sich besonders universell einsetzen lässt.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Bedieneinrichtung mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung sind in
Unteransprüchen
angegeben.
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Danach
ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass
der Verstellbereich eine Symmetrieachse aufweist, die den Verstellbereich
in zwei achsensymmetrische Schwenkabschnitte aufteilt und eine Sperreinrichtung
vorhanden ist, die ein teilweises Sperren des einen Schwenkabschnitts
oder des anderen Schwenkabschnitts derart ermöglicht, dass Bedienbefehle, die
einem gesperrten Teilbereich des teilweise gesperrten Schwenkabschnitts
zugeordnet sind, von einer bedienerseitigen Aktivierung ausgeschlossen sind.
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Ein
wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung ist darin
zu sehen, dass diese aufgrund ihres spiegelsymmetrischen Verstellbereichs
eine sehr einfache und kostengünstige
Seitenwandmontage im Fahrzeug ermöglicht, und zwar wahlweise
sowohl auf der linken Fahrzeugseite als auch auf der rechten Fahrzeugseite.
Eine etwaig nötige
Anpassung des Schwenkbereichs des Bedienhebels kann – je nach
der gewählten
Fahrzeugseite – in
einfacher Weise durch die erfindungsgemäß vorgesehene Sperreinrichtung
erreicht werden, indem mit dieser ein Teilbereich des einen Schwenkabschnitts
oder des anderen Schwenkabschnitts gesperrt wird. Mit anderen Worten
ist es bei dem erfindungsgemäß vorgesehenen
Aufbaukonzept der Bedieneinrichtung nicht erforderlich, für eine Seitenwandmontage
auf der linken Fahrzeugseite eine andere Bedieneinrichtung zu konzipieren
und herzustellen als für
eine Seitenwandmontage auf der rechten Fahrzeugseite; stattdessen
reicht es aus, eine einzige Bedieneinrichtung herzustellen und für die Montage
bereitzustellen und eine etwaig nötige Anpassung des Verstellbereichs
je nach der Montageseite mit Hilfe der erfindungsgemäß vorgesehenen Sperreinrichtung
durchzuführen.
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Vorzugsweise
wird durch die Sperreinrichtung ein Hineinschwenken des Bedienhebels
in den gesperrten Teilbereich des teilweise gesperrten Schwenkabschnitts
verhindert.
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Gemäß einer
ersten besonders bevorzugten Ausführungsvariante ist vorgesehen,
dass im Bereich der Symmetrieachse eine rastende Nullstellung für den Bedienhebel
zur Verfügung
steht und der Bedienhebel im Übrigen
rastfrei arbeitet und innerhalb des gesamten übrigen Verstellbereichs des
Bedienhebels selbsthaltend ist.
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Alternativ
kann – gemäß einer
zweiten besonders bevorzugten Ausführungsvariante – vorgesehen
sein, dass der Bedienhebel im gesamten Verstellbereich rastfrei
arbeitet und innerhalb des gesamten Verstellbereichs selbsthaltend
ist.
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Um
eine Bedienung der Bedieneinrichtung für den Fahrzeugführer besonders
einfach und komfortabel zu machen, wird es – gemäß einer dritten bevorzugten
Ausführungsvariante – als vorteilhaft
angesehen, wenn den Bedienstellungen des Bedienhebels jeweils eine
Raststellung zugeordnet ist, die den Bedienhebel in der jeweils
ausgewählten
Bedienstellung hält;
mit Blick auf die oben erläuterte
universelle Einsetzbarkeit der Bedieneinrichtung sind die Raststellungen
mit Bezug auf die Symmetrieachse vorzugsweise spiegelsymmetrisch
angeordnet.
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Vorzugsweise
ermöglicht
die Sperreinrichtung das Sperren einzelner oder mehrerer Raststellungen
in dem einen Schwenkabschnitt und/oder in dem anderen Schwenkabschnitt.
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Die
Sperreinrichtung ist bevorzugt derart ausgestaltet, dass sie zumindest
das Sperren der letzten Raststellung in dem einen oder dem anderen Schwenkabschnitt
ermöglicht.
Unter der letzten Raststellung wird diejenige Raststellung verstanden,
die in dem jeweiligen Schwenkabschnitt zu der Symmetrieachse den
größten Schwenkwinkel
aufweist.
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Besonders
einfach und damit vorteilhaft lässt sich
die Sperreinrichtung mit einer oder mehreren Sperrelementaufnahmen bilden,
in die sich wahlweise Sperrelemente einführen lassen, um eine Sperrung
zu erreichen.
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Vorzugsweise
sind die Sperrelementaufnahmen derart angeordnet, dass ein darin
eingeführtes Sperrelement
ein Weiterschwenken des Bedienhebels an dem Sperrelement vorbei
in Richtung größere Schwenkwinkel – bezogen
auf die Symmetrieachse des Verstellbereichs – unterbindet.
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Den
Sperrelementaufnahmen kann beispielsweise jeweils eine Raststellung
zugeordnet sein; die Sperrelementaufnahmen sind in diesem Falle
vorzugsweise derart angeordnet, dass ein darin eingeführtes Sperrelement
zumindest die jeweils zugeordnete Raststellung sperrt.
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Wie
bereits eingangs erwähnt,
ist die Bedieneinrichtung vorzugsweise an einer Fahrzeugseite des
Fahrzeugs montierbar. Diesbezüglich
wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Bedieneinrichtung insgesamt
einen symmetrischen Aufbau aufweist und eine Montage – in Fahrtrichtung
gesehen – wahlweise
sowohl auf der linken als auch auf der rechten Fahrzeugseite ermöglicht.
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Die
Erfindung bezieht sich außerdem
auf ein Schienenfahrzeug mit einer Bedieneinrichtung, wie sie oben
beschrieben ist.
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Außerdem bezieht
sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Montieren einer seitenmontierbaren Bedieneinrichtung
mit einem in einem vorgegebenen Verstellbereich schwenkbaren Bedienhebel
zum Steuern eines Fahrzeugs, insbesondere zum Steuern einer Lokomotive
oder eines Triebfahrzeugs, an einer Seitenwand des Fahrzeugs.
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Erfindungsgemäß ist bezüglich eines
solchen Verfahrens vorgesehen, dass an der Seitenwand eine Bedieneinrichtung
montiert wird, deren Verstellbereich eine Symmetrieachse aufweist,
die den Verstellbereich in zwei achsensymmetrische Abschnitte aufteilt,
vor der Montage an der Seitenwand der eine Schwenkabschnitt oder
der andere Schwenkabschnitt des Verstellbereichs teilweise derart
gesperrt wird, dass zumindest ein Bedienbefehl, der dem gesperrten
Teilbereich des Abschnitts zugeordnet ist, von einer bedienerseitigen
Aktivierung nach der Montage der Bedieneinrichtung an der Seitenwand
des Fahrzeugs ausgeschlossen wird.
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Bezüglich der
Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens
sei auf die Vorteile der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung verwiesen,
da die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens denen der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung
im Wesentlichen entsprechen.
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Vorzugsweise
wird vor der Montage an der Seitenwand der eine Schwenkabschnitt
oder der andere Schwenkabschnitt des Verstellbereichs teilweise
derart gesperrt, dass ein Hineinschwenken des Bedienhebels in den
gesperrten Teilbereich des teilweise gesperrten Abschnitts verhindert
wird, wodurch der zumindest eine Bedienbefehl von einer bedienerseitigen
Aktivierung ausgeschlossen wird.
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Als
vorteilhaft wird es angesehen, wenn in eine Sperrelementaufnahme
der Sperreinrichtung ein Sperrelement eingeführt wird und durch das Sperrelement
zumindest eine Bedienstellung des Bedienhebels, insbesondere eine
Raststellung des Bedienhebels, gesperrt wird.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert; dabei zeigen
beispielhaft:
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1 ein
erstes Ausführungsbeispiel
für eine
erfindungsgemäße Bedieneinrichtung,
anhand derer auch ein Ausführungsbeispiel
für das
erfindungsgemäße Verfahren
erläutert
wird,
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2 die
Bedieneinrichtung gemäß 1 im
Querschnitt, wobei in eine Sperrelementaufnahme der Bedieneinrichtung
ein Sperrelement eingeführt ist,
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3 die
Funktionsweise der Sperreinrichtung der Bedieneinrichtung gemäß 1,
wobei das Nachvorneschwenken des Bedienhebels teilweise gesperrt
ist,
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4 die
Bedieneinrichtung gemäß 1, wobei
ein Nachhintenschwenken des Bedienhebels teilweise gesperrt ist,
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5 ein
zweites Ausführungsbeispiel
für eine
erfindungsgemäße Bedieneinrichtung
in einer schematischen Darstellung und
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6 die
Bedieneinrichtung gemäß 5 in einer
anderen Schwenkstellung des Bedienhebels.
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In
den Figuren werden der Übersicht
halber für
identische oder vergleichbare Komponenten stets dieselben Bezugszeichen
verwendet.
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In
der 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Bedieneinrichtung 10 dargestellt.
Die Bedieneinrichtung 10 weist einen Bedienhebel 20 auf,
der um eine Schwenkachse 30 schwenkbar gelagert ist. Zum
Verschwenken des Bedienhebels 20 ist ein Knauf 40 vorgesehen,
mit dem der Bedienhebel 20 entlang der Pfeilrichtung V
nach vorne oder entlang der Pfeilrichtung H nach hinten geschwenkt werden
kann. Durch das Verschwenken des Bedienhebels 20 ergibt
sich ein Verstellbereich 50 der Bedieneinrichtung 10.
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In
der 1 lässt
sich darüber
hinaus erkennen, dass die Bedieneinrichtung 10 eine Symmetrieachse 60 aufweist,
die den Verstellbereich 50 in zwei gleichgroße und achsensymmetrische
Schwenkabschnitte 70 und 80 unterteilt. In den
vorderen Schwenkabschnitt 70 wird der Bedienhebel 20 geschwenkt,
wenn er entlang der Pfeilrichtung V nach vorne geschwenkt wird.
In den hinteren Schwenkabschnitt 80 gelangt der Bedienhebel,
wenn der Knauf 40 entlang der Pfeilrichtung H nach hinten
geschwenkt wird.
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Mit
dem Bedienhebel 20 drehfest verbunden ist eine Rastscheibe 100,
die verdreht wird, wenn der Bedienhebel 20 um die Schwenkachse 30 geschwenkt
wird. Die Rastscheibe 100 weist Rastnuten 110, 111, 112, 113, 114, 115 und 116 auf,
die an der äußeren Kontur
der Rastscheibe 100 bezüglich
der Symmetrieachse 60 achsensymmetrisch angeordnet sind.
Die Rastnut 113 definiert dabei eine rastende Nullstellung
des Bedienhebels 20, denn sie befindet sich im Bereich
der Symmetrieachse 60.
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Die
Rastnuten 110 bis 116 wirken mit einer Rasteinrichtung 120 zusammen,
die ein Arretierungselement 130 sowie eine Feder 140 umfasst.
Die Feder 140 drückt
in der Darstellung gemäß der 1 das
Arretierungselement 130 nach oben, so dass dieses in eine
der Nuten 110 bis 116 einsteuert, sobald die Rastscheibe 100 einen
entsprechenden Schwenkwinkel aufweist. Die Rasteinrichtung 120 sowie
die Rastnuten 110 bis 116 definieren somit Raststellungen
der Bedieneinrichtung 10, denen jeweils eine Bedienstellung
des Bedienhebels 20 zugeordnet ist. Jeder Bedienstellung
des Bedienhebels 20 kann jeweils ein individueller Bedienbefehl
der Bedieneinrichtung 10 zugeordnet sein.
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Aufgrund
des achsensymmetrischen Aufbaus der Bedieneinrichtung 10 bzw.
aufgrund der achsensymmetrisch angeordneten Rastnuten 110 bis 116 in
der Rastscheibe 100 weist die Bedieneinrichtung 10 sowohl
entlang der vorderen Schwenkrichtung V als auch entlang der hinteren
Schwenkrichtung H dieselbe Anzahl an Raststellungen und damit dieselbe
Anzahl an Bedienbefehlen auf, die durch die Bedieneinrichtung 10 erzeugt
werden können.
Durch diesen Aufbau ist es möglich,
die Bedieneinrichtung 10 an einer Fahrzeugseite eines in
der 1 nicht weiter dargestellten Fahrzeugs zu montieren,
und zwar wahlweise – in
Fahrtrichtung gesehen – auf
der linken oder auf der rechten Fahrzeugseite.
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Je
nach Einsatz der Bedieneinrichtung 10 kann es wünschenswert
sein, entlang der vorderen Schwenkrichtung V oder entlang der hinteren Schwenkrichtung
H weniger Bedienstellungen bzw. Bedienbefehle vorzusehen als bei
der jeweils anderen Schwenkrichtung. Um dies zu ermöglichen,
ist die Bedieneinrichtung 10 gemäß 2 mit einer Sperreinrichtung 200 ausgestattet,
die zwei Sperrelementaufnahmen 210 und 220 umfasst.
Bei der Darstellung gemäß 1 sind
in die Sperraufnahmen 210 und 220 keine Sperrelemente
eingeführt,
so dass die beiden Sperrelementaufnahmen inaktiv sind.
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Die 2 zeigt
den Aufbau der Bedieneinrichtung 10 gemäß 1 im Querschnitt.
Man erkennt den Bedienhebel 20, an dessen äußerem Ende der
Knauf 40 angebracht ist. Der Bedienhebel 20 ist an
einer Welle 240 angebracht, die die Schwenkachse 30 gemäß 1 bildet.
An der Welle 240 ist darüber hinaus, und zwar koaxial
zum Bedienhebel 20, die Rastscheibe 100 befestigt,
die im Falle eines Verschwenkens des Bedienhebels 20 gemeinsam
mit diesem mitgedreht wird.
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Außerdem erkennt
man in der 2 die Sperrelementaufnahme 220,
die an einem Gehäuse 245 der
Bedieneinrichtung 10 befestigt ist. In die Sperrelementaufnahme 220 ist
ein Sperrelement 250 eingesteckt, bei dem es sich beispielsweise
um einen Bolzen, einen Stift, eine Schraube oder ein sonstiges Element
handelt, das mit der Rastscheibe 100 zusammenwirken kann.
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Die
Funktionsweise der Sperreinrichtung 200 gemäß 1 soll
nun beispielhaft anhand der 3 und 4 näher erläutert werden.
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In
der 3 erkennt man die Bedieneinrichtung 10 gemäß 1,
nachdem in die Sperraufnahme 220 das Sperrelement 250 gemäß 2 eingesetzt
worden ist. Das Sperrelement 250 wirkt mit einer Anschlagsfläche 300 der
Rastscheibe 100 zusammen und führt dazu, dass ein Teilabschnitt 310 des
vorderen Schwenkabschnitts 70 teilweise gesperrt wird;
denn bei einem Nachvorneschwenken des Bedienhebels 20 wird
die Anschlagsfläche 300 gegen
das Sperrelement 250 stoßen, sobald der Schwenkwinkel
des Bedienhebels 20 einen vorgegebenen Maximalschwenkwinkel α erreicht
hat.
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Durch
das Zusammenwirken der Anschlagsfläche 300 mit dem Sperrelement 250 wird
erreicht, dass die Rastnut 116 in der Rastscheibe 100 nicht
in Eingriff mit der Rasteinrichtung 120 gelangen kann. Die
der Rastnut 116 zugewiesene Raststellung bzw. die der Rastnut 116 zugeordnete
Bedienstellung der Bedieneinrichtung 10 ist somit gesperrt
und kann bedienerseitig nicht eingestellt werden.
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Durch
das in die Sperrelementaufnahme 220 eingeführte Sperrelement 250 wird
also nur die Rastnut 116 gesperrt, wohingegen die Rastnuten 110 bis 115 verfügbar bleiben.
Die den Rastnuten 110 bis 115 zugeordneten Bedienstellungen
können
also vom Fahrzeugführer
mit Hilfe des Bedienhebels 20 eingestellt werden.
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Die 4 zeigt
beispielhaft die Funktionsweise der Bedieneinrichtung 10,
wenn das Sperrelement 250 gemäß 2 nicht
in die Sperrelementaufnahme 220, sondern in die Sperrelementaufnahme 210 der
Sperreinrichtung 200 eingeführt ist. Bei dieser Konfiguration
der Sperreinrichtung 200 wird der hintere Schwenkabschnitt 80 des
Verstellbereichs 50 teilweise gesperrt; denn es wird die
Anschlagsfläche 310 der
Rastscheibe 100 gegen das Sperrelement 250 stoßen, wenn
ein vorgegebener maximaler Schwenkwinkel durch den Bedienhebel 20 erreicht ist.
Die Anschlagsfläche 310 gemeinsam
mit dem Sperrelement 250 sperren somit die Rastnut 110,
so dass diese nicht in Eingriff mit dem Arretierungselement 130 der
Rasteinrichtung 120 gelangen kann.
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Bei
der Konfiguration der Bedieneinrichtung 10 gemäß 4 stehen
also nur die Rastnuten 111 bis 116 und damit nur
diejenigen Bedienstellungen zur Verfügung, die den Rastnuten 111 bis 116 zugeordnet
sind.
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Durch
die Konfigurierbarkeit der Sperreinrichtung 200 lässt sich
erreichen, dass wahlweise Teilbereiche des vorderen Schwenkabschnitts 70 oder
Teilbereiche des hinteren Schwenkabschnitts 80 gesperrt
werden können.
Dies ermöglicht
es, die Bedieneinrichtung 10 je nach Bedarf für eine Seitenmontage
auf der linken Fahrzeugseite oder rechten Fahrzeugseite passend
zu konfigurieren.
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In
der 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Bedieneinrichtung 10 gezeigt.
Auch diese Bedieneinrichtung weist einen Bedienhebel 20 auf,
der um eine Schwenkachse 30 schwenkbar gelagert ist. Im
Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß 1 ist
die Bedieneinrichtung 10 gemäß 5 mit einer
zusätzlichen
Sperrscheibe 400 ausgestattet, die vorzugsweise koaxial
zu der in der 5 nicht dargestellten Rastscheibe
angeordnet ist.
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Die
Sperrscheibe 400 wirkt mit einer Sperreinrichtung 410 zusammen,
die zwei Sperrelementaufnahmen 420 und 430 aufweist.
Durch ein Einfügen
eines Sperrelements 440 in die Sperrelementaufnahme 420 oder
die Sperrelementaufnahme 430 lässt sich die Verschwenkbarkeit
des Bedienhebels 20 individuell konfigurieren. Bei der
Darstellung gemäß 5 ist
die rechte Sperrelementaufnahme 430 mit dem Sperrelement 440 versehen,
so dass ein Verschwenken des Bedienhebels 20 in den vorderen Schwenkabschnitt 70 teilweise
gesperrt ist.
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Die 6 zeigt
beispielhaft, wie durch ein Einsetzen des Sperrelements 440 in
die in der 6 linke Sperrelementaufnahme 420 der
hintere Schwenkabschnitt 80 des Verstellbereichs 50 teilweise
gesperrt werden kann, um beispielsweise die letzte Bedienstellung
im hinteren Schwenkabschnitt 80 der Bedieneinrichtung 10 zu
blockieren.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Bedieneinrichtung
- 20
- Bedienhebel
- 30
- Schwenkachse
- 40
- Knauf
- 50
- Verstellbereich
- 60
- Symmetrieachse
- 70
- Schwenkabschnitt
- 80
- Schwenkabschnitt
- 100
- Rastscheibe
- 110–116
- Rastnuten
- 120
- Rasteinrichtung
- 130
- Arretierungselement
- 140
- Feder
- 200
- Sperreinrichtung
- 210
- Sperrelementaufnahme
- 220
- Sperrelementaufnahme
- 240
- Welle
- 245
- Gehäuse
- 250
- Sperrelement
- 300
- Anschlagsfläche
- 310
- Teilabschnitt
- 400
- Sperrscheibe
- 410
- Sperreinrichtung
- 420
- Sperrelementaufnahme
- 430
- Sperrelementaufnahme
- 440
- Sperrelement
- V
- Pfeilrichtung
- H
- Pfeilrichtung
- α
- Schwenkwinkel