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DE102009024831A1 - Verbundlenker-Hinterachse - Google Patents

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DE102009024831A1
DE102009024831A1 DE200910024831 DE102009024831A DE102009024831A1 DE 102009024831 A1 DE102009024831 A1 DE 102009024831A1 DE 200910024831 DE200910024831 DE 200910024831 DE 102009024831 A DE102009024831 A DE 102009024831A DE 102009024831 A1 DE102009024831 A1 DE 102009024831A1
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DE
Germany
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cross member
twist
profile
rear axle
beam rear
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200910024831
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English (en)
Inventor
Ingo Winter
Steffen Muth
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G21/00Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
    • B60G21/02Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
    • B60G21/04Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically
    • B60G21/05Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically between wheels on the same axle but on different sides of the vehicle, i.e. the left and right wheel suspensions being interconnected
    • B60G21/051Trailing arm twist beam axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2206/00Indexing codes related to the manufacturing of suspensions: constructional features, the materials used, procedures or tools
    • B60G2206/01Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs
    • B60G2206/013Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs with embedded inserts for material reinforcement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2206/00Indexing codes related to the manufacturing of suspensions: constructional features, the materials used, procedures or tools
    • B60G2206/01Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs
    • B60G2206/20Constructional features of semi-rigid axles, e.g. twist beam type axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Abstract

Eine Verbundlenker-Hinterachse umfasst zwei Längslenker (2), die jeweils mit einem vorderen Endabschnitt an einen Fahrzeugaufbau ankoppelbar sind, einen biegesteifen, torsionsweichen Querträger (3), zwei Knotenelemente (4), die jeweils an einen hinteren Endabschnitt eines Längslenkers (2) anschließen und diesen in Längsrichtung fortsetzen, und zwei Radträger (5) zur Anbindung jeweils eines Fahrzeugrads, die jeweils an einem der Knotenelemente (4) vorgesehen sind. Die Knotenelemente (4) sind als kastenförmige Hohlkörper ausgebildet. Endabschnitte (11) des Querträgers (3) sind in die Knotenelemente (4) eingesteckt. Der Querträger (3) ist zumindest an seinen Endabschnitten (11) als Hohlprofil mit zueinander weisenden Längskanten (12) ausgebildet. Die Profilquerschnitte der Endabschnitte (11) des Querträgers (3) sind von korrespondierenden Aufnahmen (13) an den Knotenelementen (4) vollumschlossen. Die Verbundlenker-Hinterachse ist einfach und kostengünstig herstellbar. Insbesondere ermöglicht sie in der Serienfertigung die Darstellung unterschiedlicher Stabilisatorraten ohne zusätzliche Komponenten oder das Vorhalten unterschiedlicher Querträger. Ferner ermöglicht sie gute Komforteigenschaften in Verbindung mit einer guten Fahrdynamik. Sie zeichnet sich durch ein geringes Gewicht aus.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbundlenker-Hinterachse für ein Kraftfahrzeug, welche zwei Längslenker, die jeweils mit einem vorderen Endabschnitt an einen Fahrzeugaufbau ankoppelbar sind, und einen biegsteifen, torsionsweichen Querträger umfasst.
  • Bei Verbundlenkerachsen, wie sie beispielsweise aus DE 195 42 522 A1 , DE 198 40 134 A1 oder DE 103 36 800 A1 bekannt sind, liegt der Querträger in der in Fahrtrichtung vorderen Hälfte der Achse. Ein gegenseitiges Ein- und Ausfedern der Fahrzeugräder wird durch das Torsionsvermögen des Querträgers ermöglicht, welches die Stabilisatorrate der Achse wesentlich beeinflusst, während die Längslenker in der Regel als torsions- und biegesteife Bauteile ausgeführt sind. Eine Seitenkraftabstützung erfolgt vorwiegend über die Längslenker.
  • Zur Darstellung unterschiedlicher Stabilisatorraten werden entweder zusätzliche Bauteile wie beispielsweise eingeschweißte Rohre oder Bleche eingesetzt. Auch die Verwendung von Querträgern mit unterschiedlicher Blechdicke ist zur Einstellung der Stabilisatorrate von Verbundlenkerachsen in der Serienfertigung gebräuchlich. Diese Vorgehensweisen sind insbesondere in Bezug auf die Bauteilbevorratung und Montage aufwändig.
  • Bei Verbundlenkerachsen besteht zudem stets das Problem, dass im Betrieb entstehende Schubspannungen im Anschlussbereich des Querträgers abgebaut werden müssen, wozu im Stand der Technik eine Vielzahl unterschiedlichster Lösungsansätze verfolgt werden.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Konzept der Verbundlenkerachse weiterzuentwickeln. Insbesondere soll eine einfach herstellbare, leichte Verbundlenker-Hinterachse mit gutem Komfort und guter Fahrdynamik geschaffen werden.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Verbundlenker-Hinterachse gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Verbundlenker-Hinterachse umfasst zwei Längslenker, die jeweils mit einem vorderen Endabschnitt an einen Fahrzeugaufbau ankoppelbar sind, einen biegesteifen, torsionsweichen Querträger, zwei Knotenelemente, die jeweils an einen hinteren Endabschnitt eines Längslenkers anschließen und diesen in Längsrichtung fortsetzen, und zwei Radträger zur Anbindung jeweils eines Fahrzeugrads, die jeweils an einem der Knotenelemente vorgesehen sind. Dabei sind die Knotenelemente als kastenförmige Hohlkörper ausgebildet und Endabschnitte des Querträgers in die Knotenelemente eingesteckt. Ferner ist der Querträger zumindest an seinen Endabschnitten als Hohlprofil mit zueinander weisenden Längskanten ausgebildet. Die Profilquerschnitte der Endabschnitte des Querträgers sind von korrespondierenden Aufnahmen an den Knotenelementen vollumschlossen.
  • Hierdurch wird eine preiswerte und leichte Hinterachse geschaffen, die einen guten Fahrkomfort sowie eine gute Fahrdynamik aufweist.
  • Insbesondere kommt die erfindungsgemäße Verbundlenkerachse mit einer geringen Anzahl von einfach herstellbaren Bauteilen aus. Über die kastenförmigen Knotenelemente wird eine stabile Verbindung der Längsträger mit dem Querträger erzielt, wobei im Bereich des Übergangs vom Querträger zu den Knotenelementen Spannungsspitzen vermieden werden und vielmehr ein weicher Spannungsabfall erfolgt.
  • Unterschiedliche Stabilisatorraten lassen sich sehr einfach durch einen entsprechenden Beschnitt des Querträgers verwirklichen. Es müssen daher weder zusätzliche Bauteile oder unterschiedlich dicke Querträger verwendet werden. Hierdurch werden insbesondere die Bauteilbevorratung und Logistik bei der Montage vereinfacht.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Patentansprüchen angegeben.
  • So kann beispielsweise zur Gewährleistung einer stabilen Anbindung des Querträgers an die Knotenelemente das Hohlprofil des Querträgers an den Endabschnitten in Umfangsrichtung geschlossen sein.
  • Dies lässt sich beispielsweise dadurch realisieren, dass die zueinander weisenden Längskanten aneinander anliegen. Bevorzugt ist das Hohlprofil des Querträgers an den Endabschnitten in Umfangsrichtung jedoch durch ein Schubblech geschlossen, dass zwischen den zueinander weisenden Längskanten des Hohlprofils eingepasst ist. Durch ein solches Schubblech, welches sich weiter in den Querträger hineinerstreckt, lässt sich ein besonders weicher Spannungsabfall im Übergangsbereich erzielen. Neben der Funktion, an den Endabschnitten des Querträgers ein geschlossenes Hohlprofil bereitzustellen, besitzt das Schubblech somit zusätzlich die Funktion, einen weichen Spannungsabfall zu gewährleisten.
  • Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung weist der Querträger einen Mittelabschnitt auf, der als an einer Längsseite offenes Hohlprofil ausgebildet ist. Das Schubblech erstreckt sich in diesem Fall von dem Endabschnitt in Richtung des Mittelabschnitts in das Hohlprofil des Querträgers hinein.
  • Das Schubblech kann beispielsweise mit zwei im wesentlichen parallelen Arme ausgeführt werden, die von einem im Endabschnitt des Querträgers angeordneten Verbindungsabschnitt ausgehend schräg in das Hohlprofil des Querträgers hinein verlaufen.
  • Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Endabschnitte des Querträgers, welche in korrespondierende Aufnahmen an den Knotenelementen eingesteckt sind, jeweils einen unrunden Profilquerschnitt auf. Hierdurch wird im Vergleich zu runden Profilen eine verbesserte Torsionsabstützung des Querträgers erzielt.
  • Der Querträger kann im Mittelbereich mit einem U- oder V-förmigen Profilquerschnitt ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die offene Längsseite des Profilquerschnitts bei einer am Fahrzeug verbauten Achse zur Fahrbahn.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Profilquerschnitt des Querträgers im Mittelbereich eine in Fahrtrichtung vornliegende Profilflanke und eine in Fahrtrichtung hintenliegende Profilflanke auf. Dabei bildet bevorzugt die hintenliegende Profilflanke an ihrer freien Längskante einen nach außen umgebogenen Kragen aus, wodurch eine Erhöhung der Torsionssteifigkeit erzielt wird.
  • Die vornliegende Profilflanke ist an ihrer freien Längskante hingegen bevorzugt kragenfrei. Hierdurch lässt sich selbst an einer bereits zusammengebauten Achse sehr einfach ein Beschnitt zur Einstellung der Stabilisatorrate vornehmen.
  • Es ist jedoch auch möglich, die Längskanten beider Profilflanken oder lediglich der hintenliegenden Profilflanke zum Zweck der Einstellung der Stabilisatorrate zu beschneiden.
  • Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Längslenker jeweils einen im Wesentlichen U-förmigen Profilquerschnitt auf. Dies ermöglicht zum einen ein geringes Bauteilgewicht und eine einfache Herstellung. Zum anderen lässt sich sowohl um die Fahrzeugquerrichtung als auch um die Fahrzeughochrichtung eine deutlich höhere Biegesteifigkeit als um die Längsachse des jeweiligen Längslenkers erzielen. Die Querschnittsform ermöglicht insbesondere bei liegender Anordnung eine verhältnismäßig einfache Anpassung der Biege- und Torsionseigenschaften an die jeweilige Achskonfiguration.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Längslenker zu den Knotenelementen hin eine zunehmende Breite auf, so dass sich im Bereich der Knotenelemente eine breite Anschlussbasis ergibt. Werden die Längslenker an der zur Achsmitte weisende Seite steifer ausgebildet als an der Radseite, was beispielsweise bei einer liegenden, nach außen offenen U-Profilform der Fall ist, wird unter Seitenkrafteinfluss eine geringfügige Verformung in Richtung Vorspur bewirkt.
  • Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Querträger in Fahrtrichtung hinter den Längslenkern angeordnet. Insbesondere kann der Querträger bezogen auf die Fahrtrichtung im Bereich einer Radachse oder hinter dieser liegen.
  • Hierdurch ergibt sich eine Verbundlenkerachse, welche in den Bauraum einer aufwändigeren Vierlenker-Hinterachse passt. Zudem lässt sich ein kurzer Fahrzeughinterwagen realisieren, bei dem der Querträger der Verbundlenker-Hinterachse zwischen einem Kraftstofftank und einem Endtopf einer Auspuffanlage angeordnet ist.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
  • 1 eine Ansicht von unten auf eine Verbundlenker-Hinterachse nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei lediglich eine Radseite dargestellt ist,
  • 2 eine Ansicht von schräg unten auf den Querträger ohne Schubbleche,
  • 3 eine Detailansicht eines Endabschnitts des Querträgers mit eingepasstem Schubblech,
  • 4 eine weitere Detailansicht eines Endabschnitts des Querträgers mit eingepasstem Schubblech, und in
  • 5 eine weitere Ansicht des Querträgers zur Veranschaulichung der Einstellung der Stabilisatorrate.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Verbundlenker-Hinterachse 1 für ein Personenkraftfahrzeug. Über die Verbundlenker-Hinterachse werden die Hinterräder eines Kraftfahrzeugs geführt und an einem Fahrzeugaufbau abgestützt.
  • Die in 1 dargestellte Verbundlenker-Hinterachse 1 umfasst mehrere, vorgefertigte Blechelemente, die zu einem Verbund zusammengeschweißt sind. Da die Verbundlenkerachse bezüglich einer Fahrzeuglängsmittelachse symmetrisch ist, ist in 1 lediglich eine Hälfte der Achse abgebildet.
  • Die Schweißkonstruktion umfasst insbesondere zwei Längslenker 2, einen biegesteifen, jedoch torsionsweichen Querträger 3 sowie zwei Knotenelemente 4, über die die Längslenker 2 jeweils mit dem Querträger 3 verbunden sind. An den Knotenelementen 4 befinden sich Radträger 5, die entweder unmittelbar an den Knotenelementen 4 ausgeformt sein können, oder aber, wie in 1 dargestellt, z. B. als separate Platten an den Knotenelementen 4 befestigt sind.
  • Weiterhin umfasst die Schweißkonstruktion zwei separate Schubbleche 6 am Querträger 3, deren Funktion weiter unten noch näher erläutert wird, sowie zwei separate Lagerbuchsen 7, die an den Längslenkern 2 befestigt sind, um die Verbundlenker-Hinterachse 1 am Fahrzeugaufbau schwenkbar zu lagern. Die Schwenkachse B verläuft dabei in Fahrzeugquerrichtung. In den Lagerbuchsen 7 sind vorzugsweise Gummi-Metall-Lager angeordnet, welche in bestimmten Fahrsituationen eine erwünschte Spurkorrektur ermöglichen. Zwischen der Verbundlenker-Hinterachse 1 und dem Fahrzeugaufbau sind ferner nicht näher dargestellte Federn und Dämpfer angeordnet, über die die Masse des Fahrzeugs in an sich bekannter Art und Weise auf der Achse abgestützt ist.
  • Wie 1 weiter entnommen werden kann, verlaufen die Längslenker 2 von den an einem vorderen Endabschnitt angeordneten Lagerbuchsen 7 im Wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten, wo sie in Fahrzeuglängsrichtung durch die Knotenelemente 4 nach hinten verlängert werden. Dabei weisen die Längslenker 2 in Richtung der Knotenelemente 4 jeweils eine zunehmende Breite auf, so dass sich an deren Rückseiten, an denen die Knotenelemente 4 angeschlossen sind, eine breite Abstützbasis ergibt. In der Ansicht von oben oder unten besitzen die Längslenker 2 die Form eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen kurze Kathete nach hinten weist und mit dem Knotenelemente 4 verbunden ist. Bei einer möglichen Schrägstellung der Längslenker 2 ist die Dreiecksform nicht mehr rechtwinklig. Es weist dann die kürzeste Seite des Dreiecks nach hinten und dient der Anbindung eines Knotenelements 4. Die Knotenelemente 4 lassen sich so jeweils sehr stabil mit den Längslenkern 2 verbinden.
  • Die Längslenker 2 weisen einen im Wesentlichen U-förmigen Profilquerschnitt auf, wobei die offene Profilseite zur jeweiligen Radseite zeigt. Das U-Profil ist somit liegend angeordnet. Zur Gewichtsverminderung können an den Flanken des U-Profils Öffnungen 8 vorgesehen sein. Gegebenenfalls kann das U-Profil zusätzlich durch Versteifungsstreben ausgesteift sein. In Abwandlung des Ausführungsbeispiels sind auch andere Profilformen möglich.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nimmt die Breite der liegenden Schenkel 9 des U-förmigen Profilquerschnitts in Fahrzeugquerrichtung zu den Knotenelementen 4 hin zu. Es ergibt sich somit zu den Knotenelementen 4 hin eine zunehmende Profilbreite. Ein die Schenkel 9 verbindender Steg 10 des U-Profils ist an der zur Achsmitte weisende Seite angeordnet, so dass die Längslenker 2 an der zur Achsmitte weisende Seite steifer sind als an der Radseite. Dies ermöglicht bei Einwirkung einer Seitenkraft eine geringfügige Verformung der Verbundlenker-Hinterachse 1, welche einen gewünschten Vorspureffekt bewirkt, jedoch ansonsten in keiner Weise die Seitenkraftabstützung über die Längslenker 2 beeinträchtigt.
  • Der Querträger 3 verbindet die beiden Knotenelemente 4 in Fahrzeugquerrichtung. Er ist bezogen auf die Fahrtrichtung V hinter den Längslenkern 2 angeordnet. Bevorzugt liegt der Querträger 3 bezogen auf die Fahrtrichtung V im Bereich einer hinteren Radachse A oder sogar hinter dieser. Im Vergleich zu herkömmlichen Verbundlenker-Hinterachsen ist somit bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Querträger 3 in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten versetzt.
  • Zur Ankopplung an die Knotenelemente 4 ist der Querträger 3 an seinen Endabschnitten 11 als Hohlprofil mit zueinander weisenden Längskanten 12 ausgebildet. Diese Endabschnitte 11 sind in korrespondierenden Aufnahmen 13 der Knotenelemente 4 aufgenommen und mit den Knotenelementen 4 verschweißt. Die Knotenelemente 4 sind hierzu als kastenförmige Hohlkörper ausgebildet, an denen die Aufnahmen 13 ausgeformt sind. Wie die 2 bis 4 zeigen, weisen die Endabschnitte 11 des Querträgers 3 einen unrunden Profilquerschnitt auf. Gleiches gilt für die korrespondierenden Aufnahmen 13 der Knotenelemente 4, welche eine den Endabschnitten 11 des Querträgers 3 entsprechende Querschnittsform aufweisen. Hierdurch lassen sich Torsionsmomente auch formschlüssig abstützen. In den Aufnahmen 13 der Knotenelemente 4 sind die Profilquerschnitte der Endabschnitte 11 des Querträgers 3 voll umschlossen bzw. in Umfangsrichtung von dem Knotenelement 4 umgeben. Die Endabschnitte 11 sind jeweils vollständig in die Knotenelemente 4 bzw. die an diesen ausgeformten Aufnahmen 13 eingesteckt.
  • Wie 2 zeigt, ist der Querträger 3 als Hohlprofil ausgebildet, das einen U- oder V-förmigen Profilquerschnitt aufweist. Die offene Seite des an einer Längsseite offenen Hohlprofils weist bevorzugt nach unten. An den Endabschnitten 11 ist das Hohlprofil des Querträgers 3 jedoch in Umfangsrichtung geschlossen. Dies wird durch die oben bereits erwähnten Schubbleche 6 gewährleistet, welche zwischen den zueinander weisenden Längskanten 12 des Hohlprofils eingepasst sind. Hierdurch wird ein Zusammendrücken der Endabschnitte 11 unterbunden. Die Schubbleche 6 sorgen vielmehr für eine in Umfangsrichtung spaltfreie Form, die im Vergleich zu einem Mittelabschnitt 14 des Querträgers 3, der an einer Längsseite offen ist, torsionssteifer ist.
  • Zur Vermeidung von Spannungsspitzen im Übergang zu den Knotenelementen 4 erstrecken sich die Schubbleche 6 jeweils vom Endabschnitt 11 in Richtung des Mittelabschnitts 14 in das Hohlprofil des Querträgers 3 hinein und sind mit diesem verschweißt. Jedes Schubblech 6 weist zwei im wesentlichen parallele Arme 15 auf, die von einem im Endabschnitt 11 des Querträgers 3 angeordneten Verbindungsabschnitt 16 ausgehend schräg in das Hohlprofil des Querträgers 3 hineinverlaufen. Der Verbindungsabschnitt 16 ist dabei zwischen den kragenförmig einwärts gekrümmten Längskanten 12 eingegliedert, so dass sich dessen Seitenkanten an den zueinander weisenden Längskanten 12 der Endabschnitte 11 abstützen.
  • Der Verbindungsabschnitt 16 geht über eine oder mehrere Sicken 17 in die Arme 15 über. Wie 4 zeigt, können die Arme 15 bzw. deren Haupterstreckungsebene zu dem Verbindungsabschnitt 16 um die Längsachse des Querträgers 3 etwas verdreht angeordnet sein, wobei der Verdrehwinkel in der Größenordnung von 5 bis 20° liegt. Die Arme 15 erstrecken sich lediglich über einen Teilbereich der Länge des Querträgers 3, so dass zwischen den freien Enden der Arme 15 der beiden Schubbleche 6 ein unversteifter Querträgerabschnitt besteht.
  • Der vorstehend erläuterte Querträger 3 kann in unterschiedlichen Verbundlenkerachsen einer Bauserie zum Einsatz kommen. Eine Einstellung der Stabilisatorrate der Achse wird durch einen Beschnitt des Querträgers 3 erzielt. Dies hat den Vorteil, dass zur Darstellung unterschiedlicher Stabilisatorraten nicht verschiedene Querträger, Versteifungselemente oder Achsen vorgehalten werden müssen. Wie insbesondere die 3 und 5 zeigen, weist der Profilquerschnitt des Querträgers 3 im Mittelbereich eine in Fahrtrichtung vornliegende Profilflanke 20 und eine in Fahrtrichtung hintenliegende Profilflanke 21 auf. Die hintenliegende Profilflanke 21 bildet dabei an ihrer freien Längskante 12 einen nach außen umgebogenen Kragen 22 aus. An der hintenliegenden Profilflanke 21 ist die Längskante 12 somit umgekehrt zu den Endabschnitten 11 umgebogen. Die vornliegende Profilflanke 20 ist an ihrer freien Längskante 12 hingegen kragenfrei. Wie 5 zeigt, kann durch einen entsprechenden Beschnitt 23 im Bereich der vornliegenden Profilflanke 20 die Stabilisatorrate eingestellt werden. Im unbeschnittenen Zustand, das heißt bei einer Profilflanke 20 unter Einschluss der in 5 dargestellten Fläche 23 ergibt sich ein Torsionsprofil mit einer hohen Stabilisatorrate. Ist der Beschnitt 23 entfernt, so dass der Querträger 3 im Mittelabschnitt 14 eine beschnittene Längskante 12 aufweist, ergibt sich ein Torsionsprofil mit kleinerer Stabilisatorrate. Selbstverständlich ist es auch möglich, die hintenliegende Profilkante 21 oder beide Profilkanten 20 und 21 zwecks Einstellung der Stabilisatorrate zu beschneiden, wobei die zu beschneidenden Längskanten 12 bevorzugt kragenfrei ausgebildet werden.
  • Die vorstehend erläuterte Verbundlenker-Hinterachse 1 ist zum einen einfach und kostengünstig herstellbar. Insbesondere ermöglicht sie in der Serienfertigung die Darstellung unterschiedlicher Stabilisatorraten ohne zusätzliche Komponenten oder das Vorhalten unterschiedlicher Querträger. Gleichwohl ermöglicht sie gute Komforteigenschaften in Verbindung mit einer guten Fahrdynamik. Die erfindungsgemäße Verbundlenker-Hinterachse 1 zeichnet sich darüber hinaus durch ein geringes Gewicht aus.
  • Die Erfindung wurde vorstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie Abwandlungen desselben näher erläutert. Sie ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern umfasst alle durch die Patentansprüche definierten Ausgestaltungen.
  • 1
    Verbundlenkerachse-Hinterachse
    2
    Längslenker
    3
    Querträger
    4
    Knotenelemente
    5
    Radträger
    6
    Schubblech
    7
    Lagerbuchse
    8
    Öffnung
    9
    Schenkel
    10
    Steg
    11
    Endabschnitt
    12
    Längskante
    13
    Aufnahme
    14
    Mittelabschnitt
    15
    Arme
    16
    Verbindungsabschnitte
    17
    Sicke
    20
    vornliegende Profilflanke
    21
    hintenliegende Profilflanke
    22
    umgebogener Kragen
    23
    Beschnitt
    A
    Radachse
    B
    Schwenkachse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19542522 A1 [0002]
    • - DE 19840134 A1 [0002]
    • - DE 10336800 A1 [0002]

Claims (14)

  1. Verbundlenker-Hinterachse, umfassend: zwei Längslenker (2), die jeweils mit einem vorderen Endabschnitt an einen Fahrzeugaufbau ankoppelbar sind, einen biegesteifen, torsionsweichen Querträger (3), zwei Knotenelemente (4), die jeweils an einen hinteren Endabschnitt eines Längslenkers (2) anschließen und den Längslenker (2) in Längsrichtung fortsetzen, und zwei Radträger (5) zur Anbindung jeweils eine Fahrzeugrads, die jeweils an einem der Knotenelemente (4) vorgesehen sind, wobei die Knotenelemente (4) als kastenförmige Hohlkörper ausgebildet sind, Endabschnitte (11) des Querträgers (3) in die Knotenelemente (4) eingesteckt sind, der Querträger (3) zumindest an seinen Endabschnitten (11) als Hohlprofil mit zueinander weisenden Längskanten (12) ausgebildet ist, und die Profilquerschnitte der Endabschnitte (11) des Querträgers (3) von korrespondierenden Aufnahmen (13) an den Knotenelementen (4) vollumschlossen sind.
  2. Verbundlenker-Hinterachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil des Querträgers (3) an den Endabschnitten (11) in Umfangsrichtung geschlossen ist.
  3. Verbundlenker-Hinterachse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil des Querträgers (3) an den Endabschnitten (11) in Umfangsrichtung durch ein Schubblech (6) geschlossen ist, das zwischen den zueinander weisenden Längskanten (12) des Hohlprofils eingepasst ist.
  4. Verbundlenker-Hinterachse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (3) einen Mittelabschnitt (14) aufweist, der als an einer Längsseite offenes Hohlprofil ausgebildet ist, und dass das Schubblech (6) sich von dem Endabschnitt (11) in Richtung des Mittelabschnitts (14) in das Hohlprofil des Querträgers (3) hineinerstreckt.
  5. Verbundlenker-Hinterachse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubblech (6) zwei im wesentlichen parallele Arme (15) ausbildet, die von einem im Endabschnitt (11) des Querträgers (3) angeordneten Verbindungsabschnitt (16) ausgehend schräg in das Hohlprofil des Querträgers (3) hinein verlaufen.
  6. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte (11) des Querträgers (3) jeweils einen unrunden Profilquerschnitt aufweisen.
  7. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (3) im Mittelabschnitt (14) einen U- oder V-förmigen Profilquerschnitt aufweist.
  8. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilquerschnitt des Querträgers (3) im Mittelabschnitt (14) eine in Fahrtrichtung vornliegende Profilflanke (20) und eine in Fahrtrichtung hintenliegende Profilflanke (21) aufweist, und dass die hintenliegende Profilflanke (21) an ihrer freien Längskante (12) einen nach außen umgebogenen Kragen (22) ausbildet.
  9. Verbundlenker-Hinterachse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vornliegende Profilflanke (20) an ihrer freien Längskante (12) kragenfrei ist.
  10. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (3) im Mittelabschnitt (14) eine beschnittene Längskante (12) aufweist.
  11. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Längslenker (2) jeweils einen kastenförmigen Profilquerschnitt aufweisen.
  12. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Längslenker (2) in Richtung der Knotenelemente (4) eine zunehmende Breite aufweisen.
  13. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (3) in Fahrtrichtung hinter den Längslenkern (2) angeordnet ist.
  14. Verbundlenker-Hinterachse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (3) bezogen auf die Fahrtrichtung im Bereich einer Radachse (A) oder hinter dieser liegt.
DE200910024831 2009-06-13 2009-06-13 Verbundlenker-Hinterachse Withdrawn DE102009024831A1 (de)

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