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DE102009024100A1 - Schaltvorrichtung für ein mehrstufiges Handschaltgetriebe - Google Patents

Schaltvorrichtung für ein mehrstufiges Handschaltgetriebe Download PDF

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DE102009024100A1
DE102009024100A1 DE102009024100A DE102009024100A DE102009024100A1 DE 102009024100 A1 DE102009024100 A1 DE 102009024100A1 DE 102009024100 A DE102009024100 A DE 102009024100A DE 102009024100 A DE102009024100 A DE 102009024100A DE 102009024100 A1 DE102009024100 A1 DE 102009024100A1
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shift
forward gear
switching
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guide ramp
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Peter Höbel
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/24Providing feel, e.g. to enable selection
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/24Providing feel, e.g. to enable selection
    • F16H2061/242Mechanical shift gates or similar guiding means during selection and shifting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für ein mehrstufiges Handschaltgetriebe, mit einer Schaltkulisse (1) und einem mit dieser zusammenwirkenden Schaltfinger (13), wobei die Schaltkulisse (1) eine Wählgasse (2) und mehrere von dieser ausgehende Schaltgassen (3, 4, 5, 6, 7) zur Aufnahme des Schaltfingers (13) aufweist, sowie jeweils benachbarte Schaltgassenbereiche (8), ausgehend von der Wählgasse (2), durch eine Kulissenerhebung (9) voneinander getrennt sind, wobei eine der Kulissenerhebungen (9) in die Wählgasse (2) vorgezogen ist, und im vorgezogenen Bereich der Kulissenerhebung (9) eine Führungsrampe (12) für den Schaltfinger (13) beim Anwählen der Schaltgasse (6) des nächsthöheren Vorwärtsganges des Handschaltgetriebes gebildet ist. Bei einer solchen Schaltvorrichtung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass fünf Schaltgassen (3, 4, 5, 6, 7) zum Schalten des Rückwärtsganges (R) und von sieben Vorwärtsgängen (I, II, III, IV, V, VI, VII) vorgesehen sind und die Führungsrampe (12) zwischen der dritten Schaltgasse (5), zum Schalten des dritten Vorwärtsgangs (III) und des vierten Vorwärtsgangs (VI), und der vierten Schaltgasse (6), zum Schalten des fünften Vorwärtsgangs (V) und des sechsten Vorwärtsgangs (VI), angeordnet ist, sowie die fünfte Schaltgasse (7) dem Schalten des siebten Vorwärtsgangs (VII) dient. Bei einer solchen Schaltvorrichtung ist die Gefahr des Verschaltens beim vorgesehenen Wechsel von einer Schaltgasse in eine andere Schaltgasse der ...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für ein mehrstufiges Handschaltgetriebe, mit einer Schaltkulisse und einem mit dieser zusammenwirkenden Schaltfinger, wobei die Schaltkulisse eine Wählgasse und mehrere von dieser ausgehende Schaltgassen zur Aufnahme des Schaltfingers aufweist, sowie jeweils benachbarte Schaltgassenbereiche, ausgehend von der Wählgasse, durch eine Kulissenerhebung voneinander getrennt sind, wobei eine der Kulissenerhebungen in die Wählgasse vorgezogen ist und im vorgezogenen Bereich der Kulissenerhebung eine Führungsrampe für den Schaltfinger beim Anwählen der Schaltgasse des nächsthöheren Vorwärtsganges des Handschaltgetriebes gebildet ist.
  • In der Praxis finden Handschaltgetriebe Verwendung, bei denen fünf Schaltgassen vorgesehen sind. Eine erste Schaltgasse dient dem Schalten des Rückwärtsgangs, eine zweite Schaltgasse dem Schalten des ersten und zweiten Vorwärtsganges, eine dritte Schaltgasse dem Schalten des dritten und vierten Vorwärtsganges, eine vierte Schaltgasse dem Schalten des fünften und sechsten Vorwärtsganges und eine fünfte Schaltgasse des siebten Vorwärtsganges. Hierbei sind die Schaltgassenbereiche für den zweiten, vierten und sechsten Vorwärtsgang nebeneinander angeordnet sowie die Schaltgassenbereiche für den Rückwärtsgang und den ersten, dritten, fünften und siebten Vorwärtsgang nebeneinander angeordnet.
  • Bei solchen Handschaltgetrieben mit fünf Schaltgassen besteht die Gefahr, dass beim Hochschalten aus dem vierten Vorwärtsgang der Schaltfinger nicht in die benachbarte Schaltgasse zum Schalten des fünften Vorwärtsgangs überführt wird, sondern in die übernächste Schaltgasse, womit der siebte Vorwärtsgang eingelegt wird. Eine unbeabsichtigte Schaltung in den siebten Vorwärtsgang bedingt eine erhebliche Zugkrafteinbuße, und ist insbesondere bei einem Überholvorgang kritisch. Beim Zurückschalten aus dem siebten Vorwärtsgang besteht die Gefahr, dass der Schaltfinger nicht in die benachbarte Schaltgasse zum Schalten des sechsten Vorwärtsgangs bewegt wird, sondern, in aller Regel bedingt durch eine relativ hohe Rückstellkraft, diese Gasse überfahren wird und ein Rückschalten in den vierten Vorwärtsgang erfolgt. Hierdurch besteht die Gefahr des Überdrehens des Motors bei höheren Geschwindigkeiten. Schließlich besteht dann, wenn vom siebten Vorwärtsgang in den fünften Vorwärtsgang zurückgeschaltet werden soll, die Gefahr, dass aufgrund der relativ hohen Rückstellkraft stattdessen in den dritten Vorwärtsgang geschaltet wird. Auch in diesem Fall besteht die Gefahr des Überdrehens des Motors bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Grundsätzlich kann bei dynamischen Schaltungen eine Weg- oder Kraftsensierung vom Fahrer nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Es kommt somit zum Verschalten trotz eventuell bei der Schaltvorrichtung vorgesehener Rastierglieder, die, je nach Relativposition eines Wählhebels des mehrstufigen Handschaltgetriebes, eine unterschiedliche Rastierkraft ausüben.
  • Eine Schaltvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE 195 14 246 A1 bekannt. Bei dieser sind drei Schaltgassen vorgesehen, wobei der ersten Schaltgasse der erste und zweite Vorwärtsgang, der zweiten Schaltgasse der dritte und vierte Vorwärtsgang und der dritten Schaltgasse der fünfte Vorwärtsgang und ein nicht synchronisierter Rückwärtsgang zugeordnet sind. Bei dieser Schaltvorrichtung bewirkt die Führungsrampe, dass beim Wählen von einer neutralen Stellung in der Wählgasse aus der Schaltgasse der Vorwärtsgänge 3 und 4 zu der Schaltgasse, der der Rückwärtsgang zugeordnet ist, zwangsweise ein begrenzter Schaltweg in Richtung des fünften Vorwärtsgangs erfolgt. Hierdurch soll eine Getriebeeingangswelle, vor dem Einlegen des Rückwärtsganges, abgebremst werden. Die Abbremsung der Getriebeeingangswelle erfolgt durch eine axiale Verschiebung der Schiebemuffe des fünften Vorwärtsgangs, die mit Hilfe der Rampe zustande kommt. Diese Führungsrampe führt den Schaltfinger beim Schalten des Handschaltgetriebes vom vierten Vorwärtsgang in Richtung des fünften Vorwärtsganges. Die beschriebene grundsätzliche Problematik des Verschaltens in einen zu hohen Vorwärtsgang ist bei dieser Schaltvorrichtung nicht gegeben, weil aus der Neutralstellung des Schaltfingers, in der Schaltgasse für den dritten und vierten Vorwärtsgang, nur ein Schalten in die einzige, benachbarte Schaltgasse möglich ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltvorrichtung für ein mehrstufiges Handschaltgetriebe zu schaffen, bei der die Gefahr des Verschaltens beim Wechsel von einer Schaltgasse in eine andere Schaltgasse der Schaltvorrichtung deutlich reduziert ist.
  • Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass fünf Schaltgassen zum Schalten eines Rückwärtsganges und von sieben Vorwärtsgängen vorgesehen sind, und die Führungsrampe zwischen der dritten Schaltgasse, zum Schalten des dritten Vorwärtsganges und des vierten Vorwärtsganges, und der vierten Schaltgasse, zum Schalten des fünften Vorwärtsganges und sechsten Vorwärtsgangs, angeordnet ist, sowie die fünfte Schaltgasse dem Schalten des siebten Vorwärtsgangs dient.
  • Bei der Schaltvorrichtung bewirkt die in die Wählgasse vorgezogene Kulissenerhebung mit der Führungsrampe, dass beim Hochschalten aus dem vierten Vorwärtsgang der Schaltfinger mittels der Führungsrampe definiert, somit zwangsweise bei normaler Schaltbewegung in den Schaltgassenbereich des fünften Vorwärtsgangs geleitet wird. Nur dann, wenn aktiv, bei Erreichen des verbleibenden Wählgassenbereichs in Schaltrichtung vor der Führungsrampe, der Schaltfinger in Richtung der Wählgasse zur fünften Schaltgasse umgelenkt wird, ist aus dem vierten Vorwärtsgang ein unmittelbares Schalten in den siebten Vorwärtsgang möglich. Ein Bewegen des Schaltfingers in der Wählgasse, ausgehend von der ersten Schaltgasse zur fünften Schaltgasse, ist demnach nicht geradlinig möglich, sondern es ist der Schaltfinger im Bereich der Führungsrampe an dieser vorbei, entlang einer Kurvenbahn zu bewegen. Beim Zurückschalten aus dem siebten Vorwärtsgang hingegen bedingt die Führungsrampe eine Führung des Schaltfingers in den Schaltgassenbereich des sechsten Vorwärtsgangs. In den vierten Vorwärtsgang kann aus dem siebten Vorwärtsgang nur dann heruntergeschaltet werden, wenn der Schaltfinger aktiv am freien Ende der Führungsrampe vorbeibewegt wird, somit eine Bewegung des Schaltfingers aus der Stellung des siebten Vorwärtsgangs erzeugt wird, die im Bereich des freien Endes der Führungsrampe geringfügig in Richtung des Schaltgassenbereiches für den fünften Vorwärtsgang gerichtet ist. Beim Zurückschalten aus dem siebten Vorwärtsgang in den sechsten Vorwärtsgang ist die dem Schaltfinger zugewandte Fläche der Führungsrampe insbesondere als Abweisfläche für den Schaltfinger ausgelegt.
  • Die Rampe ist insbesondere so weit in die Wählgasse vorgezogen, dass, beim Verfahren des Schaltfingers in der Wählgasse, die Rampe den Schaltfinger aus einer geradlinigen Bewegung in eine um die Rampe geleitete Bewegung überführt.
  • Bei dem siebten Vorwärtsgang kann es sich durchaus auch um einen Overdrive-Gang handeln.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung und der Zeichnung selbst.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 eine Draufsicht der bei der Schaltvorrichtung Verwendung findenden Schaltkulisse.
  • Die Schaltvorrichtung findet Verwendung bei einem mehrstufigen Handschaltgetriebe. Dieses weist die Schaltkulisse 1 und den mit dieser zusammenwirkenden Schaltfinger 13 auf, wobei die Schaltkulisse 1 und der Schaltfinger 13 relativ zueinander beweglich sind.
  • Die Schaltkulisse 1 weist eine Wählgasse 2 auf sowie fünf Schaltgassen, die quer zur Wählgasse 2 orientiert sind. Eine erste Schaltgasse 3 dient dem Schalten des Rückwärtsganges R, eine zweite Schaltgasse 4 dem Schalten des ersten und zweiten Vorwärtsgangs I und II, eine dritte Schaltgasse 5 dem Schalten des dritten und vierten Vorwärtsgangs III und IV, eine vierte Schaltgasse 6 dem Schalten des fünften und sechsten Vorwärtsgangs V und VI sowie eine fünfte Schaltgasse 7 dem Schalten des siebten Vorwärtsgangs VII, der gegenüber dem sechsten Vorwärtsgang als Overdrive-Gang ausgelegt ist. Die Wählgasse 2 und die Schaltgassen 3 bis 7 dienen der Aufnahme des Schaltfingers 13.
  • Jeweils benachbarte Schaltgassenbereiche 8 sind, ausgehend von der Wählgasse 2 durch eine Kulissenerhebung 9 voneinander getrennt und es sind zwischen beidseitig des jeweiligen Schaltgassenbereichs 8 angeordneten Kulissenerhebungen 9 Kulissenvertiefungen 10 angeordnet. Die jeweilige Kulissenerhebung 9 verjüngt sich im Bereich ihres der Wählgasse 2 zugewandten Endes 11 konisch. Die Kulissenerhebung 9, die zwischen dem vierten und sechsten Vorwärtsgang angeordnet ist, ist in die Wählgasse 2 vorgezogen und weist dort eine Führungsrampe 12 auf. Die Führungsrampe 12 weist auf ihrer der dritten Schaltgasse 5 zugewandten Seite eine Führungsfläche 14 für den Schaltfinger 13 und auf ihrer der vierten Schaltgasse 6 zugewandten Seite eine weitere Führungsfläche, die als Abweisfläche 15 bezeichnet ist, für den Schaltfinger 13 auf.
  • Bei Betätigen des Handschaltgetriebes kann die Relativbewegung zwischen Schaltfinger 13 und Schaltkulisse 1 auf unterschiedlichste Art und Weise bewerkstelligt werden. Beispielsweise werden bei der Bewegung eines Handschalthebels des Handschaltgetriebes entlang der Wählgasse bzw. der fünf Schaltgassen über Seilzüge Wählkräfte und Schaltkräfte auf einen äußeren Getriebewählhebel und einen äußeren Getriebeschalthebel übertragen. Mittels des Getriebewählhebels wird der Schaltfinger 13 in Richtung der Wählgasse 2 bewegt und mittels des Getriebeschalthebels die Schaltkulisse 1, die Bestandteile eines um eine Achse drehbaren Zylinders ist, um diese Achse gedreht. Dadurch lässt sich die Bewegung des Handschalthebels auf die Bewegung der derart gestalteten inneren Schaltvorrichtung übertragen. Hierbei ist das Schaltbild der Handschaltvorrichtung bezüglich des Schaltbildes gemäß 1 der inneren Schaltvorrichtung gespiegelt.
  • Aufgrund der erfindungsgemäßen Gestaltung der Schaltvorrichtung wird beim Hochschalten aus dem Vorwärtsgang IV sicher der Vorwärtsgang V geschaltet, weil während der kritischen Schaltstrecke, in der die Gefahr besteht, dass in die Schaltgasse für den siebten Vorwärtsgang VII gewechselt wird, die Führungsfläche 14 die Bewegung des Schaltfingers 13 in Richtung der fünften Schaltgasse 7 verhindert. Die Bewegungsbahn des Schaltfingers 13 beim Überführen vom vierten Vorwärtsgang IV in den fünften Vorwärtsgang V ist mit der durchgezogenen Linie 16 veranschaulicht. Um beim Bewegen des Schaltfingers 13 in der Wählgasse 2 die Führungsrampe 12 passieren zu können, und somit den Schaltfinger 13 am Ende 11 der Führungsrampe 12 vorbeibewegen zu können, ist es erforderlich, den Schaltfinger 13, bezogen auf seinen Mittelpunkt, entlang der strichlierten Linie 17 zu bewegen, die einen Kreisbogenabschnitt 18 aufweist, der konzentrisch zum Ende 11 angeordnet ist. Der Schaltfinger 13 ist im Bereich des freien Endes der Führungsrampe 2 entlang dieses Kreisbogenabschnitts 18 zu führen, weil die Führungsrampe 12 dort ein Hindernis für den Schaltfinger 13 darstellt. Demnach kann nur dann aktiv vom Vorwärtsgang IV in den Vorwärtsgang VII geschaltet werden, wenn der Schaltfinger 13, ausgehend von der Position des Vorwärtsgangs IV, geringfügig über das vordere Ende 11 der Führungsrampe 12 bewegt und dann mit einer Bewegungskomponente zunächst in Richtung des Vorwärtsgangs VI bewegt wird, dann am freien Ende der Kulissenerhebung 9 zwischen der vierten und fünften Schaltgasse 6, 7 vorbei, bis eine Bewegung des Schaltfingers 13 in die fünfte Schaltgasse 7 zum Einlegen des Vorwärtsgangs VII möglich ist.
  • Diese Anordnung der Führungsrampe 12 bedingt andererseits, dass ein Rückschalten aus dem Vorwärtsgang VII bei üblicher Bewegung des Schaltfingers 13 relativ zur Schaltkulisse 1 nur in die vierte Schaltgasse 6 möglich ist. Ein versehentliches Zurückschalten in den Vorwärtsgang IV und damit die dritte Schaltgasse 5 verhindert die Abweisfläche 15 der in die Wählgasse 2 vorgezogene Führungsrampe 12. Der übliche Schaltweg beim Zurückschalten vom Vorwärtsgang VII in den Vorwärtsgang VI ist mit der durchgezogenen Linie 19 veranschaulicht. Aktiv kann nur dann vom Vorwärtsgang VII in den Vorwärtsgang IV zurückgeschaltet werden, wenn eine Relativbewegung von Schaltfinger 13 und Schaltkulisse 1 erzeugt wird, die entsprechend der Linie 17 erfolgt, allerdings in entgegengesetzter Richtung zu der vorstehend beschriebenen Richtung beim Hochschalten. Überdies ist ein versehentliches Rückschalten vom Vorwärtsgang VII in den Vorwärtsgang III ausgeschlossen, weil in diesem Fall der Schaltfinger 13 im Wege einer weiteren Krümmung gemäß der Linie 17 in Richtung des Schaltgassenbereiches 8 der Schaltgasse 5 für den Vorwärtsgang III bewegt werden müsste.
  • 1
    Schaltkulisse
    2
    Wählgasse
    3
    Erste Schaltgasse
    4
    Zweite Schaltgasse
    5
    Dritte Schaltgasse
    6
    Vierte Schaltgasse
    7
    Fünfte Schaltgasse
    8
    Schaltgassenbereich
    9
    Kulissenerhebung
    10
    Kulissenvertiefung
    11
    Ende
    12
    Führungsrampe
    13
    Schaltfinger
    14
    Führungsfläche
    15
    Abweisfläche
    16
    Linie
    17
    Linie
    18
    Kreisbogenabschnitt
    19
    Linie
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19514246 A1 [0005]

Claims (8)

  1. Schaltvorrichtung für ein mehrstufiges Handschaltgetriebe, mit einer Schaltkulisse (1) und einem mit dieser zusammenwirkenden Schaltfinger (13), wobei die Schaltkulisse (1) eine Wählgasse (2) und mehrere von dieser ausgehende Schaltgassen (3, 4, 5, 6, 7) zur Aufnahme des Schaltfingers (13) aufweist, sowie jeweils benachbarte Schaltgassenbereiche (8), ausgehend von der Wählgasse (2), durch eine Kulissenerhebung (9) voneinander getrennt sind, wobei eine der Kulissenerhebungen (9) in die Wählgasse (2) vorgezogen ist, und im vorgezogenen Bereich der Kulissenerhebung (9) eine Führungsrampe (12) für den Schaltfinger (13) beim Anwählen der Schaltgasse (6) des nächst höheren Vorwärtsganges des Handschaltgetriebes gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass fünf Schaltgassen (3, 4, 5, 6, 7) zum Schalten des Rückwärtsganges (R) und von sieben Vorwärtsgängen (I, II, III, IV, V, VI, VII) vorgesehen sind und die Führungsrampe (12) zwischen der dritten Schaltgasse (5), zum Schalten des dritten Vorwärtsgangs (III) und des vierten Vorwärtsgangs (VI), und der vierten Schaltgasse (6), zum Schalten des fünften Vorwärtsgangs (V) und des sechsten Vorwärtsgangs (VI), angeordnet ist, sowie die fünfte Schaltgasse (7) dem Schalten des siebten Vorwärtsgangs (VII) dient.
  2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Führungsrampe (12) aufweisende Kulissenerhebung (9) zwischen den Schaltstellungen des Schaltfingers (13) für den vierten Vorwärtsgang (IV) und den sechsten Vorwärtsgang (VI) angeordnet ist.
  3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der siebte Vorwärtsgang (VII) ein Overdrive-Gang ist.
  4. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrampe (12) soweit in die Wählgasse (2) vorgezogen ist, dass, beim Verfahren des Schaltfingers (13) in der Wählgasse (2), die Führungsrampe (12) den Schaltfinger (13) aus einer geradlinigen Bewegung in eine um die Führungsrampe (12) geleitete Bewegung überführt.
  5. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Führungsrampe (12) aufweisende Kulissenerhebung (9) im Bereich ihres die Führungsrampe (12) aufweisenden Endes sich verjüngend, insbesondere sich konisch verjüngend ausgebildet ist.
  6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrampe (12) in Richtung des Schaltgassenbereichs (8) des fünften Vorwärtsgangs (V) gerichtet ist.
  7. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrampe (12) mit einer Führungsfläche (14) für den Schaltfinger (13) beim Hochschalten vom vierten Vorwärtsgang (IV) in den fünften Vorwärtsgang (V) versehen ist.
  8. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrampe (12) mit einer Abweisfläche (15) für den Schaltfinger (13) beim Zurückschalten vom siebten Vorwärtsgang (VII) in den sechsten Vorwärtsgang (VI) versehen ist.
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