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DE102009013079A1 - Verfahren zur Ausleuchtung eines Raumes sowie Lampe - Google Patents

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DE102009013079A1
DE102009013079A1 DE200910013079 DE102009013079A DE102009013079A1 DE 102009013079 A1 DE102009013079 A1 DE 102009013079A1 DE 200910013079 DE200910013079 DE 200910013079 DE 102009013079 A DE102009013079 A DE 102009013079A DE 102009013079 A1 DE102009013079 A1 DE 102009013079A1
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DE
Germany
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lamp
areas
reflectors
lamp according
room
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Application number
DE200910013079
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Georg Liemke
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Individual
Original Assignee
Individual
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Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V13/00Producing particular characteristics or distribution of the light emitted by means of a combination of elements specified in two or more of main groups F21V1/00 - F21V11/00
    • F21V13/02Combinations of only two kinds of elements
    • F21V13/10Combinations of only two kinds of elements the elements being reflectors and screens
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/04Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Abstract

Ein Verfahren zur Ausleuchtung eines Raumes (4) mit einer zumindest ein Leuchtmittel (3) sowie einen Schirm (2) aufweisenden Lampe (1), ist so ausgebildet, dass anhand eines Möblierungs-/Raumplanes die auszuleuchtenden Bereiche hinsichtlich ihrer Ausleuchtintensität definiert und die Lampe (1) danach durch Anordnung und/oder maßliche Abstimmung von Blenden (5) und/oder Reflektoren (6, 7) und/oder mindestens eines Leuchtmittels (3) konfiguriert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ausleuchtung eines Raumes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Lampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
  • Um einen Raum, insbesondere einen Wohnraum, auszuleuchten, kommen Deckenlampen zum Einsatz, die für eine allgemeine Raumgeometrie ausgelegt sind und Licht gleichmäßig in alle Richtungen strahlen. Eine individuelle Ausleuchtung von Räumen, bei der neben den Raumgrenzen auch die aufgestellten Möbel berücksichtigt werden, ist mit einer herkömmlichen Lampe nicht möglich. Auch die Forderung, in der Hauptsache die Raumbereiche auszuleuchten, in denen sich Menschen bevorzugt aufhalten, kann mit den bekannten Lampen nicht erfüllt werden.
  • Um solchen Wünschen trotzdem zu entsprechen, werden vielfach Strahler installiert, von denen eine Vielzahl an unterschiedlichen Stellen des Raumes, vornehmlich im Deckenbereich, montiert werden und mit denen eine mehr oder weniger punktuelle Ausleuchtung möglich ist.
  • Abgesehen davon, dass eine solche Installation mit erheblichen Anschaffungs- und Betriebskosten verbunden ist, ist die Montage, d. h., die genaue Ausrichtung der Strahler nur mit einem entsprechenden Aufwand durchführbar, wobei eine optimale Ausrichtung vielfach rein zufällig ist, da diese ausschließlich durch Verstellen des Strahlers realisierbar ist.
  • Den Wünschen und Forderungen nach einem vor allem energiesparenden Einsatz von Lampen werden die bekannten Lampen insgesamt nicht gerecht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der gattungsgemäßen Art so weiterzuentwickeln, dass eine individuelle Anpassung einer Lampe problemlos möglich ist, sowie eine Lampe so weiterzuentwickeln, dass sie eine optimale Ausleuchtung eines Raumes ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch eine Lampe mit den Merkmalen des Anspruchs 3 gelöst.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird eine Lampe geschaffen, die genau nach den individuellen Gegebenheiten eines Raumes projektiert ist. Dabei ist die Ausleuchtung der Bereiche bedarfsoptimiert, d. h., die Lampe wird so konfiguriert, dass die Bereiche eines Raumes ausgeleuchtet werden, in denen sich beispielsweise Personen bevorzugt aufhalten bzw. die gezielt ausgeleuchtet werden sollen.
  • Hierdurch ergibt sich vor allem eine signifikante Energieeinsparung, sowie eine Reduzierung von Beschaffungskosten, da quasi durch das Verfahren eine Lampe geschaffen wird, die in ihrer Beleuchtungscharakteristik einer Vielzahl von eingesetzten einzelnen Strahlern entspricht.
  • Dabei kann die Lampe einen Schirm mit einer Vielzahl von Blenden aufweisen, jedoch mindestens zwei, die in ihrer Form und Größe in Verbindung mit einem oder mehreren Leuchtmitteln die zuvor definierte Ausleuchtintensität realisieren.
  • Die Geometrie der Blenden wird bevorzugt an die Geometrie des Raumes angepasst, während die Größe der Öffnungen abhängig ist von der gewünschten Hellig keit des jeweiligen Bereiches. Solche Bereiche können unterschiedlich weit vom Leuchtmittel entfernt sein.
  • Bei einem Schirm mit einer stark reflektierenden Innenfläche lässt sich der Energieverlust am Lampenschirm minimieren, bevor das Licht aus den Blenden austritt. In diesem Fall tritt sowohl direktes als auch indirektes, also reflektiertes Licht aus.
  • In diesem Sinn kann auch das Leuchtmittel, ggf. mehrere angeordnet werden, wobei jedem Reflektor ein Leuchtmittel zugeordnet ist. Dabei eignen sich Lampenschirme mit Reflektoren vor allem für den Einsatz von Leuchtdioden als Leuchtmittel, da diese nicht als direkte Lichtquelle verwendet werden sollten.
  • Die Reflektoren können, je nachdem wie ein Bereich ausgeleuchtet werden soll, unterschiedlich ausgebildet sein, wobei konkave Reflektoren dann eingesetzt werden, wenn an vorbestimmten Stellen eine höhere Ausleuchtintensität gewünscht ist, während für einen größeren Ausleuchtbereich mit geringerer Lichtintensität konvexe Reflektoren zum Einsatz kommen.
  • Eine Lampe, die mittels des Verfahrens nach Anspruch 1 konfiguriert ist, weist demnach mindestens ein Leuchtmittel auf sowie einen Lampenschirm mit mindestens einer Blende und/oder mindestens einem Reflektor.
  • D. h., zur Funktion der Lampe ist selbstverständlich das mindestens eine Leuchtmittel unerlässlich, während der Lampenschirm alternativ oder ergänzend mit mindestens einem Reflektor versehen sein kann.
  • Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe in einer schematischen Darstellung in einem Raum montiert
  • 2 eine Einzelheit der Lampe nach 1 in einer perspektivischen Darstellung
  • 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, ebenfalls in einer montierten Stellung, schematisch gezeigt
  • 4 das Beispiel nach 3 in einer Alleinstellung
  • 5 und 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe in einer Darstellung entsprechend den 3 und 4
  • 7 und 8 jeweils als Einzelheit einen Reflektor der Lampe in einer Draufsicht
  • 9 eine weitere Ausführungsvariante der Lampe in einer schematischen Darstellung in einem Raum montiert
  • 10 die Lampe nach 9 in einer perspektivischen Darstellung
  • 11 die Lampe nach 9 in einer modifizierten Ausführung
  • 12 und 13 jeweils eine schematische Darstellung eines Reflektors.
  • In der 1 ist eine Lampe 1 dargestellt, mit einem Lampenschirm 2, in dem ein Leuchtmittel 3 angeordnet ist.
  • Diese Lampe 1 ist in einem Raum 4 installiert und zur Optimierung der Ausleuchtung diese Raumes 4 anhand eines Möblierungs-/Raumplanes so konzipiert, dass die auszuleuchtenden Bereiche durch Anordnung und/oder maßliche Abstimmung von Blenden und/oder Reflektoren und/oder dem mindestens einen Leuchtmittel 3 hinsichtlich ihrer Ausleuchtintensität definiert sind.
  • Im Beispiel der 1 und 2 weist der Schirm 2 eine Vielzahl von Blenden 5 auf, die entsprechend den Anforderungen, wie erwähnt, ausgebildet sind, d. h., in ihrer Größe und Anordnung. Diese sind vorzugsweise mithilfe eines an sich bekannten Rechnerprogramms erstellt, bei dem die Gegebenheiten des Raumes 4 einschließlich der dortigen Möblierung berücksichtigt sind.
  • In der 2 ist lediglich der Schirm 2 dargestellt, dessen Blenden 5 in ihrer Geometrie so ausgelegt sind, dass große Blenden 5 in die Stellen des Raumes gerichtet sind, die mehr Licht benötigen. Solche Bereiche können beispielsweise durch die vom Leuchtmittel 3 als weiter entfernt definiert sein.
  • Ein weiteres Beispiel einer Lampe entsprechend der Erfindung ist in den 3 und 4 dargestellt, wobei die 3 die Anordnung der Lampe 1 in einem Raum 4 wiedergibt, während die 4 die Lampe als Einzelheit zeigt.
  • Hierbei weist die Lampe 1 einen Schirm 2 auf, der aus einer Vielzahl von Reflektoren 6 zusammengesetzt ist, die hinsichtlich ihrer Geometrie und Anordnung nach dem neuen Verfahren gestaltet sind, so dass auch hiermit eine definierte Ausleuchtintensität der Bereiche des Raumes 4 möglich ist.
  • Die in den 5 und 6 dargestellte Variante sieht eine Vielzahl von Leuchtmitteln 3 vor, die außenseitig zu dem Schirm 2 angeordnet sind, der aus einer Vielzahl konkav geformter, Abstrahlflächen aufweisender Reflektoren 6 besteht, wobei jeder Abstrahlfläche ein Leuchtmittel 3 zugeordnet ist.
  • In der 7 ist in der Draufsicht ein konvex geformter Reflektor 7 und in der 8 ein konkav geformter Reflektor 6 erkennbar, die jeweils von einem Leuchtmittel 3 angestrahlt und deren Licht als Reflektionsstrahl 8 bzw. 9 dargestellt ist.
  • In den 9 bis 11 ist eine Lampe 1 als weitere Ausführungsvariante dargestellt, die aus einer Vielzahl nebeneinander liegender Reflektoren 6 besteht.
  • Diese Reflektoren 6, die im Wesentlichen konkav geformt und mit Leuchtmitteln 3 bestückt sind, weisen, je nach Erfordernis, unterschiedlich positionierte Blenden 5 auf, die bei dem in der 11 gezeigten Beispiel in Seitenflächen 11 vorgesehen sind.
  • Prinzipiell können die Reflektoren 6 sphärisch ausgebildet sein und gerade oder geneigte Seitenflächen 11 aufweisen, je nach Erfordernis bzw. Vorbestimmung.
  • In den 12 und 13 ist jeweils ein konkav geformter Reflektor 6 dargestellt, an dessen Grund jeweils ein Leuchtmittel 3 positioniert ist. Je nach Krümmung des Reflektors 6 wird die Breite eines von dem Leuchtmittel ausgehenden Streustrahls 10 beeinflusst, während der Reflektionsstrahl 9 sich mit dem Streustrahl 10 überlagert und so in einem Bereich innerhalb des Gesamtstrahls eine deutlich höhere Leuchtintensität erzielt wird.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Ausleuchtung eines Raumes (4) mit einer zumindest ein Leuchtmittel (3) sowie einen Schirm (2) aufweisenden Lampe (1), dadurch gekennzeichnet, dass anhand eines Möblierungs-/Raumplanes die auszuleuchtenden Bereiche hinsichtlich ihrer Ausleuchtintensität definiert und die Lampe (1) danach durch Anordnung und/oder maßliche Abstimmung von Blenden (5) und/oder Reflektoren (6, 7) und/oder mindestens eines Leuchtmittels (3) konfiguriert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konfiguration rechnergestützt durchgeführt wird.
  3. Mittels des Verfahrens nach Anspruch 1 konfigurierte Lampe (1), mit mindestens einem Leuchtmittel (3), mindestens einem Schirm (2), der mehrere Blenden (5) und/oder mindestens einen Reflektor (6, 7) aufweist.
  4. Lampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein innerer und ein äußerer Schirm (2) vorgesehen ist, wobei der äußere Schirm (2) Blenden (5) und der innere Schirm (2) Reflektoren (6, 7) aufweist.
  5. Lampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel (3) zwischen dem inneren und dem äußeren Schirm (2) angeordnet sind.
  6. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektoren (6, 7) eine konkave oder konvexe Reflektionsfläche aufweisen.
  7. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Reflektor (6, 7) ein Leuchtmittel (3) zugeordnet ist.
  8. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (3) zentrisch angeordnet ist.
  9. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden (5) und/oder die Reflektoren (16, 7) in ihrer Geometrie und Abmessung entsprechend der geforderten Ausleuchtintensität angepasst sind.
  10. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Reflektoren (6, 7) mit Blenden (5) versehen ist.
  11. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Reflektoren (6, 7) mit geraden oder geneigten Seitenflächen (11) versehen ist.
  12. Lampe nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenflächen (11) Blenden (5) vorgesehen sind.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10107842A1 (de) * 2001-02-16 2002-09-05 Erco Leuchten Gebäudeleuchte sowie Verfahren zur Simulation von Lichtverhältnissen von Gebäudeleuchten an Gebäudeflächen
DE202007011385U1 (de) * 2007-08-14 2007-12-27 AUGUX CO., LTD., Gueishan LED Lampengerät

Patent Citations (2)

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