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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf aufblasbare Rückhaltesysteme
für Kraftfahrzeuge
und insbesondere auf Innenverkleidungsanordnungen mit einer Kammer,
einer Entfaltungsöffnung
und einer Abdeckung für
ein zusätzliches
aufblasbares Rückhaltesystem.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Fast
alle modernen Kraftfahrzeuge sind ursprünglich mit aufblasbaren Airbagvorrichtungen ausgestattet,
die auf dem technischen Gebiet häufiger
als zusätzliche
Rückhaltesysteme
(SRS), Luftkissen-Rückhaltesysteme
(ACRS) oder zusätzliche
aufblasbare Rückhaltesysteme
(SIR) bezeichnet werden. Die als Teil eines Gesamtinsassenrückhaltesystems
enthaltenen Airbagvorrichtungen befinden sich allgemein in dem Fahrzeugfahrgastraum
und wirken als ein wahlweise entfaltbares Kissen, das die kinetische
Energie der Insassen abschwächen
kann. Darüber
hinaus sind Airbags so ausgelegt, dass sie eine ungewollte Bewegung
des Fahrers und/oder anderer Insassen minimieren, um einen ungewollten
Kontakt mit Innenabschnitten des Kraftfahrzeugs vermeiden zu helfen.
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Herkömmliche
Airbagvorrichtungen umfassen ein aufblasbares Airbagmodul, das (z.
B. für
Beifahrerairbags) hinter dem Fahrzeugarmaturenbrett aufbewahrt ist
oder (z. B. für
Fahrerairbags) in die Lenkradnabe eingebaut ist. Um das Einsetzen
eines vorgegebenen Aktivierungsereignisses zu de tektieren, sind überall im
Fahrzeug mehrere Sensoren oder ähnliche
Vorrichtungen strategisch angeordnet. Der Sensor (die Sensoren)
aktiviert (aktivieren) in Ansprechen darauf eine Aufblasvorrichtung,
die sich innen in dem Airbagmodul befindet, um eine Strömung von
Aufblasgas in eine aufblasbare biegsame Membran (d. h. ein Airbagkissen)
zu erzeugen, das normalerweise innerhalb des Airbagmoduls zusammengefaltet
ist. Dies veranlasst, dass sich das Airbagkissen in Rückwärtsrichtung
innerhalb des Fahrzeugfahrgastraums entfaltet.
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Die
meisten Beifahrer-SIR-Systeme sind innerhalb und hinter dem Armaturenbrett
angeordnet, das am vordersten Ende davon über die Breite des Fahrgastraums
des Fahrzeugs verläuft.
Das Armaturenbrett kann eine Entfaltungsklappe (z. B. eine sichtbare
Klappe) nutzen, um eine in dem Armaturenbrett gebildete Öffnung zum
Entfalten des Airbagkissens durch sie abzudecken. Die diskrete Airbagklappe
ist so ausgelegt, dass sie sich in Ansprechen auf die Kraft des
sich ausdehnenden Airbagkissens öffnet. Das
heißt,
während
der Druck in dem Airbagkissen zunimmt, wird entlang der unteren
Oberfläche
der diskreten Klappe eine Kraft erzeugt. Daraufhin trennt sich wenigstens
ein Abschnitt der Klappe selektiv von dem verbleibenden Abschnitt
des Armaturenbretts, um zuzulassen, dass sich das Airbagkissen durch
die Öffnung
in dem Armaturenbrett in den Fahrzeugfahrgastraum entfaltet.
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Im
Allgemeinen umfasst ein Fahrzeugarmaturenbrett mehrere Schichten,
die ein starres Substrat, eine ästhetische
Abdeckung und eine optionale Schaumschicht dazwischen enthalten
können.
Herkömmliche
Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugarmaturenbretts umfassen
in Abhängigkeit
von der geforderten Armaturenbrettkonstruktion mehrere getrennte
Bildungs- und Herstellungsprozessschritte. Zunächst wird das Armaturenbrett
so gebildet, dass es u. a. an die Größe und Form des SIR-Systems angepasst
ist. In der Zwischenzeit wird in einem getrennten Prozess die diskrete
Klappe gebildet. Schließlich
wird die diskrete Klappe zur Verwendung in Verbindung mit dem SIR-System
an dem Armaturenbrett montiert. Die an der Herstellung eines herkömmlichen
Armaturenbretts beteiligten Schritte verbrauchen erhebliche Zeit
und Ressourcen und führen zu
einer ästhetisch
offensichtlichen (z. B. sichtbaren) Airbagklappe.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine Innenverkleidung geschaffen,
die so ausgelegt ist, dass sie, wenn sie in ein Kraftfahrzeug eingebaut
ist, wenigstens teilweise ein zusätzliches aufblasbares Rückhaltesystem (SIR-System)
aufnimmt. Die Verkleidung enthält
ein starres Substrat, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrzeug
befestigt ist. Das starre Substrat weist eine innere und eine äußere Oberfläche auf,
die einander gegenüberliegen,
und definiert einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch
die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung.
Der Hohlraum ist so konfiguriert, dass das zusätzliche aufblasbare Rückhaltesystem
darin steckt. Das starre Substrat enthält eine aufrechte Rippe, die
von der äußeren Oberfläche vorsteht
und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft. An dem starren Substrat
ist eine Außenhaut
befestigt, die die Öffnung
und wenigstens einen Abschnitt der äußeren Oberfläche bedeckt.
Die Außenhaut
enthält
einen Abschnitt verringerter Dicke, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon und
der aufrechten Rippe gebildet ist. Der Abschnitt verringerter Dicke
ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten
so abschwächt,
dass sich das aufblasbare Kissen des SIR-Systems wahlweise durch
sie entfalten kann.
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Gemäß einem
Aspekt dieser Ausführungsform
ist an dem starren Substrat eine Verschlussklappe befestigt und
so konfiguriert, dass sie aus einer ersten, im Wesentlichen geschlossenen
Position in eine zweite, allgemein offene Position übergeht. Wenn
die Verschlussklappe in der ersten Position ist, ist sie unter der
Außenhaut
positioniert, wobei sie im Wesentlichen die Gesamtheit der Öffnung überspannt.
Es ist wünschenswert,
dass die Verschlussklappe einen oder mehrere Schnappverschlüsse enthält, die
entlang eines Außenumfangsrands
davon orientiert sind. Jeder Schnappverschluss ist so konfiguriert,
dass er zu dem starren Substrat passt und dadurch die Verschlussklappe
in der ersten Position hält.
In diesem Fall enthält
das starre Substrat vorzugsweise ein abgestuftes Gebiet, das wenigstens von
einem Abschnitt des Innenumfangsrands der Öffnung nach innen verläuft. Die
Schnappverschlüsse passen
in der Weise zu dem abgestuften Gebiet, dass die Verschlussklappe,
wenn sie in der ersten Position ist, mit der äußeren Oberfläche des
starren Substrats im Wesentlichen bündig ist.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt ist das starre Substrat ein thermoplastisches Olefin,
während
die Außenhaut
vorzugsweise ein thermoplastisches Elastomer ist.
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Gemäß einem
abermals weiteren Aspekt verläuft
die aufrechte Rippe auf kontinuierliche Weise um die Öffnung.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Kraftfahrzeug geschaffen. Das
Fahrzeug enthält
ein Armaturenbrett, das an einem vorderen Ende des Fahrgastraums
positioniert ist. Das Armaturenbrett enthält ein starres Substrat, das
eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist,
die gegenüberliegen.
Das starre Substrat definiert einen Hohlraum mit einer Öffnung,
die durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildet ist. Außerdem enthält das starre
Substrat eine aufrechte Rippe, die von der äußeren Oberfläche vorsteht
und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft.
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An
dem starren Substrat ist eine Außenhaut befestigt, die im Wesentlichen
die gesamte äußere Oberfläche und
die Öffnung
bedeckt. Die Außenhaut enthält einen
Abschnitt verringerter Dicke, der durch den Bereich zwischen einer äußeren Oberfläche davon
und der aufrechten Rippe gebildet ist. An dem starren Substrat ist
unter der Außenhaut
eine Verschlussklappe funktional befestigt. Die Verschlussklappe
ist so konfiguriert, dass sie aus einer im Wesentlichen geschlossenen
Position in eine allgemein offene Position übergeht. Im Idealfall überspannt
die Verschlussklappe die Gesamtheit der Öffnung in dem starren Substrat
und versperrt sie dadurch, wenn sie in der ersten Position ist.
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Außerdem enthält das Fahrzeug
ein aufblasbares Kissen, das betreibbar ist, um durch die Öffnung in
dem Armaturenbrett aus einem nicht gedehnten Zustand, in dem das
Kissen innerhalb des Hohlraum steckt, in einen gedehnten Zustand überzugehen,
in dem sich das Kissen im Wesentlichen außerhalb des Hohlraums befindet.
Mit dem Kissen steht eine Fluidabgabevorrichtung in Fluidverbindung.
Die Fluidabgabevorrichtung ist betreibbar, um den wahlweisen Übergang
des Kissens aus dem nicht gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand
zu regulieren. Der Abschnitt verringerter Dicke ist so konfiguriert,
dass er die Außenhaut
an im Voraus gewählten Orten
so abschwächt,
dass das aufblasbare Kissen durchbrechen kann, wenn es aus dem nicht
gedehnten Zustand in den gedehnten Zustand übergeht.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines
Armaturenbretts geschaffen, das so ausgelegt ist, dass es, wenn
in ein Kraftfahrzeug eingebaut, eine Airbagvorrichtung aufnimmt.
Das Verfahren enthält
zuerst das Bilden eines starren Substrats, das eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist,
die gegenüberliegen,
und einen Hohlraum mit einer durch die innere und durch die äußere Oberfläche gebildeten Öffnung definiert.
Das starre Substrat wird außerdem
mit einer aufrechten Rippe gebildet, die von der äußeren Oberfläche vorsteht
und wenigstens um einen Abschnitt der Öffnung verläuft. Zweitens wird an dem starren
Substrat eine Verschlussklappe befestigt. Die Verschlussklappe ist
so konfiguriert, dass sie aus einer im Wesentlichen geschlossenen
Position in eine allgemein offene Position übergeht. Wenn die Verschlussklappe
in der geschlossenen Position ist, überspannt sie im Wesentlichen
die Gesamtheit der Oberfläche
und versperrt sie dadurch. Schließlich sind eine obere Oberfläche der Verschlussklappe
und eine äußere Oberfläche des starren
Substrats in der Weise mit einer Außenhaut bedeckt, dass alle
Umrisse der Verschlussklappe für einen
benachbart zu dem Armaturenbrett sitzenden Insassen unsichtbar sind.
Die Außenhaut
enthält
einen Abschnitt verringerter Dicke, der zwischen einer äußeren Oberfläche davon
und der aufrechten Rippe gebildet ist. Der Abschnitt verringerter
Dicke ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut an im Voraus gewählten Orten
in der Weise abschwächt,
dass sich das aufblasbare Kissen wahlweise durch sie entfalten kann.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung enthält das
Bilden des starren Substrats den Spritzguss des starren Substrats
als eine einteilige Struktur.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt dieser Ausführungsform
enthält
das Bedecken der Verschlussklappe und des starren Substrats den
Spritzguss der Außenhaut
sowohl über
die Verschlussklappe als auch über
das starre Substrat.
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Gemäß einem
abermals weiteren Aspekt ist das starre Substrat ein thermoplastisches
Olefin, während
die Außenhaut
ein thermoplastisches Elastomer ist.
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Die
obigen Merkmale und Vorteile und weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung gehen leicht aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen und der besten
Arten für
die Ausführung
der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
und mit den angefügten
Ansprüchen
hervor.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Darstellung des Inneren des Fahrgastraums eines
repräsentativen
Kraftfahrzeugs, die ein Fahrzeugarmaturenbrett in Übereinstimmung
mit einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2A ist
eine schematische Draufsichtdarstellung des Fahrzeugarmaturenbretts
aus 1, bei der die Außenhaut entfernt ist, um das
starre Substrat mit einer funktional daran befestigten diskreten Entfaltungsklappe
zu zeigen;
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2B ist
eine schematische Draufsichtdarstellung des Armaturenbretts aus 2A,
bei der die Außenhaut
das starre Substrat und die diskrete Entfaltungsklappe bedeckt;
und
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2C ist
eine schematische seitliche Querschnittsdarstellung eines Abschnitts
des Armaturenbretts aus 2B längs der
Linie 1-1.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In
den Zeichnungen, in denen sich gleiche Bezugszeichen überall in
den mehreren Ansichten auf gleiche Komponenten beziehen, ist 1 eine perspektivische
Darstellung des vorderen Abschnitts eines Fahrgastraums in einem
repräsentativen
Kraftfahrzeug, das allgemein als 10 bezeichnet ist, mit dem
die vorliegende Erfindung integriert und genutzt werden kann. Es
ist leicht verständlich,
dass 1 lediglich eine beispielhafte Anwendung ist,
durch die die vorliegende Erfindung verwirklicht werden kann. Somit
ist die vorliegende Erfindung keinesfalls auf die in 1 dargestellte
besondere Struktur oder Anordnung beschränkt. Beispielhaft und ohne
Beschränkung
können
die Innenverkleidungen der vorliegenden Erfindung in irgendein Kraftfahrzeug
wie etwa in Fahrzeuge vom Coupe- oder
Limousinentyp, Kleinlastkraftwagen, Geländerfahrzeuge, Schwerlastfahrzeuge,
Vans, Busse, Flugzeuge, Züge
usw. integriert werden. Außerdem
sind die hier dargestellten Zeichnungen nicht maßstabsgerecht und lediglich
für Anweisungszwecke
dargestellt. Somit sind die in den Zeichnungen gezeigten einzelnen
und relativen Dimensionen nicht als Beschränkung zu verstehen. Schließlich sollte
gewürdigt
werden, dass die zur Angabe räumlicher
Beziehung verwendeten Adjektive (z. B. vorwärts, rückwärts, horizontal, vertikal,
hinten, vorn) räumliche
Beziehungen angeben, wie sie bei Positionierung in der beabsichtigten
Orientierung bei dem Kraftfahrzeug vorliegen.
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Das
Fahrzeug 10 enthält
einen Innenraum wie etwa einen Fahrgastraum 12 mit einer
Fahrzeuginnenstruktur, die hier gemeinsam durch ein Armaturenbrett 14 (auch
als ”Instrumententafel” oder ”Instrumentenanlage” bekannt),
eine Mittelkonsole 16 und ein Handschuhfach (oder einen ”Handschuhkasten”) 18 von
herkömmlichem
Entwurf dargestellt ist. Das Armaturenbrett 14 verläuft an einem
vorderen Ende des Fahrgastraums 12 quer über das
Fahrzeug 10. Das Armaturenbrett 14 ist so konfiguriert,
dass es verschiedene Schalter, Zubehörteile und die Instrumentenausrüstung einschließlich z.
B. auf der Fahrerseite einer Gruppe 20 elektronischer Instrumente mit
verschiedenen Digital- oder Analogmessgeräten – z. B. Drehzahlmesser, Kilometerzähler und
Tachometer (wobei keines von ihnen in den Zeichnungen sichtbar ist) – oder auf
der vorderen Beifahrerseite Heizungs-, Lüftungs-, und Klimaanlagenöffnungen (HVAC-Öffnungen) 22 und
das Handschuhfach 18 aufnimmt. Die Mittelkonsole 16 beginnt
bei dem Armaturenbrett 14 und verläuft unter ihm und verläuft in dem
Fahrgastraum 12 zwischen vorderer Fahrer- und Beifahrersitzbaueinheit
(nicht gezeigt) nach hinten.
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Das
Armaturenbrett 14 (das hier auch als ”Innenverkleidung” bezeichnet
wird) ist so ausgelegt, dass es verschiedene darunter liegende Komponenten
bedeckt oder verbirgt, wenn es in das Kraftfahrzeug 10 eingebaut
ist. Zum Beispiel liegt das Armaturenbrett 14 über mehreren
HVAC-Kanälen
(nicht gezeigt), einem gemischten Kabelbaum (nicht gezeigt) und
einem oder mehreren zusätzlichen
aufblasbaren Rückhaltesystemen
wie etwa einer in 2C gezeigten Beifahrerairbagvorrichtung
(allgemein bei 50 gezeigt).
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Das
Armaturenbrett 14 enthält
ein starres Substrat 24, das schematisch in 2A gezeigt
ist, das so konfiguriert ist, dass es an dem Fahrzeug 10 (z.
B. über
Heißverprägung, Befestigungselemente, Bolzen
oder andere mechanische Befestigungsmittel) befestigt ist. Wie im
Folgenden erläutert
wird, ist das starre Substrat 24 vorzugsweise als einteilige, kontinuierliche
Struktur vorgeformt, die aus einem Material, von dem bekannt ist,
dass es ausreichende Festigkeit und Elastizität für die beabsichtigte Verwendung
des Armaturenbretts 14 aufweist, wie etwa Polycarbonat
oder Polypropy len, vorzugsweise aber aus einem Spritzgussstruktur-Kunststoff
wie etwa einem thermoplastischen Olefin (TPO) hergestellt ist.
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Wie
in 2C zu sehen ist, weist das starre Substrat 24 eine
innere und eine äußere Oberfläche 26 bzw. 28 auf,
die gegenüberliegen,
und definiert einen allgemein als 30 bezeichneten Hohlraum
mit einer Öffnung
oder einer Entfaltungsmündung 32,
die durch die innere und durch die äußere Oberfläche 26, 28 gebildet
ist und in einer allgemein nach hinten gerichteten Richtung relativ
zu dem Fahrzeug 10 weist. Der Hohlraum 30 verläuft in eine
Innenvertiefung des Armaturenbretts 14 allgemein nach unten
und nach vorn und ist so konfiguriert, um das zusätzliche
aufblasbare Rückhaltesystem
(die Airbagvorrichtung 50) in ihn zu stecken. Außerdem enthält das starre
Substrat 24 eine aufrechte Rippe oder Wand 34,
die von der äußeren Oberfläche 28 vorsteht,
wobei sie vorzugsweise auf kontinuierliche oder ununterbrochenen
Weise, um Funktionskriterien zu erfüllen, über der Öffnung 32 verläuft oder
sich um sie erstreckt. Obgleich die aufrechte Rippe 34 mit
einem einfachen Dreieckprofil gezeigt ist, ist denkbar, dass sie
zusätzliche
Formen und Dimensionen annimmt, ohne von dem Umfang und von dem
Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Die
Airbagvorrichtung 50 enthält ein aufblasbares Kissen
oder eine biegsame Membran 52, die in Fluidverbindung mit
einer Aufblasfluid-Abgabevorrichtung oder einem Gasgenerator 54 steht,
die in 2C beide funktionsfähig innerhalb
des Hohlraums 30 orientiert gezeigt sind. Die Aufblasfluid-Abgabevorrichtung 54 wirkt
als ein Druckbehälter,
der zur Aufbewahrung und zum Ablassen von Aufblasgas verwendet wird.
Das heißt,
die Aufblasfluid-Abgabevorrichtung 54 kann wahlweise betätigt werden, um
ein Fluid, dem Wesen nach vorzugsweise ein Druckgas wie etwa Stickstoff,
Argon oder Kohlendioxid, zum Entfalten des Kissens 52 nach
außen in
den Innenraum 12 aus 1 bereitzustellen.
Das aufblasbare Kissen 52 ist z. B. in 2C in
einem ersten, nicht gedehnten, nicht aufgeblasenen Zustand gezeigt,
in dem sich das aufblasbare Kissen 52 in einem allgemein
zusammengefalteten Zustand innerhalb des Hohlraums 30 befindet.
Bei Betätigung
der Aufblasfluid-Abgabevorrichtung 54 geht das aufblasbare
Kissen 52 durch die Öffnung 32 in
dem Armaturenbrett 14 in einen zweiten, gedehnten Zustand
(der in 2C bei 52A mit Strichlinien
angegeben ist) über,
in dem das aufblasbare Kissen 52 in einem aufgeblasenen
Zustand im Wesentlichen außerhalb
des Hohlraums 30 ist.
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Sowohl
in 2B als auch in 2C ist über der
starren Struktur 24 eine Außenhaut 38 spritzgegossen,
wobei sie im Wesentlichen die gesamte äußere Oberfläche 28, die aufrechte
Rippe 34 und die Öffnung 32 flächengleich
und bedeckend überspannt.
Die Außenhaut 38 ist
vorzugsweise als eine einzelne, kontinuierliche Struktur gebildet
und soll eine allgemein glatte und ästhetisch angenehme Sichtoberfläche einschließlich einteilig
gebildeter Krümmungen
und Öffnungen
bereitstellen. Obgleich die Außenhaut 38 vorzugsweise
ein thermoplastisches Elastomer ist, sollte gewürdigt werden, dass sie aus
anderen leichten, biegsamen, spritzgussfähigen Materialien hergestellt
werden kann.
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Die
Außenhaut 38 enthält einen
Abschnitt verringerter Dicke, der in 2C allgemein
mit dem Bezugszeichen 40 bezeichnet ist. Der Abschnitt 40 verringerter
Dicke ist zwischen einer äußeren Oberfläche 42 der
Außenhaut 38 und
der aus der äußeren Oberfläche 28 des
starren Substrats 24 vorstehenden aufrechten Rippe 34 gebildet.
Das heißt,
wenn die äußere Oberfläche 28 des
starren Substrats 24 mit der Außenhaut 38 überspritzt
wird, erzeugt die aufrechte Rippe 34 eine lokale Verringerung
der Materialdicke. Der Abschnitt 40 verringerter Dicke
ist so konfiguriert, dass er die Außenhaut 38 an im Voraus gewählten Orten
so abschwächt,
dass sich das aufblasbare Kissen 52 des SIR-Systems 50 wahlweise durch
sie entfalten kann. Anders gesagt, erzeugt der Abschnitt 40 verringerter
Dicke einen abgeschwächten,
brüchigen
Bereich allgemein verringerter Dicke (z. B. relativ zum Rest der
Außenhaut 38),
der unter dem Druck des aufblasbaren Kissens 52, wenn es
in den gedehnten Zustand 52A übergeht, reißt oder
zerbricht.
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Gemäß der bevorzugten
Ausführungsform aus 2A–2C enthält das Armaturenbrett 14 eine
Verschlussklappe 44 (auch als eine ”diskrete Entfaltungsklappe” bezeichnet),
vorzugsweise mit ausreichender Länge
und Breite, um die Öffnung 32 zu
bedecken und zu versperren und um das eingezogene Kissen 52 zu
verbergen. In 2A und 2C ist
die Verschlussklappe 44 in einer ersten, im Wesentlichen
geschlossenen Position gezeigt, in der sie unter der Außenhaut 38 orientiert
ist. Die Verschlussklappe 44 enthält mehrere Schnappverschlüsse 46 (von
denen in den Zeichnungen nur einer sichtbar ist), die entlang eines
Außenumfangsrands
davon orientiert sind. Jeder Schnappverschluss 46 ist so konfiguriert,
dass er zu dem starren Substrat 24 passt und dadurch die
Verschlussklappe 44 vorübergehend
in der ersten Position hält.
Genauer enthält
das starre Substrat 24 vorzugsweise ein abgestuftes Gebiet 48,
das wenigstens von einem Abschnitt der Innenumfangskante der Öffnung 32 nach
innen verläuft.
Wenn die Verschlussklappe 44 in die Öffnung 32 gedrängt wird,
wird jeder Schnappverschluss 46 gegen einen jeweiligen
Abschnitt des abgestuften Gebiets 48 gedrückt und
schnappt darin ein, sodass die Verschlussklappe 44, wenn
sie in der ersten Position ist, an dem starren Substrat 24 befestigt
ist, wobei sie auf im Wesentlichen bündige Weise mit der äußeren Oberfläche 28 orientiert
ist.
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Die
Verschlussklappe 44 ist so konfiguriert, dass sie aus der
ersten, im Wesentlichen geschlossenen Position in eine zweite, allgemein
offene Posi tion übergeht,
wobei die letztere davon in 2C bei 44A mit
Strichlinien gezeigt ist. Genauer wird die Verschlussklappe 44 beim
Aufblasen des aufblasbaren Kissens 52 in den gedehnten
Zustand 52A unter dem Aufblasdruck des sich dehnenden Kissens
in die zweite, allgemein offene Position 44A geschoben, gedrückt oder
gedrängt.
Zum Beispiel besteht, während
das Kissen 52 aufgeblasen wird, die Neigung, dass sich
entlang der Unterseite der geschlossenen Klappe 44 eine
Kraft entwickelt, bis die Außenhaut 38 entlang
des Abschnitts 40 mit verringerter Dicke reißt, was
zulässt,
dass sich die Verschlussklappe 44 durch ihren bestimmten
Mechanismus oder ihr bestimmtes Merkmal öffnet. Das Kissen 52 wird
dann durch die Verschlussklappe 44 geschoben und dehnt sich
durch die Öffnung 32 und
in den Fahrgastraum 12 aus.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines
Armaturenbretts geschaffen, das so ausgelegt ist, dass es, wenn
in ein Kraftfahrzeug eingebaut, darin eine Airbagvorrichtung aufnimmt.
Vorzugsweise enthält
das Verfahren wenigstens die im Folgenden angegebenen Schritte.
Allerdings liegt es im Umfang und im Erfindungsgedanken der vorliegenden
Erfindung, Schritte wegzulassen, zusätzliche Schritte aufzunehmen
und/oder die hier dargestellte Reihenfolge der Schritte zu ändern. Das
Verfahren enthält
zunächst
das Bilden des starren Substrats 24 mit einem Hohlraum 30,
der eine Öffnung 32 aufweist,
die durch die innere und durch die äußere Oberfläche 26, 28 gebildet
ist. Außerdem
wird das starre Substrat 24 mit der aufrechten Rippe 34 gebildet,
die von der äußeren Oberfläche 28 vorsteht
und wenigstens über
einen Abschnitt der Öffnung 32 verläuft. Vorzugsweise
wird das starre Substrat 24 aus einem wärmehärtenden Olefin als eine einteilige Struktur
spritzgegossen.
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Daraufhin
enthält
das Verfahren das Befestigen der Verschlussklappe 44 auf
funktionale Weise an dem starren Substrat 24. Das heißt, die
Verschlussklappe 44 wird wie zuvor erläutert an dem starren Substrat 24 befestigt,
um aus einer im Wesentlichen geschlossenen Position in eine allgemein offene
Position überzugehen.
Außerdem
sollte die Verschlussklappe 44 so positioniert werden,
dass sie die Öffnung 32 abdichtet,
wenn sie in der geschlossenen Position ist. Schließlich werden
eine obere Oberfläche 36 der
Verschlussklappe 44 und die äußere Oberfläche 28 des starren
Substrats 24 mit der Außenhaut 38 in der
Weise bedeckt, dass für
einen benachbart zu dem Armaturenbrett 14 (wie in 1 zu sehen
ist) sitzenden Insassen alle Umrisse der Verschlussklappe 44 unsichtbar
sind. Wie oben erläutert ist,
wird dann, wenn die Außenhaut 38 spritzgegossen
wird, wobei sie das starre Substrat 24 und die Verschlussklappe 44 bedeckt,
beim Spritzguss über der
aufrechten Rippe 34 der Abschnitt 40 verringerter Dicke
gebildet. Der Abschnitt 40 verringerter Dicke ist so konfiguriert,
dass er die Außenhaut 38 an
im Voraus gewählten
Orten so abschwächt,
dass sich das aufblasbare Kissen 52 der Airbagvorrichtung 50 wahlweise
durch sie entfalten kann.
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Obgleich
die besten Ausführungsarten
der vorliegenden Erfindung ausführlich
beschrieben worden sind, erkennt der Fachmann auf dem Gebiet, auf das
sich diese Erfindung bezieht, verschiedene alternative Entwürfe und
Ausführungsformen,
um die Erfindung im Umfang der beigefügten Ansprüche zu verwirklichen.