[go: up one dir, main page]

DE102009024776A1 - Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf - Google Patents

Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf Download PDF

Info

Publication number
DE102009024776A1
DE102009024776A1 DE102009024776A DE102009024776A DE102009024776A1 DE 102009024776 A1 DE102009024776 A1 DE 102009024776A1 DE 102009024776 A DE102009024776 A DE 102009024776A DE 102009024776 A DE102009024776 A DE 102009024776A DE 102009024776 A1 DE102009024776 A1 DE 102009024776A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
vehicle according
working fluid
expansion device
bar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009024776A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dipl.-Ing. Sumser
Manfred Dipl.-Ing. Stute
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STUTE, MANFRED, DIPL.-ING., DE
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE102009024776A priority Critical patent/DE102009024776A1/de
Publication of DE102009024776A1 publication Critical patent/DE102009024776A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G5/00Profiting from waste heat of combustion engines, not otherwise provided for
    • F02G5/02Profiting from waste heat of exhaust gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug (10) mit einem geschlossenen Fluidkreislauf (28) zum Wandeln von thermischer Energie in mechanische Energie. Der Fluidkreislauf (28) umfasst einen Kühler (50) zum Kühlen eines Arbeitsfluids, eine Pumpeinrichtung (52) zum Fördern des Arbeitsfluids zu einem mit der thermischen Energie beaufschlagbaren Wärmetauscher (30) und eine stromabwärts des Wärmetauschers (30) angeordnete Expansionseinrichtung (36) zum Entspannen des Arbeitsfluids. Hierbei ist die Pumpeinrichtung (52) in Fahrzeughochrichtung tiefer angeordnet als der Kühler (50) des Fluidkreislaufs (28).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf zum Wandeln von der thermischer Energie in mechanische Energie. Der Fluidkreislauf umfasst einen Kühler zum Kühlen eines Arbeitsfluids, eine Pumpeinrichtung zum Fördern des Arbeitsfluids zu einem mit der thermischen Energie beaufschlagbaren Wärmetauscher und eine stromabwärts des Wärmetauschers angeordnete Expansionseinrichtung zum Entspannen des Arbeitsfluids.
  • Mit zunehmender Verteuerung von Kraftstoffen werden weitere Aufwendungen zur Kraftstoffeinsparung auch an Verbrennungskraftmaschinen als sinnvoll erachtet. Bei der Verbrennungskraftmaschine strömt ein hoher Wärmeanteil mit dem Abgas über das Auspuffsystem in ungenutzter Weise in die Umgebung. Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs ist daher durch Umsetzung von Wärmeenergie der Verbrennungskraftmaschine in eine nutzbare Energieform möglich.
  • Bei einem Fahrzeug mit aufgeladenem Dieselmotor sind stromabwärts der Turbine des Abgasturboladers im Volllastbereich des Motors Abgastemperaturen häufig über 500°C vorhanden, während bei einem Fahrzeug mit Ottomotor Abgastemperaturen merklich über 900°C im Bereich der Nennleistung zu finden sind. Es ist daher bekannt, in einem Nachschaltprozesse, die Abgaswärme für eine Dampferzeugung in einem geschlossenen Fluidkreislauf zu verwenden. In dem Fluidkreislauf kann als Expansionseinrichtung eine Turbine zum Einsatz kommen, in welcher der erzeugte Dampf für die Energieumwandlung in mechanische Arbeit der Turbine genutzt wird.
  • Die DE 10 2007 057 164 A1 beschreibt ein Kraftfahrzeug mit einem Verbrennungsmotor und einem geschlossener Fluidkreislauf. In dem Fluidkreislauf wird Abwärme des Verbrennungsmotors auf ein organisches Arbeitsfluid übertragen. Die Abwärme des Verbrennungsmotors wird hierbei in einem Rankine-Kreisprozess in mechanische Energie gewandelt. Hierbei umfasst der geschlossene Fluidkreislauf einen Kondensator zum Verflüssigen des organischen Arbeitsfluids und eine Speisepumpe zum Fördern des verflüssigten Arbeitsfluids zu zwei hintereinander geschalteten Wärmetauschern. Der erste Wärmetauscher dient zum Verdampfen des Arbeitsfluids und nutzt Abwärme aus einem Kühlmittelkreislauf des Verbrennungsmotors, der zweite Wärmetauscher dient einem Überhitzen des Arbeitsfluids und nutzt Abwärme des Abgases des Verbrennungsmotors. An einem Spiralexpander erfolgt ein Entspannen des überhitzten Arbeitsfluids und hierbei das Umwandeln der Energie des Arbeitsfluids in mechanische Energie.
  • Die WO 2007/014942 A2 beschreibt eine Antriebseinrichtung für ein Kraftfahrzeug, bei welchem Abwärme der Verbrennungskraftmaschine in einem Rankine-Kreisprozess zum Gewinnen von mechanischer Energie genutzt wird. Als Arbeitsfluid kommt eine Wasser-Ammoniak-Lösung zum Einsatz, welche beim Betreiben des Fluidkreislaufs an einer Eintrittsseite einer zum Entspannen des Arbeitsfluids dienenden Turbine einen Eintrittsdruck von 15 bar aufweist. An der Turbine wird die verdampfte und überhitzte Wasser-Ammoniak-Lösung auf 2 bar entspannt und anschließend in einem Kühler gekühlt, von wo aus sie mit einer Pumpe wieder auf das erhöhte Druckniveau von 15 bar gebracht wird.
  • Die DE 10 2006 040 857 A1 beschreibt ein Antriebssystem eines Schiffs, wobei Abwärme eines Dieselmotors des Schiffs in einem geschlossenen Wasser-Dampfkreislauf an einer Turbine zum Umsetzen in mechanische Energie genutzt wird. Die mechanische Energie wird in dem Rankine-Kreisprozess in elektrische Energie umgewandelt und elektrischen Verbrauchern zugeführt. Da die Turbine des Wasser-Dampfkreislaufs auf einen Druck von 10 bar ausgelegt ist, wird ein Eintrittsdruck an der Turbine auf Werte zwischen 6 bar und 9,5 bar geregelt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Fahrzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem der geschlossene Fluidkreislauf besonders effizient betreibbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf zum Wandeln von thermischer Energie in mechanische Energie, bei welchem der Fluidkreislauf einen Kühler zum Kühlen eines Arbeitsfluids, eine Pumpeinrichtung zum Fördern des Arbeitsfluids zu einem mit der thermischen Energie beaufschlagbaren Wärmetauscher und eine stromabwärts des Wärmetauschers angeordnete Expansionseinrichtung zum Entspannen des Arbeitsfluids umfasst, ist die Pumpeinrichtung in Fahrzeughochrichtung tiefer angeordnet als der Kühler des Fluidkreislaufs. Aufgrund der Gravitationswirkung auf das in dem Kühler sich abkühlende Fluid ist so das Fluid besonders leicht, mit geringem Energieaufwand und somit effizient von dem Kühler zu der Pumpeinrichtung förderbar. Dadurch ist der Fluidkreislauf besonders effizient betreibbar.
  • Als vorteilhaft hat es sich hierbei gezeigt, wenn die Pumpeinrichtung in der Fahrzeughochrichtung an einem tiefsten Punkt des Fluidkreislaufs angeordnet ist. Dadurch ist das Ansammeln von kondensiertem Fluid, beispielsweise von Wasser, an dem tiefsten Punkt des Fluidkreislaufs unter Verzicht auf einen Einsatz von weiteren Fördereinrichtungen erreichbar. Um Ansammlungen des Fluids auf dem Weg von dem Kühler zu dem tiefsten Punkt des Fluidkreislaufs zu vermeiden, sind den Kühler mit der Pumpeinrichtung verbindende Verbindungsleitungen insbesondere so gestaltet, dass sie ein Gefälle und/oder eine Beschichtung aufweisen, welches eine unerwünschte lokale Ansammlung des Fluids verhindert. Bevorzugt sind auch Fluidleitungen im Bereich des Kühlers selber so gestaltet, dass eine unerwünschte lokale Ansammlung des Fluids vermieden ist. Bei einer Anordnung der Pumpeinrichtung in einem Bodenbereich des Fahrzeugs sind besonders einfach ausreichende Gefällestrecken der Verbindungsleitungen vorzusehen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Kühler in einem Dachbereich des Fahrzeugs angeordnet. Ist zugleich die Pumpeinrichtung im Bodenbereich des Fahrzeugs angeordnet, so ist das durch die Gravitation bewirkte Zuführen des Fluids von dem Kühler zu der Pumpeinrichtung besonders einfach und effizient realisierbar. Bevorzugt ist der Kühler hierbei in die Karosserie integriert, so dass für den Kühler ein vergleichsweise großer Bauraum bereitstellbar ist und der Kühler gleichzeitig besonders kompakt gestaltet werden kann. Insbesondere bei einer Fahrzeugkarosserie aus einer Aluminiumlegierung ist das Integrieren des Kühlers in die Fahrzeugkarosserie vorteilhaft realisierbar.
  • Besonders wenig störend sind die den Kühler mit der Pumpeinrichtung verbindenden Verbindungsleitungen unterzubringen, wenn sie an Fahrzeugsäulen, etwa A-Säulen und/oder B-Säulen und/oder C-Säulen oder dergleichen, angeordnet sind. Bevorzugt sind jedoch die Verbindungsleitungen platzsparend in die Fahrzeugsäulen integriert. Über wenigstens eine Fahrzeugsäule ist so das gekühlte Arbeitsfluid einem Sammelraum zuführbar, aus welchem die Pumpeinrichtung das Arbeitsfluid zu dem Wärmetauscher fördert.
  • Bevorzugt bildet eine Außenwand des Kühlers eine Außenwand des Fahrzeugs. Dadurch ist eine Kühlwirkung durch Fahrtluft realisierbar. Diese Kühlwirkung der Fahrtluft kann unterstützt werden durch ein profiliertes Ausbilden der Außenwand des Kühlers. Die Oberflächenstruktur des Kühlers weist aufgrund hoher Wärmeübergangszahlen einen großen Wärmeübergangsflächenwert auf.
  • Um einen besonders guten Wärmeentzug aus dem Arbeitsfluid mittels der Außenluft zu realisieren, kann der Kühler wenigstens zwei von Außenluft überströmbare in Fahrzeughochrichtung übereinander angeordnete Kühlereinheiten umfassen. Durch derartige, insbesondere schichtartig übereinander angeordnete Kühlereinheiten ist eine besonders große von Außenluft überströmbare Fläche des Kühlers bereitgestellt. Der Kühler kann so in seiner Spezifikation besonders gut an die geforderte abzuführende Wärme in den jeweiligen kritischen Betriebspunkten des Fluidkreislaufs angepasst werden. Zwischen zwei schichtartig angeordneten Kühlereinheiten kann die Außenluft hindurchströmen und so Wärme aus dem Arbeitsfluid abführen.
  • Die Kühlwirkung des Kühlers ist weiter steigerbar, wenn der Kühler eine von einem Kühlmedium eines Kühlkreislaufs durchströmbare Rohrleitung aufweist. Als Kühlmedium kann hierbei insbesondere eine Kühlflüssigkeit zum Einsatz kommen. Es können insbesondere die Außenluft und das flüssige Kühlmedium gemeinsam zum Kühlen des Arbeitsfluids beitragen. Hierbei kann der Kühler als Plattenkondensator mit wenigstens zwei plattenförmigen Kühlereinheiten ausgebildet sein, wobei an den Außenwandungen der Platten die Luft das Arbeitsfluid kühlt und im Inneren die Wärmeabfuhr durch das Kühlmedium des Kühlkreislaufs bewirkt wird. Alternativ kann lediglich das die Rohrleitung durchströmende Kühlmedium für das Kühlen des Arbeitsfluids sorgen.
  • Um eine unerwünschte Wärmeabgabe des Kühlers an einen Fahrgastraum zu verhindern, kann eine dem Fahrgastraum zugewandte Oberfläche des Kühlers eine thermische Isolierung aufweisen.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung können hierbei Mittel zum Verringern einer thermischen Isolationswirkung der Isolierung vorgesehen sein. So kann das Abgeben von Wärme aus dem Arbeitsfluid gezielt zum Heizen des Fahrgastraums eingesetzt werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Expansionseinrichtung des Fluidkreislaufs mit einem Generator zum Umsetzen der mechanischen Energie in elektrische Energie gekoppelt. Wenn die Expansionseinrichtung eine Turbine, insbesondere eine Varioturbine, umfasst, so kann der Generator auf einer Welle der Turbine angeordnet sein und so besonders kompakt und bauraumsparend eine hohe Drehzahl des Rotors des Generators bewirken. Im Gegensatz zu einem über eine Kolbenmaschine angetriebenen Generator kann durch Verzicht auf ein Zwischengetriebe so ein sehr hoher Volumengewinn als auch ein sehr hoher Gewichtsgewinn erreicht werden, was für die Leichtbaubestrebungen bei der Fahrzeugherstellung vorteilhaft ist.
  • Bevorzugt ist die Expansionseinrichtung in dem Dachbereich des Fahrzeugs angeordnet, so dass bei Anordnung des Kühlers ebenfalls in dem Dachbereich eine große räumliche Nähe von Expansionseinrichtung und Kühler erreichbar ist.
  • Die von dem Wärmetauscher zu der Expansionseinrichtung führenden Zuleitungen sind bevorzugt thermisch isoliert, um ein möglichst verlustarmes Nutzen der auf das Arbeitsfluid übertragenen Wärme zu erreichen.
  • Eine besonders hohe Temperatur des Arbeitsfluids ist erreichbar, wenn der Wärmetauscher des Fluidkreislaufs mit Abwärme eines Abgases beaufschlagbar ist. Eine hohe Effizienz des Fluidkreislaufs ist des Weiteren erreichbar, wenn der Wärmetauscher einen Verdampfer umfasst, welchem ein Überhitzer zum Überhitzen des verdampften Arbeitsfluids nachgeschaltet ist.
  • Als weiter vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn das Fahrzeug eine Strömungsmaschine, insbesondere einen Abgasturbolader mit einer Turbine, insbesondere mit einer Varioturbine, aufweist. Dadurch ist die Energie des Abgases nicht nur zum Erhitzen des Arbeitsfluids nutzbar, sondern auch zum Generieren von mittels der Strömungsmaschine, insbesondere des Abgasturboladers, verdichteter Zuluft.
  • Weist das Fahrzeug eine Verbrennungskraftmaschine als Einrichtung zum Erzeugen von Antriebsenergie auf, so ist die Turbine in einem Abgasstrang der Verbrennungskraftmaschine angeordnet. Ergänzend, bevorzugt jedoch alternativ kann das Fahrzeug einen Brenner aufweisen, in welchem lediglich die chemische Energie eines Brennstoffs in thermische Energie umgesetzt wird. Der Brenner dient hierbei nicht zum Generieren von mechanischer Energie zum Antreiben des Fahrzeugs, sondern lediglich zum Bereitstellen von Abgas, welches die Turbine antreibt. Da in dem Brenner keine Umwandlung der thermischen Energie in mechanische Arbeit erfolgt, ist bei gleichem Brennstoffeinsatz eine größere Menge an thermischer Energie für den Fluidkreislauf bereitstellbar. Je nach Anwendungsfall können jedoch auch sowohl der Brenner als auch die Verbrennungskraftmaschine in dem Fahrzeug zum Einsatz kommen.
  • Wenn das Fahrzeug mit dem Brenner ausgestattet ist, ist bevorzugt eine Regelungseinrichtung vorgesehen, mittels welcher ein stationäres, insbesondere auf ein stöchiometrisches Verbrennen des Brennstoffs ausgelegtes Durchströmtwerden des Brenners einstellbar ist. Wird der Brenner, insbesondere bei konstantem Druck, stationär durchströmt, so liegen besonders vorteilhafte Bedingungen vor, die Rohemissionen des Brenners auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten. Besonders geringe Rohemissionen sind hierbei erreichbar, wenn das Durchströmtwerden des Brenners so eingestellt ist, dass der Brennstoff stöchiometrisch verbrennt.
  • Falls erforderlich, kann dem Brenner eine Abgasbehandlungseinheit, insbesondere ein Drei-Wege-Katalysator, nachgeschaltet sein. Der Drei-Wege-Katalysator ist insbesondere dann vorteilhaft zum Verringern der Emissionen des Brenners, wenn der Brennstoff stöchiometrisch verbrennt. Durch die vorliegend beschriebenen Maßnahmen ist ohnehin ein besonders emissionsarmes Verbrennen des Brennstoffs erreichbar. Jedoch selbst beim Vorsehen der Abgasbehandlungseinheit kann diese besonders einfach, betriebssicher und somit kostengünstig ausgebildet sein.
  • Wenn, wie in einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, ein zum Bevorraten des Brennstoffs ausgebildetes Behältnis als Gastank ausgebildet ist, also ein Gas als Brennstoff eingesetzt wird, so sind bereits brennstoffseitig besonders gute Voraussetzungen gegeben, niedrige Rohemissionen zu erreichen. Dies gilt insbesondere, wenn als Brennstoff Wasserstoffgas zum Einsatz kommt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in einem Zuluftstrang des Brenners ein Luftvorwärmer zum Erwärmen von dem Brenner zuführbarer Zuluft vorgesehen. Dadurch ist ein besonders geringer Verbrauch des Brenners realisierbar, da der Brenner zum Bereitstellen einer gegebenen Menge an thermischer Energie einer geringeren Menge an Brennstoff bedarf als dies ohne das Vorsehen des Luftvorwärmers der Fall wäre. Dadurch ist der thermodynamische Wirkungsgrad der Fluidkreislaufs weiter verbesserbar. Bevorzugt dient das Abgas des Brenners zum Beaufschlagen des Luftvorwärmers mit thermischer Energie.
  • Um die mechanische Energie der Turbine der Strömungsmaschine, insbesondere des Abgasturboladers zu nutzen, ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung eine Welle der Turbine mit einem Generator gekoppelt. Durch die hohen möglichen Drehzahlen der Turbine der Strömungsmaschine ist der Generator besonders effizient betreibbar und bauraumsparend realisierbar, insbesondere wenn der Generator auf der Welle der hochdrehenden Turbine angeordnet ist.
  • Als weiter vorteilhaft hat sich es sich gezeigt, wenn eine Umgehungsleitung der Turbine der Strömungsmaschine, insbesondere des Abgasturboladers, vorgesehen ist, mittels welcher eine mit der Expansionseinrichtung des geschlossenen Fluidkreislaufs gekoppelte weitere Turbine mit umgeleitetem Abgas beaufschlagbar ist. Bevorzugt ist diese weitere Turbine auf der Welle angeordnet, welche durch die Expansionseinrichtung des geschlossenen Fluidkreislaufs angetrieben wird. Insbesondere wenn diese Welle mit dem Generator gekoppelt ist, kann das umgeleitete Abgas durch Beaufschlagen der weiteren Turbine zusätzlich zum Antreiben des Rotors des Generators eingesetzt werden.
  • Durch die Umgehungsleitung der Turbine werden Abblaseströme zur Leistungsbegrenzung geleitet, etwa wenn eine Turbobremsfunktion zum Einsatz kommt. Dann ist nämlich die Schluckfähigkeit der Turbine des Abgasturboladers gezielt verringert. Es kann auch mehr als eine Turbine mit dem umgeleiteten Abgas beaufschlagbar sein, so dass je nach zur Verfügung stehendem Abblasestrom unterschiedliche oder auch stufenweise durchströmbare Anordnungen der weiteren Turbinen vorgesehen sein können.
  • Als weiter vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn der Wärmetauscher in einem Motorraum des Fahrzeugs angeordnet ist. Der Motorraum des Fahrzeugs kann hierbei zum Unterbringen der Verbrennungskraftmaschine und/oder des Brenners ausgebildet sein. Durch das Anordnen des Wärmetauschers im Motorraum steht das Abgas der Verbrennungskraftmaschine bzw. des Brenners in großer räumlicher Nähe und somit in besonders heißem Zustand zum Beaufschlagen des Arbeitsfluids mit thermischer Energie zur Verfügung. Insbesondere beim Vorsehen des Brenners zum Generieren von heißem Abgas steht in dem den Brenner aufnehmenden Motorraum des Fahrzeugs ausreichend Bauraum zum Anordnen des Wärmetauschers zur Verfügung.
  • Ein besonders emissionsarmes Fahrzeug ist bereitgestellt, wenn das Fahrzeug wenigstens einen Elektromotor zum Antreiben des Fahrzeugs aufweist. Bevorzugt ist ein solcher Elektromotor, etwa in Form eines Radnabenmotors, als alleiniger Antriebsaggregatetyp im Fahrzeug vorgesehen.
  • Zur Verbesserung der Dynamik des Fahrzeugs können selbstverständlich mehrere Radnabenmotoren vorgesehen sein. Das Fahrzeug kann auch als Hybridfahrzeug ausgebildet sein und den elektrischen Antriebsmotor zusätzlich zu der Verbrennungskraftmaschine oder zusätzlich zu dem Brenner aufweisen. Insbesondere der Brenner kann vorteilhaft zum Vergrößern einer Reichweite des Fahrzeugs zum Einsatz kommen, also lediglich bedarfsweise betrieben werden.
  • Als weiter vorteilhaft hat es sich gezeigt, wenn ein Energiespeicher des Fahrzeugs einen Anschluss zum Anschließen einer externen Ladestromquelle aufweist. Wenn also ein fahrzeuginternes Generieren von elektrischer Energie, etwa aufgrund eines Schadens, nicht möglich ist und so fahrzeugintern keine elektrische Energie in den Energiespeicher einspeisbar ist, kann für diesen Notfall der Energiespeicher über die externe Ladestromquelle mit elektrischer Energie beaufschlagt werden, welche dann zumindest für einen Notfahrbetrieb des Fahrzeugs zur Verfügung steht.
  • Weiter vorteilhaft ist es, wenn die Expansionseinrichtung einen effektiven Querschnitt aufweist, welcher mit einem Eintrittsdruck des Arbeitsfluids von weniger als 5 bar korreliert. Der effektive Querschnitt ist hierbei ein Kennwert der Expansionseinrichtung, welcher die Durchströmbarkeit der Expansionseinrichtung durch das Arbeitsfluid beschreibt. Die tatsächliche Durchströmbarkeit der Expansionseinrichtung kann im Falle einer Turbine als Expansionseinrichtung von einem Durchmesser im Übertrittsbereich des strömenden Mediums auf die Turbinenschaufeln bestimmt sein und/oder von den Abmessungen eines Leitgitters und/oder von Strömungsquerschnitten in den Radkanälen zwischen den Turbinenschaufeln. Ist die Expansionseinrichtung als Kolbenmaschine, als Schraubenmaschine oder als Spiralexpander ausgebildet, so beschreibt auch hier der effektive Querschnitt die Durchströmbarkeit der Expansionseinrichtung in analoger Weise.
  • Je größer der effektive Querschnitt der Expansionseinrichtung ist, desto geringer ist der Eintrittsdruck an der Expansionseinrichtung, welcher sich bei einem gegebenem Massenstrom des Arbeitsfluids durch die Expansionseinrichtung einstellt.
  • Aufgrund des Abwärmeangebots der Verbrennungskraftmaschine und/oder des Brenners, welches bei dem Fahrzeug naturgemäß begrenzt ist, ist in dem geschlossenen Fluidkreislauf in der Regel lediglich ein vergleichsweise geringer Massenstrom des Arbeitsfluids thermodynamisch sinnvoll verwertbar.
  • Um nun bei diesem gegebenen, geringen Massenstrom des Arbeitsfluids einen hohen Eintrittsdruck von mehr als 5 bar, beispielsweise eines Eintrittsdruck von 20 bis 40 bar, zu erhalten ist es aus dem Stand der Technik bekannt, einen sehr geringen effektiven Querschnitt der Expansionseinrichtung vorzusehen. Ein solcher geringer effektiver Querschnitt bringt jedoch sehr hohe Strömungsverluste mit sich, welche zu einem sehr geringen Wirkungsgrad der Expansionseinrichtung führen. Die von der Kreisprozessberechnung als vorteilhaft erscheinenden hohen Eintrittsdrücke von deutlich mehr als 5 bar, insbesondere von 20 bis 40 bar, des Arbeitsfluids an der Expansionseinrichtung gehen also mit so extrem geringen effektiven Querschnitten der Expansionseinrichtung einher, dass diese aufgrund von Strömungsverlusten keinen zufriedenstellenden Wirkungsgrad der Expansionseinrichtung ermöglichen.
  • Demgegenüber ist bei der vorliegend beschriebenen Expansionseinrichtung, bei welcher der dem Arbeitsfluid zur Verfügung stehende effektive Querschnitt mit einem Eintrittsdruck des Arbeitsfluids von weniger als 5 bar korreliert, ein hoher Wirkungsgrad erreichbar, da ein entsprechend vergrößerter Strömungsquerschnitt von vergleichsweise geringen Strömungsverlusten begleitet ist.
  • Sofern das Abgas der Verbrennungskraftmaschine und/oder des Brenners als Wärmequelle für den geschlossenen Fluidkreislauf dient, kann eingangsseitig der Expansionseinrichtung das Arbeitsfluid mit einer vergleichsweise hohen Temperatur vorliegen, bei der Nutzung der Abwärme der selbstzündenden Verbrennungskraftmaschine beispielsweise mit einer Temperatur von rund 300°C. Bei einer solchen Temperatur des Arbeitsfluids und einem Massenstrom von beispielsweise 0,02 kg/s des Arbeitsfluids erlaubt es ein Eintrittsdruck des Arbeitsfluids eingangsseitig der Expansionseinrichtung von weniger als 5 bar, einen effektiven Querschnitt der Expansionseinrichtung vorzusehen, welcher mit einem verbesserten Wirkungsgrad der Expansionseinrichtung einhergeht.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der effektive Querschnitt mit einem Eintrittsdruck des Arbeitsfluids von weniger als 2 bar bis weniger als 1 bar, insbesondere von weniger als 2 bar bis 0,8 bar korreliert. Bei einem derartig geringen Eintrittsdruck des Arbeitsfluids ist ein besonders zufriedenstellender Wirkungsgrad der Expansionseinrichtung erreichbar, da ein vergleichsweise großer effektiver Querschnitt der Expansionseinrichtung vorgesehen werden kann.
  • Dies gilt insbesondere, wenn gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die Expansionseinrichtung dazu ausgelegt ist, das Arbeitsfluid auf einen Austrittsdruck zu entspannen, welcher geringer ist als der atmosphärische Druck. Wenn also das Arbeitsfluid in dem geschlossenen Fluidkreislauf weitgehend einen Druck unterhalb des atmosphärischen Drucks aufweist, sind Wirkungsgrade der Expansionseinrichtung von mehr als 50%, insbesondere Wirkungsgrade von mehr als 60%, bei besonders günstiger Auslegung sogar von über 70% erreichbar.
  • Bei den oben beispielhaften Werten des Massenstroms des Arbeitsfluids von 0,02 kg/s, einer Eintrittstemperatur des Arbeitsfluids an der Expansionseinrichtung von 300°C bzw. 573 K und einem Eintrittsdruck des Arbeitsfluids von 1 bar ergibt sich ein Durchsatzparameter ϕ mit ϕ = m√TP–1 von ϕ = 0,478 kg·s–1·K1/2·bar–1,wobei m = Massenstrom des Arbeitsfluids in [kg/s], T = Temperatur des Arbeitsfluids in [K] und P = Eintrittsdruck des Arbeitsfluids in [bar] gilt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist daher die Expansionseinrichtung, insbesondere die Turbine, durch einen Durchsatzparameter ϕ charakterisiert, welcher größer ist als 0,01 kg·s–1·K1/2·bar–1, insbesondere durch einen Durchsatzparameter von 0,2 bis 1 kg·s–1·K1/2·bar–1. Ein derartiger, vergleichsweise großer Durchsatzparameter ϕ erlaubt ein wirkungsgradoptimiertes geometrisches Auslegen der Expansionseinrichtung, insbesondere der Turbine.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Expansionseinrichtung zum mehrstufigen Entspannen des Arbeitsfluids ausgelegt. Beispielsweise kann als Expansionseinrichtung eine mehrstufige Turbine zum Einsatz kommen, beispielsweise in Form von zwei seriell durchströmbaren Radialturbinen, welche an einer gemeinsamen Welle festgelegt sind. Eine derartige Expansionseinrichtung ist über einen breiten Lastbereich der Verbrennungskraftmaschine und/oder des Brenners und einem damit einhergehenden breiten Temperaturprofil des Abgases der Verbrennungskraftmaschine und/oder des Brenners einsetzbar.
  • Als weiter vorteilhaft hat es sich hierbei gezeigt, wenn der Fluidkreislauf wenigstens einen Zwischenüberhitzer aufweist, mittels welchem das an einer ersten Entspannungsstufe der Expansionseinrichtung entspannte Arbeitsfluid vor einem Beaufschlagen einer zweiten Entspannungsstufe der Expansionseinrichtung überhitzbar ist. Eine solche Zwischenüberhitzung erhöht den Wirkungsgrad der Expansionseinrichtung weiter.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Fluidkreislauf mit einer weiteren Pumpeinrichtung gekoppelt, mittels welcher stromabwärts der Expansionseinrichtung, insbesondere im Bereich des Kühlers, ein geringerer Druck als der atmosphärische Druck einstellbar ist. Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, dass es zum Aufrechterhalten eines Unterdrucks stromabwärts der Expansionseinrichtung auch bei weitgehend druckdichter Auslegung des Fluidkreislaufs zu Leckagen kommen kann. Solche Leckageverluste sind durch ein Inbetriebnehmen der weiteren Pumpeinrichtung kompensierbar. Die weitere Pumpeinrichtung kann insbesondere dann in Betrieb genommen werden, wenn der Druck stromabwärts der Expansionseinrichtung, insbesondere der Druck im Bereich des Kühlers, einen Soll-Unterdruck überschreitet.
  • Schließlich hat es sich als vorteilhaft gezeigt, wenn mittels der weiteren Pumpeinrichtung ein Druck von weniger als 0,25 bar, insbesondere ein Druck von weniger 0,05 bar, einstellbar ist. Bei einem derartigen Auslegungsdruck, insbesondere des Kühlers, ist in dem Fluidkreislauf der Rankine-Kreisprozess mit einem besonders guten Wirkungsgrad zu durchlaufen.
  • Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnungen, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
  • 1 schematisch Komponenten eines Nutzfahrzeugs mit Verbrennungsmotor und mit einem geschlossenen Fluidkreislauf, mittels welchem in einem Rankine-Kreisprozess Abwärme des Abgases in elektrische Energie wandelbar ist;
  • 2 das Nutzfahrzeug in einer Außenansicht, wobei die Anordnung der Komponenten in dem Nutzfahrzeug gemäß 1 schematisch veranschaulicht ist;
  • 3 schematisch Komponenten eines Personenkraftwagens mit einem Brenner zum Antreiben einer Gasturbine, deren Abgaswärme in einem geschlossenen Rankine-Kreisprozess zum Erzeugen elektrischer Energie genutzt wird, und
  • 4 den Personenkraftwagen in einer Außenansicht, wobei die Anordnung der Komponenten in dem Personenkraftwagen gemäß 3 schematisch veranschaulicht ist.
  • Von einem Fahrzeug 10, bei welchem es sich in 1 und 2 um ein Nutzfahrzeug handelt, ist in 1 ein aufgeladener Verbrennungsmotor 12 gezeigt. Aus Zylindern 14 ausströmendes Abgas wird über einen Abgasstrang 16 einem Abgasturbolader 18 zugeführt. Eine Varioturbine 20 des Abgasturboladers 18 ist über eine Welle 22 mit einem Verdichter 24 gekoppelt, mittels welchem der Verbrennungsmotor 12 mit verdichteter Zuluft beaufschlagt wird. Stromabwärts der Varioturbine 20 ist in dem Abgasstrang 16 schematisch eine Abgasnachbehandlungseinrichtung 26 gezeigt. Die Abgasnachbehandlungseinrichtung 26 kann einen oder mehrere Katalysatoren und/oder einen Partikelfilter umfassen.
  • Thermische Energie des den Abgasstrang 16 durchströmenden Abgases wird in einem Wasser-Dampfkreislauf 28 in elektrische Energie umgesetzt. Hierfür ist in dem Abgasstrang 16 stromabwärts der Abgasnachbehandlungseinrichtung 26 ein Wärmetauscher 30 angeordnet, welcher vorliegenden einen Verdampfer 32 und einen stromabwärts des Verdampfers 32 angeordneten Überhitzer 34 umfasst. Ein Arbeitsfluid, beispielsweise Wasser, durchströmt den Wärmetauscher 30 im Gegenstrom zu dem den Abgasstrang 16 durchströmenden Abgas.
  • Das verdampfte und überhitzte Arbeitsfluid strömt in dem Wasser-Dampfkreislauf 28 einer Dampfturbine 36 zu. Beim Entspannen des überhitzten Wasserdampfs an der Dampfturbine 36 wird mechanische Energie gewonnen. Vorliegend ist die Dampfturbine 36 als zweistufige Expansionseinrichtung ausgebildet, welche eine erste Radialturbine 38 und eine stromabwärts der ersten Radialturbine 38 angeordnete zweite Radialturbine 40 umfasst.
  • Auf einer den Radialturbinen 38, 40 gemeinsamen Welle 42 ist ein Generator 44 angeordnet. Mittels des Generators 44 wird die mechanische Energie der Dampfturbine 36 in elektrische Energie gewandelt. Über eine Steuereinrichtung 45 wird die elektrische Energie einem Energiespeicher 46 und/oder direkt einem Verbraucher 48 zugeführt.
  • Der entspannte Dampf strömt in dem geschlossenen Wasser-Dampfkreislauf 28 einem Kondensator 50 zu, in welchem der Dampf unter Wärmeabgabe zu flüssigem Wasser kondensiert. Das kondensierte Wasser wird mittels einer Speisepumpe 52 auf einen Eintrittsdruck von lediglich 1 bar bis 2 bar absolut komprimiert und dem Verdampfer 32 zugeführt. Vorliegend wird mittels der Dampfturbine 36 der überhitzte Dampf auf einen Druck expandiert, welcher geringer ist als der Umgebungsdruck und beispielsweise 0,1 bar betragen kann. Dadurch sind die Abmessungen der Radialturbinen 38, 40 in ihrer Größe so gestaltbar, dass ein besonders hoher Wirkungsgrad der Dampfturbine 36 erreichbar ist. Zum Aufrechterhalten des Unterdrucks in dem Kondensator 50 ist eine Vakuumpumpe 54 vorgesehen.
  • Zum Ansteuern der Varioturbine 20 und der Speisepumpe 52 ist vorliegend eine Regelungseinrichtung 56 vorgesehen. In dieser Regelungseinrichtung 56 werden Informationen über die Drücke in dem Abgasstrang 16 stromabwärts des Verbrennungsmotors 12, der Zuluft stromaufwärts des Verbrennungsmotors 12 und über den Betriebszustand des Verbrennungsmotors 12 verarbeitet.
  • An weiteren, dem Verbrennungsmotor 12 zugeordneten Komponenten des Fahrzeugs 10 sind in 1 ein dem Verdichter 24 vorgeschalteter Luftmassenstrommesser 58, ein dem Verdichter 24 nachgeschalteter Ladeluftkühler 60 sowie ein in einer Abgasrückführleitung 62 angeordneter Abgasrückführungskühler 64 dargestellt.
  • 2 zeigt das als Nutzfahrzeug ausgebildete Fahrzeug 10 in dessen Dachbereich 66 der Kondensator 50 integriert ist. Der Kondensator 50 ist hierbei so in die Karosserie des Fahrzeugs 10 integriert, dass eine Außenwand des Kondensators 50 eine Außenwand des Fahrzeugs 10 bildet. Der Kondensator 50 ist durch den Kondensator 50 überströmende Außenluft kühlbar und als Plattenkondensator ausgebildet. Die Außenluft kann zwischen den schichtartig übereinander angeordneten Platten des Kondensators 50 hindurchströmen. Des Weiteren durchzieht den Kondensator 50 eine Rohrleitung 68, welche von einem Kühlmittel durchströmt wird.
  • Ebenfalls im Dachbereich 66 jedoch in Fahrtrichtung hinter dem Kondensator 50 sind die Dampfturbine 36 und der Generator 44 angeordnet. Über Fahrzeugsäulen 70 beispielsweise über die A-Säulen und/oder die B-Säulen des Fahrzeugs 10 wird das verflüssigte Arbeitsfluid der in einem Bodenbereich 72 des Fahrzeugs 10 angeordneten Speisepumpe 52 zugeführt. Das verflüssigte Arbeitsmedium fließt hierbei aufgrund der Gravitation einem Sammelraum der Speisepumpe 52 zu. Lokale Flüssigkeitsansammlungen sind aufgrund eines ausreichenden Gefälles der in die Fahrzeugsäulen 70 integrierten Verbindungsleitungen, welche von dem Kondensator 50 zu dem Sammelraum der Speisepumpe 52 führen, vermieden.
  • Der Verbrennungsmotor 12 und dessen Abgasstrang 16 mit dem Wärmetauscher 30 des Wasser-Dampfkreislaufs 28 ist in Fahrzeughochrichtung im Wesentlichen unterhalb der Fahrerkabine 74 angeordnet. Teilbereiche zumindest des Abgasstrangs 16 erstrecken sich in Fahrzeuglängsrichtung auch in einen hinter der Fahrerkabine 74 angeordneten Bereich des Fahrzeugs 10.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform des Fahrzeugs 10 ist dieses als Personenkraftwagen ausgebildet, wobei Komponenten des Personenkraftwagens in 3 schematisch gezeigt sind.
  • Anstelle des Verbrennungsmotors 12 (vgl. 1) weist das Fahrzeug 10 der in 3 gezeigten Ausführungsform einen Brenner 76 auf. Dem Brenner 76 wird in einem Gastank 78 bevorrateter Brennstoff, beispielsweise Wasserstoffgas, zugeführt. Die Brennstoffzufuhr wird über ein Ventil 80 in einer Zuleitung zu dem Brenner 76 geregelt, wobei das Ventil 80 über eine Regelungseinrichtung 82 ansteuerbar ist.
  • In einen Abgasstrang 16 des Brenners 76 ist analog zu der in 1 gezeigten Ausführungsform die Varioturbine 20 des Abgasturboladers 18 eingebunden. Über den Verdichter 24 des Abgasturboladers 18 ist der Brenner 76 mit verdichteter Zuluft beaufschlagbar.
  • Der Wasser-Dampfkreislauf 28 des Personenkraftwagens entspricht im Wesentlichen der mit Bezug auf 1 beschriebenen Ausführungsform des Fahrzeugs 10, jedoch ist zwischen der ersten Radialturbine 38 und der zweiten Radialturbine 40, die gemäß 3 als Varioturbine ausgebildet ist, ein Zwischenüberhitzer 84 angeordnet. Dadurch ist mittels der zweistufigen Dampfturbine 36 besonders viel Energie beim zweimaligen Expandieren des Wasserdampfs zu gewinnen.
  • Auch der Wasser-Dampfkreislauf 28 des Personenkraftwagens wird weitgehend in einem Druckbereich unterhalb des atmosphärischen Drucks betrieben, wobei der an der Dampfturbine 36 herrschende Eintrittsdruck 1 bar bis 2 bar absolut beträgt und auf einen unter dem atmosphärischen Druck liegenden Druck entspannt wird.
  • Der Wärmetauscher 30 des Wasser-Dampfkreislaufs 28 umfasst bei dem Personenkraftwagen zusätzlich einen Luftvorwärmer 86, mittels welchem die dem Brenner 76 zugeführte, mittels des Verdichters 24 verdichtete Zuluft vorgewärmt wird. Der Wärmetauscher 30 ist also als Dreistrom-Kombinationswärmetauscher ausgebildet, in welchen der Verdampfer 32, der Überhitzer 34 und der Luftvorwärmer 86 integriert sind. Durch das Vorwärmen der Zuluft mittels des Luftvorwärmers 86 ist eine Entlastung des Brenners 76 gegeben, welche sich in einem besonders geringen Brennstoffverbrauch bemerkbar macht.
  • An dem Energiespeicher 46, welchem die mittels des Generators 44 in dem Rankine-Kreisprozess des Wasser-Dampfkreislaufs 28 gewonnene elektrische Energie zugeführt wird, ist ein Anschluss 88 zum Anschließen einer vorliegend nicht gezeigten externen Ladestromquelle vorgesehen.
  • Als Verbraucher sind bei dem Personenkraftwagen unter anderem vier Radnabenmotoren vorgesehen, wobei lediglich ein solcher Elektromotor 90, welcher zum Antreiben des Fahrzeugs 10 dient, exemplarisch gezeigt ist.
  • Eine weitere Regelungseinrichtung 92 dient vorliegend dem Ansteuern der als Varioturbine ausgebildeten zweiten Radialturbine 40 und einem Regeln der Drehzahl der Speisepumpe 52 je nach dem Wärmeangebot, welches infolge des Betreibens des Brenners 76 in dem Abgasstrang 16 für den Wasser-Dampfkreislauf 28 zur Verfügung steht. Die Regelungseinrichtungen 82, 92 sind vorliegend zum Austauschen von Informationen untereinander ausgebildet. In alternativen Ausführungsformen kann eine einzige, gemeinsame Regelungseinrichtung vorgesehen sein.
  • Auf der Welle 22 des Abgasturboladers 18 ist ein weiterer Generator 94 angeordnet. Auch die mittels dieses Generators 94 generierte elektrische Energie ist über die Steuereinrichtung 45 dem Energiespeicher 46 und/oder dem Elektromotor 90 zuführbar.
  • 4 zeig das als Personenkraftwagen ausgebildete Fahrzeug 10 in einer Außenansicht. Hierbei ist veranschaulicht, dass die Speisepumpe 52 im Bodenbereich 72 des Fahrzeugs 10 angeordnet ist. Über die Fahrzeugsäulen 70 wird das mittels des Kondensators 50 verflüssigte Arbeitsfluid dem Sammelraum der Speisepumpe 52 zugeführt. Der im Dachbereich 66 des Personenkraftwagens angeordnete Kondensator 50 ist in die Karosserie des Fahrzeugs 10 integriert.
  • Die als Gasturbine ausgebildete Turbine 20 des Abgasturboladers 18 ist ebenso wie der zugehörige Generator 94 in einem Motorraum 96 des Personenkraftwagens angeordnet. In dem Personenkraftwagen der Ausführungsform des Fahrzeugs 10 gemäß 4 ist also ein mobiles Gasturbinen-Dampfturbinen-Kombinationskraftwerk mit den jeweils zugeordneten Generatoren 94, 44 realisiert. Bei diesem Kombinationskraftwerk sind in dem isobar durchströmten Brenner 76 sehr einfach beherrschbare Bedingungen vorhanden, um eine besonders schadstoffarme Verbrennung zu erreichen.
  • Zusammen mit den hoch drehenden Strömungsmaschinen, nämlich dem Abgasturbolader 18 und der Dampfturbine 36, welche mit den jeweiligen Generatoren 94, 44 gekoppelt sind, und dem Wärmetauscher 30 ergeben sich unter Ausnutzung der jeweiligen lokalen Bereiche des Fahrzeugs 10 sehr vorteilhaften Bedingungen für einen Antrieb des Fahrzeugs 10 mit geringen Emissionen, geringem Verbrauch und geringen Kosten. Hierbei ist zudem ein geringes Gesamtgewicht des Fahrzeugs 10 realisierbar.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007057164 A1 [0004]
    • - WO 2007/014942 A2 [0005]
    • - DE 102006040857 A1 [0006]

Claims (29)

  1. Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf (28) zum Wandeln von thermischer Energie in mechanische Energie, wobei der Fluidkreislauf (28) einen Kühler (50) zum Kühlen eines Arbeitsfluids, eine Pumpeinrichtung (52) zum Fördern des Arbeitsfluids zu einem mit der thermischen Energie beaufschlagbaren Wärmetauscher (30) und eine stromabwärts des Wärmetauschers (30) angeordnete Expansionseinrichtung (36) zum Entspannen des Arbeitsfluids umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeinrichtung (52) in Fahrzeughochrichtung tiefer angeordnet ist als der Kühler (50) des Fluidkreislaufs (28).
  2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeinrichtung (52) in der Fahrzeughochrichtung an einem tiefsten Punkt des Fluidkreislaufs (28), insbesondere in einem Bodenbereich (72) des Fahrzeugs (10), angeordnet ist.
  3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (50) in einem Dachbereich (66) des Fahrzeugs (10), insbesondere in die Karosserie integriert, angeordnet ist.
  4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Kühler (50) mit der Pumpeinrichtung (52) verbindende Verbindungsleitung an einer Fahrzeugsäule (70) angeordnet, insbesondere in die Fahrzeugsäule (70) integriert, ist.
  5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine, insbesondere profilierte, Außenwand des Kühlers (50) eine Außenwand des Fahrzeugs (10) bildet.
  6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (50) wenigstens zwei von Außenluft überströmbare in Fahrzeughochrichtung, insbesondere schichtartig, übereinander angeordnete Kühlereinheiten umfasst.
  7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (50) eine von einem Kühlmedium eines Kühlkreislaufs durchströmbare Rohrleitung (68) aufweist.
  8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine einem Fahrgastraum (74) zugewandte Oberfläche des Kühlers (50) eine thermische Isolierung aufweist.
  9. Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Verringern einer thermischen Isolationswirkung der Isolierung vorgesehen sind.
  10. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die, insbesondere wenigstens eine Turbine (38, 40) umfassende, Expansionseinrichtung (36) des Fluidkreislaufs (28) mit einem Generator (44) zum Umsetzen der mechanischen Energie in elektrische Energie gekoppelt ist.
  11. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die, insbesondere über eine thermisch isolierte Zuleitung mit dem Arbeitsfluid beaufschlagbare, Expansionseinrichtung (36) in einem Dachbereich (66) des Fahrzeugs (10) angeordnet ist.
  12. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der, insbesondere einen Verdampfer (32) und einen Überhitzer (34) zum Überhitzen des verdampften Arbeitsfluids umfassende, Wärmetauscher (30) des Fluidkreislaufs (28) mit Abwärme eines Abgases beaufschlagbar ist.
  13. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (10) eine Strömungsmaschine, insbesondere einen Abgasturbolader (18), mit einer, insbesondere als Varioturbine ausgebildeten, Turbine (20) aufweist.
  14. Fahrzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbine (20) in einem Abgasstrang (16) einer Verbrennungskraftmaschine (12) angeordnet ist und/oder in einem Abgasstrang (16) eines Brenners (76) zum Umsetzen von chemischer Energie eines Brennstoffs in thermische Energie.
  15. Fahrzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regelungseinrichtung (82) vorgesehen ist, mittels welcher ein stationäres, insbesondere auf ein stöchiometrisches Verbrennen des Brennstoffs ausgelegtes, Durchströmtwerden des Brenners (76) einstellbar ist.
  16. Fahrzeug nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brenner (76) eine Abgasbehandlungseinheit (26), insbesondere ein Drei-Wege-Katalysator, nachgeschaltet ist.
  17. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Bevorraten des Brennstoffs ausgebildetes Behältnis als Gastank (78) ausgebildet ist.
  18. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Zuluftstrang des Brenners (76) ein Luftvorwärmer (86) angeordnet ist.
  19. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle (22) der Turbine (20) mit einem Generator (94) gekoppelt ist.
  20. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umgehungsleitung der Turbine (20) vorgesehen ist, mittels welcher eine mit der Expansionseinrichtung (36) des geschlossenen Fluidkreislaufs (28) gekoppelte weitere Turbine mit umgeleitetem Abgas beaufschlagbar ist.
  21. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (30) in einem Motorraum (96) des Fahrzeugs (10) angeordnet ist.
  22. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (10) wenigstens einen Elektromotor (90) zum Antreiben des Fahrzeugs (10) aufweist.
  23. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein Energiespeicher (46) des Fahrzeugs (10) einen Anschluss (88) zum Anschließen einer externen Ladestromquelle aufweist.
  24. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Expansionseinrichtung (36) einen effektiven Querschnitt aufweist, welcher mit einem Eintrittsdruck des Arbeitsfluids von weniger als 5 bar, insbesondere von weniger als 2 bar bis weniger als 1 bar, bevorzugt von weniger als 2 bar bis 0,8 bar, korreliert.
  25. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Expansionseinrichtung (36) dazu ausgelegt ist, das Arbeitsfluid auf einen Austrittsdruck zu entspannen, welcher geringer ist als der atmosphärische Druck.
  26. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Expansionseinrichtung (36) einen Durchsatzparameter ϕ von ϕ > 0,1 kg·s–1·K1/2·bar–1, insbesondere von 0,2 bis 1 kg·s–1·K1/2·bar–1, aufweist, wobei ϕ = m√TP–1 mit m = Massenstrom des Arbeitsfluids in [kg/s], T = Temperatur des Arbeitsfluids in [K] und P = Eintrittsdruck des Arbeitsfluids in [bar] gilt.
  27. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Expansionseinrichtung (36) zum mehrstufigen Entspannen des Arbeitsfluids ausgelegt ist.
  28. Fahrzeug nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidkreislauf (28) wenigstens einen Zwischenüberhitzer (84) aufweist, mittels welchem das an einer ersten Entspannungsstufe (38) der Expansionseinrichtung (36) entspannte Arbeitsfluid vor einem Beaufschlagen einer zweiten Entspannungsstufe (40) der Expansionseinrichtung (36) überhitzbar ist.
  29. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidkreislauf (28) mit einer weiteren Pumpeinrichtung (54) gekoppelt ist, mittels welcher stromabwärts der Expansionseinrichtung (36), insbesondere im Bereich des Kühlers (50), ein geringerer Druck als der atmosphärische Druck, bevorzugt ein Druck von weniger als 0,25 bar, insbesondere von weniger als 0,05 bar, einstellbar ist.
DE102009024776A 2009-06-10 2009-06-10 Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf Withdrawn DE102009024776A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009024776A DE102009024776A1 (de) 2009-06-10 2009-06-10 Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009024776A DE102009024776A1 (de) 2009-06-10 2009-06-10 Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009024776A1 true DE102009024776A1 (de) 2010-12-16

Family

ID=43069795

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009024776A Withdrawn DE102009024776A1 (de) 2009-06-10 2009-06-10 Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009024776A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2249017A4 (de) * 2008-02-14 2011-03-23 Sanden Corp Abwärme nutzende vorrichtung für einen verbrennungsmotor
DE102011056902A1 (de) 2011-12-22 2013-06-27 Benteler Automobiltechnik Gmbh Abgaswärmetauscher mit Drallrohr und Verfahren zur Herstellung eines Drallrohrs
DE102013222557A1 (de) 2013-11-06 2015-05-07 MAHLE Behr GmbH & Co. KG Kühlmittelkreislauf eines Verbrennungsmotors
DE102019108008A1 (de) * 2019-03-28 2020-10-01 Volkswagen Aktiengesellschaft Abgasnachbehandlungssystem sowie Verfahren zur Abgasnachbehandlung eines Verbrennungsmotors

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007014942A2 (de) 2005-08-03 2007-02-08 Amovis Gmbh Antriebseinrichtung
DE102006040857A1 (de) 2006-08-31 2008-03-13 Siemens Ag Verfahren zum Betrieb eines Schiffes sowie Schiff mit einem Antriebssystem mit Abwärmerückgewinnung
DE102007057164A1 (de) 2006-11-24 2008-06-12 Behr Gmbh & Co. Kg System mit einem Organic-Rankine-Kreislauf zum Antrieb zumindest einer Expansionsmaschine, Wärmetauscher zum Antrieb einer Expansionsmaschine, Verfahren zum Betreiben zumindest einer Expansionsmaschine

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007014942A2 (de) 2005-08-03 2007-02-08 Amovis Gmbh Antriebseinrichtung
DE102006040857A1 (de) 2006-08-31 2008-03-13 Siemens Ag Verfahren zum Betrieb eines Schiffes sowie Schiff mit einem Antriebssystem mit Abwärmerückgewinnung
DE102007057164A1 (de) 2006-11-24 2008-06-12 Behr Gmbh & Co. Kg System mit einem Organic-Rankine-Kreislauf zum Antrieb zumindest einer Expansionsmaschine, Wärmetauscher zum Antrieb einer Expansionsmaschine, Verfahren zum Betreiben zumindest einer Expansionsmaschine

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2249017A4 (de) * 2008-02-14 2011-03-23 Sanden Corp Abwärme nutzende vorrichtung für einen verbrennungsmotor
US9441576B2 (en) 2008-02-14 2016-09-13 Sanden Holdings Corporation Waste heat utilization device for internal combustion engine
DE102011056902A1 (de) 2011-12-22 2013-06-27 Benteler Automobiltechnik Gmbh Abgaswärmetauscher mit Drallrohr und Verfahren zur Herstellung eines Drallrohrs
DE102013222557A1 (de) 2013-11-06 2015-05-07 MAHLE Behr GmbH & Co. KG Kühlmittelkreislauf eines Verbrennungsmotors
DE102019108008A1 (de) * 2019-03-28 2020-10-01 Volkswagen Aktiengesellschaft Abgasnachbehandlungssystem sowie Verfahren zur Abgasnachbehandlung eines Verbrennungsmotors

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102006043139B4 (de) Vorrichtung zur Gewinnung von mechanischer oder elektrischer Energie aus der Abwärme eines Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeugs
EP2064415B1 (de) Wärmetauscheranordnung
DE102006057247A1 (de) Aufladeeinrichtung
DE102010042401A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Abwärmenutzung einer Brennkraftmaschine
DE102007062598A1 (de) Nutzung einer Verlustwärme einer Verbrennungskraftmaschine
DE102008064015A1 (de) Abwärmenutzungsvorrichtung von Kraftfahrzeugen
EP2653668A1 (de) Verfahren zum Laden und Entladen eines Wärmespeichers und Anlage zur Speicherung und Abgabe von thermischer Energie, geeignet für dieses Verfahren
DE102010047518A1 (de) Vorrichtung zur Energierückgewinnung aus einem Abgasstrom einer Verbrennungskraftmaschine
WO2010000284A2 (de) Abgasenergienutzung mittels geschlossenem dampfkraftprozess
DE102010033659A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Energierückgewinnung aus einem Abgasstrom eines Verbrennungsmotors in einem Fahrzeug
EP3751107B1 (de) Verbrennungsmotor mit abgaswärmerückgewinnungssystem sowie verfahren zur abgaswärmerückgewinnung
DE102009024776A1 (de) Fahrzeug mit einem geschlossenen Fluidkreislauf
WO2012156175A2 (de) Vorrichtung und verfahren zur nutzung der abwärme einer brennkraftmaschine
DE102009024772A1 (de) Fluidenergiemaschinenanordnung für ein Fahrzeug und Verfahren zum Betreiben einer Fluidenergiemaschinenanordnung
DE102012102943A1 (de) Wärmetauscheranordnung sowie Verfahren zum Betreiben einer Verbrennungseinrichtung
DE102010004079A1 (de) Brennkraftmaschine, kombiniert mit Rankineprozess zur effizienten Nutzung der Kühlmittel- und Abgaswärme
DE102012221303A1 (de) Antriebseinrichtung mit einer Brennstoffzelle und einem Abgasturbolader
DE102015016783A1 (de) Vorrichtung zur Gewinnung von Energie aus Abwärme einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs
DE102020205169A1 (de) Brennstoffzellensystem und Verfahren zum Betreiben eines Brennstoffzellensystems
DE102016218764A1 (de) Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs mit einer Abwärmenutzungseinrichtung
WO2011003384A2 (de) Vorrichtung zum antreiben eines kraftfahrzeugs
DE102010029972A1 (de) Verbrennungsmotor für Wasserstoff mit hohem Wirkungsgrad
DE102013103829A1 (de) Rekuperationssystem für ein Kraftfahrzeug
DE102010023174A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Nutzung der Abwärmen von Verbrennungskraftmaschinen mittels eines Dampfkreislaufes
DE102011075557A1 (de) Leitungskreis und Verfahren zum Betreiben eines Leitungskreises zur Abwärmenutzung einer Brennkraftmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: STUTE, MANFRED, DIPL.-ING., DE

Free format text: FORMER OWNER: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE

R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F01P0005100000

Ipc: F02G0005020000

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee