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DE102009024193A1 - Fahrzeugarmaturenbrett mit unsichtbarer Airbagreißnaht und Entfaltungsklappe und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Fahrzeugarmaturenbrett mit unsichtbarer Airbagreißnaht und Entfaltungsklappe und Verfahren zu seiner Herstellung Download PDF

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DE102009024193A1
DE102009024193A1 DE102009024193A DE102009024193A DE102009024193A1 DE 102009024193 A1 DE102009024193 A1 DE 102009024193A1 DE 102009024193 A DE102009024193 A DE 102009024193A DE 102009024193 A DE102009024193 A DE 102009024193A DE 102009024193 A1 DE102009024193 A1 DE 102009024193A1
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closure flap
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Heidi M. Birmingham Hillmann
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GM Global Technology Operations LLC
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Abstract

Es wird eine Innenverkleidung geschaffen, die so ausgelegt ist, dass sie, wenn sie in ein Kraftfahrzeug eingebaut ist, ein zusätzliches aufblasbares Rückhaltesystem (SIR-System) aufnimmt. Die Verkleidung enthält ein starres Substrat, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrzeug befestigt ist. Das starre Substrat enthält eine innere und eine äußere Oberfläche, die gegenüberliegen, und definiert darin einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung. Der Hohlraum ist so konfiguriert, dass das SIR-System darin steckt. Aus dem starren Substrat steht eine aufrechte Rippe vor, die wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft. Auf dem starren Substrat ist eine Außenhaut spritzgegossen, die die äußere Oberfläche und die Öffnung bedeckt. Die Außenhaut enthält einen Abschnitt verringerter Dicke, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist, der so konfiguriert ist, dass er die Außenhaut abschwächt, sodass das aufblasbare Kissen durchbrechen kann, wenn es aus einem nicht gedehnten in einen gedehnten Zustand übergeht.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf aufblasbare Rückhaltesysteme für Kraftfahrzeuge und insbesondere auf Innenverkleidungsanordnungen mit einer Kammer, einer Entfaltungsöffnung und einer Abdeckung für ein zusätzliches aufblasbares Rückhaltesystem.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Fast alle modernen Kraftfahrzeuge sind ursprünglich mit aufblasbaren Airbagvorrichtungen ausgestattet, die auf dem technischen Gebiet häufiger als zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS), Luftkissen-Rückhaltesysteme (ACRS) oder zusätzliche aufblasbare Rückhaltesysteme (SIR) bezeichnet werden. Die als Teil eines Gesamtinsassenrückhaltesystems enthaltenen Airbagvorrichtungen befinden sich allgemein in dem Fahrzeugfahrgastraum und wirken als ein wahlweise entfaltbares Kissen, das die kinetische Energie der Insassen abschwächen kann. Darüber hinaus sind Airbags so ausgelegt, dass sie eine ungewollte Bewegung des Fahrers und/oder anderer Insassen minimieren, um einen ungewollten Kontakt mit Innenabschnitten des Kraftfahrzeugs vermeiden zu helfen.
  • Herkömmliche Airbagvorrichtungen umfassen ein aufblasbares Airbagmodul, das (z. B. für Beifahrerairbags) hinter dem Fahrzeugarmaturenbrett aufbewahrt ist oder (z. B. für Fahrerairbags) in die Lenkradnabe eingebaut ist. Um das Einsetzen eines vorgegebenen Aktivierungsereignisses zu de tektieren, sind überall im Fahrzeug mehrere Sensoren oder ähnliche Vorrichtungen strategisch angeordnet. Der Sensor (die Sensoren) aktiviert (aktivieren) in Ansprechen darauf eine Aufblasvorrichtung, die sich innen in dem Airbagmodul befindet, um eine Strömung von Aufblasgas in eine aufblasbare biegsame Membran (d. h. ein Airbagkissen) zu erzeugen, das normalerweise innerhalb des Airbagmoduls zusammengefaltet ist. Dies veranlasst, dass sich das Airbagkissen in Rückwärtsrichtung innerhalb des Fahrzeugfahrgastraums entfaltet.
  • Die meisten Beifahrer-SIR-Systeme sind innerhalb und hinter dem Armaturenbrett angeordnet, das am vordersten Ende davon über die Breite des Fahrgastraums des Fahrzeugs verläuft. Das Armaturenbrett kann eine Entfaltungsklappe (z. B. eine sichtbare Klappe) nutzen, um eine in dem Armaturenbrett gebildete Öffnung zum Entfalten des Airbagkissens durch sie abzudecken. Die diskrete Airbagklappe ist so ausgelegt, dass sie sich in Ansprechen auf die Kraft des sich ausdehnenden Airbagkissens öffnet. Das heißt, während der Druck in dem Airbagkissen zunimmt, wird entlang der unteren Oberfläche der diskreten Klappe eine Kraft erzeugt. Daraufhin trennt sich wenigstens ein Abschnitt der Klappe selektiv von dem verbleibenden Abschnitt des Armaturenbretts, um zuzulassen, dass sich das Airbagkissen durch die Öffnung in dem Armaturenbrett in den Fahrzeugfahrgastraum entfaltet.
  • Im Allgemeinen umfasst ein Fahrzeugarmaturenbrett mehrere Schichten, die ein starres Substrat, eine ästhetische Abdeckung und eine optionale Schaumschicht dazwischen enthalten können. Herkömmliche Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugarmaturenbretts umfassen in Abhängigkeit von der geforderten Armaturenbrettkonstruktion mehrere getrennte Bildungs- und Herstellungsprozessschritte. Zunächst wird das Armaturenbrett so gebildet, dass es u. a. an die Größe und Form des SIR-Systems angepasst ist. In der Zwischenzeit wird in einem getrennten Prozess die diskrete Klappe gebildet. Schließlich wird die diskrete Klappe zur Verwendung in Verbindung mit dem SIR-System an dem Armaturenbrett montiert. Die an der Herstellung eines herkömmlichen Armaturenbretts beteiligten Schritte verbrauchen erhebliche Zeit und Ressourcen und führen zu einer ästhetisch offensichtlichen (z. B. sichtbaren) Airbagklappe.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Innenverkleidung geschaffen, die so ausgelegt ist, dass sie, wenn sie in ein Kraftfahrzeug eingebaut ist, wenigstens teilweise ein zusätzliches aufblasbares Rückhaltesystem (SIR-System) aufnimmt. Die Verkleidung enthält ein starres Substrat, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrzeug befestigt ist. Das starre Substrat weist eine innere und eine äußere Oberfläche auf, die einander gegenüberliegen, und definiert einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung. Der Hohlraum ist so konfiguriert, dass das zusätzliche aufblasbare Rückhaltesystem darin steckt. Das starre Substrat enthält eine aufrechte Rippe, die von der äußeren Oberfläche vorsteht und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft. An dem starren Substrat ist eine Außenhaut befestigt, die die Öffnung und wenigstens einen Abschnitt der äußeren Oberfläche bedeckt. Die Außenhaut enthält einen Abschnitt verringerter Dicke, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist. Der Abschnitt verringerter Dicke ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten so abschwächt, dass sich das aufblasbare Kissen des SIR-Systems wahlweise durch sie entfalten kann.
  • Gemäß einem Aspekt dieser Ausführungsform ist an dem starren Substrat eine Verschlussklappe befestigt und so konfiguriert, dass sie aus einer ersten, im Wesentlichen geschlossenen Position in eine zweite, allgemein offene Position übergeht. Wenn die Verschlussklappe in der ersten Position ist, ist sie unter der Außenhaut positioniert, wobei sie im Wesentlichen die Gesamtheit der Öffnung überspannt. Es ist wünschenswert, dass die Verschlussklappe einen oder mehrere Schnappverschlüsse enthält, die entlang eines Außenumfangsrands davon orientiert sind. Jeder Schnappverschluss ist so konfiguriert, dass er zu dem starren Substrat passt und dadurch die Verschlussklappe in der ersten Position hält. In diesem Fall enthält das starre Substrat vorzugsweise ein abgestuftes Gebiet, das wenigstens von einem Abschnitt des Innenumfangsrands der Öffnung nach innen verläuft. Die Schnappverschlüsse passen in der Weise zu dem abgestuften Gebiet, dass die Verschlussklappe, wenn sie in der ersten Position ist, mit der äußeren Oberfläche des starren Substrats im Wesentlichen bündig ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt ist das starre Substrat ein thermoplastisches Olefin, während die Außenhaut vorzugsweise ein thermoplastisches Elastomer ist.
  • Gemäß einem abermals weiteren Aspekt verläuft die aufrechte Rippe auf kontinuierliche Weise um die Öffnung.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Kraftfahrzeug geschaffen. Das Fahrzeug enthält ein Armaturenbrett, das an einem vorderen Ende des Fahrgastraums positioniert ist. Das Armaturenbrett enthält ein starres Substrat, das eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, die gegenüberliegen. Das starre Substrat definiert einen Hohlraum mit einer Öffnung, die durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildet ist. Außerdem enthält das starre Substrat eine aufrechte Rippe, die von der äußeren Oberfläche vorsteht und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft.
  • An dem starren Substrat ist eine Außenhaut befestigt, die im Wesentlichen die gesamte äußere Oberfläche und die Öffnung bedeckt. Die Außenhaut enthält einen Abschnitt verringerter Dicke, der durch den Bereich zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist. An dem starren Substrat ist unter der Außenhaut eine Verschlussklappe funktional befestigt. Die Verschlussklappe ist so konfiguriert, dass sie aus einer im Wesentlichen geschlossenen Position in eine allgemein offene Position übergeht. Im Idealfall überspannt die Verschlussklappe die Gesamtheit der Öffnung in dem starren Substrat und versperrt sie dadurch, wenn sie in der ersten Position ist.
  • Außerdem enthält das Fahrzeug ein aufblasbares Kissen, das betreibbar ist, um durch die Öffnung in dem Armaturenbrett aus einem nicht gedehnten Zustand, in dem das Kissen innerhalb des Hohlraum steckt, in einen gedehnten Zustand überzugehen, in dem sich das Kissen im Wesentlichen außerhalb des Hohlraums befindet. Mit dem Kissen steht eine Fluidabgabevorrichtung in Fluidverbindung. Die Fluidabgabevorrichtung ist betreibbar, um den wahlweisen Übergang des Kissens aus dem nicht gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand zu regulieren. Der Abschnitt verringerter Dicke ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten so abschwächt, dass das aufblasbare Kissen durchbrechen kann, wenn es aus dem nicht gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand übergeht.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Armaturenbretts geschaffen, das so ausgelegt ist, dass es, wenn in ein Kraftfahrzeug eingebaut, eine Airbagvorrichtung aufnimmt. Das Verfahren enthält zuerst das Bilden eines starren Substrats, das eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, die gegenüberliegen, und einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung definiert. Das starre Substrat wird außerdem mit einer aufrechten Rippe gebildet, die von der äußeren Oberfläche vorsteht und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft. Zweitens wird an dem starren Substrat eine Verschlussklappe befestigt. Die Verschlussklappe ist so konfiguriert, dass sie aus einer im Wesentlichen geschlossenen Position in eine allgemein offene Position übergeht. Wenn die Verschlussklappe in der geschlossenen Position ist, überspannt sie im Wesentlichen die Gesamtheit der Oberfläche und versperrt sie dadurch. Schließlich sind eine obere Oberfläche der Verschlussklappe und eine äußere Oberfläche des starren Substrats in der Weise mit einer Außenhaut bedeckt, dass alle Umrisse der Verschlussklappe für einen benachbart zu dem Armaturenbrett sitzenden Insassen unsichtbar sind. Die Außenhaut enthält einen Abschnitt verringerter Dicke, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist. Der Abschnitt verringerter Dicke ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten in der Weise abschwächt, dass sich das aufblasbare Kissen wahlweise durch sie entfalten kann.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung enthält das Bilden des starren Substrats den Spritzguss des starren Substrats als eine einteilige Struktur.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt dieser Ausführungsform enthält das Bedecken der Verschlussklappe und des starren Substrats den Spritzguss der Außenhaut sowohl über die Verschlussklappe als auch über das starre Substrat.
  • Gemäß einem abermals weiteren Aspekt ist das starre Substrat ein thermoplastisches Olefin, während die Außenhaut ein thermoplastisches Elastomer ist.
  • Die obigen Merkmale und Vorteile und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen leicht aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen und der besten Arten für die Ausführung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen und mit den angefügten Ansprüchen hervor.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Darstellung des Inneren des Fahrgastraums eines repräsentativen Kraftfahrzeugs, die ein Fahrzeugarmaturenbrett in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2A ist eine schematische Draufsichtdarstellung des Fahrzeugarmaturenbretts aus 1, bei der die Außenhaut entfernt ist, um das starre Substrat mit einer funktional daran befestigten diskreten Entfaltungsklappe zu zeigen;
  • 2B ist eine schematische Draufsichtdarstellung des Armaturenbretts aus 2A, bei der die Außenhaut das starre Substrat und die diskrete Entfaltungsklappe bedeckt; und
  • 2C ist eine schematische seitliche Querschnittsdarstellung eines Abschnitts des Armaturenbretts aus 2B längs der Linie 1-1.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In den Zeichnungen, in denen sich gleiche Bezugszeichen überall in den mehreren Ansichten auf gleiche Komponenten beziehen, ist 1 eine perspektivische Darstellung des vorderen Abschnitts eines Fahrgastraums in einem repräsentativen Kraftfahrzeug, das allgemein als 10 bezeichnet ist, mit dem die vorliegende Erfindung integriert und genutzt werden kann. Es ist leicht verständlich, dass 1 lediglich eine beispielhafte Anwendung ist, durch die die vorliegende Erfindung verwirklicht werden kann. Somit ist die vorliegende Erfindung keinesfalls auf die in 1 dargestellte besondere Struktur oder Anordnung beschränkt. Beispielhaft und ohne Beschränkung können die Innenverkleidungen der vorliegenden Erfindung in irgendein Kraftfahrzeug wie etwa in Fahrzeuge vom Coupe- oder Limousinentyp, Kleinlastkraftwagen, Geländerfahrzeuge, Schwerlastfahrzeuge, Vans, Busse, Flugzeuge, Züge usw. integriert werden. Außerdem sind die hier dargestellten Zeichnungen nicht maßstabsgerecht und lediglich für Anweisungszwecke dargestellt. Somit sind die in den Zeichnungen gezeigten einzelnen und relativen Dimensionen nicht als Beschränkung zu verstehen. Schließlich sollte gewürdigt werden, dass die zur Angabe räumlicher Beziehung verwendeten Adjektive (z. B. vorwärts, rückwärts, horizontal, vertikal, hinten, vorn) räumliche Beziehungen angeben, wie sie bei Positionierung in der beabsichtigten Orientierung bei dem Kraftfahrzeug vorliegen.
  • Das Fahrzeug 10 enthält einen Innenraum wie etwa einen Fahrgastraum 12 mit einer Fahrzeuginnenstruktur, die hier gemeinsam durch ein Armaturenbrett 14 (auch als ”Instrumententafel” oder ”Instrumentenanlage” bekannt), eine Mittelkonsole 16 und ein Handschuhfach (oder einen ”Handschuhkasten”) 18 von herkömmlichem Entwurf dargestellt ist. Das Armaturenbrett 14 verläuft an einem vorderen Ende des Fahrgastraums 12 quer über das Fahrzeug 10. Das Armaturenbrett 14 ist so konfiguriert, dass es verschiedene Schalter, Zubehörteile und die Instrumentenausrüstung einschließlich z. B. auf der Fahrerseite einer Gruppe 20 elektronischer Instrumente mit verschiedenen Digital- oder Analogmessgeräten – z. B. Drehzahlmesser, Kilometerzähler und Tachometer (wobei keines von ihnen in den Zeichnungen sichtbar ist) – oder auf der vorderen Beifahrerseite Heizungs-, Lüftungs-, und Klimaanlagenöffnungen (HVAC-Öffnungen) 22 und das Handschuhfach 18 aufnimmt. Die Mittelkonsole 16 beginnt bei dem Armaturenbrett 14 und verläuft unter ihm und verläuft in dem Fahrgastraum 12 zwischen vorderer Fahrer- und Beifahrersitzbaueinheit (nicht gezeigt) nach hinten.
  • Das Armaturenbrett 14 (das hier auch als ”Innenverkleidung” bezeichnet wird) ist so ausgelegt, dass es verschiedene darunter liegende Komponenten bedeckt oder verbirgt, wenn es in das Kraftfahrzeug 10 eingebaut ist. Zum Beispiel liegt das Armaturenbrett 14 über mehreren HVAC-Kanälen (nicht gezeigt), einem gemischten Kabelbaum (nicht gezeigt) und einem oder mehreren zusätzlichen aufblasbaren Rückhaltesystemen wie etwa einer in 2C gezeigten Beifahrerairbagvorrichtung (allgemein bei 50 gezeigt).
  • Das Armaturenbrett 14 enthält ein starres Substrat 24, das schematisch in 2A gezeigt ist, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrzeug 10 (z. B. über Heißverprägung, Befestigungselemente, Bolzen oder andere mechanische Befestigungsmittel) befestigt ist. Wie im Folgenden erläutert wird, ist das starre Substrat 24 vorzugsweise als einteilige, kontinuierliche Struktur vorgeformt, die aus einem Material, von dem bekannt ist, dass es ausreichende Festigkeit und Elastizität für die beabsichtigte Verwendung des Armaturenbretts 14 aufweist, wie etwa Polycarbonat oder Polypropy len, vorzugsweise aber aus einem Spritzgussstruktur-Kunststoff wie etwa einem thermoplastischen Olefin (TPO) hergestellt ist.
  • Wie in 2C zu sehen ist, weist das starre Substrat 24 eine innere und eine äußere Oberfläche 26 bzw. 28 auf, die gegenüberliegen, und definiert einen allgemein als 30 bezeichneten Hohlraum mit einer Öffnung oder einer Entfaltungsmündung 32, die durch die innere und durch die äußere Oberfläche 26, 28 gebildet ist und in einer allgemein nach hinten gerichteten Richtung relativ zu dem Fahrzeug 10 weist. Der Hohlraum 30 verläuft in eine Innenvertiefung des Armaturenbretts 14 allgemein nach unten und nach vorn und ist so konfiguriert, um das zusätzliche aufblasbare Rückhaltesystem (die Airbagvorrichtung 50) in ihn zu stecken. Außerdem enthält das starre Substrat 24 eine aufrechte Rippe oder Wand 34, die von der äußeren Oberfläche 28 vorsteht, wobei sie vorzugsweise auf kontinuierliche oder ununterbrochenen Weise, um Funktionskriterien zu erfüllen, über der Öffnung 32 verläuft oder sich um sie erstreckt. Obgleich die aufrechte Rippe 34 mit einem einfachen Dreieckprofil gezeigt ist, ist denkbar, dass sie zusätzliche Formen und Dimensionen annimmt, ohne von dem Umfang und von dem Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Die Airbagvorrichtung 50 enthält ein aufblasbares Kissen oder eine biegsame Membran 52, die in Fluidverbindung mit einer Aufblasfluid-Abgabevorrichtung oder einem Gasgenerator 54 steht, die in 2C beide funktionsfähig innerhalb des Hohlraums 30 orientiert gezeigt sind. Die Aufblasfluid-Abgabevorrichtung 54 wirkt als ein Druckbehälter, der zur Aufbewahrung und zum Ablassen von Aufblasgas verwendet wird. Das heißt, die Aufblasfluid-Abgabevorrichtung 54 kann wahlweise betätigt werden, um ein Fluid, dem Wesen nach vorzugsweise ein Druckgas wie etwa Stickstoff, Argon oder Kohlendioxid, zum Entfalten des Kissens 52 nach außen in den Innenraum 12 aus 1 bereitzustellen. Das aufblasbare Kissen 52 ist z. B. in 2C in einem ersten, nicht gedehnten, nicht aufgeblasenen Zustand gezeigt, in dem sich das aufblasbare Kissen 52 in einem allgemein zusammengefalteten Zustand innerhalb des Hohlraums 30 befindet. Bei Betätigung der Aufblasfluid-Abgabevorrichtung 54 geht das aufblasbare Kissen 52 durch die Öffnung 32 in dem Armaturenbrett 14 in einen zweiten, gedehnten Zustand (der in 2C bei 52A mit Strichlinien angegeben ist) über, in dem das aufblasbare Kissen 52 in einem aufgeblasenen Zustand im Wesentlichen außerhalb des Hohlraums 30 ist.
  • Sowohl in 2B als auch in 2C ist über der starren Struktur 24 eine Außenhaut 38 spritzgegossen, wobei sie im Wesentlichen die gesamte äußere Oberfläche 28, die aufrechte Rippe 34 und die Öffnung 32 flächengleich und bedeckend überspannt. Die Außenhaut 38 ist vorzugsweise als eine einzelne, kontinuierliche Struktur gebildet und soll eine allgemein glatte und ästhetisch angenehme Sichtoberfläche einschließlich einteilig gebildeter Krümmungen und Öffnungen bereitstellen. Obgleich die Außenhaut 38 vorzugsweise ein thermoplastisches Elastomer ist, sollte gewürdigt werden, dass sie aus anderen leichten, biegsamen, spritzgussfähigen Materialien hergestellt werden kann.
  • Die Außenhaut 38 enthält einen Abschnitt verringerter Dicke, der in 2C allgemein mit dem Bezugszeichen 40 bezeichnet ist. Der Abschnitt 40 verringerter Dicke ist zwischen einer äußeren Oberfläche 42 der Außenhaut 38 und der aus der äußeren Oberfläche 28 des starren Substrats 24 vorstehenden aufrechten Rippe 34 gebildet. Das heißt, wenn die äußere Oberfläche 28 des starren Substrats 24 mit der Außenhaut 38 überspritzt wird, erzeugt die aufrechte Rippe 34 eine lokale Verringerung der Materialdicke. Der Abschnitt 40 verringerter Dicke ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut 38 an im Voraus gewählten Orten so abschwächt, dass sich das aufblasbare Kissen 52 des SIR-Systems 50 wahlweise durch sie entfalten kann. Anders gesagt, erzeugt der Abschnitt 40 verringerter Dicke einen abgeschwächten, brüchigen Bereich allgemein verringerter Dicke (z. B. relativ zum Rest der Außenhaut 38), der unter dem Druck des aufblasbaren Kissens 52, wenn es in den gedehnten Zustand 52A übergeht, reißt oder zerbricht.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform aus 2A2C enthält das Armaturenbrett 14 eine Verschlussklappe 44 (auch als eine ”diskrete Entfaltungsklappe” bezeichnet), vorzugsweise mit ausreichender Länge und Breite, um die Öffnung 32 zu bedecken und zu versperren und um das eingezogene Kissen 52 zu verbergen. In 2A und 2C ist die Verschlussklappe 44 in einer ersten, im Wesentlichen geschlossenen Position gezeigt, in der sie unter der Außenhaut 38 orientiert ist. Die Verschlussklappe 44 enthält mehrere Schnappverschlüsse 46 (von denen in den Zeichnungen nur einer sichtbar ist), die entlang eines Außenumfangsrands davon orientiert sind. Jeder Schnappverschluss 46 ist so konfiguriert, dass er zu dem starren Substrat 24 passt und dadurch die Verschlussklappe 44 vorübergehend in der ersten Position hält. Genauer enthält das starre Substrat 24 vorzugsweise ein abgestuftes Gebiet 48, das wenigstens von einem Abschnitt der Innenumfangskante der Öffnung 32 nach innen verläuft. Wenn die Verschlussklappe 44 in die Öffnung 32 gedrängt wird, wird jeder Schnappverschluss 46 gegen einen jeweiligen Abschnitt des abgestuften Gebiets 48 gedrückt und schnappt darin ein, sodass die Verschlussklappe 44, wenn sie in der ersten Position ist, an dem starren Substrat 24 befestigt ist, wobei sie auf im Wesentlichen bündige Weise mit der äußeren Oberfläche 28 orientiert ist.
  • Die Verschlussklappe 44 ist so konfiguriert, dass sie aus der ersten, im Wesentlichen geschlossenen Position in eine zweite, allgemein offene Posi tion übergeht, wobei die letztere davon in 2C bei 44A mit Strichlinien gezeigt ist. Genauer wird die Verschlussklappe 44 beim Aufblasen des aufblasbaren Kissens 52 in den gedehnten Zustand 52A unter dem Aufblasdruck des sich dehnenden Kissens in die zweite, allgemein offene Position 44A geschoben, gedrückt oder gedrängt. Zum Beispiel besteht, während das Kissen 52 aufgeblasen wird, die Neigung, dass sich entlang der Unterseite der geschlossenen Klappe 44 eine Kraft entwickelt, bis die Außenhaut 38 entlang des Abschnitts 40 mit verringerter Dicke reißt, was zulässt, dass sich die Verschlussklappe 44 durch ihren bestimmten Mechanismus oder ihr bestimmtes Merkmal öffnet. Das Kissen 52 wird dann durch die Verschlussklappe 44 geschoben und dehnt sich durch die Öffnung 32 und in den Fahrgastraum 12 aus.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Armaturenbretts geschaffen, das so ausgelegt ist, dass es, wenn in ein Kraftfahrzeug eingebaut, darin eine Airbagvorrichtung aufnimmt. Vorzugsweise enthält das Verfahren wenigstens die im Folgenden angegebenen Schritte. Allerdings liegt es im Umfang und im Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung, Schritte wegzulassen, zusätzliche Schritte aufzunehmen und/oder die hier dargestellte Reihenfolge der Schritte zu ändern. Das Verfahren enthält zunächst das Bilden des starren Substrats 24 mit einem Hohlraum 30, der eine Öffnung 32 aufweist, die durch die innere und durch die äußere Oberfläche 26, 28 gebildet ist. Außerdem wird das starre Substrat 24 mit der aufrechten Rippe 34 gebildet, die von der äußeren Oberfläche 28 vorsteht und wenigstens über einen Abschnitt der Öffnung 32 verläuft. Vorzugsweise wird das starre Substrat 24 aus einem wärmehärtenden Olefin als eine einteilige Struktur spritzgegossen.
  • Daraufhin enthält das Verfahren das Befestigen der Verschlussklappe 44 auf funktionale Weise an dem starren Substrat 24. Das heißt, die Verschlussklappe 44 wird wie zuvor erläutert an dem starren Substrat 24 befestigt, um aus einer im Wesentlichen geschlossenen Position in eine allgemein offene Position überzugehen. Außerdem sollte die Verschlussklappe 44 so positioniert werden, dass sie die Öffnung 32 abdichtet, wenn sie in der geschlossenen Position ist. Schließlich werden eine obere Oberfläche 36 der Verschlussklappe 44 und die äußere Oberfläche 28 des starren Substrats 24 mit der Außenhaut 38 in der Weise bedeckt, dass für einen benachbart zu dem Armaturenbrett 14 (wie in 1 zu sehen ist) sitzenden Insassen alle Umrisse der Verschlussklappe 44 unsichtbar sind. Wie oben erläutert ist, wird dann, wenn die Außenhaut 38 spritzgegossen wird, wobei sie das starre Substrat 24 und die Verschlussklappe 44 bedeckt, beim Spritzguss über der aufrechten Rippe 34 der Abschnitt 40 verringerter Dicke gebildet. Der Abschnitt 40 verringerter Dicke ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut 38 an im Voraus gewählten Orten so abschwächt, dass sich das aufblasbare Kissen 52 der Airbagvorrichtung 50 wahlweise durch sie entfalten kann.
  • Obgleich die besten Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben worden sind, erkennt der Fachmann auf dem Gebiet, auf das sich diese Erfindung bezieht, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen, um die Erfindung im Umfang der beigefügten Ansprüche zu verwirklichen.

Claims (20)

  1. Innenverkleidung, die so beschaffen ist, dass sie, wenn sie in ein Kraftfahrzeug eingebaut ist, wenigstens teilweise ein zusätzliches aufblasbares Rückhaltesystem aufnimmt, wobei das zusätzliche aufblasbare Rückhaltesystem ein aufblasbares Kissen enthält, wobei die Verkleidung umfasst: ein starres Substrat, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrzeug befestigt ist, und das eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, die einander gegenüberliegen, wobei das starre Substrat einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung definiert, wobei der Hohlraum so konfiguriert ist, dass das zusätzliche aufblasbare Rückhaltesystem darin steckt, wobei das starre Substrat eine aufrechte Rippe enthält, die von der äußeren Oberfläche vorsteht und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft; und eine Außenhaut, die funktional an dem starren Substrat befestigt ist und die Öffnung und wenigstens einen Abschnitt der äußeren Oberfläche bedeckt, wobei die Außenhaut einen Abschnitt verringerter Dicke enthält, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist, wobei der Abschnitt verringerter Dicke so konfiguriert ist, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten so abschwächt, dass sich das aufblasbare Kissen wahlweise durch sie entfalten kann.
  2. Verkleidung nach Anspruch 1, die ferner umfasst: eine Verschlussklappe, die funktional an dem starren Substrat befestigt ist und so konfiguriert ist, dass sie aus einer ersten, im Wesentlichen geschlossenen Position in eine zweite, im Allgemeinen offene Position übergeht.
  3. Verkleidung nach Anspruch 2, bei der die Verschlussklappe unter der Außenhaut positioniert ist, die im Wesentlichen die Gesamtheit der Öffnung überspannt, wenn sie in der ersten Position ist.
  4. Verkleidung nach Anspruch 3, bei der die Verschlussklappe einen oder mehrere Schnappverschlüsse enthält, die entlang eines Außenumfangsrands davon orientiert sind, wobei jeder der Schnappverschlüsse so konfiguriert ist, dass er zu dem starren Substrat passt und dadurch die Verschlussklappe in der ersten Position hält.
  5. Verkleidung nach Anspruch 4, bei der das starre Substrat ein abgestuftes Gebiet enthält, das von wenigstens einem Abschnitt eines Innenumfangsrands der Öffnung nach innen verläuft, und bei der die Schnappverschlüsse in der Weise zu dem abgestuften Gebiet passen, dass die Verschlussklappe mit der äußeren Oberfläche des starren Substrats im Wesentlichen bündig ist.
  6. Verkleidung nach Anspruch 1, bei der das starre Substrat ein thermoplastisches Olefin ist.
  7. Verkleidung nach Anspruch 1, bei der die Außenhaut ein thermoplastisches Elastomer ist.
  8. Verkleidung nach Anspruch 1, bei der die aufrechte Rippe auf kontinuierliche oder ununterbrochene Weise um die Öffnung verläuft.
  9. Kraftfahrzeug mit einem Fahrgastraum, umfassend: ein Armaturenbrett, das an einem vorderen Ende des Fahrgastraums funktional orientiert ist, wobei das Armaturenbrett enthält: ein starres Substrat, das eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, die gegenüberliegen, und einen Hohlraum mit einer Öffnung definiert, die durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildet ist, wobei das starre Substrat eine aufrechte Rippe enthält, die von der äußeren Oberfläche vorsteht und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft; eine Außenhaut, die funktional an dem starren Substrat befestigt ist und im Wesentlichen die gesamte äußere Oberfläche und die Öffnung bedeckt, wobei die Außenhaut einen Abschnitt verringerter Dicke enthält, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist; und eine Verschlussklappe, die unter der Außenhaut funktional an dem starren Substrat befestigt ist, wobei die Verschlussklappe so konfiguriert ist, dass sie aus einer ersten, im Wesentlichen geschlossenen Position in eine zweite, allgemein offene Position übergeht; ein aufblasbares Kissen, das betreibbar ist, um durch die Öffnung aus einem nicht gedehnten Zustand, in dem das Kissen innerhalb des Hohlraums steckt, in einen gedehnten Zustand überzugehen, in dem sich das Kissen im Wesentlichen außerhalb des Hohlraums befindet; und eine Fluidabgabevorrichtung in Fluidverbindung mit dem Kissen und betreibbar zum Regulieren des wahlweisen Übergangs des Kissens aus dem nicht gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand; wobei der Abschnitt verringerter Dicke so konfiguriert ist, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten so abschwächt, dass das aufblasbare Kissen durchbrechen kann, wenn es aus dem nicht gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand übergeht.
  10. Fahrzeug nach Anspruch 9, bei dem die Verschlussklappe im Wesentlichen die Gesamtheit der Öffnung überspannt und dadurch versperrt, wenn sie in der ersten Position ist.
  11. Fahrzeug nach Anspruch 10, bei dem die Verschlussklappe einen oder mehrere Schnappverschlüsse enthält, die entlang eines Außenumfangsrands davon orientiert sind, wobei jeder der Schnappverschlüsse so konfiguriert ist, dass er zu dem starren Substrat passt und dadurch die Verschlussklappe vorübergehend in der ersten Position hält.
  12. Fahrzeug nach Anspruch 11, bei dem das starre Substrat ein abgestuftes Gebiet definiert, das von wenigstens einem Abschnitt eines Innenumfangsrands der Öffnung nach innen verläuft, und bei dem die Schnappverschlüsse in der Weise zu dem abgestuften Gebiet passen, dass die Verschlussklappe mit der äußeren Oberfläche des starren Substrats im Wesentlichen bündig ist.
  13. Fahrzeug nach Anspruch 12, bei dem das aufblasbare Kissen betreibbar ist, um die Verschlussklappe aus der ersten Position in die zweite Position zu drängen, wenn es aus dem nicht gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand übergeht.
  14. Fahrzeug nach Anspruch 9, bei dem das starre Substrat ein thermoplastisches Olefin ist.
  15. Fahrzeug nach Anspruch 14, bei dem die Außenhaut ein thermoplastisches Elastomer ist.
  16. Fahrzeug nach Anspruch 9, bei dem die aufrechte Rippe auf kontinuierliche Weise um die Öffnung verläuft.
  17. Verfahren zum Herstellen eines Armaturenbretts, das so ausgelegt ist, dass es, wenn in ein Kraftfahrzeug eingebaut, wenigstens teilweise eine Airbagvorrichtung aufnimmt, wobei die Airbagvorrichtung ein wahlweise aufblasbares Kissen enthält, wobei das Verfahren umfasst: Bilden eines starren Substrats, das eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, die gegenüberliegen, und einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung definiert, wobei das starre Substrat eine aufrechte Rippe enthält, die von der äußeren Oberfläche vorsteht und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft; Befestigen einer Verschlussklappe an dem starren Substrat, wobei die Verschlussklappe so konfiguriert ist, dass sie aus einer im Wesentlichen geschlossenen Position in eine allgemein offene Position übergeht, wobei die Verschlussklappe im Wesentlichen die Gesamtheit der Öffnung überspannt und dadurch versperrt, wenn sie in der ersten Position ist; und Bedecken einer oberen Oberfläche der Verschlussklappe und der äußeren Oberfläche des starren Substrats mit einer Außenhaut in der Weise, dass die Umrisse der Verschlussklappe für einen benachbart zu dem Armaturenbrett sitzenden Insassen unsichtbar sind, wobei die Außenhaut einen Abschnitt verringerter Dicke enthält, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und der aufrechten Rippe gebildet ist, wobei der Abschnitt verringerter Dicke so konfiguriert ist, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten in der Weise abschwächt, dass sich das aufblasbare Kissen wahlweise durch sie entfalten kann.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem das Bilden den Spritzguss des starren Substrats als eine einteilige Struktur enthält.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Bedecken den Spritzguss der Außenhaut über die Verschlussklappe und das starre Substrat enthält.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem das starre Substrat ein thermoplastisches Olefin ist und die Außenhaut ein thermoplastisches Elastomer ist.
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